Posts Tagged Nachholbedarf

Jul 10 2018

Das richtige Maß

Nationale Bewegungs-Empfehlungen

Das richtige Maß

Foto: Fotolia / Christian Schwier (No. 6051)

sup.- Wie viel Bewegung ist nötig, um gesundheitswirksame Effekte zu erzielen? Wie kann man Menschen dabei unterstützen, sich mehr zu bewegen? Wissenschaftlich fundierte Antworten auf diese Fragen liefert eine Forschergruppe des Departements für Sportwissenschaften und Sport an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Für die Aktivität, die einer gesunden körperlichen, psychosozialen und geistigen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dient, werden altersabhängige Richtwerte empfohlen. Säuglinge und Kleinkinder sollten sich so viel wie möglich bewegen und in ihrem natürlichen Bewegungsdrang möglichst nicht gehindert werden. Eine tägliche Bewegungszeit von 180 Minuten, die besser noch darüber liegen sollte, empfehlen die Forscher für Kinder im Kindergartenalter. Kinder ab dem Grundschulalter und Jugendliche sollen täglich eine Bewegungszeit von mindestens 90 Minuten in moderater bis hoher Intensität erreichen.

Hier gibt es großen Nachholbedarf. Nach der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts erreichen rund 75 Prozent der Mädchen und 70 Prozent der Jungen im Alter von drei bis 17 Jahren nicht die körperliche Aktivität von mindestens 60 Minuten pro Tag. Es ist deshalb wichtig, körperliche Aktivität zu erhöhen und gleichzeitig sitzende Tätigkeiten zu reduzieren. Tipps und Anregungen, wie Eltern ihre Kinder zu einem gesunden Lebensstil motivieren können, bieten Ratgeber-Portale im Internet wie www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Feb 9 2016

Schlechte Noten für den Umgang mit Wasser

OECD-Studie sieht Nachholbedarf in Deutschland

Schlechte Noten für den Umgang mit Wasser

Foto: Fotolia / Popsy

sup.- Unter den 34 Mitgliedsstaaten der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) steht Deutschland in Sachen Nachhaltigkeit auf einem guten sechsten Platz. Es gibt allerdings einige Teilbereiche dieses Themenkomplexes, bei denen hierzulande noch erheblicher Nachholbedarf besteht. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie der Bertelsmann-Stiftung, bei der im Vorfeld des letzten UN-Nachhaltigkeitsgipfels in New York die aktuelle Situation der einzelnen Staaten an den globalen Politikzielen gemessen wurde. Danach landet Deutschland bei zwei der untersuchten Einzelkriterien lediglich auf Platz 29 und damit fast ganz am Ende des Vergleichs aller Industrienationen: Die schlechten Noten gibt es zum einen wegen der Gefährdung der Artenvielfalt, zum anderen und für viele Beobachter unerwartet, wegen der hohen Ausbeutung der Wasserressourcen. Auch die bedrohte Qualität von Böden, Luft und Gewässern durch Stickstoff und Phosphor ist in Deutschland ein Umweltproblem, für das vor allem die Landwirtschaft verantwortlich gemacht wird.

Der Schutz und der Erhalt unserer Wasservorkommen sind also maßgebliche Herausforderungen auf dem Weg zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Nicht nur die Landwirtschaft, auch die deutschen Industrieunternehmen und Gewerbebetriebe können dazu beitragen, indem sie dem so genannten anlagenbezogenen Gewässerschutz einen angemessenen Stellenwert einräumen. Gemeint sind damit vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen, die bei der Nutzung von Tank- und Leitungsanlagen eine Verunreinigung der Grund- und Oberflächengewässer verhindern sollen. Dieses Risiko besteht, wenn es beispielsweise zu Mängeln bei der Dichtigkeit oder zu Funktionsausfällen bei den Schutzeinrichtungen der Tanks kommt. Der sicherste Weg, den Austritt wassergefährdender Stoffe zu vermeiden, besteht im Hinzuziehen kompetenter Profis für die Errichtung, Reinigung, Wartung oder Instandsetzung einer Tankanlage. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) weist darauf hin, dass alle Fachbetriebe mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik eine Zulassung nach Wasserrecht besitzen und damit für diese Arbeiten autorisiert sind (www.bbs-gt.de). Zu ihren Spezial-Kompetenzen gehört es, durch Untersuchungen der Tankinnenwände sowie durch Dichtheitsprüfungen von Rohrleitungen und Armaturen eine potenzielle Gefährdung rechtzeitig zu entdecken. Eine grundsätzliche Fachbetriebspflicht für diese Kontrollmaßnahmen wird derzeit bundes- und europaweit angeglichen, denn die Bedeutung des Gewässerschutzes endet natürlich nicht an den Landesgrenzen und Nachholbedarf bei der Umsetzung von Umweltrichtlinien gibt es auch anderswo. In der OECD-Nachhaltigkeitsstudie liegen vor Deutschland auf den Plätzen eins bis fünf nur die skandinavischen Staaten Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland sowie die Schweiz.

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Jun 22 2015

Eltern sind Bewegungs-Vorbilder

Körperlich aktive Kindheit fördern

Eltern sind Bewegungs-Vorbilder

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Der Kampf gegen den Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen muss gesundheitspolitisch einen höheren Stellenwert bekommen. Das fordert Rolf Buchwitz, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg. Aufgrund der veränderten Lebenswelt durch die Vielzahl der Bildschirm-Medien werden vermehrt attraktive Bewegungsangebote in Kitas, Schulen und Sportvereinen benötigt. Aber auch die Eltern sind gefordert: „Wir müssen Kindern den Bewegungs-Virus so früh wie möglich einpflanzen“, appelliert Prof. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung an der Deutschen Sporthochschule Köln. Motorische Reize, die in den ersten zwölf Jahren nicht gesetzt werden, könnten nicht wieder aufgeholt werden.

Laut der AOK-Familienstudie 2014, bei der über 1.500 Personen mit mindestens einem Nachwuchs im Alter von vier bis 14 Jahren befragt wurden, haben inzwischen 20 Prozent der Kinder gesundheitliche Beschwerden und jedes vierte gilt als übergewichtig. Dabei zeigte sich, dass Eltern, die sich oft zusammen mit ihrem Kind bewegen, gesündere Kinder haben. Probleme wie Bauch-, Rücken- oder Kopfschmerzen, Nervosität und Einschlafstörungen treffen bei ihnen nur auf 17 Prozent der Kinder zu. Dieser Anteil liegt hingegen bei Eltern, die nur mindestens einmal pro Monat oder nie mit ihren Kindern gemeinsam körperlich aktive Tätigkeiten wie Radfahren, Spaziergänge oder Sport unternehmen, bei 29 Prozent. Die Zahlen unterstreichen eindrucksvoll, wie wichtig die Rolle der Eltern als Bewegungs-Vorbilder ist. In der heutigen Zeit, in der zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen das Sitzen vor dem Computer oder TV-Gerät gehört, ist die Motivation der Erziehungsberechtigten zu regelmäßiger körperlicher Aktivität eine ganz wesentliche Aufgabe. Sie bildet die Basis, um eine gesunde Entwicklung des Nachwuchses zu fördern. Und wie die AOK-Studie belegt, besteht hier ein erheblicher Nachholbedarf: Nur gut ein Drittel der Eltern bestätigt derzeit, dass sie sich täglich zusammen mit ihrem Kind bewegen. Anregungen, um dieses Niveau zu heben, gibt z. B. das mehrsprachige, von Experten konzipierte Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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Apr 14 2014

Nachholbedarf beim Energiemanagement

Viele Unternehmen ignorieren Einsparpotenziale

Nachholbedarf beim Energiemanagement

Grafik: wolf-heiztechnik.de (No. 5040)

sup.- Die Energieeffizienz wird sich in den kommenden Jahren zu einem immer bedeutsameren Wettbewerbsfaktor für Unternehmen entwickeln. Bei den Investitionen in energetische Verbesserungen sollte jedoch kein Aktionismus, sondern stets ein maßgeschneidertes Bündel aus sorgfältig abgestimmten Maßnahmen im Vordergrund stehen. „Die Nutzung eines betrieblichen Energiemanagements“, so der Rat der Deutschen Energie-Agentur (dena), „bietet die Chance, um vorhandene Effizienzpotenziale systematisch zu erschließen.“ Allerdings besteht dabei in Deutschland noch erheblicher Nachholbedarf. 85 Prozent der Betriebe aus Industrie und produzierendem Gewerbe verfügen nach einer dena-Umfrage bisher weder über ein zertifiziertes noch ein nicht-zertifiziertes Energiemanagement. Kleinen und mittleren Unternehmen, bei denen diese Zurückhaltung oft in den mangelnden Ressourcen zur Umsetzung begründet ist, empfiehlt die dena, zunächst einmal durch konsequentes Energiecontrolling die Verbräuche und Kosten kontinuierlich zu überwachen. In vielen gewerblich genutzten Objekten dürfte dann schnell transparent werden, dass hier die Wärmeproduktion der mit weitem Abstand größte Energieverbraucher ist. Oftmals kann sich deshalb bereits die Sanierung von Heizung und Warmwassererzeugung als entscheidende Maßnahme zur verbesserten Effizienz erweisen.

Das Einsparpotenzial ist besonders groß, wenn veraltete Wärmeerzeuger durch hocheffiziente Anlagentechnik bzw. durch Lösungen mit Beteiligung erneuerbarer Energien ersetzt werden. Die Amortisationszeiten bleiben dann überschaubar, weil häufig mit vergleichsweise geringem Aufwand eine erhebliche Minderung der Energiekosten erzielt werden kann. Der Systemanbieter Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) nennt mehrere mögliche Optionen für betriebliche Wärmekonzepte: So lassen sich Großraum-Lüftungsgeräte und Klimasysteme heute mit einer intelligenten Wärmerückgewinnung ausstatten, damit die verbrauchte Luft keine wertvolle Energie mehr abtransportiert. Ähnlich verhält es sich mit den Abgasen moderner Brennwertheizkessel für Öl oder Gas, denen ebenfalls der verborgene Energiegehalt über Wärmetauscher entzogen wird. In zahlreichen Firmengebäuden kann auch ein Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung der maßgebliche Schritt zu mehr Energieeffizienz sein. Mit bedarfsgerecht ausgelegten Blockheizkraftwerken (BHKW), die kostengünstigen Strom erzeugen und gleichzeitig die dabei anfallende Wärme verwerten, kann in großen Teilen der Industrie und in mittelständischen Gewerbebetrieben die Grundlast des Energiebedarfs besonders effizient abgedeckt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftwerken, die allenfalls 30 bis 40 Prozent der eingesetzten Primärenergie verwerten, kommen moderne BHKWs auf einen Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent. Und die Integration von Solarthermie oder Wärmepumpen in das Energiekonzept geeigneter Firmengebäude erlaubt die kostensenkende Nutzung regenerativer Energien (www.wolf-heiztechnik.de). Die Möglichkeit, solche Optionen zur Steigerung der Effizienz durch ein systematisches betriebliches Energiemanagement zu koordinieren, ist aktuell besonders attraktiv: Es stehen verschiedene Fördertöpfe bereit, um dafür in kleinen und mittleren Unternehmen kostengünstig die Voraussetzungen zu schaffen.

Bildquelle:kein externes Copyright

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Nov 18 2013

Betriebliches Gesundheitsmanagement wird sehr geschätzt

Beim Angebot besteht Nachholbedarf

Betriebliches Gesundheitsmanagement wird sehr geschätzt

Grafik: bodymed.com/bgm (No. 4949)

sup.- Maßnahmen im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements werden von Arbeitnehmern sehr geschätzt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Continentale Krankenversicherung. Mehr als 90 Prozent der Beschäftigten halten ergonomische Arbeitsplätze, gesunde Ernährung, flexible Arbeitszeiten und medizinische Angebote für sehr sinnvoll bzw. sinnvoll. Über 80 Prozent bestätigen diese Einstellung auch für Seminare sowie Sportangebote. Suchtentwöhnung kommt auf 76 Prozent Zustimmung und Pausenangebote auf 69 Prozent.

Die Wünsche der Arbeitnehmer decken sich aber nur partiell mit der Realität: In Abhängigkeit zur Unternehmens- bzw. Standortgröße ist das Angebot bei einer Mitarbeiterzahl von mehr als 100 Menschen deutlich größer als bei weniger Beschäftigten. Im Schnitt werden bei größeren Betrieben vier der genannten Maßnahmen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement realisiert, bei kleineren Firmen hingegen nur zwei. Insbesondere beim Mittelstand besteht also deutlicher Nachholbedarf. Diese Betriebe sollten vermehrt die Möglichkeit nutzen, mit Hilfe von externen Dienstleistern ihre Kompetenz in diesem Bereich auszubauen, denn die so genannten „weichen Kriterien“ spielen bei der Mitarbeiterbindung an ein Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. So können z. B. wissenschaftlich evaluierte Programme zur Lebensstilintervention, basierend auf ärztlich begleiteter Ernährungs- und Bewegungsberatung kombiniert mit Verhaltenstraining erfolgreich in den betrieblichen Alltag integriert werden. „Bei solchen dreimonatigen Kursen plus Option auf Langzeitbetreuung stehen die Stoffwechseloptimierung sowie die Prävention des Metabolischen Syndroms im Vordergrund – also wichtige Ziele zum Erhalt der Leistungsfähigkeit insbesondere auch bei älteren Mitarbeitern“, erklärt Dr. Hardy Walle, Gründer des Bodymed-Ernährungskonzeptes ( www.bodymed.com/bgm ), das mittlerweile von über 600 Gesundheitszentren umgesetzt wird. Auch bei Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung durch externe Berater sind personen- und projektbezogene Zuschüsse durch die gesetzlichen Krankenkassen möglich.

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