Posts Tagged mitarbeiter

Nov 8 2018

Krisenprävention: So beugen Unternehmen Krisen vor

Wie MitarbeiterInnen zu den besten ExpertInnen für mögliche Krisen werden

Krisenprävention: So beugen Unternehmen Krisen vor

Krisenradar: Am besten arbeiten alle mit (Bildquelle: © fotomek / fotolia)

Autorinnen: Prof. Jutta Heller / Nina Gallenmüller

Das Buch „30 Minuten – Resilienz für Unternehmen“ von Jutta Heller befasst sich mit Krisenprävention in der VUKA-Welt, Resilienzansätzen für Unternehmen, Schlüsselfaktoren für mehr Resilienz in Organisationen und der Entwicklung von Organisationaler Resilienz. ( Heller, J. (2018): 30 Minuten – Resilienz für Unternehmen. Offenburg: Gabal)

Der Fähigkeit von Unternehmen, Krisen frühzeitig zu erkennen, gibt das Buch viel Raum. Denn diese Fähigkeit ermöglicht es Unternehmen, rechtzeitig zu reagieren und Krisen abzuwenden. In der heutigen Zeit ist es relativ einfach, Informationen zu erhalten – wir werden sogar auf allen Kanälen damit überflutet. Jedes Unternehmen muss sich jedoch darauf konzentrieren, die jeweils spezifisch relevante Informationen herauszufiltern.

Krisenindikatoren von außen

Die klassische Form der Krisenprävention sind Früherkennungssysteme, die bestimmte vordefinierte Indikatoren kontrollieren. Der Trick besteht darin, die richtigen Indikatoren zu finden. Für den Brandschutz beispielsweise ist dies relativ klar: Wärme und Rauch sind gute Indikatoren für eine Situation, in der Alarm ausgelöst werden sollte. Aber was ist mit komplexeren Systemen? Unternehmen sind hochkomplexe Systeme, die sehr komplexen Einflüssen ausgesetzt sind. Sie müssen sich einer Vielzahl von Risiken bewusst sein und gleichzeitig auf neue, immer weniger vorhersehbare Entwicklungen achten. Auch wenn sie nicht mehr eindeutig vorhersehbar sind, gibt es immer Anzeichen für drohende Risiken oder gefährliche Entwicklungen. Keine Krise kommt völlig aus dem Nichts, sondern sie macht sich immer vorher bemerkbar – aber die Vorboten der Krise werden oft nicht wahrgenommen. Die Theorie schwacher Signale (nach H. Ansoff) geht davon aus, dass nichts, wirklich nichts, unangekündigt geschieht. Vieles meldet sich jedoch nur sehr schwach, fast unbewusst. Dies kann ein leiser Alarm sein, der sich beim Lesen eines Berichts über bestimmte Trends meldet, oder ein relativ unbestimmtes Bauchgefühl, oder oder oder… Wir sollten die Intuition bei der Bewertung zukünftiger Entwicklungen nicht ignorieren, da sie uns wertvolle Signale für drohende Krisen geben kann.

Sensibilisierung der MitarbeiterInnen

Wenn also die Konzentration auf wenige, klar definierte Indikatoren nicht ausreicht, muss dieses Früherkennungssystem durch eine Sensibilisierung der MitarbeiterInnen ergänzt werden. Besonders diejenigen MitarbeiterInnen, die Kontakt zu den KundInnen haben, können störende Signale frühzeitig erkennen – wenn sie darauf achten. Dies gelingt besonders gut MitarbeiterInnen, die zum einen den größtmöglichen Einblick in den Unternehmenszweck haben und somit einschätzen können, was das Unternehmen schädigen könnte. Wieder spielt Intuition eine Rolle: Am Ende ist Intuition nämlich nichts anderes als ein Verständnis von Zusammenhängen, verbunden mit Erfahrung. So erkennt die „Intuition“ schnell, was in bestimmten Situationen nicht stimmt und sich in ungewollte Richtungen entwickeln könnte. Andererseits sollten die MitarbeiterInnen auch einen großen Handlungsspielraum haben, um auf solche schwachen Signale schnell und flexibel reagieren zu können. Bei Bedarf können die MitarbeiterInnen in der Peripherie dann schnell entscheiden und handeln. Wenn stattdessen jede Information einen bürokratischen Weg bis zur Entscheidungsfindung durchlaufen muss, gehen Informationen verloren oder werden nicht ernst genommen, weil der Kontext fehlt.

Krisenradar

Und damit sind wir beim Krisenradar. Denn ein Netzwerk von MitarbeiterInnen, die ständig mitdenken und prüfen, ob alles gut läuft, scannen die Umgebung besser als jedes andere System auf Störsignale. Danach geht es natürlich in einem zweiten Schritt immer noch darum, die gesammelten Informationen auszuwerten und Ursachen und mögliche Auswirkungen zu identifizieren. Die Sensibilisierung der MitarbeiterInnen fördert jedoch so viele potenzielle Störsignale wie möglich zutage, und das gesamte Unternehmen profitiert von einem engmaschigen Früherkennungssystem.

Resilienzberatung für Unternehmen

Resilienz entsteht in Unternehmen durch die Sensibilisierung für schwache Signale und durch eine Kultur der Aufmerksamkeit und Eigenverantwortung der Mitarbeiter. Darüber hinaus kann ein Unternehmen seine Resilienz mit einer Vielzahl anderer Faktoren beeinflussen.

Sind Sie BeraterIn, TrainerIn, Coach oder Personal- / OrganisationsentwicklerIn und möchten dazu beitragen, Organisationen widerstandsfähiger zu machen? Die Ausbildung Resilienzberatung beschäftigt sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen individueller und organisationaler Resilienz und der vielfältigen Möglichkeiten zuer Entwicklung Organisationaler Resilienz. Für den Ausbildungsbeginn im Januar 2019 gibt es noch Plätze. Informationen erhalten Sie hier: https://juttaheller.de/akademie/resilienzberatung/

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn. Nächster Start ist im Januar 2019.

Kontakt
Resilienz für Unternehmen
Prof. Dr. Jutta Heller
Neuwerk 4
90547 Stein
091127861770
info@juttaheller.de
http://www.juttaheller.de

Okt 23 2018

Fünf Experten packen es an: Netzwerkabend mit vielen Tipps für Unternehmen

Fünf Experten packen es an: Netzwerkabend mit vielen Tipps für Unternehmen

Beim Unternehmerabend geht es neben Fachwissen auch ums Netzwerken.

Wer ein Unternehmen führt oder für einen Unternehmensbereich verantwortlich ist, hat zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Frei sprechen, richtig kalkulieren, Abläufe optimieren, die richtigen Mitarbeiter finden und die bestehenden fördern sind nur einige der Faktoren, die zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Und es sind Faktoren, bei denen fünf Experten an einem Abend helfen können. Beim Unternehmerabend am Mittwoch, 28. November, im Teichhaus im hessischen Bad Nauheim werden Margit Lieverz, Martin Herber, Organisator Clemens Adam, Markus Klimesch und Dominic Seeberg ihr gesammeltes Wissen präsentieren. Außerdem können Teilnehmer netzwerken sowie die Referenten kennenlernen und sich austauschen.

Damit löst der Unternehmerabend noch ein Problem: Zeitmangel. Denn an einem Abend gibt es wichtige Inhalte und nützliche Kontakte vereint. Doch wer spricht da eigentlich?

– Margit Lieverz ist die Freisprecherin und widmet sich nicht nur Kommunikation, Auftritt und Umgang eines Menschen, sondern auch den Themen dahinter. Denn Menschen können sich auch von Gedanken und Sorgen frei sprechen.
– Martin Herber ist kaufmännischer Begleiter und wird mit Hilfe eines Bierdeckels erklären, wie Unternehmer ihre Preisuntergrenze ermitteln. Denn nur wer weiß, was er wirklich verlangen muss, wird Geld verdienen, ohne Zeit zu verschenken.
– Clemens Adam ist Experte für optimierte Vertriebsprozesse und hat den Unternehmerabend organisiert. Der Vertriebs- und Unternehmensberater zeigt in seinem Vortrag versteckte Umsatzbremsen und wie sie beseitigt werden können. Sein Motto lautet: „Bring dein Windrad zum Drehen.“
– Markus Klimesch hat sich auf Personalbeschaffung und die zugehörigen Prozesse spezialisiert. Er wird sich beim Unternehmerabend mit dem Fachkräftemangel beschäftigen, von dem häufig zu lesen ist, und verraten, warum viele Unternehmen kein oder nicht das richtige Personal finden – und wie es trotzdem gelingen kann.
– Dominic Seeberg ist Bildungscoach und zeigt schlummernde Potentiale innerhalb von Unternehmen. Seeberg will nämlich Unternehmen wie Beschäftigte sensibilisieren, ihren Berufsabschluss nachzuholen, wenn sie noch keinen haben oder nicht in ihrem Ausbildungsberuf arbeiten.

Bei dem Unternehmerabend handelt es sich um ein Erfolgskonzept: Seit 2016 gab es acht dieser Veranstaltungen in ganz Deutschland und die Teilnehmerzahl wuchs stetig von anfangs 30 auf bis weit über 100 Menschen. Dabei hat sich bewährt, dass eine Auswahl von Dozenten jeweils 25 Minuten spricht und klare Handlungsempfehlungen gibt. Die Tipps können schon am nächsten Tag umgesetzt und in die Praxis integriert werden, egal ob es sich beim Teilnehmer um einen Unternehmer, Führungskräfte, Einkäufer, Produktionsleiter und Verkäufer handelt, um einen Einsteiger oder einen Macher. Auch Menschen, die noch zum Macher werden wollen, sind willkommen.

Geplant ist ein Programm von 17 bis etwa 22 Uhr. Nach jedem Vortrag gibt es eine Fragerunde, bei der Unklarheiten geklärt werden können. Und beim Fingerfood-Buffet ab 20.10 Uhr ist Zeit für aktives Netzwerken. Organisator Clemens Adam rät: „Bringen Sie genügend Visitenkarten mit.“

Die Teilnahme am Unternehmerabend in Bad Nauheim kostet 30 Euro für Fingerfood und Getränke. Weitere Informationen auch zu künftigen Veranstaltungen und das Anmeldeformular gibt es im Internet unter www.unternehmerabend-deutschland.de

Clemens Adam, geboren 1964, ist seit 2007 Trainer, Berater und Coach. Nach einem Meisterbrief im Handwerk wechselte er 1982 in den Vertrieb und wurde wenig später Vertriebsleiter. Mehr als 20 Jahre lang war er selbstständig für den Vertrieb technischer Produkte verantwortlich und befasste sich dafür auch mit Planung, Durchführung, Eventtechnik und Eventmanagement. Clemens Adam absolvierte mehrere Fortbildungen und Praxis-Seminare. Durch seine Insights-MDI Zertifizierung, Knigge-Trainer-Ausbildung und Projektmanagement-Workshops konnte er seine Erfahrungen ausweiten und lernen, sie aktiv in seine Beratungen einzubauen. 2017 erschien sein Buch „Bring dein Windrad zum Drehen! – 8 Flügel, die dich vom Wollen ins Tun bringen“.

Firmenkontakt
Clemens Adam Training
Clemens Adam
Hanauer Straße 69
63505 Langenselbold
0152 540 320 49
adam@clemens-adam.de
http://www.clemens-adam.de

Pressekontakt
CC-im-Netz
Peter Arndt
Neumühleweg 27
73660 Urbach
(07181) 66 96 741
presse@cc-im-netz.de
http://www.cc-im-netz.de

Okt 22 2018

Kunden- und Mitarbeiterbegeisterung erreichen und vermitteln

Umberta Andrea Simonis und Thomas Issler zeigen beim Internet-Marketing-Tag im Handwerk wie es geht

Kunden- und Mitarbeiterbegeisterung erreichen und vermitteln

Umberta Andrea Simonis und Thomas Issler

Nur wenn ein Unternehmen attraktiv für seine Mitarbeiter ist, kann es seine Kunden begeistern und langfristig wachsen. Unternehmen mit Ausstrahlung ziehen automatisch passende Mitarbeiter und Kunden an. Der Aufbau eines passenden Firmenimages ist deshalb für einen Handwerksbetrieb heute von entscheidender Bedeutung. Nach innen wie nach außen, online wie offline.

Wie man Kunden- und Mitarbeiterbegeisterung erreicht, diese täglich im Arbeitsalltag konkret lebt und durch den Einsatz von Internet und sozialen Medien nach Außen trägt und damit verstärkt, zeigen Umberta Andrea Simonis und Thomas Issler gemeinsam auf dem Internet-Marketing-Tag im Handwerk, der als Live-Online-Kongress durchgeführt wird. Die Live-Session findet am Freitag, den 16.11.2018 von 9-10 Uhr statt. Teilnehmer können anschliessend persönlichen Fragen stellen.

Zu den Themen Unternehmenskultur und Servicekultur im Handwerk ist Umberta Andrea Simonis seit vielen Jahren das bekannteste Gesicht Deutschlands. Ihre Seminare haben über 40.000 Teilnehmer besucht, ihre Bücher sind Bestseller im Handwerk. Thomas Issler gilt als der bekannteste Internet-Marketing-Experte im Handwerk und ist Redner, Buchautor sowie Inhaber einer Internet-Agentur und eines Schulungsinstituts.

Mehr unter:
https://www.internet-marketing-tag-handwerk.de/umberta-andrea-simonis-thomas-issler-image-strategien-im-handwerk

Das Internet bietet unendliche Möglichkeiten – auch für das Handwerk, um mehr und bessere Aufträge anzuziehen und gute Fachkräfte zu gewinnen. Wie man diese Chancen konkret anpackt, erfahren Handwerkbetriebe von netzaktiven Handwerkskollegen und Branchenkennern beim Internet-Marketing-Tag im Handwerk.

Firmenkontakt
Internet-Marketing-Tag im Handwerk
Thomas Issler
Parlerstrasse 4
70192 Stuttgart
0711-2591718
0711-2591720
info@0711-netz.de
http://www.internet-marketing-tag-handwerk.de

Pressekontakt
0711-Netz
Thomas Issler
Parlerstrasse 4
70192 Stuttgart
0711-2591718
0711-2591720
thomas-issler@0711-netz.de
http://www.0711-netz.de

Okt 17 2018

Nellen & Quack ist einer der größten Arbeitgeber in der Region

Neuer Imagefilm der traditionsreichen Spedition zeigt die Vielfalt der Logistik und die Attraktivität eines der beliebtesten Arbeitgeber in der Euregio.

Nellen & Quack ist einer der größten Arbeitgeber in der Region

Azubis und Fachkräfte können im neuen Imagefilm von Nellen & Quack hinter die Kulissen schauen.

Mehr als 72 Mal bis zum Mond: Eine solche Strecke legen die Lkw von Nellen & Quack jedes Jahr zurück. 14 Millionen Transportkilometer quer durch die Region, Deutschland und Europa, sogar weltweit. Welche Logistik dahintersteckt und dass eine der modernsten Speditionen auf dem Kontinent unzählige berufliche Chancen eröffnet, zeigt ein aufwendig und spannend inszenierter Film, der bei Nellen & Quack einen Blick hinter nahezu alle Kulissen ermöglicht – abrufbar unter anderem bei YouTube unter http://springhin.de/nellenundquack. „Wir sind sehr gespannt, wie unser neuer Imagefilm bei den Kunden, aber auch beim auszubildenden Nachwuchs und potenziellen neuen Mitarbeitern ankommt“, erklärt Geschäftsführer Heiner Hoffmann. „Denn wir wollen nicht nur zeigen, welch immense logistische Leistung jeden Tag Millionen von Waren unterschiedlichster Art über die Straßen Europas rollen lässt, sondern auch die große berufliche Vielfalt, die ein mittelständisches Unternehmen mit einer so langjährigen Tradition bietet.“

Die Zahl von über 350 Mitarbeitern bedeute auch eine große Verantwortung, stellt Heiner Hoffmann klar: „Erfolg misst sich bei uns nicht einfach in guten Umsatzzahlen. Damit ein Unternehmen floriert, müssen sich alle Mitarbeiter, von der Teilzeitkraft bis zur Führungsebene, aufeinander verlassen können.“ Mitgeschäftsführerin Anita Breit fügt hinzu: „Das geht nur durch gegenseitiges Vertrauen und gelebte Motivation. Jeder im Team muss sich wohlfühlen und voll und ganz einbringen können und sollen. Im neuen Imagefilm haben wir versucht, diese Leitlinie von Nellen & Quack deutlich zu machen.“

Übrigens: Seit vielen Jahren ist die Spedition einer der Hauptsponsoren des Fußballbundesligisten Borussia Mönchengladbach – weshalb der Ball der „Fohlen-Elf“ auch im Film der Spedition eine wichtige Rolle spielt. „Die Welt ohne Logistik ist wie Fußball ohne Fußball“, lautet die Botschaft, die mit fußballbegeisterten Mitarbeitern von Nellen & Quack unterhaltsam in Szene gesetzt wird. Sie sorgen buchstäblich dafür, dass der Ball weiterrollt. „Keine Sorge – wer sich bei uns für eine Arbeits- oder Lehrstelle bewirbt, muss kein Fan unserer Lieblingsfußballmannschaft sein“, erklärt Heiner Hoffmann mit einem Augenzwinkern. „Das ist selbstverständlich keine Einstellungsvoraussetzung.“

Der Film ist bei YouTube unter http://springhin.de/nellenundquack abrufbar sowie auf der Firmenseite www.nellenundquack.de zu sehen.

Mitten im Herzen des Wirtschaftszentrums Nordrhein-Westfalen hat die Spedition NELLEN & QUACK ihren Standort. NELLEN & QUACK wurde 1884 gegründet und ist heute eine der modernsten mittelständischen Speditionen Europas. Als führendes Mitglied im CargoLine-Verbund bietet NELLEN & QUACK seinen Kunden ein leistungsstarkes nationales und europaweites Netzwerk, außerdem das gebündelte Know-how und die technologische Kompetenz von mehr als 40 Partnern.

Kontakt
Nellen & Quack Logistik GmbH
Anita Breit
Krefelder Straße 845
41066 Mönchengladbach
02161 / 6690
02161 / 662015
info@nellenundquack.de
http://www.nellenundquack.de

Jun 27 2018

Junge und alte Arbeitnehmer reden aneinander vorbei

Aktuelle Studie untersucht Altersstruktur des Arbeitens

Junge und alte Arbeitnehmer reden aneinander vorbei

48% der Arbeitnehmer zwischen 25 und 34 haben Schwierigkeiten in der Kommunikation am Arbeitsplatz.

Der Altersdurchschnitt der Arbeitnehmer in Deutschland steigt konstant an. Diese Entwicklung verändert die Kommunikation am Arbeitsplatz, wie die Ergebnisse des Randstad Arbeitsbarometers zeigen: 48% der Arbeitnehmer zwischen 25 und 34 klagen über Schwierigkeiten, mit Kollegen aus anderen Altersgruppen zu kommunizieren.

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist heute mehr als jeder dritte Arbeitnehmer in Deutschland über 50 Jahre alt. Die Anzahl der Erwerbstätigen über 50 stieg seit 1991 von 8,7 Millionen auf 14,8 Millionen, die Anzahl der Arbeitnehmer unter einem Alter von 40 sank dagegen deutlich. Das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer untersucht die Auswirkungen dieser Veränderungen auf den Arbeitsmarkt. Dabei zeigt sich: Vor allem Jüngere haben Schwierigkeiten mit dem generationenübergreifenden Arbeiten.

Je älter die Arbeitnehmer, desto weniger Probleme: In der Altersgruppe der Arbeitnehmer über 45 Jahren sieht weniger als ein Viertel Kommunikationsschwierigkeiten mit anderen Generationen. Können Ältere sich also in der Arbeitswelt besser verständlich machen? Oder nehmen jüngere und ältere Arbeitnehmer die Kommunikationssituation am Arbeitsplatz einfach unterschiedlich wahr?

„Jüngere und ältere Arbeitnehmer sprechen am Arbeitsplatz über unterschiedliche Themen“, erklärt Petra Timm, Director Group Communications Randstad Deutschland. „Manchmal könnte man sogar meinen, sie sprechen unterschiedliche Sprachen: Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Influencer, mobile first – für manche ältere Arbeitnehmer sind das Bücher mit sieben Siegeln. Für jüngere Arbeitnehmer, die andere Generationen von diesen Themen überzeugen wollen, kann das frustrierend sein.“

Außerdem setzen die unterschiedlichen Generationen oftmals auch unterschiedliche Prioritäten in der Arbeitswelt. Ältere Generationen trennen Berufliches und Privates strenger. Von den für das Arbeitsbarometer befragten Arbeitnehmer über 45 Jahre geben 58% an, lieber im Büro als zu Hause zu arbeiten. Bei den Arbeitnehmern über 55 sind es sogar 65%. Jüngere Arbeitnehmer dagegen wollen sich im Büro genauso wohlfühlen wie zu Hause.

Was die einen also für ergebnisorientiert halten, ist für die anderen zu starr und wenig empathisch. Keine leichte Aufgabe, diese unterschiedlichen Vorstellungen unter einen Hut zu bringen. Petra Timm von Randstad Deutschland schlägt vor, das „Was“ und das „Wie“ der Kommunikation gleichermaßen anzugehen: „Unternehmen können gezielt auf Weiterbildungen im Digitalbereich und Teambuilding-Maßnahmen im Zwischenmenschlichen setzen, damit Arbeitnehmer aus allen Altersgruppen wirklich an einem Strang ziehen und die Bedürfnisse und Betrachtungsweise des anderen verstehen.“

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

Firmenkontakt
Randstad Deutschland
Petra Timm
Helfmann-Park 8
65760 Eschborn
06196/4081770
06196-408 1775
presse@randstad.de
http://www.randstad.de

Pressekontakt
Randstad Deutschland Pressestelle
Helene Schmidt
Helfmann-Park 8
65760 Eschborn
06196/4081701
06196-408 1775
helene.schmidt@randstad.de
http://www.randstad.de

Jun 25 2018

Will die Allianz 5000 Stellen abbauen? Was tun bei einem Aufhebungsvertrag?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Will die Allianz 5000 Stellen abbauen? Was tun bei einem Aufhebungsvertrag?

Fachanwalt Bredereck

Das Manager Magazin hat in seiner Onlineausgabe vom 21.06.2018 über einen möglicherweise geplanten Stellenabbau beim Versicherungskonzern Allianz berichtet. Man erwäge, mindestens 5000 Arbeitsplätze, das seien 20 Prozent der Belegschaft, in den kommenden Jahren abzubauen, was die Allianz dem Bericht zufolge bestreitet. Das Magazin beruft sich auf Unternehmerkreise. Dem Medienbericht zufolge will der Münchener Versicherer den Stellenabbau „mit freiwilligen Vereinbarungen“ umsetzen. Was das für die Allianzmitarbeiter bedeutet, sagt Kündigungsschutzexperte Alexander Bredereck.

Wenn sich der Bericht bewahrheitet, werden viele Allianzmitarbeiter in Zukunft ein Abfindungsangebot erhalten, in Aufhebungsverträgen, die Mitarbeitern einen Anreiz bieten sollen, freiwillig den Konzern zu verlassen. Jeder Arbeitnehmer, dem man einen Aufhebungsvertrag anbietet, muss folgendes beachten.

Mit einem Aufhebungsvertrag riskiert man eine Sperre auf den Bezug des Arbeitslosengeldes. Jemand, der freiwillig seinen Arbeitsplatz aufgibt, muss mit einer dreimonatigen Sperrzeit rechnen. Diese Sperrzeit kann man regelmäßig nur dann umgehen, wenn man eine Kündigung abwartet, sich dagegen mit einer Kündigungsschutzklage wehrt, sich im Prozess mit seinem Arbeitgeber in einem gerichtlich protokollierten Abfindungsvergleich einigt und dort gegen Zahlung einer Abfindung dem Arbeitsplatzverlust zustimmt. In dem Fall wird man regelmäßig sein volles Arbeitslosengeld beziehen. Auch die Abfindung erhöht sich in dem Fall meistens deutlich.

Denn: Meistens kann man eine deutlich höhere Abfindung erreichen, wenn man gegen die Kündigung vor dem Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage einreicht und dort aus einer Position der Stärke seine Abfindung verhandelt. Mit einem starken Kündigungsschutz hat man vor Gericht gute Karten, beispielsweise wenn man viele Jahre im Unternehmen beschäftigt war, ein höheres Alter hat oder mehrere Unterhaltspflichten. Mit der Kündigung verletzt der Arbeitgeber regelmäßig einige dieser Kündigungsschutzvorschriften, mit der Folge, dass der Arbeitnehmer auf seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren könnte. Eine Folge, die der Arbeitgeber regelmäßig unbedingt vermeiden will. Viele Unternehmen zahlen vor Gericht hohe Abfindungen, um das zu verhindern.

Lassen Sie sich im Fall eines Aufhebungsvertrages immer Bedenkzeit geben! Gehen Sie mit dem Vorschlag zu einem Arbeitsrechtsexperten. Bringen Sie in Erfahrung, ob die Abfindung hoch genug ist, um den Verlust Ihres Arbeitsplatzes und den Wegfall Ihres Kündigungsschutzes wettzumachen. Einen Aufhebungsvertrag sollten Sie nur dann unterschreiben, wenn Sie sich anwaltliche Rückendeckung geholt haben und Sie sich sicher sind, das Richtige zu tun.

Allianzmitarbeitern biete ich an, mit mir kostenlos und unverbindlich über ihr Abfindungsangebot in einer telefonischen Ersteinschätzung zu sprechen. Rufen Sie mich an in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht unter 030.40004999 oder unter meiner Kündigungshotline 0176/21133283. Gern bespreche ich mit Ihnen, welche Strategie die besten Resultate für Sie bringt.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

22.06.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Kontakt
Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
http://www.recht-bw.de

Jun 15 2018

Ordentliche Kündigung: Das müssen Arbeitgeber beachten

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Ordentliche Kündigung: Das müssen Arbeitgeber beachten

Fachanwalt Bredereck

Neben der Vereinbarung eines Aufhebungsvertrages können Arbeitgeber den Arbeitnehmern auch kündigen. Möchte man als Arbeitgeber/in einem/einer Mitarbeiter/in kündigen, sind zahlreiche gesetzliche Vorschriften zu beachten, sowie die Vereinbarungen im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag.

Gründe. Bei einer ordentlichen Kündigung durch den/die Arbeitgeber/in ist zu beachten, dass die Kündigung einen Grund enthalten muss. Bei einer ordentlichen Kündigung kann die Kündigung betriebsbedingt, personenbedingt oder verhaltensbedingt erfolgen. Der Kündigungsgrund muss im Kündigungsschreiben enthalten sein.

Schriftform. Eine Kündigung muss gemäß § 623 BGB schriftlich erfolgen. Das heißt, die Kündigung muss von einem/einer Kündigungsberechtigten im Original unterschrieben werden. Eine mündliche Kündigung oder eine Kündigung die per E-Mail, SMS, WhatsApp, Fax o. Ä. ausgesprochen wurde, erfüllt nicht das Formerfordernis und ist daher unwirksam.

Kündigungsberechtigt. Wer Kündigungsberechtigt ist, ist abhängig von der Rechtsform des/der Arbeitgebers/in. Grundsätzlich sind nur die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft kündigungsberechtigt, also zum Beispiel Geschäftsführer, Inhaber, Gesellschafter o. Ä. Jedoch kann die Kündigung auch durch einen/einer Vertreter/in erfolgen, sofern eine Vollmachtsurkunde im Original der Kündigung beiliegt. Eine Ausnahme besteht für die für den/die Arbeitnehmer/in zuständige Personalleitung, sofern der/die Arbeitnehmer/in wissen kann, wer die Personalleitung ist.

Fristen. Die gesetzlichen Kündigungsfristen sind in § 622 BGB geregelt. Die Länge der Frist ist abhängig von der Dauer und der Art des Arbeitsverhältnisses. In der Regel kann der/die Arbeitgeber/in den/die Arbeitnehmer/in mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder Ende eines Kalendermonats kündigen. Ab einer Beschäftigungsdauer von zwei Jahren erhöht sich die Kündigungsfrist in regelmäßigen Abständen bis zu sieben Monate. Neben den gesetzlichen Kündigungsfristen können im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag auch längere Kündigungsfristen vereinbart worden sein. In diesem Fall könnten die vertraglichen Fristen zu beachten sein. Ferner gelten für zum Beispiel Arbeitnehmer in der Probezeit oder Aushilfen andere Kündigungsfristen.

Zugang. In der Praxis bestreiten Arbeitnehmer nicht selten den Erhalt der Kündigung. Deshalb sollte der Zugang der Kündigung nachgewiesen werden können.

Fachanwalts-Tipp für Arbeitgeber: Wenn Sie eine/n Arbeitnehmer/in entlassen müssen, sprechen Sie immer zuerst mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Der Ausspruch einer unwirksamen Kündigung kann sehr zeitaufwändige und kostspielige Folgen haben, wie zum Beispiel die Kündigungsschutzklage des/der Arbeitnehmers/in, dem/der Sie gekündigt haben.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag? Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

19.04.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Kontakt
Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
http://www.recht-bw.de

Jun 8 2018

Kampf um die Talente – warum so viele Unternehmen keine passenden Mitarbeiter finden

Kampf um die Talente - warum so viele Unternehmen keine passenden Mitarbeiter finden

Berthold Glass – Onliner der ersten Stunde

Kampf um die Talente – warum so viele Unternehmen keine passenden Mitarbeiter finden

„Digitalisierung ist kein IT-Projekt, sondern eine Veränderung, die das ganze Unternehmen umkrempeln und dessen ganze Wertschöpfungskette verändern kann.“ Keynote-Speaker und Bestseller-Autor Berthold Glass macht damit deutlich, wie wichtig es ist, die Digitalisierung nicht nur als ein Thema unter vielen zu betrachten, sondern es ganz nach oben auf die Tagesordnung zu setzen. Denn so bekommt man auch motivierte Mitarbeiter, die deshalb gerne bleiben, weil sich im Unternehmen viel bewegt und weil sie selbst etwas bewegen können. Hierfür sind smarte Strukturen unabdingbar, denn diese ziehen laut Glass die klugen Leute magnetisch an. Ein Nine-to-five-Job mit eigenem Schreibtisch und Zeiterfassung ist für die meisten Innovationsträger nicht mehr attraktiv.
Glass ist ein Strategieberater in Sachen Digitalisierung. Menschen zu verändern, ist fast nicht möglich, deshalb will Glass mit den Unternehmerinnen und Unternehmern gemeinsam das System verändern, in dem sie arbeiten. Und weil die Digitalisierung, wie anfangs erwähnt, ein Thema ist, das alle Unternehmensbereiche berührt, sieht er sich als Dolmetscher zwischen Marketing und IT: „Digitalisierung macht nicht der IT-ler, sondern beginnt beim Unternehmer“, so Glass und damit erklärt er das Thema zur Chefsache. Hier helfen ihm sein Marketing-Studium und seine Erfahrungswerte aus zwei Jahrzehnten Arbeit in Digitalisierungsprojekten. Mit dieser Herangehensweise hat er Erfolg: Seit über 20 Jahren ist Glass selbstständig und ist mittlerweile zu einem Personaltrainer für CEOs geworden. Mit der Glass-Methode hat er einen Ansatz gewählt, der sieben Bereiche abdeckt und sowohl die Unternehmenskultur, als auch den Umgang mit Kunden und Produkten mit einschließt. Glass wirbt für einen Weg zur Digitalisierung, der aus kleinen Schritten besteht und Fehler zulässt. So kann mehr Vertrauen und damit Kreativität entstehen. Und er setzt auf Ehrlichkeit und Transparenz. Er rät, einen ungeschönten Blick hinter die Kulissen zuzulassen, damit sich die Kunden selbst ihr Urteil bilden können. Und Lügen haben laut Glass durch Internet und Digitalisierung heute eh keine Chance mehr.

Unternehmensberatung

Firmenkontakt
business digital
Berthold Glass
Winzererstr. 47D
80797 München
0170-3113424
kontakt@business.digital
https://business.digital

Pressekontakt
Rölleke Medienmanagement
Veronica Wirth
Pfählerstraße 39
66125 Saarbrücken
0170-3113424
info@derprmanager.de
http://www.derprmanager.de

Jun 7 2018

Wird es bei Siemens betriebsbedingte Kündigungen geben?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Wird es bei Siemens betriebsbedingte Kündigungen geben?

Fachanwalt Bredereck

Bis September 2018 soll feststehen, wie viele Stellen Siemens in Deutschland abbaut. Ob es dabei auch betriebsbedingte Kündigungen geben darf, darüber ist sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite von Siemens nicht einig. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung online am 13.05.2018.

Dem Medienbericht zufolge hat die Personalchefin von Siemens in einer Telefonkonferenz einige Tage vor Erscheinen des FAZ-Berichts betriebsbedingte Kündigungen implizit jedenfalls nicht ausgeschlossen. Nach betriebsbedingten Kündigungen gefragt, habe die Personalchefin gesagt, dass Siemens das zwar nicht wolle. Gleichzeitig habe sie aber die Frage gestellt: „Was sollen wir denn machen, wenn die freiwilligen Maßnahmen nicht ausreichen?“ Dem FAZ-Bericht zufolge habe sich die Arbeitnehmerseite mit Hinweis auf das Radolfzell-Abkommen dagegengestellt. Nach dem Radolfzell-Abkommen aus 2010 soll es keine betriebsbedingten Kündigungen ohne Zustimmung der Arbeitnehmerseite geben dürfen. Und diese Zustimmung werde man von Arbeitnehmerseite nicht erteilen.

Jedenfalls wird Siemens ihren Mitarbeitern in den vom Stellenabbau betroffenen Unternehmensbereichen in Zukunft Abfindungsangebote, Aufhebungsverträge und andere Anreize anbieten, um sie zum freiwilligen Arbeitsplatzverzicht zu bewegen.

Arbeitsrechtler Bredereck fasst die wichtigsten Arbeitnehmer-Tipps für Siemens-Mitarbeiter zusammen.

Unterschrieben Sie keine Abfindungsvereinbarung, ohne zuvor darüber ausführlich mit einem ausgewiesenen Experten im Arbeitsrecht geredet zu haben. Lassen Sie Ihr Abfindungspaket von einem erfahrenen Abfindungsspezialisten und Kündigungsexperten überprüfen.
Berücksichtigen Sie dafür auch überregional arbeitende Arbeitsrechtskanzleien. Um Kündigungsschutzklagen und Abfindungsverhandlungen gegen Großkonzerne erfolgreich zu führen, sollte der Anwalt möglichst viel Spezialwissen und Erfahrung haben. Regelmäßig lohnt es sich, einen erfahrenen Experten für Kündigungsschutzklagen um Rat zu fragen und gegebenenfalls mit dem Fall zu beauftragen.
Beachten Sie die Fristen des Kündigungsschutzrechts! Die wichtigste Frist, die Sie nach einer Kündigung beachten müssen, ist die Dreiwochenfrist der Kündigungsschutzklage. Nachdem das Kündigungsschreiben bei Ihnen zugeht, haben Sie nur drei Wochen Zeit, um Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einzureichen. Daneben gibt es auch andere Fristen, beispielsweise: Eine Kündigung können Sie wegen fehlender Bevollmächtigung regelmäßig nur innerhalb von etwa drei Tagen zurückweisen. Daher gilt: Rufen Sie den Arbeitsrechtsexperten Ihrer Wahl möglichst noch am Tag der Kündigung an. So gehen Sie sicher, dass alle Fristen eingehalten werden.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag? Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

28.05.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Kontakt
Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
http://www.recht-bw.de

Jun 4 2018

Die Jagd nach eierlegenden Wollmilchsau führt ins Leere

Personalsuche

Die Jagd nach eierlegenden Wollmilchsau führt ins Leere

Mathias Kollmann

Personalsuche: Die Jagd nach der eierlegenden Wollmilchsau führt ins Leere
Wer die Stellenanzeigen liest, stellt fest: Immer noch jagen die Personaler vor allem der mittelständischen Unternehmen der eierlegenden Wollmilchsau hinterher. Gemeint ist kein genmanipuliertes Borstenvieh, sondern ein Verkäufer – oder eine Verkäuferin -, dem die Quadratur des Kreises gelungen ist: Die Rede ist vom jungen, dynamischen und kompetenten knapp 25-jährigen Starverkäufer, der über 20 Jahre Berufserfahrung verfügt und alle Techniken, Tricks und Tools aus dem Effeff beherrscht, um analog und digital erfolgreich zu sein.

Übersteigerte Erwartungen
Mit der übersteigerten Erwartungshaltung tun Personaler und Unternehmen niemandem einen Gefallen. Zum einen den Verkäufern selbst nicht. Wer will schon als Mischung aus Huhn, Schaf, Kuh und Schwein unterwegs sein? Doch Spaß beiseite: Unter dem Erwartungsdruck einer eierlegenden Wollmilchsau muss jeder zusammenbrechen und scheitern. Und wollen Kunden nicht vor allem einen Experten zum Gesprächspartner, mit dem sie sich über ein Produkt im Detail austauschen können und der ihnen den spezifischen Nutzen erläutert, den es für ihn, den individuellen Kunden, hat?

Die neue Macht der Mitarbeiter
Entscheidend jedoch ist: Unternehmen, die mit dieser tierisch übersteigerten Erwartungshaltung auf Personalsuche gehen, rekrutieren vollkommen an der Realität vorbei. Denn die Zeiten, in denen sich Arbeitgeber „ihren“ Mitarbeiter aus einer stattlichen Vielzahl an Bewerbern aussuchen konnten, gehören endgültig der Vergangenheit an. Die neue Macht der Mitarbeiter bedeutet: Im War for Talents haben die Bewerber immer öfter die Hosen an, Ausnahmen bestätigen die Regel. Meistens gilt: Die zukünftigen Mitarbeiter können sich in aller Ruhe für eines der tollen Angeboten entscheiden, die ihnen in großer Anzahl vorliegen.

Mit professionellem Recruiting die richtigen Mitarbeiter finden
Wer den Wettkampf um die besten Köpfe gewinnen will, sollte sich schnellstens von der unergiebig-unsinnigen Hatz auf das Allrounder-Verkaufsgenie, das es in der freien Wildbahn sowieso noch nie gab, verabschieden. Was Sie stattdessen brauchen, ist ein professioneller und rascher Recruitingprozess.

Auch, weil Recruitingmaßnahmen, die nicht zum gewünschten Ergebnis, also zum richtigen Mitarbeiter, führen, teuer sind und Ihr Budget zu sprengen drohen.

Einen professionellen Recruitingprozess gewährleistet Ihnen ein Branchen-Insider mit breitem und tiefem Netzwerk, der sich in Ihrem Markt auskennt und Sie dabei unterstützt, ein realistisches Anforderungsprofil der vakanten Stelle zu entwickeln. Und der dann mit allen zur Verfügung stehenden Medien – die Stellenanzeige ist nur eine Möglichkeit unter vielen! – genau diejenigen Interessenten anspricht, die optimal zu Ihnen passen. Und der vor allem die Sprachen dieser Interessenten spricht, ob sie nun zur statusbewussten Generation X oder zur Generation Y gehören, die sich am Arbeitsplatz verwirklichen wollen und nach einer Work-Life-Balance suchen.

Sich zum attraktiven Arbeitgeber entwickeln
(Wir)Branchen-Insider wissen ziemlich genau, wie jene umkämpften Mitarbeiter ticken. Darum empfehle ich Ihnen, sich zu einer wahrnehmbaren Arbeitgebermarke zu entwickeln. Employer Branding lautet das Stichwort. Dabei steht die Frage im Fokus: „Was können Sie tun, damit Ihr Unternehmen attraktiv für den potenziellen Mitarbeiter ist?“

Ich freue mich, wenn ich Sie bei der Beantwortung dieser Frage unterstützen kann.

Über das „Schweizer Business-Taschenmesser“ Mathias Kollmann und sein Unternehmen SALES FACTORY

Der Vertriebs- und Business-Coach Mathias Kollmann ist Experte für die Zukunftsthemen Vertriebscoaching und Personalberatung in Food und Handel. Er blickt auf eine über 25-jährige Erfahrung in mehreren strategisch und operativ orientierten Managementpositionen zurück. Mathias Kollmann erarbeitet strikt umsetzungsorientierte Rundum-Lösungen aus einer Hand und gilt darum als „Schweizer Business-Taschenmesser“.

Kontakt
MK Sales Factory
Mathias Kollmann
Im Langen Streich 14
36093 Künzell
+49 176 200 32 966
office@mk-salesfactory.de
http://www.mk-salesfactory.de