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Jun 13 2014

Meisterhaftes Nibelungen-Puppenspiel ohne Deutschtümelei

In der Berliner Schaubude findet am Freitag, 13. Juni die Deutschlandpremiere des Figurentheaterstücks „Looking for Brunhild“ mit Pierre Schäfer und Veronika Thieme statt. Das Auftragswerk das im Rahmen des österreichischen Figurentheaterfestivals „Homunculus“ Ende Mai Premiere hatte, sorgte für exzellente Rezensionen.

Meisterhaftes Nibelungen-Puppenspiel ohne Deutschtümelei

Veronika Thieme und Pierre Schäfer in Looking for Brunhild.

Das Theater-Auftragswerk der Stadt Hohenems „Looking for Brunhild“ das maßgeblich vom Land Vorarlberg und weiteren (Bezirksamt Pankow und Schaubude Berlin, Impulse Privatstiftung, T-Werk Potsdam) gefördert wurde, ist vom Theater Triebwerk, Berlin mit den Puppenspielern Veronika Thieme und Pierre Schäfer umgesetzt worden. Regie führte Hans Jochen Menzel, die Figuren stammen von der renommierten Berliner Puppenbauerin Suse Wächter, das Bühnenbild von Ingo Mewes. Die Welturaufführung fand im Rahmen des 23. Festivals für Puppen, Pointen und Poesie, „Homunculus“ in der Nibelungenstadt Hohenems/Vorarlberg, statt.

Schmachvoll betrogen
„Brunhilds Lied hätte es heißen sollen!“ skandiert die Puppe von Jacob Hermann Oberreit, Der einstige Nibelungen-Handschrift-Finder führt als Erzähler durch das 90minütige Stück. Schließlich war es Brunhild, die getäuscht, betrogen und belogen worden war, als sie statt von Gunter mit dem dank Tarnkappe unsichtbaren Siegfried sowohl im Zweikampf wie im Schlafgemach bezwungen wurde. Vergewaltigung! ruft Oberreit und verlangt Jahrhunderte später Verständnis für die starke isländische Prinzessin. Sie sei die wahre Heldin, nicht der niederrheinisch parlierende Siegfried mit einem Spatz im Haar, nicht die blonde Kriemhild, die später alle ins Verderben stürzen wird.

Im isländischen Altersheim…
Im historischen Epos taucht Brunhild im zweiten Teil der Sage nicht mehr auf, obwohl das Wohl und Wehe der Nibelungen mit ihr im ersten Teil unmittelbar verknüpft war. Dieses rätselhafte Verschwinden greift die Puppentheaterversion „Looking for Brunhild“ geschickt auf. Siegfrieds Ermordung durch Hagen um Brunhilds Schmach zu rächen, und die blutige Rache Kriemhilds – all dies bringen Schäfer und Thieme mit dramaturgischen Kniffen kongenial auf die Bühne: Brunhild lebt – alt und im Rollstuhl sitzend versucht sie sich im isländischen Altersheim an die damaligen Geschehnisse zu erinnern… Und sie erzählt vom Ränkespiel und seinen Resultaten, beantwortet Oberreits Fragen und wirft neue auf. Denn so könnte es gewesen sein.. oder auch nicht…

Verse und Schwert
Den Machern gelang eine Meisterleistung: aus tausenden Versen destillierte Homunculus-Intendant Pierre Schäfer mit Hans Jochen Menzel und Veronika Thieme ein Stück, das mit acht Figuren, elf Puppen und zwei Puppenspielern umgesetzt wurde. Entstanden ist ein Epos ohne Deutschtümelei und mit einer guten Portion Humor. Gespielt wird „auf Messers Schneide“ – das übergroße Schwert Balmung dient mehr als Bühnenbild und -boden denn als Requisit. Das 90minütige Kammerspiel, großteils in Versen, verlangte dem renommierten Puppenspieler-Duo höchste Konzentration und exzellente Spielkunst ab.

Standing Ovations
Basierend auf Hebbels-Nibelungentext entspinnt sich aus der Perspektive der verschwundenen Brunhild sowie des schwäbelnden Erzählers Oberreit das blutige Drama mit ausdrucksstarken Figuren und dem vom Schwert dominierten Bühnenbild. Die historische Stätte, der Rittersaal des Palastes Hohenems, lässt die für ein Puppenspiel notwendige Intimität vermissen – doch „der historischen Referenz geschuldet“ war es der richtige Ort, erklärt Schäfer nach der gelungenen Premiere. Der Kniff, den klassischen Hebbel-Text mit Alltagssprache und Dialektfärbungen aufzubrechen, den schweren Nibelungen-Stoff auch für Jugendliche in ein von seiner Länge her konsumierbares Stück zu gießen, resultierte mehrfachen Szenenapplaus und abschließende Standing Ovations der insgesamt 400 Besucher.

Deutschlandpremiere am 13. Juni
Der epische Zickenkrieg der beiden Frauen und die gar nicht so männlichen Helden gehen auch auf Tournee: Am Freitag, dem 13. Juni findet die Deutschland-Premiere in der „Schaubude“ in Berlin statt. Die Termine der anschließenden Tour durch den deutschsprachigen Raum sind der Homepage www.pierre-schaefer.de – zu entnehmen. Pierre Schäfer, der in der Vergangenheit bereits mehrere Heldenstoffe (Dietrich von Bern, Tristan und Isolde, Edda) inszeniert hat gibt zu seiner Version der Brundhild-Geschichte augenzwinkernd zu Protokoll: „Männer lügen in Not und Frauen in Versen…“

Nibelungenstadt Hohenems
Die im Vorarlberger Rheintal gelegene Kleinstadt ist Fundort der Handschriften C und A in den Jahren 1755 und 1779 im Palast Hohenems. Ein Faksimile der Handschrift befindet sich im Stadtarchiv Hohenems. www.hohenems.at

Looking For Brunhild
Theater Triebwerk, Berlin
Spiel: Veronika Thieme & Pierre Schäfer
Puppen: Suse Wächter Bühne: Ingo Mewes
Beratung: Hans Jochen Menzel
www.pierre-schaefer.de

Bildrechte: Homunculus/Kurt Boeckle Bildquelle:Homunculus/Kurt Boeckle

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Aug 7 2013

Bayerisches Münzkontor® verausgabt Medaillen-Edition Ring des Nibelungen

Numismatisches Highlight des Wagner-Jahres 2013

Bayerisches Münzkontor® verausgabt Medaillen-Edition Ring des Nibelungen

(NL/7893269679) 130 Jahre nach seinem Tod ist Richard Wagner heute, im Jahr seines 200. Geburtstags, gegenwärtig wie nie. Mit der vierteiligen Edition „Der Ring des Nibelungen“ verausgabt das Bayerische Münzkontor® einen der numismatischen Höhepunkte des Wagnerjahres 2013. Die großformatigen Gigantenprägungen setzen dem genialen musikalischen Vordenker und Innovator Wagner sowie seinem epochalen Hauptwerk, dem „Ring“, ein würdiges Denkmal.

Waldaschaff, 07.08.2013. Als einer der bedeutendsten Komponisten des 19. Jahrhunderts verstand Richard Wagner es, mit seinen musikalischen Dramen die europäische und internationale Musikwelt nachhaltig zu beeinflussen. Seine Werke gelten als Höhepunkte der romantischen Musik. Noch heute zählen die von ihm ins Leben gerufenen Bayreuther „Wagner-Festspiele“ zu den kulturellen Highlights des Jahres.

Der Ring des Nibelungen – Opus Magnum um Liebe, Macht und Tod
Wagner war von Mythen fasziniert. Sie seien zeitlos und immer wahr. In einer 26jährigen Schaffensphase schrieb Wagner den „Ring des Nibelungen“, sein Hauptwerk, das Text, Musik und Regie in einem monumentalen Gesamtkunstwerk verbindet. Mit dem „Rheingold“ als Auftakt und den Musikdramen „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ bildet Wagners Opus Magnum ein Festspiel, das auf drei Aufführungstage und einen Vorabend ausgelegt ist, und das Macht und Liebe in wuchtigen Zügen und zugleich fein ziselierten Melodien thematisiert.

Numismatische Sammler-Kollektion mit zahlreichen Details
Die außergewöhnliche Medaillen-Kollektion „Der Ring des Nibelungen“, die jetzt vom Münz- und Medaillenspezialisten Bayerisches Münzkontor® verausgabt wird, bildet die einzigartige Verbindung von Majestätik und Detailfreude des Wagnerschen Opus nach. Jede Prägung der vierteiligen Kollektion ist einem Teil des „Rings“ gewidmet.
Die bei allen vier Prägungen einheitlich gehaltene Rückseite zeigt das bekannte Seitenportrait des Komponisten. Die filigrane Darstellung Wagners lässt seine Ausdrucksstärke, sein Streben nach künstlerischer Meisterleistung erahnen.
Auf den Vorderseiten der Medaillen hat der renommierte Münz- und Medaillenkünstler Michele Albanese jeweils den Titel der Oper, eine Reihe von Noten sowie ein zentrales Motiv des Wagnerschen Werkes verarbeitet. Als Motive wurden Entwürfe des bekannten und mehrfach prämierten britischen Illustrators Arthur Rackham (*19.9.1867, 6.9.1939) eingearbeitet, der unter anderem Märchenbücher wie „Alice im Wunderland“ oder „Grimms Märchen“ illustrierte. 1910 entwarf Rackham 34 Farbtafeln zum „Ring des Nibelungen“. Davon finden nun vier Motive in der Medaillenkollektion Verwendung.

Jede Prägung erzählt einen Teil des Epos
Die Prägung „Das Rheingold“ zeigt die drei Rheintöchter und Alberich, der ihnen das Rheingold entreißen wird. Die Prägung „Die Walküre“ präsentiert als Bild von archaischer Wucht den von Wagner genial vertonten Ritt der Walküren. Die der Oper „Siegfried“ gewidmete Medaille zeigt den Helden mit dem erschlagenen Drachen im Hintergrund. Schließlich findet mit der „Götterdämmerung“ Wagners Zyklus ein Ende und die gleichnamige Prägung schließt die außergewöhnliche Kollektion ab. Im Motiv stürzt sich Brunhild mit ihrem Pferd in die Flammen des Scheiterhaufens des toten Siegfried.

Detailreiche Gigantenprägungen mit 70 Millimetern Durchmesser
Mit jeweils rund 70 Millimetern Durchmesser geben die edel vergoldeten Medaillen ihren Motiven genug Raum, um voll zur Geltung zu kommen und in ihrem ganzen Detailreichtum bewundert zu werden.
Auf ein ganz besonderes Detail für Münzenkenner und Opernfreunde sei hier außerdem noch hingewiesen. Die im oberen Teil jeder Prägung eingearbeiteten Noten sind jeweils ein Originalausschnitt aus der thematisierten Ring-Oper – schöner und origineller kann man Numismatik und Musik kaum mit einander in Berührung bringen.

Exklusive Edition von Bayerisches Münzkontor®
„Mit unseren Wagner-Prägungen haben wir eine außergewöhnliche Edition geschaffen, die passionierte Münz- und Medaillenfreunde ebenso anspricht wie Anhänger von Wagners Musik, und die eine außergewöhnliche Erinnerung an das Wagner-Jahr 2013 bietet“, so Dr. Michael Göde, Gründer und Inhaber des Bayerischen Münzkontors.
Das vierteilige Gigantenset Richard Wagner „Der Ring des Nibelungen“ ist exklusiv und in limitierter Auflage bei Bayerisches Münzkontor® erhältlich und kann unter www.muenzkontor.de oder telefonisch unter 01805 – 31 25 12 bestellt werden.

Über Bayerisches Münzkontor
Das Bayerische Münzkontor ( www.muenzkontor.de ) zählt zu den größten Versandhandelsunternehmen im Sammlerbereich und ist europäischer Marktführer für Sammlerartikel mit Schwerpunkt Münzen und Medaillen. Das Unternehmen bedient Sammler unter anderem in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich, Großbritannien und den USA. Es beliefert weltweit über zehn Millionen Kunden, davon sechs Millionen allein in Deutschland.
Zahlreiche Produkte und Editionen des Bayerischen Münzkontors beruhen auf Lizenzpartnerschaften mit renommierten Organisationen und Institutionen, darunter der FC Bayern München und die US-amerikanische Smithsonian Institution®.
Das Bayerische Münzkontor ist Teil der GÖDE Gruppe ( www.goede.com ) mit Hauptsitz im bayerischen Waldaschaff nahe Aschaffenburg und in Kreuzlingen, Schweiz.
Inhaber der Unternehmensgruppe ist Dr. Michael Göde, der bereits 1978 mit einem Versandhandel für Briefmarken das erste Kapitel der Unternehmensgeschichte eröffnete.

Kontakt:
BAYERISCHES MÜNZKONTOR
Andreas Runkel
Am Heerbach 5
63857 Waldaschaff
06095-950-334
pr@muenzkontor.com
http://www.muenzkontor.de

Mai 10 2013

Sa, 18.05.2013 „Wenn der Traum die Nacht verläßt – Sagenumwobenes um Richard Wagner, Ludwig II. und die Wartburg“ mit Schauspieler Michael Mendl

Ein literarisch – musikalisches Gipfeltreffen mit Klaviertranskriptionen von Franz Liszt von Wagners Liebestod aus Tristan und Isolde und Tannhäuser präsentiert von einem der größten deutschen Schauspieler, Michael Mendl, begleitet am Flügel von István Dénés.

Sa, 18.05.2013 "Wenn der Traum die Nacht verläßt - Sagenumwobenes um Richard Wagner, Ludwig II. und die Wartburg" mit Schauspieler Michael Mendl

Michael Mendl

PRESSEMITTEILUNG

Samstag, 18.05.2013

„Wenn der Traum die Nacht verläßt – Sagenumwobenes um Richard Wagner, Ludwig II. und die Wartburg“ mit Schauspieler Michael Mendl

Ein literarisch – musikalisches Gipfeltreffen mit Klaviertranskriptionen von Franz Liszt von Wagners Liebestod aus Tristan und Isolde und Tannhäuser präsentiert von einem der größten deutschen Schauspieler, Michael Mendl, begleitet am Flügel von István Dénés.

Im Februar 1853 liest Richard Wagner selbst zum ersten und einzigen Mal öffentlich den Text zur Tetralogie „Der Ring der Nibelungen“, Das Rheingold („Vorabend“), Die Walküre („Erster Tag“), Siegfried („Zweiter Tag“), Götterdämmerung („Dritter Tag“) im Hotel Baur au Lac in Zürich. Musikalisch begleitet wird er am Klavier von Franz Liszt. Auf der Wartburg bildet dieses Ereignis den Ausgangspunkt für ein literarisch-musikalisches Gipfeltreffen mit sagenumwobenen Texten und Geschichten von und um Richard Wagner und seinen Freund und Mäzen Ludwig II. Musikalisch bilden u.a. die von Liszt erstellten Transkriptionen von Wagners Liebestod aus Tristan und Isolde und Tannhäuser einen Teil des Programms.

Michael Mendl – Michael Mendl ist einer der markantesten Schauspieler Deutschlands. Sowohl auf der Theaterbühne u.a. am Staatstheater Darmstadt und Stuttgart, an den Kammerspielen München, bei den Salzburger Festspielen wie auch im Fernsehen. Es ist Mendls charismatischer Charakterkopf und seine feinnervigen Portraits von Ganoven, Ehemännern, Liebhabern und historischen Persönlichkeiten, die mehr als 200 Fernsehspiele und Filme prägten im Zusammenspiel mit großen deutschen Kollegen wie Iris Berben, Götz George oder Christiane Hörbiger und renommierten Regisseuren wie Dieter Wedel oder Bernd Eichinger. Zudem tritt Mendl immer wieder sowohl in deutschen als auch in internationalen Kino-produktionen auf, so z.B. in 14 Tage Lebenslänglich, wofür er den Bayerischen Filmpreis erhielt, in Soweit die Füße tragen, in dem polnischen Film Weiser Davidek, in Der Stellvertreter von Costa Gavras, und in dem Oscar nominiertem Film Der Unter gang von Bernd Eichinger (Regie: Oliver Hirschbiegel). Auch in den Kinofilmen Schlafes Bruder, Der Henker (England) und Barfuß von Til Schweiger überzeugte der großartige Schauspieler Mendl. 2009 erhielt er den Publikumspreis Jupiter von Cinema für seinen Film Der Besuch der alten Dame mit Christiane Hörbiger.

István Dénes – Der in Budapest geborene Dirigent studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie seines Heimatlandes und ist seit 1977 bis heute erster Gastdirigent der Ungarischen Staatsoper. Durch ein Stipendium von Sir Georg Solti konnte er ergänzende Studien an der Musikhochschule Wien absolvieren. Von 1980 und 1984 war Dénes Lehrbeauftragter für Harmonielehre an der Franz-Liszt-Musikakademie. 1987 kam er nach Deutschland und wirkte als erster Kapellmeister am Theater Bremen sowie von 1995 bis 2007 als Generalmusikdirektor am Theater Trier.

Abdruck kostenlos, Belegexemplar erbeten!

Tickets und Infos:
Tickets sind erhältlich über die Wartburg:

Tel. 03691-250202

E-Mail: tickets@wartburg.de

Das Wartburg-Festival im Internet:

www.wartburg-festival.de

wartburgfestival
Alle Änderungen vorbehalten.

Büro Prof. Otto Sauter / Wartburg Stiftung

Kontakt:
Büro Prof. Otto Sauter / Wartburg Stiftung
Büro Prof. Otto Sauter / Wartb Büro Prof. Otto Sauter / Wartburgstiftung
Auf der Wartburg 1
99817 Eisenach
03691 2500
office@sabinekierdorf.com
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Jul 20 2011

Public Viewing mit Sommermärchen-Garantie

WÖHRL unterstützt Outdoor-Opern-Event für die ganze Familie

Public Viewing mit Sommermärchen-Garantie
Wie im Vorjahr, bei der kindgerechten Inszenierung des ?Tannhäuser?, erwarten die Veranstalter auch in diesem Jahr eine traumhafte Veranstaltung.

(Bayreuth/Nürnberg) – Die Begriffe „Public Viewing“ und „Sommermärchen“ sind seit den Sportereignissen der letzten Jahre fest im deutschen Sprachgebrauch verankert. Doch während beim Fußball der Ausgang ungewiss ist, steht einem Happy End beim Public Viewing der Kinderoper „Ring des Nibelungen“ schon jetzt nichts mehr im Weg: Mit Unterstützung von WÖHRL wird im Rahmen der Bayreuther Festspiele auch in diesem Jahr ein großartiges Opernspektakel für Jung und Alt realisiert: Am Sonntag, den 14. August 2011, wird dabei nicht nur die Kinderoper live auf Großleinwand übertragen – im Anschluss wartet auch noch der Wagner-Erlebnisparcours mit zahlreichen Überraschungen auf die kleinen Opernfans.

Im Rahmen des Projekts „Richard Wagner für Kinder“ wurde in diesem Jahr erstmals Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren bearbeitet. Das Ergebnis, eine auf rund 90 Minuten gekürzte Fassung, eröffnet den jungen Zuschauern einen einfachen Zugang zum Werk Richard Wagners und erlaubt es ihnen, die komplexe Handlung nachzuvollziehen. Die unter der musikalischen Leitung von Hartmut Keil stehenden Aufführungen vom 25. Juli bis 5. August waren bereits nach wenigen Stunden ausverkauft. Deshalb entschlossen sich die Veranstalter, die begehrte Inszenierung im Rahmen eines Public Viewing-Events zusätzlich einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Übertragung der Aufführung beginnt am Sonntag, den 14. August 2011, um 11.30 Uhr auf dem Bayreuther Volksfestplatz und bietet mehreren Zehntausend Zuschauern ein einmaliges Erlebnis in perfekter HD-Bild- und 3D-Tonqualität.

Probieren geht über Studieren – Wagner zum Anfassen

Im Anschluss an die Übertragung erhalten die Kinder die Möglichkeit, im Wagner-Erlebnisparcours selbst in die Welt des Komponisten einzutauchen. In fünf Stationen können sie mithilfe von Theaterpädagogen, Requisiteuren, Maskenbildnern, Bühnenmalern, Schauspielern und Musikern einen Blick hinter die Kulissen werfen und dürfen dabei selbst mit anpacken. Von der Herstellung und Anprobe der Kostüme über das Beleben eines mechanischen Drachens bis hin zur Kulissenmalerei und Komposition „verloren gegangener“ Leitmotive sammeln die Kinder Erfahrungen rund um die Oper. Zum krönenden Abschluss verwandeln sich die Nachwuchs-Profis mit Kostüm und Maske selbst in die Figuren der Oper und präsentieren auf der Kinder-Ringbühne ihre ganz eigenen Wagner-Interpretationen.

WÖHRL for Kids als Förderer der ersten Stunde

WÖHRL engagiert sich über die Stiftung „WÖHRL for Kids“ bereits seit mehreren Jahren für die Bayreuther Kinderoper und gehört damit zu den Förderern der ersten Stunde, wenn es um kindgerechte Opernerlebnisse geht. „Kinder sind die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft“, so Unternehmer Gerhard Wöhrl, „und dabei zugleich die Basis für die Welt, in der wir alle morgen leben werden. Deshalb wollen wir mit unserer Stiftung einen Beitrag dazu leisten, dass alle Kinder gleichermaßen Zugang zu einer umfassenden kulturellen Bildung erhalten – denn sie bildet Herz und Verstand sowie die Werte und Perspektiven, die unser ganzes Leben prägen.“ Von der Idee einer Wagner-Oper für Kinder musste der begeisterte Wagnerianer Gerhard Wöhrl nicht lange überzeugt werden: „Ich war sofort Feuer und Flamme für diese Idee – und der enorme Erfolg gibt ihr seit Jahren recht“, so der Unternehmer.

Im Rahmen des Public Viewing Events kommen nach der Kindervorführung selbstverständlich auch die erwachsenen Opernfans auf ihre Kosten: Im Anschluss beginnt ab 16:00 Uhr die Übertragung der „richtigen“ Festspielnacht, bei der in diesem Jahr der „Lohengrin“ gegeben wird.

Rudolf Wöhrl AG feierte 2008 ihr 75-jähriges Firmenjubiläum und hat heute 38 Standorte in Deutschland. Im letzten Geschäftsjahr 2009/2010 erreichte das Unternehmen einen Bruttoumsatz von ca. 360 Mio. Euro.

Kontakt:
Rudolf WÖHRL AG
Dr. Sabine Gladkov – Pressekontakt HARTZKOM
Anglerstraße 11
80339 München
089-99 84 61-15

www.woehrl.de
woehrl@hartzkom.de

Pressekontakt:
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Dr. Sabine Gladkov
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