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Mai 25 2018

Reportage: Runterschalten vom Alltag und ab in die Natur

Reportage: Runterschalten vom Alltag und ab in die Natur

(Bildquelle: www.pd-f.de / Peter Barzel)

Ein Fahrrad und ein Schlafsack: Mehr braucht es nicht für einen gelungenen Overnighter. Die kurzen Fahrradtrips helfen, dem Alltagsstress zu entfliehen und in der Natur neue Energie zu tanken. Zusätzlich lernt man seine Heimatregion noch besser kennen. Für Gunnar Fehlau, Gründer des pressedienst-fahrrads, gehört ein solches Micro-Adventure schon zur Routine, denn damit kann er seine Leidenschaften Radfahren und Abenteuer miteinander verbinden. Eindrücke seiner Fahrt schildert er in einer Reportage.

(pd-f/gf) Kaum 50 Meter von der Haustür entfernt steuere ich meinen „Finder“ von Velotraum auf einen kleinen Weg durch eine Schrebergartenanlage. Vom aalglatten Asphalt der Stadt geht es hier auf Schotter und Splitt. Das Abenteuer kann beginnen. Auch heute genügen wieder nur wenige Kurbelumdrehungen und ich bin in einer anderen Welt. In meiner Welt. Hier gibt es nur ich, mir und mich. Kein Terminkalender, keine Elternabende, keine Meetings, keine Steuererklärung und keine Diskussionen über den Status der Beziehung oder die Erziehung pubertierender Jungs. Nur mein Rad, ich und das kleine Abenteuer bis zum nächsten Morgen. Die Losung lautet: Laktat, Landschaft, Lagerfeuer. In der Bike-Szene heißt das Overnighter. Für mich ist es der Schlüssel zum ausgeglichenen Leben. Ausgleich trifft es sehr gut. Schließlich geht es um Balance, um Gleichgewicht. Hohe Lasten verlangen starke Gegengewichte. Oder halt einen entsprechend langen Hebel. Mein Hebel gegen übertakteten Alltag ist der Overnighter mit dem Rad: Ohne Maßnahmenpläne, Meilensteine oder 360-Grad-Feedback. Allerdings: Der Passion Overnighter frönt man in Deutschland meist in der Grauzone der Legalität. Das Errichten eines Nachtlagers ist nur mit Erlaubnis des Landeigentümers erlaubt. „Lager“ beginnt spätestens beim Aufbau von Tarp oder Zelt. Offenes Feuer ist in der Regel im Wald auch untersagt. Deshalb hat sich das „ungeschriebene Gesetz“ etabliert, bei Waldbrandgefahr kein Feuer zu entzünden. Jeder agiert eigenverantwortlich.

Den passenden Begleiter fürs Abenteuer wählen

Ich halte es einfach: Bis zum nächsten Morgen passiert nur, was ich will, alles wird gemacht auf die eine Weise, die ich für richtig halte und zwar in meinem Tempo. Jede Sekunde kann ich die Richtung, das Tempo und das Ziel ändern. Und das Tempo geht erst einmal in den Keller. Der Anstieg zur Diemardener Warte ist im alpinen Sinne keine Herausforderung, aber nach einer abgerundeten 50-Stunden-Woche und erheblicher familiärer Friktion vor dem Loskommen löst der Anpressdruck in den Beinen den Stress als Pulstreiber bündig ab. Ist mir aber egal! Ich schalte in den leichtesten Gang meiner Getriebenabenschaltung und kurble genussvoll und langsam der Anhöhe entgegen. Dem Finder ist mein Tempo egal. Das Rad ist ein idealer Begleiter für Abenteuerfahrten, da es eine Mischung aus Mountainbike und Reiserad ist. Dank breiter Reifen, in meinem Fall „G-One“ von Schwalbe, ist der Fahrkomfort sowohl im Gelände als auch auf der Asphalt gegeben. Zusätzlich ist mein Rad mit einem „CDX“-Riemen von Gates ausgestattet. Der Vorteil des Riemens im Gelände: Dreck und Schmutz sind einfach mit Wasser zu entfernen und man braucht im Gegensatz zur Kette kein weiteres Schmiermittel. Außerdem hält ein Riemen rund dreimal solange wie eine Kette, was ihn insbesondere für Vielfahrer und Weltreisende interessant macht.

Ein Hauch von Kanada: Ab ins Wasser!

Einen Hügel weiter plumpse ich ins Wendebach-Tal und folge ihm für einige Kilometer ostwärts. Der Weg kreuzt den Bach einige Male. Es gibt kleine Fußgängerbrücken oder präparierte Flussquerungen für Forstfahrzeuge. Ich bahne mir den Weg durchs Wasser und ein Hauch von Kanada und totaler Freiheit wabert durch meinen ganzen Körper. Anschließend führt mich mein Weg zum Hurkutstein im Rheinhäuser Wald. In der sagenumwobenen Felsspalte soll vor über 600 Jahren ein Einsiedler gelebt haben. Kein schlechter Ort für eine Pause. Der idyllische Teich samt Bank vor der Höhle ist ideal. Im Anschluss geht es auf die Jägersteine, eine imposante Felsformation mit ebensolchem Ausblick. Es ist später Nachmittag und ich mache mir langsam Gedanken übers Abendessen: Als Prolog für den Abend gibt es ein Einzelzeitfahren durch den Wald zum nächstgelegenen Supermarkt. Ich liebe diese spontanen, lustvollen und vordergründig unnützen Wechsel aus kontemplativem Naturgenuss und testosterongetränkten Passagen harten Radsports. Ich bin halt alter Pfadfinder und vormals zackiger Radsportler.

Kommunikation aufs Wesentliche reduzieren

Im Rewe geht es weiter, wie im Wald: Es gibt, was mir gefällt und spontan in den Sinn kommt. Zwei gute Steaks, Gemüse, ein wenig Antipasti und Bier. Zugegeben, das ist die Achillessehne des Overnighters: Glasflaschen und Mountainbike verstehen sich nicht sehr gut. Biergenuss und Dosen aber eben auch nicht so recht. Sicherheit gewinnt: Dosenbier wird in den wasserdichten Bikepacking-Taschen von Ortlieb verschwinden. Kaum mehr als die Tagesschau dauert das Verproviantieren im Supermarkt und nach den einsamen Stunden im Wald fühlt es sich schon irgendwie fremd an. Immer wieder faszinierend, wie schnell ich mich beim Mäandern durch die Wälder rund um meinen Heimatort entzivilisiere. An Fleischtheke und Kasse belasse ich es bei einem netten Bitte und Danke und gehe nicht auf die Smalltalk-Avancen der freundlichen Verkäuferinnen ein. Diese Laberschicht in der dünnen Haut der Zivilisation mag manche Menschen wärmen, mich schreckt sie allzu oft. Zeit, zurück in die Ein- und Achtsamkeit zu gehen. Zeit, zurück in den Wald zu fahren. Zeit, ein Lager für die Nacht zu suchen.

Ein guter Spot zum Einschlafen

Ich pedaliere flussaufwärts durchs Gartetal und male mir aus, wie der ideale Biwak-Platz für heute Nacht aussehen sollte. Der Himmel ist wolkenlos, der Wind recht still und ich bin noch nicht all zu spät dran. Alles spricht für ein Biwak auf einem Hügel mit Blick in den Sonnenuntergang. Eine Schutzhütte oder Unterstand braucht es heute Nacht nicht. Dafür aber einen Platz, an dem sich gefahrlos ein grillgerechtes Feuer entfachen lässt. Die Sache mit dem Feuer verhält sich für mich ähnlich wie das Thema Bier: Sicherheit steht über allem. Kein Glas auf dem Rad und kein Feuer bei Waldbrandgefahr. Ich biege aus dem Gartetal südwärts in die Hügel ab, um auf eine Osthangseite zu gelangen. 200 Höhenmeter stellen sich mir in den Weg. Die Einkäufe machen sich bemerkbar und ich komme ordentlich ins Schwitzen. Der Preis für die Mühen ist ein neuer Biwak-Spot unterhalb einer Burgruine mit perfektem Blick auf die Hügel des Weserberglandes. Mir bleibt sicher noch mehr als eine Stunde bis die Sonne dort am Horizont hinter den Bergen verschwindet. Genug Zeit fürs Nixtun. Na gut: Kurz checke ich die Bundesliga-Ergebnisse, aber dann ist wieder Flugmodus und das Lagerfeuer muss vorbereitet werden.

Aufräumen und ab nach Hause

Die Sonne ist längst untergegangen, das Feuer hat mir zwei fantastische Steaks gegart und der Schlafsack ist ausgerollt. Fledermäuse kreisen ums Lager, Mücken haben den Weg soweit hoch in den Hügel nicht gefunden. Zeit für einen Absacker. Heute gönne ich mir eine seltene Freude, weil die Situation ausreichend sicher ist: Aus dem Schlafsack heraus ins Feuer zu schauen und dann irgendwann einfach einschlafen. Ich liebe das!Auch der Overnighter-Morgen beginnt perfekt: mit einem Lagerfeuer. Das wärmt die Hände und sorgt für heißen Kaffee. Für mich besteht der Unterschied zwischen den Nächten in der Natur und denen in geschlossenen Räumen in der Verkehrung der Erholung: Ich schlafe im richtigen Bett bequemer und körperlich erholsamer, aber nur in der Natur kommt der Geist wirklich zu Ruhe. Vor meiner Abfahrt entferne ich noch alle meine Spuren und packe meinen Müll wieder ein. Eine weitere Regel für einen Abenteuerradfahrer. Und so rolle ich kaum zwei Stunden nach dem Aufwachen zuhause auf den Hof und bin frisch und voller Tatendrang für einen tollen Tag mit der Familie.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Mai 18 2018

Neue Federgabeln fürs Mountainbike: Nur steif kann seidenweich

Neue Federgabeln fürs Mountainbike: Nur steif kann seidenweich

(Bildquelle: www.cannondale.com | pd-f)

(pd-f/guf) Damit die Federgabel Komfort und Sicherheit bietet, muss sie sowohl steif als auch ein Sensibelchen sein. Die Entwicklung findet meist im Detail statt, die Effekte sind jedoch sehr umfassend. Der pressedienst-fahrrad beleuchtet die Trends in Technik und Design; Weltpremieren inklusive!

Ohne Federgabel fährt kaum ein Mountainbiker im Gelände. Das hat gute Gründe: Eine Federgabel bringt Komfort, weil sie die Schläge der Unebenheiten im Geläuf abdämpft. Und genau damit sorgt sie auch für Sicherheit, denn sie verbessert die Traktion zwischen Reifen und Untergrund: „Wo das ungefederte Laufrad springt, sorgt die Federgabel für kontinuierlichen Bodenkontakt“, erklärt Maximilian Topp vom Gabelhersteller Rockshox.

Lyrisch über Stock und Stein

So unterschiedlich Fahrstil und Terrain sind, so unterschiedlich sind die Anforderungen an die Federgabel. In einem aber sind sich alle Fahrer einig: Gabeln sollen möglichst sensibel federn und präzise steuern. Ein gutes Beispiel dafür ist die neue „Lyrik RC2“ (ab 1.109 Euro, bereits im Fachhandel) von Rockshox. Die Gabel ist für Enduro-Bikes gedacht, also trotz einfacher Gabelkrone für schweres Gelände konzipiert. Sie bietet wahlweise 150, 160, 170 oder 180 Millimeter Federweg. Die Gabel ist mit der neuen Luftfedereinheit „DebonAir“ ausgestattet, in der laut Hersteller jedes einzelne Bauteil auf Reibungsarmut hin optimiert wurde, um das Ansprechverhalten noch sensibler zu machen. Denn das wünschen sich die Fahrer: Je weniger Losbrechmoment eine Gabel hat, desto feiner spricht sie an und sorgt so für mehr Komfort und Kontrolle. Mit dem neuen Dämpfer „Charger 2 RC2“ bietet die Lyrik nun eine unabhängige Einstellung der High- und Low-Speed-Druckstufe. Hier muss zum besseren Verständnis etwas ausgeholt werden – beim Begriff Dämpfung unterscheiden sich Fach- und Alltagssprache nämlich erheblich. Umgangssprachlich steht Dämpfung für weicher, komfortabler, bequemer. Fachleute dagegen beschreiben mit dem Begriff Dämpfung den Energieunterschied zwischen Ein- und Ausfedern. Dieser ist wichtig, damit die Federgabel nach dem Einfedern – etwa beim Überfahren eines Hindernisses – anschließend nicht lange weiter federt, sondern zügig wieder in ihrer Ausgangsposition zur Ruhe kommt. Ist dies nicht der Fall, kann sich die Federbewegung bei einem nächsten Hindernis schnell aufschaukeln und alle Traktion und Sicherheit sind dahin, vom Komfort ganz zu schweigen. Hier bietet der Dämpfer Charger 2 RC2 neue Einstellmöglichkeiten.

Keine halbe Sache: Eine Gabel mit nur einem Holm

Fallen die Belastungen für Mensch und Material nicht so hart aus wie beim Enduro, bleibt das Gelände also moderat, wie dies beim sogenannten Cross-Country-Rennen der Fall ist, ergeben sich für die Entwickler andere Konstruktionsmöglichkeiten. Der US-amerikanische Hersteller Cannondale präsentiert anlässlich des Cross-Country-Worldcups in Albstadt am 17. Mai 2018 eine Weltpremiere: die neueste und mittlerweile achte Generation der legendären „Lefty“. Augenfälligstes Merkmal dieser Gabel, die im Jahr 2000 erstmals gezeigt wurde, ist die einbeinige Konstruktion. Eine weitere Besonderheit der Lefty findet sich im Inneren: „Das Tauchrohr wird mittels dreier Nadellager geführt. Die sprechen nach unseren Tests viel feiner an als die Buchsenführungen klassischer Federgabeln“, erklärt Philipp Martin aus dem Marketing von Cannondale.
Bisher wurde die Lefty mittels einer Doppelbrückenkonstruktion in einem Cannondale-eigenen Steuerkopfrohr geführt, das Federbein wurde also oberhalb und unterhalb des Rahmens fixiert. Die neue „Lefty Ocho“ hat 100 Millimeter Federweg und besitzt nur noch eine einzige Gabelbrücke. Sie lässt sich in jedem branchenüblichen Rahmen montieren, weil sie mit dem verbreiteten konischen Steuerrohr ausgestattet ist (Tapered, 1,5 Zoll auf 1 1/8 Zoll). Dabei ist sie in der Topversion über 250 Gramm leichter als das Vorgängermodell. Ab Juni 2018 ist sie vorerst ausschließlich in Cannondales neuem Carbon-Hardtail „F-Si“ erhältlich, das in sieben unterschiedlichen Ausstattungen zwischen 1.999 und 8.999 Euro kostet. Einzeln wird die Gabel etwa ab Herbst 2019 erhältlich sein.

Schnittstellen: Darf es auch ein bisschen steifer sein?

Jahrzehntelang galt der Schnellspanner als das Nonplusultra, um das Laufrad in Gabel oder Hinterbau zu fixieren und zu sichern. Am Mountainbike wurde er in den vergangenen Jahren von der sogenannten Steckachse abgelöst: Sie weist einen größeren Achsdurchmesser auf und wird durch Rahmen bzw. Gabel gesteckt und fest verschraubt. So kann sich die Nabe nicht in der Aufnahme verkanten/bewegen. Zweitens wird die Achse so zum konstruktiven und stabilisierenden Bauteil der Gabel. Bis zu 20 Millimeter Durchmesser haben die stärksten Vorderradachsen. Namhafte Nabenhersteller wie Chris King bieten ihre Modelle für alle gängigen Achsbreiten und -durchmesser an (z. B. „ISO LD“-Nabe für 319,99 Euro). Die Steifigkeit der Front wird auch entscheidend von der Kontaktfläche zwischen Nabe und Gabel bestimmt: Je großflächiger die Verbindung, desto steifer wird die Einheit und umso präziser wird das Lenken auch unter schwersten Bedingungen“, erklärt Carsten Wollenhaupt von Rockshox. Um diesen Effekt noch besser zu nutzen, hat Rockshox die sogenannten Torque Caps (28 Euro) entwickelt. Diese Nabenkappen haben einen größeren Durchmesser und finden auf den entsprechend abgestimmten Gabeln des Herstellers eine gleichfalls größere Auflagefläche.

Sicherheit und Komfort ist auch eine Reife(n)frage

Für die sichere Fahrt mit dem Mountainbike spielt der Reifen die wichtigste Rolle. Er stellt den Kontakt zwischen Fahrzeug und Untergrund her. Die Anforderungen an den Reifen könnten gegensätzlicher nicht sein: Er soll leicht rollen, gleichzeitig gute Haftung bieten und möglichst pannenfrei sein. Moderne Reifen werden „tubeless“ (ohne Schlauch) und mit Dichtmilch gefahren. Radsportler ziehen im Gelände wie auf der Straße zunehmend breitere Modelle auf. Diese rollen leichter, bieten mehr Traktion und sind weniger anfällig für Durchschläge. „Wer die Vorteile breiter Reifen im Gelände voll nutzen möchte, der muss auf ihre Seitenstabilität achten“, sagt Markus Hachmeyer, Senior Product Manager beim Reifenhersteller Schwalbe, und verweist auf die Apex-Konstruktion. Dieses Bauprinzip gewinnt nicht zuletzt durchs E-Mountainbike an Bedeutung. Apex ist eine in der Seitenwand umlaufend eingelassene, keilförmige Einlage, die die Seitenstabilität und den Durchschlagschutz erhöht. „So lässt sich ein traktionsförderlicher geringer Luftdruck fahren, und man behält dabei die Lenkpräzision, die moderne Federgabeln erst ermöglicht haben“, weiß Hachmeyer. Mountainbike-Reifen wie der „Nobby Nic“ von Schwalbe mit Apex-Einlage sind in verschiedenen Größen ab 67,90 Euro erhältlich.

Alles auch eine Frage der Einstellung

Bei allen Neuheiten: Erst durch die richtige individuelle Einstellung bietet moderne Mountainbike-Technik maximalen Fahrspaß und optimale Fahrsicherheit. Der Luftdruck der Federgabel und der Luftdruck des Vorderreifens etwa korrespondieren dabei: Beide werden zuerst einmal für sich genommen eingestellt und anschließend aufeinander abgestimmt. Das verlangt ein wenig Routine und Geschick, aber auch das richtige Werkzeug. „Die Luftkammern der Federgabel arbeiten mit deutlichen geringeren Luftmengen, aber viel höherem Luftdruck als die Reifen“, erklärt Stefan Scheitz von Sport Import. Seine Firma vertreibt unter anderem die Pumpen des Herstellers Lezyne. Dessen neue „Digital Over Drive“ (99,95 Euro), die Ende April vorgestellt wurde, bietet ein 3,5 Zoll großes Manometer für ein besonders präzises Aufpumpen des Reifens. Fürs Befüllen der Federgabel braucht man eine Dämpferpumpe. Aktuelle Modelle kommen mit digitalem Manometer, wie die „Digital Shock Drive“ von Lezyne (49,95 Euro).

Mit der Handy-App zur idealen Federungsabstimmung

Das Smartphone macht vorm Mountainbike nicht Halt. Mit „Shockwiz“ stellt die Firma Quarq, ein Tochterunternehmen von Sram, im letzten Sommer die nach eigener Angabe weltweit erste Telemetrie zur MTB-Fahrwerkseinstellung für Endverbraucher vor. Das System besteht aus zwei Teilen. Ein Streichholzschachtel-kleines Gehäuse misst die Funktion des Federelements über 100 Mal pro Sekunde. Die Daten überträgt es via Bluetooth an das Smartphone. In der App errechnen Algorithmen (basierend auf dem Federungs-Knowhow der Schwesterfirma Rockshox) einen Score zwischen 0 und 100. Dazu gibt die Software Empfehlungen, welche der gemessenen Parameter man in welche Richtung ändern soll. „Mit Shockwiz kann man auch ohne langjährige Erfahrung und sensibles Gesäß zur perfekten Einstellung finden,“ erklärt Tobias Erhard vom Quarq-Mutterkonzern Sram. Shockwiz ist zum Preis von 329 Euro im Fachhandel erhältlich. Wer meint, das wäre doch auch für den Reifendruck eine wünschenswerte Innovation, der findet genau diese unter dem Namen „Tyrewiz“ für 199 Euro.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Apr 19 2018

PHINOMEN launcht neue Trendserie seiner nachhaltig produzierten Kult-Sneaker aus Kork

PHINOMEN launcht neue Trendserie seiner nachhaltig produzierten Kult-Sneaker aus Kork

PHINOMEN – die neue Sneaker Kork Trendserie 2018

Aktuell redet die ganze Welt erneut über die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll. Genau diese Erfahrung machte auch Philipp Puttkammer, Begründer des noch jungen Sneaker- und Mode-Kultlabels PHINOMEN, als er 2016 Urlaub auf Bali machte. Auf Spaziergängen zeigten sich die Traumstrände voller Plastikflaschen, -tüten und -kleinteile. Jeden Tag werden auf Bali mehr als 100 Tonnen Plastikmüll an die Strände gespült – 700 Reinigungskräfte und 35 Lastwagen sind inselweit jeden Morgen zur Säuberung der Strände im Einsatz. Für ihn stand fest: So darf die Welt nicht sein und jeder kann etwas dagegen tun, wenn er es nur will. Die Idee war geboren, für sein Label einen Trend-Sneaker zu entwickeln, der Umweltschutz samt Plastikvermeidung von der Herstellung bis hin zum Kunden umsetzt, dabei in der Passform absolut begeistert und ultrabequem ist.

Nach langer Recherche und Gesprächen mit Produzenten, Umweltschutz-Organisationen und Experten für Materialforschung reifte der Plan, einen Sneaker aus rein pflanzlichen Materialien entwickeln zu können. Als Hauptmaterial zeigte sich Kork als perfekter Werkstoff, ein Material das schon seit über 1.000 Jahren für seine besonderen Eigenschaften bekannt ist: leicht, wasserdicht, atmungsaktiv und antibakteriell. Gleichzeitig schützt die Nachfrage die teils sehr alten Korkwälder. Nur die industrielle Nutzung sichert den wertvollen Baumbestand noch vor dem drohenden Schicksal der Abholzung. Für die Sohle fiel die Wahl auf Naturkautschuk und Natur-Farbpigmente. Die in Handarbeit ausgeführte Produktion der PHINOMEN Kork-Sneaker erfolgt in kleinen Familienbetrieben in Portugal. Damit schließt sich der Kreis einer ökologischen und ökonomisch verantwortungsvollen Herstellung – Vermeidung von Plastikmüll, ohne Schadstoffe und Schwermetalle, mit Stärkung des traditionellen Schuhhandwerks und dem Schutz von Korkwäldern, die allein im Mittelmeerraum schätzungsweise rund 14 Mio. Tonnen CO² pro Jahr binden.

Kork und Schuhe – passt und langweilig war gestern

Denkt man bei Korkschuhen automatisch bisher an klobige Clogs oder „Gesundheitslatschen“, so beweist PHINOMEN, dass Kork dieses Image zu Unrecht trägt – vielmehr handelt es sich bei dem verwendeten, extrem leichten Rollgewebekork um echtes High-Tech Material. Es ist atmungsaktiv und gleichzeitig wasserundurchlässig: eine Kombination von Eigenschaften, die sonst nur absolute High-End Synthetik-Textilien bieten. Darüber hinaus wirkt Kork antibakteriell. Doch auch ein weiterer Punkt sorgt für Überraschung: „Viele verbinden Kork mit einem harten, unnachgiebigen Material. Das stimmt jedoch längst nicht mehr“, erklärt Philipp Puttkammer. „Das moderne Korkrollengewebe ist vergleichbar flexibel und strapazierfähig wie hochwertiges Leder.“

„Die erste, in 2017 gelaunchte Kork-Sneaker-Kollektion war ein voller wie auch überraschender Erfolg für uns. Das unheimlich tolle Feedback unserer Kunden, Freunde und der vielen prominenten Träger hat uns als Team angespornt, Passform und Komfort nochmals auf ein neues Level zu heben. Das haben wir mit unseren vier neuen Modellen definitiv geschafft“, so Philipp Puttkammer weiter.

PHINOMEN Kork – Trendserie 2018

Die Kollektion 2018 umfasst zwei brandneue Modelle sowie zwei Remakes, die mittels neuem Facelift die Vision trendgebender Urbanität überzeugend umsetzen. Zusätzlich erreicht die 2018er Serie durch das Material-Upgrade neben dem nahezu unfassbaren Tragekomfort noch mehr Wertigkeit.

PHINOMEN Kork – Berry 2018 / 100% Vegan

Berry 2018 ist das Update eines der topangesagten PHINOMEN Modelle aus 2017. Für eine aktuelle Optik entwickelte das Team die Details stringent weiter, die den Kork-Sneaker von der Fersen- bis zur Vorderkappe nochmals harmonischer machen. Die Sohle ist aus Naturkautschuk, sodass der PHINOMEN Kork Berry 2018 damit zu 100 Prozent vegan ist.

PHINOMEN Kork – Black 2018

Wie der Berry erhält auch der Black 2018 ein Form-Remake und Material-Upgrade Made in Portugal. Ebenso fein abgestimmt ist die Farbgebung – vom schwarzen Korpus über die braunen Kork-Schnürsenkel bis zu der sich in Weiß absetzenden Sohle. Besten Trittkomfort für die täglichen Meilen bietet das hochwertige, von PHINOMEN speziell entwickelte Light-Sohlen-Konzept.

PHIONOMEN Kork – Nature Black & White

Die Natur ist bekannt für vollendete Designs. Diesem Motto folgt PHINOMEN mit seinem neuen Nature Kork-Sneaker. Highlight ist dabei das Naturmaterial selbst mit seiner organisch frischen Optik. Jedes Sneaker-Paar ist so zugleich ein persönliches Unikat – für inspirierenden Street-Style aus urbaner Moderne und wilder, wunderschöner Natur. Der neue Nature Kork zeigt sich dafür zusätzlich in den Versionen Nature Black und Nature White bzw. wahlweise mit schwarzer oder weißer Sohle.

Katalog 2018: https://phinomen.com/collection2018.pdf
Weitere Informationen auf https://phinomen.com

Neue Projekte am Start:
PHINOMEN experimentiert bereits mit neuen Materialien. „Wir wollen Plastikmüll, der in den Weltmeeren schwimmt, in einem Upcycling-Vorgang wiederverwendbar machen und die daraus entstandenen Werkstoffe sinnvoll in unsere Produktion einbinden. Zu viel wollen wir natürlich nicht verraten, aber es wird definitiv spannend bleiben“, so Philipp Puttkammer.

Hinter PHINOMEN steht Philipp Puttkammer, der schon als Teenager zum Sneaker-Sammler wurde und mit dem Start des Premium-Brands in 2016 seinen Traum vom eigenen Label erfolgreich lebt.

Kontakt
Puttkammer Handels GmbH & Co. KG
Philipp Puttkammer
Bahnhofstraße 23
26419 Schortens
04461-965219
puttkammer@phinomen.com 
http://www.phinomen.com

Mrz 23 2018

Fahrspaß ohne Grenzen: Sieger der Saison 2018 (Fahrräder)

Fahrspaß ohne Grenzen: Sieger der Saison 2018 (Fahrräder)

(pd-f/tg) Die Fahrradsaison 2018 kündigt sich an. Fachjournalisten und Experten haben im Vorfeld des Saisonstarts wichtige Neuheiten intensiv testen können. Der pressedienst-fahrrad hat sich aktuelle Testurteile angeschaut und ein eigenes Ranking der „Sieger der Saison 2018“ erstellt. Speziell bei Reiserädern und E-Bikes gibt es ein paar interessante neue Erkenntnisse zu beobachten.

Velotraum – Sportlich reisen auf breiten Reifen

Ein Rennrad, das überall durchkommt und gerade abseits des Asphalts eine gute Figur macht, ist laut Fachredaktion der Trekkingbike (0617) das neue „Speedster SP4“ (Preis ab 2.600 Euro) von Velotraum. Das Rad rolle „unglaublich satt“ dank Reifenbreiten bis zu 60 Millimetern, dabei allerdings auch sehr agil. Am Gepäckträger und an der Gabel sei das Gepäck gut aufgehoben, so die Redaktion über den Allwegeflitzer. Dennoch komme der Speedster on- und offroad gleichermaßen souverän zurecht. Die Tester sprachen deshalb auch einen „Tipp“ für das „super“ Rad aus. Ebenfalls das Prädikat „Super“ erhielt die Ausstattungsvariante „Speedster SP1“ in der Kategorie Reiseräder.

Flyer – Flott und ausdauernd

Mit der „Upstreet“-Serie zeigt der schweizerische E-Bike-Pionier Flyer sein neues Konzept für urbane Elektroräder. Die Kollegen der Fachzeitschrift Elektrorad nahmen in der Ausgabe 01/18 deshalb das „Upstreet 5 7.00“ (ab 3.199 Euro) mit Mittelmotor von Panasonic und 630-Wattstunden-Akku unter die Lupe. Ihr Ergebnis: Ein gut ausgestattetes Stadtrad mit „einem starken Mittelmotor, das sich auch auf längeren Touren wohlfühlt“. Speziell der Komfort komme dank 55 Millimeter breiten Ballonreifen sowie einer Luftfedergabel mit 75 Millimetern Federweg nicht zu kurz. Deshalb mache das Rad auch abseits des Asphalts eine gute Figur. Neben dem Motor überzeuge auch die Ausstattung mit Riemenantrieb, was am Ende eine Kaufempfehlung der Redaktion einbrachte.

Haibike – Fetter E-Spaß im Gelände

Die Bike Bild hat in ihrer fünften Ausgabe 2017 die Kategorie elektrifiziertes Fatbike genauer untersucht. Ihr Testsieger: das „Xduro FatSix 6.0“ von Haibike (3.999 Euro). Das E-Bike mit den monströsen Reifen mache „richtig Spaß. Die Fahreigenschaften überzeugen total.“ Nur ein paar Kleinigkeiten fehlten den Testern, um die Höchstnote zu vergeben. Aber dennoch sicherte sich der Haibike-Bolide mit großem Abstand den Testsieg.

Winora – Abenteuerrad für den Alltag

Viele Talente schreiben die Redakteure der Trekkingbike (Ausgabe 01/18) dem Trekkingrad „Nevada“ von Winora zu, das als eine Art „Mountainbike im zahmen Alltagskleid“ daher kommt. Diese Einschätzung ist nicht falsch, da dicke Stollenreifen von Schwalbe gerade auf Schotter, Gras und losem Untergrund ihre Stärken ausspielen und dem Rad eine Allwegetauglichkeit verleihen. Ein weiterer Pluspunkt: Die hochwertige Ausstattung mit Beleuchtung von Busch & Müller sowie Sattel von Selle Royal, die für einen Preis von 1.299 Euro zu haben ist. Das Gesamturteil ist deshalb „super“ und einen Tipp der Tester für Kaufinteressierte gibt es obendrein.

Stevens – Rennmaschine mit Scheibe

Mit dem neuen „Comet Disc“ haben die Entwickler von Stevens Bikes ein Rennrad mit Scheibenbremsen entwickelt – und damit die Fachredaktionen unisono begeistert. „Stern mit Scheibe“ titelte beispielsweise Europas größtes Rennradmagazin Tour in Ausgabe 11/17. Die Kollegen der Roadbike (1117) sprechen von einem „schnörkellosen Rennsportler“. Neben den Scheibenbremsen überzeugt das Rad insbesondere durch sein Baukastenprinzip: Je nach Fahrerwunsch ermöglicht es Ausstattungsvarianten von 3.199 bis über 6.000 Euro. „Im Sattel erweist sich das Comet als Rennrad, von dem 90 Prozent aller Fahrer spontan begeistert sein dürften“, schildern die Tour-Tester ihre ersten Eindrücke. „Ein geradliniger Rennsportler: schnell, direkt, willig“, lautet das Fazit der Roadbike-Tester.

HP Velotechnik – Ein junger, moderner Jubilar

Die Erfolgsgeschichte von HP Velotechnik begann vor 25 Jahren mit der ersten „Streetmachine“. Zum Jubiläum bietet der Hersteller aus Kriftel das Rad von damals in modernem Design und technisch aktuellem Stand wieder an. Die neue „Streetmachine Gte“ kommt mit Elektro-Heckmotor und Getriebeschaltung von Pinion (ab ca. 6.200 Euro). Ein stimmiges Gesamtkonzept, urteilt die Redaktion der Elektrorad (0118) und gratuliert dem hessischen Hersteller zum Jubiläum und zur Testnote „Sehr gut“. Auf abwechslungsreichen Streckenprofilen wechsle man mit dem Kurzlieger quasi ohne spürbare Krafteinbußen von der Ebene in die Steigung und könne dabei einen traumhaften Panoramablick genießen. Dabei kann das Rad auch reisetauglich bepackt werden.

Riese & Müller – Die neue Golf-Klasse

Für Familien und Pendler, die ein Lastenrad suchen und dabei wendig unterwegs sein wollen, hat Riese & Müller zur Fahrradsaison 2018 das „Packster 40“ (ab 3.999 Euro) im Angebot. Für Jochen Donner, erfahrener Tester beim Magazin Mybike, ist das Multifunktionsrad eines der Top-Räder 2018. Mit 2,35 Metern Länge sei es für ein Lastenrad noch gut manövrierbar. Eine Federgabel, eine Parallelogramm-Sattelstütze sowie dicke Reifen bügeln Unebenheiten aus. Auffällig sei zudem die „clevere Ausstattung“. Dazu zählen eine stufenlose Nabenschaltung, ein Riemenantrieb sowie Scheibenbremsen. Besonders spannend fand der Tester die Doppel-Akku-Lösung zur Erhöhung der Reichweite. Das Packster 40 gibt es sowohl als 25- als auch als 45-km/h-Version.

Koga – Verreisen mit Stil

Eine „Empfehlung“ sprachen die Kollegen der Aktiv Radfahren (Ausgabe 03/18) nach ihrer Testfahrt für den „Worldtraveller“ von Koga (2.199 Euro) aus. Man bekomme ein „grundsolides, mit viel Denkarbeit konstruiertes und spezifiziertes Frischluft-Vehikel“. Sowohl im Alltag als auch auf Reisen würden Fahrer damit ihre Freude haben. Die breiten Reifen nehmen kleineren Unwegsamkeiten den Schrecken und sorgen so für Fahrkomfort, obwohl nur eine Starrgabel verbaut ist. Dank hochwertiger Bremsanlagen können selbst steile und lange Abfahrten mit vollbeladenen Rädern absolviert werden.

My Boo – Sozialer, umweltfreundlicher Fahrspaß

Bambusräder sind im Kommen. Deshalb hat das Fahrrad-Lifestyle-Magazin Cycle in seiner zweiten Ausgabe 2018 einen Test von vier Bambusrädern durchgeführt – darunter zwei Räder von My Boo. Das Kieler Unternehmen lässt seine Rahmen in Ghana fertigen und unterstützt durch den Verkauf soziale Projekte in dem afrikanischen Land. Die Stabilität des Rahmens und der Fahrspaß der Räder überzeugte die Cycle-Redaktion. Das soziale Engagement brachte My Boo eine Top-3-Platzierung beim weltweiten Umweltpreis Green Tec Award 2017 in der Kategorie Lifestyle ein.

Brompton – Ein neues Faltrad-Kapitel

Style und Sportlichkeit verbindet laut Tester Caspar Gebel das neue „CHPT 3“ von Brompton (ab 2.300 Euro). Das Faltrad wurde zusammen mit dem ehemaligen Radprofi David Millar entwickelt und soll nicht nur Pendler, sondern auch Rennradfahrer ansprechen. Spezialitäten wie ein roter Brooks-Sattel, Gabel und Hinterbau aus Titan und griffige, aber schnelle Schwalbe-Reifen haben es dem eigentlichen Rennradtester Gebel angetan. „Ein Rad mit dem gewissen Etwas, das man überall mit hinnehmen kann“, lautet deshalb das Urteil auf der Internetseite Velomotion.de. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr, dass David Millar einen Erfolg bei der Brompton-Faltradweltmeisterschaft erzielt?

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Mrz 21 2018

Personaler beanspruchen Führungsrolle

Aktuelle Studie von Randstad Sourceright zu den HR-Trends 2018

Personaler beanspruchen Führungsrolle

800 Experten aus Management und HR weltweit beurteilen die Zukunft des Personalwesens.

Digitalisierung, Globalisierung, Automatisierung – wer die Trends in der Arbeitswelt derzeit beschreiben will, dem mangelt es nicht an Schlagworten. Aber wie wirken sich diese Entwicklungen auf den Alltag in Unternehmen aus? Um das herauszufinden hat Randstad Sourceright weltweit 800 Experten aus Management und HR gefragt. Dabei wurde deutlich: Dem Personalbereich und Arbeitnehmern kommt eine immer größere Bedeutung zu.

Unternehmensstrategie und Personalmanagement werden eins

Personalchefs gehen davon aus, dass die Relevanz von HR weiter wächst und den Erfolg des Unternehmens maßgeblich mitbestimmt. 78% wollen mit ihrer Personalstrategie die Geschäftszahlen ihres Unternehmen messbar beeinflussen. Entsprechend wächst auch das Selbstbewusstsein der Personaler. 77% der Befragten sind der Meinung, dass HR ein Mitbestimmungsrecht in der Geschäftsführung zusteht.

Arbeitnehmer rücken in den Mittelpunkt

Immer mehr Unternehmen erkennen, dass zufriedene Mitarbeiter die Produktivität steigern und ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sind. Deswegen will jedes zweite Unternehmen (51%) sein Budget aufstocken, um ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Dazu gehört auch die Einstellung von
Feel Good Managern, die sich ausschließlich um das Wohl der Kollegen kümmern.
Bei Investitionen in die Qualifikation der eigenen Mitarbeiter sieht es dagegen mau aus. Obwohl die Ansprüche an Arbeitnehmer stetig steigen, plant nur eines von zehn Unternehmen (11%) weltweit, Fort- oder Weiterbildungsangebote anzubieten.

Neue Technologien revolutionieren den Arbeitsplatz

Ob Vernetzung durch Smartphones, Analysen per Big-Data oder Automatisierung – die Digitalisierung lässt keinen Stein auf dem anderen. Personalverantwortliche freuen sich auf die Veränderungen: 81% der Befragten stehen den neuen Technologien offen gegenüber. In vielen HR Abteilungen haben diese bereits Einzug gehalten. 76% der Personalleiter schreiben HR-Datenanalysen schon jetzt eine entscheidende strategische Rolle zu – Tendenz steigend.

Über die Studie

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus einer Befragung von Randstad Sourceright. In der Online Umfrage wurden 800 Personalleiter und Führungskräfte aus weltweit 17 Ländern befragt.
Zum kostenlosen Download der Studie gelangen Sie hier.

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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Mrz 14 2018

Das Fahrrad steigt in Wert und Wertschätzung

Das Fahrrad steigt in Wert und Wertschätzung

(Bildquelle: www.pd-f.de / Messe Friedrichshafen / Eurobike)

Der Zweirad-Industrie-Verband e. V. (ZIV) stellte am 13. März 2018 in Berlin die neuen Verkaufs- und Produktionszahlen für den deutschen Fahrradmarkt 2017 vor. Auffällig dabei: In den letzten Jahren ist der Verkaufspreis für Fahrräder deutlich gestiegen. Lag der Durchschnittspreis 2010 noch bei 460 Euro, waren es 2017 schon 698 Euro. Verdient sich die Fahrradbranche jetzt eine goldene Nase oder wie ist diese Entwicklung zu erklären? Der pressedienst-fahrrad liefert Antworten.

(pd-f/tg) 3,85 Millionen Fahrräder wurden 2017 in Deutschland verkauft. Damit erfreut sich der Fahrradmarkt über die letzten Jahre einer konstanten Nachfrage. Der durchschnittliche Verkaufspreis von Fahrrädern hat in den letzten Jahren jedoch stark zugelegt. Zwischen 2014 (528 Euro) und 2017 (698 Euro) war die Preissteigerung besonders deutlich. Das hat verschiedene Gründe.

Mehr E-Bikes werden verkauft

Auch im Jahr 2017 waren Elektroräder wieder ein Verkaufsschlager. Rund 720.000 neue E-Bikes rollten aus hiesigen Fahrradläden. Das entspricht einer Steigerung von 19 Prozent gegenüber 2016. Der höhere Verkaufspreis von E-Bikes wirkt sich natürlich auch auf den Durchschnittspreis bezogen auf alle Fahrräder aus. „Gerade bei E-Bikes merkt man das wachsende Qualitätsverständnis der Radfahrer. Billig kann schnell Schrott sein. Preise ab 2.500 Euro aufwärts sind bereits Normalität und werden gerne und bereitwillig von den Kunden bezahlt, da sie sehr gute Qualität wollen“, meint Anja Knaus vom E-Bike-Pionier Flyer. Mittlerweile macht der E-Bike-Markt 19 Prozent des Gesamtfahrradmarktes aus. Dabei ist festzustellen, dass der Begriff „Rentner-Rad“ längst nicht mehr gilt. Auch für junge Zielgruppen wird das Thema Elektromobilität interessanter. „Das hochwertige Alltagsrad kommt immer öfter mit Motor“, weiß Knaus. Die Elektrifizierung macht auch vor sportlichen Rädern nicht halt, wie Christian Malik von Haibike feststellt: „E-Mountainbikes sind ein spannendes Thema und wir sehen einen beginnenden Verdrängungsmarkt: Statt in ein Mountainbike wird heute oft direkt in ein E-Mountainbike investiert.“

Wertige Räder stehen hoch im Kurs

Hochwertige Fahrräder sind dabei generell stärker nachgefragt. Die oft im Frühjahr als Angebot auftauchenden Baumarkt- und Discounter-Räder verlieren an Bedeutung. Würde man diese aus der Statistik streichen und nur Fachhandelsräder berücksichtigen, käme man zu einem deutlich höheren Durchschnittswert, darauf verweisen Verbände wie der VSF e.V. (Verbund Service und Fahrrad) bereits seit einiger Zeit. „Radfahrer sind bereit, mehr Geld in die Hand zu nehmen. Das liegt auch daran, dass das Fahrrad in Städten als alternatives Verkehrsmittel und Autoersatz stärker wahrgenommen wird“, stellt Bernd Lesch von der Winora Group fest. Hinzu kommt, dass in einer Gesellschaft, die sich mit Sharing und Recycling befasst, ein hochwertiges Fahrrad beim Wiederverkauf auch einen höheren Preis erzielt und somit eine Zweit- oder sogar Drittnutzung möglich ist. Hier zeigt sich die allgemeine Steigerung der Fahrradqualität der letzten knapp 20 Jahre: Ein gutes Rad aus den 1990ern wird mitunter repariert und ersetzt so nicht selten den Neukauf eines minderwertigen Rades.

Mit Leasing kommt weiterer Schwung

Seit 2012 gilt das Dienstwagenprivileg auch für Dienstfahrräder. Seitdem können Fahrräder über den Arbeitgeber bezogen werden. Über einen Zeitraum von drei Jahren wird per Gehaltsumwandlung eine monatliche Rate des Bruttogehalts einbehalten. Der Radfahrer nutzt im Gegenzug die steuerlichen Vorteile, da er das Rad lediglich nach der Ein-Prozent-Regel versteuern muss. Nach Ablauf des Leasing-Vertrags kann er das Rad dann für einen Restpreis übernehmen. Je nach Vertrag und Fahrradpreis sind Ersparnisse von bis zu 40 Prozent gegenüber dem Direktkauf möglich. Das System funktioniert aber erst ab einem gewissen Verkaufswert. Beispielsweise liegt beim Anbieter Jobrad der Leasing-Einstiegspreis bei 749 Euro. „Als Bikehersteller finden wir das Thema Leasing sehr spannend. Damit wird auch einer jüngeren Zielgruppe die Möglichkeit gegeben, in hochwertige E-Bikes zu investieren und sich stärker mit dem Thema Elektromobilität auseinander zu setzen“, so Heiko Müller vom Premium E-Bike-Hersteller Riese & Müller.

Man bekommt mehr für sein Geld

Es ist nicht die Frage, ob Fahrräder teurer werden, es geht darum, Innovationen und Neuentwicklungen für Radfahrer interessant zu gestalten. An zwei Rädern und einem Rahmen wird sich außer in Ausnahmefällen nichts ändern, deshalb lohnt es sich, den Blick aufs Detail zu werfen. Fahrräder werden technisch ausgereifter und besser. „Wenn man alleine die Lichtanlagen von vor zehn Jahren mit heutigen vergleicht: Jetzt sieht man auch nachts wirklich gut beim Radfahren“, meint Harald Troost vom Fahrradhersteller Koga. Riemenantriebe als wartungsarme Alternative zur Kette haben sich auf dem Massenmarkt etabliert und auch Getriebeschaltungen sind auf dem Vormarsch. „Die Kunden nehmen solche Technik-Trends gerne an und sind dann bereit, etwas mehr auszugeben. Dafür gibt es mehr Komfort, weniger Wartungsaufwand und gestiegenen Spaß am Radfahren“, kann Volker Dohrmann von Stevens Bikes feststellen.

Individualisierung auf dem Vormarsch

Einen weiteren nicht zu unterschätzenden Faktor erklärt Stefan Stiener: „Radfahrer suchen individuelle und ergonomisch passende Produkte und lassen sich das auch etwas mehr kosten.“ Mit seiner Firma Velotraum bietet Stiener Custom-made-Aufbauten an, bei denen der ergonomische Komfort im Mittelpunkt steht. Neben diesem individuellen Faktor ist auch eine stärkere Spezialisierung im Fahrradmarkt festzustellen. „Man kann sagen: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Jeder findet sein passendes Rad“, meint Henning Voss von Voss Spezial-Rad. Das reiche vom kompakten Faltrad bis hin zum dreispurigen Liegerad, vom Rennrad bis hin zum Downhill-Bike, vom City-Bike bis hin zum Lastenrad.

Wohin geht die Reise?

„Der Trend zum Fahrrad ist ungebrochen“ lautet die generelle Meinung in der Fahrradbranche. Bei der E-Mobilität übernimmt das Fahrrad eine Vorreiterrolle, in chronisch überlasteten Städten werden E-Bikes und Fahrräder als schnelle Fortbewegungsmittel genutzt. Junge Leute und Familien verzichten auch aufgrund der Parkplatzproblematik im urbanen Raum auf ein Auto und investieren lieber in einen breiten, hochwertigen Fahrradfuhrpark samt Kinderanhänger. Die Radbranche hat ihre Hausaufgaben also gemacht. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch die Infrastrukturmaßnahmen angepasst werden.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Mrz 5 2018

Federung am Alltagsrad – Unfug, Komfort oder mehr Sicherheit?

Federung am Alltagsrad - Unfug, Komfort oder mehr Sicherheit?

(Bildquelle: www.pd-f.de / Mathias Kutt)

Eine Federgabel findet sich heute nicht nur am Mountainbike, sondern auch an vielen Fahrrädern für Alltag, Freizeit und Reise. Nur wenige sind allerdings vollgefedert, doch wäre das für den Komfort nicht am besten? Der pressedienst-fahrrad prüft: Was federt am Rad warum und was ist sinnvoll?

(pd-f/hdk) Die wichtigste Federung findet man an jedem Fahrrad zweimal: Die Reifen sorgen, je nach Größe und Luftdruck, für die entscheidenden Fahreigenschaften eines Fahrrads bezüglich Komfort und Bodenhaftung. „Es geht dabei vor allem darum, den richtigen Luftdruck für den Reifen und seine Anwendung zu finden“, weiß Doris Klytta vom Hersteller Schwalbe. Je breiter und weicher der Reifen, desto größer die Auflagefläche auf dem Boden und der Komfort. „Wenn der Druck allerdings unters Minimum gerät, wird das Fahren schwammig“, so Klytta weiter. Darum stehen bei Qualitätsreifen Minimum und Maximum auf der Reifenflanke.
„Je größer, also voluminöser der Reifen ist, desto geringer ist der nötige Druck und desto mehr Komfort bietet er. Denn er „überrollt“ kleine Unebenheiten einfach“, verdeutlicht Stefan Stiener vom Reiseradspezialisten Velotraum. Am wartungsarmen Alltags- und Reiserad sind darum sogenannte Ballonreifen recht beliebt, die zwischen zwei und drei Zoll breit sind. So bemerkte kürzlich die Redaktion der Zeitschrift „aktiv Radfahren“, dass immer mehr Hersteller auf die Federung bzw. Dämpfung der Reifen setzen: Die Federgabeldichte im Testfeld der Trekkingräder nimmt 2018 ab. Und selbst beim Rennrad setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass schmale, pralle Reifen nicht ideal für Geschwindigkeit sind. Hier mischen plötzlich Reifen mit knapp 40 Millimetern Breite ganz vorn im Testfeld mit.

Federgabel und Co.

An vielen Trekking- und Tourenrädern werden heute Federgabeln verbaut, meist sind es Teleskopgabeln mit Federwegen zwischen 40 und 80 Millimetern. „Oft reicht der Reifen als Federung aus. Wenn wir Federgabeln verbauen, dann hochwertige und auf das Fahrergewicht abstimmbare Luftfedergabeln. Nur so können sie ihre Aufgabe gut meistern: Komfort bieten, indem sie Unebenheiten am Boden absorbieren und dadurch Belastungsspitzen auf die Handgelenke mindern,“ erklärt Volker Dohrmann vom Fahrradhersteller Stevens. Andererseits wirken sich Federgabeln auf die Fahrsicherheit aus, wie Tobias Erhard, Marketingmann bei Sram/Rockshox, verdeutlicht: „Die Federung hat nicht zuletzt die Aufgabe, den Reifen immer am Boden zu halten, etwa bei Bordsteinen ein- oder bei Schlaglöchern auszufedern.“ So bleibt die Bodenhaftung des Rads gleichmäßig erhalten. Das verkürzt den Bremsweg und kann besonders in Kurven über Sturz oder Weiterfahren entscheiden.

Pflege vs. Komfort

Die Kehrseite an Federgabeln ist allerdings, dass sie mehr Zuwendung bedürfen als Starrgabeln. Sie müssen auf Fahrergewicht und Fahrstil angepasst und ihre interne Schmierung muss in regelmäßigen Intervallen geprüft und gegebenenfalls erneuert werden. Diesen „Gabelservice“ machen nur sehr versierte Hobbyschrauber selbst. „Ein gefedertes Rad muss in jedem Fall häufiger zur Inspektion als ein ungefedertes“, erklärt Sram-Techniker Ulrich Henz. „Wie oft tatsächlich, hängt sehr von der Nutzungshäufigkeit, dem Wetter und der Pflege zwischendurch ab“, sagt Henz. Er empfiehlt, die beweglichen Rohre der Federgabel regelmäßig mit einem weichen Lappen vom Dreck zu befreien und auf den Luftdruck der Gabel zu achten. Vom Schmieren der Gabel mit anderen Mitteln als dem in der Gabel verwendeten Öl rät er dringend ab.
Für manche Anwendungen ist aus Wartungsgründen ein als Elastomer bekannter Kunststoffstoßdämpfer optimal. Riese & Müller verbaut ihn etwa an Vorder- und Hinterrad seines Faltrads „Birdy“ (ab 2.299 Euro) und bietet hier unterschiedliche Härtegrade je nach Fahrergewicht. Auch die kleinen Laufräder des Kinderanhängers profitieren von der Elastomer-Federung, etwa am „Kid plus“ von Croozer (ab 749 Euro). Der niederländische Hersteller Koga verwendet Elastomere in seinen „Feathershock“-Gabeln, die als Starrgabeln mit dem Federelement zwischen Gabelkrone und Steuerrohr ausgeführt sind und 35 Millimeter Federweg bieten. „Neben dem geringen Wartungsbedarf ist ein weiterer Vorteil auch ein vergleichsweise geringes Gewicht“, beschreibt Koga-Mann Harald Troost.
Nachrüsten

Theoretisch lassen sich auch Federgabeln an Fahrrädern nachrüsten. „Ausschlusskriterium ist hier aber oft die Einbauhöhe der Gabeln“, sagt Carsten Schabacher von Stevens, und meint den Abstand zwischen Vorderradachse und unterem Steuerlager. „Denn meistens bauen Federgabeln höher als Starrgabeln und können so die Fahreigenschaften eines Fahrrads massiv verändern“, so Schabacher weiter. Ein Rahmen muss also für Federgabeln konzipiert sein, egal, ob auch eine verbaut ist. Ferner sollte man darauf achten, dass benötigte Montagemöglichkeiten für Bremsen, Schutzbleche und Beleuchtung an der Gabel vorhanden sind. Federungs-Pionier Rockshox etwa bietet für Alltags- und Trekkingräder zwei Ausführungen des Modells „Paragon Gold“ ab 266 Euro an, das über die nötigen Ösen verfügt und das Lichtkabel unter eine Schutzabdeckung führt. Eine eingehende Beratung und auch der Umbau sollten unbedingt im Fachhandel erfolgen.
Ein probater Weg zu höherem Sitzkomfort ist zudem das Nachrüsten einer gefederten Sattelstütze an ungefederten Rahmen. Hersteller Cane Creek aus den USA bietet die Parallelogramm-Federstütze „Thudbuster“ ab 199 Euro mit Federwegen von 33 bzw. 76 Millimetern an. Die Federung übernehmen auch hier Elastomere, die es in fünf Härtegraden zur Abstimmung des Fahrergewichts gibt.

E-Bikes

Bei elektrifizierten Rädern gelten die Argumente pro Federung umso mehr, da Motor, Akku und Peripherie für ein spürbares zusätzliches Gewicht sorgen. „Zwar liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit von E-Bikes nur geringfügig höher als die von unmotorisierten Fahrrädern, doch wächst die kinetische Energie quadratisch zur Geschwindigkeit“, erklärt Anja Knaus vom schweizerischen Hersteller Flyer. Die fahrdynamischen Reserven der Federung sind deshalb hier sinnvoll eingesetzt. Bei der jüngsten Generation der E-Bikes fällt darum nicht ohne Grund auf, dass sie, abgesehen von aktiver Federung, oft mit deutlich breiterer, sogenannter Plus-Bereifung ausgestattet sind (siehe am Flyer „Upstreet 5“, ab 3.199 Euro, am Winora „Yakun“, ab 2.999 Euro, beide mit Federgabel, und am vollgefederten Riese & Müller „Delite“, ab 5.199 Euro).

Liegeräder

Seine ergonomischen Vorteile erreicht das Liegerad durch den großflächigen Kontakt mit dem Fahrzeug, den individuell einstellbare Netz- und Schalensitze bieten. Wer häufiger auf rauem Grund unterwegs ist, für den sei eine Federung sehr ratsam, erklärt Alexander Kraft, Sprecher vom Hersteller HP Velotechnik, „denn man kann ja nicht aus dem Sattel gehen und ein Schlagloch mit den Beinen abfedern.“ Darum bietet der Hersteller das vollgefederte Liege-Trike „Scorpion“ (ab 3.990 Euro) an, bei dem das Hinterrad über einen zentralen Dämpfer gefedert wird und die zwei Vorderräder über Einzelradaufhängungen mit MacPherson-Federbeinen, wie sie beim Automobil üblich sind.

Federung am Kinderrad

„Wenn Kinder mit ihren MTB-begeisterten Eltern ins Gelände wollen, ist eine Federung aus denselben Gründen sinnvoll wie bei den Großen“, beschreibt Vincent Stoyhe vom Bike-Bauer Nicolai und selbst Vater, aus persönlicher Erfahrung. Um aber das Gewicht des gefederten Rades dem geringen Gewicht des Kindes entsprechend niedrig zu halten, muss hochwertige und damit teure Technik ans Rad. So kann das gefederte Kinder-MTB schnell an der 1.000-Euro-Marke kratzen und bleibt darum ein Sportgerät für den leidenschaftlichen Bike-Nachwuchs. Guido Meitler vom Kinderradfabrikanten Puky sieht das pragmatischer: „Ein gut regulierter Reifendruck ist immer noch das mit Abstand universellste Mittel der Federung.“

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Feb 23 2018

Künstliche Intelligenz sorgt für effektives Online Marketing

AI Socializer – Wie Sie die Künstliche Intelligenz für sich nutzen können

Künstliche Intelligenz sorgt für effektives Online Marketing

AI Socializer – Künstliche Intelligenz aus dem TRENDS Netzwerk

Spätestens seitdem selbstlernende Systeme wie Alexa und Siri die Haushalte erobern, ist das Thema Künstliche Intelligenz in aller Munde. Zu Recht, denn die Technologie hat das Potential, ganze Branchen und Systeme durcheinanderzuwirbeln – auch Bereiche die noch nicht im Ansatz damit rechnen.

Tätigkeiten, die heutzutage noch Menschen erledigen, können schon in wenigen Jahren von Robotern und Software übernommen werden. Der Straßenverkehr mit seinen selbstfahrenden LKW und autonom durch die Stadt kurvende Taxen ist da nur ein Beispiel von vielen.

Inzwischen arbeiten unzählige Startups wie auch die Big Player aus dem Silicon Valley mit Hochdruck an der KI-Entwicklung. Doch KI wird nicht nur von Unternehmen wie IBM und Google vorangetrieben. Mit OpenAI gibt es eine mit einer Milliarde Dollar Spendengeldern ausgestattete Non-Profit-Organisation, die sich die Erforschung der künstlichen Intelligenz zum Ziel gesetzt hat. Es ist ein Big Data-Business in Reinform, werden doch gigantische Datenmengen benötigt, damit die lernende Software richtige Entscheidungen trifft.

Findige Unternehmen aus dem digitalen Dienstleistungssektor nutzen das, um mit KI neue Maßstäbe zu setzen, denn das Prinzip der intelligenten Datenanalyse ist wie geschaffen für eine neue Form der Business Intelligence in Unternehmen. Ausgestattet mit einem riesigen Pool von internen und -externen Daten eignet sich die durch KI unterstützte Business Intelligence hervorragend für Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie Online Marketing. Und diese technische Revolution wird nicht allein aus Kalifornien angetrieben. Auch in Deutschland gibt es innovative IT-Dienstleister, die auf KI basierende Marketinglösungen für Kunden entwickeln.

So bietet TRENDS ein Online Marketing-Tool, das auf der eigens von Partnern des TRENDS Netzwerks programmierten Künstlichen Intelligenz fußt. Das Tool von TRENDS lernt beständig und unaufhaltsam, vollautomatisch stets den passenden Content zur richtigen Zeit zu posten. Bei seinen Aktivitäten lernt das System ständig dazu, denn es schöpft kontinuierlich neues Wissen – online oder aus anderen Quellen, mit denen es gefüttert wird. Mit diesem Datenschatz optimiert sich die KI von TRENDS ( siehe auch 1st Support) rund um die Uhr seine Kenntnis von Entwicklungen und Trends; lokal bis global.

Was ist Xpert.Digital?

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam und mit riesigen Schritten voran. Da läuft der Einzelne schnell Gefahr, zurückzufallen. Die Spezialisten von Xpert.Digital bewegen sich auf diesem Gebiet permanent am Puls der Zeit. Dank seines Know-hows bietet Xpert.Digital Unternehmen aus Wirtschaft, Beratung und Medien kompetente Unterstützung bei allen Fragen rund um den rasanten digitalen Wandel.

Das Support-Konzept von Xpert.Digital ist gleichermaßen flexibel wie innovativ, sodass Kunden bereits heute maßgeschneiderte Lösungen für die Herausforderungen von morgen bekommen.

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Feb 5 2018

Exklusiv nur bei Feelino: Schwebeglas in Herzform

Exklusiv nur bei Feelino: Schwebeglas in Herzform

Doppelwandige Gläser und Tassen in Herzform gibt es exklusiv nur bei Feelino

Feelino bietet neben Teeblumen, originellen Geschenkideen auch exklusives Geschirr. Das herzförmige Glas isoliert und lässt das Getränk optisch schweben.

Auch in diesem Jahr stellt Feelino ( www.feelino.com) auf der Ambiente einzigartige Produkte vor. Besonders beliebt sind seit vielen Jahren die doppelwandigen Gläser und Tassen in Form eines Herzens. Der doppelwandige Aufbau bewirkt einen Isoliereffekt. Das hält Getränke länger heiß oder kalt. Schaut man von oben auf das Getränk, so zeigt sich deutlich die Herzform. Die Herz-Modelle eignen sich zum Frühstück im Bett, als Geschenk zum Valentinstag, zum Geburtstag und als Mitgebsel für die Hochzeitsgäste.

Außerdem gibt es nur bei Feelino doppelwandige Gläser und Tassen in Form einer Spitze. Dazu bietet der Shop originelle, genauso spitze Löffel. Eine tolle Überraschung für Gäste! Und wer sein WM-Bier so richtig stilvoll trinken will, nimmt dafür das Schwebeglas in Fußballform. Die Schwebegläser eignen sich für heiße und kalte Getränke, Cocktails und Bier, für die Spülmaschine und für die Mikrowelle. Die 2 Minuten bei 600 Watt sollten nicht überschritten werden.

Außer den doppelwandigen Glaswaren präsentiert Feelino auf der Frankfurter Ambiente-Messe weitere Neuheiten. „Adventskalender mit wirklich überraschenden Inhalten werden immer mehr gefragt“, berichtet Werner Gläsner, Inhaber von Feelino. „Diesem Wunsch der Konsumenten sind wir gefolgt. Das Ergebnis sind über 15 neuartige Adventskalender, bestückt zum Beispiel mit unseren wunderschönen BIO-Teeblumen oder mit kostbaren Salzen, Pfeffersorten und Gewürzen. Ein absolutes Highlight ist aber der XXL-Hochzeitskalender.“

Feelino erweitert sein Sortiment stets weiter und folgt aktuellen Trends. Immer im Blick dabei: herausragende Qualität, das gewisse Etwas und ein gutes Gefühl für die Kunden.

Feelino wurde im Jahr 2009 gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Murrhardt. Vom kleinen Onlineshop hat sich Feelino zu einem der führenden europäischen Importeure und Exporteure von Teeblumen, hochwertigen Teesorten sowie exklusiven Glaswaren und Geschenksets entwickelt. Im Sortiment sind Iso-Gläser in Herzform, eine große Auswahl an Adventskalendern sowie edles Gourmet-Bier und das stärkste Bier der Welt. Feelino achtet streng auf die Qualität von Material und Verarbeitung. Viele Designs sind einzigartig und es gibt sie als geschützte Produkte nur bei Feelino.

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Jan 30 2018

360kompakt.de – Unterstützung für Führungskräfte

Die neue Webzeitung für Manager und Führungskräfte

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