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Nov 23 2018

Leidenschaft für Musik, Oper und die Kunst des Lebens

Valencia präsentiert sich als ein attraktives kulturelles Zentrum Spaniens

Leidenschaft für Musik, Oper und die Kunst des Lebens

Francesc Colomer, Susana Lloret Segura, Jesús Iglesias Noriega (v.l.)

Valencia/Berlin, 23. November 2018. Nicolás Dominguez, stellvertretender Direktor des spanischen Fremdenverkehrsamts in Berlin, begrüßte gestern Abend in der Berliner Heilig-Kreuz-Kirche Referent_innen und Gäste und stellte gleich zu Beginn klar:
„Spanien bietet nicht nur Sonne und Meer: Kultur, Gastronomie, Kunst und Musik haben in Valencia einen besonderen Stellenwert.“ Unter den jährlich über einer halben Million Besucher_innen komme die zweitgrößte Gruppe aus Deutschland.
Im Mai dieses Jahres trat ein neues Leitungsteam an, um Valencias einzigartigem Opern- und Konzerthaus, dem Palau de les Arts Reina Sofía, eine neue künstlerische Ausrichtung zu geben.
Susana Lloret Segura, die neue Präsidentin der Stiftung des Palau de les Arts, betonte das Wechselspiel von Außen und Innen, von „Hülle und Herz“ eines solch besonderen Veranstaltungsortes. Das außergewöhnliche Gebäude nach dem Entwurf des Architekten Santiago Calatrava erweise sich als eine spektakuläre Hülle, die in ihrem Herzen „magische Momente“ für die Besucher_innen bereithalte – „… ein immer wieder neues Abenteuer, zu dem jede Aufführung einlädt.“
Der designierte Intendant Jesus Iglesias Noriega erläuterte seine Pläne für die Zukunft des Palau de les Arts: „Der Palau soll eine neue Identität bekommen. Das Repertoire soll sich erweitern, u. a. um mehr Barock- und zeitgenössische Musik. Werke von Komponisten wie Jose Melchor Gomis, Jose Serrano, Jose Valero Peris, Vicente Martin y Soler oder Manuel Penella sind geplant. Das Haus wird sich mehr in die Stadt hinein öffnen. Neue Formate werden dafür entwickelt. Der Palau soll sich öffnen für Jazz, Flamenco, Welt-Musik, aber auch Konferenzen, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und Ausstellungen. Mehr Kunstvermittlung und Partizipation sprechen ein neues, junges Publikum an. Gleichzeitig wird sich der Palau stärker national wie international vernetzen.“
Giorgia Rotolo (Sopran) und Pablo García Lopez (Tenor), am Klavier begleitet von Aïda Bousselma, präsentierten in Berlin selten zu hörende Lieder von de Falla und Ausschnitte aus Zarzuelas in fein dosiertem Spiel und auf hohem sängerischen Niveau. Alle drei arbeiteten am Centre de Perfeccionament Plácido Domingo. Der namengebende, weltberühmte Tenor ist dem Palau durch seine intensive Lehrtätigkeit am dortigen Opernstudio dem Haus eng verbunden. Mit einem sehr persönlichen Video-Grußwort leitete er auch den gestrigen Abend ein.
Francesc Colomer, Regionalsekretär für Tourismus, umriss die Kulturregion Valencia: „Valencia bedeutet Leidenschaft für Musik, für Oper und für die Kunst des Lebens! Turisme Comunitat Valenciana setzt auf die Stadt Valencia und ihre Region als kulturbetontes Reiseziel, das in der Lage ist, eine eigene Position auf dem Weltmarkt einzunehmen. Deshalb gehen wir Allianzen mit Institutionen wie dem Palau de les Arts ein und arbeiten mit der renommierten Köchin Begooa Rodrigo zusammen.“

– Palau_Presseabend-Berlin-221118_4a.jpg
Bildtext: Francesc Colomer, Susana Lloret Segura, Jesus Iglesias Noriega (v.l.)

Druckfähiges Bildmaterial: https://goo.gl/CcQkZS
Fotos: Palau de les Arts Reina Sofía

Das Palau de les Arts Reina Sofía ist das Opernhaus von Valencia und präsentierte sich zusammen mit der Kulturregion Valencia am 22.11.2018 in Berlin.

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Nov 1 2018

Der Fliegende Holländer am Staatstheater Braunschweig als maritime Geisterstunde mit einseitig liebevoller Erlösungsstimmung

Mit Richard Wagners Oper „Der Fliegender Holländer“ eröffnet das Staatstheater Braunschweig glanzvoll die neue Opernsaison

Der Fliegende Holländer am Staatstheater Braunschweig als maritime Geisterstunde mit einseitig liebevoller Erlösungsstimmung

Schon vor Beginn der Oper stimmte die Regisseurin Isabel Ostermann, die seit der letzten Spielzeit am Staatstheater Braunschweig als Operndirektorin wirkt, die Zuschauer im Großen Haus mit bedrohendem Gewitter vom Band sowie Blitzen im Zuschauerraum und mit großem Segelschiffmodel in der Eingangshalle auf den „Fliegenden Holländer“ ein. Wer bei „Blitz und Donner“ an Johann Strauß Schnellpolka denkt, findet sich in Braunschweig im „Fliegenden Holländer“ wieder. Isabel Ostermann ist mit ihrer Inszenierung der romantisch gruseligen Seefahreroper eine dichte, dramatische Darstellung gelungen, die packend und nicht althergebracht ist. Der Holländer auf der Bühne des Staatstheaters wirkt alt und abgekämpft und es ist nicht nachvollziehbar, warum sich das blonde Mädel Senta unsterblich in ihn verliebt. Das Einheitsbühnenbild von Stephan von Wedel bietet eine geräumige Spielfläche und lässt sich als Empfangshalle eines Schifffahrtskonzerns interpretieren. Hier sind Dalands Schiff auf der linken Seite und das des Holländers auf der rechten Seite als Modelle zu erkennen. Eine Uhr am Bühnenportal und eine Uhr im Bühnenbild. Beide Uhren gehen gegenläufig und zeigen erst im Finale die gleiche Zeit an.

Nach langer Zeit konnte man in Braunschweig wieder einen sehr gut geführten Chor und Opernsolisten erleben. Der Regisseurin ist es gelungen, den Choristen und natürlich auch den Solisten ihre Sicht der Inszenierung zu vermitteln. Dadurch können Szenen und Augenblicke entstehen, die über die übliche Chorsänger- und Solisten-Führung hinausgehen. Jeder Sänger hatte seinen darzustellenden Charakter verinnerlicht und spielt ihn voll aus. Ostermann führt jede Person glaubhaft und macht die Handlung nicht nur dadurch zu einem atemberaubenden Erlebnis. Wenn Senta im Brautkleid dem Holländer im Hochzeitsanzug während des Finales die Füße wäscht, erinnert diese rituelle Handlung an den Parzival. Der „Fliegende Holländer“ wird in Braunschweig ohne die Unterbrechung durch eine Pause gespielt. Die rund 135 Minuten sind niemals langweilig oder über die Maßen verstörend und für den dramaturgischen und musikalischen Fluss ist das ununterbrochene Spiel zu befürworten. Isabel Ostermann sei angeraten, zukünftig noch mehr auf die Positionierung und Körperhaltung der Sänger zu achten, um deren akustische Wirkung nicht einzuschränken. Ein Sonderlob verdient die Lichtregie von Katharina Müller. Wenn Sie beispielsweise den Holländer hinter seinem Schiffsmodel von einem Einzelscheinwerfer anstrahlt, macht das ungemeinen Effekt.
Gesanglich rauben Chor- und Extrachor des Staatstheaters dem Publikum fast den Atem. Inbrünstig zaubern die Choristen gesangliche Gemälde. Lediglich die Soprane im Chorpart in Sentas Ballade müssen von der Chordirektion (Georg Menskes und Johanna Motter) für die nächsten Vorstellungen noch mehr hinsichtlich homogenem Gesang eingenordet werden. Es scheint als würden sich die Soprane des Extrachores zurückhalten und dadurch klingen die Soprane des Staatstheaterchores durch. Die Horngruppe des Staatsorchesters Braunschweig muss rasch zu ihrer Spielqualität zurückfinden, um ein komplett meisterliches Orchesterereignis möglich zu machen. Das sind die einzigen Kritikpunkte am Spiel des Orchesters und Gesang der Chöre. Die Kostüme von Stephan von Wedel und Julia Burkhardt sind modern und unauffällig oder wenn sie den Herrenchor in Shantychor-Outfit zeigen, der Inszenierung gut entsprechend.

Die anrührende, spannungsgeladene Inszenierung wurde vom Staatsorchester Braunschweig unter seinem Generalmusikdirektor Srba Dinic fesselnd akzentuiert begleitet. Außerordentlich rasche Tempi entfalteten die Staatsmusiker nicht. In der stürmischen und aufwallenden Ouvertüre zeigt der Dirigent, dass er Wagners Partitur voll auskosten wird. Und doch ist Maestro Dinic ein feiner Begleiter der Sänger. Er trägt sie förmlich auf Händen und so geht kaum ein Wort der sehr gut verständlich singenden Darsteller verloren. Die Musik Wagners scheint den Musikern des Staatsorchesters Braunschweig besonders zu liegen und so spielen die Orchestergruppen aufmerksam und mustergültig. Wenn die Hörner nicht Intonationsprobleme gehabt hätten, müssten die Blechbläser des traditionsreichen Klangkörpers gesondert gelobt werden. Im Finale bietet die Theatertechnik, Chor und Orchester alles auf, was ein Opernbetrieb zulässt. Von besonderer Wucht sind hier die Chöre und das von Srba Dinic aufgepeitschte Staatsorchester Braunschweig. 135 Minuten lang hielt der Generalmusikdirektor Dinic sicher alle Fäden in der Hand und Wackler oder Unstimmigkeiten blieben aus.

Seit Beginn der Generalintendanz von Dagmar Schlingmann, der Operndirektion von Isabel Ostermann und der Generalmusikdirektion von Srba Dinic in der vergangenen Spielzeit hat sich ein hervorragendes 14 Sängerinnen und Sänger umfassendes Ensemble entwickelt und so kann der „Fliegende Holländer“ in Braunschweig mit lediglich einem Gast – dem Holländer – gegeben werden. Mit klangvollem, heldenbaritonalem Organ wartet Jaco Venter als Holländer auf. Seine saftig kräftige Stimme macht ihn zu einem würdevollen Holländer, der ohne Probleme in der Höhe oder Tiefe sowie dem dramatischen Ausbruch blieb. Er stellt einen gealterten, verzweifelten Meereswanderer dar. Wenn er beim Kennenlernen Senta tapsig eine Tasse überreicht, statt sie zu umarmen, hat das berührendes Format. Seine Senta ist die Entdeckung des Abends! Mit Inga-Britt Andersson kommt eine junge, attraktive, blonde Sopranistin mit großer Ausstrahlung auf die Bühne des Staatstheaters. Womit sie der Holländer in den Bann zieht, bleibt unerklärlich. Liebt Senta der Liebe willen – um jeden Preis – bis zum Tod? Sie ist ein keckes Mädchen mit Selbstbewusstsein, das mit den anderen Mädels in der Fischfabrik unter Anleitung von Frau Mary Fische ausnimmt. Hat sie sich mehr vom Leben erhofft und der Holländer ist die Rettung? Sie besitzt einen nordischen, lyrisch-dramatischen Sopran, der klar und ohne Intonationsprobleme wundervoll anspricht. Die Sängerin verfügt über ausreichend Kraftreserven, um Senta auch ein dramatisches Profil zu geben. In der Ballade zeigt sie eine gute Klangbalance und präsentiert hier jubelnde Spitzentöne. Inga-Britt Andersson ist in Stimme und Spiel die ideale Senta! Mit Matthias Stier und Kwonsoo Jeon hat das Staatstheater Braunschweig zwei Tenöre unter Vertrag, die den lyrischen wie dramatischen Ansprüchen der Partien Steuermann und Erik gerecht werden. Mathias Stier ist mit seinem kraftvoll sonor und trotzdem lyrisch klingenden Tenor eine edle Besetzung für den Steuermann, wie sich Bayreuth ihn nur wünschen kann. Durchschlagskräftig ist auch Kwonsoo Jeon als Erik, der aber etwas mehr Schmelz in der Stimme haben dürfte. Im Vergleich der stimmlichen Qualität liegt Mathias Stier eindeutig vor Kwonsoo Jeon, der den Erik aggressiv spielt und zuweilen fast grobschlächtig singt.

Bedauerlicherweise fehlt es Zhenyi Hou als Mary an einer satten tiefen Grundierung ihres angenehm ansprechenden Mezzosoprans. Die junge neu ins Ensemble des Staatstheaters gewechselte Sängerin kann schauspielerisch nicht ausgleichen, was ihrer Stimme an Fundament in der tiefen Lage fehlt. Das Staatstheater Braunschweig hätte mindestens eine Mezzosopranistin im Ensemble, die hier mehr satte Tiefe und Ausdruckskraft präsentieren könnte. Eine akustische und darstellerische Freude dagegen ist der seriöse Bass Michael Eder als trinkfreudiger Daland. Im Kostüm eines väterlich agierenden Versicherungsvertreters gibt der schlanke Sänger mit schwarzem Bass einen ernstzunehmenden Daland. Der in Wien ausgebildete Sänger, der mehr als 600 Auftritte an der Dresdner Semperoper während seiner künstlerischen Laufbahn gesammelt hat und der weltweit an vielen großen Häusern gastierte, zeigt einen glaubhaften Daland mit urdeutscher Stimme, die keine Einschränkungen oder Probleme zeigt. Im Gegenteil: Balsamisch, kraftvoll in allen Lagen macht sein Gesang Lust auf mehr. Für die Braunschweiger ist es ein Glücksfall, dass Michael Eder ab dieser Spielzeit zum Ensemble gehört und viele große und kleine Rollen übernehmen wird. Ohne Buffo-Attitüde agiert er als Daland und hat Glück, dass seine Senta sich sozusagen in die Liebe zum Holländer stürzen möchte, sodass er sie nicht an ihn „verkaufen“ muss und sich, nachdem sich Holländer und Senta kennengelernt haben, ruhig eine Flasche Schampus, den Erik eigentlich für Senta mitgebracht hatte, auf seinen neuen Reichtum gönnen kann.

Das Publikum im fast ausverkauften Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig bejubelt die Sänger, Srba Dinic, der wie bei jeder Musiktheaterpremiere die Musiker des Staatsorchesters Braunschweig vom Graben auf die Bühne holt, den Chor und Extrachor und zeigt sich auch beim Inszenierungsteam angetan. Trotz zeitgemäßer Umsetzung gerät bei Isabel Ostermann und ihrem Team nichts aus den Fugen oder zum Ärgernis für das Publikum. Musikalische Leistung mit einem wahren Sängerfest bei spannender szenischer Umsetzung, die nachdenklich macht und Langeweile keinen Raum lässt, machen diesen „Fliegenden Holländer“ sicher zu einem Publikumsrenner am Staatstheater Braunschweig. Hingehen!

Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

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Dez 11 2017

Wieder zurück! – Berlins ältestes Opernhaus

Rocco Forte Hotels, Hotel de Rome, legt Opern Package auf

Wieder zurück! - Berlins ältestes Opernhaus

(Bildquelle: @Rocco Forte Hotels)

Zu lang, viel zu lang – war die Wartezeit für die Wiedereröffnung der Berliner Staatsoper. Nach sieben Jahren strahlt die Staatsoper Unter den Linden wieder im Zentrum Berlins, am Bebelplatz. Sie ist nicht nur die älteste Oper sondern auch das älteste Theater Berlins und war das erste freistehende Opernhaus Deutschlands. Seit über 250 Jahren werden hier Partituren musiziert und gesungen.

Im Stil des preußischen Klassizismus wurde es als Hofoper Friedrichs des Großen 1743 fertig gestellt und bis 1801 ausschließlich dem Hofe und seinen Gästen vorbehalten. Das hat sich inzwischen natürlich geändert. Im neuen Glanz erstrahlt das gesamte Gebäude nach seiner Generalsanierung von 2010 bis 2017.
Ausgestattet mit einer deutlich besseres Akustik sowie vollständiger Barrierefreiheit sorgt die Oper für ein völlig neues Klangerlebnis. Am 8. Dezember 2017 fand die Premiere für das Kultmärchen Hänsel und Gretel statt. Nach genau 21 Jahren erlebt Engelbert Humperdincks berühmte Märchenoper nun eine Neuinszenierung an der Staatsoper Unter den Linden.

Direkt gegenüber der Oper befindet sich das Hotel de Rome mit seiner Dachterrasse, die einen Blick über den gesamten Bebelplatz bietet. Das stilvolle Hotel ist Teil der Rocco Forte Hotels www.roccofortehotels.com/de/hotels-and-resorts/hotel-de-rome/ und hat zum feierlichen Anlass der Neueröffnung ein spezielles Opera Package für die Gäste bereitgestellt.

Das Paket beinhaltet unter anderem eine Nacht im Classic Room inklusive Frühstück für zwei, ein Pre-Opera Menü im La Banca Restaurant und einen After-Opera Cocktail an der Bar. Mehr Informationen unter www.roccofortehotels.com/promotions/promotion/opera-package/hotel-de-rome/.

Rocco Forte Hotels ist eine Gruppe aus 11 Hotels und Resorts, die im Jahr 1996 vom Hotelier Sir Rocco Forte und seiner Schwester Olga Polizzi gegründet wurden. Alle Hotels sind alte oder neue Wahrzeichen, die in prächtigen Gebäuden und außergewöhnlichen Orten liegen. Unter der Leitung einer Familie, die seit vier Generationen ihre Gastfreundschaft und einen luxuriösen Stil zeigt, vereinen die Hotels ihren besonderen Service, der dafür sorgt, dass die Gäste die schönsten Seiten der Städte und Umgebung erleben. Weitere Informationen unter: www.roccofortehotels.com

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Nov 8 2017

The Royal Opera House Muscat feiert 6. Geburtstag

The Chedi Muscat gratuliert mit exklusivem Opernpaket

The Royal Opera House Muscat feiert 6. Geburtstag

(Bildquelle: @Royal Opera House Muscat)

München/Maskat, 08. November 2017 – Das Royal Opera House in Maskat, Oman lädt zu seiner neuen Opern- und Konzertsaison und feiert den 6. Jahrestag seit seiner Eröffnung. Zu diesem Anlass hält das nahe gelegene The Chedi Muscat ein attraktives Opernangebot für seine Gäste bereit.

Im Opernhaus treffen sanfte Töne auf imposante Klänge inmitten einer beeindruckenden Kulisse. Die hohen Türme, der weiße Marmor und die ausgedehnten Arkaden lassen das Royal Opera House schon von weitem erkennen. Das Gebäude wurde im September 2011 nach mehrjähriger Bauzeit als erstes Opernhaus der arabischen Halbinsel eingeweiht. Es vereint sowohl moderne als auch arabische Elemente passend zur Kombination von westlicher und orientalischer Kunst auf der Bühne. Der Marmorfußboden sowie die wertvollen Vertäfelungen im Inneren geben dem Opernhaus seine elegante Optik.

Modernste Technik verwandelt den Saal binnen weniger Minuten in einen beeindruckenden Konzertsaal: Die 720 Tonnen schwere, fahrbare Konzertbühne kann samt Orgel – mit insgesamt 4542 Pfeifen eine der größten der Welt – verschoben, der Orchestergraben angehoben und die Balkone individuell ausgerichtet werden. Die beeindruckende Akustik ist das Ergebnis zahlreicher Reflektorpanels an der Decke, die abgesenkt werden können, um sich dem Klang anzupassen. Damit auch jeder dem Geschehen auf der Bühne ohne Probleme folgen kann, sind in vielen der 1100 Sitze Monitore angebracht, die das Libretto auf Englisch oder Arabisch übersetzen.

Von Ballett, Theater und Oper bis hin zu Jazzkonzerten und arabischen Musikshows reicht das Repertoire des Opernhauses. Sowohl nationale als auch internationale renommierte Künstler und Ensembles treten auf: So durften schon prominente Gäste wie Plácido Domingo, Anna Netrebko oder Andrea Bocelli auf der Bühne begrüßt werden. Auch das russische Staatsballett tanzte hier bereits den „Nussknacker“. Für die Saison 2017/2018 erwarten die Besucher unter anderem das bekannte Musical „Cinderella“ zur Weihnachtszeit, es wird „Pas de deux for toes and fingers“ gespielt und das „russische National Orchester“ verwöhnt die Zuschauer mit seinen Klängen.

Nicht weit entfernt vom Royal Opera House liegt das The Chedi Muscat, wo sich der Abend nach einem Besuch im Opernhaus im gemütlichen Arabian Courtyard – der im Freien gelegene Innenhof des Hotels – entspannt ausklingen lässt. Auf bequemen Plüschkissen werden den Gästen unter dem Sternenhimmel arabische Köstlichkeiten serviert. Die angrenzende Shisha-Lounge lockt in den Wintermonaten mit traditionellen Wasserpfeifen und schimmernden Laternen. Anlässlich des 6. Jahrestages der Eröffnung des königlichen Opernhauses in Maskat bietet das Hotel noch bis zum 12. Mai 2018 ein spezielles Opernangebot, an. Das Paket beinhaltet zwei Nächte in einem Chedi Deluxe Zimmer oder einer Chedi Club Suite, das auch einen unvergesslichen Abend in der Oper inklusive Limousinentransfers und eines eleganten Abendmenüs im meerseitig gelegenen „The Beach Restaurant“ beinhaltet.

Leistungen inklusive:
Unterbringung im Chedi Deluxe Zimmer oder Chedi Club Suite
Zwei Karten für die königliche Oper Maskat (je nach der besten Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Buchung)
Transfers mit Privatlimousine zu/von der Oper
2-Gang-Abendmenü im „The Beach Restaurant“

Zimmervorteile:
Begrüßungsdrink bei der Ankunft
Tägliches Frühstück im „The Restaurant“
Täglich frisches Obst, Ausgewählte Getränke von der Minibar
WLAN-Zugang auf dem Zimmer und in den meisten öffentlichen Bereichen
Unbegrenzter Zugang zum Spa, Health Club und Computerraum

Clubvorteile (für Chedi Club Suite)
Flughafentransfers in einer Limousine
Frühstück im Restaurant oder Frühstück ganz privat auf Ihrem Zimmer
Nachmittagssnack in der Club Lounge
Cocktails und Kanapees in der Club Lounge am Abend
Obst, Minibar, einschliesslich alkoholischer Getränke
Wäscheservice (ausgenommen Trockenreinigung)
WLAN-Zugang auf dem Zimmer und in den meisten öffentlichen Bereichen

Der Preis beträgt ab OMR 365 + 17% Steuer und Service. Buchbar über www.chedimuscat.com oder reservation@chedimuscat.com.

Über The Chedi Muscat

The Chedi Muscat liegt bei Al Ghubra auf großzügigen 8,4 Hektar Land direkt am Meer und ist etwa 20 Minuten von Maskats Altstadt entfernt. Das Luxusresort mit eigenem Privatstrand bietet 158 Zimmer und Suiten mit einem herrlichen Blick auf die Gartenanlagen, den malerischen Golf von Oman oder das umgebende Hadschar-Gebirge. Neben sechs Restaurants mit arabischer, asiatischer sowie mediterraner Küche und verschiedenen Lounges verfügt das Resort über drei Pools, ein Health Club und ein 2011 eröffnetes Spa. Stararchitekt Jean-Michel Gathy von Denniston Architects hat das The Chedi Muscat entworfen. Für das Design des „The Restaurant“ zeichnet Yasuhiro Koichi von Design Studio SPIN in Tokyo verantwortlich.

Über GHM

GHM wurde 1992 gegründet und steht für die Konzeption, Entwicklung und Führung einer exklusiven Kollektion von Hotels und Resorts. unvergleichliches Lifestyle-Erlebnis seiner Gäste. Jedes Haus von GHM ist ein Original. Mit zeitgenössischem, asiatischem Design und feinen lokalen Anleihen kreiert GHM inspirierende, unvergessliche Orte, die zu den ersten Adressen der jeweiligen Destination gehören.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website www.GHMhotels.com

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Okt 26 2017

Wiener Opernregisseur Wolfgang Gratschmaier präsentiert in Österreich seine gelungene Le nozze di Figaro Inszenierung

Eine hervorragende Inszenierung von Wolfgang Gratschmaier begeistert das Opernpublikum in Wien, Salzburg, Schloss Thalheim in Niederösterreich und Graz

Wiener Opernregisseur Wolfgang Gratschmaier präsentiert in Österreich seine gelungene Le nozze di Figaro Inszenierung

Opernregisseur Wolfgang Gratschmaier von der Volksoper Wien

Experiment gelungen – Oper lebt! Le nozze di Figaro – Inszenierung setzt mit jungen Sängern und Musikern entscheidende Akzente. Wenn junge engagierte Opernsänger zusammenspielen und das Stück und ihre Rollen durch Vermittlung eines guten Regisseurs wirklich verstanden haben, entsteht auf der Bühne etwas Besonderes. Am 21. September 2017 konnte ein begeistertes Publikum im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses eine besonders muntere Hochzeit des Figaros erleben. So kurzweilig und humorvoll sowie musikalisch aufgeweckt müsste Oper immer sein. Und das mit wenigen Versatzstücken, zeitlosen Kostümen und sogar ohne Chor. Und doch fehlte nichts, denn Langeweile kam bei der Inszenierung der Mozart Oper „Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Gratschmaier nicht auf und drei Stunden vergingen bei größtem Vergnügen wie im Fluge. Im Programmheft war zurückhaltend eine halbszenische Aufführung angekündigt. Die Studierenden der Österreichischen Musik-Universitäten und die das Orchester bildenden Mitglieder der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker agierten in diesem Projekt einfach mustergültig. Gratschmaier bezieht das Orchester und auch den Dirigenten voll in seine Interpretation der Mozartoper ein. Der erfahrene Regisseur vermeidet jedoch alles, was platt oder übertrieben ankommen könnte. Wolfgang Gratschmaier, der als Charaktertenor seit 15 Jahren zum Ensemble der Volksoper gehört, hat Gesang bei Gerhard Kahry und Elisabeth Schwarzkopf studiert. Zudem gehört er zu den wenigen Opernsänger, die beim „Theaterkönig“ George Tabori Schauspiel studierten. Seit vielen Jahren gastiert Wolfgang Gratschmaier weltweit und erarbeitete als Regisseur erfolgreich beispielsweise Wagners Rienzi, Leoncavallos Pagliacci oder die Operette Fledermaus. Gratschmaier ist seit 2015 Dozent für szenische Gestaltung an der MUK Musik und Kunst Privatuniversität Wien.

Der kräftige Sopran von Laura Meenen verfügt über ausreichend Metall, um die dramatische Situation und die stimmlichen Anforderungen der Contessa zu erfüllen. Lediglich ein leichtes Wackeln ließ ihre Stimme im Forte etwas schrill klingen. Demgegenüber gab der schauspielerisch gewandte Kristján Johannesson einen Conte mit großer Stimme, die in den dramatischen Passagen fast schon an Don Pizarro erinnerte. Der Sänger gab den Conte als kaum sensiblen Berserker, was aber für den wütenden Edelmann und unsensiblen Erotomanen rollendeckend ist. Eine leicht nasale Stimmfärbung adelt seinen in allen Lagen hervorragenden Gesang. Ein Höhepunkt des Abends war denn auch die Arie „Hai già vinta la causa“. Hier gab Johannesson „Dem Affen richtig Zucker“ und konnte auch darstellerisch als Opernmacho sehr überzeugen. Von diesem Bariton wird man noch viel hören! Figaro war mit tragkräftigem Organ Minsoo Ahn. Seine Stimme erinnert nicht an lyrische Baritone wie Hermann Prey, sondern er verlieh mit dramatischerer Emphase dem umtriebigen Faktotum gesanglich und darstellerisch viel Gewicht. Eine leichte Höhenschwäche fiel dabei kaum ins Gewicht. Schönstimmig mit gut tragend war die attraktive Mezzosopranistin Ghazal Kazemi. Sie gab einen schwärmerischen Cherubino im Hormonrausch. Was sie an tieferer Grundierung stimmlich vermissen ließ, machte sie durch herausragendes Spiel mehr als Wett. Sie verfügt über einen lyrischen und höhenstarken Mezzosopran, der auch mit berückenden, weich blühenden Piani für sich einnimmt. Aleksandra Szmyd ist eine ernstzunehmende Susanna. Ihr blitzsauberer Sopran erfüllt alle Anforderungen einer lyrischen Gesangsführung. Hier sang keine Soubrette ein Kammerkätzchen, sondern vielmehr eine junge Frau, die ganz genau weiß, was sie will. Ein zweiter gesanglicher Höhepunkt des Abends war Susannas Rosenarie. Bis in die kleineren Rollen war in dieser Produktion eine hervorragende Besetzung gegeben. Als Bartolo agierte Tair Tazhigulov etwas hölzern. Doch stimmlich konnte der junge Bassist auftrumpfen. Marcellina war mit angenehmem Mezzosopran und ausdrucksvollem Spiel Helene Feldbauer. Ihre Stimme hob sich nicht zuletzt durch die tiefere Grundierung angenehm von den anderen Sängerinnen ab. Silbrig schönstimmig sowie attraktiv war Zuzana Spot Ballánová als kecke Barbarina, der man in dieser Rolle eine erotische Ausstrahlung und Stimmfärbung nicht absprechen kann. Basilio und Don Curzio wurde von Tenor Savva Tikhonov rollendeckend mit leichtem lyrischem Tenor intrigant, aber doch eher harmlos gegeben. Ganz im Gegensatz zu Bariton Jakob Mitterrutzner, der den Antonio schauspielerisch überzeugend und stimmlich rollendeckend darbot und immer wieder beim Publikum für höchstes Amüsement sorgte.

Schon in der Ouvertüre zeigt Felix Hornbachner mit seinem hochengagierten Orchester ein zügiges Tempo und klare Akzente. Zuweilen wäre etwas mehr Dämpfung des Orchesters angezeigt gewesen und leichte Intonationsprobleme im Blech zu bemerken. Der hochbegabte Dirigent erreicht mit klarer Zeichengebung praktisch immer, dass Orchester und Solisten beieinander waren und eine mitreißende Interpretation der Partitur präsentierten. Felix Hornbachner absolvierte das Studium als Dirigent von 2011 bis 2015 an der MUK Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und schloss mit Auszeichnung ab. Ab Herbst dieses Jahres ist Hornbachner Chefdirigent des Symphonischen Orchesters Mödling. Die rund 30 jungen Musiker bildeten das Orchester der Angelika Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker. Die Sommerakademie wurde 2005 gegründet und findet seitdem jährlich während der Salzburger Festspiele statt. Die Musiker des Orchesters wirken auch als Bühnenmusiker bei den dortigen Opernproduktionen mit. Der Solofagottist der Wiener Philharmoniker Michael Werba hatte die Partitur hervorragend einstudiert und die künstlerische Leitung der Aufführung „Le nozze di Figaro“ inne. Niels Erik Muus, Professor an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, studierte die jungen Sängerinnen und Sänger hervorragend ein. Insgesamt kann die Produktion dieser Mozartoper in der Regie von Wolfgang Gratschmaier, der auch für Licht und Kostüme zuständig war, als in höchstem Maß gelungen beschrieben werden. Das Experiment der Sommerakademie und der MUK ist auch in diesem Jahr gelungen. Es zeigte sich, dass eine kluge Inszenierung mit ambitionierten Sängern einen sprühenden, jungen „Figaro“ ergeben kann, der so an praktisch jeder Bühne aufführbar wäre, wenn ein Orchester zur Verfügung steht, das aus Musikern besteht, die aufeinander hören und aufeinander eingehen. Bravo und in diesem Stil auch im kommenden Jahr weiter so! So bereitet Oper Vergnügen.

Sven-David Müller, Opernkritiker
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Das im Jahr 2006 in Köln gegründete Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Netzwerk und Sprachrohr für alle Berufsgruppen, die in der wissenschaftlich fundierten Gesundheitsförderung tätig sind sowie alle an Gesundheit interessierten, die von dem Bündeln von Informationen und Aktionen profitieren möchten. Die medizinische Fachgesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

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Jul 25 2017

Kultureller Hochgenuss auf dem 24. Internationalen Opern- und Ballettfestival im antiken Theater von Aspendos

Kultureller Hochgenuss auf dem 24. Internationalen Opern- und Ballettfestival im antiken Theater von Aspendos

(NL/4387126715) Frankfurt/Antalya, 25. Juli 2017*** Vom 23. August bis zum 4. September 2017 können Kulturfreunde das 24. Internationale Theater und Ballettfestival im antiken Aspendos Theater besuchen. Zu den Highlights im Programm zählen der Auftritt des Moskauer Staatsballetts sowie die tänzerische Darbietung des französischen Märchens Die Schöne und das Biest.

Eröffnet wird das Kulturspektakel von der Gruppe der Staatlichen Oper und Ballett aus Antalya, die Guiseppe Verdis Oper Aida darbieten. Zum Ensemble gehört der bekannte bulgarische Solist Kamen Chanev, der unter anderem bereits an der Deutschen Oper Berlin und der Hamburgischen Staatsoper gastierte. Am letzten Abend des Festivals bietet das Moskauer Staatsballett mit gleich drei Stücken seinen Besuchern eine Ballettaufführung auf höchstem Niveau. Das Programm beinhaltet die Dichtung Scheherazade aus dem Jahr 1888 und interpretiert die russische Sicht auf das Orientalische sowie das tänzerisch höchst anspruchsvolle Les Sylphides von 1893 und die Polowetzer Tänze aus der Oper Fürst Igor von Alexander Borodin.

Das Internationale Theater und Ballettfestival wird seit 1994 alljährlich im antiken Theater in Aspendos veranstaltet. Die Stätte gehört zu den weltweit besterhaltenen Bauten aus der Zeit der römischen Antike und wurde im zweiten Jahrhundert nach Christus erbaut. Aspendos liegt rund 35 Kilometer nordwestlich von Side entfernt und 50 Kilometer östlich der Stadt Antalya. Tickets können unter www.vigotour.com gebucht werden.

Wer das diesjährige Opern- und Ballettfestivals von Aspendos besuchen möchte, kann im Side Mare Resort & Spa**** in Side-Kumköy übernachtet. ÖgerTours bietet dort 1 Woche für 2 Erwachsene und 2 Kinder im Largezimmer mit All Inclusive z.B. ab Düsseldorf am 28.08.2017 für 1.862* Euro.

*Preise und Verfügbarkeit unter Vorbehalt.

Weitere Informationen unter www.antalyadestination.com sowie unter www.aspendosfestival.gov.tr/en/

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Dez 5 2016

Leipzig feiert klangvoll Silvester

Leipzig feiert klangvoll Silvester

(Mynewsdesk) Leipzig, Stadt der Musik, Zentrum des Handels und Heimat berühmter Persönlichkeiten wie Johann Sebastian Bach, ist ein beliebtes Reiseziel und hat auch zu Silvester viel zu bieten. Ob kulturell, feuchtfröhlich oder besinnlich – der Jahreswechsel in Leipzig bleibt auf jeden Fall unvergesslich!

Volker Bremer, Geschäftsführer der Leipzig Tourismus und Marketing (LTM) GmbH, lädt herzlich ein, das neue Jahr 2017 in Leipzig zu begrüßen: „Es gibt kaum eine Stadt in Europa, die so lebendig, vielfältig und feierlustig ist, wie Leipzig. Innerhalb eines Quadratkilometers konzentrieren sich hunderte Bühnen, Kabaretts, Restaurants, Bars und Clubs. Viele von ihnen haben täglich bis in den frühen Morgen geöffnet und bieten auch zu Silvester besondere Programme und Neujahrsfeiern.“

Für Besucher hat Volker Bremer noch einen speziellen Tipp: „Der letzte Tag des Jahres endet in Leipzig seit 1918 mit dem großen Silvesterkonzert des Gewandhausorchesters zusammen mit dem Chor der Oper Leipzig, dem GewandhausChor und dem GewandhausKinderchor. Seit der Eröffnung des Neuen Gewandhauses 1981 hat die Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie mit dem Schlusschor über Schillers „Ode an die Freude“ Tradition. Wer für das Konzert im Gewandhaus keine Karte mehr erhält, kann ab 17 Uhr bei freiem Eintritt die Live-Übertragung auf dem Markt vor dem Alten Rathaus genießen.“

Anschließend wird in der Stadt weitergefeiert: stilvolle Aufführungen, aufregende Shows, Partys in trendigen Bars oder urigen Kneipen – da fällt die Entscheidung, an welchem Ort man das neue Jahr begrüßt, nicht leicht.

Das vergangene Jahr mit wunderbaren Erinnerungen gehen lassen: So könnte die Silvester-Gala in der Oper Leipzig auch beschrieben werden. Zur Gala wird das Jahr 2016 mit dem Besten aus Oper, Operette, Musical und Ballett stimmungsvoll verabschiedet. Im Anschluss wird im Foyer des Opernhauses weitergefeiert. Ob in gemütlicher Lounge- und Tanzatmosphäre oder zu modernen Discoklängen – die Zeit bis Mitternacht dürfte viel zu schnell vergehen. Das Tanzbein schwingen kann man auch in den Leipziger Clubs und Kneipen und so gebührend ins neue Jahr feiern. Im Club L1 und im Alten Landratsamt legen Live-DJs auf, in Lokalen wie der Villa Rosental und im Eventpalast Leipzig bei der Ü30-Silvesterparty kann man sich zusätzlich am Silvester-Buffet stärken.

Hier wird gelacht: Nirgends in Deutschland ist die Kabarett-Dichte pro Kopf so hoch wie in Leipzig – kein Wunder also, dass in der Kabarett-Hauptstadt zahlreiche Kleinkunstbühnen eine große Auswahl an Silvestervorstellungen anbieten.

Das Schauspiel Leipzig präsentiert in einem Silvesterpaket die Premiere „Der Gott des Gemetzels“, ein Wandeldinner und Live-Musik. Unterdessen findet im Haus Leipzig eine Silvester-Gala mit Anke Geißler und Jazz-Band statt. Freunde des Varietés kommen bei der Show „Café Mélange – Das Wintervarieté“ im Krystallpalast Varieté Leipzig auf ihre Kosten. Hier darf man sich auf Wiener Charme und die berühmte österreichische Gastlichkeit, garniert mit feinster Varietékunst, freuen.

Romantisch geht es in der HALLE:EINS der Leipziger Messe zu. Hier können die Gäste Tschaikowskis Meisterwerk „Der Nussknacker“ on Ice mit dem St. Petersburger Eisballett erleben. Kulturelle Veranstaltungen und Feiern im romantischen Flair bieten auch traditionsreiche Häuser wie das Gohliser Schlösschen oder die KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig. Dort findet eine Silvester-Revue mit der Philharmonie Leipzig statt. Wer es besinnlicher mag, der ist herzlich zu Konzerten in die Leipziger Kirchen eingeladen. So wird in der Nikolaikirche das Jahr mit einem Silvester-Orgel-Konzert verabschiedet. Eine Silvestermotette mit dem Thomanerchor Leipzig und dem Gewandhausorchester erklingt in der Thomaskirche.

Ein wahres Feuerwerk der Emotionen und der Kreativität kann man bei der Pferdeshow Apassionata „Cinema of Dreams“ in der Arena Leipzig erleben. Ein Ensemble aus Reitkunst, wundervollen Kompositionen und beeindruckenden Lichteffekten lässt die Zuschauer verzaubern. Ein weiteres „tierisches“ Programm für Jung und Alt bietet der Zirkus Aeros. Die Jubiläumsshow auf dem Kleinmessegelände am Cottaweg verspricht tollkühne Artisten und spektakuläre Tierdressuren in einzigartiger Atmosphäre.

Auch viele Leipziger Restaurants haben sich für den Silvesterabend etwas Besonderes überlegt. So kann man beispielsweise in der traditionsreichen Gosenschenke „Ohne Bedenken“ schlemmen und anschließend mit Tanzshow, Comedy und Disco feuchtfröhlich das Jahr 2017 begrüßen. Im Panorama Tower genießt man ein Fünf-Gänge-Menü inklusive Sektempfang in 120 Metern Höhe. Mit einem wunderbaren Blick von der Plattform auf das Feuerwerk beginnt das neue Jahr. Aber auch weitere beliebte Restaurants wie Auerbachs Keller, Barthels Hof, FALCO, Mückenschlösschen oder Ratskeller laden zu originellen Silvesterveranstaltungen ein.

Natürlich lässt es sich auch ohne Eintritt gut feiern, zum Beispiel mit Familie und Freunden auf dem Fockeberg in der Südvorstadt. Auf der ehemaligen Trümmerkippe kann man um Mitternacht mit einem mitgebrachten Sekt im Freien anstoßen und einen tollen Ausblick auf das Silvesterfeuerwerk in der Innenstadt genießen.

Weitere Informationen: www.leipzig.travel/veranstaltungen

Zimmerreservierung: www.leipzig.travel/Unterkuenfte

Redaktion: Andreas Schmidt und Laura Gruner

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Sep 20 2016

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – Überleben

Geißeln der Menschheit: Zerstörung – feindliche Umwelt. Diskussionsbeitrag mit Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte - Überleben

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – von Eric Mozanowski, Stuttgart

Im ersten veröffentlichten Teil der Serie Denkmalschutz – Umwelt und der lange Weg zur Gesundheit erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski, die Parallelen Gesundheitsgeschichte und Denkmalpflege.

Die Vergangenheit mit ihren Kulturgütern ist nicht reproduzierbar. Wie die Zeugnisse sichern und dem Schwund entgegen treten? Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass beispielsweise in der Wiederaufbauphase nach dem 2. Weltkrieg deutschlandweit mehr Kulturdenkmale zerstört und vernichtet wurden als während des Krieges. Diese Erkenntnis und Aufarbeitung hat der Bedeutung des Denkmalschutzes erheblich gestärkt. Es gibt Hoffnung für die weitere Etablierung der Denkmalpflege. „Aus dem 19. Jahrhundert stammten die Baupolizeiverordnungen und Brandschutzverordnungen, die zu einer umfassenden Gesetzgebung zusammengewachsen sind und nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland in den Bundesländern in den Bauordnungen etabliert wurden. Die Hoffnung, dass der Denkmalschutz auch eine angemessene Etablierung und deren Regelungen in die Länder der Bundesrepublik findet, wird nicht aufgegeben“, meint der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski.

Ein langer schmerzreicher Weg zur Gesundheit

Geschichtlich betrachtet nahmen die Geißeln der Menschheit, wozu auch die Tuberkulose zählte, teilweise bizarre Wendungen ein. Eric Mozanowski erläutert, dass die ätherische Erscheinung der schönen Schwindsüchtigen zum weiblichen Schönheitsideal um 1848 als Vorbild diente. Den englischen Malern einer englischen Malervereinigung von Dante Gabriel Rossetti, denen die Vorläufer Raphaels als Vorbild dienten, erhoben diese Schwindsüchtigen zum Schönheitsideal. Unter den bürgerlichen Dichtern, Malern und Musikern, die wie Spitzwegs „Der arme Poet“ in einer edlen Dachkammer hausten, gab es Schwindsüchtige. Die Tuberkulose galt als die Krankheit der „Romantika“.

Kultur und Kunst in Zeiten der Schwindsucht

Eric Mozanowski entführt die Teilnehmer in die Zeit der Schwindsucht und diskutiert die Zustände, die zu dieser „Geißel der Menschheit“ beigetragen hat. Nicht nur in Deutschland herrschten schlechte hygienische Zustände in den europäischen Großstädten war der Gesundheitszustand schlechter als auf dem Land. Aus der Not ist Kunst und Kultur entstanden. In Frankreich bezeichnete man die Schwindsucht in Künstlerkreisen als „romantisches Fieber“. Besonders in Paris fiel auf, dass schöne Frauen, die von der „Jeunesse doree“ umjubelt wurden, von heute auf morgen verschwanden – alleine, weil sie erkrankt waren. Von allen Bewunderern verlassen, dahinsiechten – eine Brutalität zu der Zeit. Das Schicksal einer dieser Schönen, Marie Duplessis, die an Schwindsucht gestorben war und deren Sarg einige befreundete Dichter und Maler folgten, nicht Herzöge, Marquis und Lords, die früher ihr Bett mit Gold übersäten, regten Alexandre Dumas den Jüngeren 1848 zu seinem Roman „Die Kameliendame“ an. Bald danach gestaltete Giuseppe Verdi aus dieser Vorlage seine „La traviata“ („Die Verirrte“), deren Aufführung in der Opernliteratur etwas unerhört Neues bedeutete. Zu erwähnen gilt, dass zum ersten Mal ein Komponist, einen zeitgenössischen Stoff auf die Bühne zu bringen wagt – die Geschichte der Kurtisane Violetta Valeri, die an galoppierender Schwindsucht stirbt.

Von nun an verschwand die Tuberkulose nicht mehr von den Opernbühnen. 1881 entstand die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach (1819-1880), in der die junge Antonia Crespel an Schwindsucht stirbt. 1895 gelangte Puccinis „La Boheme“ zur Aufführung. Ein Werk, durch das sich die Krankheit wie ein roter Faden zieht, und das wie die „La traviata“ Welterfolg hatte. All diesen Opern ist gemeinsam, dass von der Tuberkulose nicht nur gesprochen wird, sondern dass sie auch in den Verlauf der Handlung eingreift. Die Schwindsucht galt als unheilbar tödliche Krankheit. Sie führt das tragische Ende der Werke herbei, immer ist es ein zartes junges Mädchen, das an ihr stirbt.

Wie kam es, dass viele Opern zu dieser Zeit die Tuberkulose thematisierten?

Sie versinnbildlichten den tragischen Tod von jungen Menschen, deren Hoffen und Streben durch die heimtückische Krankheit ein jähes Ende fand. Ein Schicksal, das sie mit vielen ihrer realen Zeitgenossen teilten und das darum so große Anteilnahme fand.

Den Krankheitsnamen „Tuberkulose“ prägte 1832 Schönlein, der als Erster in Deutschland in seiner Würzburger Klinik die neuen diagnostischen Methoden „Perkussion“ und „Auskultation“ einführte und die verstorbenen Kranken sezieren ließ, um die Richtigkeit der am Krankenbett gestellten Diagnose zu kontrollieren.

Inventarisation von Baudenkmälern – Erfassung und Bedeutung

Immobilienexperte Eric Mozanowski zur den Parallelen im Bereich Denkmalpflege: „Denkmalschutz hat mit dem Ruf einer „Geißel der Menschheit“ zu kämpfen, denn die Meinungen um schützenswerte Kulturgüter gehen weit auseinander. Was wird unter einem Baudenkmal verstanden? Kurz beschrieben; eine bauliche Anlage aus vergangener Zeit.“ Die Erhaltung von Denkmalen wegen der kulturgeschichtlichen Bedeutung liegt im Interesse der Allgemeinheit. „Die Qualitäten beruhen auf künstlerische, technische, städtebauliche, volkskundliche, sozialgeschichtlichen oder wirtschaftsgeschichtlichen Einflüssen. Erinnerungen an historische Situationen oder Persönlichkeiten spielen dabei eine weitere wesentliche Rolle zur Erhaltung. Oft gestellte Frage, welche Objekte kommen in Frage? Die Bandbreite reicht vom Bauernhaus zum Gutshof über die Kirche, der weiträumigen Klosteranlage bis hin zu ganzen Städten. Die Geschichte ist nicht immer gerecht“, erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski das Verständnis des Denkmalschutzes. Damit Denkmalpflege beginnen kann, wird eine Inventarisierung, die Erfassung des Denkmales vorausgesetzt. Diese Erkenntnis reicht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Denkmalqualität wird durch die Inventarisierung sichtbar gemacht und rechtfertigt den staatlichen Erhaltungsanspruch. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass Inventarisierungen nicht nur auf den Baukörper anzuwenden sind, sondern auch aus Schmuck, Einrichtung, Funktion und Bild, dies erst zur geschichtlichen Aussage führt. Die Inventarisierung wird laufend fortgeführt. In vielen Diskussionen und Beiträgen stellt sich heraus, dass es im Bereich Denkmalschutz und Denkmalpflege in den Jahren auch Fehlurteile gab und gibt.

Es gibt Fehlurteile, die sich wie eine ewige Krankheit forterben. Wichtig in der Medizin bei der Heilung der Tuberkulose beispielsweise ist, sagt Eric Mozanowski, dass aufgrund der pathologisch-anatomischen Studien man zu der verhängnisvollen Ansicht kam, der anatomische Charakter der Krankheit schließe eine Heilung aus, auch wenn die Krankheit bereits im Anfangsstadium erkannt wurde.

Damit entstand bei Ärzten und Laien eine allgemeine Resignation. Man betrieb höchstens noch eine lindernde symptomatische Behandlung. Dem Kranken sollte solange wie möglich der wahre Charakter seines Lebens verborgen werden. Der Glaube damals, die Kenntnis von allem würde den Tod beschleunigen.

Eric Mozanowski zur Geschichte „Die Geißeln der Menschheit“ und die daraus entstandenen Kunstwerke und Beiträge, die bis heute überliefert sind, lohnen zur differenzierten Betrachtung und hat Schutz verdient – Sie bereichern unser Leben!

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt
Eric Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Str. 32
70174 Stuttgart
+49 (0)71122063173
+49(0)71122063180
mozanowski@yahoo.de
http://www.immobilien-news-24.org

Jul 14 2016

Internationale Gluck-Opern-Festspiele 2016

Staatsminister Dr. Markus Söder hat erneut Schirmherrschaft übernommen

Christoph Willibald Gluck, in Erasbach bei Berching geboren, gilt als einer der einflussreichsten und wichtigsten Opernkomponisten des 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt der diesjährigen Festspiele stehen unter dem Motto „ZEITkultur/STREITkultur“ seine Pariser Jahre und die damit verbundene Auseinandersetzung über die zukünftige Gestalt des Musiktheaters.

Dr. Markus Söder würdigt Renommee der Festspiele

Dr. Markus Söder, Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, ist wie bereits 2014 der Schirmherr der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele. Für ihn gilt es, das kulturelle Erbe der Europäischen Metropolregion Nürnberg zu erhalten und gegenwärtige sowie zukünftige Generationen dafür zu begeistern. „Christoph Willibald Gluck hat ein Vermächtnis von unschätzbarem Wert hinterlassen. Das Festspielprogramm führt uns vor Augen und Ohren, welch große Bedeutung Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen zukommt. Es ist schön zu verfolgen, wie sich die Internationalen Gluck-Opern-Festspiele als fester Baustein im kulturellen Leben Bayerns etabliert haben und mit ihrem einmaligen Konzept auch weltweit große Anerkennung genießen“, so Dr. Söder.

Stiftung NÜRNBERGER Versicherung macht Musikgeschichte erlebbar

Die Internationalen Gluck-Opern-Festspiele wurden im Jahr 2005 von Hans-Peter Schmidt, Vorsitzender des Stiftungsrats des Hauptförderers Stiftung NÜRNBERGER Versicherung, auf den Weg gebracht. Sie richten sich an Fans klassischer Musik, Liebhaber des Tanzballetts und Kulturinteressierte. „Renommierte Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, nationale und internationale Kooperationspartner sowie die kreativsten Kräfte der Europäischen Metropolregion Nürnberg tragen zu einem Fest der Sinne bei und lassen so manche vergessene Kostbarkeit der Musikgeschichte wieder aufleben“, erläutert Hans-Peter Schmidt.

Vielseitiges Programm umfasst auch eine Jugendoper

Das Festspiel-Programm vom 16. bis 30. Juli 2016 umfasst sechs Opern, sieben Konzerte, zwei Tanzgastspiele und eine Tagung. Die Vorstellungen finden auf vierzehn Bühnen in neun Städten der Europäischen Metropolregion Nürnberg statt: Nürnberg, Fürth, Erlangen, Ansbach, Amberg, Berching, Freystadt, Neumarkt und Würzburg. „Wir freuen uns auf zahlreiche musikalische Höhepunkte, unter anderem die Jugendoper „T.M.A. – Coming of Age“, die Tradition mit der Moderne vereint. Hiermit öffnen sich die Festspiele auch einem jugendlichen Publikum“, betonen Dr. Axel Baisch, Intendant, und Dr. Christian Baier, Künstlerischer Direktor der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Eintrittskarten erhalten Sie unter www.internationale-gluck-opern-festspiele.de .

Die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, mit Hauptsitz in Nürnberg und Niederlassungen in ganz Deutschland, bietet seit 1884 entsprechend ihrem Slogan „Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg“. Die NÜRNBERGER ist großer Personen- und Sachversicherer, Partner mittelständischer Betriebe und berufsständischer Versorgungseinrichtungen. Als Unternehmen mit Tradition fühlt sich die NÜRNBERGER der Gesellschaft verpflichtet und ist Förderer von Kultur, Wissenschaft und Sozialem. Außerdem engagiert sie sich im Pferdesport mit der Dressurserie NÜRNBERGER BURG-POKAL, im Tennis mit dem WTA-Turnier NÜRNBERGER Versicherungscup.

Kontakt
NÜRNBERGER Versicherungsgruppe
Malika Chiheb
Ostendstraße 100
90334 Nürnberg
0911 531-3604
0911 531-813604
malika.chiheb@nuernberger.de
http://www.nuernberger.de

Jun 30 2016

„Gluck“ für Alle

Internationale Gluck-Opern-Festspiele 2016: Zwei Wochen voller Opern, Konzerte, Tanzgastspiele

"Gluck" für Alle

Einstimmung auf die Jugendoper „T.M.A. – Coming of Age“ mit Sophia Bauer und Jakob Kreß.

„ZEITkultur/STREITkultur“ lautet das Motto der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele, die vom 16. bis 30. Juli 2016 auf vierzehn Bühnen der Europäischen Metropolregion Nürnberg inszeniert werden. Seit einigen Tagen sind rund um die einzelnen Veranstaltungsorte die Schlagworte „Gluck“ und „Streit“ auf leuchtend rot akzentuierten Plakaten zu lesen. Ein Verweis auf den Pariser Opernstreit, den der in Erasbach bei Neumarkt geborene Christoph Willibald Gluck durch seinen Schaffenseifer und seine Kreativität mitentfachte.

Das von der Festspielleitung gewählte Thema „Streit“ ist zeitlos. In den europäischen Metropolen des 18. Jahrhunderts gab es Dispute über die Freiheit des Menschen und neue Formen des Zusammenlebens. Heute prallt an gleicher Stelle meinungsstarkes, argumentarmes Behaupten auf selbstzentriertes Prioritätsdenken. Führende Politiker, Essayisten und Philosophen bedauern offen die nachlassende Bereitschaft zum fruchtbaren Diskurs.

Jugendoper „T.M.A. – Coming of Age“ vereint Tradition und Moderne

Sich auf Neues einzulassen, Grenzen zu überwinden und zu sich selbst zu finden, dafür steht die Festspiel-Neuproduktion „T.M.A. – Coming of Age“. Glucks Oper „Telemaco“ wird als packende Parabel über das Erwachsenwerden inszeniert, bereichert durch Ideen der Schüler der Dr.-Theo-Schöller-Schule Nürnberg und Studierenden der Hochschule für Musik Nürnberg. Die antike Sagenwelt wird mit den Lebensbedingungen moderner Jugendlicher verbunden, Glucks Musik trifft auf den Elektropop der Nürnberger Band „Wrongkong“. Eine unkonventionelle Mischung, die Lebensgefühle zum Ausdruck bringt und fasziniert.
Hiervon konnten sich die Mitglieder des PresseClubs und geladene Gäste im Marmorsaal der NÜRNBERGER Akademie anhand von Probenmitschnitten und einer Live-Darbietung überzeugen. Darüber hinaus wurden weitere Einblicke in das vielfältige Festspiel-Programm gegeben, das insgesamt sechs Opern, sieben Konzerte, zwei Tanzgastspiele und eine Tagung umfasst.

Hauptförderer ist Stiftung NÜRNBERGER Versicherungsgruppe

„Die Internationalen Gluck-Opern-Festspiele richten sich an Fans klassischer Musik, Liebhaber des Tanzballetts und entdeckungsfreudige Kulturinteressierte. Unser Anliegen ist es, das Erbe des Opernreformers Christoph Willibald Glucks aufrechtzuerhalten und die Europäische Metropolregion Nürnberg als Kulturregion zu stärken“, erläutert Hans-Peter Schmidt, Initiator der Festspiele und Vorsitzender des Stiftungsrats der als Hauptförderer fungierenden Stiftung NÜRNBERGER Versicherung. Den Auftakt bildet am 16. Juli 2016 die festliche Eröffnung „Die Macht der Musik“ mit Weltstar Elina Garanca in der Meistersingerhalle Nürnberg. Die Festspiele schließen am 30. Juli 2016
mit der Aufführung „Il parnaso confuso“ auf der Freiluftbühne Berching.

Weitere Informationen:
www.internationale-gluck-opern-festspiele.de

Die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, mit Hauptsitz in Nürnberg und Niederlassungen in ganz Deutschland, bietet seit 1884 entsprechend ihrem Slogan „Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg“. Die NÜRNBERGER ist großer Personen- und Sachversicherer, Partner mittelständischer Betriebe und berufsständischer Versorgungseinrichtungen. Als Unternehmen mit Tradition fühlt sich die NÜRNBERGER der Gesellschaft verpflichtet und ist Förderer von Kultur, Wissenschaft und Sozialem. Außerdem engagiert sie sich im Pferdesport mit der Dressurserie NÜRNBERGER BURG-POKAL, im Tennis mit dem WTA-Turnier NÜRNBERGER Versicherungscup.

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