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Apr 1 2016

Der Präsident

Der neue Science-Fiction Roman von Regina + Giuseppe De Facendis

Der Präsident

Nun erscheint nach den beiden Büchern des Außerirdischen Exel (“Willensfreiheit” und “Der sterbende Schwan”) auch das dritte Buch des italienischen Comiczeichners und der deutschen Ex-Lehrerin: “Der Präsident”.

Diesmal schreiben die beiden über einen jungen Abgeordneten aus Ohio, John Endis, der vom Präsidenten der Vereinigten Staaten den Auftrag erhält, zum Unabhängigkeitstag eine ungewöhnliche Fotoausstellung zu organisieren. Bei diesem Projekt soll ihn die bildhübsche Grafikerin Annie unterstützen, die sich im Laufe der Geschichte als Nichte des Präsidenten entpuppt. John, ein Einzelgänger, erliegt sofort dem Charme und der starken Persönlichkeit der jungen Frau und verliebt sich in sie. Eines Tages erfährt John, dass die Fotoausstellung nur ein Vorwand ist für …

Erhältlich als gedruckte Ausgabe (ISBN: 978-1-627845-12-0)
oder als EBook (ISBN: 978-1-627845-13-7)

Leseprobe + Bestellmöglichkeit auf http://defacendisbooks.com

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Feb 29 2016

Hafengeburtstag Hamburg: Vier Tage Programm beim NDR an den Landungsbrücken

Hafengeburtstag Hamburg: Vier Tage Programm beim NDR an den Landungsbrücken

Das NDR Areal an den Landungsbrücken – Foto von Axel Herzig

Aufgrund des Feiertags Christi Himmelfahrt wird der diesjährige Hafengeburtstag Hamburg vier ganze Tage lang gefeiert – einen Tag länger als üblich. Und der NDR feiert mit. Von Donnerstag, 5. Mai, bis Sonntag, 8. Mai, ist der NDR mit einer Bühne direkt an den Landungsbrücken vertreten.

Täglich ab 12.00 Uhr starten NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ mit ihrem Bühnenprogramm. Ob Konzerte, Talks, Entertainment oder Live-Übertragungen –für erlebnisreiche Stunden im Herzen der Hafenmeile ist gesorgt. Insgesamt 43 Stunden Bühnenshow bringen NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ auf den Hafengeburtstag. Abends verwandeln spannende Live-Acts das NDR Areal an den Landungsbrücken in eine Konzertlocation. Welche Künstler und Bands live zu erleben sind, wird in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Darüber hinaus ist der 3-Mast-Schoner „Regina Maris“ für NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ im Einsatz. An allen vier Tagen können Hörer und Zuschauer bei ihrer Fahrt über die Elbe mitsegeln – und an Bord „ihre“ Moderatoren treffen.

Und natürlich ist der 827. Hamburger Hafengeburtstag auch Thema im Radio und Fernsehen. Das Hamburger Stadtradio NDR 90,3 berichtet an allen vier Veranstaltungstagen immer aktuell aus dem Hafen. Um 18.00 Uhr und 19.30 Uhr zeigt das „Hamburg Journal“ die Bilder des Tages. Im NDR Fernsehen sind darüber hinaus Sondersendungen zum Großereignis zu sehen.

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Jul 30 2015

Turbo für die Stammzellkultivierung

Tübinger ZKT gGmbH bekommt Herstellungserlaubnis gemäß AMG für Plättchenlysat

Turbo für die Stammzellkultivierung

Plättchenlysat – Prüfung auf Sterilität (Bildquelle: ZKT/Waidmann)

(Stuttgart/Tübingen) – Dem Zentrum für Klinische Transfusionsmedizin in Tübingen, ZKT gGmbH, hat jetzt das Regierungspräsidium Tübingen die Herstellungserlaubnis gemäß Arzneimittelgesetz für die Produktion von humanem Plättchenlysat erteilt. Dank der Entwicklungsarbeit des Apothekers Dr. Marc Waidmann kann nun ein besonders sicherer und effektiver Nährmedienzusatz für die Kultivierung von Stammzellen angeboten werden, der die regulatorischen Anforderungen zur Anwendung am Menschen erfüllt.

Stammzellen gehören zu den Hoffnungsträgern der modernen Medizin; weltweit werden Stammzelltherapien entwickelt und auch bereits in etlichen klinischen Studien untersucht. Daran hat auch das Projekt REGiNA, ein Anwenderzentrum für Regenerative Medizin in der BioRegion STERN, seinen Anteil. Der Bedarf an humanen mesenchymalen Stammzellen (MSC) wächst daher stetig. Um sie im therapeutischen Maßstab herzustellen, verwenden die Labore und Forschungseinrichtungen bislang vor allem fötales Kälberserum als Nährmediumzusatz. Dieses ist zwar in großen Mengen vorhanden, hat aber, unabhängig von ethischen Fragestellungen, den Nachteil, dass tierische Krankheitserreger wie BSE in die Stammzellkultur gelangen können. Daher gilt inzwischen Plättchenlysat, das aus menschlichen Blutspenden gewonnen wird, als Goldstandard zur Züchtung von MSC.

Die darin enthaltenen Wachstumsfaktoren und Zytokine – das sind Proteine, die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen regulieren – führen zu einer starken Vermehrung der Stammzellen. Für die Produktion von humanem Plättchenlysat hat das ZKT jetzt die Herstellungserlaubnis gemäß Arzneimittelgesetz des Regierungspräsidiums Tübingen als zuständiger Aufsichtsbehörde erhalten. Das unter GMP-Reinraumbedingungen gewonnene Plättchenlysat wird nun als „Ausgangsmaterial humanen Ursprunges“ zur Arzneimittelherstellung angeboten – beispielsweise für die Anwendung im Rahmen klinischer Studien oder zur Herstellung bereits zugelassener Zelltherapeutika.

„Im Vergleich zu bisher üblichen Verfahren, benötigen wir nur 25 Prozent der Spender, um eine bestimmte Menge Plättchenlysat herzustellen. Es kann ohne den sonst erforderlichen Zusatz von Heparin eingesetzt werden und ist dank einer 0,1-Mikrometer-Endfiltration frei von Mykoplasmen, einer Bakterienart, die von normalen Sterilfiltern nicht zuverlässig zurückgehalten wird“, erklärt der Apotheker.

Auch die Kunden sind mit der Qualität des Produktes sehr zufrieden. „Das Tübinger Plättchenlysat eignet sich hervorragend als Zusatz zu Zellkulturmedien bei der Produktion von Zellen in Kombination mit humanem Serum oder Plasma oder auch als Ersatz von Kälberserum bei der Kultivierung von humanen Stammzellen zur Anwendung am Menschen“, berichtet Professor Dr. Wilhelm Aicher von der Universitätsklinik für Urologie in Tübingen. Nun bereiten sich Waidmann und sein Team auf die wachsende Nachfrage nach ihrem „Turbo für die Stammzellkultivierung“ vor.

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

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Apr 30 2015

„Reifenwechsel“ fürs Knie: Dank biologischem Überzug wieder wie neu

Film ab!
Die Tübinger BG-Unfallklinik entwickelt innovative Methoden zur Heilung von Knorpelschäden

"Reifenwechsel" fürs Knie: Dank biologischem Überzug wieder wie neu

Forschungsprojekt Regenerative Medizin in Neckar-Alb und Stuttgart (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart/Tübingen) – In der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen ist die Übertragung von Knorpelzellen zur Behandlung von punktuellen Knorpelschäden, beispielsweise im Knie, bereits Routine. Im Rahmen des von der BioRegio STERN Management GmbH initiierten Forschungsprojekts Regenerative Medizin in Neckar-Alb und Stuttgart, kurz REGiNA, werden Methoden entwickelt, um zukünftig ganze Oberflächen von Gelenken mit biologischen Transplantaten zu überziehen.

Es muss kein Marathon sein, aber eine Kiste Sprudel ins Haus tragen – das sollte doch möglich sein. Für viele Patienten mit Knorpelschäden in den Knien ist das schon zu viel. Eine solche Diagnose verhindert nicht nur sportliche Höchstleistungen, sie macht bereits alltägliche Bewegungen beschwerlich. In der Vergangenheit war ein künstliches Kniegelenk die einzige Möglichkeit, um sich wieder schmerzfrei bewegen zu können. Heute kann die Regenerative Medizin eine Alternative bieten.

In der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen, die mit Hilfe der Übertragung von Knorpelzellen – Experten sprechen von der Autologen Chondrozyten-Transplantation, kurz ACT – die Oberfläche eines Knorpels wiederherstellen kann, steigen die Fallzahlen kontinuierlich an. Für Dr. med. Wilhelm Loewe, Facharzt für allgemeine Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie an der BG Klinik ist die Behandlung daher Routine. „In einer ersten Operation wird Knorpelmaterial entnommen, um es im Labor als Transplantat anzuzüchten“, erklärt Dr. Loewe. „In einer zweiten OP wird das verletzte Knorpelteil ausgestanzt; hier wird dann das Transplantat eingelegt und eingenäht.“ Nach den minimalinvasiven Eingriffen entwickeln sich die neuen Zellen auf der defekten Stelle von einem zarten Überzug hin zu einem prall elastischen Kissen – das schließlich die volle Funktion des ursprünglichen Knorpels übernimmt.

„Das Ziel unserer Forschungsarbeit ist es, ganze Oberflächen mit der körpereigenen Substanz überziehen zu können“, so Dr. Loewe weiter. „Ähnlich wie bei einem Reifenwechsel, kann man aus einem verschlissenen Kniegelenk wieder ein neues Kniegelenk machen.“

Einen Ansatz dazu entwickelt Privatdozent Dr. med. Bernd Rolauffs, Orthopäde und Unfallchirurg sowie Leiter des Labors für Biomechanik, ebenfalls an der Tübinger BG Klinik. „Wenn wir bei der Reparatur eine natürliche Gewebeumgebung herstellen können, wissen die Zellen sofort, was sie zu machen haben. Wir haben eine Methode entwickelt, die die Mikroumgebung der Zellen mit herausholt und erhält“, erklärt Dr. Rolauffs. Aktuell sei man im Gespräch mit Unternehmen, die Knorpelprodukte herstellen, um diesen Ansatz zeitnah in der klinischen Praxis umzusetzen. „Die heutige Methode ist gut, aber mit der Mikroumgebung direkt aus dem menschlichen Gewebe wären die Implantate noch tausendmal besser.“

Film ab! Ein neuer Film der BioRegio STERN Management GmbH zeigt, was neuer Knorpel im Kniegelenk kann: https://youtu.be/dI4qhTsfImY

Gesundheitsregion REGiNA: Eine Initiative der BioRegio STERN Management GmbH
Die Tübinger BG-Unfallklinik ist Projektpartner der Gesundheitsregion REGiNA.

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Apr 22 2015

Tourism Saskatchewan und DEUTER laden ein

Glückliche Gewinnerinnen freuen sich auf Outdoor Camp in Saskatchewan

Tourism Saskatchewan und DEUTER laden ein

Ziehung der Teilnehmer der Gewinner-Reise von DEUTER, Tourism Saskatchewan & SK Touristik

„Uniquely Saskatchewan“ lautet die Devise des 10-tägigen Outdoor Camps 2015, zu dem Tourism Saskatchewan gemeinsam mit dem Reisegepäckhersteller DEUTER und seinen Reisepartnern Air Canada und SK Touristik in die kanadische Prärieprovinz einlädt.

Von insgesamt rund 2.000 Teilnehmerinnen des DEUTER SL women“s fit Gewinnspiels 2014 wurden vor kurzem sechs Frauen ausgelost, die Anfang Juni 2015 gemeinsam in Saskatchewan auf Tour gehen werden. Im Fokus steht dabei das Naturerlebnis: Wandern, Kanufahren, Western-Reiten, Bootstouren oder Zip Lining – das Programm ist abwechslungsreich und zeigt den Teilnehmerinnen die Vielseitigkeit der Provinz. Die Reise führt von Saskatoon über die Waskesiu Wilderness Area im Prince Albert National Park zu den Great Sandhills – riesige Wanderdünen inmitten der Prärie – bis hin zum Cypress Hills Interprovincial Park an der Grenze zur Nachbarprovinz Alberta. Der Höhepunkt wird ein Aufenthalt auf der La Reata Ranch in den Rolling Prairies am Lake Diefenbaker sein, wo sich die Gewinnerinnen als echte Cowgirls fühlen dürfen, bevor sie nach 10 ereignisreichen Tagen ab der Provinzhauptstadt Regina die Heimreise antreten.

Weitere Informationen über Saskatchewan unter www.tourismsaskatchewan.com.

Tourism Saskatchewan ist die regionale, touristische Provinzvertretung (das Fremdenverkehrsamt). Sie entwickelt und fördert den Tourismus in und nach Saskatchewan. Das Ziel von Tourism Saskatchewan ist es, Exporterträge zu steigern und das Interesse der Menschen an Saskatchewan zu wecken.

Kontakt
Tourism Saskatchewan c/o Denkzauber GmbH
Michaela Arnold
Neustadt 13
47809 Krefeld
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Apr 20 2015

Gefäßverschluss aus resorbierbarem Kunststoff verringert Blutungen

Film ab!
Das ITV Denkendorf entwickelt Körperimplantate aus textilen Materialien

Gefäßverschluss aus resorbierbarem Kunststoff verringert Blutungen

Resorbierbarer Gefäßschnellverschluss nach arterieller Punktion mit einem gängigen Schleusensystem (Bildquelle: ITV Denkendorf)

(Stuttgart/Esslingen) – Die Forscher des Instituts für Textil- und Verfahrenstechnik (ITV) in Denkendorf entwickeln unter anderem resorbierbare – also sich selbst auflösende – Körperimplantate aus textilen Materialien. Jetzt soll ein resorbierbarer Verschlussstopfen bei Operationen Öffnungen in Blutgefäßen verschließen und Blutverluste verhindern helfen. Dieses Forschungsvorhaben ist Teil des Gesundheitsregionenprojekts „REGiNA“. Ein neuer Film der BioRegio STERN Management GmbH zeigt, wie die resorbierbaren Verschlussstopfen im ITV Denkendorf hergestellt werden.

Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Nikotinmissbrauch sind Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose. Dabei lagern sich Blutfette, Thromben (Blutpfropfen), Bindegewebe oder auch sogenannter Kalk in den Arterienwänden ab, was zu einer Verengung der Gefäße führt und den lebenswichtigen Blutkreislauf beeinträchtigt. Wenn in schweren Fällen eine Umstellung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten oder eine medikamentöse Behandlung nicht mehr helfen, ist eine Operation notwendig. Während dieser Operation legen die Chirurgen mit Hilfe einer Arterienschleuse einen Ballonkatheter, der die Gefäße wieder weitet. Allerdings bleibt nach so einem Eingriff ein Loch in der Gefäßwand zurück. Um dieses Loch zu schließen und lebensbedrohliche Blutungen zu verhindern, entwickelt das ITV Denkendorf in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Tübingen und der ITV Denkendorf Produktservice GmbH einen Verschlussstopfen aus einem Polymer, der sich nach erfolgter Heilung selbst auflöst. Wichtig ist, dass er mühelos von den Chirurgen an die betroffene Stelle im Gefäß eingesetzt werden kann. „Um den Gefäßstopfen in der Ader platzieren zu können, haben wir eine Einführhilfe entwickelt, mit der es möglich ist, den Stopfen durch die Schleuse in die Ader zu transportieren, sodass er sich vorne im Gefäß wieder aufstellen kann“, erklärt Dipl.-Ing. Carsten Linti vom Bereich Biomedizintechnik des ITV Denkendorf.

Am Universitätsklinikum Tübingen testet Prof. Dr. Hans Peter Wendel, Leiter des klinischen Forschungslabors für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, mit seinem Team zurzeit den Verschlussstopfen im Labor. Er ist mit den Ergebnissen der Forschungsarbeit zufrieden: „Nach dem Setzen ist das Gefäß verschlossen, sodass keine Blutungskomplikationen mehr auftreten. Dann löst sich der Stopfen innerhalb von Tagen oder Wochen auf und das Gefäß bleibt geheilt zurück.“

Film ab! Ein neuer Film der BioRegio STERN Management GmbH zeigt, wie die resorbierbaren Verschlussstopfen im ITV Denkendorf hergestellt werden: http://youtu.be/wL7JnJWHKUk

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In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

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Feb 5 2015

Wie eine zweite Haut

Die Wundauflage der PolyMedics Innovations GmbH verbessert Heilung nach Verbrennungen

Wie eine zweite Haut

Querschnitt SUPRATHEL (Bildquelle: PolyMedics Innovations GmbH)

(Stuttgart/Denkendorf) – Die PolyMedics Innovations GmbH in Denkendorf im Landkreis Esslingen hat eine Art künstlicher Haut zur Therapie von Verbrennungsopfern entwickelt. Nach Regeneration der verletzten Haut löst sich die Wundauflage vollständig wieder ab. Bereits seit über zehn Jahren kommt sie zum Einsatz und wird in Kliniken und Verbrennungszentren in 22 Ländern angewendet. Ein neuer Film der BioRegio STERN Management GmbH, der im Rahmen des Gesundheitsregionenprojekts „REGiNA“ erstellt wurde, zeigt, wie die künstliche Ersatzhaut entsteht.

Laut Jahresstatistik der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin ereigneten sich im Jahr 2013 66,8 Prozent der schweren Verbrennungsunfälle im Haushalt. Ein Augenblick der Unachtsamkeit reicht schon aus, damit sich beispielsweise heißes Fett in der Pfanne entzünden kann und über den Rand schwappt. Verbrennungswunden sind nicht nur extrem schmerzhaft und akut gefährlich, sie können außerdem dauerhafte Narben hinterlassen. Eine „zweite Haut“ zu bekommen, ist in einem solchen Fall mehr als nur nützlich.

Diesen Gedanken hatten auch die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Biomaterialen und Organersatz e.V. und der PolyMedics Innovations GmbH aus Denkendorf in der BioRegion STERN . Sie entwickelten eine solche künstliche Haut für Verbrennungsopfer. Zwar kann ihr Hautmodell – genannt SUPRATHEL – die natürliche Haut nicht dauerhaft ersetzen, doch während der Regenerationszeit übernimmt es deren wichtigste Aufgaben und reduziert obendrein die Schmerzen. SUPRATHEL ist luft- und wasserdampfdurchlässig und baut sich mit der Zeit von selbst ab. „Es ist kein biologisches Material, aber es macht die Eigenschaften der Haut im Prinzip komplett nach. Es stimuliert die Wundheilung und unterstützt damit die Regenerationsfähigkeit der Haut“, erklärt Dr. Helmut Hierlemann, Technischer Direktor der PolyMedics Innovations GmbH. Die Ersatzhaut besteht aus einer mikroporösen Membran auf Polymilchsäurebasis. Sie ist ebenso dehnbar wie verformbar und passt sich der verletzten Fläche optimal an. Ist die Wunde verheilt, lässt sich SUPRATHEL schmerzlos entfernen und den Patienten bleiben die Schmerzen des Verbandswechsels erspart. Das Pflegepersonal wird dadurch spürbar entlastet. Auch deshalb kommt das Material bereits seit zehn Jahren zum Einsatz und wird von Kliniken und Verbrennungszentren in 22 Ländern eingesetzt: Verbrennungsopfer aus aller Welt wissen die Vorzüge der zweiten Haut der PolyMedics Innovations GmbH zu schätzen.

Film ab! Ein neuer Film der BioRegio STERN Management GmbH zeigt, wie die künstliche Ersatzhaut entsteht: http://youtu.be/n7D5HJ0ux5k

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Jan 8 2015

Mehr Biss durch Implantate

Film ab!
Mit Stammzellen besiedelte Implantate dienen als Knochenersatz im Kieferbereich

(Stuttgart/Tübingen) – Wissenschaftler des Stammzelllabors der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKGC) und der Sektion Medizinische Werkstoffkunde und Technologie (MWT), Universitätsklinikum Tübingen, entwickeln stammzellbasierte Implantate als Knochenersatz im Kieferbereich. Diese sollen Knochensubstanz aufbauen, um herkömmliche Implantate in einer stabilen Knochenstruktur verankern zu können. Resorbierbare Implantate werden mit der Zeit sogar vollständig durch körpereigenes Knochenmaterial ersetzt. Dieses Forschungsprojekt ist Teil des von der BioRegio STERN Management GmbH geförderten Gesamtprojekts „Gesundheitsregion REGiNA“.

Wieder kraftvoll zubeißen können, ist der Wunsch all jener, die wegen fehlender Zähne infolge von Knochendefekten im Mund- und Kieferbereich bei der Nahrungsaufnahme eingeschränkt sind. Tumore, altersbedingter Knochenschwund oder angeborene Defekte können ursächlich sein. Mit Hilfe von implantatverankerten Prothesen ersetzen Zahnärzte fehlende Zähne. Damit sie fest sitzen, ist aber eine stabile Kieferknochenstruktur notwendig. „Um die benötigte Knochenstruktur aufzubauen, kann man Knochen aus dem Unterkiefer oder dem Beckenkamm verwenden, doch das erfordert eine weitere OP inklusive schmerzender Wunde“, erklärt der Kieferchirurg Prof. Dr. Dr. Siegmar Reinert, Ärztlicher Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Tübingen. „Stammzellen wären deshalb ein sehr eleganter und schonender Weg.“

Die Stammzellforscherin Priv. Doz. Dr. Dorothea Alexander-Friedrich, Leiterin des Forschungslabors, entwickelt im Rahmen des Projekts REGiNA eine Methode, um die fehlenden Knochen mit Hilfe von patienteneigenen (autologen) Stammzellen aus der Kieferknochenhaut wieder aufzufüllen. Stammzellen aus diesem Bereich sind dafür besonders gut geeignet, da sich ihr osteogenes – also knochenbildendes – Potenzial im Alter nicht zurückbildet und weil für die Entnahme der Zellen nur ein minimalinvasiver Eingriff notwendig ist. Diese Stammzellen können beispielsweise herkömmliche Titanimplantate besiedeln, damit sie mit Hilfe der knochenbildenden Zellen schneller und besser in das Umgebungsgewebe einwachsen.

Das Hauptziel der Kooperation zwischen der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und der Sektion MWT ist es, ein mit Stammzellen besiedeltes Knochenersatzmaterial zu entwickeln, das sich mit der Zeit zurückbildet und durch die neu gewachsene körpereigene Knochenstruktur vollständig ersetzt wird. Während das Forschungslabor der MKGC geeignete Stammzellen aus der Kieferknochenhaut isoliert, entwickelt die Sektion MWT unter der Leitung von Dr. Lutz Scheideler das passende resorbierbare Trägermaterial für diese Zellen. Dafür beschichten die Wissenschaftler das Knochenersatzmaterial mit Substanzen, die die Stammzellen zum Ansiedeln und Differenzieren anregen sollen, sodass die gewünschte Knochenstruktur gebildet wird. Im Labor funktioniert die Herstellung der Implantate zur Deckung von Knochendefekten ganz gut. „Wir hoffen, dass wir in den nächsten Jahren dazu fähig sind, Patienten mit diesen Implantaten im Kieferbereich zu helfen“, sagt Priv. Doz. Dr. Dorothea Alexander-Friedrich. Den Betroffenen würde diese Entwicklung definitiv zu mehr Biss verhelfen.

Film ab! Ein neuer Film der BioRegio STERN Management GmbH zeigt, wie Stammzellen als Knochenersatz dienen: https://www.youtube.com/watch?v=2XJW7FwH5Xs

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Nov 26 2014

Damit es läuft wie geschmiert

Film ab!
Die TETEC AG aus Reutlingen fertigt Knorpelimplantate aus patienteneigenen Körperzellen

Damit es läuft wie geschmiert

Patienteneigene Zellen in einem biokompatiblen Hydrogel zur Behandlung geschädigter Bandscheiben (Bildquelle: TETEC AG)

(Stuttgart/Reutlingen) – Die TETEC AG aus Reutlingen entwickelt und produziert Knorpelimplantate aus körpereigenen Zellen. Im Gegensatz zu synthetisch hergestellten Implantaten haben diese den Vorteil, dass sie statt künstlichem Ersatz eine Heilung des Gewebeschadens ermöglichen. Für die therapeutische Anwendung – beispielsweise nach Knieverletzungen oder Bandscheibenvorfällen – arbeitet das Unternehmen aus der BioRegion STERN bereits mit mehr als 200 Kliniken in Europa erfolgreich zusammen. Im Gesundheitsregionenprojekt REGiNA der BioRegio STERN Management GmbH ist die TETEC AG ein wichtiger Akteur bei der Weiterentwicklung der regenerativen Medizin.

Gesundes Knorpelgewebe von Gelenken und Bandscheiben besteht bis zu 80 Prozent aus Wasser. Als „Stoßdämpfer“ überzieht es die Gelenkflächen mit einer schützenden Schicht und federt in den Bandscheiben Bewegungen ab, wodurch die reibungs- und damit schmerzlose Bewegung an den Verbindungsstellen des knöchernen Skeletts ermöglicht wird. Beim Erwachsenen weist es weder Nerven noch Blutgefäße auf. Vermutlich auch deshalb, kann sich verletzter Knorpel aus eigener Kraft nur selten regenerieren. Wissenschaftler der TETEC AG aus Reutlingen in der BioRegion STERN haben ein Verfahren entwickelt, um geschädigtes Knorpelgewebe durch Implantate aus körpereigenen Knorpelzellen zu regenerieren.

Zu diesem Zweck wird dem betroffenen Patienten Knorpelgewebe entnommen, aus dem dann in einem aufwändigen Verfahren Knorpelzellen extrahiert und anschließend im Brutschrank vermehrt werden. Etwa zwei Wochen benötigen die Spezialisten von TETEC, um ausreichend Knorpelzellen für ein Implantat zu züchten. Die gewonnenen Zellen werden dann auf ein dreidimensionales Trägermaterial aufgetragen und führen nach ihrer Implantation zu einer Heilung des Knorpelschadens.

Für die therapeutische Anwendung kooperiert die TETEC AG mittlerweile mit mehr als 200 Kliniken in Europa. „Es ist mit einer erheblichen logistischen Herausforderung verbunden, diese Gewebe aus den Kliniken zu TETEC zu bekommen und die fertig gestellten Implantate zeitgerecht wieder an die Kliniken auszuliefern“, erklärt Dr. Christoph Gaissmaier, Vorstand der TETEC AG. Doch die Praxis zeigt: Es funktioniert, und die Verletzungen der Patienten heilen in vielen Fällen wieder vollständig aus.

Film ab! Ein neuer Film der BioRegio STERN Management GmbH zeigt, wie aus den Knorpelzellen der Patienten im Labor Knorpelimplantate entstehen.
https://www.youtube.com/watch?v=4xPKhyqQARY

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Jun 30 2014

Roter Faden für die Regeneration

Film ab!
Das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik, ITV Denkendorf, entwickelt ein Leitsystem für nachwachsende Nerven

Roter Faden für die Regeneration

Rasterelektronenmikroskop-Bild der textilen Nervenleitschiene

(Stuttgart) – Das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik, ITV Denkendorf im Landkreis Esslingen, entwickelt spezielle Textilien für den Einsatz in der Medizin. Damit können Löcher in der Bauchdecke gestopft und geschädigte Blutgefäße ersetzt werden. Als Trägermaterialien spielen Textilien in der Regenerationsmedizin eine immer größere Rolle: aktuell arbeitet das ITV Forschungsteam an einem innovativen Leitsystem für nachwachsende Nerven.

Damit durchtrennte Nerven aus dem peripheren Nervensystem – das heißt: außerhalb von Gehirn und Rückenmark – richtig nachwachsen können, benötigen sie eine Art Leitsystem. An diesem können sich die elektrischen Leitbahnen der Nervenzellen, auch Axone genannt, orientieren. Ohne solche Wegweiser würden sie nur sehr langsam und ungerichtet oder überhaupt nicht nachwachsen. Um beispielsweise die Nervenregeneration nach einem Unfall zu unterstützen und zu beschleunigen, haben die Forscher des ITV Denkendorf im Rahmen des von der BioRegio STERN Management GmbH geförderten Projekts „Gesundheitsregion REGiNA“ ein spezielles textiles Nervenleitsystem entwickelt, das allen definierten Anforderungen gerecht wird.

Dieser Wegweiser für nachwachsende Nerven sieht auf den ersten Blick aus wie ein gewöhnlicher Faden. Tatsächlich ist er eine Art „roter Faden“ für die Nervenregeneration. Er besteht aus einem besonders gut verträglichen Polymer, das im Körper wieder vollständig abgebaut wird. Erst bei einer tausendfachen Vergrößerung im Rasterelektronenmikroskop ist zu erkennen, dass es sich nicht um einen Faden, sondern um einen Schlauch handelt. Im inneren Hohlraum befinden sich zahlreiche feinste Fasern, so genannte Filamente, die den Axonen den Weg weisen. Damit beim Nervenwachstum nicht nur die Richtung, sondern auch die Umgebung stimmt, lassen die Poren des Polymerschlauchs nur die wichtigen, wachstumsfördernden Stoffe durch. Angenäht an die durchtrennten Nervenenden sorgt das Leitsystem dafür, dass der Nerv zügig und zielgerichtet nachwächst.

Das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik in Denkendorf hat nicht nur die Idee für dieses innovative Medizinprodukt entwickelt, sondern kann es auch selbst vor Ort produzieren. Auf längere Sicht besitzt das textile Leitsystem sogar das Potenzial, Querschnittsgelähmten zu helfen. „Natürlich ist es begeisternd, wenn man eine Lösung für ein solches Problem in der Medizin gefunden hat und den Menschen damit wirklich helfen kann“, freut sich der stellvertretende Institutsleiter und Leiter der Biomedizintechnik des ITV Denkendorf, Prof. Dr. Michael Doser.

Film ab! Ein neuer Film der BioRegio STERN Management GmbH zeigt wie der Leitfaden für zielgerichtetes Nervenwachstum entsteht: http://youtu.be/kDtyb3qnCiw

Bildrechte: ITV Denkendorf Bildquelle:ITV Denkendorf

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

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