Posts Tagged Prostatakrebs

Dez 8 2018

Im Fokus: Ultraschallbehandlung bei Prostatakrebs

Neuere Therapieverfahren weisen ein gutes Nebenwirkungsprofil bei Prostatakrebs auf

Im Fokus: Ultraschallbehandlung bei Prostatakrebs

Prostatakrebs hat viele Behandlungsmethoden. (Bildquelle: © detailblick-foto – Fotolia)

Die Therapie von Prostatakrebs mit Hilfe von Ultraschall ist zwar noch kein Standardverfahren, zeigt jedoch in Studien ein positives Nebenwirkungsprofil. Die Behandlung macht sich dabei Ultraschallwellen therapeutisch zu nutzen. Als Ultraschallwellen werden Schallwellen bezeichnet, die oberhalb der menschlichen Hörschwelle liegen. In der Medizin werden sie nicht nur zur Bilderzeugung, sondern auch als sogenannter therapeutischer Ultraschall eingesetzt. Moderne Anwendungen nutzen sie dazu, Krebsgewebe zu zerstören. Das TULSA Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs ist eine solche therapeutische Anwendung.

TULSA-Verfahren kombiniert Ultraschall und MRT zur Behandlung von Prostatakrebs

Beim TULSA-Verfahren kommen Ultraschallwellen von höherer Intensität als beim diagnostischen Ultraschall zum Einsatz. Sie werden auf das durch den Krebs veränderte Gewebe gerichtet. Dadurch erhitzen sich die Zellen stark und werden zerstört. Die Behandlung findet nicht in einem Operationssaal, sondern innerhalb eines Magnetresonanztomografen (MRT) statt, was eine gezielte Steuerung und Anpassung der Behandlung ermöglicht. Die Kombination aus Magnetresonanztomografie und Ultraschall in der Behandlung von Prostatakrebs wird als Magnetresonanz-geführte fokussierte Ultraschall-Therapie bezeichnet (MRgFUS). Die Magnetresonanztherapietomografie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem detaillierte Aufnahmen des Körperinneren gemacht werden können.

Prostatakrebs: Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz mit TULSA-Verfahren minimieren

Das TULSA-Verfahren, das sich derzeit in klinischen Studien in der Erprobungsphase befindet, soll Ärzten die Behandlung von Prostatakrebs erleichtern und unerwünschte Nebenwirkungen durch die Schädigung der empfindlichen Organstrukturen in unmittelbarer Nähe der Prostata minimieren. Die konventionellen Behandlungsverfahren wie Strahlentherapie oder Operation bei Prostatakrebs führen häufig zu Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz, die die Lebensqualität der betroffenen Patienten erheblich einschränken können. Die bisher vorliegenden Studien zum TULSA-Verfahren bei Prostatakrebs in einem frühen Stadium und mit geringer Aggressivität konnten vielversprechende Behandlungserfolge ohne Nebenwirkungen mit Beeinflussung der Harnfunktion und Potenz dokumentieren. 1

1. MRI-Guided Transurethral Ultrasound Ablation (TULSA) in Patients with Localized Prostate Cancer: Preliminary Results of TACT Pivotal Study. L. Klotz, American Urological Association, 113th Annual Meeting, LBA-20, San Francisco, CA, Mai 2018.
Chin et al, „Magnetic Resonance Imaging-Guided Transurethral Ultrasound Ablation of Prostate Tissue in Patients with Localized Prostate Cancer: A Prospective Phase 1 Clinical Trial,“ European Urology (2016).

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Dez 6 2018

Aktive Vorsorge gegen Prostatakrebs?

Können Männer selbst etwas tun, um Prostatakrebs vorzubeugen?

Aktive Vorsorge gegen Prostatakrebs?

Prostatakrebs kann vorgebeugt werden. (Bildquelle: © jacoblund – iStock)

Warum manche Männer an Prostatakrebs erkranken und andere nicht, dafür hat die Wissenschaft bis heute noch keine hinreichende Erklärung. Die Frage nach der Vorbeugung ist deshalb auch nicht mit eindeutigen Ratschlägen zu beantworten. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) benennt jedoch einige Faktoren, die nachweislich das Risiko einer Krebserkrankung erhöhen und die die Patienten selbst beeinflussen können. Sie gelten nicht nur für Prostatakrebs, sondern auch für andere Krebserkrankungen.

Lässt sich die Entstehung von Prostatakrebs beeinflussen?

Die Krebsgesellschaft empfiehlt, zur Prostatakrebsvorbeugung einige Faktoren zu beachten. Zu den Empfehlungen gehören zum Beispiel, das normale Gewicht zu halten bzw. zu erreichen. Körperliche Aktivität ist danach genauso wichtig wie eine gesunde Ernährung, vor allem mit vielen pflanzlichen Produkten. Die DKG empfiehlt zudem, den Fleischkonsum zu reduzieren und insbesondere wenig rotes Fleisch zu essen. Darüber hinaus spricht sie sich für einen moderaten Konsum von Alkohol aus und verweist auf einen interessanten Zusammenhang: In Regionen, in denen besonders viel Soja durch die Ernährung aufgenommen wird, kommt es seltener zu hormonabhängigen Tumoren, zu denen auch Prostatakrebs gehört. Möglicherweise könne das mit einem hohen Anteil an Isoflavonen in den Sojaprodukten erklärt werden. Eine vorbeugende Wirkung wird zudem dem roten Farbstoff Lycopin, der in Tomaten, Wassermelonen und Erdbeeren vorkommt, zugeschrieben. Eine Ernährung mit viel Fisch und Olivenöl gilt als vorbeugend. Zugleich schränkt die DKG ein: Die bis jetzt vorliegenden Studien zu Prostatakrebs lassen keine eindeutigen Empfehlungen mit Blick auf Vorbeugung zu.

Damit Prostatakrebs erst gar nicht entsteht: Sport und die Teilnahme an der Früherkennung

Nachgewiesen werden konnte ein geringer vorbeugender Effekt gegen Prostatakrebs bei Kreuzblütengewächsen, also Gemüse und Gewürzpflanzen, wie bei verschiedenen Kohlsorten, bei Raps, Radieschen, Senf, Steckrüben, Rettich und Kresse. Dieser Effekt wird auf die Senföle in diesen Lebensmitteln zurückgeführt, die sich hemmend auf die Teilung von Tumorzellen auswirken. Dagegen schützen nach Auskunft der DKG Nahrungsergänzungsmittel wie Isoflavone, Mineralstoffe, Selen und Vitamine nicht vor Prostatakrebs. Bei der Einnahme von Folsäure wurde sogar ein leicht erhöhtes Krebsrisiko festgestellt. Empfohlen wird Sport, regelmäßige körperliche Betätigung und die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen, um Krebserkrankungen wirksam vorzubeugen.

Quellen:
Prostatakrebs-Leitlinien der European Association of Urology, Stand 2018, http://uroweb.org/guideline/prostate-cancer/.
Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms, Langfassung. Online unter http://leitlinienprogramm-onkologie.de/uploads/tx_sbdownloader/LL_Prostata_Langversion_3.1.pdf.
Schmoll, Hans-Joachim, Höffken, Klaus, Possinger, Kurt (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006.

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Dez 5 2018

Prostatakrebs: Was leistet das TULSA Verfahren?

Prostatakrebs lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen mit Ultraschall behandeln

Prostatakrebs: Was leistet das TULSA Verfahren?

Prostatakrebs kann durch Ultraschall behandelt werden. (Bildquelle: © scarface / Fotolia)

Flexibilität, hohe Präzision und schnelle Rekonvaleszenz. Das sind die auch in vorliegenden Studien untermauerten, zentralen Vorteile einer Behandlung von Prostatakrebs mit dem TULSA Verfahren. Die Abkürzung TULSA steht für Transurethrale ULtraSchall Ablation, wobei „transurethral“ eine Behandlung durch die Harnröhre beschreibt. Der Begriff Ablation bezeichnet die Entfernung von Körpergewebe. Bei einer Behandlung mit dem TULSA Verfahren wird der Patient in Narkose versetzt. Ein Ultraschall Applikator wird über die Harnröhre eingeführt. Dabei wird das krankhafte Prostatakrebs-Gewebe mit Ultraschallenergie erhitzt und so verödet. Die Behandlung wird in einem Magnetresonanztomografen (MRT) durchgeführt. Das erlaubt dem Operateur, Temperaturerhöhungen in Echtzeit zu messen und zu steuern. Behandelt wird ein zuvor genau definierter Bereich.

Prostatakrebs mit dem TULSA Verfahren minimalinvasiv und nebenwirkungsarm behandeln

Die Behandlung von Prostatakrebs mit dem TULSA Verfahren erfolgt nicht von außen, zum Beispiel über eine offene Operation, sondern innerhalb der Prostata. So können die empfindlichen Nervenstränge und Organstrukturen in unmittelbarer Nähe der Drüse geschont werden. Die Behandlung kann so geplant und durchgeführt werden, dass entweder nur ein Teil oder die ganze Prostata mit Ultraschall therapiert wird. Das dabei verkochte Gewebe wird über das Blut abtransportiert. Die Behandlung mit dem TULSA Verfahren nimmt nur wenige Stunden in Anspruch. Meist bleibt der Patient eine Nacht stationär zur Beobachtung. Das TULSA Verfahren ist minimalinvasiv. Der Ablauf der Behandlung lässt sich individuell an Größe und Form der Prostata anpassen. Zudem gewährleistet die MRT Steuerung während der Behandlung, dass die Ultraschall Energie nur dort wirkt, wo sie wirken soll.

Vorteile einer TULSA Behandlung bei Prostatakrebs

Für den Patienten mit einem wenig aggressiven und auf die Drüse beschränkten Prostatakrebs kann eine TULSA Behandlung im Vergleich zur Operation oder Strahlentherapie mit Vorteilen verbunden sein. Bei den allermeisten Patienten sind Impotenz und Inkontinenz nach einer TULSA Behandlung kein Thema. Strahlung und offene Wunden entstehen dabei nicht. Auch die Nachbarorgane, wie der Dickdarm, sind von einer TULSA Behandlung nicht betroffen. Entscheidend dabei sind allerdings der Fortschritt der Krankheit, das Stadium des Prostatakrebses und der Ort, in dem sich der Tumor manifestiert hat.

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Dez 1 2018

Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Die Aggressivität von Prostatakrebs lässt sich messen – mit dem Gleason Score

Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Gleason Score: Dieser Wert gibt Auskunft über den Prostatakrebs. (Bildquelle: © ChrisChrisW – iStock)

Im Rahmen der Diagnostik von Prostatakrebs und der Wahl der richtigen Therapie spielt die Aggressivität des Tumors eine wichtige Rolle. Er wird mit dem sogenannten Gleason Score gemessen. Was genau sagt dieser Wert aus? Er gibt dem Arzt eine Auskunft darüber, ob es sich um einen eher harmlosen oder um einen schnell wachsenden, aggressiven Tumor handelt. Der Gleason Score lässt also eine Einschätzung darüber zu,

– ob der Tumor schnell behandelt werden muss,
– ob ein alternatives, nebenwirkungsarmes Verfahren wie eine TULSA Behandlung mit Ultraschall in Frage kommt oder
– ob der Tumor zunächst nur engmaschiger kontrolliert werden sollte.

Wie wird der Gleason-Score bei Prostatakrebs bestimmt?

Um den Gleason Score zu bestimmen, wird eine Gewebeprobe mit Krebszellen untersucht. Dabei werden die vorliegenden Drüsenformationen, also die Drüsenmorphologie der Prostata bewertet und einem bestimmten Grad zugeordnet. Er kann zwischen den Werten sechs und zehn liegen. Je niedriger der Gleason-Score, umso langsamer wächst der Prostatakrebs und bildet mit geringerer Wahrscheinlichkeit Metastasen. Je höher der Wert ist, umso aggressiver sind die untersuchten Krebszellen. Ein Gleason Score von

– 6 kennzeichnet eine geringe,
– einer von 7 eine mittlere und
– ein Wert von 8 bis 10 eine hohe Aggressivität.

Gleason Score zeigt, wie weit sich das Gewebe durch Prostatakrebs verändert hat

Der Pathologe, der die Gewebeprobe untersucht, bewertet das Gewebe anhand von festgelegten Kriterien und aufgrund seiner Erfahrung. Er nimmt dabei in den Blick, wie weit sich das Tumorgewebe morphologisch von gesundem Ausgangsgewebe entfernt hat. Je ähnlicher es seinem Ausgangsgewebe ist, ist von einer geringen Aggressivität und einem niedrigen Risiko für ein schnelles Tumorwachstum auszugehen. Der Gleason-Score hat sich weltweit als Gradierungssystem bei Prostatakrebs etabliert. Er betrachtet ausschließlich sogenannte architektonische Werte, also Form und Anordnung der Prostatadrüsen. Die ermittelten Werte werden in fünf vorgegebene Muster eingeteilt. In Abhängigkeit des Gleason Scores empfehlen die ärztlichen Leitlinien zur Behandlung von Prostatakrebs weitere Untersuchungen. Das kann je nach Gleason Score eine Magnetresonanztomographie (>8) oder eine Skelettszintigraphie (>8 und PSA Wert von 10 ng/ml) zum Ausschluss von Metastasen sein.

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Nov 29 2018

Prostatakrebs: Was sagt der PSA-Wert aus?

Die Bestimmung des PSA-Wertes ist nur ein Baustein der Früherkennung von Prostatakrebs

Prostatakrebs: Was sagt der PSA-Wert aus?

Die PSA Werte richtig interpretieren hinsichtlich von Prostatakrebs. (Bildquelle: © kali9 468303832 – iStock)

Die Bestimmung des PSA Wertes im Rahmen der Früherkennung von Prostatakrebs ist in Deutschland eine sogenannte individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Das heißt, Patienten müssen für die Kosten dieser Leistung im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen selbst aufkommen, weil diese nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zählen. Ob Patienten im Rahmen der Früherkennung also einen PSA Test durchführen lassen, ist eine individuelle Entscheidung. Sie sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt getroffen werden. PSA ist die Abkürzung für „Prostataspezifisches Antigen“. Dabei handelt es sich um ein Eiweiß, das ausschließlich in der Prostata hergestellt wird. Im durch Krebszellen veränderten Gewebe ist sein Anteil zehnmal höher als im gesunden. Ein erhöhter PSA-Wert zeigt sich jedoch nicht ausschließlich im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung.

Wie wird der PSA-Wert im Rahmen der Früherkennung von Prostatakrebs bestimmt?

Ein auffälliger, erhöhter PSA-Wert ist ein Hinweis auf eine Veränderung der Prostata, deren Ursache nicht zwingend in einer Krebserkrankung liegt. Um zweifelsfrei eine maligne Erkrankungen der Prostata zu diagnostizieren, sind weitere Untersuchungen notwendig. Tastuntersuchung, Gewebeentnahme und unter Umständen eine Untersuchung unter dem MRT zählen dazu. Das PSA lässt sich im Blut nachweisen. Entscheiden sich Patienten für einen PSA-Test, wird der Arzt Blut aus der Armvene entnehmen. Nach der Untersuchung im Labor liegen einige Tage später die Testergebnisse vor. Der PSA-Wert wird in Nanogramm pro Milliliter angegeben, was einem Milliardstel Gramm pro Milliliter entspricht. Wird der PSA-Wert nur einmalig gemessen, sagt ein leicht erhöhter Wert wenig über eine möglicherweise vorliegende, bösartige Tumorerkrankung an der Prostata aus. Die Ärzte richten vielmehr ihr Augenmerk auf die Entwicklung des PSA-Wertes im Zeitverlauf. Steigt dieser deutlich an, kann dies ein Hinweis auf ein Prostatakarzinom sein.

Wie lassen sich die PSA-Werte mit Blick auf Prostatakrebs interpretieren?

Nach den Leitlinien der europäischen Urologenvereinigung EAU gilt ein Wert von kleiner ist als 1 Nanogramm pro Milliliter bei 40 jährigen und kleiner als 2 Nanogramm pro Milliliter bei 60 jährigen bei der ersten Messung als unbedenklich. Weitere Kontrolluntersuchungen werden dann alle acht Jahre empfohlen. Bei Werten über 1 bzw. 2 Nanogramm pro Milliliter werden Kontrollen alle zwei Jahre empfohlen. In den Leitlinien wird ein generell individuelles Konzept für die Früherkennung angeraten. Die Kosten für einen PSA-Test in Verbindung mit einer Tastuntersuchung beim Urologen liegen als IGeL bei rund 45 Euro.

Quelle:
Prostatakrebs-Leitlinien der European Association of Urology, Stand 2018, http://uroweb.org/guideline/prostate-cancer/#note_159

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Nov 29 2018

Pro und Contra – Prostatakrebs Früherkennung

Was spricht für, was gegen eine Früherkennungsuntersuchung mit Blick auf Prostatakrebs

Pro und Contra - Prostatakrebs Früherkennung

Prostatakrebs schreitet in den meisten Fällen langsam voran. (Bildquelle: © Nastasic – istockphoto)

Die Gewissheit haben, gesund zu sein – das ist wohl der wichtigste Grund, warum Männer zur Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs gehen. In der Tat sind Tumoren an der Prostata am besten zu behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Also in einem Stadium, in dem der Tumor noch keine Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat, die in das umliegende Gewebe streuen. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen dabei die rektale Tastuntersuchung. Ein Bluttest mit PSA-Wert Bestimmung wird als sogenannte IGeL Leistung angeboten. Das bedeutet, dass Patienten diesen Test selbst bezahlen müssen. Der PSA Test weist im Blut das sogenannte „prostataspezifische Antigen“ (PSA) nach. Ist dieser Wert erhöht, kann das ein Hinweis auf ein Karzinom an der Prostata sein. Ein auffälliger PSA-Wert kann jedoch auch noch andere Ursachen haben. Medizinstatistiken zeigen, dass bei drei von vier Männern mit einem erhöhten PSA-Wert kein Prostatakrebs nachgewiesen werden konnte.

Warum die Früherkennung von Prostatakrebs zwei Seiten hat

Über den Nutzen einer Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs gibt es unterschiedliche Meinungen. Wer sich für eine Untersuchung, insbesondere mit PSA-Wertbestimmung entscheidet, sollte eine Risikoabschätzung machen: Es gilt als unbestritten, dass durch den PSA-Test Todesfälle durch Prostatakrebs verhindert werden können. Auf der anderen Seite ist der PSA Test recht unspezifisch mit vielen falschen Verdachtsfällen. Bei einem erhöhten PSA Wert wird dem Verdacht auf ein Prostatakarzinom in den meisten Fällen mit einer Biopsie nachgegangen, die mit ihren eigenen Risiken behaftet ist. Zudem werden über diese Methode auch Tumoren entdeckt, die möglicherweise nie auffällig geworden und nicht behandelt worden wären. Prostatakrebs schreitet in den meisten Fällen nur langsam voran. Zudem erkranken viele Männer erst in fortgeschrittenem Alter. Es kann also sein, dass im Rahmen der Früherkennung ein Krebs gefunden wird, der dem Patienten zu Lebzeiten keine Beschwerden verursacht hätte. Ohne einen PSA-Test wäre folglich ein solcher Tumor niemals entdeckt worden und der Mann hätte ohne Sorgen und nebenwirkungsreiche Behandlung normal leben können.

Erkrankungen an der Prostata / Prostatakrebs: PSA-Test Ja oder Nein?

Besonders mit Blick auf die Therapiefolgen ist das eine mitunter schwierige Abwägung. Derzeit verfügbare Daten lassen keine Rückschlüsse auf den Nutzen bzw. den Schaden von Früherkennungsuntersuchungen zu. Experten geben deshalb keine generelle Empfehlung für eine Früherkennung ab. Patienten, die sich für eine Früherkennung entscheiden, wird in den ärztlichen Leitlinien ein PSA-Test in Verbindung mit einer Tastuntersuchung ab einem Lebensalter von 45 Jahren empfohlen.

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Nov 14 2018

Was Sie über Prostatakrebs wissen sollten

Prostatakrebs gilt als gut behandelbar – frühzeitige Diagnose ist Grundstein für erfolgreiche Therapie

Was Sie über Prostatakrebs wissen sollten

Erkrankungen der Prostata können in drei unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden. (Bildquelle: © spaxiax – Fotolia)

Was ist die Prostata und welche Bedeutung hat sie für Männer? Die Prostata ist eine kleine Drüse und befindet sich als Teil der männlichen Fortpflanzungsorgane direkt unterhalb der Harnblase. Sie umschließt komplett den oberen Teil der Harnröhre. Auf ihrer Rückseite grenzt sie an das Rektum, also an den Enddarm an. Die Drüse wird auch als Vorsteherdrüse bezeichnet und ist von ihrer Funktion her für die Produktion des beim Samenerguss abgegebenen Sekrets verantwortlich. Durch das Zusammenziehen der Muskeln in der Prostata wird das Sekret dabei in die Drüsengänge gedrückt. Eine gesunde Prostata ist im Schnitt rund vier Zentimeter groß und wiegt bei einem jungen Erwachsenen etwa 20 Gramm. Bei älteren Männern kann die Drüse bis zu 100 Gramm schwer werden.

Drei Kategorien von Erkrankungen an der Vorsteherdrüse (Prostata)

Ernste gesundheitliche Probleme mit der Prostata lassen sich in drei unterschiedliche Kategorien einteilen:

– Gutartige Erkrankungen: Am weitesten verbreitet ist das Krankheitsbild der Prostata-Vergrößerung. Gerade Männer im fortgeschrittenen Lebensalter sind von dieser gutartigen Erkrankung betroffen. Von den Symptomen her kommt es hierbei vor allem zu Störungen bei der Entleerung der Harnblase sowie zu verstärktem Harndrang.

– Entzündliche Prozesse: Urologen sprechen von einer Prostatitis, wenn sich entzündliche Prozesse an der Prostata entwickeln. Eine Erkrankung dieser Art kann – unabhängig vom Lebensalter – sowohl akut, als auch chronisch verlaufen. Als ein wesentliches Symptom dieser entzündlichen Prozesse gilt das Brennen beim Wasserlassen.

– Bösartiges Prostata-Karzinom: Kommt es zu einer bösartigen Veränderung bemerken Betroffene dies in der Regel erst einmal überhaupt nicht. Ein wichtiges Indiz stellt dabei ein erhöhter PSA-Wert im Blut dar. Dies lässt sich aber nur im Rahmen einer Diagnose des jeweils behandelnden Arztes feststellen.

Krebs an der Prostata: Diese Symptome und Beschwerden können auftreten

Typischerweise entwickelt sich Prostatakrebs in den frühen Stadien eher unauffällig und ohne gesundheitliche Beschwerden. Erst in weiter fortgeschrittenen Krankheitsstadien machen sich Symptome bemerkbar.
Diese Symptome können auf ein Karzinom der Prostata hindeuten:

– Schmerzen in der Vorsteherdrüse
– Schmerzen im Becken, in den Hüften, im unteren Rückenbereich oder in den Oberschenkeln
– Vermehrter Harndrang (vor allem in der Nacht)
– Probleme beim Wasserlassen bis hin zu einer kompletten Harnverhaltung
– Erektionsstörungen
– Unterbrochener oder lediglich schwacher Samenfluss
– Schmerzen bei der Ejakulation bzw. beim Samenerguss
– Blut in der Samenflüssigkeit oder im Urin
– Schwierigkeiten bei der Darmentleerung.

Grundsätzlich gilt Prostatakrebs zwar als gut behandelbar. Wichtige Voraussetzung hierfür ist aber eine frühzeitige Diagnose, die es erlaubt, rechtzeitig geeignete Behandlungen durchzuführen. Dem Arzt stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, um eine Prostataerkrankung zu diagnostizieren.

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Nov 13 2018

Prostatakrebs minimalinvasiv behandeln

Moderne Therapieoptionen verhelfen zu einer schonenden Behandlung bei Prostatakrebs

Prostatakrebs minimalinvasiv behandeln

Relativ neue Behandlungsform bei Prostatakrebs: Das TULSA Verfahren. (Bildquelle: © ink drop – Fotolia)

Je früher ein Krebs an der Prostata erkannt wird, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, ihn schonend für den Patienten behandeln zu können. Darauf weisen die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. – der deutsche Dachverband von 178 Fachgesellschaften der Medizin – in einer Gesundheitsleitlinie zur Früherkennung von Prostatakrebs hin. Die Autoren der Leitlinie betonen, dass bei einem noch relativ kleinen Tumor an der Prostata Behandlungsoptionen möglich sind, mit denen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit Nebenwirkungen vermeiden ließen.(1) Ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung eines lokal auf die Prostata beschränkten Tumors, der noch nicht in andere Organe gestreut hat und einen niedrigen Risikograd aufweist, ist das sogenannte TULSA-Verfahren zur Ablation der Prostata mit Ultraschall.

Je früher ein Tumor an der Prostata erkannt wird, umso mehr Behandlungsoptionen gibt es

Die Leitlinie skizziert, mit Früherkennung sei eine Diagnose und Behandlung von Krebs an der Prostata vor der Bildung von Metastasen, also bösartigen Tochtergeschwulsten in anderen Organen, möglich, und der Patient könne geheilt werden. Zugleich weisen die Autoren darauf hin, dass nicht jeder früh erkannte Tumor behandelt werden muss. Bei Tumoren mit niedriger Aggressivität steht die aktive Überwachung als Option zur Verfügung. Je größer der Tumor ist und je weiter er gestreut hat, umso aggressiver sind auch die Behandlungsmethoden und die damit möglicherweise verbundenen Nebenwirkungen wie Harninkontinenz und Impotenz.

TULSA Verfahren: Minimalinvasive Ablation der Prostata

Bestimmte Tumoren können mit dem TULSA-Verfahren behandelt werden – eine noch relativ neue Behandlungsoption bei Prostatakrebs. Bisher durchgeführte Studien attestierten ihm ein schonendes Nebenwirkungsprofil bei Reduktion des PSA-Wertes, der bei Prostatakrebspatienten erhöht ist. Bei diesem Verfahren wird das Krebsgewebe in der Prostata über Ultraschall erhitzt und verkocht. Gleichzeitig können die empfindlichen Nervenstränge, die für die Funktion von Potenz und Kontinenz verantwortlich sind, geschont werden. Das heißt, mit dem TULSA Verfahren lassen sich die Nebenwirkungen der operativen Behandlung von Prostatakrebs in den meisten Fällen wesentlich reduzieren. Voraussetzung für die Behandlung mit dem TULSA Verfahren ist ein lokal auf die Prostata begrenzter Tumor sowie ein niedriger Risikograd (Gleason Score 6 und 7).

(1.) Früherkennung von Prostatakrebs – Informationen für Männer. Hrsg.: „Leitlinienprogramm Onkologie“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und der Stiftung Deutsche Krebshilfe. 2. Auflage 2015, Seite 9.

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Nov 12 2018

Behandlung von Prostatakrebs ohne Operation

Zur radikalen Entfernung der Prostata gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Alternativen

Behandlung von Prostatakrebs ohne Operation

Eine schonende Entfernung des Prostatakrebs. (Bildquelle: © EVERST – Fotolia)

Prostatakarzinome mit einem niedrigen oder mittleren Risikograd können unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Operation entfernt werden. Bei Patienten mit lokalisierten Tumoren und einem Gleason-Score 6 oder 7 kann alternativ das TULSA-Verfahren eingesetzt werden. Der Name TULSA ist die Kurzform von Transurethrale ULtraSchall Ablation.

TULSA-Verfahren: Schonende Ablation des Karzinoms an der Prostata

Die Behandlung mit TULSA verfolgt das Ziel, das Karzinom der Prostata, also der Vorsteherdrüse, schonend zu zerstören. Dabei sollen die körperlichen Strukturen, respektive die umliegenden Organe nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Das bedeutet: Die Funktionen sowohl für die Kontinenz, als auch für die Potenz bleiben in vielen Fällen erhalten. Das konnte bereits in klinischen Studien nachgewiesen werden.(1) Demnach bleiben bei den meisten Patienten die Harnfunktion sowie die erektile Funktion nach einer TUSLA Behandlung erhalten. Für welche Patienten das TULSA-Verfahren bei Prostatakrebs in Frage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind in diesem Zusammenhang zum Beispiel das diagnostizierte Krankheitsstadium sowie die Lokalisierung des Tumors.

TULSA-Verfahren zur Ablation der Prostata: Keine chirurgische Entfernung nötig

Da es sich bei diesem Verfahren nicht um einen offenen-chirurgischen Eingriff handelt, ist ein klassischer Operationssaal nicht erforderlich. Die Behandlung findet stattdessen in einem sogenannten MRT-Untersuchungsraum statt. Dadurch ist während des TUSLA-Verfahrens eine durchgängige Kontrolle durch eine bildgebende Magnetresonanztomografie (MTR) gewährleistet. Der behandelnde Arzt erhält dabei zu jeder Zeit Schnittbilder von der Prostata des jeweiligen Patienten und kann die Behandlung bei Veränderungen anpassen.

Die Behandlung dauert in der Regel lediglich einen Tag

Das gesamte Verfahren kann individuell gesteuert und genau an das jeweilige Krankheitsbild angepasst werden. So kann der behandelnde Arzt – je nach Sitz des Karzinoms in der Prostata – das TULSA-Verfahren gezielt in den betroffenen Bereichen anwenden oder die komplette Prostata behandeln. Die umliegenden Organe können dabei weitestgehend geschützt werden. In der Regel wird das Verfahren lediglich an einem Tag – zumeist unter Vollnarkose – durchgeführt. Die Behandlung selbst dauert nur wenige Stunden, so dass Pateinten nach der Behandlung schnell wieder nach Hause können.

Quelle:
(1) Deutsches Register Klinischer Studien (DRKS); Stand: 16.05.2018.

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Nov 11 2018

Studienlage zur Therapie bei Prostatakrebs mit Ultraschall

Die Therapie mit Ultraschall bei Prostatakarzinom ist noch kein Standardverfahren – Studien laufen

Studienlage zur Therapie bei Prostatakrebs mit Ultraschall

Positive Erfolge bei Prostata Krebs mit dem TULSA Verfahren. (Bildquelle: © JenkoAtaman – Fotolia)

Männer, die an Prostatakrebs leiden, machen sich viele Sorgen darum, ob sie nach einer Behandlung ihre Lebensqualität aufrechterhalten können. Ihre Sorgen beziehen sich vor allem auf Einschränkungen von Potenz und Harnfunktion – die häufigsten Nebenwirkungen der konventionellen Therapie bei der Behandlung von Krebs an der Prostata. Neuere medizinische Verfahren zur Therapie der Prostata, wie zum Beispiel das TULSA Verfahren, zielen neben der effektiven Ablation des krankhaften Gewebes in der Vorsteherdrüse auf eine effiziente Schonung der empfindlichen Organstrukturen im Behandlungsbereich. Klinische Studien zu diesem Verfahren kommen zu vielversprechenden Ergebnissen. Etwa seit dem Jahr 2005 nimmt die Forschung den Einsatz von Ultraschall in der Behandlung von Prostatakrebs in den Blick.

Was ist die TACT-Studie zum TULSA Verfahren zur Ablation der Prostata?

Derzeit läuft eine großangelegte internationale Pivotstudie, die 115 Patienten mit organbegrenztem Prostatakrebs an 13 Forschungsstandorten in den USA, Kanada und Europa einschließt. Die TACT (TULSA-PRO® Ablation Clinical Trial) Studie kommt zu hoffnungsvollen ersten Ergebnissen, die im Rahmen der Jahrestagung der American Urological Association 2018 vorgestellt wurden. Danach erreichten 109 von 115 den sogenannten PSA-Endpunkt, das heißt, der PSA-Wert konnte im Rahmen der Behandlung auf ein normales Maß reduziert werden. Der PSA-Wert gilt in der Diagnostik als Hinweis auf Prostatakrebs. Beim diagnostisch abgesicherten Vorliegen eines Karzinoms an der Prostata ist der PSA-Wert deutlich erhöht. In der Langzeitbewertung der Studie erwarten die Forscher zudem, verlässliche Aussagen über die Nebenwirkungen des Verfahrens in Bezug auf die Erhaltung der Potenz und Harnfunktion treffen zu können.(1)

Chin-Studie aus dem Jahr 2016 zur Behandlung der Prostata mit dem TULSA-Verfahren

Bereits im Jahr 2016 wurde eine Studie zum TULSA-Verfahren veröffentlicht, die zu folgenden Ergebnisse kam: Der PSA-Wert ging in Folge der Behandlung um 87 Prozent zurück und blieb nachweislich über einen Zeitraum von 36 Monaten nach der Therapie stabil. Nach einem Nachsorge-Zeitraum von einem Jahr berichteten 21 von 30 Patienten, sie hätten ausreichende Erektionen, um mit ihren Partnern intim sein zu können. 30 von 30 Patienten konnten nach der Behandlung auf Einlagen verzichten, 29 von 30 zeigten keinerlei Probleme, ihren Urin zu kontrollieren.(2)

(1.) MRI-Guided Transurethral Ultrasound Ablation (TULSA) in Patients with Localized Prostate Cancer: Preliminary Results of TACT Pivotal Study. L. Klotz, American Urological Association, 113th Annual Meeting, LBA-20, San Francisco, CA, Mai 2018
(2.) Chin et al, „Magnetic Resonance Imaging-Guided Transurethral Ultrasound Ablation of Prostate Tissue in Patients with Localized Prostate Cancer: A Prospective Phase 1 Clinical Trial,“ European Urology (2016)

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