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Nov 6 2017

Neue NRW Landesregierung hält an Schulmilch und Kakao fest

(Mynewsdesk) Gute Nachrichten für Schüler und Eltern in NRW: Die im Mai neu gewählte NRW-Landesregierung nutzt das neue EU-Förderkonzept, um sowohl die Schulmilch als auch den Schulkakao zu erhalten. Das hat eine bedeutsam Wirkung auf den Schulmilch-Vertrieb, auch in weitere Bundesländer. Ohne die positive Entscheidung aus NRW wäre dies fraglich geworden.

Nordrhein-Westfalen gilt als Vorreiter in Sachen Ernährungserziehung durch die schulischen Ernährungs-Bildungsprogramme wie dem gemeinsamen Schulfrühstück in der Grundschulklasse oder der gezielten Beratung von Eltern mit Migrationshintergrund. Einer der Eckpfeiler dieser Politik ist die tägliche Portion Schulmilch oder Kakao – und das soll auch so bleiben:  Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär des  Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes NRW, bekräftigte im Rahmen einer Veranstaltung in Düsseldorf, dass Ministerin  Christina Schulze-Föcking (CDU) an den bewährten Förderkonzepten festhält: „Die Vermittlung einer gesunden ausgewogenen Ernährung mit frischen Lebensmitteln und die Durchführung kindgerechter Bewegungsprogramme sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Mit den Projekten der NRW-Schulmilchförderung wird den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht, dass sie nachhaltig auch selber eine Menge dafür tun können, um fit und leistungsstark durch den Schulalltag zu kommen“, sagte Dr. Bottermann.

Vor der Landtagswahl war unklar, wie NRW das neue EU-Förderkonzept umsetzen würde. Es wird in den Bundesländern sehr unterschiedlich ausgelegt, mit sehr unterschiedlichen Resultaten: So sieht die Regelung in  Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vor, dass nur noch ausgewählte Grundschulen und Kindergärten an dem EU-Programm teilnehmen können. Die Kinder bekommen dann ein bis maximal drei Portionen pure Milch zu trinken. FrieslandCampina Germany, die letzte verbliebene überregionale Molkerei mit einer frischen Schulmilch (bekannt unter der Marke Landliebe), sah sich daraufhin gezwungen, den eigenen Vertrieb in diesen beiden Bundesländern komplett einzustellen.

„Das Ja von NRW zur Schulmilch ist eine gute Nachricht für Schüler, Eltern und Lehrer –auch im Hinblick auf die anderen Bundesländer “ erklärt Gabriele Johag, Leiterin Schulmilch bei FrieslandCampina Germany in Köln, „denn durch die Marktbedeutung von Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsstärkstem Bundesland können wir den aufwändigen Vertrieb von frischer Schulmilch auch an den Schulen anderer Bundesländer sicherstellen.“

Besonders freut Gabriele Johag, dass in NRW auch der Schulkakao weiter gefördert wird. „Kakao ist aus gutem Grund der liebste Pausensnack der meisten Kinder – und das ist auch gut so. Denn Schulkakao schmeckt nicht nur super, sondern steigert nachweislich die Konzentrationsfähigkeit und Motivation im Vergleich zu Kindern die nicht frühstücken. Im Schulkakao sind alle wichtigen Bestandteile der Milch wie beispielsweise Calcium, und nur eine begrenzte Menge an zugesetztem Zucker enthalten.“ 

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Schulmilch früher für Millionen Schüler selbstverständlich, wird heute in immer weniger Schulen angeboten. Die Gründe: Hausmeister, Lehrer und Schulleiter scheuen den Organisationsaufwand, Eltern sind im Ernährungsfragen verunsichert oder gleichgültig, Molkereien ziehen sich aufgrund der hohen Kosten und geringen Profite aus dem Schulmilch-Vertrieb zurück. Für mich lieber Milch ist eine Initiative der FrieslandCampina Germany GmbH, Bereich Schulmilch, Köln. Ziel der Initiative ist es, Schulleiter, Lehrer, Eltern und Kinder über Schulmilch als vollwertiges Lebensmittel zu informieren und zu motivieren und den Dialog zum Thema Schulmilch zu fördern. 

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Jun 2 2017

Cremesso: Kaffeespezialitäten mit veganer Milch

– Ob Soja-, Mandel-, oder Kokosmilch: Cremesso schmeckt auch anders.
– Anlässlich des Weltmilchtags am 1. Juni präsentiert der Schweizer Kapselkaffeehersteller alternative Rezepte mit pflanzlichen Milchsorten.

Cremesso: Kaffeespezialitäten mit veganer Milch

Hamburg/Birsfelden, den 01.06.2017 – Ob Cappuccino, Milchkaffee oder Espresso Macchiato: Immer mehr Kaffeeliebhaber verzichten auf tierische Produkte und suchen nach vegetarischen oder veganen Alternativen zu normaler Kuhmilch. Anlass genug für die Lebensmittelingenieure von Cremesso, sich auf Spurensuche zu begeben, um Alternativen zu tierischer Milch für den Lieblingskaffee aufzuzeigen. Das Ergebnis: Besonders gut schmecken: Soja-, Mandel- und Kokosmilch. Und Cremesso hat gleich noch zwei vegane Rezepte für coole Sommer-Kaffees entwickelt – perfekt zum Nachmachen!

Sojamilch – für puren Kaffeegenuss
Sojamilch ist ein rein pflanzliches Getränk und wird aus den nährstoffreichen Sojabohnen gewonnen. In China wird die Hülsenfrucht aufgrund ihres hohen Eiweißgehalts bereits seit 2.000 Jahren geschätzt und vielfältig zubereitet. Im Vergleich zur Kuhmilch hat Sojamilch einen ähnlich hohen Eisweißgehalt, der Fettanteil ist allerdings wesentlich geringer. Da in Sojamilch auch wenig Calcium enthalten ist, wird dieses teilweise zugesetzt.

Wie schmeckt ein Cappuccino mit Sojamilch?
Pur genossen, entfaltet Sojamilch leicht nussige Aromen und ist nicht besonders süß. Im Cappuccino entwickelt sie wenig Eigengeschmack und lässt dadurch den Aromen der Cremesso Kaffeespezialitäten viel Raum. Ideal für Veganer, die in ihrem Milchkaffee gerne den speziellen Charakter ihres Lieblingskaffees schmecken.

Mandelmilch – macht Kaffee cremig
Die rein pflanzliche Mandelmilch wird aus Mandeln und Wasser hergestellt. Hierfür werden frisch gemahlene und angeröstete Mandeln mit heißem Wasser übergossen und anschließend mehrere Stunden ziehen gelassen. Vom Nährwertgehalt ist Mandelmilch zwar nicht vergleichbar mit Kuhmilch, aber die möglichen positiven Auswirkungen auf den Körper sprechen für sich. Mandeln können vor Diabetes schützen, die Knochen stärken und wertvolle Fettsäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente liefern.

Wie schmeckt ein Milchkaffee mit Mandelmilch?
Die pflanzliche, gesunde Alternative zur Kuhmilch hat eine dezente Mandelnote, schmeckt natürlich nussig und ist relativ süß. Im Milchkaffee bewirkt die Mandelmilch eine besonders cremige Konsistenz. Tipp für alle veganen Milchkaffeegenießer: Nicht zu viel zusätzlich süßen!

Kokosmilch: Der vegane Frische-Kick
Diese vegane Milchalternative wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss hergestellt. Es handelt sich allerdings nicht um die auch als Kokosmilch bezeichnete Flüssigkeit des Inneren der Kokosnuss (Kokoswasser). Hier wird das Fruchtfleisch gemeinsam mit Wasser püriert und anschließend ausgepresst. Dadurch entsteht eine aromatische milchige Flüssigkeit, die mit einem Fettgehalt von 15 bis 25 Prozent eher dickflüssig ist. Die verbliebene, bereits gepresste Masse wird erneut mit kochendem Wasser versetzt und wieder ausgepresst, wodurch sich die dünnere Kokosflüssigkeit bildet. Mit einem hohen Anteil an Fettsäuren ist Kokosmilch ein schneller Energielieferant. Da das Fett der Kokosmilch aufgrund seiner Beschaffenheit sich nur selten ins Fettgewebe des menschlichen Körpers einlagert, kann sie hervorragend beim Abnehmen unterstützen.

Wie schmeckt ein Latte Macchiato mit Kokosmilch?
Der leichte Geschmack nach Kokos bringt eine schöne Frische in den Latte Macchiato, verwässert aber nicht die Aromen der Cremesso Kaffees. Für Veganer, die auf der Suche nach dem Idealgewicht sind, ist Kokosmilch eine ideale Lösung für ihren Lieblingsmilchkaffee.

Rezeptideen mit alternativer Milch: aromatische Abwechslung
So unterschiedlich sich die Geschmacksrichtungen der Kaffeespezialitäten von Cremesso präsentieren, so verschieden sind deren Zubereitungsarten. Die Experten von Cremesso haben zwei neue Rezepte entwickelt, um die Vielfalt des Produkts Kaffee aufzeigen: für alle (Veganer), die hin und wieder ihr Lieblingsgetränk auf eine neue Art genießen möchten.

Cremesso Hazelnut Iced Coffee – würzig und aromatisch
Die herben Noten des Haselnuss-Aromas ergänzen optimal das elegante Röstaroma des Kaffees. Ein idealer Begleiter für besondere, heiße Sommertage.

Zutaten für Cremesso Hazelnut Iced Coffee (2 Gläser)
– Pflanzliche Milchsorte nach Belieben
– 2 Espressi z.B. Cremesso Espresso per Macchiato oder
Cremesso Latte Macchiato Haselnuss (Gesamt á 1,6 dl)
– 5 bis 6 Eiswürfel
– 2 cl Haselnusssirup
– evtl. 2 Eiswaffeln

So wird´s gemacht: Mit der Cremesso Kaffeemaschine zwei Latte Macchiato zubereiten. Den Kaffee und die Eiswürfel gemeinsam in einen Schüttelbecher geben und gut schütteln. Wenn der nicht aromatisierte Cremesso Latte Macchiato verwendet wird, zusätzlich einen Schuss Haselnusssirup dazugeben. Dann sorgfältig in zwei große Gläser einfüllen. Den Kaffee mit Haselnusssirup und Eiswaffeln dekorieren.

Amaretto Kaffee – schmeckt nach Sommer
Der perfekte Sommertag, aber viel zu warm für einen heißen Espresso? Kein Problem! Cremesso bietet mit dem Amaretto-Kaffee die perfekte Alternative. Das bittere Aroma des Amarettos sowie das volle Aroma des harmonischen Lungos harmonieren wunderbar.

Zutaten Amaretto Kaffee
– 1,5 dl Soja-Sahne oder Sojamlich
– 6 Stück Würfelzucker
– 8 Tropfen Bittermandelaroma oder 4 cl Amaretto
– 4 Kaffees à 1,1 dl, z. B. Delizio Lungo Crema
– Schokoladenpulver und Schokoladenspäne für die Garnitur

So wird“s gemacht: Mit dem Cremesso Milchschäumer die Milch erhitzen und aufschäumen. Zucker in Kaffeegläser oder Tassen verteilen. Amaretto darüber verteilen. Mit Kaffee aufgießen. Aufgeschäumte Sojamilch vorsichtig darauf gießen und den Schaum mit einem Löffel darauf geben. Mit Schokoladenpulver und Schokoladenspänen garnieren. Dieses und viele weitere spannende Rezepte sind online auf www.cremesso.de/rezepte und warten nur darauf nachgemacht zu werden.

Über Cremesso
Cremesso ist die internationale Marke der Schweizer Delica AG, einer 100 prozentigen Tochtergesellschaft der Migros Group. Delica verarbeitet pro Jahr ungefähr 12.200 Tonnen Rohkaffee und ist somit eine der größten Röstereien der Schweiz. Jährlich werden neben vielen anderen Kaffeeprodukten ca. 255 Mio. Kapseln produziert. Die internationale Ausrichtung von Cremesso reicht neben Österreich und Deutschland bis nach Russland, Ungarn, die Slowakei, Tschechien, Thailand, Südkorea, Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei. In Deutschland ist Cremesso bei Netto Marken-Discount erhältlich.

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Mrz 28 2017

Keine Schulmilch mehr für Kinder in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Keine Schulmilch mehr für Kinder in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

(Mynewsdesk) Schulkinder in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erhalten ab dem kommenden Schuljahr 2017/18 keine Schulmilch und –Kakao. FrieslandCampina Germany, die letzte verbliebene überregionale Molkerei mit einer frischen Schulmilch (bekannt unter der Marke Landliebe), sieht sich aufgrund der neuen Landesvorgaben zu Schulmilch und Schulobst /-Gemüse gezwungen, den Vertrieb in den beiden Bundesländern komplett einzustellen.

Hintergrund: Im Rahmen der Zusammenlegung des Schulmilch- und Schulobstprogramms stellt die EU zwar mehr Fördergelder für Schulmilch und -kakao bereit, die Verteilung dieser Gelder und die Umsetzung der neuen EU-Vorgaben ist aber Ländersache.

Einige Bundesländer haben daraufhin beschlossen, die Abgabe von Schulmilch in Schulen und Kindergärten grundlegend zu verändern. So sieht das Land Baden-Württemberg unter anderem vor, dass die tägliche, preisvergünstigte Schulmilch – wie es sie bisher gab – für alle Schüler gestrichen wird. Die Milch soll es in Zukunft gratis, dafür aber nur noch maximal zweimal pro Woche und vorrangig an ausgewählten Grundschulen geben. 75 % der Kosten sollen durch die EU-Fördergelder gedeckt werden, für die restlichen 25% sollen Sponsoren oder die Molkereien einspringen. Der bei Kindern beliebte Kakao ist nicht mehr vorgesehen.

Ähnlich plant die Landesregierung von Rheinland-Pfalz: Grundschul- und/oder Kindergartenkinder sollen anstelle der täglichen frischen Schulmilch (Milch und Kakao) nur noch einmal die Woche H-Milch trinken. Diese H-Milch soll möglichst zusammen mit dem Schulobst/-Gemüse an die Schulen/Kindergärten ausgeliefert werden.

Nun wird es allerdings anstelle von kostenloser Milch überhaupt keine Milch mehr an den Schulen geben, erklärt Gabriele Johag, Leiterin Schulmilch bei Friesland Campina Germany in Köln: „Die Vorgaben der beiden Landesregierungen sind sicher gut gemeint, stellen die Milchwirtschaft, aber auch die Schulen und Kindergärten vor schwer lösbare logistische Aufgaben. Auch hygienisch, kühltechnisch und insbesondere logistisch sind die Vorstellungen der Landesregierungen mit dem Schulalltag und Schulmilchvertrieb kaum vereinbar. Wir bedauern diese Entscheidung außerordentlich, denn die Schulmilch gehört seit Generationen zum Schulalltag einfach dazu. Auch heute müssen rund die Hälfte der Schüler mit leerem Magen zur Schule und sind in der Folge müde, unkonzentriert oder aggressiv. Verschiedene wissenschaftliche Studien mit der Schulmilch haben mehrfach bewiesen, dass gerade ein Päckchen Kakao am Morgen diesen Kindern helfen kann.

Leider waren jedoch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz andere ernährungspolitische Ansichten ausschlaggebend. Nach unseren Erfahrungen profitieren vom Aus für Milch und Kakao ausschließlich die Hersteller von Saft-, Limonadengetränken und sogar Energy Drinks. Schade, denn die neue EU-Schulmilchverordnung hätte durchaus die Fortsetzung der täglichen Schulmilchlieferungen an die Schulen erlaubt, wie das Beispiel Hessen zeigt.“

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Schulmilch früher für Millionen Schüler selbstverständlich, wird heute in immer weniger Schulen angeboten. Die Gründe: Hausmeister, Lehrer und Schulleiter scheuen den Organisationsaufwand, Eltern sind im Ernährungsfragen verunsichert oder gleichgültig, Molkereien ziehen sich aufgrund der hohen Kosten und geringen Profite aus dem Schulmilch-Vertrieb zurück. Für mich lieber Milch ist eine Initiative der FrieslandCampina Germany GmbH, Bereich Schulmilch, Köln. Ziel der Initiative ist es, Schulleiter, Lehrer, Eltern und Kinder über Schulmilch als vollwertiges Lebensmittel zu informieren und zu motivieren und den Dialog zum Thema Schulmilch zu fördern. 

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Mrz 10 2017

Was ein Schäfer kann, rockt ein Bauer schon lang‘

„Mit Musik am Abend kann ein Landwirt Spaß haben.“

Bauer Helge Schwien mit Kuh Balu (Bildquelle: Karina Schwien)

So lautet der Leitspruch von Interpret, Musiker und Bauer Helge Schwien. Nach einem harten Tag auf dem Bauernhof verabschiedet sich Bauer Helge bei seinen Kühen, um in seinem Hobbystudio Musik zu produzieren. „Bei meiner Musik stehen Spaß und interessante Themen im Vordergrund“, meint Bauer Helge. „Soundqualität spielt für mich eine eher untergeordnetere Rolle“, ergänzt er.

Über sein Landwirt-Label „Schwienhall“ wurden bereits mehrere CDs veröffentlicht. „Naturgedanken“ und „Wegweiser“ sind die aktuellen Musikproduktionen. Hierin geht es um Sonne, Nilpferde, Träume und Erleuchtung, verpackt in alternativ rockigen Tönen. Themen, welche die Welt beherrschen, werden witzig und metaphorisch verpackt.

Ein Freund brachte Helge Schwien erst spät im Jahre 2002 mit 28 Jahren die ersten Griffe auf der Gitarre bei. „A-Dur und kleines g – es war sehr schwer für mich dies zu lernen“, meint Bauer Helge. 2004 folgte der Ausbau seines Proberaums ,sowie die Aufnahme der ersten eigenen Song-Demos. „2008 gründete ich mit Hilfe des Verbandes Deutscher Musikschaffenden (VDMplus) mein eigenes Musiklabel und meinen eigenen Musikverlag. Damit schuf ich die Voraussetzungen zur Veröffentlichung und für den Vertrieb meiner Musik ohne Fehler zu machen“, erklärt Bauer Helge.

„Heute kann jeder meine Songs per Download weltweit kaufen“, sagt Schwien. Hierzu reicht bei Amazon, iTunes, Spotify, Google und co. die Suche nach „Helge Schwien“. Oder man sucht nach einem der aktuellen Titel: „Wegweiser“, „Nilpferd“, „Wo liegt das gelobte Land“ und „Zerplatzter Traum“.

Für die nahe Zukunft plant Helge Schwien bereits schon einige neue Projekte. Da er als Bauer an der „Milch“-Quelle sitzt untersucht er aktuell die Auswirkungen von Musik auf seine Milchkühe. Hierzu experimentiert er mit verschiedenen Musikstilen, um die Qualität seiner Milch weiter zu verbessern. Spaß und Beruf versucht Bauer Helge hierdurch auch noch sinnvoll zu verbinden.

Wir sind gespannt auf frischen Bauern-Rock und ein Glas Milch vom Hof und Landwirt Helge Schwien.

Musik- und Presse-Agentur für Musikschaffende. Promotion und Beratung für Künstler, Produzenten, Bands, Tonstudios, Urheber zur Selbstvermarktung in der Musikbranche über eigene Label und Musikverlage.

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Okt 2 2016

Der Hofpraktikant: Vom Gras ins Glas

Der Hofpraktikant: Vom Gras ins Glas

Der Hofpraktikant: Vom Gras ins Glas

Kühe sind lila und für Fleisch aus dem Supermarkt müssen keine Tiere sterben – mit diesen und ähnlichen Bildern von Landwirtschaft und Ernährung sehen sich nicht nur Grundschullehrer konfrontiert. Vielen Verbrauchern ist nicht bewusst, welcher Arbeitsapparat angekurbelt wird, damit die Milch in die Packung kommt. Der Hofpraktikant klärt nun auf und begibt sich dafür direkt in die Höhle des Löwen – oder anders ausgedrückt: In den Stall der Kuh.

Aufklärungsarbeit: Mehr Verständnis für den Milchpreis

Zusammen mit Landwirt Thomas Dehlwes von der Hofmolkerei Dehlwes in Bremen sind zehn Kurzfilme entstanden, in denen der Hofpraktikant anschaulich und gut erklärt jeden Schritt von der Aufzucht der Kühe über die Stallpflege bis hin zum Melken und Abfüllen der Milch zeigt. Die Filme sollen neben dem Einblick in die Arbeit der Landwirte auch das Verständnis für faire Milchpreise stärken. „Mit unserer Aufklärungsarbeit wollen wir auf charmante und unterhaltsame Art Produzent und Endverbraucher wieder näher zusammenbringen“, sagt Hofpraktikant Heiko Siemens selbst über das Anliegen hinter dem Projekt.

Der Hofpraktikant geht in Serie

Jeden Samstag wird eine neue Folge des Hofpraktikanten über Youtube veröffentlicht. In kleinen Outtakes und kurzen Interviews bekommen die Zuschauern zudem einen Einblick hinter die Kulissen.

Auf die erste Staffel sollen weitere folgen. Dann geht der Hofpraktikant auf Entdeckungstour beim Bäcker, in eine Imkerei und zu einem Metzger.

Weitere Informationen zum Hofpraktikanten unter www.youtube.com/user/C00KyourOWN

Über den Hofpraktikanten

Der Hofpraktikant ist eine neue Youtube-Serie, bei der die Aufklärung über Landwirtschaft und Ernährung im Fokus steht. Die Macher der Filme sind der gelernte Koch und Küchenmeister Serafin Arhelger sowie der Journalist und Filmproduzent Heiko Siemens. Bekannt sind die beiden bereits durch ihren Kochkanal Cook Your Own, über den sie ihren Zuschauern die Kunst des Kochens näher bringen. Mit dem Hofpraktikanten zeigen Arhelger und Siemens jetzt auch, wo die Lebensmittel herkommen und wie sie produziert werden.

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Sep 28 2016

Tag der Schulmilch 28. September: Themenservice für Redaktionen

Tag der Schulmilch 28. September: Themenservice für Redaktionen

(Mynewsdesk) Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den 28. September zum „Tag der Schulmilch“ ausgerufen: Das Netzwerk Schulmilch hat aus diesem Anlass aktuelle Nachrichten, Studien und Events zusammengestellt – auch als Anregung für Ihre redaktionelle Berichterstattung. 

Bundestag berät über neues Schulmilch- und Obstgesetz. Redebeitrag von Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth zum Nachlesen im „Netzwerk Schulmilch“

Kennen Sie schon das LwErzgSchulproG? Mit vollem Namen „Entwurf eines Gesetzes zur Durchführung unionsrechtlicher Vorschriften über das Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch (Landwirtschaftserzeugnisse-Schulprogrammgesetz (LwErzgSchulproG)“. Das EU-Programm wurde im März 2016 im Europaparlament verabschiedet – am 22. September hat der Bundestag erstmals über die nationale Umsetzung beraten. Aber was besagt das Gesetz? Es soll die Förderung von Schulprogrammen für die Abgabe von Obst, Gemüse und Milch vereinfachen – und die EU stellt die Fördermittel komplett bereit; die Mitgliedsstaaten müssen nichts mehr selbst zuschießen. Die Finanzmittel werden zudem um 20 Millionen Euro auf 150 Millionen Euro erhöht – und die Mitgliedsstaaten werden dazu verpflichtet, die Lebensmittel nicht nur zu verteilen, sondern auch pädagogisch zu vermitteln. Zum Schuljahr 2017/18 stehen für Deutschland mindestens 29 Millionen Euro aus Brüssel bereit. Das Gesetz ist eine gute Sache – darüber waren sich die Bundestagsabgeordneten aller Parteien im Grundsatz einig. Frau Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft rief die Abgeordneten dazu auf, sich für eine flächendeckende Implementierung des Schulprogramms von allen Bundesländern einzusetzen.  Frau Staatssekretärin Dr. Flachsbarth hat ihren Redebeitrag freundlicherweise dem Netzwerk Schulmilch zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt – hier können sie ihn nachlesen.

Was bedeutet das EU-Schulmilchprogramm für die Schulen? Was müssen Schulleiter und Lehrer jetzt wissen? fit4future-Kongress vom 19.-22. Oktober 2016 in Bad Griesbach

Auch die Gesundheitsinitative der Cleven-Stiftung fit4future setzt sich für mehr Bewegung und gesunde Ernährung an Grundschulen ein. Deshalb ist auch die Schulmilch ein Thema – aber wie können Schulen das EU-Schulmilchprogramm konkret umsetzen?  Dipl. Oekotrophologin Gabriele Johag und Sigrid Binnenbruck, Referentin der  Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e.V. , berichten auf dem fit4future-Kongress in Bad Griesbach, was Schulleiter tun können, damit Kinder von der EU-Förderung profitieren können. Den Link zum Programm des fit4future-Kongresses finden sie hier.

Neue Studie der Uni Hohenheim zum Frühstücksverhalten von Grundschulkindern

Immer mehr Kinder bringen eine Frühstücksbox mit in die Schule – aber darin befinden sich leider vor allem Süßigkeiten oder süße Teilchen. Das ergab eine Studie der Uni Hohenheim im Auftrag der Schulaktion „Gesunde Pause“. Die Kinder essen entweder zu viel Zucker – oder zu wenig: Das andere Extrem sind die vielen Kinder, die mit leerem Magen in die Schule gehen und so unter erhebliche Konzentrationsstörungen leiden.  Wir stellen die Studie im „Netzwerk Schulmilch“ vor.

Trends: Clean Eating – was ist das? Und was hat das mit Milch zu tun?

Gestern noch „paleo“ – heute „clean eating“? Kein Jahr ohne neuen Ernährungstrend. Und manchmal verbirgt sich hinter dem coolen Schlagwort sogar mehr Vernunft, als man zunächst ahnt – zum Beispiel beim „clean eating“, der neuen Ernährungswelle aus den USA. „Clean eating“ bedeutet nicht etwa, dass man sich beim Essen nicht bekleckern soll, sondern sich möglichst vollwertig ernährt. Frischmilch gehört dazu – deshalb ist die Schulmilch durchaus „trendgerecht“.  Mehr zum „clean eating“-Trend erfahren Sie im Netzwerk Schulmilch.

Von der Kuh ins Kühlregal? Neue Broschüre und Wanderausstellung

Fast jedes Kind weiß: Die Kuh gibt die leckere Milch. Aber was passiert eigentlich zwischen Kuh und Kühlregal? Bei dieser Frage kommen selbst Eltern schon mal in Erklärungsnot.  Deshalb gibt es eine Wanderausstellung und Broschüre, die wir im Netzwerk Schulmilch vorstellen.

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Schulmilch früher für Millionen Schüler selbstverständlich, wird heute in immer weniger Schulen angeboten. Die Gründe: Hausmeister, Lehrer und Schulleiter scheuen den Organisationsaufwand, Eltern sind im Ernährungsfragen verunsichert oder gleichgültig, Molkereien ziehen sich aufgrund der hohen Kosten und geringen Profite aus dem Schulmilch-Vertrieb zurück. Für mich lieber Milch ist eine Initiative der FrieslandCampina Germany GmbH, Bereich Schulmilch, Köln. Ziel der Initiative ist es, Schulleiter, Lehrer, Eltern und Kinder über Schulmilch als vollwertiges Lebensmittel zu informieren und zu motivieren und den Dialog zum Thema Schulmilch zu fördern. 

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Sep 15 2016

CETA: Molkerei Berchtesgadener Land appelliert an Politik

Molkerei Berchtesgadener Land ruft Politik auf, die Freihandelsabkommen jetzt nicht unter Pseudozeitdruck am Willen der Mehrheit vorbei durchzuwinken

CETA: Molkerei Berchtesgadener Land appelliert an Politik

Bernhard Pointner, Geschäftsführer Molkerei Berchtesgadener Land

Piding, 15. September 2016: Während beim Oktoberfest rund sechs Millionen Menschen aus der ganzen Welt Kultur und Brauchtum feiern, soll der Expressweg für die Ratifizierung von CETA, dem Freihandelsabkommen zwischen Europa und Kanada, freigemacht werden. Und damit voraussichtlich auch die letzte Hürde für das bei weitem nicht ausverhandelte Abkommen mit den USA (TTIP) genommen werden. Zeitgleich zur Verkündung des Codewortes für Tradition und Brauchtum in München, „O’zapft is'“, demonstrieren in sieben deutschen Großstädten erneut zigtausende Menschen. Sie sind dagegen, dass mit CETA und TTIP kulturelle Vielfalt dem reinen Profitgedanken geopfert werden soll. Auch die Molkerei Berchtesgadener Land, deren rund 1.800 Genossenschaftsmitglieder als Landwirte im Alpenraum zum Erhalt einer (auch von den Besuchern des Oktoberfestes) geschätzten Kulturlandschaft beitragen, sagt „Nein“ zur derzeitigen Ausgestaltung der Freihandelsabkommen.

Bernhard Pointner, Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land: „Beide Abkommen verschaffen Konzernen, den eigentlichen Weltmächten, noch mehr Einfluss. Kleinere, werteorientierte Unternehmen, wie unsere Genossenschaftsmolkerei, können am Weltmarkt nicht konkurrieren, wenn die Politik nur den ökonomischen Faktor berücksichtigt. Genau genommen will das die Molkerei Berchtesgadener Land auch nicht. Denn wir verstehen uns als „Nahversorger“. Mit den Premiumprodukten trägt die Molkerei Berchtesgadener Land zu einer Ernährungssicherung des heimischen Marktes bei. Überleben durch Billigexporte auf Kosten der Bevölkerung in anderen Regionen ist ganz sicher nicht der Weg der Molkerei Berchtesgadener Land. Deshalb: TTIP muss weiter verhandelt werden, um auch dem Leitbild der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Schließlich hat sich die Weltgemeinschaft 2015 unter der Führung der UN in einem transparenten und kooperativen Verhandlungsprozess für die Erreichung von 17 Sustainable Development Goals im Rahmen der Agenda 2030 verpflichtet. Zu dieser Verpflichtung muss auch die Wirtschaft stehen, egal ob klein oder groß.“

Die Entstehung der Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG reicht in das Jahr 1927 zurück. Heute liefern rund 1.800 Landwirte aus dem Berchtesgadener Land, dem Chiemgau, dem Isarwinkel sowie dem Salzburger Land ihre Milch an die Genossenschaftsmolkerei. In 2015 wurde insgesamt eine Rohstoffmenge von ca. 287 Millionen kg Milch erfasst. Die Molkerei Berchtesgadener Land produziert ihre grünen Premiumprodukte und die Bio-Alpenmilch-Produkte mit echter Herkunftsgarantie. Die Milch wird aus der Berg- und Alpenregion erfasst und in der eigenen Molkerei in Piding verarbeitet.

Kontakt
Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG
Barbara Steiner-Hainz
Hockerfeld 5-8
83451 Piding
08651 / 7004-1150
barbara.steiner-hainz@molkerei-bgl.de
http://bergbauernmilch.de/

Jul 26 2016

Die Milch macht´s: Bücher und Ratgeber zum Mythos Milch bei Ecobookstore

Ecobookstore bietet vielfältige Bücher von Experten und Kritikern zum Thema Milch und Milchwirtschaft an

Die Milch macht´s: Bücher und Ratgeber zum Mythos Milch bei Ecobookstore

Die nachhaltigen Bücher von Ecobookstore helfen auch bei der Ernährung

Milch ist aus unserer Ernährung nicht mehr wegzudenken: die Milch macht´s ! Diese Annahme ist tief verwurzelt, Kuhmilch sei für uns Menschen gesund und lebenswichtig. Auch die Werbung hat im Auftrag der Milchindustrie alles Mögliche getan, um diesen Glauben aufrechtzuerhalten. Es bestehen jedoch längst Zweifel, ob die alte Mär von der guten Milch bestehen kann. Viele Autoren üben nicht nur Kritik, sondern bieten auch machbare Lösungswege und interessante Blickwinkel im Umgang mit der Milch an. Die folgenden Bücher – empfohlen von ecobookstore.de auf Utopia und geniesserinnen.de geben einen vielfältigen Einblick und jede Menge Tipps rund um das Thema „Milch“.

Tanja Busse „Die Wegwerfkuh“ : Schon der Titel sagt, es läuft vieles falsch mit unseren Kühen und darüberhinaus in der ganzen Landwirtschaft. In ihrem neuen Buch belässt die Autorin Tanja Busse (Journalistin u.a. auch für Greenpeace-Magazin und für utopia.de) es nicht bei der schonungslosen Kritik der Missstände und Abhängigkeiten, sondern zeigt auch Wege zu einer nachhaltigen Landwirtschaft auf. Anhand von Beispielen und auch Erläuterungen zur Gesetzeslage zeigt sie die andere Seite der Medaille. Sie macht ihren Leser und Leserinnen aber auch Mut und gibt Vorschläge, etwas zu ändern.

Ecobookstore bietet gute und informative Ratgeber zum Thema Milch

Dr. Malte Rubach „Plädoyer für die Milch“ : Der Autor möchte mit seinem Plädyoyer objektiv die Vor- und Nachteile der Milch beschreiben. Und gerade da zeigt das Buch: Hysterie ist scheinbar ein guter Verkaufsfaktor (vor allem für Produzenten von laktosefreien Produkten), denn gerade beim Gesundheitswert punktet die Milch. Dass sie auch ein wichtiger ökonomischer Faktor geworden ist, mit Auswirkung auf die Umwelt und Tiere, lässt der Autor nicht unter den Tisch fallen. Und wie immer und so oft haben die Dinge auch zwei Seiten, die nun der Autor und Ernährungswissenschaftler darlegt: Dr. Malte Rubach betrachtet dezidiert die Vorteile der Milch, die nach seiner Expertenmeinung die Nachteile überwiegen. Ein Buch, das einen entspannteren Umgang mit dem Thema ermöglichen möchte.

Max Otto Bruker, Mathias Jung „Der Murks mit der Milch“ : Unpopulär vertreten beide Autoren die Tatsache, dass die Milch kein gesundes Produkt ist, auch wenn man es zuerst nicht wahrhaben will, weil man es ja anders nicht kennt und man es für eine Selbstverständlichkeit sieht, dass die Milch gesund ist. Beide Autoren liefern ein gut recherchiertes Buch, das hinter die Geschäftsinteressen der Nahrungs-, hier spezieller der Michwirtschaft-Industrie sehen lässt. Wer gerne Milch trinkt, sollte dieses Buch also lieber nicht lesen – oder ab sofort seine Milch direkt beim Bauern kaufen. Eine Bestätigung für Veganer und Stoff zum Nachdenken für Milchtrinker.

Über Ecobookstore: der grüne Online-Versandhandel ist ein Produkt von Macadamu, einem Familienunternehmen aus dem Westallgäu. Im März wurde der Themenbereich E-Commerce mit dem Online-Shop Ecobookstore eröffnet, der in Kooperation mit dem deutschen Traditionsunternehmen Libri GmbH betrieben wird. Mit knapp 6 Millionen Artikeln, einer schnellen und versandkostenfreien Lieferung von Büchern und der Unterstützung des Klima- und Umweltschutzes bietet Ecobookstore eine faire und ökologische Alternative zu Amazon.

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Jul 6 2016

Infografik der AGRAVIS zur Milchwirtschaft in Deutschland

Infografik der AGRAVIS zur Milchwirtschaft in Deutschland

AGRAVIS Infografik des Monats

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.

Die AGRAVIS-Infografik des Monats bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.

Wie viele Milchvieh haltende Betriebe gab es früher und gibt es heute? Wie viel Milch produzierten sie früher und heute? Wie setzt sich der Milchpreis in Deutschland zusammen?
Antworten gibt es hier in der AGRAVIS-Infografik des Monats Juli .

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
bernd.homann@agravis.de
www.agravis.de

Apr 1 2016

Landwirtschaftsausschuss des Bundesrats entscheidet über Anbindehaltung von Milchkühen

Deutsches Tierschutzbüro sammelt tausende Unterschriften für ein Verbot

Landwirtschaftsausschuss des Bundesrats entscheidet über Anbindehaltung von Milchkühen

Landwirtschaftsausschuss des Bundesrats entscheidet über Anbindehaltung von Milchkühen

Die ganzjährige Anbindehaltung bei Kühen ist in Deutschland noch immer erlaubt. Insgesamt wird über ein Viertel der Kühe im gesamten Jahr fest angebunden im Stall gehalten. Diese Haltungsform schränkt die Tiere extrem in ihrem natürlichen Verhalten und ihrer Bewegungsfreiheit ein. „Ganzjährige Anbindehaltung von Rindern entspricht definitiv nicht mehr den Vorgaben des Tierschutzgesetzes und ist nicht mit dem Gedanken des Tierschutzes als Staatsziel in Einklang zu bringen. Zu diesem Schluss kommen auch diverse juristische Ausarbeitungen, genauso wie fachwissenschaftlichen Arbeiten.“ so die Landestierschutzbeauftragte des Landes Hessen Frau Dr. Martin.

Hessen brachte Ende vergangenen Jahres einen Antrag im Bundesrat ein, der ein Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung fordert. Am kommenden Montag berät der Landwirtschaftsausschuss des Bundesrats über den Antrag, sollte der Ausschuss zu dem Ergebnis kommen, dass Handlungsbedarf besteht, würden in wenigen Wochen der Bundesrat über den Antrag abstimmen. Sollte es nach dem Willen des Lands Hessen gehen, würde das Verbot in Kombination mit einer Förderung für Laufställe einhergehen, wie es bereits in Bayern praktiziert wird. Das Deutsche Tierschutzbüro würde dieses „als Schritt in die richtige Richtung“ begrüßen, fordert aber gleichzeitig die gesamte Abschaffung der Anbindehaltung von Kühen. Denn der aktuelle Antrag würde das saisonale Anbinden von Kühen bewilligen.

Um die Forderungen der Landestierschutzbeauftragten Hessens zu unterstützen, startete das Deutsche Tierschutzbüro e.V. vor wenigen Tagen eine Petition, die sich an den Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt richtet. Bereits nach wenigen Tagen wurde die Petition von knapp 10.000 Menschen unterschrieben. „Es ist wichtig, die Verbraucher darüber zu informieren, dass Milch und Käse nicht von glücklichen Kühen auf der Weide kommen, sondern von permanent künstlich besamten Tieren stammt, eingepfercht in Ställe, wo sie sich nicht bewegen können und eine grüne Wiese höchstens erahnen können“ so der Gründer des Deutschen Tierschutzbüros Jan Peifer. Während seiner Recherchearbeiten war er bereits in vielen Betrieben, in denen Kühe in Anbindehaltung leben.

Die Petition finden Sie hier: https://www.tierschutzbuero.de/petition-milchkuehe/

Deutsches Tierschutzbüro e.V. – Wir geben Tieren eine Stimme!

Reduziert auf ihre Funktion als Nahrungsmittellieferant, Messinstrument oder lebende Zielscheibe leiden in Deutschland Millionen Tiere. Unzureichende Rechtsvorschriften und mangelhafter Vollzug führen dazu, dass für jeden Laien offensichtlich, Tierquälerei, ob in der industriellen Massentierhaltung oder in Tierversuchslaboren, Alltag und zudem vollkommen legal ist. Auch grausame und überholte Traditionen wie die Hobbyjagd oder das betäubungslose Schächten haben hierzulande bis heute Bestand.
Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. kämpft gegen diese alltägliche Tierqual. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht den Tieren ein Anwalt zu sein, ihnen eine Stimme zu geben und für ihre Rechte zu streiten.
Wir dokumentieren Tierquälerei und machen sie öffentlich, üben mit spektakulären Aktionen und intensiver Medienarbeit Druck auf die verantwortlichen Politiker aus und greift direkt ein, um Tierleben zu retten.
Mit unseren Informations- und Aufklärungskampagnen versuchen wir gerade die Menschen zu erreichen, die sich bislang nur wenig Gedanken über Tierschutz oder die Herkunft tierischer Produkte gemacht haben. Denn nur wenn die Mehrheit der Verbraucher und Wähler sich gegen tierquälerisch erzeugte Produkte entscheidet und bessere Gesetze und strengere Kontrollen fordert, wird sich die Situation der Tiere ändern.
Dass dies schon bald der Fall ist, daran arbeiten wir täglich. Unser Ziel ist es, dass Tierheime und Gnadenhöfe irgendwann leer stehen und unsere Arbeit überflüssig wird.

Kontakt
Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Jan Peifer
Genthiner Straße 48
10785 Berlin
030-2902825344
030-81878899
Info@tierschutzbuero.de
http://www.tierschutzbuero.de