Posts Tagged Nahverkehr

Jan 11 2019

Kyocera nimmt an Projekt teil, bei dem selbstfahrende Busse der East Japan Railway Company getestet werden

Insgesamt sieben Unternehmen werden autonome Bustechnologien für den öffentlichen Verkehr testen

Kyocera nimmt an Projekt teil, bei dem selbstfahrende Busse der East Japan Railway Company getestet werden

Experimenteller selbstfahrender Bus (Für Notfälle ist während der Testfahrten ein Fahrer anwesend)

Kyoto/Neuss, 11. Januar 2019. Kyocera verkündete die Teilnahme an einem Projekt des „Mobility Innovation Consortium“, das einen selbstfahrenden Bus testet. Die Organisation, die autonomes Fahren fördert, wird von der East Japan Railway Company (JR East) angeführt. An dem Testprojekt sind zudem die Unternehmen Advanced Smart Mobility Co. Ltd., Aichi Steel Corporation, SoftBank Corp., Nippon Signal Co. Ltd. und NEC Corporation beteiligt.

Das Ziel des Projekts, das zwischen Dezember 2018 und März 2019 stattfindet, ist die Beurteilung selbstfahrender Technologien im öffentlichen Busverkehr, einschließlich eines Spurassistenten, einer Geschwindigkeitskontrolle, einer Einparkhilfe und wechselnder Routentests auf den Linien der JR East“s Bus Rapid Transit (BRT). Kyocera wird die Installation und die Instandhaltung von Geräten am Straßenrand für die Kommunikation von Fahrzeug mit Infrastruktur unterstützen. Durch mehrere BRT Experimente möchten die Unternehmen Technologiefragen identifizieren und lösen, die sich derzeit noch der Vermarktung des autonomen Bustransports entgegenstellen. Das Projekt hat sich das Ziel gesetzt, die Technologien auszuwerten, sodass während dieser Testphase keine öffentlichen Fahrten stattfinden.

Projektübersicht
Die Versuche werden mit speziell modifizierten Bussen ausgeführt, die von Advanced Smart Mobility bereitgestellt werden. Folgende Technologien werden bewertet:

1. Spurassistent und Geschwindigkeitskontrolle
Hochsensitive magnetische Impedanz Sensoren am Bus lesen die Informationen der an den BRT Linien befestigten magnetischen Markern ab, um die genaue Position des Fahrzeuges zu bestimmen. Die Versuche sollen den lückenlosen Betrieb der Spur- und Geschwindigkeitskontrolle sicherstellen. Durch die automatische Kontrolle der Bremsen und des Gaspedals des Fahrzeuges bewertet der Test den typischen Betriebsablauf mit Geschwindigkeiten von 40 km/h oder niedriger und Stopps an den dafür vorgesehenen Punkten.

2. Ankopplungspräzision
Beim Testen des Anhaltens werden magnetische Marker verwendet, die Informationen senden, um den Bus automatisch anzuhalten, sobald er die Standfläche der BRT Station erreicht.

3. Mögliche Identifizierung eines alternativen Weges bei engen Straßen
Durch Funkverkehr zwischen Bus und Standorterkennungssystemen wird der Test die Möglichkeit des Busses überprüfen, eine alternative BRT Straße zu befahren, sollte sich ein weiteres Fahrzeug von der gegenüberliegenden Seite nähern und die Straßenbreite nur für ein Fahrzeug ausreichen.

4. Andere Experimente
Zusätzlich zu den oben aufgelisteten Prüfungen werden die Unternehmen Tests zur Standorterkennung unter Anwendung von GPS durchführen, um Navigations- und Distanzmessungssysteme zu überprüfen.

Standort und Zeitraum
Standort: Ofunato Linie an der BRT Takekoma Station (Rikuzen Takata Stadt, Iwate Präfektur)
Zeitraum: 12. Dezember 2018 – 8. März 2019
(Der Zeitraum beinhaltet den Zeitaufwand für die Gerätemontage und -demontage.)
(Versuche werden auf den BRT Straßen ausgeführt. Die Fahrer werden während der Testphase alternative öffentliche Straßen benutzen.)

Aufgaben der einzelnen Unternehmen
East Japan Railway Company:
– Hauptverantwortlicher für die Tests
– Instandhaltung der BRT Fahrbahnen

Advanced Smart Mobility Co., Ltd.:
– Leiter der kollaborativen Experimente
– Verantwortlich für autonome Fahrzeuge und Fahrzeugsteuerungssysteme

Aichi Steel Corporation:
– Verantwortlich für die Bereitstellung und Platzierung magnetischer Marker
– Aufgaben im Zusammenhang mit der Instandhaltung und Kontrolle magnetischer Markersysteme

Kyocera Corporation:
– Verantwortlich für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur
– Installation von Geräten am Straßenrand (LTE, ITS)
– Instandhaltung der Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation

SoftBank Corp.:
– Verantwortlich für Multi-GNSS Terminals
– Installation der Multi-GNSS Terminals
– Positionierung von Quasi-Zenit-Satelliten

Nippon Signal Co., Ltd.:
– Verantwortlich für die Installation von Signalverarbeitungssystemen
– Installation von Signalleuchten und Signalkontrollsystemen
– Signalkontrolle und -management

NEC Corporation:
– Verantwortlich für Zielverfolgungseinrichtungen
– Kontrolle des magnetischen Markersystems

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 264 Tochtergesellschaften (31. März 2018) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 75.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Netto-Jahresumsatz von rund 12,04 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 764.000 Euro*).

Firmenkontakt
Kyocera
Daniela Faust
Hammfelddamm 6
41460 Neuss
02131/16 37 – 188
02131/16 37 – 150
daniela.faust@kyocera.de
http://www.kyocera.de

Pressekontakt
Serviceplan Public Relations und Content
Benjamin Majeron
Brienner Straße 45 a–d
80333 München
089/2050 4193
b.majeron@serviceplan.com
http://www.kyocera.de

Mrz 21 2018

NetModule auf dem Deutschen Nahverkehrstag

Gesamtanbieter für Connectivity im öffentlichen Nahverkehr

NetModule auf dem Deutschen Nahverkehrstag

NetModule ermöglicht die drahtlose Daten-/Sprachkommunikation in mobilen Umgebungen.

Der Kommunikationsspezialist NetModule AG präsentiert auf dem Deutschen Nahverkehrstag in Koblenz (24. – 26.4.2018) seine durchgängige Produktlinie für den öffentlichen Nahverkehr.
Kunden erhalten bei NetModule leistungsfähige Systeme für die drahtlose Daten- und Sprachkommunikation in mobilen Umgebungen. Diese bestehen aus zertifiziertem Wireless Router als Herzstück, Innen- und Außenantennen, zertifizierten Kabeln sowie optional aus zusätzlichen WLAN Access Points. Damit werden unterschiedliche Anwendungen wie PWLAN, Passagier-Infotainment, Digital Signage, eTicketing sowie Condition Monitoring, Flottenmanagement bis hin zu umfangreicher Zugangskontrolle ermöglicht. Besonderes Augenmerk wurde beim Angebot auf die Umsetzungsmöglichkeiten der bis 2022 zu realisierenden Regelungen zur Barrierefreiheit und anderer künftiger Anforderungen wie Live-Tracking der Fahrzeuge, Autonome Fahrgastzählung und interaktive Steuerung durch den Fahrgast via Smartphone (z.B. Haltewunsch, Wunsch nach Einstiegs-/ Ausstiegshilfe) gelegt.

Speziell abgestimmt auf die mobile Kommunikation in Bussen und Lite-Rails bzw. Trams sind die Systeme der Fahrzeug-Router-Serie – mit e1-Zertifizierung, integriertem Datenspeicher und Support für die neuesten Mobilfunk-/WLAN-Technologien (z.B. LTE Advanced,WLAN IEEE802.11ac). Das Mobile IP-Protokoll ermöglicht hochverfügbare Verbindungen mit nahtlosem Übergang zwischen verschiedenen Netzen. Mit einer breiten Auswahl an verschiedenen Router-Typen ermöglicht NetModule Anwendungen vom einfachen stationären System bis hin zu datenintensiven Applikationen:
– Die robusten NB1800 Router sind konzeptioniert für stationäre Systeme wie Ticketautomaten, PWLAN und Digital Signage an Haltestellen und anspruchsvolle Sicherheitsanwendungen wie Zugangskontrolle. Kundenspezifische Anwendungen können direkt auf dem Gerät laufen.
– Auf den Einsatz in Bussen zielen die leistungsstarken NB2800 Router ab, wo sie datenintensive Anwendungen wie PWLAN, Infotainment der Passagiere oder auch Fahrerkommunikation, Condition Monitoring, Fahrzeug-Live-Tracking und mehr ermöglichen. Dazu bieten diese Geräte zahlreiche Schnittstellen in die Bordelektronik.
– Für dieselben Anwendungen aber in Lite-Rails bzw. Straßenbahnen stellt NetModule die NB3800 Series bereit.
– Zusätzlich zu diesen Hauptprodukten enthält das Portfolio Router für preissensitive Anwendungen: Der NB2700 als „Economy“ Version des NB2800 bietet den drahtlosen Internetzugang in Bussen und ermöglicht Anwendungen wie Fernzugriff, Datenerfassung und Passagier-Information.
– Einfache Connectivity-Anwendungen wie eTicketing oder Access-Point zu den Websites des ÖPNV-Anbieters erfüllt die NB800-E Serie mit e1-Zertifizierung. Diese Systeme bieten ausreichende Leistung mit einem 3G/4G zu Ethernet-Gateway und einer leistungsstarken VPN-Protokoll-Suite für zwei Kanäle

Über NetModule AG ( www.netmodule.com ):
Die NetModule AG ist ein führender Hersteller von Kommunikationsprodukten für M2M und IoT. Einen Schwerpunkt bilden Lösungen für Anwendungen im Bereich Transportation, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie Industrie 4.0. Die zertifizierten Geräte integrieren neueste Drahtlos-Technologien sowie diverse Schnittstellen für Anwendungsbereiche, in welchen robuste Kommunikation gefragt ist – Informationssysteme, Fahrerkommunikation, Passagier WLAN Fernwartung, Condition Monitoring sowie Datenaustausch in Echtzeit.
Das 1998 gegründete Schweizer Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bern mit Niederlassungen in Basel und Winterthur, sowie Tochtergesellschaften in Frankfurt und Hong Kong. Zu den Kunden zählen u. a. Siemens, Philips, ABB, Alstom, Bombardier, MAN, ZF, DB, ÖBB, SBB, Vodafone und Swisscom, sowie eine Vielzahl von KMUs.

Firmenkontakt
NetModule AG
Jürgen Kern
Meriedweg 11
3172 Niederwangen
+41 (0)31/ 985 25 10
juergen.kern@netmodule.com
http://www.netmodule.com

Pressekontakt
Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations
Beate Lorenzoni-Felber
Landshuter Straße 29
3172 Erding
+49 8122 55917-0
beate@lorenzoni.de
http://www.lorenzoni.de

Feb 6 2018

NetModule auf der IT-Trans: Connectivity-Lösungen

Gesamtlösungen für Anwendungen im öffentlichen Nahverkehr

NetModule auf der IT-Trans: Connectivity-Lösungen

NB3800 Router Series – leistungsstarke Router mit vielen Schnittstellen in die Bordelektronik

Die Kommunikationssysteme des Spezialisten NetModule vernetzen zuverlässig Systeme in Industrie, Transport und Verkehr. Mit einer durchgängigen Linie an Produkten positioniert sich NetModule als Gesamtanbieter für Connectivity-Lösungen im öffentlichen Nahverkehr: Kunden erhalten bei NetModule leistungsfähige Systeme für die drahtlose Daten- und Sprachkommunikation in mobilen Umgebungen. Diese bestehen aus zertifiziertem Wireless Router als Herzstück, Innen- und Außenantennen, zertifizierten Kabeln sowie optional aus zusätzlichen WLAN Access Points. Damit werden unterschiedliche Anwendungen wie PWLAN, Passagier-Infotainment, Digital Signage, eTicketing sowie Condition Monitoring, Flottenmanagement bis hin zu umfangreicher Zugangskontrolle ermöglicht. Besonderes Augenmerk wurde beim Angebot auf die Umsetzungsmöglichkeiten der bis 2022 zu realisierenden Regelungen zur Barrierefreiheit und anderer künftiger Anforderungen wie Live-Tracking der Fahrzeuge, Autonome Fahrgastzählung und interaktive Steuerung durch den Fahrgast via Smartphone (z.B. Haltewunsch, Wunsch nach Einstiegs-/ Ausstiegshilfe) gelegt.

Die Systeme der Fahrzeug-Router-Series für die mobile Kommunikation in Bussen und in Lite-Rails bzw. Trams sind e1-zertifiziert, integrieren einen Datenspeicher und unterstützen neueste Mobilfunk-/WLAN-Technologien (wie LTE Advanced, WLAN IEEE802.11ac) sowie das Mobile IP-Protokoll – das ermöglicht hochverfügbare Verbindungen mit nahtlosem Übergang zwischen verschiedenen Netzen.
– Die robusten NB1800 Router sind konzeptioniert für stationäre Systeme wie Ticketautomaten, PWLAN und Digital Signage an Haltestellen und anspruchsvolle Sicherheitsanwendungen wie Zugangskontrolle. Kundenspezifische Anwendungen können direkt auf dem Gerät laufen.
– Auf den Einsatz in Bussen zielen die leistungsstarken NB2800 Router ab, wo sie datenintensive Anwendungen wie PWLAN, Infotainment der Passagiere oder auch Fahrerkommunikation, Condition Monitoring, Fahrzeug-Live-Tracking und mehr ermöglichen. Dazu bieten diese Geräte zahlreiche Schnittstellen in die Bordelektronik.
– Für dieselben Anwendungen aber in Lite-Rails bzw. Straßenbahnen stellt NetModule die NB3800 Series bereit.
– Zusätzlich zu diesen Hauptprodukten enthält das Portfolio Router für preissensitive Anwendungen: Der NB2701 als „Economy“ Version des NB2800 bietet den drahtlosen Internetzugang in Bussen und ermöglicht Anwendungen wie Fernzugriff, Datenerfassung und Passagier-Information.
– Einfache Connectivity-Anwendungen wie eTicketing oder Access-Point zu den Websites des ÖPNV-Anbieters erfüllt die NB800-E Serie mit e1-Zertifizierung. Diese Systeme bieten ausreichende Leistung mit einem 3G/4G zu Ethernet-Gateway und einer leistungsstarken VPN-Protokoll-Suite für zwei Kanäle.

Über NetModule AG ( www.netmodule.com ):
Die NetModule AG ist ein führender Hersteller von Kommunikationsprodukten für M2M und IoT. Einen Schwerpunkt bilden Lösungen für Anwendungen im Bereich Transportation, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie Industrie 4.0. Die zertifizierten Geräte integrieren neueste Drahtlos-Technologien sowie diverse Schnittstellen für Anwendungsbereiche, in welchen robuste Kommunikation gefragt ist – Informationssysteme, Fahrerkommunikation, Passagier WLAN Fernwartung, Condition Monitoring sowie Datenaustausch in Echtzeit.
Das 1998 gegründete Schweizer Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bern mit Niederlassungen in Basel und Winterthur, sowie Tochtergesellschaften in Frankfurt und Hong Kong. Zu den Kunden zählen u. a. Siemens, Philips, ABB, Alstom, Bombardier, MAN, ZF, DB, ÖBB, SBB, Vodafone und Swisscom, sowie eine Vielzahl von KMUs.

Firmenkontakt
NetModule AG
Jürgen Kern
Meriedweg 11
3172 Niederwangen
+41 (0)31/ 985 25 10
juergen.kern@netmodule.com
http://www.netmodule.com

Pressekontakt
Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations
Beate Lorenzoni-Felber
Landshuter Straße 29
3172 Erding
+49 8122 55917-0
beate@lorenzoni.de
http://www.lorenzoni.de

Okt 19 2017

Pendeln 2.0: Mit Fahrrad und ÖPNV ins Büro

Pendeln 2.0: Mit Fahrrad und ÖPNV ins Büro

(Bildquelle: www.brompton.de | pd-f)

Die Anzahl der Pendler in Deutschland steigt seit Jahren. Doch gerade in den Metropolen soll die Zeit des Autos sich langsam dem Ende entgegen neigen; Alternativen wie der ÖPNV und das Fahrrad werden wichtiger. Der pressedienst-fahrrad zeigt positive Projekte, die diese Kombination fördern und woran es noch hakt.

[pd-f/krg] Das Fahrrad ist ein prädestiniertes Pendlerfahrzeug. Wieso? Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse sind Berufspendler überdurchschnittlich oft von psychisch bedingten Fehlzeiten betroffen. Da mittlerweile rund 60 Prozent der Deutschen täglich zwischen Wohnort und Arbeitsplatz pendeln, steigt die potenzielle Risikogruppe stetig an. Regelmäßig Sport treiben hilft gegen psychische Erkrankungen. Gerade Radfahren wirkt stressmindernd und positiv auf die Gesundheit: Radelnde Pendler haben weniger Krankheitstage. Die Bewegung an der meist frischen Luft tut gut und man spürt gleichzeitig den Trainingseffekt. Aber: Der durchschnittliche Arbeitsweg beträgt in Deutschland fast 17 Kilometer. Selbst für leidenschaftliche Fahrradfahrer eine ordentliche Distanz. Kombinationen aus Öffentlichem Personennahverkehr unter Einbezug des Fahrrads müssen deshalb diskutiert werden.

Intermodalität: Faltrad und Bahn

Wie Intermodalität, also die Mitnahme des Fahrrads im ÖPNV, funktionieren kann, zeigt aktuell die Rheinbahn in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem englischen Faltradanbieter Brompton. Noch bis Ende Oktober bekommen Bahnkunden ein Brompton-Faltrad zum Vorteilspreis – ein Jahresabo der Rheinbahn vorausgesetzt. Im zusammengeklappten Zustand gelten Falträder als Gepäckstück und dürfen somit immer kostenfrei transportiert werden. „Die Kooperation ist ein toller Auftakt. Das Brompton ist der ideale Mobilitätslückenschließer. Weitere Aktionen sind in Planung“, verrät Chantal Kleine, Marketingleiterin der Rheinbahn. Die Zusammenarbeit läuft bereits seit Sommer erfolgreich. „Mit der Aktion erreicht die Rheinbahn jeden vierten Düsseldorfer. Eine Kooperation mit einer potenziellen Reichweite von knapp über einer Million Menschen in einer Metropolregion – das ist selbst für Brompton neu“, freut sich Henning Voss vom Brompton-Deutschland-Importeur Voss-Spezialrad.

Wer ein Faltrad für seine Pendelroute im ÖPNV mitnimmt, ist nicht nur am Zielort mobil, sondern muss sich auch keine Gedanken um das Abstellen machen. „Nach seinem Einsatz am Morgen wird das Faltrad mit wenig Platzanspruch und zwei schnellen Handgriffen im Büro verstaut,“ erklärt Heiko Müller, Geschäftsführer vom Anbieter Riese & Müller. „In Japan hat unser Birdy einen riesigen Erfolg: Der Wohnraum ist knapp, es gibt wenig Fahrradabstellmöglichkeiten, viele Menschen pendeln mit öffentlichen Verkehrsmitteln und der Bedarf nach einem qualitativ hochwertigen Rad ist enorm.“ In Deutschland stecken Falträder aber immer noch in einer Nische fest – trotz ihrer Vorteile in Verbindung mit Nahverkehrsmitteln.

Kein Anspruch auf Radmitnahme gegeben

Will man in den Pendlermetropolen wie München, Frankfurt, Hamburg oder Berlin sein „normales“ Rad mitnehmen, steht zunächst ein Studium der Beförderungsbedingungen an. Ein Anspruch auf Fahrradmitnahme besteht nämlich nicht. In Hamburg, Hannover und München ist die Radmitnahme zur Hauptpendlerzeit in der S-Bahn gar ganz verboten. Auch in U-Bahnen, Straßenbahnen oder Bussen deutschlandweit ist das Fahrrad oft nicht gerne gesehen. Konfrontiert mit dem Sachverhalt reagiert Isabel Heins von der Berliner BVG mit Galgenhumor: „Beim Abstellen des Rades ist die Unbequemlichkeit des Mitnehmens nicht gegeben.“ Heißt also: Bevor man sich mit einem Rad in eine vollgestopfte Bahn quetscht, soll man es lieber am Bahnhof anschließen.

Multimodalität: Fahrrad sicher abstellen

Dafür bedarf es allerdings hochwertiger Fahrradabstellanlagen. Diese sind nur spärlich zu finden, aber für ein sogenanntes multimodales „Bike & Ride“-Angebot unerlässlich. Stadtmöblierer WSM hat diverse Abstelllösungen im Angebot und rüstet immer mehr Kommunen mit attraktiven, sicheren Anlagen aus. So wurden z. B. in Iserlohn den Bahnkunden 72 Fahrradboxen zur Verfügung gestellt. Das Fahrrad wartet am Stadtbahnhof vor Witterungsbedingungen, Diebstahl und Vandalismus geschützt auf die abendliche Tour. Firmen können zudem eine modulare Radstation „Bike & Business“ nutzen, wie sie WSM unter anderem für die KfW-Bank in Frankfurt gebaut hat. „Das Modell bietet den Mitarbeitern sicheres und platzsparendes Radparken bei jeder Witterung. Die Station ist beweglich, beliebig erweiterbar um Duschen, Umkleiden, Serviceplätze und selbst Akku-Lade-Einrichtungen können integriert werden,“ so Andreas Hombach, Vertriebsleiter Fahrradparksysteme bei WSM.

Pendlerfamilien

An junge Familien, die oft auf die Anschaffung eines Autos verzichten, stellt das Pendeln noch weitere logistische und infrastrukturelle Herausforderungen. Viele Bahnhöfe sind nicht barrierefrei gestaltet und darum mit einem Kinderanhänger nur schwer zu erreichen. „Eine Kinderbetreuung am Wohnort zu wählen ist viel komfortabler als mit dem Nachwuchs zu pendeln,“ weiß Hanna Gehlen vom Experten für Familienmobilität Croozer. „Will der pendelnde Elternteil nicht aufs Rad verzichten, ist ein Kinderanhänger die Lösung. Mit unserer Universalkupplung „Click & Crooz“ ist schnelles An- und Abkoppeln bei fast allen Rädern möglich – der Anhänger wird einfach an der Kita geparkt. Unsere neuen, optimierten Stoßfänger machen das Anschließen einfacher.“

Ländliches Pendeln

Pendeln per Fahrrad und ÖPNV: ein rein (sub)urbanes Phänomen? Nein, sagt man bei Vaude aus dem ländlichen Tettnang-Obereisenbach, nahe dem Bodensee. Betriebliches Mobilitätsmanagement wird beim Bikewear-Ausrüster großgeschrieben. „Die Anzahl der Mitarbeiter, die mit dem Rad kommen, wächst, und das trotz eines durchschnittlichen Anfahrtsweges von 14 Kilometern in einer hügeligen Region“, so Hilke Patzwall, CSR-Managerin bei Vaude. Der Arbeitgeber stellt seinen Mitarbeitern dafür eine attraktive Infrastruktur zur Verfügung, die eine Entscheidung zum Radpendeln erleichtert: Sicheres, trockenes Fahrradparken, Duschen, Umkleiden, Leih-E-Bikes und Fahrrad-Leasing über den Arbeitgeber. Auf Initiative des Unternehmens und mit Unterstützung des Landkreises Bodensee sowie eines örtlichen Busunternehmers wurde gar eine Berufspendlerverbindung eingerichtet.

Fazit

Die Vorteile der Verbindung aus ÖPNV und Fahrrad als Mobilitätsalternative zum Auto sind ersichtlich. Bessere Gesundheit, Stressreduktion, Komfort und Zeitersparnis sind wichtige Argumente. Gerade junge Leute möchten mehr Lebensfreude und Lebensqualität. Dafür müssen allerdings noch an vielen Stellen deutliche Verbesserungen eintreten. Sowohl hochwertige Abstellanlagen als auch verbesserte Mitnahmemöglichkeiten sind weiter zu fördern. Es braucht Anreize, damit sich mehr Menschen für einen Umstieg entscheiden. Auch S-Pedelecs, die bis 45 km/h unterstützen, können eine Alternative sein. In der Schweiz soll bereits jedes vierte verkaufte E-Bike der schnellen Gattung angehören. „Die Kombination von S-Pedelec und öffentlichen Verkehrsmitteln kann ja auch heißen: Bei gutem Wetter nutze ich mein S-Pedelec. Wenn es regnet, nehme ich die Bahn. Viele unserer Kunden wählen diese Variante für ihren Arbeitsweg“, berichtet Anja Knaus vom E-Bike-Spezialisten Flyer. Übrigens: Da S-Pedelecs als Kleinkrafträder gelten, dürfen sie nicht im ÖPNV transportiert werden.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Okt 10 2017

Pavillon für weltweit ersten Omnibus

alwitra EVALON® – Pioniere unter sich

Pavillon für weltweit ersten Omnibus

Glaspavillon mit dem Nachbau des ersten Linien-Omnibus vor dem Deuzer Bahnhof. (Bildquelle: alwitra/Sven-Erik Tornow)

Im siegerländischen Deuz lässt sich ein Nachbau des weltweit ersten „Linien-Omnibus“ in einem eigens dafür erbauten Ausstellungspavillon besichtigen. Der als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellte Nachbau zeugt vom Pioniergeist und der Geschichte des Reisens mit Bussen. Abgedichtet wurde der markante Glaspavillon mit der Dach- und Dichtungsbahn EVALON® des Flachdachpioniers alwitra GmbH aus Trier.

Öffentlicher Nahverkehr ist heute nichts Besonderes mehr. Das sah vor mehr als 120 Jahren ganz anders aus. Gerade in den schlecht erschlossenen Regionen auf dem Land gab es nur Pferdekutschen, die dafür sorgten, dass man auch mal in die nächstgelegene größere Stadt kam. Zwar war das benzinbetriebene Automobil schon erfunden, aber der Omnibus steckte noch in den Kinderschuhen.

Erste Omnibus-Linie
Durch die Initiative von vier Geschäftsleuten aus Netphen im Siegerland nahm die Entwicklung des Omnibus im wahrsten Sinne des Wortes Fahrt auf. Wilhelm Hüttenhain, Lederfabrikant und wie seine Geschäftspartner Visionär, ärgerte sich über die sehr schlechte Verbindung zwischen dem Johannland und der „Metropole“ Siegen. Denn die Postkutsche fuhr nur morgens in die Kreisstadt und abends wieder zurück. Deshalb entschloss man sich im November 1894 eine Benzinmotor-Wegeverbindung zwischen Siegen-Weidenau, Netphen und Deuz ins Leben zu rufen. 1895 bestellten die Pioniere für 6.000 Mark einen Omnibus bei der Firma Benz & Cie in Mannheim. Am 18. März 1895 schließlich wurde die weltweit erste Omnibuslinie zwischen der Stadt Siegen und den Ortschaften Netphen und Deuz eröffnet. Eine Stunde und 20 Minuten dauerte die 15 km lange Fahrt in dem Omnibus mit 5-PS-Motor und Platz für acht Fahrgäste. Ein Vergnügen war die 1 Mark teure Überlandfahrt jedoch nicht. Auf den damals noch schlechten Straßen sprangen die Gummireifen häufig ab, also wechselte man auf die „harten“ Eisenreifen. Bei Regen waren manche Anhöhen nur mit Anschubhilfe der Fahrgäste zu bewältigen. Nach dem ersten Ansturm war das Gesellschaftskapital verbraucht und die weltweit erste Omnibuslinie stellte ihren Betrieb wieder ein.

Glasbau für den Nachbau
Geblieben ist der erste Omnibus, genauer gesagt ein Nachbau von 1970, initiiert durch die Firma Walzen Irle aus Deuz. Denn einer der Firmenväter gehörte mit zu den Gesellschaftern der weltweit ersten Omnibuslinie von 1895. Um den historischen Pioniergeist und den Omnibus-Nachbau gebührend zu ehren, wurde 2016 vor dem stillgelegten Bahnhof in Deuz ein Glaspavillon zur Ausstellung des Nachbaus errichtet.

Moderner Ausstellungskubus
Auch der Glaspavillon war wieder ein Gemeinschaftsprojekt: Förderverein, Stadt Netphen und einige Sponsoren sorgten für die Realisierung. Entworfen von Bernd Heinemann vom Planungsamt der Stadt Netphen, besteht der 4,90 x 6,40 m große Kubus im Wesentlichen aus Glas. Eine Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Stahl der Siegener Herling Metallbau GmbH bildet das Grundgerüst des rundum mit Sicherheitsglasscheiben verkleideten Pavillons. Vorplatz und Boden des Glaskubus sind aus Basaltsteinpflaster. Ein begrüntes Flachdach krönt den Ausstellungsbau. Der 1,25 m auskragende Dachüberstand aus mattem Sicherheitsglas schließt die ungewöhnliche Dachkonstruktion ab. In den Dachaufbau integrierte man auch eine LED-Beleuchtung, die an das Beleuchtungsnetz der Straße angebunden wurde. Ein mechanisches Be- und Entlüftungssystem sorgt für die optimale Luftzufuhr in dem modernen Ausstellungskubus.

Bewährte Abdichtung unter dem Grün
Für ein dauerhaft dichtes Dach sorgten die Fachhandwerker von Dachdeckermeister Blecher aus Siegen. Als Abdichtung unterhalb der Dachbegrünung kam die bewährte Dach- und Dichtungsbahn EVALON® zum Einsatz. EVALON® besteht aus einer Hochpolymerlegierung aus Ethylen-Vinyl-Acetat-Terpolymer (EVA) und Polyvinylchlorid (PVC) und kommt weltweit in allen Klimazonen bei einlagigen Abdichtungen zum Einsatz. Entsprechend des aktuellen FLL-Tests ist EVALON® durchwurzelungs- und rhizomfest und kann ohne zusätzliche Wurzelschutzbahn im begrünten Dachaufbau verlegt werden.
Je nach Dachaufbau oder Nutzung sind die Dach- und Dichtungsbahnen EVALON® unterseitig mit Polyestervlies als EVALON® V, mit Glasvlies/Polyestervlies als EVALON® VG, kaschiert und mit unterseitiger Selbstklebeschicht als EVALON® VSK/VGSK sowie mittig mit Polyestergelege verstärkt als EVALON® dual erhältlich.

Geschichte auf vier Rädern
Während der Omnibus-Nachbau nun jederzeit besichtigt werden kann, kündigt sich schon ein möglicher nächster großer Auftritt an. Im Jahr 2020 kommt es zum 125-jährgen Jubiläum. Dann plant man nicht nur einen angemessenen Festakt, sondern vielleicht wie bereits zum 100-jährigen Jubiläum eine Begehung der historischen Strecke. 1995 säumten gut 100.000 Besucher die 15 km lange Strecke von Weidenau nach Deuz und erinnerten so an die Gründung der ersten Omnibus-Linie der Welt.

alwitra Flachdach-Systeme, Trier, ist ein seit 50 Jahren inhabergeführter und weltweit tätiger Anbieter von kompletten Flachdachsystemen. Das umfangreiche Produktprogramm umfasst die Dach- und Dichtungsbahnen EVALON® und EVALASTIC® sowie patentierte Aluminiumprofile für die Dachrandausbildung und Einbauteile wie Dachabläufe, Notentwässerungselemente, Lüfter und Tageslichtsysteme. Darüber hinaus sorgt der anwendungstechnische Service von alwitra für eine professionelle und komplexe Unterstützung in allen Projektphasen. Desweiteren zählt alwitra zu den führenden Experten für die Planung und Umsetzung von modernen Photovoltaik-Anlagen auf flachen und flachgeneigten Dächern. alwitra ist zudem Mitglied zahlreicher Verbände im In- und Ausland.

Firmenkontakt
alwitra GmbH
Patrick Börder
Postfach 3950
54229 Trier
0651-91 02 263
marketing@alwitra.de
http://www.alwitra.de

Pressekontakt
Flüstertüte
Sven-Erik Tornow
Entenweg 15
50829 Köln
0221 2789004
sven.tornow@fluestertuete.de
http://www.fluestertuete.de

Nov 30 2016

Ransomware attackiert Nahverkehr in San Francisco

Ransomware attackiert Nahverkehr in San Francisco

Auch derzeit sorgt Ransomware wieder für Schlagzeilen. So waren in Folge eines Ransomware-Befalls Ende November 2016 die Ticket-Systeme des Nahverkehrs in San Francisco außer Betrieb, da die Schadsoftware die entsprechenden Rechner infizierte, wie aktuellen Medienberichten weltweit zu entnehmen ist. Was für Kunden, die in Folge dieses Angriffs gratis fahren konnten, von Vorteil war, dürfte den Nahverkehrsbetreiber teuer zu stehen kommen.

Ransomware ist noch immer eine akute Bedrohung

Nach wie vor ist fast täglich von ähnlichen Szenarien zu hören. Denn auch wenn die Berichterstattung zu lahmgelegten Krankenhäusern wie Anfang des Jahres in LA oder Neuss bzw. anderen öffentlichen Institutionen präsenter ist, sind doch weiterhin jeden Tag zahlreiche private Unternehmen betroffen. Die geforderten Erpressungsgelder liegen in vielen Fällen weit über 10.000 Euro und wären in Summe auf mehrere Millionen zu schätzen. Ein lukratives Geschäft also für die Erpresser.

Und zur Zeit sieht es nicht danach aus, dass ihnen bald das Handwerk gelegt und der weltweite Spuk beendet würde. Vielmehr nimmt die Zahl der Erpresser stetig zu, die mit immer neuen Varianten der Ransomware in das Geschäft einsteigen und sich im Internet gut verstecken können. Auch eine Rückverfolgung der Lösegeldzahlung ist auf Grund der Nutzung digitaler Währungen und internationaler Transaktionsmöglichkeiten in Millisekunden fast unmöglich.

Wie man seine IT-Strukturen effektiv gegen Ransomware schützt

Grundsätzlich sollte auf jedem IT System ein aktueller Virenschutz installiert sein. Dies alleine reicht jedoch nicht aus! In vielen Fällen werden insbesondere neue Viren nicht rechtzeitig erkannt. Eine zuverlässige Virenerkennung und -beseitigung setzt voraus, dass dem Virenschutzhersteller der Virus bekannt, dieser also schon einmal irgendwo ausgebrochen ist, wenngleich die heuristische Virensuche versucht, auch unbekannte Schadsoftware bspw. an einem für Viren typischen Verhalten zu erkennen. Besonders schwer ist die heuristische Erkennung von Ransomware, da die böswillige Verschlüsselung von Dateien dem legitimen Bearbeiten durch Benutzer ähnelt.

Über die stetige Aktualisierung des Virenschutzes hinaus empfiehlt Mahr EDV, alle Nutzer der IT-Strukturen regelmäßig zu schulen, IT Gefahren zu vermeiden und ein Bewusstsein für das mögliche Schadensausmaß zu entwickeln. Auch regelmäßige Backups wichtiger Daten sind ein Muss.

Mahr EDV ist der Computerspezialist für alle Belange rund um die IT-Struktur von Unternehmen ab fünf Rechnern: Wartung und Support, Consulting und Implementierung, Cloud-Dienste, Server Monitoring und vieles mehr – in Berlin, Potsdam, Düsseldorf und der jeweiligen Umgebung.

Firmenkontakt
Mahr EDV GmbH
Fabian Mahr
Kaiserin-Augusta-Allee 111
10553 Berlin
030-770192200
Fabian.mahr@mahr-edv.de
http://www.mahr-edv.de

Pressekontakt
Mahr EDV GmbH
Thomas Maul
Kaiserin-Augusta-Allee 111
10553 Berlin
030-770192200
thomas.maul@mahr-edv.de
http://www.mahr-edv.de

Aug 8 2016

Neues Kompressoraggregat für E-Busse und Nutzfahrzeuge: leicht, kompakt und effizient

Hilfsaggregate für den Zukunftsmarkt Elektromobilität auf der IAA

Neues Kompressoraggregat für E-Busse und Nutzfahrzeuge: leicht, kompakt und effizient

Hydrovane Rotationskompressor T02 eine extrem kompakte, wassergekühlte Version.

Auf der IAA Nutzfahrzeuge (Halle 25, Stand C50) konzentriert sich Gardner Denver Transport auf innovative Lösungen bei der Ausrüstung von Nahverkehrs- und Nutzfahrzeugen mit Hilfsaggregaten. Für den Einsatz in (teil-)elektrifizierten Antriebssystemen ist es notwendig, den Elektroantrieb in der Summe so effektiv wie möglich zu gestalten. Die Versorgung von Türöffnern bei Stadtbussen mit Druckluft steht dabei ebenso im Fokus wie z.B. der Einsatz von elektrisch angetriebenen Lenkhelfpumpen. Dabei hängt die Effizienz des gesamten Systems vom Zusammenwirken der Bordtechnik und Bordelektronik ab. Unerwünschte Effekte im späteren Betrieb, die ihre Ursachen im mangelhaften Zusammenspiel der Teilsysteme haben, müssen zuverlässig ausgeschlossen werden.
Dem entspricht das Gardner Denver-Ausstellungsprogramm, in dessen Mittelpunkt das neue Hydrovane Transitmodul T02 (Bild 1) für die Drucklufterzeugung steht. Dieses Rotationsverdichtermodul wurde speziell unter der Prämisse maximaler Platzeinsparung und Gewichtsreduktion sowie geringster Geräuschentwicklung bei höchster Energieeffizienz entwickelt. Die technischen Daten sind Richtungsweisend: Direktantrieb mittels IEC E-Motor 3ph 415V AC im Drehzahlbereich von 800 bis 3000 rpm. Es wird mit 13 bar ein besonders hoher Maximaldruck und ein Volumenstrom von 6,7 l/min erreicht; der Leistungsbedarf liegt bei 1,1 bis 4,0 kW. Im Vergleich zu den bisherigen Kompressorstufen wird mit dieser Neuentwicklung eine Verdoppelung des Volumenstroms und ein 30% höheres Druckniveau erzielt.
Für den Einsatz im rauen Betrieb von Nahverkehrsbussen hat sich die Rotationsverdichtung für die Drucklufterzeugung als ideales Prinzip erwiesen, das den Kolbenverdichtern durch den ruhigen vibrations- und pulsationsfreien Lauf, die kompakte Bauweise und dem geringen Wartungsaufwand überlegen ist.
Abgesehen davon, dass heute noch viele der angebotenen Kompressoren zu laut und/oder zu schwer sind, benötigen sie aufwändige Kühleinrichtungen. Dies bedeutet Mehrkosten bei der Installation und beim Betrieb des Fahrzeuges.
Dass es auch anders geht, beweist das extrem leichte, kompakte Hydrovane T02-Aggregat mit integriertem Lufttrockner, AC-Elektromotor und Wechselrichter-Technologie, das im Vergleich zu konventionellen DC-Einheiten mit rund 50% weniger Gewicht auskommt. Durch die Wasserkühlung kann das Aggregat auch in schlecht belüftete, enge Einbauräume im Fahrzeug montiert werden. Der Wechselrichter läuft mit dem Hydrovane Compressor Smart Protocol und passt die Drehzahl des Kompressors exakt an den Druckluftbedarf des Fahrzeugs an.
Das T02-Aggregat kann den Kundenwünschen entsprechend konfiguriert werden. Mit den gleichen Kernkomponenten lässt sich beispielsweise auch eine luftgekühlte Einheit konfigurieren. Diese flexible, modulare Konstruktion ist in unterschiedlichsten Fahrzeugtypen mit verschiedenen Antriebskonzepten einsetzbar und die einfache Integration noch energieeffizienterer E-Motoren macht dieses Kompressoraggregat zukunftssicher.

Mit mehr als 200 Jahren Erfahrung bietet CompAir ein umfassendes Portfolio an zuverlässigen, energieeffizienten Kompressorentechnologien und Aufbereitungsprodukten, die sich für nahezu jede Anwendung eignen. Ein weltumspannendes Netzwerk von spezialisierten CompAir-Vertriebsunternehmen und Händlern kombiniert globales Know-How mit lokaler Verfügbarkeit, um eine optimale Unterstützung für unsere innovativen Technologien zu gewährleisten. CompAir, ein Unternehmen der weltweit tätigen Gardner Denver-Gruppe, nimmt eine führende Rolle in der Entwicklung hochmoderner Druckluftsysteme ein. So bietet CompAir dem Kunden hochmoderne Druckluftlösungen, die in Sachen Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit und Innovation wegweisend sind.

Kontakt
CompAir Drucklufttechnik ZwNL Denver Gardner Deutschland GmbH
Kirsten Waldmann
Argenthaler Straße 11
55469 Simmern
+ 49 (0)6761 832 0
marketing.simmern@compair.com
http://www.compair.de

Nov 23 2015

mona – Bus statt Stress

mona sorgt in Kempten für entspanntes Weihnachtsshopping

mona - Bus statt Stress

www.bus-statt-stress.de

Kempten. Die Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu – kurz mona GmbH – sorgt mit verschiedenen Aktionen und der Erweiterung ihres Buslinienverkehrs fürs entspannte Weihnachtsshopping in Kempten. Alle Aktionen stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Bus statt Stress“ ( www.bus-statt-stress.de ).

Wochentakt an allen Advents-Samstagen
Die mona Busse der Linien 1-10, 20, 21, 30 und 32 erweitern ihr Angebot und fahren auch an den Adventssamstagen wie Montag – Freitag (Werktagsverkehr). Gegen 20 Uhr gibt es für die Regionalbus-Linien 40, 50, 61, 62, 66 und 71 zusätzliche Fahrten ab Kempten.
Für ein stressfreies, vorweihnachtliches Shoppingerlebnis in Kempten bietet die mona Tages- und Familientickets an. Erwachsene können mit der Tageskarte ab 3,40 Euro im Kemptener Innenstadtgebiet (Tarifzone Null) jede Linie der mona nutzen. Außerhalb gilt das Ticket auf einer festgelegten Strecke (z. B. Durach-Kempten-Durach). Das Familienticket ist für zwei Erwachsene mit beliebig vielen eigenen Kindern (bis 14 Jahre) gültig und ist je nach Wohnort ab 4,40 Euro direkt im Bus erhältlich.
Für jedes im Zeitraum von 27.11. bis 22.12.2015 verkaufte Tages- und Familienticket spendet die mona GmbH 30 Cent an die Kartei der Not.

mona Jahresticket beim Kemptener Adventskalender gewinnen
Ein Jahr gratis Bus fahren mit der mona … das ist nur einer von 24 attraktiven Gewinnen im Rahmen des Internet-Adventskalenders der Stadt Kempten: www.weihnachtliches-kempten.de

Aktion Shoppen statt Schleppen
Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Kemptener Schexs- und Gepäckbus für alle, die lieber „Shoppen statt Schleppen“. Die mona GmbH stellt dafür einen Bus in der Bahnhofstraße zur Verfügung, in dem die Einkäufe kostenfrei zwischengelagert werden können. Die Öffnungszeiten des Schexs- und Gepäckbusses sind: 28.11. 11.00-24.00 Uhr (Mitternachtsshopping), 05., 12. und 19.12., jeweils von 11.00-19.00 Uhr.

Sicher zum Weihnachtsmarkt und nach Hause
Ob nach der Weihnachtsfeier oder nach dem Besuch des Weihnachtsmarktes – auch zu später Stunde bringt die mona ihre Fahrgäste sicher nach Hause. Ab 20.30 Uhr werden die Linienbusse durch Anruf-Sammel-Taxis (AST) abgelöst. Die Taxis fahren gemäß Fahrplan, allerdings nur nach vorheriger Reservierung (Anmeldung mindestens 45 Minuten vorher). Die AST-Zentrale ist von Montag bis Donnerstag zwischen 18.00 Uhr und 0.15 Uhr, an Sonntagen von 19.30 bis 0.15 Uhr und freitags & samstags zwischen 17.00 Uhr und 1.15 Uhr unter Telefon 0831/12555 erreichbar.
„Die mona GmbH steht für Mobilität im Allgäu und das wollen wir unseren Fahrgästen auch und insbesondere in Zeiten voller Parkplätze und hochfrequentierter Innenstadt mit unseren Spezialangeboten gewährleisten. Dafür steht unser Motto Bus statt Stress“, erklärt Herbert Beck, Geschäftsführer der mona GmbH.

Information: Alle Informationen rund um die Weihnachtsaktionen der mona GmbH unter www.bus-statt-stress.de , im mona Kundencenter an der ZUM und telefonisch gebührenfrei unter 0800-115 46 00.

Die Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu, kurz mona GmbH, ist eine Kooperation zwischen Allgäuer Verkehrsunternehmen, unterstützt von Landkreisen und Städten. Das Ziel von mona ist die Verbesserung der Mobilität in der Region Allgäu. Die Entwicklung eines zusammenhängenden Nahverkehrsnetzes über Landkreis- und Stadtgrenzen hinweg, die Bereitstellung von umfassenden Fahrgastinformationen sowie die Harmonisierung von Fahrplänen und Tarifen gehören zu den vorrangigen Aufgaben der 2014 gegründeten Gesellschaft. mona bildet damit die Ausgangsbasis für einen \“Verkehrsverbund Allgäu\“ mit attraktiven, allgäuweiten Nahverkehrsangeboten.
Derzeit gehören der mona GmbH die regionalen Verkehrsunternehmen Adam Pfahler, Berchtolds Autoreisen & Reisebüro, Gromer, Haslach Bus, Kemptener Verkehrsbetriebe (KVB), Morent-Reisen, RBA Regionalbus Augsburg (Betrieb Kempten), Reisebüro Schattmeier und Schweighart an. Die Interims-Geschäftsleitung haben Martin Haslach (Haslach Bus), Herbert Beck (KVB) und Peter Gerke (Schweighart Reisen) übernommen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind Thomas Kiechle (Oberbürgermeister Kempten, 1. Vorsitzender), Helmut Berchtold (stellv. Vorsitzender), Anton Klotz (Landrat Oberallgäu), Hans Haslach und Klaus Wittmann.
Weitere Informationen unter www.mona-allgaeu.de

Kontakt
MONA GmbH – Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu
Martin Haslach
Albert-Wehr-Platz 1
87435 Kempten
0831 / 930 631 32
0831 / 930 631 329
presse@mona-allgaeu.de
www.mona-allgaeu.de

Aug 7 2015

mona Verkehrsbetriebe testen E-Bus im Allgäu – für einen umweltfreundlichen Nahverkehr

Haslach und KVB unterstützen Elektromobilität: Stadtverkehr Kempten testet E-Bus

mona Verkehrsbetriebe testen E-Bus im Allgäu - für einen umweltfreundlichen Nahverkehr

Busse mit vollelektrischem Antrieb gelten als leise und emissionsarm. Zwei Wochen lang testen die zwei mona Verkehrsbetriebe Haslach Bus und Kemptener Verkehrsbetriebe (KVB) jetzt einen solchen umweltfreundlichen E-Bus im Stadtverkehr von Kempten. Der elektrische Bus soll sich im Tagesbetrieb von früh um sechs Uhr bis 20 Uhr bewähren. Täglich wird er über 200 Kilometer im Allgäu im Einsatz sein.

E-Busse haben gegenüber Bussen mit Verbrennungsmotoren entscheidende Vorteile: Sie fahren geräuscharm. Lediglich die Abrollgeräusche sind zu hören. Zudem gelten sie als als feinstaubfrei und sind deshalb besonders umweltfreundlich. Vor allem für Bewohner von Städten kann der Einsatz von Elektrobussen eine große Entlastung sein. Angenehm für die Fahrgäste: Der E-Bus kann ruckfrei anfahren und bremsen.

Noch sind die Anschaffungskosten für einen E-Bus mit rund 450.000 Euro etwa doppelt so hoch wie für einen konventionellen Bus. Dennoch sieht Hans Haslach, Senior-Geschäftsführer von Haslach Bus und mona Aufsichtsratsmitglied, wirtschaftliche Vorteile: Gegenüber einem Dieselbus sind nach Herstellerangaben rund 20.000 Euro Einsparungen im Jahr möglich. Auch bei der Wartung dürfte der E-Bus günstiger sein. Ein Elektrobus fährt beispielsweise ohne Getriebe, so dass die Wartung hierfür wegfällt. Auch die Bremssysteme werden weniger beansprucht. Sobald der Fahrer vom Gas geht, bremst der E-Bus automatisch herunter. Als positiver Nebeneffekt lädt sich bei diesem Vorgang die Batterie teilweise wieder auf. Bei der ersten Testfahrt durch Kempten verlängerte sich die Fahrtzeit bis zum nächsten Aufladen so um ganze zwei Stunden.

Hans Haslach ist überzeugt: „Mit E-Bussen haben wir eine Zukunftsmöglichkeit.“ Diese Aussage unterstreicht auch KVB-Betriebsleiter Herbert Beck: „Sich mit Elektromobilität im öffentlichen Nahverkehr zu beschäftigen, lohnt sich.“ Mit den Allgäuer Überlandwerken (AÜW) habe man einen regionalen Stromversorger vor der Haustüre, und das sei eine interessante Symbiose. Doch zunächst müsse man die Testergebnisse abwarten.

Nach etwa sieben Jahren, rechnet der Verkaufsleiter Udo Riess von der Herstellerfirma eBus Europa in Memmingen vor, habe sich ein E-Bus amortisiert. Zugrunde liegt dieser Berechnung ein Netto-Dieselpreis von ein Euro pro Liter, 18 Cent pro Netto-Kilowattstunde Strom sowie eine tägliche Laufleistung von rund 230 Kilometern. Die beim Testbus verwendeten Nickel-Mangan-Cobalt-Batterien sind zudem sicherer: Bei Überhitzung schmelzen sie statt zu brennen. Die insgesamt sieben Batteriemodule werden über Nacht aufgeladen. Vier davon befinden sich auf dem Dach, drei unter dem Sitz.

__________
Fließtext ca. 2.764 Zeichen. Zur honorarfreien Veröffentlichung. Bildmotive oder Firmenlogo bitte bei Bedarf beim Pressekontakt anfragen. Über die Veröffentlichung in Ihrem Medium würden wir uns sehr freuen.

Die Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu, kurz mona GmbH, ist eine Kooperation zwischen Allgäuer Verkehrsunternehmen, unterstützt von Landkreisen und Städten. Das Ziel von mona ist die Verbesserung der Mobilität in der Region Allgäu. Die Entwicklung eines zusammenhängenden Nahverkehrsnetzes über Landkreis- und Stadtgrenzen hinweg, die Bereitstellung von umfassenden Fahrgastinformationen sowie die Harmonisierung von Fahrplänen und Tarifen gehören zu den vorrangigen Aufgaben der 2014 gegründeten Gesellschaft. mona bildet damit die Ausgangsbasis für einen „Verkehrsverbund Allgäu“ mit attraktiven, allgäuweiten Nahverkehrsangeboten.
Derzeit gehören der mona GmbH die regionalen Verkehrsunternehmen Adam Pfahler, Berchtolds Autoreisen & Reisebüro, Gromer, Haslach Bus, Kemptener Verkehrsbetriebe (KVB), Morent-Reisen, RBA Regionalbus Augsburg (Betrieb Kempten), Reisebüro Schattmeier und Schweighart an. Die Interims-Geschäftsleitung haben Martin Haslach (Haslach Bus), Herbert Beck (KVB) und Peter Gerke (Schweighart Reisen) übernommen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind Thomas Kiechle (Oberbürgermeister Kempten, 1. Vorsitzender), Helmut Berchtold (stellv. Vorsitzender), Anton Klotz (Landrat Oberallgäu), Hans Haslach und Klaus Wittmann.
Weitere Informationen unter www.mona-allgaeu.de

Kontakt
MONA GmbH – Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu
Martin Haslach
Albert-Wehr-Platz 1
87435 Kempten
0831 / 930 631 32
0831 / 930 631 329
presse@mona-allgaeu.de
www.mona-allgaeu.de

Apr 20 2015

Mobilität – das Allgäu rückt zusammen

Neuer Verkehrsverbund im Allgäu wird den Nahverkehr attraktiver machen

Mobilität - das Allgäu rückt zusammen

Enthüllung des neuen MONA Logos im Rathaus der Stadt Kempten

Kempten, 17. April 2015: Der öffentliche Nahverkehr im Allgäu wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten durch verschiedene Verkehrskonzepte und Kooperationen auf Schiene & Straße sehr gut ausgebaut und trotz der geringen Einwohnerdichte attraktiv gestaltet. Derzeit werden pro Jahr rund 21 Mio. Fahrgäste im Oberallgäu, Ostallgäu und den beiden kreisfreien Städten Kaufbeuren und Kempten befördert. Nur die allgäuweite Verbindung des öffentlichen Nahverkehrs über die Landkreisgrenzen hinaus ist bis heute noch nicht optimal gelungen.

Das Allgäu hatte bislang keine zentrale Anlaufstelle für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), keine umfassende Fahrgastinformation und keine einheitliche Tarifstruktur. Doch genau hierin liegen große Potentiale für einen attraktiven Nahverkehr in unserer Region. Der Bedarf ist da, die „Zielgruppen“ warten nur darauf: Allgäuer Pendler, die über die Landkreisgrenzen hinaus den ÖPNV für den täglichen Arbeitsweg nutzen. Touristen, die mit dem ÖPNV schnell und unkompliziert zu attraktiven Zielen im ganzen Allgäu kommen oder ihn für grenzüberschreitende Aktivitäten nutzen. Und wir alle, die dank eines flächendeckenden, attraktiven ÖPNV in unserer Region oder zu angrenzenden Metropolen auch ohne Auto unterwegs sein können.

Seit 2009 beschäftigen sich Experten und Arbeitsgruppen unter Federführung der Allgäu GmbH mit dem Thema „Verkehrskonzept Allgäu“. Ende 2014 war es dann soweit: Auf Initiative des Landkreises Oberallgäu und der Stadt Kempten gründeten die Mitglieder der Verkehrsgemeinschaft Kempten eine neue Organisationsform, die Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu, kurz MONA GmbH . Gesellschafter sind bisher die Busunternehmen Berchtold, Gromer, Haslach, KVB Kempten (Stadtbus), Morent, Pfahler, RBA, RVA, Schattmeier und Schweighart. Weitere werden folgen.

Mit der MONA GmbH ist nun die Basis geschaffen worden, aus der ein Verkehrsverbund im Allgäu entsteht. Vorrangige Aufgaben der MONA sind Kooperationen mit allen Verkehrsbetrieben, Landkreisen und Städten im Allgäu, die Bereitstellung einer übergreifenden Informationsplattform für die Fahrgäste und eine allgäuweite Tarifstruktur. Das klar formulierte Ziel lautet: Verbesserung der Mobilität in der Region Allgäu durch Stärkung des regionalen ÖPNV.
Der erste Schritt wurde heute mit der offiziellen Präsentation der MONA GmbH getan. Landrat Anton Klotz, Oberbürgermeister Thomas Kiechle, Allgäu GmbH Geschäftsführer Klaus Fischer und Martin Haslach als Vertreter der MONA GmbH stellten bei einer Pressekonferenz im Rathaus in Kempten das Konzept vor und enthüllten gemeinsam das neue Logo der MONA.
Ab heute nimmt der neue Verkehrsverbund seine Arbeit auf. Geschäftsräume, Informationskonzepte, Webseite und vieles mehr stehen auf dem Programm. Mit dem Slogan “ MONA – bringt mich weiter “ wird uns die MONA in den nächsten Monaten immer öfter im Allgäu begegnen. Sichtbare Ergebnisse & Angebote für die Fahrgäste sowie eine erste Informationskampagne im Allgäu wird es noch in diesem Jahr geben.

Die Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu, kurz MONA GmbH wurde 2014 von den Mitgliedern der Verkehrsgemeinschaft Kempten gegründet. Das Ziel der Gesellschaft ist die Verbesserung der Mobilität in der Region Allgäu durch Stärkung des regionalen ÖPNV.
Die Aufgaben sind unter anderem die Kooperationen mit den Allgäuer Verkehrsbetrieben, Landkreisen und Städten, die Bereitstellung einer zentralen Informationsplattform für die Fahrgäste und eine einheitliche, transparente Tarifstruktur für das ganze Allgäu. MONA bildet damit die Ausgangsbasis für einen „Verkehrsverbund Allgäu“ mit attraktiven allgäuweiten Nahverkehrsangeboten.
Aktuell gehören die Verkehrsunternehmen Berchtold, Gromer, Haslach, KVB Kempten (Stadtbus), Morent, Pfahler, RBA, RVA, Schattmeier und Schweighart zum Gesellschafterkreis. Die Interims Geschäftsleitung in der Aufbauphase wird von Martin Haslach (Haslach Bus), Herbert Beck (KVB) und Peter Gerke (Schweighart) übernommen. Als Kontrollinstanz wurde ein Aufsichtsrat eingerichtet, bestehend aus: Oberbürgermeister Thomas Kiechle (Vorsitz), Landrat Anton Klotz, Helmut Berchtold (stellv. Vorsitz), Hans Haslach und Klaus Wittmann.
Mit dem Slogan „MONA – bringt mich weiter“ geht die MONA aktiv auf Fahrgäste zu, informiert, motiviert und erschließt neue Kunden(gruppen) für den öffentlichen Nahverkehr im Allgäu. Weitere Informationen unter www.mona-allgaeu.de

Kontakt
MONA GmbH – Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu
Martin Haslach
Albert-Wehr-Platz 1
87435 Kempten
0831 / 930 631 32
0831 / 930 631 329
presse@mona-allgaeu.de
www.mona-allgaeu.de