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Nov 20 2018

Oak Alley Plantation auf neuen Wegen

ReDiscover Oak Alley: Neuauflage der bekanntesten Südstaaten-Plantage

Oak Alley Plantation auf neuen Wegen

Oak Alley Plantation (Bildquelle: Credit: Oak Alley Plantation, NOPC)

2018 schreibt ein neues Kapitel für die beliebteste Plantage in Louisiana: ReDiscover Oak Alley ist eine Initiative, die die Geschichten aus der Vergangenheit zu neuem Leben erweckt. Ab sofort erleben Besucher hier eine Welt, die der Realität von damals viel näher kommt – und manche bisherigen Erkenntnisse auf den Kopf stellt.

Im Schatten mächtiger Eichen liegt das Anwesen der Oak Alley Plantation, etwa eine Stunde von New Orleans entfernt. Die eindrucksvolle Plantage steht heute unter Denkmalschutz und wird von einer gemeinnützigen Stiftung verwaltet. Die gesamte Anlage samt Gärten, Zuckerrohrfeldern und Wald umfasst rund 400 Hektar. Die Zufahrt zur Plantage, eine von besagten jahrhundertealten Eichen gesäumte Allee, ist eines der am meisten fotografierten Touristenmotive im amerikanischen Süden.
„Die Geschichte von Oak Alley begann Anfang des 18. Jahrhunderts, als ein Einwanderer aus Frankreich südlich des Mississippi ein kleines Haus baute und Eichen davor pflanzte.“ Das erfuhren Besucher bisher, wenn sie die Plantage besuchten. Doch neuesten Recherchen zufolge war dem nicht so. Man fand anhand von archäologischen Forschungen und alten Grundstücksplänen heraus, dass die Eichen nicht seit 300 Jahren an diesem Ort stehen, sondern vor etwa 200 Jahren hergebracht wurden.
So erfährt man als Besucher der Plantage die Geschichten der Bewohner des Herrenhauses, zu denen es ebenfalls neue Erkenntnisse gibt. Dort, wo das Schicksal der Sklaven bisher nicht allzu sehr im Detail erwähnt wurde, lernt man nun persönliche Geschichten von Männern, Frauen und Kindern kennen, die einst auf der Plantage schuften mussten. Dies geschieht zum Beispiel in den neuen „Conversation Series“, die über den Tag verteilt an verschiedenen Orten des Anwesens stattfinden. Die Guides, jetzt nicht mehr in historischer Kostümierung, sondern in einheitlichen Polo-Shirts, teilen Geschichten und Informationen über Oak Alley und die einstigen Bewohner, beantworten jegliche Fragen und regen zu Gesprächsdiskussionen an.
Bereits seit Anfang des Jahres wird hier auf Oak Alley alles umgekrempelt, in zwei Phasen unterteilt. Phase 1 ist bereits abgeschlossen und umfasst neben den genannten Neuerungen auch die überarbeitete Version einer geführten Tour durch das Herrenhaus.
Phase 2 beschäftigt sich mit den Gärten der imposanten Oak Alley Plantation und wird Anfang 2019 vollendet sein. Hier entsteht unter anderem ein beeindruckender Garten nach dem Original-Abbild der 1830er und 40er Jahre, sowie eine Nachbildung des Gartens aus der Zeit der 1920er Jahre. In dieser Zeit bewohnte Josephine Armstrong Stewart die Plantage. Als letzte Bewohnerin war sie es, die die Oak Alley Foundation vor ihrem Tod im Jahre 1972 ins Leben rief und es somit Besuchern heute ermöglicht, das Anwesen zu besichtigen. Zur Zeit finden auf dem Grundstück noch archäologische Forschungen statt, die aber Ende nächsten Monats fertig gestellt sein sollen.

Wer gerne noch ein wenig tiefer in die Plantage und ihre Geschichte eintauchen möchte, dem sei (mindestens!) eine Übernachtung ans Herz gelegt. Die komfortablen, individuell ausgestatteten Gäste-Cottages garantieren einen unvergesslichen Aufenthalt. Der Genuss charakteristischer Südstaatenspeisen im Plantagen-eigenen Restaurant sowie ein Besuch im Souvenirshop für Mitbringsel und persönliche Erinnerungsstücke komplettieren ein perfektes Urlaubserlebnis.

Reisetipp für Roadtrip-Fans: Die beste Art, eine größere Auswahl von Plantation Homes zu besuchen, ist eine Fahrt entlang der so genannten Great River Road. Von St. Francisville, wo unter anderem Greenwood Plantation und Rosedown Plantation (die Staatsplantage Louisianas) zu besichtigen sind, bis nach New Orleans windet sich die Route über verschiedene Highways, Land- und Nebenstraßen mal auf der einen, mal auf der anderen Seite des Mississippi. Hier liegen Plantagen mit Namen wie „Ashland Belle Helene“, „Magnolia Mound“, „The Myrtles“, „Oakley House“ oder „Laura: A Creole Plantation““. Weitere Plantagen im New Orleans Plantation Country die einen Besuch lohnen sind San Francisco, St. Joseph Plantation, Houmas House Plantation, Nottoway Plantation, Whitney Plantation oder auch Poche Plantation (mit eigenem Campingplatz).
Jede der Plantagen hat ihren ganz besonderen Reiz und ihre eigene, faszinierende Geschichte. Die bekannteste jedoch ist wohl die Oak Alley Plantation nahe der Ortschaft Vacherie, die nur einen Steinwurf vom Mississippi entfernt liegt.

Informationen unter: https://oakalleyplantation.org

Die Stadt New Orleans und der Staat Louisiana gehören zu den schönsten Regionen der US-Südstaaten. Sie begeistern Besucher mit kulinarischen Highlights, mitreißender Musik, kultureller Vielfalt, faszinierender Natur und der typischen Gastfreundschaft der Südstaaten. Weitere Informationen unter www.neworleans.de und www.louisianatravel.de

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Okt 11 2018

Musik-Legenden aus Louisiana

Musik-Legenden aus Louisiana

(Bildquelle: Credit: Chris Granger)

Louisiana ist der Geburtsort des Jazz und Heimat einer ganz besonderen Musikstadt: New Orleans. Der hiesige Musikmix ist vor allem der kulturellen Vielfalt der Briten, Spanier, Franzosen und afro-karibischen Einwohner zu verdanken. Bekannt ist New Orleans dafür, dass eigentlich an jeder Ecke Live-Musik gespielt wird. Fröhlich, beschwingt und unbeschwert, so zeigt sich New Orleans seinen Besuchern – und bringt damals wie heute einzigartige Musiklegenden hervor.

Die wohl bekannteste Legende aus New Orleans ist Louis Armstrong – Jazzmusiker, Trompeter, Sänger, Komponist, Bandleader und Filmschauspieler. Durch sein virtuoses Spiel und seine unverwechselbare Stimme gilt er bis heute als populärster Jazzmusiker aller Zeiten. In den 1920er Jahren setzte er durch seine Technik neue Maßstäbe für die folgenden Generationen von Jazztrompetern. Er erhielt einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame und der zweitgrößte Tenniscourt in Flushing Meadows wurde nach ihm benannt, wie auch der Louis Armstrong Park in New Orleans und der Louis Armstrong New Orleans International Airport. Zu seinen populärsten Hits zählen „What A Wonderful World“ und „Hello Dolly!“…

Jedes Jahr im August wird „Satchmo“ mit unzähligen Songs und Konzerten gefeiert. Das Satchmo SummerFest wurde 2001 ins Leben gerufen – das Jahr, in dem Louis Armstrong 100 Jahre alt geworden wäre – und zieht immer wieder zahlreiche Besucher an, viele davon aus Europa. Bei freiem Eintritt wird an vielen Orten im French Quarter Jazz in allen Stilrichtungen gespielt – längst nicht mehr nur die Musik von Louis Armstrong. Daneben gibt es ein Rahmenprogramm, das u.a. eine Jazz-Messe am Sonntag sowie jede Menge Unterhaltung für Kinder beinhaltet.
Armstrongs Spitzname „Satchmo“ ist übrigens eine Abkürzung von „satchel mouth“ (zu Deutsch etwa „Taschenmund“), eine Anspielung auf die Größe seines Mundes.

Die Sängerin Mahalia Jackson gilt als Pionierin der Gospel-Musik. Sie wuchs in New Orleans auf, wo sie zunächst in einer Baptistenkirche sang.
Die Bibel war nach ihren eigenen Aussagen ihre Quelle der Kraft. 1948 wurde der Singletitel „Move on up a Little Higher“ ein Riesenerfolg, der sie zu einem international gefragten Star machte. Zu Ehren der bedeutenden Künstlerin gibt es im Louis Armstrong Park das Mahalia Jackson Theater of the Performing Arts.

The Neville Brothers ist die wohl wichtigste New-Orleans-Musikfamilie, die man auch „Herz und Seele von New Orleans“ nennt. Die Brüder sind mehr als Musiker, sie sind die Schutzheiligen der Stadt.
Die vier Brüder Art, Charles, Aaron und Cyril wuchsen in New Orleans auf, wo sie auch von Anfang an mit der für die Stadt und für die Südstaaten der USA typischen Musik in Berührung kamen. Besonders prägend war für sie der Klang der Marching-Bands, und nachdem sie zunächst ihren Solo-Karrieren nachgegangen waren, traten sie 1977 erstmals als Neville Brothers auf und veröffentlichten ihre Musik bis 2004.

Dr. John gehört wie die Neville Brothers zu den bekanntesten gegenwärtigen Musikern aus New Orleans. Hier kam er in den späten Fünfzigern als einer der ersten weißen Künstler bei den legendären Ace Studios, dem ersten US-amerikanischen Independent-Label, unter Vertrag. Danach entwickelte sich Dr. John innerhalb weniger Jahre zu einem der begehrtesten Singer/Songwriter der Szene.
Dabei bewegte er sich wie ein Virtuose zwischen Soul, Jazz, R“n“B und Rock“n“Roll. Nach einer experimentellen und äußerst psychedelischen Phase Anfang der siebziger Jahre wandte er sich vornehmlich dem Blues zu.

Der Name Zydeco ist ein Verweis auf die Musik der schwarzen und kreolischen Gemeinden. Cajun hingegen ist die Musik der französisch sprechenden Siedler von New Orleans. Diese zwei Kulturen sind es, die das Besondere von New Orleans ausmachen.
Der Zydeco-Akkordeonist Buckwheat Zydeco hieß eigentlich Stanley Joseh Dural junior, geboren 1947 in Lafayette, wo er auch 2016 starb. Buckwheat hat beim Zydeco-King Clifton Chenier gespielt, gründete später seine eigene Band und wurde durch den Soundtrack zum Film „The Big Easy – Der große Leichtsinn“ mit Dennis Quaid und Ellen Barkin weltbekannt. Für Buckwheat Zydecos Album „Lay Your Burden Down“, von dem das Stück „Finding My Way Back Home“ stammt, bekam er 2009 einen Grammy in der Kategorie „Best Zydeco or Cajun Music Album“.

Jerry Lee Lewis, einer der großen Pioniere des Rock“n“Rolls, stammt aus dem kleinen Städtchen Ferriday in Louisiana. Für seine unstete und exzessive Lebensweise ist Lewis fast ebenso bekannt, wie für seine großartige Musik und die spektakulären, mitreißenden Konzerte, bei denen er mit Händen, Füßen und auch Ellbogen Klavier spielt. Lewis erhielt mehrere Goldene Schallplatten und im Jahr 2005 wurde ihm der Grammy Lifetime Achievement Award verliehen. Zu den bekanntesten Hits des Ausnahmekünstlers, der 1986 in die Rock“n“Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, zählen „Whole Lotta Shakin“ Goin“ On“ und „Great Balls of Fire“. In der Delta Music Museum and Hall of Fame in Ferriday erfährt man jede Menge interessanter Details aus dem aufregenden Leben des Sängers, der auch heute noch ab und an auf der Bühne steht.

Fats Domino ist wohl jedem Musikfan ein Begriff. Der aus New Orleans stammende Sänger und Songwriter war in vielen musikalischen Genres zu Hause, darunter Rock „n“ Roll, Rhythm and Blues, Piano-Blues und Boogie-Woogie. Seinen nicht ganz schmeichelhaften, aber durchaus eingängigen Künstlernamen verdankte der als Antoine Dominique Domino Jr. geborene Musiker seiner etwas umfangreicheren Körperfülle. Zu seinen größten Hits gehören „Blueberry Hill“, „Ain“t that a Shame“ und „I“m Walking“, das durch einen Aral-Werbespot Anfang der 90er Jahre in Deutschland Kultstatus erreichte. Anfang der 2000er Jahre hatte sich Fats Domino zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und trat nur noch sporadisch auf, wenn, dann vor allem in seiner Heimatstadt New Orleans. Im Jahr 2005 verlor er durch Hurrikan Katrina einen Großteil seines Besitzes, sein (wenn auch beschädigtes) Steinway Piano konnte jedoch aus den Überresten seines Hauses geborgen werden und ist heute im Presbytere Museum in New Orleans ausgestellt – Zeugnis einer großen musikalischen Karriere.

Der Musical Legends Park liegt zentral an der Bourbon Street im French Quarter und lädt zu einem Zwischenstopp ein. Hier geben Musiker gratis Konzerte und nebenher lernt man mehr über das Leben von Fats Domino, Allen Toussaint, Irma Thomas und vielen weiteren berühmten Söhnen und Töchtern der Stadt.

Die Stadt New Orleans und der Staat Louisiana gehören zu den schönsten Regionen der US-Südstaaten. Sie begeistern Besucher mit kulinarischen Highlights, mitreißender Musik, kultureller Vielfalt, faszinierender Natur und der typischen Gastfreundschaft der Südstaaten. Weitere Informationen unter www.neworleans.de und www.louisianatravel.de

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Jul 4 2014

Mit dem Raddampfer musikalisch in die Wachau

Musik aus den Sümpfen Louisianas und dem Mississippi-Delta

Krems, Juli 2014 – Am 4. Juli startet das Festival www.glattundverkehrt.at für ein Wochenende mit dem 100 Jahre jungen Raddampfer Schönbrunn zu den schönsten Plätzen der Wachau. Mit an Bord, sind Stars wie Stephanie Nilles, Matt Wigton und Cedric Watson mit Swamp Music aus den Sümpfen Louisianas und dem Blues aus dem Mississippi Delta.

Mit dem Raddampfer musikalisch in die Wachau

Der zweifach Grammy nominierte Watson ist ein mittlerweile ein viel beachtetes Talent

Glatt&Verkehrt schippert durch die Wachau

Ab 19:00 spielt am Freitag den 4. Juli am Bio-Weingut Geyerhof im Kremstal, unterhalb des Stift Göttweigs, das amerikanische Trio um den Akkordeonisten und Geiger „Cedric Watson“. Der zweifach Grammy nominierte Watson ist ein mittlerweile ein viel beachtetes Talent aus der Cajun- und Creole-Musikszene. Fans von traditionellen „Cajun“ und „Zydeco“ kommen beim Cedric Watson Trio voll auf ihre Kosten.

Am Samstag den 5. Juli geht es mit dem Raddampfer Schönbrunn ab 16:30 Uhr durch das Weltkulturerbe Wachau nach Spitz an der Donau. Mit an Bord aus dem Süden Amerikas ist das Duo „Stephanie Nilles & Matt Wigton, The Hot 8 Brass Band, das Cedric Watson Trio sowie die Jazzhouse Ramblers aus Österreich“. Stephanie Nilles ist mit Sicherheit die überzeugendste Jazz-Klavier-Lounge-Punk-Sängerin, seit Tom Waits begonnen hat, Kettenraucher zu werden. Begleitet wird Nilles von „Matt Wigton, der es immer wieder schafft, seinem Bass im lebendigen Dialog zum Piano die stets passende, sonore Konvergenz zu entlocken. New Orleans Kenner Wolfgang Friedrich lässt mit seinen „Jazzhouse Ramblers“ den Dixieland wieder auferstehen. So oder so werden in den Salons und an Deck der „Schönbrunn“, zu beiden Seiten und oberhalb des funkelnden Maschinenraumes, die Bands die Hitze, die im Schiffsbauch herrscht, an musikalisch kochender Intensität noch übertreffen. Ab 19:00 Uhr wird dann die Schiffanlegestelle 15 in Spitz an der Donau bespielt.

The Hot 8 Brass Band heizt zum Frühschoppen am Sonntag den 6 Juli ab 11:00 Uhr am Weingut Salomon Undhof in Stein an der Donau dem Publikum nochmals kräftig ein. Die aus New Orleans stammende Band bewegt sich elegant zwischen Jazz, Hip Hop, Funk, Blues bis hin zu traditionellen Stücken, die bei den Second Line Paraden in New Orleans gespielt werden. Bei dieser Musik wird still sitzen unmöglich.

Alle Infos zum Festival Glatt & Verkehrt unter www.glattundverkehrt.at
Bildquelle:kein externes Copyright

Die WINZER KREMS und Glatt&Verkehrt www.glattundverkehrt.at – Über 10 Jahre sind die WINZER KREMS, Sandgrube 13, Veranstaltungsort des Kernprogramms von Glatt&Verkehrt. 2004 wurden sie mit dem Kultursponsoringpreis MAECENAS dafür ausgezeichnet. Der eigens für diese Großveranstaltung überdachte Innenhof der Winzer Krems in der Sandgrube 13, der über eine hervorragende Akustik verfügt, ist der Kern des Festivals. Mit einem Fassungsvermögen von über 900 Besuchern, der Lage inmitten der Kremser Weinberge, einem herrlichen Ausblick über die ganze Stadt und auf die Donau bis hin zum Stift Göttweig ist es der ideale Ort für ein Festival, das Musik, Ambiente und Weinkultur vereint.

Glatt&Verkehrt
Barbara Pluch
Minoritenplatz 4
A-3500 Krems
+43 (0) 664 / 60 499 322
barbara.pluch@noe-festival.at
http://www.glattundverkehrt.at