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Nov 26 2018

SOLCOM Projektmarktbarometer Q3/2018: Automobilindustrie rüstet sich für den Wandel

SOLCOM Projektmarktbarometer Q3/2018: Automobilindustrie rüstet sich für den Wandel

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 26.11.2018. Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte im dritten Quartal wieder leicht zulegen und steht nun bei 102,99 Punkten. Erhöhte Nachfrage kommt aus dem Automotive-Bereich, was sich sowohl bei den Anfragen, als auch bei den Stundensätzen bemerkbar macht. Der Projektmarkt-Index beschreibt im Rahmen des SOLCOM Projektmarktbarometers die Entwicklung des deutschen Marktes zur Besetzung von Projekten mit freiberuflichen IT- und Engineering-Spezialisten.

Kernaussagen
Im dritten Quartal 2018 konnte der SOLCOM Projektmarkt-Index wieder zulegen und liegt nun bei 102,99 Punkten, das sind 2,99 Punkte über dem Referenzquartal und 0,79 Punkte mehr als in den drei Vormonaten.

Besonders steigern konnte sich dabei der Wert für die Anzahl der Projektausschreibungen. Dieser lag mit 104,35 Punkten nun wieder deutlich über dem Referenzquartal und konnte sich zum Vorquartal um 5,38 Punkte verbessern. Daraus lässt sich ablesen, dass der Bedarf in den Unternehmen wieder gewachsen ist. Doch gleichzeitig haben sie weiterhin Schwierigkeiten bei der Besetzung der offenen Projekte. Denn der zweite Wert, der den Projektmarkt aus Sicht der Unternehmen beleuchtet, die Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position, liegt weiterhin unverändert bei 97,06 Punkten und damit unter der Referenz von 100.

Davon profitieren weiterhin die Freiberufler: So sind beide Werte, die den Index aus ihrer Sicht bewerten, klar über dem Referenzquartal. Doch nur die Stundensätze konnten im Vergleich zum Vorquartal hinzugewinnen. Der Wert für die Anzahl der Bewerbungen verlor allerdings 3,51 Punkte und liegt nun auf 106,62. Freiberufler haben also mehr Aufwände für eine Beauftragung.

Hohe Nachfrage aus Automobilindustrie
Die sich anbahnenden Umbrüche in der Automobilindustrie zeigen sich bereits heute am Projektmarkt: So konnte bei den am häufigsten nachgefragten Qualifikationen die Projektleitung Automotive einen deutlichen Sprung nach oben machen und liegt nun auf Rang drei. An den ersten beiden Stellen bleiben Java-Entwicklung und SAP-Beratung. Weiterhin kamen auch die meisten Anfragen im dritten Quartal aus dem Automotive-Bereich, sogar noch einmal deutlich mehr als im Vorquartal. Zu beobachten war hier zudem eine allgemeine Zunahme bei den Anfragen für unterschiedlichste Qualifikationen im Bereich der Ingenieurstätigkeiten.

Auch bei den Stundensätzen konnte Projektleitung Automotive einen deutlichen Sprung nach oben machen und liegt dort auf Rang sieben. Vorne bleiben hier Beratung und Projektleitung im Bereich Prozessmanagement.

SOLCOM Geschäftsführer Oliver Koch: „Die Automobilindustrie steht vor einem Wandel und der Modernisierungsdruck ist groß. Das lässt sich klar beim Bedarf am Projektmarkt herauslesen, der sich hier wieder als zuverlässiger Frühindikator zeigt.“
Betrachtet man die einzelnen Monate des Quartals, zeigt sich die Entwicklung durchwachsen. Während besonders der August einen der höchsten Werte aufweisen konnten, waren im September die Werte wieder rückläufig. Das sind nicht die besten Voraussetzungen für das vierte Quartal, da dieses aufgrund der vielen Feier- und Urlaubstage sowie auslaufender Budgets traditionell schwächer verläuft.

1. Über den Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index beschreibt quartalsweise die Entwicklung des Marktes zur Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten. Der Projektmarkt-Index setzt sich zusammen aus den SOLCOM-eigenen Werten „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“, „durchschnittlicher Stundensatz“, „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position“. Aus diesen vier Einzelindikatoren wird der Mittelwert gebildet, der Index. Als Referenzquartal dient das erste Quartal 2017, dessen Werte den Index-Stand 100 definieren. Die beiden Einzelwerte „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte“ betrachten den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus. Die „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“ und der „durchschnittliche Stundensatz“ beleuchten den Projektmarkt aus der Sicht der freiberuflichen Experten. Bei den beiden Einzelwerten für „Geschwindigkeit bei der Besetzung“ und „Entwicklung der Bewerbungen“ wird ein Rückgang positiv für den Projektmarkt bewertet.

2. Analyse Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte im dritten Quartal wieder leicht zulegen und steht nun bei 102,99 Punkten. Damit liegt er mit 2,99 Punkten über dem Referenzquartal und 0,79 Punkte über den drei Vormonaten.

In der Einzelbetrachtung zeigt sich, dass drei von vier der betrachteten Werte über dem Referenzquartal rangieren. Aus Sicht der Unternehmen lag lediglich der Wert für die Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position mit 97,06 zwar auf dem Niveau des Vorquartals, aber noch immer unter Referenz. Der Wert für die Anzahl der Projektausschreibungen konnte sich hingegen wieder verbessern auf 104,35, das sind 5,38 Punkte mehr als in den Vormonaten.

Die Werte, die den Markt aus Sicht der Freiberufler bewerten, sind weiterhin über dem Referenzquartal. Die Stundensätze gingen dabei sowohl gegenüber dem Referenz-, als auch dem Vorquartal nach oben. Der Wert für die Anzahl der Bewerbungen verlor jedoch gegenüber der letzten Betrachtung 3,51 Punkte, befindet sich allerdings noch immer klar im positiven Bereich.

Betrachtet man die einzelnen Monate des Quartals, sind alle drei gegenüber dem Referenzzeitraum im Plus. Nach einem Rekordhoch im August ging es jedoch im September wieder nach unten. Entsprechend ist der Ausblick auf das vierte Quartal, das zudem jahreszeitbedingt immer etwas schwächer ausfällt, eher zurückhaltend.

Einzelfaktoren
Entwicklung der Projektausschreibungen: 104,35
Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte: 97,06
Entwicklung der Freiberufler-Bewerbungen pro Ausschreibung: 106,2
Durchschnittlicher Stundensatz: 103,93

3. Ergänzende Informationen
Höchste Stundensätze Q3/2018 (in Klammern: Platzierung zweites Quartal 2018)
1.(2.) Beratung Prozessmanagement
2.(1.) Projektleiter Prozessmanagement
3.(4.) Projektleitung E-Commerce
4.(3.) Beratung SAP
5.(7.) Softwareentwicklung SAP
6.(12.) Projektleitung Automotive
7.(8.) Projektleitung Bauwirtschaft
8.(10.) Softwareentwicklung Mobile App
9.(9.) Beratung ERP
10.(6.)Safety Management

Auch im dritten Quartal konnten im Prozessmanagement die höchsten Stundensätze erzielt werden. Beratung und Projektleitung in diesem Bereich hielten ihre Spitzenpositionen. Auf den dritten Rang steht nun Projektleitung E-Commerce, die mit Beratung SAP den Platz getauscht hat.

Ebenfalls mehr pro Stunde gab es für Projektleitung Softwareentwicklung, Softwareentwicklung SAP und Softwareentwicklung Mobile/App. Den größten Sprung konnte Projektleitung Automotive verzeichnen, das nun wieder im Ranking gelistet wird.
Rückläufige Stundensätzen mussten hingegen Safety Management sowie Beratung ERP hinnehmen, die beide letztgenannten sind nicht mehr gelistet.

Der Durchschnitt aller betrachtenden Stundensätze innerhalb des Quartals konnte sich von Monat zu Monat steigern.

Meistangefragte Qualifikationen Q3/2018
1.(2.) Java-Entwicklung
2.(1.) SAP-Beratung
3.(11.) Projektleitung Automotive
4.(5.) Safety Management
5.(9.) SPS-Programmierung
6.(3.) SAP-Entwicklung
7.(10.) Testmanagement
8.(4.) Embedded Software-Entwicklung
9.(8.) Bauleitung
10.(14.) Konstruktion

Im dritten Quartal konnte sich Java-Entwicklung wieder an die Spitze der meist nachgefragten Qualifikationen setzen. Der vorherige Spitzenreiter SAP-Beratung liegt auf Rang zwei.

Das größte Nachfrageplus konnte in den vergangenen Monaten Projektleitung Automotive verzeichnen, dass sich vom elften auf den dritten Rang verbesserte. Ebenfalls nach oben ging es für Safety Management, SPS-Programmierung und Konstruktion, die sich nun wieder im Ranking befindet.

Entsprechend rutschten u.a. SAP-Entwicklung, Bauleitung und C++ Programmierung im Ranking nach unten und liegen jetzt auf Platz sechs, acht, elf und 13.

Die meisten Anfragen kamen im Betrachtungszeitraum aus dem Automotive-Bereich, sogar noch einmal deutlich mehr als im Vorquartal. Zu beobachten war zudem eine Zunahme bei den Anfragen für Ingenieurstätigkeiten. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Qualifikationen sind diese jedoch einzeln nicht im Ranking vertreten.

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Mit einem Umsatz von 110 Mio. EURO in 2017 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM sind Dr. Martin Schäfer und Oliver Koch, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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Okt 29 2018

Marktstudie: „Freiberuflichkeit im Wandel?“ Zunehmende bürokratische Aufwände verunsichern Freiberufler

Marktstudie: "Freiberuflichkeit im Wandel?" Zunehmende bürokratische Aufwände verunsichern Freiberufler

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 29.10.2018. Obwohl sie mit der Entwicklung in den vergangenen Jahren zufrieden sind, blicken Freiberufler skeptisch in die Zukunft. Vor allem Bürokratie und Rechtssicherheit bereiten Sorge. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Freiberuflichkeit im Wandel?“, für die der Projektdienstleister zwischen August und Oktober 2018 die 11.003 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 737 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen – Gerne Freiberufler
Freiberufler bringen Erfahrung mit: Mehr als jeder sechste der Umfrageteilnehmer ist schon länger als zehn Jahre selbstständig tätig, nur etwa jeder Zwanzigste weniger als ein Jahr und knapp jeder Vierte weniger als fünf Jahre.
Gleichzeitig sind sie größtenteils zufrieden mit der Entwicklung in den vergangenen Jahren, denn die Mehrheit der Umfrageteilnehmer gab an, dass sich ihre Tätigkeit zum Besseren gewandelt hat. Konkret waren dies für die Befragten in erster Linie die Verdienstmöglichkeiten und die Auftragsvielfalt. Nur ein sehr geringer Anteil gab hingegen an, dass sich die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessert hätten.

Skeptisch für die Zukunft
Beim Blick in die Zukunft ändert sich diese Sichtweise jedoch. So erwartet die Mehrheit der Befragten einen Wandel der Freiberuflichkeit hin zum Schlechteren, nur ein Viertel dagegen glaubt nicht, dass es zu Veränderungen kommen wird. Was sie konkret bemängeln, wird ebenfalls deutlich: Mehr als die Hälfte sieht eine Verschlechterung bei der rechtlichen Sicherheit und der Bürokratie. Trotz diesem skeptischen Ausblick üben Freiberufler ihren Beruf gerne aus, denn neun von zehn der Befragten wollen auch künftig Selbständig bleiben – nur jeder Zwanzigste hat hier andere Pläne.

1. Wie lange sind Sie bereits Freiberufler?
Zusammengenommen 75,8 Prozent der Umfrageteilnehmer haben eine Berufserfahrung von mehr als fünf Jahren. Davon sind mit 62,4 Prozent knapp zwei Drittel sogar bereits mehr als zehn Jahre freiberuflich tätig. Etwa jeder Vierte ist weniger als fünf Jahre selbstständig, 6,1 Prozent weniger als ein Jahr.

Weniger als 1 Jahr – 6,1%
1 – 3 Jahre – 9,6%
3 – 5 Jahre – 8,4%
5 – 10 Jahre – 13,4%
Mehr als 10 Jahre – 62,4%

2. Wollen Sie Freiberufler bleiben?
Klares Ergebnis: Eine große Mehrheit von fast 90 Prozent will auch künftig Freiberufler bleiben. Nur etwa jeder Zwanzigste hat andere Pläne. Unschlüssig sind sich dagegen 3,9 Prozent der Befragten.

Ja – 89,8%
Nein – 6,2%
Weiß nicht – 3,9%

3. Hat sich die Tätigkeit als Freiberufler in den vergangenen Jahren gewandelt?
Eine knappe Mehrheit von 40,4 Prozent sieht einen Wandel in der Tätigkeit als Freiberufler hin zum Besseren. 37,9 Prozent der Umfrageteilnehmer beklagen hingegen eine negative Entwicklung. Jeder Fünfte hat keine Änderungen im Bereich der Freiberuflichkeit wahrgenommen.

Ja, zum Besseren – 40,4%
Ja, zum Schlechteren – 37,9%
Nein, hat sich nicht geändert – 21,7%

4. Erwarten Sie künftig weitere Änderungen
Bei zukünftigen Erwartungen haben sich die Vorzeichen umgekehrt: So befürchtet hier eine knappe Mehrheit von 36,2 Prozent einen Wandel zum Schlechteren. Etwas mehr als ein Drittel hingegen blicken optimistisch auf ihre künftige Tätigkeit. Jeder Vierte glaubt auch hier nicht, dass es zu Veränderungen kommen wird.

Ja, zum Besseren – 36,2%
Ja, zum Schlechteren – 39,1%
Nein, erwarte keine Änderungen – 24,7%

5. Was hat sich Ihrer Meinung nach gebessert? (Mehrfachnennungen möglich)
Die Mehrheit der Freiberufler ist der Meinung, dass sich in erster Linie die Verdienstmöglichkeiten und die Auftragsvielfalt im Rahmen ihrer Tätigkeit gebessert haben. Auch die Anzahl der Einsatzmöglichkeiten hat sich für 43,7 Prozent der Befragten positiv entwickelt. Laut 27,1 Prozent der Umfrageteilnehmer hat sich das Ansehen von Freiberuflern im Laufe der Zeit gebessert und für 20,4 Prozent die Projektlaufzeiten. Nur wenige sehen eine Verbesserung in den Bereichen Planbarkeit, rechtliche Sicherheit und Bürokratie. Etwa jeder Fünfte ist der Meinung, dass sich nichts gebessert hat. Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Nichts – 21,2%
Verdienstmöglichkeiten – 54,7%
Auftragsvielfalt – 51,2%
Anzahl der Einsatzmöglichkeiten – 43,7%
Ansehen von Freiberuflern – 27,1%
Projektlaufzeiten – 20,4%
Arbeitszeiten – 17,5%
Komplexität der Tätigkeit – 14,8%
Wirtschaftliche Sicherheit – 11,7%
Ansprüche der Kunden – 11,3%
Planbarkeit – 5,8%
Rechtliche Sicherheit – 4,3%
Bürokratie – 0,9%
Sonstige – 2,8%

6. Was hat sich Ihrer Meinung nach verschlechtert? (Mehrfachnennungen möglich)
Korrespondierend zur vorherigen Frage zeigt sich, dass die befragten Freiberufler gerade in der rechtlichen Sicherheit und der Bürokratie in Zukunft eine Verschlechterung der Lage sehen. Auch bei der Planbarkeit, bei den Ansprüchen der Kunden und der wirtschaftlichen Sicherheit beklagen die Befragten eine negative Entwicklung. Als weniger problematisch werden hingegen die Komplexität, die Anzahl der Einsatzmöglichkeiten und die Auftragsvielfalt angesehen: Weniger als zehn Prozent gaben dies an. Nur jeder Zehnte sieht keine Verschlechterungen. Im Rahmen der Freitextantworten wurde ebenfalls noch einmal explizit auf die Schwierigkeiten bezüglich der rechtlichen Sicherheit für Freiberufler hingewiesen.

Nichts – 10,6%
Rechtliche Sicherheit – 58,2%
Bürokratie – 52,6%
Planbarkeit – 31,6%
Ansprüche der Kunden – 27,4%
Wirtschaftliche Sicherheit – 20,2%
Ansehen von Freiberuflern – 16,6%
Projektlaufzeiten – 13,8%
Verdienstmöglichkeiten – 13,7%
Arbeitszeiten – 10,7%
Komplexität der Tätigkeit – 9,1%
Anzahl der Einsatzmöglichkeiten – 8,4%
Auftragsvielfalt – 4,6%
Sonstige – 1,6%

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Gründung leicht gemacht?“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
http://www.solcom.de/de/umfrage.aspx

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Jun 25 2018

Rechtliche Unsicherheit ist größtes Risiko für Freiberufler

SOLCOM Marktstudie: „Projekte und Projekterfolg“

Rechtliche Unsicherheit ist größtes Risiko für Freiberufler

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 25.06.2018. Freiberufler sind gut ausgelastet und bringen einen Großteil der Projekte erfolgreich zu Ende. Sorgen bereitet dagegen die Bürokratie. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Projekte und Projekterfolg“, für die der Technologiedienstleister zwischen April und Juni 2018 die 10.658 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 589 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen – Gute Auslastung
Die Wirtschaft und der Projektmarkt laufen rund und Freiberufler profitieren. So sind fast neun von zehn der Befragten momentan in einem Projekt aktiv. Fast ebenso viele gaben dabei auch an, dass ihr Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde, für jeden Zweiten sogar sehr erfolgreich. Als Indikator für den Erfolg sehen dabei mehr als die Hälfte den pünktlichen Projektabschluss bzw. das Erreichen aller Milestones, die persönliche Weiterentwicklung ist nur für jeden Fünften entscheidend.

Rechtliche Unsicherheit
Gleichzeitig hat laut der Umfrageteilnehmer die Komplexität der Projekte weiter zugenommen – zwei Drittel schätzen dies so ein. Die Dauer hingegen ist für die Hälfte gleich geblieben, nur für etwa ein Drittel hat diese sich verlängert. Bei den größten Risiken ist die Tendenz klar: Jeweils mehr als die Hälfte der befragten Freiberufler befürchten rechtliche Einschränkungen und zunehmende Bürokratie als größte Gefahren für ihren Erfolg. Von einem wirtschaftlichen Abschwung geht nur jeder Fünfte aus.

1. Sind Sie momentan in einem Projekt?
Knapp neun von zehn der befragten Freiberufler befinden sich aktuell in einem Projekt. Im Vergleich zu der Befragung von 2015 sind dies noch einmal gut sechs Prozent mehr.
Dagegen sind etwa 14 Prozent momentan auf der Suche.

Ja – 86,2%
Nein – 13,8%

2. Wie würden Sie Ihre drei zuletzt durchgeführten Projekte rückblickend bewerten?
Zusammengenommen bewerten 87,1 Prozent der Umfrageteilnehmer ihre zuletzt durchgeführten Projekte als erfolgreich, knapp die Hälfte davon sogar sehr erfolgreich. 2015 waren es allerdings noch 92 Prozent.
Knapp jeder Zehnte empfand seine letzten Projekte eher als negativ und jeder Zwanzigste sogar als gescheitert.

Sehr erfolgreich – 49,2%
Eher erfolgreich – 37,9%
Eher nicht erfolgreich – 8,1%
Nicht erfolgreich – 4,8%

3. Was sehen Sie übergeordnet als entscheidenden Indikator für ein erfolgreiches Projekt? (Mehrfachantworten möglich)
Für knapp über die Hälfte und damit die absolute Mehrheit ist das Erreichen aller Milestones bzw. der pünktliche Projektabschluss der entscheidende Indikator für ein erfolgreiches Projekt. Mit deutlichem Abstand folgt mit über 20 Prozent die persönliche Weiterentwicklung. Weniger als jedem Fünften ist ein Anschlussprojekt und ein reibungsloser Ablauf wichtig. Nicht entscheidend mit unter zehn Prozent sind die Umsatzrentabilität und neu hinzugewonnene Kontakte. Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Erreichen aller Milestones / Pünktlicher Projektabschluss – 51,1%
Persönliche Weiterentwicklung – 21,1%
Anschlussprojekt – 16,6%
Reibungsloser Ablauf im Projekt – 15,4%
Hoher Verdienst / Umsatzrentabilität – 7,6%
Neu hinzugewonnene Kontakte – 3,7%
Sonstiges – 1,5%

4. Hat sich Ihrer Meinung nach die Komplexität von Projekten in den letzten Jahren verändert?
Für knapp zwei Drittel der Umfrageteilnehmer hat die Komplexität der Projekte in den letzten Jahren zugenommen. Vergleicht man das Ergebnis mit der Befragung aus 2015 ist dies jedoch ein Rückgang von etwa sechs Prozent. Nur knapp drei Prozent sehen eine Abnahme der Komplexität, jeder Dritte empfindet keinen Unterschied im Vergleich zu den vorigen Jahren.

Komplexität hat zugenommen – 61,1%
Komplexität ist gleich geblieben – 35,7%
Komplexität hat abgenommen – 3,2%

5. Hat sich Ihrer Meinung nach die Dauer von Projekten in den letzten Jahren verändert?
Mit 48,2 Prozent ist die Hälfte der Meinung, dass sich die Dauer der Projekte in den letzten Jahren nicht verändert hat. Für ein Drittel hat diese zugenommen und für knapp jeden Fünften abgenommen.
2015 war noch ein Viertel der Meinung, dass die Dauer abgenommen hat und jeder Vierte gab an, keine Unterschiede zu erkennen.

Dauer hat zugenommen – 33,4%
Dauer ist gleich geblieben – 48,2%
Dauer hat abgenommen – 18,3%

6. Wo sehen Sie für sich persönlich die größten Gefahren bei der Akquise künftiger Projekte? (Mehrfachantworten möglich)
Mehr als die Hälfte der befragten Freiberufler sehen rechtliche Einschränkungen und zunehmende Bürokratie als Risiko bei der Akquise künftiger Projekte. An dieser Feststellung hat sich im Vergleich zu 2015 nicht viel geändert. Vier von zehn Umfrageteilnehmer fürchten den hohen Kostendruck und etwa jeder Dritte eine Veränderung des technischen Bedarfs. Mit 22,4 Prozent werden die Gefahren durch einen wirtschaftlichen Abschwung bzw. gesundheitliche bzw. private Risiken eher als gering eingestuft. Die Gefahr durch Offshoring spielt mit 2,4 Prozent faktisch keine Rolle. Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Rechtliche Beschränkungen – 58,4%
Zunehmende Bürokratie – 54,8%
Hoher Kostendruck – 43,6%
Veränderungen des technologischen Bedarfs – 34,3%
Hoher Konkurrenzdruck – 28,9%
Wirtschaftlicher Abschwung – 22,4%
Private oder gesundheitliche Risiken – 12,2%
Offshoring – 2,4%
Sonstiges – 0,8%

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Zwischenbilanz Projektmarkt“.

Zur Umfrage.

Über SOLCOM:
Die SOLCOM GmbH zählt zu den führenden Technologiedienstleistern in den Bereichen Softwareentwicklung, IT und Engineering. Als Partner global operierender Unternehmen realisiert SOLCOM weltweit anspruchsvollste Projekte über alle Branchen, Themen und Märkte hinweg.
Mit einem Umsatz von 110 Mio. EURO in 2017 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
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Jun 25 2018

Rechtliche Unsicherheit ist größtes Risiko für Freiberufler

SOLCOM Marktstudie: „Projekte und Projekterfolg“

Rechtliche Unsicherheit ist größtes Risiko für Freiberufler

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 25.06.2018. Freiberufler sind gut ausgelastet und bringen einen Großteil der Projekte erfolgreich zu Ende. Sorgen bereitet dagegen die Bürokratie. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Projekte und Projekterfolg“, für die der Technologiedienstleister zwischen April und Juni 2018 die 10.658 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 589 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen – Gute Auslastung
Die Wirtschaft und der Projektmarkt laufen rund und Freiberufler profitieren. So sind fast neun von zehn der Befragten momentan in einem Projekt aktiv. Fast ebenso viele gaben dabei auch an, dass ihr Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde, für jeden Zweiten sogar sehr erfolgreich. Als Indikator für den Erfolg sehen dabei mehr als die Hälfte den pünktlichen Projektabschluss bzw. das Erreichen aller Milestones, die persönliche Weiterentwicklung ist nur für jeden Fünften entscheidend.

Rechtliche Unsicherheit
Gleichzeitig hat laut der Umfrageteilnehmer die Komplexität der Projekte weiter zugenommen – zwei Drittel schätzen dies so ein. Die Dauer hingegen ist für die Hälfte gleich geblieben, nur für etwa ein Drittel hat diese sich verlängert. Bei den größten Risiken ist die Tendenz klar: Jeweils mehr als die Hälfte der befragten Freiberufler befürchten rechtliche Einschränkungen und zunehmende Bürokratie als größte Gefahren für ihren Erfolg. Von einem wirtschaftlichen Abschwung geht nur jeder Fünfte aus.

1. Sind Sie momentan in einem Projekt?
Knapp neun von zehn der befragten Freiberufler befinden sich aktuell in einem Projekt. Im Vergleich zu der Befragung von 2015 sind dies noch einmal gut sechs Prozent mehr.
Dagegen sind etwa 14 Prozent momentan auf der Suche.

Ja – 86,2%
Nein – 13,8%

2. Wie würden Sie Ihre drei zuletzt durchgeführten Projekte rückblickend bewerten?
Zusammengenommen bewerten 87,1 Prozent der Umfrageteilnehmer ihre zuletzt durchgeführten Projekte als erfolgreich, knapp die Hälfte davon sogar sehr erfolgreich. 2015 waren es allerdings noch 92 Prozent.
Knapp jeder Zehnte empfand seine letzten Projekte eher als negativ und jeder Zwanzigste sogar als gescheitert.

Sehr erfolgreich – 49,2%
Eher erfolgreich – 37,9%
Eher nicht erfolgreich – 8,1%
Nicht erfolgreich – 4,8%

3. Was sehen Sie übergeordnet als entscheidenden Indikator für ein erfolgreiches Projekt? (Mehrfachantworten möglich)
Für knapp über die Hälfte und damit die absolute Mehrheit ist das Erreichen aller Milestones bzw. der pünktliche Projektabschluss der entscheidende Indikator für ein erfolgreiches Projekt. Mit deutlichem Abstand folgt mit über 20 Prozent die persönliche Weiterentwicklung. Weniger als jedem Fünften ist ein Anschlussprojekt und ein reibungsloser Ablauf wichtig. Nicht entscheidend mit unter zehn Prozent sind die Umsatzrentabilität und neu hinzugewonnene Kontakte. Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Erreichen aller Milestones / Pünktlicher Projektabschluss – 51,1%
Persönliche Weiterentwicklung – 21,1%
Anschlussprojekt – 16,6%
Reibungsloser Ablauf im Projekt – 15,4%
Hoher Verdienst / Umsatzrentabilität – 7,6%
Neu hinzugewonnene Kontakte – 3,7%
Sonstiges – 1,5%

4. Hat sich Ihrer Meinung nach die Komplexität von Projekten in den letzten Jahren verändert?
Für knapp zwei Drittel der Umfrageteilnehmer hat die Komplexität der Projekte in den letzten Jahren zugenommen. Vergleicht man das Ergebnis mit der Befragung aus 2015 ist dies jedoch ein Rückgang von etwa sechs Prozent. Nur knapp drei Prozent sehen eine Abnahme der Komplexität, jeder Dritte empfindet keinen Unterschied im Vergleich zu den vorigen Jahren.

Komplexität hat zugenommen – 61,1%
Komplexität ist gleich geblieben – 35,7%
Komplexität hat abgenommen – 3,2%

5. Hat sich Ihrer Meinung nach die Dauer von Projekten in den letzten Jahren verändert?
Mit 48,2 Prozent ist die Hälfte der Meinung, dass sich die Dauer der Projekte in den letzten Jahren nicht verändert hat. Für ein Drittel hat diese zugenommen und für knapp jeden Fünften abgenommen.
2015 war noch ein Viertel der Meinung, dass die Dauer abgenommen hat und jeder Vierte gab an, keine Unterschiede zu erkennen.

Dauer hat zugenommen – 33,4%
Dauer ist gleich geblieben – 48,2%
Dauer hat abgenommen – 18,3%

6. Wo sehen Sie für sich persönlich die größten Gefahren bei der Akquise künftiger Projekte? (Mehrfachantworten möglich)
Mehr als die Hälfte der befragten Freiberufler sehen rechtliche Einschränkungen und zunehmende Bürokratie als Risiko bei der Akquise künftiger Projekte. An dieser Feststellung hat sich im Vergleich zu 2015 nicht viel geändert. Vier von zehn Umfrageteilnehmer fürchten den hohen Kostendruck und etwa jeder Dritte eine Veränderung des technischen Bedarfs. Mit 22,4 Prozent werden die Gefahren durch einen wirtschaftlichen Abschwung bzw. gesundheitliche bzw. private Risiken eher als gering eingestuft. Die Gefahr durch Offshoring spielt mit 2,4 Prozent faktisch keine Rolle. Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Rechtliche Beschränkungen – 58,4%
Zunehmende Bürokratie – 54,8%
Hoher Kostendruck – 43,6%
Veränderungen des technologischen Bedarfs – 34,3%
Hoher Konkurrenzdruck – 28,9%
Wirtschaftlicher Abschwung – 22,4%
Private oder gesundheitliche Risiken – 12,2%
Offshoring – 2,4%
Sonstiges – 0,8%

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Zwischenbilanz Projektmarkt“.

Zur Umfrage.

Über SOLCOM:
Die SOLCOM GmbH zählt zu den führenden Technologiedienstleistern in den Bereichen Softwareentwicklung, IT und Engineering. Als Partner global operierender Unternehmen realisiert SOLCOM weltweit anspruchsvollste Projekte über alle Branchen, Themen und Märkte hinweg.
Mit einem Umsatz von 110 Mio. EURO in 2017 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM sind Dr. Martin Schäfer und Oliver Koch, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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Apr 23 2018

Freiberufler lehnen umfassende Versicherungspflicht ab

SOLCOM-Marktstudie: „Gesundheit und Vorsorge bei Freiberuflern“

Freiberufler lehnen umfassende Versicherungspflicht ab

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 23.04.2018 – Selbständige arbeiten trotz gesundheitlicher Beschwerden und würden deshalb auch keine Projekte ablehnen. Einer Versicherungspflicht stehen sie aber skeptisch gegenüber. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Gesundheit und Vorsorge bei Freiberuflern“, für die der Technologiedienstleister zwischen Februar und April 2018 die 10.499 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 661Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen – Arbeit trotz Beschwerden

Eindeutiges Ergebnis: Eine absolute Mehrheit von über 50 Prozent der Umfrageteilnehmer lehnt eine umfassende Versicherungspflicht für Freiberufler ab, etwa ein Drittel ist für diesen weitreichenden Schritt.

Dieses Thema ist wichtig und aktuell. Fast jeder der Befragten arbeitet auch wenn er Beschwerden hat oder krank ist. Nur unter fünf Prozent unterlassen dies grundsätzlich. Warum sie dies tun, veranschaulicht die nächste Frage: So hat nur jeder Zehnte jemals ein Projekt wegen gesundheitlicher Beschwerden abgelehnt. SOLCOM Geschäftsführer Oliver Koch: „Das Ergebnis zeigt wie heikel das Thema Versicherungspflicht für Selbständige ist und wie groß die Unsicherheit. Es ist wichtig hier eine Lösung zu finden, die zu einem möglichst breiten Konsens führt.“

Wichtige Vorsorge

Erfreulich hingegen ist, dass knapp zwei Drittel über keinerlei chronische Beschwerden klagen muss, jedoch hat jeder Fünfte gleich mehrere. Entsprechend sorgen die Umfrageteilnehmer für ihre Gesundheit vor und bevorzugen dabei in erster Linie Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung.

Nur ein geringer Anteil von etwa drei Prozent unternimmt nichts. Ebenfalls ein geringer Anteil geht niemals zu einer (Vorsorge-) Untersuchung, zwei Drittel hingegen gehen regelmäßig dorthin.

1. Arbeiten Sie auch, wenn Sie krank sind?
Mit 96,5 Prozent arbeitet fast jeder Freiberufler auch dann, wenn er gesundheitliche Beschwerden hat, deutlich mehr als die Hälfte allerdings nur bei leichten Beschwerden. Eine geringe Minderheit von 1,7 Prozent arbeitet dagegen bis zum Umfallen.
Ein ebenfalls geringer Anteil ist niemals während einer Krankheit in seinem Beruf tätig.

Niemals – 3,5%
Ja, wenn es nur leichte Beschwerden sind – 57,9%
Ja, sofern es noch einigermaßen erträglich ist – 36,9%
Ja, bis zum Umfallen – 1,7%

2. Haben Sie schon ganze Projekte wegen gesundheitlichen Beschwerden abgelehnt?
Das Projekt geht vor: Nur etwa jeder Zehnte hat bisher überhaupt ein Projekt aufgrund gesundheitlicher Beschwerden abgelehnt. Entsprechend haben knapp 90 Prozent bisher alle Projekte angenommen, auch wenn sie krank waren.

Ja – 11,6%
Nein – 88,4%

3. Wie stehen Sie zu einer umfassenden Versicherungspflicht für Selbständige?
Mit über 51 Prozent ist eine absolute Mehrheit der Umfrageteilnehmer gegen eine umfassende Versicherungspflicht für Selbständige. Etwa ein Drittel ist dafür. Jeder Zehnte hat dazu keine Meinung bzw. wollte keine Angaben machen.

Finde ich richtig – 35,2%
Finde ich falsch – 51,4%
Weiß nicht – 13,3%

4. Haben Sie regelmäßig Untersuchungen bzw. Vorsorgeuntersuchungen?
Nur knapp jeder Zehnte geht niemals zu einer Untersuchung bzw. Vorsorgeuntersuchung. Dagegen suchen sechs von zehn der befragten Freiberufler regelmäßig deswegen den Arzt auf, etwa ein Drittel tut dies manchmal.

Ja, regelmäßig – 61,1%
Manchmal – 30,3%
Nein, niemals – 8,6%

5. Haben Sie chronische Beschwerden bzw. gesundheitliche Einschränkungen?
Etwa zwei Drittel der Befragten geben bei der Befragung an, keine chronischen Beschwerden zu haben. 15,7 Prozent der Umfrageteilnehmer leiden unter einer und etwa jeder Fünfte hat sogar mehrere Einschränkungen.

Keine – 64,9%
Eine – 15,7%
Mehrere – 19,4%

6. Welche präventiven Gesundheitsmaßnahmen ergreifen Sie? (Mehrfachnennungen möglich)
Bewegung ist mit über 70 Prozent die beliebteste präventive Gesundheitsmaßnahme der befragten Freiberufler. Es folgen mit noch über 50 Prozent Entspannung, Ernährung und Sport. Weniger als die Hälfte bevorzugen Urlaub oder Arzneimittel. Nahrungsergänzungsmittel oder Stressbewältigungstraining werden ebenfalls nur geringfügig genutzt.

Erfreulich ist, dass nur 3,2 Prozent der Befragten keinerlei Maßnahmen ergreift.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Keine – 3,2%
Bewegung – 71,9%
Entspannung – 61,4%
Ernährung – 56,9%
Sport – 53,3%
Urlaub / Erholung – 47,2%
Arzneimittel – 25,7%
Nahrungsergänzungsmittel – 16,6%
Stressbewältigungstraining – 6,8%
Sonstige – 1,2%

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Projekte und Projekterfolg“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
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Apr 12 2018

SOLCOM Projektmarktbarometer Q1/2018: Nachholbedarf bei DSGVO-Umsetzung treibt Projektmarkt

Reutlingen, 12.04.2018. Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte im ersten Quartal 2018 die Verluste des vorigen Quartals wieder ausgleichen und liegt nun bei 102,74 Punkten. Qualifikationen im Bereich Prozessmanagement können erneut die höchsten Stundensätze erzielen, ein deutliches Anfrageplus gab es bei Bau- und Projektleitung. Der Projektmarkt-Index beschreibt im Rahmen des SOLCOM Projektmarktbarometers die Entwicklung des deutschen Marktes zur Besetzung von Projekten mit freiberuflichen IT- und Engineering-Spezialisten.

Kernaussagen
Nach einem Rückgang im letzten Quartal 2017 zeigt sich der Projektmarkt zu Beginn des neuen Jahres wieder auf Wachstumskurs. So konnte der SOLCOM Projektmarktindex im ersten Quartal 2018 zulegen und steht momentan bei 102,74 Punkten. Er liegt mit 2,74 Punkten über dem Referenzquartal 01/2017 und ganze 6,70 Punkte über dem vorangegangen Quartal 04/2017.

Der Index profitierte dabei von einem Plus bei drei der vier Werte. Lediglich der Wert für die Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position liegt mit 98,53 Punkten leicht im Minus – Unternehmen haben hier noch immer ihre Schwierigkeiten. Der Wert für die Anzahl der Projektausschreibungen konnte sich nach dem Rückgang im Vorquartal um 22,74 Punkte erholen – Bedarf ist also weiterhin reichlich vorhanden.

Die Werte, die den Markt aus Sicht der Freiberufler bewerten sind hingegen beide im positiven Bereich. Der Wert für die Anzahl der eingegangen Bewerbungen und die Stundensätze liegen mit 5,87 bzw. 1,76 Punkten über dem Referenz- sowie mit 19,09 bzw. 1,42 Punkten über dem Vorquartal.

SOLCOM Geschäftsführer Oliver Koch: „Das Wachstum zu Beginn des neuen Jahres war zu erwarten. Erfreulich ist gerade die Erholung auf Seiten der Kunden und bei der Zunahme der Anfragen.“

Nachfrage bei Bau- und Projektleitung

Bei den Stundensätzen gab es nur wenige Veränderungen. Die höchsten Stundensätze konnten weiterhin bei der Projektleitung, der Beratung im Prozessmanagement und im Bereich E-Commerce generiert werden.

Mehr Veränderungen gab es bei den nachgefragten Qualifikationen: So zeigt sich der anhaltende Boom im Bereich Immobilien in einer verstärkten Nachfrage bei der Qualifikation Bauleitung. Die noch einmal gewachsene Nachfrage im Bereich Projektleitung ist auf die dringliche Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung DSGVO in vielen Unternehmen zurückzuführen.
Die meisten Anfragen kamen aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau sowie Automotive – vor allem bei erstgenannter waren es deutlich mehr.

Betrachtet man die einzelnen Monate des Quartals, sind alle drei gegenüber dem Referenzzeitraum im Plus. Bei der Entwicklung innerhalb des Quartals zeigt sich von Monat zu Monat eine Verbesserung der Werte. Für das kommende Quartal sind die Vorzeichen entsprechend gut.

Christian Loch-Großmann, Abteilungsleiter Vertrieb bei SOLCOM: „Momentan deutet nichts auf eine Abschwächung des Projektmarktes hin. Für das laufende Jahr erwarten wir ein stetiges Wachstum, mindestens auf dem Niveau des ersten Quartals.“

1. Projektmarkt-Index

Über den Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index beschreibt quartalsweise die Entwicklung des Marktes zur Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten. Der Projektmarkt-Index setzt sich zusammen aus den SOLCOM-eigenen Werten „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“, „durchschnittlicher Stundensatz“, „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position“. Aus diesen vier Einzelindikatoren wird der Mittelwert gebildet, der Index. Als Referenzquartal dient das erste Quartal 2017, dessen Werte den Index-Stand 100 definieren. Die beiden Einzelwerte „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte“ betrachten den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus. Die „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“ und der „durchschnittliche Stundensatz“ beleuchten den Projektmarkt aus der Sicht der freiberuflichen Experten. Bei den beiden Einzelwerten für „Geschwindigkeit bei der Besetzung“ und „Entwicklung der Bewerbungen“ wird ein Rückgang positiv für den Projektmarkt bewertet.

2. Analyse Projektmarkt-Index:

Der SOLCOM Projektmarkt-Index konnte im ersten Quartal 2018 wieder zulegen und steht momentan bei 102,74 Punkten. Er liegt mit 2,74 Punkten über dem Referenzquartal 01/2017 und ganze 6,70 Punkte über dem vorangegangen Quartal 04/2017.

Der Index konnte durch den starken Zuwachs die Verluste aus dem vierten Quartal 2017 mehr als wettmachen. So lagen drei der vier Werte gegenüber dem Referenzquartal im Plus. Lediglich der Wert für die Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position liegt mit 1,47 Punkten leicht im Minus, was auf eine langwierige Entscheidungsfindung und einen schwierigen Besetzungsprozess bei den Unternehmen hinweist. Der Wert für die Anzahl der Projektausschreibungen konnte sich nach dem Rückgang im Vorquartal um 22,74 Punkte erholen.

Die Werte, die den Markt aus Sicht der Freiberufler bewerten sind weiterhin im positiven Bereich. Der Wert für die Anzahl der eingegangen Bewerbungen und die Stundensätze liegen mit 5,87 bzw. 1,76 Punkten über dem Referenz- sowie mit 19,09 bzw. 1,42 Punkten über dem Vorquartal.

Betrachtet man die einzelnen Monate des Quartals, sind alle drei gegenüber dem Referenzzeitraum im Plus. Bei der Entwicklung innerhalb des Quartals zeigt sich von Monat zu Monat ein zunehmendes Wachstum – ein gutes Zeichen für das folgende Quartal.

3. Ergänzende Informationen

Höchste Stundensätze Q1/2018

Keine Veränderungen bei den Stundensätzen: Projektleitung im Prozessmanagement, Beratung im Prozessmanagement, Projektleitung E-Commerce und Beratung SAP konnten auch im ersten Quartal des neuen Jahres die Spitzenplätze behaupten – obwohl alle innerhalb des Quartals leicht verloren haben. Eine Steigerung der Stundensätze gab es im Bereich Projektleitung Bauwirtschaft, Projektleitung Softwareentwicklung und Beratung ERP. Letztgenannte ist zudem erstmalig im Ranking vertreten.

Gefallen sind die Stundensätze bei Softwareentwicklung SAP, Projektleitung Automotive und Safety Management, was sich entsprechend im Ranking bemerkbar macht.
Der Durchschnitt aller betrachtenden Stundensätze konnte sich von Monat zu Monat im ersten Quartal steigern.

Entwicklung der Stundensätze (in Klammern: Platzierung 4. Quartal 2017)

1. (1.) Projektleitung Prozessmanagement
2. (2.) Beratung Prozessmanagement
3. (3.) Projektleitung E-Commerce
4. (4.) Beratung SAP
5. (6.) Projektleitung Bauwirtschaft
6. (5.) Softwareentwicklung SAP
7. (12.) Beratung ERP
8. (8.) Projektleitung Softwareentwicklung
9. (13.) Softwareentwicklung
10. (9.) Projektleitung Automotive

Meistangefragte Qualifikationen Q1/2018

Auch im 1. Quartal 2018 blieb Java Entwicklung die am häufigsten nachgefragte Qualifikation, trotz eines leichten Rückgangs. Auf den nachfolgenden Rängen gab es jedoch deutliche Veränderungen: Während SAP Beratung erneut einen Platz gut machen konnte, waren es bei Testmanagement vier, bei Bauleitung fünf und bei Konstruktion gleich sechs Ränge.

Entsprechend rutschten SAP Entwicklung, SPS-Programmierung und Projektleitung Automotive im Ranking nach unten und liegen jetzt auf Platz 9, 11 und 13.

Keine großen Änderungen gab es bei Embedded Software-Entwicklung und Business Analysis. Für sie ging es je einen Rang nach oben bzw. nach unten.

Die meisten Anfragen kamen im ersten Quartal aus dem Maschinen- und Anlagenbau, gefolgt vom Automotive-Bereich.

Meistangefragte Qualifikationen (in Klammern: Platzierung 4. Quartal 2017)

1. (1.) Java-Entwicklung
2. (3.) SAP-Beratung
3. (7.) Testmanagement
4. (5.) Embedded-Software-Entwicklung
5. (10.) Bauleitung
6. (12.) Konstruktion
7. (11.) C++
8. (2.) SAP-Entwicklung
9. (14.) Projektleitung IT
10. (9.) Business Analysis

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Feb 20 2018

Marktstudie: „Ausblick auf den Projektmarkt 2018“ – 2018 wird das Jahr von Industrie 4.0

Marktstudie: "Ausblick auf den Projektmarkt 2018" - 2018 wird das Jahr von Industrie 4.0

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 20.02.2018 – Freiberufler können für 2017 eine sehr gute Auslastung vorweisen. Für das laufende Jahr erwarten Sie zudem weiteres Wachstum, vor allem im Bereich Industrie 4.0 und in der Automobil-Branche. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Ausblick auf den Projektmarkt 2018“, für die der Technologiedienstleister zwischen Dezember 2017 und Februar 2018 die 10.402 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 641Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen: Erfolgreiches 2017
Die gute konjunkturelle Entwicklung hat auch dem Projektmarkt weiter Schwung verliehen. So kann die große Mehrheit der befragten Freiberufler auf ein erfolgreiches Jahr 2017 mit hoher Auslastung zurückblicken. Jeder Dritte machte sogar Mehrarbeit über die Vollauslastung hinaus. Der Anteil mit einer schwachen Auslastung ist auch bei dieser Umfrage weiter zurückgegangen. Diese sehr deutliche positive Entwicklung wird auch für das laufende Jahr erwartet, mehr als 80 Prozent freuen sich auf einen wachsenden Projektmarkt.
Bei den persönlichen Projekt-Chancen sind die Umfrageteilnehmer allerdings etwas weniger optimistisch, so hat sich die Zahl der Freiberufler, die einen negativen Verlauf erwartet, auf über 10 Prozent verdreifacht. Auch bei den Stundensätzen sieht die absolute Mehrheit eine Stagnation. Ein Absinken befürchtet allerdings nur jeder Fünfzigste.

Veränderungen bei Themen, Branchen konstant
Bei den Themen mit den größten Marktchancen gab es in diesem Jahr große Verschiebungen. Der Anteil der Umfrageteilnehmer, die „Big Data“ als wichtigsten Trend sehen, hat sich im letzten Jahr halbiert, von zwei Drittel auf ein Drittel. Ebenfalls verloren hat die „IT-Sicherheit“, bleibt jedoch unter den wichtigsten drei. Die größten Chancen haben laut der befragten Freiberufler nun „Industrie 4.0“ und „Automatisierung“. Etwas überraschend ist der erneute Rückgang bei der „E-Mobilität“, welcher weiterhin wenig Potenzial zugerechnet wird.
Bei den Branchen waren die Verschiebungen weniger deutlich. Das größte Wachstumspotenzial wird der weiterhin boomenden Automobil-Branche zugeschrieben, gefolgt von „Transport & Logistik“. Die wichtigste Wachstumsbranche aus der vergangenen Umfrage „Dienstleistung“ wurde nur noch halb so oft genannt und liegt auf Rang drei.

1. Wie gut war Ihre Projektauslastung in 2017?
Zusammengenommen hatten acht von zehn der befragten Freiberufler eine sehr gute Projektauslastung von über 75 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies noch einmal knapp 15 Prozent mehr. Jeder Dritte war zudem mit mehr als 100 Prozent mehr als voll ausgelastet.
Der Anteil der Umfrageteilnehmer, die weniger als die Hälfte ihrer Zeit beschäftigt waren, ging entsprechend zurück, von 15,1 Prozent bei der vergangenen Umfrage auf jetzt 13,7 Prozent.
Eine durchschnittliche Auslastung hatten in 2017 lediglich 7,3 Prozent der Teilnehmer, bei der letzten Umfrage war dies noch bei jedem fünften der Fall.

0% bis 25% – 3,1% (2016: 5,3%)
26% bis 50% – 10,6% (2016: 9,8%)
51 bis 75% – 7,3% (2016: 20,6%)
75% bis 100% – 45,9% (2016: 35,4%)
Mehr als 100% – 33,1% (2016: 28,9%)

2. Der IT-Projektmarkt wird 2018 im Vergleich zum Vorjahr…
Beim Ausblick sind die Befragten ebenfalls optimistisch: Auch hier erwarten Acht von zehn einen wachsenden IT-Projektmarkt. Das sind noch einmal deutlich mehr als bei der letztjährigen Umfrage. Auch der Anteil, der einen schrumpfenden Markt befürchtet, ging leicht nach oben auf nun 4,1 Prozent, bewegt sich aber trotzdem noch auf einem sehr niedrigen Niveau.
Der Wert für eine erwartete Stagnation hat sich halbiert auf nun knapp 15 Prozent.

…wachsen. – 80,2% (2017: 65,1%)
… stagnieren. – 15,8% (2017: 31,6%)
…schrumpfen. – 4,1% (2017: 3,3%)

3. Die Stundensätze werden 2018…
Auf die Stundensätze hat der erwartete positive Jahresverlauf laut der Umfrageteilnehmer keine großen Auswirkungen. Zwar gehen 47,4 Prozent von einer Steigerung aus, dies sind jedoch 1,4 Prozent weniger als in der Umfrage aus dem vergangenen Jahr. Die Hälfte und damit die Mehrheit erwartet hier eine Stagnation.
Rückläufige Stundensätze befürchten allerdings nur noch 2,3 Prozent, der Wert hat sich in diesem Jahr halbiert.

…steigen. – 47,4% (2017: 49,1%)
… stagnieren. – 50,2% (2017: 45,7%)
…sinken. – 2,3% (2017: 5,2%)

4. Wie beurteilen Sie Ihre persönlichen Projekt-Chancen für 2018?
Die Ergebnisse dieser Frage weichen von den vorangegangen Ergebnissen leicht ab. Denn der Anteil der Umfrageteilnehmer, die für sich selbst schlechtere Projektchancen sehen, hat sich auf 10,3 Prozent fast verdreifacht, liegt jedoch noch immer auf einem niedrigen Niveau. Eine deutliche Mehrheit erwartet zwar bessere bzw. unveränderte Chancen, jedoch sind hier beide Werte rückläufig.

Besser – 41,3% (2017: 43,1%)
Unverändert – 47,9% (2017: 53,3%)
Schlechter – 10,8% (2017: 3,6%)

5. Welche Themen / Bereiche bieten Ihrer Meinung nach die größten Marktchancen in 2018? (Mehrfachnennungen möglich)
Bei den Themen mit den größten Marktchancen konnte sich erstmals „Industrie 4.0“ mit 43,4 Prozent an die erste Position setzen. Der Spitzenreiter aus dem vergangenen Jahr „Big Data“ verlor mehr als die Hälfte seines Wertes und liegt nur noch auf Rang sechs. An zweiter Stelle liegt in diesem Jahr mit 39,3 Prozent die „Automatisierung“, die zum ersten Mal hier gelistet wird.
Trotz Verlusten konnte sich „IT-Security“ in den Top drei halten, mit einem Anteil von nun 33,9 Prozent. Deutlich seltener genannt wurden zudem die Themen „Internet of Things“ (33,2 Prozent), „Connected Car“ (17,8 Prozent) und „E-Mobility“ (7,8 Prozent).
Zulegen konnten dagegen „Prozessmanagement“ (28,4 Prozent) und „SAP“ (23,6 Prozent). Der „Consumer Market“ spielt mit unter einem Prozent nur noch eine sehr untergeordnete Rolle. Bedeutender hingegen ist das Thema „Blockchain“, das bei den Freitextantworten unter „Sonstiges“ in Verhältnis zur Gesamtmenge von 5,2 Prozent der Umfrageteilnehmer genannt wurde.
Allgemein lässt sich feststellen, dass die Anzahl der Nennung in diesem Jahr insgesamt rückläufig war und entsprechend weniger verschiedene Antwortmöglichkeiten gewählt wurden.

Industrie 4.0 – 43,4% (2017: 34,4%)
Automatisierung – 39,3% (2017: k.A.)
IT Security – 33,9% (2017: 58,1%)
Internet Of Things – 33,2% (2017: 52,2%)
Cloud Computing – 30,3% (2017: 51,4%)
Big Data – 29,3% (2017: 61,7%)
Prozessmanagement – 28,4% (2017: 13,1%)
Business Intelligence – 27,6% (2017: 30,8%)
SAP – 23,6% (2017: 17,4%)
Augmented- / Virtual Reality – 22,6% (2017: k.A.)
Software as a Service – 18,1% (2017: 15,6%)
Connected Car – 17,8% (2017: 32,3%)
Vernetzung (z.B. Smart Home) – 17,2% (2017: 17,7%)
Governance, Risk & Compliance – 15,9% (2017: 23,7%)
Virtualisierung – 14,4% (2017: 19,6%)
Skalierbarkeit – 12,6% (2017: 4,1%)
Mobility – 11,9% (2017: 13,6%)
Internet / web-orientierte Architekturen – 11,4% (2017: 20,4%)
IT Service Management – 9,4% (2017: 12,9%)
Emobility – 7,8% (2017: 14,3%)
Customer Relationship Management – 7,6% (2017: 6,2%)
Unified Communications – 3,7% (2017: 14,9%)
Green IT – 1,9% (2017: 9,5%)
Consumer Market (iPad & Co.) – 0,8% (2017: 4,8%)
Sonstiges – 6,4% (2017: 1,5%)

6. Welche Branchen, glauben Sie, werden 2018 am stärksten wachsen? (Mehrfachnennungen möglich)
Die Automobilbranche boomt, das zeigt sich auch bei den Ergebnissen zu dieser Frage. Mit 41,7 Prozent geht hier eine deutliche Mehrheit der befragten Freiberufler von einem starken Wachstum aus. Auf dem zweiten Rang liegt die „Transport & Logistik“ Branche, die sogar leicht auf 28,9 Prozent zulegen konnte.
Mit deutlichen Verlusten ist die Dienstleistungsbranche auf den dritten Rang gefallen, doch noch immer ein Viertel sieht hier Potenzial. Ebenfalls deutlich verloren haben „Telekommunikation“ (18,9 Prozent), „Gesundheit“ (18,6 Prozent) und „Pharma“ (18,3 Prozent). Hinzu gewonnen haben „Energie“ (24,6 Prozent), „Medien & Unterhaltung“ (19,8 Prozent) und „Chemie“ (9,8 Prozent). Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert ausgeführt.
Auch hier lässt sich feststellen, dass im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger Stimmen

Automobil – 41,7% (2017: 42,1%)
Transport & Logistik – 28,9% (2017: 26,6%)
Dienstleistung- 26,7% (2017: 42,6%)
Energie – 24,6% (2017: 23,4%)
Finanzen – 21,2% (2017: 22,7%)
Medien & Unterhaltung – 19,8% (2017: 15,3%)
Telekommunikation – 18,9% (2017: 25,6%)
Gesundheit- 18,6% (2017: 34,2%)
Pharma – 18,3% (2017: 27,3%)
Handel – 14,8% (2017: 14,1%)
Chemie – 9,8% (2017: 8,2%)
Elektronik – 8,6% (2017: 12,4%)
Öffentlicher Sektor – 8,1% (2017: 11,7%)
Konsumgüter – 7,5% (2017: 11,3%)
Bildungswesen – 4,7% (2017: 7,9%)
Investitionsgüter – 3,9% (2017: 5,8%)
Sonstiges – 1,4% (2017: 0,7%)

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Feb 9 2018

Führungswechsel bei SOLCOM nach erneutem Rekordjahr

Führungswechsel bei SOLCOM nach erneutem Rekordjahr

Symbolische Schlüsselübergabe: Thomas Müller (links), Martin Schäfer (Mitte) und Oliver Koch. (Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 09.02.2018 – Der Reutlinger Technologiedienstleister überschritt im vergangenen Jahr erstmals die Umsatzmarke von 100 Millionen EURO. Zudem wurden wichtige Zukunftsentscheidungen hinsichtlich Führung, Personalentwicklung, Rechtssicherheit und Standortpolitik getroffen.

Zum Jahresbeginn gibt es Neuerungen in der Führungsspitze bei SOLCOM: Thomas Müller, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter, zieht sich nach fast 25 Jahren Aufbauarbeit aus privaten Gründen aus der Geschäftsführung der SOLCOM GmbH zurück und übergibt an die neuen Geschäftsführer Oliver Koch und Martin Schäfer. Er steht dem Unternehmen weiterhin beratend zur Seite.

Sowohl Oliver Koch als auch Martin Schäfer sind seit mehr als zehn Jahren im Unternehmen tätig, zuletzt beide als Mitglieder der Geschäftsleitung.

Thomas Müller: „SOLCOM ist auf einem hervorragenden Weg, nun möchte ich mehr Zeit für die Familie haben. Ich kann diesen Schritt beruhigt gehen, da ich das Unternehmen in guten Händen weiß.“

Der Zeitpunkt ist dabei bewusst gewählt, denn Thomas Müller überlässt den neuen Geschäftsführern ein durchaus gut bestelltes Feld: Die SOLCOM GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 einen Rekordumsatz von 110 Millionen EURO, was eine Steigerung von mehr als 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Im Schlussquartal lag der Umsatz bei 28,5 Millionen EURO, mit 200 Mitarbeitern, die am Hauptsitz und den deutschlandweiten Niederlassungen tätig sind. Der Technologiedienstleister konnte mit diesem Ergebnis erstmals in seiner Geschichte die Marke von 100 Millionen EURO überspringen.

SOLCOM Geschäftsführer Thomas Müller: „Mit dem erfolgreichen Abschluss des Jahres 2017 und dem Erreichen des selbst gesteckten Umsatzzieles hat das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Entscheidend ist es jedoch, dass wir im vergangenen Jahr wichtige Weichen für den künftigen Erfolg gestellt haben.“

Aufbau „SOLCOM Akademie“
Gerade im Bereich der Personalentwicklung wurde 2017 mit Gründung der „SOLCOM Akademie“ kräftig investiert. Der Technologiedienstleister schuf dazu zusätzliche Positionen speziell für die Aus- und Weiterbildung und baute hier die Strukturen, Programme sowie Abläufe weiter aus. Gleichzeitig richtete das Unternehmen im Zuge der Erweiterungsarbeiten am Hauptsitz in Reutlingen spezielle Schulungsräume ein. Diese sind nach den aktuellsten Forschungs-Erkenntnissen aus dem Personalwesen eingerichtet und mit modernster Technik ausgestattet. Thomas Müller: „Mit der SOLCOM Akademie bietet das Unternehmen nun eine Trainingsumgebung auf höchstem Niveau, um unsere Mitarbeiter bestmöglich auf ihre Aufgaben vorzubereiten und sie weiterzuentwickeln. Als Arbeitgeber bieten wir damit einen echten Mehrwert im Kampf um die besten Köpfe.“

Im Zuge dieser Investitionen wurde der gesamte Bereich durch den TÜV-Süd einem Audit nach ISO 29990:2010 unterzogen. Mit der erfolgreichen Auditierung ist SOLCOM nun zertifizierter Lerndienstleister für die Mitarbeiteraus- und -weiterbildung.

Zertifiziertes Compliance-Management-System
Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt im vergangenen Jahr lag auf dem Thema Rechtssicherheit für Kunden und Lieferanten. Zu diesem Zweck baute SOLCOM sowohl die bestehende Rechtsabteilung als auch die Compliance-Abteilung deutlich aus, die sowohl beratend als auch kontrollierend in allen Unternehmensbereichen tätig sind.

Die Bemühungen der SOLCOM in den vergangenen Jahren um regelkonformes unternehmerisches Handeln ließ sich der Technologiedienstleister nun mit einem Audit durch den TÜV Rheinland bestätigen, der eine Zertifizierung nach der Norm TR CMS 101:2015 erteilte.

Zuvor hatte sich bereits das Qualitätsmanagementsystem einer erneuten Überprüfung durch den TÜV Süd nach Anforderungen der ISO 9001:2015 unterzogen und diese ebenfalls erfolgreich bestanden – inklusive einem Upgrade auf die aktuelle Norm. Nach eingehender Prüfung wurde festgestellt, dass SOLCOM auch hier vorbildhafte Arbeit leistet.

Neue Standorte
Aufgrund des stetigen wirtschaftlichen und personellen Wachstums und der daraus resultierenden, knapper werden Kapazitäten in den bestehenden Räumlichkeiten, werden auch im laufenden Jahr weitere Niederlassungen eröffnet. Den Anfang machen am 01. März 2018 neue Büros in Stuttgart und Berlin.

Ebenfalls im Frühjahr folgt mit Essen die erste Niederlassung im Westen der Republik. Diese Erweiterungsstrategie wird weiter fortgesetzt. Thomas Müller: „Mit den neuen Niederlassungen sind wir nicht nur näher bei unseren Kunden, wir bieten auch Mitarbeitern und Bewerbern weitere Standortalternativen.“

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Jan 22 2018

SAP-Qualifikationen sind Gewinner am Projektmarkt

SOLCOM Projektmarktbarometer Q4/2017

SAP-Qualifikationen sind Gewinner am Projektmarkt

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 22.01.2018. Der SOLCOM Projektmarkt-Index musste deutliche Verluste hinnehmen und liegt im vierten Quartal 2017 bei 96,04 Punkten – ein Minus von 8,90 Punkten gegenüben dem Vorquartal. Qualifikationen im Bereich Prozessmanagement können erneut die höchsten Stundensätze erzielen, ein deutliches Anfrageplus gab es im Bereich SAP. Der Projektmarkt-Index beschreibt im Rahmen des SOLCOM Projektmarktbarometers die Entwicklung des deutschen Marktes zur Besetzung von Projekten mit freiberuflichen IT- und Engineering-Spezialisten.

Kernaussagen: Rückgang im Schlussquartal

Im vierten Quartal 2017 fiel der SOLCOM Projektmarkt-Index im Vergleich zum Referenzquartal um 3,96 Punkte auf 96,04 Punkte. Der Index rutschte somit erstmals unter den Wert von 100, im Vergleich zum Vorquartal verlor er sogar 8,90 Punkte.

Die Verluste ergeben sich durch einen deutlichen Rückgang bei den Werten, die den Markt aus Sicht der Unternehmen bewerten. Wenig überraschend ist die Entwicklung im Monat Dezember, da sowohl die Anzahl der Projektausschreibungen, als auch die Bewerbungen gerade in den letzten beiden Wochen aufgrund der Feiertage stark zurückgehen. Jedoch tendierte der Index bereits im Oktober in den negativen Bereich. Wahrscheinlich ist, dass sich die Schwierigkeiten bei der Besetzung von Projekten nun noch klarer als zuvor auf die Gesamtentwicklung des Marktes auswirken.

Zwar blieben die Werte, die den Markt aus Sicht der Freiberufler bewerten, im positiven Bereich, dies reichte jedoch nicht aus, um die oben genannten Verluste aufzufangen. Im Vergleich zum Vorquartal waren diese sogar ebenfalls rückläufig. Allerdings lässt sich daraus noch immer auf eine gute Marktlage der Freiberufler schließen, da sich alle Werte noch auf hohem Niveau bewegt.

Prozessmanagement bleibt Spitzenreiter
Die höchsten Stundensätze konnten weiterhin bei der Projektleitung und der Beratung im Prozessmanagement generiert werden. Besonders auffallend ist die starke Zunahme bei den Anfragen nach SAP-Qualifikationen. Beides sind Zeichen, dass Unternehmen die gute wirtschaftliche Lage nutzen, ihre Strukturen zu modernisieren. Herauszuheben sind hierbei besonders die Branchen Automotive und Industrie, aus denen die meisten Anfragen kamen – noch einmal mehr im Vergleich zum Vorquartal.

Bei der Entwicklung innerhalb des Quartals zeigt sich, dass sich der Rückgang während der Sommermonate auch im Oktober fortgesetzt hat und dort der Index erstmals unter den Referenzwert fiel. Während im November der Trend dann noch einmal nach oben ging, rutschte der Index im Dezember wieder ins Minus.

Da zu Jahresbeginn erfahrungsgemäß die Anfragen nach oben gehen, ist bereits hier eine Trendumkehr beim Index zu erwarten. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung bleibt der Ausblick für 2018 sowohl für Unternehmen, als auch Freiberufler optimistisch.

1. Projektmarkt-Index
Über den Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index beschreibt quartalsweise die Entwicklung des Marktes zur Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten. Der Projektmarkt-Index setzt sich zusammen aus den SOLCOM-eigenen Werten „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“, „durchschnittlicher Stundensatz“, „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position“. Aus diesen vier Einzelindikatoren wird der Mittelwert gebildet, der Index. Als Referenzquartal dient das erste Quartal 2017, dessen Werte den Index-Stand 100 definieren. Die beiden Einzelwerte „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte“ betrachten den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus. Die „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“ und der „durchschnittliche Stundensatz“ beleuchten den Projektmarkt aus der Sicht der freiberuflichen Experten. Bei den beiden Einzelwerten für „Geschwindigkeit bei der Besetzung“ und „Entwicklung der Bewerbungen“ wird ein Rückgang positiv für den Projektmarkt bewertet.

2. Analyse Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index musste im vierten Quartal 2017 deutliche Verluste hinnehmen und liegt nun bei 96,04 Punkten – ein Minus von 3,96 Punkten gegenüben dem Referenzquartal. Gegenüber dem Vorquartal ist dies sogar ein Minus von 8,90 Punkten.

Die Verluste ergeben sich durch einen Rückgang bei den Werten, die den Markt aus Sicht der Unternehmen bewerten. So weisen Projektausschreibungen ein hohes Minus von 15,69 Punkten aus. Ebenfalls weiter rückläufig mit einem Minus von 4,48 Punkten war der Wert Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position, was auf eine langwierige Entscheidungsfindung und schwierigen Besetzungsprozess hinweist.

Zwar blieben die Werte, die den Markt aus Sicht der Freiberufler bewerten, im positiven Bereich, dies reichte jedoch nicht aus, um die oben genannten Verluste aufzufangen. Im Vergleich zum Vorquartal war der Wert für die Anzahl der eingegangen Bewerbungen rückläufig, lediglich die Stundensätze konnten sich verbessern.

Bei der Entwicklung innerhalb des Quartals zeigt sich, dass sich der Rückgang aus den Sommermonaten auch im Oktober fortgesetzt hat und dort dann erstmals unter den Referenzwert fiel. Während im November der Trend bei allen Werten dann noch einmal nach oben ging, rutschte der Index im Dezember jahreszeitbedingt wieder ins Minus.

Einzelfaktoren:
– Entwicklung der Projektausschreibungen: 84,31 Punkte (Rückgang gegenüber Vorquartal)
– Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte: 95,52 Punkte (Rückgang gegenüber Vorquartal)
– Entwicklung der Freiberufler-Bewerbungen pro Ausschreibung: 100,17 Punkte (Rückgang gegenüber Vorquartal)
– Durchschnittlicher Stundensatz: 104,14 Punkte (Steigerung gegenüber Vorquartal)

3. Ergänzende Informationen (Vorquartalswerte in Klammern)

Höchste Stundensätze Q4/2017
Projektleitung im Prozessmanagement und Beratung im Prozessmanagement konnten auch im letzten Quartal des vergangenen Jahres die Spitzenplätze bei den Stundensätzen behaupten. Beide konnten zudem innerhalb des Quartals zulegen. Projektleitung E-Commerce setzte den positiven Trend fort und liegt nun, mit deutlich verbesserten Werten, auf dem dritten Rang. Nach oben ging es auch bei SAP-Beratung und Safety Management. Auffällig war zudem der Anstieg der Stundensätze beim Testing, insbesondere in den Bereich ERP und Automotive – mit den Plätzen 16 und 18 war dies jedoch nicht ausreichend für ein Platz im Ranking.

Gefallen sind die Stundensätze bei Softwareentwicklung SAP, Projektleitung Bauwirtschaft und Projektleitung Softwareentwicklung, was sich entsprechend im Ranking bemerkbar macht. Im November konnte der bisher höchste Durchschnittswert bei Stundensätzen ermittelt werden, im Dezember war der Trend jedoch wieder leicht rückläufig.

1.(1.) Projektleitung Prozessmanagement
2.(2.) Beratung Prozessmanagement
3.(7.) Projektleitung E-Commerce
4.(5.) Beratung SAP
5.(4.) Softwareentwicklung SAP
6.(3.) Projektleitung Bauwirtschaft
7.(8.) Safety Management
8.(7.) Projektleitung Softwareentwicklung
9.(9.) Projektleitung Automotive
10.(10.) Test-/Qualitätsmanagement

Meistangefragte Qualifikationen Q4/2017
Auch im 4. Quartal 2017 blieb Java Entwicklung die am häufigsten nachgefragte Qualifikation, die Nachfrage ist sogar noch einmal angestiegen. Es folgen zwei Qualifikationen im Bereich SAP. Dabei konnte sich die SAP-Entwicklung deutlich verbessern, von Rang sieben auf zwei, SAP-Beratung hingegen büßte einen Platz ein.
Nach oben ging es auch für SPS-Programmierung, Embedded Software-Entwicklung und Projektleitung Automotive. Neu im Ranking sind zudem die beiden Qualifikationen Testmanagement und Business Analysis, die auch die höchsten Zuwächse aufweisen können.

Weniger Anfragen gab es für Bauleitung, die entsprechend auf Rang zehn abgerutscht ist sowie für C# Entwicklung, welche sich nun auf Rang 8 befindet. Zudem sind in diesem Quartal Hardware-Entwicklung und Big Data-Engineering aus der Rangliste gefallen und befinden sich nun auf den Plätzen 14 bzw. 11. Die meisten Anfragen kamen im vierten Quartal weiterhin aus dem Automotive-Bereich, gefolgt von der Industrie.

1.(1.) Java-Entwicklung
2.(7.) SAP-Entwicklung
3.(2.) SAP-Beratung
4.(5.) SPS-Programmierung
5.(6.) Embedded-Software-Entwicklung
6.(8.) Projektleitung Automotive
7.(11.) Testmanagement
8.(4.) C#-Entwicklung
9.(14.) Business Analysis
10.(3.) Bauleitung

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Die SOLCOM GmbH zählt zu den führenden Technologiedienstleistern in den Bereichen Softwareentwicklung, IT und Engineering. Als Partner global operierender Unternehmen realisiert SOLCOM weltweit anspruchsvollste Projekte über alle Branchen, Themen und Märkte hinweg.
Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM ist Dipl.-Kfm. Thomas Müller, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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Dez 4 2017

Marktstudie: „Die Arbeitswelt von Freiberuflern“ – Lange Arbeitszeiten für Freiberufler

Marktstudie: "Die Arbeitswelt von Freiberuflern" - Lange Arbeitszeiten für Freiberufler

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 04.12.2017. Selbständige reagieren flexibel auf anfallende Arbeiten und schätzen ihren Büroraum zu Hause. Unterstützung benötigen sie hauptsächlich im Bereich Steuern. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Die Arbeitswelt von Freiberuflern“, für die der Technologiedienstleister zwischen September und November 2017 die 10.279 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse der Auswertung von 691 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen

Hohe Flexibilität
Die Mehrheit der befragten Freiberufler ist selbständig im Wortsinn und arbeitet hauptsächlich allein. Das tun sie, je nach Anforderung, mal nach geregelten Zeiten oder auch vollständig flexibel.
Bei den Arbeitstagen orientieren sich die Umfrageteilnehmer dagegen an festangestellten Arbeitnehmern und arbeiten an fünf Tagen die Woche, jeweils nur etwa jeder Zwanzigste entweder an allen sieben Tagen oder an weniger als vier. Das Bild des Freiberuflers mit Notebook im Cafe gehört dagegen der Vergangenheit an: Nur knapp ein Prozent geht so ihrer Tätigkeit nach. Der Großteil nutzt einen Büroraum zu Hause.

Hilfe bei Steuer
Das komplizierte deutsche Steuerrecht zeigt sich auch in den Ergebnissen dieser Umfrage: Knapp drei Viertel der befragten Freiberufler nehmen die professionelle Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch. Nur ein geringer Anteil braucht keinerlei Hilfe bei ihrer Tätigkeit.
Die meisten der befragten Freiberufler vermissen an der Selbständigkeit die finanzielle Sicherheit, gefolgt von dem professionellen Austausch und einer festen sozialen Gruppe. Allerdings gab auch immerhin mehr als jeder Zehnte an, mit seiner Tätigkeit als Freiberufler zufrieden zu sein und nichts zu vermissen.

1. Arbeiten Sie in Ihrer freiberuflichen Tätigkeit hauptsächlich allein oder im Team?
Freiberufler sind als Einzelkämpfer unterwegs: Mit 42,1 Prozent übt die Mehrheit der Befragten ihre Tätigkeit hauptsächlich allein aus. In erster Linie im Team arbeitet etwas mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer und knapp jeder Vierte ist in etwa gleichen Anteilen mal im Team und mal allein tätig.

Ich arbeite hauptsächlich allein – 42,1%
Ich arbeite hauptsächlich im Team – 35,3%
In etwa gleichen Anteilen – 22,6%

2. Wie viele Tage pro Woche arbeiten Sie?
Mehr als die Hälfte der befragten Freiberufler hat – wie ein Großteil der festangestellten Arbeitnehmer – eine Fünf-Tage-Woche. 17,4 Prozent arbeiten an sechs Tagen und 5,9 Prozent sogar jeden Tag in der Woche.
Eine kurze Arbeitswoche von vier Tagen haben 14,8 Prozent der Umfrageteilnehmer und jeder Zwanzigste arbeitet sogar an weniger als vier Tagen.

Weniger als 4 Tage – 5,2%
4 Tage – 14,8%
5 Tage – 56,7%
6 Tage – 17,4%
7 Tage – 5,9%

3. Haben Sie sich selbst in Ihrer Tätigkeit feste Arbeitszeiten auferlegt?
Flexibilität gilt beim Thema Arbeitszeiten: Knapp jeder dritte der befragten Freiberufler arbeitet in seiner Tätigkeit völlig flexibel. Ein Viertel hingegen hat sich grundsätzlich feste Arbeitszeiten auferlegt. Je nach Anforderung im Projekt arbeitet eine Mehrheit von 45,7 Prozent manchmal fest und manchmal flexibel.

Ja, immer – 24,2%
Manchmal, je nach Anforderung – 45,7%
Nein, völlig flexibel – 30,1%

4. Wo ist Ihr favorisierter Arbeitsplatz?
Vier von Zehn und damit die Mehrheit favorisieren ihren festen Büroraum zu Hause. Ein Drittel hingegen arbeitet beim Kunden vor Ort. Jeder Zehnte hat sich extra für seine freiberufliche Tätigkeit externe Büroräume angemietet.
Die anderen Räumlichkeiten im Haus werden nur von Wenigen (7,2 Prozent) genutzt. Die neue Form des Coworking-Arbeitsplatzes wird heute laut Umfrageteilnehmern eher selten besucht. Nur etwa einer von Hundert geht in öffentlichen Orten seiner Tätigkeit nach.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Büroraum zu Hause – 40,8%
Beim Kunden – 35,9%
Angemietetes Büro – 10,3%
Anderer Raum zuhause (z.B. Wohnzimmer) – 7,2%
Coworking-Arbeitsplatz – 3,6%
Öffentlicher Ort (z.B. Cafe, Park) – 1,4%
Sonstiges – 0,7%

5. In welchem Bereich nutzen Sie bei Ihrer freiberuflichen Tätigkeit professionelle Unterstützung? (Mehrfachnennungen möglich)
Nur 3,9 Prozent aller Umfrageteilnehmer brauchen keinerlei Hilfe bei ihrer Tätigkeit als Freiberufler. Die große Mehrheit (72,9 Prozent) der Befragten hingegen benötigt eine Steuerberatung in der Selbständigkeit.
Mehr als ein Drittel der Befragten nutzen einen Rechtsanwalt und Unterstützung bei der Akquise. Technische Hilfe nehmen dagegen nur 16,4 Prozent der Teilnehmer in Anspruch. Ebenfalls selten gefragt sind ein Business-Coaching und Unterstützung beim Marketing.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Steuerberatung – 72,9%
Rechtsberatung/Anwalt – 38,6%
Akquise – 36,2%
Technische Unterstützung (z.B. IT) – 16,4%
Angestellte – 10,6%
Business Coach – 6,8%
Marketing – 4,9%
Keine – 3,9%
Sonstige – 2,3%

6. Was vermissen Sie an der der Tätigkeit bzw. bei der Arbeit als Freiberufler? (Mehrfachnennungen möglich)
Am meisten vermissen die Umfrageteilnehmer bei ihrer freiberuflichen Tätigkeit die finanzielle Sicherheit, eine Mehrheit von 42,7 Prozent gab das an. Jeweils einem Drittel fehlt – in Anlehnung zu Frage eins – der professionelle Austausch mit Kollegen bzw. anderen Freiberuflern und eine feste soziale Gruppe. Jeder Fünfte hätte gerne vermehrt nicht-fachliche Hilfestellungen und 12,9 Prozent fachliche Beratung.
Etwas weniger vermisst werden mit unter zehn Prozent geregelte Arbeitszeiten (9,3 Prozent), das Teilen von Verantwortung (7,1 Prozent) und eine bestehend technische Infrastruktur (5,6 Prozent).
Bei den Freitextantworten gaben im Verhältnis zu der Gesamtmenge 13,7 Prozent der Teilnehmer an, dass sie nichts an ihrer Tätigkeit als Freiberufler vermissen.

Finanzielle Sicherheit – 42,7%
Professioneller Austausch – 32,1%
Soziale Gruppe – 31,3%
Nicht-fachliche Hilfestellungen (z.B. Buchhaltung) – 18,4%
Hilfestellungen in meinem Fachbereich – 12,9%
Geregelte Arbeitszeiten – 9,3%
Teilen von Verantwortung – 7,1%
Technische Infrastruktur – 5,6%
Sonstige – 15,9%
Nichts – 13,7%

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Ausblick auf den Projektmarkt 2018“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
http://www.solcom.de/de/umfrage.aspx

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Mit einem Umsatz von 90,6 Mio. EURO in 2016 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
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