Posts Tagged Trump

Sep 25 2017

Arlie Russell Hochschild – Fremd in ihrem Land

Eine Reise ins Herz der amerikanischen Rechten

Arlie Russell Hochschild - Fremd in ihrem Land

Warum finden Rechtspopulisten in den USA so viel Unterstützung? Arlie Russell Hochschild reiste ins Herz der amerikanischen Rechten, nach Louisiana, und ergründete über Jahre hinweg Einstellungen und Gefühle ihrer Landsleute.

In den Vereinigten Staaten verstärkt sich der Eindruck, in zwei unterschiedlichen Ländern zu leben. Der Graben zwischen Liberalen und der extremen Rechten scheint größer als je zuvor. Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten hat die ohnehin große Kluft manifestiert. Bereits lange vor Trumps Wahlsieg verlässt die Soziologin Arlie Russell Hochschild die Komfortzone ihres linksliberal geprägten Lebens in Berkeley, Kalifornien, und macht sich auf den Weg zu Menschen, die politisch nicht weiter von ihr entfernt sein könnten. Sie will verstehen, was diese Menschen treibt, die scheinbar gegen ihre eigenen Interessen die ultrakonservative Tea Party unterstützen.

Über fünf Jahre hinweg und in unzähligen Gesprächen lernt Hochschild frustrierte Menschen kennen, deren „Amerikanischer Traum“ geplatzt ist. Menschen, die sich abgehängt fühlen und den Staat hassen. Die an der Verschmutzung ihrer Gewässer durch die chemische Industrie leiden und doch die Befugnisse der Umweltbehörde einschränken möchten. Die den Wohlfahrtsstaat grundsätzlich ablehnen, selbst wenn sie selbst in hohem Maß auf dessen Fürsorge angewiesen sind.

Hochschild gibt sich nicht mit dem oberflächlichen Bild zufrieden, sondern ergründet die Ursachen der vermeintlichen Paradoxien. Anrührend und warmherzig erzählt sie die Geschichten ihrer Protagonisten und entwickelt ein Narrativ für ihre Hoffnungen und Ängste, Trauer und Verbitterung, Stolz und Scham. Die Menschen fühlen sich gegenüber Minderheiten zurückgesetzt und in ihrer tief verankerten gemeinsamen Wertestruktur nicht mehr anerkannt. Das macht sie wütend und treibt sie in die Arme der Rechten.

Hochschild, die mit ihren teilnehmenden Beobachtungen weltweit Beachtung gefunden hat, zeigt in ihrem Buch eine beunruhigende Entwicklung auf, die auch in Europa längst begonnen hat. Ihre Reportage ist nicht nur eine erhellende Deutung einer gespaltenen Gesellschaft, sondern auch ein bewegendes Stück Literatur.

Die Autorin
Arlie Russell Hochschild ist eine der bedeutendsten Soziologinnen der Gegenwart und emeritierte Professorin an der University of California, Berkeley. Die amerikanische Originalausgabe ihres Buches „Strangers in Their Own Land. Anger and Mourning on the American Right“ stand auf der Shortlist für den National Book Award 2016.

Arlie Russell Hochschild
Fremd in ihrem Land
Eine Reise ins Herz der amerikanischen Rechten
Aus dem Englischen von Ulrike Bischoff
Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen, 429 Seiten
EUR 29,95/EUA 30,80/sFr 36,80
ISBN 978-3-593-50766-8
Erscheinungstermin: 07.09.2017

Campus Frankfurt / New York ist einer der erfolgreichsten konzernunabhängigen Verlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Campus-Bücher leisten Beiträge zu politischen, wirtschaftlichen, historischen und gesellschaftlichen Debatten, stellen neueste Ergebnisse der Forschung dar und liefern kritische Analysen.

Firmenkontakt
Campus Verlag GmbH
Inga Hoffmann
Kurfürsternstraße 49
60486 Frankfurt am Main
069 976516 22
hoffmann@campus.de
http://www.campus.de

Pressekontakt
Campus Verlag
Inga Hoffmann
Kurfürsternstraße 49
60486 Frankfurt am Main
069 976516 22
hoffmann@campus.de
http://www.campus.de

Mrz 24 2017

Gerd Kichniawy: „Trotz Trump jetzt in die USA“

USA-Experte äußert sich mit Vorschlägen zum Markteintritt deutscher Unternehmen in die USA.

Gerd Kichniawy: "Trotz Trump jetzt in die USA"

USA-Experte Gerd W. Kichniawy (gatc)

Aufsehen und Sorgen im exportierenden deutschen Mittelstand bereitet die Ankündigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump, eine protektionistischere Politik betreiben zu wollen. In Wahrheit böten sich gerade jetzt große Chancen für deutsche Unternehmen – wenn man vor Ort ist, sagt USA-Experte Gerd W. Kichniawy m Interview auf DDW.

Herr Kichniawy, wie ist bei deutschen Unternehmen die Stimmung in Sachen USA?
Überwiegend sorgenvoll. Die Inhaberin eines großen Übersetzungsbüros mit über hundert Mitarbeitern beispielsweise befürchtet, dass ihr USA-Aufträge verloren gehen könnten. Ein Automotive-Anbieter hat Bedenken, dass Markteintrittsbeschränkungen seinen Absatz schmälern.

Teilen Sie die Sorgen?
Überhaupt nicht, weil es Lösungen gibt. Entscheidend ist jetzt mehr denn je, dass man Teile der Wertschöpfung in den USA betreibt. Das heißt vor allem: Eine eigene Niederlassung vor Ort zu haben. Das ist im übrigen ohnedies eine der entscheidenden Voraussetzungen für Markterfolg in den USA, denn die dortigen Unternehmen wollten schon immer mit Unternehmen und Ansprechpartnern vor Ort zu tun haben, und weniger mit Ausländern. Der Schlachtruf „Buy American“ ist alles andere als neu.

Also keine Einschränkung der Marktchancen?
Eher im Gegenteil. Die USA brauchen deutsches Know-how. Und das erst recht, wenn Trump tatsächlich sein riesiges Investitionsprogramm ausrollt. Gerade jetzt sollten deutsche Unternehmen also in die USA. Überhaupt bin ich sicher, dass sich vieles von dem, was gerade angekündigt wird, gar nicht umgesetzt wird. Die globalisierte Wirtschaft lässt sich nicht aufhalten, ohne dass man selbst Schaden nimmt. Das gilt auch für Trump und die USA.

Sie bringen deutsche Mittelständler in die USA, haben schon viele Marktführer gemacht. Was sind die entscheidenden Faktoren für den Erfolg deutscher Mittelständler in diesem riesigen Markt?
Eine eigene Firma vor Ort als Grundvoraussetzung habe ich angesprochen. Dabei geht es in erster Linie gar nicht um einen Produktionsstandort, sondern um eine komplette Firmeninfrastruktur. Das kann man aber smart lösen, so wie wir es machen für unsere Kunden. Entscheidend für den Erfolg selbst ist aber das völlige Umdenken, wie der US-Markt funktioniert: Weg vom deutschen Ingenieursdenken – mehr Zuhören, was der Markt wirklich will. Dann klappt es.

Wie schätzen Sie persönlich die Wahl Trumps ein?
Ich habe seine Wahl schon im Frühjahr letzten Jahres vorausgesagt. Die Stimmung in den USA war klar Richtung Protest, klar gegen Establishment und die überbordendenen Regularien gerichtet. Viele haben das nicht ernst genommen. Auch in der EU haben die meisten Politker noch nicht begriffen, wie ernst es ist und wie groß die Distanz zum Bürger geworden ist. Auch bei uns.
Für die USA bin ich indes sehr optimistisch. Die haben sich schon immer an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen.

Das Handelsblatt berichtete jüngst ausführlich über Ihren erfolgreichen Staffelwechsel in der Leitung Ihres Unternehmens GATC an Ihren Sohn. Ist also erst einmal Schluss mit Ihren Besuchen vor Ort in Atlanta?
Ganz bestimmt nicht, denn ich liebe dieses Land und habe auch einen Wohnsitz dort. Und im Beirat meines Unternehmens bleibe ich nach wie vor den von uns betreuten Unternehmen verbunden.

Gerd W. Kichniawy ist Inhaber des USA-Experten gatc LP mit Sitz in Düsseldorf und Atlanta.
Hinweis für Redaktionen: Das Interview kann in dieser Textform übernommen werden. Der Gesprächspartner steht für weitere Fragen über Rufnummer 0211 / 683 735 zur Verfügung.

Die Deutsche Wirtschaft ist das Unternehmermedium für Mittelstand und Familienunternehmen.

Kontakt
Die Deutsche Wirtschaft
Anna Schäfer
Niederstr. 57
40460 Neuss
02131 – 20 60 215
rankings@die-deutsche-wirtschaft.de
http://www.die-deutsche-wirtschaft.de

Mrz 9 2017

Die Sehnsucht nach dem starken Mann

Warum das „Trump-Syndrom“ nur noch in der Welt der Paviane Erfolg verspricht

Von Ansgar Lange +++ Sie galt lange Zeit als überwunden: die Sehnsucht nach dem starken Mann. Doch seit Erdogan, Putin und Trump ihr (Un-)Wesen treiben, kommt man ins Grübeln, ob die Menschheit aus ihrer Geschichte gelernt hat. „Das Modell des starken Mannes funktioniert nur bedingt in der Politik. Langfristig halten sich Personen mit dem Naturell der drei genannten Herren aber nur an der Macht, indem sie Feindbilder schaffen und permanente Unruhe erzeugen. Sie treten auf wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen und schaden dabei letztlich ihren Ländern, vor allem auch in wirtschaftlicher Hinsicht. In der Geschäftswelt haben solche Charaktere gar nichts zu suchen. Als Personalberatungsunternehmen suchen wir nach starken und in sich gefestigten Persönlichkeiten, aber sicher nicht nach kleinen Diktatoren mit Allmachtsfantasien.“ Mit diesen Worten beschreibt der Personalexperte Michael Zondler vom Stuttgarter Unternehmen Centomo http://www.centomo.de, warum seiner Ansicht nach für Manager und Firmenchefs mit dem „Trump-Syndrom“ keine goldenen Zeiten anbrechen.

Doch wie sieht die Führungskraft der Zukunft aus? „Schickt die Helden in die Wüste“ fordert auch der Personalberater Albrecht v. Bonin https://www.linkedin.com/pulse/schickt-die-helden-w%C3%BCste-albrecht-v-bonin Statt Mitarbeiter zu kommandieren und zu kontrollieren, sei „es besonders in unsicheren Zeiten des Wandels wichtiger, sie mitzunehmen auf dem Weg zum Ziel, Meinungsvielfalt zuzulassen, gemeinsam Herausforderungen zu bewältigen“. Die One-Man-Show sei von gestern. „Autoritäre Chefs, die keine Talente erkennen und fördern, stoßen auf Widerspruch oder im besten Fall auf Distanz – die innere Kündigung ist dann oft unausweichlich. So demotiviert man sein Team“, meint auch Zondler.
Führungskraft der Zukunft

Albrecht von Bonin formuliert dies folgendermaßen: „Den Mitarbeitern nur zu sagen, was sie zu tun haben, macht keinen guten Chef aus. Eine echte Führungskraft geht mit guten Beispiel voran, sie schaut nicht nur zu und kritisiert, sondern tut selbst das, was sie von ihren Leuten verlangt. Das schafft Vertrauen und Wertschätzung. Während die Führungskraft von gestern ihre Macht über ihre „Amtsautorität“ geltend machen konnte, nimmt der echte Anführer der Zukunft dann Einfluss (Influence), wenn er ansteckend ist wie eine Grippe (Influenza) und die Menschen für sich, die gemeinsamen Ideen, Visionen und Ziele begeistern kann.“

Sie verbreiteten als Vorbilder (Botschafter) diese Werte im gesamten Betrieb. Das spreche sich auch im Arbeitsmarkt herum. Schritt für Schritt werde so das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber, bei dem man gern beschäftigt sein möchte. „Centomo ist nun zum vierten Mal in Folge vom Magazin Focus in die Liste der Top-Personaldienstleister aufgenommen worden. Unsere vielfältigen Awards und Auszeichnungen haben wir aber nur als Team gewonnen, nicht als Einzelkämpfer. Jüngst sind wir für den German Brand Award nominiert worden. Natürlich macht uns dann stolz und glücklich. Doch am meisten Spaß hat uns die Arbeit an der Bewerbung gemacht, weil wir uns als Mannschaft gegenseitig angefeuert und beflügelt haben“, so Zondler.

Welche Folgen ein autoritärer Führungsstil haben kann, hat vor kurzem Nicole Rütti in der „Neuen Zürcher Zeitung“ http://www.nzz.ch geschildert. Wie Forschungsarbeiten und Interviews mit über fünfzig Nokia-Führungskräften der französischen Kaderschmiede Insead aufzeige, sei Nokia aufgrund einer weit verbreiteten Angstkultur zugrunde gegangen: „Die Angst vor Statusverlust innerhalb des Konzerns habe dafür gesorgt, dass offensichtliche Missstände wie unrealistische Zielvorgaben, die Unzulänglichkeit der eigenen Software-Plattform oder allzu dürftige technologische Fortschritte bei der Weiterentwicklung totgeschwiegen worden seien.“ Und der Management-Professor Jack D. Wood wird in dem Artikel mit den Worten zitiert: Der autoritäre Führungsstil habe ausgedient. Dieser sei möglicherweise in der Welt der Paviane erfolgreich, nicht aber beim Menschen.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Feb 17 2017

Chefanalyst Mati Greenspan von eToro: Münchener Sicherheitskonferenz kann Ausgangspunkt für weiteres Wachstum von Rüstungswerten sein

München, 16.02.2017 – Die diesjährige Münchener Sicherheitskonferenz (MSC) steht ganz im Zeichen der allgemeinen Unsicherheit über die zukünftige Führungsrolle der USA in der westlichen Welt. Mehr als 500 Entscheider und Experten, darunter u.a. U.S. Verteidigungsminister James Mattis sowie U.S. Vizepräsident Mike Pence, diskutieren die aktuelle weltpolitische Lage und die jüngsten Entwicklungen in den Bereichen Verteidigungs- und Außenpolitik.

Mati Greenspan, Senior Market Analyst beim Social Trading Marktführer eToro, kommentiert zum heutigen Auftakt der 53. MSC: „Präsident Donald Trump und James Mattis haben bereits im Vorfeld der Veranstaltung klar gemacht, dass die neue U.S. Regierung von den europäischen NATO-Partnern eine signifikante Erhöhung der Militärausgaben fordert. Zwar ist Trump mittlerweile von seiner Position, die NATO sei obsolet, abgerückt, aber die Richtung ist klar: die transatlantische Sicherheitsgemeinschaft wird neu justiert und in die Verteidigungsetats kommt Bewegung. Für aufmerksame Investoren können sich somit durchaus günstige Gelegenheiten bieten. Es ist also ein guter Zeitpunkt, um sich den Rüstungssektor und die Performance der Einzelwerte einmal genauer anzusehen.“

Greenspan sieht Parallelen zur Situation kurz vor der U.S. Wahl: „Bereits einen Monat vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl war den Investoren an der Wall Street klar, dass Hillary Clinton im Erfolgsfall die U.S. Verteidigungsausgaben erhöhen würde. Sollte Trump gewinnen, würde er die Ausgaben sogar noch weiter erhöhen. Unabhängig vom Ausgang der Wahl war also klar: Rüstungswerte würden steigen.“

Eine Analyse des eToro-Handelsvolumens von Technologie- und Rüstungsunternehmen, zum Beispiel von Northrop Grumman und Lockheed Martin, stützt diese These: „Im Oktober erhöhte sich das eToro-Handelsvolumen im Rüstungssektor stark und stieg auch in der Folgezeit weiter an – bis einschließlich heute. In den letzten sechs Monaten hat sich zum Beispiel das Handelsvolumen von Lockheed Martin auf eToro mehr als verzwanzigfacht. Die starke Nachfrage trieb zudem die Preise: Während der amerikanische S&P500-Leitindex seit dem 1. Oktober um acht Prozent gestiegen ist, sind z.B. Northrop Grumman und Lockheed Martin im gleichen Zeitraum um elf bzw. vierzehn Prozent gestiegen“, so Greenspan weiter. „Und unsere Nutzer glauben an weiteres Wachstum. Der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen auf eToro lag im Januar bei beiden Werten bei etwa 99 Prozent.“

Weder Donald Trump oder Wladimir Putin sind an diesem Wochenende in München, aber die beiden werden dennoch die Diskussion bestimmen. Zwar haben die Organisatoren der MSC das Programm so gestaltet, dass der Wert Europas für die transatlantischen Beziehungen unterstrichen wird. Die internationale Gemeinschaft dürfte jedoch in erster Linie darauf achten, ob und wie Vizepräsident Pence und Verteidigungsminister Mattis mit ihren russischen Gegenspielern vor Ort klarkommen.

Greenspan sieht für den Rüstungssektor eine ähnliche Situation wie kurz vor der Präsidentschaftswahl: „Ein eher freundschaftliches Treffen kann durchaus als Anzeichen für weltweit höhere Rüstungsausgaben gelesen werden. Allerdings hat insbesondere ein holperiges Zusammentreffen auf der MSC das Potential, die Notierungen der Rüstungswerte noch weiter nach oben zu treiben.“

eToro ist das weltweit führende Social Trading Netzwerk mit über 5 Millionen Mitgliedern in 140 verschiedenen Ländern und täglich tausenden neu registrierten Accounts. eToro revolutioniert den Zugang zu den Finanzmärkten und macht Trading einfacher, sozialer und transparenter.

In den letzten 10 Jahren hat sich eToro als Marktführer im Social Trading Bereich etabliert und viele prestigeträchtige Preise gewonnen, z.B. den Best of Show Award auf der FinovateEurope 2015. Yoni Assia, CEO und Mitgründer von eToro, wird außerdem auf der FinTech 40 Power List von Financial News geführt.

Als globale soziale Plattform ermöglicht eToro seinen Mitgliedern, in Echtzeit miteinander zu kommunizieren, sich gegenseitig zu folgen und Investitionsentscheidungen zu kopieren, um den Erfolg und das Wissen anderer zu nutzen. Der Community-Ansatz ist der erste seiner Art. Im Vergleich zu gewöhnlichen Handelsplattformen macht er den Handel mit Wertpapieren transparenter und offener.

eToro wird sowohl durch CySEC in Zypern und die FCA in Großbritannien reguliert. Weitere Informationen unter https://www.etoro.com/de/

Pressekontakt
Hill+Knowlton Strategies
E-Mail: etoro2@hkstrategies.com
Tel: +49 30 288 758 0

Firmenkontakt
eToro c/o Hill+Knowlton Strategies
Hill Knowlton
Friedrichstr. 148
10117 Berlin
+49302887580
etoro2@hkstrategies.com
http://www.hkstrategies.de/de

Pressekontakt
eToro/Hill+Knowlton Strategies
Hill Knowlton
Friedrichstr. 148
10117 Berlin
+493028875828
etoro2@hkstrategies.com
http://www.hkstrategies.de/de

Feb 17 2017

Trump: Lose-lose-Plan für die Weltwirtschaft

Trump: Lose-lose-Plan für die Weltwirtschaft

(Bildquelle: @IStockphoto)

Protektionismus zerstört komplexe Lieferketten. Dennoch hat der US-Präsident genau so etwas Zerstörerisches im Sinn. Wie reagieren internationale Unternehmen?

Mexiko ist nervös. Jährliche Exporte von rund 300 Milliarden Dollar in die USA sind in Gefahr. Auch ein h&z-Kunde findet im Gespräch die Pläne des neuen US-Präsidenten gar nicht zum Lachen. Navico ist Weltmarktführer für Schiffselektronik und bedient den US-Markt von Mexiko aus.

Fast die Hälfte der Wertschöpfung importiert der Hersteller in Form von Bauteilen aus Asien. Er löscht die Ware in Kalifornien, schafft sie auf dem Landweg in das Werk Ensenada in Mexiko, um die fertigen Produkte dann wieder in den USA zu verkaufen. Die hohen Importzölle der USA, die Donald Trump angekündigt hat, träfen die Firma also gleich doppelt.

Noch ist nichts sicher. Keiner weiß, ob Trump seine protektionistischen Maßnahmen mit Strafzöllen von bis zu 45 Prozent tatsächlich durchzieht. Er verhält sich auch im höchsten Amt der USA wie ein Deal Maker aus der Immobilienbranche, der seine Gegner gerne mal mit Maximalforderungen erschreckt, um ihnen am Ende das Gefühl zu geben, sie hätten noch Glück gehabt.

Doch dass der Autohersteller Ford den Bau seiner Fabrik in Mexiko erst einmal gestoppt hat, gibt zu denken. Auch dass die mexikanische Regierung überlegt, mit welchen Anreizen sie die Nachteile der Trumpschen Zollpolitik für Produktionsstandorte in Mexiko ausgleichen könnte, zeigt, dass die Bedrohung ernst genommen wird. Grund
genug, sich gut vorzubereiten.

Protest auch bei US-Firmen

Im Moment sind zwar nicht wenige Ökonomen und Experten dabei, dem Präsidenten zu erklären, dass seine Politik auch die Vorprodukte für US-Fabriken verteuern würde, was entweder die Endverbraucherpreise steigen ließe oder die Gewinne und Zahl der Arbeitsplätze schrumpfen. Die größten Importeure sind oft auch die größten Exporteure: So produziert der deutsche Hersteller BMW in dem großen Werk in Spartanburg (South Carolina) nicht nur für den US-Markt, sondern für die ganze Welt.

Da ist auch der Faktor Zeit: Neue, inländische Lieferanten müssten erst langwierig qualifiziert und zertifiziert werden, aber auch Standorte lassen sich nicht von jetzt auf gleich verlegen. Ein großer deutscher Zulieferer der Luft- und Raumfahrtindustrie etwa sagt gegenüber h&z: „Wir nehmen Trumps Drohungen überhaupt nicht ernst“. Als Lieferant von Boeing sei man kaum ersetzbar. Der Austausch von bewährten Systemkomponenten in einem Flugzeug ist ein Vorgehen, das weder OEMs noch die Betreiber begrüßen würden. „Die USA schnitte sich ins eigene Fleisch und schadete ihren eigenen Unternehmen.“ Gleiches gilt sicherlich in einer Vielzahl von High Tech Unternehmen in den USA.

Die Gleichung der globalen Supply Chain, die ein komplexer Mix aus Spezifikationen, Qualität, Lieferfähigkeit und Preis ist, hat sich über viele Jahre der Globalisierung optimiert.. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass Abschottung den Wettbewerb beschränkt und damit dem Ideenreichtum und der Effizienz der US-Firmen Fesseln anlegt. Dies hätte Auswirkungen auf die eigenen Arbeitnehmer. Denn innovative Köpfe schätzen den Wettbewerb und könnten so ins Ausland gehen. Letztendlich träfe es also den Konsumenten im eigenen Land, der zwar US Produkte im Regal finden würde, die im schlimmsten Fall weniger innovativ und dafür teurer wären. Dies befürchten auch
Handelsketten wie Wal-Mart und Sears, die heute mit global optimierten Zulieferketten die besten Produkte für ihre Kunden anbieten möchten.

Ob die Regierung Trump einen Handelskrieg mit China durchhalten würde, wo die USA doch von den dort geförderten Seltenen Erden maximal abhängig sind, ist fraglich.

„Trumps Pläne sind definitiv nicht gut durchdacht. Wir sind aber vorbereitet, falls sie dennoch realisiert werden“, sagt Jim Brailey, Executive Vice President bei Navico. Man könne die Endmontage zum Beispiel in die USA verlegen oder aber einem bereits bestehenden Werk in Osteuropa zuweisen, falls die Maßnahmen sich nur gegen Mexiko richteten, sagt er. Die zusätzlichen Logistikkosten lägen immer noch unter den angekündigten Strafzöllen.

Sich vorbereiten, das sollten alle Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Lieferkette in irgendeiner Form berührt sein wird durch die Politik des Herrn Trump, ist real – wie real, weiß nur die Regierung selbst.

Denken in Szenarien

Manche Firmen ziehen sich bei solchen Risiken auf die große Unsicherheit zurück, mit denen sie behaftet sind, und warten erst einmal ab. Oder sie fühlen sich stark, etwa allein aufgrund ihrer Bedeutung als Arbeitgeber, wie zum Beispiel der Siemens-Konzern mit seinen 60 Produktionsstandorten und 50.000 Beschäftigten in den USA. Natürlich hat es keinen Sinn, in Panik zu verfallen. Doch das Denken in Szenarien erscheint vernünftig.

Mit Hilfe von Netzwerksimulationen können die Produktion in Verbindung mit möglichen Zöllen aber auch Lieferantenstrukturen analysiert und bewertet werden. Das gilt auch für Standortverlagerungen mit ihren Auswirkungen auf die Gesamtkosten in der Lieferkette. Die strukturierte Erfassung von Risikofeldern und Einzelrisiken mit anschließender Quantifizierung und Bewertung erlaubt die Formulierung von Szenarien, die jeweils genaue Strategien und einen konkreten Maßnahmenkatalog nach sich ziehen.

Es geht nicht nur um Zölle. Die gesamte wirtschaftspolitische Zukunft der USA steht auf dem Prüfstand von Trump. Auch diskriminierende steuerpolitische Maßnahmen sind schon vage angekündigt. Wie wird sich die US-Währung entwickeln, mit welcher Folge für die Zinspolitik? Werden Talente abwandern? Wird die Abschottung Vergeltungsmaßnahmen provozieren?

Ungerührt gab sich diese Woche Siemens-Chef Joe Kaeser: Er reiste wie geplant nach Mexiko und kündigte Investitionen an. Die sind mit 200 Millionen Dollar zwar überschaubar und sollen sich über volle zehn Jahre erstrecken. Dennoch wurde die Geste in Mexiko dankbar aufgenommen. Und solche Treue macht sich vielleicht später noch bezahlt.

Manche Unternehmen trauen dem frisch angetretenen US-Präsidenten also nur eine kurze Laufzeit oder nur begrenzte Unvernunft zu. Tatsächlich scheint es schwer vorstellbar, dass sich Trump am Ende für eine „Lose-lose-Situation“ entscheidet, also einen Zustand, wo alle nur verlieren.

Doch er ist eben ein Deal Maker, ein Pokerspieler, einer der Verluste in Kauf nimmt, so lange die Gewinne auf seiner Seite stehen. Bei solch einem Gegenspieler sollte man besser ein gutes Blatt in der Hand halten oder, wie beim Schach, fünf Züge im Voraus denken.

Autor: Thomas Mrozek
verantwortet als Partner bei der h&z Unternehmensberatung den Bereich Supply Chain
Management. Sein Schwerpunkt ist die Steuerung komplexer Lieferketten. Hier betreut er Unternehmen unter anderen auf ihrem Weg zu umfassenden Serviceverbesserungen.

h&z Unternehmensberatung AG
h&z steht für Beratung mit Hirn, Herz und Hand – seit 1997. Mit Standorten in München, Düsseldorf, Dubai, Hamburg, Paris, Wien und Zürich gehört das Unternehmen zu Europas führenden Unternehmensberatungen mit den Schwerpunkten Strategie & Optimierung, Einkauf, Supply Chain Management, Technologie & Innovation, Vertrieb & Wachstum, Service und Training. 20 der DAX-30-Unternehmen sowie zahlreiche Mittelständler zählen zu den Kunden. 98 Prozent von ihnen beauftragen h&z wiederkehrend. Als Mitglied der Transformation Alliance ist h&z Teil eines weltweiten Netzwerks mit über 420 Beratern an 13 Standorten. h&z wurde mehrfach mit dem Great-Place-to-Work-Gütesiegel als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Mehr unter www.huz.de

Firmenkontakt
h&z Unternehmensberatung AG
Constanze von Lentzke
Neuturmstrasse 5
80331 München
+49 89 242969-848
presse@huz.de
http://www.huz.de

Pressekontakt
h&z Business Consultung
Constanze von Lentzke
Neuturmstrasse 5
80331 München
+49 89 242969-848
presse@huz.de
http://www.huz.de

Feb 9 2017

Itzehoer Aktien Club (IAC) empfiehlt angesichts von Trump eine breite regionale Investment-Streuung

Was bedeutet Trump für die eigene Geldanlage? Im aktuellen Monatskommentar „Inflation ist Trump(f)“ zeigt Deutschlands größter Aktienklub IAC ( http://www.iac.de ) die Chancen und Risiken auf, vor denen Investoren stehen.

Itzehoer Aktien Club (IAC) empfiehlt angesichts von Trump eine breite regionale Investment-Streuung

Der Itzehoer Aktien Club ( http://www.iac.de ) ist der mit Abstand größte Aktienclub in Deutschland.

Er polarisiert wie kaum ein anderer Politiker. Für die einen ist der neue amerikanische Präsident Trump der reinste Alptraum, für die anderen ein erfrischend neuer Wind in der Politik. Das Einzige, worüber sich die Gegner und Befürworter von Trump einig sind, ist die Vorstellung, dass es mit Trump kein „business as usual“ geben wird; dass mit Trump enorme Umbrüche einhergehen werden. Und diese Umbrüche betreffen natürlich nicht nur Amerika, sondern haben Auswirkungen auf die gesamte Welt – gerade, was die Wirtschafts- und Handelspolitik des neuen US-Präsidenten betrifft. Doch wie sollen Geldanleger, die einen kühlen Kopf beweisen wollen, auf diese enormen Umbrüche reagieren? Sollten die Anleger auf die segensreiche Wirkung der milliardenschweren Investitionsprogramme hoffen oder angesichts der protektionistischen Tendenzen Unheil für ihr Investment fürchten? Eine Antwort auf diese Frage gibt der aktuelle Monatskommentar vom Itzehoer Aktien Club, in dem Jörg Wiechmann, Geschäftsführer des IAC, die Chancen und Risiken von Trump für die deutschen Geld- und Aktien-Anleger aufzeigt.

Da der IAC im Gegensatz zu anderen Finanzmarktakteuren eine nachhaltige Anlagestrategie vertritt, stehen nicht kurzfristige Mitnahmeeffekte im Mittelpunkt der Analyse, sondern mittel- und langfristige Auswirkungen der Trump“schen Wirtschaftspolitik. Und da mag Deutschlands größter Aktienclub angesichts der durchaus ambivalenten Signale während der ersten Amtstage des neuen Präsidenten den Daumen weder heben noch senken.

Die wichtigsten Rückschlüsse des Itzehoer Aktien Clubs hinsichtlich Trump:

– Einerseits könnten Konjunkturprogramme und Steuersenkungen den US-Firmen einen Gewinnsprung bescheren. Andererseits könnten Strafzölle und die Rückholung von Arbeitsplätzen in die USA die Firmen-Gewinne erheblich belasten.

– Einfuhrzölle treffen nicht nur deutsche Autobauer, die ihre Luxuslimousinen in den USA verkaufen wollen, sondern auch viele US-Konzerne. Das iPhone beispielsweise wird zum größten Teil in China produziert und würde sich bei der Erhebung von Einfuhrzöllen in die USA für US-Käufer entsprechend verteuern.
-Während die Gewinner und Verlierer der einzelnen Maßnahmen noch völlig unklar sind, ist eines ganz sicher: Konjunkturprogramme, Rückholung von Arbeitsplätzen und Einführung von Zöllen wirken allesamt preistreibend. Schon bald könnte es daher heißen: Inflation ist Trump(f).

– Wer nur auf US-Aktien setzt, könnte von einer Fortsetzung der Trump-Rally profitieren – oder aber Verluste erleiden, falls sich die aggressive Wirtschaftspolitik für die USA als Schuss ins eigene Knie erweisen sollte.

Insgesamt empfiehlt der IAC, der aufgrund seiner defensiven Anlagestrategie in der Vergangenheit deutlich besser als andere Finanzmarktakteure beispielsweise durch die Umbrüche der Finanzkrise und des Zusammenbruchs des Neuen Marktes kam, daher eine Anlage in Aktien: „An Aktien führt daher trotz aller Unsicherheiten um die genauen Auswirkungen der Trump“schen Wirtschaftspolitik kein Weg vorbei. Nicht nur, weil die Unternehmen weltweit in 2017 voraussichtlich so viel Dividende ausschütten werden wie nie zuvor. Sondern auch weil die Firmen von Inflation profitieren, da sie ihre Preise anheben können“, so Jörg Wiechmann, Geschäftsführer Itzehoer Aktien Club. Dies aufgrund der Risikominimierung jedoch unter der Einschränkung, dass das Investment regional breit gestreut erfolgt: „Angesichts zunehmender politischer Risiken ist es allerdings aktuell noch wichtiger als schon in den Vorjahren, regional breit gestreut zu investieren.“

Der gesamte Monatskommentar vom Itzehoer Aktien Club zu den Auswirkungen der Trump“schen Wirtschaftspolitik steht auf der IAC Website zur Verfügung. Der IAC bietet seinen Mitgliedern neben der Möglichkeit einer Investition in den Clubfonds regelmäßige Informationen in Form von monatlichen Geldratgebern und Depotberichten sowie bundesweiten Börsen-Seminaren. Der Monatskommentar wird auch Nicht-Mitgliedern des IAC kostenlos im Netz angeboten, unter http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=neu findet sich ein Archiv der bisherigen Kommentare und der jeweils aktuelle Monatskommentar von den Aktien-Experten aus Itzehoe. Privatanleger, die sich für gelmäßige aktuelle Kommentare zum Börsengeschehen, den monatlichen IAC Depotbericht und Einladungen zu hochkarätigen Seminaren und Veranstaltungen interessieren, können unter
http://iac.de/newsletter_g den kostenlosen Itzehoer Aktien Club Newsletter abonnieren.

Über den Itzehoer Aktien Club (IAC):

Gegründet 1998, ist der Itzehoer Aktien Club ( http://www.iac.de ) mittlerweile mit mehr als 3.000 eingetragenen Mitgliedern und einem Depotvolumen von mehr als 50 Millionen Euro der mit Abstand größte Aktienclub in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel des Itzehoer Aktien Clubs (IAC) ist die Förderung der Aktienkultur in Deutschland. Dazu bietet Deutschlands Aktienclub Nr. 1 seinen Mitgliedern neben der Möglichkeit einer Investition in den IAC-Clubfonds regelmäßige Informationen in Form von monatlichen Geldratgebern und Depotberichten sowie bundesweiten Börsen-Seminaren. Zudem profitieren die Mitglieder von exklusiven Zins-und Rabattkonditionen bei der Geldanlage. Zehn hauptberufliche Investment- und Anlageberater kümmern sich um die individuelle Betreuung der IAC-Mitglieder. Jedes Mitglied hat dabei einen persönlichen Ansprechpartner, der ihm bei der individuellen Vermögensplanung mit unabhängigem Rat und Tat zur Seite steht.

Der Itzehoer Aktien Club verfolgt im Gegensatz zu Hedgefonds und anderen Finanzmarktakteuren eine nachhaltige Anlagestrategie, bei der in echte Werte investiert wird. Der IAC versteht sich explizit nicht als Spekulant. Investiert wird ausschließlich in internationale Qualitätsaktien wie Microsoft oder Coca-Cola, bei denen langfristig die besten Rendite-Chancen bei begrenztem Risiko liegen. Seit der Gründung des Clubs im März 1998 blieb diese IAC-Strategie nicht nur von den hohen Verlusten am Neuen Markt verschont, sondern überstand auch die Finanzkrise 2007/2008 besser als über 90 Prozent aller Vergleichsfonds.

Die Geschäftsführung des IAC liegt bei der TOP Vermögensverwaltung AG, Viktoriastraße 13 in Itzehoe. Vorstände sind Jörg Wiechmann (Vorsitzender) und Reimund Michels. Der IAC bzw. die TOP AG wurden in den vergangenen Jahren zum besten unabhängigen Vermögensverwalter Deutschlands gekürt.

Allgemeiner Kontakt Itzehoer Aktien Club:

Viktoriastraße 13
25524 Itzehoe
Telefon: 04821-6793-0
Telefax: 04821-6793-19
E-Mail: info (at) iac.de
Im Internet Informationen anfordern auf https://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=orderinfo

Medienkontakt Itzehoer Aktien Club:

Nils Petersen
Itzehoer Aktien Club GbR
Viktoriastraße 13
25524 Itzehoe
Tel. +49 (0) 4821 6793 36
Fax +49 (0) 4821 6793 19
E-Mail: petersen (at) iac.de

oder

Public Relations und Presse Agentur
Görs Communications
Tobias Blanken
Tel.: 040-325074582
Gertrudenkirchhof 10
20095 Hamburg
tb (at) goers-communications.de

Über den Itzehoer Aktien Club (IAC):

Gegründet 1998, ist der Itzehoer Aktien Club ( www.iac.de) mittlerweile mit mehr als 3.000 eingetragenen Mitgliedern und einem Depotvolumen von mehr als 50 Millionen Euro der mit Abstand größte Aktienclub in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel des Itzehoer Aktien Clubs (IAC) ist die Förderung der Aktienkultur in Deutschland. Dazu bietet Deutschlands Aktienclub Nr. 1 seinen Mitgliedern neben der Möglichkeit einer Investition in den IAC-Clubfonds regelmäßige Informationen in Form von monatlichen Geldratgebern und Depotberichten sowie bundesweiten Börsen-Seminaren. Zudem profitieren die Mitglieder von exklusiven Zins-und Rabattkonditionen bei der Geldanlage. Zehn hauptberufliche Investment- und Anlageberater kümmern sich um die individuelle Betreuung der IAC-Mitglieder. Jedes Mitglied hat dabei einen persönlichen Ansprechpartner, der ihm bei der individuellen Vermögensplanung mit unabhängigem Rat und Tat zur Seite steht.

Der Itzehoer Aktien Club verfolgt im Gegensatz zu Hedgefonds und anderen Finanzmarktakteuren eine nachhaltige Anlagestrategie, bei der in echte Werte investiert wird. Der IAC versteht sich explizit nicht als Spekulant. Investiert wird ausschließlich in internationale Qualitätsaktien wie Microsoft oder Coca-Cola, bei denen langfristig die besten Rendite-Chancen bei begrenztem Risiko liegen. Seit der Gründung des Clubs im März 1998 blieb diese IAC-Strategie nicht nur von den hohen Verlusten am Neuen Markt verschont, sondern überstand auch die Finanzkrise 2007/2008 besser als über 90 Prozent aller Vergleichsfonds.

Die Geschäftsführung des IAC liegt bei der TOP Vermögensverwaltung AG, Viktoriastraße 13 in Itzehoe. Vorstände sind Jörg Wiechmann (Vorsitzender) und Reimund Michels. Der IAC bzw. die TOP AG wurden in den vergangenen Jahren zum besten unabhängigen Vermögensverwalter Deutschlands gekürt.

Jetzt auf http://iac.de/newsletter_g für den Itzehoer Aktien Club registrieren und Newsletter damit kostenlos und unverbindlich aktuelle Kommentare zum Börsengeschehen, den monatlichen Depotbericht und Einladungen zu hochkarätigen Seminaren und Veranstaltungen sichern.

Kontakt
Itzehoer Aktien Club (IAC)
Nils Petersen
Viktoriastraße 13
25524 Itzehoe
04821-6793-0
info@iac.de
http://www.iac.de

Jan 20 2017

eToro-Anlegerstimmung zeigt: der neue US-Präsident muss das Vertrauen der Investmentgemeinde erst noch zurückgewinnen

Tel Aviv / London, 20. Dezember 2016 – Investoren an den US-Aktienmärkten sind derzeit vorsichtig und warten offenbar ab, wie sich die Wirtschaftspolitik des neuen US-Präsidenten auswirken wird. Die Wahl von Donald Trump hatte etliche Anleger im November offenbar überrascht und sie bereits vor seinem Amtsantritt zu Umschichtungen in ihren Depots veranlasst. Diesen Schluss legen aktuelle Daten des Social Trading Marktführers eToro nah.

Angesichts der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump am heutigen Freitag hat eToro für die letzten 12 Monate das Trading-Verhalten seiner mehr als 5 Millionen Mitglieder ausgewertet.

Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei eToro kommentiert: „Die Investoren scheinen erstmal abzuwarten, in welche Richtung sich die US-Werte unter der neuen Präsidentschaft bewegen – höchstwahrscheinlich aufgrund der Unsicherheit über Donald Trumps wirtschaftspolitische Pläne und ihre mittel- bis langfristigen Konsequenzen.“

Mit Bezug auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) war die Stimmung der Investoren auf eToro während der letzten zwölf Monate eher verhalten bis negativ. Während sich der Kurs des DJIA im Jahresverlauf positiv entwickeln konnte [Link zu Grafik untenstehend], zeigt die Auswertung der offenen „kaufen“/ „verkaufen“-Positionen auf eToro ein differenziertes Bild:

— Während der letzten 12 Monate war die eToro-Anlegerstimmung gegenüber dem DJIA weniger positiv, als es die allgemeine Marktentwicklung nahe legen würde. Im Jahresdurchschnitt lag der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen gerade mal bei 30,33%. Zusätzlich schwankte der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen zwischen 16,28% im Dezember sowie 41,25% (März), 41,82% (September) und 42,17% (Oktober). Allerdings lag der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen während des ganzen Jahres unter 50%.

— Die Anlegerstimmung scheint in Bezug auf den DJIA zudem zumindest zum Teil von Trumps Nominierung im Juli sowie dem unerwarteten Ausgang der der Präsidentschaftswahl beeinflusst worden zu sein. Um beide Ereignisse herum verzeichnet der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen einen deutlichen Einbruch.

Mati Greenspan zeigt sich verhalten optimistisch, was den Ausblick angeht: „Anfang 2017 scheint sich die eToro-Marktstimmung mit Bezug auf sie USA etwas zu entspannen. Gegenüber dem Jahrestiefpunkt im Dezember ist der Anteil der offenen „kaufen“-Positionen auf den DJAI mit etwa 36% in der ersten Januarhälfte etwas gestiegen. Allerdings bedeutet dies, dass immerhin noch etwa zwei Drittel der den US-Leitindex tradenden eToro-Nutzer davon ausgehen, dass der DJAI tendenziell eher fallen anstatt steigen wird. Das ist kein gutes Zeichen für den neuen US Präsidenten, obwohl die Short-Positionen auch darauf zurückzuführen sein könnten, dass der Markt bereits überbewertet ist, statt auf Trump oder den Brexit. Dennoch wird es mit Sicherheit eine Herausforderung für Donald Trump, das Vertrauen der Investmentgemeinde zurückzugewinnen.“

Eine grafische Aufschlüsselung der eToro-Anlegerstimmung in Bezug auf den DJIA, den DAX und den UK-Leitindex ist unter https://hkstrategies.egnyte.com/dl/3mpE1gY0AH abrufbar.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.etoro.com/de/

Über eToro
eToro ist das weltweit führende Social Trading Netzwerk mit über 5 Millionen Mitgliedern in 140 verschiedenen Ländern und täglich tausenden neu registrierten Accounts. eToro revolutioniert den Zugang zu den Finanzmärkten und macht Trading einfacher, sozialer und transparenter. Seit der Gründung im Jahr 2007 ist es eToro gelungen, sich als Marktführer im Social Trading Bereich zu etablieren. Als globale soziale Plattform ermöglicht eToro seinen Mitgliedern, in Echtzeit miteinander zu kommunizieren, sich gegenseitig zu folgen und Investitionsentscheidungen zu kopieren, um den Erfolg und das Wissen anderer zu nutzen. Der Community-Ansatz ist der erste seiner Art. Er macht den Handel mit Wertpapieren transparenter und offener im Gegensatz zu den gewöhnlichen Handelsplattformen. eToro wird sowohl durch CySEC in Zypern und die FCA in Großbritannien reguliert. Weitere Informationen unter https://www.etoro.com/de/

Pressekontakt
Hill+Knowlton Strategies
E-Mail: etoro2@hkstrategies.com
Tel: +49 30 288 758 0

Firmenkontakt
eToro c/o Hill+Knowlton Strategies
Hill Knowlton
Friedrichstr. 148
10117 Berlin
+49302887580
etoro2@hkstrategies.com
http://www.hkstrategies.de/de

Pressekontakt
eToro/Hill+Knowlton Strategies
Hill Knowlton
Friedrichstr. 148
10117 Berlin
+493028875828
etoro2@hkstrategies.com
http://www.hkstrategies.de/de

Nov 30 2016

Datenspionage: Trumps NSA einen Schritt voraus sein

Mit SEPPmail keineswegs machtlos gegen Geheimdienste, Hacker & Co.

Datenspionage: Trumps NSA einen Schritt voraus sein

Trumps NSA durchforstet unsere E-Mails

München, 30. November 2016 – Die aktuelle „America First“-Kampagne des designierten US-Präsidenten Donald Trump deutet an, dass wir zukünftig noch stärker ins Visier der NSA geraten werden. Welche Daten die NSA dabei analysiert, erfahren wir allerdings nicht. Selbst der NSA-Untersuchungsausschuss im Bundestag erhält keinen Einblick in die geheimdienstlichen Selektorenlisten. E-Mail-Verschlüsselungsexperte SEPPmail beweist, dass Firmen und Internetnutzer trotzdem nicht machtlos gegen neugierige US-Geheimdienste sind.

Mitarbeiter mittelständischer und großer Unternehmen begleitet beim Verfassen von sensiblen E-Mails stets die Frage: Kommt diese Nachricht auch tatsächlich vertraulich an? Oder liest die NSA gerade vielleicht mit? Wer Zugriff auf Angela Merkels Smartphone erhält, für den ist unsereins doch ein offenes Buch. Und tatsächlich stehen E-Mails beim Datenfang ganz oben auf der Prioritätenliste der Geheimdienste. Um selbst diesen mächtigen staatlichen Institutionen einen Riegel vorzuschieben, hat SEPPmail seine gleichnamige Secure Messaging-Appliance entwickelt. Die E-Mail-Verschlüsselungslösung hebt sich insofern von Konkurrenzprodukten ab, da sie ohne zusätzliche Software auskommt und einmalig ein Passwort zum Entschlüsseln vergibt, welches der Empfänger jederzeit ändern kann.

SEPPmail-Methode lässt NSA schwitzen
Während des verschlüsselten E-Mail-Versands nutzt die Secure Messaging-Appliance HTML-Container, um die Nachrichten zu verpacken und unverändert an den Empfänger auszuliefern. Die E-Mails liegen dabei nicht zusammen mit anderer digitaler Post auf einem zentralen Server. Diese Methode ist für die Arbeit der Geheimdienste problematisch, denn trotz abgefischter E-Mails und Passwörter kann die NSA immer noch nicht auf die Benutzerkonten zugreifen, um die Nachrichten für ihre Zwecke zu entschlüsseln.

Zusätzlich zur hochsicheren Verschlüsselung bietet SEPPmail die Möglichkeit, der Nachricht eine digitale Signatur anzuhängen. Die Appliance greift dabei auf die staatlich sowie von den Browser- und Systemherstellern weltweit anerkannten Zertifikatsstellen QuoVadis und SwissSign zurück. Sie prüfen die Zertifikate der E-Mail-Signaturen und können so zu 100 % nachweisen, wer wirklich der Absender ist. Diese verifizierte Information ist besonders in Zeiten gefährlicher „External President Frauds“ Gold wert. Die IT-Bedrohung tritt immer häufiger in Erscheinung: Cyberkriminelle geben sich hierbei als Management-Mitglieder der eigenen Firma oder eines Partners aus. Mit professionell anmutenden E-Mails täuschen sie die Mitarbeiter, was in vielen Fällen eine Kompromittierung des firmeninternen Systems zur Folge hat. Mit der digitalen Signatur von SEPPmail lassen sich External President Frauds jedoch leicht identifizieren.

Selbst große Anhänge sicher versenden
Eine weitere Security-Baustelle in Firmen ist das Filesharing. Übergroße Dateien wie Baupläne oder Ähnliches werden meist unbedarft per Dropbox oder WeTransfer mit Partnern und Kunden ausgetauscht. Das Abfangen dieser sensiblen Datenpakete stellt für halbwegs begabte Hacker kein großes Problem da. Daher hat SEPPmail die Zusatzfunktion „Large File Transfer“ (LFT) in seine Appliance integriert. LFT parkt verschlüsselte Mails mit Datenpaketen im Gigabyte-Bereich in einem sicheren Webmailer für den Empfänger. Dieser hat bis zu einem vom Sender bestimmten Ablaufdatum Zeit, die E-Mail mit extragroßem Anhang herunterzuladen. Zu diesem Download wird der Empfänger von SEPPmail via Mail automatisch eingeladen.

Weitere Informationen sind unter www.seppmail.de zu finden.

Hochauflösendes Bildmaterial kann unter seppmail@sprengel-pr.com angefordert werden.

Hinweis: Alle genannten Marken- und Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Markeninhaber.

Über SEPPmail AG:
Das in der Schweiz ansässige, international tätige und inhabergeführte Unternehmen SEPPmail ist Hersteller im Bereich „Secure Messaging“. Seine patentierte, mehrfach prämierte Technologie für den spontanen sicheren E-Mail-Verkehr verschlüsselt elektronische Nachrichten und versieht diese auf Wunsch mit einer digitalen Signatur. Die Secure E-Mail-Lösungen sind weltweit erhältlich und leisten einen nachhaltigen Beitrag zur sicheren Kommunikation mittels elektronischer Post. Dadurch maximiert SEPPmail die Kommunikationssicherheit von hunderttausenden von Benutzern. Das Unternehmen verfügt über eine mehr als zehnjährige Erfahrung im sicheren Austausch digitaler Nachrichten. Bei der Entwicklung ihrer E-Mail-Security-Technologie achtet SEPPmail besonders auf die Benutzerfreundlichkeit und reduziert Komplexität auf ein absolutes Minimum. Kleine, mittlere und große Firmen können die Lösungen schnell, unkompliziert und ohne zusätzliche Schulungen anwenden. Weitere Informationen unter www.seppmail.de

Firmenkontakt
SEPPmail AG
Günter Esch
Ringstraße 1c
85649 Brunnthal b. München
+49 151 165 44228
esch@seppmail.de
http://www.seppmail.de

Pressekontakt
Sprengel & Partner GmbH
Maximilian Schütz
Nisterstraße 3
56472 Nisterau
02661-912600
seppmail@sprengel-pr.com
http://www.sprengel-pr.com

Nov 17 2016

Politik macht schlechte Laune

Permanenter Realitäts-Check in der Wirtschaft verhindert das Prinzip „Mehr Schein als Sein“

Von Ansgar Lange +++ Donald Trump will Amerika wie ein Unternehmen führen. Der verstorbene Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt war da noch etwas bescheidener. Der auch nicht gerade zur Demut neigende Staatsmann verstand sich in seiner aktiven Zeit als „leitender Angestellter der Bundesrepublik Deutschland“.

„Diese unterschiedlichen Sichtweisen sagen natürlich eine Menge über die Unterschiede zwischen der deutschen und der amerikanischen Gesellschaft aus. Bei uns streben immer noch selbst viele junge Leute primär in den sicheren Hafen des Öffentlichen Dienstes. Das Lebensziel „Unternehmer“ haben die wenigsten. Und von einer Frau oder einem Mann, der Deutschland wie (s)eine Firma führen möchte, würden die meisten Bundesbürger wahrscheinlich nicht gern regiert werden. In den Vereinigten Staaten ist das anders. Dort herrscht mehr unternehmerischer Geist. Und die Wähler fühlen sich nicht abgeschreckt, wenn jemand ihr Land wie ein Unternehmen führen will“, sagt der Stuttgarter Personalexperte Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens CENTOMO http://www.centomo.de

The Donald: Mehr Schein als Sein

Doch „Was kann Trump als Unternehmer?“ fragt nicht nur der „Focus“ http://www.focus.de/finanzen/news/erbe-pleiten-und-milliarden-mehr-schein-als-sein-was-kann-trump-als-unternehmer_id_6194085.html Mit dem Mann mit der markanten gelblichen Haartolle ziehe ein „selbstverliebter Kasino-Kapitalist ins Weiße Haus“ ein. Der künftige US-Präsident verkaufe sich zwar als genialer Unternehmer und Selfmade-Milliardär, so das Magazin. Doch Kritiker halten ihn für einen Hochstapler und Pleitier.

„Zurzeit macht Politik häufig einfach schlechte Laune“, sagt Zondler. „Stimmungen und Gefühle haben mehr Einfluss auf die politische Wirklichkeit als Fakten und Wahrheiten. Ja selbst Lügen und Vorurteile können mehr Menschen mobilisieren als Tatsachen. Wir sprechen auch vom postfaktischen Zeitalter. Doch man muss ganz klar sagen: Das postfaktische Zeitalter ist vielleicht in der Politik angebrochen, in der Wirtschaft ist dies nicht der Fall.“

Das postfaktische Zeitalter ist nicht in der Wirtschaft angebrochen

Denn anders als in der Politik sei die Wirtschaft einem permanenten Realitäts-Check ausgesetzt. „Als Politiker kann man große Sprüche machen. Rechtfertigen muss man sich oft nur alle paar Jahre an der Wahlurne. Und dann wird man meist auch nur wegen der Versprechen für die Zukunft und nicht die eigene Arbeitsbilanz wiedergewählt oder auch nicht. Der Diesel-Skandal bei VW ist so ein brutaler Realitäts-Check, den man mit PR allein nicht beheben kann. Die Glaubwürdigkeit einer Marke oder eines Produkts hängt ganz erheblich davon ab, ob Versprechen eingelöst werden. Wer den Anspruch erhebt, „DAS AUTO“ zu bauen, darf nicht bei Abgaswerten schummeln. Diese ständige Konfrontation mit der Wirklichkeit fehlt in der Politik. Die Bundeskanzlerin kann es sich leisten, dass über wichtige Zukunftsthemen wie zum Beispiel die Zuwanderung nicht im Bundestag debattiert und gestritten wird. Sie kann es sich leisten, dass sie sich im Laufe einer Wahlperiode im Fernsehen nicht dem Streitgespräch mit Mitbewerbern aussetzen muss, sondern Anne Will oder einer anderen Talk-Größe sozusagen eine Privat-Audienz gibt. Ein Grund für den Verdruss an der Politik könnte sein, dass Politiker zu selten in ihrer Fachkompetenz geprüft werden und sich nicht rechtfertigen müssen“, sagt der CENTOMO-Chef. In der Wirtschaft hingegen könnten sich Scharlatane und Hochstapler vielleicht eine gewisse Zeit halten, aber irgendwann kämen ihnen die Presse, die Kunden, Verbraucherschützer oder die Mitbewerber auf die Schliche.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Nov 13 2016

Schluss mit den Sprechblasen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Blutleere Sprache der Political Correctness ist nicht authentisch

Von Ansgar Lange +++ Der Aufstieg der „Alternative für Deutschland“, der Brexit oder jüngst der Sieg von Donald Trump bei den amerikanischen Präsidentenwahlen: In der letzten Zeit häufen sich Ereignisse, die so nicht von der Elite in Politik und Publizistik vorhergesagt wurden und ihr offenkundig auch nicht ins Konzept passen. „Es gibt sehr gute Gründe, diese drei Phänomene nicht für besonders erfreulich zu halten. Ja, ihnen ist gemeinsam, dass sich eine große Zahl der Bürger mittlerweile wenig rational verhält. Anstatt aber weiter zu machen wie bisher, sollten wir darüber nachdenken, welche Lehren wir hieraus ziehen können“, sagt der Stuttgarter Personalexperte Michael Zondler vom Beratungsunternehmen CENTOMO http://www.centomo.de

Ulf Poschardt, Chefredakteur der Tageszeitung „Die Welt“, sagt: „Die deutschen Eliten brauchten diesen Trump-Schock“. Politik und Publizistik in Deutschland stünden „vor den Scherben ihrer Weltanschauung“. Der Bezug zur Realität sei ihnen verlorengegangen. Trump war auch deshalb so erfolgreich, weil er sich der „stalinistischen politischen Korrektheiten der Elite-Unis“ konsequent verweigert und so gesprochen hat, dass ihn auch „einfache“ Wähler verstehen.

Der Publizist Jan Fleischhauer hat jüngst ebenfalls Alarm geschlagen, dass wir uns hin zu einer Gesellschaft der „Pussys“ bewegen http://www.spiegel.de/politik/ausland/narzissmus-und-politik-heulsusen-alarm-kolumne-a-1117993.html (wobei er Trump – im Gegensatz zum Beispiel zum Trump-Befürworter Clint Eastwood – ausdrücklich auch als Narzissten und wehleidige „Heulsuse“ sieht). „Wenn jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, stirbt jede Inspiration und Innovation. Wir reden uns gerne ein, dass wir quasi im freiesten Deutschland aller Zeiten leben. Dabei werden doch Interviews mit Führungskräften in der Wirtschaft oder Politikern so lange glatt gebügelt und tot redigiert, dass jegliche Spannung, jeglicher Geist und Witz flöten geht“, so Zondler.

Um zum Beispiel als Sexist durchzugehen, genüge es inzwischen auch in Deutschland, dass man einer sexistischen Äußerung nicht entschieden genug widersprochen habe, so Fleischhauer. „“Rein optisch wäre sie ein Gewinn“, heißt es über eine Parteifreundin in einem E-Mail-Austausch zwischen dem CDU-Generalsekretär Peter Tauber und weiteren Funktionären, der hohe Wellen geschlagen hat. Nicht Tauber hat das geschrieben, sondern ein anderer. Aber Tauber hat nicht protestiert, unter anderem deshalb steht er am Pranger.“ Die Schere im Kopf und die Angst, verbal ins Fettnäpfchen zu treten, lege sich mittlerweile wie Mehltau auf das Land, meint der CENTOMO-Chef. „Die Menschen spüren, dass die Vertreter der Elite in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft häufig so sprechen, dass sich auch ja niemand auf den Schlips getreten fühlt. Dadurch wirkt diese blutleere Sprache nicht authentisch. Mitarbeiter in Unternehmen können sich nicht mit Managern identifizieren, die nur geklonte Sprechblasen von sich geben. Und der Graben zwischen Politikern und Wählern wird immer größer, je mehr diese Angst haben müssen, dass Medien aus einer Mücke einen Elefanten machen. Der damalige Kanzlerkandidat Peer Steinbrück stand damals schwer unter medialem Beschuss, weil er Silvio Berlusconi einen Clown genannt hat. Wie heuchlerisch war das damals! Es ist doch pervers, wenn eine Mehrheit der Menschen – und auch der Journalisten – eigentlich das Gleiche denkt wie ein Politiker, man ihm aber aus irgendwelchen herbeigeholten Gründe der Politischen Korrektheit einen Strick drehen will. Ein normaler Diskurs ist dann nicht mehr möglich, wenn wir mehr auf die Form als auf den Inhalt schauen“, so Zondler.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Auf den Hüllen 16
57537 Wissen
01714941647
andreas.schultheis@googlemail.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2