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Feb 1 2017

Benchmark internationaler Produktionsstandorte

Die Neuauflage der Ingenics Studie zur optimalen Standortwahl steht zum Download bereit

Benchmark internationaler Produktionsstandorte

Die Studie wurde unter der Verantwortung von Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer erstellt. (Bildquelle: Ingenics AG)

(Ulm) – Mehr denn je ist die Entwicklung von Auslandsstandorten fester Bestandteil der Wachstumsstrategien vieler großer und auch immer mehr mittelständischer Unternehmen. Dabei spielen sowohl die Nutzung attraktiver Produktionsfaktoren als auch die Erschließung neuer Märkte in räumlicher Nähe zu wichtigen Kunden wichtige Rollen. Unbestritten ist, dass Industrieunternehmen die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs desto besser bewältigen, je gezielter sie die Chancen der Globalisierung zu nutzen verstehen. Aus diesem Grund hat Ingenics die erstmals 2015 veröffentlichte Studie „Benchmark internationaler Produktionsstandorte“ weiterentwickelt und aktualisiert.

Wer sich auf einen Produktionsstandort festlegt, ohne seine Entscheidung durch Heranziehung sämtlicher verfügbarer Informationen und Erkenntnisse abgesichert zu haben, handelt riskant. Von vornherein den richtigen Standort zu wählen, ist deshalb durchaus eine strategisch bedeutende Aufgabe.

Mit der Neuauflage der Studie „Benchmark internationaler Produktionsstandorte“ bietet die Ingenics AG ihren Kunden bei derartigen Herausforderungen mit Daten, Fakten, Bewertungen und Schlussfolgerungen eine fundierte Entscheidungsgrundlage. Sie wurde unter der Verantwortung von Ingenics CEO Prof. Oliver Herkommer erstellt. „Ingenics stellt mit dieser neuen Studie vor allem den deutschen Industrieunternehmen wichtige Entscheidungshilfen zur Verfügung“, erklärt Prof. Oliver Herkommer.

Die aktualisierte Studie „Benchmark internationaler Produktionsstandorte“ steht ab sofort auf der Ingenics Webseite zum kostenfreien Download zur Verfügung unter: https://www.ingenics.de/download-studie-benchmark-2017

Deutschland ist der neue Benchmark, USA auf Platz zwei

Um Potenziale und Risiken einschätzen und fundierte Hilfe für Verlagerungsentscheidungen geben zu können, hat Ingenics mithilfe eines eigens entwickelten Modells die Wettbewerbsfähigkeit attraktiver Produktionsländer analysiert und aktuelle Entwicklungen recherchiert. Darüber hinaus wurden Studien aus vielen Ländern und Unternehmen sowie die makroökonomischen Kennzahlen analysiert, um auch die Frage, welche Länder in Zukunft als Produktionsstandorte an Bedeutung gewinnen werden, fundiert beantworten zu können.

Die USA und Deutschland stellen noch immer den Benchmark für Entscheidungen über Produktionsstandorte bezüglich der industriellen Wettbewerbsfähigkeit dar. Und noch wiegen die hohe Zulieferer- und Infrastrukturqualität sowie der zuverlässige und stabile politische und rechtliche Ordnungsrahmen schwer genug, um sich gegen „Newcomer“ zu behaupten. Dennoch holen einige aufstrebende Staaten auf: attraktive Mitspieler, die viele Voraussetzungen mitbringen, um den Etablierten in Zukunft die Benchmark-Position streitig machen zu können.

Neun der untersuchten dreizehn Länder konnten ihren „Score“ aus der früheren Studie verbessern, fünf davon – darunter Deutschland – sogar erheblich. Vier Länder blieben deutlich hinter ihrem früheren Ergebnis zurück. In der Rangfolge gibt es aber lediglich zwei Platzwechsel: Zum einen hat sich Deutschland an den USA vorbeigeschoben und ist nun in der Gesamtbetrachtung Benchmark für die Wettbewerbsländer. Zum anderen konnte Mexiko in die „Top Ten“ aufsteigen und Indonesien auf Rang elf verweisen. Mexiko hat zuletzt an Attraktivität und Qualität gewonnen – seiner geografischen Lage verdankt es die Rolle als prädestinierter Standort zur Erschließung der nord- und südamerikanischen Märkte. Ob das Land diese Position unter veränderten Bedingungen auf dem US-Markt halten können wird, lässt sich noch nicht beurteilen.

Konkrete Empfehlungen sind direkt ableitbar

Obligatorisch wird die Methodik zur Bewertung der Qualität der ausgewählten Standorte in den Potenzialländern sowie der detaillierten Gegenüberstellung der ermittelten Studienergebnisse beschrieben. Zusätzliche Bedeutung gewinnt die Studie durch die Verknüpfung mit dem Produkt „Ingenics Strategische Bedarfsanalyse“, mit dessen Hilfe Berater und Kunden auf der Basis standardisierter Tools gemeinsam die geeigneten Maßnahmen für die Absicherung der Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ermitteln. Vor allem aber gibt die Studie Aufschluss darüber, welche Länder in der nahen und mittleren Zukunft eine herausragende Bedeutung als Produktionsstandorte haben werden.

Um die Entwicklung, den aktuellen Stand und die Prognosen vergleichbar zu halten, wurden dieselben Produktionsstandorte wie zuletzt analysiert und dieselbe Berechnungsmethodik angewendet. Das Ranking zeigt im Vergleich zum Benchmark, wie einzelne Länder z. B. bezüglich der Kategorien Kosten oder Personalverfügbarkeit aufgestellt sind. Bedeutende Entwicklungen innerhalb der vergangenen beiden Jahre werden aufgezeigt und Trends abgeleitet. Die Fragestellung wird stets von speziellen Branchenanforderungen, individuellen Unternehmenszielen und Visionen bestimmt. Bei Betrachtung aller unternehmensspezifischen Gegebenheiten und vor dem Hintergrund konkreter Verlagerungsmotive können dann konkrete Empfehlungen erfolgen.

Die Benchmark-Standorte müssen sich auf stärker werdende Wettbewerber einstellen. „Es ist keine Frage, dass sich etablierte Akteure wie Deutschland und die USA in zunehmendem Maße mit Wettbewerbern auseinandersetzen müssen, die ihnen in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und Standortqualität den Rang abzulaufen versuchen“, erklärt Prof. Oliver Herkommer. „Es wird aber auch deutlich, dass gerade Deutschland, etwa im Bereich komplexer Produktionsstrukturen, und die USA, vor allem bei energieintensiven Herstellungsprozessen, sehr gute Karten haben.“

Die Bedeutung der Identifikation signifikanter Faktoren für die Bewertung der Standortqualität eines Landes kann kaum hoch genug eingeschätzt werden. „Für die Schaffung einer strategisch optimalen Ausgangsposition im Wettbewerb sind proaktive Analysen unverzichtbar“, so Prof. Herkommer. „Mit dieser Studie stellen wir einen Guide zur Verfügung, der Fehlentscheidungen bereits in einer frühen Phase unwahrscheinlich macht.“ Die Struktur der Studie mache es auch möglich, aus dem Verlagerungsmotiv entsprechende Rückschlüsse zu ziehen. So könnten Unternehmen auf der Basis von reellen Daten und Fakten optimale Lösungen erarbeiten. „Wenn das in Zusammenarbeit mit Ingenics geschieht, profitiert der Kunde darüber hinaus von unserer langjährigen intensiven Beschäftigung mit dem Thema Standortwahl.“

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Mai 25 2014

Optimale Standortwahl eines Unternehmens

Optimale Standortwahl eines Unternehmens

Michael Fridrich

In den letzten zwei Jahrzehnten sind viele Unternehmen flexibler geworden und haben ihre Standorte ins Ausland verlagert, um ihre Produktionskosten zu verringern. Die Reduzierung der Kosten wurde dabei teilweise durch niedrigere Lohn- und Energiekosten und zum anderen Teil durch öffentliche Förderungen realisiert. Inzwischen kehren jedoch manche Unternehmen wieder nach Deutschland zurück, weil ihnen die hohe Qualität ihrer Produkte wichtiger ist als die zu realisierenden Kostenvorteile im Ausland. Fast alle Kommunen und Regionen in Deutschland bieten attraktive Wirtschaftsförderungen, um die Ansiedlung von Unternehmen im eigenen Land zu fördern.

Die Entscheidung für den richtigen Standort hängt von verschiedenen Faktoren ab, die gegeneinander abzuwägen sind. Die Kosten, die durch den Standort entstehen, haben einen großen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. An erster Stelle steht deshalb die Identifizierung der für die eigene Geschäftstätigkeit entscheidenden Standortfaktoren.

Die Auswahl eines geeigneten Grundstücks für den Unternehmenssitz oder einen Produktionsstandort beinhaltet neben den anfallenden Grundstückskosten auch die Höhe der regelmäßig zu zahlenden Mieten, die Entsorgungskosten, die abzuführenden Gewerbesteuern sowie die örtlichen Energiepreise.

Dem Bebauungsplan kann man entnehmen, ob es sich bei dem avisierten Standort um ein Gewerbe- oder Industriegebiet handelt oder sogar um ein Wohn- und Mischgebiet. Von diesen Standorttypen hängen mögliche Auflagen ab, die bei einer Niederlassung des eigenen Unternehmens zu erfüllen sind. Deshalb ist es wichtig, vor einer Entscheidung entsprechende Recherchen beim örtlichen Baurechtsplanungsamt einzuholen.

Ein weiterer zu prüfender Punkt ist die örtliche Wettbewerbssituation. Sind bereits konkurrierende Betriebe mit einem ähnlichen Angebot vor Ort, die die eigenen Umsatzchancen beeinträchtigen? Auskünfte darüber erhält man bei den örtlichen Handwerkskammern, Innungen, Industrie- und Handelskammern oder den Branchenverbänden.

Ein wichtiges Kriterium für die optimale Standortwahl ist auch die vorhandene Infrastruktur. Welche Verkehrs-, Telekommunikations- oder Energiestrukturen braucht das eigene Unternehmen? Bei der Auswahl der Verkehrsanbindung sind neben schnellen Lieferzeiten für die eigenen Kunden auch eine gute Erreichbarkeit für Zulieferer und andere Dienstleister entscheidend. Niedrige Logistik- und Transportkosten können dem eigenen Unternehmen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Neben einer optimalen Infrastruktur ist es von besonderer Bedeutung, einen guten Zugang zum Arbeitsmarkt und damit zu interessanten Fach- und Führungskräften zu haben. Positiv macht sich hier bemerkbar, wenn sich in der Nähe eine Fachhochschule oder Universität befindet, die in den entsprechend benötigten Fachgebieten junge Nachwuchskräfte ausbildet.

Als letztes Kriterium sollte man unbedingt einen Blick auf regionale Fördermittel der Kommunen oder Regionen, der Länder, des Bundes und auch der Europäischen Union werfen und recherchieren. Die Förderungen reichen von gesenkten Lohnkosten und Gewerbesteuern bis hin zu Investitionszuschüssen. Weitere Informationen hierzu findet man auf der Homepage der Kreditanstalt für Wiederaufbau ( www.kfw.de ) und auf der Website http://europa.eu.
Bildquelle:kein externes Copyright

Jahrgang 1965, Businesstrainer, Berater und Coach, Diplom-Betriebswirt, Dozent an der FH Aachen für Unternehmensgründung und Persönlichkeitsentwicklung, Reiss Profile Master, geprüfter Trainer und Berater nach BDVT und BaTB, zertifizierter Verkaufsleiter Deutsche Verkaufsleiter-Schule.

Er schöpft aus über 20 Jahren erfolgreicher Berufserfahrung in Marketing und Vertrieb, davon allein 15 Jahre in diversen Managementfunktionen, zuletzt als Geschäftsführer.

Als Spezialist für die Bereiche Führung und Vertrieb bietet er mittelständischen Unternehmen aus Industrie und Dienstleistung drei Schwerpunkte an: Business-Coaching, Firmentrainings sowie Offene Abendtrainings.

Michael Fridrich erhielt 2009 einen Trainerpreis in der Kategorie „Bestes Seminarkonzept“, 2012 einen Unternehmerpreis und ist darüber hinaus ein gefragter Redner und Autor verschiedener Fachbeiträge, u.a. in der Zeitschrift Spitzenkompetenz, Spiegel Online, Zentrada, Außendienst Informationen. Der Experte für Führung und Vertrieb redet und handelt einfach Klartext.

Jeden Monat präsentiert Michael Fridrich in seinem Newsletter ein fachliches Thema, aktuelle Termine und weitere Informationen rund um Businesstraining & Beratung.

Michael Fridrich Businesstraining & Beratung
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Mai 3 2012

Wettbewerbsanalyse macht den Standortcheck erst rund

beDirect liefert Businessdaten für das Geomarketing-Portfolio Geovista der Deutschen Post

Wettbewerbsanalyse macht den Standortcheck erst rund

Illustration Geovista-Standortcheck

Wer ein Einzelhandelsgeschäft eröffnen, eine Filiale einrichten oder einen Handwerksbetrieb aufnehmen will, braucht vor allem eines: genügend Kunden. Entscheidend für gute Umsätze ist daher die Wahl des richtigen Ortes. Mit ihrem neuen Geovista-Standortcheck schließt die Deutsche Post eine Marktlücke. Das Online-Tool ermöglicht erstmals auch kleineren Unternehmen und Existenzgründern eine verlässliche, bezahlbare Standortanalyse mit sehr fein einstellbaren Profilen. Großen Unternehmen und Filialisten bietet das neue Geomarketing-Portfolio darüber hinaus individuelle Lösungen an. Dafür stellen die besten Datenpartner Deutschlands ihr Know-how zur Verfügung.

Erfolgsfaktor Businessdaten
Die potenziellen Neukunden sind nicht der einzige Erfolgsfaktor für die erfolgreiche Standortwahl. Mindestens ebenso wichtig ist das Wettbewerbsumfeld. Dazu braucht man aktuelle, aussagekräftige Businessdaten. Eine der großen Stärken des neuartigen Checks ist die lokale Wettbewerbsanalyse. Hier werden alle aktuellen Daten und Zusatzinformationen von beDirect geliefert. beDirect ist ein Joint Venture von arvato und Creditreform. Das Gütersloher Unternehmen gehört in Deutschland heute zu den marktführenden Dienstleistern im Bereich Data Quality und B2B-Daten.

In dieser Kombination einmalig
„Die Kombination von Consumer-Daten, auf die sich die Deutsche Post spezialisiert hat, mit den mehr als zehn Millionen Business-Daten, die wir ständig aktualisieren, macht Geovista so einzigartig“, weiß Jan Grundmann, Sales Consultant bei beDirect. „In dieser hohen Spezialisierung kann das kaum ein anderer Anbieter leisten.“ Mit Geovista setzen die beiden Unternehmen eine bereits bestehende Zusammenarbeit fort. Beide Partner legen besonders großen Wert auf Datenschutz. Sämtliches Material entspricht voll den gesetzlichen Anforderungen. Ebenso entscheidend ist aber der gleiche hohe Anspruch an die Aktualität der Daten und an die Qualität der Darstellung.

Jetzt ausprobieren
Für die Wettbewerbsanalyse werden die Daten der Mitbewerber als Adressenliste ausgegeben und auf einer Karte visualisiert. Die abschließende Ergebniszusammenfassung im PDF-Format zeigt eine umfangreiche Standortprognose – mit detaillierten Daten, unter anderem zum Umfeld, zum Umsatzpotenzial und zum Wettbewerb. Alle Begriffe sind ausführlich erläutert, so dass für die Auswertung kein Vorwissen erforderlich ist.
Mehr Informationen und der direkte Einstieg in den Standortcheck: <a href=“http://www.deutschepost.de/geovista„>www.deutschepost.de/geovista.

Über beDirect GmbH & Co. KG

beDirect in Gütersloh wurde 2001 als Joint Venture von arvato, dem Outsourcing-Spezialist aus dem Hause Bertelsmann, und Creditreform, der größten Wirtschaftsaufkunftei Deutschlands, gegründet. 100 Mitarbeiter an sechs Standorten in Deutschland bieten den Kunden aus Telekommunikation, Handel, Finanzdienstleistungen, Behörden und anderen Branchen Adressen, Daten und Individuallösungen für die Kundengewinnung und die Bestandskundenpflege. www.bedirect.de

Kontakt:
beDirect GmbH & Co. KG
Elena Baeder
Carl-Bertelsmann-Straße 105?107
33311 Gütersloh
info@bedirect.de
+49 5241 80-45600
http://www.bedirect.de

Jul 6 2011

Die richtige Standort-Wahl für Ihr Unternehmen

Neugründer sind mit vielen Fragen konfrontiert: Vom Alleinstellungsmerkmal über die Betriebsgröße bis hin zu Geldquellen stehen so viele maßgebliche Entscheidungen an, dass der Wahl des Unternehmens-Standortes oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird: Gerade Klein- und Kleinstgründer wählen ihren Unternehmenssitz oft einfach nach der Nähe zur eigenen Wohnung oder der geringsten Ladenmiete aus. Aber was anfangs lukrativ oder zeitsparend erscheint, kann bald zum entscheidenden Faktor für den betrieblichen Misserfolg werden.

Görlitz, 05. Juli 2011 (jk) – „Die Kriterien zur Standortwahl variieren stark nach Branche und Größe des Unternehmens“, erklärt Gründungsexperte und Unternehmensberater Dipl.-Kaufmann Andreas Schilling. „Das heißt ein angehender Buchladen-Besitzer muss bei der Standortwahl für sein Unternehmen ganz andere Statistiken aufstellen als zum Beispiel ein mittelständischer Lebensmittel-Hersteller. Es gibt sogenannte harte Standort-Faktoren, die sich in Zahlen und Daten darstellen lassen und einen messbaren Erfolgswert für das Unternehmen haben, und weiche Faktoren (in der Regel Wohnumfeld, Umweltqualität, Freizeitwert), die eher für nicht messbare Erfolgskriterien wie beispielsweise die Mitarbeitermotivation erheblich sind. Für www.alg-zuschuss.de hat der Experte die wichtigsten Faktoren für den Unternehmens-Standort zusammengestellt:

Kunden
Dieser Standortfaktor ist in erster Linie für Unternehmen des Einzelhandels relevant: 70 % aller potenziellen Kunden wohnen nur bis zu 5 Minuten entfernt vom Standort! Hierzu gehört auch die Verkehrsinfrastruktur: Welche Anfahrtswege müssen die Kunden in Kauf nehmen? Studien zufolge sind 30 Minuten die Höchstgrenze für einen Anfahrtsweg zum Einkauf; das entspricht der äußeren Grenze des unternehmerischen Einzugsgebiets. Allerdings variieren die Werte auch in Abhängigkeit von der Siedlungsdichte.

Konkurrenz
Hier müssen zwei Fragen beantwortet werden: 1. Wie viel Konkurrenz gibt es? 2. Wie gut ist sie? Wird ein Standort trotz hochwertiger Konkurrenz gewählt, ist es notwendig, sich durch abweichende Angebote oder Dienstleistungen möglichst stark von ihr abzuheben; schon ein abweichendes Ladenimage kann bei ähnlicher Produktpalette eine andere Kundschaft anlocken.

Gewerbefläche
Manche Standorte sind nur für bestimmte Unternehmenstypen verfügbar. Ob eine Gewerbefläche als Standort genutzt werden kann, hängt oft auch vom Baurecht ab.

Kosten
Neben der Miete bzw. dem Immobilienkaufpreis spielt auch die Höhe der Gewerbesteuer eine Rolle. Die Gewerbesteuersätze sind von Seiten der jeweiligen Kommunen gegeben und können stark voneinander abweichen. Bei Miet- oder Pachtpreisen ist das Preis-Leistungsverhältnis genauso maßgeblich wie der Rahmen, den der Gründungsfinanzplan vorgibt. Sind die Nebenkosten im Vergleich zu anderen Objekten angemessen? Doch Vorsicht: Sind alle anderen Faktoren optimal, sollte allein wegen einer günstigeren Miete oder Pacht kein schlechterer Unternehmens-Standort gewählt werden! Studien ergaben, dass Standorte, die allein aus Kostengründen gewählt wurden, später häufig zu erzwungenen (und teuren) Standortwechseln geführt haben.

Lesen Sie im zweiten Teil, welche Rolle Zulieferer, Arbeitskräfte und örtliche Kapitalgeber bei der Standortwahl spielen!

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