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Jan 11 2019

Karneval der Tiere: Tierhaltung und Tierzucht in Brünn, CZ

Nutz- und Wildtiere im Messefokus

Karneval der Tiere: Tierhaltung und Tierzucht in Brünn, CZ

Von Tieren und Menschen. (Bildquelle: Veletrhy Brno, a.s.)

Die Messen ANIMAL TECH, LIVESTOCK und die Nationale Jagdausstellung finden vom 12.-15.05.2019 in Brünn, Tschechien statt.

Die Internationale Messe für Tierhaltung ANIMAL TECH wird 2019 zum zweiten Mal in ihrem aktuellen Format abgehalten. Zentrale Themen werden Tierzucht, Genetik, Tiermedizin sowie Technologien für die Tierhaltung sein. Damit richtet sich die Messe primär an Fachbesucher wie Tierzüchter, Landwirte und Veterinäre.

Ein breiteres Publikum spricht die parallel stattfindende Nationale Ausstellung für Tierzucht und Landtechnik LIVESTOCK an. Sie findet in zweijährigem Turnus statt und ist die größte Messe für Tierhaltung, Viehzucht und zugehöriges Management in Tschechien. Im Rahmen der Messe werden über 800 Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine und Pferde nationalen und internationalen Juroren präsentiert. Auch dieses Jahr werden wieder 45.000 Besucher erwartet.

Als dritte Veranstaltung im Bunde wird die Nationale Jagdausstellung abgehalten. Auf dieser Messe wird dem Fach- und Laienpublikum ein breites Sortiment an Jägerbedarf präsentiert. Dazu gehören u. a. Jagdwaffen, Munition und optische Systeme. Ebenso werden nationale und internationale Jagdtrophäen sowie Jägeruniformen präsentiert.

Doch ist die Jagd auch untrennbar mit der Wildhege verbunden. Daher wird die Entwicklung von Jagd sowie von Tierschutz und -pflege ebenfalls auf der Messe vorgestellt.

Die Messen finden vom 12. bis 15. Mai 2019 auf dem Brünner Messegelände statt.

Weitere Informationen:
www.animaltech.cz

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Jan 8 2019

Osteuropas führende Sicherheitsmessen in Brünn/Tschechien

Sicherheit in allen Facetten: PYROS / ISET, IDET

Osteuropas führende Sicherheitsmessen in Brünn/Tschechien

Mit Sicherheit für Herausforderungen bestens gewappnet. (Bildquelle: @pixabay/sheeze)

Die Messen PYROS und ISET (Internationale Fachmessen für Brandschutz- und Sicherheitstechnik) sind die größten Veranstaltungen ihrer Art in den neuen EU-Ländern. Sie finden im zweijährigen Turnus vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2019 statt.

Messeschwerpunkte sind Feuerwehr- und Brandschutztechnik, Sicherheitstechnik und Dienstleistungen, Polizeitechnik, antiterroristische Technik, kybernetische Sicherheit, Vorbeugungsmaßnahmen gegen Überschwemmungen sowie Cyber-Sicherheit.

Parallel zur PYROS / ISET findet vom 29. bis 31. Mai die Messe IDET für Abwehr- und Sicherheitstechnik statt. Mit Ausstellern aus rund 30 Ländern ist sie eine der größten Präsentationen für Verteidigungstechnologie in Mittel- und Osteuropa. In ihrem Umfeld finden darüber hinaus zahlreiche Rahmenveranstaltungen statt, beispielsweise auch die international renommierte CATE-Konferenz.

Ein hohes Aufkommen qualifizierter Fachbesucher ist durch das breite Angebotsspektrum der Messen garantiert. So berichtet Matej Beno, Vertreter der slowakischen Sicherheitsplattform Beesafe „ich denke, dass die ISET für uns eine sehr lohnende Veranstaltung ist, da wir hier nicht nur Standardbesucher erreichen, die die Messe aus reinem Interesse heraus besuchen, sondern auch in Kontakt mit zahlreichen Unternehmen kommen, mit denen wir Kooperationen aufbauen und gemeinsame Projekte entwickeln können.“

Fast 33.000 Fachexperten besuchten die drei Messen bei der letzten Auflage in 2017. Ihr Hauptfokus lag vor allem im Bereich der Rüstungsgüter. Das Interesse bezog sich aber auch auf Brandschutztechnologien, Sicherheitstechnologien sowie Personenschutz und -sicherheit.

Insgesamt stellten auf den drei Messen über 510 Aussteller ihre Produkte und Neuheiten vor. Von den 388 Ausstellern der IDET, stammten beinahe zwei Drittel aus dem Ausland. Auf ISET und PYROS war deren Anteil zwar niedriger, erreichte aber mit 35% einen noch beachtlichen Anteil. Am häufigsten fanden Aussteller aus der Türkei, dem Partnerland der IDET 2017, Deutschland, Österreich, der Slowakei und China den Weg nach Brünn. Die Aussteller stammten vor allem aus den Bereichen Feuerwehrtechnik, Sicherheits- und Verteidigungsfahrzeuge, Luftfahrt, Waffen und Munition, Befehls- und Kommunikationssysteme, Personenschutz, Überwachungssysteme und Funktechnologien.

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Sep 27 2018

Maschinenbau – Export Osteuropa: Pflichttermin Messe MSV

60. Internationale Maschinenbaumesse MSV Brünn

Maschinenbau - Export Osteuropa: Pflichttermin Messe MSV

Deutsch-tschechischer Außenhandel mit Maschinen, Kraftwagen und Kfz-Teilen (Quelle: Destatis)

MSV Brünn ist für deutsche Maschinenbauer ein Pflichttermin

Maschinen und Autos dominieren mit Abstand den bilateralen Handel. Die Brünner MSV ist für deutsche Maschinenbau- und Automobilunternehmen somit seit Jahren das Hauptereignis des mitteleuropäischen Messekalenders. Zum 60. Jahrgang kommen aus Deutschland 241 Aussteller. Unter ihnen finden sich Neulinge, aber auch Unternehmen, die seit einigen Jahrzehnten in Brünn ausstellen. Eines der diesjährigen Highlights – ein deutscher Roboter wird eine Statue des ersten Präsidenten Masaryk schnitzen.

„Mit rund 250 Ausstellern ist Deutschland das größte Ausstellungsland der MSV. Dies spiegelt die enge Verbindung zwischen der deutschen und tschechischen Industrie und dem bilateralen Handel wider“, sagt Jirí Kulis, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Messe Brünn. Jeder siebte Aussteller in Brünn reist somit aus der Bundesrepublik an. Insgesamt werden auf der Messe bis zu 600 deutsche Marken vertreten sein. Der Großteil von ihnen kommt aus den Bereichen Elektronik, Automatisierungs- und Messtechnik, Bearbeitungsmaschinen, Umformmaschinen und Präzisionswerkzeuge. Viele deutsche Marken sind zudem schon seit Jahren Dauergäste bei der MSV: Wafios, Trumpf oder etwa Rösler Oberflächentechnik nahmen bereits vor 25 Jahren teil, und der Technologiekonzern Siemens fehlte bislang kein einziges Mal. „Die Maschinenbaumesse ist eine hervorragende Möglichkeit zur Anbahnung aber auch zur Pflege von Kundenkontakten“, betont Hartmut Ortlepp, Geschäftsführer des Bohrmaschinenherstellers Maxion Jänsch & Ortlep. Seine Firma stellt in Brünn bereits zum zehnten Mal aus. Die Traditionsmesse zieht aber auch neue Aussteller an: Etwa ein Viertel aller deutschen Unternehmen werden zum ersten Mal an der Messe teilnehmen. Mit Gemeinschaftsständen sind auf dem Messegelände des Weiteren Bayern und Mitteldeutschland mit den drei Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt vertreten.

Runde Jubiläen

Das aktuelle Jubiläumsjahr lädt zum Bilanzieren ein. „Die Republik feiert ihr Jubiläum, die Messe wird 60, und auch die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer feiert 25 Jahre. Die Messe Brünn war 1993 unser Gründungsmitglied, 2009 hat die Kammer die Vertretung der Messegesellschaft in Deutschland übernommen. Seitdem konnten wir gemeinsam hunderten deutscher und tschechischer Unternehmen den Weg ins erfolgreiche Geschäft ebnen und Themen wie Industrie 4.0 voranbringen“, sagt Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK). Als Hauptpartner der Messe 2015 hat die DTIHK in Tschechien den ersten Impuls gegeben, sich strategisch mit dem Konzept der vierten industriellen Revolution auseinanderzusetzen. Industrie 4.0 gilt auch in diesem Jahr als Hauptthema der MSV, und deutsche technologische Top-Unternehmen sind wieder dabei und präsentieren ihr Innovationspotenzial. So wird etwa ein drei Meter großer Roboter von KUKA, dem Weltführer in der Industrierobotik, direkt auf dem Messegelände eine Replik der Skulptur des ersten tschechoslowakischen Präsidenten T. G. Masaryk schnitzen, die 1928 bei der Eröffnung des Pavillons stand.

Maschinen und Autos ganz vorne

Ein Drittel des deutsch-tschechischen Außenhandels entfällt auf Maschinen, Kraftwagen und Kfz-Teile. Mit einem Volumen von 28,9 Milliarden Euro verzeichnete der Handel mit diesen Schlüsselprodukten 2017 wieder einen Rekord und stieg zwischenjährlich um 6,8 Prozent. Auch die Zahlen aus der ersten Jahreshälfte 2018 deuten auf einen weiteren positiven Trend. Die ähnliche Industriestruktur der beiden Länder bietet noch viele Geschäftschancen, insbesondere in den Bereichen
Umwelt-, Elektro- und Automatisierungstechnik.

Über die DTIHK: Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer feiert 2018 ihr 25-jähriges Jubiläum. Sie gehört zum Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und ist mit ihren rund 680 Mitgliedern die größte bilaterale Auslandshandelskammer in Tschechien. Ihre Aufgabe ist es, das deutsch-tschechische Business und die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit beider Länder zu fördern. Die DTIHK verfolgt aktuelle Trends und beschäftigt sich intensiv mit denen, die das größte Potenzial für die deutsch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen haben.

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Jan 31 2018

Sicherer Test für Gebärmutterhalskrebs ab sofort in der Slowakei und in Tschechien erhältlich: BioTech Unternehmen oncgnostics schließt exklusive Kooperation mit der MEDIREX Group

Sicherer Test für Gebärmutterhalskrebs ab sofort in der Slowakei und in Tschechien erhältlich:  BioTech Unternehmen oncgnostics schließt exklusive Kooperation mit der MEDIREX Group

(Mynewsdesk) Jena, 31. Januar 2018 – Die oncgnostics GmbH ist eine Partnerschaft mit der MEDIREX Group eingegangen. Die Firma hält damit die exklusiven Vertriebsrechte an dem Test zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs GynTect® für die Slowakei und Tschechien.

Nach ihrem Crowdfunding-Erfolg über die Plattform Seedmatch geht die oncgnostics GmbH nun mit der Kooperation mit der MEDIREX Group die weitere Internationalisierung an. Der Labordiagnostikverbund aus der Slowakei beschäftigt mehr als 1700 Mitarbeiter. Mit einem Marktanteil von über 50% ist MEDIREX der Marktführer für Labordiagnostik in der Slowakei. Der Vertrag sieht eine Laufzeit von drei Jahren mit Option auf Verlängerung vor.

GynTect schafft Gewissheit

Der von oncgnostics entwickelte molekularbiologische Test GynTect klärt frühzeitig ab, ob bei einer Patientin mit auffälligem Pap-Befund bzw. einer humanen Papillomvirus-Infektion (HPV) eine zu behandelnde Gebärmutterhalskrebs-Vorstufe vorliegt bzw sich ein Karzinom entwickeln wird.

„Wir möchten mit GynTect die Vorsorge in Tschechien und der Slowakei qualitativ verbessern. Der Test liefert schnelle und sichere Untersuchungsergebnisse und betroffenen Frauen Gewissheit, wie mit einer auffälligen Voruntersuchung am besten weiterverfahren wird.“, so Jozef Gavlas, Geschäftsführer der MEDIREX Labordiagnostik.

Durch GynTect wird die Risikoeinschätzung bei der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung stark erleichtert: einerseits können unnötige, vorschnelle Operationen vermieden, andererseits die Chancen auf erfolgreiche Therapiemaßnahmen erhöht werden.

Zahlen in Deutschland, Tschechien und der Slowakei

In Deutschland erkranken jährlich etwa 5.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Damit erkranken jedes Jahr 8,2 von 100.000 Frauen. In Tschechien und in der Slowakei liegen die Erkrankungsraten wesentlich höher, nämlich bei 14,1 und in der Slowakei sogar bei 16,1 von 100.000 Frauen jährlich.

In allen drei Ländern stirbt etwa ein Drittel der erkrankten Frauen an Gebärmutterhalskrebs.

Durch eine regelmäßige Teilnahme an der Vorsorge, die in allen drei Ländern angeboten wird, kann die Erkrankungsrate wesentlich verringert werden. Durch HPV verursachte Veränderungen können rechtzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Trotzdem nehmen in Deutschland und Tschechien nur knapp über 50% der Frauen an der jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen teil, in der Slowakei sind es sogar noch weniger als 50%, hier ist die Vorsorge jedoch nur alle drei Jahre vorgesehen.

Weitere Partnerschaften sind geplant

GynTect ist bereits europaweit für den Einsatz in Laboren zugelassen, so dass die MEDIREX Group sofort mit dem Vertrieb sowie mit der Anwendung in den eigenen Laboren beginnen kann. Die CE-IVD Zulassung für den Test erfolgte 2015. Letztes Jahr konnte oncgnostics eine exklusive Lizenzvereinbarung für den Chinesischen Markt mit Geneo Dx, einem Tochterunternehmen der staatlichen Sinopharm-Gruppe, abschließen.

Weitere Partnerschaften in und außerhalb Europas sind in Verhandlung und sollen noch 2018 geschlossen werden. Die gerade außergewöhnlich erfolgreich beendete Kampagne zur Crowd-Finanzierung auf der Investment-Plattform Seedmatch brachte oncgnostics 750.000 Euro ein und trägt zur Planung und zum Abschluss der Partnerschaften bei.

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Die oncgnostics GmbH ist 2012 als Ausgründung aus einer universitären Forschungsgruppe der Universitäts-Frauenklinik in Jena entstanden. Als Molekulardiagnostik-Unternehmen hat sich das Jenaer Start-Up auf die Diagnostik von Krebserkrankungen spezialisiert. Die Tests weisen charakteristische epigenetische Veränderungen, sog. DNA-Methylierungen, in den Krebszellen nach. Die mit speziellem Algorithmus identifizierten und patentierten Biomarker bilden das Herzstück der Produkte und sind die Basis des Unternehmens.

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Mrz 8 2017

MSV 2017: Das Tor zu den Wachstumsmärkten Osteuropas

Messeförderung für mitteldeutsche Firmen

MSV 2017: Das Tor zu den Wachstumsmärkten Osteuropas

Gute Kontakte auf der Maschinenbaumesse Brünn

Die Internationale Maschinenbaumesse (MSV) in Brünn ist die wichtigste Industrieschau in Mittel- und Osteuropa

Firmen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt können sich auf der MSV vom 9. bis 13. Oktober 2017, gemeinsam unter einem Dach präsentieren.

Die IHK Erfurt organisiert eine Gemeinschaftsbeteiligung, die den mitteldeutschen Unternehmen finanzielle wie auch organisatorische Unterstützung bietet.

Zur MSV kommen jedes Jahr über 1.500 Aussteller und mehr als 80.000 Besucher. Deutschland ist in Brünn traditionell stark repräsentiert, auf der MSV 2016 durch 270 Aussteller, 500 Marken und zwei Gemeinschaftsstände. „Eine Auslandsmesse ist ein wertvoller Türöffner zur Erschließung neuer Absatzregionen“, so Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt.

Tschechien bietet deutschen Unternehmen vielfältige Geschäftsmöglichkeiten. Die beiden Länder sind geografisch wie kulturell Nachbarn und haben eine ähnliche industrielle Struktur. „2009 haben wir über die MSV unseren Vertriebspartner gefunden, über den wir bis heute erfolgreich unsere Produkte auf dem tschechischen Markt verkaufen“, erklärt Hartmut Ortlepp, Geschäftsführer der Firma MAXION Jänsch und Ortlepp.

Die Region Mitteldeutschland verfügt über enge wirtschaftliche Beziehungen zu den osteuropäischen Wachstumsmärkten. Tschechien gehört in die Top 10 der wichtigsten Handelspartner der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. 2016 legte der Außenhandel Tschechiens mit diesen Ländern fast 5 Prozent zu, der Umsatz erreichte rund 8,9 Milliarden Euro. Auf Mitteldeutschland entfallen rund 7 Prozent des deutsch-tschechischen Außenhandels mit Maschinen, bei Kfz und Kfz-Teilen sind es sogar 20 Prozent.

Die Messeförderung richtet sich an Firmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau sowie Transport und Logistik.

Die DTIHK ist offizieller Vertreter der Messegesellschaft Brünn in Deutschland.

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Feb 8 2017

Positives Investitionsklima in Tschechiens Holzbranche

Positives Investitionsklima in Tschechiens Holzbranche

Tschechien ist einer der größten Holzexporteure in Europa. Der Bedarf an Technik für die holzverarbeitende Industrie steigt. Deutsche Hersteller gehören dabei traditionell zu den bevorzugten Lieferanten.

Vom 31. Oktober bis zum 3. November 2017 findet auf dem Messegelände Brünn mit der Fachmesse WOOD-TEC das bedeutendste Branchenforum in MOE statt.

Deutschland bedient mehr als 40 Prozent des tschechischen Marktes mit Maschinen für die Holzverarbeitungsbranche. Über 80 Prozent des Bedarfs an Werkzeugmaschinen mit automatischer Werkstückzuführung wird von deutschen Firmen ins Land geliefert. Ein weiterer Schwerpunkt der deutschen Exporte liegt auf Kreissägen, Hobel-, Fräs- und Kehlmaschinen.

Für neue Investitionsanreize sorgt aktuell ein 2015 gestartetes Förderprogramm des tschechischen Landwirtschaftsministeriums. Die holzverarbeitende Industrie erhält Zuschüsse für die Finanzierung ihrer Ausrüstungen und Technologien. Damit steigt auch der Import an Holzverarbeitungstechnik. Weitere Impulse für die Branche werden laut Germany Trade & Invest (GTAI) aus der Bauwirtschaft, der boomenden Möbelindustrie und der Nachfrage nach Fertighäusern aus Holz erwartet.

Die Fachmesse WOOD-TEC ist die wichtigste ihrer Art in MOE. Der Messeveranstalter erwartet mehr als 300 Aussteller aus den Bereichen der holzverarbeitenden Industrie, der Forstwirtschaft und der Möbelproduktion. Gerechnet wird mit über 11.000 Fachbesuchern, vor allem aus Tschechien und der Slowakei.

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Dez 23 2016

Tschechen feiern auf originellen Partys und Bällen

In Prag gibt es gleich zwei große Feuerwerke

Tschechen feiern auf originellen Partys und Bällen

Das neue Jahr wird in Prag mit zwei Feuerwerken begrüßt. (Bildquelle: MichaelFic/Prague City Tourism)

In Tschechiens Hauptstadt feiert man den Jahreswechsel gleich mit zwei großen Feuerwerken. In der Silvesternacht verwandeln Bewohner und Besucher den Himmel über Prag in ein buntes Lichtermeer. Am Abend des 1. Januar lädt die Stadtverwaltung zum großen Familienfeuerwerk ein. Auch in anderen Teilen von Tschechien wird das Neue Jahr gebührend begrüßt – ob mit Chlebicky, traditionellen Häppchen im Familien- und Freundeskreis, auf einer großen Open-Air-Party oder einem stilvollen Ball.
In Prag finden die größten Partys unter freiem Himmel auf dem Wenzelsplatz und dem Altstädter Ring statt. Von der Karlsbrücke hat man zum Jahreswechsel einen herrlichen Ausblick auf die Feuerwerke, die der Prager Burg ein einmaliges Aussehen verleihen. Dieses Panorama können Besucher auch direkt von der Moldau aus genießen. So bietet das Schifffahrtsunternehmen „Parniky Praha“ verschiedene Silvesterkreuzfahrten mit Jazz- und Popmusik auf dem Dampfer an. Eine tolle Aussicht verspricht die Silvesterparty im höchsten Gebäude des Landes, dem Fernsehturm Zizkov nahe dem Prager Stadtzentrum.
Die großen Konzerthäuser der Stadt laden zum Jahreswechsel zu verschiedenen Veranstaltungen ein. So feiert die Oper im Nationaltheater am 31. Dezember „Silvester mit Mozart“. Ab 19.30 Uhr gibt es eine große Gala mit einer Zauberflötenaufführung sowie Willkommensumtrunk, verschiedenen Dinner-Shows und anschließender Tanzveranstaltung bis in den frühen Morgen hinein. Im Rudolfinum lädt die Tschechische Philharmonie am 1. Januar zum großen Neujahrskonzert ein. Ab 20 Uhr spielt das Ensemble unter Leitung von Jiri Belohlavek Melodien von Antonín Dvorak und seinen Zeitgenossen.
In Plzen (Pilsen) können Besucher die Nacht beim Elektroswing-Silvester im Kulturhaus Peklo durchtanzen. Tschechiens Elektroswingpionier DJ Mackie Messer hat zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland dazu eingeladen. Im südmährischen Zentrum Brno(Brünn) lädt die Oper im Staatstheater zu einer Silvestergala ein. Ab 17 Uhr präsentiert das Ensemble unter der Leitung von Marko Ivanovic Werke von Offenbach, Smetana und Dvorak. Am frühen Abend gibt es zudem ein Höhenfeuerwerk auf der Piazzetta vor dem Theater. Eine der größten Silvesterpartys des Landes findet in der Laser Show Hall in Brünn statt. Bekannte DJs aus dem In- und Ausland wollen die erwarteten 4.000 Besucher dort in Stimmung bringen.
Die offizielle Silvesterparty im weiter südlich gelegenen Weinstädtchen Mikulov (Nikolsburg) findet ab 22 Uhr mit Talentwettbewerb und großem Höhenfeuerwerk auf dem Marktplatz statt. In der Region laden zahlreiche Weingüter und -kellereien zu Veranstaltungen ein. So können Besucher auf dem Weingut „U Kaplicky“ in Zajeci (Saitz) in den verschiedenen Restaurants und im Weinkeller unter dem Motto „Retro Silvestr“ feiern. Zu Live-Musik und südmährischen Spezialitäten werden die eigenen Weine ausgeschenkt. Auch das Weingut „U Jenoura“ in Prusanky (Pruschanek) lädt zum Neujahrsumtrunk mit Tanz und Weinverköstigung ein.
Die südböhmische Weltkulturerbestadt Cesky Krumlov (Krumau) bittet zur großen Silvesterparty auf den Stadtplatz Namestí Svornosti, wo der Jahreswechsel mit Rock ’n‘ Roll von der Band Element eingeläutet wird. Zur Einstimmung lädt dort schon drei Tage zuvor, am 28. Dezember, die Reggae- und Funkkapelle „He Band“ zum Tanzen ein. Im nahegelegenen Skiresort in Lipno am Moldaustausee findet am 1. Januar der traditionelle Neujahrsaufstieg mit Umtrunk auf den Baumwipfelpfad statt. Vom 40 Meter hohen Aussichtsturm bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf den winterlichen Böhmerwald.
In Tschechiens Wintersportzentren oder Kurorten bieten zahlreiche Hotels spezielle Silvesterpakete mit festlichem Ball und Feuerwerk. Im größten Skigebiet Černá Hora-Pec im Riesengebirge wartet auf Gäste ein viertägiges Paket mit SkiPass und einer Silvesterparty mit Blick auf die Snezka (Schneekoppe), den höchsten Berg des Landes. Im Kurhotel Imperial in Karlovy Vary (Karlsbad) erleben die Gäste den Silvesterabend an Bord des U-Boots Nautilus. Die Mottoparty dort steht unter dem Titel „20.000 Meilen unter dem Meer“. Für die Gäste des noblen Schlosshotels Chateau Mcely in Mittelböhmen heißt es am Silvesterabend „Geschüttelt, nicht gerührt“, denn die Party steht ganz im Zeichen von James Bond. Ein wenig wie Agent 007 dürfen sich die Gäste fühlen, wenn sie vor der Feier zur Probefahrt in einen BMW i8 eingeladen sind.
Informationen:
Infos zu Aktivitäten in Prag unter www.prague.eu, zu Pilsen unter www.pilsen.eu, zu Brünn unter www.gotobrno.cz, zu Mikulov unter www.mikulov.cz und zu Cesky Krumlov unter www.ckrumlov.info Weitere Informationen zu touristischen Attraktionen und Veranstaltungen bietet CzechTourism unter www.czechtourism.com

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Nov 28 2016

Tschechien feiert 2017 den Barock

Neue Broschüre zeigt Touren durch das Land der Putten

Tschechien feiert 2017 den Barock

Die Kirche von Saar ist Teil des Weltkulturerbes (Bildquelle: Libor Svacek/Czechtourism)

Feierte Tschechien 2016 den 700. Geburtstag von Kaiser Karl IV., so präsentiert man 2017 die barocke Pracht des Landes. Zahllose Kirchen, Klöster und Paläste wurden im Barockstil gebaut, barocke Gärten entstanden im 17. Jahrhundert und bis heute würdigt man bei verschiedenen Festivals die barocke Musik und Lebensart. Für Besucher gibt es viel zu entdecken.
Verbunden ist der Barock mit der Zeit der Habsburger in Böhmen und Mähren. Vor allem nach dem Sieg gegen die protestantischen Stände 1620 setzten sie eine Rekatholisierung des Landes durch. Der Barock wurde zum prägenden Stil, seine überschwängliche Pracht sollte die Untertanen die Gottesfurcht lehren und war zugleich Ausdruck der scheinbar unvergänglichen weltlichen Macht. Als Träger der Gegenreformation beauftragten die Jesuiten einige der berühmtesten Baumeister der damaligen Zeit mit dem Um- und Neubau von Kirchen und Klöstern.
So schufen Christoph Dientzenhofer (1655-1720) und sein Sohn Kilian Ignatz (1689-1751) einige bedeutende Bauten in Böhmen und Mähren. Zu ihren Meisterwerken gehört die Prager St.-Nikolaus-Kirche. Auch die Wiener Architektendynastie Fischer von Erlach hinterließ ihre Spuren in Tschechien. Vater Johann Bernhard (1656-1723) war für das Barockschloss von Vranov nad Dyjí (Frain an der Thaya) in Südmähren verantwortlich, seinem Sohn Joseph Emanuel (1693-1742) ist das aus zwei Tonnen Silber geschaffene Grabmonument für den Heiligen Johannes Nepomuk im Prager Veitsdom zu verdanken. Einen eigenen Baustil schuf Giovanni Santini (1677-1723), der Elemente des Barocks und der Gotik zur Barockgotik vereinte. Santinis Hauptwerk ist die als UNESCO-Welterbe geschützte Wallfahrtskirche des Hl. Nepomuk bei Zdar nad Sazavou (Saar) im tschechischen Hochland. Santini war auch am Umbau der Kirche von Kloster Sedlec in Kutna Hora (Kuttenberg), beteiligt, die heute ebenfalls Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist.
Matthias Bernhard Braun (1684-1738) war einer der bedeutendsten Bildhauer der damaligen Zeit. Seine allegorischen Figuren der Tugenden und Laster schmücken die Umgebung des Hospitals von Kuks (Kukus) an der Elbe. Das schlossartige Gebäude zählt zu den eindrucksvollsten Barockbauten Tschechiens. Rund drei Kilometer entfernt schuf Braun sein böhmisches Bethlehem. Er verwandelte frei stehende Sandsteinfelsen zu eindrucksvollen Figurengruppen, die Christi Geburt oder die Ankunft der drei Weisen symbolisieren. Für die Prager Karlsbrücke gestaltete der „böhmische Michelangelo“ ebenfalls einige der Sandsteinfiguren.
Barocke Kirchen, Klöster, Schlösser und Parks prägen die Hauptstadt Tschechiens. Zu den bedeutendsten Bauwerken gehören das frühbarocke Waldstein-Palais, heute Sitz des Senats, die vom Jüdischen Museum genutzte frühbarocke Klausen-Synagoge oder die Nationalbibliothek im ehemaligen Jesuitenkolleg Klementinum. Meisterwerke des böhmischen Barocks präsentiert die Dauerausstellung des Nationalmuseums im Schwarzenberg-Palais. Ein Höhepunkt des Prager Karnevals ist der jährliche Ball mit geheimnisvollen Masken und barocken Kostümen im Clam-Gallas Palais. Der von Johann Bernhard Fischer von Erlach entworfene Palast ist im Sommer auch Aufführungsort des Barocken Opernfestivals. Besucher können dort barocke Musik auf historischen Instrumenten sowie Gesang und Tanz im schummrigen Licht der Kerzen erleben.
Barocker Pracht begegnen Besucher Tschechiens auch außerhalb der Hauptstadt beinahe auf Schritt und Tritt. Auf der Welterbeliste der UNESCO stehen das im Stil des ländlichen Barocks gestaltete Dorf Holasovic (Hollschowitz), die von Renaissance- und Barockbauten geprägte Altstadt von Telc (Teltsch), die barocke Dreifaltigkeitssäule von Olomouc (Olmütz) sowie Kromeriz (Kremsier) mit frühbarockem Palast und Blumengarten. Im Schloss der Welterbestadt Cesky Krumlov (Krumau) befindet sich eines von weltweit noch zwei erhaltenen Barocktheatern, dessen Bühnentechnik noch voll funktionsfähig ist. Jedes Jahr im September findet dort das Festival der Barockkunst mit Konzerten, Opern- und Theateraufführungen sowie einem barocken Feuerwerk statt.
„Tschechien will seinem barocken Erbe 2017 eine große Bühne bieten“, betont Marketa Chaloupkova, die Direktorin von CzechTourism in Deutschland. „Wir möchten unseren Gästen die barocken Highlights, aber auch einige verborgene Schätze zeigen“, sagt sie. Als Führer durch das Land der Putten hat CzechTourism eine Broschüre für die Reisebranche vorbereitet. Sie enthält Vorschläge für barocke Tagestouren in den verschiedenen Regionen Tschechiens und stellt bedeutende barocke Baudenkmale vor. Per QR-Code gelangt man zu weiterführenden Informationen. Zugleich wird auf weitere touristische Attraktionen sowie kulturelle Events verwiesen.
Der neue B2B-Katalog für die Reisebranche ist kostenlos erhältlich beim Berliner Büro von CzechTourism, Tel. 030-204 47 70. Informationen zu touristischen Attraktionen und Veranstaltungen bietet CzechTourism unter www.czechtourism.com

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Nov 7 2016

Gemeinsamer Pass für 23 Skigebiete in Tschechien

Skizentren investieren und kooperieren

Gemeinsamer Pass für 23 Skigebiete in Tschechien

Winterspaß im tschechischen Riesengebirge (Bildquelle: David Marvan/CzechTourism)

Die Grenzen Tschechiens werden zu großen Teilen von Mittelgebirgen gebildet, die im Winter gute Bedingungen für Abfahrts- und Langlaufski bieten. Zahlreiche Skiresorts wurden in den vergangenen Jahren umfangreich modernisiert. Nach wie vor zeichnen sie sich durch vergleichsweise günstige Preise aus. Eine Besonderheit ist der Czech Skipass. Er gilt die gesamte Wintersaison über für 34 Seilbahnen und 141 Lifte in insgesamt 23 Skizentren, erschließt insgesamt 190 Kilometer lange Pisten und kostet für Erwachsene 11.000 Kronen, umgerechnet gut 400 Euro.

Wer genügend Zeit mitbringt, kann mit dem Czech Skipass zum Schnäppchenpreis seinem Wintervergnügen nachgehen und unterschiedliche Skigebiete des Nachbarlandes ausprobieren. Daneben gibt es aber auch Skipässe für die einzelnen Skigebiete. So kostet eine Woche im SkiResort Cerná hora-Pec umgerechnet rund 130 Euro. Das SkiResort vereint fünf Skigebiete am Fuße der Snezka (Schneekoppe), des mit 1.602 Metern höchsten Bergs in Tschechien. Es bietet insgesamt 41 Pistenkilometer sowie rund 90 Kilometer lange Loipen für Langläufer. Bereits seit 100 Jahren ist dort eine rund 3,5 Kilometer lange Rodelbahn in Betrieb. Zu den Neuheiten gehört die Funline, eine wilde Piste für Ski- und Snowboardfahrer mit steilen Kurven und einem acht Meter langen Tunnel.
Nachdem das SkiResort im vergangenen Jahr umfangreiche Investitionen tätigte, setzt man dort in diesem Jahr auf zusätzliche Angebote für Familien mit Kindern. So wurden die Skischulen in den beiden Hauptanlagen Cerna hora (Schwarzenberg) und Pec pod Snezkou (Petzer) erheblich vergrößert. Es entstanden insgesamt vier LIVE-Parks für Kinder und Ski-Anfänger. Investiert wurde dort in neue Teppichlifte. Darüber hinaus wurde das Angebot um verschiedene Erlebnisaktionen und Rennen für Kinder und Erwachsene sowie einen Babysitterdienst erweitert. Interessierte können an organisierten Schneeschuhausflügen oder einer Einführung in die Lawinensuche teilnehmen. In Cerny Dul (Schwarzenthal) entsteht derzeit ein neuer Vierer-Sessellift, der den bisherigen Dreisitzer ersetzen soll. Die Fertigstellung ist für das kommende Jahr vorgesehen.
Zu den bekanntesten Skizentren Tschechiens gehört Spindleruv Mlyn (Spindlersmühle) im Riesengebirge. Das dortige Skiareal umfasst Pisten mit einer Gesamtlänge von rund 25 Kilometern. Langläufer finden in der Umgebung des Ferienorts fast 100 Kilometer lange Loipen. Neben Skiwettkämpfen erwartet Besucher in den Wintermonaten dort auch eine ganze Reihe weiterer Events – vom Eisskulpturen-Festival über Snow-Volleyball und Downhill-Rennen mit Mountainbikes über die verschneiten Berge bis zum exklusiven Schnee-Polo, das am 3. und 4. Februar 2017 seine vierte Auflage erlebt.
Rund 19 Pistenkilometer bietet das Skiareal Klinovec (Keilberg), am höchsten Gipfel des Erzgebirges (1.244 Meter). Seit zwei Jahren verbindet ein moderner Sessellift den kleinen Radon-Kurort Jchymov (Sankt Joachimsthal) mit dem Gipfel. Dort begann in diesem Jahr der Ausbau der Pisten am Nordhang. So wurde die blaue Turisticka-Piste von 1.100 auf 1.700 Meter verlängert. Zudem wird die Kunstschneeanlage erweitert. Jachymov bildet mit dem sächsischen Oberwiesental die InterSkiregion Fichtelberg-Klinovec, die über Pisten mit einer Gesamtlänge von 33 Kilometern aufwarten kann. Zwischen beiden Skizentren verkehrt ein Skibus. Auch Langläufer kommen bei insgesamt rund 120 Kilometer langen Loipen auf ihre Kosten.
Neben den bekannten Skizentren zwischen Erzgebirge und Riesengebirge im Nordwesten des Landes, in denen auch das Apres-ski nicht zu kurz kommt, bietet Tschechien zahlreiche kleinere, verträumte Wintersportorte im Adler-, dem Altvatergebirge oder in den Beskiden. Sehr viel investiert wurde in den vergangenen Jahren im südböhmischen Familien-Ferienort Lipno (Lippen) am Rande des Böhmerwaldes. In einer Höhe von 700 bis 900 Metern stehen Besuchern dort rund 11 Kilometer lange Pisten zur Verfügung. Für die neue Saison wurde etwa eine Million Euro in die Modernisierung der Kunstbeschneiung investiert. Darüber hinaus entstand eine neue Trasse für Sportskifahrer. Nach dem Tag auf der Piste können sich die Gäste im modernen Aquapark wieder aufwärmen.
Auf „Ski & Swim“ setzt man auch im Familien-Ferienresort Valachy im ostmährischen Velke Karlovice, zu dem einige kleinere Pisten und ein Snowpark gehören. Im Preis für die Liftkarte ist neuerdings bereits der Eintritt ins Thermalbad enthalten. Für Hotelgäste ist der Skipass bereits inclusive. Während in den meisten tschechischen Skigebieten der Saisonauftakt im Dezember ist, sind die Pisten des familienfreundlichen Skigebiets Moninec, südlich von Prag, bereits ab 26. Oktober befahrbar. Die moderne Snowfactory-Beschneiungsanlage entlang der 1.200 Meter langen Piste kann bereits bei Temperaturen von 15 Grad eingesetzt werden.
Informationen zum Czech Skipass unter www.czechskipass.cz (nur CZ). Infos zum SkiResort Cerna hora-Pec unter www.skiresort.cz, zum Skiareal Spindleruv Mlyn unter www.skiareal.cz, zum Skiareal Klinovec unter www.klinovec.cz, zum Skizentrum in Lipno unter www.skiareallipno.cz, zum Resort Valachy unter www.valachy.cz und zum Skigebiet Moninec unter www.moninec.cz Weitere Informationen über Reisen nach Tschechien bietet CzechTourism unter www.czechtourism.com

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Nov 6 2016

Ein Fest für alle Sinne am Martinstag

In Tschechien genießt man am 11.11. den neuen Wein

Ein Fest für alle Sinne am Martinstag

Am Martinstag trinkt man in Tschechien den neuen Wein (Bildquelle: CzechTourism)

Was den Franzosen der Beaujolais nouveau ist den Tschechen der St.-Martinswein (Svatomartinske vino). Mit Stolz verweisen sie darauf, dass ihre Tradition die ältere ist. Und so wird am 11.11. um Punkt 11 Uhr auf vielen Plätzen in Böhmen und Mähren, in Restaurants und auch in zahlreichen Familien mit dem ersten Wein des Jahres angestoßen.

In früheren Jahrhunderten endete am 11.11. der Dienst für die Helfer, die bei größeren Weinbauern in Böhmen und Mähren arbeiteten. Bei einem Glas des neuen Weins wurde auf die getane Arbeit und die Fortsetzung im nächsten Jahr angestoßen. Am Hof des Habsburger-Kaisers Joseph II. war es schon im 18. Jahrhundert üblich, am Martinstag den ersten neuen Wein zu kosten. Während diese Tradition in Österreich verloren ging, hat sie in Tschechien die Zeit überdauert und wurde vor einigen Jahren neu belebt.
Weine, die das Logo Svatomartinske mit dem Bildnis des Heiligen Martin tragen wollen, müssen dafür erst vor den Juroren des Tschechischen Weinfonds bestehen. Dieser besitzt seit 2005 die Rechte an dem Namen und vermarktet seitdem erfolgreich die Tradition der Martinsweine. So hatten sich im vergangenen Jahr 113 Winzer mit 445 Sorten für das Prädikat beworben. Von ihnen bestanden 369 die Prüfung. Jahr für Jahr wächst die produzierte Menge. So wurden im vergangenen Jahr rund 2,3 Millionen Flaschen mit Martinswein verkauft. Nur sechs blaue und weiße Traubensorten, die schon früh geerntet werden, dürfen nach den Regeln des Weinfonds für den Martinswein genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise Müller-Thurgau und St. Laurent. Die jungen Weine haben einen etwas geringeren Alkoholgehalt, schmecken fruchtig und sind manchmal leicht moussierend. Trinken sollte man sie spätestens bis zum nächsten Frühjahr.
Überall im Land wird der neue Jahrgang gebührend gefeiert. In vielen Städten finden am 11. November Feste statt, denen oft der Heilige Martin hoch zu Pferde beiwohnt. So wird in Brünn (Brno) am Rande des südmährischen Weinbaugebiets die erste Flasche pünktlich um 11 Uhr auf dem zentralen Platz Namesti Svobody geöffnet. In der Hauptstadt Prag gibt es am 11.11. unter anderem ein Fest am traditionsreichen Weinberg im Botanischen Garten Troja sowie eine Weinprobe während einer Schiffstour auf der Moldau. Tags darauf lädt dort das Nationale Landwirtschaftsmuseum zu einer Verkostung der Martinsweine ein. Dazu gibt es Musik, Präsentationen des traditionellen Handwerks und Programme für Kinder.
Im südmährischen Weinstädtchen Mikulov (Nikolsburg) wird das Martinsfest mit einem großen Markt und Weinverkostungen vom 11. bis zum 20. November begangen. In Cesky Krumlov (Krumau) bildet der Martinstag den Höhepunkt eines vierwöchigen Weinfestivals. Mit der Ankunft des Heiligen Martin beginnt an diesem Tag die Verkostung der neuen Weine. In zahlreichen Restaurants der UNESCO-Weltkulturerbestadt kommt zu den Martinsweinen auch die traditionelle Martinsgans auf den Tisch.
In Kutna Hora (Kuttenberg), ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes und ein Zentrum des böhmischen Weinanbaus, lädt am 11. November die Galerie Gask zu einer Verkostung des Martinsweins sowie kulinarischer Spezialitäten ein. Auf dem zentralen Platz Velke namesti in der Altstadt von Hradec Kralove (Königgrätz) wird unter den Augen des Heiligen Martin der neue Wein ausgeschenkt, dazu gibt es ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Eine süße Variante des Martinsfestes können Besucher auf der Burg Stare Hrady im Böhmischen Paradies (Cesky raj) erleben. Dort findet am 12. November das Fest des jungen Weins und der Schokolade statt. Besucher können beides nach Herzenslust kosten, außerdem gibt es ein großes Ritterturnier zu Ehren des Heiligen Martin.
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