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Feb 22 2017

BHS-Sonthofen erhält für das Combimix-Verfahren den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis

Eine Tonne Kalk macht 100 Tonnen Gestein zum wertvollen Baustoff.

BHS-Sonthofen erhält für das Combimix-Verfahren den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis

Die Trophäe: der Deutsche Rohstoffeffizienz-Preis 2016

BHS-Sonthofen ist am 16. Februar 2017 gemeinsam mit den MSW Mineralstoffwerken Südwest mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2016 der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie ausgezeichnet worden. Die Unternehmen erhielten den Preis für die Entwicklung und erfolgreiche Umsetzung des Combimix-Verfahrens, das vermeintlich verloren geglaubtes Material aus Steinbrüchen wieder zu einem wertvollen Baustoff macht.

BHS hat das Combimix-Verfahren auf Basis seiner Doppelwellen-Chargenmischer entwickelt und gemeinsam mit MSW als erstem deutschen Anwender im Schotterwerk Mönsheim umgesetzt. Die Rohstoffeffizienz stieg von bisher 65 bis 70 Prozent auf etwa 93 Prozent.

In Steinbrüchen und Kiesgruben macht Combimix lehmbehaftetes Gestein, das bisher rückverfüllt oder auf Deponien eingelagert werden musste, zu vermarktbarem Material. Darüber hinaus können Millionen Tonnen bereits deponierten – verloren geglaubten – Materials „reaktiviert“ werden.

Mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2016 zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus. Eine 14-köpfige Jury wählte aus über 40 eingereichten Bewerbungen vier Preisträger in der Kategorie „Unternehmen“ und einen Preisträger in der Kategorie „Forschungseinrichtungen“ aus.

Andre Däschlein, der Vertriebsleiter International für die Misch- und Zerkleinerungstechnik bei BHS, und Benedikt Fahrland, der Geschäftsführer der MSW Mineralstoffwerke Südwest GmbH & Co. KG, nahmen die Auszeichnung aus der Hand von Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, im Rahmen der Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich am Markt“ in Empfang.

Für Däschlein ein sehr erfreuliches Ereignis: „Der Preis zeigt einmal mehr, dass gerade bei mittelständischen Unternehmen die Kombination von tiefem Know-how und enger Zusammenarbeit mit den Kunden immer wieder innovative Verfahren und Lösungen zur Effizienzsteigerung hervorbringt.“

Aus der Laudatio von Staatssekretär Beckmeyer: „Ein schonender und gleichzeitig effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen ist eine der Schlüsselkompetenzen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Gesellschaft. Die ausgezeichneten Praxisbeispiele haben Leuchtturmcharakter und stehen für eine innovative und wettbewerbsfähige Industrie in Deutschland. Sie zeigen, wie wir unsere Abhängigkeit von Rohstoffimporten reduzieren können.“

MSW setzt das Verfahren im Schotterwerk Mönsheim seit Sommer 2016 ein. Mit ihm erhöht das Unternehmen die Ausbeute seiner Lagerstätte um 25 Prozent: Für die gleiche produzierte Menge mussten vorher pro Jahr etwa 620.000 t Kalkstein abgebaut werden, heute sind es rund 188.000 t weniger, die relative Entlastung beträgt circa 30 Prozent. Die Rohstoffeffizienz stieg von bisher 65 bis 70 Prozent auf etwa 93 Prozent.

Dennis Kemmann, der Geschäftsführer der BHS-Sonthofen GmbH, denkt schon weiter: „Unser Combimix-Verfahren hat vor allem international und zudem auch in anderen Branchen ein hohes Potenzial, Ressourcen effizient zu nutzen. Bei der Sanierung kontaminierter Böden kann Combimix Öl und andere umweltschädliche Stoffe entfernen, sodass nur noch ein geringer Teil des Aufgabematerials als Sondermüll deponiert werden muss. Auch in der Zementindustrie kann Combimix für die Aufbereitung von Kalkstein verwendet werden, der den Brennprozess im Drehofen positiv beeinflusst und Energieressourcen schont.“

Hintergrund-Information:
Die Technik im Detail: Das Combimix-Verfahren
Combimix wurde durch eine einzigartige Eigenschaft der Doppelwellen-Durchlaufmischer vom Typ DKX-C von BHS möglich: Sie erlauben es erstmals, die Verweilzeit des Aufgabematerials im Mischer in weiten Grenzen materialabhängig zu regeln. So hat der Kalk ausreichend Zeit, sich intensiv mit dem Lehm zu vermischen, zu trocknen und chemisch so zu reagieren, dass er im nachfolgenden Aufbereitungsprozess zuverlässig vom Gestein getrennt wird.

So schont das neue Verfahren die Ressource „Kalkstein“ – Steinbrüche können länger genutzt werden. Da weniger Material als nicht vermarktbar eingestuft wird, schafft Combimix auch Platz in Deponien und Verfüllungen. Darüber hinaus können Millionen Tonnen bereits deponierten – verloren geglaubten – Materials „reaktiviert“ werden. Da etwa 25 % des Materials nicht mehr verfüllt werden müssen, spart das BHS-Verfahren auch Platz in der Aushubdeponie, der für die Einlagerung anderer Stoffe genutzt werden kann.

Räumlich begrenzte oder bisher als „unwirtschaftlich“ eingestufte Kalksteinvorkommen werden mit der Technik ohne wesentlichen Zusatzaufwand effizient nutzbar. So macht das Verfahren den Betrieb von Steinbrüchen weiterhin wirtschaftlich, deren Betreiber sich mit dem Gedanken tragen, das Werk wegen des hohen Lehmanteils ihres Gesteins oder fehlender Verfüllkapazität zu schließen.

Ein weiterer Beitrag zur Rohstoffsicherung ist, dass große Mengen bereits deponierten Materials „reaktiviert“ werden können, das in den vergangenen Jahrzehnten als nicht vermarktbar eingestuft werden musste. Mehrere Millionen Tonnen Material können jetzt zusätzlich verarbeitet und verkauft werden.

Neu ist auch, dass den Betreibern jetzt ein trockenes Verfahren zur Verfügung steht: In vielen Steinbrüchen ist Wasser für die Nassaufbereitung in einer Schwertwäsche nicht in ausreichender Menge verfügbar, außerdem sind die zwingend vorgeschriebene Wasseraufbereitung und das Entsorgen des Schlamms sehr kostenintensiv.

BHS ist der einzige Hersteller von Mischern, der einen verweilzeit-gesteuerten und kontinuierlich arbeitenden Doppelwellenmischer für diese Anwendung anbietet.

Das Beispiel MSW
Der Muschelkalk, der im Schotterwerk Mönsheim der MSW Mineralstoffwerke Südwest abgebaut wird, enthält einen hohen Anteil Lehm und Schluff, der das Wertgestein verunreinigt. Deshalb konnten im Durchschnitt 30 bis 35 Prozent des im Steinbruch abgebauten Materials nicht vermarktet werden – der lehmhaltige Siebschutt musste als Erdaushub wieder im Steinbruch verfüllt werden.

Im Sommer 2016 hat MSW eine Combimix-Anlage mit einem kundenspezifischen Doppelwellen-Chargenmischer in Betrieb genommen, der den lehmbehafteten Siebschutt mit etwa 1 % Weißfeinkalk versetzt.

Der Mischer bereitet das Material so auf, dass sich der Lehm im nachgeschalteten Prozess sauber vom Gestein trennt. Auf diese Weise sinkt der Rohstoffeinsatz, normiert auf eine Jahresproduktion von 365.000 t, um rund 130.000 t, also um etwa 25 % – die Rohstoffeffizienz erhöht sich damit von zuvor etwa 65 bis 70 % auf etwa 93 %.

Und „ganz nebenbei“ reduziert das Combimix-Verfahren den Energiebedarf für die Aufbereitung: Er sinkt durch das Verfahren pro Jahr um rund 235.000 kWh elektrischen Strom und 100.000 Liter Diesel. In der Summe ergibt sich eine Reduzierung des Energieaufwandes von 17 %.

Während bei MSW vorher maximal 280 t pro Stunde verkaufbares Material erzeugt wurden, ist die Lieferkapazität auf jetzt 430 bis 460 t pro Stunde gestiegen – bei geringerem Rohstoffeinsatz.

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen (Allgäu). Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Ein wichtiges Produkt ist der Doppelwellen-Chargenmischer, der in der Betonindustrie weltweit als Branchenmaßstab gilt.

In der Bauindustrie werden die Mischer vor allem zur Herstellung von Transport-, Fertigteil-, Hochleistungs- und Staudammbeton oder von Betonpflastersteinen eingesetzt. BHS Mischer bewähren sich auch beim Mischen von Trockenmörtel, Zement und Kalksandsteinmassen sowie bei der Aufbereitung von lehmbehaftetem Gestein.

Für das Aufbereiten von Mineralgemischen, Deponiestoffen, Flugaschen, Stäuben oder Schüttgütern werden sie ebenso oft verwendet wie für das Konditionieren von Schlämmen und das Herstellen von Suspensionen – zum Beispiel bei der Rückverfüllung von Bergwerken oder dem Deponieren von mineralischen Abfällen.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de

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Jan 27 2017

BHS-Sonthofen: Neuer Sales Manager für die Mischtechnik in den Vereinigten Staaten

Mischtechnik für Beton

BHS-Sonthofen: Neuer Sales Manager für die Mischtechnik in den Vereinigten Staaten

Mike Kerins, der neue Sales Manager für die Mischtechnik bei BHS-Sonthofen Inc. in Charlotte (USA)

Mike Kerins ist neuer Sales Manager für die Mischtechnik in der amerikanischen Tochtergesellschaft BHS-Sonthofen Inc. in Charlotte, North Carolina. Mit ihm stärkt BHS-Sonthofen den Vertrieb, der seit 2011 die Anzahl der in Nordamerika installierten Mischer vervierfacht hat. Außerdem bietet BHS mit Labormischern in Charlotte ab sofort seinen Kunden mehr Möglichkeiten, Material- und Feldtests in ihren Werken durchzuführen.

Mit Mike Kerins stellt BHS-Sonthofen sich auf die beständig steigende Akzeptanz der BHS Mischer in Nordamerika ein. Er hat mehr als zehn Jahre Berufserfahrung mit dem Mischen von Beton bei führenden amerikanischen Herstellern wie Pavestone Company und CEMEX. An mehreren Standorten in den Vereinigten Staaten hat er Mischanlagen in Betrieb genommen, betrieben und den technischen Service durchgeführt sowie die Qualitätskontrollen verantwortet. Neben seinem Abschluss als Bachelor of Science (B.Sc.) mit „Magna cum laude“ an der Clarion University of Pennsylvania verfügt er über qualifizierte Weiterbildungen und Zertifikate des American Concrete Institute (ACI), der National Ready Mixed Concrete Association (NRMCA), des North Carolina Dept. of Transport (NCDOT) und des South Carolina Dept. of Transport (SCDOT).

Kerins wird zukünftig die technische und fachliche Beratung der Kunden zu allen Fragestellungen der BHS Mischtechnik sein. Daneben betreut er mit seiner Expertise Testinstallationen und Materialversuche mit Labormischern, die Interessenten und Kunden mieten können, um Mischversuche in ihrem eigenen Werk durchzuführen.

Bei BHS-Sonthofen Inc. wird Kerins im Projektmanagement noch kürzere Lieferzeiten von Mischern sowie von Ersatz- und Verschleißteilen in den Vereinigten Staaten sicherstellen.

Dennis Kemmann, der Geschäftsführer der BHS-Sonthofen GmbH: „Mit Mike haben wir einen anerkannten Spezialisten gewonnen, der weiß, worauf es im Betonwerk und auf der Baustelle ankommt. Während seiner beruflichen Laufbahn hat er unterschiedlichste Mischertypen kennengelernt. Wir freuen uns, dass er sich jetzt für BHS-Sonthofen entschieden hat und seine ganze Expertise einbringt.“

Seit Etablierung des Vertriebsbereiches Mischtechnik in 2011 hat die BHS-Sonthofen Inc. die Mischer aus Bayern erfolgreich im amerikanischen Markt etabliert. Doppelwellen-Chargenmischer stellen zum Beispiel den Löwenanteil der 220.000 m³ Ortbeton für die in Bau befindliche New NY Tappan Zee Bridge her. Außerdem produzieren sie Zehntausende m³ Beton für die gewaltigen Fertigteile der Brückenkonstruktion, von denen einige mehr als 300 t wiegen. Auch bei Staudammprojekten und beim Konditionieren von Versatzmaterial im Bergbau setzen sich die Doppel- und Einwellenmischer von BHS-Sonthofen mehr und mehr in Nordamerika durch.

Die Kontaktdaten von Mike Kerins:
-Tel. +1-704-845-1190
-E-Mail: michael.kerins@bhs-sonthofen.com

Über BHS-Sonthofen Inc. (USA)
BHS-Sonthofen Inc. mit Sitz in Charlotte, North Carolina wurde 1998 als erste Tochtergesellschaft von BHS-Sonthofen gegründet, um der wachsenden Nachfrage nach der BHS Filtrationstechnik in Nordamerika zu entsprechen und die Kunden vor Ort intensiv zu betreuen. Mittlerweile verantwortet BHS-Sonthofen Inc. seit 2011 auch den Vertrieb der Mischtechnik und seit 2015 der Recyclingtechnik in Nordamerika.

Der 2011 etablierte Vertriebsbereich „Mischtechnik“ liefert Ein- und Doppelwellenmischer für den kontinuierlichen und den chargenweisen Betrieb. Das Vertriebsteam berät die Kunden in Nordamerika bei Auswahl und Dimensionierung der Anlagen und gewährleistet schnellen Service. Neben einem umfangreichen Lager für Ersatz- und Verschleißteile stehen in Charlotte Labormischer zur Verfügung, die Interessenten für eigene Material- und Testmischungen nutzen können.
Zudem ist BHS-Sonthofen Inc. zertifiziertes Mitglied des amerikanischen Verbandes „Concrete Plant Manufacturers Bureau (CPMB)“ im Bereich Mischerhersteller.

Über BHS-Sonthofen
BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu.
Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Ein wichtiges Produkt ist der Doppelwellen-Chargenmischer, der in der Betonindustrie weltweit als Branchenmaßstab gilt.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de

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Okt 27 2016

BLH Nobel: Messverstärker werden kommunikativ

Kraft- und Gewichtsmessung in der Industrie: Messverstärker mit integriertem Web-Server reduzieren die Kosten bei Betrieb und Wartung.

BLH Nobel: Messverstärker werden kommunikativ

Der G5 „Panel Mount“ Messverstärker für den Einbau in eine Schalttafel.

Mit der neu entwickelten G5-Geräteserie setzt BLH Nobel, eine Marke der Vishay Precision Group, Inc. (NYSE: VPG), einen neuen Standard bei der Messung von Gewicht und Kraft in der Industrie. Die Messverstärker bieten vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten bis hin zum integrierten Web-Server; er erlaubt Parametrierung, Backup, Diagnose und Wartung auch aus der Ferne. Mit der Aktion „alt gegen neu“ bietet BLH Nobel seinen Kunden die Möglichkeit, ihren Messverstärkerpark auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen und so Kosten bei Betrieb und Wartung zu sparen.

Messverstärker von BLH Nobel werden vorwiegend für Wiegeeinrichtungen an Behältern, Mischern, Mühlen, Silos und Förderern in der Papier-, Stahl-, und Aluminium- und Baustoffindustrie sowie der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie eingesetzt.

BLH Nobel hat die G5-Serie von Grund auf neu entwickelt und mit vielfältigen, aktuellen Kommunikations-Interfaces ausgestattet. Neben den üblichen Schnittstellen wie Ethernet, USB oder RS-485 sowie zu diversen Feldbussystemen enthalten die Systeme jetzt auch einen Web-Server. Der Anwender profitiert demnach von deutlich vereinfachter Inbetriebnahme und Parametrierung bei gleichzeitiger Möglichkeit von Ferndiagnose und -wartung.

Die Parametrierung und Bedienung erfolgen jetzt zusätzlich mit einem angeschlossenen Notebook oder einem Web-Browser und einer intuitiven Benutzerführung auch am Verstärker selbst – bei deutlich reduziertem Zeitaufwand. Anwender, die Verstärker der Vorgängergenerationen bereits ausgetauscht haben, berichten, dass sie mit den neuen G5 Geräten sofort vertraut waren.

Es stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, Backups der Parameter anzulegen und sie wiederherzustellen: über den integrierten USB-Port, den SD-Kartenleser oder den internen Speicher. Der SD-Kartenleser macht auch Software-Upgrades auf sehr einfache Weise möglich.

Mit ihren vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten sind die neuen Verstärker zukunftssicher. So können zum Beispiel neue Feldbussysteme nachgerüstet werden, denn die Geräte verfügen über einen separaten Steckschacht für die entsprechenden Interfaces.

In Kürze wird für die G5-Serie eine OIML Zulassung für eichpflichtige Anwendungen verfügbar sein. Weiterhin arbeiten die BLH Nobel Entwicklungsingenieure an einer ATEX-Zulassung sowie Zulassungen für den amerikanischen Markt (FM und UL).

Die neuen Geräte der G5-Serie können eine Fülle von Messverstärkern – auch anderer Hersteller – ersetzen, die teilweise seit Jahren im Einsatz sind, aber noch nicht über moderne Kommunikationsmittel verfügen. Um den Umstieg auf die neue Technik für die Kunden attraktiv zu gestalten, hat sich BLH Nobel zu einer Umtauschaktion „alt gegen neu“ mit attraktiven Rabatten entschlossen. Ein wesentlicher Grund dafür war auch, dass die Versorgung mit Ersatzteilen für viele „altgediente“ Messverstärker zunehmend kritisch wird und so die Verfügbarkeit wichtiger Prozessdaten potenziell gefährdet ist.

Dipl.-Ing. Wolfgang Maier, Senior Sales Manager bei BLH Nobel, sieht hohen Nutzen besonders für Anwender in der Industrie: „Mit der Umtauschaktion können unsere Kunden ihren gesamten – oft historisch gewachsenen und uneinheitlichen – Gerätepark auf einen Schlag auf den gleichen, aktuellen Stand der Technik bringen und dann alle Systeme aus der Ferne warten. Der Austausch der Verstärker ist denkbar einfach: Sensor und Notebook anschließen, parametrieren, Daten sichern, fertig.“

Die G5-PM „Panel Mount“ Systeme eignen sich für den Einbau in Schalttafeln, sie besitzen ein Farbdisplay mit 10 cm Bildschirmdiagonale und eine Folientastatur. Als G5-SS „Stainless Steel“ ist das G5-PM in einem Edelstahlgehäuse integriert. Die G5 „DIN-Rail Mount“ Version eignet sich für die Hutschienenmontage. Die Verstärker messen mit einer Auflösung von 24 bit und einer Messrate von 2,4 kHz.

Über VPG
Vishay Precision Group, Inc. ist ein international anerkannter Entwickler, Hersteller und Vermarkter von elektrischen Bauteilen, die auf der hauseigenen Widerstandsfolien-Technologie basieren, von Sensoren und von sensorbasierten Systemen für die wachsenden Märkte der Messaufgaben für mechanische Spannung, Kraft, Gewicht, Druck sowie Strom. VPG ist Marktführer bei Produkten mit Metallfolien-Technologie und erbringt laufend technologische Innovationen in den Bereichen Präzisions-Folienwiderstände und Folien-DMS, welche auch die Grundlage für die Produktgruppen der Belastungssensoren und Wäge- und Steuerungssysteme darstellen. Die VPG Produktpalette besteht aus einer Vielfalt ausgezeichnet eingeführter Marken, die auf dem Weltmarkt durch anerkannte Präzision und Qualität ihren Platz behaupten.

Um mehr über VPG zu erfahren, besuchen sie uns auf: www.vpgsensors.com

Über BLH Nobel
Die Marke BLH Nobel von Vishay Precision Group, Inc (VPG) ist weltweit führend in der Prozesswägetechnik und Kraftmessung und stellt hochqualitative und hochpräzise Wäge-und Kontrollsysteme her. Kraftmesszellen von BLH Nobel sorgen für maximale Genauigkeit und minimale Auswirkungen durch Mischen, Rütteln und Temperaturänderungen in kritischen Prozessphasen. Die Produkte der Marke und die maßgeschneiderten Lösungen erfüllen die strengsten Anforderungen in der Zellstoff- und Papierindustrie und der verarbeitenden Industrie, im Bergbau und der Stahl- und Offshore-Industrie. BLH Nobel bietet eine Vielzahl von Kommunikationsprotokollen an, die in komplexen Produktionsstraßen verwendet werden, und liefert Systemlösungen, Produkte und Dienstleistungen in mehr als 100 Länder weltweit.

Erfahren Sie mehr über BLH Nobel auf www.blhnobel.com.

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Mrz 15 2016

Doppelwellenmischer für Trockenbaustoffe

Mischtechnik für die Trockenbaustoff- und die Zementindustrie: Individuelle Lösungen für unterschiedlichste Gemische

Doppelwellenmischer für Trockenbaustoffe

Der Trockenstoff-Chargenmischer vom Typ DMX 3600 bewährt sich seit Jahren in einem deutschen Werk.

Auf der Powtec 2016 zeigt BHS-Sonthofen die Trockenstoff-Chargenmischer der Baureihe DMX. Sie sind an die besonderen Anforderungen beim Mischen von Trockenstoffen wie Zement, Trockenmörtel, Bindemittel-Compounds oder Trockenspritzbeton angepasst.

Die Doppelwellenmischer vom Typ DMX sind speziell auf die Herstellung von Trockenstoffgemischen zugeschnitten. Da diese Baustoffe ein breites Spektrum an Zuschlagstoffen, Bindemitteln und Zusatzstoffen umfassen, stehen für die Mischer je nach Aufgabenstellung diverse Antriebsvarianten mit unterschiedlichen Drehzahlen und Mischwerkzeugen zur Verfügung, die je nach Aufgabenstellung – beispielsweise für abrasives oder anhaftendes Aufgabegut – individuell konfiguriert werden.

Die Trockenstoff-Chargenmischer eignen sich für Gemische mit unterschiedlichsten Zuschlagstoffen, Bindemitteln, trockenen Kleinkomponenten, Kunststofffasern oder auch Zellulose. Mit einem umfangreichen Baukastensystem und unterschiedlichen Optionen können sie individuell an die Produkte der Anwender angepasst werden, sei es an feinkörnige Stoffe wie Zement oder Mörtelgemische mit Korngrößen bis zu 8 mm. BHS stellt unterschiedliche Baugrößen mit Durchsatzleistungen bis zu 300 t pro Stunde her.

Im Vergleich zu Einwellenmischern bieten sie eine deutlich bessere Durchmischung bei gleichzeitig kurzen Mischzeiten. Außerdem sind die DMX-Mischer kompakter als Einwellenmischer und darüber hinaus preislich attraktiv.

Homogene Gemische

BHS hat die Baureihe DMX auf Basis der Doppelwellen-Chargenmischer vom Typ DKX entwickelt, die beim Mischen von Beton eingesetzt werden. Die beiden gegenläufig drehenden Mischwellen erzeugen eine kreisförmige, dreidimensionale Bewegung mit intensivem Materialaustausch im turbulenten Überschneidungsbereich der beiden Mischkreise.

Aufgrund des ausgefeilten Mischwerks kann die Drehzahl des Mischers bei höherem Mischeffekt niedriger als bei vergleichbaren Einwellen- oder Intensivmischern sein. Dadurch sinkt der Energiebedarf deutlich. Gleichzeitig werden insbesondere empfindliche Anteile im Mischgut – zum Beispiel Perlite, Styropor oder Blähton – geschont; die Körner werden nicht zertrümmert.

Im Vergleich zu anderen Mischsystemen werden Doppelwellenmischer deutlich höher gefüllt, deshalb sind sie bei vergleichbarem Durchsatz kompakter. Beim Neubau von Anlagen punkten die Mischer deshalb mit ihren geringen Ausmaßen, bei Umbauten kann in einem vorhandenen Bauraum ein leistungsstärkerer Mischer untergebracht werden.

Restloses Entleeren

Da viele Hersteller unterschiedliche Produkte im Wechsel produzieren, ist das restlose Entleeren des Troges wichtig. Dies erfolgt im DMX über große, hydraulisch betätigte Entleerklappen, welche in zwei Varianten für fein- und grobkörnigere Mischprodukte zur Verfügung stehen. Die Entleerklappe für feinkörnige Gemische verfügt über eine Dichtung, die das Entweichen von feinkörnigen Stoffen wie beispielsweise Zement verhindert, gleichzeitig ist sie wasserdicht.

Geringer Verschleiß

In Abhängigkeit von der Abrasivität des Gemisches stehen unterschiedliche Verschleißauskleidungen zur Verfügung. Sämtliche im Mischer verbauten Verschleißteile wie Mischarme oder Schaufeln sind geschraubt ausgeführt und können somit leicht nachgestellt oder ersetzt werden. Dies erleichtert die Wartung und erhöht die Verfügbarkeit.

Versuche im BHS-Technikum

Da jedes Trockenstoffgemisch andere Eigenschaften hat, führt BHS auf Wunsch Versuche im firmeneigenen Technikum durch. Sie geben dem Kunden die Sicherheit, dass seine Investitionsentscheidung richtig und die neue Anlage zukunftssicher ist.

BHS-Sonthofen auf der Powtec in Nürnberg, 19. bis 21. April 2016:
Halle 4 / Stand 4-227

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen im Süden Deutschlands. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer mit Ein- und Doppelwellentechnik her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Das Spektrum reicht von klassischen Anwendungen in der Betonindustrie für Transport-, Fertigteil-, Staudamm oder Hochleistungsbeton über das Mischen von Trockenmörtel, Zement, Mineralgemischen, Deponiebaustoffen oder anderen Schüttgütern bis zum Konditionieren von Schlämmen, dem Herstellen von Suspensionen oder Anwendungen im Bergbau.

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Mrz 4 2016

BHS-Sonthofen: Werte generieren aus Abraum

Aus verunreinigtem Aufgabegut entsteht wertvolle Nutzkörnung.

BHS-Sonthofen: Werte generieren aus Abraum

Das Combimix-System in einer südfranzösischen Aufbereitungsanlage von CEMEX France.

Das Combimix-Verfahren von BHS-Sonthofen befreit den bisher in Steinbrüchen und Kiesgruben anfallenden Siebschutt in einem trockenen Prozess von Lehmanhaftungen. Betreiber berichten, dass sie mit dem Combimix-System mehr als 90 Prozent des verunreinigten Aufgabegutes in verkaufsfähige Nutzkörnung umwandeln. Durch das trockene Verfahren ergeben sich gleichzeitig deutliche Einsparungen bei Wasser-, Energie- und Materialkosten.

In vielen Steinbrüchen gibt es erhebliche Mengen von mit Lehm verunreinigtem Material, das bisher nicht wirtschaftlich verwertet werden kann. Oft musste es als Abraum angesehen und aufwändig deponiert werden.

Eine Möglichkeit, dieses Material dennoch zu verwenden, ist die Nassaufbereitung. Das Waschen mit der nachgelagerten Wasseraufbereitung sowie das Entsorgen des Schlamms waren jedoch aufwändig. Oft scheiterte es auch daran, dass in vielen Steinbrüchen Wasser nicht in der erforderlichen Menge vorhanden ist. Auch die Trockenaufbereitung mit Branntkalk in konventionellen Durchlaufmischern war bisher schwierig, da die Verweilzeiten des Materials im Mischer so kurz sind, dass der Lehm sich nicht ausreichend mit dem Kalk vermengen kann.

Die Lösung: Variable Verweildauer

Eine wirtschaftliche Alternative ist das patentierte BHS Combimix-System von BHS-Sonthofen, das seine Praxistauglichkeit bereits in mehreren Steinbrüchen bewiesen hat. Das Grundprinzip ist seit Langem bekannt, es konnte jedoch bisher wegen Beschränkungen der Mischertechnik nicht umgesetzt werden: Durch das Mischen mit Branntkalk verändert der Lehm seine Eigenschaften und kann so zuverlässig vom Gestein getrennt werden.

Die Doppelwellen-Durchlaufmischer vom Typ DKXC ermöglichen es erstmals, die Verweilzeit des Materials im Mischer in weiten Grenzen zu steuern. So hat der Lehm ausreichend Zeit, sich intensiv mit dem Kalk zu vermischen und vom Gestein abzuplatzen. Die intensive Materialbewegung während des Mischprozesses unterstützt den Reinigungsprozess zusätzlich.

Nach dem Sieben ist das Ausgabematerial so sauber, dass es kein Ausschuss mehr ist, sondern verkauft werden kann. Die Körnung über 5 mm Durchmesser, die weitestgehend vom Lehm befreit ist, kann jetzt im Kieswerk weiter verarbeitet werden. Die Körnung unter 5 mm ist ein Kalk-Lehm-Gemisch, das zum Beispiel an die Landwirtschaft verkauft werden kann.

Chargen- und Durchlaufmischen kombiniert

Das Combimix-Verfahren basiert auf der Kombination der Doppelwellen-Chargen- und der Durchlaufmischer von BHS-Sonthofen. Im Gegensatz zu traditionellen Durchlaufmischern kann die Verweildauer des Mischgutes im Combimix-System in weiten Grenzen geregelt werden – von unter 30 bis zu mehr als 100 Sekunden.

BHS steuert die Verweildauer über einen Schieber an der Unterseite des Mischtroges, den das Unternehmen als einziger Hersteller in dieser Form bietet. In dem Maße wie Material abgezogen wird, wird Aufgabematerial zugeführt. Dieser Prozess wird gesteuert, indem das Gewicht des Mischers kontinuierlich gemessen wird. Der Branntkalk – je nach Lehmgehalt des Aufgabematerials von weniger als einem und bis zu fünf Prozent der Aufgabemenge – wird über eine Förderschnecke in den Mischer dosiert.

Neben der langen Verweildauer trägt auch das bewährte, dreidimensionale Mischprinzip der Doppelwellen-Mischer von BHS-Sonthofen zu guten Ergebnissen bei: Zum einen wird der Kalk intensiv mit dem Lehm vermischt und zum anderen trennt sich der behandelte Lehm zuverlässig vom Gestein. Da das Material trocken aufbereitet wird, entfallen die Kosten für die Versorgung mit Wasser, das Aufschlämmen, das Filtern und die Entsorgung des Schlamms.

BHS-Sonthofen liefert die Mischer in unterschiedlichen Ausführungen für Durchsätze zwischen 85 und bis zu 1000 t/h. Die Korngröße des Aufgabematerials kann je nach Mischergröße bis zu 150 mm betragen.

Erfahrungen aus der Praxis

BHS hat bereits mehrere Steinbrüche mit dem Combimix-System ausgerüstet. Eine Anlage arbeitet seit mehreren Jahren sehr erfolgreich in einem Steinbruch der Firma Cemex in Frankreich. Vor der Installation des Systems mussten jährlich mehr als 100.000 t des lehmbehafteten Gesteins im Steinbruch deponiert werden. Mit Combimix werden jetzt mehr als 90 Prozent des verunreinigten Aufgabegutes als Nutzkörnung verkauft.

Jean-Serge Peret, der Betriebsleiter des Steinbruches Chateaubourg von Cemex freut sich über deutlich geringere Kosten: „Vor der Installation des Mischers mussten wir pro Jahr 400.000 t Gestein abbauen, um 300.000 t verkaufbares Material zu erhalten. Mit dem neuen Verfahren benötigen wir nur noch 330.000 t, um die gleiche Liefermenge zu erzielen.“

Info: Die Vorteile auf einen Blick:

Im Vergleich mit der Nassaufbereitung:
-Verwertung des gesamten Materials
-Kein Feuchtigkeitseintrag in die Zuschlagstoffe
-Keine Nassabsiebung, keine Aufbereitung von Schlammwasser
-Kein Wasserverbrauch

Im Vergleich mit konventionellen Durchlaufmischern:
-Verwertung des gesamten Materials
-Lange Verweildauer im Mischer
-Geringer Verbrauch von Branntkalk
-Hohe Durchsatzleistung
-Geringer Verschleiß

BHS-Sonthofen auf der bauma 2016
(München, 11. bis 17. April 2016):
Halle B2 Stand 449

Über BHS-Sonthofen

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Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Ein wichtiges Produkt ist der Doppelwellen-Chargenmischer, der in der Betonindustrie weltweit als Branchenmaßstab gilt.

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Jul 11 2011

Transportbetonwerk Amsterdam West wird „Werk des Monats“ mit einem Mischer von BHS-Sonthofen

Werk der HeidelbergCement Gruppe ersetzt drei alte Mischer durch einen neuen.

Das Transportbetonwerk Amsterdam West der niederländischen Unternehmensgruppe mebin ist vom internationalen Competence Center Materials der HeidelbergCement-Gruppe kürzlich als „Plant of the month – Concrete“ ausgezeichnet worden. Ein Doppelwellen-Chargenmischer DKXS 4,50 von BHS-Sonthofen ist das zentrale Element der Modernisierungsmaßnahme, für die das Werk den Titel erhielt.

Der Grund für die Anerkennung waren signifikante und kostengünstige Verbesserungen von Anlagendurchsatz und Qualität im Rahmen der Kapazitätserweiterung und Modernisierung des Werkes. Es ist geplant, dass die neue Anlage im ersten Jahr nach der Modernisierung mit lediglich drei Mitarbeitern 125.000 m³ Beton herstellt.

Wegen der steigenden Nachfrage musste die Lieferkapazität des Werkes Amsterdam West erhöht werden. Bei der gleichzeitig anstehenden Modernisierung des 15 Jahre alten Werkes wollte die Betriebsleitung den vollständigen Abriss und Neubau vermeiden und entschied sich für eine gründliche Überholung einzelner zentraler Komponenten.

Werksleiter Peter von den Brink und Projektmanager Ernest Schmitz realisierten ein Kies-Umlaufverfahren, bei dem der Mischer lediglich mit Zement, Sand und Wasser befüllt wird und der Kies um den Mischer herumgeleitet wird. So steigern sie den Anlagendurchsatz auf ein Vielfaches: Der gesamte Zyklus vom Befüllen des Doppelwellen-Chargenmischers über das Mischen bis zum vollständigen Entleeren dauert jetzt nur noch 1,5 Minuten. Ein 9 m³ Fahrmischer wird mit nur einer Charge des Mischers gefüllt – mit 5 m³ Suspension aus dem BHS-Mischer und 4 m³ Kies. Für besonders hochwertige Betone – B 85 und höher – wird der Kies weiterhin im Mischer mitgemischt.

Bei etwa 40 Mischspielen pro Stunde erzielt der neue Mischer mit einem Austrag von 5 m³ Suspension und 4 m³ Kies pro Charge eine Festbetonleistung von 360 m³ pro Stunde – eine Steigerung auf das 4,5-fache im Vergleich zur alten Mischanlage. Der Mischer verfügt über zwei Drehschieber, mit denen er wechselweise an zwei Fahrspuren entleert werden kann.

Wenn Betone für hohe Beanspruchungen gemischt werden, B85 und höher, wird der Kies weiterhin im Doppelwellen-Chargenmischer mitgemischt. Der Mischer ist mit einer Feuchte-Messsonde ausgestattet, die die Messwerte lückenlos protokolliert.

Da nur ein Doppelwellen-Chargenmischer die vorhandenen zwei Freifallmischer mit einem Fassungsvermögen von je 4 m³ und einen Tellermischer mit rund 3 m³ ersetzt, reduziert mebin mit der neuen Anlage sowohl die Unterhalts- als auch die Energiekosten drastisch.

Der Mischer wurde im Januar 2011 ausgeliefert und in Betrieb genommen. Das gesamte Projekt hat Loke BV aus Veenendaal, die niederländische Vertretung von BHS-Sonthofen, realisiert. Loke bearbeitet zurzeit bereits ein weiteres Projekt: eine vollständige Mischanlage, die in Containern untergebracht ist. Sie ist schnell umsetzbar und benötigt am Aufstellort lediglich ein Planum.

Über BHS-Sonthofen GmbH

BHS-Sonthofen bietet innovative, wirtschaftliche Lösungen für das Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtern in der mechanischen Verfahrenstechnik. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf Entwicklung und Fertigung von Maschinen und Anlagen, die auch unter herausfordernden Bedingungen lange Zeit effizient arbeiten. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Entwicklung von kundenspezifischen Maschinen und Sonderanlagen, die spezielle Anforderungen in einzelnen Branchen erfüllen.

Seit der Entwicklung des ersten Doppelwellen-Chargenmischers im Jahr 1888 hat das Unternehmen mit einer Vielzahl neuer Produkte immer wieder seine Innovationskraft unter Beweis gestellt. Die DKX Doppelwellen-Chargenmischer gelten weltweit als Branchenmaßstab, wenn es um anspruchsvolle Anwendungen in der Mischtechnik für die Betonindustrie geht. Seit dem Ende der 90er Jahre liefert BHS-Sonthofen Anlagen auch für die Recyclingtechnik, unter anderem für die Aufbereitung von Elektronikschrott. Filtrationsanlagen zur Fest-Flüssig-Trennung werden seit über 50 Jahren hergestellt und gelten weltweit als innovative, technologisch führende Lösungen.

Namhafte Kunden aus der Bau- und Baustoffindustrie, dem Bergbau, der Chemie-, Pharmazie- und Nahrungsmittelindustrie, Umwelt- und Entsorgungstechnik sowie weiterer bedeutender Industriezweige vertrauen seit Jahrzehnten auf Maschinen und Anlagen von BHS-Sonthofen.

Die seit 1996 als konzernunabhängiges Unternehmen bestehende BHS-Sonthofen GmbH hat ihre Ursprünge in einem Eisenschmelzwerk, das bereits vor 400 Jahren am heutigen Firmenstandort gegründet wurde. Heute ist BHS-Sonthofen als mittelständisches Unternehmen mit über 300 Mitarbeitern weltweit aktiv, über 210 davon alleine in Sonthofen. Neben dem Stammsitz in Sonthofen im Allgäu gehören Tochtergesellschaften in USA, China und Indien zur Firmengruppe.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de.

BHS Sonthofen GmbH
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An der Eisenschmelze 47
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