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Okt 8 2018

Macht mangelnde Bildung dick?

Ärzte verschweigen die wahren Ursachen

Macht mangelnde Bildung dick?

Foto: Fotolia / ivolodina (No. 6072)

sup.- Die Ernährungsdiskussion kreist um die zentrale Frage, wie Übergewicht entsteht. Ist es der angeblich versteckte Zucker in Nahrungsmitteln? Sorgt die Limo für zusätzliche Pfunde? Brauchen wir Werbeverbote für Kinder oder Strafsteuern? Es gibt viele Angriffe, Forderungen und Skandalisierungen. Ein ernährungsphysiologischer Grundsatz kommt in der Diskussion allerdings nicht vor. Wer mehr Kalorien zu sich nimmt als er durch einen bewegungsarmen Lebensstil verbraucht, lebt mit dem Risiko, übergewichtig zu werden. Mit dieser gesicherten Erkenntnis lassen sich jedoch weder Schlagzeilen machen noch Geld verdienen.

Eine neue Theorie haben jetzt die Verbände der Kinder- und Jugendmediziner aufgestellt. In ihrer Erklärung zum Schutz vor Übergewicht (www.bvkj.de) stehen so markante Sätze wie „Ein zentraler Risikofaktor ist der Bildungsstatus der Eltern.“ Noch eine Aussage: „Bildungsniveau, berufliche Stellung sowie das Haushaltseinkommen entscheiden also wesentlich über die Gesundheit des Kindes.“ Man zitiert in der Erklärung aus der nationalen Kinder- und Jugendgesundheitsuntersuchung des Robert Koch-Instituts (KiGGS) und nennt eine 4,1-fach höhere Adipositas-Häufigkeit für Jungen und ein 4,4-fach höheres Risiko für Mädchen aus sozioökonomisch benachteiligten Familien. Geschickt verschwiegen wird dabei die kritische Bewertung des Bewegungsverhaltens von Kindern und Jugendlichen in der KiGGS-Studie. Nach dieser Studie erreichen rund 75 Prozent der Mädchen und 70 Prozent der Jungen im Alter von drei bis 17 Jahren nicht die körperliche Aktivität von mindestens 60 Minuten pro Tag. Anfang September 2018 veröffentlichte zudem die WHO eine Studie, die belegt, dass sich 25 Prozent der Erwachsenen weltweit zu wenig bewegen. In Deutschland liegt die Quote sogar über 40 Prozent.

Das Wort Bewegung kommt in der Erklärung der Mediziner nicht vor. Das ist verantwortungslos. Das Kind darf also ruhig vor der Playstation sitzen bleiben oder vom Sofa aus in sozialen Netzwerken unterwegs sein, weil angeblich der fehlende Bildungsabschluss der Eltern und das geringe Haushaltseinkommen die entscheidenden Risikofaktoren für die Zunahme des Körpervolumens sind. Mit ihrer Erklärung sind die Berufsverbände am 18. September 2018 sogar aus der Plattform Ernährung und Bewegung (PEB) ausgetreten. Dies ist ein Zusammenschluss von rund 100 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Hand und der Zivilgesellschaft, die sich aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Verantwortungsvolle Ärzte werden in ihrer Praxis aber auch künftig Eltern und deren Kindern bei den ersten Speckröllchen den Rat geben, nicht nur vor dem Bildschirm zu sitzen, sondern die Playstation gegen einen Fußball auszutauschen. Wer gemeinsam mit seinem Nachwuchs den Lebensstil insgesamt verbessern und die Familie mobil machen will, findet zahlreiche Tipps im Internet, beispielsweise unter www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Okt 4 2017

Mütterliche Risikofaktoren für kindliches Übergewicht

Prävention beginnt in der Schwangerschaft

Mütterliche Risikofaktoren für kindliches Übergewicht

Foto: Fotolia / Kzenon (No. 5893)

sup.- Rund 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland gelten als übergewichtig oder adipös. Noch viel zu wenig ist bekannt, welche entscheidenden Weichen pro Normalgewicht Mütter bereits in der Schwangerschaft und den ersten Lebensmonaten des Babys stellen können, um der Entwicklung von Übergewicht vorzubeugen. Laut Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) zählen vor allem Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung, Rauchen und zu wenig Schlaf während der Schwangerschaft zu den mütterlichen Risikofaktoren für späteres kindliches Übergewicht. „Die konsequente Nutzung der Vorsorgeuntersuchungen in Schwangerschaft und den ersten Lebensmonaten ist ein wirkungsvoller Hebel, um die spätere Gewichtsentwicklung von Mutter und Kind langfristig positiv zu beeinflussen“, erklärt der Kinder- und Jugendarzt Dr. Thomas Kauth, Vorstandsmitglied bei peb. Denn viele Frauen sind gerade in der Zeit rund um die Geburt besonders offen, ihren eigenen Lebensstil zu überdenken und zu verändern.

Einer peb-Studie zufolge gehören Kinder- und Jugendärzte, gefolgt von Frauenärzten und Hebammen, zu den wichtigsten und am häufigsten aufgesuchten Vertrauenspersonen von jungen Eltern. Weitere Erkenntnis der Studie: Grundsätzliche Informationen zu einem gesunden Lebensstil sind zwar den meisten jungen Eltern bekannt, die Umsetzung im Alltag fällt jedoch oft schwer. Hinzu kommt: Während in diesem Zusammenhang dem Thema Ernährung ein hoher Stellenwert eingeräumt wird, findet die Bedeutung von körperlicher Aktivität bei Eltern kaum Erwähnung. Dabei ist ein bewegungsfreudiger Lebensstil ein ganz maßgeblicher Aspekt zur Prävention von Übergewicht. „Ein hoher Fitnessgrad vor der Schwangerschaft und regelmäßige körperliche Aktivität während der Schwangerschaft können eine übermäßige Gewichtszunahme der Schwangeren sowie die Gewichtsentwicklung des Kindes sinnvoll steuern“, bestätigt PD Dr. Ulrike Kosten-Reck (Universitätsklinikum Freiburg), Sprecherin des peb-Expertenbeirats.

Als Pilotprojekt wird in Baden-Württemberg unter Leitung von peb eine Gesundheitsberatung für Schwangere und junge Eltern angeboten (Gemeinsam gesund: Vorsorge plus für Mutter und Kind), die an die bestehenden Schwangerschafts- und Kindervorsorgeuntersuchungen gekoppelt ist. Wertvolle Anregungen und praktische Tipps zu einem gesunden, bewegungsfreudigen Lebensstil bieten außerdem z. B. die Ratgeberportale www.pebonline.de, www.familienaufstand.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Dez 19 2016

Kindheit im Dauersitzen

Kleine Unterbrechungen, große Wirkung

sup.- Ein vorwiegend sitzender Lebensstil ist heute bei vielen Kindern nicht nur kennzeichnend für die Schul-, sondern auch für die Freizeit. Doch Dauersitzen macht krank. Die dominant sitzende Lebensweise bei Kids begünstigt nach Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) u. a. Übergewicht, eine geringere Knochendichte, verminderte Leistungsfähigkeit, ein höheres Aggressionspotenzial sowie ein insgesamt schlechteres Wohlbefinden. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge können viele Risiken bereits durch kleine Bewegungspausen reduziert werden. Deshalb sollten Eltern ihren Nachwuchs dazu motivieren, das Sitzen wenigstens alle 20 Minuten durch Aufstehen und Umhergehen zu unterbrechen. Solche Interventionen ersetzen aber natürlich nicht die Notwendigkeit von regelmäßiger körperlicher Aktivität, die für gesundes Heranwachsen unerlässlich ist. Tipps und Anregungen zu einem bewegungsfreudigen Lebensstil finden Eltern z. B. auf den Portalen www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de

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Okt 24 2016

Erhöhtes Risiko für Übergewicht in der Pubertät

Verminderter Grundumsatz plus weniger Bewegung

Erhöhtes Risiko für Übergewicht in der Pubertät

Foto: Fotolia / Syda Productions (No. 5664)

sup.- Das Risiko, Übergewicht zu entwickeln, ist in der Pubertät besonders erhöht. Gerade in dieser Entwicklungsphase (zehn bis 16 Jahre), in der Jugendliche den größten Wachstumsschub haben, sinkt der absolute Grundumsatz im Ruhezustand um etwa ein Viertel. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher um Mohammod Mostazir (Universität von Exeter), die 347 Kinder im Alter zwischen sieben und 14 Jahren im Rahmen der EarlyBird Studie halbjährlich über zehn bis zwölf Jahre untersucht haben. Dabei wurden jeweils der Energieverbrauch bei körperlicher Aktivität sowie im Ruhezustand, der Body-Mass-Index (BMI) und der Körperfettanteil gemessen.

Der durchschnittliche Grundumsatz in Ruhe liegt bei Jungen im Alter von zehn Jahren bei täglich rund 1.600 Kilokalorien, bei gleichaltrigen Mädchen bei ca. 1.500 Kilokalorien. Im Alter von 15 Jahren verbrauchen Jugendliche dagegen laut der Untersuchung im Schnitt 400 bis 500 Kilokalorien pro Tag weniger im Ruhezustand. Hinzu kommt: Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass das Bewegungspensum von Kindern mit zunehmendem Alter deutlich sinkt. So reduziert sich z. B. bei Mädchen die körperliche Aktivität zwischen sieben und 16 Jahren um durchschnittlich ein Drittel. Damit addieren sich in der Pubertät im Hinblick auf die Gewichtsentwicklung zwei Entwicklungen, die eine unausgewogene Energiebilanz begünstigen: Sowohl der Energieverbrauch bei körperlicher Aktivität als auch der Energieverbrauch im Ruhezustand nehmen deutlich ab.

Die englische Studie bestätigt mit ihren Resultaten eindrucksvoll, welch einen hohen Stellenwert ein bewegungsfreudiger Lebensstil insbesondere auch in der Pubertät zur Prophylaxe von Übergewicht hat. Gerade diese Altersgruppe verbringt ihre Freizeit heute jedoch bevorzugt passiv hockend vor digitalen Medien. Diesem bewegungsarmen Verhalten entgegenzuwirken, ist nicht zuletzt auch eine ganz wesentliche Aufgabe der Eltern, um physisch wie psychisch gesundes Heranwachsen ihrer Sprösslinge zu fördern. Tipps und Anregungen von namhaften Experten, wie dies gelingen kann, gibt z. B. das von der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) empfohlene Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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Jul 15 2016

Sitzzeiten bei Kindern unterbrechen

Positiver Einfluss auf die Gesundheit

sup.- Kleine Maßnahme mit großer Wirkung: Kinder und Jugendliche verbringen mittlerweile viel Zeit in ihrer Freizeit sitzend vor Bildschirmen. Laut Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) genügt es bereits, das Sitzen mehrmals in der Stunde (alle 20 Minuten) durch Aufstehen und Umhergehen zu unterbrechen, um die Gesundheit positiv zu beeinflussen. Der Grund: „Neue Erkenntnisse zeigen, dass neben allgemeiner Inaktivität auch langes ununterbrochenes Sitzen einen zusätzlichen Risikofaktor darstellt, selbst wenn man sich sonst viel bewegt“, erklärt Prof. Gerhard Huber (Institut für Sport und Sportwissenschaft an der Universität Heidelberg). Eltern sollten deshalb ihre Sprösslinge zu „Bewegungspausen“ motivieren. Solche Interventionen ersetzen aber natürlich nicht die Notwendigkeit von regelmäßiger körperlicher Aktivität, die gerade für Heranwachsende unerlässlich ist. Tipps, wie Kids in Schwung gebracht werden können, gibt z. B. das gleichnamige Ratgeber-Portal für Eltern und Erzieher www.komm-in-schwung.de .

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Mrz 21 2016

Kinder brauchen Bewegung

Sitzender Lebensstil birgt hohe Risiken

Kinder brauchen Bewegung

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Der vorwiegend sitzende Lebensstil ist eine Verhaltensweise, die im Erwachsenenalter mit zahlreichen Folgeerkrankungen wie Diabetes vom Typ-2, Herz-Kreislaufstörungen sowie einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für bestimmte Krebsarten in Verbindung gebracht wird. Studien weisen zudem darauf hin, dass auch schon bei Kindern und Jugendlichen eine sitzende Lebensweise mit etlichen Risiken in Zusammenhang steht. Dazu gehören nach Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) u. a. eine geringere Knochendichte, verminderte Leistungsfähigkeit, ein höheres Aggressionspotenzial sowie ein insgesamt schlechteres Wohlbefinden. Außerdem fördert die Dominanz von sitzenden Tätigkeiten ein Ungleichgewicht von Energieaufnahme und Energieverbrauch, wodurch Übergewicht begünstigt wird.

Die durch lange Sitzzeiten verursachten physischen, psychischen und emotionalen Probleme können auch nur bedingt durch tägliche körperliche Aktivität ausgeglichen werden. „Neue Erkenntnisse zeigen, dass neben allgemeiner Inaktivität auch langes ununterbrochenes Sitzen einen zusätzlichen Risikofaktor darstellt, selbst wenn man sich sonst viel bewegt“, warnt Prof. Gerhard Huber (Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg).

Das Sitzverhalten selbst ist also entscheidend und sollte deshalb unter Einfluss der Eltern unbedingt reduziert und verändert werden. Laut peb genügt es bereits, das Sitzen mehrmals in der Stunde durch Aufstehen und Umhergehen zu unterbrechen, um die Gesundheit positiv zu beeinflussen. Solche Interventionen ersetzen aber natürlich nicht die Notwendigkeit von moderater bis intensiver körperlicher Aktivität. Sie sollte ein selbstverständlicher Bestandteil für mindestens eine Stunde pro Tag im Alltag von Kindern und Jugendlichen sein. Tipps und Anregungen, wie Eltern ihren Nachwuchs von klein auf für einen bewegungsfreudigen Lebensstil begeistern können, geben Experten z. B. auf dem Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de

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Jun 8 2015

Elterliche Ratschläge zu gesundem Lebensstil

An Stärken statt an Schwächen appellieren

sup.- Ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität sind wesentliche Säulen für gesundes Heranwachsen. Elterliche Ratschläge in diese Richtung haben mehr Erfolg, wenn sie bei ihren Kindern an deren Stärken appellieren statt mit Ermahnungen und Verboten zu operieren. Das zeigt eine Studie von Dr. Emily Falk (University of Pennsylvania). Der zufolge fühlen sich Menschen in der Defensive, wenn sie mit Hinweisen konfrontiert werden, die ihnen ihre Schwächen und Fehler aufzeigen. Wirkungsvoller ist eine Einflussnahme über positive Motivation. Die Vorbildfunktion der Eltern spielt dabei natürlich auch eine wichtige Rolle. So sollte dem Nachwuchs Freude und Spaß an Bewegung vermittelt werden sowie Genuss an der Vielfalt bei den Geschmacksrichtungen von Lebensmitteln. Weitere Infos, wie Eltern ihren Nachwuchs durch Selbstbestätigung zu einem gesunden Lebensstil anregen können, bietet z. B. das mehrsprachige Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de , das von der „Plattform Ernährung und Bewegung“ (peb) empfohlen wird.

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Mai 26 2015

Wichtig für gesundes Heranwachsen

Sitzzeiten unterbrechen und reduzieren

Wichtig für gesundes Heranwachsen

Foto: Fotolia

sup.- Langes Sitzen hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Und dieser Effekt lässt sich nur partiell durch regelmäßigen Ausgleichssport kompensieren. Vielsitzen (zwischen vier und elf Stunden täglich) ist laut einer aktuellen Metaanalyse von Wissenschaftlern der Universität Toronto ein eigenständiger Risikofaktor, insbesondere für die Entwicklung von Diabetes (91 Prozent) wie auch für Herz-Kreislauf- (14 Prozent) und Krebs-Erkrankungen (13 Prozent). Die Ergebnisse der Auswertungen von 41 Studien zu diesem Thema sind eindeutig: Dauersitzen macht krank. Die kanadischen Forscher regen deshalb an, dass bei Gesundheitsprogrammen neben der Förderung von körperlicher Aktivität auch Strategien entwickelt werden müssten, die sich ausdrücklich gegen das weit verbreitete Sitzen richten.

Diesen Appell sollten sich unbedingt auch Eltern zu Herzen nehmen. Laut der europäischen HELENA-Studie verbringen Kinder und Jugendliche heute durchschnittlich 9,1 Stunden pro Tag im Sitzen. Das entspricht rund 70 Prozent ihrer Wachzeit. „Neue Erkenntnisse zeigen, dass neben allgemeiner Inaktivität auch langes ununterbrochenes Sitzen einen zusätzlichen Risikofaktor darstellt, selbst wenn man sich sonst viel bewegt“, warnt Prof. Gerhard Huber (Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg). Dieser Sitz-Trend begünstigt schon bei Kids Probleme wie Übergewicht, Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen sowie Defizite bei der Herausbildung von motorischen Fähigkeiten. Für eine Reduzierung und Unterbrechung der Sitzzeiten (wenigstens alle 20 Minuten) zu sorgen, die Kids vor allem vor Online-Medien verbringen, sollte Eltern deshalb ein genauso wichtiges Anliegen sein, wie generell einen bewegungsfreudigen Alltag zu fördern. Tipps und Anregungen für einen gesunden Lebensstil mit altersadäquatem Bewegungsniveau und ausgewogener, abwechslungsreicher Ernährung ohne einseitige Verbote bietet z. B. das von Experten konzipierte Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de , das von der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) empfohlen wird.

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Jan 12 2015

Erhöhte Blutdruckwerte bei Kids

Messungen ab dem dritten Lebensjahr ratsam

sup.- Andere Zeiten, andere Krankheiten: So wie der früher als Alterszucker bezeichnete Diabetes vom Typ 2 inzwischen in nahezu jedem Alter auftreten kann, gilt dies mittlerweile auch für Bluthochdruck. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin: „Ab dem dritten Geburtstag sollten Eltern regelmäßig den Blutdruck ihres Kindes messen lassen“, empfiehlt Dr. Hermann Josef Kahl, Präventionsexperte des BVKJ. Ein erhöhtes Risiko zeigt sich insbesondere bei übergewichtigen Kids sowie bei denjenigen, deren Eltern Bluthochdruck haben. Zu den wesentlichen Maßnahmen, um erhöhte Werte zu senken, gehört vor allem, dass Eltern ihren Nachwuchs zu einem bewegungsfreudigen Alltag motivieren und dafür sorgen, Sitzzeiten vor Online-Medien in engen Grenzen zu halten. Tipps und Anregungen für einen körperlich aktiven Lebensstil bietet z. B. das mehrsprachige Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de , das von der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) empfohlen wird.

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Jan 12 2015

Kinder brauchen Herausforderungen

Aufbau eines positiven Selbstkonzeptes

Kinder brauchen Herausforderungen

Grafik: komm-in-schwung.de

sup.- Kinder brauchen von klein auf Herausforderungen, die sie fordern und fördern. Eltern sollten ihren Nachwuchs aufmerksam begleiten, aber nicht in Watte packen. Übertriebene Fürsorge verhindert den Aufbau eines positiven Selbstkonzeptes, das Basis für die Entwicklung zu einer starken Persönlichkeit ist. Die Botschaft der „Plattform Ernährung und Bewegung“ (peb) lautet: „Probier etwas mal selber und du wirst stolz und glücklich sein, wenn du es geschafft hast“, so die peb-Vorstandsvorsitzende und Sportpsychologin Prof. Ulrike Ungerer-Röhrich. So sollten Eltern z. B. auf unnötige Hilfsmittel wie einem Dreirad mit Stange oder ständigem Buggy-Einsatz verzichten.

Wichtig ist es, die Sprösslinge zum Ausprobieren zu ermutigen, ob im Kleinkindalter alleine den Treppenaufstieg zu wagen oder später den überschaubaren Schulweg selbständig zurückzulegen. Jungen und Mädchen ist nicht damit geholfen, wenn sie sich nie selber mit neuen Situationen auseinandersetzen müssen. „Die „kleinen Gefahren“, die aufgeschürfte Knie oder blaue Flecken verursachen können, werden durch die positive Persönlichkeitsentwicklung bei weitem aufgewogen“, so peb. Die Fähigkeit, Schwierigkeiten zu meistern, Belastungen auszuloten und dadurch an ihnen zu wachsen, sollte frühzeitig trainiert werden. Diese Widerstandsfähigkeit, die so genannte Resilienz, hilft auch im späteren Leben, mit Rückschlägen umgehen zu können, ohne zu resignieren. Weitere Infos und Anregungen, wie Eltern ihre Kinder auf dem Weg zu einer starken Persönlichkeit unterstützen, gibt es unter www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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