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Nov 6 2018

Deutsche Alzheimer Gesellschaft begrüßt Stellungnahme des Ethikrats: Zwang in der Pflege muss letztes Mittel sein

(Mynewsdesk) Berlin, 5. November 2018. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) begrüßt die Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zum Thema Hilfe durch Zwang im Sozial- und Gesundheitswesen. Menschen mit Demenz sind aufgrund ihrer Erkrankung besonders gefährdet, Opfer von Zwangsmaßnahmen zu werden. Viele demenzkranke Menschen sind unruhig, verkennen gefährliche Situationen oder zeigen Verhaltensweisen, die für andere Menschen schwer nachvollziehbar und anstrengend sind. Zu den häufigsten Zwangsmaßnahmen gehören das Einschließen, das Fixieren mit Bettgittern und Gurten sowie das Ruhigstellen mit Medikamenten.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft stimmt dem Ethikrat zu, dass Zwangsmaßnahmen im Kontext professioneller Altenpflege nur als „Ultima Ratio“ in Betracht kommen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Das bedeutet, dass die Strukturen von Pflegeeinrichtungen, die internen Prozesse sowie die Arbeitsbedingungen so gestaltet werden müssen, dass Zwang eine Ausnahme bleibt. Dazu sagt Monika Kaus, 1. Vorsitzende der DAlzG: „Wir müssen mehr tun, damit Einrichtungen der Altenpflege ohne Zwang auskommen. Insbesondere der große Einsatz von Medikamenten in diesem Zusammenhang ist erschreckend.“ Erst kürzlich hat ein Bericht der Techniker Krankenkasse (TK) gezeigt, dass mehr als ein Drittel der TK-Versicherten mit Demenz mit Antipsychotika behandelt werden. Die DAlzG weist außerdem darauf hin, dass das Thema Zwang auch bei der Pflege zu Hause eine Rolle spielt. Wenn pflegende Angehörige mit der Situation überfordert sind, können auch sie zu Zwangsmaßnahmen wie Einschließen übergehen. „Wir dürfen Angehörige nicht allein lassen“, sagt Monika Kaus, „sie brauchen Informationen über Demenz und die Folgen sowie mehr Beratungs- und Unterstützungsangebote.“

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

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Hintergrund

Heute leben in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Nummer 030 – 259 37 95 14.

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Friedrichstr. 236

10969 Berlin

Tel.: 030 – 259 37 95 0

Fax: 030 – 259 37 95 29

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Nov 5 2018

Brücke für die Gesundheitstechnologie

Erfolgreiche Delegationsreise „ILDA-care“ mit dänischen Unternehmern in der BioRegion STERN

Brücke für die Gesundheitstechnologie

Die Delegation aus Dänemark zu Besuch im Gustav-Werner-Stift der BruderhausDiakonie in Reutlingen. (Bildquelle: Jan Zawadil)

(Stuttgart/Tübingen/Reutlingen/Göppingen) – Im Rahmen des EU-Projektes ILDA-care besuchte eine Delegation von dänischen Unternehmern die BioRegion STERN. ILDA-care steht für „Intelligent Logistics, Digitalisation and Automated Workflows for the Homecare and Nursing homes sector“ und ist eine Initiative zur systematischen Verbesserung der Effizienz im Pflegesektor. Die Teilnehmer aus Dänemark erhielten außergewöhnliche Einblicke in innovative Lösungen für den Pflegebereich aus Baden-Württemberg.

Eine große Herausforderung für Gesellschaften in Industrienationen ist die schnell wachsende Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen; laut einer Prognose des Statistischen Bundesamtes könnte die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis 2030 auf 3,4 Millionen Menschen ansteigen. Um ihre Betreuung in Heimen oder zu Hause zu verbessern, müssen Lösungen gefunden werden, damit sich die Pflegekräfte auf die persönliche Betreuung der Menschen konzentrieren können, anstatt ihre knappen Ressourcen mit zeitaufwändigen formalisierten Arbeitsabläufen zu verbrauchen. ILDA-care wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Gesamtbudget von knapp 210.000 Euro ausgestattet, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus der BioRegion STERN und aus Dänemark sowie mehrere Forschungsinstitute beteiligen sich an dem Förderprojekt.

Ziel des EU-Projekts ist die Bildung einer neuen Wertschöpfungskette, die intelligente Logistik, Digitalisierung und Automatisierung für den Pflegebereich verknüpft. Für ILDA-care kooperieren das dänische Cluster Welfare Tech aus Odense und die BioRegio STERN Management GmbH aus Stuttgart. Im Rahmen dieser strategischen internationalen Partnerschaft hatten hiesige Unternehmer im vergangenen Juni das Cluster in Dänemark besucht und sich über das vorbildliche dänische Gesundheitssystem informiert. Im Oktober kamen die Kollegen aus Skandinavien nach Baden-Württemberg, um in Tübingen, Reutlingen, Göppingen und Stuttgart innovative Lösungen im Pflegebereich kennenzulernen.

Erste Station war das LebensPhasenHaus (LPH) in Tübingen; hier wurden die Teilnehmer von Thorsten Flink, Geschäftsführer WIT-Geschäftsbereich Allgemeine Wirtschaftsförderung der Stadt Tübingen, begrüßt. Das LPH ist ein Verbundforschungsprojekt für Forschung, Demonstration und Wissenstransfer unter anderem der Universität und des Universitätsklinikums Tübingen, das für Jedermann geöffnet ist. Hier konnten die Unternehmer aus Dänemark nicht nur den Einsatz altersgerechter Assistenzsysteme, digitale Informations- und Kommunikationstechnologien mit einfacher Steuerungsoberflächen sowie die intelligente Vernetzung der Systeme erleben. Sie konnten auch beobachten, wie Technik und Dienstleistungen für Besucher getestet, bewertet und erlebbar gemacht werden.

In Reutlingen stand ein Besuch des Gustav-Werner-Stifts der BruderhausDiakonie auf dem Programm. Nach der Begrüßung durch Alexander Kreher, Finanz- und Wirtschaftsbürgermeister der Stadt Reutlingen, konnte die Delegation innovative Technologien für die Pflege im Seniorenzentrum besichtigen. Die BruderhausDiakonie arbeitet eng mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart zusammen, das Ambient Assisted Living (AAL) und Smart Home Systeme in einigen Häusern der BruderhausDiakonie implementiert hat. Der dänischen Delegation wurde unter anderem das Warnsystem „Safe@Home“ vorgeführt, das bei Stürzen oder Unglücksfällen automatisch Helfer alarmiert. Sensoren, die im Raum angebracht sind, können erkennen, dass sich bei einem Sturz der Körperschwerpunkt eines Menschen ungewöhnlich schnell ändert und lösen über eine sogenannte Carebox einen Alarm aus.

Speziell für Senioren entwickelte Computerspiele, die in der Tagespflege eingesetzt werden, regen die Bewohner zum Kopfrechnen oder zu Geschicklichkeitsspielen an. Da das System mittels eines Sensors die Bewegungen der sitzenden Spieler erkennt, werden gleichzeitig Gedächtnis und Motorik – ganz ohne Maus und Tastatur – trainiert. Die Begeisterung, mit der die Senioren dabei waren, beeindruckte auch Lars M. Jessen. Für den Geschäftsführer eines dänischen IT-Unternehmens, das Software-Lösungen für den stationären und ambulanten Pflegesektor entwickelt, war es ein „echtes Aha-Erlebnis“, zu sehen, wie die Computerspiele in den Pflegealltag eingebunden sind. „Hier arbeiten Unternehmen, Institutionen und Kommunen erfolgreich als Partner zusammen, um Innovationen zu entwickeln und zu implementieren.“

Aufschlussreich war für die Gäste auch der Besuch des Campus Göppingen an der Hochschule Esslingen. Alexander Fromm von der Wirtschaftsförderung Landkreis Göppingen begrüßte die Teilnehmer der Delegation im Pflegelabor Care Lab (CarLa), das im Rahmen des Schwerpunkts Angewandte Medizintechnik eingerichtet wurde. Hier können in realistischer Umgebung technische Lösungen für die Pflege älterer Menschen entwickelt und getestet werden.

Auf dem Programm standen außerdem Besuche im Transferzentrum Mikroelektronik TZM GmbH in Göppingen und beim Fraunhofer-IPA sowie die Präsentationen mehrerer Unternehmen aus der BioRegion STERN, die sich mit technischen Innovationen im Pflegebereich beschäftigen.

Aus diesen praktischen Beispielen und den spannenden Diskussionen, entwickelten die Unternehmer und Forscher im anschließenden Workshop mehrere konkrete Ideen rund um das Thema häusliche Pflege. BioRegio STERN-Projektleiterin Dr. Margot Jehle: „Die beiden Delegationsreisen im Rahmen von ILDA-care haben alle Teilnehmer begeistert, für neue Kontakte gesorgt und konkrete Kooperationen angestoßen. Wir können bereits jetzt von einer neuen Brücke für die Gesundheitstechnologie zwischen Deutschland und Dänemark sprechen.“

Kontakt für Unternehmer: ILDA-care Projektleiterin Dr. Margot Jehle:
jehle@bioregio-stern.de, +49-711-87035429

Video zur Delegationsreise nach Dänemark im Juni 2018:
Mehrere Vertreter von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Hochschulen und Instituten aus der BioRegion STERN besuchten im Juni 2018 die Partnerregion Odense in Dänemark. Das Video zur Delegationsreise:
https://www.youtube.com/watch?v=xVrJk9KpoTo&t=6s

Über Welfare Tech
Welfare Tech ist ein dänisches Cluster, das Innovation und Geschäftsentwicklung in den Bereichen Gesundheitswesen, häusliche Pflege und soziale Dienste vernetzt. Die Mitglieder von Welfare Tech kommen aus der Privatwirtschaft, aus öffentlichen Einrichtungen sowie Forschung und Lehre. Durch seine Mitglieder verfügt Welfare Tech über ein fundiertes Wissen über den dänischen Markt und fungiert als nationaler Türöffner für internationale Unternehmen, die auf dem dänischen Markt aktiv werden wollen.
https://en.welfaretech.dk/

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

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Nov 2 2018

Angehörige pflegen – daheim oder im Heim?

ARAG Experten über das Thema Pflege und Betreuung von Angehörigen

Ob zu Hause, ambulant oder im Heim – die Pflege von Angehörigen stellt meist die ganze Familie vor eine echte Herausforderung. Doch egal für welches Modell man sich entscheidet, es gibt viele Möglichkeiten, sich Unterstützung und Hilfe zu holen.

Pflege zu Hause
Die gewohnte Umgebung gibt Sicherheit. Ein Glück, wer pflegende Angehörige in der Familie hat, die vertraut sind und die persönlichen Eigenheiten bestens kennen. Menschen, die sich kümmern, ohne auf die Uhr zu schauen. Die Pflege zu Hause ist auch die kostengünstigste Lösung. Die Pflegeversicherung zahlt bei der Betreuung durch Angehörige ein vom Pflegegrad abhängiges Pflegegeld direkt an den Versicherten. Dieser kann über die Verwendung dieser Mittel frei entscheiden. Es gibt fünf Pflegegrade, das maximale Pflegegeld für häusliche Pflege liegt zurzeit bei 901 Euro monatlich. Zudem weisen die ARAG Experten darauf hin, dass Pflegebedürftige einen Anspruch auf 40 Euro im Monat für Pflegehilfsmittel wie etwa Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel haben. Beraten lassen können sich Angehörige bei ihren Pflegekassen. Die haben in der Regel Pflegeberater, die unverbindlich und meist kostenlos beraten.

Damit die Pflege zu Hause reibungslos klappt, sollte man zudem vorher prüfen, ob die Wohnung für die Pflege geeignet ist oder eventuell barrierefrei umgebaut werden muss. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass solche Umbaukosten oft als außergewöhnliche Belastung von der Steuer abgesetzt werden können.

Seit 1. Januar 2017 hat die Pflegeperson unter Umständen sogar einen Anspruch auf Leistungen zur sozialen Sicherung. Voraussetzung ist, dass der Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 bis 5 in häuslicher Umgebung nicht erwerbsmäßig und mindestens zehn Stunden pro Woche, verteilt auf mindestens zwei Tage, gepflegt wird. Die Pflegeperson hat dann Anspruch auf Leistungen zur Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung.

Pflege mit dem Pflegedienst
Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, aber professionelle Unterstützung benötigt, kann einen ambulanten Pflegedienst beauftragen. Dabei kann der Grad der Pflege an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden und der Pflegebedürftige kann in seinen vertrauten vier Wänden bleiben. Der ambulante Pflegedienst bietet neben körperbezogenen Pflegemaßnahmen und der Hilfe bei der Haushaltsführung zusätzlich auch pflegerische Betreuungsmaßnahmen an. Auch hierbei richtet sich die Höhe der finanziellen Unterstützung nach dem Pflegegrad des Patienten. Der Pflegebedürftige erhält dann sogenannte Kombinationsleistungen, d.h. das Pflegegeld wird nach Abzug der Kosten für den ambulanten Pflegedienst nur noch anteilig ausgezahlt.
In der Pflege ist es wichtig, dass sich die Betreuten mit ihrem Dienst wohl fühlen. Ist dies nicht der Fall, darf man ihm nach Auskunft der ARAG Experten fristlos kündigen, auch wenn der abgeschlossene Pflegevertrag etwas anderes besagt.

Pflege im Heim
Ist Pflege in den eigenen vier Wänden nicht oder nicht mehr möglich, stellt sich die Frage, ob die Pflege im Heim möglich ist. Oder in einer seniorengerechten Wohnung, in der betreutes Wohnen angeboten wird. Eine Pflege im Heim ist sicherlich die teuerste Variante. Wenn die Kosten für die Pflege durch die gesetzliche Pflegeversicherung und eventuell durch eine private Zusatzversicherung nicht abgedeckt werden, kommen möglicherweise Kosten auf die Angehörigen zu.
Bevor die Kinder für Unterhaltszahlungen herangezogen werden, müssen die Eltern im eigenen Pflegefall sämtliche Einkünfte aus gesetzlicher und privater Rente und der Pflegeversicherung, aber auch aus ihrem Vermögen ausgeben. Das bedeutet, dass nicht nur die Vermögenserträge, sondern auch der Vermögensstamm selbst zur Deckung der Pflegekosten herangezogen wird. Lediglich einen Schonbetrag von derzeit 5.000 Euro zuzüglich weiterer 5.000 Euro für den Ehegatten muss nicht eingesetzt werden. Haben die Eltern Anspruch auf Grundsicherung im Alter, müssen sie sie auch beantragen – diese Einkünfte haben Vorrang vor dem Unterhalt durch die Kinder.

Bei der Suche nach einer geeigneten Unterbringung raten die ARAG Experten, nicht nur auf die Außendarstellung des Hauses im Internet oder in Broschüren zu achten. Ein Gespräch mit Bewohnern kann helfen, ein Gefühl für die Atmosphäre im Heim zu bekommen. Zudem sollte man sich einen Eindruck vom Pflegepersonal machen. Wie geht es mit alten Menschen um? Werden die Bewohner immer von derselben Person versorgt? Wie ist die Verteilung von Fachkräften und angelernten Mitarbeitern? Auch ein Blick in die Hausordnung und den Heimvertrag kann aufschlussreich sein.

Heimverträge nicht mehr einseitig änderbar
Eine gängige Klausel von Heimverträgen sah bislang vor, dass der Betreiber von Pflege- und anderen Wohneinrichtungen das Recht zusteht, den Vertrag einseitig zu ändern – wenn sich beispielsweise die Betriebskosten erhöhen. Eine Zustimmung der Bewohner war nicht nötig. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs ist diese fragwürdige Praxis nicht mehr erlaubt. Damit wurden die Rechte von Heimbewohnern gegenüber Betreibern deutlich gestärkt (Bundesgerichtshof, Az.: III ZR 279/15)

Alles zum Thema Pflege:
https://www.arag.de/auf-ins-leben/pflege-und-betreuung/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.)
Dr. Renko Dirksen Dr. Matthias Maslaton Werner Nicoll Hanno Petersen Dr. Joerg Schwarze
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Okt 13 2018

SENCURINA Seniorenbetreuung jetzt neu in Braunschweig

24 Stunden Pflege und Betreuung im eigenen Zuhause

SENCURINA Seniorenbetreuung jetzt neu in Braunschweig

Julia Bohlmann, Standortleitung SENCURINA Braunschweig

Braunschweig, den 13.10.2018: Jetzt neu und auch in Braunschweig. SENCURINA expandiert weiter und eröffnet zum 13.10.2018 einen Standort in Braunschweig und Umland.

Julia Bohlmann übernimmt als SENCURINA Standortleiterin die Bereiche Braunschweig, Wolfenbüttel, Salzgitter und Helmstedt.

Frau Bohlmann gewährleistet durch ihre regionale Verbundenheit die direkte Nähe und persönliche Betreuung ihrer Kunden. Sie ist in Braunschweig geboren und hat, bis auf einige Jahre im Ausland, ihre beruflichen Erfahrungen in Braunschweig gesammelt.
In den vergangenen 20 Jahren war Frau Bohlmann in der Geschäftsführung von 3 familiengeführten Braunschweiger Apotheken tätig.

Ihr erklärtes Ziel ist es:
Pflegebedürftigen zu realisieren im gewohnten Umfeld zu bleiben und den Betroffenen, bzw. deren Angehörigen eine Betreuungskraft zu vermitteln, die Sie qualifiziert und liebevoll unterstützt Ihren Alltag zu meistern. Wichtig ist ihr, dass Klient und Betreuungskraft zu einander passen. Sowohl was die fachliche Qualifikation betrifft, als auch, dass die „Chemie“ stimmt. Alle Sencurina Betreuungskräfte befinden sich in einem legalen Arbeitsverhältnis und sind sozialversichert

SENCURINA hat es sich zur Aufgabe gemacht, älteren Menschen eine optimale, individuelle und bezahlbare Versorgung in den eigenen 4 Wänden möglich zu machen, so dass sie im Idealfall ein Leben lang selbstbestimmt zu Hause wohnen.

Angeboten wird sowohl das „betreute Wohnen zuhause“, als auch die regelmäßige Alltagshilfe, von wenigen Stunden pro Woche bis hin zur 24 Stunden Betreuung. Die SENCURINA Gruppe ist in der Lage schnell und zuverlässig auf eine Vielzahl von erfahrenen Betreuungskräften zurückzugreifen.

Sencurina bietet eine telefonische Erreichbarkeit an 365 Tagen im Jahr in der Zeit von 6 bis 23 Uhr.
In folgenden Gebieten steht Frau Bohlmann als persönliche Ansprechpartnerin zur Verfügung:
Braunschweig und Salzgitter, sowie die gesamten Landkreise von Wolfenbüttel und Helmstedt.

Sencurina Seniorenbetreuung und Seniorenassistenz stundenweise, beides auch im Rahmen einer 24-Stunden-Betreuung und Pflege, Demenzbetreuung und Pflege

Firmenkontakt
SENCURINA Braunschweig
Julia Bohlmann
Jasperallee 71
38102 Braunschweig
0531 28 310 520
0531 28 310 529
braunschweig@sencurina.de
https://sencurina.de/standorte/braunschweig/

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Uwe Meinken
Hollerallee 8
28209 Bremen
0421-95910 188
kontakt@sencurina.de
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Okt 9 2018

Familienfreundlichkeit beim P-Werk

Zweites Qualitätssiegel für den Personaldienstleister

Familienfreundlichkeit beim P-Werk

Siegel familienfreundlicher Arbeitgeber 2018-2021 (Bildquelle: @Bertelsmann Stiftung)

Für ihre mitarbeiter- und familienorientierte Personalpolitik hat das P-Werk im Herbst 2015 erstmals das Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ der Bertelsmann Stiftung erhalten. Nun geht es in die „Verlängerung“.
Erneut hat das das P-Werk überzeugt und erhält das Siegel 2018 – 2021.

Was bedeutet Familienfreundlichkeit in einem mittelständischen Betrieb?
Eine flache Hierarchie, kurze Entscheidungswege sowie ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Mitarbeiter – das ist die Basis für ein gutes Miteinander. Dabei ist eine direkte und ehrliche Kommunikation ebenso wichtig, wie die Bereitschaft individuelle Lösungen zu finden. „Mitarbeiter benötigen Sicherheit, Vertrauen und die Möglichkeit Probleme offen anzusprechen.“, so Rouven Baumann, Geschäftsführer der Pflegewerk GmbH.

Seit 2011 haben Unternehmen die Möglichkeit, an einem standardisierten Zertifizierungsverfahren zum Erhalt des Siegels teilzunehmen. Herzstück der Erhebung ist eine Befragung aller Mitarbeiter. Das Prüfverfahren bietet außerdem die Möglichkeit, das Thema Familienfreundlichkeit unternehmensintern zu etablieren und nachhaltig weiterzuentwickeln.
Die Bertelsmann Stiftung zertifiziert und berät in erster Linie kleine und mittelständische Betriebe.

Das P-Werk ist seit 2012 erfolgreich am Markt tätig und Experte für innovative Personallösungen in den Bereichen Medizin, Pflege und Pädagogik. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden durch den flexiblen Einsatz von Fachkräften in der Arbeitnehmerüberlassung und ist Ansprechpartner bei der Gewinnung von qualifiziertem Personal.

Das P-Werk ist seit 2012 erfolgreich am Markt tätig und Experte für innovative Personallösungen in den Bereichen Medizin, Pflege und Pädagogik. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden durch den flexiblen Einsatz von Fachkräften in der Arbeitnehmerüberlassung und ist Ansprechpartner bei der Gewinnung von qualifiziertem Personal.

Kontakt
P-Werk eine Marke der Pflegewerk GmbH
Margareta Scheinhütte
Martinstraße 4
73728 Esslingen
0711
12855360
marketing@p-werk.de
http://www.p-werk.de

Okt 1 2018

SENCURINA PFLEGE- UND BETREUUNG jetzt auch in GIEßEN-OBERHESSEN sowie WETTERAU- und VOGELSBERGKREIS.

SENCURINA PFLEGE- UND BETREUUNG jetzt auch in GIEßEN-OBERHESSEN sowie WETTERAU- und VOGELSBERGKREIS.

Zum 1. Oktober 2018 erweitert SENCURINA sein deutschlandweites Netzwerk mit der Eröffnung eines weiteren Standortes in Gießen mit den Landkreisen Wetterau, Vogelsberg und Gießen.
Der Standort GIEßEN in Grebenhain wird zukünftig von Herrn Andreas Haas geführt.
Andreas Haas ist ab sofort unser neuer SENCURINA Partner am Standort Gießen.
Herr Andreas Haas lebt mit seiner Familie im schönen Vogelsberg. Seit nun mehr 25 Jahren arbeitet er in der Finanz- und Versicherungsbranche. Berät dort Firmen- und Privatkunden und bietet finanzielle Absicherungen für nicht kalkulierbare Lebensrisiken an. Darüber hinaus ist er seit ein paar Jahren „gesetzlicher Betreuer“ und versucht anderen Menschen in Notlagen zu helfen und setzt sich für Sie ein. Dadurch wurde er auf die Probleme und Nöte der Menschen in den Gebieten des ländlichen Raums sowie in den Ballungszentren aufmerksam und hat nach entsprechenden Lösungsmöglichkeiten gesucht und SENCURINA Pflege und Betreuung für die Vermittlung von Betreuungskräften im häuslichen Bereich gefunden.
Bei einem persönlichen Gespräch wird Herr Haas auf alle Themen detailliert eingehen und einen persönlichen Betreuungsbedarfsplan für Sie erarbeiten.
SENCURINA – Kundennähe ist gewollt
Mit ihren regionalen Standorten, die laufend erweitert werden, sorgt die SENCURINA-Gruppe dafür, dass Senioren/-innen ihre letzten Jahre dort verbringen können, wo sie sich am wohlsten fühlen – im eigenen Zuhause. „Mit dem Seniorenkonzept „betreutes Wohnen zuhause“ können wir all unsere Erfahrungen aus den letzten acht Jahren an unsere Standortleiter weitergeben“, erklärt Roger Aerni, Geschäftsführer von SENCURINA SÜD und wünscht Andreas Haas viel Erfolg.
Von Hilfe auf Abruf bis hin zur 24 Stunden Betreuung
SENCURINA hat es sich zur Aufgabe gemacht, älteren Menschen eine optimale und individuelle Versorgung zu ermöglichen, so dass sie im Idealfall ein Leben lang im eigenen Zuhause wohnen und selbstbestimmt leben können. Angeboten wird sowohl das „betreute Wohnen zuhause“ (die Unterstützung auf Abruf), als auch die regelmäßige Alltagshilfe, die Betreuung, Demenzbetreuung sowie die notwendige Pflege (von wenigen Stunden pro Woche bis hin zur 24 Stunden Betreuung am Tag). „Die SENCURINA-Gruppe kann schnell und zuverlässig auf eine Vielzahl von erfahrenen Betreuungskräften zurückgreifen.
Angeboten wird die rund um die Uhr Betreuung in folgenden Gebieten:
GIEßEN
LANDKREIS GIEßEN, VOGELSBERG – UND WETTERAUKREIS
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr SENCURINA Team

Firmenkontakt Standort Gießen
SENCURINA GIEßEN
Andreas Haas
Bürgermeister-Stier-Str. 37
36355 Grebenhain
Tel.: 06644 / 918 22 90
E-Mail: giessen@sencurina.de

Vermittlung von Betreuungskräften in der 24 Std. Betreuung

Kontakt
SENCURINA GIEßEN
Andreas Haas
Bürgermeister-Stier-Str. 37
36355 Grebenhain
06644/9182290
haas@sencurina.de
http://www.sencurina.de/standorte/giessen

Okt 1 2018

SENCURINA PFLEGE- UND BETREUUNG jetzt auch in GIEßEN-OBERHESSEN sowie WETTERAU- und VOGELSBERGKREIS.

SENCURINA PFLEGE- UND BETREUUNG jetzt auch in GIEßEN-OBERHESSEN sowie WETTERAU- und VOGELSBERGKREIS.

Zum 1. Oktober 2018 erweitert SENCURINA sein deutschlandweites Netzwerk mit der Eröffnung eines weiteren Standortes in Gießen mit den Landkreisen Wetterau, Vogelsberg und Gießen.
Der Standort GIEßEN in Grebenhain wird zukünftig von Herrn Andreas Haas geführt.
Andreas Haas ist ab sofort unser neuer SENCURINA Partner am Standort Gießen.
Herr Andreas Haas lebt mit seiner Familie im schönen Vogelsberg. Seit nun mehr 25 Jahren arbeitet er in der Finanz- und Versicherungsbranche. Berät dort Firmen- und Privatkunden und bietet finanzielle Absicherungen für nicht kalkulierbare Lebensrisiken an. Darüber hinaus ist er seit ein paar Jahren „gesetzlicher Betreuer“ und versucht anderen Menschen in Notlagen zu helfen und setzt sich für Sie ein. Dadurch wurde er auf die Probleme und Nöte der Menschen in den Gebieten des ländlichen Raums sowie in den Ballungszentren aufmerksam und hat nach entsprechenden Lösungsmöglichkeiten gesucht und SENCURINA Pflege und Betreuung für die Vermittlung von Betreuungskräften im häuslichen Bereich gefunden.
Bei einem persönlichen Gespräch wird Herr Haas auf alle Themen detailliert eingehen und einen persönlichen Betreuungsbedarfsplan für Sie erarbeiten.
SENCURINA – Kundennähe ist gewollt
Mit ihren regionalen Standorten, die laufend erweitert werden, sorgt die SENCURINA-Gruppe dafür, dass Senioren/-innen ihre letzten Jahre dort verbringen können, wo sie sich am wohlsten fühlen – im eigenen Zuhause. „Mit dem Seniorenkonzept „betreutes Wohnen zuhause“ können wir all unsere Erfahrungen aus den letzten acht Jahren an unsere Standortleiter weitergeben“, erklärt Roger Aerni, Geschäftsführer von SENCURINA SÜD und wünscht Andreas Haas viel Erfolg.
Von Hilfe auf Abruf bis hin zur 24 Stunden Betreuung
SENCURINA hat es sich zur Aufgabe gemacht, älteren Menschen eine optimale und individuelle Versorgung zu ermöglichen, so dass sie im Idealfall ein Leben lang im eigenen Zuhause wohnen und selbstbestimmt leben können. Angeboten wird sowohl das „betreute Wohnen zuhause“ (die Unterstützung auf Abruf), als auch die regelmäßige Alltagshilfe, die Betreuung, Demenzbetreuung sowie die notwendige Pflege (von wenigen Stunden pro Woche bis hin zur 24 Stunden Betreuung am Tag). „Die SENCURINA-Gruppe kann schnell und zuverlässig auf eine Vielzahl von erfahrenen Betreuungskräften zurückgreifen.
Angeboten wird die rund um die Uhr Betreuung in folgenden Gebieten:
GIEßEN
LANDKREIS GIEßEN, VOGELSBERG – UND WETTERAUKREIS
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Jul 6 2018

Rückzugspflege: Schrittweise zurück in die Normalität

Rückzugspflege: Schrittweise zurück in die Normalität

Rückzugspflege: Schrittweise zurück in die Normalität
Wenn Patienten genesen und sich ihr gesundheitlicher Zustand verbessert, ist es Zeit für den Pflegedienst sich zurückzuziehen. Damit dies nicht abrupt geschieht, wird häufig die Rückzugspflege in Anspruch genommen.

Unter Rückzugspflege versteht man eine pflegerische Versorgung, die nicht mehr als 24 Stunden am Tag von Pflegefachkräften durchgeführt wird. Angehörige übernehmen nun diese Aufgaben, welche ihnen durch die Pflegefachkräfte beigebracht werden. Durch die Rückzugspflege kann sich der Pflegedienst nach und nach zurückziehen und den Familien so wieder schrittweise in ein normales Leben verhelfen. Diese Art der Pflege tritt dann ein, wenn sich der Gesundheitszustand des Patienten verbessert und eine 24/7-Versorgung nicht mehr zwingend notwendig ist.

Bei dem 72-jährigen Reinhold aus Wuppertal dachte allerdings anfangs niemand, dass er jemals die Rückzugspflege in Anspruch nehmen könnte. Nachdem die Ärzte seiner Frau erlaubten ihn nach einer schweren Lungenentzündung und einer folgenden künstlichen Beatmung mit nach Hause zu nehmen, um dort in Ruhe Abschied von ihm zu nehmen, nahm sich die bipG VOR ORT seiner Pflege an. Anfangs konnte er weder kommunizieren noch sich bewegen, doch nach einigen Wochen besserte sich sein Zustand zusehends. Mithilfe eines Sprachventils lernte er wieder zu sprechen. „Ich liebe dich“, waren seine ersten Worte, die er an seine Frau gerichtet hatte. Dank der Rückzugspflege können sich Reinhold und seine Frau nun wieder schrittweise auf ein normales Leben ohne Pflegedienst vorbereiten.

Mithilfe der Pflegefachkräfte der bipG VOR ORT, den behandelnden Ärzten und Therapeuten werden für unsere Patienten individuelle Rückzugspflege-Konzepte erstellt, die ihnen zu einem selbstbestimmten Leben und mehr Lebensqualität verhelfen sollen. Derzeit befinden sich 20 Prozent unserer Patienten in der Rückzugspflege von denen 37 Prozent komplett genesen sind und sich 63 Prozent in der reduzierten Pflege befinden.

Mittlerweile führen Reinhold und seine Frau ein weitaus normales Leben und die bipG VOR ORT hat damit begonnen, sich nach und nach zurückzuziehen. Nun übernimmt Reinholds Frau stückweise die Pflege ihres Mannes. Durch
die Rückzugspflege erhält der Patient seine Selbstbestimmtheit zurück und gewinnt wieder Vertrauen in sich. Durch den schrittweisen Rückzug des Pflegedienstes haben Patient und Angehörige zudem ein Maß an Sicherheit, da der Pflegedienst nicht abrupt die Versorgung beendet. Dank der Rückzugs- pflege gewinnen Reinhold und seine Familie nun immer mehr Normalität zurück.

bipG VOR ORT ist ein Intensivpflegedienst mit Hauptsitz in Koblenz. Der Pflegedienst betreut seine Patienten in der ambulanten 1:1-Intensivpflege und in Intensivpflege-Wohngemeinschaften in den Regionen Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Kontakt
bipG VOR ORT GmbH
Joshua Martinez
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Jul 4 2018

Zwölf Glücksfälle für den GRN-Verbund

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des achten Kurses zur Ausbildung als GRN-Pflegeassistentin/-assistent feierten ihren erfolgreichen Abschluss

Zwölf Glücksfälle für den GRN-Verbund

Bildunterschrift: Die neuen GRN-Pflegeassistentinnen und -assistenten (nachfolgend kurz: PA) des GRN

„Die Herzen sind durch den Raum geflogen“ – mit diesen Worten beschrieb eine Kollegin aus dem Personalmanagement die Stimmung bei der Feier zum Abschluss der GRN-Pflegeassistentinnen und -assistenten am Donnerstag, 17. Mai 2018. Gastgeberin war diesmal die GRN-Klinik Weinheim, und neben zehn frisch examinierten Pflegeassistentinnen und einem Pflegeassistenten – eine weitere von insgesamt zwölf war leider erkrankt – hatten sich zahlreiche Gratulantinnen und Gratulanten versammelt, um auf den Erfolg anzustoßen.

Nach zehn Wochen praktischer Ausbildung in verschiedenen GRN-Einrichtungen und vier Wochen Theorie an der Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar GmbH (BZG) in Wiesloch gratulierte unter anderem Kursleiter Helmut Amann den AbsolventInnen zu ihrem Erfolg und lobte sie für ihr Durchhaltevermögen: „Sie haben Ihr Ziel nie aus den Augen verloren und es geschafft, sich auf den Unterrichtsstoff zu konzentrieren, der manchmal auch etwas trocken war.“ Insbesondere nach der Mittagspause musste laut Amann regelmäßig intensiv gegen die „Schwerkraft der Augenlider“ gekämpft werden. Das theoretische Wissen, so der Kursleiter, sei die Basis für den Stationsalltag – aber eben nur die Basis. Dementsprechend ermutigte er die neuen GRN-PflegeassistentInnen, ihr Fachwissen kontinuierlich weiter auszubauen.

Personalreferentin Susanne Simon rief noch einmal das Konzept der Ausbildung zur GRN-Pflegeassistentin in Erinnerung: „Die Idee dahinter ist es, Menschen für die Pflege zu gewinnen, die sich nach der Schule zunächst einmal nicht für einen Pflegeberuf entschieden haben.“ Entsprechend hoch sei die Anzahl derer, die bereits einen Teil ihres Erwerbslebens hinter sich haben und dennoch einen Neubeginn wagen. Dies sei eine Entscheidung für die Arbeit mit Menschen und somit für eine wertvolle, sinnstiftende Tätigkeit.

Der eingangs beschriebenen Atmosphäre am Nachmittag des 17. Mai nach zu schließen, war diese Einstellung bei allen Anwesenden deutlich zu spüren – zwölf Glücksfälle für den GRN-Verbund!

GRN-Pflegeassistent/-in
Ziel der internen Qualifizierungsmaßnahme zur Pflegeassistentin oder zum Pflegeassistenten ist es, den GRN-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern vielfältigere Einsatzmöglichkeiten in der Pflege zu bieten. Sie erhalten eine strukturierte pflegerische Grundausbildung, mit deren Hilfe sie in der Lage sind, wesentlich selbstständiger zu arbeiten als bisher; gleichzeitig können sie dadurch das staatlich examinierte Pflegepersonal noch besser unterstützen und entlasten. Mit dem Bestehen der theoretischen und praktischen Prüfung am Ende der Weiterbildung dürfen die neuen GRN-Pflegeassistentinnen und -assistenten in den Kliniken direkt „am Patienten“ und in den Pflegeeinrichtungen „am Bewohner“ arbeiten: beispielsweise die kranken, betagten und gebrechlichen Menschen betten, waschen und ihren Blutdruck messen. Warnsignale bezüglich des Gesundheitszustands und Gefahren im Klinik- oder Heim-Alltag zu erkennen sowie die räumliche Umgebung der Patienten oder Bewohner in Ordnung zu halten, gehört ebenso zu den Lerninhalten der Weiterbildung wie die gesetzlichen Grundlagen für die Arbeit im Gesundheitswesen, etwa der Datenschutz, die Schweigepflicht und die eigenen rechtlichen Kompetenzen. Auch der „Krankenhaus-Knigge“ – eine Anleitung zum freundlichen und respektvollen Umgang mit dem Gegenüber – ist Gegenstand des theoretischen und praktischen Unterrichts. Seit Dezember 2011 haben insgesamt 101 Kolleginnen und Kollegen die Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen.

Wer sich für die betriebsinterne Weiterbildung zur/zum GRN-Pflegeassistentin/-Pflegeassistenten interessiert, erhält nähere Informationen unter Tel. 06202 84-3367 bzw. per E-Mail an personal@grn.de

Die GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH mit Sitz in Schwetzingen ist ein Verbund von vier Kliniken mit angeschlossener Apotheke, drei geriatrischen Rehabilitationskliniken, einem medizinischen Versorgungszentrum sowie einem Senioren- und zwei Betreuungszentren.

Insgesamt verfügen die GRN und ihre Tochtergesellschaften über rund 1.600 Plätze und beschäftigen 3.000 Mitarbeiter in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Die Gesundheitszentren bieten medizinische und pflegerische Kompetenz aus einer Hand, unter anderem in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und anderen Gesundheitseinrichtungen der Metropolregion Rhein-Neckar, wie dem Universitätsklinikum Heidelberg und dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden in Wiesloch.

Vom Praktikum bis zum Chefarztposten: In unserem Verbund bieten wir interessierten Mitarbeitern ein breites Spektrum interessanter Aufgaben und die Möglichkeit der beruflichen Weiterentwicklung im Gesundheitswesen.

Kontakt
GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH
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Jun 29 2018

Vortrag von Sodexo beim bpa-Kolloquium Der Weg zum attraktiven Arbeitgeber

Steuerfreie Sachbezüge wie der Sodexo Benefits Pass unterstützen Lob und Anerkennung der Beschäftigten und stärken Motivation und Bindung

Vortrag von Sodexo beim bpa-Kolloquium Der Weg zum attraktiven Arbeitgeber

(NL/7559618275) Fachkräftemangel und die Stärkung der Arbeitgeberattraktivität waren die bestimmenden Themen auf dem bpa.Kolloquium der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. Sodexo beleuchtete auf der Fachtagung, wie betriebliche Sozialleistungen nachweisbar die Arbeitgeberattraktivität erhöhen.

Frankfurt/Dortmund, 29. Juni 2018. Was genau macht einen attraktiven Arbeitgeber aus, wie wird man das und schafft das jeder? Diese und andere Fragen thematisierte das bpa.Kolloquium der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen in der zurückliegenden Woche in Dortmund. Im Fokus standen der Fachkräftemangel im Bereich der ambulanten Pflegedienste und Lösungsansätze, neue Mitarbeiter zu gewinnen und bestehende Belegschaften stärker zu binden.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) ist mit seinen rund 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Die Mitglieder des bpa beschäftigen rund 305.000 ArbeitnehmerInnen und bieten circa 23.000 Ausbildungsplätze. Zum Auftakt der bpa-Fachtagung im Kongresszentrum der Westfalenhallen eröffnete Gerhard Herrmann, Leiter der Abteilung VI, Pflege, Alter, demographische Entwicklung im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, den politischen Planungshorizont in Richtung eines Flächentarifvertrags für die Pflege.

In den nachfolgenden Beiträgen wurden individuelle und flexible Lösungen und Führungsvorschläge vorgestellt, um vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und des demographischen Wandels die Arbeitgeberposition zu stärken und auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen.

Sodexo beleuchtete auf der Fachtagung als Partner der bpa Servicegesellschaft, wie betriebliche Sozialleistungen nachweisbar die Arbeitgeberattraktivität erhöhen und die Mitarbeiterbindung unterstützen. George Wyrwoll, Sodexo-Unternehmenssprecher und HR-Experte, zeigte mit seinem Vortrag, wie Arbeitgeber mit steuerfreien Gehaltsextras beispielsweise im Rahmen der 44-Euro Freigrenze, wirkungsvolle Gestaltungsimpulse setzen können. Zusatz- und Sozialleistungen, die steuerfreie Sachbezüge ermöglichen, wie z.B. der Restaurant Pass, der Benefits Pass oder die Sodexo-Gesundheitsangebote, ergänzen demnach wirkungsvoll Lob und Anerkennung der Beschäftigten und helfen, Mitarbeiter langfristig zu motivieren und damit an das Unternehmen zu binden [SX290618NM].

Sodexo beschäftigt in Deutschland rund 11.200 Mitarbeiter, die mit ihrer Servicementalität täglich rund 1,1 Mio. Verbraucher begeistern, unter anderem in Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Schulen, Kindergärten, Kliniken und Senioreneinrichtungen. Die Sodexo Lösungen umfassen z.B. Empfangs-, Sicherheits-, Wartungs- und Reinigungsdienste, Catering, Facility Management, Concierge-Services, Restaurant- und Geschenkgutscheine sowie Gesundheitsangebote für Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services ist Sodexo Europas führender Anbieter von betrieblichen Sozialleistungen, Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer.

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