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Mai 14 2018

Hälfte aller Unternehmen sieht keinen Gender Pay Gap

Aktuelle Studie untersucht Lohnungleichheit in Deutschland

Hälfte aller Unternehmen sieht keinen Gender Pay Gap

Frauen verdienen im gleichen Job durchschnittlich 6 % weniger als Männer. Warum?

Dass es eine Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern („Gender Pay Gap“) gibt, darüber ist man sich in Deutschland einig. Laut Statistischem Bundesamt liegt der unbereinigte Durchschnittsverdienst von Frauen um 21 % niedriger als der von Männern. Nur im eigenen Betrieb wollen Führungskräfte davon nichts wissen. Knapp die Hälfte der Personalleiter (49 %) meint, dass in ihrem Unternehmen keine Entgeltlücke existiert. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Randstad-ifo-Personalleiterbefragung.

Wie kann es sein, dass so viele Betriebe keinen Gender Pay Gap erkennen? Ein großer Teil des Lohnunterschieds kann durch strukturelle Unterschiede erklärt werden, die über Unternehmensgrenzen hinausgehen. Für Führungskräfte, die lediglich Gehälter innerhalb ihres Unternehmens oder ihrer Abteilung vergleichen, kann der Lohnunterschied deshalb deutlich kleiner aussehen als er tatsächlich ist. Zu den strukturellen Unterschieden gehört, dass Frauen und Männer in unterschiedlichen Branchen, Berufen und Positionen verteilt sind. Rechnet man diese Faktoren heraus, bleibt laut Statistischem Bundesamt noch ein Gehaltsunterschied von 6 %.

Frauen verdienen also auch bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit durchschnittlich 6 % weniger als Männer. Führungskräfte, die eine Lohnlücke in ihrem Unternehmen erkennen, nennen auch dafür Gründe. „Berufserfahrung“ ist mit 42 % die häufigste Erklärung. Auch „Arbeitsleistung“ (36 %), „Betriebszugehörigkeit“ (32 %) und „Verhandlungsgeschick“ (21 %) werden als Gründe angeführt.

„Lohnunterschiede existieren in vielen Unternehmen, auch wenn sie nicht immer offensichtlich zu erkennen sind“, so Petra Timm, Director Group Communications bei Randstad Deutschland. „Alle Beteiligten können etwas gegen die Lohnlücke tun. Auf der einen Seite liegt es an Politik und Wirtschaft, auf strukturelle Diskriminierung zu achten und sie zu unterbinden. Auf der anderen Seite zeigen die Studienergebnisse, dass Frauen selbst einen Unterschied machen können, indem sie bei Gehaltsverhandlungen selbstbewusst auftreten.“

Zur Randstad-ifo-Personalleiterbefragung
Die in Zusammenarbeit von Randstad und dem ifo-Institut entwickelte Randstad-ifo- Personalleiterbefragung zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Dazu werden vierteljährlich mehr als 1.000 Personalleiter befragt. Im Rahmen der Sonderfrage werden zusätzlich aktuelle Personalthemen aufgegriffen. Mehr Informationen und den kompletten Berichtsband der Studie zum Download gibt es unter www.randstad.de/publikationen

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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Mai 8 2018

Jeder zweite Deutsche fürchtet Pflegebedürftigkeit

R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“

Jeder zweite Deutsche fürchtet Pflegebedürftigkeit

Wiesbaden, 8. Mai 2018. Jeder zweite Deutsche hat Angst davor, im Alter auf Pflege angewiesen zu sein. Bei Frauen ist die Furcht vor Pflegebedürftigkeit jedoch deutlich ausgeprägter als bei Männern. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung zum „Tag der Pflege“ (12. Mai) aufmerksam.

Pflegethema ist „Dauerbrenner“
Seit 1992 befragt das R+V-Infocenter jährlich rund 2.400 Menschen nach ihren größten Ängsten rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie und Gesundheit. Das Thema Pflegebedürftigkeit ist in der Studie „Die Ängste der Deutschen“ ein „Dauerbrenner“ unter den größten Sorgen. „Etwa jeder zweite Deutsche hat große Angst vor Pflegebedürftigkeit. Diese Angst lag in den vergangenen 26 Jahren nahezu konstant bei rund 50 Prozent“, sagt Brigitte Römstedt, Leiterin des R+V-Infocenters. „Diese Befürchtung hat einen sehr realen Hintergrund angesichts der rund 2,6 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland – Tendenz steigend.“

Frauen haben mehr Angst
Dass diese Sorge bei Frauen deutlich ausgeprägter ist als bei Männern, verwundert dabei nicht: Während „nur“ 48 Prozent der Männer große Angst vor Pflegebedürftigkeit haben, sind es bei den Frauen 57 Prozent. „Pflege ist weiblich“, so Brigitte Römstedt. „Zum einen sind zwei Drittel der Pflegebedürftigen Frauen. Zum anderen kümmern sie sich in den meisten Fällen um die häusliche Pflege von Angehörigen.“

Angst steigt mit dem Alter
Die R+V-Studie zeigt zudem deutlich, dass die Angst mit wachsendem Alter stetig steigt. Teenager bis 19 Jahre sind noch recht entspannt (23 Prozent). Ab 20 Jahre haben schon 40 Prozent große Angst, ab 40 Jahre sind es 57 Prozent. Den höchsten Wert erreicht die Angst bei den Menschen ab 60 Jahre: Fast zwei Drittel (64 Prozent) fürchten sich davor, im Alter zum Pflegefall zu werden.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Mai 3 2018

Globaler SRM Reifegrad-Check 2018

SRM Standards Und Insights

Wien | München, 03. Mai 2018 – Unternehmen entdecken immer häufiger die zunehmende Bedeutung eines Lieferantenmanagements. Das zeigt auch eines der Kernergebnisse des „Global SRM Maturity Reports 2018“, an dem 250 Entscheidungsträger im Einkauf aus aller Welt teilnahmen. Es bestätigt, dass zwar noch immer ein Großteil der Unternehmen Nachholbedarf im Bereich der Digitalisierung des Lieferantenmanagements hat, jedoch vor allem große Unternehmen immer mehr nachziehen und eine SRM Lösung in der Organisation implementieren. Der Report bietet aktuelle Einblicke in den Reifegrad des SRM in Einkaufsorganisationen jeder Größe und Industrie.

Alle Ergebnisse und den gesamten Report zum gratis Download erhalten Sie hier

„Noch viel zu wenige Unternehmen führen ein Lieferantenmanagement in ihrer Organisation ein. Dabei bedenken die wenigsten, wie viele Vorteile dieses mit sich bringt und wie unterstützend eine SRM Lösung bei der Abgrenzung zum Wettbewerb fungiert. Denn mit Hilfe der Digitalisierung, werden nicht nur enorme Ressourcen gespart, sondern auch Lieferausfälle rechtzeitig erkannt und Reklamationen um ein Wesentliches reduziert. Dies führt zu hohen Kosteneinsparungen, ohne dabei immer nur auf eine Preisreduktion beim Lieferanten pochen zu müssen. Eine Möglichkeit, in Zukunft die Lieferantenbeziehung zu verbessern und dabei auch noch Kosten zu sparen“, meint Robert Bonavito, CEO bei JAGGAER.

Von der Größe hängt es ab

60% der Unternehmen gaben an, dass sie ein Lieferantenmanagement auf globaler Ebene bereits durchführen. Im Vergleich zur SRM Reifegradstudie des Vorjahres lässt sich eine Steigerung von 17% verzeichnen. Vor allem große Unternehmen – mit einem Umsatz von mehr als 500 Mio. Euro Umsatz – entscheiden sich fünfmal öfter für ein Lieferantenmanagement, als kleinere Unternehmen. Aber auch mittelgroße Organisationen erkennen immer häufiger die Notwendigkeit eines Lieferantenmanagements und entscheiden sich, in dieses Zeit zu investieren.

Auch wenn Unternehmen sowohl in Mitarbeiter als auch in diverse Prozesse Zeit investiert haben, ist eine zusätzliche digitale Unterstützung zumeist unerlässlich. Denn aufgrund einer vermehrten Anzahl an ERP und Informationssystemen steigt die Komplexität und somit auch die Schwierigkeit im Umgang mit diversen Daten und Schnittstellen. Mithilfe eines Rund-um Blicks, den eine SRM Lösung mit nur ein paar wenigen Klicks zur Verfügung stellt, erhält der Einkauf nicht nur alle relevanten Daten zum Lieferanten, sondern erkennt auch rechtzeitig unvorhergesehene Ereignisse. Dies steigert die Agilität des Unternehmens, fördert die Transparenz und vermeidet unerwartete Kostenaufwendungen.

Vielleicht doch mehr als nur ein Lieferant?

Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Einkaufsorganisationen, die Wert auf die Entwicklung der Lieferanten sowie auf die Lieferantenbeziehung legen, haben durchschnittlich mehr als doppelt so hohe Kosteneinsparungen, wie Unternehmen, denen dies nicht wichtig ist. Bei genauerer Betrachtung konnte außerdem festgestellt werden, dass bereits 57% der Unternehmen die Weiterentwicklung ihrer Lieferanten fördern, was zu einer Steigerung von 19% im Vergleich zum Vorjahr führte. Zusätzlich weisen Unternehmen, die den Fokus nicht nur auf eine Preisreduktion bei ihren Lieferanten legen, sondern auch auf Wachstum, Innovation und Risikooptimierung abzielen, bis zu 26% höhere Einsparungsmaßnahmen auf.

250 Teilnehmer aus aller Welt

Der „Global SRM Maturity Report 2018“ bietet globale Einblicke und Benchmarks zum aktuellen Reifegrad des SRM in internationalen Einkaufsabteilungen aus allen Branchen und Unternehmensgrößen: Was ist derzeit wichtig, um mit dem Wettbewerb mithalten zu können? Welche Unternehmen oder Branchen setzen echte Benchmarks? Wo gibt es die größten ungenutzten Potenziale? Der Report basiert auf der Online-Umfrage „SRM Reifegrad-Check“, die von 08. Januar bis 08. April 2018 durchgeführt wurde. Insgesamt nahmen 250 Personen aus beinahe allen europäischen Ländern, den USA, Kanada, Brasilien, dem Nahen Osten, China, Indien und Australien teil.

Der gesamte Report steht hier zum Download zur Verfügung

JAGGAER ist das weltweit größte unabhängige Spend Management-Unternehmen, mit mehr als 1.850 Kunden, die mit einem Netzwerk von 3,7 Millionen Lieferanten in 70 Ländern verbunden sind und von Standorten in Nordamerika, Lateinamerika, ganz Europa, Großbritannien, Australien, Asien und den USA Mittlerer Osten betreut werden. JAGGAER bietet komplette SaaS-basierte indirekte und direkte E-Procurement-Lösungen mit erweiterten Spend Analytics, komplexem Sourcing, Lieferantenmanagement, Vertragsmanagement, Savings-Tracking und intelligenten Workflow-Funktionen. Wir sind seit mehr als zwei Jahrzehnten Wegbereiter für Spend-Lösungen und führen die Innovationskurve weiter, indem wir unseren Kunden zuhören und den Markt analysieren. Internationale Größen aus den Branchen Anlagen- und Maschinenbau, Pharmaindustrie, Life Sciences, Automotive, Engineering, Serienfertigung, Medizintechnik und dem Hochschul-Sektor vertrauen auf die ausgereiften Lösungen für den direkten und indirekten Einkauf. Darüber hinaus hält JAGGAER 38 Patente – mehr als jede andere Spend Management Company.

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Apr 26 2018

American Express Umfrage: CFOs in Deutschland blicken trotz Optimismus mit Vorbehalt auf den technologischen Fortschritt

American Express Umfrage: CFOs in Deutschland blicken trotz Optimismus mit Vorbehalt auf den technologischen Fortschritt

Frankfurt am Main, 26. April 2018. Rund zehn Jahre nach der Finanzkrise blicken Finanzverantwortliche weltweit optimistisch in die Zukunft und rechnen in 2018 mit einem mäßigen bis starken Wachstum der heimischen Wirtschaft. Insbesondere in Europa macht sich nach Jahren des langsamen Wirtschaftswachstums ein Aufschwung bemerkbar. Europaweit sind CFOs in Deutschland am optimistischsten: 40 Prozent rechnen mit einem starken Wirtschaftswachstum in 2018. Zurückzuführen ist dieser Optimismus auf einen Anstieg des Jahresumsatzes, der für mehr als die Hälfte (60 Prozent) höher ausgefallen ist als noch ein Jahr zuvor. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Umfrage im Auftrag von American Express unter 870 CFOs und anderen Führungskräften im Finanzbereich. Ganz vorbehaltlos schauen sie dennoch nicht ins neue Jahr. Der Grund: der technologische Fortschritt, den viele bereits als Disruptor wahrnehmen.

Blickte ein Jahr zuvor noch jeder zweite skeptisch auf die Entwicklung der heimischen Wirtschaft, sind CFOs in Deutschland wieder zuversichtlich. Inzwischen rechnen ganze 40 Prozent mit einem starken Wirtschaftswachstum in 2018. 17 Prozent können das auf einen deutlich höheren Jahresumsatz des Vorjahres zurückführen. Dass sich politische Veränderungen oder die weltweite Handelspolitik in 2018 auf das Unternehmenswachstum auswirken könnten, halten fast die Hälfte der Befragten für unwahrscheinlich (43 Prozent). „Dennoch können sich die Finanzverantwortlichen nicht von der Sorge um die Auswirkungen unerwarteter politischer und handelspolitischer Veränderungen auf die Geschäftsentwicklung freimachen. Ein Drittel räumt ein, das mit zunehmender Sorge zu beobachten“, sagt Edwin Schoenmakers, Vice President Global Commercial Services bei American Express in Deutschland. „Vor dem Hintergrund der aktuellen handelspolitischen Diskussion und Herausforderungen, denen sich Unternehmen weltweit gegenübersehen, ist das absolut nachvollziehbar.“

Zur Unterstützung des Unternehmenswachstums bei gleichzeitiger Optimierung der Rentabilität setzen CFOs in Deutschland auch weiterhin auf Investitionen und Ausgaben. Die Mehrheit der Befragten (60 Prozent) gab an, in diesem Jahr allerdings nur zu moderaten Investitionen und Ausgaben bereit zu sein – jeder fünfte rechnet mit einer Zunahme von 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Relevanz von Cash- und Working-Capital-Management steigt weiter an
Bereits im Jahr zuvor galt die Optimierung des Cash- und Working-Capital-Managements als wesentlicher Aspekt der Unternehmensstrategie, bringt sie doch nachhaltige und finanzielle Vorteile. Im Rahmen der aktuellen Studie konnte die Relevanz von Cash- und Working-Capital-Management unter den Befragten erneut zulegen – 80 Prozent schreiben einer Optimierung eine höhere Bedeutung zu als im Jahr zuvor. „Working-Capital-Management ist für Unternehmen immer von Belang, in Zeiten des Aufschwungs ebenso, wie in unvorhersehbaren. Wie wichtig es ist, die Liquidität des Unternehmens zu sichern und kontinuierlich zu verbessern, erkennen die Finanzverantwortlichen auch in Deutschland immer stärker“, so Edwin Schoenmakers.

Die entscheidenden Vorteile, die laut Studie im Besonderen für eine Optimierung des Cash- und Working-Capital-Managements sprechen, sind: Transparenz durch End-to-End-Transaktionen, die Möglichkeit Produkt- und Rohstoffbestand an dynamische Nachfragevolumina anzupassen und die Nutzung des Kreditrahmens von Corporate Cards. „Liquidität ist für Unternehmen die Luft zum Atmen. Damit diese Luft nicht knapp wird, müssen Unternehmen flexibel bleiben und kurzfristig auf Verbindlichkeiten reagieren können. Hinter Cash- und Working-Capital-Management stehen pragmatische Lösungen, die das gewährleisten“, weiß Edwin Schoenmakers.

Neue Märkte erschließen hat für deutsche CFOs Priorität
Danach gefragt, welches Unternehmensziel im kommenden Jahr Priorität hat, sind sich die Befragten weltweit überwiegend einig: Kundenbedürfnissen besser gerecht zu werden, sehen die meisten Finanzentscheider als wichtigstes Ziel (71 Prozent) an und messen diesem noch mehr Bedeutung bei als im Vorjahr. Die Mehrheit der Teilnehmer in Europa teilt diese Meinung. Für CFOs in Deutschland hingegen stehen die Kundenbedürfnisse an zweiter Stelle. Oberste Priorität hat für sie die Erschließung neuer Märkte – mehr als jeder zweite (53 Prozent) hat das als wichtigstes Unternehmensziel für das Jahr definiert.

Dabei setzen die Unternehmen auf Maßnahmen, die ein organisches Wachstum ermöglichen. Insbesondere administrative Prozesse sollen effizienter gestaltet und mehr Kapazitäten für Produktion und Dienstleistungserbringung geschaffen werden (jeweils 37 Prozent). Ein Drittel der Befragten will insbesondere in die Entwicklung neuer Produkte und Services investieren.

Technologie als Disruptor: Finanzentscheider blicken mit Vorbehalt auf Künstliche Intelligenz
Der technologische Fortschritt treibt Unternehmen weltweit um und macht auch vor den Finanzverantwortlichen in deutschen Unternehmen nicht Halt. Alle Befragten sind sich einig, dass technologische Innovationen sich auf ihren Job auswirken und diesen verändern werden. Ein Drittel nimmt diese bereits als maßgeblichen Disruptor wahr. 87 Prozent der Befragten in Deutschland bereitet das Thema Künstliche Intelligenz schlaflose Nächte, gefolgt vom Internet der Dinge (47 Prozent) und Robotics und Automation (43 Prozent).

Die Notwendigkeit in technologischen Fortschritt, insbesondere in Maßnahmen, die die Digitalisierung vorantreiben sollen, zu investieren, haben die Unternehmen erkannt. 37 Prozent haben es sich sogar zum Ziel gemacht, eine führende Rolle in ihrer Branche einzunehmen und als Pionier aus der Disruption durch die Digitalisierung hervorzugehen.

Den Global Business & Spending Outlook gibt es hier zum Download:
http://amex.co/bizoutlook2018

Über die Studie
Für die von Institutional Investor im Auftrag von American Express durchgeführte Studie wurden 870
Finanzverantwortliche von Unternehmen mit einem Mindestumsatz von 500 Millionen US-Dollar
befragt, darunter 30 aus Deutschland. Die Befragung erfolgte im November und Dezember 2017.

Über American Express Global Commercial Services
Über den Bereich Global Commercial Services bietet American Express Unternehmen aller Größen finanzielle Einsparungen, Kontrolle und Effizienz. Wir stellen unseren Kunden Zahlungsprodukte und Lösungen für das Ausgabenmanagement von Reisekosten, täglichen Geschäftsausgaben, für Fremdwährungstransaktionen sowie globale Währungslösungen zur Verfügung.
www.americanexpress.de/corporatefinance

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Apr 23 2018

Unternehmen halten Entgelttransparenzgesetz für wirkungslos

Aktuelle Studie untersucht Lohnungleichheit in Deutschland

Unternehmen halten Entgelttransparenzgesetz für wirkungslos

Das Entgelttransparenzgesetz soll helfen, die Lohnunterschiede zwischen Angestellten zu verringern. Seit Anfang des Jahres schreibt es unter anderem vor, dass Unternehmen auf Anfrage ihrer Mitarbeiter Auskunft zu Gehältern der Kollegen geben müssen – wenn eine Reihe von Bedingungen erfüllt sind. Geht es nach den betroffenen Unternehmen, hat das Gesetz seinen Zweck verfehlt, wie die Ergebnisse der aktuellen Randstad-ifo-Personalleiterbefragung zeigen.

Lediglich 13 % der befragten Personalleiter sind der Meinung, das Entgelttransparenzgesetz sei eine wirkungsvolle Maßnahme, um Lohnungleichheiten zu reduzieren. Ein häufiger Kritikpunkt ist die mit dem Gesetz verbundene Auskunftspflicht und der dadurch entstehende Verwaltungsaufwand. Außerdem wird die Umsetzung der Auskunftspflicht angezweifelt, da sie erst in Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern gilt und nur ein gemittelter Gehaltswert von mindestens sechs Kollegen angefragt werden darf.

Das Entgelttransparenzgesetz ist komplex und für einige Unternehmen schwer zu durchschauen. Rund ein Viertel der Befragten wusste nicht, ob ihr Unternehmen von den Auflagen betroffen ist. Noch größer ist der Teil der Personalleiter, die sich kein Urteil darüber zutrauen, ob das Gesetz effektiv ist oder nicht. 45 % der Befragten hatten keine Meinung dazu.

„Eine Regelung, die in erster Linie Arbeitnehmer schützen soll, muss für diese einfach zu begreifen sein. Für Angestellte ohne entsprechendes Fachwissen kann das Entgelttransparenzgesetz einschüchternd wirken und sie davon abhalten, einen Antrag auf Auskunft zu stellen“, so Petra Timm, Director Group Communication Randstad Deutschland. „Auch wenn das Gesetz noch Verbesserungspotential hat, stellt es dennoch einen wichtigen Schritt in der Diskussion um faire Bezahlung in Unternehmen dar.“

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat inzwischen einen Quickcheck herausgegeben, mit dem Unternehmen prüfen können, ob sie vom Entgelttransparenzgesetz betroffen sind. Arbeitnehmer können die Lohnauskunft über vorgefertigte Formulare beantragen.

Zur Randstad-ifo-Personalleiterbefragung
Die in Zusammenarbeit von Randstad und dem ifo-Institut entwickelte Randstad-ifo- Personalleiterbefragung zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Dazu werden vierteljährlich mehr als 1.000 Personalleiter befragt. Im Rahmen der Sonderfrage werden zusätzlich aktuelle Personalthemen aufgegriffen. Mehr Informationen und den kompletten Berichtsband der Studie zum Download gibt es unter www.randstad.de/publikationen.

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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Apr 20 2018

Home Office ist eine Generationenfrage

Aktuelle Studie untersucht neue Arbeitsformen

Home Office ist eine Generationenfrage

Ob am voll ausgestatteten Schreibtisch im Büro, von Zuhause oder im Cafe um die Ecke: Viele Jobs können inzwischen mit Laptop und Smartphone von überall erledigt werden. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Angestellten Home Office an. Doch was denken Arbeitnehmer über dieses Angebot? Die Einstellung zum Home Office ist eine Generationenfrage, wie die Ergebnisse des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers zeigen.

In Deutschland fühlen sich vor allem Arbeitnehmer zwischen 25 und 45 Jahren vom Home Office angesprochen. Von ihnen würden etwa 58% das Büro ab und an gegen die eigenen vier Wände oder einen anderen Ort tauschen. Das kann einige Vorteile bringen: Ohne Hintergrundgeräusche, langwierige Meetings und den stressigen Weg ins Büro ist die Arbeit schneller erledigt. Außerdem können sie so private Termine wie Arztbesuche und Handwerker in der Wohnung besser koordinieren.

Das alles scheint die Generation 45+ dagegen nicht zu überzeugen. Etwa 61% von ihnen können sich nicht vorstellen, von zu Hause oder einem anderen Ort außerhalb des Büros zu arbeiten. Gegner des Home Office legen mehr Wert darauf, Beruf und Freizeit klar voneinander zu trennen. Mobil zu arbeiten bedeutet für sie nicht Balance, sondern die Grenze zwischen Privat- und Berufsleben aufzuweichen.

Die Entscheidung, ob sie lieber zu Hause oder im Büro arbeiten wollen, wird vielen Arbeitnehmern allerdings noch abgenommen. Rund 50 % der über 45-Jährigen bekommen von ihrem Arbeitgeber nicht die nötige Ausrüstung für das Home Office. Unter den 25 bis 45-Jährigen sind es noch 36 %. Unternehmen statten ältere Angestellte seltener als ihre jüngeren Kollegen für die Arbeit von Zuhause aus. „Auch wenn nicht alle Berufe dafür geeignet sind, sie im Home Office zu erledigen, zeigen die Ergebnisse einen Nachholbedarf seitens der Unternehmen“, so Petra Timm, Director Group Communications bei Randstad Deutschland. „Mit den jüngeren Generationen, die jetzt in den Arbeitsmarkt eintreten, wird die Nachfrage nach mobiler Arbeit weiter steigen. Darauf müssen sich viele Arbeitgeber erst noch einstellen.“

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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Apr 12 2018

MindManager Report über Arbeitsproduktivität und Planung

Umfrage deckt Führungs- und Strukturmängel auf

Alzenau, 12. April 2018 – Die Ergebnisse einer mit über 500 Mitarbeitern deutscher Unternehmen durchgeführten Befragung belegen, dass sich die Wirtschaft in einem tiefgreifenden Strukturwandel befindet, der sich negativ auf die Produktivität der Mitarbeiter auswirkt.

Beleuchtet wurden bei der MindManager Studie Unternehmensbereiche wie das Informationsmanagement, die Mitarbeiterplanung und -führung sowie strategische Aspekte. Ein zentrales Ergebnis lautet, dass Mitarbeiter produktiver wären, wenn sie nicht ständig eingehende Informationen verwalten müssten, denn diese Situation beklagen 64% der Befragten. Sie geben an, dass sie im Durchschnitt 121 Mails pro Tag bekommen, von denen die Hälfte irrelevant ist. Aber um genau das zu erkennen, wenden sie ca. 17 Stunden pro Woche mit dem Lesen von E-Mails auf.

Teurer Produktivitätsverlust
Dabei sind E-Mails nur ein Teil des Problems, denn laut einer IDC Studie müssen Wissensarbeiter für die Beschaffung von Informationen im Schnitt auf mindestens vier verschiedene Systeme zugreifen – und dabei sind sie nur in etwa der Hälfte aller Fälle in der Lage, die erforderlichen Informationen auch zu finden. Die Folge: Ein Unternehmen mit 1000 Wissensarbeitern erleidet jährlich einen durchschnittlichen Produktivitätsverlust von 5,7 Millionen $.

Mehr miteinander reden
Hinzukommt, dass die Abstimmungsprozesse innerhalb von Unternehmen und auch im Zusammenspiel mit Externen immer komplexer werden. Das wirkt sich vor allem auf den Erfolg von Projekten aus. 50% der befragten Mitarbeiter machen eine mangelhafte Abstimmung im Team für das Scheitern von Projekten verantwortlich. Gleichzeitig denken 75%, dass zu wenig Zeit darauf verwendet wird, Risiken und Chancen abzuwägen.

Wissen, wo die Reise hingeht
Diese Situation wiederum bleibt nicht ohne Folgen: 47% berichten von Konflikten zwischen den Teammitgliedern, 63% jammern über stockende Projekte und 35% empfinden den Zustand als „ressourcenverschwendend“. Auch an strategischer Orientierung mangelt es: 63% der Befragten geben an, dass sie produktiver wären, wenn ihnen die Unternehmensführung die strategischen Ziele des Unternehmens besser vermitteln würde. Stellt man dieser Zahl Angaben von Forbes gegenüber, wonach 65% der Unternehmen zwar eine klar definierte Strategie haben, aber nur 14% der Mitarbeiter diese verstehen, wird deutlich, in welchem Spannungsfeld sich die Produktivität von Unternehmen derzeit befindet.

Download eBook zur Studie: https://bit.ly/2GJM4sl
Download Infografik zur Studie: https://bit.ly/2qcQTQz

Darüber hinaus veranstaltet Mindjet am 24. April ein kostenloses Webinar zu dieser Thematik. Das englischsprachige Webinar hält Adam P. Cherrill, President, CCG Inc. Mehr Informationen und das Anmeldeformular unter: https://bit.ly/2GIWFnf

MindManager vereinfacht das Sammeln, Organisieren und Teilen von Informationen und hilft dadurch Einzelanwendern, Teams und Unternehmen, ihre Arbeit schneller zu erledigen. MindManager stellt Ideen und unstrukturierte Daten in visuellen dynamischen Maps dar und sorgt somit für mehr Verständlichkeit und eine bessere Kontrolle des Zeit- und Arbeitsaufwands. Weltweit nutzen Millionen von Menschen MindManager zum Brainstormen, der Planung und Umsetzung von Projekten sowie der Kommunikation von Wissen und Informationen. Mindjet ist ein Geschäftsbereich der Corel Corporation. Weitere Informationen unter www.mindjet.com

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Apr 10 2018

Deutschland ist Vorreiter bei flexiblen Arbeitsmodellen

Aktuelle Studie untersucht Freiraum am Arbeitsplatz

Deutschland ist Vorreiter bei flexiblen Arbeitsmodellen

In Deutschland sind flexible Arbeitsmodelle weiter verbreitet als im Rest Europas.

Selbstbestimmt arbeiten, egal wo man will, egal wann man will – die Digitalisierung macht’s möglich. Vorausgesetzt, man bekommt als Angestellter keine Steine in den Weg gelegt. In Deutschland haben 52 % der Arbeitnehmer die Möglichkeit, flexibel zu Arbeiten. Das ist ein Spitzenwert in Europa, wie die Ergebnisse des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers zeigen.

Die Arbeitswelt wird schneller, vernetzter und vor allem flexibler. Starre Dienstpläne weichen der Teilzeit oder Gleitzeit, die Anwesenheitspflicht wird durch das mobile Büro ersetzt. Arbeitnehmer bekommen so mehr Freiraum bei der Gestaltung ihres Alltags gewährt. Unternehmen fördern dies, denn sie versprechen sich dadurch motiviertere und produktivere Mitarbeiter. Auf dem Weg hin zu modernen Arbeitsmodellen gilt es aber, einige Hürden zu überwinden. So gibt das Arbeitszeitgesetz strenge Auflagen vor, die noch aus einer Zeit vor mobilem Arbeiten und Home-Office stammen. Erst kürzlich hatte der Präsident der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, ein „Update“ des Gesetzes gefordert.

Auch deshalb findet der Wandel zu flexiblen Modellen nicht überall gleich schnell statt. Während in Deutschland etwa jedes zweite Unternehmen seine Mitarbeitern selbst bestimmen lässt, wo und wann sie arbeiten, sind die Verhältnisse in anderen Ländern deutlich strikter. In Frankreich (39 %) sowie Spanien (36 %) setzen weniger Arbeitgeber auf flexible Arbeitsmöglichkeiten und in Osteuropa halten besonders viele Unternehmen an traditionellen Modellen fest. So auch im europäischen Schlusslicht Tschechien. Dort bekommt lediglich jeder vierte Angestellte (26 %) ein flexibles Arbeitsumfeld von seinem Arbeitgeber geboten.

Dabei ist der Bedarf durchaus vorhanden. In Deutschland bevorzugen 76 % der Arbeitnehmer flexible Arbeitsmodelle, weil sie sich davon mehr Work-Life-Balance versprechen. In anderen Regionen wie Spanien (79 %), Großbritannien (76 %) und Tschechien (70 %) ist die Nachfrage ähnlich groß. „Freiraum und Selbstbestimmtheit stehen häufig ganz oben auf der Prioritätenliste von Arbeitnehmern“, so Andreas Bolder, Director Group Human Resources bei Randstad Deutschland: „Flexible Arbeitsmodelle können sowohl Unternehmen als auch Mitarbeitern nutzen, wenn sie richtig eingesetzt werden. In Deutschland haben einige Arbeitgeber die Vorteile erkannt und sind auf einem guten Weg. Trotzdem gibt es auch hierzulande noch eine Lücke zwischen Bedarf und tatsächlichem Angebot.“

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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Mrz 29 2018

Verbraucher vertrauen bei der Suche nach Dienstleistern persönlichen Kontakten und traditionellen Informationsmedien

Aktuelle GfK-Studie: Kaufabschluss nach Suche über klassische Verzeichnismedien häufiger als bei internationalen Online-Suchdiensten

Verbraucher vertrauen bei der Suche nach Dienstleistern persönlichen Kontakten und traditionellen Informationsmedien

Kleine und mittelständische Gewerbetreibende geraten zunehmend unter Druck. Internationale Ketten und Onlineriesen machen insbesondere dem stationären Handel das Leben schwer. Eine aktuelle GfK-Studie zeigt: Gewerbetreibende und Dienstleister, wie Bäcker, Buchläden, Friseure, Kfz-Werkstätten etc., sind zwingend auf persönliche Empfehlungen und klassische Verzeichnismedien angewiesen, um sich erfolgreich im harten Wettbewerb zu behaupten.

Alles kann heute im Internet recherchiert werden – zeit- und ortsunabhängig. Dabei erhält man oftmals Millionen von Treffern. Doch Masse schätzen die Verbraucher weniger, wenn sie regionale Informationen brauchen, wie die GfK-Studie zeigt. Bei der Suche nach Gewerbetreibenden setzen die Deutschen in erster Linie auf persönliche Empfehlungen (66%) und traditionelle Verzeichnismedien wie Das Telefonbuch (63%). Erst danach folgen internationale Anbieter.

Gewerbetreibende profitieren unmittelbar von diesem Suchverhalten. 50% der Befragten, die über Das Telefonbuch nach Gewerbetreibenden recherchiert haben, haben die Dienstleistung dann auch verbindlich in Anspruch genommen. Die Nutzer von internationalen digitalen Suchanbietern dagegen nehmen nach der Recherche vergleichsweise selten tatsächlich Kontakt zu einem Gewerbetreibenden auf. Nur 38% der Suchenden hat nach einer Recherche über internationale Online-Suchdienste auch ein Produkt/eine Dienstleistung gekauft.

Klassische Verzeichnismedien genießen ein großes Vertrauen unter den Befragten und werden als wichtige Informationsquelle wahrgenommen – über alle Altersgruppen hinweg. „95% der Nutzer schätzen Das Telefonbuch als vertrauenswürdiges Medium. Wir freuen uns sehr über dieses hohe Vertrauensniveau“, so Michael Wolf, Geschäftsführer, Das Telefonbuch-Servicegesellschaft mbH.

Im Rahmen der repräsentativen GfK-Studie wurden mehr als 15.000 Personen ab 16 Jahren in Deutschland zur Nutzung von Verzeichnismedien befragt.

Über Das Telefonbuch:
Das Telefonbuch wird von Deutsche Tele Medien und 41 Verlagen Das Telefonbuch gemeinschaftlich herausgegeben. Die Herausgebergemeinschaft gewährleistet, dass die vielfältigen Inhalte von Das Telefonbuch den Nutzern als Buch, online und mobil über www.dastelefonbuch.de sowie u. a. als Apps für Smartphones und Tablets zur Verfügung stehen und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Im Jahr 2017 verzeichneten die Produkte von Das Telefonbuch medienübergreifend ca. 1,3 Mrd. Nutzungen (Quelle: GfK Studie zur Nutzung der Verzeichnismedien 2017; repräsentative Befragung von 15 Tsd. Personen ab 16 Jahren). Ausgezeichnet werden die Produkte von Das Telefonbuch u.a. mit der Wort-Bild-Marke sowie dem markanten roten Winkel, die im Markenregister für die DasTelefonbuch Zeichen-GbR eingetragen sind und durch ihren konsistenten Einsatz in allen Medien einen hohen Wiedererkennungswert genießen.

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Mrz 21 2018

Personaler beanspruchen Führungsrolle

Aktuelle Studie von Randstad Sourceright zu den HR-Trends 2018

Personaler beanspruchen Führungsrolle

800 Experten aus Management und HR weltweit beurteilen die Zukunft des Personalwesens.

Digitalisierung, Globalisierung, Automatisierung – wer die Trends in der Arbeitswelt derzeit beschreiben will, dem mangelt es nicht an Schlagworten. Aber wie wirken sich diese Entwicklungen auf den Alltag in Unternehmen aus? Um das herauszufinden hat Randstad Sourceright weltweit 800 Experten aus Management und HR gefragt. Dabei wurde deutlich: Dem Personalbereich und Arbeitnehmern kommt eine immer größere Bedeutung zu.

Unternehmensstrategie und Personalmanagement werden eins

Personalchefs gehen davon aus, dass die Relevanz von HR weiter wächst und den Erfolg des Unternehmens maßgeblich mitbestimmt. 78% wollen mit ihrer Personalstrategie die Geschäftszahlen ihres Unternehmen messbar beeinflussen. Entsprechend wächst auch das Selbstbewusstsein der Personaler. 77% der Befragten sind der Meinung, dass HR ein Mitbestimmungsrecht in der Geschäftsführung zusteht.

Arbeitnehmer rücken in den Mittelpunkt

Immer mehr Unternehmen erkennen, dass zufriedene Mitarbeiter die Produktivität steigern und ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sind. Deswegen will jedes zweite Unternehmen (51%) sein Budget aufstocken, um ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Dazu gehört auch die Einstellung von
Feel Good Managern, die sich ausschließlich um das Wohl der Kollegen kümmern.
Bei Investitionen in die Qualifikation der eigenen Mitarbeiter sieht es dagegen mau aus. Obwohl die Ansprüche an Arbeitnehmer stetig steigen, plant nur eines von zehn Unternehmen (11%) weltweit, Fort- oder Weiterbildungsangebote anzubieten.

Neue Technologien revolutionieren den Arbeitsplatz

Ob Vernetzung durch Smartphones, Analysen per Big-Data oder Automatisierung – die Digitalisierung lässt keinen Stein auf dem anderen. Personalverantwortliche freuen sich auf die Veränderungen: 81% der Befragten stehen den neuen Technologien offen gegenüber. In vielen HR Abteilungen haben diese bereits Einzug gehalten. 76% der Personalleiter schreiben HR-Datenanalysen schon jetzt eine entscheidende strategische Rolle zu – Tendenz steigend.

Über die Studie

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus einer Befragung von Randstad Sourceright. In der Online Umfrage wurden 800 Personalleiter und Führungskräfte aus weltweit 17 Ländern befragt.
Zum kostenlosen Download der Studie gelangen Sie hier.

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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