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Mai 2 2017

Satire mit Kopftuch und fliegendem Teppich

United Creators-Künstler „Die Datteltäter“ für den Grimme-Online-Award nominiert

Satire mit Kopftuch und fliegendem Teppich

Datteltäter-Gruppe: Farah Bouamar, Marcel Sonneck, Hibat Kelifi, Fiete Aleksander, Younes Al-Amayra

Das Satire-Kalifat steht vor einem weiteren Triumph! „Die Datteltäter“ sind für den Grimme-Online-Award 2017 in der Kategorie „Kultur und Unterhaltung“ nominiert. Damit setzen „Die Datteltäter“ ihren vor zwei Jahren begonnenen Bildungsdschihad fort und zeigen, dass Humor und Satire die wirksamsten Waffen gegen Intoleranz und Vorurteile sind.

Die „Datteltäter“, ein Wortspiel aus „Dattel“ und „Attentäter“, das sind Hibat Khelifi, Farah Bouamar, Younes Al-Amayra, Fiete Aleksander, Marcel Sonneck und Nour Khelifi. Seit Juni 2015 öffnen sie mit humorvollen und satirischen Videos eine Tür in den Alltag von Muslimen in Deutschland und Österreich. Sie zeigen „Dinge, die nur Kopftuch tragende Frauen kennen“, treten im „endgültigen Hipster-Flüchtlings-Battle“ gegeneinander an und fliegen zum „Magic Ramadan“ auf dem Teppich durch Berlin.

„Wir bauen eine Brücke zwischen den Kulturen, um sie dauerhaft begehbar zu machen“, erklärt Farah Bouamar (25) die Mission der Datteltäter. „Unsere Zuschauer reisen mit uns in den Alltag von Muslimen und lernen so die kleinen und großen Tücken des Muslim-Seins in Deutschland kennen. Gleichzeitig halten wir der muslimischen Community in Deutschland den Spiegel vor. Im Kern geht es darum den Stein zum Rollen zu bringen und neben den offensichtlichen haha-Effekten auch aha-Effekte beim Zuschauer zu erzielen.“

United Creators unterstützt die Datteltäter bei dieser Aufgabe, sagt Geschäftsführer Christoph Krachten: „Humor verbindet Menschen über alle Gegensätze hinweg. Die schnell wachsende Fangemeinde der Datteltäter zeigt, dass sie mit ihrer Art, Videos zu machen, ins Schwarze getroffen haben. Gleichzeitig setzen sie ein wichtiges Zeichen gegen Hass und Intoleranz gegenüber anderen Religionen und Kulturen.“

Dieses Konzept überzeugt: Seit Oktober 2016 sind die Datteltäter Teil von „funk“, dem digitalen Angebot von ARD und ZDF für die Zielgruppe der 14-29-Jährigen. 2016 wurde die Gruppe beim Deutschen Webvideopreis als „Beste Newcomer“ ausgezeichnet und gemeinsam sind sie Teil der globalen Kampagne „Creators for Change“. Ob die Datteltäter den Grimme-Online-Award gewinnen, wird am 30. Juni bei der Preisverleihung in der Kölner Flora bekannt gegeben.

„Dinge, die nur Kopftuch tragende Frauen kennen“ – https://www.youtube.com/watch?v=gDlwEJzT2pQ
„Hipster-Flüchtlings-Battle“ – https://www.youtube.com/watch?v=hpM93mT0Jjk
„Magic Ramadan“ – https://www.youtube.com/watch?v=IleHUx3e-yU

Über „Die Datteltäter“:
Das islamische EmpÖrium hat einen Namen: Datteltäter. Muslime planen ein neues Satire-Kalifat im Herzen der Youtubszene – ein EmpÖrium für zwanghafte Toleranz. Auf eine humorvolle Art erklären muslimische Youtuber_innen den gängigen Stereotypen und Vorurteilen von und vor allem gegenüber Muslim_innen den Bildungsdschihad.

Über United Creators:
Mit seiner neu gegründeten Agentur für Künstlermanagement und Online-Video-Produktion, United Creators, setzt Christoph Krachten seine langjährige Arbeit als Entdecker und Förderer der talentiertesten Online-Video-Künstler in Deutschland fort. Christoph Krachten gehört zu den Pionieren der Online-Video-Szene in Deutschland und hat mit zahlreichen Creatorn erfolgreich zusammengearbeitet. Er ist außerdem Gründer der „VideoDays“, der größten Online-Video-Veranstaltung in Deutschland mit rund 15.000 Zuschauern.

Kontakt
United Creators – Krachten UG
Christoph Krachten
SanderStr. 29
12047 Berlin
0163 2070500
presse@unitedcreators.net
http://www.krachten.net

Mrz 30 2017

Kopftuch am Arbeitsplatz – EuGH zum Thema Kündigung wegen Kopftuch

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Kopftuch am Arbeitsplatz - EuGH zum Thema Kündigung wegen Kopftuch

Arbeitsrecht

Die beiden Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu den Kündigungen zweier Arbeitnehmerinnen, die ihr Kopftuch am Arbeitsplatz nicht ablegen wollten, ist zuletzt ausführlich Thema in den Medien gewesen (Aktenzeichen C-157/15 und C-188/15). Worum genau ging es in den Urteilen und was wurde entschieden?

Einordnung der Kopftuch-Urteile

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die beiden Entscheidungen des EuGH das Tragen eines Kopftuchs am Arbeitsplatz in privaten Unternehmen, nicht also im öffentlichen Dienst betreffen. In beiden Fällen ging es um muslimische Arbeitnehmerinnen, die sich weigerten ihr Kopftuch am Arbeitsplatz abzulegen, und infolge dessen gekündigt wurden. Beide wehrten sich gegen die Kündigung und im Rahmen der Prüfung, ob diese wirksam waren, ging es nun um die Frage, ob das Kopftuchverbot gerechtfertigt war.

Verbot religiöser Symbole möglich

Der wichtigste Punkt, der sich den Urteilen des EuGH entnehmen lässt, ist, dass Arbeitgeber grundsätzlich religiöse Zeichen (nicht nur das Tragen von Kopftüchern, aber eben auch) am Arbeitsplatz verbieten können. Dazu bedarf es aber zunächst eines rechtmäßigen Ziels, das der Arbeitgeber mit einem solchen Verbot verfolgen muss. Dazu kann etwa zählen, dass er einen neutralen, religionsfreien Außenauftritt seines Unternehmens gewährleisten möchte. Kein solches berechtigte Interesse dürfte im Hinblick auf MitarbeiterInnen vorliegen, die allein im Innendienst tätig sind und überhaupt keinen Kontakt zu Kunden, Besuchern etc. haben. Liegt ein berechtigtes Ziel dagegen vor, muss der Arbeitgeber in einem weiteren Schritt prüfen, ob mildere Mittel als ein Verbot in Betracht kommen. So lassen sich manche religiöse Zeichen (z. B. Kette mit Kreuz) auch verdeckt tragen und müssen und dürfen deshalb nicht gleich komplett verboten werden. Schließlich muss der Arbeitgeber dann auch noch sämtliche Religionen gleich behandeln. Er darf also nicht bestimmte religiöse Symbole oder Kleidungsstücke zulassen und andere dagegen nicht. In einem der beiden Urteile waren diese Voraussetzungen erfüllt, das Kopftuch-Verbot damit rechtmäßig und die Kündigung wirksam.

Bloßer Kundenwunsch nicht ausreichend

In dem anderen Fall dagegen hatte der Arbeitgeber mit dem Verbot des Kopftuchs lediglich einem Kundenwunsch entsprechen wollen. Hier gab der EuGH im Prinzip der Klägerin Recht, unter anderem weil nicht ersichtlich war, ob das Tragen des Tuchs gegen unternehmensinterne Regelungen verstoße.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Wer wir sind

Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal Fernsehanwalt werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck oder unserer Hotline an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

24.3.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Kontakt
Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
http://www.recht-bw.de

Jan 9 2017

Universell spirituelle Weisheiten aus dem Herzen einer Muslimin – Pinar Akdag

Universell spirituelle Weisheiten aus dem Herzen einer Muslimin – Pinar Akdag

Viele Muslime sagen, nur sie allein kämen in das Paradies. Alle anderen wären ewiglich verloren … kann das denn wirklich sein? Und weshalb sagen auch die Christen und die Juden, nur sie allein kämen in das Paradies? Ganz gleich, welchem Glauben du auch folgst, solange das Gute allem voransteht, wirst du nicht verloren sein. Beten wir für die Welt für mehr Frieden, Gerechtigkeit, Menschenwürde, Gleichheit und Brüderlichkeit. Glaube an was du willst – doch entscheide dich für das Gute.

Das neue Buch von Pinar Akdag soll dazu beitragen, das Verhältnis zwischen den Weltreligionen zu verbessern und Verständigung zwischen Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zu fördern. Verständigung beginnt mit Verstehen, Dialog mit den richtigen Fragen und überzeugenden Antworten. Lassen Sie sich entführen, erleben und empfinden Sie mit den Sinnen der Protagonistin.

Erhältlich als Softcover (ISBN: 978-1-627845-79-3),
gebundene Ausgabe (ISBN: 978-1-627845-80-9)
oder als EBook (ISBN: 978-1-627845-81-6)

Buchwebsite mit Leseprobe und Bestellmöglichkeit:
universell-spirituelle-weisheiten.com

Die Autorin:
http://windsor-verlag.com/autorenvorstellung-pinar-akdag/

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Okt 24 2016

ISLAMWOCHE BERLIN 2016

Die Islamwoche Berlin 2016 öffnet vom 01.11. bis 03.11.2016 ihre Türen – und das bereits zum 16. Mal.

Das Motto der diesjährigen Islamwoche lautet: „Der Islam – eine herausfordernde Bereicherung“. Die Islamwoche wird mit einer Auftaktveranstaltung am 01. November 2016 im Roten Rathaus beginnen und in den folgenden Tagen in der NBS – Neuköllner Begegnungsstätte fortgeführt.

Die Islamwoche 2016 widmet sich u.a. dem Verhältnis von Scharia und Demokratie und setzt sich mit der Partizipation der Muslime in Deutschland auseinander. In einer weiteren Veranstaltung wird der Anti-muslimische Rassismus beleuchtet.

Für die Islamwoche 2016 konnten wir u.a.
Prof. Dr. Benz (Zentrum für Antisemitismusforschung),
Prof. Dr. Schiffauer ,( Europa-Universität Viadrina
Professur für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie)
Dr. Abdelhay Fadil,
Dr. iur. Ademi (Zentrum für Islamische Theologie Münster)
und Imam Ferid Heider
gewinnen.

Die Islamwoche Berlin versteht sich als Bindeglied zwischen der muslimischen Glaubensgemeinschaft und der Berliner Gesellschaft sowie den politischen und zivilen Institutionen. Das Event ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Berliner Veranstaltungskalenders und stößt regelmäßig auf großes Publikumsinteresse.
Das Programm der Islamwoche und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.islamwoche-berlin.de

Auftaktveranstaltung am 01.11.2016:
Rotes Rathaus
Louise-Schroeder-Saal
Rathausstraße 15
10178 Berlin-Mitte

2. und 3. Tag (02./03.11.2016)
NBS – Dar Assalam
Neuköllner Begegnungsstätte e.V.
Flughafenstr. 43
12053 Berlin

jeweils immer 18.00 bis 21.00 Uhr
Standort: Rotes Rathaus
Strasse: Rathausstraße 15
Ort: 10178 – Berlin (Deutschland)
Beginn: 01.11.2016 18:00 Uhr
Ende: 03.11.2016 21:00 Uhr
Eintritt: kostenlos

IBMUS (Initiative Berliner Muslime): 1994 ins Leben gerufen mit dem Ziel den notwendigen Dialog der Muslime Berlins mit allen Teilen der Gesellschaft zu fördern und den Muslimen ein Forum zur innergemeindlichen Begegnung zu schaffen.

Die Islamische Föderation in Berlin (IFB) wurde 1980 als Dachverband von 26 Vereinen gegründet. Ziel der Gründung war, den Islam in Deutschland, und speziell in Berlin bekannt zu machen und die Integration der Muslime zu fördern. Zu den Mitgliedsvereinen der IFB gehören neben Moscheen auch noch Jugendvereine, Frauenvereine und Selbsthilfegruppen.

Der IFB gehören Muslime aus aller Welt an. Die IFB versteht sich als die Vertreterin der Berliner Muslime, die sich von ihr vertreten lassen wollen. Die IFB ist unabhängig und nur regional vertreten.

Kontakt
Islamische Föderation Berlin & IBMUS (Initiative Berliner Muslime)
Mehmet Türker
Boppstraße 4
10967 Berlin
030 692 38 72
mail@if-berlin.de
http://if-berlin.de

Mai 4 2015

Plädoyer gegen eine „menschenfeindliche“ Gesellschaft

Islamfeindlichkeit, Rassismus und islamistischer Extremismus sind aktuell heiß diskutierte Themen. Angriffe auf Moscheen, auf Asylheime, rassistische Ressentiments gegen Migranten und Muslime sowie die Angst vor Anschlägen, wie der verhinderte Anschlag in Frankfurt am 1. Mai, sind präsente Gefahren in der deutschen Gesellschaft.

„Es kann nicht sein, dass wir als Bürger dieses Landes zuschauen bis es zu spät ist“, kommentieren die Initiatoren der Initiative „Der Brief“. Die Privatinitiative „Der Brief“ macht auf ihrer Webseite www.derbrief-online.de auf Studien und Expertenaussagen aufmerksam, die seit Langem auf die gefährlichen, fremdenfeindlichen Potentiale innerhalb der Gesellschaft hingewiesen haben, aber unerhört blieben. Ursachenforschung und präventive Aufklärungsarbeit sei zwar ein langwieriger Prozess, aber notwendig, um die gegenwärtige Situation der Stimmungsmache durch die Medien zu korrigieren. Die Pegida-Bewegung habe gezeigt, dass die Aufklärungs- und Anti-Diskriminierungsarbeit schlichtweg vernachlässigt wurde.

Deutschland braucht eine offene und lösungsorientierte Debatte über Islam- und Fremdenfeindlichkeit, mehr Diskriminierungsforschung und die aktive Einbindung von den Migranten und Muslimen selbst. Sie sind ebenso ein Teil der deutschen Gesellschaft und dürfen nicht länger in der Opferrolle verbleiben.

Initiative gegen Islam-und Fremdenfeindlichkeit, für Veständigung und gesellschaftlichen Diskurs

Kontakt
Der Brief Initiative
Lilli Mill
Im Drostebusch 27 a
48155 Münster
025120804888
info@derbrief-online.de
http://derbrief-online.de

Sep 4 2013

Salafismus: Radikalisierung in Deutschland vermeiden

Islamforscher Rauf Ceylan und Michael Kiefer erklären, woher die fundamentalistische Strömung kommt, welche politisch-theologischen Ideologien ihre Anhänger vertreten und wie man der Radikalisierung vorbeugen kann

Salafismus: Radikalisierung in Deutschland vermeiden

Coverabbildung des neuen Fachbuchs Salafismus von Springer VS

Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 04.09.2013. Neo-salafistische Gruppierungen haben in den letzten beiden Jahren das Bild der Deutschen von den 4,2 Millionen in der Bundesrepublik lebenden Muslimen negativ beeinflusst. Mit ihren medienwirksamen Missionierungsaktivitäten haben die Anhänger dieser fundamentalistischen Strömung den Anteil von integrations- und sicherheitspolitischen Aspekten der Islam-Debatte, die seit den Anschlägen vom 11. September 2011 im Vordergrund stehen, weiter erhöht. Ihre vereinfachten radikal-religiösen Botschaften schüren die Angst der Bevölkerung, in der das Wissen über die Hintergründe fehlt. Die beiden Islamwissenschaftler Rauf Ceylan und Michael Kiefer leisten jetzt mit ihrem gerade bei Springer VS erschienenen Fachbuch „Salafismus“ Aufklärungsarbeit und zeigen Präventionsmaßnahmen im europäischen Vergleich auf.

Derzeit wird der islamische Religionsunterricht in mehreren deutschen Bundesländern in Form von Schulversuchen erprobt, bevor er in den nächsten Jahren bundesweit flächendeckend eingeführt werden soll. Während die öffentliche Meinung gespalten ist, sehen die beiden Autoren Ceylan und Kiefer darin die Chance für neue Ansätze, um der Radikalisierung Einhalt zu gebieten. Der Bedarf sei gegeben, denn im Vergleich zu anderen europäischen Staaten fehlten Konzepte und Erfahrungen mit Präventionsmaßnahmen, so die Wissenschaftler. Die wichtigste Voraussetzung sei dabei, die salafistische Bewegung aus dem Gesamtzusammenhang von historischen Wurzeln und politisch-theologischen Ideologien zu begreifen: „Denn erst durch die Einbettung dieses Phänomens in historische, theologische sowie soziopolitische Kontexte ist der Salafismus mit all seinen Facetten besser zu verstehen.“

Die Radikalisierung ist dabei kein ausschließliches Problem des Islams. Denn in allen Weltreligionen ist seit einiger Zeit eine erhebliche Zunahme fundamentalistischer Strömungen festzustellen. Der Salafismus zeichne sich dabei in erster Linie durch seine dynamische Entwicklung und die multiethnische Zusammensetzung seiner Mitglieder aus. „Besonders auf junge Menschen aller Herkünfte und Religionen übt er eine große Faszination aus, weil diese Strömung es anscheinend versteht, den Jugendlichen Identifikationskonzepte anzubieten, welche weder die hiesige Gesellschaft noch die muslimischen Gemeinden im Sozialisations- und Integrationsprozess zu schaffen vermögen“ erklärt Rauf Ceylan. Erste Anzeichen für die Radikalisierung junger Menschen sind laut Michael Kiefer die plötzliche Annahme eines sehr rigiden religiösen Lebensstil, die Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes, die Verlautbarung religiös-politischer Parolen sowie die radikale Kritik am – nach ihrer Ansicht – areligiösen Lebensstil von Familienmitgliedern und Freunden.

Obwohl die Salafisten eine Randgruppierung von einigen Tausend Mitgliedern in der Bundesrepublik sind, gelingt es ihnen durch groß angelegte Kampagnen wie zum Beispiel der Verteilung kostenloser Koran-Exemplare, Demonstrationen und Selbstinszenierungen mit deutschsprachigen Predigern immer wieder, die Aufmerksamkeit der Medien und der Politik auf sich zu ziehen. So beeinflussen sie tagespolitische Entwicklungen und dominieren die Berichterstattung in den Medien. Um dem Einfluss der Gruppierung entgegenzuwirken, fordern die beiden Experten Rauf Ceylan und Michael Kiefer die Zusammenarbeit von Staat und zivilgesellschaftlichen Akteuren: muslimische Gemeinden, die Kinder- und Jugendhilfe, die Politische Bildung sowie Schule und Universität. In ihrem Fachbuch geben sie jetzt klare Handlungsanweisungen für den deutschen Kontext.

Dr. rer. soc. Rauf Ceylan ist Professor für gegenwartsbezogene Islamforschung am Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück.

Dr. phil. Michael Kiefer ist derzeit Postdoc am Zentrum für Interkulturelle Islamstudien an der Universität Osnabrück und Leiter des Dialoggruppenprojekts „Ibrahim trifft Abraham“ in Düsseldorf.

Weitere Informationen:
www.springer.com/about+springer/media/pressreleases?SGWID=1-11002-6-1434952-0 | Pressemitteilung + Materialien zum Herunterladen
www.springer-vs.de/978-3-658-00090-5 | Informationen zum Buch „Salafismus“

Kontakt:
Markus Fertig | Teamleiter PR | +49 611 7878 181 | markus.fertig@springer.com

Springer VS ist eine Marke von Springer DE. Springer DE ist Teil von Springer Science Business Media.

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Jul 24 2013

Hotelbau-Hot-Spot der Welt: 133 Milliarden US-Dollar für Tophotel in der heiligen Stadt Mekka

TOPHOTELPROJECTS: 25 Millionen Pilger strömen jedes Jahr zur Kaaba – 16 neue Hotelprojekte in Bau

Hotelbau-Hot-Spot der Welt: 133 Milliarden US-Dollar für Tophotel in der heiligen Stadt Mekka

In Mekka entstehen weitere 16 neue Tophotels

(Hamburg, 25. Juli 2013) Nirgends wird soviel in Hotels investiert wie in Mekka: In der heiligen Stadt der Muslime werden bis 2015 rund 133 Milliarden US-Dollar in First-Class- und Luxushotels verbaut sein, wie TOPHOTELPROJECTS ( www.tophotelprojects.com ), der führenden Informationsdienstleister für Hotelketten und Hotelbau-Projekte, mitteilt. Damit ist Mekka der weltweite Hot-Spot im Hotelbau.

Rund 450 klassifizierte Hotels im Wert von 500 Millionen US-Dollar (aufs Jahr gerechnet) verdeutlichen die starke Finanzkraft vor allem von Geldgebern aus Saudi-Arabien, die in den Standort Mekka investieren. Und es wird weiter gebaut: Laut TOPHOTELPROJECTS sind weitere 16 Hotels in Bau. US-Hotelkonzern Starwood investiert in drei neue Häuser: Das Westin Makkah (512 Zimmer) wird Mitte 2015 eingeweiht. Zeitgleich steht die Eröffnung des Sheraton Makkah (532 Zimmer) an. Zudem entsteht bis dahin ein Four Points by Sheraton Hotel mit 451 Zimmern.

Hyatt will Anfang nächsten Jahres gleich drei neue Hotels mit insgesamt über 1.000 Zimmern eröffnen. Marriott bereitet die Einweihung eines JW Marriott Hotels mit 638 Zimmern und eines Courtyard by Marriott Hotels (432 Zimmer) für Sommer 2015 vor.

Mekka ist mit über 61.000 bestehenden Hotelzimmern bereits jetzt mit Abstand der größte Hotelmarkt in Saudi-Arabien. Zum Vergleich: Die Hauptstadt des Königsreichs, Riad, bietet lediglich rund 10.000 Hotelzimmer und Medina nur 7.800 Zimmer. Hotelmarkt-Experten erwarten in Mekka in den nächsten drei Jahren ein Zuwachs an rund 13.000 Hotelzimmern (+18%).

Das Ziel der Hadsch, die jeder Muslim einmal in seinem Leben unternehmen sollte, erfuhr gerade in den vergangenen zehn Jahren einen Hotelbau-Boom ohne Gleichen: Die Zahl der Tophotels wuchs um 172 Prozent.

Jedes Jahr reisen rund 25 Millionen Pilger und andere Besucher nach Mekka und sorgen für einen Tourismusumsatz in Höhe von etwa acht Milliarden US-Dollar. Jeder Gast bleibt durchschnittlich 5,1 Nächte. Der Übernachtungsmarkt wächst jährlich um sechs Prozent. Die durchschnittliche Belegung der Hotels steigerte sich von Jahr zu Jahr um etwa zehn Prozent, die durchschnittliche Tagesrate wuchs um 11,8 Prozent und der Revpar (Revenue per available room) ging um 23,8 Prozent in die Höhe.

Über TOPHOTELPROJECTS: Die Online-Datenbank bietet über 4.700 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektdaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Hotelprojekte werden aktualisiert. Abonnenten von TOPHOTELPROJECTS sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie. Neben der Datenbank für Hotelbau-Projekte wird eine Datenbank mit Profilen aller wichtigen Hotelketten weltweit betrieben: TOPHOTELCHAINS bietet ausführliche Informationen zu allen bedeutenden Hotelmarken.

Weitere Informationen:
www.tophotelprojects.com
www.tophotelchains.com

Kontakt:
TOPHOTELPROJECTS GmbH
Rolf W. Schmidt
Jeersdorfer Weg 20
27356 Rotenburg an der Wümme
04261-41400
schmidt.r@tophotelprojects.com
http://www.tophotelprojects.com

Jun 27 2013

Ramadan mehr als Fasten und Beten

Millionen Menschen auf der ganzen Welt werden in der Zeit vom 09. Juli bis 07. August 2013 enthaltsam leben. Tipps für Muslime und Nicht-Muslime.

Ramadan  mehr als Fasten und Beten

(ddp direct) Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders und zugleich der islamische Fastenmonat. Dies bedeutet für die rund 1,5 Milliarden Muslime weltweit zwischen dem 09. Juli und 07. August diesen Jahres der islamischen Pflicht „as-Saum“ nachzugehen, also vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung zu fasten. Gläubige dürfen keinerlei Nahrung (Essen und Trinken) zu sich nehmen und müssen auf Genussmittel und Geschlechtsverkehr verzichten. Die Regeln sind streng, ausgenommen davon sind lediglich Kinder, Schwangere, Senioren oder kranke Personen.

Fastenbrechen mit Datteln und Wasser
Nach dem Sonnenuntergang brechen die Muslime meist mit dem Verzehr einer Dattel und einem Schluck Wasser oder Saft das Fasten. Meist kommen Familien und Freunde zusammen und genießen die Speisen und Getränke in Gesellschaft. „Als ausländischer Gast in muslimischen Ländern sollte während des Ramadan auf das Konsumieren von Essen und Trinken in der Öffentlichkeit verzichtet werden – dies zeigt Respekt gegenüber den Gläubigen“, rät Bassam Elemam, gebürtiger Ägypter und interkultureller Berater bei der ICUnet.AG.
Vor allem dient der Fastenmonat auch als spirituelle Zeit, um Gott und sich selbst näher zu kommen. Muslime gehen häufiger in die Moschee und halten die Gebetszeiten ein, sodass der Tag einen anderen Rhythmus bekommt. Geschäftsreisende sollten dem mit Respekt und Toleranz begegnen sowie den nötigen Freiraum lassen. Bei der Planung von Geschäftsreisen in vorwiegend islamische Länder sollten die Termine rechtzeitig fixiert werden, da manche Muslime im Fastenmonat Urlaub nehmen.

Zakat – Hilfe für Bedürftige als Teil des Ramadan
Daneben ergeben sich auch ethisch-moralische Pflichten für den Muslim: So soll während des Ramadan – noch strenger als während des restlichen Jahres – auf Nachrede, Lügen, Beleidigungen und dergleichen verzichtet werden. Einer weiteren Grundpflicht aus den Säulen des Islam, der Zakat, wird ebenfalls im Ramadan nachgegangen. Den Vorschriften des Koran nach wird eine zu zahlende Armengabe, die meist etwa 2,5 Prozent des verfügbaren Bargeldes ausmacht, jährlich zum Ende des Fastenmonats an Arme und Bedürftige verteilt.

Fasten im Sommer wird zu körperlicher und geistiger Herausforderung
Da sich der Fastenmonat nach dem arabischen Mondkalender richtet, verschiebt sich das Fest pro Jahr um zehn oder elf Tage nach hinten und durchläuft somit alle Jahreszeiten. Besonders in den Sommermonaten, in denen die Temperatur in arabischen Ländern tagsüber auf über 40°C steigt, hat der vollständige Verzicht auf Nahrung und vor allem auf Flüssigkeit erhebliche Folgen für die Leistungsfähigkeit der Fastenden. Daher reduzieren viele Arbeitnehmer ihre tägliche Arbeitszeit auf fünf bis sechs Stunden oder beginnen bei körperlich anstrengender Arbeit bereits im Morgengrauen mit ihrer Tätigkeit. „Während des Ramadan ist mit einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Verkehrsunfällen zu rechnen, weil viele Autofahrer am Abend rasch nach Hause wollen und deswegen Verkehrsregeln missachten“, berichtet der Experte für den arabischen Kulturraum.

Nach einem Monat fasten, drei Tage feiern und genießen
Das Ende der Fastenzeit wird durch das dreitägige Fest des Fastenbrechens (arab. ‚Id-ul Fitr) gefeiert (08. bis 10. August 2013), in der Türkei auch als Zuckerfest bezeichnet, welches nach dem Opferfest als höchster islamischer Feiertag gilt. Auf das morgendliche Gebet in der Moschee folgt meist am ersten Tag der Feierlichkeiten ein Gang zum Friedhof, um verstorbenen Verwandten und Bekannten zu gedenken. Anschließend wird mit der Familie in den festlich geschmückten Häusern gespeist und zusammen gesessen – in diesem Rahmen wird dann auch soziales Engagement, wie die Zakat, geehrt. „Von gläubigen Muslimen zum Fastenbrechen eingeladen zu werden, ist ein besonderer Anlass, den man unbedingt wahrnehmen sollte“, empfiehlt Elemam.

Übrigens ist es durchaus üblich, fastenden Muslimen – ähnlich wie in Deutschland zu Weihnachten – einen herzlichen Gruß zu wünschen oder zu gratulieren. E-Mails oder Postkarten mit dem Zusatz „Happy Ramadan!“ sind eine nette Geste, die Geschäftsbeziehungen nachhaltig fördern kann.

Kompetenzzentrum Arabischer Raum: Mit interkulturellem Wissen zum Geschäftserfolg
Bassam Elemam ist bei der ICUnet.AG als interkultureller Berater tätig und leitet das Kompetenzzentrum Arabischer Raum. Der gebürtige Ägypter studierte Betriebswirtschaft an der Universität Kairo und lebt seit 2003 in Deutschland. Er sammelte interkulturelle Berufserfahrungen während seiner mehrjährigen Aufenthalte, wo er in verschiedenen Branchen arbeitete. Zuletzt war er als General Manager eines mittelständischen Unternehmens in Ägypten tätig.
Weitere Informationen zur interkulturellen Qualifizierung finden Sie unter http://www.icunet.ag/interkulturelles_training

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/58n4rs

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http://www.themenportal.de/kultur/ramadan-mehr-als-fasten-und-beten-97943

=== Das ist eine Beleidigung – jedenfalls in arabischen Ländern. (Bild) ===

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http://www.themenportal.de/bilder/das-ist-eine-beleidigung-jedenfalls-in-arabischen-laendern

Die ICUnet.AG ist Service-, Innovations- und Qualitätsführer für interkulturelle Beratung, Qualifizierung und Assignment Management mit Büros in Berlin, Bremen, Frankfurt, Fürth, Hamburg, Köln, Leipzig, Münster, Passau, Shanghai, Stuttgart und Wien. Über 150 feste Mitarbeiter bilden zusammen mit weit über 350 freien Mitarbeitern das interdisziplinäre Expertenteam mit Kompetenz für mehr als 75 Länder und 25 Sprachen. Die ICUnet.AG blickt jährlich auf über 8.000 erfolgreich betreute Auslandsentsendungen im Bereich Assignment Management und der interkulturellen Qualifizierung zurück. Als Interkulturelle Unternehmensberatung bietet die ICUnet.AG alle Interkulturellen Dienstleistungen an, die mit dem Prozess des Assignment Managements verbunden sind. Dieser Synergieeffekt ist einzigartig.

Kontakt:
ICUnet.AG
Maria-Sophie Richter
Fritz-Schäffer-Promenade 1
94032 Passau
0851 9886660
presse@icunet.ag
www.icunet.ag

Mai 21 2013

Noch mehr neue Luxushotels in Mekka

TOPHOTELPROJECTS: 12 neue Top-Häuser werden gebaut – Anjum Hotel mit 1.700 Zimmer vor Eröffnung – Hotelmarkt boomt weiter

Noch mehr neue Luxushotels in Mekka

Anjum Makkah Hotel – Eröffnung des Tophotels mit 1.795 Zimmern ist im Juli 2013

(Mekka/Saudi-Arabien, 21. Mai 2013) Für Hoteliers gibt einen zentralen Hotelmarkt, wenn man die Muslime für sich begeistern möchte: Mekka. Alle großen Hotelketten sind bereits in der heiligen Stadt oder investieren nun. Aktuell werden zwölf weitere Tophotels mit insgesamt mehr als 6.000 Zimmern gebaut. Dies geht aus einem Hotelmarkt-Report von TOPHOTELPROJECTS ( www.tophotelprojects.com ), dem führenden Informationsdienstleister für Hotelketten und Hotelbau-Projekte, hervor. Allein Marriott und Hyatt investieren jeweils in drei große Häuser.

Mekka ist mit über 61.000 bestehenden Hotelzimmern bereits jetzt mit Abstand der größte Hotelmarkt in Saudi-Arabien. Zum Vergleich: Die Hauptstadt des Königsreichs, Riad, bietet lediglich rund 10.000 Hotelzimmer und Medina nur 7.800 Zimmer. Hotelmarkt-Experten erwarten in Mekka in den nächsten drei Jahren ein Zuwachs an rund 13.000 Hotelzimmern (+18%). Das Ziel der Hadsch, die jeder Muslim einmal in seinem Leben unternehmen sollte, erfuhr gerade in den vergangenen zehn Jahren einen Hotelbau-Boom ohne Gleichen: Die Zahl der Tophotels wuchs um 172 Prozent.

Jedes Jahr reisen rund 22 Millionen Pilger und andere Besucher nach Mekka (Statistik von 2010) und sorgen für einen Tourismusumsatz in Höhe von etwa acht Milliarden US-Dollar. Jeder Gast bleibt durchschnittlich 5,1 Nächte. Der Übernachtungsmarkt wächst jährlich um sechs Prozent. Die durchschnittliche Belegung der Hotels steigerte sich von Jahr zu Jahr um etwa zehn Prozent, die durchschnittliche Tagesrate wuchs um 11,8 Prozent und der Revpar (Revenue per available room) ging um 23,8 Prozent in die Höhe.

Marriott International will mit der Eröffnung von drei weiteren Tophotels das eigene Portfolio in Mekka auf elf Häuser steigern. Im August 2014 soll das Makkah Marriott Hotel (540 Zimmer) eröffnen. Im nächsten Jahr folgen ein JW Marriott Makkah (636 Zimmer) und ein Courtyard by Marriott (432 Zimmer). Entwicklungspartner ist Jabal Omar Development.

Hyatt Hotels kooperiert wie Marriott ebenso mit Jabal Omar Development und bereitet für das nächste Jahr die Eröffnung je eines Hyatt Regency (627 Zimme), eines Hyatt Place (200) und ein Haus der Marke Hyatt Summerfield Suites (200) vor.

Neuer Hotspot der Tophotellerie in Mekka wird in diesem Jahr das 1.795 Zimmer zählende Anjum Hotel sein. Die Eröffnung ist für Juli vorgesehen. Das Luxushotel ist nur der erste Teil des „Jabal Al Ka“aba“-Projekts von Abdul Latif Jameel Real Estate Investment Company (Aljreic), eine der führenden saudischen Immobilienentwicklungsunternehmen. Insgesamt will Aljreic in ganz Saudi-Arabien in den nächsten fünf Jahren mehrere neue Hotels mit insgesamt 8.500 Zimmer eröffnen und investiert hierfür rund 2,6 Milliarden US-Dollar.

Über TOPHOTELPROJECTS: Die Online-Datenbank bietet über 4.700 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektdaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Hotelprojekte werden aktualisiert. Abonnenten von TOPHOTELPROJECTS sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie. Neben der Datenbank für Hotelbau-Projekte wird eine Datenbank mit Profilen aller wichtigen Hotelketten weltweit betrieben: TOPHOTELCHAINS bietet ausführliche Informationen zu allen bedeutenden Hotelmarken.

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Apr 10 2013

Aquila Capital: Klare Trennung von Politik und Religion stärkt Investments in der Türkei

Aquila Capital: Klare Trennung von Politik und Religion stärkt Investments in der Türkei

(NL/1489067973) Hamburg, 10. April. Erst kürzlich hob die internationale Ratingagentur S&P die Bonität der Türkei auf BB . Diese positive Bewertung könnte weitere Investoren in das Wachstumsland ziehen. Axel Stiehler, Geschäftsführer bei der unabhängigen Hamburger Investmentgesellschaft Aquila Capital, sieht sich jedoch immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert: Investoren hinterfragen trotz des soliden wirtschaftlichen Umfelds der Türkei immer wieder, inwiefern das Land stabile Investitionsbedingungen bietet. Eine häufig gestellte Frage ist dabei die nach dem Einfluss von Religion auf politische und natürlich investmentspezifische Entscheidungen. Doch die Türkei ist längst ein säkularer Staat und gibt bereits seit seiner Gründung die strikte Trennung von Politik und Religion vor. Die positiven wirtschaftlichen Rahmendaten treffen somit auf eine westlich geprägte Demokratie, die Investoren auf diese Weise ein stabiles Investitionsumfeld bietet. Dazu Axel Stiehler: Religion spielt in der türkischen Geschäftswelt folglich keine größere Rolle als beispielweise in Deutschland.

Die demokratischen Wurzeln der Türkei
Im Oktober 1923 rief Mustafa Kemal die türkische Republik aus. Auf ihn gehen die westlich orientierten demokratischen Strukturen der türkischen Politik zurück. Bereits im Jahr der Staatsgründung führte der später als Atatürk (türkisch für Vater der Türken) bekannte Kemal ein bürgerliches Gesetzbuch nach westeuropäischem Vorbild ein. Dabei legte Kemal schon seit der Gründung der Türkei auf die Trennung von Staat und Religion sehr viel Wert, Religion sollte reine Privatsache sein. Wesentlicher Grundstein dafür ist der in der türkischen Verfassung von 1924 verankerte Laizismus, der 1937 Eingang in die Gesetzgebung der Türkei fand. Dabei stellt der türkische Laizismus sowohl Inhalt als auch Ausübung der Religion unter staatliche Kontrolle, damit Religion keinen Einfluss auf politische Entscheidungen hat. Aktuell erarbeitet die türkische Regierung einen neuen Verfassungsentwurf, welcher u.a. eine Stärkung dieser Regelung vorsieht. Darüber hinaus stehen die Grundrechte des Einzelnen im Fokus, um auf diese Weise eine weitere Demokratisierung der Türkei nach westlichem Vorbild zu erreichen. Mit einer Verabschiedung des neuen Verfassungstextes wird bis Ende dieses Jahres gerechnet. Bereits 2011 ging Premier Erdogan einen entscheidenden Schritt in dieser Richtung, indem er ein Dekret unterzeichnete, das die Rückgabe von Besitztümern an enteignete religiöse Minderheiten regelt.

Die Türkei gibt folglich ein deutliches Signal: Das Land ist eine Demokratie und trennt klar zwischen gesetzlich-politischen sowie religiösen Angelegenheiten und zwar bereits seit der Staatsgründung, sodass Religion auch im Investmentbereich keinerlei Bedeutung zukommt, fasst Aquila-Capital-Geschäftsführer Axel Stiehler zusammen.
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Über Aquila Capital:
Aquila Capital ist eine bankenunabhängige Investmentgesellschaft für alternative Kapitalanlagen. Das Hamburger Unternehmen strukturiert und verwaltet Investmentlösungen, die sich durch eine geringe Korrelation zu traditionellen Anlageklassen auszeichnen und von globalen Makrotrends getragen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Absolute-Return- und Sachwertinvestitionen. Eine dynamische Unternehmenskultur und ein solides operationelles Rückgrat befähigen das Unternehmen, maßgebliche Trends frühzeitig aufzugreifen und in zukunftsträchtige Anlagestrategien zu übersetzen.

2001 in Hamburg gegründet, unterhält Aquila Capital mittlerweile sieben Niederlassungen in Europa, Asien und Ozeanien. Mit über 100 Mitarbeitern, davon über 60 Investment Professionals, verwaltet das Unternehmen aktuell ein Vermögen von 4,2 Mrd. Euro.

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