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Mrz 26 2018

Forschung: Osteopathie hilft gegen Rückenschmerzen während und nach der Schwangerschaft / Große Übersichtsstudie zeigt statistisch signifikante, klinisch relevante Erfolge

Forschung: Osteopathie hilft gegen Rückenschmerzen  während und nach der Schwangerschaft / Große Übersichtsstudie zeigt statistisch signifikante, klinisch relevante Erfolge

(Mynewsdesk) Osteopathie hilft bei Rückenschmerzen während und nach einer Schwangerschaft – den klinisch relevanten Nutzen beweist eine Übersichtsstudie, die 2017 im englischen Fachjournal Journal of Bodywork and Movement Therapies veröffentlicht wurde. Auch bei der Verrichtung von Alltagstätigkeiten belegt die Metaanalyse aus acht Studien mit 850 Teilnehmerinnen spürbare Verbesserungen durch Osteopathie. Bis auf gelegentliche Müdigkeit bei einigen Patientinnen nach der osteopathischen Behandlung kam es zu keinen Nebenwirkungen.

Ein weiterer wichtiger Beitrag zur osteopathischen Forschung, unterstreicht der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V., dessen Mitglieder Helge Franke und Sebastian Belz die Übersichtsstudie gemeinsam mit dem Osteopathen Gary Fryer und Jan-David Franke erstellt haben und der die Erstellung der Fachinformation finanziell unterstützt.

Schwangere können ein Lied davon singen: Schmerzen im Bereich des unteren Rückens und des Beckengürtels sind häufig; vor allem während des dritten Trimesters. Etwa jede zweite schwangere Frau leidet darunter. Untersuchungen zeigen zudem, dass selbst zwölf Monate nach der Schwangerschaft Rücken- und Beckengürtelschmerzen bei ca. 67% der Frauen vorhanden sind.

Die Ursache für Rückenschmerzen während der Schwangerschaft ist unklar und scheint unspezifisch zu sein, wobei ein Bezug zu Veränderungen in der Körperhaltung diskutiert wird. Ähnlich unklar sind die Gründe für die Entstehung von Beckengürtelschmerzen, wobei muskuloskelettale Ursachen weitaus häufiger angenommen werden als Störungen der Beckenorgane. Die Europäischen Richtlinien empfehlen bei schwangerschaftsbezogenen Rückenschmerzen eine angemessene Aufklärung der Patientinnen, verbunden mit der Aufforderung, sich aktiv zu bewegen. Wo es angezeigt ist, sollen individuelle Übungen angeboten werden. Ob dies wirklich hilft, ist durch Studien jedoch nur unzureichend belegt.

Die Übersichtsstudie ging der Frage nach, wie wirksam die osteopathische Behandlung bei Frauen mit Rückenschmerzen während und nach der Schwangerschaft ist. Osteopathie als eigenständiges medizinisches Diagnose- und Behandlungssystem betrachtet den Patienten als Ganzes. Osteopathen untersuchen und therapieren ausschließlich mit ihren Händen; dabei steht die Suche nach den Ursachen der Beschwerden im Vordergrund. Die Behandlung kann durchaus Empfehlungen zum Lebensstil und die Berücksichtigung des psychosozialen Hintergrundes enthalten. Gemessen wurde der Erfolg an der Schmerzabnahme und dem funktionellen Status, d.h. an der Fähigkeit der Patientinnen, Alltagsverrichtungen ohne Einschränkungen ausüben zu können. Zudem wurde erfasst, ob es bei der osteopathischen Behandlung zu Nebenwirkungen kam.

Acht Studien mit 850 Teilnehmerinnen erfüllten die Einschlusskriterien der Übersichtsstudie. Insbesondere die Osteopathinnen und Osteopathen aus Deutschland zeigten mit sechs von acht Studien ein herausragendes Bemühen und Forschungsinteresse an Frauen mit Rückenschmerzen während und nach der Schwangerschaft, bei dem es sich nach wie vor um ein klinisches Problem handelt, von dem nur wenige Aspekte gut untersucht sind. Die Autoren der Übersichtsstudie verweisen darauf, dass weitere Studien die berechneten Ergebnisse verändern können. Größere und qualitativ hochwertige klinisch randomisierte Studien wären wünschenswert.

Literatur: Franke, Helge et al.: Osteopathic manipulative treatment for low back and pelvic girdle pain during and after pregnancy: A systematic review and meta-analysis. Journal of Bodywork and Movement Therapies, Volume 21, Issue 4, 752 – 762

Download der Studie: http://osteopathie.de/fachinfo_rschw

Download einer Kurzversion: http://osteopathie.de/patienteninfo_rschw

Weitere Informationen:

Verband der Osteopathen Deutschland e.V.

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65185 Wiesbaden

Telefon: 0 611 / 5808975 – 0

info@osteopathie.de

www.osteopathie.de

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD)
e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Als ältester und mit mehr als 4300 Mitgliedern größter Berufsverband verfolgt der VOD im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf
des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf,
informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse
der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.  

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Nov 9 2017

Neuerungen im Mutterschutzgesetz

Mehr Freiheiten für arbeitende Schwangere

Neuerungen im Mutterschutzgesetz

txn-a. (Bildquelle: @VadimGuzhva/Fotolia/randstad)

txn-a. Am 1. Januar 2018 tritt in Deutschland ein überarbeitetes Mutterschutzgesetz in Kraft. Es ermöglicht schwangeren Berufstätigen unter anderem, ihre Arbeitszeiten selbstständiger einzuteilen und nimmt auf der anderen Seite den Arbeitgeber mehr in die Pflicht.
„Die bisher geltende Verordnung zum Schutz der Mütter am Arbeitsplatz entfällt, da sie in das Mutterschutzgesetz 2018 integriert wird“, berichtet Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin vom Personaldienstleister Randstad Deutschland. „Es werden einige Beschäftigungsverbote gelockert, sodass Schwangere künftig flexibler und selbstbestimmter ihre Arbeitszeiten festlegen können.“
Konkret sieht das so aus: Das vorsorgliche Beschäftigungsverbot für schwangere Frauen in Risikoberufen wird weniger streng ausgelegt. Damit entscheidet die Beschäftigte selbst mit, ob sie noch weiterarbeiten kann oder nicht. Im Gegenzug muss der Arbeitgeber vor einem betrieblichen Beschäftigungsverbot Maßnahmen ergreifen, um eine Weiterbeschäftigung zu ermöglichen. Hierzu zählt vor allem die Umgestaltung des Arbeitsplatzes. Und auch bei der Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit werden die Verbote gelockert. Mit einer Ausnahmeregelung dürfen schwangere Frauen dann in der Zeit zwischen 20 und 22 Uhr arbeiten – bisher war ihnen das in den Nachtstunden gänzlich verboten. Voraussetzung dafür ist, dass sie der späten Arbeitszeit zustimmen und eine ärztliche Bescheinigung für die Unbedenklichkeit vorliegt. Und ist ein Kollege oder eine Kollegin anwesend, dürfen Schwangere künftig ebenfalls an Sonn- und Feiertagen arbeiten.
Zudem werden die Regelungen auf Schülerinnen und Studentinnen ausgeweitet. Die betreffenden Frauen dürfen nach wie vor freiwillig am Unterricht, an Vorlesungen und Klausuren teilnehmen, sind im Mutterschutz dazu allerdings nicht mehr verpflichtet.
Das Mutterschutzgesetz gilt übrigens für alle Arbeitnehmerinnen, unabhängig davon, ob sie in Voll- oder Teilzeit arbeiten, einen Mini-Job haben oder sich noch in der beruflichen Ausbildung befinden. Auch für Frauen, die befristet beschäftigt sind, gilt das Gesetz – allerdings nur solange das Arbeitsverhältnis besteht.

[Bildunterschrift]
txn-a. Das neue Mutterschutzgesetz bringt einige Veränderungen mit sich. Für die Arbeitgeber schwangerer Frauen entstehen mehr Verpflichtungen, während schwangere Beschäftigte länger arbeiten können.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Dez 30 2016

Kündigung erhalten und jetzt schwanger: was sollte man beachten?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Kündigung erhalten und jetzt schwanger: was sollte man beachten?

Arbeitsrecht

Kündigung während der Schwangerschaft unwirksam. Während der Schwangerschaft ausgesprochene Kündigungen sind in der Regel unwirksam. Das gilt sogar dann, wenn dem Arbeitgeber bei Ausspruch der Kündigung die Schwangerschaft der Arbeitnehmerin noch gar nicht bekannt war.

Unbedingt sofort Schwangerschaft mitteilen. Man sollte dem Arbeitgeber die Schwangerschaft unbedingt sofort nach Kenntnisnahme mitteilen und einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Die Mitteilung sollte so erfolgen, dass man dies später auch beweisen kann.

Unbedingt sofortige fachkundige Beratung einholen. Lassen Sie sich umgehend, am besten noch am selben Tag, von einem auf Kündigungsschutz spezialisierten Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten. In unserer Kanzlei erhält man in der Regel noch am selben Tag einen telefonischen Beratungstermin mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Hier kann man die dringendsten Fragen sofort kompetent klären lassen.

Achtung Fristablauf droht. Wer nicht sofort tätig wird, muss damit rechnen, aufgrund der ablaufenden Fristen erhebliche Nachteile zu erleiden. Für die Zurückweisung einer Kündigung etwa wegen nicht ordnungsgemäßer Bevollmächtigung hat man nur wenige Tage Zeit. Eine Kündigungsschutzklage, mit der die Kündigung angegriffen wird, muss innerhalb von drei Wochen beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden. Wer offene Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis geltend machen will, muss dies zudem oftmals innerhalb von einem Monat tun, wenn im Arbeitsvertrag entsprechende Ausschlussfristen vereinbart sind.

Unser Angebot – Deutschlandweite Vertretung bei Kündigungen: Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage.

Handbuch Arbeitsrecht der Stiftung Warentest: Wir empfehlen Ihnen das Handbuch Arbeitsrecht der Stiftung Warentest. Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck haben als Autoren dieses Handbuchs ihre praktischen Kenntnisse aus jahrelanger Tätigkeit im Kündigungsschutzverfahren eingebracht. Das Handbuch ist aus wechselseitiger Arbeitnehmer- und Arbeitgeberperspektive geschrieben.

06.12.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 € zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

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Aug 10 2016

?Als Schwangere mitten im Chaos von Aleppo

?Als Schwangere mitten im Chaos von Aleppo

(Mynewsdesk) Interview mit Hadeel Karboutly (30), Leiterin der Nothilfe-Kita der SOS-Kinderdörfer in Aleppo. Kharboutly ist im achten Monat schwanger. Die SOS-Kinderdörfer versuchen, die Mitarbeiterin mit ihrem Ehemann aus Aleppo herauszubekommen. Das ist jedoch selbst für eine Hilfsorganisation sehr schwierig.

Wie geht es Ihnen?

Als schwangere Frau lebe ich kein normales Leben, sofern man hier in Aleppo überhaupt von einem normalen Leben sprechen kann. Ich mache mir ständig Sorgen um mein Kind. Finde ich noch eine nicht zerstörte Klinik, wenn es losgeht? Wird diese Klinik überhaupt über Elektrizität verfügen? Es gibt kaum funktionierende Inkubatoren. Wo bekomme ich Milch und Windeln her? Es gibt kaum welche und wenn, sind sie viel zu teuer. Diese Gedanken sind für mich schrecklich. Ich kann nicht aufhören darüber nachzudenken, wie ich meinem Kind ein normales Leben bieten kann.

Wie ist die Situation derzeit?

Ich lebe glücklicherweise in einem Stadtviertel, in dem derzeit nicht zu sehr gebombt wird. Aber es gibt kaum sauberes Wasser. Gemüse ist noch zu bekommen. Fleisch habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Und wenn es welches gäbe, könnten wir es uns nicht leisten.

Wie kommen Sie an Essen?

Wir müssen auf den Markt, aber dort ist es sehr unsicher. Oft gehen Granaten nieder und töten Menschen. Es gibt auch noch Läden und einzelne Supermärkte. Ich kann nicht den Tag vor gut einem Monat vergessen: Mein Mann und ich gingen zu einem Supermarkt in einem Nachbarviertel. Als wir hinkamen war gerade eine Granate explodiert – mitten im Supermarkt. Viele Menschen wurden getötet. Ich werde diese Szenerie nie vergessen. Wenn wir nur fünf Minuten früher losgelaufen wären, wären wir jetzt auch tot.

Was wünschen Sie sich?

Am liebsten würde ich mein Kind in einer sicheren Umgebung zur Welt bringen. Alles andere ist unwichtig!

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit mehr als 560 Kinderdörfern und rund 1.900 weiteren SOS-Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 134 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

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Jun 11 2015

Fahrradfahren in der Schwangerschaft: Mit Babybauch fit und gesund

Fahrradfahren in der Schwangerschaft: Mit Babybauch fit und gesund

(Bildquelle: www.r-m.de | pd-f)

[pd-f/ht] Es gab Zeiten, in denen wurde Schwangeren eindringlich von Sport abgeraten. Doch Schwangerschaft ist keine Krankheit und dementsprechend spricht grundsätzlich nichts gegen sportliche Betätigung. Ganz im Gegenteil: Bewegung beugt vielen mit einer Schwangerschaft verbundenen Gesundheitsrisiken vor, allen voran Thrombosen, Bluthochdruck oder Schwangerschaftsdiabetes – ganz zu schweigen von Übergewicht und Depressionen. Medizinische Studien weisen zudem darauf hin, dass das Baby regelrecht „mittrainiert“ und nicht zuletzt „erholen sich sportliche Mütter nach der Geburt erfahrungsgemäß schneller und sind fit, wenn es später mit dem Kinderanhänger auf Tour geht“, wie Anne Richarz von Croozer anmerkt.

Fahrradfahren bietet Schwangeren dabei gewisse Vorteile gegenüber anderen Sportarten. So belastet das zusätzliche Gewicht – die Gewichtszunahme liegt immerhin im zweistelligen Kilogrammbereich – genauso wie beim Schwimmen nicht die Gelenke, was etwa beim Laufen ein Problem sein kann. Das Tempo kann die werdende Mutter selbst bestimmen und es einfach mal rollen lassen, kreislaufschonend wie gemütlich. Darüber hinaus dient das Fahrrad natürlich nicht nur als Sportgerät, sondern ist gleichzeitig ein praktisches Verkehrsmittel.

Was müssen Schwangere beim Radfahren beachten?

Ob im Einzelfall etwas gegen das Radfahren spricht, beurteilt am besten schon in der kritischen Frühphase der Schwangerschaft der Arzt. Ansonsten ist erlaubt, was Mutter und Kind guttut. Dabei sollten Schwangere buchstäblich „auf ihren Bauch hören“. Die Motivation darf nicht sein, möglichst fit zu werden, sondern sich wohlzufühlen. Frauen, die bisher sportlich gefahren sind, brauchen sich nicht völlig zurückzunehmen, sollten aber die Belastungsintensität reduzieren. Eine Sportuhr mit Herzfrequenzmessung hilft, das Training zu steuern und eine Überlastung zu vermeiden. Modelle wie der Garmin Forerunner 225 (299 Euro) messen den Puls dabei nicht über einen Brustgurt, sondern ganz komfortabel direkt am Handgelenk. Ein Tabu gibt es allerdings: Ruppige Trails auf dem Mountainbike sollte die werdende Mutter meiden.

Auch Schwangere, die weniger Ehrgeiz beim Radfahren an den Tag legen, sollten immer etwas zu essen bzw. ein Stück Traubenzucker dabeihaben. Die Bewegung unterstützt zwar die Regulierung des Blutzuckerspiegels, allerdings kann dieser schon bei relativ kurzen Fahrten unvermittelt absinken – es kommt zum gefürchteten „Hungerast“. Ansonsten gilt eine erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Stürze gehen nach der Erfahrung von Fachmedizinern zwar meist glimpflicher aus, als man vermuten würde, trotzdem ist es besser, nichts zu riskieren und sofort zum Arzt zu gehen, wenn doch mal etwas passiert ist.

Trotz Babybauch komfortabel unterwegs

Eine sportliche Sitzposition wird mit zunehmendem Bauchumfang unbequem. Optimal ist daher ein Fahrrad mit extra tiefem Einstieg und aufrechter Sitzposition wie das Winora „Weekday“ (479 Euro), doch auch ein vorhandenes Rad lässt sich bis zu einem gewissen Grad anpassen. Den größten Effekt erzielt man dabei durch einen kürzeren und steileren Vorbau. Bei einstellbaren Modellen wie dem „Highfix OS BHS-35“ von BBB (49,95 Euro) lässt sich der Winkel nachjustieren. Soll die Sitzposition noch aufrechter ausfallen, kann zusätzlich ein geschwungener Lenker montiert werden.

Die veränderte Sitzposition erfordert unter Umständen einen breiteren Sattel wie z. B. den Selle Royal „Ellipse Relaxed“ (49,90 Euro) mit Royalgel-Polsterung und stoßdämpfenden Elastomeren. Gegen moderate Erschütterungen ist das im Fruchtwasser regelrecht schwebende Baby gut geschützt, allerdings sollten gerade in der aufrechten Position die Stöße nicht zu stark ausfallen – schon allein dem Rücken der werdenden Mama zuliebe. Hier hilft eine gefederte Sattelstütze wie die Cane Creek „Thudbuster LT“ (199 Euro), die sich dank austauschbarer Elastomer-Elemente individuell abstimmen lässt. Justiert werden sollten mit zunehmendem Gewicht übrigens auch die Federelemente bei gefederten Rädern. So ist für eine gleichermaßen sichere wie komfortable Fahrt gesorgt.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Apr 28 2015

Wegweiser auf der individuellen Geburtsreise

Wegweiser auf der individuellen Geburtsreise

(Mynewsdesk) „FlowBirthing“ vereint uraltes Frauenwissen mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen für eine bewusste Schwangerschaft und Geburt

Kristina Rumpels   Buch  über bewusste Schwangerschaft und Geburt im Vertrauen auf die weibliche Urkraft steht für eine neue Geburtskultur, die Weiblichkeit und die Fähigkeit zu gebären wieder als Geschenk begreift. Aus der Versöhnung von Wissenschaft und Spiritualität, von Medizin und tradiertem Wissen soll sich ein neues, heilvolles Bewusstsein entwickeln.

Kein Geburtsratgeber im herkömmlichen Sinne

Als studierte Soziologin mit den Schwerpunkten Gender & Diversity und Expertin für Familienpolitik ist Kristina Marita Rumpel mit den Problemen von Frauen in modernen Gesellschaften bestens vertraut. Nach überstandener Krebserkrankung hat sie sich eingehend mit dem Thema Weiblichkeit und (Neu-)Geburt beschäftigt. Obwohl die Geburt eines Kindes das freudvollste Ereignis im Leben ist, haben viele Frauen Angst vor den Schmerzen und möglichen Komplikationen.

In ihrem ersten Buch stellt die alleinerziehende Mutter daher die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass sich Frauen im Augenblick der größten Nähe zu sich selbst von ihrer ureigenen Kraft entbunden fühlen. „FlowBirthing“ ist kein Geburtsratgeber im herkömmlichen Sinne, sondern versteht sich als Inspiration und Wegweiser auf dem Weg zu einer bewussten Schwangerschaft und Geburt: „Alles, was in diesem Buch geschrieben ist, dient dazu, das Bewusstsein hochzuhalten, um das Vertrauen an die weibliche Fähigkeit zu entwickeln.“ Denn alles, was eine Frau über die Geburt wissen muss, weiß sie bzw. ihr Körper bereits. Was sie benötigt, ist eine Selbst-Erlaubnis im Sinne einer Ermächtigung, ihr vorhandenes Weisheitswissen abzurufen.

Bereit für das Wunder der Geburt

„Geboren aus einer Welle der Freude“ – Was sich zunächst romantisch und verklärend anhört, ist durchaus wörtlich gemeint. Der Begriff „Flow“ stammt vom Psychologen Mihály Csíkszentmihályi und beschreibt das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit. Dahinter verbirgt sich eine durch und durch weibliche und inwendige Erfahrung von Geburt. Mit der freundlichen Zurückweisung eines männlich geprägten Blicks von außen auf Geburt wird der Weg frei für ein tiefgründiges Verständnis von Leben und Urweiblichkeit. Es ist ein Anknüpfen an vergessene Zeiten, in denen Frauen Geburt kraftvoll und in ihrem Selbstwert stärkend erfahren haben.

Die Vision der Autorin dabei ist, dass Frauen „durch Klärung vergangener Irrwege ein neues Bewusstsein (entwickeln) und […] sich selbst (ermächtigen), um die urweiblichen Erfahrungen des Gebärens wieder im Vollbesitz ihrer Kraft und Würde machen zu können.“ Geburt wird dabei nicht verharmlost, sondern in ihrer ganzen Urgewaltigkeit erfasst. Erst wenn Frauen bereit werden, ihren Fähigkeiten uneingeschränkt zu vertrauen, können sie das Geburtsgeschehen als Geschenk dankbar annehmen und daraus tiefe Freude erfahren.

Die Frau im Mittelpunkt

Ein wertschätzender Umgang und positiver Blick auf den Körper sind das A und O einer bewussten Geburtsvorbereitung. Für die Geburt sei eine Kombination aus Wissen und Spüren, ein Weisheitswissen hilfreich, das die modernen Erkenntnisse der Medizin so aufbereitet, dass Frauen damit individuell und frei durch den Geburtsverlauf fließen können. Das Buch „FlowBirthing“ ist dabei nicht nur für Schwangere, sondern für alle Frauen interessant, die sich mit der Kraft des Weiblichen auseinandersetzen möchten.

Ebenso bietet es allen, die sich mit dem Eintritt ins Leben beschäftigen wollen, durch die Ausrichtung auf das Weibliche wertvolle Impulse. Angestrebt ist eine Neuausrichtung, durch die Frauen im Einklang mit sich selbst den Geburtsprozess als Quelle ungeahnter innerer Kraft und Inspiration erfahren können. „Dieses Erleben ihrer ureigenen Kraft hat die Macht, ihr Leben, das Leben ihres Kindes und das der ganzen Welt heilvoll zu verändern“, verspricht die Autorin. „FlowBirthing“ will im Dschungel der Angebote Wegweiser sein und stellt exemplarisch einzelne Übungen bzw. Methoden und Ansätze vor, um dieses Ziel zu erreichen.

Buch-Tipp:

Kristina Marita Rumpel: FlowBirthing – Geboren aus einer Welle der Freude. Mankau Verlag, 1. Aufl. 30. April 2015, Klappenbroschur, durchgehend farbig, 16,5 x 23,5 cm, 160 Seiten, 18,90 Euro (D) / 19,50 Euro (A), ISBN 978-3-86374-234-8.

Link-Empfehlungen:

Informationen zum Buch „FlowBirthing“…

Zur Leseprobe im PDF-Format…

Mehr zur Autorin Kristina Marita Rumpel…

Zum Internetportal flowbirthing.de…

Zu unserem Internetforum mit Kristina Marita Rumpel…

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Unter dem Motto „Bücher, die den Horizont erweitern“ veröffentlicht der im Jahr 2004 gegründete Mankau Verlag rund 20 Neuerscheinungen pro Jahr. Schwerpunkte des Verlagsprogramms sind Ratgeber aus den Bereichen Gesundheit, Heilung und Lebenshilfe.

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Juliane Hordenbach
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82418 Murnau
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Apr 20 2015

Vernetztes Weisheitswissen zu Schwangerschaft und Geburt

Vernetztes Weisheitswissen zu Schwangerschaft und Geburt

(Mynewsdesk) www.flowbirthing.de bietet eine interaktive Plattform für professionelle Angebote und persönlichen Erfahrungsaustausch

Heute geht das Internetportal für bewusste Schwangerschaft und Geburt online, um den Aufbruch in die neue Geburtskultur medial zu begleiten. Ziel ist es, alle bewährten und heilvollen Methoden und Angebote im Bereich Schwangerschaft und Geburt für einen bewussten und würdevollen Start ins Leben zu integrieren und zu vernetzen.

Die Buchautorin und Mitinitiatorin Kristina Marita Rumpe l versteht ihr erstes Buch „FlowBirthing. Geboren aus einer Welle der Freude“ (Erscheinungstermin: 30.4.2015) nicht als weiteren Geburtsratgeber, sondern als Wegweiser zur „individuellen Geburtsreise in Selbstvertrauen und sicherem Bewusstsein der ureigenen Weiblichkeit, zu einer kraftvollen und würdigen Geburt in Freude, Dankbarkeit und Liebe“. Dazu hat sie sich zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk aufzubauen, in dem schwangere Frauen ohne großen Zeitaufwand das für sie passende Angebot finden können, das sie individuell auf ihrem Weg der bewussten Schwangerschaft und Geburt unterstützt. Nachdem das Buch bereits erste Impulse und weiterführende Anregungen zur bewussten Geburtsvorbereitung gibt, finden Schwangere auf www.flowbirthing.de sowohl professionelle Beratungen oder Kursanbieter als auch eine interaktive Kommunikationsplattform, die in den nächsten Monaten weiter ausgebaut wird.

Vision und Leitmotive

Hinter „FlowBirthing“ steht die Vision, dass sich Frauen wieder voller Selbstvertrauen und Freude auf den Weg zu einer selbstbestimmten und natürlichen Geburt aufmachen und dabei gesellschaftliche Wertschätzung und professionelle Unterstützung erfahren. Es unterstützt und vernetzt in seinen Leitmotiven alle Ansätze, Angebote und Menschen, die im Sinne einer bewussten, selbstbestimmten, natürlichen Geburt wirken. Als „Aufbruch in eine neue Geburtskultur“ wird ein Bewusstsein geschaffen, das die Fähigkeit zu gebären als Geschenk begreift und Geburt als ein elementares und selbstbestimmtes Ereignis erleben lässt. Zudem werden Wege aufgezeigt, wie Frauen zu sich selbst finden und den Geburtsprozess als ungeahnte Kraftquelle und Inspiration erfahren können, die weit über die Geburt des Kindes hinaus strahlt. Da sich bereits sehr viele Menschen heilvoll im Geburtswesen engagieren, gilt es, diese Angebote zu bündeln und den Blick für die vielfältigen und bewährten Methoden rund um eine erfüllende Schwangerschaft und Geburt zu schärfen.

Kursangebote und Kommunikation

Alle professionellen Anbieter, die sich darin wiederfinden bzw. zu diesem neuen Bewusstsein beitragen möchten, können sich mit ihren Kursen ab sofort kostenlos auf www.flowbirthing.de registrieren lassen. Das Portal will schwangeren Frauen die Möglichkeit bieten, aus einer großen Auswahl an unterschiedlichen Angeboten den für sie passenden Kurs vor Ort zu finden. Außerdem können sie aktiv mitmachen, sich etwa im Forum austauschen oder eigene (Geburts-)Erfahrungen mit anderen teilen. „Wir möchten eine lebendige Gemeinschaft von Schwestern im Geiste aufbauen, die Gesicht zeigen für eine frauenzentrierte Geburt“, formuliert Kristina Rumpel das gemeinsame Anliegen. Das Portal will ein Ort der Inspiration für kraftvolle, freudige Geburten werden und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür schärfen. Ein Blog – auch mit Gastbeiträgen von Experten – soll das Verständnis für eine bewusste Schwangerschaft und Geburt im Vertrauen auf die weibliche Urkraft vertiefen. Darüber hinaus können sich schwangere Frauen mit persönlichen Fragen per Mail direkt an die Autorin und Mitinitiatorin wenden.

Buch-Tipp:

Kristina Marita Rumpel: FlowBirthing – Geboren aus einer Welle der Freude. Mankau Verlag, 1. Aufl. 30. April 2015, Klappenbroschur, durchgehend farbig, 16,5 x 23,5 cm, 160 Seiten, 18,90 Euro (D) / 19,50 Euro (A), ISBN 978-3-86374-234-8.

Link-Empfehlungen:

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Zum Buch „FlowBirthing“…

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Dez 18 2014

Finanztipps für schwangere Azubis

Finanztipps für schwangere Azubis

txn. (Bildquelle: Randstad/ fotolia)

txn. In der Ausbildung ein Kind großzuziehen, ist anspruchsvoll, aber machbar. Denn das Mutterschutzgesetz schützt zukünftige Mamas vor finanziellen Einbußen. Auch gibt es finanzielle Unterstützung. Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin beim Personaldienstleister Randstad , empfiehlt schwangeren Auszubildenden, sich frühzeitig zu informieren. Hier ein erster Überblick:

– Schon während der gesamten Schwangerschaft gilt: Sollte eine Beschäftigung aus betrieblichen oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich sein, kann die Auszubildende freigestellt werden, die Ausbildungsvergütung wird weiter gezahlt – ebenso bei einem ärztlich angeordneten Beschäftigungsverbot.

– Während der Mutterschutzfrist (sechs Wochen vor und acht, bzw. zwölf Wochen nach dem errechneten Stichtag) werden anstelle der Ausbildungsvergütung das Mutterschaftsgeld sowie der Arbeitgeberzuschuss gezahlt. Das Mutterschaftsgeld erhalten gesetzlich versicherte Arbeitnehmerinnen auf Antrag von ihrer Krankenkasse, der Ausbildungsbetrieb zahlt die Differenz zum eigentlichen Lohn.

– Nach der Geburt steht Eltern Kindergeld zu, das sie bei der Familienkasse beantragen müssen. Eventuell erhalten sie auch den so genannten Kindergeldzuschlag, wenn sie in der entsprechenden Verdienstspanne liegen.

– Elterngeld bzw. Elterngeld Plus wird bei der zuständigen Elterngeldstelle beantragt. Die Berechnung erfolgt individuell und ist abhängig vom Einkommen sowie von der weiteren Planung hinsichtlich Elternzeit und Arbeitszeit.

– Berufsausbildungsbeihilfe beantragen frischgebackene Mütter in der Ausbildung bei der zuständigen Agentur für Arbeit.

Schon diese kurze Übersicht zeigt, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, trotz der Schwangerschaft während der Ausbildung finanziell über die Runden zu kommen. Wichtig: Schwangere Azubis sollten stets das Gespräch suchen und sich aktiv für ihre und die Interessen des Kindes einsetzen.

[Bildunterschrift]
txn. Dank der geltenden Gesetze und zahlreicher Finanzhilfen können Berufsausbildung und Schwangerschaft gut miteinander vereinbart werden.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 63.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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65760 Eschborn
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Dez 9 2014

Tipps für Schwangere in der Ausbildung

Tipps für Schwangere in der Ausbildung

txn. Schwangere haben besonderen Kündigungsschutz – auch während der Ausbildung. (Bildquelle: Randstad/fotolia)

txn. Endlich hat Mia (19) die Zusage für den lang ersehnten Ausbildungsplatz. Jetzt beginnt eine aufregende Zeit, vielleicht kommt zum ersten selbstverdienten Geld auch noch die erste eigene Wohnung. Und dann ist der Schwangerschaftstest positiv. Was nun? Verliert sie ihre Lehrstelle? Kommt sie mit dem Kind finanziell über die Runden? Wie sagt sie es ihrem Chef?

Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin vom Personaldienstleister Randstad , rät: „Ruhe bewahren und sich informieren. Das Mutterschutzgesetz schützt schwangere Frauen in einem Arbeitsverhältnis vor finanziellen Einbußen und dem Verlust des Arbeitsplatzes. Auch in der Ausbildung darf Schwangeren nicht gekündigt werden, selbst wenn sie sich noch in der Probezeit befinden. Ausnahmen sind nur in besonderen Fällen zugelassen.“

Damit der Kündigungsschutz greift, muss der Vorgesetzte von der Schwangerschaft wissen. Hier empfiehlt sich neben dem frühzeitigen persönlichen Gespräch eine schriftliche Benachrichtigung. Die Auszubildende zeigt so, dass sie mitdenkt, und hilft ihrem Ausbilder, auf die neue Situation entsprechend zu reagieren. Gleichzeitig ist sie rechtlich auf der sicheren Seite. Was viele nicht wissen: Der Ausbilder darf Kollegen und Eltern nicht eigenmächtig von der Schwangerschaft erzählen, sofern die Auszubildende volljährig ist.

Bis zur Geburt kann die Mutter in spe noch im Betrieb mitarbeiten. Die tägliche Arbeitszeit ist jedoch auf 8,5 Stunden begrenzt und Akkord-, Fließband,- Mehr,- Sonntags- oder Nachtarbeit sind verboten. Die werdende Mutter darf nicht schwer heben oder mit Gefahrstoffen in Kontakt kommen. Nimmt sie Vorsorgeuntersuchungen während der Arbeitszeit wahr, muss sie die Zeit nicht nacharbeiten.

Sechs Wochen vor dem Stichtag beginnt die Mutterschutzfrist, die acht Wochen nach der Geburt endet. Bei Frühgeburten oder Zwillingen verlängert sich die Frist um weitere vier Wochen. In dieser Zeit darf die Auszubildende nicht im Betrieb arbeiten. Sie kann, wenn sie es möchte, allerdings die Berufsschule besuchen und an Prüfungen teilnehmen. Kommt es zu prüfungsrelevanten Fehlzeiten, sollte der Prüfungs-ausschuss zu Rate gezogen werden. Wichtig: Ausbilder und Auszubildende können gemeinsam bei der zuständigen Kammer die Verlängerung der Ausbildungszeit beantragen. Dies schafft bei Bedarf mehr Luft, um sich auf die neue Lebenssituation einzustellen.

Nach Ablauf der Mutterschutzfrist kann die Auszubildende entweder in Elternzeit gehen oder die Ausbildung fortsetzen. Meist empfiehlt sich die Teilzeitarbeit, um Kind und Ausbildung unter einen Hut zu bekommen. In der Regel unterstützen die Ausbildungsbetriebe diese Lösung, obwohl sie gesetzlich nicht dazu verpflichtet sind.

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Mit durchschnittlich rund 63.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Nov 18 2014

Schwanger? Das Gespräch mit dem Chef ist wichtig

Schwanger? Das Gespräch mit dem Chef ist wichtig

txn.

txn. Wenn ein Baby unterwegs ist, gibt es viel zu bedenken: Ist die Wohnung groß genug? Reicht das Geld? Und bedeutet die Mutterschaft eigentlich, dass die Karriere auf Eis gelegt wird? Eine nicht unbegründete Sorge, zeigte unlängst eine Umfrage der Fachhochschule Frankfurt am Main: Unter 1.800 berufstätigen Müttern, wurden bei 72 Prozent der Befragten Karriereschritte während der Schwangerschaft gestrichen und ungefähr jede zweite Frau musste hinnehmen, dass die versprochene Gehaltserhöhung während der Schwangerschaft nicht oder nicht in der besprochenen Höhe stattfand.

Sollte die frohe Botschaft also besser zurückgehalten werden? Rein rechtlich wäre das möglich, denn die Mitteilungspflicht nach dem Mutterschutzgesetz ist eine Soll-Vorschrift. Diese sieht vor, dass der Arbeitgeber über die Schwangerschaft und den vermutlichen Entbindungstermin informiert werden sollte, sobald die Mitarbeiterin Kenntnis davon hat. Aber in den meisten Fällen unterrichten Schwangere ihren Arbeitgeber erst nach dem ersten Drittel der Schwangerschaft. Mit gutem Grund, denn immerhin besteht bis zu diesem Zeitpunkt noch das erhöhte Risiko einer Fehlgeburt.

„Frauen sollten jedoch nicht zu lange mit der Bekanntgabe der Schwangerschaft warten, denn erst danach profitieren sie von den vielfältigen gesetzlichen Regelungen des Mutterschutzes“, rät Petra Timm, Unternehmenssprecherin vom Personaldienstleister Randstad. Zum Beispiel vom Kündigungsschutz, der während der Schwangerschaft und bis zu vier Monate nach der Entbindung gilt. Auch dürfen Schwangere keine schweren körperlichen Arbeiten mehr ausführen oder gesundheitsgefährdenden Stoffen ausgesetzt sein. Werdende Mütter dürfen nicht mehr als 8,5 Stunden täglich oder 90 Stunden in der Doppelwoche arbeiten. Und im Rahmen eines sogenannten individuellen Beschäftigungsverbots kann der weitere Einsatz am Arbeitsplatz sogar ganz oder auch teilweise verboten werden, sofern ein entsprechendes ärztliches Attest vorliegt. In diesem Fall wird die Schwangere bei vollem Lohn von der Arbeit freigestellt.

Von diesen umfangreichen gesetzlichen Regelungen ist natürlich auch der Arbeitgeber betroffen. Vielfältige Aufgaben kommen auf ihn zu: Er muss Arbeitsabläufe neu ordnen, Wissen erhalten, den Betrieb sichern und Perspektiven für die künftige Zusammenarbeit entwerfen.

Es gibt also genug zu besprechen und daher sollte das Gespräch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiterin auf keinen Fall zwischen „Tür und Angel“ stattfinden. Vielleicht hat die schwangere Mitarbeiterin bereits klare Vorstellungen und Pläne, die sie dem Chef mitteilen möchte. Dabei gilt: Je konkreter die Pläne für die berufliche Zukunft aussehen, desto einfacher wird das Gespräch. Und wie sollten die Unternehmer reagieren? Ganz einfach: Sie entwickeln im Dialog ein für beide Seiten tragfähiges Konzept für den Aus- und Wiedereinstieg, denn nur so werden qualifizierte Mitarbeiterinnen während und im Anschluss an die Elternzeit an den Betrieb gebunden.

„Ich empfehle allen Arbeitgebern, ihre Beschäftigten mit einer familienfreundlichen Unternehmenspolitik – in deren Mittelpunkt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht – auch während der Elternzeit zu unterstützen. Dies trägt zur Mitarbeiterzufriedenheit bei, steigert die Produktivität und reduziert die Fluktuation von qualifizierten Fachkräften“, so Petra Timm von Randstad.
Aber: Tragfähige Vereinbarungen rund um den Arbeitsplatz der werdenden Mutter kann der Arbeitgeber selten frühzeitig treffen – denn die konkreten Auswirkungen der lebensverändernden Ereignisse wie die Geburt eines Kindes sind schwer einschätzbar. Was bleibt, ist in „guter Hoffnung sein“ für Arbeitnehmerin und Arbeitgeber gleichermaßen!

[Bildunterschrift]
txn. Wird eine Schwangerschaft bekannt, gibt es für die werdende Mutter und ihren Arbeitgeber viel zu bedenken und organisieren. Wichtig ist, mit dem Vorgesetzten eine bedarfsgerechte Übergangslösung während der Babypause zu regeln. Hier haben Unternehmen einen deutlichen Vorteil, die sich für familienorientierte Arbeitsplatzmodelle engagieren.

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