Posts Tagged Ressourcenschutz

Dez 4 2018

Digitaler Wärmekomfort auch mit Ölheizung

Smarthome-Technologie in Wohngebäuden

Digitaler Wärmekomfort auch mit Ölheizung

Foto: schulzfoto / stock.adobe.com (No. 6084)

sup.- Der Trend zum „intelligenten“ Haus ist nicht abhängig von der eingesetzten Energie für Heizungswärme und Warmwasserbereitung. Auch die Nutzer einer Öl-Brennwertheizung können ihre Wärmeerzeugung heute in aktuelle Smarthome-Technologien zur Vernetzung der Gebäudetechnik einbinden. Diese digitalen Systeme sind längst praxiserprobt und tragen durch eine optimale Ausnutzung der Effizienzpotenziale zu höheren Spareffekten und damit zu mehr Klima- und Ressourcenschutz bei. Im gleichen Maße wird auch der Bedienkomfort einer Ölheizung auf eine ganz neue Ebene gehoben. Zur Programmierung oder Feinjustierung der Regelungsautomatik muss in Smarthome-Wohngebäuden niemand mehr zum Kessel in den Heizungskeller gehen. Selbst das Fernsteuerungs-Modul an der Wohnzimmerwand kann in den Ruhestand versetzt werden, denn zur Bedienung der Heizung ist jetzt nur noch ein Smartphone mit entsprechender App erforderlich. Die Internet-Anbindung der Regelung, meistens über den hauseigenen Router, macht es möglich:

Diese Online-Option erlaubt an jedem beliebigen Standort mit internetfähigen Geräten wie Smartphone, Tablet oder PC den Zugriff auf die Heizungsfunktionen. Schon auf dem Heimweg von der Arbeit oder sogar aus dem Urlaubsdomizil im Ausland kann beispielsweise über die App die Heizungsanlage gestartet werden. Auch die Protokolle von Energieverbräuchen oder -erträgen, beispielsweise aus einer verbundenen Solaranlage, lassen sich auf diese Weise aus der Ferne abrufen. Und speziell für Heizöl-Verbraucher gibt es über die Bedienung der Heizung hinaus noch weitere Online-Hilfsmittel. So können Öltanks mit entsprechendem Zubehör heute ihrem Eigentümer per Internet den aktuellen Füllstand bzw. den Bedarf zur Neubefüllung melden. Und die Website www.guetezeichen-energiehandel.de bietet die Chance, sich bereits vor der nächsten Heizöl-Bestellung über die Seriosität und Zuverlässigkeit eines Brennstoffhändlers zu informieren. Dort sind nämlich bundesweit nur solche Anbieter aufgelistet, die mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel ausgezeichnet wurden. Dieses anerkannte Qualitätsprädikat für Energie-Lieferanten belegt, dass sowohl die Produktgüte als auch die Tankwagen-Liefertechnik inklusive Eichung und Funktionsfähigkeit der Zähleranlagen regelmäßig von neutralen Experten über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus überwacht werden.

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Dez 18 2017

SmartHome ist mehr als Technikspielerei

Digitaler Wandel im privaten Wohnumfeld

SmartHome ist mehr als Technikspielerei

Foto: Fotolia / NicoElNino (No. 5945)

sup.- Die Digitalisierung zahlreicher Lebensbereiche ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Darüber sind sich Politiker über alle Parteigrenzen hinweg einig. Neben der Diskussion über den digitalen Wandel z. B. in Bildung, Medien, Wirtschaft und Verwaltung gerät das Thema „SmartHome“ manchmal etwas aus dem Fokus. Dabei werden die meisten Menschen die unmittelbarsten und zeitintensivsten Berührungspunkte mit der Digitalisierung der Gebäudetechnik haben. Und gerade bei der Wärmeerzeugung, also dem längst praxiserprobten Teilbereich von SmartHome, sind die Online-Optionen des „intelligenten Hauses“ alles andere als Technikspielerei: Das digitale Heizen steigert den Wärmekomfort ebenso wie die Energieeffizienz und damit auch den Klima- und Ressourcenschutz.

Der Grund für diese Einspar-Chancen liegt in der Entwicklung der Heiztechnik: Schon seit Jahren werden Fortschritte bei der Wärmeerzeugung weniger durch eine Leistungssteigerung der Geräte als vor allem durch die bessere Vernetzung und zentrale Steuerung aller Komponenten erzielt. Genau diese Fähigkeiten können durch die Digitalisierung und Online-Anbindung der Heizungsregelung maßgeblich optimiert werden. Die Nutzer haben jetzt die Möglichkeit, per PC, Tablet oder Smartphone jederzeit über die Internet-Schnittstelle ihrer Heizung Verbrauchsdaten und Betriebsparameter abzurufen bzw. auf sämtliche Funktionen der Regelung zuzugreifen. Mit leicht zu bedienenden Programmen wie z. B. der SmartSet-App des Spezialisten für Heizsysteme Wolf bleibt die Energieeffizienz der Gebäudetechnik auf diese Weise von jedem beliebigen Standort aus unter Kontrolle (www.wolf.eu). Online-Eingriffe ins Wochenprogramm der einzelnen Raumtemperaturen bzw. der Belüftung sowie der Fernzugriff auf Kessel, Speicher oder eine Solaranlage erlauben eine vollständig bedarfsgerechte Steuerung – selbst wenn der Heizungsbesitzer viele Kilometer vom Wohnort entfernt ist. Und die Wärmekosten-Ersparnis, die durch diesen Komfortgewinn erzielt werden kann, macht die Investition in eine SmartHome-Heizung auch wirtschaftlich äußerst interessant.

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Apr 30 2014

Bayerischer Umweltminister startet Lightcycle Rohstoffwochen

Stapellauf der Lightcycle Rohstoffwochen mit dem Bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber

– Nach dem Prinzip „Begeistern statt Belehren“ will die bundesweite Bildungsinitiative Lightcycle Rohstoffwochen vor allem Jugendliche zum Umdenken im eigenen Konsumverhalten bewegen
– Ziel ist es, die wertvollen Schätze, die in jeder Kommune, in Gebäuden, im Boden, in Schubladen und Kellern oder im Hausmüll verborgen sind, zu bewahren und zu verwerten.

München 30.04.2014. „Leinen los! Klar zur Rohstoffwende“ hieß es für geladene Gäste und die Klasse 10b des Münchner Werner-von-Siemens-Gymnasiums am Mittwoch Vormittag. Bei der Auftaktveranstaltung der Lightcycle Rohstoffwochen stellte der Förderer, Lampenlogistiker Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH, seine neue bundesweite Bildungsinitiative unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Umweltministers Dr. Marcel Huber vor. Unterstützt wird die Aktion auch vom Umweltbundesamt.

Nach dem Prinzip „Begeistern statt Belehren“ will die mobile Bildungsinitiative vor allem Jugendliche weiterführender Schulen für die hochbrisanten Themen Ressourcenschutz, Recycling und Kreislaufwirtschaft interessieren. Sie setzt sich aus mehreren aufeinander abgestimmten Lernbausteinen zusammen, die spannend, kontrovers und abwechslungsreich gestaltet wurden. So sollen die neu erworbenen Erkenntnisse nachhaltig verankert werden und zum eigenen Handeln anregen.

Der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber betonte: „Die nachhaltige Nutzung der zur Verfügung stehenden Ressourcen sind entscheidende Themen der Zukunft. Deshalb brauchen wir eine Rohstoffwende. Gerade junge Menschen wollen wir für einen verantwortungsvollen Umgang mit den begrenzten natürlichen Ressourcen gewinnen.“

Bereits am Tag vorher hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b Gelegenheit, an der „Germanwatch Rohstoffexpedition“ teilzunehmen. Die Unterrichtseinheit ist einer der Lernbausteine und steht im Mittelpunkt der Rohstoffwochen.

Fazit eines Schülers: „Vieles weiß man hier in Deutschland nicht. Der Abbau der Rohstoffe ist oft weit weg in fernen Ländern. Aber natürlich betrifft es uns, und wir können sogar selbst etwas tun. Nicht immer das neueste Handy kaufen z. B., und falls doch, das alte zum Recyclinghof bringen – oder vielleicht doch noch mal reparieren lassen. Das hat die Germanwatch Rohstoffexpedition gut rübergebracht.“

Nach dem Auftakt am 30. April in München touren die Lightcycle Rohstoffwochen deutschlandweit für jeweils eine Woche durch 20 weitere Kommunen. Das Gesamtkonzept wurde vom i!bk Institut für innovative Bildungskonzepte München entwickelt.
„Gemeinsam mit der kommunalen Abfallwirtschaft als Partner wollen wir vor allem jungen Menschen begreifbar machen, welche Ressourcen in ausgedienten Produkten wie z.B. Lampen und Handys schlummern und wie entscheidend das eigene Konsumverhalten die Zukunft unserer Erde prägt“, so Stephan Riemann, Geschäftsführer von Lightcycle.

Zu Beginn der Veranstaltung zeichnete der Bayerische Umweltminister drei Gewinnerschulen des vom Bayerischen Umweltministeriums initiierten Sammelwettbewerbs „Handy-clever-entsorgen“ aus.

Allgemeines Bildmaterial zu den Lightcycle Rohstoffwochen finden Sie zum Download unter http://tinyurl.com/qjesjwo
Bilder zur Auftaktpressekonferenz stehen am 30.04.2013 ab 15.00 Uhr unter http://tinyurl.com/m4mju9o zur Verfügung.

Über die Lightcycle Rohstoffwochen
Die bundesweite Bildungsinitiative Lightcycle Rohstoffwochen wendet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen. Sie besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Lernbausteinen, die komplexe, globale und lokale Zusammenhänge rund um Ressourcenschutz, Recycling und Kreislaufwirtschaft anschaulich und spannend begreifbar machen. Mit jedem Baustein wird das Wissen über alle Sinne vertieft und nachhaltig verankert. Eigene Handlungsoptionen werden erkennbar. Ziel ist es, die wertvollen Schätze, die in jeder Kommune, in Gebäuden, im Boden, in Schubladen und Kellern oder im Hausmüll verborgen sind, zu bewahren und zu verwerten und ein Umdenken im Konsumverhalten anzustoßen. Förderer und Initiator ist die Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH in München. Schirmherr ist der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber. Unterstützt wird die Initiative vom Umweltbundesamt. Partner ist die kommunale Abfallwirtschaft www.lightcycle.de/aktionen/rohstoffwochen.

Über Lightcycle
Lightcycle ist ein nicht gewinnorientiertes Gemeinschaftsunternehmen führender Lichthersteller und organisiert bundesweit die Rücknahme ausgedienter Leuchtstoffröhren, LED- und Energiesparlampen sowie Leuchten. Verbraucher können ihre ausgedienten Sparlampen an Kleinmengensammelstellen im teilnehmenden Handel sowie an kommunalen Wertstoff- und Recyclinghöfen abgeben. Gewerbliche Mengen werden an den ausgewiesenen Großmengensammelstellen angenommen. Lightcycle führt die gesammelten Lampen einem fachgerechten Recycling zu, wodurch die Wiederverwertung wertvoller Rohstoffe sichergestellt wird. Mehr Informationen finden Sie unter www.lightcycle.de, die nächstgelegene Sammelstelle unter www.sammelstellensuche.de. Bildquelle: 

Zum Kerngeschäft der im Jahr 1987 gegründeten Münchner Agentur gehören neben Öffentlichkeitsarbeit und interner Kommunikation die Konzeption, Organisation und Durchführung von Kunden-Events jeder Größenordnung. Außerdem ist die Inhaber geführte Agentur Veranstalter der von ihr entwickelten Mitmachmessen SPIELWIES“N, CREATIVMESSE und FORSCHA – Entdecke die Zukunft.

Die umfassenden Erfahrungen und das Know-how im Bereich schulischer und außerschulischer Bildungsprojekte hat die MPA in ihrem Tochterunternehmen Institut für innovative Bildungskonzepte iibk gebündelt. Seit Ende Oktober 2010 ist das iibk der Veranstalter der interaktiven Erlebnismesse FORSCHA-Entdecke die Zukunft und der bereits mehrfach ausgezeichneten „on… s“cooltour“.

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Aug 31 2011

Qualitative Marktforschungsstudie der BSH belegt:

Innovationen im Bereich vernetzte Hausgeräte treffen auf positive Verbraucherakzeptanz und bieten unterschiedliches Marktpotential

(ddp direct) München, 31. August 2011 (bsh). Wie möchten Menschen künftig ihren Alltag im Haushalt gestalten? Wie bewerten sie die Zukunftsüberlegungen der Entwickler und welche Akzeptanz bringen sie intelligenten Technologien entgegen? Vernetzt und supereffizient im Ressourcenverbrauch so lautet eine zentrale Antwort aus der Marktforschungsstudie Home Automation von der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH und Socrates Research & Consulting. Ideen, die diese Erwartungen schon in der Gegenwart erlebbar machen, präsentieren die Marken Bosch und Siemens auf der IFA 2011. Die hier ausgestellten Zukunftsvisionen spiegeln auch die Leitidee der BSH-Innovationsstrategie wider, Technologien für zukunftsorientierte Produkte zu entwickeln, die dynamische Lebenswelten und individuelle Wertepräferenzen der Verbraucher berücksichtigen.

Mobilität und Unabhängigkeit prägen den modernen Lebensstil. Zugleich hat man Zuhause gerne alles unter Kontrolle, komfortabel und sicher. Ist der Herd ausgeschaltet? Ist noch genügend Milch im Kühlschrank? Ist die Wäsche im Keller schon fertig? Eine aktuelle Marktforschungsstudie der BSH und Socrates Research & Consulting zeigt, dass die Vision vom vernetzten Haushalt den zukunftsorientierten Erwartungen der Verbraucher entspricht. In sogenannten Use Cases wurden verschiedene Haushaltsprofile zur Alltagstauglichkeit und Arbeitserleichterung durch Home Automation also der Integration und Steuerung kommunikationsfähiger Hausgeräte in intelligenten Netzen befragt. Am stärksten überzeugt die Anwender die über Home Automation-Features erzielte Zeitersparnis im Haushalt Zeit, die für Familie oder Freizeit genutzt werden kann. Auch die durch die gezielten Steuerungsfunktionen möglich werdenden Kostenreduzierungen schätzen die Befragten. Ein entscheidendes Argument ist aber die mit Home Automation entstehende Flexibilität und Unabhängigkeit. Schließlich entstehen Möglichkeiten, die Hausgeräte ferngesteuert, ohne vor Ort zu sein, zu betreiben (Remote Control) und zu überwachen (Remote Status Monitoring). Interaktive Gebrauchsanweisungen (Interactive User Manual) erklären jedes Detail und im Fall einer Störung können ferngesteuerte Diagnosen (Remote Diagnostics) erfolgen. Hier sehen die Verbraucher die nachhaltigste Wirkung auf ihren Alltag: Sie nehmen die neuen Technologien und Produkte als Arbeitserleichterung wahr, die sie entlasten und Stressfaktoren spürbar reduzieren. Das bedeutet auch eine Chance zur flexibleren Gestaltung des Tagesablaufes bei einem gleichzeitig beruhigenden Gefühl der Sicherheit, da jederzeit der Status im Haushalt auf Tastendruck transparent ist und kontrolliert werden kann.
Eine klare Absage erteilten die befragten Verbraucher Konzepten, die persönliche Nutzungsdaten aufzeichnen, speichern und beispielsweise für Marktforschung oder personalisierte Angebote des Handels zur Verfügung stellen. Informationen sind also dann für den Anwender wertvoll, wenn sie unmittelbar genutzt und zur Optimierung der eigenen Verbrauchswerte und Kosten eingesetzt werden können.

Auf der IFA 2011 bekräftigt die BSH ihre Position als Innovationsführer im Hausgerätemarkt. So demonstriert die Marke Siemens in Halle 1.1. ihre Vision von der Zukunft. In einer vernetzten Küchenzeile können Geräte über einen Tablet PC gesteuert werden. Die Bedienoberfläche ist klar und verständlich aufgebaut und zeichnet sich durch sinnvolle Funktionen mit hohem Nutzwert aus. Der IFA-Besucher kann beispielsweise den Geschirrspüler remote starten, Rezepte aus dem Internet herunterladen und die empfohlenen Backofeneinstellungen direkt auf den Ofen übertragen, Bilder aus dem Kühlschrankinneren abrufen und Nachrichten wie die Wäsche ist fertig empfangen. Die Geräte geben eigenständig Servicetipps und zur weiteren Unterstützung stehen Filmclips bereit.

Für Energieeinsparungen sind Verbraucher bereit, ihr Verhalten zu ändern
Im Zusammenhang mit dem vernetzten Haushalt von morgen steht das Thema Smart Grid und die damit verbundene Vision einer angebotsoptimierten Stromnutzung. Stromversorger und Unternehmen arbeiten seit geraumer Zeit an Lösungen für eine smarte, auslastungs- und preisbezogene Stromnutzung. Unter anderem wird getestet, in welcher Form Hausgeräte im Smart Grid dazu beitragen können, günstige Stromangebote intelligent und flexibel zu nutzen. Ein ökonomisch sinnvolles Smart Grid erfordert nicht zuletzt einheitliche Normen und Standards seitens der Hausgerätehersteller, so Dr. Claudia Häpp, Projektleiterin Smart Grid bei der BSH. Doch noch steht keine flächendeckende Infrastruktur der Energieversorger bereit. In einer gemeinsamen Studie mit der E.ON Metering GmbH konnte bereits gezeigt werden, dass Verbraucher grundsätzlich bereit sind, ihr Verhalten entsprechend anzupassen. Die Studienteilnehmer verlegten die Hälfte aller Wasch- und Spülvorgänge auf andere Tageszeiten, um günstigere Tarife zu nutzen. Damit sparten sie insgesamt 25 Prozent ihrer Stromkosten im Vergleich zum Standardtarif.

Die Marke Bosch präsentiert auf der diesjährigen IFA in Halle 3.1 ihre Erfahrungen zum Smart Grid-Konzept. In dem Feldversuch MeRegio mit dem Stromversorger EnBW wird derzeit der Einsatz eines mit dem Stromnetz kommunikativ verbundenen und intelligenten Bosch Geschirrspülers getestet. Er verfügt über ein Kommunikationsmodul zur Einbindung in ein WLAN-Netzwerk und die Funktionstaste Optimized Start. Wird sie gedrückt, errechnet ein Programm anhand bestimmter Daten, Energie-Verfügbarkeits-Prognosen und Preissignalen den optimalen Startzeitpunkt und übermittelt diesen an das Gerät. Die Auswahl des idealen Startzeitpunkts erfolgt so, dass dieser vor dem vom Nutzer eingegebenen spätesten Startzeitpunkt liegt oder ihm genau entspricht. Es bleibt dem Endverbraucher überlassen, ob er diese Funktion nutzen möchte.

Vor dem Hintergrund, dass in einem deutschen Haushalt 40 Prozent der elektrischen Energie von Hausgeräten verbraucht wird, trägt die BSH mit ihren Produkten in besonderem Maß zum Schutz der Ressourcen und des Klimas bei. Eine weitere Steigerung der Energieeffizienz genießt bei der BSH deshalb oberste Priorität. Denn mit hocheffizienten Hausgeräten ließen sich allein in Deutschland jährlich über sieben Milliarden Kilowattstunden Strom einsparen so viel, wie mehr als 1,5 Millionen Haushalte verbrauchen.

Pressefotos unter www.bsh-group.de.

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=== BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH ===

Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, seit 1967 ein Joint Venture zwischen der Robert Bosch GmbH Stuttgart und der Siemens AG München, ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe mit einem Umsatz von rund 9 Mrd. Euro im Jahr 2010.
Zusammen mit einem Welt umspannenden Netz von Vertriebs- und Kundendienstgesellschaften sind heute rund 70 Gesellschaften in 46 Ländern mit rund 43.000 Mitarbeitern für die BSH tätig. Die Konzernzentrale befindet sich in München. Zur BSH gehören 41 Fabriken in 13 Ländern in Europa, USA, Lateinamerika und Asien. Neben den Hauptmarken Bosch und Siemens enthält das Markenportfolio der BSH noch sieben Spezialmarken und vier Regionalmarken. Das Produktspektrum der Marken umfasst Haushaltsgroß- und Kleingeräte, Bodenpflege- und Warmwassergeräte. Die BSH ist der größte Hausgerätehersteller in Europa und gehört zu den weltweit führenden Unternehmen der Branche.

Kontakt:
BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
Stephanie Fröhling
Carl-Wery-Strasse 34
81739 München
stephanie.froehling@bshg.com
0049 89 4590-3798
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