Posts Tagged Medienkonsum

Okt 29 2018

Gesundheitsgefährdung durch Medienkonsum

Eltern sollten ihrer Vorbildfunktion gerecht werden

sup.- Für Kinder ist der Umgang mit modernen Medien wichtig, weil sie sonst später in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt leicht abgehängt werden. Wer am Computer fit ist, lässt aber leider oftmals die körperliche Fitness vermissen: Folgen eines übermäßigen Medienkonsums sind immer häufiger Übergewicht, Schlafstörungen, Augenbeschwerden sowie vielfach auch eine beeinträchtigte sprachliche und schulische Entwicklung. Nach einer Studie bewerten deutsche Lehrer Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit von nahezu 40 Prozent der Viertklässler, die viel Zeit vor PC und TV verbringen, schlechter als bei Schülern mit geringerer Mediennutzung. Als Konsequenz dieser Studienergebnisse werden gezielte Info-Abende für Eltern gefordert, deren Vorbildfunktion ein wichtiges Regulativ für den Lebensstil ihrer Kinder ist. Dass die digitale Welt und ein gesundes Leben mit ausreichend Bewegung sich keinesfalls ausschließen müssen, zeigen zahlreiche Tipps im Internet, beispielsweise unter www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Jul 10 2018

Kinder brauchen auch Bewegung

Nutzung von Handy und PC begrenzen!

sup.- Vor allem bei Kindern und Jugendlichen sind elektronische Medien wie PC, Tablet oder Handy zum nahezu unverzichtbaren Bestandteil des Alltags geworden. Ob damit, wie Skeptiker vermuten, große Risiken für die körperliche und psychische Gesundheit verbunden sind, liegt nicht zuletzt am Verhalten der Eltern. Sie sollten den Medienkonsum der Kinder nicht verbieten, aber altersgerecht regeln. So hält das Bundesfamilienministerium bei Drei- bis Fünfjährigen eine Nutzungsdauer von täglich maximal 30 Minuten für angemessen. Im Alter von sechs bis neun darf dann eine Stunde erlaubt werden. Und bei den 10- bis 13-Jährigen sollten die Eltern die Zeit vorm Display auf höchstens neun Stunden in der Woche beschränken. Untersuchungen haben allerdings gezeigt, dass die tatsächliche Nutzungsdauer schon bei kleinen Kindern oft weit oberhalb dieser Empfehlungen liegt und dass die wichtigen körperlichen Aktivitäten meist viel zu kurz kommen. Wie der notwendige Ausgleich durch einen bewegungsfreudigen Lebensstil erreicht werden kann, dazu gibt es Tipps auf Ratgeber-Portalen wie www.komm-in-schwung.de oder www.familienaufstand.de.

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Jul 10 2018

Aufklärung statt Bevormundung

Der Nachwuchs sitzt sich krank

Aufklärung statt Bevormundung

Foto: Fotolia / pololia (No. 6050)

sup.- Strafsteuern auf Gummibärchen? Rote Punkte auf Limoflaschen? Staatlich verordnete Rezepte für Fertiggerichte? Wer solche Forderungen stellt, schädigt die Gesundheit der Menschen. Vor allem übergewichtige Kinder und Jugendliche müssen für die ideologische Vorstellung, die Ernährung zu reglementieren, herhalten. Das eigentliche Übel wird dabei gezielt verschwiegen. Und das schadet den Betroffenen.

Der Autor des Buches „Schluss mit Essverboten“ (Plassen-Verlag), Detlef Brendel, fordert mehr Ehrlichkeit und eine dringend notwendige Lebensstil-Diskussion. Was wird aus einem Menschen, so Brendel, wenn dieser reichlich grün markierte Lebensmittel isst und auf dem Sofa sitzenbleibt? Er wird übergewichtig. Sein Lebensstil ist das Problem, weil die Balance zwischen Kalorienaufnahme und Verbrauch durch Aktivität aus dem Gleichgewicht ist.

Speziell bei Kindern und Jugendlichen sieht Brendel dringenden Handlungsbedarf. Notwendig ist aber nicht eine Strafsteuer für Gummibärchen, sondern die Mobilisierung der nachwachsenden Generation. Aktuelle Daten bestätigen das eigentliche Problem. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) konsumiert die Hälfte der Viertklässler täglich bis zu zwei Stunden elektronische Medien. Über 17 Prozent sitzen sogar mehr als vier Stunden am Tag vor dem Bildschirm. Zu den häufigsten Folgen, die auch von den Lehrern bestätigt werden, gehören krankhaftes Übergewicht, Augenbeschwerden, Schlafstörungen, ein aggressives Sozialverhalten sowie sprachliche und schulische Defizite.

Die ständige Forderung nach Ernährungs-Reglementierung oder Strafsteuern auf beispielsweise zuckerhaltige Nahrungsmittel löst diese Fehlentwicklung nicht, sondern versperrt vielmehr den Blick auf die wahren Ursachen. Aus Sitzenbleibern müssen körperlich aktive Kinder werden. Nach Einschätzung des IW und des nationalen Bildungspanels beginnt das bei der notwendigen Aufklärung der Eltern über die Gefahren eines zu starken Medienkonsums.

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Mai 7 2018

Orientierungshilfe für Eltern

Begrenzter Medienkonsum für Kids

Orientierungshilfe für Eltern

Grafik: komm-in-schwung.de (No. 6026)

sup.- Die Dosis macht bekanntlich das Gift. Das gilt auch für den Umgang mit elektronischen Medien. PC, Tablet, Handy und Co. sind zu einem nahezu unverzichtbaren Bestandteil des Berufsalltags wie auch der Freizeit geworden. Das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern vor allem auch für Kinder und Jugendliche, die mit diesen Medien groß geworden sind und oftmals viel spielerischer und vertrauter mit ihnen umgehen können als ihre Eltern. Die digitalisierte Welt ist aus der Kinderwelt nicht mehr wegzudenken. Daraus ergeben sich unbestritten große Vorteile und Chancen, aber auch erhebliche Gefahren für die körperliche und psychische Gesundheit von Kids, die häufig unterschätzt werden.

Die BLIKK Medienstudie, bei der auf Initiative des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) das Medienverhalten von über 5.500 Kindern bis 14 Jahren bei den Kids selbst bzw. bei deren Eltern in 84 Arztpraxen erfragt wurde, zeigt eindeutige Zusammenhänge zwischen Entwicklungsproblemen und der Nutzungsdauer von digitalen Medien. Bei Kindern bis zu sechs Jahren sind dies bei nicht altersgemäß angepasstem Konsum insbesondere Störungen der Sprachkompetenz. Bei Schulkindern wurde das vermehrte Auftreten von schlechten schulischen Leistungen, ADHS sowie sozial bedingten Auffälligkeiten, außerdem Übergewicht und Schlaf- sowie Angststörungen beobachtet.

Eine ganz wesentliche Herausforderung für Eltern, aber auch für Kitas, Schulen und Ärzte besteht deshalb darin, ihre digitale Fürsorgepflicht wahrzunehmen. Und diese erstreckt sich nicht nur auf die Kontrolle, welche Inhalte für den Nachwuchs geeignet sind, sondern vor allem auch auf die Nutzungsdauer von elektronischen Medien. Als Orientierungshilfe empfiehlt das Bundesfamilienministerium bei Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren maximal 30 Minuten pro Tag, für Sechs- bis Neunjährige höchstens eine Stunde täglich und für Zehn- bis Dreizehnjährige rund neun Stunden je Woche. In der Realität fällt das Mediennutzungsverhalten bei der überwiegenden Mehrheit der Heranwachsenden deutlich höher aus. So hat z. B. eine Umfrage offenbart, dass es mehr als 60 Prozent der Neun- bis Zehnjährigen nicht mehr schaffen, sich eine halbe Stunde lang ohne Fernseher oder Computer zu beschäftigen. Diese starke Fixierung auf digitale Medien hat zur Folge, dass eine körperlich aktive Freizeitgestaltung oftmals viel zu kurz kommt. So zeigen Untersuchungen, dass weniger als die Hälfte der Sechs- bis Zwölfjährigen in Deutschland der WHO-Minimalanforderung von täglich einer Stunde moderater bis intensiver körperlicher Anstrengung entsprechen. „Sinnvolle Begrenzung des Medienkonsums auf der einen Seite, Förderung eines bewegungsfreudigen Lebensstils auf der anderen Seite bilden eine wichtige Basis für gesundes, ausgeglichenes Heranwachsen“, bestätigt Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte u. a. für die Portale www.komm-in-schwung.de sowie www.familienaufstand.de engagiert.

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Okt 30 2017

Lehrer benennen Stressfaktoren

Mediale Reizüberflutung und Erwartungsdruck der Eltern

sup.- Nach Einschätzung von Lehrkräften der Klassenstufen eins bis sechs hat die Stressbelastung von Schülern in den letzten zehn Jahren stark zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Umfrage bei 500 Pädagogen. Als wesentliche Stressfaktoren nennen die Befragten vor allem die mediale Reizüberflutung (91 Prozent) sowie den Erwartungsdruck der Eltern (83 Prozent). Die Leistungsanforderungen in der Schule werden mit 36 Prozent hingegen deutlich seltener für Stress bei Kindern verantwortlich gemacht. Weniger Ehrgeiz der Eltern und stattdessen mehr Gelassenheit und Verständnis, wenn es mit den Noten mal nicht so klappt, würde so manchen Kindern offenbar gut tun und Druck von ihnen nehmen. Hingegen mehr Ehrgeiz sollten viele Erziehungsberechtigte im Hinblick auf eine sinnvolle Begrenzung des Medienkonsums haben. Gleichzeitig wird es immer wichtiger, dass Eltern bei ihren Sprösslingen für einen bewegungsaktiven Alltag sorgen, der für physisch, psychisch wie auch geistig gesundes Heranwachsen ganz wesentlich ist. „Weniger als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen erreicht noch die Bewegungsempfehlung von mindestens 60 Minuten pro Tag“, warnt Prof. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte u. a. für die Ratgeber-Portale www.komm-in-schwung.de sowie www.familienaufstand.de engagiert.

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Okt 16 2017

Medienkonsum dominiert jugendliches Freizeitverhalten

Sportliche Aktivitäten kommen viel zu kurz

Medienkonsum dominiert jugendliches Freizeitverhalten

Foto: Fotolia / WavebreakMediaMicro (No. 5902)

sup.- Moderne Medien dominieren in erheblichem Maß das Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen. Dieser Trend geht vor allem zu Lasten von sportlichen Aktivitäten. Das zeigt eine Studie von einem Forschungsteam aus Deutschland und Österreich, bei der Body-Mass-Index (BMI), motorische Fähigkeiten sowie Medienkonsum von 391 Kids im Alter zwischen zehn und 14 Jahren ausgewertet wurden. Der Untersuchung zufolge stehen 10,3 Stunden Medienkonsum an den Wochentagen (davon 8,2 Std. mit Bildschirmmedien) und sogar zwölf Stunden an den Wochenenden (9,9 Std. mit Bildschirmmedien) lediglich 5,1 Stunden pro Woche gegenüber, die auf sportliche Betätigungen entfallen. „Als Teil eines zunehmend komplexen Freizeitverhaltens in der Jugend ist der Gebrauch von Medien ein bedeutender und bestimmender Faktor für die sportlichen Aktivitäten und die motorischen Leistungen“, so Prof. Sebastian Kaiser-Jovy (Hochschule Heilbronn), der gemeinsam mit Anja Scheu (Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Prof. Klaus Greier (Universität Innsbruck) die Studienergebnisse in der renommierten Wiener klinischen Wochenschrift veröffentlicht hat.

Erhebungsdaten belegen, dass im Durchschnitt jeder Heranwachsende 5,6 der folgenden Medien/Geräte zur Verfügung hat: Fernseher, Mobiltelefon, Smartphone, Tablet, PC/Laptop, stationäre bzw. portable Spielkonsolen, CD-Spieler, MP3-Player und Radio. Die Anzahl der genutzten Geräte ist dabei unabhängig vom Alter, dem Schultyp oder dem sozialen Status der Familie, auch unabhängig von einem eventuellen Migrationshintergrund.

Hoher Medienkonsum ist nachweislich ein „Zeit-Killer“ für körperlich aktiv verbrachte Freizeit, denn außer den Fingern ist beim Gebrauch von Bildschirmen fast nichts in Bewegung. Die Folgen für die physische, psychische und soziale Entwicklung sind besorgniserregend. Sie reichen laut der BLIKK Medien-Studie des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) von einem erhöhten Risiko für Übergewicht über Schlaf- und Angststörungen bis hin zu ADHS und sozial bedingten Auffälligkeiten. Es besteht somit dringend Handlungsbedarf. Sinnvolle Rahmenbedingungen zur Förderung eines bewegungsaktiven Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen zu schaffen, ist nicht nur Aufgabe der Politik und der Schulsysteme. Maßgeblichen Einfluss auf das Freizeitverhalten ihrer Sprösslinge haben vor allem auch die Eltern. Wenn Erziehungsberechtige sich kaum von ihrem Smartphone trennen können, ist es nicht verwunderlich, wenn die Kinder ihnen nacheifern. Gemeinsam den Alltag körperlich aktiv gestalten und Freude an sportlichem Engagement vermitteln und vorleben, sollte also die Devise lauten. „Tue deinem Körper etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“, fordert Prof. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der Anregungen zu dieser Lebenseinstellung z. B. auf den Ratgeber-Portalen www.komm-in-schwung.de sowie www.familienaufstand.de gibt.

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Sep 4 2017

85 Prozent der 12-Jährigen haben eigenes Smartphone

Erhebliche Auswirkungen durch extremen Medienkonsum

sup.- Im Alter von zwölf Jahren besitzen nach Angaben des Branchenverbandes Bitcom bereits 85 Prozent der Jugendlichen ein eigenes Smartphone. Wenn sie es zu intensiv nutzen, hat dies erhebliche negative Auswirkungen. Laut der BLIKK Medien-Studie des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) stehen sowohl vermehrtes Auftreten von schlechten schulischen Leistungen, ADHS und sozial bedingte Auffälligkeiten als auch Schlaf- und Angststörungen sowie Übergewicht in einem direkten Zusammenhang mit zu hohem Konsum von bildgestützten Medien. Bei Jugendlichen, die sich zu stark auf die digitale Welt konzentrieren, kommt insbesondere die für gesundes Heranwachsen unerlässliche körperliche Aktivität durch Sport und Spiel viel zu kurz. Tipps, wie Eltern dazu beitragen können, das tägliche Bewegungsniveau ihrer Kinder altersangemessen zu verbessern, geben Experten z. B. auf dem Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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Mrz 6 2017

Nächtlicher Medienkonsum schadet Schulkindern

Schlafmangel macht dick und krank

Nächtlicher Medienkonsum schadet Schulkindern

Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5770)

sup.- Übergewicht ist mittlerweile nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch schon bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet. Bereits bei der Einschulung bringt rund jeder zehnte Abc-Schütze zu viele Pfunde auf die Waage. Als wesentliche Ursachen für diese Entwicklung gelten Bewegungsarmut und Überernährung. Weniger bekannt ist, dass auch Schlafmangel dick und krank macht. Die Beweislage hierzu ist laut Prof. Sebastian M. Schmid (Medizinische Universitätsklinik I, Lübeck) eindeutig: „Jede Stunde weniger Schlaf pro Tag ist in epidemiologischen Studien mit einer Zunahme von Übergewicht, Typ-2-Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten und Bluthochdruck verbunden.“

Während Erwachsene durchschnittlich sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht benötigen, ist der Schlafbedarf im Wachstums- und Entwicklungsalter deutlich höher. Laut dem Online-Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) gelten zur Orientierung für Eltern als Richtwerte für Fünf- und Sechsjährige ein Schlafpensum von 11,5 Stunden, für Sieben- bis Neunjährige elf Stunden, für Zehn- und Elfjährige 10,5 Stunden, für Zwölf- sowie 13-Jährige zehn Stunden und für 14- bis 16-Jährige neun Stunden.

Doch diesen Empfehlungen entsprechen Studien zufolge immer weniger Schulkinder. Insbesondere der seit Jahren zunehmende nächtliche Medienkonsum in Kinderzimmern begünstigt chronischen Schlafmangel. Dieses Defizit hat nicht nur negativen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, sondern auch auf die psychische wie physische Gesundheit. Hinzu kommt: Untersuchungen zeigen, je weniger Kinder sich tagsüber bewegen, desto länger brauchen sie zum Einschlafen.

Experten raten deshalb Eltern, sich unbedingt für einen altersadäquat limitierten Gebrauch von digitalen Medien stark zu machen. Um einen angemessenen Umgang mit Fernseher, Spielkonsolen und Smartphones effektiv kontrollieren zu können, sollte auf eigene Geräte im Kinderzimmer verzichtet werden. Wichtig ist zudem, dass Eltern bewegungsfreudige Freizeitaktivitäten und sportliches Engagement als Ausgleich zum Reiz der IT-Welt gezielt fördern und auch einfordern. Kids, die sich tagsüber ausreichend körperlich auspowern, kommen aus eigenem Bedürfnis auf ein gesundes Schlafpensum.

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Jan 9 2017

Problematischer Medienkonsum bei Kindern

Wenn das Smartphone unersetzlich wird

Problematischer Medienkonsum bei Kindern

Foto: Fotolia / JackF

sup.- 75 Prozent der Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren spielen täglich bis zu 30 Minuten lang mit Smartphones. Zu diesem Ergebnis kommt die so genannte BLIKK-Studie, bei der u. a. mit Unterstützung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) 6.000 Minderjährige im Hinblick auf ihren Umgang mit digitalen Medien befragt wurden. Jugendliche aktivieren ihre mobilen Telefone im Schnitt bereits 120- bis 150-mal am Tag. Das bedeutet laut dem Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Christoph Möller (Hannover), dass alle Aktivitäten in der realen Welt, ob frühstücken, Hausaufgaben machen oder mit Freunden treffen alle neun bis zwölf Minuten unterbrochen werden. „Auf jedes Fiepsen, Brummen oder Klingeln wird unmittelbar reagiert“, so Prof. Möller.

Vor der Suchtgefahr von Smartphones, Tablets oder Computern warnt auch Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. 500.000 bis 600.000 Menschen seien in Deutschland Schätzungen zufolge internetabhängig, die Mehrheit davon Kinder und Jugendliche. Immer schlechtere Noten in der Schule, täglich länger als vier bis fünf Stunden vor dem Rechner, in der Freizeit nur Computerspiele im Kopf: Spätestens wenn Eltern Signale wie diese bei ihren Sprösslingen feststellen, sollten sie laut dem Psychologen Dr. Florian Rehbein vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen alarmiert sein.

Eltern sollten sich unbedingt ihrer Vorbildfunktion beim Konsum digitaler Medien bewusst sein. Zu ihren ganz wesentlichen erzieherischen Aufgaben gehört heute auch die Vermittlung von Medienkompetenz, sowohl in qualitativer wie auch in quantitativer Hinsicht. Nach Empfehlungen der Stiftung Kindergesundheit sollten Vorschulkinder höchsten 30 Minuten am Tag Bildschirmmedien, und dazu gehört natürlich auch der Fernseher, nutzen, Grundschüler maximal 45 Minuten und Elf- bis Dreizehnjährige rund 60 Minuten. Zudem rät die Stiftung zu einem medienfreien Tag pro Woche für die ganze Familie. „Es ist wichtig, dass Kinder frühzeitig lernen, wie viel Spaß es macht, sich in der Natur zu bewegen, um wie viel besser das ist, als stundenlang im abgedunkelten Zimmer vor der Konsole zu hocken“, mahnt Prof. Möller. Eltern sollten hohen Wert darauf legen, dass die Generation Smartphone nicht die Freude an körperlicher Aktivität und Sport verlernt, denn eigentlich haben Kinder ein natürliches Bedürfnis nach Bewegung. Dieses Bedürfnis zu fördern und zu unterstützen, ist ganz maßgeblich für gesundes Heranwachsen – in körperlicher, geistiger wie auch seelischer Hinsicht. Umso bedenklicher ist es, dass mittlerweile weniger als die Hälfte der Sechs- bis Zwölfjährigen in Deutschland die Minimalanforderung von täglich einer Stunde moderater bis intensiver körperlicher Aktivität erfüllt. Auf dieses Indiz für den weit verbreiteten Bewegungsmangel bei Kids weist Dr. Axel Armbrecht hin, leitender Arzt des Instituts für Bewegungstherapie (Eutin), der sich als Ratgeber für Eltern u. a. mit dem Portal www.komm-in-schwung.de für einen bewegungsaktiven Lebensstil von Kindern und Jugendlichen engagiert.

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Apr 27 2015

Begrenzte Bildschirmzeiten für Kinder

Orientierungshilfen für Eltern

sup.- Früher mussten Eltern nur darauf achten, dass ihr Nachwuchs nicht zu lange vor dem Fernseher saß. Das war auch schon nicht einfach, aber ungleich schwerer ist die Situation heute, weil mittlerweile auch Bildschirm-Medien wie Smartphones, Spielekonsolen, Tablets und Computer die Kinderzimmer erobern. Als Orientierungshilfe für Eltern empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP), dass Kleinkinder überhaupt nicht mit Bildschirmen in Berührung kommen. Kids im Alter von drei bis sechs Jahren sollten maximal 30 Minuten täglich mit Medienkonsum verbringen, Sechs- bis Elfjährige höchstens eine Stunde und ab einem Alter von zwölf Jahren sind nicht mehr als zwei Stunden ratsam. Bei diesen Empfehlungen werden viele Eltern schlucken, weil ihr Nachwuchs von derartigen Begrenzungen weit entfernt ist. Wichtig ist es, so die DGSP, dass Kinder und Jugendliche zu körperlicher Aktivität und sportlichen Betätigungen motiviert werden und ihnen Freude an Bewegung vermittelt wird. Tipps und Anregungen, wie dies auch im Zeitalter der Bildschirm-Medien gelingt, gibt z. B. das von Experten konzipierte Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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