Posts Tagged Mahnbescheid

Mai 3 2018

Lohnt sich eine Betreibung resp. ein Mahnbescheid?

Oft führen diese Rechtsmittel in eine Sackgasse. Wie lässt sich das vermeiden? Und gibt es alternative Inkasso-Methoden?

Lohnt sich eine Betreibung resp. ein Mahnbescheid?

Online Mahnbescheid Deutschland & Europa

Sollen Sie gegenüber einem Schuldner die Betreibung einleiten (respektive Mahnbescheid erlassen)? Oder sind andere Inkasso-Methoden effizienter? Die folgenden Überlegungen sind auf das Schweizer Rechtssystem (Inkasso Schweiz) ausgerichtet. Die entsprechenden Begriffe für das deutsche Rechtssystem (Inkasso Deutschland), soweit vergleichbar, sind in Klammern aufgeführt.

Betreibung – einfach, aber oft Sackgasse: Eine Betreibung (Mahnbescheid) ist leicht erstellt und wird von Betreibungsämtern (Mahngerichten) ohne spezielle Nachweise angenommen. Ob Sie damit etwas erreichen, steht auf einem anderen Blatt. Schuldner erheben meist Rechtsvorschlag (Inkasso Schweiz) resp. Widerspruch (Inkasso Deutschland). Damit ist das Inkasso fürs erste gestoppt. Der Schuldner heimst ein Erfolgserlebnis ein.

Voraussetzungen für Rechtsöffnung erfüllen: Nun ist es an Ihnen, den Rechtsvorschlag aufzuheben mittels eines Rechtsöffnungsbegehrens (Inkasso Schweiz), welches zu einer Pfändung (Zwangsvollstreckung beim Inkasso Deutschland) und für Sie zu Geld führt. Doch sind die Anforderungen bei diesem Schritt höher. Falls Ihre Forderung auf einem Gerichtsurteil oder einem gleichgestellten Titel beruht, können Sie die definitive Rechtsöffnung beantragen. Dagegen kann der Schuldner nur vorgehen, wenn er die Tilgung oder Stundung der Schuld durch Urkunden beweist oder die Forderung verjährt ist. Für die provisorische Rechtsöffnung reichen eine Schuldanerkennung oder ein Vertrag mit der Unterschrift des Schuldners. Ohne ein solches Dokument würde Ihr Begehren abgewiesen und Sie wären wieder gleich weit wie vorher, ein weiteres Erfolgserlebnis für den Schuldner. Ohne Rechtsöffnungstitel müssen Sie als Gläubiger Ihren Anspruch in einem ordentlichen Gerichtsverfahren geltend machen. Beim Inkasso Deutschland erfolgt die automatische Übergabe an das zuständige Zivilgericht.

Vorbeugen ist besser als Inkasso: Manchmal muss unser Inkassounternehmen Geld eintreiben in Fällen, bei denen die Grundlage lediglich aus einem informellen Auftrag und einer unbezahlten Rechnung besteht. Das ist nicht hoffnungslos, wie weiter unten gezeigt wird. Im Hinblick auf die Rechtsöffnung oder ein Gerichtsverfahren, wäre es allerdings einfacher, wenn Sie eine Offerte, eine vom Kunden unterzeichnete Auftragsbestätigung oder einen unterschriebenen Vertrag vorlegen. Vergessen Sie nicht, nach Abschluss des Auftrags vom Kunden eine unterschriebene Abnahmerklärung zu verlangen. Mit diesen Grundlagen sind Sie bestens gewappnet für Rechtsöffnung oder Klage. Auch für das Inkasso durch uns ist das hilfreich.

Vor Gericht klagen: Was sollen Sie tun, wenn keine Dokumente vorliegen, die für das Inkasso via Rechtsöffnung standhalten würden? Sie können direkt vor Gericht gehen und sich den Umweg über Betreibung und Rechtsöffnung sparen. In dem Fall sollten Sie über andere gute Belege und Zeugen verfügen. Sie sollten sich des Prozessrisikos bewusst sein. Letztlich weiß man in den meisten Fällen nicht, wie das Gericht entscheidet. Der Klageweg ist teuer, vor allem wenn er über zwei oder drei Instanzen dauert. Das grösste Risiko besteht darin, dass der Schuldner auch nach Ihrem allfälligen Obsiegen nicht bezahlt. Sie besitzen jetzt einen Titel, mit dem Rechtsöffnung und in der Folge Pfändung (Zwangsvollstreckung) möglich sind. Doch hatte der Schuldner Monate oder Jahre Zeit vorzusorgen: Mittel auf andere übertagen, sich ins Ausland absetzen, Firma in die Insolvenz schlittern lassen usw. Das Inkasso beginnt von vorne, nur unter erschwerten Bedingungen. Den abschließenden Erfolg auf dem Gerichtsweg erreichen Sie am ehesten gegenüber gut etablierten Personen und Unternehmen, die nicht leicht abtauchen können.

Alternatives Inkasso: Wenn der geschilderte Rechtsweg unmöglich oder zu riskant erscheint, müssen Sie keineswegs die Flinte ins Korn werfen. Hier beginnt die Kunst des Direkt-Inkassos. Die erste Stufe besteht in gründlichen Recherchen. Wir finden heraus, wie die persönliche, finanzielle und geschäftliche Situation des Schuldners ausschaut. Das erlaubt uns u.a. Schwachpunkte zu entdecken, auf die wir unsere Maßnahmen ausrichten.

Der zweite Schritt besteht im persönlichen Kontakt mit dem Schuldner. Aufgrund des spezifischen Vorgehens unseres Inkassounternehmens gelingt es fast immer, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Wir konfrontieren ihn mit der Forderung und lernen seine Sichtweise kennen. Wir versuchen zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen, zeigen aber auch klar die sachlichen Alternativen auf. Dank unseren Recherchen, haben wir die Maßnahmen bereits vorbereitet, was der Schuldner im Gespräch erkennt oder erahnt. Oftmals war das Verhältnis zwischen Gläubiger und Schuldner dermaßen zerrüttet, dass die beiden nicht mehr oder nur auf unflätige Weise miteinander kommuniziert haben. Als Außenstehende nehmen wir eine sachliche, nicht-emotionale Haltung ein. Dadurch können wir oft als Vermittler (Mediatoren) wirken und in erstaunlich vielen Fällen schon allein dadurch eine tragbare Lösung aushandeln.

Doch was ist, wenn der Schuldner das Gespräch verweigert oder sich nicht an Abmachungen hält? Dann greifen Maßnahmen, die dem Schuldner nicht gefallen und sein privates oder berufliches Leben stören. Ein Beispiel: Jemand zahlte ein Darlehen nicht zurück und verweigerte jedes Gespräch. Unser Inkassounternehmen nahm Kontakt auf mit seinen Eltern und seinem Arbeitgeber und fragte diese, ob sie vermittelnd beim Schuldner einwirken könnten, mit uns zu sprechen. Die Rückwirkung auf den Schuldner war und ist in jedem Fall verblüffend. Entweder er lässt sich beim ersten Mal oder bei den hartnäckigen weiteren Maßnahmen auf das Gespräch ein. Beachten Sie: Solche Interventionen sind nicht illegal (im Unterschied zu Maßnahmen, wie sie Inkassounternehmen wie Moskau Inkasso usw. anwenden). Unsere Kreativität und unsere Erfahrung auf diesem Gebiet bilden das Kern-Know-How im Inkasso. Wir legen unser Repertoire natürlich nicht offen, denn Konkurrenz und Schuldner lesen mit. Wir erläutern Ihnen im persönlichen Gespräch gern, was wir in Ihrem Fall konkret unternehmen würden. Legen Sie uns Ihren Inkassofall vor!

Das Rolf Schmidt Inkasso-Team übernimmt Inkasso-Fälle, die auf dem üblichen Rechtsweg allein nicht zu lösen sind. Wir machen Schuldnern persönlich und unmissverständlich klar, dass unser Inkasso nur damit enden kann, dass wir unser Geld (das unserer Kunden) bekommen. Wir finden Schuldner, die untergetaucht sind. Wir erkennen die Schwachpunkte, an denen sie in aller Regel zu Zahlungen motiviert werden können. Unsere Inkassotätigkeit bewegt sich im Unterschied zu einigen anderen Geldeintreibern im legalen Rahmen, wir legen jedoch den nötigen Nachdruck ins Inkasso und agieren tickreich. Wir bearbeiten Fälle ab EUR / CHF R 20’000.– vornehmlich im deutschsprachigen Raum (Inkasso Schweiz, Inkasso Deutschland, Inkasso Österreich).

Firmenkontakt
Rolf Schmidt Inkasso-Team
Rolf Schmidt
Thalrichstr. 8
4622 Egerkingen
+41 61 204 47 55
rolf.schmidt.inkasso@gmail.cm
http://rolf-schmidt-inkasso.ch

Pressekontakt
Rolf Schmidt Inkasso-Team
Rolf Schmidt
Thalrichstr. 8
4622 Egerkingen
+41 61 204 47 55
rolf.schmidt.inkasso@gmail.com
http://rolf-schmidt-inkasso.ch

Okt 16 2017

Wenn das Dienstleister-prellen zur Masche wird

Wenn das Dienstleister-prellen zur Masche wird

(NL/3861875662) Längst haben Forderungsausfälle in Kreativunternehmen einen enormen Umfang erreicht. Auftraggeber lassen Fotos und Werbefilme produzieren, Websites gestalten oder nehmen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Anspruch nicht selten offenbar mit dem Vorsatz, die professionellen Leistungen erst gar nicht zu bezahlen.

Kleinunternehmen, Kultur- und Kreativschaffende haben kaum Möglichkeiten, sich vor Zahlungs-Unwilligen zu schützen – erst recht nicht, wenn das Nicht-Bezahlen zur Masche des vermeintlichen Auftraggebers gehört. Oft zieht so ein Klientel alle Register, um die Beitreibung offener Forderungen zu verhindern. Die Auftragnehmer stehen dann mit der Geltendmachung ihrer Ansprüche erst einmal alleine da. Inkassounternehmen oder auch Berufsverbände können helfen, Forderungen durchzusetzen. Aber selbst vorsichtige und erfahrene Dienstleister sind vor Forderungsausfällen nicht gefeit. Man ist im Geschäft immer darauf angewiesen, dass beide Parteien in der Geschäftsbeziehung ihr Wort halten. Ist das dann nicht der Fall, sind die Möglichkeiten für den Geschädigten begrenzt. Das Risiko, leer auszugehen, ist hoch und oft bleibt der Dienstleister auf seinen Kosten sitzen. Vor diesem Hintergrund wundert der Erfolg der Internetseite: Wo bleibt mein Honorar? nicht. Hier können Kultur- und Kreativschaffende ihren Forderungsausfall bekannt machen. Leider erfährt die Branche auf der Seite nicht die Namen der Nichtzahler. So können diese Unternehmen mmer weiter agieren.

Ich bin schon viele Jahre im Bereich PR & Öffentlichkeitsarbeit tätig, erzählt Christa Jäger-Schrödl, die Inhaberin der PR-Agentur futureCONCEPTS. Trotzdem habe ich mich von einem Unternehmer, der sich anscheinend darauf spezialisiert hat – nicht zu bezahlen prellen lassen. Sie schildert die Geschichte so: Über XING meldete sich ein Herr K. bei ihr und erklärte, er brauche ihre Hilfe bei der Bekanntmachung seines neuen Concierge-Service, der als Dienstleister für Ultrareiche an den Start gehe. Es sei alles sehr eilig, da eine Veranstaltung bevorstehe und Christa Jäger-Schrödl ließ sich durch den Zeitdruck antreiben: Da meine Pressemitteilungen auf Anhieb gefielen, stellte ich einen großen Presseverteiler zusammen, qualifizierte ihn und meine Texte gingen in die Verbreitung. Die PR-Frau beauftragte im Namen des in Berlin ansässigen K. dann auch noch die Übersetzung der Texte. Als der Auftraggeber sich zusätzlich noch einen Werbetrailer wünschte, empfahl sie einen jungen und kreativen Filmemacher, Alexander Nees von reaktor. Und auch der Filmemacher ließ sich unter dem Zeitdruck des Auftraggebers zur Lieferung vor Bezahlung überreden. Der Trailer löste wahre Begeisterungsstürme bei Herrn K. aus. Alles schien super zu laufen, nur die Bezahlung kam nie an. Auf mehrfache Rückfragen wurde ein Zahlungs-Avis gemailt, so Jäger-Schrödl weiter. Dieses sah etwas seltsam aus, aber wir verließen uns erst einmal darauf. K., der vorgeblich auch international mit einer in Miami USA ansässigen Inc. tätig ist, erklärte, dass das Geld von da käme und deshalb eine Verzögerung möglich sei. Nach mehrfachem Nachhaken löste er die Zusammenarbeit auf und drohte mit einer Verleumdungsklage, sollten wir unsere Erfahrung mit seinen Zahlungsgewohnheiten öffentlich machen.
Nach einiger Recherche fand Jäger-Schrödl noch weitere Betroffene. Inzwischen bin ich fest davon überzeugt, dass K. nie vorhatte, einen von uns zu bezahlen! Mit seiner raffinierten Vorgehensweise, einer Überrumpelungstaktik durch Zeitdruck, habe er alle beteiligten Dienstleister zur Auftragsannahme bewegt. Jeder Kreative und PR-Schaffende habe natürlich Interesse an Neukunden. Und diese Dienstleistermentalität habe alle bewogen, erst einmal zu arbeiten statt über den Auftraggeber zu recherchieren.

Inzwischen haben sich fünf Auftraggnehmer aus Berlin, Oberbayern und Hamburg alles Geschädigte von K. – zusammengetan und die Staatsanwaltschaft Hamburg informiert. Die offensichtlich nicht bankerstellten Zahlungsbestätigungen, haben uns zu diesem Schritt bewogen, so Jäger-Schrödl weiter. Wir machen dieses Beispiel nun öffentlich, um andere Kollegen zur Vorsicht zu mahnen.

Das Gute aus der Geschichte: Die Gruppe überlegt einen Verband für Kreative & PR-Schaffende zu gründen, um sich im geschlossenen Rahmen austauschen zu können.
* Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

Kurzportrait FutureConcepts

Als selbständiger Projekt- und Interimsmanager zählte es viele Jahre zu den Aufgaben von Christa Jäger-Schrödl, die Geschäftsideen ihrer Kunden zu prüfen, zu realisieren und bis zum break even zu begleiten. Unter ihrer fachkundigen Betreuung entstanden so einige neue, erfolgreiche Unternehmen.

Immer schon sehr dem Schreiben und der Öffentlichkeitsarbeit verbunden, konzentriert sie sich seit über 10 Jahren auf professionelle PR und Pressefotos. Heute arbeitet sie hauptsächlich als Pressesprecherin für verschiedene Unternehmen, bietet mit ihren freien Kolleginnen PR in unterschiedlichsten Stilen an und kann auf beste Kontakte zurückgreifen. Die umfangreichen Presseverteiler sind branchensortiert und gut gepflegt. Selbst schreibt sie auch Fachartikel, Sachbücher und Romane.

Die Agentur engagiert sich für mehr Lebensqualität, Gesundheit, Nachhaltigkeit und für den Energiewandel. Mit ihrer Themenvielfalt erreicht FutureConcepts einen großen Kundenkreis und reagiert rasch und sicher auf neue Herausforderungen. Weitere Infos finden Sie unter: http://www.futureCONCEPTS.de

Firmenkontakt
FutureConcepts
Christa Jäger-Schrödl
Häcklgasse 6
84419 Schwindegg
49 (0) 171/ 501 843 8
info@futureconcepts.de
http://

Pressekontakt
FutureConcepts
Christa Jäger-Schrödl
Häcklgasse 6
84419 Schwindegg
49 (0) 171/ 501 843 8
info@futureconcepts.de
http://www.futureconcepts.de

Mai 9 2016

Xolaris Verwaltungs GmbH schickt Mahnbescheide an Anleger

Xolairs Verwaltungs GmbH Geschäftsführer hält Wort, Mahnbescheide werden zugestellt – Was tun? Widerspruch einlegen, keine weitere Geldeinlage.

Xolaris Verwaltungs GmbH schickt Mahnbescheide an Anleger

Canada Gold Trust Skandal: Xolaris Verwaltungs GmbH schickt Mahnbescheide an Anleger, von Röhlke Rec

Die Geschäftsführung der Canada Gold Trust – Skandalfonds, die Xolaris Verwaltungs GmbH, hatte es angekündigt: Die von ihr bereits im Jahr 2015 erhobenen Forderungen gegen die Anleger der mutmaßlichen Schwindelanlage würden über kurz oder lang mit Mahnbescheiden gerichtlich geltend gemacht werden. Nun erhalten erste Anleger entsprechende Mahnbescheide des Amtsgerichts Stuttgart zugestellt.

Was Anleger tun können und wie die aktuelle Lage der gerichtlichen Auseinandersetzung mit den Verantwortlichen der Canada Gold Trust Gruppe und deren Vermittlern ist, erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

„Wir empfehlen unseren Mandanten zunächst einmal, entweder selbst oder durch uns Widerspruch gegen die Mahnbescheide einzulegen. Im Rahmen der von uns bereits geführten Schadensersatzprozesse gegen die Hintermänner der Fondgesellschaft und die Beteiligungstreuhänderin sowie ggf. gegen die Vermittler haben wir auch einen Freistellungsanspruch von diesen Forderungen mit eingeklagt. Die Verfahren sind allerdings noch weit von einer Entscheidungsreife entfernt. Dennoch sind wir der Meinung, dass Anleger kein weiteres Geld einlegen sollten, da die Xolaris Verwaltungs GmbH ihren Anspruch auf einen ausgesprochen dubiosen Passus des Gesellschaftsvertrages stützt“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl von geschädigten Anlegern vertritt.

Canada-Gold-Trust-Fonds: Liquiditätsbedarf – Zweckentfremdung – Fortführung der Geschäfte

Die Xolaris Verwaltungs GmbH bemüht eine Regelung des Gesellschaftsvertrages, nach welcher die geleisteten Auszahlungen der Canada-Gold-Trust-Fonds im Falle eines unerwarteten Liquiditätsbedarfs zurückgefordert werden können. Nach Röhlkes Ansicht ist der aktuelle Liquiditätsbedarf der Canada-Gold-Trust-Gruppe alles andere als unvorhersehbar. Denn, das hat auch die Xolaris Verwaltungs GmbH mittlerweile festgestellt, die Gelder der Anleger sind in Kanada mit hoher Wahrscheinlichkeit zweckentfremdet worden und nicht den Vorgaben des im Prospekt abgedruckten Darlehensvertrages mit den kanadischen Goldsuchgesellschaften entsprechend verwendet worden. Vielmehr wurden nach Röhlke vorliegenden Erkenntnissen vorwiegend gesellschaftszweckswidrige Ausgaben getätigt, so dass der aktuelle Liquiditätsbedarf für die Fortführung der Geschäfte zwangsläufig auftauchen musste. Dies muss den beteiligten Hintermännern durchweg klar gewesen sein.

Goldförderung am Beaver Pass: hohe Risiken – schlechte Ausbeute – Mythos große Goldförderung

„Aktuelle Dokumente, die uns im Zusammenhang mit der gerichtlichen Auseinandersetzung erreichten, legen den Verdacht nahe, dass die Verantwortlichen der Henning-Gold-Mines-Gruppe bereits seit Oktober 2011 Kenntnis davon hatten, dass die fraglichen Claims der HGM-Gruppe nicht wirtschaftlich ausgebeutet werden konnten. In einem uns nunmehr in übersetzter Fassung vorliegenden Bericht einer Beratungsfirma aus England wird darauf hingewiesen, dass die Förderung von Gold insbesondere am Beaver Pass mit hohen Risiken verbunden ist. Insbesondere wird auf eine möglicherweise schlechte Ausbeute und nur sehr schwer zu explorierende Böden hingewiesen. Weiterhin darauf, dass die Risiken eines Fehlschlages hoch sind, die leicht zugänglichen Lagerstätten bereits ausgebeutet seien und es sich bei dem gesamten Gebiet, welches die HGM-Gruppe ausbeuten will, um eines handelt, das möglicherweise nur von seinem früheren Ruhm lebt, der Boden schlicht nicht genug Gold für die geplante Art der Goldförderung hergibt. Unter diesen Voraussetzungen bestehen nach unserer Ansicht möglicherweise aufrechenbare Schadensersatzansprüche“, teilt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit.

Emissionsprospekt über Goldförderaussichten, untermauert mit historischem Gutachten

Die Beratungsfirma kommt zu dem Ergebnis, dass noch im Oktober 2011 nicht genügend Wissen vorlag, um mit vertretbarer Zuversicht auf einen Erfolg des Explorationsprogrammes hin mit Bohrungen anzufangen. Auf diese Befürchtungen hätte aber nach Rechtsanwalt Röhlkes Ansicht im Emissionsprospekt hingewiesen werden müssen. Die Emissionsprospekte haben ganz im Gegenteil das Bild einer wirtschaftlich prosperierenden Gegend gezeigt, in der das Gold gewissermaßen auf der Straße liege und in welchem die Goldförderaussichten durch historische Gutachten belegt und untermauert seien. Genau das Gegenteil ist anscheinend der Fall gewesen, was den Verantwortlichen der Kanada-Gold-Gruppe bekannt gewesen sein muss.

Dies und die auch nach der Gesellschafterversammlung Anfang des Jahres 2016 noch vollkommen offene Fortführungsprognose des Fonds lassen daran zweifeln, ob eine Rückzahlung der getätigten Entnahmen für die einzelnen Anleger tatsächlich Sinn macht. Auch auf mehrfache Nachfrage während der Gesellschafterversammlung konnten die Verantwortlichen nicht nachvollziehbar und plausibel erklären, was mit dem nun geforderten Geld eigentlich angefangen werden soll.

Röhlke Rechtsanwälte empfehlen allen betroffenen Anlegern, die einen Mahnbescheid der Canada Gold Trust-Gruppe bekommen, anwaltlichen Rat zu suchen. Für weitere Informationen und fairen Rat stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.715.206.71 und anwalt@kanzlei-roehlke.de zur Verfügung.

V.i.S.d.P.:
Christian-H. Röhlke
Rechtsanwalt

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

Kontakt
Röhlke Rechtsanwälte
Christian-H. Röhlke
Kastanienallee 1
10435 Berlin
0049 (0)30 715 206 71
anwalt@kanzlei-roehlke.de
http://www.kanzlei-roehlke.de

Mrz 15 2016

GarantieHebelPlan 08 – Werden Anleger nun von der Fondsgesellschaft verklagt?

GarantieHebelPlan 08 - Werden Anleger nun von der Fondsgesellschaft verklagt?

(NL/7115467638) Mahnbescheide gegen Anleger der Garantie Hebel Plan `08. Was ist zu tun?

München, 15.03.2016: Wie die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte bereits meldete, beantragt die Fondsgesellschaft GarantieHebelPlan `08 Premium Vermögensaufbau AG & Co. KG anscheinend vermehrt Mahnbescheide gegen ihre Anleger. Anscheinend sollen auf diesem Wege ausstehende Einlagen eingenommen werden.

Bei der GarantieHebelPlan 08 Premium Vermögensaufbau AG & Co. KG handelt es sich um eine Fondsgesellschaft in Form einer KG, an der sich Privatpersonen als Anleger über eine Treuhänderin beteiligen konnten. Unternehmensgegenstand sollte nach Informationen des Emissionsprospekts die Investition in Kapitalanlagen, insbesondere in britische bzw. fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen sowie Investmentfonds sein. Überdurchschnittliche Erträge sollten hierbei nach den Darstellungen des Emissionsprospekts dadurch erwirtschaftet werden, dass die Investitionen neben dem Eigenkapital auch durch Fremdkapital getätigt werden sollten (Hebelgeschäft). Diese Hebelung sollte bis zu 300 % des Eigenkapitals betragen können.

Die Einlage konnte entweder sofort oder in Form eines Ratensparplans gezeichnet werden. Insbesondere bei den Ratensparplänen wurden teilweise sehr hohe Einlagen im fünf- bis sechsstelligen Bereich gezeichnet, die jedoch mit geringen monatlichen Raten über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren bespart werden sollten.

Vielen Anlegern war bei Zeichnung jedoch nicht bewusst, dass sie nach handelsrechtlichen Vorschriften grundsätzlich vom ersten Tag in voller Höhe der Zeichnungssumme haften. Daher haben viele Anleger auch aus Unkenntnis über die rechtliche Lage in den letzten Jahren die monatlichen Überweisungen an GarantieHebelPlan 08 eingestellt, nachdem sich negative Pressemitteilungen über die wirtschaftliche Entwicklung von GarantieHebelPlan 08 gemehrt hatten.

Wie sollen Anleger nun auf einen Mahnbescheid reagieren?

Wir empfehlen nach wie vor, unmittelbar anwaltlichen Rat aufzusuchen, wenn Anleger einen Mahnbescheid erhalten haben. Denn wenn Anleger keinen Widerspruch gegen den Mahnbescheid erheben, ergeht ein vollstreckbarer Titel (sogenannter Vollstreckungsbescheid) gegen die Anleger, aus dem ohne Weiteres die Zwangsvollstreckung betrieben werden kann.

CLLB Rechtsanwälte beraten bereits eine Vielzahl geschädigter Anleger im Zusammenhang mit der Verteidigung gegen Ansprüche der Fondsgesellschaft. Darüber hinaus vertreten CLLB Rechtsanwälte bereits geschädigte Anleger, um deren Schadensersatzansprüche unter anderem gegen Anlageberater, Gründungsgesellschaften und die Treuhandgesellschaft geltend zu machen. Hierbei haben CLLB Rechtsanwälte auch bereits Urteile zu Gunsten geschädigter Anleger der GarantieHebelPlan 08 erwirkt. In anderen Fällen konnten Vergleiche für geschädigte Anleger der GarantieHebelPlan 08 geschlossen werden.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

Firmenkontakt
CLLB Rechtsanwälte
Aylin Pratsch
Liebigstr. 21
80538 München
089 552 999-50
kanzlei@cllb.de

Pressekontakt
CLLB Rechtsanwälte
Aylin Pratsch
Liebigstr. 21
80538 München
089 552 999-50
kanzlei@cllb.de
www.cllb.de

Jun 22 2015

Inkasso-Check und Forderungsmanagement

Ihr professioneller Geschäftspartner

Die VETO-CONCEPT AG bietet spezialisierte Leistungen im Bereich Consulting, Inkasso-Check und Forderungsmanagement an. In diesem Rahmen orientieren sich die Fachexperten an den individuellen Anforderungen der Kunden. Ob die Rückzahlung von Krediten gefordert wird oder ob noch nicht beglichene Rechnungen ausstehen, mit einem funktionierenden Forderungsmanagement werden eventuelle Ausfälle reduziert, wodurch gleichzeitig die Liquidität gewahrt bleibt. Immer häufiger entscheiden sich kleine und mittlere Unternehmen für das Outsourcing der Dienstleistungen. Durch die Unterstützung der VETO-CONCEPT AG und den verringerten Eigenaufwand lassen sich die firmeninternen Personalkosten deutlich senken. Für einen umfassenden Service steht dem bewährten Dienstleister ein starkes Netzwerk aus seriösen Inkassounternehmen und Juristen zur Verfügung.

Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern Europas sorgt die VETO-CONCEPT AG für ein verbessertes Kredit- und Forderungsmanagement. Dazu gehört auch die Abstimmung mit den Kunden. In der grundlegenden Firmenphilosophie der Auftraggeber sind im Allgemeinen die wichtigsten Schritte im Falle einer ausstehenden Forderung festgelegt. Die Finanzexperten besprechen gemeinsam mit den Kunden, welche Schritte einzuleiten sind, damit offene Rechnungen oder Kreditraten beglichen werden. Nach dieser Zielvereinbarung beginnt die Planung. Diese bezieht sich vor allem auf die Umsatzberechnung und die Entwicklung des Forderungsbestands. Dazu gehört auch, dass die Profis der VETO-CONCEPT AG ermitteln, welche Zeitphasen oder Kundengruppen besonders kritisch sind. Auf dieser Basis ist ein zukunftsorientiertes Handeln möglich.

Abhängig von Einzelfällen können spezielle Maßnahmen ergriffen werden. Diese sollten an das betreffende Budget angepasst werden. Die Kombination aus Mahnwesen, Forderungseintreibung und Inkasso berücksichtigt auch die gesetzlichen Vorgaben. Ein wichtiges Element ist die Information gegenüber den säumigen Schuldnern. So wissen diese, mit welchen Folgen sie bei einer Nichtzahlung rechnen müssen. Die genaue Kontrolle der Forderungsausfälle erfordert eine Übersicht über die Geldeingänge und ggf. das Eintreiben der ausstehenden Beträge, inklusive Mahngebühr, Zinsen und ggf. weiterer Aufschläge.

Die Mitarbeiter der VETO-CONCEPT AG kennen sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und den möglichen Prozessen eines Verfahrens perfekt aus. Bevor sie tätig werden, überprüfen sie die angegebenen Forderungen der neu registrierten Kunden. Bei einem schlüssigen und plausiblen Ergebnis wird das vorgerichtliche Inkassoverfahren in die Wege geleitet. Hierzu gehört teilweise eine Schuldnerermittlung. Abhängig vom weiteren Verlauf kommt es zum gerichtlichen Mahnverfahren oder zur Beitreibung der geprüften Forderungen. In diesem Rahmen kann es zur Zwangsvollstreckung kommen, die möglicherweise auch eine Sach-, Lohn- oder Kontopfändung beinhaltet.

Die zügige Auszahlung ist das positive Resultat einer erfolgreichen Beitreibung. Weitere typische Dienstleistungen der VETO-CONCEPT AG sind Beratungsgespräche bzgl. eines effektiven Mahnwesens und das Monitoring bei Langzeit-Inkasso-Fällen. Mit der professionellen Arbeitsweise richten sich die Experten strikt nach den gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie nach den Wünschen der Auftraggeber. Falls ein Mahnverfahren nicht zum gewünschten Erfolg führt, wird die Angelegenheit an einen der kooperierenden Rechtsanwälte weitergeleitet. Die Anwälte helfen auch, wenn die Schuldner dem Mahnbescheid widersprechen und sich der Zwangsvollstreckung zu widersetzen versuchen. Bei einer guten Erfolgsaussicht für die Kunden der VETO-CONCEPT AG übernimmt diese sämtliche Verfahrens- und Prozesskosten. Für eine diesbezügliche Entscheidung ist eine Sichtung der kompletten Forderungsunterlagen nötig, einschließlich der eventuell vorhandenen Einwände der Schuldner.

Die VETO-CONCEPT AG zeichnet sich durch fachkundige und bedarfsgerechte Leistungen aus. Genau deshalb ist der Inkassodienstleister der richtige Kontakt bei Problemen mit zahlungsunwilligen oder -unfähigen Schuldnern.

Impressum:
Josef Breuherr
Achentalstrasse 19
81671 München
mobil: 015228173791
josef.breuherr@gmx.de

59Jahre,Bankkaufmann,seit 2012 Frührentner,led.,gebürtiger Münchner,Hobby’s:
Fahrradtouren,Natur,Fitnessport,Empfehlungsmarketing

Kontakt
Privatperson
Josef Breuherr
Achentalstrasse 19
81671 München
08937956103
josef.breuherr@gmx.de
http://goo.gl/5borUR

Jun 12 2015

Gerichtliches Mahnverfahren zur Durchsetzung von Zahlungsforderungen

Treten Vertragsstreitigkeiten auf, müssen Unternehmen häufig auf die Erfüllung ihrer Zahlungsforderungen warten. Bisweilen werden Mängelrügen oder sonstige Einwendungen vorgeschoben, um sich auf diese Weise einen „Kredit“ zu verschaffen.

Gerichtliches Mahnverfahren zur Durchsetzung von Zahlungsforderungen

Stuttgarter Rechtsanwalt Marius Breucker

Ein bekanntes Problem in Wirtschaftsrecht und ärgerlich für das vorleistungspflichtige Unternehmen, dessen Liquidität beeinträchtigt wird.

In dieser Situation stellt sich die Frage, wie der Anspruchsinhaber (Gläubiger) seine Forderung rasch und kostengünstig realisieren kann. Wenn Gespräche und Mahnungen nicht mehr helfen, muss der Gläubiger Vorkehrungen treffen, um seine Forderung notfalls auch zwangsweise durchzusetzen. Für die Zwangsvollstreckung benötigt er einen Vollstreckungstitel. Oft hilft etwa eine drohende Forderungspfändung, um den Schuldner zur Zahlung zu bewegen. Sollte auch dies nicht fruchten, kann der Gläubiger seine Forderung gegen den Schuldner auf Grundlage eines Titels im Wege der Zwangsvollstreckung durchsetzen.

„Die Zivilprozessordnung bietet dem Gläubiger verschiedene Möglichkeiten, um rasch und kostengünstig an einen gerichtlichen Vollstreckungstitel zu gelangen“, erläutert Rechtsanwalt Marius Breucker aus Stuttgart. Wenn der Schuldner zahlungsunwillig ist, ohne die Forderung substantiell in Frage zu stellen, bietet sich ein gerichtliches Mahnverfahren an. Es beginnt mit einem Antrag des Gläubigers beim zuständigen Mahngericht (Amtsgericht). Im Mahnbescheidsantrag muss der Gläubiger lediglich den geschuldeten Betrag und die Art des Anspruchs angeben, ohne dies im Einzelnen zu begründen.

Legt der Schuldner nicht binnen zwei Wochen nach Zustellung des Mahnbescheides Widerspruch ein, ergeht auf Antrag ein Vollstreckungsbescheid. Im besten Fall kann der Gläubiger auf diesem Wege nach wenigen Wochen einen vollstreckungsfähigen Titel erlangen. Zwar kann der Schuldner auch gegen einen Vollstreckungsbescheid noch Einspruch einlegen, doch hindert dies den Gläubiger nicht, die vorläufige Zwangsvollstreckung zu betreiben. Damit kann er seinen Anspruch zunächst einmal durchsetzen. „Der Gläubiger muss aber wissen, dass er dem Schuldner den durch die Zwangsvollstreckung entstandenen Schaden ersetzen muss, wenn der Vollstreckungsbescheid später aufgehoben wird“, verweist Anwalt Marius Breucker auf die damit verbundenen Risiken.

Ist dagegen mit einem Widerspruch des Schuldners zu rechnen, kann der Forderungsgläubiger gleich ein „normales“ Klageverfahren anstrengen. Denn im Falle des Widerspruchs führt der vorherige Mahnbescheidsantrag nur zur Verzögerung. Alternativ kommt ein Urkundenprozess in Betracht. Darin muss der Kläger sämtliche Tatsache mit Urkunden beweisen. Zugleich sind die Verteidigungsmöglichkeiten des Beklagten eingeschränkt. „Die Wahl des richtigen Verfahrens hängt nicht zuletzt vom voraussichtlichen Verhalten des Schuldners ab“, so Marius Breucker.

Weitere Informationen zu Marius Breucker und zum Thema “ Gerichtliches Mahnverfahren zur Durchsetzung von Zahlungsforderungen “ sind auf:

https://de.scribd.com/MariusBreucker

und

www.amazon.de/Marius-Breucker/e/B00458CK6U

zu finden.

Wüterich Breucker zählt zu den ersten Adressen alteingesessener Stuttgarter Kanzleien für Zivil- und Wirtschaftsrecht. Die derzeit sieben Anwälte betreuen unternehmerische und private Mandanten umfassend in allen zivilrechtlichen Fragen. Schwerpunkte sind Vertrags- und Wirtschaftsrecht, Arbeits-, Handels- und Gesellschaftsrecht, Bau- und Architektenrecht, Familien- und Erbrecht einschließlich Testamentsvollstreckung, Bank- und Kapitalmarktrecht, Schiedsverfahren sowie Vereins- und Sportrecht. Neben der rechtlichen Beratung und Vertragsgestaltung vertritt die Kanzlei ihre Mandanten bundesweit vor Gerichten und in nationalen und internationalen Schiedsverfahren. Wüterich Breucker gilt als Kanzlei mit ausgewiesener Expertise und Erfahrung in Zivilprozessen und Schiedsverfahren. Die Kanzlei geht auf das Jahr 1924 zurück und verbindet Fleiß und Zuverlässigkeit mit Freude an kreativer juristischer Gestaltung und innovativer Problemlösung. Die Anwälte beteiligen sich als Lehrbeauftragte, Referendarausbilder und Prüfer im Staatsexamen an der Ausbildung junger Juristen und mit zahlreichen Publikationen an der rechtswissenschaftlichen Diskussion.

Firmenkontakt
Rechtsanwälte Wüterich Breucker
Dr. Marius Breucker
Charlottenstraße 22-24
70182 Stuttgart
0049 / 711 / 23 99 2 – 0
marius.breucker@wueterich-breucker.de
http://www.wueterich-breucker.de

Pressekontakt
Kanzlei Wüterich Breucker
Rechtsanwalt Dr. Marius Breucker
Charlottenstraße 22 – 24
70182 Stuttgart
0049 / 711 / 23 99 2 – 0
marius.breucker@wueterich-breucker.de
https://mariusbreucker.wordpress.com

Dez 23 2013

Unschöne Weihnachtspost

Es weihnachtet sehr und das Jahr neigt sich dem Ende. Unter die Festtagsgrüße von Freunden und Verwandten mischen sich gelegentlich auch Mahnbescheide! Diese unschöne Weihnachtspost hat laut ARAG Experten einen triftigen Grund. Für Gläubiger geht es darum, die zum Jahresende drohende Verjährung zu unterbrechen. Denn für fast alle schuldrechtlichen Ansprüche gilt eine einheitliche Verjährungsfrist.

Es weihnachtet sehr und das Jahr neigt sich dem Ende. Unter die Festtagsgrüße von Freunden und Verwandten mischen sich gelegentlich auch Mahnbescheide! Diese unschöne Weihnachtspost hat laut ARAG Experten einen triftigen Grund. Für Gläubiger geht es darum, die zum Jahresende drohende Verjährung zu unterbrechen. Denn für fast alle schuldrechtlichen Ansprüche gilt eine einheitliche Verjährungsfrist von drei Jahren.

Wenn man Mahnbescheide erhält
Unter die jetzt zugestellten Mahnbescheide mischen sich immer öfter auch unbegründete Forderungen aus Telekommunikationsverträgen oder Filesharing-Angelegenheiten. Verbrauchern, die solche Einschreiben erhalten, raten ARAG Experten, Ruhe zu bewahren und binnen 14 Tagen nach Zustellung Widerspruch einlegen. Entscheidend hierfür ist das Datum auf dem gelben Umschlag. Auch Forderungen, die länger als drei Jahre zurückliegen, brauchen in der Regel nicht mehr beglichen zu werden; sie sind oft bereits verjährt. Bevor Verbraucher alte Forderungen begleichen, sollten sie also immer erst prüfen, ob diese auch berechtigt sind. Wer verjährte Foderungen begleicht, kann diese nämlich nicht zurückverlangen.

Jetzt selbst Außenstände anmahnen
Wer seit Längerem auf ausstehende Lohnzahlungen, Nebenkostenzahlungen von Mietern oder andere Forderungen oder Erstattungen wartet, sollte sich jetzt dringend darum kümmern, denn die Forderungen aus dem Jahr 2010 verjähren zum 31. Dezember 2013. Auch wer zu Recht auf Zahlungen wartet, geht dann unter Umständen leer aus. Mahnbescheide müssen also rechtzeitig vor dem Jahreswechsel beantragt werden, andernfalls droht die Verjährung. ARAG Experten raten daher, die zustehenden Forderungen gründlich zu prüfen und den Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides auf den vorgeschriebenen Vordrucken bis zum 31. Dezember, 24.00 Uhr, bei der Erlassstelle des zuständigen Amtsgerichts abzugeben.

Verjährung hemmen
Die Verjährung einer Forderung kann gehemmt werden oder neu beginnen. Die Hemmung erfolgt zum Beispiel durch rechtzeitiges Beantragen eines Mahnbescheides vor Ablauf des 31. Dezembers, wenn der Mahnbescheid demnächst zugestellt wird. Aber auch durch die Aufnahme von Verhandlungen zwischen Gläubiger und Schuldner tritt in der Regel eine Hemmung ein. Die Verjährungsfrist beginnt dagegen neu, wenn ein Anerkenntnis des Schuldners vorliegt oder eine gerichtliche oder behördliche Vollstreckungshandlung vorgenommen oder beantragt wird; so sieht es das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) in § 212 vor.

Außergerichtliche Mahnungen
Außergerichtliche Mahnungen, also private Zahlungsaufforderungen, hemmen die laufende Verjährung der Ansprüche nicht. Dies gilt laut ARAG Experten selbst dann, wenn sie schriftlich per Einschreiben erfolgen.

Praxistipp
Der Mahnantrag muss mit einem offiziellen Formular gestellt werden. Sie können den Antrag online unter https://www.online-mahnantrag.de/omahn/Mahnantrag?_ts=7779922-1363957423295&Command=start ausfüllen und auf ein entsprechendes Formular drucken. Die Formulare erhalten Sie im Schreibwarenfachhandel. Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter http://www.arag.de/rund-ums-recht/mein-recht/firma-und-gewerbe/mahnbescheid/

Download des Textes:
http://www.arag.de/rund-ums-recht/rechtstipps-und-urteile/job-und-finanzen

Die ARAG wünscht Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.500 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

Kontakt
ARAG SE
Brigitta Mehring
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
0211-963 2560
brigitta.mehring@arag.de
http://www.ARAG.de

Pressekontakt:
redaktion neunundzwanzig
Thomas Heidorn
Lindenstraße 14
50676 Köln
0221-92428215
thomas@redaktionneunundzwanzig.de
http://www.ARAG.de

Jul 25 2013

Der Mahnbescheid in der Urlaubszeit – was ist zu tun?

GoMoPa.net – Transparenz in Sachen Wirtschaft und Finanzen

Eine aktuelle Studie der Stiftung Finanztest zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung steht derzeit massiv in der Kritik. Branchenteilnehmer beurteilen die Methodik der Studie als unvollständig und lückenhaft. Finanztest weist die Vorwürfe weit von sich. Die Vorwürfe gegenüber …

Mahnbescheid in der Urlaubszeit – Briefkasten täglich leeren?
Urlaubszeit .. doch genau dann gibt es immer wieder unangenehme Post .. Gerichtlicher Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, Abmahnung oder gar Kündigung. Der Mythos, dass man täglich seinen Briefkasten lehren muss .. Das Bundesverfassungsgericht hat vor langem entschieden, dass man … lesen Sie mehr im Forum

Dubai – das neue DBA
Das neue DBA und die Hinzurechnungsbesteuerung: Erhöhte Vorsicht bei VAE-Tochtergesellschaften geboten. Auch 2 Jahre nach Inkrafttreten des neuen DBA zwischen Deutschland und den (VAE, überwiegen bei Unternehmen und Steuerpflichtigen Frustration und Unsicherheit. Die rechtliche …

Der Deal im Strafprozeß
Seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum sogenannten Deal im Strafverfahren, in der einige Leitlinien für die Instanzgerichte zum verfassungskonformen Umgang mit den Verständigungsvorschriften aufgestellt wurden, sieht der BGH sich konfrontiert. Soweit ersichtlich, sind …

Kommt das Zins-Armageddon?
Die Andeutung der Fed, die lockere Geldpolitik aufzugeben hat für Unruhe an den Aktienmärkten gesorgt. Mit gewaltigen Käufen von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren versucht die US-Notenbank bis heute, nicht nur die Finanzkrise zu lindern, sondern … lesen Sie mehr im Forum

Torschlusspanik bei geschlossenen Fonds?
Das neues Gesetz für die Fondsbranche tritt in Kraft. Zur Torschlusspanik besteht aber kein Grund. Wichtiger als das Recht ist die Qualität des Produkts. Mit welchen Modellen Anleger gut fahren dürften. Die Regulierung bringt sehr einschneidende Änderungen des Marktes mit sich. Vorher noch zuschlagen?

Fehlerhafte Anlageberatung – Verjährungsbeginn bei Schadensersatzansprüchen
Der Kläger gegenüber der Beklagten unter Berufung auf mehrere Beratungsfehler, unter anderem auch die fehlende Anzeige der erhaltenen Rückvergütung, Erstattung des eingesetzten Kapitals und zusätzlich entstandene Kosten. Die entscheidende Frage im vorgetragenen Sachverhalt war …

Fondsmanager flüchten aus Schwellenländern
Schwellenländer sind gefühlt so out wie lange nicht mehr. Global investierende Fondsmanager bewerten die Aussicht an den Börsen der Schwellenländer so kritisch wie seit dem Jahr 2001 nicht mehr: Unter dem Strich sind derzeit 18 Prozent der Geldprofis in den Emerging Markets untergewichtet …

Aktuelle Warnlisteneinträge finden Sie hier … lesen Sie mehr im Forum

GOMOPA ist ein unabhängiger Nachrichtendienst. Seine Aufgabe ist es, Unregelmässigkeiten im Wirtschaftsleben aufzudecken und Schäden, die durch falsche Einschätzung von Akteuren oder gar Täuschung durch Akteure entstehen könnten, zu verhindern. Dazu führt GOMOPA eigene Recherchen durch. Für die Richtigkeit der dabei ermittelten Fakten steht GOMOPA ein. Sehr wichtig ist aber auch das Diskussionsforum der Nutzer von GOMOPA. Der Inhalt der Beiträge wird von den Nutzern verantwortet. GOMOPA achtet nur darauf, dass die Beiträge weder strafrechtlich relevant sind, noch allgemeine Persönlichkeits- oder sonstige Rechte verletzen.

Kontakt:
Goldman Morgenstern & Partners llc
Siegfried Siewert
575 Madison Avenue
10022- New York / USA
0012126050173
presse@gomopa.net
http://us4.campaign-archive1.com/?u=1e661bbf644c86bfe89cce909&id=9fc1c72718

Jun 7 2013

Detektei Lentz® bietet ab sofort Express-Ermittlungen an

Mit den „Express-Ermittlungen“ bietet die Lentz Gruppe® interessierten Mandanten unbürokratisch und schnell die Möglichkeit, bestimmte Ermittlungen online zu beauftragen und das zu äußerst günstigen Konditionen.

Detektei Lentz® bietet ab sofort Express-Ermittlungen an

Detektei Lentz

Die Detektei Lentz® hat ihren Service erweitert und bietet ihren Mandanten ab sofort mit dem neuen Produkt „Express-Ermittlungen“ an, spezielle Ermittlungsdienstleistungen noch schneller zu bearbeiten. Der Kunde profitiert bei dieser neu angebotenen Dienstleistung zudem von einer deutlich vereinfachten Auftragserteilung, indem er die Detektei Lentz® unkompliziert online beauftragen kann – zeitaufwendige Auftragserteilungen per Post, Fax usw. entfallen komplett.

Fallbeispiele und Konditionen von Express-Ermittlungen

So können beispielsweise schnell und unbürokratisch die Adresse einer natürlichen Person, auch ohne bekannte Voradresse, der Inhaber einer Festnetz- oder Handynummer, die Ortung einer SIM-Karte, die Bonität einer natürlichen Person oder einer Firma, sowie das Grundeigentum und die Bankverbindung innerhalb Deutschlands ermittelt werden. Diese Express-Ermittlungen sind schon ab 150 Euro erhältlich und können in einigen Fällen innerhalb eines Tages durchgeführt werden Auf der Homepage der Detektei Lentz® erhält man konkretere Informationen zu dem Zeitraum und den Konditionen der jeweiligen Express-Ermittlungen http://www.lentz-detektei.de/express-ermittlungen

Sowohl Privatpersonen als auch Geschäftskunden können diesen neuen Service nutzen. Die Kunden können dabei zwischen zwei Zahlungsarten wählen und die Privatkunden können selbst bestimmen, ob sie das gesetzliche Widerrufsrecht aufgeben möchten, um somit eine noch schnellere Auftragserledigung zu erreichen.

Berechtigtes Interesse bei Express-Ermittlungen

Aus Bundesdatenschutzgründen darf eine Detektei jedoch erst tätig werden, wenn ein „berechtigtes Interesse“ an den Ermittlungsergebnissen besteht. Die Detektei Lentz® führt deshalb diese angebotenen Express-Ermittlungen auch nur dann durch, wenn ein entsprechend berechtigtes Interesse an den Ermittlungen und am Erhalt der Daten vorliegt und dieses auch glaubhaft erklärt werden kann.
Ein berechtigtes Interesse liegt beispielsweise dann vor, wenn der Auftraggeber signalisiert hat, dass er an einer Geschäftsanbahnung interessiert ist oder zivilrechtliche Ansprüche (Mahnung, Mahnbescheid, Vollstreckung) durchgesetzt werden sollen oder der Bericht der Detektei zur Durchsetzung arbeitsrechtlicher Sanktionen, z.B. Abmahnung oder Kündigung bei Arbeitszeitbetrug, vorgetäuschter Krankheit o.ä., oder etwa im Rahmen einer laufenden Unterhaltsstreitigkeit (Nachweis von eheähnlichen Verhältnissen) benötigt wird. Die entsprechenden Unterlagen müssen der Detektei vorgelegt werden oder das „berechtigte Interesse“ muss durch einen Anwalt gegenüber der Detektei anwaltlich versichert werden. Auch ist das „berechtigte Interesse“ meist gegeben, wenn ein potentieller Auftraggeber die Identität einer Person geklärt haben möchte, wenn diese ihm nachstellt, oder ihn stalkt, bzw. sein Eigentum beschädigt.
Die rechtliche Definition des „berechtigten Interesses“ findet sich im § 193 StGB wieder. Eine Rechtfertigung nach § 193 StGB kommt in Betracht, wenn durch die Tat ein schutzwürdiges öffentliches oder privates, ideelles oder materielles Interesse verfolgt wird und wenn die Tathandlung sich bei Abwägung der widerstreitenden Interessen und der im Einzelfall berührten Grundrechte als angemessenes Mittel zur Erreichung des berechtigten Zwecks darstellt.
Für die Praxis heißt das, dass die Detektei verpflichtet ist zu überprüfen, ob das Interesse des Auftraggebers, eine Zielperson zu überwachen bzw. Ermittlungen durchzuführen, dem schutzwürdigen Interesse der zu bewachenden Person überwiegt.
Reine Neugierde „Ich möchte mal wissen, was meine Mitarbeiter in ihrer Freizeit so tun“, reicht nicht aus! Gleiches gilt für Anfragen „Ich habe eine Frau kennengelernt, habe aber nur ihre Mobiltelefonnummer und möchte wissen, wer sie ist“. Derartige Aufträge kann und wird die Detektei Lentz® nicht ausführen, da nicht auszuschließen ist, dass der potentielle Auftraggeber der Stalker ist, der die Frau dann belästigen möchte.
Wie einfach die Onlinebeauftragung der Detektei Lentz für Express-Ermittlungen funktioniert erfährt man unter http://www.lentz-detektei.de/express-ermittlungen Weitere Informationen zur Arbeitsweise und aktuelle Fallbeispielen der Detektei Lentz sind nachzulesen unter http://www.lentz-detektei.de/

Die Privat- und Wirtschaftsdetektei Lentz® wurde 1995 gegründet und ist ausschließlich auf die professionelle Durchführung von Observationen im In- u. Ausland sowie auf die qualitativ hochwertige Lauschabwehr spezialisiert. Zu den Leistungen zählen Ermittlungen im Bereich Wirtschaftskriminalität sowie private Aufträge. Alle Detektive arbeiten fest angestellt und sind ZAD geprüft. Betreut werden Mandanten aus führenden deutschen/internationalen Unternehmen und Anwaltskanzleien. Die Detektei ist Mitglied der deutsch-amerikanischen Handelskammer sowie der Vereinigung international tätiger Privatdetektive e.V. Die Detektei-Lentz ist eine von sechs TÜV zertifizierten Detekteien in Deutschland und unterliegt damit permanenter Überwachung und Kontrolle hinsichtlich der Qualität der Leistung im detektivischen Fachbereich. Unternehmenseigene Niederlassungen werden in Barcelona, London, New York und Hongkong unterhalten.

Kontakt:
Lentz GmbH & Co. Detektive KG
Julia Braun
Nürnberger Straße 4
63450 Hanau
(0800) 88 333 11 (gebührenfrei)
julia.braun@lentz.de
http://lentz-detektei.de/

Apr 8 2013

Rettung in letzter Sekunde – Lichtblick für Anleger der Lease Trend AG

Die Kapitalanlage der Lease Trend AG hat sich nicht erfolgreich entwickelt

Rettung in letzter Sekunde - Lichtblick für Anleger der Lease Trend AG

Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann

Oder anders ausgedrückt – die Anleger sollen auf fast 87% Geld verzichten, welches Ihnen vertraglich zugesichert wurde. Denn weiterhin machte die Gesellschaft 2010 auch den Anlegern mysteriöse Übernahmeangebote, mit welchen der geschädigte Anleger die Beteiligung an einen Investor übertragen und auf sämtliche Ansprüche verzichten sollten. „Dies natürlich nicht ohne Gegenleistung, da springt für den Anleger noch etwas heraus.“ Denn die Anleger, die sich dazu entschließen, sollten von weiteren Ansprüchen der Lease Trend AG befreit werden. Insbesondere Sprint-Anleger wurde die Freistellung von der Weiterzahlung der Rateneinlage in Aussicht gestellt. Wer dieses Angebot nicht annahm, bekam häufig einen Mahnbescheid zugestellt und muss auch mit einer Klage rechnen.

Die Anlagemodelle der Rothmann & Cie AG aus Hamburg geraten in der letzten Zeit immer wieder in die Schlagzeilen. Bei der Lease Trend AG handelt es sich um einen geschlossenen Fonds des ehemaligen Emissionshaus Rothmann & Cie. AG, deren Geschäftsgegenstand der Leasingmarkt ist.

Schlagseite Leasinggeschäft

Die Lease Trend AG aus Oberhaching bei München wendet sich mit einem Schreiben vom 26.05.2010 an ihre Kunden und gab einen Überblick über den KfZ-Markt. Betroffene Anleger wurden damit auf die Entwicklung aufmerksam gemacht und zeitgleich diente dieses Schreiben als eine Begründung, weshalb die vertraglich vereinbarten Ausschüttungen auf die Beteiligungsfonds nicht erfolgen konnten. Besonders Gesellschaftsmodelle, die ihren Schwerpunkt im Leasinggeschäft haben, bereiten Anlegern und Anlegerschützern schweres Kopfzerbrechen. Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Schulte und Partner vertritt mehrere geschädigte Anleger und ihre Familien, die sich als atypisch stille Gesellschafter an der Lease Trend AG beteiligt haben. Die LeaseTrend AG meldete sich bei Anlegern, die ihre Beteiligung nach 10 Jahren Laufzeit gekündigt haben und rechnen diese nun ab.

Hilfe für den Anleger vor dem drohenden Totalverlust – welche Möglichkeiten ergeben sich?

Eine Alternative ist, selbst zu klagen mit dem Ziel für den Anleger, die komplette Rückabwicklung zu erreichen. Grundsätzlich können hier Schadensersatzansprüche entstanden sein, denn zumeist haben Beratungsgesellschaften bzw. deren Berater nicht ausreichend über die Beteiligung aufgeklärt. „Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass zahlreiche Anleger nicht über das Risiko des Totalverlustes aufgeklärt worden sind. Aber auch über die Rückzahlungsgefahr von Ausschüttungen oder Weiterzahlungsverpflichtungen von Raten, bei möglicher Insolvenz der Lease Trend AG, ist so gut wie nie gesprochen worden, die Anleger wurden darauf nicht hingewiesen“, erklärt Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Sven Tintemann, Leiter der Geschädigtengemeinschaft Rothmann & Cie in der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte. „Dies ist ein Lichtblick für die betroffenen Anleger und könnte eine Chance für eine Rettung der Gelder bedeuten.“

„Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft“ – Was bedeutet das?

„Neben all den Tatsachen und der Sorge um den Totalverlust, besteht auch die Gefahr, dass gegnerische Anwälte sich auf die „Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft“ berufen können. Dass bedeutet, dass der einzelne Anleger nicht vollständig rückabwickeln kann, weil er Treuepflichten auch gegenüber den restlichen Anlegern der Lease Trend AG übernommen hat, was im Einzelnen geprüft werden muss. Diese Treupflichten sollen sich aus einer angeblich zwischen den einzelnen Anlegern gegründeten Innengesellschaft ergeben, ein solches Konstrukt wird dann als „mehrgliedrig atypische Gesellschaft“ bezeichnet“, erklärt Rechtsanwältin Jacqueline Buchmann.

Bestehen denn Erfolgsaussichten auf Rettung für die Anleger?

Rechtsanwältin Buchmann hierzu: „Klares ja, denn die Rechtsanwälte von Dr. Schulte und Partner vertreten schon seit Jahren die Auffassung, dass eine solche mehrgliedrige Gesellschaft nicht zwischen den Anlegern der Lease Trend AG gebildet wurde. Die Aussichten, erfolgreich gegen die Lease Trend AG auf komplette Rückabwicklung der Kapitalanlage zu klagen, sehen gut aus. Im Übrigen wird diese Auffassung durch einen aktuellen Hinweisbeschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden vom 26.03.2013 bestätigt. Das Gericht führt aus, dass es der vorläufigen Rechtsauffassung ist, dass die Anleger der Lease Trend AG keine mehrgliedrig atypisch stille Gesellschaft gegründet haben und daher ein bestehender Schadensersatzanspruch gegen die Fondsgesellschaft auch zur kompletten Rückabwicklung der Beteiligung führen kann. Das OLG Dresen führt weiter aus, dass unabhängig davon, ob ein solches Konstrukt vorliegt, Schadensersatz gefordert werden kann, weil der Anleger sich an der Lease Trend AG in Form einer Aktiengesellschaft (AG) beteiligt hat und diesbezüglich schon die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshof sagt, dass in einem solchen Fall einer kompletten Rückabwicklung die „Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft“ nicht entgegenstehe.“

Betroffene Anleger und ihre Familien, die hier anwaltliche Hilfe benötigen, sollten sich in jedem Fall an eine Kanzlei mit Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts wenden. Eine starke Vertretung der Anlegerinteressen durch eine Geschädigtengemeinschaft ist auch in diesem Fall nötig und sinnvoll. Die Kanzlei Dr. Schulte und Partner ist seit Jahren erfolgreich auf dem Gebiet des Anlegerschutzes tätig. Anfragen richten Sie bitte an den Ansprechpartner Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann unter tintemann@dr-schulte.de oder 030.715 206 70. Bereits zahlreichen betroffenen Anlegern und ihren Familien konnte erfolgreich geholfen werden, Ansprüche außergerichtlich und auch gerichtlich durchzusetzen.

V.i.S.d.P.:

Jacqueline Buchmann
Rechtsanwältin

Sofortkontakt Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte unter 030-715 206 70

Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Die Kanzlei verfügt über zwei Büros in Berlin und eine Zweigstelle in München, außerhalb Berlin und München übernehmen wir selbstverständlich auch Mandate und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Ergänzende Absenderangaben mit allen Kanzleistandorten finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

Kontakt:
Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte
Dr. Thomas Schulte
Friedrichstrasse 133
10117 Berlin
00493071520674
dr.schulte@dr-schulte.de
http://www.dr-schulte.de