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Jul 24 2017

Mit dem Rad zur Schule

Mit dem Rad zur Schule

(Bildquelle: www.puky.de | pd-f)

(pd-f/tg) In vielen Bundesländern sind die Sommerferien bereits in vollem Gange. Doch nach den Ferien steht der Alltag an und für Erstklässler beginnt mit dem neuen Schuljahr ein neuer Lebensabschnitt. Der Weg dorthin ist für die meisten Grundschüler relativ kurz und kann gerne mit dem Rad absolviert werden. Der pressedienst-fahrrad klärt wichtige Fragen rund um das Thema Schulweg mit dem Fahrrad.

– Ab welchem Alter darf mein Kind mit dem Fahrrad in die Schule fahren?

Diese Frage birgt viel Konfliktpotenzial zwischen Eltern und Schulleitung, da viele Grundschulen den täglichen Schulweg mit dem Rad grundsätzlich untersagen. Rechtlich gibt es dafür jedoch keine Grundlage. Die Entscheidung, das Kind mit dem Fahrrad zur Schule zu schicken, fällen ausschließlich die Eltern. Allerdings sollten sich Kinder bereits selbstständig sicher im Straßenverkehr bewegen und andere Verkehrsteilnehmer sowie Gefahrensituationen richtig einschätzen können. Eltern sollten ihre Kinder nicht überschätzen und eine Erlaubnis auch von der Art des Schulwegs abhängig machen. Eine vielbefahrene Hauptstraße oder ein steiler Berg bieten großes Gefahrenpotenzial und überfordern viele Kinder anfänglich. Deshalb macht es Sinn, rechtzeitig mit dem Nachwuchs den Schulweg per Rad zu trainieren oder das Kind zu begleiten, bis es den Weg sicher alleine meistern kann. Dabei sollte nicht die kürzeste, sondern die sicherste Route gewählt werden. Den Schulweg mit dem Fahrrad zu fahren, hat nämlich viele Vorteile: Es stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit von Kindern. Sie übernehmen Verantwortung und bewegen sich, wodurch sie aufnahmebereiter werden.

– Ist eine Radfahrprüfung Voraussetzung für die Fahrt zur Schule?

Nein. Eine Radfahrprüfung hat keine bindende Wirkung wie ein Führerschein zum Autofahren. Auch ohne Radfahrprüfung darf ich Fahrrad fahren. Die Verkehrswacht, welche die Radfahrprüfungen an den Schulen veranstaltet, rät zwar davon ab, vor einer bestandenen Prüfung mit dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Doch auch an der Radfahrprüfung gibt es mitunter Kritik und gerade ihre Alltagstauglichkeit steht zur Diskussion. Für Kinder ist das Üben des eigenen Schulwegs sinnvoller und praxistauglicher. Es trägt mehr zur Verkehrssicherheit bei als das Ausfüllen eines Fragebogens und das Fahren in einem verkehrsberuhigten Raum (meist dem Schulhof). Für Schulanfänger ist ein Schulwegtraining aber unerlässlich, weil der Straßenverkehr sie physisch und psychisch sehr fordert. Eltern und Schulleitung sollten dabei nicht gegeneinander arbeiten, sondern miteinander Lösungen erarbeiten.

– Wer ist für die Verkehrssicherheit der Räder verantwortlich?

Verantwortlich sind derjenige, der mit dem Fahrrad fährt und der Fahrzeughalter. Ist das Fahrrad nicht in vorschriftsmäßigem Zustand, darf der Halter das Fahren untersagen. „Im Rahmen des Erziehungsauftrages sind dementsprechend die Eltern für die Räder ihrer Kinder verantwortlich“, wie Guido Meitler vom Kinderradhersteller Puky erklärt.

– Sind Kinder auf dem Schulweg mit dem Rad versichert?

Alle Schüler sind auf dem Weg von und zur Schule und zu Schulveranstaltungen kraft Gesetz in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Das zählt für den Schulweg mit Fahrrad, Roller, Skateboard, Skier oder auch per Boot (z. B. bei Hochwasser).

– Besteht für Kinder eine Helmpflicht?

Nein, jedoch sollten Kinder von der ersten Fahrt an einen Helm tragen. „Das dient einerseits der eigenen Sicherheit und andererseits wird das Helmtragen von Beginn an zur Selbstverständlichkeit“, meint Torsten Mendel vom Sicherheitsexperten Abus.

– Braucht ein Kinderfahrrad grundsätzlich eine feste Beleuchtung?

Nein. Seit August 2013 müssen Fahrräder nicht mehr mit einem Dynamo ausgestattet sein, eine StVZO-konforme Batterie- oder Akku-Beleuchtung ist ausreichend. „An Rädern für Grundschulkinder ist eine fest installierte Beleuchtung weiterhin sinnvoll, weil Stecklampen gerne vergessen werden oder die Kinder mit der Kontrolle des Akkustandes überfordert sind“, weiß Guido Meitler. Sebastian Göttling vom Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller weist zusätzlich darauf hin, dass Eltern die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtung regelmäßig überprüfen sollten. „Kinderräder haben zwar meist fest verbaute Lichtanlagen, diese funktionieren oft aber gar nicht oder nicht richtig“, hat Göttling in der Praxis feststellen müssen.

– Darf mein Kind mit dem E-Bike fahren?

Eine gesetzliche Regelung für ein Einstiegsalter zum E-Bike-Fahren gibt es nicht, es gibt lediglich eine Empfehlung des Deutschen Verkehrsgerichtstages des Mindestalters von zwölf Jahren. Das Thema wird deshalb kontrovers und heiß diskutiert. Ein Hersteller von Kinder-E-Bikes ist das Schweinfurter Unternehmen Haibike. Die Räder sind als sportives Spaßgerät für das Gelände konzipiert, eignen sich aber auch für den alltäglichen Gebrauch. Die Unterstützungsleistung ist auf maximal 20 km/h begrenzt. „Aus unserer Sicht ist eine Verkehrserziehung schon in jungen Jahren elementarer Bestandteil dafür, dass sich unsere Jüngsten sicher im Straßenverkehr bewegen können – egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder einem E-Performance-Bike. Unsere Verkaufszahlen zeigen, dass das Thema E-Bike auch bei den Kids angekommen ist“, begründet Tom Specht von Haibike.

– Wo darf mein Kind überhaupt fahren?

Kinder bis acht Jahre müssen, bis zu zehn Jahre können auf dem Gehweg fahren. Neu seit Dezember 2016 ist, dass ein Elternteil sein Kind bis zum achten Lebensjahr auf dem Gehweg begleiten darf. Dennoch ist die Infrastruktur vielerorts noch ein Problem. Mit der Schaffung von großflächigen Tempo-30-Zonen vor Schulen ist ein erster Schritt getan, für mehr Sicherheit zu sorgen. Was sich Kinder darüber hinaus für ihren Schulweg wünschen, möchte der italienische Sattelspezialist Selle Royal wissen und hat mit „Mr. Roy“ ein Programm gestartet, mit dem Kinder wichtige Verkehrsregeln spielend lernen sollen. Zusätzlich können sie einen Wunsch für eine bessere Infrastruktur aufmalen und zurück an den Hersteller senden. Diese Wünsche werden von Selle Royal gesammelt und an politische Entscheider weitergeleitet. „Ziel der Aktion ist es, eine fahrradfreundliche, sichere Infrastruktur für Kinder zu entwickeln“, begründet Lara Cunico von Selle Royal die Aktion.

– Darf die Schule das Abstellen von Fahrrädern verbieten?

Theoretisch ja, aber das ist äußerst selten der Fall. Dann müssen die Fahrzeuge außerhalb des Schulgeländes geparkt werden. „Es gibt jedoch mittlerweile kaum noch einen ersichtlichen Grund, keine Fahrradabstellanlagen auf dem Schulgelände zu haben. Platzsparende, optisch ansprechende und meist überdachte Lösungen sind vielerorts möglich“, so Andreas Hombach vom Parkspezialisten WSM. Hombach verweist zudem auf die Landesbauverordnung der Bundesländer. In den meisten Fällen sei darin vermerkt, dass eine Schule zum Errichten von Fahrradabstellanlagen verpflichtet ist.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Dez 10 2015

Radfahren im Winter: Akkus bauen ab, LED-Licht wird heller

Radfahren im Winter: Akkus bauen ab, LED-Licht wird heller

(Bildquelle: www.pd-f.de / Kay Tkatzik)

[pd-f/ht] Winterliche Verhältnisse bringen für Fahrradfahrer durchaus meisterbare, aber nichtsdestotrotz spezielle Herausforderungen mit sich. Neben Dunkelheit und Glätte ist es vor allem die Kälte, die Mensch und Material zu schaffen macht. Während der Fahrer unweigerlich merkt, dass ihm kalt wird, und sich entsprechend schützt, ist ihm nicht unbedingt bewusst, dass auch sein Fahrrad zu kämpfen hat – insbesondere, wenn Strom im Spiel ist.

Manche mögen’s warm …

Die Auswirkungen tiefer Temperaturen spüren E-Bike-Fahrer vielleicht am deutlichsten, denn wie jeder elektrische Energiespeicher bauen auch Pedelec-Akkus bei Minusgraden ab. Um den Effekt auf die Reichweite zu kompensieren, rät Anja Knaus von Flyer, den Akku bei Zimmertemperatur zu lagern und aufzuladen, nur für die Fahrt sollte er ans Rad. Eine Neoprenhülle, wie sie neben dem schweizerischen Pedelec-Pionier z. B. Fahrer Berlin anbietet (39 bis 44 Euro), schützt den Akku auch bei Stopps vor dem Auskühlen.

Übrigens: Mit zunehmendem Alter verlieren Akkus generell an Leistung und werden auch kälteanfälliger. Meist müssen sie irgendwann ersetzt werden – aber nicht immer: „Bei dem an unseren Dreirädern eingesetzten ,Go Swissdrive“-System gibt es die Möglichkeit, nur das Zellenpaket, also das Innenleben des Akkus, beim Hersteller BMZ austauschen zu lassen. Das dürfte gerade mal halb so viel kosten wie ein neuer Akku“, verrät Alexander Kraft von HP Velotechnik. Da das Verfahren neu sei und bislang erst eine Handvoll Akkus auf diese Art wieder flott gemacht wurden, müssten die Abläufe zwischen Akkulieferant, Fahrradhersteller und Handel allerdings „noch justiert“ werden.

Was für den E-Bike-Akku gilt, bleibt auch bei batteriebetriebener Fahrradbeleuchtung nicht folgenlos: „Im Winter verringern sich die Laufzeiten von Akkuleuchten etwas“, bestätigt Sebastian Göttling von Busch & Müller. Wie stark der Effekt ausfällt, hänge dabei gar nicht so sehr von der Art der eingesetzten Akkus ab – also ob es sich um Lithium-Ionen oder Nickel-Metallhydrid-Akkus handelt – , sondern generell von ihrer Qualität: „Da gibt es auf dem Markt deutliche Unterschiede“, so Göttling.

… andere lässt der Winter kalt

Im Gegensatz dazu fühlen sich moderne Leuchtmittel bei Kälte erst richtig wohl, denn LEDs müssen im laufenden Betrieb gekühlt werden und nehmen bei zu großer Hitzeentwicklung Schaden. LED-Leuchten sind deswegen mit separaten Kühlkörpern ausgestattet oder leiten wie der „Lumotec IQ-X“ (139,90 Euro) die Wärme über ein intelligent konstruiertes Gehäuse ab. Die Hitzeempfindlichkeit führt dabei zu einem messbaren Kuriosum: Im Sommer leuchtet ein Hochleistungsscheinwerfer laut Göttling mit zwei bis fünf Lux weniger als im Winter. „Zum Glück fällt dieser Effekt in der Praxis aber kaum ins Auge“, erklärt der Lichtexperte.

Gänzlich die kalte Schulter zeigt dem Winter das neueste Stück Hightech am Rad. Die Funkschaltung „Red eTap“ (Komplettgruppe ab 2.691 Euro) wurde der Öffentlichkeit erst nach mehrjährigen Tests präsentiert. Dabei bewährte sich das System auch bei Temperaturen bis zu minus 30 Grad Celsius. „Kältebedingte Ausfälle können wir definitiv ausschließen“, bekräftigt Geraldine Bergeron vom Hersteller Sram.

Zumindest auf Zeit beeinflusst Väterchen Frost LCD-Displays. Neben den Bedienelementen von Pedelecs können Navigationsgeräte, Sportcomputer und Smartphones langsamer oder schlimmstenfalls gar nicht mehr reagieren. „Das ist aber normalerweise ein vorübergehendes Problem“, beruhigt Daniel Gareus von Cosmic Sports. Die Devise laute hier wie beim E-Bike-Akku: „Nur ans Rad, wenn die Geräte gebraucht werden“. Fahrradspezifische Helfer lassen sich dank dafür vorgesehener Halterungen einfach anbringen und wieder abnehmen. Mit dem „Spitzel“ von Fahrer Berlin (Halter und Hülle ab 44 Euro) wechseln aber auch Smartphones im Handumdrehen vom Lenker in die Jackentasche und zurück, eine Klettbefestigung macht es möglich – so simpel kann Kälteschutz für Elektronik sein.

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Apr 30 2014

Aktuell bleiben im Straßenverkehrsrecht

Aktuell bleiben im Straßenverkehrsrecht

Die „neue StVO“ ist inzwischen schon wieder ein Jahr alt. Mit der neuen Struktur und vielen inhaltlichen Änderungen herrscht jetzt wieder Klarheit im Verkehrsrecht.

Aber das Verkehrsrecht ist in einem ständigen Fluss, denn auch andere Gesetze wie die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, die Fahrerlaubnis-Verordnung oder die Fahrzeug-Zulassungs-Verordnung unterliegen ständiger Überarbeitung.

Die aktuelle Fassung all dieser verkehrsrechtlichen Gesetze kennen und alle Neuerungen sicher umsetzen, ist mit „Das neue Straßenverkehrsrecht auf CD“ – Digitales Praxishandbuch zur Umsetzung der neuen StVO und aller weiteren straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften – fast ein „Kinderspiel“.
Hier ist neben sämtlichen Rechtsgebieten, wie FeV, Gefahrgutbeförderungsvorschriften und der StVZO, auch eine praktische Gegenüberstellung von Paragraf und Verwaltungsvorschrift zur StVO zu finden.

Die digitale Lösung bietet dem interessierten Fachanwender zudem schnelle Navigation, praktische Suchfunktion sowie die Möglichkeit die gewünschten Inhalte auszudrucken. Ob dabei das elektronische Handbuch auf PC oder Laptop installiert ist oder direkt von der CD-ROM abgerufen wird, spielt keine Rolle.

Mit der ausführlichen Version „StVO für die Praxis“ auf CD-ROM oder als Intranetlösung sowie der kostenlosen Informationsseite www.stvo.de vervollständigt die Forum Verlag Herkert GmbH ihr Angebot für Verkehrsfachleute und Verkehrsteilnehmer.
Bildquelle:kein externes Copyright

Über die FORUM VERLAG HERKERT GMBH

Die FORUM VERLAG HERKERT GMBH ist Spezialist für Fachmedien im B2B-Bereich. Der Verlag ist Herausgeber von Software-, Online- und Printprodukten sowie Veranstalter zahlreicher Seminare, Lehrgänge und Fachtagungen. Damit werden Themen aus Öffentliche Verwaltung, Personalwesen, Management, Arbeitsschutz, Produktion & Umwelt, Bau, Erwachsenen- und Jugendbildung sowie Außenwirtschaft & Logistik abgedeckt.

Das Unternehmen hat es sich unter dem Slogan „Unser Wissen für Ihren Erfolg“ zum Ziel gesetzt, Fach- und Führungskräfte aller Wirtschaftsbereiche mit Fachinformationen und praxisorientierten Lösungen für die tägliche Entscheidungsfindung zu versorgen.

Die FORUM VERLAG HERKERT GMBH ist eine von 25 weltweit operierenden Tochtergesellschaften der FORUM MEDIA GROUP GMBH.

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Dez 5 2013

GTÜ auch 2013 auf Erfolgskurs

Marktanteil im Prüfgeschäft auf 15,1 Prozent ausgebaut · 4-Millionen-Grenze wird 2013 bei der HU geknackt · Über 7 Millionen Fahrzeuguntersuchungen im Gesamtjahr

GTÜ auch 2013 auf Erfolgskurs

(Mynewsdesk) Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH hat ihren Wachstumskurs auch 2013 fortgesetzt. Die Stuttgarter Prüf- und Sachverständigenorganisation konnte ihren Marktanteil auf 15,1 Prozent im ersten Halbjahr 2013 ausbauen und bei der Zahl aller von ihr geprüften Fahrzeuge auf über sieben Millionen zulegen.

Entgegen dem Negativtrend auf dem HU-Gesamtmarkt von minus 2,8 Prozent im Vorjahresvergleich wuchs die GTÜ um 3,4 Prozent. Damit ist die GTÜ die einzige der drei großen Überwachungsorganisationen, die nennenswerte Marktanteile hinzugewinnen konnte. Im Vergleich zur GTÜ verlor der TÜV rund 1,6 Prozentpunkte und kommt aktuell auf einen Marktanteil von 37,7 Prozent.

Die Prüfingenieure der GTÜ werden 2013 vier Millionen Fahrzeuge bei der Hauptuntersuchung nach § 29 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) unter die Lupe nehmen. Entgegen den rückläufigen Stückzahlen im Gesamtmarkt konnte die GTÜ in jedem Bundesland einen Zuwachs des Marktanteils verzeichnen. Damit ist mehr als jedes siebte in Deutschland zugelassene Fahrzeug GTÜ-geprüft unterwegs.

„Die aktuellen Zahlen belegen aufs Neue, dass sich das GTÜ-Konzept der freiberuflichen Sachverständigen – trotz aller Angriffe der Mitbewerber – am Markt erfolgreich durchgesetzt hat. Im Gegensatz zu den Alt-Organisationen setzt die GTÜ auf rein organisches Wachstum und verzichtet auf kostspielige Akquisitionen im verteilten deutschen Markt.“ betont GTÜ-Geschäftsführer Rainer de Biasi.

Mit dieser überaus positiven Geschäftsentwicklung kann die GTÜ als größte amtlich anerkannte Überwachungsorganisation freiberuflicher Sachverständiger ihren dritten Platz im Kfz-Überwachungsgeschäft weiter ausbauen. Auch für 2014 geht die GTÜ von einem weiteren Wachstum aus.

Stuttgart, den 05. Dezember 2013

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http://shortpr.com/zrfbtk

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=== Auf Erfolgskurs: GTÜ-Geschäftsführer Rainer de Biasi (Bild) ===

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http://www.themenportal.de/bilder/auf-erfolgskurs-gtue-geschaeftsfuehrer-rainer-de-biasi

=== Marktanteile (Infografik) ===

HU-Marktanteile für das 1. Halbjahr 2013

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http://shortpr.com/dho0wl

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http://www.themenportal.de/infografiken/marktanteile

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH ist die größte amtlich anerkannte Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger in Deutschland. Über 2.000 selbstständige und hauptberuflich tätige Kfz-Sachverständige und deren qualifizierte Mitarbeiter prüfen in rund 18.000 Prüfstützpunkten in Kfz-Fachwerkstätten und Autohäusern sowie in eigenen Prüfstellen der GTÜ-Vertragspartner. Sie führen im Namen und für Rechnung der GTÜ durch:
– Hauptuntersuchung (HU) inklusive „Abgasuntersuchung“ nach § 29 StVZO (amtliche Prüfplakette)
– Sicherheitsprüfungen (SP) nach § 29 StVZO
– Änderungsabnahmen nach § 19 Abs. 3 StVZO (z. B. Räder-/Reifen-Umrüstung, Anhängerkupplung, Tieferlegung)
– Untersuchungen nach BOKraft
– ADR/ GGVS-Prüfungen.

Ihre Experten für Sicherheit!
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Vor dem Lauch 25
70567 Stuttgart
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Sep 20 2013

Licht ins Dunkel

Licht ins Dunkel

In einer mit politischer Lichtgeschwindigkeit durchgebrachten Gesetzesnovelle wurde auch die Regelung der Fahrradbeleuchtung geändert. Seit 1. August 2013 gilt der neue § 67 StVZO. Der pressedienst-fahrrad fasst zusammen, was das für Radfahrer bedeutet.

[pd-f / hdk] Der Sommer ist vorbei, die Tage werden wieder kürzer – für viele Alltagsradler bekommen jetzt die jüngsten Änderungen an der Straßenverkehrszulassungsordnung StVZO eine alltägliche Relevanz. Doch mehrdeutige Formulierungen und laute Kritik sorgten für einige Verwirrung: Ist mein Rad noch gesetzeskonform ausgestattet? Welche Beleuchtung kann und muss ich nachrüsten? Welche Vor- und Nachteile bringt die aktuelle Gesetzeslage?

Welche Radbeleuchtung ist legal?

„Dynamobeleuchtung ist weiterhin die sinnvollste Art, ein Fahrrad mit Licht auszustatten. Sie ist fest installiert, wartungsarm und erfordert kaum Aufmerksamkeit“, macht Anke Namendorf von Koga deutlich. Alternativ sind nun auch akku- oder batteriebetriebene Front- und Rücklichter erlaubt, wodurch nun viele Sporträder oder minimalistische Stile-Bikes legal auf den Straßen bewegt werden dürfen. Jedoch muss jegliche Beleuchtung vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) zugelassen sein – was man am Prüfzeichen (K, Wellenlinie und Nummer) erkennt. Um diese Zulassung zu erhalten, muss die Beleuchtung z. B. über eine klare Hell-Dunkel-Kante (verhindert Blenden) verfügen und darf nicht blinken. „Eine Taschenlampe in der Hand und eine rote Blinkdiode am Helm allein entsprechen also weiterhin nicht den gesetzlichen Bestimmungen“, sagt Heiko Müller von Riese & Müller.

Galt nicht immer Nennspannung 6V und Nennleistung 3W?

„Die Mindestanforderungen an Spannung und Leistung stammen noch aus den Zeiten der Glühbirnchen“, erklärt Mario Moeschler von Hercules. „Moderne LED-Technik hat das längst überholt.“
Die Spannungsanforderung 6V gilt weiterhin für den Batteriebetrieb, nicht aber für Akkus.

Wie ist die Beleuchtung anzubringen?

Nicht geändert wurde Absatz 2 des § 67, demzufolge Beleuchtung „fest angebracht“ sein muss. Im allgemeinen Verständnis schließt das „Aufsteck-Lichter“ aus – also quasi alle Batterielampen. „Das Verkehrsministerium hat diesen Widerspruch zu anderen Aussagen im Nachgang bemerkt und uns mitgeteilt, „fest angebracht“ könne so ausgelegt werden, dass sich die Lampen während der Fahrt nicht lösen oder verstellen dürfen“, so Sebastian Göttling vom Beleuchtungshersteller Busch & Müller.

Sonderfall Rennräder

„Rennräder bis elf Kilo Gewicht waren bisher von der Dynamopflicht ausgenommen“, erinnert Andreas Krajewski von Focus. Sie spielen auch weiterhin eine Sonderrolle: Die 6V-Spannung für Batterielicht gilt hier nicht und die Beleuchtung muss nicht fest montiert, jedoch stets mitgeführt werden. „Warum aber noch immer nur von Rennrädern und nicht auch von Mountainbikes oder Sporträdern allgemein gesprochen wird, ist nicht nachvollziehbar“, bemängelt Sven Bernhardt von Haibike den momentanen Stand.

Sonderfall Elektroräder

Das nach wie vor boomende Segment der E-Bikes und Pedelecs ist klarer Hauptprofiteur der Novelle. „Die Dynamopflicht galt ehemals auch für Elektrovelos und viele Hersteller boten faktisch unzulässige Räder an, deren Antriebsakku auch die Beleuchtung versorgte,“ legt Kurt Schär von Flyer dar. Dies wurde nun legalisiert, eine Stromquelle am Rad reicht künftig aus. „Das ist auch absolut sinnvoll, denn reicht der Strom nicht mehr für den Motor, ist immer noch ausreichend Energie im Akku für das Licht“, so Schär weiter.

Fazit und Ausblick

Fachleute sind sich einig: Die Zulassung von Batterie- und Akkubeleuchtung bringt vor allem Sportlern Vorteile. Absolutes Qualitätskriterium am Stadt- Trekking oder Reiserad ist aber nach wie vor eine fest installierte Anlage mit leichtlaufendem Nabendynamo, LED-Technik an Frontscheinwerfer und Rücklicht. Stand der Technik und verbreitetes Sicherheitsplus sind Standlicht, Bremslicht und Tagfahrlicht.

„Der aktuelle Vorstoß mag voreilig und unausgegoren gewesen sein, generell begrüßt die Branche aber eine Anpassung der rechtlichen Grundlage an die technische Realität“, fasst Sebastian Göttling den aktuellen Stand zusammen.
Es ist mit einer weiteren, grundlegenden Überarbeitung der entsprechenden Paragraphen in StVO und StVZO zu rechnen, die mit den Widersprüchen und fraglichen Punkten aufräumen wird. An der Änderung sollen dann sowohl Fachausschüsse als auch Verbände involviert werden, so ist aus „gut informierten Kreisen“ zu erfahren. Erste Vorschläge sollen im Herbst 2013 vorliegen; die Verabschiedung wird bis Sommer 2014 erwartet.

Bildrechte: Quelle/Source [´ www.pd-f.de / messe-friedrichshafe

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Jan 11 2012

GTÜ: Rosa HU-Plaketten sind out

Höchste Zeit für die Fahrzeug-Hauptuntersuchung Alte Plakette seit Jahresbeginn ungültig Fahrzeughalter wird bei Überziehung zur Kasse gebeten

(ddp direct)Autofahrer, die noch eine rosa Prüfplakette für die Haupt- und Abgasuntersuchung (HU/AU) auf ihrem Kennzeichen kleben haben, sollten so bald wie möglich zu einer Prüforganisation wie der GTÜ fahren. Denn seit Jahresbeginn haben die rosa Plaketten mit der Zahl 11 in der Mitte für alle Kraftfahrzeuge und Anhänger ihre Gültigkeit verloren. Darauf weist die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hin.

Für 2012 sind Plaketten mit der Farbe Grün (12), Orange (13) und Blau (14) gültig. Fahrzeuge mit grüner Plakette sind dieses Jahr mit der HU an der Reihe. Neufahrzeuge, die 2012 zugelassen werden, tragen die Farbe Gelb (15). Die Abgasuntersuchung (AU) gehört seit 2010 zur HU und wird von den GTÜ-Prüfingenieuren mit erledigt. Wurde der Abgastest bereits von einer Werkstatt durchgeführt, so darf der Nachweis frühestens aus dem Vormonat der HU stammen.

Wer verspätet zur HU erscheint, um die Zeit bis zur nächsten Prüfung zu verlängern, hat derzeit kein Glück. Denn noch wird auf das eigentliche Fälligkeitsdatum rückdatiert. Erst mit der 47. Novelle der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO), die im Frühjahr beschlossen werden soll, entfällt die Rückdatierung.

Bei einer Überschreitung des HU-Termins können Autofahrer von der Polizei zur Kasse gebeten werden. Bei zwei bis vier Monaten werden 15 Euro fällig, nach vier Monaten sind es 25 Euro und nach acht Monaten 40 Euro und zwei Punkte in Flensburg. Zudem droht der Verlust des Versicherungsschutzes. Die GTÜ rät deshalb, lieber einmal mehr einen Blick auf die Plakette zu werfen und rechtzeitig zu HU zu fahren.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/8satrg

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http://www.themenportal.de/wirtschaft/gtue-rosa-hu-plaketten-sind-out-17866

=== Rosa HU-Plakette seit 2012 ungültig (Infografik) ===

Seit Jahresbeginn 2012 haben die rosa Plaketten mit der Zahl 11 in der Mitte für alle Kraftfahrzeuge und Anhänger ihre Gültigkeit verloren.

Shortlink:
http://shortpr.com/a6yoel

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http://www.themenportal.de/infografiken/rosa-hu-plakette-seit-2012-ungueltig

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH ist die größte amtlich anerkannte Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger in Deutschland. Über 2.000 selbstständige und hauptberuflich tätige Kfz-Sachverständige und deren qualifizierte Mitarbeiter prüfen in rund 18.000 Prüfstützpunkten in Kfz-Fachwerkstätten und Autohäusern sowie in eigenen Prüfstellen der GTÜ-Vertragspartner. Sie führen im Namen und für Rechnung der GTÜ durch:
– Hauptuntersuchung (HU) inklusive "Abgasuntersuchung" nach § 29 StVZO (amtliche Prüfplakette)
– Sicherheitsprüfungen (SP) nach § 29 StVZO
– Änderungsabnahmen nach § 19 Abs. 3 StVZO (z. B. Räder-/Reifen-Umrüstung, Anhängerkupplung, Tieferlegung)
– Untersuchungen nach BOKraft
– ADR/ GGVS-Prüfungen.

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