Posts Tagged pressedienst-fahrrad

Dez 8 2017

Zehn Tipps zum richtigen Anschließen des Fahrrads

Zehn Tipps zum richtigen Anschließen des Fahrrads

(Bildquelle: www.pd-f.de / gregor bresser)

Eine schlimme Situation, die aber leider häufig vorkommt: Man lässt sein Fahrrad nur kurz stehen und bei der Rückkehr ist es gestohlen. Doch das muss nicht sein. Der pressedienst-fahrrad gibt zehn Tipps, wie man das Fahrrad bestmöglich absichern kann.

1. An und nicht nur ab
Ganz wichtig: Anschließen und nicht nur abschließen. Ein Rad, das nicht an einen festen Gegenstand gekettet ist, lässt sich einfach wegtragen und das Schloss später in Ruhe andernorts knacken. „Am besten bringt man das Schloss möglichst weit oben am Rahmen an. Das erschwert dem Dieb die Arbeit. Im Idealfall sollte das Schloss den Rahmen und das Vorderrad an einem festen Gegenstand absichern“, rät Torsten Mendel vom Sicherheitsexperten Abus.

2. Guter Gegenspieler
Aus Punkt eins resultiert natürlich: Ein Schloss ist immer nur so gut wie sein Konterpart. „Ein morscher Zaun oder ein dünnes Stäbchen sind schneller geknackt als das Schloss. Idealerweise finden Radler Anlehnparker vor“, bekräftigt Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM. Verbreitet sind große Bügel mit einer oben angebrachten Schließöse, deren Verwendung verhindert, dass zum Beispiel der Boden als Widerlager für einen Bolzenschneider genutzt werden kann.

3. Zehn Prozent
Etwa ein Zehntel des Fahrrads solle ein Schloss kosten, raten die Experten. Das Preisgefüge beläuft sich zwischen 20 bis 150 Euro. Die teureren Modelle verfügen neben schwer zu durchtrennendem Material auch über hochwertige Schließzylinder, die selbst Schloss-Picking-Methoden standhalten. „Und ein gutes Schloss hat einfach auch abschreckende Wirkung, denn es kann eben bedeuten, dass sich der Dieb ein leichteres Opfer sucht“, sagt Daniel Gareus vom Markenvertreiber Cosmic Sports.

4. Zum Lichte drängt doch alles
Hat man eine Wahl, sollte ein Fahrrad immer an belebten, hellen Stellen angeschlossen sein – und nicht in einer dunklen Gasse. Denn dies wäre eine Einladung, sich in aller Ruhe mit dem Rad zu befassen. Der Rat im Umkehrschluss lautet natürlich: Aufmerksamkeit und Zivilcourage zeigen. Also einschreiten, wenn man einen Diebstahl beobachtet.

5. Komponenten sichern
„Hat man das Rad mit einem guten Schloss angeschlossen, sind trotzdem oft die Komponenten einfach demontierbar: Räder und Sattelstütze sind mit Schnellspanner gesichert, Bremsen, Schaltung oder Lenker mit handelsüblichen Inbusschrauben“, erklärt Torsten Mendel. Er rät darum einerseits zu Schlossschlaufen, die schnell durch Laufräder oder Sättel gezogen werden und auch andere Räder oder Kinderanhänger mit absichern können. Zweitens gibt es Spezialmuttern oder -nüsse, die die Demontage der Teile nur mit Spezialschlüsseln oder bestimmten Bedingungen erlauben. Für das „Nutfix“-System von Abus etwa muss das Rad zum Öffnen der Nüsse auf der Seite liegen. Bei richtig angeschlossenen Fahrrädern unmöglich.

6. Zwei Schlösser
Doppelt hält besser? Ja, das auch. Fast noch wichtiger ist es aber, zwei in Bauform und Schließsystem unterschiedliche Schlösser zu verwenden. Denn oftmals haben Raddiebe sich auf eine bestimmte Schlossart spezialisiert. Und sie gehen gern den Weg geringeren Widerstands …

7. Gruppenschließung
Unterschiedliche Schlösser oder die Absicherung des gesamten Familienfuhrparks können eine anstrengende Sammlung an Fahrradschlüsseln verursachen. „Abhilfe schafft hier die Gruppenschließung, durch die sich mehrere Schlösser mit demselben Schlüssel öffnen lassen“, weiß Markus Riese von Riese & Müller, wo man die Gleichschließung für E-Bike-Akkus und Faltschlösser anbietet. „Nachschlüssel oder neue Schlösser kann man einfach per Key-Card beim Hersteller ordern.“

8. „Vernetzte“ Sicherheit meiden
Ein Rad mit einem GPS-Sender auszustatten mag eine nette Spielerei sein, die eventuell sogar dazu führen kann, ein gestohlenes Rad wieder aufzufinden. Viel wichtiger aber ist, dem Diebstahl selbst vorzubeugen. Und dagegen helfen nur Stahl und eine gute Schließung. Zur Vernetzung hat Trainingsexpertin Mareen Werner von Sport Import noch einen Hinweis: „Radsportler, die ihre Fahrten minutiös aufzeichnen und im Netz teilen, sollten Einstellungen wählen, die Dieben nicht verraten, wo exakt sie ihr teures Rad immer abstellen.“

9. Routine ist die Mutter der Porzellankiste
„Ich wollte doch nur eben schnell…“- wer hat den dauernden Ausruf des Beklauten noch nicht gehört? Gelegenheit macht Diebe, weiß der Volksmund und wer aber nicht unbedingt den kleinen Kick braucht, ob das ungesicherte Rad noch da steht, wo man es gelassen hat, ist am besten damit beraten, einfach konsequent immer zum Schloss zu greifen. Auch wenn das An- und Losschließen länger dauert, als das Brötchenkaufen beim Bäcker.

10. Versicherung prüfen
Ist das Rad tatsächlich gestohlen, wenden sich Radler an ihre Versicherung. Leider oft erst dann. Regelmäßig sollte man prüfen, ob neue Räder – etwa teurere E-Bikes – noch von der Police abgedeckt sind, oder ob sich eine eigene Velo-Versicherung anbietet. „Die folgenden Dinge sollte man immer sicher aufbewahren: Fahrradpass, insofern vorhanden, Kaufvertrag mit Rahmennummer und etwaigen weiteren Belegen – und auch Fotos vom Rad“, beschreibt Anwältin Dr. Anja Matthies von Bikeright. Notfalls könne man sich auch im Fachhandel ein Gutachten über den Wert eines Rads ausstellen lassen. Übrigens: Geleaste Diensträder sind eigens mit einer Vollkasko versichert, welche Diebstahl mit abdeckt. Damit der Diebstahlschutz greift, muss das Rad, z. B. beim Leasing-Anbieter Jobrad, mit einem Markenschloss (Preis mindestens 49 Euro) an einem festen, im Boden verankerten Gegenstand angeschlossen sein.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Dez 1 2017

Cyclocross oder doch Gravel?

Cyclocross oder doch Gravel?

(Bildquelle: www.pd-f.de / koga.com)

Wer träumt nicht davon, wie die Fahrer der Tour de France dahinzugleiten, aber gleichzeitig auf schlechten Pisten und Radwegen sicher unterwegs zu sein? Das ist die Idee des Gravelbikes, es ist das universelle Breitreifenrennrad. Und dann gibt es auch noch Cyclocrosser, auch Querfeldein-Rennräder genannt. Gravelbike und Crosser sehen zwar ähnlich aus, versprechen ähnliches und beide machen viel Spaß. Dennoch gibt es feine, aber entscheidende Unterschiede. Der pressedienst-fahrrad zeigt diese auf und gibt Entscheidungshilfen bei der Wahl des richtigen Trainingspartners.

(pd-f/tg) Beide Radgattungen sind etabliert, das Geländerennrad und das Breitreifenrennrad. Viel länger schon als man annehmen würde. Zwei Faktoren beschleunigen jedoch die aktuelle Entwicklung. Erstens die Scheibenbremse: Ihre Vorteile sind die wetterunabhängig gute Funktion und, bei hydraulischen Systemen, die geringen Handkräfte bei ideal dosierbarer Bremskraft. Zweitens etabliert sich der Tubeless-Reifen, der statt eines Schlauchs einen Schluck Dichtmilch enthält. „Die Milch schützt einerseits auch bei geringem Luftdruck vor Pannen und andererseits reduziert sie den Rollwiderstand, den die Reibung des Schlauchs im Reifen verursacht, um ein deutlich spürbares Maß“, wie Peter Krischio vom Reifenhersteller und Tubeless-Vorreiter Schwalbe weiß.

Für den knackigen Sport: Cyclocrosser

Cyclocross bzw. Querfeldein-Fahren ist eine der Grundfesten des europäischen Radsports und das schon seit mehr als hundert Jahren. Seine traditionelle Saison löst die der Rennräder ab, startet also im Herbst und dauert bis in den Frühling. Die Räder sind so konzipiert, dass sie es mit Matsch und Hindernissen aufnehmen können. Die Sitzposition ist ähnlich sportlich-aggressiv wie am Rennrad. Steuer- und Sitzrohr haben aber einen steileren Winkel und auch das Tretlager ist höher als bei einem Straßenflitzer. So geraten die Pedale nicht so schnell in Bodenkontakt. Zudem verfügen Cyclocrosser über einen größeren Reifendurchlass, damit Matsch und Schlamm nicht stecken bleiben. Hintergrund des Cyclcrossens ist der sportliche Wettkampf. Die Rennen sind kurz, schnell und anspruchsvoll. Sie werden auf zuschauerfreundlichen Rundkursen ausgetragen. Die Beschaffenheit des Kurses richtet sich dabei nach den natürlichen Bedingungen der Umgebung. Dabei kann es schon einmal matschig oder sandig werden. „Während eines Rennens müssen die Fahrer je nach Beschaffenheit auf- und abspringen, wenn Treppen, steile Anstiege oder ca. 40 Zentimeter hohe Hürden zu bewältigen sind. Auch auf solche Anforderungen müssen die Räder ausgelegt sein“, beschreibt Volker Dohrmann, Leiter Produkt, Strategie und Marketing bei Stevens Bikes.

Der Hamburger Hersteller gilt als einer der Experten beim Thema Cyclocross in Deutschland, unterstützt Rennen sowie Teams von der Nachwuchsförderung bis zur Weltelite und hat auch ein breites Portfolio an unterschiedlichen Rädern im Angebot, z. B. das Weltcup-bewährte „Super Prestige“ mit Carbonrahmen (3.899 Euro). Mit dem Rad wurden bereits Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften gefeiert. „Wir sind seit über 15 Jahren im Cyclocross-Bereich unterwegs. Dabei entwickeln wir uns stetig weiter und schauen nach Verbesserungen“, so Dohrmann.

Die Reifenbreite für Cross-Rennen ist durch den Internationalen Radsportverband UCI genau definiert: Maximal 33 Millimeter breit dürfen sie sein. „Wir haben für den Cross-Einsatz in unserer „X-one“-Familie drei unterschiedliche Profile im Programm – je nach Untergrund von trockenen bis matschigen Bedingungen“, erklärt Peter Krischio. „Je schlammiger es ist, desto mehr mechanischer Grip wird benötigt.“

Einfach-Schaltung rollt an

Hydraulische Scheibenbremsen gehören mittlerweile zum Standard an Cyclocrossern. „Speziell dank ihrer guten Dosierbarkeit bei feuchten und nassen Bedingungen sind sie die beste Wahl“, erklärt Tobias Erhard vom Bremsenhersteller Sram. Einfach-Schaltungen sind zusehends etabliert. Ihr Vorteil: Durch das Wegfallen des Umwerfers bleibt weniger Dreck und Schlamm im Antriebsbereich hängen und man spart zusätzliches Gewicht. Lange Anstiege, die ein zusätzliches kleines Kettenblatt erfordern würden, gibt es im Cross-Sport ohnehin selten. Mit dem „F4x“ (2.699 Euro) bietet Radhersteller Felt einen Einstiegsflitzer aus Carbon, der dem aktuellen Stand der Technik entspricht. „Scheibenbremsen und Einfach-Schaltung bringen definitiv Vorteile mit, die der Fahrer direkt spüren kann. Aber der Zweifach-Antrieb hat weiterhin seine Daseinsberechtigung, gerade für Fahrer, die ihren Crosser auch auf der Straße nutzen“, erläutert Martin Ohliger von Felt. Ein vielseitiger Einsatzbereich sowie feinere Gangabstufungen sind Argumente, die für eine Zweifach-Schaltung sprechen.

Überall-Renner: Gravel Bikes

Das Prinzip des Gravel Racers ist ebenfalls schon sehr alt, der Name ist aber relativ neu. Gravel ist das englische Wort für Schotter. Schon frühe Rennräder hatten breite Reifen und waren für losen Untergrund geeignet – kein Wunder, gab es doch noch kein glattes Asphaltnetz. Wenn man nun breite Reifen mit guten Bremsen sowie modernen, leichten Rahmen und Komponenten verbindet, erhält man das neue Vielzweckrennrad. Mit den Cyclocrossern gemein haben Gravel-Renner die sportlichen Gene. Sie sind reinrassige Ganzjahres-Rennräder mit einer sportlichen oder langstreckentauglichen Sitzposition und tiefen Tretlagern. Auf der Straße überzeugen sie dank eines geringen Rollwiderstands der breiteren Reifen. Allerdings sind sie durch deren größere Stirnfläche bei hohen Geschwindigkeiten aerodynamisch im Nachteil gegenüber reinen Straßenrennrädern. Hersteller mit eher sportlichem Hintergrund, wie Stevens oder Koga, bieten Allwege-Rennräder derzeit mit Reifenbreiten bis maximal 40 Millimetern an. Aktuelle Modelle sind etwa das „Tabor“ von Stevens (999 Euro) oder Kogas „Colmaro Allroad“ mit Aluminiumrahmen und Carbongabel (1.899 Euro) sowie Einfach-Schaltung und Scheibenbremsen. Interessant: Für mehr Steifigkeit setzt Koga bei der Montage auf Steckachsen. „Mit neun Kilogramm ist unser Rad dennoch sportlich leicht“, sagt Harald Troost vom niederländischen Fahrradhersteller. Andere Anbieter wie die US-Pioniere von Salsa haben dagegen Räder mit bis zu 50 Millimetern Reifenbreite im Angebot. „40 Millimeter Reifen sind für uns jedoch die beste Wahl in Sachen Durchschlagsschutz und Komfort“, meint Krischio.

Einen Einstieg ins Segment hat Haibike aus Schweinfurt im Katalog: Das „Seet Alltrack 2.0“ für 1.299 Euro ermöglicht die Aufnahme von Reifen bis zu 40 Millimetern Breite. Alternativ können auch schmalere Reifen und Schutzbleche montiert werden. Gravel-Bikes eignen sich nicht nur zur deutlichen Erweiterung der „Hausrunde“, sondern auch für sportliches Reisen. Befeuert wird das vom Trend zum Bikepacking, also leichtes Gepäck in Taschen an Sattel, Lenker und Rahmen unterzubringen, die die Fahrdynamik des Rades nicht stark verändern. „Sportliche Fahrer können abseits der Straße das Abenteuer suchen und neue Wege erkunden. Wir bieten mit unseren Taschen die passenden wasserdichten Produkte für den Wochenend-Trip. Die Trends Gravel-Racer und Bikepacking unterstützen sich gegenseitig“, unterstreicht Peter Kühn vom Taschenspezialisten Ortlieb.

Crossover – bis zum Reiserad

Der wichtigste Effekt der Neuerungen ist das Aufweichen der über Jahrzehnte festgeschrieben Radgattungen – und der Nutzen, den alle Radfahrer davon haben. Wer z. B. seinen Crosser zusätzlich im Sommer nutzen möchte, der kann auch herkömmliche Rennradreifen aufziehen. Felt bringt mit der „VR“-Serie (ab 999 Euro) Komfortrennräder auf den Markt, mit denen dank 30 Millimeter Reifenbreite auch einmal Schotter- und Feldwege befahren werden können. „Der Rennradgedanke steht dabei aber im Vordergrund. Es ist aus unserer Sicht kein Gravel-Racer“, stellt Martin Ohliger klar. Die Vielfalt der Griffpositionen am Rennradbügel schätzen andererseits immer häufiger Alltagsvielfahrer oder Radreisende.

In diesem Zusammenhang kommen sogenannte Endurance-Renner ins Spiel, die auch Scheibenbremsen und etwas breitere Reifen haben als Rennräder, bei denen aber der Sitzkomfort im Mittelpunkt steht. Die Position ist also gemäßigter als bei Renner, Gravelbike oder Crosser: Ihre Lenker sind höher, etwas näher am Sattel und haben mitunter eine ergonomischere Form. Viele Hersteller verbauen an ihren neuen Rennlenker-Rädern Aufnahmen für Gepäckträger, Schutzbleche und feste Beleuchtung, was ihre Tourentauglichkeit unterstreicht. Das Angebot an diesen Rädern ist derzeit fast unüberschaubar vielfältig. Ein aktuelles Beispiel ist das „Speedster SP-300“ von Velotraum (ca. 3.500 Euro). Eine Reifenbreite von maximal 60 Millimeter, ein Rennradlenker und eine aufrechte Sitzposition machen es zu einem Crossover-Fahrrad par excellence.

Fachmeinungen

Laut den Testern der Rennradzeitschrift RoadBike werden Cyclocross-Räder in Zukunft deutlich sportlicher, die Unterschiede zu Gravel Racern stärker spürbar. Dies sei „ein wichtiger Schritt“, um die beiden Radtypen in Zukunft zu unterscheiden, was allerdings wiederum für eine stärkere Segmentierung spräche. Die Redakteure des Fachmagazins Trekkingbike schreiben hingegen, dass nicht jeder Hersteller den Trend zum Gravel Bike mitgehen wird und sich weiterhin auf die klassische Unterscheidung konzentriere. Die Beispiele zeigen: Die unterschiedlichen Begrifflichkeiten sind in der Radszene umstritten, nicht jeder Hersteller geht den neuen „Trend“ mit. „Wir bauen seit 1993 Räder mit Rennlenkern und breiten Reifen für den robusten Einsatz. Klar, könnten wir das jetzt auch Gravel nennen“, meint beispielsweise Stefan Stiener von Velotraum.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Nov 24 2017

Mit dem Rad zum Kindergarten – auch im Winter

Mit dem Rad zum Kindergarten - auch im Winter

(Bildquelle: www.pd-f.de / gregor bresser)

Speziell für Familien mit kleinen Kindern wird das Fahrrad mehr und mehr zum Autoersatz. Doch was im Sommer so einfach aussieht, kann bei Schnee und Eis schnell für Herausforderungen sorgen. Der pressedienst-fahrrad zeigt, was zu beachten ist, damit Radfahren den Kindern auch im Winter Spaß macht.

(pd-f/tg) Kinder brauchen täglich frische Luft – das gilt auch im Winter. Die Bewegung draußen stärkt das Immunsystem und ist förderlich für das Kind. Erkältungen bekommt man durch Ansteckung und nicht durch Kälte. Die Wintersonne versorgt den Körper mit Licht, was zusätzlich für die Bildung von Vitamin D und somit auch für das Knochenwachstum gut ist. „Richtig eingepackt, geht es dem Kind auch bei kalten Temperaturen gut“, weiß Stephanie Herrling vom Bekleidungsspezialisten Vaude. Eltern können deshalb getrost ihren Nachwuchs genau wie im Sommer mit dem Fahrrad zur Kita bringen – wenn sie ein paar Tipps beachten.

Spaß muss an erster Stelle stehen
Eltern sollten selbst entscheiden, wann es sinnvoll ist, das Kind mit dem Fahrrad zu transportieren (sei es im Kinderanhänger, Kindersitz oder Lastenrad) oder wann das Kind noch selbst fahren kann (z. B. mit dem Laufrad oder dem Kinderrad). „Kinder müssen in erster Linie Spaß am Fahrradfahren haben und sollten nicht ängstlich sein. Beim Radfahren auf Schnee und Eis müssen sie erst einmal selbst Erfahrungen sammeln und eine Routine entwickeln, um sich bei winterlichen Bedingungen sicher fortzubewegen. Deshalb sollte man Kinder langsam an das Radfahren im Winter heranführen“, rät Guido Meitler, Marketingmanager beim Kinderradspezialisten Puky. Speziell das veränderte Bremsverhalten und Kurvenfahren müsse trainiert werden, um ein sicheres Fahren zu gewährleisten. „Bevor das Kind den Spaß verliert und es gefährlich wird, sollte man das Kinderrad bei stark winterlichen Bedingungen auch einmal stehen lassen“, so Meitler.

Keine Beleuchtungsvorschrift
Kinderräder bis 18 Zoll Reifengröße (Alter des Kindes ca. fünf bis sechs Jahre) zählen offiziell nicht als Fahrräder, sondern werden laut Paragraph 24 der Straßenverkehrsordnung wie Fußgänger eingeordnet. Das hat zur Folge, dass mit Kinderrädern nur auf dem Gehweg gefahren werden darf. Außerdem müssen die Räder nicht über Beleuchtung nach der Straßenverkehrszulassungsordnung verfügen. Kinderräder wie das „ZLX 16 Alu“ von Puky (219,99 Euro) haben darum lediglich einen Front- und Rückreflektor. Sinnvoll ist es, mit Reflektoren am Körper des Kindes für mehr Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen zu sorgen. Der „Reflektor-Button“ von Fahrer Berlin (6 Euro) beispielsweise kann per Klett oder als Anstecknadel am Körper befestigt werden. Außerdem sind viele Kinderhelme mit zusätzlichen Reflektoren ausgestattet oder wie der „Hubble 1.1“ von Abus (39,95 Euro) gar mit einem integrierten Rücklicht für eine 180-Grad-Sichtbarkeit nach hinten. Um gegen Kälte, Wind und Nässe geschützt zu sein, kann ein Regenüberzug wie das „Kids Luminum Helmet Raincover“ von Vaude (18 Euro) helfen. Zudem reflektiert das wasserabweisende Material in alle Richtungen.

Wärmend und sichtbar im Anhänger
Wenn Schnee, Eis und Minustemperaturen dann doch überhand nehmen, ist es ratsam, die Kleinen zu transportieren. Ein Kinderanhänger (z. B. „Kid Plus“ von Croozer, ab 749 Euro) ist hier eine sichere und bewährte Möglichkeit. Da Kinder allerdings passiv im Anhänger sitzen und sich nicht bewegen, ist warmes Einpacken Pflicht. Neben wärmender Kleidung sind spezielle Fußsäcke (ab 79,95 Euro) erhältlich, die den Nachwuchs zusätzlich vor Kälte schützen. „Ein Regenverdeck bewahrt nicht nur gegen Matsch und Schnee, sondern auch gegen Kälte“, gibt Hanna Gehlen, Projektmanagerin bei Croozer, noch als Tipp mit. „Außerdem gelten ab 1. Januar 2018 neue Richtlinien für die Beleuchtung von Fahrradanhängern, die für mehr Sichtbarkeit im Dunkeln sorgen. Wir bieten als bislang einziger Hersteller beim Kid Plus eine integrierte Lösung an, die den rechtlichen Vorgaben entspricht“, erklärt sie. Ab 2018 müssen zwei weiße und zwei rote Reflektoren sowie eine rote Schlussleuchte am Hänger angebracht sein.

Winterfeste Zugmaschine
Damit sich das Kind nicht über aufwirbelnde Gischt vom Hinterrad des elterlichen Fahrrades ärgern muss, bietet es sich zusätzlich an, eine Schutzblechverlängerung (z. B. „Latz XL“ von Fahrer Berlin, 12,90 Euro) an der Zugmaschine zu befestigen. „Überhaupt sollte das ziehende Fahrrad ,winterfest“ sein, d. h. über eine funktionierende Beleuchtung, Bremsen und Schaltung verfügen“, meint Harald Troost, Marketingmanager beim niederländischen Fahrradhersteller Koga. Ein Alltagstipp: Den Sattel niedriger stellen, um schneller die Füße auf den Boden zu bekommen. Auch profilierte Reifen mit spezieller Gummimischung (z. B. der Ganzjahresreifen „Marathon GT 365“ von Schwalbe, 39,90 Euro) können eine lohnenswerte Anschaffung sein. Bei vereisten Flächen sollten dann aber Spike-Reifen aufgezogen werden. Meist sind die Straßen jedoch nicht komplett vereist, sondern nur teilweise. „Oft sind das Stellen, wo man gar nicht damit rechnet“, meint Alexander Kraft, Pressesprecher bei HP Velotechnik. „Unsere Dreiräder bieten den Vorteil, dass sie anders als zweirädrige Fahrräder auch bei schwierigen Bedingungen standsicher bleiben und ein kleiner Rutscher nichts ausmacht.“ Beim Anbringen eines Kinderanhängers zeigt sich ein weiterer Vorteil des Dreirads: Wo vorne beide Räder durchkommen, passt auch hinten der Hänger durch.

Im urbanen Bereich setzt sich das Lastenrad bei Familien als Transportmittel mehr und mehr durch. Die Kleinen können auch hier unter einer Plane gut geschützt sitzen und sind, anders als im Anhänger, im Blickfeld des Radfahrers. Doch obwohl Lastenräder optisch einen fahrstabilen Eindruck machen, ist auch bei ihnen im Winter die Reifenwahl entscheidend. Bei einem sogenannten Long-John-Lastenrad kann ein Wegrutschen des Vorderrades bei winterlichen Bedingungen passieren. „Bei Schnee und Eis kann ich deshalb den Spike-Reifen ,Marathon Ice“ von Schwalbe nur empfehlen. Ich konnte damit locker drei mit Kindern besetzte Schlitten durch die verschneite Landschaft ziehen“, berichtet Markus Riese, Geschäftsführer des Anbieters Riese & Müller. Damit die elektrifizierten Varianten auch auf dem Rückweg noch genug Akku-Reichweite haben, bietet sich zudem ein spezielles „Akku Cover“ wie z. B. das von Fahrer Berlin (29,90 Euro) an. Radfahren im Winter kann also durchaus allen Beteiligten Spaß machen. Die richtige Ausstattung macht es möglich.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Nov 10 2017

Zehn Tipps für die Scheibenbremse

Zehn Tipps für die Scheibenbremse

(Bildquelle: www.sram.com | Nils Nilsen | pd-f)

(pd-f/ab) Vom Mountainbike nicht mehr wegzudenken, am Trekkingrad und E-Bike etabliert und auch beim Rennrad auf dem Vormarsch: Immer mehr Radfahrer genießen die Vorteile von Scheibenbremsen. Zu Recht, findet der pressedienst-fahrrad und gibt Ein- und Umsteigern ein paar einfache Tipps.

1. Richtig bremsen

Scheibenbremsen übertragen mit weniger Handkraft mehr Bremsleistung als Felgenbremsen. Deshalb reichen an modernen Disc-Stoppern ein oder maximal zwei Finger am Bremshebel. Einen positiven Nebeneffekt davon kennt Tom Specht, Mountainbiker und Marketing-Mann bei Haibike: „Sind die Finger nicht an der Bremse, sondern am Lenkergriff, hält man das Rad auch bei einer Vollbremsung auf unebenem Untergrund viel sicherer in der Spur.“

2. Erst einbremsen

Scheibenbremsen müssen eingebremst werden. „Bei der Inbetriebnahme oder nach einem Wechsel der Bremsbeläge sollte man fünf bis zehn kräftige Bremsungen aus mittlerem Tempo machen. Die Beläge werden so angeraut und Scheibe und Beläge passen sich perfekt an“, erklärt Anja Knaus vom E-Bike-Pionier Flyer, der viele seiner Modelle mit der kraftvollen Bremstechnik ausstattet. Das sollte natürlich nur auf sicheren Plätzen oder Wegen und nicht mitten im fließenden Verkehr stattfinden.

3. Nicht schleifen lassen

Wie bei Bremsanlagen an jedem anderen Fahrzeug entsteht auch bei Scheibenbremsen Wärme, während die Bewegungsenergie abgebaut wird. Scheibenbremsen verleiten jedoch wegen ihrer hervorragenden Dosierbarkeit schneller dazu, sie bergab leicht schleifen zu lassen, um das Tempo zu kontrollieren. Doch selbst die robusten Disc-Stopper vertragen diese falsche Behandlung nicht lange. „Die Beläge können verglasen und die Scheiben sich im Extremfall verformen“, weiß Markus Riese von Riese & Müller. Deshalb gilt: Dosiert und gezielt verzögern, statt einfach schleifen lassen. Genau wie beim Auto.

4. Sauber halten

Die Kontaktfläche zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe ist entscheidend für die Verzögerung. Ist diese durch Streusalz, Belagabrieb oder Straßenstaub verschmutzt oder sogar durch Fettfinger oder Schmiermittel verölt, sinkt die Reibung und damit die Bremsleistung. Bremsscheiben und -beläge sollten deshalb regelmäßig mit einem speziellen Bremsenreiniger wie dem Brunox „Turbo Clean“ (11,99 Euro/500 ml) gesäubert werden. „Der Reiniger verdampft nach wenigen Minuten rückstandslos“, erklärt Daniel Gareus vom deutschen Brunox-Vertrieb Cosmic Sports. „Und lästiges Quietschen wird man so ebenfalls los“.

5. Rechtzeitig tauschen

Wo Reibung ist, ist auch Verschleiß. Deshalb halten Bremsscheiben und -beläge nicht ewig. Sind sie abgenutzt, sollten sie getauscht werden. Wann genau das der Fall ist, weiß die Bedienungsanleitung. Hersteller Sram etwa gibt mindestens 1,55 Millimeter Scheibendicke vor. Bei den Belägen gilt: „Bremsbeläge müssen ausgetauscht werden, wenn die Gesamtdicke, also Halteplatte und Reibungsmaterial, weniger als drei Milimeter beträgt“, wie Carsten Wollenhaupt vom technischen Marketing des Herstellers berichtet. Andere Anbieter können aber durchaus andere Vorgaben machen. Wer sich unsicher ist, geht für Kontrolle und ggf. Tausch am besten zum Fachhändler.

6. Originalzubehör verwenden

Müssen die Scheiben oder Beläge getauscht werden, sollte man am besten zum Originalzubehör des Bremsenherstellers greifen. So ist gewährleistet, dass man in der großen Vielfalt verschiedener Belagvarianten nicht nolens volens zu einer greift, die überhaupt nicht funktioniert. In der Regel hat man dann immer noch die Wahl, sich für die meist griffigeren und leiseren organischen oder die standfesteren und hitzebeständigeren sintermetallenen Beläge zu entscheiden. Das Experimentieren mit verschiedenen Kombinationen aus Bremsbelägen und -scheiben sollte den Profis vorbehalten bleiben.

7. Nicht verbiegen

Nur eine plane Bremsscheibe hat optimalen Kontakt mit dem Belag. Das erfordert im Alltag etwas Umsicht. Gerade die immer noch beliebten Einstellparker (im Volksmund gern „Felgenklemmer“ genannt) vor Supermärkten oder in Innenstädten können eine Bremsscheibe durchaus verbiegen, etwa wenn das Rad darin umfällt. „Einstellparker sind in dieser Hinsicht nicht optimal“, weiß Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM. „Darum ist es der bessere Weg, wenn Kommunen oder Einzelhändler gleich in höherwertige Anlehnparker investieren. Denn hier geht der Schutz des Materials vor Beschädigungen mit einem besseren Diebstahlschutz des Rades, das am Rahmen angeschlossen werden kann, Hand in Hand“. Ist die Scheibe trotzdem einmal verbogen, kann sie mit einem Spezialwerkzeug wie dem Richtwerkzeug „WGR7“ von Voxom (14,95 Euro) wieder in Form gebracht werden.

8. Sicher transportieren

Wird das scheibengebremste Rad mit ausgebauten Laufrädern transportiert – etwa im Auto – sollte man die Beläge auf Distanz voneinander halten. Wird sonst versehentlich der Bremshebel gezogen, besteht die Gefahr, dass die Beläge nicht mehr zurückstellen und beim Wiedereinbau des Rades die Scheibe nicht mehr in die Bremse passt. Bei den meisten Herstellern wie etwa Sram sind die passenden Transportsicherungen im Lieferumfang der Bremsen enthalten. Gehen sie verloren, gibt es sehr günstig Ersatz (etwa von Avid ab 2,95 Euro).

9. Entlüften

Scheibenbremsen am Fahrrad gibt es in zwei Bauformen. Mit mechanischer Betätigung, also mit einem Bowdenzug ähnlich der Felgenbremse, und mit hydraulischer. Hier wird Bremsflüssigkeit wie DOT-Bremsmittel oder Mineralöl verwendet. Hydraulische Systeme sind verbreiteter, weil besser dosierbar und insgesamt kraftvoller. Konstruktionsbedingt können sie Luft ziehen, z. B. wenn Leitungen oder Dichtungen durch einen Sturz beschädigt werden. Das erkennt man, wenn der Druckpunkt des Bremsgriffs wandert oder sehr weich ist. „Das Entlüften ist grundsätzlich für versierte Schrauber kein Hexenwerk, man braucht ein Entlüftungskit, ein bisschen Standardwerkzeug, Bremsflüssigkeit und etwas Ruhe,“ erklärt Carsten Wollenhaupt von Sram. Der amerikanische Hersteller hat sich sehr dem kundenfreundlichen DIY-Gedanken verschrieben und veröffentlicht zu seinen Produkten genaue Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Video-Tutorials. Auch hier gilt jedoch: im Zweifel gern zum Fachhändler gehen.

10. Den persönlichen Bedürfnissen anpassen

Schwerer Fahrer, lange Abfahrten, viel Gepäck, kraftvolles E-Bike? „Bremsleistung und Wärmeabfuhr handelsüblicher Scheibenbremsen lassen sich durch die Montage größerer Scheiben einfach und kostengünstig tunen“, verrät Stefan Stiener vom Reiseradspezialisten Velotraum, der dank individuellem Baukastensystem auf solche Bedürfnisse bereits ab Werk eingehen kann. Hier sollte aber in jedem Fall die Fachwerkstatt Teileauswahl und Umbau durchführen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Okt 27 2017

Der Rad-Adventskalender: 24 Fahrradgeschenke für Weihnachten

Der Rad-Adventskalender: 24 Fahrradgeschenke für Weihnachten

(Bildquelle: www.r-m.de | pd-f)

Der pressedienst-fahrrad gibt 24 Geschenktipps, die sich unter jedem Weihnachtsbaum gut machen. Egal ob für Kinder, Sportler, Radreisende oder Pendler – für jeden Radfahrer ist etwas Passendes oder auch Ausgefallenes dabei.

1) Für Nachwuchssportler

Weihnachten ist das Fest, das Kinderaugen zum Leuchten bringt. Ein Kinderrad von Puky macht sich deshalb unter jedem Weihnachtsbaum gut. Etwa das Kinderfahrrad „ZLX 18-1 Alu“ (219,99 Euro) für Kinder ab einer Körpergröße von 116 Zentimeter.

2) Für Langläufer

Nachdem die Weihnachtsgans Geschichte ist, müssen die Kilos auch wieder runter. Wer die Freuden des Wintersports mit seinen Sprösslingen teilen möchte, kann mit dem „Ski Adapter Set“ von Croozer (189,95 Euro) seinen Kindertransporter aus gleichem Haus auch auf der Loipe nutzen.

3) Für Akrobaten

Normales Fahrradfahren ist dem Nachwuchs zu langweilig? Dann bringt ein BMX Abhilfe. Das „ST-1“ der neuen Sport-Import-Marke SIBMX (299,99 Euro) ist mit einem soliden Rahmen sowie hochwertigen Komponenten ausgestattet. Damit lassen sich erste Tricks und Stunts erlernen. Der Preis macht es für Einsteiger besonders interessant.

4) Für Bruchpiloten

Stürze können immer mal passieren. Gerade wenn man etwas ausprobieren möchte. Damit die Eltern auf der sicheren Seite sind, lohnt es sich, die mountainbikenden Radsportler in spe mit Protektoren auszustatten. Zum Beispiel mit dem Knieschoner „Comp AM Knee“ von Sixsixone (49,99 Euro).

5) Für Fußballer

Fußball und Radfahren gehören für viele Kinder und Jugendliche zusammen. Doch wie bringt man den Fußball am besten zum Bolzplatz? Mit der Halterung „Kicker“ von Fahrer Berlin (19,50 Euro). Zur Krönung ist der Ballhalter in den Farben des Lieblingsvereins erhältlich.

6) Für Bastelfreunde

Tuning ist das A und O für ambitionierte Mountainbiker. Sie machen dabei selbst für ihren Reifen nicht halt. Der „Tread Cutter“ von Schwalbe (26,90 Euro) ist der erste Profilschneider, der gezielt für die Bearbeitung von MTB-Reifen konzipiert wurde. Da macht das Basteln Spaß.

7) Für Racer

Für Mountainbiker auf der Suche nach der letzten Zehntelsekunde ein passendes Geschenk: „ShockWiz“ von Quarq (419 Euro). Das Telemetriesystem hilft, die individuell passende Einstellung für die Federelemente am Mountainbike zu finden. Per App werden die Daten erfasst. Also auspacken, anbringen, einstellen, Rennen gewinnen.

8) Für Radsportfans

Tragen, was die Profis tragen: Die Stevens „Equipe-Kollektion“ gibt es passend zum Design des Sportrads in bis zu fünf Farbvarianten und passend zu jedem Wetter: z.B. ein sportliches Wintertrikot (89,95 Euro) oder eine Trägerhose mit Flachnähten und Silikon-Gelpolster (89,95 Euro). Auch passende Accessoires wie Socken oder Racecap sind erhältlich.

9) Für Bergsportler

Gerne kann man sich zu Weihnachten auch selbst eine Freude bereiten: Wie wäre es mit dem neuen „Seet AllMtn 7.0“ von Haibike (2.499 Euro) Fahrspaß im Gelände ist mit dem All-Mountainbike garantiert. Da macht das Geschenkeauspacken gleich noch mehr Spaß.

10) Für Draußenparker

Eine Alarmanlage für Fahrradfahrer: Das neue Fahrradschloss „Bordo Alarm 6000A“ von Abus warnt mit einer Lautstärke von 100 Dezibel vor einem Fahrraddiebstahl. Möglich macht das die sogenannte 3D-Position-Detection, die Erschütterungen und kleinste Bewegung erkennt und den Alarm auslöst. Das Alarmschloss ist für 139,95 Euro ab Dezember erhältlich.

11) Für Nachteulen

„Sehen und Gesehen werden“ lautet die altbekannte Weisheit für die passende Fahrradbeleuchtung. Der neue Akkuscheinwerfer „Ixon Space“ (199 Euro) von Busch & Müller erreicht eine Maximalleistung von 150 Lux. Und macht so auch die dunkelste Nacht zum Tag.

12) Für Stilbewusste

Das Fahrrad muss zum persönlichen Stil passen. Doch dieser kann sich auch ändern. Deshalb kann beim Sattel „Tattoo“ von Selle Royal (ab 70 Euro) die Sattelschale gewechselt und so ein neuer Stil kreiert werden. Der Vorteil für den Schenkenden: Im nächsten Jahr einfach eine neue Sattelschale (ab 35 Euro) schenken.

13) Für Individualisten

Kalender mit tollen Erinnerungen erstellen kann jeder. Warum die schönsten Momente nicht auf einem Rucksack festhalten? Ortlieb bietet mit dem „Velocity on demand“ eine Option, ein individuelles Weihnachtsgeschenk zu erstellen. Einfach das Lieblingsmotiv auf der Ortlieb-Seite hochladen und auf den wasserdichten Rucksack drucken lassen. Preis: 129,95 Euro.

14) Für Alltagsradler

Jamaica mal anders: Das Trekkingrad „Jamaica“ von Winora besticht durch seine Vielseitigkeit. Das Fahrrad ist sowohl im Stadtverkehr als auch für längere Touren ein netter Begleiter. Mit 599 Euro überzeugt es zusätzlich beim Preis-Leistungs-Verhältnis.

15) Für Naturfans

Fahrradfahren ist gut für die Umwelt, aber auch das Fahrrad kann gerne ökologisch gefertigt sein. Natürliche Rohstoffe sind deshalb im Trend. My Boo bietet mit dem „BBU1“ Fahrradgriffe aus Birkenholz (79,99 Euro). Diese sind in Handarbeit gefertigt, pflegeleicht und auch bei nassen Bedingungen äußerst griffig.

16) Für Pechvögel

Das Start-Up Bikeright aus Hamburg ist auf die Rechtsberatung für Radfahrer spezialisiert. Wer eine Rechtsfrage hat, kann sich einfach an die Experten wenden. Der Festpreis für eine Beratung sind 29,90 Euro. Als Geschenkoption können auch Beratungsgutscheine in Höhe der Summe gekauft werden.

17) Für Einkaufswütige

Der „Shopper“ von Flyer (ab 349 Euro) ist ein praktischer Kofferraum fürs Fahrrad und wird per Adapter-Kupplung am Gepäckträger montiert. Die Tasche kann bei Bedarf abgenommen und zum Rucksack umgewandelt werden. Außerdem ist ein Kühlfach integriert.

18) Für Außerirdische

„Moonbiker“ heißt die Accessoires-Kollektion von Liegeradhersteller HP Velotechnik. Das Mondmotiv auf dem T-Shirt (17,90 Euro) leuchtet im Dunkeln und wirkt dadurch fast so magisch wie E.T.. Der Slogan „My vehicle is human powered“ erfreut den Radliebhaber zusätzlich.

19) Für Ganzjahresbiker

Ein richtiger Fahrradfahrer lässt selbst bei Schmuddelwetter sein Rad nicht stehen. Denn mit der richtigen Bekleidung machen auch kalte Temperaturen oder Regen nichts aus. Die „Men“s Larrau Softshell Jacket“ von Vaude (180 Euro) hält dank Merinowolle auch an kalten Tagen schön warm.

20) Für Vielreisende

Die wichtigen Fahrradutensilien schnell griffbereit zu haben, das ist die Aufgabe der Biketasche „Bike Cube“ von Fahrradhersteller Felt (44,95 Euro). In Zusammenarbeit mit dem Outdoor-Experten Mountainsmith wurde eine Transportmöglichkeit entwickelt, in der Helm, Radschuhe, Luftpumpe und wichtige Accessoires platzsparend, atmungsaktiv und aufgeräumt verstaut werden.

21) Für Weltenbummler

In 80 Tagen reiste – oder raste – Marc Beaumont mit dem Fahrrad um die Welt. Vielleicht möchte sich einer der Verwandten einer ähnlichen Herausforderungen stellen? Ein Anreiz ist sicherlich das passende Fahrrad: Beaumont nutzte für seine Tour das Rennrad „Kimera Premium“ von Koga (ab 3.699 Euro).

22) Für ÖPNV-Pendler

Falträder sind eine praktische Möglichkeit für einen entspannten Weg zur Arbeit. Falls dabei einmal schnell etwas repariert werden muss, hilft das „Tool Kit“ von Brompton (64,90 Euro). Klein, leicht und einfach zu verstauen und damit ein passender Reparaturhelfer im Alltag.

23) Für Transporter

Das Auto ist abgeschafft, das Lastenrad steht schon bereit. Doch im Alltag kann noch nicht alles transportiert werden. Schlau ist, wer sich deshalb eine Transportbox wünscht. Lastenradhersteller Riese & Müller bietet für seine Modelle die passenden Boxen zum Nachrüsten an (ab 249,90 Euro).

24) Für Vielfahrer

Dem Partner eine Freude machen mit einem Custom-made-Rad von Velotraum, wie dem „VK 2“ (ab 1.940 Euro). Da es sich dabei aber um einen individuellen Aufbau handelt, findet die Bescherung dieses Jahr nicht zu Hause, sondern bei der Vermessung beim Velotraum-Fachhandelspartner statt.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Okt 10 2017

Zehn Dinge für das Winterrad

Zehn Dinge für das Winterrad

(Bildquelle: www.pd-f.de / Kay Tkatzik)

(pd-f/tg) Wer mit dem Fahrrad auch im Winter unterwegs sein will, sollte sich bereits jetzt Gedanken um eine winterfeste Ausstattung machen. Der pressedienst-fahrrad zeigt ausgewählte Beispiele, wie Sie mit ihrem Rad möglichst sicher und trocken durch die kalte Jahreszeit kommen.

1) Der Rahmen

Im Winter ist das Fahrrad aggressiven Einflüssen wie Regen, Dreck, Schmutz- und Salzwasser, Schnee etc. ausgesetzt. Deshalb sollte es möglichst robust und stabil sein. Ein Fahrrad mit Aluminiumrahmen ist deshalb eine geschickte Wahl. Das Material ist auch für strenge Witterungsbedingungen gewappnet. Und, sollte doch einmal etwas passieren, auch nicht so teuer wie Räder aus Titan oder Carbon. Das „P18 Lite“ von Stevens (3.799 Euro) steht beispielhaft für einen hochwertigen Vertreter aus der Gruppe der Alu-Räder. Der Vorteil: Eine Getriebeschaltung von Pinion ist bereits verbaut.

2) Die Getriebeschaltung

Zwar nicht zwingend erforderlich, aber eine wartungsarme, kompakte Winter- und Dauerlösung für Alltagsfahrer sind Getriebeschaltungen. Anders als bei Kettenschaltungen liegen die Komponenten für den Gangwechsel hier nicht offen, sondern in einem Ölbad im Gehäuse. So sind sie geschützt vor äußeren Einwirkungen und brauchen eigentlich keine Pflege. Der baden-württembergische Anbieter Pinion sorgt z. B. mit seinen Zentralgetrieben für ein harmonisches Fahrvergnügen. Die Rahmen müssen allerdings für die Aufnahme des Getriebes extra vorbereitet sein. Die Preise für Räder mit Zentralgetriebeschaltungen von Pinion beginnen ab ca. 2.000 Euro.

3) Der Riemenantrieb

Riemenantriebe haben sich als wartungsfreie Alternative zur Fahrradkette am Markt etabliert. Immer mehr Fahrradhersteller verbauen an ihren Rahmen die für die Aufnahme der Carbonriemen nötige Kupplung. Im Gegensatz zu Ketten aus Metall setzen Schmutz und Dreck dem Kunststoffriemen nicht zu. Laut Hersteller Gates beträgt die Laufleistung eines Riemens rund doppelt so lange wie die einer Kette. Der zusätzliche Vorteil: Da der Riemen ohne Schmiermittel auskommt, bleiben die Hosenbeine sauber. Kompletträder mit Riemen sind ab ca. 1.000 Euro erhältlich.

4) Der Winterreifen

Bei leichtem Schnee oder nassen Pisten braucht es besondere gute Traktion. Fahrradreifenhersteller Schwalbe bietet mit dem „Marathon GT 365“ (39,90 Euro pro Reifen) einen Ganzjahresreifen mit einem robusten Allwetterprofil mit Lamellenstruktur. Die Gummimischung ist im Vergleich zu anderen Modellen etwas weicher, was laut Hersteller die Bodenhaftung bei niedrigeren Temperaturen erhöhen soll. Bei vereisten Pisten bleibt allerdings der Griff zum Spike-Reifen sinnvoll.

5) Der Sattelüberzug

Wer bei Regen, Schnee und Kälte sein Rad abstellt, freut sich über überdachte Fahrradparkmöglichkeiten. Sollten diese (wie leider in vielen deutschen Städten) rar sein, ist die „Kappe“ von Fahrer Berlin (9,90 Euro, fünf Farben) eine praktische Alternative: Der wasserdichte Sattelschutz ist aus PU-beschichtetem Nylon gefertigt. Er wird über ein Zugband mit Stopper auf dem Sattel fixiert und so auch bei starkem Wind sicher gehalten. So bleibt der Sattel trocken und damit auch der Hosenboden.

6) Die Beleuchtung

Gesehen werden ist im Winter besonders wichtig. Da helfen gerade kompakte Lichtanlagen, die über viel Power verfügen. Der „IQ-XS“ von Busch & Müller (79,90 Euro) wiegt nur knapp über 80 Gramm, bringt aber 80 Lux auf die Straße. Der Dynamo-Frontscheinwerfer verfügt zusätzlich über Tagfahr- und Standlicht.

7) Der Spritzschutz

Damit die Füße trocken bleiben, befestigt man den Spritzschutz „Latz“ von Fahrer Berlin (ab 9,90 Euro) am Radschützer des Vorderrades. Die Schutzblechverlängerung für den Alltag wird aus recycelten Lkw-Planen hergestellt. Den Latz gibt es in diversen Größen, u. a. aus einem robusteren Material für E-Bikes oder als XL-Version, und er eignet sich auch für die Befestigung am Hinterrad, damit Kinder im Fahrradanhänger vor Schmutzwasser geschützt werden.

8) Der Gepäcktransporter

Nicht nur im Winter sehr gefragt: wasserdichte Taschen für den Gepäcktransport. Das fränkische Unternehmen Ortlieb hat mit der neuen „Downtown 2“ (ab 129,99 Euro) einen praktischen und optisch ansprechenden Begleiter für den Alltag im Angebot. Die Tasche bietet Platz für einen Laptop und eine Handvoll Unterlagen und kann mit ihrem Tragegurt auch abseits des Rades einfach getragen werden.

9) Der Hosenschützer

Mit dem neuen Spritzwasserschutz „Buxe“ (ab 19,50 Euro) bietet Fahrer Berlin eine weitere simple Schlechtwetterlösung: Die elastische zweiflügelige Abdeckung wird vom einen Ende der Hinterradachse im hinteren Rahmendreieck um das Schutzblech gespannt. So ergibt sich direkt hinter der Kurbel ein zusätzlicher Schutz vor Regenwasser. Denn genau dort gelangen bei kräftigen Regenfällen Dreck und Wasser ans Hosenbein oder gar in die Schuhe.

10) Der Fahrradpfleger

Trotz der vielen Möglichkeiten, wartungsarme Materialien zu verbauen – ein bisschen Fahrradschutz muss schon sein! Das Pflegemittel „Bike Protect“ von Muc-Off (13,95 Euro für 500 Milliliter) sichert nach der Fahrradwäsche einen hohen Korrosionsschutz an Rahmen und Gabel und steigert somit die Schutzwirkung gerade im Winter.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Sep 8 2017

Zehn Wünsche an die Politik

Zehn Wünsche an die Politik

(Bildquelle: www.abus.de | pd-f)

(pd-f/tg) In zwei Wochen steht die Bundestagswahl 2017 an. Das TV-Duell der beiden Kanzlerkandidaten zeigte: Für den Radverkehr scheint in der politischen Debatte aktuell kein Platz. Dabei ist das Thema gerade in Zeiten des Klimawandels wichtig für die Zukunft. Das Fahrrad ist eine Lösung, um den Verkehrskollaps in den Städten zu vermeiden. Der pressedienst-fahrrad hat zehn konkrete, zukunftsweisende Statements von Branchenvertretern an die Politik zusammengetragen.

Guido Meitler, Marketingmanager beim Kinderradhersteller Puky:

„Verkehrspolitik fängt schon bei den Kleinen an. Kinder müssen sich auf dem Rad sicher fühlen, damit sie Freude am Radfahren und der persönlichen Mobilität haben. Dadurch begreifen sie schon früh, dass auch Alltagswege mit dem Rad zurückgelegt werden können und nicht bei jeder Gelegenheit das Auto gebraucht wird. Wir wünschen uns deshalb eine kinder- und familienfreundliche Infrastruktur mit mehr verkehrsberuhigten Zonen. Tempo 30 vor Schulen und Kindergärten ist schon ein Anfang, kann aber nur ein erstes Signal sein.“

Dr. Rainer Müller, Geschäftsführer beim Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller:

„Wir wünschen uns die Akzeptanz des Fahrrads als Verkehrsmittel, nicht nur als Freizeitgerät. Dazu: Alle neuen Straßen müssten grundsätzlich mit Radwegen ausgestattet werden. Viele vorhandene Straßen ließen sich ohne großen Aufwand von zwei breiten Fahrspuren mit je einem Seitenstreifen um einen Radweg ergänzen. Vor allem im ländlichen Raum mit mehr oder weniger steilen Bergen (wie bei uns im Sauerland) besteht enormer Nachholbedarf.“

Andreas Hombach, Vertriebsleiter Fahrrad-Parksysteme beim Metallbauer WSM:

„Mehr Alltagsradverkehr bedeutet eine Entlastung des Straßenverkehrs, eine Minderung der Schadstoff- und Lärm-Emissionen sowie eine Verbesserung der Gesundheit. Erforderlich ist ein Paradigmenwechsel in der Stadt- und Verkehrsplanung. Benötigt werden querungsfreie, direkte und sichere Radverkehrsverbindungen sowie eine ausreichende Anzahl an sicheren und witterungsgeschützten Fahrradabstellanlagen. Neben seinem Engagement im Bereich der Bundesstraßen und überregionalen Radschnellwege sollte der Bund auch die Länder finanziell in die Lage versetzen, entsprechende Infrastrukturmaßnahmen einzuleiten.“

Antje von Dewitz, Geschäftsführerin beim Bekleidungsspezialisten Vaude:

„Ich wünsche mir von der Politik konkrete Förderkonzepte und Zielvorgaben für die Transformation hin zu fahrradfreundlichen Städten und Einzugsgebieten. Dazu gehört in der Stadt die sichere und bevorzugte Verkehrsführung für Fahrradfahrer. Für Stadt und Umland wünsche ich mir den Einbezug des öffentlichen Nahverkehrs, v. a. im Hinblick auf den Transport von Fahrrädern, sowie einen breiten Ausbau von Fahrradwegen – auch in ländlichen Regionen! Wir fördern als Arbeitgeber durch vielfältige Maßnahmen den umweltschonenden Weg per Rad zur Arbeit. Die Sicherheit sollte dafür zugleich gewährleistet sein.“

Steffen Alberth, Leiter Vertrieb und Service beim Fahrradhersteller Winora:

„Fahrräder, ob mit oder ohne Motor, bieten unendlich viele Vorteile: Für die Umwelt, für den Verkehr, für die individuelle Mobilität, für die persönliche Gesundheit. Wir von der Winora Group wünschen uns, dass auch die Politik das Radfahren mehr unterstützt. Etwa durch den Ausbau von sicheren Fahrradwegen in der Stadt und Radschnellstraßen, z. B. für Pendler. Sie sollten sowohl Radfahrern mit als auch ohne E-Antrieb ein sicheres Fahren ermöglichen. Radfahrer sollten mehr Rechte im Straßenverkehr erhalten, in Fahrradstraßen oder 30er-Zonen. In Schulen sollte der Spaß am Radfahren schon früh vermittelt werden, etwa durch die Integration in den Lehrplan. Die Politik könnte ein Fahrradressort einrichten, um dem Fahrradfahren das nötige Gehör und Gewicht in der politischen Diskussion zu verschaffen. Ähnlich wie bei den Elektroautos sollten die Bürger mit Steuervergünstigen dazu motiviert werden, sich statt eines Autos ein E-Bike zu kaufen oder zu leasen, um damit umweltschonend längere Strecken zurücklegen zu können. Initiativen wie „Mit dem Rad zur Arbeit“ sind großartige Ansätze und sollten auch von der Politik unterstützt werden.“

Henning Voss, Geschäftsführer beim deutschen Brompton-Vertreiber Voss Spezial-Rad:

„Von einer Schwarz-Weiß-Sicht nach dem Motto entweder Auto oder Fahrrad halte ich persönlich nichts. Wenn der Weg zur Arbeit ein Mix aus Auto, ÖPNV und Falt-Fahrrad sein könnte, würden viele Pendler erleben, wieviel Spaß und Abwechslung das Element Falt-Fahrrad in dieser Mobilitätskette bringt. Dafür wünsche ich mir von der Politik eine Stärkung des ÖPNV und eine erstklassige Fahrrad-Infrastruktur, besonders in den Stadtzentren, sodass die „letzte“ Meile auf dem Fahrrad der Höhepunkt auf dem Weg zur Arbeit wird.“

Maximilian Schay, Geschäftsführer beim Bambusradhersteller My Boo:

„Als noch junges Unternehmen aus der Fahrradbranche beschreiten wir einen sehr besonderen Weg. Dabei möchten wir mit unseren My-Boo-Bambusfahrrädern ein innovatives Produkt, konkretes soziales Engagement in Ghana und nachhaltiges wirtschaftliches Handeln in Deutschland verbinden. Wir sind davon überzeugt, dass faires Handeln und hochwertige Produkte kein Widerspruch sein müssen. Dabei gehen wir gerne als Vorbild vorweg und geben unsere Erfahrungen weiter. Wir wünschen uns eine aktive Unterstützung der Politik für eine nachhaltige Mobilität und Unterstützung für konkretes Engagement für Arbeitsplätze und gesellschaftliche Teilhabe in Entwicklungsländern dieser Welt.“

Philipp Elsner-Krause, Geschäftsführer beim Bike-Accessoires-Anbieter Fahrer Berlin:

„Ich sehe bereits ein Umdenken in der Verkehrspolitik und bei der Entwicklung von Infrastrukturprojekten. Jedoch werden viel zu geringe Mittel zum Ausbau der Fahrradinfrastruktur bereitgestellt. Am Beispiel Berlins kann ich sagen, dass viele neue Radwege und Radschutzstreifen errichtet wurden, aber leider nur im Innenstadtbereich und auch nicht in angemessenem Verhältnis zum gestiegenen Fahrradverkehr. Für viele Menschen, die gerne mit dem Rad pendeln würden, ist es schlichtweg immer noch viel zu gefährlich, das Fahrrad für den Weg zur Arbeit zu nutzen. Ich persönlich wünsche mir deshalb mehr Mittel und eine höhere Reisegeschwindigkeit beim Voranbringen von Infrastrukturprojekten im Bereich Fahrrad und ÖPNV und natürlich auch Politiker, die gerne selber aufs Fahrrad steigen und moderne Mobilität vorleben. Positiv stimmen mich Initiativen wie der „Volksentscheid Fahrrad“ und das „Projekt Stadtbahn“, da sie es geschafft haben, viele Menschen zu mobilisieren und somit mehr Druck auf die Politik auszuüben. Des Weiteren wünsche ich mir Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in den Innenstädten. Die Luft in Berlin ist fühlbar schlecht und stickig, um das zu bestätigen, braucht es keine Messungen. Leider habe ich persönlich das Gefühl, dass Krankheiten, deren Auslöser mit Schadstoffen belastete Umgebungsluft ist, wissend in Kauf genommen werden. Nicht zu vergessen natürlich der Wunsch als Unternehmer an die Politik, ein Umfeld sicherzustellen, in dem alle Marktteilnehmer gleichberechtigt behandelt und nicht durch Subventionen in veraltete Technologien Fortschritt gebremst wird und Marktverhältnisse ins Ungleichgewicht kommen.“

Hanna Gehlen, Projektmanagerin beim Kinderanhänger-Hersteller Croozer:

„Wir wünschen uns, dass der Fahrradanhänger als flexibles und preiswertes Zero-Emission-Fahrzeug für Familien, Freunde und Gewerbe in der Städte- und Verkehrsplanung wahrgenommen und berücksichtigt wird. Dazu zählen breitere Radwege und Radspuren, aber auch passende Abstellanlagen. Nicht nur vor Kindergärten, sondern flächendeckend auch vor Geschäften und Supermärkten.“

Rolf Kathrein-Lehmann, Produktmanager beim Radtaschenspezialist Ortlieb:

„Die zukünftige Bundesregierung muss dringend eine Strategie für eine umweltfreundliche Mobilität, besonders in Städten, entwickeln. Der Aktionismus in Form von sofort zur Verfügung gestellten Milliarden ist durchschaubar, die Heilige Kuh Auto soll – gerade vor einer Wahl – nicht geschlachtet, geschweige denn angefasst werden. Das Thema Diesel und Schadstoffbelastung ist nur ein Teil des Problems. Ein hoher Anteil von Autos in den Städten, auch wenn es nur E-Autos wären, bringt uns nicht weiter. Wir brauchen mehr Platz für Radfahrer, Fußgänger und Busse. Der wird nur frei, wenn der Raum nicht von fahrenden oder parkenden Autos belegt ist.“

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Sep 4 2017

Leas“ das mal!

Leas" das mal!

(Bildquelle: www.jobrad.org | pd-f)

Das Fahrrad über den Arbeitgeber beziehen? Selbstverständlich! Dienstrad-Leasing wird immer beliebter. Was dabei oft vergessen wird: Neben hochwertigen Rädern und E-Bikes können auch ausgewählte Zubehörprodukte in einen Leasing-Vertrag aufgenommen werden. Doch nicht alles, was man toll und praktisch findet, ist auch Leasing-fähig. Der pressedienst-fahrrad zeigt an ausgewählten Neuheiten der Eurobike, was über den Arbeitnehmer geleast werden kann – und was nicht.

(pd-f/tg) E-Bike, Lastenrad, Trekkingrad, Mountainbike oder gar Rennrad – so gut wie jeder Radtyp kann heutzutage geleast werden, wenn der Arbeitgeber eine entsprechende Leasing-Möglichkeit im Angebot hat. „Einzige Bedingung: Das Rad muss einen bestimmten Mindestwert haben. Bei unserer Marke Jobrad sind das 749 Euro“, erklärt Rita Leusch, PR-Referentin beim deutschen Pionier Leaserad. Möglich machen dies die steuerlichen Vorteile der Ein-Prozent-Regel, die vom Dienstwagen bekannt sind und seit 2012 auch auf Dienstfahrräder angewendet werden können. Per Gehaltsumwandlung wird dem Leasing-Nehmer eine monatliche Nutzungsrate (inkl. Vollkaskoversicherung und optional Inspektion) für das Fahrrad (oder E-Bike) vom Bruttogehalt abgezogen. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen. Das Fahrrad darf dabei grundsätzlich privat genutzt werden und es ist keine Mindestnutzung für den Arbeitsweg vorgegeben. Der Leasing-Vertrag läuft anschließend über 36 Monate und bringt dem Arbeitnehmer diverse Ersparnisse gegenüber einem Direktkauf. Nach Ablauf des Vertrages besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, das Fahrrad zu erstehen.

Doch damit nicht genug: Auch ausgewähltes Zubehör und Anbauteile können geleast werden. „Wichtig ist, dass der Händler eine einheitliche Rechnung über das gesamte Rad sowie das Zubehör erstellt und zusätzlich eine unverbindliche Preisempfehlung auf Basis des Rads zuzüglich der ausgetauschten Einzelteile. Nur dann können wir das Jobrad korrekt abrechnen“, erklärt Leusch. Dies gelte übrigens auch für Individualaufbauten, wie sie z. B. beim Custom-made-Anbieter Velotraum möglich sind. Ähnlich dem Autokauf kann der Kunde das Rad nach persönlichen Ausstattungswünschen zusammenstellen. Generell gilt für Leasing die grobe Regel: Alles, was am Fahrrad fest verschraubt wird, darf man leasen. Die praktische Umsetzung zeigt der pressedienst-fahrrad an ausgewählten Beispielkombinationen.

Sattel und Ersatz-Akku für das E-Bike

Für Pendler sind E-Bikes beliebte Leasing-Räder, da bei teureren Modellen die Ersparnis durch die Gehaltsumwandlung relativ hoch ausfällt. Das „Upstreet 5“ von Flyer (ab 3.199 Euro) ist ein neuer Vertreter für die Radsaison 2018. Doch trotz seiner hochwertigen Ausstattung ist der individuelle Sitzkomfort gerade bei langen Touren und vielen Fahrten ein wichtiges Thema und braucht ggf. eine Anpassung. Selle Royal bietet mit dem neuen „E-Zone“ (89,90 Euro) erstmals einen Sattel speziell für E-Biker. „Da der Sattel am Rad fest verschraubt wird, kann er trotz Austausch mit geleast werden. Dafür muss der Austausch allerdings zu Beginn erfolgen, so ist eine vertragliche Berücksichtigung möglich. Eine spätere Umrüstung geht ansonsten auf eigene Rechnung“, meint Leusch. Nach Ablauf des Leasing-Vertrages muss das Rad nämlich in seiner vertraglichen Grundausstattung wieder hergestellt werden. „Es sei denn, der Leasing-Nehmer übernimmt das Rad. Dann müssen die Umbauten nicht zurückgeführt werden“, erklärt die Leaserad-Sprecherin. Für E-Biker auch interessant: Ein Zusatz-Akku kann zusammen mit dem E-Bike geleast werden. Oder er ist bereits von vornherein am E-Bike verbaut, z. B. beim „Supercharger“ von Riese & Müller (ab 4.499 Euro), das optional zwei Akkus direkt in den Rahmen integriert.

Beispielrechnung: Flyer Upstreet 5: 3.199 Euro + Sattel E-Zone: 89,90 Euro + Ersatz-Akku von Panasonic: 879 Euro = 4.168,90 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 3.500 Euro Bruttomonatseinkommen eines verheirateten Angestellten in Steuerklasse IV: 1.531,15 Euro (32,62 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 114,91 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 76,28 Euro.

Beleuchtung, Gepäckträger und Reifen für das urbane Rad

Schicke Urban-Bikes sind gerade bei jungen Leuten in Großstädten im Kommen. Das neue „Supermetro“ von Koga (1.349 Euro) ist durch den Riemenantrieb von Gates ein wartungsarmes, modisch-cleanes Bike für den alltäglichen Einsatz. Für den Gepäcktransport bietet es sich an, einen Gepäckträger (z. B. „Single Rack“ von Fahrer Berlin, 89 Euro) anzubauen. Im Leasing-Vertrag kann zudem auch noch eine leistungsfähige Akku-Beleuchtung wie der Frontscheinwerfer „Ixon Space“ von Busch & Müller (199 Euro) aufgenommen werden. Wer das ganze Jahr mit dem Rad unterwegs ist, braucht für winterliche Bedingungen auch einen besonderen Reifen. Ein Ganzjahresreifen wäre z. B. der „Marathon GT 365“ von Schwalbe (pro Reifen ab 39,90 Euro). „Die Leasing-Bedingung für den Austausch von Reifen ist: Die neuen Reifen müssen gleichwertig oder hochwertiger als die bisherigen sein“, erklärt Leusch. Das Leasen von Spike-Reifen für den extremen Wintereinsatz ist ebenfalls möglich, allerdings nur als festes Reifenpaar am Rad. Ein zweites Reifenpaar zu leasen ist bei Jobrad nicht durchführbar.

Beispielrechnung: Koga Supermetro: 1.349 Euro + Gepäckträger Single Rack: 89 Euro + Beleuchtung Ixon Space: 199 Euro + Reifen Marathon GT 365: 2 x 39,90 Euro = 1.716,80 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 2.200 Euro Bruttomonatseinkommen eines unverheirateten Angestellten in Steuerklasse I: 569,86 Euro (29,48 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 47,32 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 33,10 Euro.

Laufradsatz und Trainingscomputer für das Rennrad

Rennradfahrer nutzen ihren geleasten Renner natürlich auch für sportliche Trainingsfahrten. Bekanntlich stehen bei ihnen Aerodynamik und die Erfassung der Trainingsdaten im Fokus. Ein neuer, leichterer Carbon-Laufradsatz wie der „454 NSW Carbon Clincher Disc-brake“ von Zipp geht mit 4.000 Euro schnell ins Geld. „Deshalb sollte man sich im Vorfeld bereits Gedanken machen, ob man den Laufradsatz durch einen hochwertigeren im Leasing-Vertrag ersetzt“, rät Leusch. Fahrradhersteller Stevens etwa bietet bei seinen Rennrädern neben den Serienrädern auch eine Custom-Aufbau-Option Ein passender Rahmen dazu ist der neue „Comet Disc“ (Rahmenpreis 1.999 Euro). Übrigens können auch Trainingscomputer (z. B. „Mini GPS“ von Leyzne / 139,95 Euro) mit geleast werden, ebenso Fahrradcomputer mit Navigationssystemen bis zu einem Preis von 150 Euro.

Beispielrechnung: Stevens Comet Disc mit Schaltgruppe Sram Red: 4.399 Euro + Laufradsatz 454 NSW Carbon Clincher Disc-brake; 4.000 Euro + Trainingscomputer Mini GPS: 139,95 Euro = 8.538,95 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 5.000 Euro Bruttomonatseinkommen eines verheirateten Angestellten in Steuerklasse III: 2.530,25 Euro (26,32 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 235,36 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 173,07 Euro.

Schloss und Gepäcktaschen für das Trekkingrad

Wer sein Leasingbike neben dem Alltag für eine Reise nutzen möchte, der greift zum Trekkingrad. Mit dem „Nevada“ (1.299 Euro) bietet der Schweinfurter Hersteller Winora ein robustes Beispiel mit 30-Gang-Schaltung und breiten Reifen. Für Reise und Alltag fast schon unverzichtbar: Packtaschen. Ortlieb zum Beispiel zeigt mit der neuen „Free“-Serie eine wasserdichte Taschenkollektion, die ohne PVC auskommt. „Packtaschen können ab sofort bei Jobrad mit geleast werden“, stellt Leusch klar. Und auch hochwertige Schlösser zum Absichern fallen unter einen Leasing-Vertrag. Das neue „Bordo Alarm 6000A“ von Abus (139,95 Euro) beispielsweise verfügt über einen eingebauten Alarmmechanismus, der einen Diebstahlversuch akustisch bemerkbar macht.

Beispielrechung: Winora Nevada: 1.299 Euro + Back-Roller Free: Set für 129,99 Euro + Bordo Alarm 6000A: 139,95 Euro = 1.568,94 Euro

Ersparnis durch Leasing bei 2.800 Euro Bruttomonatseinkommen eines alleinerziehendes Angestellten in Steuerklasse II mit Kinderfreibetrag: 540,34 Euro (30,59 Prozent). Die monatliche Umwandlungsrate beträgt dabei 43,24 Euro, die tatsächliche Nettobelastung für 36 Monate sind 29,70 Euro.

Das Angebot an Leasing-fähigem Zubehör ist entsprechend groß, man sollte sich deshalb vorher genau überlegen, was man braucht und benötigt. Zubehör, das sich später als nötig herausstellt, muss regulär gekauft werden, darf aber auch am Rad verbaut sein. Es gibt zudem auch Produkte, die nicht geleast werden können. Dazu zählen u. a. auch Bekleidung und Helme. „Da beim Leasing die Möglichkeit der Rückgabe vorhanden sein muss, ist es bereits aus hygienischen Gründen nicht möglich, Leasing für Bekleidung zu ermöglichen“, begründet Leusch. Ähnlich verhält es sich bei Kinderanhängern und Kindersitzen, die ebenfalls nicht unter einen Leasing-Vertrag bei Jobrad fallen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Aug 25 2017

Hinter den Messeständen: Geschichten rund um die Eurobike

Hinter den Messeständen: Geschichten rund um die Eurobike

(Bildquelle: www.pd-f.de / Messe Friedrichshafen / Eurobike)

Seit ihrer Gründung 1991 hat sich die Eurobike in Friedrichshafen zur weltweiten Leitmesse für Fahrradtrends entwickelt. Rund 1.400 Hersteller von Fahrrädern und Zubehör präsentieren Ende August am Messegelände ihre Neuheiten für die kommende Fahrradsaison. Dabei passiert natürlich auch einiges neben und hinter der Hochglanzpräsentation auf den Messeständen. Der pressedienst-fahrrad hat sich abseits der großen Show unter den Ausstellern umgehört.

(pd-f/tg) Am Samstag, 2. September wird der übliche Messetrubel in den Hallen der Eurobike nochmals verstärkt. Zum 200. Jubiläum des Fahrrads fordern die Veranstalter der Messe Friedrichshafen in Zusammenarbeit mit Sponsoren wie Puky, Abus und Ortlieb die Menschen rund um den Bodensee zu einer besonderen Wette heraus. 200 Kinder sind eingeladen, mit ihrem Laufrad zur Messe zu kommen. Die Erfindung von Karl Drais war vor 200 Jahren die Initialzündung zur individuellen Mobilität. Noch heute ist das Laufrad für kleine Kinder interessant, um das richtige Balancieren zu lernen, damit der Umstieg später aufs Rad auch spielend klappt. „Wir wollen mit der Aktion dem Thema Laufrad und Fahrradfahren lernen weiteren Auftrieb geben“, begründet Guido Meitler, Marketingmanager bei Puky, die Aktion. Auf einer Pressekonferenz im Vorfeld hat sich deshalb Eurobike-Projektleiter Dirk Heidrich auf eine historische Laufmaschine geschwungen und zum Vergnügen der Anwesenden eine Runde gedreht. Die Eurobike spannt mit ihrem vorerst letzten Publikumstag den Bogen zwischen historisch und aktuell. Und auch bei den Ausstellern gibt es einige lustige Aktionen und Anekdoten aus ihren zahlreichen Jahren am Bodensee.

Gabelstapler macht Bierprobe

Ein Foto mit zwei lachenden Polizisten erinnert Gerhard Schwarz, Geschäftsführer von Cosmic Sports, an sein besonderes Eurobike-Erlebnis. „Beim Standabbau in der Dämmerung ist uns einmal ein Gabelstapler in die geöffnete Heckkappe von unserem VW-Bus gerauscht“, erzählt er. Da kurz davor im Bus eine Palette Bier umgefallen und ausgelaufen war, roch es entsprechend stark nach Alkohol. Der Fahrer des Gabelstaplers begann deshalb eine Diskussion über die Schuldfrage und rief die Polizei. Nach etwas Hin und Her habe sich die Sache dann in Wohlgefallen aufgelöst und die Polizisten standen noch für ein Foto mit einem Lieferanten aus den USA zur Verfügung. „Solche Geschichten und Erlebnisse zeichnen die Messe aus“, erinnert sich Schwarz.

Seit der Firmengründung von Cosmic Sports vor 20 Jahren reist er jedes Jahr nach Friedrichshafen. Als Markenvertreiber und Großhändler mit vielen internationalen Partnern schätzt er an der Messe besonders die Kontaktmöglichkeiten. „Es kommen Aussteller aus Übersee, die nur auf der Eurobike ausstellen. Uns erspart das eine Menge Reisestress“, erklärt Schwarz. Ihm fällt allerdings auf, dass die Stimmung bei Besuchern und Ausstellern früher ausgelassener und relaxter war. „Dass es jetzt deutlich professioneller zugeht, ist natürlich kein Nachteil.“

Der Kaffeetreff für Familienmitglieder

Trotz der wachsenden Professionalisierung ist die familiäre Atmosphäre ein wesentliches Merkmal der Eurobike. Dazu tragen Menschen wie Andreas Pooch und Gisela Daubitz bei. Seit nunmehr 24 Jahren organisieren sie auf der Gemeinschaftsfläche für Liegeradhersteller einen Kaffeetreffpunkt. „Wenn am Stand viel los ist oder man einfach etwas Abstand braucht, kann man sich bei Andreas und Gisela bequem mit seinen Gästen niederlassen“, freut sich Alexander Kraft, Pressesprecher bei HP Velotechnik, über das Angebot. Pooch und Daubitz veranstalten zusätzlich mit ihrem Verlag eine Sonderschau zu Fahrradbüchern auf dem Messegelände, die sich 2017 zum zehnten Mal jährt.

Für die beiden Liegerad-Fans ist die Eurobike deshalb auch eine Möglichkeit, um alte Bekannte zu treffen. „Mit Firmen wie HP Velotechnik verbindet uns eine sehr lange Geschichte. Es ist ungefähr so, als träfe man jedes Jahr seine Familienmitglieder wieder“, blickt Pooch mit Vergnügen auf die diesjährige Messe voraus. Die Hersteller schätzen hingegen die Erfahrungen und Feedbacks der beiden erfahrenen Liegeradfahrer, bei denen das Radfahren viel mehr als ein Hobby ist. Ein absolutes Highlight aus fast einem Vierteljahrhundert Messegeschichte war für Pooch die Organisation der HPV-Weltmeisterschaft (Human Power Vehicle) im Jahr 2003. Teile des Rennens wie der 50-Meter-Sprint und ein Geschicklichkeitsparcours führten direkt durch die Messehalle A6. „Bei der heutigen Dichte von Ausstellern unvorstellbar“, so Pooch.

Radfahrende Aussteller sind Seltenheit

Die wachsende Anzahl an Ausstellern bringt auch die Infrastruktur rund um Friedrichshafen jährlich an ihre Grenzen. Die Folge ist ein Messestau, der sich täglich gerade in den Morgen- und Abendstunden beobachten lässt. Gernot Moser, Vertriebsleiter beim Bikewear-Anbieter Vaude, fährt deshalb mit dem Rad zur Messe. „Einerseits ist da natürlich die angespannte Verkehrslage, viel wichtiger ist für mich allerdings der Ausgleich zum Messealltag“, begründet Moser seine Verkehrsmittelwahl. Rund 18 Kilometer legt er pro Strecke auf seinem Weg zurück. „Morgens ist es Entspannung und Vorbereitung, abends lasse ich die Gespräche und Themen des Tages Revue passieren.“

Während er den Stau passiert, sind ihm neidvolle Blicke Gewiss. „In vielen Gesichtern steht: Das hätten wir auch manchen sollen“, berichtet Moser. Allerdings sind die Leute trotz der nervigen Situation immer recht entspannt und haben nur nette und positive Sprüche für den Radfahrer übrig. Ein weiterer Vorteil für Moser: Er muss sich an den Messehallen keinen Parkplatz suchen, sondern parkt direkt hinter der Halle. Bevor er allerdings die ersten Termine macht, gönnt er sich noch eine Dusche an den Messehallen.

Zur Erholung in den Pool

Das Fahren mit dem Rad zur Messe ist auch für Andreas Opitz vom Kinderanhängerspezialisten Croozer eine entspannende Abwechslung vom stressigen Messetag. „Rund um Friedrichshafen gibt es traumhafte Radstrecken durch die Obstplantagen. Gerade in der Fahrradbranche sollten eigentlich mehr Leute diesen Weg der Anreise wählen“, stellt er jedes Jahr fest. Anders als die meisten seiner Kollegen reist er bereits am Montagmorgen von Köln nach Friedrichshafen, um den Standaufbau zu übernehmen. Dabei freut er sich jedes Jahr, bekannte Gesichter zu sehen. „Man kennt sich und schaut während des Aufbaus gerne einmal bei den Kollegen vorbei, um sich die aktuellen Neuheiten anzusehen“, beschreibt Opitz die Atmosphäre vor dem eigentlichen Messestart.

Seit 2009 kümmert er sich bei Croozer um die Messevorbereitungen. Dabei läuft auch nicht immer alles glatt. „Einmal wurden wir auf der Autobahn von Zollbeamten angehalten, die die Zuladung unserer Transporters kontrollierten“, erzählt Optiz. Dabei hat sich das Gewicht genau im Rahmen der möglichen Toleranz gehalten. „Da ging mir ganz schön die Muffe. Sonst hätten wir auf dem Autobahnrastplatz unsere neuen Produkte und Kataloge ausladen müssen“, lacht er. Ein Ziel hat sich Optiz für dieses Jahr gesteckt: Er möchte beim Aufbau rechtzeitig fertig sein, um am Ende des Tages noch in den Hotelpool springen zu können.

Ein Praktikant am Siebdrucker

Ob Alexander Döring überhaupt mit nach Friedrichshafen fahren kann oder ob er im Büro die Stellung halten muss, wusste der 27-Jährige im Vorfeld der Messe noch nicht genau. Döring macht gerade ein dreimonatiges Praktikum beim Bambusradhersteller My Boo in Kiel. Die Zeit rund um die Messe ist für ihn besonders interessant, weil er Einblick in diverse Projekte erhält. Gerade in familiären Teams wie bei My Boo fallen diverse Aufgaben an. So konnte Döring sich im händischen Bedrucken von 120 Jutebeuteln ausprobieren. „Über so etwas habe ich mir bislang noch überhaupt keine Gedanken gemacht“, meint der Student.

Die Beutel werden als Goodiebags während einer Veranstaltung von My Boo im Rahmen der Messe verteilt und sind mit dem Schriftzug „2 wheels for a better world“ bedruckt. Gefüllt sind sie mit verschiedenen nachhaltig produzierten Produkten, z. B. einer Zahnbürste aus Bambus oder einem regional hergestellten Getränk. My Boo möchte damit zeigen, dass eine umweltfreundliche Produktion von Artikeln aller Art möglich ist. Deshalb wurde das Bedrucken der Beutel in einer Druckerei in Kiel in Handarbeit durchgeführt. „Es bedarf ein wenig Einarbeitung, aber nach der ersten Stunde habe ich meinen Rhythmus gefunden und die Vorgehensweise verinnerlicht. Ich hatte Spaß an der Sache“, fasst Döring seinen Tag abseits des Schreibtisches zusammen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de

Aug 14 2017

Kopfschutz mal zehn

Kopfschutz mal zehn

(Bildquelle: www.pd-f.de / Messe Friedrichshafen / Eurobike)

Seinen Kopf hat man nur einmal. Deshalb gebührt ihm besonderer Schutz. Der pressedienst-fahrrad stellt zehn unterschiedliche Fahrradhelmtypen vor. Von Alltag bis Rennrad, von Bikepark bis Lifestyle: Es gibt keinen Grund, auf einen Kopfschutz zu verzichten.

Für Rennradfahrer

Lange Zeit galt die Devise bei Rennradhelmen: je mehr Löcher, desto bessere Belüftung. Doch speziell bei sportlichen Sitzpositionen kommt es eigentlich mehr auf das richtige Verhältnis von Lüftungslöchern und windabweisenden Flächen an, also die optimale Aerodynamik. Der „Game Changer“ von Abus (199,95 Euro) ist ein gelungenes Beispiel, wie ein aerodynamisch optimierter Rennradhelm aussehen kann. Das Belüftungssystem basiert auf wenigen, dafür größeren Luftein- und -auslässen. Zusätzlich ist die Stirnfläche gegenüber anderen Helmen reduziert. Bei der Entwicklung floss der Input des Profi-Radteams Movistar mit ein.

Für Alltagsfahrer

Ein Citybiker setzt bei seiner Helmwahl in erster Linie auf Sicherheit und Funktionalität. Der „Hyban+“ von Abus (104,95 Euro) hat deshalb, ähnlich einem Mountainbike-Helm, ein heruntergezogenes Heck für den Schutz des Nackens. Ein integriertes Rücklicht sorgt für mehr Sichtbarkeit im Dunkeln oder Regen. Auffällig ist zudem das hochklappbare und brillenkompatible Visier, das die Augen des Radfahrers vor Wind und Wetter schützen soll.

Für Winterradler

Wer auch winters mit dem Fahrrad unterwegs ist, der bekommt etwas auf die Ohren. Zum Drüber- und Drunterziehen bietet etwa Bekleidungsspezialist Vaude passende Accessoires. Für mehr Sichtbarkeit in der Dunkelheit sorgt z. B. der Helmüberzug „Luminum Helmet Raincover“ (18 Euro), der mit 360 Grad sichtbaren Reflexmaterialien versehen ist. Zum Drunterziehen eignet sich das „Bike Warm Cap“ (17 Euro). Die wärmende Kappe ist atmungsaktiv und schnell trocknend.

Für sichere Stilisten

Nicht nur ein modisches Accessoire, sondern ein sicherer Kopfschutz ist der „Hövding“ der gleichnamigen schwedischen Firma (299 Euro). Laut einer Studie der Stanford University liegt die Stoßdämpfung des Airbags, der um den Hals getragen wird, achtmal höher als bei herkömmlichen Fahrradhelmen. Im Falle eines Sturzes lösen seismische Sensoren den Airbag aus, der sich in Sekundenbruchteilen schützend um Kopf, Nacken und auch über das Gesicht legt und mehrere Sekunden lang mit Luft gefüllt bleibt. So ist der Kopf auch bei einem Folge-Aufprall (z. B. auf dem Asphalt) weiterhin geschützt. Geladen wird der Airbag per USB-Kabel. Dank passender Überzieher sind verschiedene Designs möglich.

Für E-Biker

E-Bike-Fahrer, insbesondere S-Pedelec-Fahrer, sind mit hohen Geschwindigkeiten in der Stadt unterwegs und brauchen deshalb einen geeigneten Kopfschutz. Abus bietet mit dem neuen „Pedelec+“ (139,95 Euro) einen Helm, der den E-Bike-Standard NTA8776 erfüllt, der in den Niederlanden jüngst eingeführt wurde. Die EPS-Schicht ist beim Pedelec-Helm dicker als bei herkömmlichen Modellen, was für eine effektivere Stoßdämpfung sorgen soll. Der Schläfen- und Nackenbereich ist zudem besonders tief heruntergezogen.

Für Aktentaschen

Wohin mit dem Helm bei einem Termin? Diese Frage stellen sich Pendler oft. Das spanische Unternehmen Closca präsentiert mit dem „Fuga“ (120 Euro) eine interessante Lösung: Einen zusammenklappbaren Helm für die Aktentasche. Die Helmschale besteht aus drei Ringelementen, die sich für den Transport ineinander stülpen lassen. Ausgeklappt und auf dem Kopf sitzend erfüllt der Fuga alle sicherheitstechnischen Anforderungen. Für den Winter lässt er sich mit einem modischen, wärmenden Wolleinsatz ausstatten.

Für Mountainbiker

Der Mountainbike-Sport wird immer diversifizierter. Enduro-Piloten haben beispielsweise andere Ansprüche als Touren-Fahrer. Das sieht man auch an den Helmen. Für den Enduro-Einsatz bietet z. B. Abus den neuen „Montrailer“ (ab 149,95 Euro) an. An den Seiten und hinten ist der Helm weit heruntergezogen. Er ist zudem für die Aufnahme von Goggle, Kamera und Scheinwerfer vorbereitet. Allmountain-Biker setzen hingegen eher auf mehr Belüftung und wenig Gewicht. Der neue „Moventor“ von Abus (99,95 Euro) verfügt über 19 Belüftungsöffnungen und ist mit gerade einmal 280 Gramm (Größe M) recht leicht.

Für Downhiller

Wenn die Abfahrten steiler und die Sprünge weiter werden, ist ein Full-Face-Helm angesagt. Bei einem Sturz sorgt hier ein Kinnbügel für den Schutz von Kiefer und Gesicht. Das sorgt für ein aggressives Aussehen, ist aber auf steilen und schwierigen Mountainbike-Passagen absolut angebracht. Full-Face-Helme wie das Einsteigermodell „Reset“ von Sixsixone (119,99 Euro) haben zudem ein möglichst großes Sichtfeld, was den Einsatz von Goggles ermöglicht. Als Material wird bei der Helmschale ein leichter ABS-Kunststoff verwendet. Angeschrägte Öffnungen sorgen laut Hersteller für einen verbesserten Luftaustausch.

Für Freestyler

Freestyler zeigen mit dem BMX-Bike gerne ihr Können und ihre Tricks. Sprünge auf Parktische oder Grinds über Treppengeländer gehören zum Standard. Dabei ist die Gefahr, auf den Hinterkopf zu fallen jedoch deutlich größer als beim normalen Fahrradfahren. Der Helmhersteller Fuse Protection bietet deshalb Halbschalenhelme, welche auf die Anforderungen von BMX-Freestylern ausgelegt sind. Ein Beispiel ist der „Delta Ecto“ für 69,99 Euro. Der Halbschalen-Helm ist in Inmold-Bauweise gefertigt und mit 260 Gramm laut Hersteller äußerst leicht.

Für Kinder

Von klein auf gilt: Sicherheit geht vor! Wenn die mobile Karriere auf dem Laufrad, im Kindersitz oder im Anhänger beginnt, gehört der Helm auf den Kopf. Dazu müssen die Produkte kindgerecht, komfortabel und sicher sein. Doch auch das Design spielt für Kinder eine Rolle. Bunte Farben und Muster sind gefragt, wie beim „Smiley 2.0“ von Abus (29,95 Euro) oder dem „Little Nutty“ von Nutcase (68,90 Euro). So haben die Kleinen einfach Spaß am Kopfschutz.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

Kontakt
pressedienst-fahrrad GmbH
Gunnar Fehlau
Ortelsburgerstr. 7
37083 Göttingen
0551-9003377-0
bb@pd-f.de
http://www.pd-f.de