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Mai 3 2018

Anti-Zucker-Hype lässt die größeren Gefahren durch Salz vergessen

Anti-Zucker-Hype lässt die größeren Gefahren durch Salz vergessen

Die durch übermäßigen Zuckerverzehr verursachten Gesundheitsgefahren kursieren momentan in allen Medien. Zucker verursacht Übergewicht und Fettleibigkeit sowie zahlreiche andere Erkrankungen, wie z.B. Karies, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kritisiert werden vor allem die versteckten Zucker, die die Industrie auch herzhaften Produkten zusetzt, sowie die verstärkte Werbung mit Kindern als Zielgruppe. Dass all dies ein Problem darstellt, daran besteht kein Zweifel. Dass der übermäßige Verzehr von Salz jedoch eine noch viel größere Gesundheitsgefahr mit sich bringt, wird durch diesen Anti-Zucker-Hype von vielen leider übersehen.

Salz ist jedes Jahr verantwortlich für weltweit 1,65 Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle
Natrium nehmen wir überwiegend in Form von Natriumchlorid zu uns, also als Kochsalz. In einer großen Studie untersuchten Forscher der Elite-Universität Harvard den Einfluss des weltweiten Natriumverzehrs auf die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu verwendeten sie Daten zur Natriumzufuhr aus 66 Ländern und werteten 107 klinische Studien zu den Auswirkungen von Salz auf Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie 247 Studien zur weltweiten Natriumzufuhr aus, die von insgesamt 488 Wissenschaftlern in 50 Ländern im Rahmen der Global Burden of Diseases-Studie durchgeführt wurden. Die Studie ergab für das Jahr 2010 eine weltweite durchschnittliche Natriumzufuhr von täglich 3,95 g (2,18 g – 5,51 g) (Referenzwert: 2 g pro Tag). Die Salzzufuhr wird in Studien meist anhand von Fragebögen erfasst. Die erfassten Werte liegen dabei meist deutlich unter der Realität.
Die zu hohe Natriumzufuhr in Form von Salz verursachte weltweit 1,65 Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle (davon 61,9 % bei Männern und 38,1 % bei Frauen) und war damit für fast jeden zehnten Herz-Kreislauf-Todesfall verantwortlich. Über eine halbe Million der Betroffenen (40,4 %) waren jünger als 70 Jahre (Mozaffarian et al., 2014). Der Erstautor der Studie, Prof. Dariush Mozaffarian, sagt zu diesem Ergebnis, die Belastung durch Salz sei viel höher als die durch Getränke, die mit Zucker gesüßt sind. Der Grund: Salz wird praktisch allen verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt (Diets in Review, 2013).

Stressiger Lebensstil und Übergewicht machen Salz viel gefährlicher
Viele von uns hetzen heutzutage der Zeit hinterher und fühlen sich ständig gestresst. Was kaum jemand weiß: Dauerstress bringt eine hormonelle Umstellung des Körpers mit sich und erhöht die Spiegel von Cortisol und Aldosteron. Beide Hormone bewirken, dass Wasser und Salz in der Niere rückresorbiert werden, während die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Calcium verstärkt ausgeschieden werden. Durch die übermäßige Rückresorption von Wasser und Salz in den Nieren wird das Bindegewebe zunehmend aufgeschwemmt (Ödeme). Vor allem steigt auch der Blutdruck, was meist kein Krankheitsgefühl auslöst. Dabei wird vergessen, dass weltweit erhöhter Blutdruck – sogar noch vor dem Rauchen – inzwischen die Hauptursache für eine Invalidisierung oder einen frühzeitigen Tod ist. Weitere Folgen der Kombination von Stress und Salz sind Erschöpfung, Übergewicht, Immunschwäche, Muskelschwäche, Knochenabbau, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall – um nur ein paar zu nennen.

Natrium – viel zu viel bei fast allen
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt für Kochsalz einen Orientierungswert von 6 g pro Tag. Bei den vor Kurzem überarbeiteten Schätzwerten für die angemessene Zufuhr empfiehlt sie jedoch täglich 1,5 g Natrium und 2,3 g Chlorid, umgerechnet in Kochsalz wären das 3,8 g (DGE, 2017). Damit stimmt sie mit der Empfehlung der American Heart Association (AHA) überein, die täglich nicht mehr als 1,5 g Natrium (= 3,8 g Salz) empfiehlt (AHA, 2013). Die Empfehlung der WHO liegt bei 2 g Natrium (= 5 g Salz) pro Tag (WHO, 2013).
In Deutschland nehmen die meisten Menschen deutlich mehr Natrium auf: Bei den Männern sind es im Durchschnitt 3,6-4,5 g am Tag (Elliot und Brown, 2006; MRI, 2013), das entspricht 9,2-11,4 g Kochsalz täglich. Die Hauptquellen für Natrium sind Brot, Fertignahrungsmittel, salzige Würzen und Fleischwaren.

Lebensmittelindustrie und Politik stehen in der Verantwortung
Es wird höchste Zeit, dass Politik und Medien die immense Bedrohung der Gesundheit durch eine erhöhte Salzzufuhr erkennen und thematisieren, damit endlich in der Lebensmittelindustrie die erforderliche Salzreduktion erfolgt.
Während dutzende der exotischsten Salzsorten aus aller Welt die Supermarktregale füllen, von denen doch alle im Wesentlichen aus dem gleichen schädlichen Natriumchlorid bestehen, fehlen sinnvolle Salzersatzprodukte. In anderen Ländern sind diese bereits seit vielen Jahren im Einsatz und im Supermarkt erhältlich.
Ohne einen Bewusstseinswandel beim Kunden und politische Vorgaben wird sich in Deutschland wenig ändern. Weltweit bildet unser Land in Sachen Salzreduktion das Schlusslicht. Das lässt sich schon daran erkennen, dass zwar tausende kalorien- und zuckerreduzierte, kaum jedoch salzreduzierte Produkte angeboten werden. Da sich Salz vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln versteckt, wird eine Verbesserung nur in Zusammenarbeit mit den großen Lebensmittelkonzernen möglich sein. Diese folgen aber leider meist nur aktuellen Trends und nicht der Sinnhaftigkeit und der Verantwortung gegenüber ihren Kunden.
In Finnland wurde erkannt, dass die Ernährung wesentlich zur hohen Herz-Kreislauf-Sterblichkeit beiträgt, und so konnten durch Kampagnen zur Salzreduktion und kaliumreichen Ernährung der Natriumverzehr um 40 % und die Sterblichkeit durch Schlaganfälle und Herzerkrankungen um 80 % gesenkt werden (WASH, 2008). Europaweit gibt es keine erfolgreichere Präventionsmaßnahme!

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

Kontakt
Dr. Jacobs Institut
Dr. rer. nat. Susanne Cichon
Egstedterstraße 46
55262 Heidesheim

info@drjacobsinstitut.de
http://www.drjacobsinstitut.de

Apr 23 2018

Was ist Pferdecoaching?

Was ist Pferdecoaching?

Gerhard J. Krebs, HorseDream Geschäftsführer, Führungskräftetrainer und Coach.

HorseDream hat 1996 angefangen, Pferde im Coaching für Führungskräfte einzusetzen. Daraus ist in 20 Jahren ein weltweites Konzept geworden. Heute arbeiten rund 150 lizenzierte HorseDream Partner und über 300 Mitglieder der EAHAE International Association For Horse Assisted Education in mehr als 40 Ländern auf Basis dieses Konzepts.

Beim Pferdecoaching – oder Horse Assisted Coaching – ist der Coachee mit professioneller Begleitung eines Pferdecoachs mit Pferden zusammen. Es geht dabei um Kommunikation, Führung, Konfliktbearbeitung, Change Management, persönliche Entwicklung, Karriereplanung, Work-Life-Balance, Stressabbau, Burnoutprävention, Zieldefinition, das Überwinden von Hindernissen, Trauerarbeit oder andere Themen, die einer Bearbeitung bedürfen.

Pferde sind für diese Arbeit geeignet, weil sie sensibel auf die Befindlichkeiten, Gefühle, Verhaltensweisen und Intentionen der Menschen reagieren. Die HorseDream Pferde leben zusammen in einem Gruppenverband und sind gewohnt mit Menschen umzugehen, die noch niemals etwas mit Pferden zu tun hatten.

Ein Pferdecoaching hilft nachhaltig Ängste abzubauen, sich mit negativen Gefühlswelten auseinanderzusetzen und die eigene Komfortzone zu verlassen. Das Coaching kann allein, paarweise oder für ganze Teams sinnvoll sein. Es kann stundenweise über einen längeren Zeitraum stattfinden oder als Initialzündung an einem Tag wirken.

HorseDream bildet seit 2004 auch Trainer und Coachs für das Pferdecoaching aus.

HorseDream ist der Pionier der pferdegestützten Aus- und Weiterbildung. Seit mehr als 20 Jahren ist das Unternehmen auf Führungstrainings und Teamentwicklung mit Pferden als Medium spezialisiert. Auf der Basis dieses Konzepts arbeiten inzwischen weltweit über 150 lizenzierte HorseDream Partner. Gut 400 TrainerInnen sind durch die HorseDream Train the Trainer Seminare gegangen und bieten pferdegestützte Seminare haupt- oder nebenberuflich an. Mehr als 300 Mitglieder hat die von HorseDream 2004 gegründete EAHAE International (früher European) Association for Horse Assisted Education.

Kontakt
G&K HorseDream GmbH
Gerhard Krebs
Lichtenhagener Straße 8
34593 Knüllwald
056859224233
gjk@horsedream.com
http://www.horsedream.de

Apr 17 2018

Gezeiten Haus AkademieGruppe beim 5. Quality Life Forum in Kitzbühel

„Lebensqualität 4.0 – Digitalisierung macht glücklich!“

Gezeiten Haus AkademieGruppe beim 5. Quality Life Forum in Kitzbühel

Gezeiten Haus Klinik Schloss Eichholz

In einer immer mobiler werdenden und globaler agierenden Gesellschaft kommt gerade der Bewusstmachung unserer Wurzeln eine besondere Bedeutung für die psychische Stabilität und persönliche Entwicklung zu. Wie manage ich mich und mein Umfeld trotz Digitalisierung zu einem glücklichen und erfolgreichen Leben? Wie schaffen wir nachhaltige Lebensqualität in der digitalisierten Arbeits- und Berufswelt? Warum ist künstliche Intelligenz keine Bedrohung, sondern die neue Basis für unser Glück? Diese Fragen und Themen werden unter anderem von Dr. Manfred Nelting und anderen Experten der Gezeiten Haus Akademie Gruppe im Rahmen des 5. Quality Life Forums „Lebensqualität 4.0 – Digitalisierung macht glücklich!“ vom 21. bis 24. Juni 2018 in Kitzbühel beantwortet und diskutiert. werden – präsentiert von FOCUS Online, moderiert von Wolfram Kons (RTL), besucht und erlebt von über 200 Persönlichkeiten, Entscheidern und Netzwerkern.

Mehr Informationen zum Forum und Teilnahme-Möglichkeiten ersehen Sie bitte hier: www.qualitylifeforum.com

Die Gezeiten Haus Akademie gehört zur Gezeiten Haus Gruppe, die unter ihrem Dach mehrerePrivatkliniken für psychosomatische Erkrankungen vereint. Die Akademie wurde 2009 von Elke und Dr. Manfred Nelting gegründet mit dem Wunsch, das vorhandene Wissen und die langjährigen Erfahrungenaus den Gezeiten Häusern zu teilen, zu kommunizieren und dabei insbesondere das Thema Burn-outund Stress-Prävention anhand von gezielter Lebenspflege voranzutreiben. Seit 2017 wird die Akademie von Frederik Nelting geleitet – auch er wird beim Quality Life Forum zu hören sein.
Die Behandlungsschwerpunkte ders Gezeiten Haus Gruppe privaten Fachkrankenhauses auf Schloss Wendgräben liegen unter anderem in der integrativen Akutbehandlung von Erwachsenen und Jugendlichen mit psychischen und psychosomatischen Störungen, insbesondere: Impulskontrollstörungen, Depressionen, Burnout, Traumafolge-Störungen, Bindungsstörungen, ADHS, Verhaltenssüchte sowie e, Essstörungen.

Mehr Informationen ersehen Sie bitte auf unserer Homepage www.gezeitenhaus.de

Das Gezeiten Haus begleitet Menschen unter anderem bei Depression, Burn-out, Tinnitus, Angst- und Panik-Störungen sowie chronischen Schmerzen und unterstützt sie dabei, neue Wege zu gehen. Der Ansatz des Gezeiten Hauses ist es, den Menschen von Herzen willkommen zu heißen und ihn in Begegnungen auf seinem Weg zu einer nachhaltigen Heilung zu begleiten. Um Symptome ganzheitlich deuten und einschätzen zu können, braucht es multiprofessionelle Kompetenzen, langjährige Erfahrung und die Kenntnis über neueste Forschungsergebnisse – hierfür steht das Gezeiten Haus. Die Symptome der Patienten dienen hierbei als Wegweiser für einen interdisziplinären und multimodalen Therapieplan.

Für Presse-Anfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an Frau Corinna Busch, busch@mediaforpeople.de

Pressekontakt:
media for people UG
Ansprechpartner: Corinna Busch
Riesstraße 21
53113 Bonn
E-Mail: busch@mediaforpeople.de
Telefon: 0228 / 24 93 51 87

Das Gezeiten Haus begleitet Menschen unter anderem bei Depression, Burn-out, Tinnitus, Angst- und Panik-Störungen sowie chronischen Schmerzen und unterstützt sie dabei, neue Wege zu gehen. Der Ansatz des Gezeiten Hauses ist es, den Menschen von Herzen willkommen zu heißen und ihn in Begegnungen auf seinem Weg zu einer nachhaltigen Heilung zu begleiten. Um Symptome ganzheitlich deuten und einschätzen zu können, braucht es multiprofessionelle Kompetenzen, langjährige Erfahrung und die Kenntnis über neueste Forschungsergebnisse – hierfür steht das Gezeiten Haus. Die Symptome der Patienten dienen hierbei als Wegweiser für einen interdisziplinären und multimodalen Therapieplan.

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Gezeiten Haus Klinik Schloss Eichholz
Corinna Busch
Urfelder Straße 221
50389 Wesseling
0228 74 88 101
busch@mediaforpeople.de
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Mrz 31 2018

Stress & Burnout sind vermeidbar

Weit über 100 Symptome werden beschrieben, die alle bei Stress und Burnout möglich sind.

Stress & Burnout sind vermeidbar

Stress & Burnout

Mit Burnout wird ein Gesundheitszustand beschrieben, der auch im Ayurveda seit alters her bekannt war und beschrieben wurde.
Burnout ist ein moderner Begriff, der zugrunde liegende Gesundheitszustand ist aber gar nicht so neu, es ist ein Verausgabungs-Syndrom.

Große Probleme sollten dann gelöst werden, solange sie noch klein sind. Sinnigerweise können auch gestresste Menschen und auch Menschen mit „Burnout“ viele Zeichen beschreiben, die auf das Ungleichgewicht schon lange vor der Dekompensation hindeuteten. Leider werden diese Zeichen von den Betroffenen nicht ernst genommen – ja oft sogar verdrängt.

Viele der ursächlichen Symptombeschreibungen von Stress und Burnout sind Vata-Störungen. Sicher, mit der Zeit kommen dann auch die Pitta- und Kapha-Störungen dazu. Es ist im Ayurveda bekannt, dass man nur lange genug warten muss bis man eine Tri-Dosha-Störung hat.
Stress – neutral betrachtet – beschreibt eine sehr große körperliche oder seelische Belastung.
Das kann eine Krise oder eine besondere Belastungs-Situation im Leben sein. Ob es negative Auswirkungen hat, das hat vor allem mit dem Faktor Zeit zu tun. Die Dauer der Stresseinwirkung ist ein wichtiger Parameter, ob Stress kompensiert werden kann oder ob eine Dekompensation zur Krankheit führt.

Aber es gibt noch weitere, sehr subtile und individuelle Faktoren, die dafür verantwortlich sind, ob ein Mensch mit Stress umgehen kann oder ob er mit der Zeit immer mehr in ein Verausgabungs-Syndrom kommt, dem Burnout.
In der heutigen Zeit sprechen wir von Resilienz – wenn es darum geht, wie sehr wir uns auf solche Ausnahmesituationen einstellen können. Gemeint sind ganz besondere Fähigkeiten, die ein Mensch im Laufe seines Lebens entwickeln kann, z.B.:
sich auf Ausnahme-Situationen einstellen zu können und die Gabe, wieder aus eigenen Stücken ins Gleichgewicht zu kommen.

Besonders hoch ist dabei die Fähigkeit zu werten, aus solchen Ausnahme-Situationen auch noch gestärkt rauszugehen. Das kann die Einsicht sein, dass genug ist und dass man etwas ändern muss. Aber auch das konsequente Handeln, das Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Nach ayurvedischer Sicht ist aber auch die eigene Konstitution mit ausschlaggebend dafür, wie ein Mensch mit Stress umgeht.

Vata-Konstitutionen neigen dazu, schnell in Stress zu kommen. Alleine die Angst, etwas nicht meistern zu können, kann schon das „sich überfordert fühlen“ mit beeinflussen. Sie haben aber auch häufig keine Durchhaltekraft, um solche Situationen auf Sicht auszuhalten, oder auch verändern zu können. Für Vata-Konstitutionen ist es also besonders wichtig, schnell eine Situation zu erkennen, die auf Dauer die eigene Kraft überfordert. Sie sollten dann auch den Mut haben, dazu zu stehen und möglichst schnell professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, damit sie wieder ins Gleichgewicht kommen können.

Pitta-Konstitutionen sehen Stress oft einfach nur als eine Herausforderung – die ihnen sogar eine „kick“ gibt. Manche Pitta-Typen neigen auch dazu, ein Leben ohne Stress als „etwas langweilig“ zu betrachten. Hier ist ein gutes Einschätzen von der Stress-Situation wichtig, damit „Dauerstress“ nicht die eigene Kraft übersteigt. Das kann zwar lange dauern, hat dann aber oft sehr drastische Auswirkungen.
Für diese Konstitutionen ist der Rat, achtsamer mit den eigenen Ressourcen umzugehen sicher sinnvoll – sie neigen nämlich dazu, an die eigenen Grenzen zu gehen und diese oft auch noch zu überschreiten, um dann, wenn sie es wieder einmal geschafft haben, stolz auf sich zu sein.
Doch ist auch bei Pitta-Konstitutionen die Leistungsfähigkeit nicht unermesslich. Oft wird hier der Körper erst völlig am Ende sein – dieses Ende ist dann der völlige Zusammenbruch. Erst dann erkennen oft die Pitta-Konstitutionen dass auch sie Grenzen haben.

Kapha-Konstitutionen neigen relativ selten dazu, sich zu überfordern. Sie haben von Natur aus eher eine Gemütlichkeit mit in die Wiege gelegt bekommen, was Ihnen durchaus auch davor bewahrt, sich zu überfordern.
Manchmal wird das in unserer Leistungsgesellschaft belächelt – doch genauer betrachtet ist es durchaus eine nützliche Gabe, rechtzeitig zu erkennen, wann die Grenze erreicht ist. Es kommen aber auch bei Stress und Burnout Ungleichgewichte von Kapha vor – diese sind aber aufgrund der Verausgabung beschreibbar.

Stress hilft uns, „Höchst-Leistungen zu bringen“, um z.B. eine Krise oder Herausforderung meistern zu können. Die Körperleistung wird durch spezifische Hormone (z.B. Adrenalin) hochgefahren.
Wichtig ist dabei, an Regeneration zu denken. – Wir kennen heute den Begriff: Work/Life Balance. …und auch in der modernen Medizin und, in der Ganzheitsmedizin ist diese physiologische Erkenntnis bekannt.
Offensichtlich ist das aber nicht so einfach – bei der Umsetzung. Das zeigt der rapide Anstieg an Krankheits-Tagen, bedingt durch Stress und Burnout. Bei vielen Menschen ist der Spagat – das Private und Berufliche harmonisch in Einklang zu bringen, nicht so leicht. Es ist, als ob dies zwei verschiedene Welten oder Leben sind, die nicht zusammenpassen.

Lehrer, Berufstätige im Gesundheitswesen, Führungskräfte sind prädestiniert dazu, in Stress zu kommen. Aber letztlich kann jeder in dieses „Stress-Burnout-Hamsterrad“ kommen – z.B. auch Hausfrauen oder auch berufstätige Frauen, die zusätzlich als Mutter, Pflegeperson u.a. zuständig ist.

Krankheitsbilder können sich zu Beginn in einer Hyperaktivität, Schlaflosigkeit, „Ausgepowert sein“, „nicht mehr abschalten können“, Müdigkeit, „morgens nicht mehr in die Gänge kommen“ u.a. zeigen – danach kommen dann massivere Krankheitsbilder.

Lösungsmöglichkeiten bei Stress und Burnout
Empfehlungen für eine optimale Work-Life-Balance nach Ayurveda – Mehr Achtsamkeit vor allem auf das, was der Körper uns sagt, aber auch auf das, was uns die Umgebung spiegelt. Vor allem sollte man prüfen, ob das, was man tut, einem selbst und der eigenen Gesundheit dient! Weniger ist oft mehr.
Rechtzeitig „Inne halten“ und eine Pause einlegen. Ich selbst mache immer wieder die Erfahrung, wenn ich rechtzeitig Pausen einlege und entspanne, dann werde ich trotz der Pausen meist schneller fertig. Das Entspannen führt dazu, dass man hinterher konzentrierter und effektiver arbeiten kann.
Erlernen einer oder mehrerer Entspannungstechniken. Yoga, Meditation, Atemübungen, autogenes Training – diese rechtzeitig und regelmäßig eingesetzt, machen uns sensibler und helfen gleichzeitig dabei, zu regenerieren.

Heute gibt es immer mehr Studien aus der Wissenschaft, die belegen, dass Entspannungstechniken nicht nur Stress und Burnout vermeiden helfen, sondern dass auch viele Krankheitsbilder sich zurückbilden (z.B. auch Bluthochdruck).

Ayurveda-Ernährung. Bei vielen Stress- und Burnout-Gefährdeten ist eine rigide Einstellung bezüglich einer gesunden Ernährung festzustellen – als ob dieser Personenkreis es sich nicht mehr wert ist, dem Körper genügend Vitalstoffe zuzuführen. Gesunde Ernährungs-Gewohnheiten führen aber zu mehr Achtsamkeit im Leben und zusätzlich können Belastungs-Situationen leichter gemanagt werden. Wir führen im Rosenschloss in Gundelfingen regelmäßig „Ayurveda-Kochkurse“ durch und die Teilnehmer wundern sich oft darüber, dass eine gesunde Ernährung so leicht herzustellen ist und so schmackhaft ist.

Sich Zeit für sich Selbst und für die Lieben nehmen – oft verlieren Stressgeplagte immer mehr das Interesse, soziale Kontakte zu pflegen. Man richtet seine Aufmerksamkeit mehr auf die Arbeit und investiert in diese viel Zeit – das soziale Umfeld wird dabei immer unwichtiger. Das führt zur Isolation und zu einer einseitigen Lebensweise – diese reduziert die Immun- und Entgiftungskraft des Körpers deutlich. Man wird krankheitsanfälliger.

Zeit nehmen fürs Spazieren gehen – Zeit nehmen für Wellness. Im Ayurveda-Pur im Rosenschloss gibt es Work Out Ayurveda-Massagen, die regenerierend und entspannend sind.
Je nach Schweregrad von Stress und Burnout muss man auch im Ayurveda mit schwereren Geschützen auffahren, um eine Nachhaltigkeit an neuer Lebensenergie und Gesundheit initiieren zu können. In den Ursprungsländern können das auch Ayurveda-Kuren sein, die 4-6 Wochen lang sind.
Gerade bei Stress und Burnout spricht sehr viel für eine Ayurveda-Kur in Deutschland. Viele Belastungs-Situationen wie Jetlag, Klima-Umstellungen u.a. belasten nicht zusätzlich.
Ayurveda Kurzentrum im Rosenschloss…
Ayurveda-Kochkurse im Rosenschloss…

…wie alles begann.
Als engagierte Pitta-Frau gab es für mich arbeitsmäßig kaum Grenzen, beschäftigte mich aber seit Jahren schon mit dem Thema Ayurveda.

…und so spürte ich 2013 – es wird wieder einmal Zeit, eine Pause einzulegen um zu regenerieren und nicht nur Urlaub zu machen. Ich wollte ein Burnout vermeiden, also musste ich konsequent etwas für meine Gesundheit tun. Mein Wunsch, eine Pancha Karma Kur für die Wiederherstellung meiner Kräfte zu nutzen, wurde von meinem Mann intensiv unterstützt.

So waren wir bald auf dem Weg nach Sri Lanka – und was ich dort erleben durfte, das war für mich eine tiefgreifende Erfahrung. Nach einigen Tagen stand daher für mich fest, die freistehenden und im Moment ungenutzten Räumlichkeiten im Rosenschloss – die sollten bald eine Ayurveda-Oase beherbergen.
Schon im Urlaub auf der Sonnenliege in Sri Lanka entstand das Konzept – Ayurveda Pur im Rosenschloss.
In der Hauptsache genoss ich die ayurvedischen Behandlungen. Es war wunderbar. Und ich bin sicher nur mit Ayurveda kann ich so schnell eine positive Kehrtwende meines Gesundheitszustandes erreichen. Nur warum muss ich dafür 20 Stunden Flug auf mich nehmen und einen heftigen Klimawechsel??

Nach Deutschland zurückgekehrt wurde das Konzept intensiv beraten und dann in die Tat umgesetzt.
Heute freuen wir uns über Gäste aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie alle sind begeistert vom besonderen Ambiente im Rosenschloss, der persönlichen Betreuung und den schnellen und tiefgreifenden Prozessen, die durch die Ayurveda-Medizin initiiert werden.
Immer mehr Menschen möchten gesund alt werden und dazu kann Ayurveda Pur im Rosenschloss einen Beitrag leisten.
Zwei erfahrene Heilpraktiker leiten unsere Ayurveda-Abteilung im Rosenschloss und arbeiten intensiv mit unserem qualifizierten Gästehausteam zusammen. Die durchweg positiven Rückmeldungen bestätigen die Zufriedenheit unserer Gäste. Das zeigt uns, dass unsere Entscheidung, das Bildungszentrum für Floristen durch Ayurveda Pur zu ergänzen, richtig war.

Seit November 2014 hat die Ayurvedaschule von Wolfgang Neutzler ebenfalls ihren Sitz im Rosenschloss. Damit wurde der für berufliche Bildung bekannte Landkreis Dillingen, noch durch eine weitere Bildungs-Institution bereichert. Diese Entscheidung fiel auch, weil das Bildungszentrum in Gundelfingen ganz zentral liegt. Die Autobahn- und Zuganbindungen zu den Ballungszentren München, Stuttgart, Nürnberg, Würzburg, Ulm und Regensburg sind optimal.

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Mrz 26 2018

Psyche oder Stress lass nach?

Stressmanagement strukturiert lernen und einsetzen

Psyche oder Stress lass nach?

Stress lass nach (Bildquelle: https://pixabay.com/de/)

Die Psyche spielt nicht mehr mit

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Thema Arbeitsdruck und Gesundheit stellte 2015 fest, dass jeder fünfte Arbeitnehmer nach eigenen Angaben an seine Leistungsgrenze stößt, 23 % keine Pausen machen und jeder Achte sogar krank zur Arbeit geht. Statt die Leistung durch Pausen und Regeneration zu steigern, greifen viele zu Nikotin und Medikamenten, die jedoch – wenn überhaupt – nur eine kurzfristige Leistungssteigerung bewirken können. Als Grund werden die permanent wachsenden Anforderungen angegeben, denen sich viele Arbeitnehmer hilflos ausgeliefert fühlen. 51 % der Befragten glauben keinen oder nur geringen Einfluss auf den Arbeitsumfang zu haben.

Dieser besorgniserregende Trend wirkt sich nicht nur auf unsere physische, sondern auch auf unsere psychische Gesundheit aus. Stress lässt grüßen. Jedes Jahr bringen die Krankenkassen einen Fehlzeitenreport heraus, der Aufschluss über die Anzahl der Fehltage in Deutschland gibt. Hier zeigt sich, dass ein stetig wachsender Anteil an Krankschreibungen und Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen entsteht. Nach dem Gesundheitsreport der BKK (Knieps, Paff, 2014) sind psychische Erkrankungen – nach Muskel-Skelett-Erkrankungen – der zweithäufigste Grund für eine Arbeitsunfähigkeit. Laut Techniker Krankenkasse ist die Anzahl „psychisch bedingter´ Fehltage seit dem Jahr 2000 um rund 75 % gestiegen (TK, Gesundheitsreport 2016). Die Zahl wäre noch eklatanter, wenn man bedenkt, dass ein Großteil körperlicher Beschwerden psychosomatisch bedingt ist.

Dieser Anstieg hat mehrere Ursachen. Neben der generellen Zunahme von Stress, existiert inzwischen eine größere Sensibilität für psychische Krankheiten. Während früher eher die körperlichen Spätfolgen von Stress, wie Herz-Kreislaufbeschwerden, Magengeschwüre oder Bandscheibenvorfälle diagnostiziert wurden, wird heutzutage die psychische Ursache erkannt und behandelt. Darüber hinaus ist die Dauer psychisch bedingter Krankschreibungen meist länger, als bei körperlichen Erkrankungen. Laut BPtK (Bundespsychotherapeutenkammer) führten psychische Erkrankungen 2013 zu einer durchschnittlichen Krankschreibungsdauer von 34,5 Tagen (ca. fünf Wochen pro Krankheitsfall), während zum Beispiel Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems bei „nur´ 18,5 Tagen und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems bei 21,3 Tagen liegen. Insgesamt hat sich die Krankschreibungsdauer von 2000 bis 2012 um 31,0 % verlängert. Das hat auch enorme Konsequenzen für die Kosten eines Unternehmens und der gesamten Volkswirtschaft.

Stressauslöser
Doch was sind die Stressfaktoren, die uns so krank werden lassen? Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin untersuchte im Rahmen des Stressreports 2012 die psychischen Anforderungen am Arbeitsplatz. Hier die Ergebnislage:

Stressauslöser in %:

-Multitasking (verschiedene Arbeiten gleichzeitig) 58
-Starker Termin- und Leistungsdruck 52
-Ständig wiederkehrende Arbeitsvorgänge 50
-Störungen und Unterbrechungen bei der Arbeit 44
-Permanenter Zeitdruck 39
-Konfrontation mit neuen Aufgaben 39
-Enge Zeitvorgaben 30
-Verfahren verbessern, Neues ausprobieren 26
-Arbeitsdurchführung detailliert vorgeschrieben 26
-Große finanzielle Verluste bei kleinen Fehlern 16
-Arbeiten an der Leistungsgrenze 16
-Mangelnde Einbindung in Zukunftsentscheidungen 15

Der Stand der psychischen Arbeitsanforderungen wird im Stressreport folgendermaßen zusammengefasst: „Viel gleichzeitig, schnell und auf Termin, immer wieder neu, aber auch oft das Gleiche“ (S. 34). Dies hängt mit der Beschleunigung von Arbeitsprozessen zusammen, die sich in den letzten 5 Jahren noch einmal potenziert hat – und zwar weltweit.

Dieser Trend wird in einer Studie „Zur Stresslage der Nation´ (TK, 2016) noch einmal bestätigt: 61 % der Befragten behaupten mehr Stress zu haben als noch vor drei Jahren. Die Beschleunigung, Verdichtung und zunehmende Komplexität von Arbeitsprozessen führt zu einer Arbeitsweise, die für das menschliche Maß nicht mehr gesund ist. Prof. Dr. Heike Bruch und Sandra Kowalevski sprechen in Ihrer Untersuchung zum Thema „Gesunde Führung´ (Bruch, H; Kowalevski, 2013) von einer Beschleunigungsfalle: „Die Beschleunigungsfalle beschreibt die kollektive Überhitzung eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Unternehmen in der Beschleunigungsfalle überlasten ihre Mitarbeiter mit einem Zuviel an Aufgaben, für die nicht ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen, verlieren den Fokus durch fehlende Priorisierung und bewegen sich permanent an der Leistungsgrenze ohne Aussicht auf Regeneration.“.
Das passt zu den Ergebnissen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IBA), die eine Erhebung zum Thema „Überstunden´ durchgeführt hat. Rein statistisch gesehen leistete 2015 jeder Beschäftigte 46,8 Überstunden, was mehr als einer Arbeitswoche entspricht. Aufgrund der guten Konjunktur in Deutschland stellen die Unternehmen keine zusätzlichen Arbeitskräfte ein, sondern lassen die vorhandenen Mitarbeiter – zum Teil unbezahlte – Überstunden machen.

Stellschrauben: die Drei Säulen des Stressmanagements

Das Management, die Führungskraft und der einzelne Mitarbeiter selbst haben Möglichkeiten, Stressauslöser zu beseitigen. Durch gezieltes Stressmanagement gibt es die ein oder andere Stellschrauben, an der wir drehen können. Um einzelne Stresspräventions- und Stressbewältigungsmaßnahmen sinnvoll aufeinander abzustimmen, bieten sich Handlungsansätze auf drei Ebenen an:
1. Ansatzpunkt „Die Situation verändern´ – instrumentelle Stresskompetenz: Veränderungsmöglichkeiten der äußeren Belastungen und Anforderungen werden in den Blick genommen.
2. Ansatzpunkt „Die Haltung verändern´ – mentale Stresskompetenz: Eigene stresserzeugende oder stressverschärfende Einstellungen und Bewertungen werden ins Bewusstsein geholt und entsprechend verändert.
3. Ansatzpunkt „Energiequellen aktivieren´ – regenerative Stresskompetenz: Das eigene Wohlbefinden wird gestärkt bzw. wiederhergestellt, indem wir gut für uns sorgen. Dazu nutzen wir Maßnahmen, die für Entspannung und Genuss sorgen und dadurch unsere physische und psychische Gesundheit stärken.

In dem Online-Seminar Stress lass nach der Good-Life-Online-Akademie können alle drei Säulen der Stresskompetenz bzw. des Stressmanagements gelernt werden:

-Modul 1 – „Stress verstehen – Stress managen´ (Mischung aus instrumentaler, mentaler und regenerativer Stresskompetenz) In diesem Modul erhalten Sie Hintergrundinformationen darüber, welche Faktoren bei der Entstehung von Stress beteiligt sind, was Stress auf den verschiedenen Ebenen mit uns macht und wie er sich auf Körper und Psyche auswirkt. Anschließend beschäftigen Sie sich mit Ihren stressverschärfenden Gedanken und erstellen Ihr Stressprofil. Darüber hinaus erhalten Sie praktische Tipps zur Stressprävention und zum Umgang mit Stress.

-Modul 2 „Arbeite smart statt hart´ (instrumentelle Stresskompetenz): Hier erhalten Sie Übungen und Tipps zum Stressmanagement, die sich konkret auf Ihren Arbeitsalltag beziehen. Es geht um die Frage, wie man den Tag so gestalten kann, dass man motiviert und gelassen die Arbeit ausführen und entspannt auch den Feierabend genießen kann.

-Modul 3 “ Mental Change´ (mentale Stresskompetenz): Stressmanagement hat auch immer etwas damit zu tun, wie wir bestimmte Stressauslöser wahrnehmen und damit umgehen. Hier beschäftigen Sie sich mit Ihren inneren Antreibern und Überzeugungen, Ihren Wahrnehmungen und Ihrem Inneren Team.

-Modul 4 – „Entspannung fördern´ (regenerative Stresskompetenz): In diesem Modul erforschen und reflektieren Sie Ihre täglichen Entspannungs- und Schlafgewohnheiten, um diese gegebenenfalls so zu verändern, dass Sie wieder mehr Freude und Energie in Ihr Leben bringen. Darüber hinaus erhalten Sie Hintergrundinformationen zum Thema sowie alltagstaugliche Tipps, wie Sie schnell und ohne großen Aufwand Ihren Entspannungslevel steigern können.

-Modul 5 – “ Mein Energiedetektiv´ (Mischung aus instrumenteller, mentaler und regenerativer Stresskompetenz): Dies ist eine alternative Methode der Standortbestimmung. Mit der Erstellung Ihrer Energiebilanz können Sie genau erkennen, wo Ihre Energiespender und wo Ihre Energiefresser im Leben sind und wo es vielleicht noch brachliegende und unentdeckte Energiequellen gibt.

-Mit dem Modul 6 – „Meinen Wandel einleiten´ leiten Sie entsprechende Veränderungen strukturiert ein und mit dem Modul 7 – „Meinen Weg reflektieren´ reflektieren Sie erste

In 7 Module mit 30 Lektionen, 35 Videos und Audios, 6 E-Books mit Hintergrundinformationen, Übungen und Tipps, haben Sie die Möglichkeit zeit- und ortsunabhängig an Ihrer Stresskompetenz zu pfeilen. Mentalreisen zur Imagination und Entspannung, sowie der Eintritt ins Forum der Good-Life-Online-Akademie zum Austausch mit anderen Teilnehmerinnen runden das Angebot ab.
JETZT EINSCHREIBEN

Das Online-Seminar Gesundes Arbeiten enthält zusätzlich noch den Kurs ` Lust statt Frust im Job´
JETZT EINSCHREIBEN

Die Good-Life-Online-Akademie bietet Online-Senminare für gesundes Arbeiten und ein glückliches Leben an.

Kontakt
Good-Life-Online-Akademie
Silke Sieben
Graf-Stauffenberg-Str. 43
50354 Hürth
02233-97 99 396
silke.sieben@email.de
http://www.silkesieben.de

Mrz 21 2018

Dr. phil. Elmar Basse | Stress | Hypnose

Hypnose gegen Stress | Dr. phil. Elmar Basse

Dr. phil. Elmar Basse | Stress | Hypnose

Dr. phil. Elmar Basse | Hypnose Hamburg

Stress ist ein Begriff, den wohl nahezu jeder kennt und den wohl nahezu jeder verwendet, sagt der Hypnosetherapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie Dr. phil. Elmar Basse von der Praxis für Hypnose Hamburg. Häufig wird er in Redewendungen gebraucht, wie dass man gestresst sei von etwas oder dass jemand anders einen stresse. Man deutet es dann für sich so, sagt der Hypnosetherapeut Dr. phil. Elmar Basse, dass eine bestimmte Situation oder ein bestimmter Mensch einen in innere und / oder äußere Spannung versetze. Manche erleben es auch so, dass sie sich permanent in Spannung versetzt fühlen, weil sie, so denken sie oftmals, gerade eine bestimmte psychische, körperliche oder soziale Anspannungsphase erleben.
In therapeutischen Sitzungen – und auch die klinische Hypnose, wie sie Dr. phil. Elmar Basse in seiner Praxis für Hypnose Hamburg seit vielen Jahren anwendet, ist eine therapeutische Arbeit, nämlich Hypnosetherapie – wird dann vonseiten des Patienten im Erstgespräch gern darauf hingewiesen, dass man natürlich gerade angespannt sei, weil die Situation ja unbekannt sei und man nicht wisse, was einen erwarte.
Eine solche Selbstbeschreibung ist naheliegend, meint Elmar Basse, jedenfalls vonseiten des Patienten, kann aber leicht zu ungünstigen Selbstdeutungen verführen. Das erleuchtet meist der einfache Hinweis, den man nach einiger Zeit vornehmen kann, nämlich dass, obwohl die Sitzung zeitlich voranschreite, sich der Spannungszustand womöglich nur geringfügig reduziere. Der geübt Blick kann am Patienten leicht äußere Merkmale der inneren Spannung identifizieren. Für den betroffenen Patienten selbst ist es hingegen oft unklar, woran er merken könne, dass er angespannt sei. Dahinter steckt meist ein Problem mit der Körperwahrnehmung, so die Erfahrung des Hypnosetherapeuten Dr. phil. Elmar Basse. Viele Patienten beugen sich gewissermaßen mit ihrem Kopf über den Körper und versuchen dessen Symptome mit ihrem bewussten Denken zu verstehen, aber oftmals ohne dass sie auf diese Weise die gewünschten Botschaften beziehungsweise Einsichten erhalten würden. Nicht selten, sondern geradezu regelmäßig neigen sie zur Normalisierung, das heißt, sie weisen darauf hin, ihr Befinden sei normal, jeder würde sich so fühlen, sie seien in einem normalen Zustand.
Wenn es aber normal ist, angespannt zu sein, so liegt schon genau darin das Problem, sagt der Hypnosetherapeut Dr. phil. Elmar Basse. Denn Anspannen und Loslassen gehören im körperlichen und seelischen Bereich zusammen, etwa so wie Einatmen und Ausatmen. Das eine kann nicht gut ohne das andere, und wenn die Anspannung ständig auf erhöhtem Niveau ist, so bedeutet das laut dem Hypnosetherapeuten Dr. phil. Elmar Basse einen ständig erhöhten Stresszustand, der die Gefahr in sich birgt, aus sich heraus früher oder später Symptome entstehen zu lassen, auch hier körperliche wie seelische, die durchaus einen Krankheitswert annehmen können.
An diesem permanenten Stress ist es daher wichtig zu arbeiten, und Hypnose bei Elmar Basse kann ein Weg dazu sein.

Macht Erfahrung nicht oft den Unterschied? Klienten profitieren von der täglichen, intensiven Arbeit, die Dr. phil. Elmar Basse mit Hypnose ausübt und die ihm eine große Erfahrung eingebracht hat.
In seiner Praxis für Hypnose Hamburg bietet der Heilpraktiker für Psychotherapie Elmar Basse seit vielen Jahren klinische Hypnose und Hypnosetherapie an. Klinische Hypnose bei Elmar Basse kann bei einer großen Bandbreite von Anliegen helfen. Dazu zählen unter anderem die Raucherentwöhnung und die Gewichtsreduktion, aber auch die Behandlung von Ängsten und Schmerzen und vieles andere mehr. Gerne können Interessenten sich auch telefonisch oder per mail melden, um anzufragen, ob ihr Anliegen mit Hypnose bei Elmar Basse behandelt werden kann. Die Terminvereinbarung kann telefonisch erfolgen. Es steht aber auch ein Online-Terminkalender im Internet bereit, über den die Terminvereinbarung direkt elektronisch erfolgen kann.

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Feb 15 2018

Ralf Seeger auf der Infrarot Amethyst Heilwärmematte

Regacell® Das ORIGINAL Medizingerät! aus Bottrop

Ralf Seeger auf der Infrarot Amethyst Heilwärmematte

Ralf Seeger | Bekannt aus Hund Katze Maus VOX TV

Herzlich willkommen bei Regacell®

Auf unserer Regacell® Infrarotmatte spüren Sie wohlige Wärme, einstellbar zwischen 30 – 70 Grad. — Heilsam wie die Sonne und entspannend wie ein Kurzurlaub am Meer. Sie fühlen schnell wie die Wärme Sie durchdringt (bis zu 15 cm Eindringtiefe) und bis in die letzte Zelle entspannt. Das besondere Infrarotspektrum der Amethyst Matte — (6-12 Mikron) — wird Ihr Nervensystem beruhigen und Ihnen neue Energie spenden. Nach bereits 20 Minuten fühlen Sie deutlich einen Unterschied und werden es kaum erwarten können, sich wieder einmal auf die Matte zu legen um sich erneut so wohl und durchwärmt zu fühlen. Davon konnte sich Mitte Februar u.a. auch der aus Hund Katze Maus bekannte TV Star Ralf Seeger persönlich überzeugen. Einmal getestet, und schon waren beide Daumen hoch und der Kauf besiegelt. Wir freuen uns, dass sich der Nutzen der Regacell® Matte innerhalb eines Jahres bis in die Promi – Szene herumgesprochen hat.

Regacell® Amethyst Matten sind für Mensch und Tier (z.B. für Hunde und Pferde) geeignet. Fragen Sie uns!

Wir empfehlen unsere Wärmematte zum Beispiel bei:

– verminderter Blutzirkulation
– Immunschwäche
– Schmerzen
– mangelnder Fettverbrennung
– Gelenkschmerzen und -Steifheit
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Feb 13 2018

Hypnose und Stress | Dr. phil. Elmar Bassse

Mit Hypnose Stress behandeln bei Elmar Basse

Hypnose und Stress | Dr. phil. Elmar Bassse

Dr. phil. Elmar Basse | Hypnose Hamburg

Vielen Menschen, so weiß der Hypnosetherapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie Dr. phil. Elmar Basse von der Praxis für Hypnose Hamburg, ist es gar nicht bewusst, wie sehr sie unter Spannung stehen. Seinen Grund hat das vor allem darin, dass Körper und Seele oft eine ganze Menge aushalten können, bis sie sich mit einer Symptombildung zu Wort melden. Was aber nicht wehtut, wird tendenziell für normal gehalten, so der Hypnosetherapeut Dr. phil. Elmar Basse. Das geht einher mit der verbreiteten Tendenz, nicht so genau auf sich selbst zu achten. Nun wäre das als solches nicht notwendigerweise ein Problem, meint Elmar Basse, es kommt vielmehr auf die Rahmenbedingungen an. Natürlich hat der Satz seine innere Berechtigung, dass man etwas, das gut läuft, nicht reparieren soll. Wer sich in einem guten oder befriedigenden Zustand befindet, hat wenig Anlass, über sich selbst nachzudenken und sich zu hinterfragen. Es ist vielmehr so, dass er damit sogar seinen Wohlfühlzustand unterbrechen und stören könnte. Das Erlebnis, das man als Flow bezeichnet, ist charakterisierbar als eine Art Aufgehen in der eigenen Tätigkeit oder im eigenen Erleben. Wenn „es läuft“, ist man gut beraten, es laufen zu lassen. Doch solche Zustände halten typischerweise nicht lange an, weiß der Hypnosetherapeut Dr. phil. Elmar Basse. Sosehr man sich im Strom des Erlebens und Handelns auch wünschen mag, es möge immer so bleiben, enden derartige Phasen bald, so beispielhaft bei dem Fußballer, der aus irgendeinem Grund das Tor nicht mehr trifft, mag er auch noch so sehr an sich arbeiten und den Erfolg erzwingen wollen.
In diesen Phasen des Nichtgelingens richtet sich der Blick dann naturgemäß auf die eigene Person und auf die eigenen Lebensumstände. Man spürt, dass irgendetwas schiefläuft, oft aber ohne es unmittelbar ändern zu können.
Flowerlebnisse sind für die meisten Menschen aber weniger häufig, als man sich vorstellen und wünschen mag. Die meisten Menschen führen ihr Leben unter mehr oder minder angespannten Bedingungen. Sie haben oftmals gar nicht das Kontrasterlebnis, dass es nicht mehr gut läuft. Sie stehen täglich unter Spannung und halten es gerade deswegen für normal, angespannt zu sein. Die Meinung besteht bei vielen Menschen, so sagt der Hypnosetherapeut Dr. phil. Elmar Basse, es sei normal, angespannt zu sein, die anderen würden auch so empfinden, jedenfalls unter vergleichbaren Lebensbedingungen. Gerade diese Rahmenbedingungen des Lebens seien es, die die Spannung bewirken würden.
Richtet man aber einen genaueren Blick auf das eigene Leben, kann laut dem Hypnosetherapeuten Dr. phil. Elmar Basse auffällig werden, dass es sich vielleicht nicht ganz so verhält. Oft ist es nämlich geradezu so, dass die Spannung zwar erhalten bleibt, die Lebensumstände aber wechseln. Die Spannung kommt hier aus dem eigenen Inneren, äußert sich als chronischer Stress und ist wichtig zu bearbeiten, da sie Krankheitssymptome nach sich ziehen kann. Hypnose in der Praxis für Hypnose Hamburg bei Dr. phil. Elmar Basse kann ein Weg zur Befreiung von Stress sein.

Macht Erfahrung nicht oft den Unterschied? Klienten profitieren von der täglichen, intensiven Arbeit, die Dr. phil. Elmar Basse mit Hypnose ausübt und die ihm eine große Erfahrung eingebracht hat.
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Feb 1 2018

Die Amethyst Wärme – Matte von Regacell®

Ferninfrarot – Wärmematte | Medizinisches Gerät

Die Amethyst Wärme - Matte von Regacell®

Hyperthermie – Behandlung bei Schmerzen, Nerven, Krebs mit der Regacell® Amethyst Matte

Die positiven Wirkungen von negativen Ionen und auch von Wärme in Form von Infrarotstrahlung bei verschiedenen Erkrankungen sind seit Jahrzehnten bekannt. Am meisten untersucht wurde die Linderung von Schmerzen und die unterstützende Behandlung von Krebs. Aber auch für zahlreiche weitere Erkrankungen gibt es Belege für einen therapeutischen Effekt. Die Infrarot-Amethyst-Wärmematten von Regacell® geben sowohl negative Ionen als auch Wärme ab, sind also doppelt wirksam. Regacell® Matten und Gürtel sind durchweg EU-zertifizierte medizinische Geräte.
Um auch Sie von der Wirkung zu überzeugen, sei es zur Behandlung Ihrer Patienten oder für die eigene Verwendung, wurde die wissenschaftliche Literatur dazu zusammengetragen. Der wissenschaftliche Hintergrund wird ausführlich dargestellt und alle Aussagen durch nachprüfbare Literaturhinweise belegt. Erst wenn Sie vollkommen überzeugt sind, sollten Sie sich zu einem Kauf entschließen.

Aufbau der Regacell® Thermotherapie Infrarot Wärmematte
Die Infrarot-Amethyst-Wärmematten von Regacell® sind die ersten in Europa als medizinische Geräte zugelassenen Infrarot-Amethyst-Wärmematten. Der Erstverkauf erfolgte Weihnachten 2016 und die EU-Zertifizierung als medizinisches Gerät Anfang 2017. Unsere Profi Matte verfügt über eine PZN-Nummer und ist deshalb auch in allen deutschen Apotheken erhältlich. Sie ist aus 17 Schichten aufgebaut:
1. Oberflächenmaterial: Silikon-Urethan mit Baumwolle
2. Erste wasserdichte Schicht
3. Amethyst (mit Turmalin): Transfer zum natürlichen Ferninfrarotstrahl
4. Wärmedämmer (Hyron-Baumwolle)
5. Zweite wasserdichte Schicht
6. Turmalin Spezial-Schicht aus Turmalin und Monazit: Starke negative Ionen und ein Magnet
7. Elektrische Entladeschicht zur Erzeugung negativer Ionen
8. Kupfergewebeschicht zum Abfangen elektromagnetischer Strahlung
9. Kohlefaser zum Abfangen elektromagnetischer Strahlung
10. Polyester-Fiberglasschicht
11. Wärmedämmung
12. Überhitzungsschutz
13. Aluminiumschicht zur Reflektion von Infrarotstrahlen
14. Weiterer Überhitzungsschutz
15. Zweite Baumwolllage zur Wärmedämmung
16. Polyester-Schicht zum Wärmeschutz
17. Untergrund: Hochwertige Baumwolle mit Messing-Muster
Die Schichten der Matte sind so konzipiert, dass nur die heilsame Infrarotstrahlung (Schicht 3) sowie negative Ionen (Schicht 7) emittiert werden, aber keinerlei schädliche elektromagnetische Strahlung durchgelassen wird (Schichten 8, 9 und 10). Die heilsamen Effekte, die von den negativen Ionen und der Wärme in Form von Infrarotstrahlung ausgehen, werden auf unseren Seiten wissenschaftlich fundiert eingehend dargestellt.

Amethyst: Der Amethyst ist ein violetter Kristallquarz. Chemisch handelt es sich bei Quarz um Siliciumdioxid (SiO2). Im Kristallgitter von gefärbten Quarzen finden sich zusätzliche Atome anderer Elemente wie Aluminium, Eisen, Titan, Kobalt oder Natrium. Beim Amethyst ist das Eisen für die violette Farbe verantwortlich. Die Farbzentren entstehen durch ionisierende Strahlung (Lehmann und Bambauer 1973). Bei in der Natur vorkommenden Amethysten erfolgte die natürliche Bestrahlung über einen Zeitraum von mehr als 100 Millionen Jahren, die an uns Menschen heute wieder bei Erwärmung des Heilsteins als Tiefeninfrarotwärme abgegeben wird. (Typ C Infrarotstrahlung mit einer Wellenlänge von 8 – 14 µm, die auch einem Teil des Sonnenspektrums entspricht).
Der Gebrauch von Amethyst als Heilstein gegen Krankheiten wie Hautunreinheiten und Schwellungen wurde bereits von Hildegard von Bingen (1098-1179) in ihrem „Buch von den Steinen“ beschrieben (Riethe 1997).
Den Mineralien Amethyst und Turmalin werden zugesprochen, negative Ionen zu erzeugen (Mindell 2016).

Turmalin: Turmaline sind kristallisierende Borosilicate mit komplexer und variabler chemischer Zusammensetzung. Je nach Zusammensetzung, (oder Betrachtungswinkel), können Turmaline unterschiedliche Farben annehmen. Turmalin wird eine aufbauende und belebende psychische Wirkung nachgesagt.

Monazit: Monazit gehört zu den Phosphaten (MePO4). Bei dem Metall (Me) handelt es sich um eine der seltenen Erden Lanthan (La), Cer (Ce), Neodym (Nd) oder Samarium (Sm). Nach Beobachtungen soll Monazit das Selbstwertgefühl und auch das Immunsystem stärken und gegen Krebs wirksam sein.

Literaturhinweise
Lehmann G, Bambauer HU (1973) Quarzkristalle und ihre Farben. Angewandte Chemie 85(7): 281-289
Mindell E (2016) Der Happiness-Effekt – Die positive Wirkung negativer Ionen auf unsere Gesundheit. Allergien, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Depressionen und andere Beschwerden natürlich behandeln. Mankau Verlag, Murnau a. Staffelsee
Riethe P (1997) Hildegard von Bingen, Das Buch von den Steinen, 3., völlig veränd. Aufl. Müller, Salzburg, Wien

Wissenschaftlicher Hintergrund
Der heilsame Effekt der Amethyst-Matte beruht auf zwei Wirkungen.
Die erste Wirkung beruht auf dem Material selbst, hauptsächlich dem Amethyst, aber auch anderen Bestandteilen. Dem Amethyst wird zugesprochen, dass er negative Ionen erzeugt (Mindell 2016).
Die zweite Wirkung beruht auf der Wärme, die über die Mineralien Amethyst und Turmalin in Form von Infrarotstrahlung abgegeben wird (Yoshimizu 2009).

Literaturhinweise
Mindell E (2016) Der Happiness-Effekt – Die positive Wirkung negativer Ionen auf unsere Gesundheit. Allergien, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Depressionen und andere Beschwerden natürlich behandeln. Mankau Verlag, Murnau a. Staffelsee
Yoshimizu N (2009) The fourth treatment for medical refugees. Thermotherapy in the new century. Rich Way International, Inc, Honolulu, HI (deutsche Übersetzung unter https://www.bio-mats.com/docs/BM4thTxGermanBook.pdf)

Wirkung der negativen Ionen
Ionen sind elektrisch geladene Teilchen. Die häufigsten negativen Ionen in der Luft sind CO3, O2 und O2 (H2O)n, die jeweils eine negative Ladung tragen. Positive Ionen kommen gewöhnlich als N2+ vor (Nedved et al. 2011).
2010 wurde an der Universität Jena eine Dissertation über „die Wirkung von positiven und negativen Ionen auf die menschliche Gesundheit“ geschrieben. Anhand einer umfangreichen Literaturrecherche wurden die Studien zum Thema ermittelt. Während einige Autoren der Studien zum Ergebnis kommen, dass Ionen eine große Wirkung auf den menschlichen Organismus haben, wird dies von anderen Autoren bestritten. Mit Fachleuten aus den Bereichen Umweltmedizin, Umweltchemie, Umweltbiologie, Umweltmikrobiologie und Soziologie wurden die Studien im Hinblick auf die wissenschaftliche Relevanz und Qualität beurteilt. Demnach zeigen einige relevante Arbeiten tatsächlich Wirkungen von Ionen auf (Hutter 2010). Die Wirkungen auf die Körperphysiologie zeigten sich in einer Reduktion des Pulses, der Rektaltemperatur und der Erschöpfungsrate nach körperlicher Belastung auf dem Fahrradergometer (Inbar et al. 1982). Die Wirkungen auf den Hirnstoffwechsel zeigten sich durch eine Effektivitätssteigerung und eine Beeinflussung der Verarbeitung akustischer Reize bei lernbeeinträchtigten Schülern (Morton und Kershner 1984).
In der vorgenannten Dissertation wurden nur Publikationen bis zum Jahr 2006 ausgewertet. Auch in neueren Publikationen wurden positive Effekte von negativen Ionen beschrieben.
In einer Studie wurden bei gesunden Probanden leicht aktivierende und kognitiv leistungssteigernde Effekte bei einer kurzfristigen Exposition von höheren Raumluftionenkonzentrationen festgestellt (Wallner et al. 2015). Bei Patienten mit saisonaler affektiver Störung (SAD) kam es nach Exposition mit negativen Ionen in hoher Dosis zu einer Linderung von Depressionen und den atypischen Symptomen der SAD (Bowers et al. 2017).

Literaturhinweise
Bowers B, Flory R, Ametepe J, Staley L, Patrick A, Carrington H (2017) Controlled trial evaluation of exposure duration to negative air ions for the treatment of seasonal affective disorder. Psychiatry research 259: 7-14
Hutter A (2010) Die Wirkung von positiven und negativen Ionen auf die menschliche Gesundheit. Jena, Univ., Diss.
Inbar O, Rotstein A, Dlin R, Dotan R, Sulman FG (1982) The effects of negative air ions on various physiological functions during work in a hot environment. Int J Biometeorol 26(2): 153-163
Morton LL, Kershner JR (1984) Negative air ionization improves memory and attention in learning-disabled and mentally retarded children. Journal of abnormal child psychology 12(2): 353-365
Nedved M (2011) Ventilation and the Air Ion Effect in the Indoor Building Environments: Impact on Human Health and Wellbeing. In: Al-Sulaiman SAA-W (ed) Sick building syndrome. Springer, Berlin, London, pp 493-508
Wallner P, Kundi M, Panny M, Tappler P, Hutter H-P (2015) Exposure to Air Ions in Indoor Environments: Experimental Study with Healthy Adults. International journal of environmental research and public health 12(11): 14301-14311

Wirkung der Wärme
Für verschiedene Erkrankungen ist die Wirkung der Wärmetherapie in hochrangigen medizinischen Fachzeitschriften gut belegt. Dabei liegen die Schwerpunkte in der Behandlung von Schmerzen und in der unterstützenden Behandlung von Krebs.
Zudem sind bei einer Wärmetherapie kaum Nebenwirkungen zu erwarten. Selbst bei einer Ganzkörperhyperthermiebehandlung bis zu einer Temperatur von 41,4 °C rektal traten bei 46 Patienten, von denen die meisten an Krebs oder Prostatitis litten, nach insgesamt 479 Behandlungen keine schädigenden Nebenwirkungen auf (Heckel und Heckel 1979).

Literaturhinweis
Heckel M, Heckel I (1979) Beobachtungen an 479 Infrarothyperthermie-behandlungen. Beitrag zur Methodik der Ganzkörperüberwärmung. Die Medizinische Welt 30(25): 971-975

Behandlung von Schmerzen
In einer Übersicht wurden drei Effekte der Wärme aufgeführt, die zu einer Verringerung von Schmerzen führen (Chandler et al. 2002):
1. Hitze stimuliert die Thermorezeptoren in der Haut und im tieferen Gewebe. Dies kann die Schmerzen durch Schließen des Angusssystems im Rückenmark reduzieren.
2. Hitze reduziert Muskelkrämpfe durch Minimierung der Erregbarkeit und Verringerung der Spannung in den Muskel-Trigger-Punkten.
3. Durch das Erwärmen von Gelenken wird die Viskosität der Gelenkflüssigkeit vermindert, was eine schmerzhafte Steifheit während der Bewegung verringert und die Beweglichkeit erhöht.

Nachgewiesen wurde die Wirkung von Infrarot-Strahlung zur Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen (Ansari et al. 2014, Ervolino und Gazze 2015, Gale et al. 2006). In einer vergleichenden Studie konnten Rückenschmerzen durch eine Wärmebehandlung sogar effektiver gelindert werden, als durch Schmerzmittel wie Ibuprofen (Nadler et al. 2002). Eine Wärmebehandlung erwies sich als vorteilhaft bei der Behandlung von milder Arthritis und nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen (Berliner 1999). Bei Patienten mit Schmerzen im Handgelenk (Michlovitz et al. 2004) oder in den Knien (Petrofsky et al. 2016) konnte diese durch Wärmebehandlung gelindert werden. Das Gleiche gilt für Patienten mit Fibromyalgie (Matsushita et al. 2008, Matsumoto et al. 2011). Auch chronische Schmerzen lassen sich durch eine Wärmetherapie mit Ferninfrarot lindern (Masuda et al. 2005a). Bei einem Patienten mit starken Phantomschmerzen nach Amputation oberhalb des Knies konnten diese durch Ferninfrarot-Strahlung stark vermindert werden (Huang et al. 2009).

Literaturhinweise
Ansari NN, Naghdi S, Naseri N, Entezary E, Irani S, Jalaie S, Hasson S (2014) Effect of therapeutic infra-red in patients with non-specific low back pain: a pilot study. Journal of bodywork and movement therapies 18(1): 75-81
Berliner MN (1999) Thermotherapie bei rheumatischen Erkrankungen. Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualitätssicherung 93(5): 331-334
Chandler A, Preece J, Lister S (2002) Using heat therapy for pain management. Nursing standard 17(9): 40-42
Ervolino F, Gazze R (2015) Far infrared wavelength treatment for low back pain: Evaluation of a non-invasive device. Work 53(1): 157-162
Gale GD, Rothbart PJ, Li Y (2006) Infrared therapy for chronic low back pain: a randomized, controlled trial. Pain research & management 11(3): 193-196
Huang C-Y, Yang R-S, Kuo T-S, Hsu K-H (2009) Phantom limb pain treated by far infrared ray. Conference proceedings : … Annual International Conference of the IEEE Engineering in Medicine and Biology Society. IEEE Engineering in Medicine and Biology Society. Annual Conference 2009: 1589-1591
Masuda A, Koga Y, Hattanmaru M, Minagoe S, Tei C (2005a) The effects of repeated thermal therapy for patients with chronic pain. Psychotherapy and psychosomatics 74(5): 288-294
Matsumoto S, Shimodozono M, Etoh S, Miyata R, Kawahira K (2011) Effects of thermal therapy combining sauna therapy and underwater exercise in patients with fibromyalgia. Complementary therapies in clinical practice 17(3): 162-166
Matsushita K, Masuda A, Tei C (2008) Efficacy of Waon Therapy for Fibromyalgia. Intern. Med. 47(16): 1473-1476
Michlovitz S, Hun L, Erasala GN, Hengehold DA, Weingand KW (2004) Continuous lowlevel heat wrap therapy is effective for treating wrist pain. Archives of physical medicine and rehabilitation 85(9): 1409-1416
Nadler SF, Steiner DJ, Erasala GN, Hengehold DA, Hinkle RT, Beth Goodale M, Abeln SB, Weingand KW (2002) Continuous low-level heat wrap therapy provides more efficacy than Ibuprofen and acetaminophen for acute low back pain. Spine 27(10): 1012-1017
Petrofsky JS, Laymon MS, Alshammari FS, Lee H (2016) Use of Low Level of Continuous Heat as an Adjunct to Physical Therapy Improves Knee Pain Recovery and the Compliance for Home Exercise in Patients With Chronic Knee Pain: A Randomized Controlled Trial. Journal of strength and conditioning research 30(11): 3107-3115
Vatansever F, Hamblin MR (2012) Far infrared radiation (FIR). Its biological effects and medical applications. Photonics & lasers in medicine 4: 255-266

Unterstützende Behandlung von Krebs
Auch in der Krebsforschung findet die Thermotherapie Beachtung. In der medizinischen Literaturdatenbank PubMed finden sich weit mehr als 1000 Studien zu diesem Thema. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat die wichtigsten Informationen zur Behandlung von Krebs mittels Hyperthermie zusammengestellt. Hyperthermie bedeutet Überwärmen des Körpers oder einzelner Körperteile. Bereits seit über 100 Jahren wird versucht, Krebs durch Überwärmen des Tumorgewebes zu behandeln. Anders als beim Fieber wird dabei dem Patienten von außen Wärme zugeführt. Die erhöhte Temperatur soll die Wirksamkeit einer Chemotherapie und/oder Strahlentherapie verstärken. Die Hyperthermie gehört bisher nicht zu den Standardverfahren gegen Krebs (DKFZ 2013).

Es existieren verschiedene Varianten der Hyperthermie-Behandlung (DKFZ 2013):
Lokale oder Oberflächen-Hyperthermie: Nur der betroffene Bereich wird von außen durch Ultraschall, Radio- oder Mikrowellen erwärmt.
Regionale (Tiefen-) Hyperthermie: Nicht nur der eigentliche Tumor, sondern größere Körperregionen werden erwärmt. Die Erwärmung erfolgt mit einem sogenannten Ringapplikator, der elektromagnetische Wellen erzeugt.
Hyperthermie mit magnetisierbaren Nanopartikeln: Es werden dem Patienten Nanopartikel aus Eisen verabreicht, die sich im Tumorgewebe anreichern und über ein elektromagnetisches Feld erwärmt werden.
Ganzkörperhyperthermie: Der gesamte Körper wird erwärmt. Früher geschah dies durch heißes Wasser oder flüssigkeitsgefüllte Polster oder Decken. Heute kommt auch die Überwärmung mit elektromagnetischen Wellen oder Infrarot infrage (DKFZ 2013). Als besonders vorteilhaft hat sich die Erwärmung mit einer Heizmatte aus Amethyst herausgestellt, die ebenfalls Infrarotstahlung abgibt (Yoshimizu 2009).

Der Effekt der Hyperthermie bei der Behandlung von Krebs beruht darauf, dass Tumorzellen besonders hitzeempfindlich sind. Bei lang andauernder und/oder wiederholter Hyperthermiebehandlung bilden diese Zellen bei Temperaturen von etwa 41-43 °C sogenannte Hitzeschockproteine (HSP). Die HSP werden von den Abwehrzellen des Immunsystems erkannt, sodass die Krebszellen selektiv zerstört werden können (Koch 2016/2017).
In Versuchen wurde gezeigt, dass Temperaturen von mindestens 42,5 bis 43°C über einen Zeitraum von etwa 40 bis 60 Minuten nötig sind, um Krebszellen abzutöten. Bei niedrigeren Temperaturen sind längere Behandlungszeiten angebracht. Hyperthermie wird heute meist zusätzlich zur Bestrahlung und Chemotherapie eingesetzt. In klinischen Studien konnte eine verstärkende Wirkung der Hyperthermie beobachtet werden (DKFZ 2013). Eine Verlängerung der von uns empfohlenen Therapiezeit von 20 – 30 Minuten (bei 40 – 43 Grad) auf bis zu 60 Minuten (bei höheren Temperaturen) sollte niemals ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt erfolgen.
Eine lokale Hyperthermie eignet sich besonders bei lokal begrenzten und tiefer liegenden Tumoren und Metastasen. Koch (2016/2017) nennt dabei folgende Tumorarten:
Brust- und Unterleibskrebs,
Lungen- und Lebertumoren bzw. Metastasen,
Magen-, Darm- und Blasenkrebs,
Hirntumoren,
HNO-Tumoren,
Lymphknoten-Metastasen und örtlich begrenzte Lymphome,
Sarkome aller Art,
Prostatakrebs,
Knochenkrebs und Knochenmetastasen und
Hautkrebs.

Viel Erfahrung mit der Thermotherapie zur Behandlung von Krebs hat der japanische Krankenhausdirektor Nobuhiro Yoshimizu gesammelt. Er beschreibt seine Erfahrungen in seinem Buch „Die vierte Methode der Krebsheilung“ (Yoshimizu 2009). Die ersten drei etablierten Methoden sind Chirurgie, Strahlenbehandlung und Chemotherapie. Es werden eine Reihe von Fällen vorgestellt, bei denen der Krebs mit den etablierten Methoden und Unterstützung der Thermotherapie als vierter Methode geheilt wurde. Eine Thermotherapie kann die etablierten Methoden nicht ersetzen, verstärkt jedoch deren Wirkung (Yoshimizu 2009). So konnten in klinischen Studien in Vergleich zu einer reinen Chemotherapie eine signifikante Verbesserung der lokalen Tumorkontrolle und ein Anstieg der krankheitsfreien Überlebenszeit erreicht werden (Lindner und Issels 2010). Die Wirkung der Thermotherapie beruht darauf, dass das Immunsystem durch höhere Körpertemperatur gestärkt wird. Auf der anderen Seite reagieren Krebszellen empfindlich auf Wärme. Schließlich werden bei Wärme auch sogenannte HSP (heat shock protein) aktiviert, welche zusätzlich das Immunsystem stärken. Auf der Suche nach einer einfachen Möglichkeit, die Körpertemperatur zu erhöhen, wurden gute Erfahrungen mit Heizmatten aus Amethyst gemacht (Yoshimizu 2009).

Literaturhinweise
DKFZ (2013) Hyperthermie zur Behandlung von Krebs. www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/hyperthermie.php
Koch L (2016/2017) Thermotherapie. Eine alternative Krebsbehandlung. Praxis-Magazin 33(12/2017,1): 16-23
Lindner LH, Issels RD (2010) Stellenwert der Hyperthermie im Rahmen der medikamentösen Tumortherapie. Der Onkologe 16(11): 1063-1071
Yoshimizu N (2009) The fourth treatment for medical refugees. Thermotherapy in the new century. Rich Way International, Inc, Honolulu, HI (deutsche Übersetzung unter https://www.bio-mats.com/docs/BM4thTxGermanBook.pdf)

Koronare Herzkrankheit
Eine Wärmetherapie führt zu einer Erweiterung der Gefäße. Dabei kann die Wärme durch Eintauchen in heißem Wasser (Brunt et al. 2016) oder in Form von Wärmestrahlung in einer Sauna (Imamura et al. 2001) zugeführt werden. Bei Patienten mit Hypertonie konnte der Blutdruck unter milder Infrarot-Hyperthermie gesenkt werden (Siewert et al. 1989). Durch die Wärme verbessert sich die Funktion der Gefäße und der Blutfluss wird erhöht (Shui et al. 2015). Entsprechend stellt die Anwendung von Wärmetherapie oder lokaler Thermotherapie einen therapeutischen Ansatz zur Behandlung von Herzinsuffizienz dar (Weber und Silver 2007). Gleichzeitig erhöht sich durch die Behandlung mit Ferninfrarot-Strahlung die Lebensqualität (Sobajima et al. 2015). Bei medikamentös behandelten Patienten mit chronischer Herzinssuffizienz verbessert eine zusätzliche Behandlung mit Ferninfrarot-Strahlung die Werte der Patienten (Tei et al. 2016).

Literaturhinweise
Brunt VE, Howard MJ, Francisco MA, Ely BR, Minson CT (2016) Passive heat therapy improves endothelial function, arterial stiffness and blood pressure in sedentary humans. The Journal of physiology 594(18): 5329-5342
Imamura M, Biro S, Kihara T, Yoshifuku S, Takasaki K, Otsuji Y, Minagoe S, Toyama Y, Tei C (2001) Repeated thermal therapy improves impaired vascular endothelial function in patients with coronary risk factors. Journal of the American College of Cardiology 38(4): 1083-1088
Shui S, Wang X, Chiang JY, Zheng L (2015) Far-infrared therapy for cardiovascular, autoimmune, and other chronic health problems: A systematic review. Experimental biology and medicine 240(10): 1257-1265
Siewert H, Strangfeld D, Scherf HP, Meffert H, Winterfeld HJ, Dittmann K (1989) Untersuchungen zur Hämodynamik bei Patienten mit essentieller Hypertonic unter milder Infrarot-Hyperthermie (IRA-Therm II). Dermatologische Monatschrift 175(12): 741-744
Sobajima M, Nozawa T, Fukui Y, Ihori H, Ohori T, Fujii N, Inoue H (2015) Waon therapy improves quality of life as well as cardiac function and exercise capacity in patients with chronic heart failure. International heart journal 56(2): 203-208
Tei C, Imamura T, Kinugawa K, Inoue T, Masuyama T, Inoue H, Noike H, Muramatsu T, Takeishi Y, Saku K, Harada K, Daida H, Kobayashi Y, Hagiwara N, Nagayama M, Momomura S, Yonezawa K, Ito H, Gojo S, Akaishi M, Miyata M, Ohishi M (2016) Waon Therapy for Managing Chronic Heart Failure – Results From a Multicenter Prospective Randomized WAON-CHF Study. Circulation journal : official journal of the Japanese Circulation Society 80(4): 827-834
Weber AA, Silver MA (2007) Heat therapy in the management of heart failure. Congestive heart failure 13(2): 81-83

Weitere Erkrankungen
Hautkrankheiten: Hautkrankheiten wie Warzen lassen sich durch lokale Erwärmung erfolgreich behandeln (Stern und Levine 1992).

Lungenerkrankungen: Patienten mit schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) wurden mit Ferninfrarot-Strahlung behandelt. Dadurch verbesserte sich die kardiale Funktion, die pulmonale Hypertonie bei Belastung sowie die Lebensqualität (Umehara et al. 2008).

Diabetes: Bei Diabetern reduziert sich durch eine lokale Stimulation mit Ferninfrarot-Strahlung der oxidative Stress (Kawaura et al. 2010). Außerdem werden der Cortisolspiegel und der Blutzuckerspiegel signifikant gesenkt (Ryotokuji et al. 2013). Deshalb wird angenommen, dass sich die Reaktion auf Insulin verbessert (Shui et al. 2015).

Niereninsuffizienz: Wenn Patienten eine Dialyse benötigen, stellt eine arteriovenöse Fistel den häufigsten Zugangsweg dar. Allerdings ist dabei oft der Blutfluss gestört. Der Blutfluss kann mit einer Ferninfrarot-Therapie verbessert werden (Lin et al. 2007, 2013).

Adipositas: Bei adipösen Frauen konnte die Fettabnahme bei Ergometerausdauerbelastung erhöht werden, wenn zusätzlich mit wassergefiltertem Infrarot bestrahlt wird (Möckel et al. 2006).

Chronisches Erschöpfungssyndrom: Auch Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) wurden mit Ferninfrarot-Strahlung behandelt. Deren Beschwerden wurden dadurch gelindert (Masuda et al. 2005b, 2007).

Restless Legs Syndrom (RLS): In einer klinischen Studie wurde die Wirksamkeit der thermischen Therapie (als Thermalwasser-Hydromassage) an Patienten mit chronischer venöser Insuffizienz untersucht. Die Patienten litten unter Schmerzen, Taubheitsgefühlen, nächtlichen Krämpfen, Restless Legs Syndrom oder Juckreiz. Die Thermalwasser-Hydromassage führte zu einem Rückgang der Symptome (Ippolito et al. 2008). Obwohl zur Behandlung des Restless Legs Syndroms mit der Wärmematte noch keine wissenschaftlichen Studien durchgeführt wurden, ist ein therapeutischer Effekt naheliegend, da Wärme zu einer Linderung der Symptome führt.

Literaturhinweise
Ippolito E, Luca S de, Sommaruga S, Grassellino V, Nappi G (2008) Experimental-clinical study on the effects of hydromassage with Thermae Oasis“s salsobromoiodine water in chronic venous stasis disease of the lower extremities. Minerva cardioangiologica 56(4): 401-408
Kawaura A, Tanida N, Kamitani M, Akiyama J, Mizutani M, Tsugawa N, Okano T, Takeda E (2010) The effect of leg hyperthermia using far infrared rays in bedridden subjects with type 2 diabetes mellitus. Acta medica Okayama 64(2): 143-147
Lin C-C, Chang C-F, Lai M-Y, Chen T-W, Lee P-C, Yang W-C (2007) Far-infrared therapy: a novel treatment to improve access blood flow and unassisted patency of arteriovenous fistula in hemodialysis patients. Journal of the American Society of Nephrology : JASN 18(3): 985-992
Lin C-C, Yang W-C, Chen M-C, Liu W-S, Yang C-Y, Lee P-C (2013) Effect of far infrared therapy on arteriovenous fistula maturation: an open-label randomized controlled trial. American journal of kidney diseases : the official journal of the National Kidney Foundation 62(2): 304-311
Masuda A, Kihara T, Fukudome T, Shinsato T, Minagoe S, Tei C (2005b) The effects of repeated thermal therapy for two patients with chronic fatigue syndrome. Journal of psychosomatic research 58(4): 383-387
Masuda A, Munemoto T, Tei C (2007) A new treatment: thermal therapy for chronic fatigue syndrome. Nihon rinsho. Japanese journal of clinical medicine 65(6): 1093-1098
Möckel F (2006) Influence of water-filtered infrared-A (wIRA) on reduction of local fat and body weight by physical exercise. GMS German Medical Science 4
Ryotokuji K, Ishimaru K, Kihara K, Namiki Y, Hozumi N (2013) Preliminary results of pinpoint plantar long-wavelength infrared light irradiation on blood glucose, insulin and stress hormones in patients with type 2 diabetes mellitus. Laser therapy 22(3): 209-214
Shui S, Wang X, Chiang JY, Zheng L (2015) Far-infrared therapy for cardiovascular, autoimmune, and other chronic health problems: A systematic review. Experimental biology and medicine 240(10): 1257-1265
Stern P, Levine N (1992) Controlled localized heat therapy in cutaneous warts. Archives of dermatology 128(7): 945-948
Umehara M, Yamaguchi A, Itakura S, Suenaga M, Sakaki Y, Nakashiki K, Miyata M, Tei C (2008) Repeated waon therapy improves pulmonary hypertension during exercise in patients with severe chronic obstructive pulmonary disease. Journal of cardiology 51(2): 106-113
(Kurzfassung). Noch ausführlichere Informationen finden Sie hier.

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Jan 30 2018

Ein förderliches Arbeitsumfeld schaffen

Wie Burnout-Prävention das Unternehmen stärkt

Ein förderliches Arbeitsumfeld schaffen

(Bildquelle: ©bonninturina_fotolia)

Was genau sind denn nun die typischen Auslöser eines Burnouts bei Führungskräften? Ist es pure Überarbeitung? Liegt die Lösung also einfach darin, jeden Tag eine Stunde früher nach Hause zu gehen oder mehr Urlaub zu genießen? Oder ist es nicht eher so, dass Manager auch dann nicht abschalten, sondern spät abends per Handy Emails beantworten und sich des Nachts um das verspätete Projekt oder den schwelenden Konflikt zwischen Mitarbeitern Gedanken machen? Gerne werden dann Seminare oder Coachings angeboten, um die Belastbarkeit der Mitarbeiter zu erhöhen und so Burnout-Symptomen vorzubeugen. Deren Wirksamkeit stellt Uwe Techt ( www.uwetecht.de) in Frage. Der Vorreiter im deutschsprachigen Raum für die Nutzung der Theory of Constraints (TOC) und des Critical Chain Projektmanagements weiß: „Burnout-Prävention ist in der Wirtschaft oft ein heikles Thema. Zwar ist den meisten Unternehmen bewusst, dass chronisch überforderte Führungskräfte nicht die stabilsten „Bausteine“ einer langfristig erfolgreichen Strategie sein können. Geht es aber um konkrete Vorbeugung, schrecken Viele vor den Kosten zurück. Maßnahmen für eine ausgeglichene Work-Life-Balance oder zusätzliche Einstellungen schlagen sich zwangsläufig auf die Profite nieder.“

Ähnliche Probleme
Die Probleme, die zur Überlastung führen, ähneln sich über Branchen und Unternehmensarten hinweg:
– Unklare oder widersprüchliche Aufgaben, häufige Prioritätenwechsel – dadurch akutes Multitasking
– Chronische Konflikte und faule Kompromisse – Führungskräfte sitzen oft zwischen den Stühlen oder werden zum Buhmann
– Misstrauen zwischen Mitarbeitern und Führungskräften
– Druck auf Manager durch chronische Verspätungen
– Kampf um Ressourcen und (Management-)Aufmerksamkeit
– Rechtfertigungsdruck, gegenseitige Schuldzuweisung
– Fehlen nötiger Befugnisse oder Kompetenzen

Sinnvolle Investition
„Die Kosten eines solchen stressigen Arbeitsumfelds werden gerne übersehen – zum einen, weil sie schwer zu beziffern sind, zum anderen, weil die Ursache-Wirkungs-Beziehungen recht komplex sind“, erklärt Uwe Techt. „Doch es lohnt sich, sie zu erforschen, denn ein Burnout schadet nicht nur dem betroffenen Mitarbeiter selbst, sondern hat auch weitreichende und kostspielige Konsequenzen für das Unternehmen“ – beispielsweise:
– Das ständige Hin- und Herspringen zwischen mehreren Aufgaben, sprich Multitasking, ist nicht nur belastend, sondern äußerst ineffizient.
– Überlastung selbst ist leistungsmindernd. Ein erschöpfter Manager wird in der gleichen Zeit weniger erledigen als ein ausgeruhter.
– Für Mitarbeiter ist es oft schwer, chronisch überforderte Führungskräfte zu erreichen, wenn Entscheidungen fällig sind. Es kommt zu unnötigen Verzögerungen.
– Weil Zeit, Energie und Konzentration fehlen, sich mit einem Problem ausreichend zu beschäftigen, drohen potentiell teure oder fatale Fehlentscheidungen.
-Ein angespanntes Arbeitsumfeld wirkt sich auch negativ auf andere Mitarbeiter aus – der Stress verbreitet sich so allmählich im ganzen Unternehmen.
– Und schließlich: temporärer oder gar permanenter Verlust, d. h. qualifizierte Führungskräfte, die oft ohne Vorwarnung ersetzt werden müssen.
Angesicht dieser Folgen, erscheint die Investition in robuste Burnout-Prävention gleich nicht mehr so verschwenderisch.

Auslöser angehen
Nicht jeder ist für Überlastung und Burnout gleich anfällig. Eine individuelle Prädisposition kann dazu beitragen, Stresssituationen unbeschadet(er) zu bewältigen. Allerdings ist es für Arbeitgeber oft schwierig, solche Kriterien schon bei der Einstellung „vorauszusehen“. Uwe Techt warnt: „Mitarbeiter werden im Tagesgeschäft oftmals dazu verleitet, Stresssymptome zu verbergen.“ Der Experte empfiehlt: „Viel produktiver für beide Seiten ist es, die Auslöser des Burnouts anzugehen – und diese liegen direkt in stressigen Arbeitsbedingungen. Es kann also nicht ausreichen, die Zeit zu reduzieren, die am Job verbracht wird. Der Stress selbst muss reduziert werden – und das geht nur, wenn die Ursachen des Stresses eliminiert werden.“ Laut Uwe Techt gilt es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem:
– Manager ihren Verantwortlichkeiten fokussiert nachgehen können, anstatt Multitasking zu betreiben, indem
– Managementintervention nicht bei jedem Konflikt die Standardantwort ist, weil
– klare, unternehmensweite Vorgaben bestehen, die von allen verstanden und befolgt werden und
– Mitarbeiter die Befugnisse haben, wichtige Entscheidungen alleine treffen zu können.
– Sind Manager doch mal gefragt, geschieht dies rechtzeitig, anstatt erst, wenn das Projekt / die Produktion hoffnungslos verspätet ist.
– Feuerlöschen wird allgemein auf ein Minimum reduziert.
– Das Unternehmen befindet sich nicht ständig im Krisenmodus.

„Ein solches Umfeld“, so Uwe Techt, „und das sollte auf den ersten Blick klar sein, führt zu vielen weiteren positiven Effekten, die auch anderen Mitarbeitern sowie der Leistungsfähigkeit des Unternehmens zugutekommen.“

Wolfram Müller, Director Sales bei der VISTEM GmbH & Co. KG, ist verantwortlich für die Integration agiler Projektmanagement-Methoden unter Nutzung von Critical Chain. Bereits seit 1987 brennt er für „schnelle Projekte“ und vermittelt als Coach, Berater, Referent und Buchautor die neuesten Methoden des „High-Speed“-Projektmanagements. www.vistem.eu

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