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Aug 6 2016

Der außergewöhnliche Buchtipp

40 total verrückte Inseln – ein Lese- und Rätselspaß für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren

Der außergewöhnliche Buchtipp

Ein wirklich außergewöhnliches Buch ist der vor Titel: „Die 40 kuriosesten Inseln – der erste Crazy Travellers´ Tourist Guide“. Darin geht es um eine virtuelle Weltreise, die Leser zu den Nachkommen von Piraten und Meuterern führt oder zu den einsamsten Inselbewohnern der Erde, die alljährlich ein großes Fest feiern, wenn die wenigen Apfelbäume ihrer Insel reife Früchte tragen.

Nebenbei erfährt man rein spielerisch eine ganze Menge über Geographie, Klima, Ozeane, seltsame Pflanzen und Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Hier ein paar Beispiele aus dem Inhaltsverzeichnis: Ein Shangri-La für Frühaufsteher, auf Darwins Spuren, eine Insel für Lebensmüde, die kleinste Insel der Erde, eine Insel, die allein bleiben möchte, eine Oase für Blumenliebhaber, ein Wallfahrtsort der ewig Gestrigen, das nördlichste UNESCO-Weltnaturerbe, Sao Paulo liegt im Meer, lausiger Wohnsitz am Ende der Welt, der heißeste Flecken im Meer, die Insel der Meuterer, vom Piratennest zum Nationalpark, wo Australien die kalte Schulter zeigt, Monarchie der Königspinguine, die Insel der Riesenschildkröten, die Inseln der Unglücklichen, Galapagos auf Mexikanisch, wo Amerika und Russland sich küssen.

Daneben beantwortet das Buch auch brennende Fragen wie: Warum liegt Sao Paulo im Meer und Europa vor Madagaskar? Gibt es auf McDonald-Insel Big Mac? Lebte auf Monte Christo ein Graf? Und viele andere mehr.

Eine kleine Leseprobe:

Die Insel der Meuterer

An den Hollywood-Streifen „Meuterei auf der Bounty“ werden sich die meisten von Ihnen sicherlich erinnern. Marlon Brando spielte damals die Rolle des legendären Fletcher Christian. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Wer die Nachkommen der Meuterer besuchen möchte, sollte eine der einsamsten Inseln im Pazifischen Ozean besuchen. Aber es ist ein langer und beschwerlicher Weg nach

Pitcairn

Das Besondere gleich vorweg: Die einsame Insel ist die letzte verbliebene britische Kolonie im Pazifischen Ozean, und die rund 50 Menschen, die dort leben, sind allesamt Mischlinge. Ihre mütterlichen Wurzeln sind polynesischen Ursprungs, die väterlichen Wurzeln sind in England zu suchen, genauer gesagt bei den abtrünnigen Besatzungsmitgliedern der legendären Bounty. Als Anführer der Meuterer hielt Fletcher Christian die Insel für den geeigneten Zufluchtsort vor den britischen Schiffen, die die Admiralität zur Festnahme der Meuterer entsandte. Denn Meuterei wurde damals mit dem Tode geahndet. Benannt ist die Insel übrigens nach dem britischen Seefahrer John Pitcairn, der das felsige Eiland im Jahre 1767 entdeckte.

Als die Meuterer zusammen mit den entführten polynesischen Frauen im Januar 1790 die Insel betraten, war diese unbewohnt. Allerdings wiesen einige Spuren auf eine frühe polynesische Besiedlung hin, deren Wurzeln bis heute unklar sind.

Das Anlaufen der Insel ist auch heute noch gefährlich. Im Gegensatz zu anderen Inseln der Südsee ist Pitcairn ein aus der Tiefe des Ozeans ragender Monolith ohne jeglichen Korallengürtel. Die Brandung ist gewöhnlich sehr stark, denn Pitcairn befindet sich rund 5.000 km von Neuseeland und knapp 6.000 km von Südamerika entfernt.

Die Insel weist ein relativ feuchtes, subtropisches Klima auf. Die Durchschnittstemperatur liegt im Winter bei etwa 20 °C und im Sommer bei 25 °C. Die höchste jemals gemessene Temperatur betrug knapp 34 °C. Die Vegetation ist ziemlich üppig und wird vom so genannten Rosenapfel beherrscht. Es handelt sich um einen Myrtenstrauch, der eine maximale Höhe von 15 m erreichen kann. Wegen der Abgeschiedenheit und der Größe der Insel ist die Tierwelt nicht sehr artenreich. Lediglich eine endemische Sperlingsart, die als Pitcairn Reed Warbler bezeichnet wird, ist auf Pitcairn einzigartig.

Mit Google Earth lässt sich die Insel der Meuterer hervorragend erkunden. Das Fotoalbum von Pitcairn ist sehenswert.

Pitcairn in Kürze:

Geographische Lage: 25° 4″ S, 130° 6″ W

Gesamtfläche: 4,5 km²

Höchste Erhebung: Pawala Valley Ridge (347 m)

Population: Etwa 50

Klimatyp (meteorologisch): Subtropisch maritim

Klima (volkstümlich): Ganzjährig warm und feucht

Anreise: Auf Versorgungsschiffen, die unregelmäßig ab Neuseeland verkehren. Touristen können auf Anfrage mitgenommen werden. Wer die ca. einwöchige Seereise vermeiden möchte, kann alternativ mit dem Schiff von Mangareva (Französisch Polynesien) aus anreisen. Die Überfahrt dauert etwa 32 Stunden.

Info zum Buch: „Die 40 kuriosesten Inseln“. BoD GmbH, Norderstedt, 116 Seiten mit farbigen Abbildungen, ISBN: 3839156874, Preis EUR 13.90.Das Buch ist überall im Online-Handel und über den lokalen Buchhandel verfügbar.

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Okt 23 2012

Buchtipp: Die 40 kuriosesten Inseln

Interview: „Man kann auch herrlich virtuell verreisen“

Buchtipp: Die 40 kuriosesten Inseln

Cover des Buches: Die 40 kuriosesten Inseln

Gemeinsam mit seiner Frau hat Buchautor Rolf Froböse ein ungewöhnliches Buch über die 40 kuriosesten Inseln geschrieben. Dieses trägt den Untertitel „Der erste Crazy Travellers´ Tourist Guide“. Die Redaktion wollte wissen, was dieses Buch von herkömmlichen Reiseführern unterscheidet.

Redaktion: Reiseführer gibt es wie Sand am Meer. Wodurch unterscheidet sich das Werk von anderen Büchern auf dem Markt?

Rolf Froböse: Die Frage lässt sich leicht beantworten. Es gibt derzeit nichts Vergleichbares, weil wir uns 40 Reiseziele der Superlative ausgesucht haben, die in den meisten Fällen nur sehr schwer zu erreichen sind. Diese Destinationen lassen sich mit vielen Eigenschaftswörtern beschreiben: Bizarr, unwirtlich, paradiesisch, abenteuerlich, kurios, unzugänglich – in einigen Fällen sogar lebensgefährlich.

Redaktion: Das klingt absolut verrückt. Was hat Sie bewogen, solch ein Buch zu schreiben?

Gabi Froböse: In den vergangenen 30 Jahren haben mein Mann und ich schon viele Inseln besucht. So unter anderem Bali, Koh Samui, St. Lucia, Tahiti, Moorea, Bora Bora oder die Seychellen. Über diese Inseln gibt es ausgezeichnete Bücher und Reiseführer. Ich gehöre aber auch zu den Menschen, die den Finger gerne über den Globus gleiten lassen. Dabei bin ich in der Weite der Ozeane auf kleine Punkte gestoßen, die so abgelegen sind, dass wir sie vermutlich nie bereisen werden. Da kam uns die Idee, dass wir uns die extremsten Inseln unseres Planeten einmal näher unter die Lupe nehmen sollten.

Redaktion: Und Ihr Mann war auch gleich voll dabei?

Rolf Froböse: Ja – im Prinzip hatte ich vor drei Jahren bereits eine ganz ähnliche Idee. Damals recherchierte ich eine Menge Material für ein Buch, das bei Wiley-VCH unter dem Titel „Wenn Frösche vom Himmel fallen. Die verrücktesten Naturphänomene“ veröffentlicht wurde. Dabei bin ich auch über einige extreme Inseln gestolpert.

Redaktion: Dürfen wir um Beispiele bitten?

Gabi Froböse: Ich bin zufällig über einen winzigen Punkt namens Europa im Indischen Ozean gestolpert. Da habe ich mich spontan gefragt, wie es dort aussieht, wie der Name zustande kam und ob man diese Insel bereisen kann.

Rolf Froböse: Bei meinen früheren Recherchen stieß ich unter anderem auf die Wrangel-Insel. Ihre geographische Lage vor der Nordostküste Sibiriens lässt eine trostlose Eiswüste vermuten – doch die Wrangelinsel hat ein eigenes Mikroklima mit einer einzigartigen Vegetation vorzuweisen. Es handelt sich sozusagen um eine Oase im Eismeer.

Redaktion: Welche Informationen haben sie über die 40 extremsten Inseln zusammengetragen?

Gabi Froböse: Alles, um sich über die einsamsten Plätze dieser Welt ein umfassendes Bild machen zu können. Dazu gehören die Geschichte ihrer Entdeckung, ihre Landschaft, ihre Bewohner – sofern welche vorhanden sind, sowie Daten über das Klima nebst Tipps für die Anreise, sofern diese empfohlen werden kann. Es gibt auch einige Inseln, wo die Anreise einfach zu gefährlich ist.

Rolf Froböse: Man kann auch herrlich virtuell verreisen. Und genau für diejenigen, die wie wir gerne Atlanten studieren, vom Wohnzimmer aus mit dem Finger über den Globus verreisen, oder via Computer ihr Traumziel ansteuern, haben wir dieses Buch verfasst. Die Möglichkeiten, die Google Earth inzwischen bietet, sind als grandios zu bezeichnen. Zu diesem Zweck haben wir für jede Insel die geographischen Daten mit Hilfe von Google Earth optimiert, damit der Leser diese in die Suchfunktion eingeben kann. Auf diese Weise lässt sich das Ziel direkt ansteuern und die Insel virtuell erkunden. Zusätzlich haben wir auf interessante Fotoalben hingewiesen, die Google Earth inzwischen integriert hat.

Daten zum Buch: Die 40 kuriosesten Inseln, BoD GmbH, Norderstedt, ISBN: 3839156874, Umfang: 116 Seiten mit farbigen Abbildungen, Preis EUR 13.90.
Link zu Amazon: http://www.amazon.de/Die-40-kuriosesten-Inseln-Travellers/dp/3839156874/ref=cm_lmf_tit_1_rdssss2

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