Posts Tagged Normalgewicht

Jan 29 2019

Bei Kleinkindern aufs Gewicht achten!

Grundstein für Adipositas wird früh gelegt

Bei Kleinkindern aufs Gewicht achten!

Foto: Oksana Kuzmina / stock.adobe.com (No. 6094)

sup.- Ob ein Kind später einmal zu Übergewicht oder Adipositas neigen wird, das entscheidet sich oft schon in den ersten Lebensjahren. Der Grundstein für Adipositas, also ein krankhaftes Übergewicht, wird in vielen Fällen bereits vor der Einschulung gelegt. Dies haben Forscher der Leipziger Universitätsmedizin jetzt in einer Studie festgestellt. Bei mehr als 51.000 Kindern wurde dafür der Gewichtsverlauf von der Geburt bis zum Alter von 18 Jahren analysiert. 90 Prozent aller Dreijährigen mit Übergewicht, so eines der Auswertungsergebnisse, kehren auch als Jugendliche nicht wieder zu einem Normalgewicht zurück. Selbstverständlich war nicht jeder übergewichtige Erwachsene auch ein übergewichtiges Kind, wie die Leipziger Wissenschaftler betonen. „Wenn jedoch Übergewicht bereits im (frühen) Kindesalter einsetzt, bleibt es zuallermeist bestehen – mit allen Konsequenzen beispielsweise für die Entwicklung von Folgeerkrankungen bereits im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter“, sagt die Studienleiterin Prof. Antje Körner vom Center for Pediatric Research Leipzig (CPL).

Die Erwartung vieler Eltern, die überzähligen Pfunde ihres pausbäckigen Nachwuchses würden sich im Laufe der Jahre schon von alleine verflüchtigen, erweisen sich nach diesen Erkenntnissen meist als Trugschluss. Es ist vielmehr ein wichtiger Bestandteil der elterlichen Verantwortung, diese Gesundheitsgefährdung nicht zu ignorieren. „Wachstum und Gewicht müssen von Kinderärzten, Erziehern und Eltern schon früh genau beobachtet werden, um Kinder mit erhöhtem Risiko zu erkennen“, erklärt Prof. Körner. Als maßgebliche Vorsorgemaßnahmen gegen Übergewicht bei Kindern gelten eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung. Denn der vorwiegend sitzende Lebensstil vieler Kids, die mehr Zeit vor Bildschirmmedien als an der frischen Luft verbringen, sorgt zunehmend für eine negative Beeinflussung der Gewichtsentwicklung. Eltern, die ihre Kinder zu mehr körperlichen Aktivitäten motivieren möchten, finden dazu beispielsweise praktische Anregungen auf Internet-Portalen wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Mrz 12 2018

Dickes Geschäft mit Übergewicht

Die Profiteure der Gesundheitsdebatte

Dickes Geschäft mit Übergewicht

Foto: Fotolia / VadimGuzhva (No. 5992)

sup.- Kaum ein Mensch zweifelt heute noch daran, dass Übergewicht ungesund ist und zu zahlreichen Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen führt. Als Messlatte für Übergewicht gilt seit Jahrzehnten der Body-Mass-Index (BMI). Die sperrige Formel Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch das Quadrat der Körpergröße in Metern soll unabhängig von jeder sonstigen Individualität des Menschen darüber entscheiden, ob wir das Etikett normalgewichtig, übergewichtig (BMI zwischen 25 und 30) oder adipös (BMI ab 30) erhalten.

Diese Definition und Bewertung von Übergewicht, von der die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung überzeugt ist, wurde unter absatzorientierten Interessen der Pharmaindustrie über viele Jahre aufgebaut und gefestigt. Zu diesem schockierenden Ergebnis kommt der Gesellschaftskritiker Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby und Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag). Mit investigativer Recherche belegt Brendel, wie namhafte wissenschaftliche Institutionen, beispielsweise die International Obesity Task Force (IOTF), mit finanzieller Unterstützung der Pharmaindustrie gegründet worden sind, um Übergewicht als ernsthaftes medizinisches Problem zu definieren und um daraus die Notwendigkeit einer Behandlung ableiten zu können. „Es drängt sich der begründete Verdacht auf, dass strategisch geschickt ein Millardenmarkt entwickelt wurde, bei dem sogar die WHO mit ihren Empfehlungen instrumentalisiert wurde“, stellt Brendel fest.

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen stützen indirekt den durchaus glaubwürdigen Verdacht von Brendel, dass Dicksein vorwiegend nur aus Lobbygründen zu einem die Menschheit bedrohenden Gesundheitsproblem dramatisiert wird. Einer schwedischen Studie von Wissenschaftlern der Kopenhagener Universitätsklinik zufolge haben Übergewichtige heute eine geringere Sterblichkeit als Normalgewichtige. Für die im Fachmagazin „Journal of American Medical Association“ (JAMA) veröffentlichte Untersuchung wurden Daten von mehr als 100.000 Menschen in Dänemark ausgewertet. Bereits vor einigen Jahren hatte eine Studie von Wissenschaftlern der University of California in Los Angeles (USA) ergeben, dass der BMI über den Gesundheitszustand der Menschen keine ausschlaggebenden Informationen liefert. Die Untersuchung zeigte, dass bei hochgerechnet rund 54 Mio. US-Amerikanern, die aufgrund ihres Gewichts als ungesund eingeschätzt wurden, keinerlei Krankheitssymptome zu bemerken waren.

Übergewicht scheint also keineswegs per se ein Gesundheitsproblem zu sein. Das dürfte eine freudige Nachricht für all diejenigen sein, die nicht dem propagierten Normalgewicht entsprechen – sie haben eben ein individuelles Gewicht und sollten sich deshalb nicht den Appetit verderben lassen.

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Nov 13 2017

Weichen pro Normalgewicht werden früh gestellt

Schwangerschaft und erste Lebensmonate entscheidend

sup.- „Die konsequente Nutzung der Vorsorgeuntersuchungen in Schwangerschaft und den ersten Lebensmonaten ist ein wirkungsvoller Hebel, um die spätere Gewichtsentwicklung von Mutter und Kind langfristig positiv zu beeinflussen“, betont der Kinder- und Jugendarzt Dr. Thomas Kauth, Vorstandsmitglied der Plattform Ernährung und Bewegung (peb). Denn die Weichen pro Normalgewicht werden früh gestellt. Grundsätzliche Informationen zu einem gesunden Lebensstil sind einer peb-Studie zufolge zwar den meisten jungen Eltern bekannt. Während in diesem Zusammenhang jedoch dem Bereich Ernährung eine hohe Bedeutung zugeordnet wird, findet der Stellenwert von körperlicher Aktivität hingegen kaum Erwähnung. Dabei spielen der Fitnessgrad von Müttern vor sowie während der Schwangerschaft und altersadäquate Motivation zur Bewegung des Kindes von klein auf eine maßgebliche Rolle zur Vorbeugung von Übergewicht. Praktische Tipps zu einem gesunden, bewegungsaktiven Alltag finden Eltern z. B. auf den Ratgeberportalen www.pebonline.de, www.familienaufstand.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Okt 4 2017

Mütterliche Risikofaktoren für kindliches Übergewicht

Prävention beginnt in der Schwangerschaft

Mütterliche Risikofaktoren für kindliches Übergewicht

Foto: Fotolia / Kzenon (No. 5893)

sup.- Rund 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland gelten als übergewichtig oder adipös. Noch viel zu wenig ist bekannt, welche entscheidenden Weichen pro Normalgewicht Mütter bereits in der Schwangerschaft und den ersten Lebensmonaten des Babys stellen können, um der Entwicklung von Übergewicht vorzubeugen. Laut Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) zählen vor allem Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung, Rauchen und zu wenig Schlaf während der Schwangerschaft zu den mütterlichen Risikofaktoren für späteres kindliches Übergewicht. „Die konsequente Nutzung der Vorsorgeuntersuchungen in Schwangerschaft und den ersten Lebensmonaten ist ein wirkungsvoller Hebel, um die spätere Gewichtsentwicklung von Mutter und Kind langfristig positiv zu beeinflussen“, erklärt der Kinder- und Jugendarzt Dr. Thomas Kauth, Vorstandsmitglied bei peb. Denn viele Frauen sind gerade in der Zeit rund um die Geburt besonders offen, ihren eigenen Lebensstil zu überdenken und zu verändern.

Einer peb-Studie zufolge gehören Kinder- und Jugendärzte, gefolgt von Frauenärzten und Hebammen, zu den wichtigsten und am häufigsten aufgesuchten Vertrauenspersonen von jungen Eltern. Weitere Erkenntnis der Studie: Grundsätzliche Informationen zu einem gesunden Lebensstil sind zwar den meisten jungen Eltern bekannt, die Umsetzung im Alltag fällt jedoch oft schwer. Hinzu kommt: Während in diesem Zusammenhang dem Thema Ernährung ein hoher Stellenwert eingeräumt wird, findet die Bedeutung von körperlicher Aktivität bei Eltern kaum Erwähnung. Dabei ist ein bewegungsfreudiger Lebensstil ein ganz maßgeblicher Aspekt zur Prävention von Übergewicht. „Ein hoher Fitnessgrad vor der Schwangerschaft und regelmäßige körperliche Aktivität während der Schwangerschaft können eine übermäßige Gewichtszunahme der Schwangeren sowie die Gewichtsentwicklung des Kindes sinnvoll steuern“, bestätigt PD Dr. Ulrike Kosten-Reck (Universitätsklinikum Freiburg), Sprecherin des peb-Expertenbeirats.

Als Pilotprojekt wird in Baden-Württemberg unter Leitung von peb eine Gesundheitsberatung für Schwangere und junge Eltern angeboten (Gemeinsam gesund: Vorsorge plus für Mutter und Kind), die an die bestehenden Schwangerschafts- und Kindervorsorgeuntersuchungen gekoppelt ist. Wertvolle Anregungen und praktische Tipps zu einem gesunden, bewegungsfreudigen Lebensstil bieten außerdem z. B. die Ratgeberportale www.pebonline.de, www.familienaufstand.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Feb 20 2017

Strategien pro Normalgewicht im Kindesalter

Genussbetonte Mahlzeiten-Rituale

Strategien pro Normalgewicht im Kindesalter

Foto: Fotolia / Monkey Business (No. 5759)

sup.- Verbote, Ermahnungen und Gesundheitsargumente sind Ernährungspsychologen zufolge der falsche Weg, um Kinder für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung zu begeistern. Statt einer negativ ausgerichteten Erziehung sollten Eltern lieber auf Genuss, Freude und Neugier setzen. Die besten Voraussetzungen bieten hierfür Mahlzeiten im Kreise der Familie in einer angenehmen, stressfreien Atmosphäre. Regelmäßige Essens-Rituale, das haben mehrere Studien gezeigt, sind ein optimaler Schutzwall gegen die heute weit verbreiteten Probleme von Übergewicht, Untergewicht sowie Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen. So kommt beispielsweise eine Untersuchung aus Südkorea mit knapp 3.000 Grundschülern zu dem Ergebnis, dass die Wahrscheinlichkeit für Kids, zur Gruppe der Fettleibigen zu gehören, mit der Anzahl der gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten signifikant sinkt. Sinnvoll ist es außerdem, so eine amerikanische Querschnittsstudie mit über 2.000 Jugendlichen, wenn Kinder zu Hause bei der Essenszubereitung für die Familie mit einbezogen werden. Solch ein Engagement fördert eine bessere Nahrungsqualität sowie Essmuster.

Ganz wichtig ist zudem, dass Eltern daran denken, dass der Genuss-Aspekt nicht zu kurz kommt, damit ihre Sprösslinge ein positives Verhältnis zur Ernährung bewahren bzw. entwickeln. Denn Essen und Trinken dienen nicht nur der Energie- und Nährstoff-Versorgung des Körpers, sondern unterstützen auch in entscheidendem Maße das psychische Wohlbefinden: „Genuss ist elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität Marburg), der das Erlebnisportal genuss-tut-gut.de mitgestaltet hat.

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Jul 4 2011

Allergie-Prävention:

Normalgewicht in der Kindheit

sup.- Kinder vor Übergewicht zu bewahren, lohnt sich nicht nur zum Schutz von Herz und Hirn, sondern auch zur Prävention von Allergien. Das zeigt eine Studie von US-amerikanischen Forschern vom Henry Ford Hospital in Detroit. Sie haben bei Kindern im Alter zwischen sechs und acht Jahren den Body-Mass-Index (BMI) bestimmt und später im Alter von 18 bis 20 Jahren die Asthma-Rate ermittelt. Dabei zeigte sich insbesondere bei den Jungen ein deutlicher Zusammenhang: Elf Prozent der Knaben, die während der Schulzeit übergewichtig waren, erkrankten bis zum Alter von 18 bis 20 Jahren an Asthma. Bei den Normalgewichtigen lag der entsprechende Prozentanteil hingegen nur bei drei. Auch bei den übergewichtigen Mädchen war die Asthma-Rate erhöht, aber nicht so signifikant wie bei den Jungen. Als mögliche Ursache für das steigende Asthma-Risiko bei zu vielen Pfunden in der Kindheit wird der Einfluss von Entzündungsmechanismen diskutiert, die vom Fettgewebe produziert werden.
Die Ergebnisse der Studie unterstreichen einmal mehr, wie wichtig es ist, Übergewicht bei Kindern nicht zu verharmlosen. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Bekämpfung ist nach Meinung von Experten eindeutig das Elternhaus. Falsche Essgewohnheiten und Bewegungsmangel bei Vater und Mutter färben auf die Kinder ab. Deshalb sollten Eltern gemeinsam mit ihrem Nachwuchs von klein auf für einen aktiven Lebensstil mit ausgewogener, abwechslungsreicher Kost sorgen. Tipps und Anregungen, wie das funktionieren kann, bietet z. B. das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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