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Feb 13 2018

Die beruhigende Kraft der Kunst

Bilder mit therapeutischer Wirkung

Die beruhigende Kraft der Kunst

(NL/7216908720) So sehr Betina Knoch das Malen bei der Trauerbewältigung half, so wichtig ist die Ausstrahlung ihrer Bilder heute für uns. Bei längerer Betrachtung eines Gemäldes spürt man, wie der Stress des Alltags sich legt, wie man langsam zur Ruhe und zurück in die eigene Mitte kommt.

Es war eine seelische Erschütterung, die Betina Knoch zum Malen brachte. Ganz unbedarft griff die Sonderpädagogin im Ruhestand zu Pastellkreiden und suchte in der Malerei Ruhe und Heilung – gleich einer Therapie. Ich merkte schon sehr früh, dass es nicht nur das Malen war, das mir bei der Trauerbewältigung half. Bereits das Betrachten meiner Bilder schenkte mir Ruhe und entspannte mich völlig, erzählt Betina Knoch, die in den letzten Jahren ihre Techniken noch verfeinerte. Die Seelenbilder, wie Knoch ihre Werke nennt, sind Ausdruck ihres Unterbewusstseins. In ihren Zauberwelten dominieren Motive wie Bäume, Wälder, Menschen und ihre Beziehungen zueinander.

Es ist aber auch die Auseinandersetzung mit Themen, die viele von uns beschäftigen, auf die ich mit meinen Bildern aufmerksam machen möchte. Einerseits sollen wir aus einem Bild Ruhe und Kraft schöpfen können, andererseits möchte ich dabei darauf hinweisen, wie wichtig das Gleichgewicht, die Balance der Natur für Mensch und Tier ist, ergänzt die Malerin. Auf geheimnisvolle Weise versteht sie es, mit inspirierten Strichen schwierigste Themen in ein modernes Licht zu rücken.

Ein faszinierendes Beispiel dafür ist das Werk mit dem Titel Baum-Wache. Betina Knoch beschreibt es so: Menschen und Bäume sollten gleichberechtigte und miteinander verbundene Partner auf diesem Planeten sein. Unter guten Lebensbedingungen erstrahlen beide. Doch so manche Errungenschaft der Moderne, lässt uns Schutz benötigen. Ich denke da beispielsweise an die Mobilität der Menschen, die mich nicht nur um einen Baum, sondern um ganze Wälder bangen lässt.

Interessant ist auch das Themenbild: Stein der Weisen. Die Erfahrung tausender von Jahren lehrt uns, dass wir Menschen immer wieder eine Art Zerstörung oder Ende benötigen, um eine grundlegenden Erneuerung auf seelischer oder auch auf materieller Ebene zu erfahren, so die Künstlerin weiter. Ein zerstörerisches Feuer ist die Ursache für Neues, für eine Weiterentwicklung. Alte Gebäude, überholte Denkstrukturen gehen in Schutt und Asche auf und neues Leben, neue Möglichkeiten entstehen. Das Wissen darum wird von Generation zu Generation den Weisen und Sinnsuchenden weitergegeben – ist der sogenannte Stein der Weisen.“

Weitere Beispiele finden sich in dem Buch Mein Freund Xaverl und ich

Betina Knochs Bilderbuch entstand für Trauernde. Sie hat den Trauerprozess studiert, analysiert und eine bildreiche Geschichte für jede Altersstufe entwickelt. Mit zarter Bildsprache zeigt sie dem Leser, dass er mit seinem Schmerz nicht alleine ist und führt sanft aus der Tiefe ins Licht. Das Buch fand nicht nur in Hospizvereinen und Beerdigungsinstituten großen Anklang. Es wird auch an einer Fachschule zur Ausbildung von Erziehern und Sozialarbeitern verwendet, eine Schule setzt es bereits im Religionsunterricht ein und es wurde nach einem Unfall auch in einem Kindergarten aufgegriffen. Trotz durchwegs positiver Leserstimmen konnte Betina Knoch in den letzten Monaten keinen Verlag finden, der eine zweite und größere Auflage realisiert. Das verwundert doch sehr.

Jedes der feinfühligen Gemälde von Betina Knoch ist auch als Kunstdruck in Museumsqualität farbgetreu auf Stoff erhältlich. Ihre Fans spricht der besondere Tiefgang an. Für Unternehmen und Verlage besteht die Möglichkeit, Lizenzen zur Reproduktion zu erwerben.
Weitere Informationen, Gemälde und das Buch finden Sie hier: http://www.betinaknoch.de/
* Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

Die Malerin und Autorin

Betina Knoch arbeitete als Lehrerin in Schulen für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderungsbedarf. Heute widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und Malen – ihr zu Füßen liegt dabei Dackel Panja.

Der Tod Ihres Mannes, die Pflege der Eltern und die Begleitung des Vaters bis zum Grab, ließen sie das Thema Trauer genauer betrachten. Die Phasen der Verarbeitung des Verlustes eines geliebten Menschen waren schwer für sie und sind schwer für jeden. Betina Knoch analysierte den Trauerprozess und entwickelte eine bildreiche Geschichte dazu, um Menschen zu helfen. Das Buch Mein Freund Xaverl und ich reicht den Trauernden die Hand.

Ihre kunstfertige Malerei begann ursprünglich als Hilfe zur Selbsthilfe. Heute ist die zarte Sprache ihrer Werke vielen ans Herz gewachsen und ihre Kunstdrucke erfreuen sich großer Beliebtheit.
Lizenzen zur Reproduktion einzelner Gemälde können direkt bei Betina Knoch erworben werden. www.betinaknoch.de

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Feb 8 2018

Effektive Therapie bei Schmerzen in der Beckenregion

Effektive Therapie bei Schmerzen in der Beckenregion

Die neue Beckenorthese Lumbamed sacro von medi wird für die Iliosakralgelenk-Therapie eingesetzt.

Manchmal gerät der Rücken aus dem Gleichgewicht, zum Beispiel durch ruckartige Bewegungen wie beim Anheben einer schweren Kiste. Dann können Beschwerden an der Stelle auftreten, an der die untere Wirbelsäule mit dem Becken verbunden ist. Dort befinden sich die Iliosakralgelenke (kurz ISG). Der Schmerz kann von den ISG zum Beispiel auch in die Lendenwirbelsäule ausstrahlen. Bis zu 25 Prozent aller lumbalen Beschwerden gehen vom Kreuzbein-Darmbein-Gelenk (Iliosakralgelenk) aus (1). Die neue Beckenorthese Lumbamed sacro von medi setzt genau an diesem Punkt an.

Die Lumbamed sacro vereint die Vorteile von Orthese, Beckenspange und Bandage in einem Hilfsmittel und wird so zum idealen Alltagsbegleiter für all diejenigen, deren untere Wirbelsäule verspannt oder blockiert ist. Sie kann Schmerzen lindern, indem sie die Iliosakralgelenke und das Becken stabilisiert und entlastet. Zudem entspannt sie die Muskel-, Band- und Sehnenstruktur durch die flexibel positionierbaren Massage-Pelotten. Dank ihres modularen Aufbaus kann die Lumbamed sacro individuell angepasst und somit sowohl am Tage als auch nachts getragen werden.

Drei Trage-Varianten für eine erfolgreiche Therapie
Die komplette Orthesen-Variante besteht aus der elastischen Bandage mit Komfort-Gestrick, zwei tropfenförmigen Massage-Pelotten und der unelastischen Beckenspange. Diese Kombination eignet sich vor allem zu Beginn der Therapie, um die größtmögliche Stabilisierung und Entlastung durch die zirkuläre Kompression zu erzielen. Über die Zuggurte der Orthese wird der Druck individuell und stufenlos eingestellt. Dieser fördert die Entlastung der erkrankten Strukturen und trägt zur Schmerzlinderung bei. Die flexibel positionierbaren Pelotten massieren die Schmerzpunkte im Bereich der Iliosakralgelenke und unterstützen die Druckverteilung durch die Zuggurte.

Marc Ohlmeyer, selbstständiger Kameramann und Anwender der Lumbamed sacro: „Der leichte Druck durch die Pelotten hat eine doppelte positive Wirkung: Zum einen wird die Muskulatur so direkt angesprochen und gelockert, zum anderen erinnern mich die Pelotten daran, immer wieder eine aufrechte Haltung einzunehmen, anstatt ins Hohlkreuz zu fallen. Dadurch habe ich weniger Schmerzen und kann fast vollständig auf Schmerzmittel verzichten.“

Wird die Bandage entfernt, erfolgt die Kraftübertragung durch die Beckenspange noch direkter. Die Massage-Pelotten können auf der gesamten Innenfläche individuell platziert werden. Den stufenlosen Druck stellt der Patient weiterhin über das Zuggurt-System ein.

Zur angenehmen Stabilisierung in der Nacht kann die Bandage auch einzeln eingesetzt werden. Dafür ist sie mit einem beigefügten Zusatzverschluss ausgestattet. Bei Bedarf lässt sich die Bandage auch mit den Massage-Pelotten tragen.

Digitale Therapiebegleitung
Videos auf www.vimeo.com/242934582 zeigen, wie die Lumbamed sacro angelegt wird. Zudem präsentiert eine Animation auf www.vimeo.com/242934941 die Wirkungsweise der Beckenorthese. Über einen QR-Code auf dem Produkt oder die Short-URL www.medi.biz/sacro gelangt der Patient zu Diagnose- und Therapie-Informationen. Er erhält Beispiele für Kräftigungs- und Dehnungsübungen, die er nach Rücksprache mit dem Arzt zu Hause durchführen kann.

Der Arzt kann bei Notwendigkeit Orthesen (zum Beispiel Lumbamed sacro) verordnen. Sie sind im medizinischen Fachhandel erhältlich.

Hintergrund zum Iliosakralgelenk
Das Iliosakralgelenk (ISG) ist die Verbindung zwischen dem Kreuzbein (Os sacrum) und dem Darmbein (Os ilium). Andere Bezeichnungen sind Kreuzbein-Darmbein-Gelenk oder Sakroiliakalgelenk (SIG). Auch wenn umgangssprachlich oft in der Einzahl vom Iliosakralgelenk gesprochen wird, so gibt es ein linkes und ein rechtes Iliosakralgelenk. Die Iliosakralgelenke sind nur wenig beweglich und werden von einem straffen Bandapparat stabilisiert. Während der Schwangerschaft wirken Hormone auf die Bänder ein, damit sie nachgiebiger werden. Wirbelsäule und Becken stehen über die Iliosakralgelenke in Verbindung.

Schmerzen in den Iliosakralgelenken können als Folge von langem Sitzen oder Stehen, dem bekannten Tritt ins Leere oder durch ein ruckartiges Anheben von Gewichten (zum Beispiel eines Getränkekastens) auftreten. Entzündungen, Verschleiß, Brüche oder Funktionsstörungen sind weitere Ursachen von Beschwerden.

Informationsmaterial wie die Broschüre „Ratgeber Rückentherapie“ gibt es beim medi Verbraucherservice, Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de. Surftipp: www.medi.de (mit Händlerfinder).

Quelle:
(1) Cohen SP. Sacroiliac joint pain: a comprehensive review of anatomy, diagnosis, and treatment. Anesth Analg 2005;101(5):1440-1453.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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Jan 30 2018

Osteoporose: Arzt für Mainz und Wiesbaden rät zur Vorsorge

Knochendichtemessung und die Untersuchung im Labor helfen, Knochenschwund frühzeitig zu erkennen

Osteoporose: Arzt für Mainz und Wiesbaden rät zur Vorsorge

Verschiedene Faktoren können eine Osteoporose begünstigen. (Bildquelle: © Sagittaria – Fotolia)

MAINZ / WIESBADEN. Osteoporose ist keine Krankheit, von der nur Frauen in der zweiten Lebenshälfte betroffen sind. Auch Männer können unter Knochenschwund leiden. Selbst bei jüngeren Menschen kann sich eine Osteoporose ausbilden. Hier handelt es sich um die sogenannte „sekundäre Osteoporose“, die ihre Ursache in der Regel in einer anderen Erkrankung und deren Therapie hat. So können Erkrankungen der Schilddrüse eine Osteoporose verursachen. Auch kann die Einnahme von Cortison über einen längeren Zeitraum Knochenschwund herbeiführen.

Weitere Ursachen einer sekundären Osteoporose sind neben bestimmten Erkrankungen und Medikamenten übermäßiges Rauchen und Alkoholkonsum, Fehlernährungen und ein Mangel an Bewegung. Von der primären Osteoporose jedoch sind überwiegend Frauen nach der Menopause betroffen. Statistisch gesehen sind Frauen fünf Mal häufiger von Osteoporose betroffen als Männer.

Auch jüngere Menschen können von einer Osteoporose betroffen sein

„Sind individuelle Risikofaktoren vorhanden, die Knochenschwund begünstigen können, sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit einem Endokrinologen vereinbart werden. Frühzeitig erkannt, kann man dem Verlauf einer Osteoporose erfolgreich entgegenwirken. Vor allem die Knochendichtemessung und spezielle Untersuchungen im Labor helfen, Osteoporose früh zu erkennen“, so der Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster, der in Mainz in der Metropolregion Rhein-Main eine Arztpraxis führt. Das Hormon- und Stoffwechselzentrum ist eine hoch spezialisierte Einrichtung für Patienten aus Mainz, Wiesbaden, Frankfurt und den umliegenden Regionen, wenn es um Themen rund um Osteoporose und hormonelle Erkrankungen geht.

Hormon- und Stoffwechselzentrum für Patienten aus Mainz, Wiesbaden, Frankfurt

Unbehandelt entwickelt sich eine Osteoporose schleichend fort. Lange Zeit spürt der Betroffene nichts von seiner Erkrankung. Treten Schmerzen beispielsweise im Bereich des unteren Rückens auf oder kommt es zu Knochenbrüchen an den Wirbelkörpern, am Oberschenkelhals, am Becken, an den Handgelenken oder den Schultergelenken, ist die Osteoporose zumeist schon sehr weit fortgeschritten. „Spätestens dann sollte zügig mit einer geeigneten Therapie begonnen werden“, meint der Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Jan 29 2018

Abhängigkeit: Meist verleugnet oder bagatellisiert

Sucht als gesellschaftliches Tabu unterschätzt

Angesichts der Aufmerksamkeit, die die sogenannten „harten Drogen“, wie zum Beispiel Crystal Meth, derzeit in den Medien bekommen, gerät schnell in den Hintergrund, dass Alkohol und Medikamente die Rangliste der Suchtmittel in Deutschland anführen. Das Gefährliche ist hier gerade der schleichende Prozess, der in die Abhängigkeit führt – ob mit Alkohol oder Medikamenten, mit natürlichen oder synthetischen Substanzen. An welchen Kriterien ist Abhängigkeit zu erkennen? Gibt es Warnsignale oder einen typischen Verlauf? Das Tabu, mit dem unsere Gesellschaft dieses Thema immer noch belegt, macht gezielte Aufklärung – wie die Therapeuten der My Way Betty Ford Klinik sie bieten – wichtiger denn je.

Wer hat sich nicht schon Gedanken um Menschen mit auffälligem Alkoholkonsum gemacht? Wer hat vielleicht schon selbst daran gedacht, weniger zu trinken? Wer hat sich schon einmal über Kritik am eigenen Trinkverhalten geärgert oder sich dafür schuldig gefühlt? Wer trinkt morgens zuerst Alkohol, um sich nervlich zu stabilisieren oder den Start in den Tag zu erleichtern? Diese Anzeichen können – neben dem Wunsch, lieber allein als in Gesellschaft zu trinken, und weiteren Warnsignalen – auf eine Abhängigkeitsproblematik hinweisen. Die Unsicherheit bei Betroffenen und ihren Angehörigen ist ebenso groß wie die Angst vor einer gesellschaftlichen Ächtung. Dass Abhängigkeit eine Krankheit ist und als solche akzeptiert werden sollte, ist den wenigsten bewusst.

Obwohl sich der individuelle Verlauf der Erkrankung sehr unterscheidet, gibt es ein häufig auftretendes Muster. Anfänglich wird in der Regel konsumiert, um Probleme zu bewältigen und bestimmte Situationen erträglicher zu machen. Die Grundannahme ist dabei, dass die Auslösesituation wie zum Beispiel Traurigkeit, Einsamkeit, Angst oder Überforderung mit der Einnahme besser zu ertragen ist. Begleitet wird diese Annahme von einer sehr bald automatisierten Abfolge von Gedanken („Ich bestelle mir ein Bier“), der sich anschließenden Handlung (Einnahme der Substanz) und einer daraus resultierenden erneuten Auslösesituation (zum Beispiel das Gefühl von Scham, Schuld oder Verzweiflung), womit sich der Kreis schließt. Die erwähnte Grundannahme führt dazu, dass die Substanz sehr häufig als Selbstmedikation bei Depressionen, Ängsten, Panikattacken oder in als schwierig empfundenen sozialen Situationen eingesetzt wird. Dieses Verhalten lässt ebenfalls ein Muster entstehen, da die beschriebenen Gefühlszustände oder Situationen vermeintlich nur mit Hilfe der Substanz überstanden werden können. Der typische Teufelskreis tritt in der Regel erst im fortgeschrittenen Verlauf auf, wenn körperliche Entzugssymptome auftreten, die sich nur durch eine erneute Aufnahme der Substanz mildern beziehungsweise beseitigen lassen.

Der Konsum steigt meist schleichend an, gleichzeitig werden die abstinenten Tage immer weniger. Da sich dies über einen Zeitraum von mehreren Jahren erstrecken kann, wird in den meisten Fällen erst nach längerer Substanzeinnahme deutlich, dass ein Missbrauch, ein schädlicher Gebrauch oder eine Abhängigkeit vorliegt. Versuche, den Konsum zu verringern bzw. ganz einzustellen, bleiben langfristig ohne Erfolg beziehungsweise scheitern ganz, was zu Schuld- und Schamgefühlen, depressiver Verstimmung, Verzweiflung, aber auch Resignation führen kann. Durch das Auftreten von Entzugssymptomen wird dann der oben beschriebene Kreislauf in Bewegung gesetzt.

Um die Diagnose einer Abhängigkeit zu stellen, müssen laut WHO mindestens drei von sechs definierten Kriterien über einen Zeitraum von mindestens einem Monat beziehungsweise wiederholt innerhalb von zwölf Monaten zutreffen. Dazu zählen ein starkes Verlangen oder eine Art Zwang, die Substanz zu konsumieren, eine verminderte Fähigkeit, den Konsum zu kontrollieren, körperliche Entzugssymptome beim Absetzen der Substanz, eine Toleranzentwicklung (um die gleiche Wirkung zu erhalten, müssen größere Mengen eingenommen werden), Vernachlässigung anderer Interessen sowie ein anhaltender Substanzkonsum trotz eindeutig schädlicher Folgen.

Das Thema „Sucht“ bzw. Abhängigkeit ruft nach wie vor Scham- und Schuldgefühle hervor und wird nur schwer als Krankheit akzeptiert. Eine Suchtberatung aufzusuchen oder das Thema beim Hausarzt oder bei Freunden und Angehörigen anzusprechen, fällt sehr schwer. Zu groß ist die Angst vor Zurückweisung, Schuldzuweisungen und Enttäuschung. Der Begriff Sucht ist in unserer Gesellschaft negativ besetzt und wird oft mit Personen am Rande der Gesellschaft gleichgesetzt. Dass es jedoch auch und gerade bei beruflich erfolgreichen und finanziell unabhängigen Menschen zu schädlichem Gebrauch oder Abhängigkeit von Substanzen kommen kann, wird häufig nicht gesehen. Gerade im beruflichen Bereich herrscht zudem große Sorge, die Erkrankung könnte bekannt werden und Nachteile oder Karriereeinbußen nach sich ziehen.

Menschen, denen adäquate Strategien zum Umgang mit und dem Aushalten von negativen Gefühlen fehlen, sind prinzipiell besonders anfällig für eine Abhängigkeitserkrankung. Eine große Sorge der Betroffenen ist häufig, die Krankheit selbst verschuldet zu haben. Meist sind sie überzeugt, einfach aufhören zu können, aktuell jedoch einfach nicht zu wollen. Welche Macht ein Suchtmittel besitzt und welche tiefsitzenden Mechanismen dahinter liegen, ist häufig erst im Verlauf einer Therapie erkennbar. Die Therapeuten der Betty Ford Klinik erleben bei ihren Patienten – beruflich sehr erfolgreichen Menschen, die meist schnelle Entscheidungen treffen müssen, eine schnelle Auffassungsgabe benötigen und kognitiv stark beansprucht werden – immer wieder, dass der Zugang zu den eigenen Gefühlen und dem bewussten Erleben von Situationen eingeschränkt ist. Überlegungen wie „Warum trinke ich? Ich habe doch alles… Eigentlich geht es mir doch gut“, und der Wunsch nach „Rüstzeug“ für eine Abstinenz dominieren häufig die ersten Gespräche. Da es ein solches pauschales Rüstzeug nicht gibt, gilt es, die persönlichen Zusammenhänge zwischen der häuslichen/sozialen beziehungsweise beruflichen Situation und dem Trinkverhalten zu verstehen und den Umgang damit zu lernen. Aus diesem Grund wird die Eigenmotivation der Patienten in der My Way Betty Ford Klinik stark gefördert. Die hochfrequente Suchttherapie der Klinik umfasst fünf Einzelgespräche und fünf Gruppensitzungen pro Woche. Dazu bietet die Klinik umfassende Suchtinformation und ein breites Begleitprogramm.

Die My Way Betty Ford Klinik in Bad Brückenau ist die führende Sucht- und Entzugsklinik in Deutschland. Mit ihrem intensiven, in Deutschland einmaligen Therapieprogramm wendet sich die Klinik an Privatpatienten und Selbstzahler. Für die Patienten stehen 36 Einzelzimmer zur Verfügung. Diskretion ist an der Klinik oberstes Gebot. Das Kompetenzteam der Klinik hat sich dem Ziel verschrieben, ihre Patienten in eine neue Leistungsfähigkeit ohne Suchtmittel zu begleiten. Die Therapeuten verfügen über langjährige Erfahrung in der Suchttherapie und bieten seit Jahren Fortbildungen für weiterbehandelnde Ärzte an. Vor dem Hintergrund dieser Kenntnisse hat sich die Klinikleitung entschlossen, verstärkt die Aufklärung rund um die Themen Abhängigkeit, Entgiftung und Entzug in der Öffentlichkeit zu unterstützen und für dieses Krankheitsbild zu sensibilisieren.

Die My Way Betty Ford Klinik wurde Anfang 2006 eröffnet und erlangte schnell große Bekanntheit in ganz Deutschland. Das zugrundeliegende Therapiekonzept orientiert sich an den erfolgreichen Therapieformen aus den USA, wie sie am Betty Ford Center, Kalifornien, angewendet werden.

Kontakt
My Way Betty Ford Klinik® GmbH & Co. KG
Dr. Uta Hessbrüggen
Heinrich-von-Bibra Str. 35
97769 Bad Brückenau
0711 / 50 44 91 99
info@phasenpruefer.com
http://www.MyWayBettyFord.com

Dez 15 2017

Hilfe, ich verstehe meinen Arzt nicht Studie verweist auf Hörprobleme und medizinische Irrtümer

Hilfe, ich verstehe meinen Arzt nicht  Studie verweist auf Hörprobleme und medizinische Irrtümer

(Mynewsdesk) FGH, 2017. Wissenschaftler der Universität Cork in Irland sind der Frage nachgegangen, inwieweit Hörprobleme vor allem älterer Patienten die Kommunikation mit Ärzten und Pflegepersonal beeinträchtigen können. Ergebnis: Durch Hörverluste kommt es häufiger zu Missverständnissen vor allem bei krankheits- und therapierelevanten Informationen.

Die Erhebung bei 100 Patienten im mittleren Alter von 73 Jahren an der Universitätsklinik Cork (Irland) hat zum einen die geschätzte Häufigkeit von Schwerhörigkeit in der Altersgruppe bestätigt. Denn nur 41 von 100 Befragten waren nicht oder nur geringfügig beeinträchtigt. 43 Personen gaben außerdem an, beim Hausarzt oder in der Klinik Ärzte oder Krankenschwestern falsch verstanden zu haben. Die Missverständnisse beruhten auf allgemeinen Hörproblemen (29%), dem Abbruch des Gesprächs (27%), der Geräuschkulisse (10,5%) und der Aussprache (10%), wobei Mehrfachnennungen möglich waren.

Diese Erkenntnisse machen Bereiche deutlich, die von Ärzten und medizinischem Personal beachtet werden müssen, um das gegenseitige Verständnis sicherzustellen und Irrtümer oder Fehldiagnosen durch Kommunikationsfehler zu vermeiden. Neben verständlicher und deutlicher Sprache sollte vom medizinischen Personal immer auch berücksichtigt werden, dass Patienten unter Umständen nicht mehr einwandfrei hören und deshalb nicht selbstverständlich alles verstehen.

Den Betroffenen selbst muss dieser Umstand nicht zwangsläufig bewusst sein, da Schwerhörigkeit sich oftmals langsam und unbemerkt entwickelt. Man hört zwar noch alles laut genug, aber die Sprachverständlichkeit nimmt ab, was besonders auf seltene Fachausdrücke und Fremdworte zutrifft. Auch ein Mundschutz beim medizinischen Personal kann die Verständlichkeit mindern und macht unterstützendes Lippenlesen unmöglich, das Menschen mit und ohne Hörprobleme bewusst oder unbewusst einsetzen.

Die in der Studie genannten störenden Nebengeräusche und eine vermeintlich undeutliche Aussprache sind signifikante Indizien für Hörminderungen. Denn gerade in schwieriger akustischer Umgebung wird das Gehör besonders beansprucht und die Höranstrengungen machen sich verstärkt bemerkbar. Hörschwächen treten dann häufiger zutage als in ruhiger Gesprächsatmosphäre.

Da nur die Hälfte der Befragten der Studie zuvor einen Hörtest gemacht hatte, wird auch hier die Wichtigkeit regelmäßiger Hörtests deutlich. Damit lässt sich schnell und zuverlässig die eigene Hörleistung feststellen und bewerten. Moderne Hörsysteme sind mittlerweile so unkompliziert zu nutzen und so leistungsfähig, dass sie nicht nur in anspruchsvollen Gesprächen, bei denen es auf jedes Wort ankommt, gute Dienste leisten, sondern auch im Alltag das Leben nachhaltig erleichtern und verbessern.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören setzt seit über 50 Jahren auf systematische Hörprävention und Aufklärungsarbeit. Als Hörexperten vor Ort stehen allen Interessierten die rund 1.500 FGH Partnerakustiker zur Verfügung. Bei ihnen wird das gesamte Leistungsspektrum vom kostenlosen Hörtest über Auswahl, Anpassung und Programmierung geeigneter Hörgeräte bis hin zur mehrjährigen Nachbetreuung angeboten. Die FGH Partner sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt. Einen Fachbetrieb in der Nähe findet man unter  www.fgh-info.de

Verwendung und Nachdruck des Textes honorarfrei mit Quellennachweis: „FGH“

Quelle: Cudmore V, et al.: Age-Related Hearing Loss and Communication Breakdown in the Clinical Setting. JAMA Otolaryngol Head Neck Surg. 2017 Aug 24. doi: 10.1001/jamaoto.2017.1248.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Fördergemeinschaft Gutes Hören

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Bessere Kommunikation und mehr Lebensqualität durch moderne Hörakustik – die Fördergemeinschaft Gutes Hören informiert bundesweit und vermittelt Hörexperten

Deutschlandweit gehen Experten von rund 15 Millionen Menschen aus, die nicht mehr einwandfrei hören. Wer aktiv etwas dagegen unternimmt, kann ohne größere Einschränkungen am täglichen Leben, das von Hören und Verstehen geprägt ist, teilnehmen. Tatsächlich sind es aber nur rund 3 Millionen Menschen, die mit der modernern Hörakustik ihre Höreinschränkungen kompensieren.

Das sind viel zu wenig, sagen einstimmig die Fachleute aus Medizin und Hörakustik. Denn ein eingeschränktes Hörvermögen bleibt für die Betroffenen meistens nicht ohne Folgen. Die häufigen Missverständnisse führen zu Konflikten und schließlich zu Stress und Versagensängsten. Die Ursachen liegen in den meisten Fällen in schleichenden Verschleißerscheinungen des Innenohres. Diese lassen sich mittels moderner Hörakustik kompensieren.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) betreibt deshalb im Rahmen gesundheitlicher Vorsorge bundesweit Aufklärungsarbeit über gutes Hören und organisiert zusammen mit ihren Partner-Akustikern Informations- und Hörtest-Aktionen. Die FGH versteht sich als Ratgeber für Menschen mit Hörminderungen und deren Angehörige sowie für alle Menschen, die an gutem Hören interessiert sind. Auch für Fachleute und Journalisten ist die FGH eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Informationen rund ums Hören und um die Hörakustik geht.

Freiwillige Mitglieder in der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind deutschlandweit rund 1.500 Meisterbetriebe für Hörakustik. Das gemeinsame Ziel der FGH Partner ist es, Menschen mit Hörproblemen wieder zu gutem Hören zu verhelfen. Voraussetzung dafür ist die Stärkung des Hörbewusstseins in der Öffentlichkeit. Dazu zählt auch die Bedeutung guten Hörens für die individuelle Lebensqualität. Wer gut hört, kann aktiv und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Hören bedeutet nicht nur besser verstehen, sondern auch besser leben.

Das große Hörportal http://www.fgh-info.de bietet einen umfassenden Überblick zum Thema. Dort können auch weiterführende Informationen bestellt und schnell ein FGH Partner in Wohnortnähe gefunden werden. So einzigartig wie das Hören des Einzelnen, so individuell ist auch die persönliche Beratung. Wer sich für gutes Hören und die moderne Hörsystemanpassung interessiert, sollte das Gespräch mit seinem FGH Partner suchen. Die Mitgliedsbetriebe der Fördergemeinschaft stehen für eine große Auswahl von Hörlösungen, faire und umfassende Beratung und höchste Qualität. Die Partnerbetriebe der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind am gemeinsamen Zeichen, dem Ohr-Symbol zu erkennen.

Fördergemeinschaft Gutes Hören im Internet:
http://www.fgh-info.de

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Dez 6 2017

Neues aus der Biomedizin: cellactiva GmbH bietet mit cellactiva 3.0 moderne Schmerztherapie nach Prof. Dr. Fischer AG

Biophysikalische Sauerstofftherapie von cellactiva unterstützt den Organismus bei der Sauerstoff-Bereitstellung für die Zellen.

Neues aus der Biomedizin: cellactiva GmbH bietet mit cellactiva 3.0 moderne Schmerztherapie nach Prof. Dr. Fischer AG

Logo cellactiva

„Sauerstoff ist der Quell unseres Lebens. Der Mensch kann etwa 30 Tage ohne feste Nahrung überleben, etwa 3 Tage ohne Wasser, aber nur etwa 3 Minuten ohne Sauerstoff. Was ist der Grund dafür? Unser Organismus kann den Sauerstoff nicht speichern! Darum ist es wichtig, dass unsere Zellen permanent mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden können. Den Sauerstoff brauchen unsere Zellen, um Energie zu produzieren. Energie, damit unser Herz schlagen kann, unsere Organe ihre Aufgabe erfüllen und unsere Muskeln sich bewegen können. Ein junger, aktiver Körper kann seine Zellen ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Mit zunehmendem Alter, bei Bewegungsmangel, bei Stress, durch Genussgifte, unausgewogene Ernährung und Umweltverschmutzung ist das oft nicht mehr der Fall, denn der Sauerstoff muss einige Hürden überwinden, um in die Zelle zu gelangen. Schmerzen und degenerative Erkrankungen können bei Sauerstoffmangel in den Zellen die Folge sein“, erklärt Jörg Hofmann von der cellactiva GmbH.

Mit der biophysikalischen Sauerstofftherapie von cellactiva ist es möglich, den Organismus bei der Sauerstoff-Bereitstellung für die Zellen zu unterstützen. Viele Studien belegen, dass die cellactiva-Technologie besonders in der Schmerztherapie Wirkung zeigt.

+++ Der abenteuerliche Weg des Sauerstoffs +++

Der Weg des Sauerstoffs aus der Atemluft bis in die Zelle gleicht einem Hürdenlauf. Diese Hürden haben mit Atomen, Ionen, elektrischen Ladungen, elektrischem Strom, Magnetfeldern, die der Körper selbst produziert, und der Lorentzkraft zu tun. Nur wer diese grundlegenden Funktionen kennt, kann den Sauerstoff auf seinem abenteuerlichen Weg in die Zelle unterstützen.

Die Lorentzkraft ist der Schlüssel zum Erfolg: Es ist die Lorentzkraft, die dem Sauerstoff auf seinem abenteuerlichen Weg bis in die Zelle Tür und Tor öffnet und unterschiedliche Wirkungen auf Blutgefäße, Arteriolen und die Haargefäße (Kapillaren) hat.

Cellactiva vereint zwei Therapieformen, die biophysikalische Gefäßtherapie und die biophysikalische Sauerstofftherapie. Das Ergebnis ist eine, wissenschaftlich nachgewiesene, gesteigerte Sauerstoff-Breitstellung für die Zelle um bis zu 900%.

Fakten auf einen Blick:

– cellactiva 3.0 – über 30 Jahre internationale Forschung
– 217 internationale Studien wurden erstellt
– 83 internationale Akademiker sind beteiligt
– 5 Bücher zur Technologie und zu Therapieerfolgen

cellactiva 3.0 – mit verbesserter 7-fach Wirkung:

– lindert auf natürliche Weise akuten Schmerz
– erhöht den Sauerstoff-Transport
– verbessert die Sauerstoff-Versorgung
– steigert die Durchblutung
– hilft bei der mentalen Entspannung
– lockert die Muskeln
– kompensiert Elektrosmog

Cellactiva 3.0 lindert den Schmerz und bekämpft die Ursachen.

+++ cellactiva Weihnachtsaktion bis zum 22. Dezember 2017 +++

Gesundheit ist das höchste Gut, auch zu Weihnachten. Cellactiva nimmt alte Therapie-Geräte in Zahlung und vergütet diese mit 500 Euro beim Kauf eines Single-Sets oder Partner-Sets.

„Verbinden Sie eine wirksame Elektrosmog-Abschirmung mit den Vorteilen der biophysikalischen Gefäßtherapie in Kombination mit der biophysikalischen Sauerstofftherapie.“

Die Weihnachtsaktion gilt für Geräte aus der Magnetfeld-Therapie und physikalischen Gefäßtherapie. Die Weihnachtsaktion endet am 22. Dezember und ist begrenzt auf 99 Single-Sets und 99 Partner-Sets.

Weitere Informationen: http://www.cellactiva.com

Verwendung honorarfrei, Beleghinweis erbeten
511 Wörter, 3.820 Zeichen mit Leerzeichen

cellactiva GmbH bietet mit cellactiva 3.0 die moderne Schmerztherapie nach Prof. Dr. Fischer AG. Die biophysikalische Sauerstofftherapie von cellactiva unterstützt den Organismus bei der Sauerstoff-Bereitstellung für die Zellen. Viele Studien belegen, dass die cellactiva-Technologie besonders in der Schmerztherapie Wirkung zeigt: ohne Chemie, ohne Operationen und ohne bekannte Nebenwirkungen.

Weitere Informationen: http://www.cellactiva.com

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Nov 29 2017

„Andere trinken auch so viel.“

Wie funktioniert die Abhängigkeitsspirale?

Eine Sucht entwickelt sich nicht selten über Jahre. Das ist nicht neu. Es ist jedoch den Betroffenen – Abhängigen wie Angehörigen – häufig nicht bewusst. Gerade der schleichende Verlauf macht den Prozess so gefährlich. Doch wie kommt es dazu, dass Alkoholmissbrauch und Abhängigkeit den Betroffenen und ihrer Umgebung zunächst kaum auffallen? In vielen Fällen gewöhnt sich das Umfeld unbemerkt an den Konsum, da die Konsumsteigerung graduell verläuft und über einen langen Zeitraum verdeckt werden kann. In einer Gesellschaft, die mit Alkoholkonsum sehr nachsichtig umgeht und unter dem sozial-kommunikativen Aspekt sogar fördert, finden Alkoholiker viele Ausflüchte, um ihre zunehmende Sucht zu rationalisieren oder herunterzuspielen.

Wie geraten Menschen in diese Abhängigkeitsspirale? Zunächst fast unbemerkt trinken die Betroffenen Alkohol vorwiegend zur Erleichterung, Spannungsverminderung und bei geselligen Anlässen. Nachvollziehbare, auch gesellschaftlich akzeptierte oder gar wichtige Gründe lassen sich immer angeben. Doch nach und nach wird Alkohol zum Hilfsmittel, um psychische Spannungen, Depressionen und Ängste zu vermindern. Bald ist er unentbehrlicher Begleiter für Konfliktsituationen, für Gefühlsteuerung und Entfaltung. Die Betroffenen verleugnen diesen beschämenden Sachverhalt, indem sie den Alkohol für sich zum Medikament oder Lebenselixier erheben und somit sich und anderen gegenüber positiv besetzen. In dieser Weise von den Betroffenen verleugnet, nimmt die Fähigkeit zur Abstinenz – vor allem in belastenden Momenten – ab.

Kontrollverluste kennzeichnen die fortgeschrittene Abhängigkeit. Schon eine geringe Menge Alkohol lässt ein intensives Verlangen nach mehr entstehen, das erst endet, wenn die Betroffenen zu elend sind, um mehr zu trinken. Gleichzeitig wollen sie nicht wahrhaben, dass sie nicht mehr dauerhaft abstinent bleiben können. Sie versuchen immer wieder, sich zu beherrschen, sich „wieder in den Griff zu bekommen“, setzen auf den eisernen Willen und die eigene „Stärke“. In dem Versuch, sich und ihr zunehmend kritisch reagierendes, nicht mehr generell billigendes Umfeld über die Problematik hinweg zu täuschen, beginnen sie, sich selbst Trinkregeln zu setzen wie: „nicht vor 14 Uhr“, „keine harten Alkoholika“, „nur ein Bier am Abend“ und so fort. Die Versuche, sich und anderen durch Abstinenzversuche und Trinkpausen zu beweisen, dass sie ihren Alkoholkonsum im Griff haben, scheitern jedoch immer wieder – nicht zuletzt durch die Verführung: „Trink doch noch einen mit!“ Meist aufgrund einer einsetzenden Entzugssymptomatik geben Alkoholkranke die Versuche der Selbstregulierung schließlich ganz auf.

Abhängige werden in dieser Zeit zu Meistern der Vertuschung. Sie wollen vor der Umwelt, aber vor allem auch vor sich selbst das Gesicht nicht verlieren. Ausreden, Lügen und Erklärungsmodelle für jeden Anlass sind an der Tagesordnung. Verstärkt durch die Angst vor Kritik und Vorwürfen seitens des Umfeldes beginnt eine alles beherrschende Suche nach Gelegenheiten, unbemerkt zu trinken. Mit einem untrüglichen Gespür machen die meisten Abhängigen es sich zur Regel, nicht vor anderen zu trinken und Alkoholvorräte zu verstecken. Da das Trinken der notwendig gewordenen Mengen Alkohol in Gesellschaft oftmals nicht mehr möglich ist, steigen die Betroffenen zunehmend auf Hochprozentiges um oder greifen auf Strohhalme zurück, die die Alkoholaufnahme über die Mundschleimhaut erleichtern. Um die Entzugserscheinungen abzufedern und den sozialen Verpflichtungen weiterhin nachkommen zu können, beginnen Abhängige schließlich auch morgens zu trinken. Viele Betroffene kommen bereits alkoholisiert zu Verabredungen und trinken heimlich weiter. Aus einer überzeugten Opferrolle heraus schieben die Betroffenen die Verantwortung für ihr Dilemma auf „die anderen“ oder die Umstände. Dieses Erklärungsmuster wird auf alle Bereiche des täglichen Lebens ausgedehnt, da ja auch der Alkohol alle Sphären zu besetzen beginnt. Alkohol dient zunehmend als Allheilmittel für alle Arten von Problemen und Konflikten, die scheinbar nicht mehr anders zu lösen sind. Parallel dazu sinkt die Fähigkeit, sich Auseinandersetzungen, Problemen und Herausforderungen ohne Zuhilfenahme von Rauschmitteln zu stellen. Bei positiven Ereignissen gehört Alkohol dazu, um die entsprechende Stimmung besser zu spüren und „mitschwingen“ zu können.

Der Blick auf das soziale Gefälle mit einem „Oben-Unten-Vergleich“ erschwert die Akzeptanz der eigenen Problematik zusätzlich. Zum einen wird ein „Trinker“ noch immer mit dem Bild eines Penners unter der Brücke gleichgesetzt und Abhängigkeit mit sozialem Abstieg verbunden. Dies ist jedoch selten der Fall! Indem sich die Betroffenen über das Klischee des verwahrlosten, depravierten Alkoholikers erheben, werden im Rahmen einer Projektion unangenehme Problemlagen nicht bei sich sondern bei anderen wahrgenommen und dort verurteilt. Gefühle der Minderwertigkeit und der Ohnmacht können mit Hilfe einer solchen Projektion abgewehrt und das eigene Trinkverhalten bagatellisiert werden. Zum anderen relativieren Alkoholkranke mit entsprechenden Vergleichen den eigenen Konsum, um ihn als „normal“ erscheinen zu lassen: „Wenn der Nachbar noch ein drittes Glas bestellt, dann kann das bei mir doch nicht so schlimm sein.“ Was für andere kein Problem ist, kann für die Betroffenen aber sehr wohl eines sein, denn im Gegensatz zu ihnen kann der Nachbar nach dem dritten Glas aufhören oder wird danach tagelang kein Verlangen haben. Abhängige werden zum Beispiel im Anschluss zu Hause weiter trinken oder auch an den Folgetagen Verlangen nach Alkohol empfinden. Die Selbsttäuschung greift auch in Bezug auf die Getränkeart oder die Menge. „Ich trinke doch nur Bier, keine harten Alkoholika.“ – „Ein Glas Champagner hin und wieder lässt mich doch noch lange nicht zum Alkoholiker werden.“ – „Zwei oder drei Bier am Abend sind echt nicht viel, das trinkt doch fast jeder.“ Solche Formulierungen zum Herunterspielen der Sucht sind ebenfalls häufig zu beobachten. Ausreden, Lügen und Erklärungsmodelle für jeden Anlass sind an der Tagesordnung, alles dient der Vertuschung.

Was geschieht, wenn die Familie, das Umfeld oder der Arbeitgeber eine vermutete Alkoholproblematik ansprechen? Vor allem im Zusammenhang mit Fehlern und Unzulänglichkeiten wird dies häufig als Angriff oder Bloßstellen erlebt und mit Nachdruck abgestritten. Auch wenn es um Machtauseinandersetzungen, Konkurrenz und Rivalität geht, werden Schwächungen – und als solche wird jede Form von Kritik empfunden – nicht hingenommen werden können. Nach tatsächlichen oder vermuteten Niederlagen oder realen oder empfundenen Kränkungen, insbesondere vor anderen, wird eine Abhängigkeitsvermutung vehement abgewehrt werden. Paradoxerweise sind aber gerade diese Hinweise von außen wichtig, um den Betroffenen die Relevanz des Problems vor Augen zu führen. Ohne subjektiven Leidensdruck ist jedoch eine Therapie wenig erfolgversprechend, denn nur wenn die Qual der Sucht größer wird als die Qual des Aufhörens, wird der Betroffene zu Entzug beziehungsweise Entwöhnung bereit sein. Dazu müsste der Betroffene die Heimlichkeit um seine Sucht aber aufgeben, und dies sollte nicht ohne Hilfestellung geschehen.

Mit ihrem breit gefächerten Angebot unterstützen die Therapeuten der My Way Betty Ford Klinik Betroffene dabei, ihre Abhängigkeit anzuerkennen und Hilfe zu suchen. Regelmäßig halten Vertreter der Klinik in verschiedenen Städten Vorträge zu Suchtthemen. Veröffentlichungen der Klinik erscheinen in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften. Informationen für Betroffene, Angehörige und Behandler auf der Klinikhomepage stellen Suchterkrankungen, ihre Folgen und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten dar. Bei Interesse können Betroffene umfangreiche Flyer und Prospekte der Klinik anfordern oder sich telefonisch informieren. Außerdem können Patienten und ihre Angehörigen im Sinne eines Vorgesprächs einen Termin zur Klinikbesichtigung vereinbaren. Vor Therapiebeginn füllt der Patient suchtbezogene Anamnesebögen aus, die ihn mit sich und seiner Sucht konfrontieren. In Einführungen in der Gruppe, in Veranstaltungen zur Suchtinformation und in ärztlichen und psychologischen Aufnahmegesprächen erhält der Patient zunehmend Einblick in seine Suchtproblematik. Bei allen patientenbezogenen Anliegen ist Diskretion oberstes Gebot in der Betty Ford Klinik. Für den Abhängigen gilt dennoch: Um seine Sucht anzuerkennen und sich auf einen Entzug einzulassen, muss der Betroffene die Heimlichkeit um seine Sucht zumindest im Rahmen der Therapie aufgeben.

Die My Way Betty Ford Klinik in Bad Brückenau ist die führende Sucht- und Entzugsklinik in Deutschland. Mit ihrem intensiven, in Deutschland einmaligen Therapieprogramm wendet sich die Klinik an Privatpatienten und Selbstzahler. Für die Patienten stehen 36 Einzelzimmer zur Verfügung. Diskretion ist an der Klinik oberstes Gebot. Das Kompetenzteam der Klinik hat sich dem Ziel verschrieben, ihre Patienten in eine neue Leistungsfähigkeit ohne Suchtmittel zu begleiten. Die Therapeuten verfügen über langjährige Erfahrung in der Suchttherapie und bieten seit Jahren Fortbildungen für weiterbehandelnde Ärzte an. Vor dem Hintergrund dieser Kenntnisse hat sich die Klinikleitung entschlossen, verstärkt die Aufklärung rund um die Themen Abhängigkeit, Entgiftung und Entzug in der Öffentlichkeit zu unterstützen und für dieses Krankheitsbild zu sensibilisieren.
Die My Way Betty Ford Klinik wurde Anfang 2006 eröffnet und erlangte schnell große Bekanntheit in ganz Deutschland. Das zugrundeliegende Therapiekonzept orientiert sich an den erfolgreichen Therapieformen aus den USA, wie sie am Betty Ford Center, Kalifornien, angewendet werden.

Kontakt
My Way Betty Ford Klinik® GmbH & Co. KG
Dr. Uta Hessbrüggen
Heinrich-von-Bibra Str. 35
97769 Bad Brückenau
0711 / 50 44 91 99
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Nov 21 2017

Telemedizinische Innovation – HOME2B+ Home Monitoring of Brain and Body Functions

Telemedizinische Innovation - HOME2B+ Home Monitoring of Brain and Body Functions

(Mynewsdesk) Die Nielsen Tele Medical GmbH aus Magdeburg bringt ein drahtloses Trockenelektroden-Headset auf den MarktFür Diagnose und Therapie von neurologischen Erkrankungen sind EEGs unerlässlich. Doch die Messtechnik ist zeitaufwendig und bislang nur in einer Facharztpraxis oder Klinik anzuwenden. In Sachsen-Anhalt wird derzeit die weltweit erste drahtlose EEG-Haube speziell für klinische Anwendungen zur Marktreife geführt.

„Wir schreiben bis zu 100 EEGs im Quartal“, sagt Dr. Christiane Bertram. Sie führt im sachsen-anhaltischen Schönebeck eine Praxis für Neurologie und Psychiatrie. Die Elektroenzephalografie, kurz EEG, ist eine Methode zum Messen von Gehirnströmen. Das in der Arztpraxis aufgezeichnete EEG sei aber nur eine Momentaufnahme, sagt die Fachärztin, und gerade darin liege ein Problem. Die Herzrhythmusstörung, der Schlaganfall oder ein epileptischer Anfall würden u.a. als Symptom kurzzeitige Bewusstseinsstörungen hervorrufen, verlangen aber gänzlich unterschiedliche Therapien. „Die Gehirnströme des Patienten müssten über längere Zeit und möglichst unter gewohnter Alltagsbelastung gemessen werden“, sagt Christiane Bertram. Daran allerdings war bislang nicht zu denken. Das aufwendige Setzen einer EEG-Haube liegt bis dato allein in den erfahrenen Händen einer Medizinisch-technischen Assistentin. Die etwa 20 Elektroden müssen vorher in eine Natrium-Chlorid-Lösung gelegt werden. Die Kopfhaut wird mit Elektroden-Paste ähnlich einer Peeling-Creme vorbereitet, damit der Kontakt mit dem Elektroden-Gel hergestellt und die Gehirnströme geleitet und gemessen werden können….

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Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

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Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
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Nov 9 2017

Fraunhofer IGD – MEDICA 2017: Der Mensch im Fokus

Fraunhofer IGD - MEDICA 2017: Der Mensch im Fokus

3D-ARILE – AR-Brille als Unterstützung bei Tumoroperationen

Von der Gewinnung medizinischer Daten über ihre Aufbereitung und Analyse bis hin zur Navigationshilfe während einer Operation – individuelle Gesundheit ist nicht nur ein Leitthema des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD, sondern auch Trendthema der MEDICA 2017.

Die Analyse von Patientendaten bildet die Grundlage der personalisierten Medizin. Mit Health@Hand und VA4RAdiomics haben Forscher des Fraunhofer IGD Lösungen für solche Analysen geschaffen: Ein visueller Leitstand, der selbstständig alle verfügbaren Daten vereint, analysiert und visuell aufbereitet und ein Verfahren, dass Erfahrungswerte der Ärzte, Bilddaten und allgemeine Patientendaten für die Entscheidungsfindung miteinander verbindet. Außerdem zeigen die Fraunhofer-Forscher auf der diesjährigen MEDICA mit 3D-ARILE ein Augmented-Reality(AR)-System, das Ärzten während der Operation als Navigationshilfe dient.

Health@Hand – Patientendaten auf einen Blick erfassen

Das Suchen soll ein Ende haben – künftig sollen digitale Patientenakten alle Daten rund um den Patienten vereinen. Ärzte und Krankenpfleger – ebenso wie das Pflegepersonal in Heimen – müssen dann lediglich auf einen zentralen Multitouchtisch oder auf ein Tablet blicken, um Patientendaten mit einem Blick zu erfassen. Health@Hand integriert erstmalig alle verschiedenen Systeme, vereint die gesamten Daten, analysiert diese und bereitet sie in gut verständlichen Visualisierungen auf. Behandlungstermine, die Medikamentenvergabe oder auch Reinigungsintervalle und Belegungskapazitäten sind so für das Personal übersichtlich visuell zusammengefasst.

VA4Radiomics – Aus Patientendaten lernen

Um besser beurteilen zu können, wie sich die individuelle Erkrankung eines Patienten am besten behandeln lässt, braucht es möglichst viele ähnliche Therapiefälle. VA4Radiomics entnimmt dazu radiologischen Bilddaten Informationen und verknüpft sie anschließend mit den dazugehörigen Patientendaten. Dadurch können Patientenkohorten erstellt und individuelle Patientenmerkmale visualisiert werden. Die wiederum dienen Medizinern als Vergleich für Diagnosen, Therapien und Behandlungsergebnisse. So können Ärzte auch Patienten in den Vergleich einbeziehen, die sie persönlich nie kennenlernen würden – etwa, weil einige Krankheiten nur sehr selten auftreten. Durch die Methoden des Visual Analytics wird Ärzten so geholfen, klinische, radiologische und pathologische Daten in überschaubarer Weise zu präsentieren.

3D-ARILE – AR-Brille als Unterstützung bei Tumoroperationen

Während einer Operation ist es schwierig, die exakte Lage von Schildwächterknoten (Lymphknoten im Abflussgebiet der Lymphflüssigkeit eines bösartigen Tumors) auszumachen und zu erkennen, ob der befallene Lymphknoten vollständig entfernt wurde. Eine Hilfe für das Entfernen solcher Knoten ist 3D-ARILE – ein System, das die exakte Position eines Lymphknotens mittels AR über eine Datenbrille virtuell einblendet. Es unterstützt Ärzte mithilfe von Markierungen beim Lokalisieren der Lymphknoten. Dazu wird dem Patienten ein Fluoreszenzfarbstoff in die direkte Umgebung des Tumors gespritzt, der sich über die Lymphbahnen verteilt und im Wächterlymphknoten sammelt. Infrarot-Kameras erfassen die Fluoreszenz und rekonstruieren den betroffenen Lymphknoten in 3D. Dessen Position wird dem Arzt in Echtzeit ortsgenau in der Datenbrille eingeblendet.

Wie die Fraunhofer-Forscher Gesundheitsdaten visualisieren und welche Möglichkeiten sich durch den Einsatz von Augmented Reality im Operationssaal ergeben, zeigen sie vom 13. bis 16. November auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf in Halle 10 am Stand G05.

Weitere Informationen unter www.igd.fraunhofer.de

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
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64283 Darmstadt
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Nov 9 2017

ADS / ADHS in München behandeln

Alternative zu Medikamenten bei ADHS: Neurofeedback wirkt wie eine Trainingseinheit fürs Gehirn

ADS / ADHS in München behandeln

Eine individuelle Therapie ist bei ADHS äußerst wichtig. (Bildquelle: simoneminth – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) bzw. das Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätssyndrom ( ADHS) gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter. Der Verein für Betroffene, ADHS Deutschland e.V. spricht von Schätzungen, nach denen etwa fünf Prozent der Kinder im Alter von drei bis 17 Jahren an der Erkrankung leiden – Jungen häufiger als Mädchen. Von ADS / ADHS können jedoch auch Erwachsene betroffen sein, dann mit einem veränderten Symptombild im Vergleich zu Kindern. Während sich das Syndrom bei Kindern oft in mangelnder Konzentrationsfähigkeit und Hyperaktivität zeigt, leiden Erwachsene mit ADS / ADHS unter Stimmungsschwankungen und einem mangelnden Selbstwertgefühl, zeigen Ängste und Rastlosigkeit, sind chronisch unpünktlich und übermäßig vergesslich und haben oftmals Schwierigkeiten in ihren Beziehungen.

Diagnose ADS / ADHS: Was Patienten aus dem Raum München tun können

Die neuroCare Group bietet in ihrem Behandlungszentrum in München eine wirksame und nachhaltige Therapie bei ADS / ADHS an, die mit einer hohen Erfolgsquote verbunden ist: Etwa 75 Prozent der Patienten sprechen gut und nachhaltig auf Neurofeedback an, eine Methode, die wie eine Art Training für das Gehirn funktioniert. Was genau ist Neurofeedback? Die Behandlungsmethode macht sich die Tatsache zu nutzen, dass das Gehirn lernen kann. Bei gesunden Menschen, die sich auf eine Aufgabe konzentrieren, zeigt sich eine erhöhte Beta-Aktivität des Gehirns in bestimmten Bereichen. Im Vergleich dazu ist diese Aktivität von Gehirnwellen bei ADS / ADHS verändert. Oftmals tritt sie erst verzögert auf. Das zeigt sich in einer messbaren frontalen Theta- oder langsamen Alpha-Peak-Frequenz. Bei Menschen mit ADS / ADHS steigt bei einer Fokussierung auf eine bestimmte Aufgabe also die langsame Aktivität, was mit verminderter Konzentrationsfähigkeit einhergeht. Neurofeedback verhilft Patienten über individuell auf ihre persönliche Situation ausgerichtete Therapiepläne, mit denen sie eine angemessene Gehirnaktivität trainieren können.

Neurofeedback bei ADS / ADHS in München ist immer individuell auf den Patienten ausgerichtet

Welche Form von Neurofeedback-Training für den Patienten in Frage kommt, ist Ergebnis einer ausführlichen Untersuchung, an deren Anfang zunächst ein detailliertes QEEG, also ein quantitatives EEG steht. In Abhängigkeit der Voruntersuchungsergebnisse kommen zwei unterschiedliche Arten von Neurofeedback-Training zur Anwendung. Beide therapeutische Verfahren wirken beim Patienten wie ein Training, bei dem er ein direktes Feedback über die Aktivität der Hirnwellen erhält. Das Gehirn lernt in mehreren Sitzungen, seine Aktivität besser zu steuern. Der entscheidende Vorteil dabei: Neurofeedback kommt ohne den Einsatz von Medikamenten aus.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

Kontakt
neuroCare Therapiezentrum München
Christoph Niemitz
Rindermarkt 7
80331 München
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