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Jun 7 2018

CEBIT 2018 – Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

CEBIT 2018 - Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing, Fraunhofer IGD (Bildquelle: violetkaipa–Fotolia, Trivisio, Fraunhofer IGD)

Die Medizin ist im Wandel: Weg vom allgemeinen Behandlungsweg, hin zur individuellen Therapie. Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing bieten hier gänzlich neue Möglichkeiten. Forscher des Fraunhofer IGD stellen auf der CEBIT vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover verschiedene Einsatzmöglichkeiten rund um die Künstliche Intelligenz in der Medizin vor – und zwar entlang der gesamten Behandlungskette (Halle 27, Stand E78).

Menschen sind verschieden. Diesem Punkt will auch die Medizin der Zukunft Rechnung tragen und jeden Patienten nach der für ihn individuell optimalen Strategie behandeln. Grundlage hierzu sind große Datenmengen aus unterschiedlichen Datenquellen. Um die Datenberge zu analysieren und auszuwerten, setzt man zunehmend auf intelligente Systeme. Doch wie kann der Mensch die Daten, die durch die künstliche Intelligenz erzeugt und aufbereitet werden, richtig nutzen? Visual-Computing-Technologien sind dazu ein wesentlicher Ansatz. Im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzen Forscherinnen und Forscher seit Jahren Methoden und Verfahren des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz ein, um Vital- und Gesundheitsdaten sowie krankheitsbezogene Patientendaten zu analysieren und zu bewerten und entwickeln Technologien entlang der gesamten Behandlungskette.

KI für die Diagnose
Künstliche Intelligenz kann bereits zu Beginn der Diagnose vieles leisten. Sprich: Wenn der Patient den Arzt aufsucht. Nun gilt es zunächst einmal, die Ursache der Beschwerden zu ermitteln und zu diagnostizieren – es geht darum Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen in medizinischen Bilddaten zu erkennen und zu markieren. Handelt es sich um dreidimensionale Bilddaten wie MRT oder CT, ist das ein aufwändiges Unterfangen, welches manuell kaum noch zu meistern ist. Die Wissenschaftler des Fraunhofer IGD haben daher entsprechende Machine-Learning-Verfahren entwickelt: Diese können anatomische Strukturen in Bilddaten simultan, vollständig und automatisch segmentieren und die Ergebnisse anschaulich darstellen, um bei der Diagnose zu unterstützen.

KI in der Analyse: Effektiv aus Patienten- und Behandlungsdaten lernen
Ist dieser Schritt getan, vergleicht der Arzt die Befunde des Patienten mit denen anderen Menschen. Möchte er große Mengen an Patientendaten analysieren und damit die Aussage belastbarer machen, bildet er dafür Kohorten – also Patientengruppen, die relevante Gemeinsamkeiten aufweisen. Doch hält die gebildete Kohorte, was sie verspricht? Oder könnte sie noch verfeinert werden? Diese Fragen lassen sich über individuell angepasste visuelle Analysewerkzeuge aus dem Fraunhofer IGD beantworten: Diese visualisieren die Attribute, analysieren sie detailliert und liefern dem behandelnden Arzt wichtige Erkenntnisse für die Behandlung des Patienten.

Augmented Reality während der Operation
Das Wissen aus der vorangegangenen Bild- und Datenanalyse vereinfacht die Festsetzung einer geeigneten Behandlung, bei der ebenfalls Visual Computing Technologien des Fraunhofer IGD zum Einsatz kommen. Im OP müssen Ärzte viel Geschick beweisen, da sie die genaue Lage von Organen, Blutgefäßen und erkranktem Gewebe während eines Eingriffs oft nur abschätzen können. Die Integration eines Augmented-Reality-Systems schafft hier Abhilfe und unterstützt den Arzt mithilfe von visuellen Markierungen während der Operation. Dabei wird die Position des Organs über eine AR-Brille virtuell eingeblendet.

KI in der Nachsorge: Anomalien in Vitaldaten erkennen
Nach der Operation wird der Patient weiter betreut – und zwar anhand seiner Vitaldaten. Wie steht es beispielsweise um die Schlafqualität und das Stressniveau des Patienten? Treten Anomalien wie Schlaf-Apnoen oder Bewusstlosigkeit auf? Dies lässt sich durch eine Analyse der Vitalparameter feststellen, beispielsweise Herzfrequenz, Herzratenvariabilität oder Atemfrequenz. Eine Lösung aus dem Fraunhofer IGD erfasst die Daten umfangreich, bewertet sie kontinuierlich und erkennt Anomalien zügig. Multiple Sensorik und situationsabhängige Algorithmik erhöhen die Robustheit der Erkennung. Die Daten unterstützen die Betreuung zu Hause, können aber auch in einen ebenfalls vom Fraunhofer IGD entwickelten visuellen Leitstand für das Krankenhauspersonal eingepflegt werden und somit die zentrale Beobachtung des Patienten gewährleisten.

Fraunhofer IGD und die personalisierte Medizin
Individuelle Gesundheit ist seit 2016 ein zentrales Strategiethema des Fraunhofer IGD. Kernpunkt der Forschung ist der Übergang von klassischer zu personalisierter Medizin. Dabei verbinden die Forscher bildgebende Verfahren mit datengetriebenen Ansätzen in der Medizin.
Auf der Messe CEBIT werden die Visual-Computing-Lösungen des Fraunhofer IGD ausgestellt, umfassen dabei die gesamte Behandlungskette: Von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/cebit-2018

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

Mai 23 2018

Rund um die Uhr einsatzbereit: Spritzenlose MRT-Kontrastmittelinjektoren Made in Germany

Rund um die Uhr einsatzbereit: Spritzenlose MRT-Kontrastmittelinjektoren Made in Germany

(Mynewsdesk) Ulm, Mai 2018. ulrich medical blickt auf einen erfolgreichen Deutschen Röntgenkongress 2018 zurück. Der Ulmer Medizintechnik-Hersteller stellte in Leipzig seine spritzenlose Injektionstechnologie vor. Einmalig vorbereitet sind die Injektoren während 24 Stunden jederzeit einsatzbereit. Zudem lassen sich durch das spezielle Funktionsprinzip effektiv Kosten für Verbrauchsmaterial einsparen. Mit dem anwenderorientierten Workshop „Hygiene und Recht in der Radiologie“ schlug ulrich medical die Brücke zur Praxis.

Ärzte, Naturwissenschaftler, Industrievertreter, ärztliches Assistenzpersonal und Studierende informierten sich auf dem diesjährigen Deutschen Röntgenkongress in Leipzig über Fortschritte in der Radiologie. Das passende Umfeld für ulrich medical, um sein Produktportfolio der spritzenlosen MRT-Kontrastmittelinjektoren vorzustellen. Mit Max 3 und Max 2M stellt der Hersteller innovativer Medizintechnik den Radiologen und Medizinisch-technischen Radiologie-Assistenten (MTRA) zwei zuverlässige Begleiter für ihre MRT-Diagnostik zur Seite. Das spezielle Funktionsprinzip ist im Bereich der Kernspintomographie weltweit einzigartig und vereinfacht den Arbeitsablauf in radiologischen Kliniken und Praxen. Die Produkte erfüllen höchste Hygieneanforderungen und bieten Sicherheit für Patient und Anwender.

Die beiden spritzenlosen MRT-Kontrastmittelinjektoren Max 2M und Max 3 von ulrich medical überzeugen durch ihre schnelle und einfache Handhabung. Aufgrund der innovativen Rollenpumpen-Technologie sind sie den ganzen Tag einsatzbereit. Die Vorbereitung ist einmalig durchzuführen und denkbar einfach: Easy-Click-Kassette einlegen, Abdeckung schließen, Patientenschlauch anschließen, und Medienbehälter aufstecken. Schon ist alles für die erste Injektion vorbereitet. Die Easy-Click-Kassette verbleibt für 24 Stunden und beliebig viele Injektionen im Injektor (Multi-Use-Konzept). Für die Untersuchung selbst benötigt der Anwender nur noch wenige Handgriffe, den Rest erledigt der Injektor automatisch. Zwischen den Patienten muss lediglich der Patientenschlauch gewechselt werden. Dies dauert nur wenige Sekunden. Zudem entfällt das sonst notwendige Aufziehen von Spritzenkolben. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten.

Der Max 2M ist die kosteneffiziente Lösung bei geringem Patientenaufkommen und eignet sich besonders für den Einstieg in die automatisierte Kontrastmittelapplikation. Bei hohem Patientenaufkommen empfiehlt sich der Max 3. Er verfügt mit drei Mediensteckplätzen über die Funktionen CM-Select und CM-Loop. Mit CM-Select kann wahlweise auf ein zweites Kontrastmittel zugegriffen werden, mit CM-Loop wird bei zwei identischen Kontrastmitteln automatisch von der leeren auf die volle zweite Flasche umgeschaltet. „Das große Interesse an unserer Injektionstechnologie und die positive Rückmeldung zur schnellen und einfachen Bedienung der MRT-Injektoren zeigt, dass wir mit unserem Fokus auf anwenderfreundliche Medizinprodukte richtig liegen“, so Klaus Kiesel, Geschäftsführer von ulrich medical.

Praxisnah informiert

Beim Einsatz von Medizinprodukten ist die Beachtung von Hygienevorgaben unabdingbar. Unsachgemäßer Gebrauch kann zur Ausbreitung von Infektionen führen. Daher stand das Thema „Hygiene und Recht“ auf dem Deutschen Röntgenkongress im Fokus des Workshops von ulrich medical, an dem rund 30 Radiologen und MRTAs teilnahmen. ulrich medical bietet seit mehreren Jahren erfolgreich Workshops, mehrtägige Seminare und Fachforen an, die Fachexperten und Fachpersonal bei der täglichen Arbeit unterstützen. „Bei uns stehen die praktische Anwendung und der fachliche Austausch im Mittelpunkt“, betont Klaus Kiesel. „Die hohen Teilnehmerzahlen und die hundertprozentige Weiterempfehlungsquote bestätigen, dass wir mit unseren Veranstaltungen die richtigen Formate anbieten.“ Jährlich nehmen über 200 Teilnehmer an Veranstaltungen von ulrich medical teil.

Qualität „Made in Germany“

Als einer der wenigen in der Branche setzt ulrich medical aus Ulm auf „Made in Germany“ und entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland. Neben den Kontrastmittelinjektoren für die Computer- und Kernspintomographie sowie Angiographie produziert das Unternehmen auch Wirbelsäulenimplantate und Blutsperregeräte.

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ulrich medical entwickelt, produziert und vertreibt innovative Medizintechnik. Mediziner und Anwender weltweit vertrauen auf die über 100-jährige Erfahrung. Als einer der wenigen in der Branche setzt das Medizintechnik-Unternehmen aus Ulm auf Made in Germany und entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland.

ulrich medical Kontrastmittelinjektoren sind seit mehr als 30 Jahren in radiologischen Praxen und Kliniken erfolgreich im Einsatz. Sie bieten den Anwendern dabei einzigartige Lösungen, die es so nur bei ulrich medical gibt. Ihre bedienerfreundliche Handhabung, die hervorragende Qualität und die nachgewiesene hygienische Sicherheit machen sie im Praxisalltag unverzichtbar.

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Isabelle Korger
Buchbrunnenweg 12
89081 Ulm
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Apr 29 2018

Ingenieure für Medizintechnik – Für das Wohl der Menschen im Einsatz

sachs engineering – Das Ingenieurbüro für medizintechnische Anwendungen

Ingenieure für Medizintechnik - Für das Wohl der Menschen im Einsatz

Engen, 29.04.2018

Medizintechnik aus Deutschland ist auf der ganzen Welt gefragt. Das Land der Erfinder und Produzenten ist bekannt für eine ständige Neu- und Weiterentwicklung medizintechnischer Produkte, die sich durch eine hohe Komplexität auszeichnen. Im Jahr 2016 belief sich der Umsatz der deutschen Industrie für Medizintechnik auf rund 29,2* Milliarden Euro. Über 210.000* Beschäftige engagieren sich in dieser Branche. Innovationsgrad und Qualität der medizintechnischen Ingenieurdienstleistungen tragen entscheidend dazu bei, dass die deutsche Medizintechnik Weltklasseniveau erreichte. Heute ist sie eine Zukunftsbranche, die sich durch innovative Technologien sowie hohe Wachstumsraten auszeichnet und wichtige Beiträge zu einer besseren medizinischen Versorgung der Bevölkerung liefert.

Durch die rasanten Entwicklungen in der Medizin bieten sich innovative Möglichkeiten, um Menschen zu helfen. Die Ingenieure für Medizintechnik von sachs engineering arbeiten an Konstruktionen für die Bereiche Implantate, Instrumente, Gerätetechnik, Fertigungsanlagen und Vorrichtungen der Reinraumtechnik. Diskret werden die Projekte mit der neuesten FEM- und CAD-Software umgesetzt.

Konstrukteure für Medizintechnik: Wir zeigen Verantwortung

Miniaturisierung, intelligente Implantate und Prothesen, smarte medizinische Systeme, RFID-Technologien. Der Fortschritt in der Medizintechnik fordert Konstrukteure heraus, neue Lösungen und verbesserte Verfahren zu entwickeln. Die Konstruktion hochkomplexer technischer Geräte, wie beispielsweise neuartige Röntgen- und Ultraschallsysteme, Strahlentherapieanlagen, oder Chirurgieroboter fordern ein hohes Maß an Verantwortung. Denn die Lösungen für den Einsatz im und am menschlichen Körper ermöglichen schnellere Heilungsverfahren und treffsichere Diagnosen. Mediziner bei ihrer Arbeit wirkungsvoll zu unterstützen und Patienten zu einem mobileren oder schmerzfreieren Leben zu verhelfen, sehen die Ingenieure von sachs engineering als große Herausforderung, der sie sich mit vollem Engagement stellen. Die Lebenserwartungen und die Lebensqualität der Menschheit zu verbessern – in diesen Dienst stellen sie Ihre Kompetenz und langjährige Erfahrung als Ingenieurdienstleister.

sachs engineering: Ihr Ingenieurbüro für Medizintechnik

Die Entwicklung eines medizintechnischen Produktes ist anspruchsvoll und hochkomplex. Es erfordert nicht nur technisches Know-How, sondern auch eine enge Zusammenarbeit mit den Ärzten, um dem hohen Anspruch gerecht zu werden. Gleichzeitig müssen unterschiedlichste Schnittstellen berücksichtigt werden – nur das vertrauensvolle Zusammenarbeiten aller Beteiligten führt zu einem optimalen Ergebnis.

sachs engineering denkt auch einmal um die Ecke, um neue Lösungsansätze zu schaffen. Diese Herangehensweise schätzen die Kunden besonders, denn nur so entsteht Innovation. Gleichzeitig hat das Ingenieurbüro die Kosten im Blick: Medizinische Geräte müssen im Einsatz kosteneffizient sein – schon im Entwicklungsprozess wird daher die Wirtschaftlichkeit der medizintechnischen Produkte berücksichtigt.

Unsere Kernkompetenz liegt in den Bereichen:

oinnovative Produktentwicklung
oeffiziente Konstruktion
oFEM-Berechnung und Simulation

Innovative Konstruktionen für die Medizintechnik

Vom Konzept eines Produkts bis zur Berechnung und Optimierung – die Konstruktionen für die Medizintechnik sind bis ins Detail ausgefeilt. Als kompetenter Partner ist sachs engineering sowohl Ideengeber als auch erfahrener Berater und Konstrukteur. Das Ingenieurbüro arbeitet mit den neusten Technologien. Leistungsstarke CAD-Software erlaubt das Konstruieren in der dritten Dimension. Das virtuellen 3D-Modell stellt das zu entwickelnde Produkt vollständig dar. Dank der Daten aus der FEM-Simulation können die Produkte bis zur Perfektion optimiert werden, denn wenn Fehler erst im Prototyp erkannt werden, entstehen hohe Kosten. Durch diese Vorgehensweise werden Fehler bereits im Entwicklungsstadium vermieden. Aber nicht nur modernste Technik, auch der große Erfahrungsschatz der Mitarbeiter und der ganzheitliche Denkansatz machen den Unterschied. Das wissen die Kunden zu schätzen und arbeiten deshalb über lange Zeiträume mit dem Ingenieurbüro zusammen.

Weitere Informationen:

http://sachs-engineering.com/branchen-und-referenzen/medizintechnik/

*Quelle: BVMed (Bundesverband Medizintechnologie)

Mit durchdachter Methodenanwendung in der Produktentwicklung und fundierten FEM-Berechnungen gepaart mit dem breit gefächerten Ingenieur Know-how aus verschiedensten Branchen führt die sachs engineering GmbH die Produkte Ihrer Kunden zum Erfolg.

Kontakt
sachs engineering GmbH
Wolfgang Sachs
Robert-Bosch-Str. 1
78234 Engen
07733 503 99 10
pr@sachs-engineering.de
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Apr 23 2018

Rund um die Uhr einsatzbereit: ulrich medical präsentiert die einzigen spritzenlosen MRT-Injektoren der Welt auf dem Deutschen Röntgenkongress in Leipzig, Halle 2, Stand B18

Rund um die Uhr einsatzbereit:   ulrich medical präsentiert die einzigen spritzenlosen MRT-Injektoren der Welt auf dem Deutschen Röntgenkongress in Leipzig, Halle 2, Stand B18

(Mynewsdesk) Die spritzenlosen MRT-Kontrastmittelinjektoren Max 3 und Max 2M von ulrich medical sind durch ihre einzigartige Rollenpumpen-Technologie den ganzen Tag einsatzbereit und optimieren durch ihre schnelle und einfache Bedienung den Arbeitsablauf in Kliniken und Praxen.

Anders als sonst übliche Kolbenspritzen-Injektoren injizieren die Kontrastmittelinjektoren von ulrich medical direkt aus den Original-Medienbehältern. Der Max 2M ist die kosteneffiziente Lösung bei geringem Patientenaufkommen und eignet sich besonders für den Einstieg in die automatisierte Kontrastmittelapplikation. Der Max 3 verfügt darüber hinaus aufgrund seiner drei Mediensteckplätze über die Funktionen CM-Select und CM-Loop. Mit CM-Select kann wahlweise auf ein zweites Kontrastmittel zugegriffen werden, mit CM-Loop wird bei zwei identischen Kontrastmitteln automatisch von der leeren auf die volle zweite Flasche umgeschaltet.

Einmalig vorbereitet, sind die MRT-Injektoren jederzeit startklar und können 24 Stunden lang eingesetzt werden. Die Vorbereitung ist denkbar einfach: Easy-Click-Kassette einlegen, Abdeckung schließen, Patientenschlauch anschließen, und Medienbehälter aufstecken. Schon ist alles für die erste Injektion vorbereitet. Die Easy-Click-Kassette verbleibt für 24 Stunden und beliebig viele Injektionen im Injektor (Multi-Use-Konzept). Für die Untersuchung selbst benötigt die Anwenderin oder der Anwender nur noch wenige Handgriffe, den Rest erledigt der Injektor automatisch. Zwischen den Patienten muss lediglich der Patientenschlauch gewechselt werden. Dies dauert nur wenige Sekunden. Zudem entfällt das sonst notwendige Aufziehen von Spritzenkolben. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten.

Mit Max 2M und Max 3 stellt ulrich medical den Radiologen und MTRAs zwei zuverlässige Begleiter für ihre MRT-Diagnostik zur Seite. Der Hersteller innovativer Medizintechnik „Made in Germany“ präsentiert seine Technologie vom 09. bis 12. Mai 2018 auf dem Deutschen Röntgenkongress in Leipzig, Halle 2, Stand B18.

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ulrich medical entwickelt, produziert und vertreibt innovative Medizintechnik. Mediziner und Anwender weltweit vertrauen auf die über 100-jährige Erfahrung. Als einer der wenigen in der Branche setzt das Medizintechnik-Unternehmen aus Ulm auf Made in Germany und entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland. 

ulrich medical Kontrastmittelinjektoren sind seit mehr als 30 Jahren in radiologischen Praxen und Kliniken erfolgreich im Einsatz. Sie bieten den Anwendern dabei einzigartige Lösungen, die es so nur bei ulrich medical gibt. Ihre bedienerfreundliche Handhabung, die hervorragende Qualität und die nachgewiesene hygienische Sicherheit machen sie im Praxisalltag unverzichtbar.

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Apr 19 2018

Neue Möglichkeiten in der Medizintechnik: Mehrstufiges Titan-Tiefziehen von STÜKEN

Fortschrittliches Verfahren der mehrstufigen Kaltumformung von Titan eröffnet neue Perspektiven

Neue Möglichkeiten in der Medizintechnik: Mehrstufiges Titan-Tiefziehen von STÜKEN

Erstmals sind lange, schlanke Bauteile aus Titan im Tiefziehverfahren herstellbar

Bisher galt: Das Tiefziehen von Titan funktioniert nur in einem einstufigen Kaltumformungsprozess mit den dadurch bedingten geringen Ziehtiefen. STÜKEN hat ein neues Verfahren entwickelt, mit dem Titan in der Tiefziehtechnik auch mehrstufig kalt umgeformt werden kann. Besonders für die Medizintechnik eröffnet das neue Horizonte.

In der Medizintechnik ist Titan kaum noch wegzudenken, denn es bietet grundlegend eine hohe Biokompatibilität und ist korrosionsbeständig bei Kontakt mit organischen Säuren und Chloridlösungen. Tiefziehteile aus Titan konnten bislang nur durch einstufige Umformung hergestellt werden – dies bedingte geringe Ziehtiefen und somit ein stark begrenztes Teilespektrum. Auch war oft nur geringe Präzision möglich. Eine mehrstufige Kaltumformung war durch die extreme Beanspruchung der Werkzeuge unwirtschaftlich.

STÜKEN hat ein optimiertes Verfahren entwickelt, mit dem Titan mehrstufig in einem Kaltumformungsprozess bearbeitet werden kann. Dies bringt zahlreiche Vorteile mit sich – vor allem für die Medizintechnik:

– Der mehrstufige Tiefziehprozess ermöglicht hochpräzise Bauteile.
– Das Verfahren eröffnet Chancen, neuartige Herausforderungen zu bewältigen und komplexe Geometrien zu formen.
– STÜKEN hat bereits lange, schlanke Bauteile aus Titan im Tiefziehverfahren produziert.
– Geringere Wandstärken ermöglichen Leichtbau-Produkte und bemerkenswerte Kostenersparnisse.

Nicht nur die fortschrittliche Tiefziehtechnik zum mehrstufigen Umformen von Titan bringt Vorteile mit sich. STÜKEN verfügt über umfassende Prozesse zur Veredelung von Bauteilen. Das Anodisieren von Titanbauteilen ermöglicht zusätzlich eine Vielzahl an Farben. Überdies hat STÜKEN zwei Reinräume der Klasse 7 nach DIN EN ISO 14644 und EU GMP-Leitfaden Klasse C. Damit kann sichergestellt werden, dass sich keine unerwünschten Rückstände auf den Bauteilen befinden und Biokompatibilität gewährleistet ist.

Durch die optimierte Umformmethode eröffnet STÜKEN vor allem für die Medizintechnik noch nicht dagewesene Lösungen. So entstehen beispielsweise neue Möglichkeiten zur Entwicklung besonders verträglicher und hochwertiger Gehäuse für Herzschrittmacher.

STÜKEN bietet auch mit anderen Materialien erstaunlich effiziente Lösungen für die Medizintechnik – zum Beispiel bei der Entwicklung von Applikationen und Primärverpackungen von Medikamenten, unter anderem Insulinpumpen sowie Kartuschen für flüssige und gasförmige Wirkstoffe. Das innovative Unternehmen bereitet derzeit die Zertifizierung nach DIN EN ISO 13485 vor.

1931 gegründet, gilt STÜKEN heute als der weltweit führende Zulieferer für Präzisionstiefziehteile aus Metall. Außerdem gehören Stanz- und Spritzgießteile sowie anspruchsvolle Baugruppen zum Sortiment. Die Produkte finden sich in unzähligen Anwendungen von Haushaltsgeräten bis hin zu Armaturen, in Computern, Mobilfunkgeräten, Insulinstiften und Kraftfahrzeugen. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz im niedersächsischen Rinteln an der Weser erwirtschaftete im Jahr 2017 mit rund 1.255 Mitarbeitern und Tochterwerken in den USA, Tschechien und China einen Umsatz von 187 Mio. Euro.

Kontakt
Hubert Stüken GmbH & Co. KG
Sandra Göhner-Baake
Alte Todenmanner Straße 42
31737 Rinteln
05751-7020
sandra.goehner@stueken.de
http://www.stueken.de

Apr 17 2018

conhIT 2018: Paessler präsentiert Orchestra-Einbindung in PRTG Network Monitor

ZENTRALES MONITORING DER KRANKENHAUSINFRASTRUKTUR

conhIT 2018: Paessler präsentiert Orchestra-Einbindung in PRTG Network Monitor

Nürnberg/Berlin, 17. April 2018 – Der Netzwerk-Monitoring-Spezialist Paessler AG kooperiert mit dem Softwareentwickler soffico und integriert dessen Kommunikationsserver Orchestra in PRTG Network Monitor. Vom 17. bis 19. April 2018 präsentiert Paessler auf der conhIT in Berlin (Halle 4.2, Stand C-115) die Orchestra-Einbindung in seine Monitoring-Software. Diese Integration ermöglicht Krankenhäusern einen Überblick über ihre gesamte Infrastruktur und stellt die Verfügbarkeit relevanter Patientendaten sicher.

Mit PRTG Network Monitor der Paessler AG überwachen Krankenhäuser ihre komplette Infrastruktur. Dabei sind nicht nur die IT-Systeme wie Hardware, virtuelle Systeme und Applikationen relevant, sondern auch die Performance und Verfügbarkeit der Medizintechnik erfordert ein umfassendes Monitoring. Dazu verfügt PRTG über spezielle Sensoren, die DICOM- und HL7-Protokolle unterstützen, und bindet außerdem den Kommunikationsserver Orchestra über ein REST API ein.
Die Middleware Orchestra Healthcare Service Bus, entwickelt von der soffico GmbH, wird in Krankenhäusern verwendet, um relevante medizinische Informationen und Inhalte in Echtzeit bereitzustellen. Zusätzlich sammelt das System Daten zu Verfügbarkeit und Performance der medizinischen Infrastruktur. Diese Daten fließen in das Echtzeit-Monitoring von PRTG ein.

„Die Integration mit PRTG ermöglicht dem Systemadministrator neben dem Monitoring der klassischen IT-Infrastruktur die umfassende Überwachung der Medizintechnik“, erklärt Christian Twardawa, CEO der Paessler AG. „Er erhält somit Überblick über die gesamte Krankenhausinfrastruktur, mit integrierter Reporting-Engine und benutzerdefinierten Alarmierungen. Die Kooperation von PRTG und soffico trägt so dazu bei, eine reibungslose Behandlung der Patienten zu ermöglichen.“

Die soffico GmbH ist gemeinsam mit der x-tension mit einem eigenen Stand (Halle 4.2, Stand D-117) auf der conhIT.

Vorteile der Integration von Orchestra und PRTG:

-Vernetzung dezentraler IT-Systeme im modernen Gesundheitswesen
-Bereitstellung aller relevanten Daten für den behandelnden Arzt
-Zentrale Datenbevorratung und -verwaltung
-Schnelle Fehleridentifikation und -behebung
-Überblick über die gesamte Krankenhausinfrastruktur – IT sowie Medizintechnik

Weitere Informationen zu Paessler und PRTG finden Sie unter:
https://www.de.paessler.com/prtg/features.

Hochauflösendes Bildmaterial kann unter paessler@sprengel-pr.com angefordert werden.

Über Paessler AG
PRTG Network Monitor von Paessler ist eine preisgekrönte Lösung für leistungsfähiges, bezahlbares und benutzerfreundliches Unified Monitoring. Die flexible Software eignet sich ideal, um komplette IT-Infrastrukturen im Blick zu behalten. PRTG sorgt in Unternehmen und Organisationen aller Größen und Branchen für Ruhe und Sicherheit. Aktuell vertrauen über 150.000 IT-Administratoren in mehr als 170 Ländern auf die Software der Paessler AG. Das 1997 in Nürnberg gegründete Unternehmen wird bis heute privat geführt und ist sowohl Mitglied des Cisco Solution Partner Program als auch ein VMware Technology Alliance Partner. Erfahren Sie mehr über Paessler und PRTG unter www.de.paessler.com

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Apr 9 2018

Paessler auf der conhIT: DICOM- und HL7-Sensoren überwachen die Medical IT

PRTG liefert umfassendes IT-Monitoring für Krankenhäuser

Paessler auf der conhIT: DICOM- und HL7-Sensoren überwachen die Medical IT

Simon Pangerl, Senior Account Manager der Paessler AG

Nürnberg/Berlin, 09. April 2018 – Der Netzwerk-Monitoring-Spezialist Paessler AG stellt vom 17. bis 19. April 2018 auf der conhIT in Berlin (Halle 4.2, Stand C-115) seine Monitoring-Software PRTG vor. Als Kritische Infrastrukturen (KRITIS) unterliegen Krankenhäuser besonderen Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit. Ein umfassendes Monitoring des IT-Netzwerks sowie der Medizintechnik sorgt für die Ausfallsicherheit der Krankenhausinfrastruktur. Die aktuelle PRTG-Version 18.1.38 verfügt über vier neue Sensortypen, die die medizintechnischen Datenprotokolle DICOM und HL7 unterstützen. Auf diese Weise liefert das Monitoring-Tool die wichtigsten Informationen zu DICOM- und HL7-fähigen Systemen und Geräten.

Auf der conhIT – Connecting Healthcare IT, Europas führender Veranstaltung für die Medical IT, tauschen sich die Entscheider aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesundheits-IT zu aktuellen Entwicklungen in ihrer Branche aus.

Monitoring kontrolliert digitalisierte Medizintechnik
Auf der diesjährigen Veranstaltung teilt sich die Paessler AG einen Stand mit ihren Partnern neam IT-Services GmbH und unique projects GmbH & Co. KG. Paessler informiert über den Einsatz und den Nutzen von PRTG Network Monitor in Krankenhäusern. „Durch die Erweiterung um einen REST Custom Sensor und die Unterstützung der medizintechnischen Datenprotokolle DICOM und HL7 kann PRTG nicht nur die IT, sondern die gesamte medizinische Infrastruktur in das zentrale Monitoring einbeziehen“, informiert Simon Pangerl, Senior Account Manager der Paessler AG. „Auf diese Weise wird unter anderem die Übermittlung von Bilddaten kontrolliert und die Verfügbarkeit von MRTs, Röntgen- und Ultraschallgeräten oder Videoendoskopen sichergestellt.“

Die PRTG-Version 18.1.38 enthält vier neue Sensortypen, die wichtige Informationen zu DICOM- und HL7-fähigen Systemen und Geräten liefern:

-Der DICOM-Bandbreiten-Sensor kontrolliert die Bandbreitennutzung einer C-STORE-Request. Er überwacht die Übertragung eines oder mehrerer DICOM-Bilder und überprüft, ob das DICOM-kompatible Gerät die C-STORE-Request verarbeiten kann. So können beispielsweise Picture Archiving and Communication Systems (PACS) getestet werden.

-Der DICOM C-ECHO-Sensor sendet C-ECHO-Requests und überwacht so die Verfügbarkeit von DICOM-fähigen Systemen und Geräten. Mit dem Sensor kann überprüft werden, ob der DICOM-Handshake ausgeführt wird und ob das Zielsystem DICOM-Nachrichten unterstützt.

-Der DICOM Query/Retrieve-Sensor kontrolliert, ob ein DICOM-fähiges System oder Gerät C-FIND-Anforderungen erfüllt. Er sendet eine C-FIND- oder MWL-Anfrage an das Zielgerät und überprüft die Anzahl der gefundenen Einträge auf unterschiedlichen Ebenen.

-Der HL7-Sensor überwacht die Verfügbarkeit von entsprechenden Systemen. Er sendet eine Nachricht an das Zielgerät und überprüft gültige Antworten.

Weitere Informationen zu Paessler auf der conhIT finden Sie unter:
https://www.virtualmarket.conhit.de/de/PAESSLER-AG-PRTG-Network-Monitor,c363017.

Informationen zu Paessler und PRTG finden Sie unter:
https://www.de.paessler.com/prtg/features.

Hochauflösendes Bildmaterial kann unter paessler@sprengel-pr.com angefordert werden.

Über Paessler AG
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Feb 22 2018

STÜKEN Nordamerika – 20 Jahre Kundenzufriedenheit „Made in the USA“

STÜKEN Nordamerika - 20 Jahre Kundenzufriedenheit "Made in the USA"

STÜKEN Nordamerika feiert 20-jähriges Jubiläum. Was in 1998 als Ableger des deutschen Tiefziehspezialisten begann, hat sich mittlerweile als Entwicklungspartner für Kunden aus aller Welt etabliert.

Die 1990er Jahre waren für STÜKEN ein Jahrzehnt voller innovativer Produktideen für anspruchsvolle Tiefziehtechnik – vor allem in der Automobilindustrie. Diese entwickelte neue Systeme wie elektronische Bremssysteme, Airbags oder Benzineinspritzverfahren, um das Autofahren sicherer und wirtschaftlicher zu machen. STÜKEN setzte durch seine tiefgezogenen Edelstahlgehäuse für Einspritzdüsen Maßstäbe in puncto Praktikabilität und Kostenersparnis. Neue Technologien wie Laserschweißen, Kameraüberwachung und Wirbelstromprüftechnik eröffneten STÜKEN weitere Marktanteile. Der Export stieg, besonders in die USA. Folgerichtig eröffnete das Familienunternehmen im Jahr 1998 ein Werk in South Carolina – der erste Auslandsstandort für den Mittelständler. „Man muss da hin, wo der Kundenbedarf ist. Ab einem bestimmten Volumen ist es sinnvoller, lokal liefern zu können.“ So Dr. Hubert Schmidt, Sprecher der Geschäftsführung von STÜKEN.

In den 20 Jahren seit der Eröffnung hat sich die Produktionsfläche von 3.000 qm auf 10.200 qm mehr als verdreifacht. Die dritte Produktionshalle wurde im Februar 2015 eingeweiht. Bei der technischen Ausstattung steht die amerikanische Tochter ihrer deutschen Mutter kaum nach. Tiefziehtechnologie auf dem neuesten Stand der Technik plus eine Reihe von Veredelungsprozessen erfüllen nahezu jeden Kundenwunsch. Und wenn der Kunde neue Produkte entwickelt, entwickelt STÜKEN mit und stellt sich entsprechend auf. Demzufolge ist auch das Team von 10 auf inzwischen rund 120 Mitarbeiter gewachsen. „Seit einigen Jahren betreibt STÜKEN Nordamerika ein Ausbildungsprogramm nach deutschem Vorbild im Bereich Werkzeugbau und Fertigung.“ berichtet Mark Foote, Vice President & General Manager. „Damit möchten wir Schüler aus den umliegenden High Schools ansprechen und so qualifizierten Nachwuchs gewinnen“.

Wichtigster Abnehmer ist nach wie vor die Automobilindustrie – allerdings nicht mehr nur in den USA. STÜKEN Nordamerika exportiert 45% seiner Produktion nach China, Japan, Brasilien, Mexiko, Hongkong und Europa. Die älteste STÜKEN-Tochter – zur Gruppe gehören noch Werke in China und Tschechien – geht inzwischen aber auch eigene Wege. So hat man dort bereits erfolgreiche Projekte im Bereich der Medizintechnik im Portfolio. Zu den Erfolgsgeschichten zählt ein hochwertiger Insulinstift aus eloxiertem Aluminium, der in zahlreichen Farben erhältlich ist. Die tiefgezogenen Hüllen und Kappen von STÜKEN ersetzten Drehteile aus Messing. Durch diese neue Lösung wurden Kosten gesenkt und neue Möglichkeiten eröffnet: Erst mit dem Aluminium und seiner Eignung zum Eloxieren wurden die vielen Farben machbar. Mark Foote: „Ein schönes Stück Entwicklungsarbeit in unserem Unternehmen, ein großer Vorteil für unseren Kunden.“

In diesem Stil plant STÜKEN Nordamerika weiteres Wachstum und erwartet für 2018 einen Umsatz von 21 Mio. Euro.

1931 gegründet, gilt STÜKEN heute als der weltweit führende Zulieferer für Präzisionstiefziehteile aus Metall. Außerdem gehören Stanz- und Spritzgießteile sowie anspruchsvolle Baugruppen zum Sortiment. Die Produkte finden sich in vielfältigen Anwendungen von Haushaltsgeräten bis hin zu Armaturen, in Computern, Mobilfunkgeräten und Kraftfahrzeugen. Statistisch gesehen enthält jedes weltweit verkaufte Auto rund 40 STÜKEN-Komponenten. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz im niedersächsischen Rinteln an der Weser und Tochterwerken in den USA, Tschechien und China beschäftigt rund 1.250 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2017 einen Umsatz von 187 Mio. Euro.

Kontakt
Hubert Stüken GmbH & Co. KG
Sandra Göhner-Baake
Alte Todenmanner Straße 42
31737 Rinteln
05751-7020
sandra.goehner@stueken.de
http://www.stueken.de

Feb 7 2018

Schneller zu sicheren Anwendungen für Cloud, IoT und Motorsteuerung

NewTec auf der embedded world 2018: Lösungen zur Umsetzung von IT-Sicherheit (Security) und funktionaler Sicherheit (Safety) in Automotive-, Industrie- und Medizintechnik-Anwendungen

Pfaffenhofen a.d. Roth, 07. Februar 2018. Die NewTec GmbH, Spezialist für sicherheitsrelevante elektronische Systeme, präsentiert auf der diesjährigen embedded world vom 27. Februar bis 1. März 2018 in Nürnberg Lösungen für sichere Cloud- und IoT-Anwendungen sowie für die Ansteuerung kleiner Elektromotoren im Automotive, Industrie- oder Medizintechnik-Umfeld. Außerdem zeigt NewTec ein Referenzdesign für Batteriemanagementsysteme für Lithium-Ionen-Batterien, das gemeinsam mit NXP entwickelt wurde. Interessenten finden NewTec auf der safety & security Area in Halle 4A (Stand 4A-501).

Ein Schwerpunkt des Messeauftritts heißt NTSecureCloudSolutions – NewTecs neue, umfassende IoT-Lösungs- und Service-Plattform, die Gerätehersteller bei der Umsetzung innovativer und sicherer Produkte und Dienstleistungen im Cloud-Umfeld unterstützt. Die Plattform deckt mit Hard- und Softwarelösungen sowie Services den kompletten Lebenszyklus eines IoT-Produktes ab: von Ideenfindung, Ziel-, Markt- und Geschäftsfeldanalyse über Produktentwicklung und Architekturkonzept bis hin zu Integration, Wartung und Managed Services. Konkret zeigt NewTec zwei hochsichere Sensorknoten für den mobilen bzw. stationären Einsatz, welche Daten verschiedener Sensoren (Temperatur, Gyroskop, Beschleunigung, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Licht) zusammenführen und verschlüsselt an das IoT-Gateway übertragen.

Außerdem präsentiert NewTec gemeinsam mit TDK-Micronas ein Komplettpaket für die funktional sichere Ansteuerung von Elektromotoren bis 10 Watt Leistung (ASIL A ready). Für den hochintegrierten Embedded-Controller HVC 4223F Flex-Servo-Drive von Micronas hat NewTec eine hochflexible, parametrisierbare Firmware mit ausgefeilten Kommunikations-, Überwachungs- und Power-Management-Funktionen sowie ein Konfigurationstool entwickelt. Die Software ist unter der Bezeichnung NTMicroDrive ab sofort verfügbar. Das Angebot ermöglicht es auch Herstellern mit limitierten Entwicklungsressourcen, in sehr kurzer Zeit sichere Motorsteuerungsanwendungen zu entwickeln und dabei die Anzahl externer Komponenten auf ein Minimum zu reduzieren.

Darüber hinaus können sich interessierte Besucher bei einem Vortrag der NewTec-Mitarbeiterin Susanne Meiners über die Haftungsrisiken für Hersteller und Anwender im Zusammenhang mit Industrie 4.0 und Internet der Dinge (IoT) informieren. Der Vortrag mit dem Titel „Old Law and New Technology – How Can Legislation Keep Pace?“ findet im Rahmen des Konferenzprogrammes der embedded world statt (Session 23, 28. Februar 2018, 16:30 Uhr).

Die NewTec GmbH ist Spezialist für sicherheitsrelevante elektronische Systeme in den Branchen Automoti-ve/Transportation, Industrie- und Medizintechnik. NewTec konzipiert und entwickelt Elektronik, Anwendungssoftware sowie Soft- und Hardware mit hohen Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Zusammenspiel hochkomplexer, zunehmend vernetzter technischer Strukturen.
Anspruch von NewTec ist es, sowohl die sicherheitsrelevante Funktionalität eines Systems zu jeder Zeit zu gewährleisten (Safety) als auch Embedded-Systeme vor Sabotageangriffen und Manipulation von außen zu sichern (Security).
Gegründet 1986, beschäftigt NewTec heute mehr als 160 Mitarbeiter an fünf Standorten in Pfaffenhofen a. d. Roth, Freiburg, Mannheim, Friedrichshafen und Bremen sowie einer Repräsentanz in Taipeh (Taiwan).

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Jan 29 2018

Neuartige biobasierte Fasern für medizinische Anwendungen

Neuartige biobasierte Fasern für medizinische Anwendungen

(Mynewsdesk) Martinsried, 29.01.2018 – Das Projekt „Herstellung von biobasierten Polyester-Urethan-Fasern (PEU-Fasern) für medizinische Anwendungen“ hat zum Ziel, ein biobasiertes, biokompatibles und bioresorbierbares chirurgisches Nahtmaterial für medizinische Anwendungen zu entwickeln. An die Fasern werden Anforderungen gestellt, die mit bisherigen Materialien nicht oder nur zum Teil erreicht werden. Vor dem Hintergrund effizienter Ressourcenschonung, sowie dem Wunsch Erdöl-basierte Roh- und Werkstoffe durch regenerative biobasierte Materialien nachhaltig zu ersetzen, rücken diese immer mehr in den Fokus der Forschung. Das Projektkonsortium vereint Kompetenzen aus mehreren Unternehmen und einem Forschungsinstitut. Die Entwicklungsarbeiten werden für drei Jahre durch das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Das Thema Funktionalität von Fasern gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dr. Rüdiger Strubl vom Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK) erklärt: „Im Projekt entwickeln wir neuartige Fasern aus Biopolymeren, die den Patienten den Vorteil bieten, dass sie für die Menschen besonders verträglich sind und mit der Zeit vom Körper abgebaut werden, ohne dass dabei toxische Nebenprodukte anfallen.“ Die neuen Fasern sollen vor allem für Einsatzgebiete entwickelt werden, wo es heute keine oder nur wenig Auswahl gibt. Außer ihrer Funktionalität müssen die Fasern den hohen Anforderungen für den medizinischen Einsatz gerecht werden.

Die Partner aus vier Unternehmen und einem Forschungsinstitut verfügen über unterschiedliche Expertisen. Die Firma Fritzmeier Umwelttechnik GmbH ist als assoziierter Partner dabei für die Entwicklung und Bereitstellung biobasierter Polyesterrohstoffe verantwortlich, welche bei dem Projektpartner UnaveraChemLab GmbH für die besonders hochwertigen Anwendungen chemisch modifiziert werden. Die Herstellung der Fasern erfolgt anschließend durch modifizierte Schmelzspinnverfahren im Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK). Obwohl die neuartigen Fasern biobasiert sind, müssen sie Toxizitätsbewertungen unterzogen werden. Die dazu notwendigen Untersuchungen und Bewertung übernimmt die FABES Forschungs-GmbH, die hierfür auch neue „Werkzeuge“ entwickeln und einsetzen wird. Die Catgut GmbH, selbst Hersteller chirurgischer Nahtmaterialien, wird die Eignung der entwickelten PEU-Fasern als chirurgisches Nahtmaterial für die verschiedenen Einsatzzwecke testen.

Das Projektkonsortium wird während der gesamten Dauer durch das Netzwerkmanagement der IBB Netzwerk GmbH unterstützt. Angestoßen wurde das Projekt im Rahmen des Kooperationsnetzwerks „BioPlastik“, das ebenfalls von der IBB Netzwerk GmbH gemanagt wird.

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Über das Kooperationsnetzwerk BioPlastik

Lebensmittelverpackungen, Tragetaschen, Spielzeug oder Funktionstextilien in allen diesen Produkten sind typischerweise petrobasierte Kunststoffe enthalten. Diese können in der Natur nur sehr schlecht abgebaut werden. Die Reste reichern sich als unerwünschter und umwelt- bzw. gesundheitsschädlicher Kunststoffmüll an, z.B. im Meer. Die Partner des Kooperationsnetzwerks BioPlastik haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, technische Projekte zur Entwicklung von innovativen, biobasierten, abbaubaren und gleichzeitig preisgünstigen Biopolymeren durchzuführen. Materialien aus Bioplastik insbesondere Materialien aus den bisher wenig vermarkteten Polyhydroxyalkanoaten (PHA) sollen dadurch deutliche Marktanteile an Massenprodukten gewinnen. Darüber hinaus stellen die Partner hohe Nachhaltigkeitskriterien an die Herstellung der Biopolymere und die Materialien selbst.

Initiator des Kooperationsnetzwerks BioPlastik ist die IBB Netzwerk GmbH, die auch dessen Management übernimmt. Die Zusammenarbeit der Partner im Kooperationsnetzwerk wurde von Januar 2014 bis Dezember 2016 im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi gefördert. Das bundesweite Förderprogramm ZIM ist technologie- und branchenoffen und unterstützt mittelständische Unternehmen sowie Partner aus der Wissenschaft. Anfang 2017 wurde Netzwerk BioPlastik verstetigt und wird seither nur noch durch Eigenbeiträge der Partner finanziert. Weitere Informationen unter www.netzwerk-bioplastik.de: http://www.netzwerk-bioplastik.de/

Über die Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH)

Die IBB Netzwerk GmbH ist eine Netzwerk- und Dienstleistungsorganisation auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie und Nachhaltigen Ökonomie. Ihr Ziel ist, die Umsetzung wertvoller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf diesen Gebieten in innovative, marktfähige Produkte und Verfahren zu katalysieren. Die IBB Netzwerk GmbH betreibt das Management der ZIM-Kooperationsnetzwerke MoDiPro, UseCO2 und Waste2Value sowie des verstetigten Kooperationsnetzwerks BioPlastik. Unter anderem unterstützt die IBB Netzwerk GmbH die Netzwerkpartner bei der Ausarbeitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Sitz des Unternehmens ist Martinsried bei München. Weitere Informationen unter www.ibbnetzwerk-gmbh.com: http://www.ibbnetzwerk-gmbh.com/

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