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Apr 25 2018

ADAS Systemvalidierung auf der Basis von realen Fahrdaten

Radar-Datenlogger verhindert Autounfälle

ADAS Systemvalidierung auf der Basis von realen Fahrdaten

Der DP²4R Datenlogger von embedded brains erfasst bis zu 4 x 320 MBit/s. (Bildquelle: embedded brains GmbH)

Zukünftig unterstützen Automobile ihre Fahrer zunehmend aktiv beim Autofahren. Über eingebaute Sensoren, Kameras und intelligente Software-/ Hardware-Systeme nehmen Fahrzeuge ihre Umgebung wahr und interpretieren diese Informationen. Derzeit entwickeln einige Unternehmen Fahrerassistenzsysteme, die über Radar-/ Infrarotsysteme das Geschehen rund um das Fahrzeug überwachen. Kernelement sind dabei spezialisierte Mikrocontroller, z.B. von NXP. Die Radardaten werden vom Mikrocontroller empfangen und weiterverarbeitet, so dass nicht mehr wie bisher die gesamten Bildinformationen weitergeleitet werden, sondern nur noch das Ergebnis.

Die Bilderfassung und -datenverarbeitung finden in einem System statt, lediglich die ausgewerteten Daten werden nach außen gegeben. Das hat den Vorteil, dass alle Funktionen in einem Gehäuse zusammengefasst sind. Allerdings bringt dieser Ansatz in der Entwicklung Probleme mit sich. Denn die Rohdaten, aus denen die Software Objekte identifiziert, sind nur chipintern verfügbar. Das hat zum Beispiel zur Folge, dass vom Fahrer während einer Testfahrt erfasste Fehler nicht analysiert werden können. Denn stellt ein Fahrer während der Testfahrt fest, dass ein Objekt vom System nicht richtig erkannt wurde, ist es nicht möglich, die Ursachen dieses Fehlers in der Software zu identifizieren.

Eine Lösung des Problems liefert der Datenlogger DP24R von embedded brains. Die Headunit des Datenloggers wird direkt an die Radarsensoren angekoppelt, so dass der Datenlogger Zugriff auf die Rohdaten hat und sie aufzeichnen kann.

Typischerweise sind vier Sensoren an den vier Ecken des Fahrzeugs angebracht, um die gesamte Umgebung des Fahrzeugs überwachen zu können. Mithilfe von vier angeschlossenen Headunits können die Rohdaten während der Testfahrten aufgezeichnet werden, wobei die Aufzeichnungskapazität des Datenloggers 10 Stunden beträgt. Nach der Testfahrt kann der Entwickler die gespeicherten Rohdaten in sein System am Arbeitsplatz einspeisen und somit entscheiden, ob die Bilderfassung fehlerhaft ist oder ob ein Software-Fehler vorliegt. Sollte letzteres der Fall sein, kann der Entwickler seine Algorithmen solange modifizieren, bis sie anhand der gespeicherten Rohdaten genau die Objekte erkennt, die sie erkennen muss.

Der Datenlogger eignet sich auch für die Entwicklung von Bildverarbeitungsalgorithmen. Für die Algorithmen-Entwicklung benötigen die Entwickler Live-Daten – kein Problem: auch diese Daten kann der Datenlogger zur Verfügung stellen. Und er bietet hierfür noch eine nützliche Zusatzfunktion: Videokameras im Fahrzeug zeichnen zeitsynchron zur Radar-Datenerfassung mit auf. Der optisch-visuelle Vergleich zwischen den verarbeiteten Radardaten und den Videos stellt den ersten Schritt bei der Entwicklung der Algorithmen dar. Der Datenlogger von embedded brains bietet die Möglichkeit, die Daten mit einem Zeitstempel zu versehen, so dass die Daten von allen vier Sensoren bei der Analyse auch zeitlich synchron wieder zusammengesetzt werden können.

Hauptmerkmale des DP24R
Das System kann folgende Anwendungsdaten aufzeichnen:
– Radar Rohdaten
– Verarbeitete Radardaten
– Verschiedene Zusatzdaten
– Datenrate: > 400 Mbit/s.

In das System können folgende Simulationsdaten importiert werden:
– Radar Rohdaten
– Verschiedene Zusatzdaten
– Datenrate: >300 Mbit/s.

Mixed-mode:
– Aufzeichnen und Einspielen von Daten

Vorteile des DP24R
– Das System ist für die meisten Mikrocontroller geeignet
– Multi-Head Design für einfache Einbindung
– Non-intrusive Datenerfassung
– Hohe Speicherkapazität: bis zu 10 Stunden

Wichtigste Anwendungsbereiche
– Fahrerassistenzsysteme
– Fahrwerks-Management
– Prüfstände, HIL

Ueber die embedded brains GmbH
Die embedded brains GmbH mit Hauptsitz in Puchheim bei Muenchen ist ein inhabergefuehrtes Unternehmen, das auf maßgeschneiderte Soft- und Hardwareentwicklung fuer leistungsstarke Single- und Multicore-Systeme spezialisiert ist. embedded brains steht den Kunden auch als Berater zur Seite und versetzt sie in die Lage, ihr Projekt selbstaendig umzusetzen. Ihre umfangreiche Expertise ermoeglicht es den Experten von embedded brains, Technologien, die sie in einem Bereich etablieren konnten, in einen anderen Bereich zu uebertragen, egal ob Telekommunikation, Industrieautomation, Consumerprodukte, Automotive, Luft- und Raumfahrt. Die Consulting-Leistung reicht von der Konzepterarbeitung, ueber die Erarbeitung von technischen Loesungsmoeglichkeiten bis zu deren Umsetzung.

Das Unternehmen wurde 2005 von den Diplom-Ingenieuren der Elektrotechnik, Peter Rasmussen und Thomas Doerfler, gegruendet. Beide verfuegen ueber mehr als 20 Jahre Erfahrung und fundierte technische Expertise in der Systementwicklung. Zuvor waren beide fuer Unternehmen wie Dornier, Eurocopter, Siemens, Alcatel Siemens, Thomson, Telenorma und Hilf Microcomputer-Consulting als Berater und Mitarbeiter taetig.

Die Geschaeftsfuehrer und ihr Entwicklerteam beraten und begleiten Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ueber den ganzen Entwicklungsprozess hinweg und uebernehmen mit Hilfe von Partnerunternehmen nach Abschluss der Prototypenentwicklung auch die Serienueberfuehrung und Fertigung.

Zu den Kunden von embedded brains zaehlen unter anderem BMW, E&K Automation, Bang & Olufsen, Fraunhofer ESK und Fraunhofer ITWM, Tyco Electronics, MAN Diesel & Turbo sowie Bosch Rexroth AG.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.embedded-brains.de

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Jul 16 2013

Radarsensoren am laufenden Band

Das mittelständische Unternehmen InnoSenT fertigt schon heute mehr als 1.600.000 Radarsensoren für automotive Assistenzsysteme pro Jahr.

Radarsensoren am laufenden Band

InnoSenT ist zusammen mit seinem Partner Hella einer der Pioniere im Bereich der radarbasierten Totwinkelwarner und Spurwechselassistenten. Gemeinsam liefern die beiden Firmen Ihre Systeme an eine Vielzahl von OEM“s. Während die Technologie zuerst nur den hochpreisigen Fahrzeugen vorbehalten war haben sich die Systeme zwischenzeitlich auch bis in die Mittelklasse durchgesetzt.

Anwendung finden die Radarsensoren neben den unterschiedlichen Heckanwendungen auch im Frontbereich für klassische ACC-„Stop and Go“-Systeme, Abstands- und Kollisionswarnsystemen sowie adaptiven Bremsassistenten.

Seit Gründung des Unternehmens wurden so schon mehr als 10 Millionen Radarsensoren gefertigt und die Stückzahlen steigen stetig. So werden allein in diesem Jahr mehr als 2 Millionen Sensoren gefertigt, bevor im kommenden Jahr die 3 Millionen Marke geknackt wird.

InnoSenT sieht für den Markt der Fahrerassistenzsysteme eine große Zukunft. Themen wie Sicherheit und Komfort werden in den kommenden Jahren eine essentielle Rolle bei Fahrzeugen spielen. Daher entwickelt InnoSenT seine 24GHz Sensorik stetig weiter. Daneben für den Long-Range-Bereich (klassisches ACC) und für Applikationen die eine größere Bandbreite benötigen auch eine 77GHz-Radar-Lösung mit wegweisender Performance. Aus Sicht von InnoSenT der richtige Zeitpunkt zum Einstieg in diese Technologie, da zwischenzeitlich komplette Chipsätze zur Verfügung stehen, die es endlich ermöglichen auch 77GHz-Radarsensorik zu marktgerechten Preisen anzubieten. Damit ist InnoSenT bestens gerüstet, um auch für zukünftige Applikationen die passende Technologie anbieten zu können.

Mehr: http://www.innosent.de

Erfahrung und Zuverlässigkeit in der Radartechnik: Zertifizierte Qualität auf höchstem Niveau: Mit der Zertifizierung nach ISO TS 16949 im Jahr 2010 haben wir den automotiven Qualitätsstandard erreicht. Die ISO-Norm für höchste Qualitätsanforderungen wird bei InnoSenT über den Automotive-Sektor hinaus auch für die Radarsensorik im Industrie-Bereich angewendet. Kundenindividuelle Radarlösungen: Standardprodukte machen bei InnoSenT nur einen kleinen Teil der Produktion aus. Bei 80% unserer Serienfertigung handelt es sich um Lösungen, die wir gemeinsam mit unseren Kunden speziell für deren Radaranwendung entwickeln.Robuste Radarsensorik: Die berührungslosen Funktionen von Radar sind unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen. Sie funktionieren auch bei Nebel, Schnee oder Regen sowie in der Nacht und bei Verschmutzungen. Kurze Time-to-Market Abläufe: Bei InnoSenT befinden sich die Entwicklungsabteilungen in unmittelbarer Nähe zur Fertigung. Dadurch können bereits während der Entwicklungsphase Tests in den Fertigungslinien stattfinden – mit signifikanten Kosten- und Zeitersparnissen.

Kontakt:
InnoSenT GmbH
Stefan Bäuerlein
Am Roedertor 30
97499 Donnersdorf
09528-9518-0
info@innosent.de
http://www.innosent.de