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Mai 16 2018

Bei hohen Außentemperaturen kommen gut gedämmte Häuser ins Schwitzen

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Bei hohen Außentemperaturen kommen gut gedämmte Häuser ins Schwitzen

Foto: Thorben Wengert/ Pixelio

Was im Herbst und Winter längst eine Selbstverständlichkeit ist, wird im Sommer sehr häufig vernachlässigt. Nach Erfahrung der Sachverständigen des Vereins zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. (VQC) entstehen Jahr für Jahr immense Schäden, die durch falsches Lüften verursacht werden. Und das nicht nur bei älteren, sondern auch bei hoch modernen, sehr gut gedämmten Häusern.

Außen warm, innen kühl: Da fühlt sich Schimmel wohl

Die Ursache ist dabei immer die gleiche. Wenn im Sommer die Außentemperatur spürbar steigt, bleiben gut abgedichtete und gedämmte Häuser im Innern vergleichsweise kühl. Wenn dann Fenster oder Türen unkontrolliert geöffnet werden, strömt die warme und sehr feuchte Luft in die kühlen Räume. Durch das Abkühlen dieser warmen Luft kondensiert Feuchtigkeit und schlägt sich meist an den Wandoberflächen nieder. Auf Dauer kann dies die Bildung von gefährlichem Schimmel fördern. Aus diesem Grund weist Dipl.-Ing. Udo Schumacher Ritz, Vorstand des VQC darauf hin, dass sich Bewohner von modernen, gut gedämmten Häusern unbedingt an einige Spielregeln halten sollten. Derr VQC-Sachverständige: „Häuser sollten am besten in den Morgenstunden gelüftet werden, wenn die Außentemperatur noch recht niedrig ist. Das gleiche gilt für die Abendstunden. Bevorzugt werden sollte – wie auch im Winter – eine kurze aber effektive Stoßlüftung.“

Luftfeuchtigkeit soll 60 Prozent nicht überschreiten
Große Aufmerksamkeit sollte zudem nach Auffassung des VQC-Sachverständigen auf den Kellerbereich gelenkt werden. Hier sollte während der warmen Tage auf Grund des großen Temperaturunterschiedes besser gar nicht gelüftet werden. Und wenn, dann ist es zu empfehlen, in den sehr frühen Morgenstunden und spät abends stoß zu lüften. Und noch einen Tipp gibt der VQC-Gutachter: Die optimale relative Luftfeuchtigkeit sollte möglichst zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Wer sich nicht sicher ist, ob die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, kann dies mit einem handelsüblichen Hygrometer kontrollieren. Sollte die Luftfeuchtigkeit höher sein, kann der Einsatz eines Raumluftentfeuchters sinnvoll sein.

Der Verein Zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. wurde 2005 in Berlin gegründet. Seit dem hat sich der VQC zu einer der großen unabhängigen Sachverständigen-Organisationen im Bauwesen – mit dem Schwerpunkt Einfamilienhäuser entwickelt. Mehr als 19.000 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden seitdem von VQC-Sachverständigen während der Bauphase begleitet. Aktuell sind 38 Sachverständige in ganz Deutschland und Österreich für den VQC tätig. Seinen Sitz hat der eingetragene Verein in Staufenberg/Niedersachsen.

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Mai 9 2018

Schimmel und Psychologie

8. Würzburger Schimmelpilz- Forum und 25 Jahre Peridomos

Schimmel und Psychologie

Schimmelpilz-Forum, Schimmel und Psychologie, Prof. Schwab

Neue Wege ging in diesem Jahr das Würzburger Schimmelpilz-Forum. Die Fachvorträge des Forums wurden mit der 25 Jahrfeier des Sachverständigen-Instituts peridomus kombiniert. Auch thematisch beschritt das Experten-Forum mit „Schimmel und Psychologie“ Neuland.

Schimmel & Psychologie – ein Thema über das sich bisher kaum jemand Gedanken gemacht hat. Trotzdem – oder gerade deswegen – ist unser Umgang mit Schimmel in Innenräumen und vor allem, wenn Schimmel verdeckt und zunächst nicht sichtbar vorliegt, in unserem Alltag eher wenig von Rationalität geprägt.

Realitätsverzerrungen am Bau?
Verhalten wir uns nicht logisch, so fragen Viele inwiefern wir uns denn dann psycho-logisch verhalten. Erste Ideen hierzu lieferte Prof. Dr. Frank Schwab, Medienpsychologe an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Ist unsere Beziehung zum Schimmel in erster Linie eine emotionale? Sind in der Auseinandersetzung mit Schadfaktoren am Bau Realitätsverzerrungen am Werk? Welche Formen der Fehlwahrnehmung kennt die Psychologie und wie funktionieren diese? Oder geht es hier um unpassende Risikowahrnehmungen? Sind wir als Menschen hier besonders gehandicapt und unvernünftig? Schließlich schauen wir uns den Umgang mit Medien an: Was machen die Medien mit uns und was machen wir mit den Medien? Erfinden wir uns heutzutage unsere eigene Wirklichkeit, fernab von Messungen und Fakten?

Emotionen und Überzeugungen
Schwab gab Einblicke in unsere Psyche und erklärte, dass unter anderem Emotionen eine große Rolle spielen. Sie beeinflussen unser Denken, Urteilen, Entscheiden und Handeln. Sie sind kulturübergreifende, komplexe Verhaltensmuster, die sich im Laufe der Evolution gebildet haben. So löst beispielsweise bei existenziell wichtigen Dingen wie der Nahrungsaufnahme ein Schimmelpilzbefall die Emotion Ekel bei uns aus. Zu Schadfaktoren am Bau hingegen sind wir relativ emotionsfrei. Der Grund: Evolutionstechnisch gesehen bauen wir noch nicht lange genug Häuser. Noch haben wir keine Sensibilität dazu aufgebaut. Ein weiterer wichtiger Ansatz sind unsere Überzeugungen. Haben wir diese erst einmal gewonnen, neigen wir dazu an ihnen festzuhalten. Auch dann, wenn diese Überzeugungen später korrigiert werden oder sich als wenig glaubhaft oder gar als schlecht begründet herausstellen.

Fehlentscheidungen bei komplexen Sachverhalten
Auch die Entscheidungsfindung spielt eine relevante Rolle. Jeden Tag müssen wir unzählige Entscheidungen treffen. Banale wie z. B. schwarze oder dunkelblaue Strümpfe? Aber auch Komplexe wie der Kauf eines neuen PKWs. Steht uns genügend Zeit und ausreichend Information zur Verfügung? Können wir alle Optionen vergleichen, die Vor- und Nachteile gründlich abwägen? Doch wie entscheiden wir, wenn unser Wissen nur begrenzt und die Zeit knapp ist, wir eigentlich keine Lust auf die Auseinandersetzung mit einer komplizierten Thematik haben? Hier greifen wir oft auf Heuristiken zurück. Auch Daumen- oder Faustregel genannt. Der Begriff Heuristik kommt aus dem Griechischen und beschreibt eine einfache Denkstrategie für effizientere Problemlösungen. Sie hilft uns das Nachdenken zu vereinfachen, wenn wir bei wenig Zeit und begrenztem Wissen eine Entscheidung treffen müssen. Doch gerade bei komplexen Sachverhalten wie verdeckten Schimmelpilz-Belastungen kann diese Kombination zu fatalen Fehlentscheidungen führen.

Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau
Für Dr. Bernd Kober gehört die rechtliche Bedeutung und die Tragweite von Fehlentscheidungen bei Schadfaktoren an Gebäuden zum Alltag. Er ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in der Kanzlei Reinhart Kober Großkinsky in Wertheim und Tauberbischofsheim. Dr. Kober referierte zu den Erkenntnissen aus dem mit Dr. Gerhard Führer neu veröffentlichten Fachbuch „Schimmel und andere Schadfaktoren am Bau“.

25 Jahre Sachverständigen-Institut peridomus
Grußworte zur Jubiläumsfeier des Sachverständigen-Instituts peridomus sprach Jürgen Schrader aus Würzburg. Er ist ö. b. u. v. Sachverständiger für Schäden an Gebäuden. Außerdem Prof. Dr. Helmut Floegl von der Donau-Universität Krems, Prof. Dr. Ulrich Bogenstätter von der Hochschule Mainz sowie Mathias Plath, Bereichsleiter Recht und Steuern von der IHK Würzburg-Schweinfurt.
Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten hatten sich die Nachwuchskünstlerinnen Stefanie und Pia Fischer eine Überraschung ausgedacht. Das Musikstück „Mein kleiner grüner Kaktus“ wurde – passend zum Anlass – von ihnen mit einem „modifizierten“ Text versehen und als „Der kleine fiese Schimmel, lebt unter dem Beton …“ neu interpretiert. Das Highlight des Abends war der Künstler Matthias Walz. Er ist kabarettistischer Pianist und bekannt aus der TV-Sendung „Fastnacht in Franken“. Harald Führer moderierte durch den Abend.

Würzburger Schimmelpilz-Forum – Mitglieder des wissenschaftlichen Fachbeirats
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Bogenstätter, Hochschule Mainz
Rechtsanwalt Hans-Dieter Fuchs, Anwaltskanzlei Fuchs und Kollegen, München
Prof. Dr. Christian Hanus, Donau-Universität Krems (Österreich)
Dr. Christoph Trautmann, Umweltmykologie GbR, Berlin
Dr. Gerhard Führer, peridomus Institut Dr. Führer, Würzburg/Himmelstadt
Gerd Warda, Chefredakteur Wohnungswirtschaft heute, Bosau

Im Jahr 1993 wurde das peridomus Institut Dr. Führer von Dr. rer. nat. Gerhard Führer, öffentlich bestellter und vereidigter (ö. b. u. v.) Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen, gegründet. Das Institut führt bundesweit „Innenraumchecks “ zur Klärung und Vermeidung von gebäudebedingten Erkrankungen durch. Vor dem Hintergrund neuester naturwissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse erfolgt dabei eine chemisch-analytische und mikrobiologische Bestandsaufnahme von Wohnungen und Häusern, Büroräumen, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden wie Verwaltungen, Schulen und Kindergärten. Im Rahmen der Sachverständigentätigkeit zeigen die Mitarbeiter des Instituts auch Lösungen für sach- und fachgerechte Sanierungen auf.

Gerhard Führer ist Ehrenprofessor der Donau-Universität Krems in Österreich, hat verschiedene Lehraufträge u. a. an der Hochschule Mainz, organisiert Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen, ist Autor verschiedener Fachpublikationen, Herausgeber der Loseblattsammlung „Schimmelbildung in Gebäuden“ und hat mehrere patentierte Verfahren zum Erkennen und Beseitigen von Schadfaktoren in Innenräumen entwickelt.

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Apr 30 2018

Schimmel im Bad

Auf Grund der erhöhten Feuchtigkeit im Bad, bedingt durch das Duschen und Baden ist dieser Raum am ehesten von einem Befall mit Schimmel betroffen.

Schimmel im Bad

Ob Altbau oder Neubau, ohne es zu merken ist es passiert: Das Bad wurde vom Schimmel befallen.

Ein unangenehmer Umstand.

Auf Grund der erhöhten Feuchtigkeit im Bad, bedingt durch das Duschen und Baden ist dieser Raum am ehesten von einem Befall mit Schimmel betroffen.

Feuchtigkeit alleine ist jedoch nicht der einzige Grund für Schimmel im Bad.

Wer zudem noch eine Waschmaschine oder einen Wäschetrockner im Bad betreibt, der erhöht das Risiko eines Befalls von Schimmel noch zusätzlich.

Ein Abfluss der verstopft ist kann zu stehendem Wasser führen, ebenfalls ein Grund für Schimmel.

Eine Rohrreinigung kann hier Abhilfe schaffen. Bei einer Rohrverstopfung kann auch der Sanitär Notdienst helfen, der den Abfluss wieder funktionstüchtig macht.

Doch der Faktor Mensch ist hierbei nicht zu vernachlässigen.

Erst das Benutzerverhalten macht Schimmel im Bad möglich.

Unachtsamkeit nach dem Duschen oder Baden ist der häufigste Grund für einen Schimmelbefall.

Wer das Fenster nicht öffnet, der riskiert Staufeuchte und Schimmel im Bad.

Daher gilt: Nach einer Feuchtigkeitsentwicklung sollte das Fenster direkt geöffnet werden.

Etwa drei bis fünf Minuten Lüften reichen dabei in der Regel aus, um Schimmel vorzubeugen.

Ein verstopfter Abfluss mit Schimmel entsteht nicht selten auch durch Unachtsamkeit und mangelnde Reinigung.

Schimmel entwickelt sich bei schlechter Durchlüftung meist zuerst an den Ecken der Dusche und in den Fugen der Fliesen.

So kann es auch ratsam sein, Spritzwasser und Kondenswasser mit einem Abzieher von den Fliesen zu entfernen und es in den Abfluss zu leiten.

Doch wenn der Abfluss verstopft ist, kann dies auch wieder zu Schimmel führen.

Einen verstopften Abfluss merkt man dabei nicht immer, genauso wenig wie den Schimmel, der im Abfluss entstehen kann.

Wer Schimmel im Bad entdeckt hat, der sollte schnell handeln.

Der meiste Schimmel im Bad erzeugt giftige Sporen, die zu Atemwegserkrankungen führen können und bei längerer Aussetzung mit Schimmel sogar zu Krebs führen können.

Eine Abflussreinigung kann helfen stehendes Wasser zu beseitigen, welches für dauerhafte Feuchtigkeit und Schimmel im Bad sorgen kann.

Ein Rohr mit Schimmel sollte dabei von einem Klempner fachgerecht gereinigt werden, um eine Ausbreitung von Schimmel zu verhindern.

An Wochenenden kann auch ein Notdienst einspringen, um den verstopften Abfluss mit Schimmel wieder frei zu machen.

Klempner in Berlin gibt es glücklicherweise einige.

Im Bad kann man versuchen den Schimmel mit Essig zu entfernen.

Spezielle Schimmel Sanitär Reinigungsmittel empfehlen sich ebenfalls, um den Schimmel im Bad zu entfernen.

Diese enthalten meist Chlor oder Fungizide, wobei das Chlor sich als besonders wirkungsvoll bei Schimmel gezeigt hat.

Nebenbei werden die Fugen auch schön weiß. Schimmel hat bei solch aggressiven Reinigungsmitteln keine Chance.

Bei starkem Befall von Schimmel ist es sinnvoll alle alten Fugen im Bad zu entfernen und die Silikonfugen von einer Sanitärfirma erneuern zu lassen.

Das ist nicht nur bei der Bekämpfung von Schimmel sinnvoll, sondern auch bei Silberfischchen, die aus dem Kanal kommen können.

Quelle: http://abfluss-verstopft.flink-rohrreinigung.de/schimmel-im-bad/

Flink ist eine berliner Rohrreinigungsfirma. Wir reinigen: verstopfte Abflüsse, Klo, Badewanne, Waschbecken oder Kanal. Rufen Sie den Sanitär Notdienst.

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Apr 8 2018

Schimmel: Ein großes Problem am Bau

Schimmel: Ein großes Problem am Bau

(Bildquelle: Sachverständigen-Institut peridomus)

Schimmel ist sowohl bei Neubauten als auch bei Gebäuden im Bestand ein großes Problem. Experten befürchten, dass in Deutschland jedes zweite Gebäude einen relevanten Schimmelschaden haben könnte. Einer von ihnen ist Dr. Gerhard Führer, Gründer und Leiter des Sachverständigen-Instituts Peridomus in Himmelstadt. Er zählt europaweit zu den führenden Experten für Schimmelpilzbelastungen in Innenräumen.

Schimmelpilzbelastungen treten da auf, wo Feuchtigkeit hingekommen ist und nicht schnell genug abtrocknen konnte. Beispielsweise bei einem Wasserschaden nach Starkregen oder auch bei einem Einfamilienhaus, bestehend aus gemauerten Wänden, Zementputz, Kellerwänden und Geschossdecken aus Beton. Hier werden etwa 10.000 Liter Wasser in das Gebäude „eingebaut“.

Neben sichtbaren Schäden können bei entsprechender Feuchte in allen nicht einsehbaren Hohlräumen und Dämmebenen verdeckte, also nicht sichtbare Schimmelschäden auftreten. Bei gezielter Suche werden vor allem in Fußbodenkonstruktionen und benachbarten Wandfüßen Schimmelbesiedelungen gefunden. Auch Dachkonstruktionen sind betroffen, wenngleich nach den Erkenntnissen des Sachverständigen-Instituts Peridomus dort die Schadenshäufigkeit weniger hoch ist.

Schimmelschäden erkennt man an verschiedenen Indizien. Typisch sind dumpf-muffige Geruchsauffälligkeiten, außerdem Feuchteanzeichen an Wänden, Decken oder anderen Bauteiloberflächen. Sie sind ein Hinweis auf zu hohe Feuchtigkeit im Gebäude, eine schnelle Bauzeit ohne ausreichende Trocknungszeiten oder einen Wasserschaden etc.

Bei einem Schimmelschaden haftet der Verursacher. Vereinfacht dargestellt: Der Bauherr bestellt ein „schimmelfreies“ Gebäude, bekommt aber vom Bauträger oder Generalübernehmer ein Gebäude mit einem Feuchte- oder Schimmelschaden geliefert. Werkvertraglich ist dies ein eindeutiger Sachverhalt, der beispielsweise Nachbesserungsarbeiten zur Folge hat. Bei einem Architektenhaus muss bei einem ver-deckten Schimmelschaden davon ausgegangen werden, dass unabhängig von hand-werklichen Unzulänglichkeiten die Art und Weise der Bauleitung bzw. Bauüberwachung ungenügend war und damit Haftungs- und Gewährleistungsansprüche entstehen.

Bauherren können solche Schäden verhindern, indem sie vom ausführenden Unternehmen oder dem baubegleitenden Architekten ein Feuchtemanagement fordern. Unnötige Feuchtigkeit soll verhindert werden. Beispielsweise ist die Baugrube gegen Wassereinträge zu sichern, die Mauerkronen bei Regen und Schnee abzudecken etc. Anmachwasser von Putzen und Mörteln ist aus dem Haus zu entfernen. Grundlage ist ein regelkonformes Bauen unter Einhaltung entsprechender Trocknungszeiten, das gegebenenfalls durch technische Trocknung unterstützt werden kann. Hier ist auch der Bauherr gefordert: Im Hinblick auf ausreichende Trocknungszeiten kann ein Gebäude nicht innerhalb weniger Monate fertiggestellt und bezogen werden.

Neubauschäden sind ohne messtechnische Hilfsmittel nicht zu erkennen. Verdeckte, nicht sichtbare Schimmelschäden können durch einen sensorischen Eindruck nicht ausgeschlossen werden. Raumluftuntersuchungen auf Schimmelsporen sind unzureichend, häufig ist ein vorliegender verdeckter Schimmelschaden so nicht nachweisbar.

Bei unklarem Sachverhalt geht das Schimmelrisiko bei der Abnahme auf den Bauherren über. Er übernimmt vom Hersteller oder Architekten bzw. beauftragten Unternehmen das Gebäude mit allen Neben- oder Nachwirkungen.Bei fachgerechter Bearbeitung führen diese zu extremen Kosten. Der Eigentümer ist daher gut beraten, wenn er verdeckte, nicht sichtbare Feuchte- oder Schimmelschäden im Rahmen der Abnahme nachweisen oder ausschließen lässt. Wenn sich dabei ein begründeter Schimmelverdacht ergibt, sollte keine Abnahme erfolgen. Die Beweislast wird sonst umgekehrt. Im Schadensfall sind Rechts- und Beratungskosten vom Schadensverursacher zu tragen.

KIP – Teure Nachbesserungen vermeiden
Mit dem Kommunalinvestitionsprogramm KIP sollen finanzschwache Gemeinden bei der Sanierung kommunaler Gebäude unterstützt werden. Energetische Sanierungen und Modernisierungsmaßnahmen stehen im Vordergrund. Ob Schadstoffe oder Schimmel im Gebäude vorliegen, wird typischerweise nicht im Vorfeld der Maßnahmen überprüft, womit weder Planungs- noch Kostensicherheit gegeben ist. Die Überraschung ist bei Architekten und Bauherrn groß, wenn hohe zusätzliche Aufwendungen durch Nachbesserungsmaßnahmen nötig sind. Haftungsrechtliche Konsequenzen incl. Bauverzögerungen und Ärger bei allen Beteiligten schließen sich an.

Durch eine chemische und mikrobiologische Bestandsaufnahme werden diese Probleme im Vorfeld erkannt. Die Klärung der innenraumhygienischen Situation ist genauso notwendig die Statik oder Haustechnik. Das Risiko- und Streitpotenzial wird bei Bauherrn und Planern deutlich unterschätzt: So besteht eine Architektenpflicht zur Aufklärung, dass im Rahmen der Grundlagenermittlung mögliche Schadfaktoren zu erkunden sind. Erst dann ist es möglich die Baukosten realistisch einzuschätzen.

> Fazit
1. Neubaufeuchte führt zu Schimmelschäden
Bei der Abnahme des Gebäudes sollte eine mikrobiologische Bestandsaufnahme erfolgen um nachfolgenden Problemen vorzubeugen. Nur so ist gewährleistet, dass bei einem Schimmelschaden nicht der Bauherr die Sanierungskosten zu tragen hat.

2. Wasserschäden werden oftmals falsch und unvollständig saniert
Der Verursacher bzw. der Versicherer muss den Schaden vollständig beseitigen. Eine mikrobiologische Abnahme dient zur Sanierungskontrolle.

3. KIP – Energetische Sanierungen
Vor Sanierungsbeginn Altlasten wie Schimmel und Chemie zur Planungs- und Kostensicherheit der Maßnahme abklären.


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Im Jahr 1993 wurde das peridomus Institut Dr. Führer von Dr. rer. nat. Gerhard Führer, öffentlich bestellter und vereidigter (ö. b. u. v.) Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen, gegründet. Das Institut führt bundesweit „Innenraumchecks “ zur Klärung und Vermeidung von gebäudebedingten Erkrankungen durch. Vor dem Hintergrund neuester naturwissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse erfolgt dabei eine chemisch-analytische und mikrobiologische Bestandsaufnahme von Wohnungen und Häusern, Büroräumen, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden wie Verwaltungen, Schulen und Kindergärten. Im Rahmen der Sachverständigentätigkeit zeigen die Mitarbeiter des Instituts auch Lösungen für sach- und fachgerechte Sanierungen auf.

Gerhard Führer ist Ehrenprofessor der Donau-Universität Krems in Österreich, hat verschiedene Lehraufträge u. a. an der Hochschule Mainz, organisiert Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen, ist Autor verschiedener Fachpublikationen, Herausgeber der Loseblattsammlung „Schimmelbildung in Gebäuden“ und hat mehrere patentierte Verfahren zum Erkennen und Beseitigen von Schadfaktoren in Innenräumen entwickelt.

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Apr 4 2018

Frühjahrscheck fürs Haus

Hinschauen hilft Gesundheit und schont Geldbeutel

Frühjahrscheck fürs Haus

Abfallender Putz ist ein Warnzeichen

Dieser Winter hatte es in sich. Sturmtief „Fredericke“ im Januar, dann frostige Nächte mit Tiefsttemperaturen von bis zu – 30,5 °C im Februar. Nicht nur wir Menschen bekommen die Kraft solcher Witterungseinflüsse zu spüren, unsere Häuser sind diesen Belastungen permanent ausgesetzt. Die Folgen zeigen sich als verrutschte Dachziegel, Risse in der Fassade, Kondenswasser an Zimmerwänden und Schimmelbefall in Räumen. Deshalb lohnt es sich, jetzt im Frühjahr sein Haus genau zu inspizieren und entdeckte Schäden umgehend beheben zu lassen.

Dach- und Fassadenkontrolle
Besonders belastet werden die Dächer unserer Häuser. Nach den heftigen Stürmen der letzten Saison können Ziegel verrutscht oder sogar zerbrochen sein. Auch Einfassungsbleche rings um die Schornsteine an den Gauben und in Kehlen sind möglicherweise beschädigt. Schnee und Feuchtigkeit können so ungehindert ins Gebälk und Mauerwerk eindringen. Morsche Balken, feuchte Wände und drohender Schimmelpilzbefall können daraus resultieren.

Der nächste Blick sollte der Regenrinne gelten. Denn hier sammelt sich Herbstlaub an, das den Winter über liegen bleibt. Jetzt aber sollte es entfernt werden, damit das Regenwasser wieder ungehindert abfließen kann – und überlaufendes Wasser nicht die Fassade durchfeuchtet und ins Gebäudeinnere eindringt.

Apropos Hausfassade: Sie ist wie das Dach der Witterung ausgeliefert. Oftmals bilden sich im Winter Risse oder Frostabplatzungen. Auch alte Haarrisse können durch die eisigen Temperaturen deutlich größer geworden sein. Eine Fassadeninspektion ist deshalb angesagt und sollte vor allem die Hausecken, Fenster und Türen berücksichtigen.

Innencheck in Keller- und Wohnräumen
Nach dem Außencheck gilt es, das Hausinnere genau unter die Lupe zu nehmen. „Los geht es drinnen mit den Fensterlaibungen. An diesen Wärmebrücken entsteht oft Schimmelpilzbefall, der bei oberflächlichem Hinschauen leicht übersehen wird“, berichtet Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender technischer Leiter des Sanierungsspezialisten ISOTEC.

Eckbereiche genau anschauen
Außerdem sollten, so sein Rat, alle Eckbereiche des Hauses inspiziert werden. In besonders verwinkelten oder verdeckten Ecken, zum Beispiel im Keller, empfiehlt sich sogar das Ausleuchten mit der Taschenlampe. Da die Außenwände des Hauses im Winter stark auskühlen, sind gerade sie besonders anfällig für die Ablagerung von Tauwasser und die Entwicklung von Schimmelpilzen. „Daraus entsteht auch der typische muffige Kellergeruch, der aus einer wenig beachteten Stelle kommen kann, die im Laufe der Zeit durchfeuchtet worden ist“, betont Ingenieur Molitor.

Salz-Ausschlag an Kellerwänden
Ebenfalls im Kellerbereich entdecken viele Bewohner nach den Wintermonaten weiße „Ausschläge“ an den Wänden. Dabei handelt es sich um sogenannte „Salzausblühungen“. Der Grund? Viele Sockelabdichtungen von Gebäuden sind undicht, sodass Streusalz, das im Winter auf die Wege rund ums Haus gestreut wurde, durch die Außenwände ins Innere eingedrungen ist. Im Keller oder Erdgeschoss entstehen dann die beschriebenen Salzausblühungen. Sie sehen nicht nur hässlich aus, sie lassen auch Farbe und Putz abplatzen. Langfristig ruinieren sie sogar die Fugen zwischen den Steinen, sodass das ganze Mauerwerk marode und die Bausubstanz zerstört wird.

Schimmelpilzbefall hinter Schränken
Und noch ein Blick lohnt sich: „Nach den vielen frostigen Tagen und Nächten kann es sein, dass sich hinter Schränken, insbesondere Küchen- und Kleiderschränken, die direkt an Außenwänden stehen, Kondenswasser gesammelt und Schimmelpilz gebildet hat“, so ISOTEC-Fachmann Molitor. Hier empfiehlt er, immer einen Abstand von ca. 10 bis 15 Zentimetern einzuhalten. Sonst kann die Luft hinter den Schränken nicht mehr zirkulieren und Kondensationsfeuchte nicht mehr abgeführt werden. So bildet sich der optimale Nährboden für Schimmelpilzbefall.

Schimmelbefall in Räumen – 40 Prozent höheres Gesundheitsrisiko
Wie gefährlich feuchte Wohnräume und Schimmelpilzbefall nicht nur für die Bausubstanz, sondern auch für die Wohngesundheit sind, hat Professor Gunnar Grün, stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer IBP und sein Team in einer Grundlagenstudie eingehend untersucht. Sie beziffern die Risikowahrscheinlichkeit Atemwegserkrankungen oder Allergien zu erleiden mit bis zu 40%, wenn man bewusst oder unbewusst in schimmelbelasteten Räumen lebt.

Unbedingt Fachmann hinzuziehen
Wird beim Frühjahrscheck also Schimmelpilzbefall im Haus entdeckt, sollte unverzüglich gehandelt werden. So empfiehlt das Umweltbundesamt ab einem Befall von über einem halben Quadratmeter unbedingt einen Fachmann zu Rate zu ziehen – und den Befall fachgerecht beseitigen zu lassen.

Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

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Mrz 27 2018

Wohngesundheit: Was hilft gegen Schimmel und Legionellen?

WÄRME+ erklärt, wie eine kontrollierte Wohnungslüftung und Durchlauferhitzer Gesundheitsrisiken vorbeugen

Wohngesundheit: Was hilft gegen Schimmel und Legionellen?

Eine kontrollierte Wohnungslüftung minimiert das Schimmelrisiko (Bildquelle: @Wäme+/Vaillant)

In Deutschland verbringen die meisten Menschen einen Großteil ihrer Zeit in geschlossenen Räumen. Daher gewinnt das Thema Wohngesundheit nicht nur bei Allergikern zunehmend an Bedeutung. Ein gutes Raumklima spielt dafür eine entscheidende Rolle. Denn stickige, feuchte Luft kann schnell zu Schimmel führen und auf Dauer krank machen. So fand das Fraunhofer Institut in einer Studie heraus, dass die Wahrscheinlichkeit an Asthma zu erkranken um 40 Prozent höher ist, wenn man in einer von Schimmelpilz befallenen Wohnung lebt. „Um Schimmelbildung vorzubeugen, ist ein regelmäßiger Luftaustausch in den Wohnräumen erforderlich“, erklärt Hans-Jürgen Nowak, Experte der Initiative WÄRME+. Schließlich geben die Bewohner jeden Tag rund acht Liter Wasser durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen, Pflanzen gießen und Atmen an die Raumluft ab. Bleibt diese Feuchtigkeit in den Räumen und schlägt sich auf kalten Wänden nieder, ist dies der ideale Nährboden für Schimmel.

Wohnungslüftung minimiert Schimmelrisiko
Für einen hygienisch optimalen Luftwechsel, sollte drei bis fünf Mal am Tag für mindestens fünf Minuten stoß gelüftet werden. „In der Praxis ist mehrmaliges Stoßlüften für die Bewohner aber häufig nicht zu realisieren, wenn sie den ganzen Tag arbeiten oder viel unterwegs sind“, so der WÄRME+-Experte. „Dann ist eine kontrollierte Wohnungslüftung zu empfehlen.“ Die Geräte transportieren Feuchtigkeit und Schadstoffe kontinuierlich aus der Raumluft ab – ganz automatisch, ohne dass die Fenster geöffnet werden müssen. Damit sorgen sie für ein angenehmes und gesundes Raumklima und vermindern das Risiko der Schimmelbildung. In Neubauten und renovierten Altbauten ist eine Wohnungslüftung in den meisten Fällen sogar erforderlich, da diese in der Regel mit einer modernen Dämmung ausgestattet sind und die Gebäudehülle sehr luftdicht ist.

Einfach nachrüsten und automatisch Energie sparen
Wer sich für die Installation einer Wohnungslüftung entscheidet, hat die Wahl zwischen einem zentralen System oder dezentralen Einzelgeräten. Gerade bei letzteren ist der Einbau unkompliziert und auch nachträglich in einzelnen Räumen möglich. Notwendig sind nur ein Stromanschluss für den Ventilator und eine freie Außenwand zur Direktmontage. Es müssen keine zusätzlichen Luftkanäle im Raum verlegt werden, denn die Anlage führt frische Luft direkt zu und verbrauchte direkt ab. Besonders energiesparend sind Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Diese Modelle ziehen bis zu 98 Prozent der Wärme aus der Abluft und führen sie wieder ins Gebäude zurück. Damit kann der Energieverbrauch spürbar um bis zu 30 Prozent gesenkt werden.

Warmwasserbereitung: Keine Chance für Legionellen
Zum gesunden Wohnen gehört auch eine sichere und unbedenkliche Warmwasserversorgung. Immer wieder warnen Behörden und Verbraucherschützer vor Legionellen im Trinkwasser. Besonders beim Duschen ist die Gefahr einer Infektion groß, da die Bakterien über feinste Wassertröpfchen eingeatmet werden. Zwar lösen Legionellen in den meisten Fällen nur einen grippalen Infekt aus, sie können aber auch zu schweren Atemwegserkrankungen führen. Experten schätzen, dass sich jedes Jahr rund 30.000 Menschen in Deutschland mit den Bakterien infizieren. Ein erhöhtes Risiko für Legionellen bergen zentrale Warmwasseranlagen, denn hier findet die Erwärmung des Wassers am Anfang der Versorgungsleitung, meistens in einem Wasserspeicher im Keller statt. Wird an einer Stelle im Haus Wasser aus der Leitung entnommen, kühlt anschließend das noch warme Wasser bei wachstumsfördernden Temperaturen in der Leitung langsam ab und es können sich Legionellen bilden. „Die Bakterien vermehren sich am stärksten bei Temperaturen zwischen 30 und 45 °C“, erläutert Hans-Jürgen Nowak. „Kaltes Wasser bietet hingegen keinen Nährboden für Legionellen. Wer im Haus dezentrale Durchlauferhitzer nutzt, ist daher auf der sicheren Seite.“ Denn die modernen Geräte erhitzen das Wasser erst unmittelbar während des Durchströmens, sodass Legionellen gar keine Chance haben, sich in den kalten Wasserleitungen zu entwickeln. Zudem entfallen bei der dezentralen Warmwasserversorgung mit Durchlauferhitzern lange Leitungswege und die Speicherung von großen Wassermengen – und das spart Energie.

Weitere Informationen zur Hauswärmetechnik bietet die Initiative WÄRME+ auf ihrer Website unter: www.waerme-plus.de

Über die Initiative WÄRME+
Für viele Hausbesitzer stehen in den kommenden Jahren Investitionen in eine zeitgemäße Hauswärmetechnik an. Mit einem umfassenden Informations- und Serviceangebot klärt die Initiative WÄRME+ darüber auf, wie eine effiziente Anlagentechnik zu einer intelligenteren Energienutzung in Haus und Wohnung beitragen kann. Im Fokus stehen dabei innovative Lösungen wie die Wärmepumpe, die dezentrale Warmwasserbereitung mit elektronischen Durchlauferhitzern, die elektrische Fußbodenheizung und die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Zu den Mitgliedern der Initiative zählen die Unternehmen AEG Haustechnik, Clage, DEVI, Glen Dimplex Thermal Solutions, Stiebel Eltron und Vaillant sowie der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) und die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.

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Feb 28 2018

Blower-Door-Test

Bauschäden vermeiden und Luftqualität verbessern

Blower-Door-Test

(Bildquelle: © pro Home Messtechnik)

Hechthausen – Lufteintritt durch Leckagen gilt als häufige Ursache für Schäden an der Gebäudehülle oder Schimmel im Haus. Die Luftdichtheit eines geschlossenen Baukörpers ist ein entscheidendes Kriterium und bereits seit 1952 in der DIN 4108 „Wärmeschutz im Hochbau“ formuliert. Die nötige Beachtung fand diese gesetzliche Vorgabe jedoch erst mit den steigenden Anforderungen an die Wärmedämmung. Der Blower-Door-Test kann Bauschäden vermeiden, die Luftqualität verbessern und die Behaglichkeit erhöhen.

Die Luftdichtheit von Bauwerken ist eng mit dem Feuchte- und Wärmeschutz, dem Schall- und Brandschutz, der Raumluftqualität und dem Wohnkomfort verbunden. Das Unternehmen „pro Home Messtechnik“ ist Experte im Bereich luftdichtes Bauen und führt den Blower-Door-Test durch. Das Differenzdruck-Messverfahren ist eine optimale Methode zum Aufspüren von Leckstellen in der Gebäudehülle, etwa an Türen und Fenstern, die nicht dicht mit dem Mauerwerk abschließen. Die bei Blower-Door-Messungen erzeugten Druckdifferenzen stellen Simulationen von Flächenlasten durch Wind an Wohn-, Büro- oder Industriegebäuden dar.

Hohe Einsparpotenziale bei den Energiekosten

Unkontrollierte Luftströmungen lassen wertvolle Wärmeenergie durch die Gebäudehülle verpuffen, was Hausbesitzer bares Geld kostet. Zugluft oder Kaltluftseen beeinträchtigen die Raumluftqualität. Ungewollter Lufteintritt durch Lecks kann Schimmel verursachen. Überdies geht ungebremst einströmende Außenluft auf Kosten der Gemütlichkeit und schränkt das Wohlbefinden ein.

Das Blower-Door-Testverfahren bringt viele Vorteile. Die Dichtheitsmessung zeigt Schwachstellen an Gebäudehüllen von Neu- und Altbauten, erkennt, ob Heizenergie durch Fugen und Ritzen entweichen kann oder ob eine Dampfsperre sachkompetent verlegt wurde. Der Blower-Door-Test trägt zur Einsparung von Energiekosten bei und hilft bei der Vermeidung schwerwiegender Bauschäden.

Diese Messmethode dient darüber hinaus dem Wärmeschutz im Sommer, verbessert die Luftqualität für Allergiker, optimiert den Schall- und Brandschutz, verhindert Zugluftströmungen und unterstützt den reibungslosen Betrieb von Lüftungsanlagen.

Vor-Ort-Besichtigung durch FLiB -zertifizierte Prüfer

„pro home Messtechnik“ ist akkreditierter Ansprechpartner für Bauherren, die vor Beginn des Innenausbaus Fehler an der Gebäudehülle ermitteln wollen. Die Messung der Luftdichtigkeit mit einem baubegleitenden Blower-Door-Test bietet das Fachunternehmen flexibel zum Wunschtermin an. FLiB-zertifizierte Prüfer orientieren sich bei einer Vor-Ort-Besichtigung am persönlichen Bauvorhaben und gehen individuell auf die Bedürfnisse ein. „pro home Messtechnik“ erstellt einen Prüfbericht entsprechend der Dienstleistung. Dabei kann es sich um eine Bestandsaufnahme möglicher Leckagen handeln oder um eine fachmännische Expertise für ein KfW-Förderprogramm. Der Blower-Door-Test ist eine ideale Möglichkeit, um bauliche oder gesundheitliche Risiken an Bestandsgebäuden, Neubauten, bei Sanierungen oder Modernisierungen effektiv zu überprüfen.

Blower-Door-Tests bietet „pro home Messtechnik“ zum Festpreis an. Im Angebot enthalten sind sämtliche Dokumente und Überprüfungen. Auffällig ist, dass verschiedene Mitbewerber Luftdichtemessungen zu Dumpingpreisen offerieren. Hier sollten Interessenten Vorsicht walten lassen, denn vielfach winken böse Überraschungen durch versteckte Zusatzkosten. Die Preise bei „pro home Messtechnik“ richten sich nach dem individuellen Bedarf. Beispiel: Im All-in-Paket von 275 Euro ist der KfW-zugelassene Blower-Door-Test inklusive Leckageortung, Prüfbericht, Volumenberechnung, Messreihe für Unter- und Überdruck, provisorische Abdichtungen sowie An- und Abfahrt enthalten.

„pro home Messtechnik“ rät von Blower-Door-Tests ohne Leckortung ab, denn der n50 Wert allein böte keinen Schutz vor möglichem Schimmelbefall oder teuren Bauschäden. Auch zur Bewilligung der KfW-Förderprogramme sei ein detailgenauer Prüfbericht mit eindeutigen Messergebnissen erforderlich.

Für Unternehmen oder bei Durchführung mehrerer Bauvorhaben hat die Fachfirma attraktive Sonderkonditionen im Programm.

Blower Door Test für KfW zum unschlagbaren Festpreis – Geben Sie Bauschäden und Schimmel keine Chance – Jetzt zeitnahen Termin vereinbaren. Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Wir möchten, dass Sie sich in Ihren 4 Wänden wohlfühlen, genau das ist unser Ziel , was uns täglich vorrantreibt.

Kontakt
pro Home Messtechnik
Ruwen Groß
Bahnhofstraße 12
21755 Hechthausen
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Feb 28 2018

Dämmt Deutschland die Wohnungen zu dicht?

Gesamtkonzept wichtig, sonst droht Schimmelbefall

Dämmt Deutschland die Wohnungen zu dicht?

Vor jeder Dämmung: Problemlage analysieren

Heizenergie sparen ist eines der Mega-Themen für jeden Bauherren und Bestandseigentümer. „Je dichter desto besser“, lautet oft das Motto. Doch die Kritik an dieser Sichtweise wird lauter, der Vorwurf heißt: Häuser in Deutschland werden inzwischen übermäßig gedämmt – und der Schimmelpilzbefall steige deshalb explosionsartig an. Ein berechtigter Vorwurf?

„Früher konnten Wände besser atmen“, beklagen manche Experten und Kritiker über die aktuelle Entwicklung bei der Gebäudedämmung. Dabei ist das nur ein Teil der Wahrheit. „Der Luftaustausch in den Räumen fand früher vor allem über Fenster und Kamine, weniger über die Wände statt“, erläutert Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender technischer Leiter des Sanierungsunternehmens ISOTEC. „Kamine beispielsweise führten die feuchte Raumluft permanent nach außen ab. Und die meist nur einfach verglasten Fenster dienten als zusätzliche Entfeuchtungsanlage.“ Heute gibt es immer weniger Kamine – und Fenster sind doppelt, in Neubauten und sanierten Altbauten oft dreifach verglast. Damit spart man einerseits viel Energie, aber andererseits wird die Raumfeuchte nicht mehr automatisch abgeführt.

In Neubauten verschärft sich das Problem sogar. Ein Objekt mit einer Grundfläche von ca. 140 Quadratmetern kann bis zu 10.000 Liter Baustofffeuchte in sich tragen. Erfahrungsgemäß dauert es zwei bis drei Jahre, bis der Neubau „trocken gewohnt“ ist. Da Fenster und Türen heute luftdicht angeschlossen sein müssen, steht das Gebäude nach der Fertigstellung „im eigenen Saft“. Es ist deshalb gängige Praxis geworden, Neubauten zusätzlich Lüftungsanlagen auszustatten. Denn so können energetisch die besten Ergebnisse erzielt und die feuchte Raumluft unabhängig vom Nutzer permanent abgeführt werden.

Gesamtkonzept: neue Fenster plus Dämmung der Außenwände
Die Nachrüstung von Altbauten mit geregelten Be- und Entlüftungsanlagen ist ebenfalls möglich, aber auch kostspielig. Deshalb empfehlen Experten bei Bestandsgebäuden möglichst ein Gesamtkonzept umzusetzen, das übermäßige Raumfeuchte und zwangsläufigen Schimmelpilzbefall verhindert. Das heißt konkret: Sinnvollerweise kombiniert man den Einbau neuer Fenster mit einer Dämmung der Außenwände. Wenn die neuen Fenster auf einmal dicht sind, kondensiert die Raumfeuchtigkeit in den Wintermonaten an den kalten Raumaußenwänden. Schimmelpilzbildung kann die Folge sein. „Um das zu verhindern, macht die Kombination von neuen Fenstern plus Dämmung der Außenwände am meisten Sinn“, betont Thomas Molitor. Gedämmt werden können je nach Objekt auch das Dach oder die oberste Geschossdecke. Eine Außendämmung von acht Zentimetern kann seiner Erfahrung nach bereits eine hohe Energieeinsparung bieten. Um Förderkredite zu gewähren, gibt die KfW hohe Anforderungen an die zu erreichende Dämmfähigkeit der Fassade vor. Um diese zu erfüllen, müssen häufig 16 oder sogar 20 Zentimeter Dämmung aufgebracht werden. Hier stehen nach Meinung des Sanierungsexperten Molitor Kostenaufwand und Energieeinsparung in keinem vernünftigen Verhältnis mehr.

Außendämmung hat echte Nachteile
Zudem gibt es echte Nachteile bei der klassischen Außendämmung: Sie kann nicht teilweise ausgeführt werden, sondern sie muss das komplette Gebäude „einpacken“. Anders sieht das bei vielen am Markt angebotenen Innendämmungen aus. Sie können auch für einzelne Räume eines Gebäudes oder einzelne Wohnungen eines Mehrfamilienhauses durchgeführt werden. Dabei werden die Außenwände von Innen mit Dämmplatten versehen, die in der Regel nur wenige Zentimeter dick sind. Dadurch wird kein Wohnraum vergeudet und selbst Fensterlaibungen oder Heizkörpernischen können in die Sanierung miteinbezogen werden. Beispiel: die diffusionsoffene ISOTEC-Innendämmung erhöht die innenseitige Oberflächentemperatur der Außenwände um bis zu 5 °C. Bei schlechter Wandkonstruktion (z.B. Beton) kann eine bis zu 10 Zentimeter dicke Innendämmung die Außenwandoberflächentemperatur sogar um ca. 10°C erhöhen. Entsprechend werden die Heizkosten spürbar gesenkt, da sich die Räume schneller aufheizen. „In einem Haus aus dem Baujahr 1950 mit 100 m2 Wohnfläche bedeutet das nach unseren Berechnungen eine Reduzierung des Transmissionswärmeverlustes von 71% und eine Heizkostenersparnis von bis über 300 Euro pro Jahr“, so Dipl.-Ingenieur Molitor.

Richtiges Lüften ist absolutes Muss
All diese Maßnahmen führen allerdings nur dann zum gewünschten Erfolg, wenn auch das Lüftungsverhalten der Bewohner stimmt. „Unsere Experten vor Ort erleben immer wieder, dass bei Mieter- oder Bewohnerwechsel dieselbe Wohnung, die über viele Jahre trocken war, auf einmal von Schimmelpilz befallen ist“, berichtet Thomas Molitor. Das gilt ganz besonders dann, wenn neue Fenster eingebaut und Dämmmaßnahmen ausgeführt wurden. Der Grund: Die früheren Bewohner haben regelmäßig gelüftet, vorzugsweise per Stoßlüftung bei komplett geöffneten Fenstern. Die neuen Bewohner, berufstätige Singles oder Paare, sind tagsüber außer Haus – und lüften gar nicht oder viel zu wenig. Die Folge? Die ständig im Raum verbleibende feuchte Luft kondensiert an den kältesten Stellen (Fensterlaibungen oder kalten Außenwänden) – und der Schimmelpilz ist da. „Dann nützen auch die besten Fenster und Dämmmaßnahmen nichts. Mindestens zweimal täglich für fünf bis zehn Minuten bei komplett geöffneten Fenstern zu lüften, ist ein absolutes Muss, um auch in sanierten Räumen und Gebäuden den Schimmelpilzbefall zu verhindern“, so der Rat des Experten.

Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

www.isotec.de

Kontakt
ISOTEC GmbH
Thomas Bahne
Cliev 221
51515 Kürten
022078476106
bahne@isotec.de
http://isotec.de

Feb 5 2018

Saubere Luft am Arbeitsplatz und zu Hause

Neuartiger Luftreiniger der Dinnovative GmbH wurde am 31.01.2018 vom Wirtschaftsministerium mit dem Innovationspreis Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Saubere Luft am Arbeitsplatz und zu Hause

Innovationspreis für Luftreiniger

Das Besondere an den Geräten ist das zusammen mit der Distelkamp-Electronic entwickelte biologische Spezialfilter, das Formaldehyd und viele andere Schadstoffe biologisch abbauen kann. Es wird kombiniert mit einem Feinstaubfilter gegen Tonerstaub, Pollen usw. und mit Silber und Kupfer beschichtet als Ding-Filter + hochwirksame Aktivkohle. Das patentierte Ding-Filter eliminiert als einziges Filtermaterial dauerhaft Viren, Bakterien und Schimmel statt nur zu filtern, sogar multiresistente Keime. Weniger Ansteckung in Büro und Praxis. Wie Laborversuche zeigen ist schon nach wenigen Tagen die Rückseite von HEPA-Filtern mit Bakterien bedeckt. Nur das Ding-Filter der Dinnovative GmbH bietet einen sicheren Schutz vor Bakterien, Viren und Pilzsporen.
Die leisen, kleinen und robusten Luftreiniger sind speziell für Büros, Praxen und die Anwendung in Industrie und Gewerbe konzipiert.
Sie eignen sich aber auch hervorragend für die Verwendung im Wohnbereich.
Dank des kompakten, modernen Designs lassen sie sich unauffällig im Raum platzieren.
Es gibt auch eine Spezialausführung für die Küche um die Rest-Fettpartikel, die von der Dunstabzugshaube nicht aufgenommen wurden, zuverlässig aus der Luft zu entfernen.
Dadurch wird verhindert, dass sich das Fett als dünne Schicht auf Wänden, Fliesen, Tapeten oder Küchenmöbeln absetzt. Ist die Küche nicht durch eine Tür vom Wohnbereich getrennt, verteilen sich die Fettdünste sogar in der gesamten Wohnung.
Mit einer Geräuschentwicklung von gerademal 34 dBA arbeitet das Gerät ausgesprochen leise. Die Umwälzungs-Effizienz liegt bei einem Luftdurchsatz von 200 m³/h, der Energieverbrauch von 5 Watt entspricht der Energieeffizienz-Klasse A++. Der Wechsel der Filterpatrone wird bei intensivem Gebrauch nach zwei Monaten empfohlen. Der Küchenluft-Reiniger sorgt damit für lang anhaltenden Schutz der Einrichtung vor Rest-Fettpartikel und eine gesündere Umgebung ohne Bakterien und Schimmelsporen.

Die Luftreiniger wurden in Kaiserslautern entwickelt und werden auch dort produziert.

Videobeitrag Dinnovative GmbH, Kaiserslautern in Kooperation mit
Distelkamp-Electronic, Kaiserslautern

https://www.youtube.com/watch?v=bHa7LHej_iM

Weiterführende Informationen zum neuen Luftreiniger unter:
www.dinnovative.de
Pressekontakt:
Dinnovative GmbH
Jochen Distelkamp
Tel.: 0631-37100405
Fax: 0631-78399
E-Mail: info@dinnovative.de
URL: www.dinnovative.de

Die Dinnovative GmbH entwickelt am Hauptsitz in Kaiserslautern innovative Spezialfilter und Luftreiniger für verschiedene Anwendungen. Als Spezialist für Filtertechnologie verfügt das Unternehmen über den weltweit ersten Luftfilter, der Bakterien, Viren und Pilze nachweislich minimiert. Basis dessen ist der international zum Patent angemeldete Ding-Filter.

Kontakt
Dinnovative GmbH
Jochen Distelkamp
Zum Bornberg 1-3
67659 Kaiserslautern
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Jan 24 2018

Wo kommt der Schimmel eigentlich her?

Besonders „Wärmebrücken“ sind verantwortlich

Wo kommt der Schimmel eigentlich her?

Schimmelgefahr und Wärmebrücken sind in den Griff zu bekommen

Eine unzureichende Dämmung kann für Eigentümer sehr unangenehme Folgen haben. Über sogenannte „Wärmebrücken“ entweicht während der Heizperiode permanent Wärme nach außen. Die Folgen? Sinkende Oberflächentemperatur der angrenzenden Raumwände, Kondenswasser und Schimmelpilzbefall. Die gute Nachricht: Jenseits von Außensanierungen gibt es Gegenmaßnahmen, die effektiv sind und diesen Teufelskreis unterbrechen.

„Wärmebrücken sind Bereiche, die in den Wintermonaten eine kühlere Oberflächen-temperatur aufweisen und damit zur Auskühlung der Räume beitragen“, erläutert Diplom-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender technischer Leiter des Sanierungsspezialisten ISOTEC. „So lange die Oberflächentemperatur der Wände oberhalb von 13 Grad liegt, gilt eine Wärmebrücke als unproblematisch was Schimmelpilzbildung betrifft“, betont Molitor. Dies besage auch die entsprechende DIN-Norm 4108. Manche Stellen im Wohnraum sind besonders gefährdet, auszukühlen und Schäden aufzuweisen. Dazu zählen insbesondere: Außenwandecken, auskragende Balkone, Fensterrahmen, Heizkörpernischen, Deckenanschlüsse, vorspringende Stahlträger und ungedämmte Stahlbetonbauelemente. Eigentümer sollten diese Stellen und die daran anschließenden Wandoberflächen im Blick behalten – und bei Feuchte- oder Schimmelverdacht einen Fachmann um Einschätzung bitten.

Richtig lüften ist die Basis
Bei bauphysikalischen Wärmebrücken können die Bewohner auch eigenhändig vor-beugen, um ein gesundes Raumklima herzustellen. Zwei bis drei Mal am Tag sollte bei voll geöffneten Fenstern für fünf bis zehn Minuten stoßgelüftet werden. Gekippte Fenster sind für einen Luftaustausch völlig ungeeignet. Viele Menschen lüften trotzdem im Winter wenig oder gar nicht, um die Wärme in den Räumen zu halten. Aber anders als vermutet, kostet die Stoßlüftung bei voll geöffneten Fenstern kaum Heizenergie und hat entscheidende positive Wirkungen: Die warme und feuchte Raumluft wird hinausbefördert, kühle und trockene Außenluft hineingelassen. Diese kann aufs Neue Feuchtigkeit aufnehmen – und beim nächsten Lüften wieder nach draußen transportieren.

Auch richtiges Beheizen der Räume kann Schimmel verhindern
Eine zweite wichtige Maßnahme, um dem Schimmel vorzubeugen ist es, ordnungsgemäß zu heizen. Um Energiekosten zu sparen, begehen viele Menschen immer wieder den gleichen Fehler: Sie drehen tagsüber die Heizung runter und abends drastisch rauf. Auf den ausgekühlten Wänden schlägt sich dann die Feuchtigkeit nieder, die beim ganz normalen Wohnen – etwa durch Schwitzen, Atmen, Kochen, Duschen usw. – entsteht. „Bei Wohnräumen sollte deshalb eine stabile Temperatur von mindestens 19 bis 21°C herrschen. Bei wenig genutzten Zimmern wie etwa Gästezimmer, Abstellkammer oder Hauswirtschaftsraum von mindestens 16 °C“, empfiehlt ISOTEC-Fachmann Molitor.

Schimmelpilz und Wärmebrücken fachmännisch beseitigen lassen
Ist der Schimmelpilzbefall bereits eingetreten, sollte sofort gehandelt werden. Das Bundes-umweltamt empfiehlt, bei einer befallenen Fläche von mehr als 0,5 Quadratmetern unbedingt eine Fachfirma einzuschalten. „Zur Verhinderung zukünftigen Schimmelbefalls, empfiehlt sich die ISOTEC-Klimaplatte“, so Ingenieur Molitor. Dabei werden die nach außen zeigenden Wände des Gebäudes von innen mit Klimaplatten versehen. „Bei dem von uns eingesetzten System sind diese Platten nur wenige Zentimeter dick. Dadurch wird kein Wohnraum vergeudet und selbst Fensterlaibungen oder Heizkörpernischen können problemlos in die Sanierung mit einbezogen werden.“ Zusätzlich verwendete Dämmkeile sorgen dafür, dass auch weitere Wärmebrücken an Bauteilen – wie zum Beispiel Decken- oder Innenwandanschlüssen – dauerhaft beseitigt bleiben.
Dieses Innendämmsystem wurde in Bezug auf Feuchteschutz und Wärmedämmeigenschaften umfassend wissenschaftlich und praktisch geprüft. Es entspricht bauphysikalisch allen praktischen und behördlichen Anforderungen und macht alle Wärmebrücken dicht. Da die Klimaplatten ein mineralisch-basischer Baustoff sind, bieten sie sich als ökologisch und ökonomisch sinnvolle Lösung geradezu an, um dauerhaft Wärmebrücken und Schimmelpilz zu verhindern.

Die ISOTEC-Gruppe ist seit 1990 spezialisiert auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Die ÍSOTEC-Fachbetriebe und Beratung gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca.

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