Posts Tagged Spritzguss

Apr 5 2018

PMC steigert Produktionsdurchsatz und Arbeitsqualität mit Sawyer von Rethink Robotics

Kunststoffhersteller begegnet Fachkräftemangel und Produktivitätsdruck mit smartem Cobot

PMC steigert Produktionsdurchsatz und Arbeitsqualität mit Sawyer von Rethink Robotics

Cobot Sawyer fertigt Kunststoffbauteile

BOSTON/MÜNCHEN – 5. April 2018 – Plastic Molded Concepts (PMC), ein Kunststoff-Spritzgusshersteller aus Eagle im US-Bundesstaat Wisconsin, setzt in seiner Fertigung Sawyer, den kollaborativen Roboter von Rethink Robotics ein, um das Geschäftswachstum voranzutreiben und qualifizierte Jobs für seine Mitarbeiter zu schaffen. Durch die Automatisierung will PMC die Effizienz seiner 38 Spritzgussmaschinen erhöhen. In einem ersten Schritt fertigt Sawyer dazu Bauteile für ein Druckmessgerät.

„Unser Maßstab für Erfolg lautet Effizienz, und es gibt keinen besseren Weg, die Effizienz zu erhöhen, als Automatisierung,“ so Larry Floyd, President von PMC. Unser anfängliches Ziel war es, mit Sawyer den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortzusetzen. Nachdem wir Sawyer in unsere Produktion integriert hatten, wurde jedoch schnell klar, dass diese Automatisierungslösung unsere Erwartungen sogar noch übertrifft und dabei gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht.“

In der Fertigung von PMC entnimmt Sawyer Teile aus einer Presse, legt sie in eine CNC-Drillmaschine, erkennt, wenn die Löcher fertig gebohrt sind, und legt die Teile anschließend in einen Behälter. Wenn exakt 160 Teile im Behälter sind, pausiert Sawyer solange, bis ein Mitarbeiter die Box austauscht. Eine kurze Berührung genügt, und der Cobot setzt seine Arbeit fort.

PMC wurde 1975 gegründet und übernimmt für seine Kunden eine große Bandbreite an Spritzguss-Aufgaben wie zum Beispiel In-Mould-Decoration, Präzisionsfertigung, Schmelzen, Nachbearbeitung, Konfektionierung und Verpackung. Während das Geschäft kontinuierlich wuchs, verzeichnete PMC bei neuen Mitarbeitern eine hohe Fluktuation. Mithilfe von Sawyer will PMC seine Beschäftigten von monotonen Aufgaben entlasten, um ihnen die Übernahme anspruchsvollerer, komplexer Tätigkeiten zu ermöglichen und dadurch die Bindung zum Unternehmen zu stärken. Indem Sawyer bei der Fertigung der Druckmesserbauteile die eintönigen Arbeitsschritte übernimmt, können sich die Mitarbeiter qualifizierteren Aufgaben wie der Bedienung des Roboters widmen.

„Automatisierung ist eine effektive Möglichkeit, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Entscheidend für den Erfolg ist, dass der Roboter schnell zu implementieren ist und einfach für repetitive und für Mitarbeiter unattraktive Aufgaben eingesetzt werden kann,“ betont Jim Lawton, COO bei Rethink Robotics. „PMC beweist, dass die Automatisierung Arbeitsplätze in der Produktion aufwerten kann, anstatt sie zu ersetzen. Roboter entlasten ihre menschlichen Kollegen, sodass diese sich verantwortungsvolleren Tätigkeiten widmen können.“

Noch bevor PMC seinen ersten Automationsingenieur eingestellt hatte, war Sawyer bereits im Einsatz, erinnert sich Larry Floyd. „Einen kollaborativen Roboter in der Produktion zu haben, macht unsere Jobs attraktiver. Wir haben dadurch deutlich bessere Chancen, qualifizierte Nachwuchskräfte anzusprechen und im Unternehmen zu halten.“

PMC plant, die Fertigung in Eagle mit weiteren Cobots auszustatten. Ziel ist es, bis zu 30 Prozent der Produktionsschritte zu automatisieren. „Unmittelbar nachdem wir Sawyer in der Produktion im Einsatz hatten, war der Effekt für den Geschäftserfolg spürbar,“ so Larry Floyd. „Wir hoffen, diesen Erfolg in naher Zukunft zu verdoppeln.“

Das Video zum Anwenderbeispiel von PMC finden Sie hier.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Webseite: http://www.rethinkrobotics.com/de

Rethink Robotics transformiert die Fertigungsbranche mit smarten, kollaborativen Robotern. Sein Roboter Sawyer automatisiert Tätigkeiten, die traditionelle Automatisierung bisher nicht abdecken konnte. Sawyer wird durch die Softwareplattform Intera gesteuert und passt sich alltäglichen Handlungsszenarien an, was schnelle Anwendungswechsel ermöglicht. Produzenten aller Art, Größen und Branchen der Fertigungsindustrie erhalten so eine vielseitige Automatisierungslösung, die schnell zu implementieren und leicht zu nutzen ist, mehr Flexibilität gewährt, Kosten reduziert und Innovationen beschleunigt.

Das US-Unternehmen mit Hauptsitz in Boston, Massachusetts, bietet die Rethink-Produkte in Asien, Europa und Nordamerika an. Die Investoren sind Bezos Expeditions, CRV, Highland Capital Partners, Sigma Partners, DFJ, Two Sigma Ventures, GE Ventures und Goldman Sachs. Mehr Informationen über Rethink Robotics sind unter http://www.rethinkrobotics.com/de/, auf dem Twitter-Kanal @RethinkRobotsDE und bei LinkedIn zu finden.

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Jul 4 2017

ALBROMET W164: Schneller Produktionszyklus dank hohem Wärmeleitwert

Berylliumfreies Leitkupfer in der Kunststofftechnik

ALBROMET W164: Schneller Produktionszyklus dank hohem Wärmeleitwert

Eine Airback-Kappe aus dem berylliumfreiem Leitkuper ALBROMET W164. Bild: ALBROMET.

Beim Spritzguss kommt es auf Tempo und Präzision auch bei filigranen Bauteilen an. Damit dieser Anspruch auch bei hohen Stückzahlen erfüllt werden kann, werden entsprechende Werkzeuge aus hochwertigen Materialien eingesetzt. Das berylliumfreie Leitkupfer ALBROMET W164 ist für Kunststoff-Blas-, -Extrusions- und -Spritzwerkzeuge sowie als Elektrode zum Schweißen bestens geeignet, denn der hohe Wärmeleitwert von 164 W/mxK (CuBe2 – 130 W/mxK) sorgt für schnelle Abkühlung im Werkzeug.
Ist das gespritzte Teil erstarrt, kann es entnommen werden und ein neuer Zyklus beginnt. „Time is money – dieses Schlagwort gilt mehr denn je auch in der Kunststoff-Verarbeitung. Deshalb wird der Wärmeleitwert zum entscheidenden Kriterium für schnelle Produktionszyklen pro Bauteil“, sagt Peter Lang, Geschäftsführer von Albromet.

Hohe Festigkeit

Dünne Stege und Rippen halten aufgrund der hohen Festigkeit des Werkstoffs von 285 HB (ca. 32 HRC) in Verbindung mit fünf Prozent Bruchdehnung auch anspruchsvollen Herausforderungen stand. „Die Bruchdehnung ist die bleibende Längenänderung des Werkstoffes im Verhältnis zur Ursprungslänge in Prozent. Je höher der Wert, umso duktiler das Material“, erklärt Lang.
Die Duktilität der Formkerne und -einsätze ist von besonderer Bedeutung, wenn im Werkzeug dünne Stege benötigt werden, um filigrane Bauteile herzustellen. Die Stege werden vom Kunststoff unter Druck umspült und dürfen nicht brechen. Dünne Stege und Rippen entsprechen aufgrund der hohen Werkstoff-Festigkeit von 285 HB (ca. 32 HRC) in Verbindung mit 5% Bruchdehnung auch anspruchsvollsten Herausforderungen.

Aber auch Beschichtungen, wie z.B. Hart-Chemisch-Nickel (bis ca. 70 HRC), sind mit ALBROMET W164 möglich. Eingesetzt werden die Beschichtungen bei abrasiven Kunststoffen, welche glasfaserverstärkt wurden oder einen hohen Pigmentanteil haben.
Neben der Kunststoffindustrie ist dieses Material auch in der Schweißtechnik als Elektrodenmaterial für Buckel- oder Punktschweiß-Elektroden ein gefragter Werkstoff. Die hochwertigen, gepressten oder geschmiedeten Halbzeuge sind ab Lager in runden/kantigen Abmessungen kurzfristig verfügbar. Blockbandsägen und geschmiedete Großformate (5001x12501x11.000mm) garantieren fast jedes gewünschte Fertigmaß. Mehr Infos unter www.albromet.de

Die Firma ALBROMET (kurz für Aluminiumbronze und Metalle) wurde am 1.Juli 1994 von Rudolf Fürmetz, Friedrich Hübner und Peter Lang gegründet, Geschäftsführer ist Herr Peter Lang. Am Unternehmenssitz in Geretsried sind derzeit rund 25 Mitarbeiter beschäftigt. Heute ist ALBROMET in Deutschland und Europa führender Anbieter für high-end Aluminiumbronzen und Kupferlegierungen. Auch die CNC-Bearbeitung und Rohrbiegewerkzeuge aus diesen Werkstoffen zählen zum Angebot des Geretsrieder Unternehmens. Seit 1998 ist das Qualitätsmanagement der Firma ALBROMET nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Der Einsatz von Handelsvertretern in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien, Frankreich und der Schweiz garantiert den Kunden optimalen Service durch fachkundige Ansprechpartner vor Ort.

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Mrz 17 2017

Spritzguss und Werkzeugbau auf dem Plan: starlim//sterner erwirbt Konzernlizenz von GANTTPLAN

Massenfertigung und Losgröße 1 mit globalem Feinplanungstool im Griff

Spritzguss und Werkzeugbau auf dem Plan: starlim//sterner erwirbt Konzernlizenz von GANTTPLAN

Produktionshalle starlim//sterner

Dresden, 17. März 2017 – starlim//sterner, einer der größten Siliconverarbeiter für technische Formteile weltweit, hat sich für eine Konzernlizenz des Feinplanungstools GANTTPLAN der DUALIS GmbH IT Solution ( www.dualis-it.de) entschieden. Das APS (Advanced Planning and Scheduling)-System kommt neben dem bisherigen Einsatz im Spritzgussprozess in naher Zukunft auch für die operative Auftragseinplanung im Werkzeugbau zur Anwendung. Damit hat das Unternehmen den Grundstein für eine gesamtheitliche Lösung gelegt.

Seit dem Jahr 2014 unterstützt GANTTPLAN täglich bei starlim//sterner die operative Auftragseinplanung im Spritzgussprozess. Als Add-on-Werkzeug zum ERP-System APplus trägt es unter anderem zur erforderlichen Transparenz sowie einem lückenlosen Informationsfluss zwischen den Planungs- und Produktionsebenen bei. Das Tool kommt dabei unter anderem zur Werkzeugplanung, für die Reihenfolgenplanung der Aufträge sowie für die Planung und Belegung von Personalgruppen zum Einsatz. Die Anwendung mündet in hoher Zeitersparnis bei der Auftragsterminierung, signifikanter Fehlerminimierung und höherer Transparenz im gesamten Planungsprozess.

Auf Grund der positiven Erfahrungen im Spritzgussbereich wird das System jetzt auf den Werkzeugbau adaptiert. Bisher steht im Werkzeugbau nur eine statische Excel-Planung für Neuwerkzeuge zur Verfügung. „Ohne Planungssoftware ist es nicht möglich, Auswirkungen bei Terminverschiebungen, Auftragsänderungen etc. zu erkennen und zu erfassen. Dadurch fehlen Transparenz und Effizienz im Planungsprozess, der künftig mit GANTTPLAN dynamisiert werden soll. Übergeordnetes Ziel ist die Optimierung hinsichtlich Ressourcenplanung, Durchlaufzeiten und Termintreue“, erklärt Markus Raab, Projektleiter bei starlim//sterner.

Serien- und Individualfertigung: zwei Anforderungen – ein System
„Der Erwerb der Konzernlizenz von GANTTPLAN ist für uns ein logischer Schritt im Rahmen unserer Expansion und einer damit einhergehenden Homogenisierung der Prozesse. Wir können damit in Zukunft das Planungssystem global einsetzen, unabhängig an welchem unserer Standorte“, erklärt Markus Bründl, Betriebsleitung starlim//sterner.

Der Spritzgussbereich steht im Hause starlim//sterner in Abhängigkeit zum Werkzeugbau. „Jedoch müssen beide Bereiche in der Planung autark betrachtet werden. Sie lassen sich nicht sinnvoll in einem GANTTPLAN-Modell abbilden, da es sich zum einen um zu planende Massenfertigung und zum anderen um die Planung der Losgröße 1 – also Individualfertigung – handelt. Dies sind unterschiedliche Parameter und Anforderungen, die an das System gestellt werden. Daher arbeiten wir mit zwei verschiedenen Mandanten, die über das ERP miteinander verknüpft werden“, ergänzt Markus Raab. Aktuell befindet sich das System in der Modellierungsphase, bis Jahresende soll es getestet, validiert und in Betrieb genommen werden.

Die 1990 gegründete DUALIS GmbH IT Solution – eine Tochtergesellschaft der iTAC Software AG – hat sich auf die Entwicklung von Software und Dienstleistungen rund um Simulation, Prozessoptimierung und Auftragsfeinplanung spezialisiert. Zur Produktpalette zählen das Feinplanungstool GANTTPLAN sowie ISSOP (Intelligente Software für Simulation und Optimierung in Produktion und Logistik) und die 3D-Produksuite Visual Components. Die DUALIS-Produkte sind in zahlreichen namhaften Anwendungen in der Großindustrie und in mittelständischen Unternehmen im Produktions- und Dienstleistungssektor integriert. Consulting und Services zur strategischen und operativen Planung runden das Leistungsspektrum von DUALIS ab.

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Mrz 13 2017

Proto Labs auf der Hannover Messe 2017

Proto Labs präsentiert Innovationen und Services im Bereich der digitalen Fertigung

Feldkirchen bei München, 13. März 2017 – Proto Labs, einer der weltweit schnellsten Hersteller für individuell gefertigte Prototypen- und Produktionsteile in Kleinserien, stellt anlässlich der diesjährigen Hannover Messe seine Innovationen und Serviceerweiterungen im Bereich der digitalen Fertigung vor.

Entscheidende Wettbewerbsvorteile für Unternehmen in der Prototypen-Entwicklung durch Proto Labs
Proto Labs ist bereits jetzt ein integraler Bestandteil in der digitalen Transformation von Unternehmen weltweit. Mit seinen Services in den Bereichen 3D-Druck, CNC-Bearbeitung und Spritzguss in der Prototypenfertigung verschafft Proto Labs seinen Kunden einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil. Sie können wichtige Zeit beim Entwicklungsprozess einsparen, Kosten reduzieren und die langjährige Expertise von Proto Labs für ihre individuelle und flexible Prototypenentwicklung bis zur Serienproduktion in der Vor- und Kleinserie nutzen. Proto Labs bietet seinen Kunden einen komplett automatisierten, sicheren Softwareprozess, der ihnen hilft gegebene Richtlinien im Entwicklungsprozess genau einzuhalten.

Dirk Rathsack, Vice President Sales Europe: „Ich freue mich auf der diesjährigen Hannover Messe zu zeigen, wie Proto Labs die digitale Transformation und Industrie 4.0 bereits heute erfolgreich umsetzt. Unser intuitives Online-Angebots-System verbunden mit dem innovativen und skalierbaren Ansatz einer automatisierten Fertigung beschleunigt und vereinfacht die Erstellung von Prototypen und Kleinserien.“

Am Proto Labs Stand L51 in Halle 6 können Besucher sich live über die web-basierten Services von Proto Labs informieren.

Außerdem wird Proto Labs auch im CAE-Forum Halle 6, Stand L46 mit einem Expertenvortrag vertreten sein:

– Digitale Fertigung: Beschleunigte Produktentwicklung minimiert das unternehmerische Risiko

Proto Labs ist einer der weltweit schnellsten Hersteller von individuellen Prototypen- und Kleinserienteilen. Die firmeneigene Software und die automatisierten Systeme verwandeln 3D-CAD-Modelle in Befehle für Hochgeschwindigkeits-Fertigungsanlagen, die Teile mittels 3D-Druck, CNC-Bearbeitung oder Spritzguss innerhalb weniger Tage herstellen. Die Fertigung mittels 3D-Druck von Proto Labs dient zur Herstellung komplexer Prototypen und Teile für den Endgebrauch aus einer Auswahl an Werkstoffen aus Kunststoff und Metall. Mit dem CNC-Bearbeitungsdienst des Unternehmens können Teile aus technischen Kunststoffen und Metall innerhalb von bis zu drei Arbeitstagen in der Größenordnung von 1 bis über 200 Stück gefräst oder gedreht werden. Bei größeren Mengen kann Proto Labs bis zu 10.000 Teile oder mehr aus einer umfassenden Auswahl an thermoplastischen Kunststoffen in weniger als 15 Arbeitstagen spritzgießen. Der Katalysator hierfür ist ein automatisiertes Angebotssystem, das eine Designanalyse und Preisinformationen innerhalb weniger Stunden nach Hochladen eines 3D-CAD-Modells bietet.

Weiterführende Informationen unter protolabs.de

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Nov 16 2015

Bauteile aus verstärktem Kunststoff schneller und präziser entwickeln

Neue Technologie integriert Moldex3D in Digimat-RP und analysiert lokale Faserorientierung

Bauteile aus verstärktem Kunststoff schneller und präziser entwickeln

e-Xstream engineering , ein Tochterunternehmen von MSC Software , bringt Digimat-RP/Moldex3D auf den Markt. Diese neue Software ist eine OEM-Version von Moldex3D integriert in Digimat-RP. Moldex3D dient zur Analyse von Spritzgussbauteilen; mit Digimat-RP können faserverstärkte Kunststoffe modelliert werden. Jetzt sind die Vorteile beider Programme vereint und Computer Aided Engineering (CAE)-Ingenieure können die Spritzguss-Simulation direkt in Digimat-RP durchführen.

Ingenieure können mit Digimat-RP in der Strukturberechnung die Faserorientierung für Finite Elemente (FE)-Analysen bestimmen. Die Abschätzung der Faserorientierung mit Hilfe eines „Fiber Orientation Estimators“ in Digimat-RP basiert auf einer vollständig integrierten Technologie von Moldex3D für Vernetzung, Strömungssimulation und Berechnung der Faserorientierung. Optimierte Eingabemöglichkeiten sowie automatische Vernetzung und Gleichungslösung garantieren eine intuitive Benutzerführung und maximale Produktivität.

Die neue Lösung profitiert von der integrativen Technologie von Digimat-RP. Digimat-RP erlaubt die einfache und akkurate Analyse von faserverstärkten Kunststoffen durch fortschrittliche nichtlineare mikromechanische Materialmodellierung und eine intuitive Benutzeroberfläche. Digimat-RP/Moldex3D hebt die Simulation von Kunststoff damit auf ein neues Niveau. Ingenieure können mehrstufige Prozess-Schritte und Design-Iterationen für Bauteiloptimierungen in weniger als einem Tag durchführen. Das ist vor allem in Bereichen wie dem Leichtbau von Vorteil.

„Wir koppeln die ausgereiften Technologien von Moldex3D für die Spritzgussberechnung mit Digimat-RP für die nichtlineare multiskalare Strukturmodellierung. Das ermöglicht es, das lokale Verhalten von Composites in FE-Analysen akkurat zu beschreiben,“ sagt Dr. Venny Yang, Präsident von CoreTech System (Moldex3D). „Wir glauben, unsere Anwender werden von dieser Zusammenarbeit stark profitieren. Der nahtlose CAE-Arbeitsprozess wird Ihnen helfen, faserverstärkte Kunststoffe noch robuster zu machen.“

„Das Design faserverstärkter Kunststoffe basiert traditionell auf dem „Black Metal“ Ansatz. Das führt in den meisten Fällen dazu, dass Plastikteile entweder überdesignt sind oder viel zu schwer,“ erklärt Dr. Roger Assaker, CEO von e-Xstream engineering. „Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen ist das Wissen über den Herstellungsprozess oft lückenhaft. Zum anderen fehlen effiziente Werkzeuge, mit denen Berechnungsingenieure das Materialverhalten in frühen Zyklen der Produktentwicklung in den Prozess einbinden können. Digimat dient als digitales Materiallabor und schließt diese Lücke zwischen Spritzguss und Strukturmechanik indem herstellungsprozessbedingte Einflüsse in Form von Faserorientierungen berücksichtigt werden. Digimat-RP ist speziell auf die Anforderungen im Bereich Kunststoffe abgestimmt, mit der Integration von Moldex3D wird der Simulationsprozess nun noch effektiver.“

MSC.Software entwickelt Computer Aided Engineering (CAE) Software für Simulation und virtuelle Produktentwicklung. Das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen Santa Ana wurde 1963 gegründet und hat heute Niederlassungen in 20 Ländern weltweit. Die Lösungen von MSC.Software erlauben es Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen, Ihre Produkte in einer virtuellen Welt zu entwickeln und zu testen – von den ersten Konzeptentwürfen über die Erstellung des digitalen Modells bis hin zur Analyse an virtuellen Prototypen.

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Feb 4 2015

Game Changer der Industrie? – additive Fertigung für den Mittelstand

Game Changer der Industrie? - additive Fertigung für den Mittelstand

Additive bzw. generative Fertigungsverfahren oder auch 3D-Druck ist eines der zurzeit am meist diskutierten Themen der Industrie, an denen scheinbar niemand vorbeikommt. Ob in der Medizin, der Automobilindustrie oder im Flugzeugbau – die additiven Fertigungsverfahren gehören ohne Zweifel zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. In der Presse wird auch schon von der dritten industriellen Revolution gesprochen.

Game Changer
Additive Fertigung ist ein Game Changer für zahlreiche Industrien und umfasst innovative Fertigungsverfahren, die sich in kurzer Zeit rasant weiterentwickelt haben. Heute testen und nutzen bereits Großkonzerne diese Verfahren ausgiebig und finden zunehmend wirtschaftliche Einsatzmöglichkeiten. Sie haben das Denken der industriellen Fertigung stark verändert wie Hans Langer, Gründer und Geschäftsführer von EOS, vor kurzem erwähnte: „Die additive Fertigung ermöglicht ein völlig neues Denken in der Konstruktion und Fertigung. Design und Konstruktion bestimmen mit ihrer Hilfe die Fertigung und nicht umgekehrt. Es können komplexere Strukturen erzeugt werden, die konventionell nur sehr schwer und nur zu sehr hohen Kosten oder gar nicht herstellbar sind.“ (VDI Nachrichten 10/2014; Hans Langer, Gründer und GF von EOS)

Auch für KMU zukünftig unverzichtbar
Nutzen Sie bereits 3D-Druck Verfahren?
Hatten Sie schon konkrete Anwendungsfälle im Unternehmen oder Kundenanfragen, die diese Verfahren vorausgesetzt hätten?
Wird dies zukünftig strategisch für Sie interessant sein? Sind Ihnen die zahlreichen additiven Fertigungsverfahren mit ihren Implikationen sowie jeweiligen Vor- und Nachteilen bekannt?

Für kleine und mittelständische Unternehmen ist der Einstieg in diese Fertigungstechnologie mit großem Aufwand verbunden. Viele Firmen befinden sich noch im Informationsstadium. Die Vielfalt an Technologien und deren Reifegrad ist enorm und unübersichtlich. Zudem ist der Weg zur Praxistauglichkeit individueller Anwendungen oft mit erheblichen Hürden verbunden. Für die Unternehmen geht es derzeit darum, Wissen aufzubauen, um sich rechtzeitig strategisch auszurichten und die richtigen Anwendungen realisieren zu können.

Mit InnoScout den Anschluss nicht verlieren
Es spricht einiges dafür, dass Sie sich rechtzeitig informieren – dass Sie beurteilen können, was dieser Trend für Ihr Unternehmen bedeutet, heute und in Zukunft. Vor allem hinsichtlich der Einsatzbereiche, der Hardware und der Kosten. Für kleine und mittelständische Unternehmen ist eine kontinuierliche Recherche und Bewertung relevanter Informationen oft zu zeit- und kostenintensiv: „Es ist ja nicht so, dass wir an die meisten der relevanten Informationen nicht herankommen würden. Dies ist im Zeitalter des Internets kein Problem. Es geht darum, diese Unmengen an Informationen zu filtern, bewerten und neutral zu beurteilen, ohne Interessen von Dienstleistern, Verbänden oder der Politik.“ (R. G., dt. Unternehmen, Raum Karlsruhe)

Genau hier setzen wir mit dem InnoScout an. Er wird Ihnen den Überblick und die Orientierung im Dschungel der heutigen Informations- und Meinungsvielfalt geben und zwar in Form einer wertvollen Grundlage für strategische Entscheidungen. Damit Sie zum richtigen Zeitpunkt fundiert handeln können.

Gemeinsam mehr bewegen
Was würde Sie die ständige Recherche, Aktualisierung und Aufbereitung kosten? Mit InnoScout bekommen Sie professionelles Technologiescouting im Wert von mehreren tausend Euro für einen konkurrenzlos kleinen Betrag – im Vergleich weniger als eine Mitarbeiterstunde pro Monat.

Wie ist das möglich? Gemeinsam mehr bewegen – unter diesem Motto steht InnoScout. Ein Kreis von interessierten Teilnehmern trägt gemeinsam die Kosten für die umfangreichen Fachrecherchen, die qualifizierte Bewertung und Aufbereitung der Ergebnisse. Zusätzlich können Sie den Fokus der Aktivitäten mitbestimmen. Wir betrachten also nur das für Sie Relevante. Zugeschnitten. Kostengünstig. Kompetent.

Weitere Informationen können Sie hier anfordern: www.inno-scout.info

MicroMountains Applications ist ein Technologie- und Informationsdienstleister mit Spezialisierung auf smarte Lösungen. Wir schaffen Produkte und Lösungen die intelligenter, kleiner, funktionaler und kostengünstiger sind als zuvor. Seit unserer Gründung im Jahre 2007 können wir bereits auf über 250 erfolgreiche Innovationsprojekte unserer Kunden zurückblicken.

MicroMountains Applications AG
Romäusring 4
78050 VS-Villingen
Telefon: +49 7721 206 495 0
Telefax: +49 7721 206 495 9
Email: info@mm-applications.com
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78050 Villingen-Schwenningen
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Sep 11 2014

Sortimentstiefe im Spritzguss

Sortimentstiefe im Spritzguss wird ein Themenschwerpunkt von AFK Kunststoffverarbeitung zur FAKUMA 2014 in Ludwigshafen sein

Sortimentstiefe im Spritzguss

Verpackungsarbeiten im Reinraum der AFK Kunststoffverarbeitung

Wenn sich vom 14. Bis zum 18. Oktober 2014 in Friedrichshafen die Messetore zur FAKUMA zum 23. Mal öffnen, ist es für den Spritzguss-Spezialisten AFK Kunststoffverarbeitung aus dem südwestfälischen Finnentrop hingegen eine Premiere.

Einen Informationsschwerpunkt wird AFK Kunststoffverarbeitung auf die Spritzgussproduktion im Reinraum legen. Neben der Medizintechnik ist diese Produktionsumgebung für weitere anspruchsvolle Anwender, die besondere Anforderungen an die Reinheit und die Oberfläche der Spritzgussteile stellen, sehr interessant.

Ein weiterer Themenschwerpunkt wird die immer größer werdende Anforderung an die Produktvielfalt im Spritzguss sein. Der Ruf nach Variantenreichtum kommt nicht nur aus der Automobilbranche.
Unternehmen die einen Partner im Spritzguss suchen, der Kompetenzen in der Herstellung und Montage von Kunststoffartikeln mit enormer Sortimentstiefe hat, findet in AFK Kunststoffverarbeitung einen interessierten und interessanten Gesprächspartner.

„Produkte aus Kunststoff. Für den Erfolg von Ideen.“ So lautet der Claim der Spritzgießerei, der erahnen lässt, dass das AFK-Team mit Herzblut und Engagement die Erfüllung der täglichen Aufgaben angeht. Neben dem reinen Spritzguss runden der Werkzeugbau, die Baugruppenmontage, die Oberflächenveredelung, der Mehrkomponentenspritzguss und die Reinraumfertigung das Leistungsportfolio ab. Logistik & Lagerhaltung sowie Produktentwicklung und -optimierung ergänzen darüber hinaus das Angebotsspektrum der Spritzgießerei.

Als Mitaussteller der ONI-Wärmetrafo GmbH aus Lindlar wird sich AFK Kunststoffverarbeitung in Halle A5, Stand 5103 den Besuchern der Fachmesse für Kunststoffverarbeitung vorstellen.

AFK Kunststoffverarbeitung

Produkte aus Kunststoff. Für den Erfolg von Ideen.

Damit aus guten Ideen erfolgreiche Produkte aus Kunststoff entstehen, braucht es Experten. Das Spezialisten-Team der AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG schafft aus der Materialvielfalt hochwertige Kunststoffprodukte, wie beispielsweise Präzisions-Spritzgussteile oder vollendete Lösungen für thermoplastische Anwendungen, nach Maß. Europaweit vertrauen Unternehmen aus Medizien, Pharmazie und Automotive dem Know-how von AFK.
Aus innovativen Ideen lassen die Finnentroper Kunststoffspezialisten erfolgreiche Produkte entstehen – von der Planung und Konstruktion über den Werkzeugbau, die Fertigung und die Montage kompletter Kunststoffbaugruppen bis hin zur Verpackung der Kunststoffprodukte und die Versandlogistik. Durch stetige Weiterentwicklung passt sich AFK den modernen Anforderungen permanent an. Großes Engagement, optimale Kundenberatung, umfassender Service und perfektes Teamwork sichern höchste Qualität und effiziente, wirtschaftliche Produktionsabläufe. Für den Erfolg von Ideen.

Kontakt
AFK Andreas Franke Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG
Wolfgang Bock
Industriestr. 53-55
57413 Finnentrop
02721 9544-511
w.bock@afk-kunststoff.de
http://www.afk-kunststoff.de

Aug 7 2014

iBIB2014/15 der international einzigartige Branchenführer für innovative bio-basierte Materialien ist ab sofort verfügbar

Einfacher und direkter Zugang zu Produkten, Dienstleistungen und Experten der weltweiten bio-basierten Ökonomie

iBIB2014/15  der international einzigartige Branchenführer für innovative bio-basierte Materialien ist ab sofort verfügbar

(NL/8865891255) Das nova-Institut und bioplastics MAGAZINE haben die 5. Auflage des International Business Directory for Innovative Bio-based Materials, iBIB2014/15, veröffentlicht und setzen so die Erfolgsgeschichte des zukunftsweisenden B2B Branchenführers fort. Die neueste Auflage liefert ein umfangreiches Bild der internationalen bio-basierten Ökonomie und präsentiert 65 führende Hersteller, Verbände, Agenturen, Ingenieur- und Forschungsinstitute sowie Zertifizierer aus 15 Ländern von vier Kontinenten. Die Gesamtausgabe ist ab sofort als Buch, PDF und iPad-Version kostenlos erhältlich. Alle Firmenprofile sind zusätzlich jederzeit in der Online-Datenbank www.bio-based.eu/iBIB abrufbar.

Der Markt für bio-basierte Materialien hat in den letzten Jahren einen international bedeutsamen Status erreicht und wächst stetig weiter. Mehr und mehr global operierende Akteure treten in Aktion, erweitern ihre Produkt- und Servicepaletten mit bio-basierten Kunststoffen, Verbundwerkstoffen (WPC/NFC), Zwischenprodukten und grünen Additiven. Als fester Bestandteil des Marktes spiegelt der iBIB diesen Wachstumstrend wieder und bietet die optimale Möglichkeit zur effektiven Vernetzung zwischen marktführenden Anbietern und Kunden.
Der iBIB hat sich in der Praxis als effizientes Instrument erwiesen, um direkten Zugriff auf ausführliche Informationen über Anbieter bio-basierter Materialien zu erhalten und den richtigen Ansprechpartner zu finden. Mit fundiertem Insiderwissen und hunderten von bio-basierten Lösungen für nahezu alle erdenklichen Anwendungs- und Industriebereiche überzeugte bereits die letzte Ausgabe die Fachwelt. Der neue iBIB2014/15 ist ab sofort verfügbar.

Der iBIB in Zahlen
In seiner Druckversion mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren wird der iBIB von den Herausgebern, Partnern und Ausstellern weltweit auf Messen, Konferenzen und anderen Veranstaltungen verteilt.
Seit 2009 wird der iBIB als PDF-Edition über E-Mail und auf Webseiten weitläufig verbreitet und erreichte in dieser Form insgesamt mehr als 30.000 Interessenten.
Die Einführung der Online-Datenbank traf im Jahr 2011 eindeutig einen Nerv der Fachwelt die Zugriffszahlen steigen seitdem rasant! Dank eines detaillierten Verzeichnisses mit über 100 spezifischen Kriterien bietet die Online-Datenbank potenziellen Kunden und Auftraggebern eine schnelle und ergebnisorientierte Suchmöglichkeit sowie einen Überblick über aller Unternehmensprofile. Insgesamt wurden in den letzten zwei Jahren mehr als 65.000 einzelne Firmenprofile heruntergeladen, für die aktuelle Ausgabe wird eine stark steigende Tendenz erwartet.
Einmal heruntergeladen bietet die iPad-Version des iBIB2014/15 jederzeit und überall mobilen Zugriff auf die führenden Anbieter der bio-basierten Branche.

Werden Sie für tausende Nutzer sichtbar
Mit neuen Features und internationaler Bekanntheit bildet der iBIB in seiner neuen Ausgabe die Vielfalt der bio-basierten Ökonomie ab. Ab Sommer 2014 ist es möglich, sich unabhängig vom Publikationsdatum der nächsten Ausgabe in die Online-Datenbank eintragen zu lassen, und/oder sich für die nächste Ausgabe des iBIB vormerken zu lassen.

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Frau Barbara Dommermuth:
49 (0) 22 33-48 14 56, Email: barbara.dommermuth@nova-institut.de

Mehr Informationen über den iBIB und Zugriff auf die Online-Datenbank erhalten Sie unter:
www.bio-based.eu/iBIB

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

nova-Institut GmbH
Dominik Vogt
Chemiepark Knapsack Industriestr. 300
50354 Hürth
49 2233 48 1449
dominik.vogt@nova-institut.de
www.nova-institut.eu

Nov 5 2013

Neue Bandscheiben im digitalen Materiallabor entwickeln

Medicrea, Hersteller von Wirbelsäulenimplantaten, nutzt Software Digimat für Werkstoffmodellierung und Vorhersage des Materialverhaltens

Neue Bandscheiben im digitalen Materiallabor entwickeln

e-Xstream engineering, ein Unternehmen von MSC Software und Entwickler der Software Digimat , gab heute bekannt, dass einer der Top-Innovatoren in dem noch jungen Gebiet der Entwicklung von Wirbelsäulenimplantaten ab sofort Digimat einsetzt. Das Unternehmen möchte mit der Software die mechanischen Eigenschaften der Werkstoffe vorhersagen, aus denen Bandscheibenersatz gefertigt wird. Als Plattform für die nichtlineare multiskalare Material- und Strukturmodellierung kann Digimat das Verhalten von Werkstoffen auf Grundlage ihrer Mikrostruktur analysieren.

Digimat unterstützt den europäischen Anbieter von Orthopädieprodukten Medicrea bei der Entwicklung von Wirbelsäulenimplantaten aus glasfaserverstärkten Verbundkunststoffen. Diese kommen als Ersatz für verletzte oder beschädigte menschliche Wirbel zum Einsatz. Im Gegensatz zu den meisten anderen Simulationslösungen, bei denen jeder Werkstoff als Metall behandelt wird, kann Digimat mikromechanisches Material simulieren und dabei die Variabilität von Verbundwerkstoffen, sogenannten Composites, in die Berechnung des mechanischen Verhaltens mit einbeziehen. Mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode (FEM) und den Analysedaten von Spritzgussformen lässt sich die Materialsteifigkeit an jedem Punkt im Wirbelsäulenimplantat präzise anpassen.

Dank Digimat sind die Ingenieure von Medicrea nunmehr in der Lage, viel genauere Vorhersagen über das Implantatverhalten als mit früheren Simulationslösungen zu treffen. Während frühere Lösungen die Steifigkeit von Implantaten oft um bis zu 170 Prozent überschätzten, stimmten die Materialmodelle von Digimat nahezu perfekt mit den Ergebnissen der physikalischen Prüfungen überein.

„Mit den Simulationen von Digimat können wir sowohl unsere Produktionsprozesse als auch den mechanischen Wirkungsgrad von Implantaten optimieren“, so Thomas Mosnier, Leiter für Forschung und Entwicklung bei Medicrea. „Mit Hilfe der Simulationen wird der Entwicklungsaufwand für eine ganze Reihe bereits geplanter Erweiterungsprodukte gesenkt.“

Implantate aus Composites sind eine relativ neue Erfindung. In vielen Fällen haben sie die Verwendung von Metall, das schwieriger zu implantieren ist und nicht die gleiche Flexibilität aufweist, als Bandscheibenersatz verdrängt. Eine langfristige Vorhersage der Leistungsfähigkeit von Composites ist jedoch weitaus schwieriger als bei Metallen, da die Verhaltensweisen je nach Form und Herstellungsverfahren des Implantats erheblich variieren können. Durch Form und Herstellung kann sich die Faserausrichtung von Composites ändern. Dies wiederum kann zu einer unbeabsichtigten Verstärkung oder Verringerung der Steifigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit des Implantats führen. Im Gegensatz dazu ist die Steifigkeit von Metallen in jedem Bereich der Teileform gleich.

„Die Flexibilität von Composites eröffnet Ingenieuren eine Vielzahl neuer Möglichkeiten bei der Entwicklung medizinischer Implantate“, so Roger Assaker, CEO von e-Xstream engineering und Chefstratege im Bereich Werkstoffe bei MSC Software. „Digimat liefert das fehlende Know-how über das Verhalten der Materialien, das erforderlich ist, um größtmöglichen Nutzen aus den besonderen Eigenschaften zu ziehen und optimal funktionierende Produkte zu entwickeln, mit denen sich die Lebensqualität der Patienten verbessert.“

MSC entwickelt Computer Aided Engineering (CAE) Software für Simulation und virtuelle Produktentwicklung. Das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen Santa Ana wurde 1963 gegründet und hat heute weltweit Niederlassungen in 20 Ländern. Die Lösungen von MSC erlauben es Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen, Ihre Produkte in einer virtuellen Welt zu entwickeln und zu testen – von den ersten Konzeptentwürfen über die Erstellung des digitalen Modells bis hin zur Analyse an virtuellen Prototypen.

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Aug 29 2013

AvaSpire® PAEK und KetaSpire® PEEK von Solvay werden in neue Version der Simulationssoftware Digimat-MX integriert

Materialdaten von Hochleistungspolymeren werden der Modellierungsplattform Digimat von e-Xstream engineering hinzugefügt

AvaSpire® PAEK und KetaSpire® PEEK von Solvay werden in neue Version der Simulationssoftware Digimat-MX integriert

Digimat

In die neue Version Digimat-MX wurden die Materialdaten zweier Hochleistungspolymere von Solvay Specialty Polymers integriert. Bei den neuen Materialien handelt es sich um die Polyketone AvaSpire® AV-651 GF30 (PAEK) und KetaSpire® KT-880 GF30 (PEEK) von Solvay. Mit Digimat bietet die MSC Software-Tochter e-Xsteam engineering eine Lösung, um Materialeigenschaften zu untersuchen, insbesondere die Eigenschaften von faserverstärkten thermoplastischen Kunststoffen für die Berechnung von Composites.

„Solvay ist ein langjähriger Kunde und Technologiepartner von e-Xstream. Wir sind sehr glücklich, nun die ersten Hochleistungswerkstoffe von Solvay unserer Datenbank hinzufügen zu dürfen“ freut sich Roger Assaker, CEO von e-Xstream engineering und Experte für Materialdaten bei MSC Software.

Bisher hat Solvay die Simulationssoftware Digimat-MX intern genutzt und in Serviceprojekten faserverstärkte Kunststoffe für seine Kunden modelliert und analysiert. Jetzt haben aktuelle und potenzielle Anwender die Möglichkeit, Computersimulationen mit Materialdaten von Solvay selbst durchzuführen. „Die Integration unserer Werkstoffe in das System von Digimat-MX ist wichtig, es erhöht deren Sichtbarkeit und potenzielle Nutzer haben Zugang dazu“ erläutert Laurent Hazard, Technischer Marketingmanager bei Solvay Specialty Polymers.

Die Entwicklung neuer Composites mit kurzfaserverstärkten Kunststoffen stellt hohe Herausforderungen an die Produktentwicklung, die laut Solvay vom Standarddesign von Metallteilen erheblich abweichen. Grund hierfür ist die spezifische Faserorientierung, die sich auf die Materialeigenschaften auswirkt. Digimat-MX ist eine darauf spezialisierte Datenbank für Composite-Materialien, die Zugriff auf experimentelle Daten mit unterschiedlichen Dehnungsraten, Temperaturen und anderen wichtigen Eigenschaften bietet. Die gesamte Lösung Digimat wird von Ingenieuren in der Kunststoffindustrie für multiskalare Material- und Strukturmodellierung genutzt. Digimat eignet sich für die Untersuchung von Thermoplasten und Duroplasten mit kurzen, langen oder kontinuierlichen Glas- oder Kohlefasern und für jede Art von Mikro- oder Nano-Füllstoffen.

AvaSpire ® PAEK und KetaSpire ® PEEK sind Hochleistungspolymere mit hervorragender Festigkeit, Steifigkeit und Dimensionsstabilität bei sehr hohen Temperaturen und in rauen Umgebungen, niedrigen Reibungskoeffizienten und hoher Verschleißfestigkeit sowie außergewöhnlicher chemischer Beständigkeit. Um die Eigenschaften dieser Hightec-Materialien bestmöglich auszunutzen, hat Solvay spezielle CAE-Verfahren basierend auf Digimat entwickelt. Diese Verfahren haben im Labor von Solvay in Brüssel einen internen Validierungsprozess unterlaufen. Solvay kann nun elastisch-plastische Eigenschaften für Temperaturen bis 170°C in der Datenbank von Digimat-MX bereitstellen.

Gekoppelt mit nichtlinearer struktureller Finite Elemente (FE)-Software wie Marc, Abaqus oder Ansys erlaubt Digimat die Validierung virtueller Designs anhand numerischer Analysen. Die strukturmechanischen Berechnungen werden unter Berücksichtigung der prozessabhängigen, lokalen Glasfaserorientierung durchgeführt. Diese wird durch Programme wie Autodesk, Moldflow oder Moldex3D ermittelt, die Spritzgussverfahren simulieren. Die physikalischen Eigenschaften der Hochleistungspolymere sind dabei in den meisten Datenbanken der Softwareprogramme enthalten.

AvaSpire® ist ein 30% glasfaserverstärktes PAEK. Es zeichnet sich aus durch eine höhere Steifigkeit als PEEK von 150°C bis 190°C, verbesserte Dehnbarkeit und Zähigkeit, ausgezeichnete Beständigkeit gegen Chemikalien, Heißwasser und Dampf sowie eine gute Verformbarkeit und Färbbarkeit. Diese Eigenschaften machen es geeignet für Anwendungen in den Bereichen wie dem Gesundheitswesen, Transport, Elektronik oder Chemie.

KetaSpire® ist ein 30% glasfaserverstärktes PEEK-Material mit hoher Fließgeschwindigkeit. Es bietet hohe Festigkeit und Steifigkeit, Dauerbetrieb bis 240°C, außergewöhnliche chemische Beständigkeit sowie ausgezeichnete Verschleiß- und Abriebfestigkeit. Typische Anwendungen sind mechanische Komponenten in Flugzeugen, Getriebe, Dichtungen eines Antriebsstrangs, medizinische Geräte und elektronische Komponenten.

Es ist geplant, weitere Hochleistungspolymere von Solvay, einschließlich Ixef® Polyarylamid (PARA)-Verbindungen, in zukünftige Versionen von Digimat zu integrieren.

MSC entwickelt Computer Aided Engineering (CAE) Software für Simulation und virtuelle Produktentwicklung. Das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen Santa Ana wurde 1963 gegründet und hat heute weltweit Niederlassungen in 20 Ländern. Die Lösungen von MSC erlauben es Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen, Ihre Produkte in einer virtuellen Welt zu entwickeln und zu testen – von den ersten Konzeptentwürfen über die Erstellung des digitalen Modells bis hin zur Analyse an virtuellen Prototypen.

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