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Nov 14 2018

Schwierigkeiten bei der COPD-Behandlung

Medikamente mit bester Alltags-Umsetzbarkeit

Schwierigkeiten bei der COPD-Behandlung

Foto: Adobe Stock / Zerbor (No. 6081)

sup.- Sie gehört zu den unbekanntesten unter den Volkskrankheiten: An der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD leiden Schätzungen zufolge allein in Deutschland rund sieben Mio. Menschen. Der ärztlichen Diagnose geht bei den Betroffenen oftmals schon eine längere Phase mit erheblich eingeschränkter Lebensqualität voraus. Symptome wie Atemnot, Husten und Auswurf sind auf die dauerhaft verengten Atemwege sowie auf Entzündungsprozesse in der Lunge zurückzuführen. Besonders gefährlich sind akute Krankheitsschübe, die eine Verschlimmerung der Symptomatik bewirken und häufig auch einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen. Diese so genannten Exazerbationen haben stets eine unumkehrbare Zerstörung von Lungengewebe zur Folge.

Auch eine diagnostizierte COPD ist bis heute nicht heilbar. Aber es gibt Möglichkeiten, die Lebensqualität der Patienten zu stabilisieren bzw. zu verbessern. Da zu den Ursachen der Erkrankung neben Schadstoffbelastungen oder genetischen Veranlagungen vor allem der Nikotinkonsum zählt, gilt die Tabakentwöhnung von Rauchern als vorrangiger Behandlungsschritt. Weitere Säulen sind Trainingstherapien wie Lungensport, der Einsatz von Medikamenten zur Atemwegserweiterung und zur Entzündungshemmung sowie Rehabilitationsmaßnahmen. Allerdings sehen die Lungenfachärzte derzeit nur bei den COPD-Medikamenten eine angemessene Umsetzung im Alltag. Das ist ein Ergebnis des Pneumologen-Barometers, einer Online-Befragung von Ärzten in Praxen und Kliniken. Danach bleibt es offensichtlich im Rahmen der anderen Maßnahmen häufig nur bei Apellen, deren Umsetzung im täglichen Leben der Patienten für den Arzt kaum zu kontrollieren ist.

Forciert wird die gute Umsetzbarkeit der medikamentösen COPD-Behandlung durch aktuelle Innovationen bei den Inhalationsgeräten. So gibt es jetzt z. B. für Patienten mit schwerem Erkrankungsgrad, die trotz einer Therapie mit zwei unterschiedlichen Wirkstoffen noch zu Exazerbationen neigen, eine Triple-Therapie mit drei abgestimmten Wirkstoffen. „Eine relevante Vereinfachung der Therapie mittels einer fixen Dreifach-Kombination in einem Inhalator ist insbesondere für eine andauernde Behandlung wünschenswert, um die Therapietreue zu unterstützen“, so der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover). Denn das Risiko, dass es wegen eines erforderlichen Einsatzes mehrerer Inhalatoren zu Versäumnissen oder Fehldosierungen kommt, kann bei dem Kombi-Präparat ausgeschlossen werden.

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Mrz 12 2018

COPD-Therapie mit Fixkombination

Neuer Inhalator erhält Zulassung

sup.- Zur Therapie der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit COPD gibt es jetzt einen neuen Inhalator mit einer Fixkombination aus drei unterschiedlichen Wirkstoffen. Das vor kurzem zugelassene Medikament hat sich in Studien bei den so genannten instabilen COPD-Patienten als stabilisierend bewährt. Diese Patienten neigen häufiger zu Exazerbationen, also akuten Krankheitsschüben, die den Verlauf der Krankheit beschleunigen. Die neue Fixkombination (Trimbow, Chiesi) fasst die Wirkstoffe Glycopyrronium, Formoterol und Beclometason in einem Inhalator zusammen. Der Vorteil: Die Atemwege werden erweitert und gleichzeitig die Entzündungen in den Bronchien gelindert. Wegen des vorgegebenen Verhältnisses der Wirkstoffe kann es bei der Anwendung nicht zu Fehldosierungen kommen. „Wenn wir den instabilen COPD-Patienten erkannt haben, ist die Triple-Therapie eine sehr gewinnbringende Therapieoption“, bestätigt der Lungenspezialist Dr. Justus de Zeeuw (Köln).

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Jan 29 2018

Wichtiger Fortschritt bei der COPD-Therapie

Inhalator mit Dreifach-Wirkstoff erhält Zulassung

Wichtiger Fortschritt bei der COPD-Therapie

Foto: Fotolia / netsay (No. 5970)

sup.- Die medizinische Forschung zur Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit COPD hat jetzt eine Hürde genommen, die vielen Patienten Linderung der Symptome und eine verbesserte Lebensqualität verspricht. Ein neuer Inhalator mit einer Fixkombination aus drei unterschiedlichen Wirkstoffen setzt da an, wo bisherige Therapie-Optionen nicht mehr ausreichen. Bei den so genannten instabilen COPD-Patienten, die u. a. häufiger zu akuten Krankheitsschüben neigen und bei denen kaum eine Linderung der Symptome zu sehen ist, hat sich das vor kurzem zugelassene Medikament in Studien als stabilisierend bewährt. Die Schübe mit dem Fachterminus „Exazerbationen“, die sich durch Atemnot-Anfälle sowie verstärkten Husten mit Auswurf äußern, beschleunigen nach Angaben des Lungenspezialisten Dr. Justus de Zeeuw (Köln) den Verlauf der COPD: „Im Praxisalltag lohnt es sich immer, den Blick für Exazerbationen zu schärfen, denn das exazerbationsfreie Intervall verkürzt sich mit jeder neuen Exazerbation.“

Um diese fatale Verschlechterungs-Spirale auszubremsen, fasst die neue Fixkombination (Trimbow, Chiesi) die drei schon einzeln bewährten Wirkstoffe Glycopyrronium, Formoterol und Beclometason in einem Inhalator zusammen. Diese effektive Wirkstoffkombination hat den Vorteil, dass die Atemwege erweitert und gleichzeitig die Entzündungen in den Bronchien gelindert werden. Weil das optimale Verhältnis der einzelnen Wirkstoffe in der Fixkombination bereits vorgegeben ist, kann es nicht wie bei einer frei verordneten Zusammenstellung entsprechender Substanzen zu Fehldosierungen während der Anwendung kommen. Darüber hinaus ermöglicht die innovative extrafeine Formulierung der Wirkstoffpartikel eine gleichmäßige Verteilung in der gesamten Lunge, einschließlich der feinen Verästelungen im Bronchialbaum. Insbesondere Menschen, deren Krankheitsverlauf sich durch die bisherigen Behandlungsmethoden nicht zufriedenstellend beeinflussen ließ, profitieren von diesen Medikamenten-Eigenschaften. „Wenn wir den instabilen COPD-Patienten erkannt haben, ist die Triple-Therapie eine sehr gewinnbringende Therapieoption“, bestätigt Dr. de Zeeuw.

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Nov 15 2011

Experten-Sprechstunde anläßlich des Lebertags

Leber – Lebenswichtig, Hepatitis C: Tripletherapie erhöht Heilungschancen

Der 12. Deutsche Lebertag am 20.11.2011 steht unter dem Motto „Leber – Lebenswichtig!“. Je früher eine Lebererkrankung erkannt wird, desto besser die Chancen auf komplette Heilung. Weil keine eindeutigen Symptome auftreten, bleiben Lebererkrankungen, insbesondere Hepatitis C oder Hepatitis B häufig unbemerkt. Unbehandelt führen sie zu Leberzirrhose (Lebervernarbung) und danach häufig zu Leberzellkrebs (hepatozelluläres Karzinom, HCC). Jeder sollte deshalb einmal im Jahr Laborwerte der Leber bestimmen lassen. Die GPT weist spezifisch auf eine mögliche Leberschädigung hin.

Zur Therapie der Hepatitis C steht die Tripletherapie jetzt zur Verfügung: Dabei werden zusätzlich zur bisherigen Standardtherapie aus pegyliertem Interferon und Ribavirin Proteaseinhibitoren (Boceprevir oder Telaprevir) dazugegeben. Dies erhöht die Erfolgschance ganz erheblich. Dies bietet insbesondere bisherigen Therapieversagern (Relapser und Nonresponder) eine deutlich erhöhte Chance auf Heilung.
Unter www.experten-sprechstunde.de besteht die Möglichkeit, mit einer Chat-Funktion auf der Website am 21.11. von 19 bis 21.00 Uhr Fragen an den Referenten zu stellen.

Der Wissenschaftliche Beirat von www.experten-sprechstunde.de besteht aus Experten der Medizin, die in ihrem Fachgebiet führend sind in Deutschland und im Ausland. Der Wissenschaftliche Beirat beurteilt die Inhalte auf Seriösität und den aktuellen Stand der Wissenschaft.
Unsere Fachredakteure stellen nach jeder Experten-Sprechstunde die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten im „Klartext“ zusammen. Hier können die wichtigsten Informationen der Online stattgefundenen Sprechstunde nachgelesen werden.

Kontakt:
GER med-netconsult GmbH
David Harrington
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Jul 28 2011

Hepatitis C Behandlung – Erhöhung der Heilungschancen durch neue Triple-Therapie

Die neue Triple-Therapie als Form der „personalisierten Medizin“ verbessert bei Hepatitis-C-Infektionen die Heilungschancen

Hepatitis C Behandlung - Erhöhung der Heilungschancen durch neue Triple-Therapie
Professor Thomas Berg, Universitätsklinikum Leipzig

In Deutschland sind zwischen 300 000 – 400 000 Menschen mit dem Hepatis C Virus infiziert. Mit der bisherigen Therapie des Hepatitis C Virus lagen die Erfolgschancen zwischen 50 und 80%. Jetzt bietet die neue Triple-Therapie eine Erhöhung der Heilungschancen bei einem Subtyp von Hepatitis-C-Patienten (Genotyp 1-Patienten) um bis zu 30%. Mit dieser Form der „personalisierten Medizin“ haben auch bislang erfolglos therapierte Hepatitis-C-Patienten eine deutlich erhöhte Chance, das Virus vollständig eliminieren zu können. Weitere Details zu den neuen Therapiemöglichkeiten und den Heilungs- und Erfolgschancen der Triple-Therapie bei Hepatitis-C-Infektionen erläutert Herr Professor Berg, Universitätsklinikum Leipzig, in dem Experteninterview. Sie finden das Videopodcast zum Stichwort „Hepatitis“ unter medizin-aspekte-tv.de

MEDIZIN ASPEKTE ist ein monatlich erscheinendes Journal. MEDIZIN ASPEKTE informiert Patienten und Angehörige über Krankheiten und Möglichkeiten der Gesundherhaltung. Die Medienschwerpunkte liegen sowohl in der Berichterstattung als auch in den Bereichen Experten.TV, Experten-Interviews, Launch-Talks, Image-Filme sowie Veranstaltungsdokumentationen.

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Jul 15 2011

Hepatitis C – Neue Tripletherapie bietet Chance auf Heilung

In Kürze gibt es eine neue Option für Patienten mit einer Hepatitis-C-Erkrankung: Die „Tripletherapie“. Dabei werden zusätzlich zur bisherigen Standardtherapie aus pegyliertem Interferon und Ribavirin Proteaseinhibitoren dazugegeben. Dies verkürzt in vielen Fällen die Behandlungsdauer und steigert die Erfolgsrate um bis zu 30%.

Nach wie vor gilt: Je früher eine Lebererkrankung diagnostiziert wird, desto besser und umso höher sind die Chancen für eine Heilung. Dennoch blieben dauerhafte Behandlungserfolge bisher bei ca. 50% der Hepatitis-C-Patienten aus.

In Kürze gibt es eine neue Option für Patienten mit einer Hepatitis-C-Erkrankung: Die Tripletherapie: Dabei werden zusätzlich zur bisherigen Standardtherapie aus pegyliertem Interferon und Ribavirin Proteaseinhibitoren dazugegeben. Dies verkürzt in vielen Fällen die Behandlungsdauer und steigert die Erfolgsrate um bis zu 30%. Dies bietet auch bisherigen Therapieversagern (Relapser und Nonresponder), die auf die bisherige Standardtherapie nicht angesprochen haben, eine Chance auf Heilung.

Die frühe Diagnose einer Lebererkrankung ist dennoch die beste Voraussetzung einer erfolgreichen Behandlung. Hepatitis C und Hepatitis B können unbehandelt zu einer Leberzirrhose (Lebervernarbung) führen und als Folge davon häufig zu Leberzellkrebs (hepatozelluläres Karzinom, HCC).

Sie haben Fragen zur Tripletherapie?
In Online-Sprechstunde unter www.experten-sprechstunde.de können an unseren Experten, Privatdozent Dr. Holger Hinrichsen aus Kiel, Fragen gestellt werden. Der Experte steht am
Montag, den 25. Juli 2011, in der Zeit von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr zur Verfügung.
Ein Service zum Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli 2011.

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