Posts Tagged Mahnungen

Okt 16 2017

Wenn das Dienstleister-prellen zur Masche wird

Wenn das Dienstleister-prellen zur Masche wird

(NL/3861875662) Längst haben Forderungsausfälle in Kreativunternehmen einen enormen Umfang erreicht. Auftraggeber lassen Fotos und Werbefilme produzieren, Websites gestalten oder nehmen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Anspruch nicht selten offenbar mit dem Vorsatz, die professionellen Leistungen erst gar nicht zu bezahlen.

Kleinunternehmen, Kultur- und Kreativschaffende haben kaum Möglichkeiten, sich vor Zahlungs-Unwilligen zu schützen – erst recht nicht, wenn das Nicht-Bezahlen zur Masche des vermeintlichen Auftraggebers gehört. Oft zieht so ein Klientel alle Register, um die Beitreibung offener Forderungen zu verhindern. Die Auftragnehmer stehen dann mit der Geltendmachung ihrer Ansprüche erst einmal alleine da. Inkassounternehmen oder auch Berufsverbände können helfen, Forderungen durchzusetzen. Aber selbst vorsichtige und erfahrene Dienstleister sind vor Forderungsausfällen nicht gefeit. Man ist im Geschäft immer darauf angewiesen, dass beide Parteien in der Geschäftsbeziehung ihr Wort halten. Ist das dann nicht der Fall, sind die Möglichkeiten für den Geschädigten begrenzt. Das Risiko, leer auszugehen, ist hoch und oft bleibt der Dienstleister auf seinen Kosten sitzen. Vor diesem Hintergrund wundert der Erfolg der Internetseite: Wo bleibt mein Honorar? nicht. Hier können Kultur- und Kreativschaffende ihren Forderungsausfall bekannt machen. Leider erfährt die Branche auf der Seite nicht die Namen der Nichtzahler. So können diese Unternehmen mmer weiter agieren.

Ich bin schon viele Jahre im Bereich PR & Öffentlichkeitsarbeit tätig, erzählt Christa Jäger-Schrödl, die Inhaberin der PR-Agentur futureCONCEPTS. Trotzdem habe ich mich von einem Unternehmer, der sich anscheinend darauf spezialisiert hat – nicht zu bezahlen prellen lassen. Sie schildert die Geschichte so: Über XING meldete sich ein Herr K. bei ihr und erklärte, er brauche ihre Hilfe bei der Bekanntmachung seines neuen Concierge-Service, der als Dienstleister für Ultrareiche an den Start gehe. Es sei alles sehr eilig, da eine Veranstaltung bevorstehe und Christa Jäger-Schrödl ließ sich durch den Zeitdruck antreiben: Da meine Pressemitteilungen auf Anhieb gefielen, stellte ich einen großen Presseverteiler zusammen, qualifizierte ihn und meine Texte gingen in die Verbreitung. Die PR-Frau beauftragte im Namen des in Berlin ansässigen K. dann auch noch die Übersetzung der Texte. Als der Auftraggeber sich zusätzlich noch einen Werbetrailer wünschte, empfahl sie einen jungen und kreativen Filmemacher, Alexander Nees von reaktor. Und auch der Filmemacher ließ sich unter dem Zeitdruck des Auftraggebers zur Lieferung vor Bezahlung überreden. Der Trailer löste wahre Begeisterungsstürme bei Herrn K. aus. Alles schien super zu laufen, nur die Bezahlung kam nie an. Auf mehrfache Rückfragen wurde ein Zahlungs-Avis gemailt, so Jäger-Schrödl weiter. Dieses sah etwas seltsam aus, aber wir verließen uns erst einmal darauf. K., der vorgeblich auch international mit einer in Miami USA ansässigen Inc. tätig ist, erklärte, dass das Geld von da käme und deshalb eine Verzögerung möglich sei. Nach mehrfachem Nachhaken löste er die Zusammenarbeit auf und drohte mit einer Verleumdungsklage, sollten wir unsere Erfahrung mit seinen Zahlungsgewohnheiten öffentlich machen.
Nach einiger Recherche fand Jäger-Schrödl noch weitere Betroffene. Inzwischen bin ich fest davon überzeugt, dass K. nie vorhatte, einen von uns zu bezahlen! Mit seiner raffinierten Vorgehensweise, einer Überrumpelungstaktik durch Zeitdruck, habe er alle beteiligten Dienstleister zur Auftragsannahme bewegt. Jeder Kreative und PR-Schaffende habe natürlich Interesse an Neukunden. Und diese Dienstleistermentalität habe alle bewogen, erst einmal zu arbeiten statt über den Auftraggeber zu recherchieren.

Inzwischen haben sich fünf Auftraggnehmer aus Berlin, Oberbayern und Hamburg alles Geschädigte von K. – zusammengetan und die Staatsanwaltschaft Hamburg informiert. Die offensichtlich nicht bankerstellten Zahlungsbestätigungen, haben uns zu diesem Schritt bewogen, so Jäger-Schrödl weiter. Wir machen dieses Beispiel nun öffentlich, um andere Kollegen zur Vorsicht zu mahnen.

Das Gute aus der Geschichte: Die Gruppe überlegt einen Verband für Kreative & PR-Schaffende zu gründen, um sich im geschlossenen Rahmen austauschen zu können.
* Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

Kurzportrait FutureConcepts

Als selbständiger Projekt- und Interimsmanager zählte es viele Jahre zu den Aufgaben von Christa Jäger-Schrödl, die Geschäftsideen ihrer Kunden zu prüfen, zu realisieren und bis zum break even zu begleiten. Unter ihrer fachkundigen Betreuung entstanden so einige neue, erfolgreiche Unternehmen.

Immer schon sehr dem Schreiben und der Öffentlichkeitsarbeit verbunden, konzentriert sie sich seit über 10 Jahren auf professionelle PR und Pressefotos. Heute arbeitet sie hauptsächlich als Pressesprecherin für verschiedene Unternehmen, bietet mit ihren freien Kolleginnen PR in unterschiedlichsten Stilen an und kann auf beste Kontakte zurückgreifen. Die umfangreichen Presseverteiler sind branchensortiert und gut gepflegt. Selbst schreibt sie auch Fachartikel, Sachbücher und Romane.

Die Agentur engagiert sich für mehr Lebensqualität, Gesundheit, Nachhaltigkeit und für den Energiewandel. Mit ihrer Themenvielfalt erreicht FutureConcepts einen großen Kundenkreis und reagiert rasch und sicher auf neue Herausforderungen. Weitere Infos finden Sie unter: http://www.futureCONCEPTS.de

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84419 Schwindegg
49 (0) 171/ 501 843 8
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Jan 28 2014

Jahresabschlüsse: Wie seriöse Inkasso-Dienstleister mittelständische Unternehmen effizient unterstützen

– Aus den Augen, aus dem Sinn: Zweifelhafte Forderungen werden nach dem Jahresabschluss gern „vergessen“ / Verjährungsfristen werden durch das permanente Schreiben von Mahnungen nicht unterbrochen, warnen die Inkasso Spezialisten der HFG Gruppe

Jahresabschlüsse: Wie seriöse Inkasso-Dienstleister mittelständische Unternehmen effizient unterstützen

HFG Inkasso GmbH ist der Spezialist für den Einzug von titulierten Forderungen im Mengengeschäft

Hamburg, 28. Januar 2014 – Wann ist eine Forderung einwandfrei, wann ist sie zweifelhaft und wann uneinbringlich? Welcher Wert ist nach der Einzelwertberichtigung angemessen? Und wann wird bei offenen Forderungen eine Umsatzsteuerkorrektur vorgenommen? Um Fragen wie diese kommt kein Unternehmen bei dem Jahresabschluss herum – mit entsprechend hohem Frustrationspotenzial.

Nicht nur, dass der Teufel im Detail steckt, häufig treibt der schiere Bürokratieaufwand so manchen Buchhalter in die Verzweiflung. Und das besonders, wenn er nicht mit einer großen, sondern mit vielen kleinen Rechnungen zu kämpfen hat, bei denen der Zahlungseingang in der Höhe oder im Zeitpunkt unsicher ist. Aber selbst, wenn der Jahresabschluss unter Dach und Fach ist, bleiben die offenen Rechnungen aus dem Vorjahr ein leidiges Thema, wie Joachim Pietsch, Geschäftsführer vom Inkasso-Unternehmen HFG ( http://www.hfg-inkasso.de ), aus der langjährigen Inkasso-Praxis zu berichten weiß: „Steht eine Forderung erst einmal als wertberichtigt in den Bilanzen, lässt bei vielen Unternehmen der Elan beim Einfordern nach. Obwohl die Verjährungsfrist in der Regel bei drei Jahren liegt, werden die Forderungen meist schon nach ein oder zwei Jahren als wertlos angesehen – was zwar die Buchhaltung entlastet, die Unternehmensfinanzen jedoch unnötigerweise belastet.“

Mittelstand: Professionelle Strukturen zur Durchführung des Mahnverfahrens fehlen oft

Zumindest kommen die Bestimmungen der regelmäßigen Verjährungsfrist den Verantwortlichen für den Jahresabschluss entgegen: Diese beginnt laut Paragraph 199 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) mit dem „Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden“ ist. Der Stichtag ist also auch hier der 31.12. des jeweiligen Jahres, was den Aufwand erleichtert. Die weitverbreitete Vorstellung, dass das Schreiben von Mahnungen den Verjährungseintritt unterbricht, ist hingegen falsch. Hierfür bedarf es einem gerichtlichen Mahnbescheid beziehungsweise einer Klageerhebung, raten die Inkasso-Experten von HFG.

Es sind ohnehin häufig nicht die rechtlichen Feinheiten, die den Unternehmen gerade im Mittelstand Kopfschmerzen bereiten, sagt HFG Inkasso-Experte Pietsch: „Den Unternehmen fehlen häufig professionelle Strukturen, um kosteneffizientes Forderungsmanagement zu betreiben. Viele Mandanten kommen zu uns, damit wir für sie das kaufmännische Mahnverfahren und die automatische Zahlungseingangsüberwachung übernehmen. Dabei ist unsere IT so fortschrittlich, dass die eingegangenen Treuhandgelder automatisch an unsere Kunden überwiesen werden, wochenlanges Warten auf Abrechnung und Auszahlung gibt es bei uns nicht. Ein vorteilhafter Nebeneffekt unserer elektronischen Aktenführung ist, dass die Buchhalter unserer Kunden nicht nur in Tagesgeschäft, sondern auch zum Jahresabschluss deutlich entlastet werden. Sämtliche Zahlungsdaten werden als Import-Datei oder per Schnittstelle in die EDV unserer Kunden übertragen und können mit allen gängigen Systemen sofort weiter verarbeitet werden. „

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch die Forderungskauf-Lösungen. Hierbei erwerben spezialisierte Inkasso-Dienstleister wie HFG Forderungen von Unternehmen gegenüber Dritten, ganz gleich ob diese tituliert sind oder nicht, siehe bspw. http://www.hfg-inkasso.de/forderungsmanagement/forderungskauf . Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Der Verkauf einer Forderung stellt nicht nur sofort Liquidität zur Verfügung, die verkaufenden Unternehmen übertragen das Ausfallrisiko auch auf den Inkasso-Dienstleister. Hierdurch können sie in ihren Bilanzen „klar Schiff machen“; ein Vorgehen, das den Arbeitsaufwand deutlich reduziert, besonders bei den Jahresabschlüssen.

Über die HFG Inkasso GmbH:

Die HFG Inkasso GmbH (www.hfg-inkasso.de) ist der Spezialist für den Einzug von titulierten Forderungen im Mengengeschäft. Unabhängig von Forderungshöhe und -menge bietet HFG Inkasso seit 1998 Inkasso- und Factoring-Lösungen für sämtliche Branchen und Unternehmensgrößen. Das Unternehmen steht den Kunden von der Durchführung des kaufmännischen Mahnverfahrens über die elektronische Zahlungseingangsüberwachung bis hin zur Archivierung von Akten mit individuellen Lösungen zur Seite. Dank optimaler Prozessabläufe werden branchenunabhängig auch große Fallmengen effektiv bearbeitet. Dabei lässt sich das Unternehmen von einer Unternehmensphilosophie leiten, bei der die Achtung der Menschenwürde, die Gleichbehandlung und die Gerechtigkeit stets im Mittelpunkt stehen.

Weitere Informationen über die HFG Inkasso GmbH, effektives und effizientes Forderungsmanagement und branchenspezifische Lösungen finden sich im Internet unter www.hfg-inkasso.de/hfg-gruppe

Kontakt
HFG Inkasso GmbH
Joachim Pietsch
Caffamacherreihe 7
20355 Hamburg
040 / 41 30 95 71
Hfg@hfg.de
http://www.hfg-inkasso.de/kontakt-center

Pressekontakt:
Görs Communications
Tobias Blanken
Bernstorffstraße 118
22767 Hamburg
040 88238519
info@goers-communications.de
http://www.goers-communications.de/

Dez 21 2012

KingBill 2013 – ein Programm, viele Lösungen

Ein neues Update des Rechnungsprogramms KingBill steht zur Verfügung. KingBill 2013 bietet ab sofort auch ein voll automatisiertes Mahnwesen mit direkter Verbindung zu einem heimischen Inkassobüro und das Zusatzmodul „Eingangsrechnungen“ an.

KingBill 2013 - ein Programm, viele Lösungen

Mit KingBill den Büroalltag auf Knopfdruck erledigen und viel Zeit sparen. Credit: Barbara V. Ederer/Photosandmore.at/KingBill GmbH

Seit 2001 bietet die KingBill GmbH ihre CRM- und Buchhaltungs-Software KingBill nun bereits an und entwickelt das speziell für KMUs und Start-ups konzipierte Werkzeug permanent weiter. Dieser Tage stellte das Wiener Unternehmen wieder ein neues Update vor, das den über 25.000 Anwendern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie allen potenziellen Neukunden einen noch besseren Service bieten soll. Denn neben zahlreichen Neuerungen beinhaltet KingBill 2013 nun auch ein voll automatisiertes Mahnwesen mit direkter Verbindung zu einem österreichischen Inkassobüro. Neu ist zudem das Zusatzmodul „Eingangsrechnungen“, das eine komplettere und transparentere Darstellung der finanziellen Situation des eigenen Unternehmens ermöglicht.
„Mit KingBill geben wir unseren Kunden ein umfassendes Software-Paket in die Hand, mit dem sich ihr Büroalltag spielend – quasi auf Knopfdruck – meistern lässt. KingBill ist in gewisser Hinsicht ein smarter, virtueller Mitarbeiter, der sämtliche Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen im Überblick hat und verwaltet. Eine wirklich nützliche Unterstützung für Unternehmerinnen und Unternehmer“, ist Ing. Alexander Kollin, Gründer und Geschäftsführer der KingBill GmbH, überzeugt. „KingBill ist aber nicht nur benutzerfreundlich und effizient, sondern auch noch sehr preisgünstig – den Return on Investment haben sie eigentlich schon nach drei Stunden, die sie eben nicht mit der mühsamen und zeitaufwendigen Erstellung bzw. Bearbeitung von Word-Dokumenten oder Excel-Statistiken verbringen müssen.“ An der absolut kundenorientierten Preisgestaltung von KingBill möchte Kollin auch in Zukunft nicht schrauben, „denn Anbieter von teuren und oft weniger effizienten Lösungen gibt es schon genug“.

Das Tool ist auch online und mobil verfügbar
Außerdem ist KingBill modular aufgebaut. Die Basis-Versionen „Smart“, „Plus“ und „Premium“ können beliebig durch praktische Zusatzmodule wie „Umsatzstatistik“, „Lagerverwaltung“, „Kassenbuch“, „Briefe“, „Netzwerkclient“ oder „Teamwork“ – und seit dem letzten Update eben auch durch „Eingangsrechnungen“ – individuell erweitert „und somit optimal an das Anforderungsprofil des jeweiligen Unternehmens angepasst werden“, betont Kollin. Darüber hinaus steht KingBill über den KingBill-Server auch als Online-Version zur Verfügung, wodurch das Tool auf allen möglichen mobilen Endgeräten genutzt werden kann.

All jene, die nicht gerne die Katz´ im Sack kaufen, können KingBill 30 Tage lang kostenlos testen. Die Demo-Version steht im KingBill-Online Shop zum Download zur Verfügung und kann jederzeit durch Aktivierung in eine Vollversion konvertiert werden. „Alle bis zu diesem Zeitpunkt eingegeben Daten und Einstellungen bleiben selbstverständlich erhalten“, versichert Kollin.

Trotz der äußerst professionellen und akribischen Arbeitsweise des gesamten sechsköpfigen KingBill-Kernteams kommt der Spaßfaktor nicht zu kurz in der Vivenotgasse 53, dem Firmensitz der KingBill GmbH. Und darauf legt Kollin auch besonders großen Wert, denn „somit fließt auch ungemein viel positive Energie direkt in das Produkt ein. Unser Ziel ist es schließlich, dass unsere Kunden mit KingBill genauso viel Freude haben, wie wir beim Entwickeln und Optimieren der Software“, meint der KingBill-Chef abschließend.

Über die KingBill GmbH
Die KingBill GmbH wurde im Jahr 2001 von Ing. Alexander Kollin gegründet. Seither entwickelt und vertreibt das Wiener Unternehmen eine speziell für kleine Unternehmen entwickelte Software-Lösung, mit der Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen einfach und rasch erstellt werden können. KingBill, so der Name dieses Tools, das in Österreich, Deutschland und der Schweiz erhältlich ist und von der Vivenotgasse 53 aus laufend optimiert wird. Basis für die permanente Weiterentwicklung des Produkts sind nicht nur das jahrelange Know-how und die fundierte Expertise des sechsköpfigen Kernteams der KingBill GmbH, sondern auch die zahlreichen Anregungen und Vorschläge der mittlerweile 25.000 KingBill-Kunden. 2011 erwirtschaftete die KingBill GmbH einen Jahresumsatz von 820.000 Euro; bis zum Jahresende 2012 werden es laut Kollin rund 870.000 Euro sein – 50% davon stammen aus Deutschland, 40% aus Österreich und 10% aus der Schweiz. Für das kommende Geschäftsjahr hat sich Kollin einiges vorgenommen – da soll die Schallmauer von 1 Mio. Euro erstmals durchbrochen werden. Sein konkretes Ziel liegt bei 1,1 Mio. Euro Umsatz in 2013.
KingBill kann auch 30 Tage lang kostenlos getestet werden. Die entsprechende Demo-Version des Rechnungsprogramms steht unter www.rechnungen.at zum Download zur Verfügung. Neben einigen Online-Plattformen wie etwa Amazon oder der KingBill-Website selbst, ist die Software-Lösung aber auch in allen österreichischen MediaMarkt- und Saturn-Filialen erhältlich.

Kontakt:
KingBill GmbH
Ing. Alexander Kollin
Vivenotgasse 53
1120 Wien
+43 (0)660 / 1130 007
alexander.kollin@kingbill.at
http://www.rechnungen.at

Feb 14 2012

Der Kunde oder Auftraggeber zahlt nicht – was tun?

Forderungsmanagement und Inkasso – Welche Optionen gibt es?

(NL/1256171253) Offene Forderungen belasten ein Unternehmen bis hin zur Insolvenz. Deshalb ist ein professionelles Forderungsmanagement hier ein wichtiger Beitrag zum Überleben des Unternehmens oder auch, um die Ertragssituation des eigenen Betriebes zu verbessern. Dieser Weg schlägt sich dann auch positiv durch, auf Bonität und Rating, und damit die Kreditvergabe durch Banken. Wenn Mahnungen nicht helfen bleibt oftmals nur der Weg zum Profi. Ein Outsourcing des Forderungsmanagements an Inkassofirmen ist dann wahrscheinlich der beste Weg, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Zahlungsverzug und offene Forderungen – welche Schritte gibt es?

(zeroinkasso.de) – Außenstände und offene Forderungen sind ein großes Problem im deutschen Mittelstand, das in den letzten Jahren immer größere Ausmaße angenommen hat. Sie haben Ihre Dienstleistung erbracht, die Ware ist geliefert und Sie bekommen Ihr Geld nicht. Dies hat zum Teil dramatische Konsequenzen auf Ihre Liquidität. Hier stellt sich die Frage, was tun? Dieser Artikel beschreibt die Möglichkeiten zur Lösung dieses Problems, wobei Eines auch sicher ist; egal, was Sie tun, in der Regel werden Sie keine 100% Realisierungsquote erreichen. Dennoch: Die Erfahrung zeigt, je schneller Sie hier agieren, desto besser sind Ihre Chancen, an Ihr Geld zu kommen.

Auf dem Weg dorthin gibt es einige Dinge zu beachten und unterschiedliche Eskalationsstufen. Diese werden hier kurz aufgelistet und beschrieben.

Weg des Forderungsmanagements

– Rechnung
– Verzug des Rechnungsempfängers
– Außergerichtliches Mahnverfahren
– Gerichtliches Mahnverfahren
– Mahnbescheid
– Vollstreckungsbescheid
– Zwangsvollstreckung
– Eidesstattliche Versicherung/Insolvenz

Die Rechnung

Am Anfang steht die erbrachte Leistung, die eine Rechnungslegung auslöst. Rechnungen sind elemetare Bestandteile der Buchhaltung und sollten sehr sorgfältig erstellt werden, damit sie nicht nur für den Rechnungsempfänger inhaltlich als solche erkennbar sind, sondern auch vom Finanzamt als rechtsgültig eingestuft werden. Auf der Rechnung sollte ein Zahlungsziel von etwa 10 – 14 Tagen angegeben sein. (siehe auch: Eine juristisch korrekte Rechnung – was ist notwendig? //http://zeroinkasso.de/2011/11/15/forderungsmanagement-rechnung/)

Der Verzug

– Falls zum Fälligkeitsdatum kein Geldeingang ersichtlich ist, gerät der Kunde in Verzug.
– Zwischen Geschäftsleuten tritt dreißig Tage nach Fälligkeit der Verzug automatisch ein.
– Verzichten Sie nicht auf das Ihnen zustehende Geld aus Angst um die Geschäftsbeziehung.
– Ist der Zahlungsverzug eingetreten stehen Ihnen als Gläubiger Verzugszinsen zu, die sich nach dem jeweiligen Basiszinssatz richten.

Außergerichtliches Mahnverfahren

Das Mahnverfahren ist in das außergerichtliche und das gerichtliche Mahnverfahren unterteilt. Sie können persönlich beim Kunden anrufen und sich in Erinnerung bringen oder ein Mahnschreiben an ihn schicken. Erfolgt darauf keine Zahlung sollten Sie sich an Anwälte oder Inkassofirmen wenden und diesen das weitere Mahnverfahren und den Forderungseinzug übergeben. Inkassofirmen haben Erfahrung mit säumigen Zahlern und werden in Ihrem Sinne versuchen zu einer gütlichen Lösung zu kommen.

Durch Übergabe der Forderung an eine der vielen Inkassofirmen haben Sie in der Regel einige Vorteile:

– Der Schuldner merkt, dass Sie es ernst meinen
– Ein Profi kümmert sich um den Forderungseinzug und hat eine höhere Realisierungsquote
– Das Inkassobüro kennt genau den rechtlichen Ablauf und die Möglichkeiten und verpasst keine Fristen
– Sie können sich wieder um Ihr Kerngeschäft kümmern und müssen sich nicht um den lästigen Forderungseinzug kümmern

Gerichtliches Mahnverfahren

Falls dies alles nichts fruchtet und wäre der nächste Schritt mit der Beantragung eines Mahnbescheides in das gerichtliche Mahnverfahren einzusteigen. Dieses erledigt dann auch das gegebenenfalls eingeschaltete Inkassounternehmen für Sie.

Der Mahnbescheid

Der Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides kann in schriftlicher und elektronischer Form und sogar online mit einem offiziellen Formular gestellt werden. Haben Sie bereits einen Anwalt oder Inkassofirmen beauftragt, kümmern diese sich um die Angelegenheit. Der Schuldner hat nun Zeit innerhalb der Widerspruchsfrist gegen den Mahnbescheid seinen Widerspruch einzulegen. Dieser Widerspruch führt dann in ein normales Klageverfahren. Wird nicht widersprochen kann jetzt ein Vollstreckungsbescheid beantragt werden.

Der Vollstreckungsbescheid

Ebenso wie beim Mahnbescheid kann beim Vollstreckungsbescheid in der vorgeschriebenen Frist Widerspruch eingelegt werden. Bleibt dieser aus, wird vom Gericht der Vollstreckungsbescheid erlassen. Dieser ist ein sogenannter vollstreckbarer Titel, mit dem die Zwangsvollstreckung eingeleitet werden kann.

Die Zwangsvollstreckung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Zwangsvollstreckung, allerdings sind entgegen landläufiger Meinung Inkassofirmen oder Rechtsanwälte nicht dazu berechtigt. Dies obliegt allein den Gerichtsvollziehern.

Es kann in das bewegliche und das unbewegliche Vermögen des Schuldners gepfändet werden. Zum Ersteren zählen vor allem Bargeld, Schmuck, wertvolle Gegenstände oder Sammlungen, aber auch Betriebsvermögen, also Computer, Maschinen oder Produktionsmittel. Zum unbeweglichen Vermögen zählen Immobilien oder Grundbesitz. Hier kann zur Sicherung auch eine Hypothek eingetragen werden.

Ist der Schuldner abhängig beschäftigt, können Löhne oder Gehälter im Rahmen eines Pfändungs- und Überweísungsbeschlusses innerhalb der Pfändungsfreigrenzen gepfändet werden. Sind im Rahmen der Zwangsvollstreckung keine oder keine nennenswerten Werte zur Befriedigung Ihrer Ansprüche erzielt worden, können Sie den Schuldner zwingen, mit einer eidesstattlichen Versicherung eventuell noch vorhandene Werte preiszugeben.

Die eidesstattliche Versicherung

Wenn alle Versuche der Vollstreckung im Sande verlaufen sind, bleibt nur noch die Möglichkeit, dem Schuldner durch den Gerichtsvollzieher die eidesstattliche Versicherung abnehmen zu lassen. Spätetens jetzt muß er seine gesamte Vermögenslage schriftlich erklären. Der Gläubiger erfährt so von eventuell noch existierenden Bankverbindungen oder Guthaben bei Versicherungen. Die eidesstattliche Versicherung wird oft sofort im Anschluß an eine fruchtlos verlaufene Pfändung vorgenommen.

Insolvenz

Handelt es sich beim Schuldner um eine Kapitalgesellschaft, so kann hier auch die Insolvenz beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden, da er ja offensichtlich nicht mehr über genügend liquide Mittel verfügt, um offene Forderungen zu bezahlen. Hier steht immer auch der Vorwurf der Insolvenzverschleppung im Raume, ein Straftatbestand, dem der Staatsanwalt in der Regel nachgeht. Somit ist dieses ein hervorragendes Mittel, bei unwilligen Schuldnern die Zahlung doch noch zu erwirken, wenn genügend liquide Mittel vorhanden sind.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

Kontakt:
H.F.Forderungsmanagement UG (haftungsbeschränkt)
Klaus Siedle
Saarstr. 86 D
76870 Kandel
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http://zeroinkasso.de