Posts Tagged Umweltbundesamt

Jul 17 2017

Blockheizkraftwerke erzeugen Wärme und Strom

Kontrollierte Brennstoffversorgung sichert Effizienz

Blockheizkraftwerke erzeugen Wärme und Strom

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 5859)

sup.- In der Industrie sowie in den Bereichen Gewerbe, Handel und Dienstleistungen könnten innerhalb weniger Jahre durch sinnvolles Energiemanagement und den Einsatz effizienter Technologien rund 44 Mrd. Kilowattstunden Strom eingespart werden. Und beim Verbrauch von Brennstoff entspricht das gemeinsame kurzfristige Einsparpotenzial sogar einer Leistung von 53 Mrd. kWh. Diese Zahlen des Umweltbundesamtes verdeutlichen, welche Chancen sich aus energetischen Modernisierungen nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ergeben. Besonders in Betrieben mit gleichzeitig hohem Strom- als auch Wärmeverbrauch lässt sich durch solche Maßnahmen der Energiebedarf deutlich reduzieren. Oft ist es in diesen Fällen sinnvoll, den Strom vor Ort selbst zu produzieren und die dabei anfallende Wärme für die Beheizung oder für Fertigungsprozesse zu nutzen. Genau dies ist das Funktionsprinzip eines Blockheizkraftwerks (BHKW). Die dort eingesetzte Technologie der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gilt als eine der effizientesten Methoden der Energieverwertung: Ein Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, der Strom zur Eigennutzung oder zur Netzeinspeisung produziert. Die vom Motor und auch vom Generator abgegebene Wärme kann dann praktisch verlustfrei z. B. an die Heizungsanlage weitergeleitet werden.

Die Effizienz-Rechnung geht natürlich nur auf, wenn auch schon beim Bezug der für den Verbrennungsmotor erforderlichen Energie auf Kostenoptimierung geachtet wird. Abrechnungsfehler oder unzulänglich gemessene Liefermengen könnten den Spar-Effekt der Kraft-Wärme-Kopplung stark einschränken. Nach jeder energetischen Betriebssanierung ist es also umso wichtiger, auf die Seriosität und die Lieferzuverlässigkeit des Energieversorgers zu achten. Beim Bezug von leitungsunabhängigen Brennstoffen wie z. B. Heizöl steht dafür mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel ein wirksames Kontroll-Instrument zur Verfügung. Bei Anbietern mit diesem Prädikat werden Liefertechnik, Zähleranlagen sowie die Abrechnungsmodalitäten kontinuierlich von externen Sachverständigen überwacht ( www.guetezeichen-energiehandel.de). Fehlfunktionen oder Ungenauigkeiten, die sich auf die Rechnungsstellung auswirken, können so nicht verborgen bleiben. Vorteilhaft für BHKW-Betreiber ist es auch, dass die Gutachter die Qualität der angebotenen Energien kontrollieren. Denn eine anspruchsvolle Technologie wie die Kraft-Wärme-Kopplung braucht die uneingeschränkte Produktgüte des Brennstoffs, um ihr volles Leistungspotenzial zu entfalten.

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Feb 27 2017

Tipps für Bauherren: Gesunde Raumluft durch schadstoffarme Baumaterialien

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Eine Studie des Umweltbundesamtes belegt, dass sich der Mensch etwa 80 – 90 % des Tages in geschlossenen Räumen aufhält. Aber in gerade mal etwas mehr als der Hälfte der Haushalte ist die Innenraumluftqualität hygienisch unbedenklich. Oft sind Innenräume mit Schadstoffen wie Formaldehyd, Pestiziden, Weichmachern, Lösemitteln, Feinstäuben und zu hohen Kohlenmonoxidwerten belastet. Bei anhaltender Luftbelastung durch diese Schadstoffe sind Krankheiten wie Kopfschmerzen, Asthma oder gar Krebs wahrscheinlich.

Moderne Möglichkeiten der Dämmung lassen Häuser immer dichter werden. Dadurch wird verhindert, dass Schadstoffe, die in Decken, Wänden und Böden über längere Zeit ausdünsten, durch die dichte Gebäudehülle nach außen gelangen können. Die Folge ist eine ständige ungesunde Luftbelastung. Aus diesen Gründen legt das Hamburger Bauunternehmen GfG großen Wert auf die Verwendung schadstoffreduzierter und schadstoffarmer Materialien. Die GfG-Experten stehen im engen Erfahrungsaustausch mit Partnern aus der Bauindustrie, um die neuen Entwicklungen und Eigenschaften der Materialien kennenzulernen und die Kunden bei der Auswahl optimal zu beraten.

Weitere Informationen zu schadstoffarmen Baumaterialien erhalten Bauinteressenten bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

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Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

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Dez 5 2016

Deutschlands Wasserreserven brauchen Schutz

Dünger und mangelhafte Tanktechnik sind Risiken

Deutschlands Wasserreserven brauchen Schutz

sup.- EU verklagt Deutschland! Es bedarf in manchen Fällen offensichtlich solcher Schlagzeilen, um den Fokus der Öffentlichkeit auf ökologische Versäumnisse zu richten. Speziell der Gewässerschutz spielt als Medienthema meistens eine wesentlich kleinere Rolle als die Sorgen um Luft, Klima oder Atmosphäre. Dabei besteht hinsichtlich der Qualität unserer Wasserreserven durchaus Handlungsbedarf. Die Europäische Kommission hat deshalb ihren Ankündigungen jetzt Taten folgen lassen und beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen Deutschland eingereicht. Der Vorwurf: Die Politik unternehme viel zu wenig gegen die Nitrat-Belastung des Grundwassers und der Oberflächengewässer durch landwirtschaftliche Bodennutzung. Tatsächlich werden die entsprechenden Grenzwerte bereits seit Jahren an mehr als der Hälfte aller Messstellen in Deutschland überschritten. Ursache sind Nitrate, die in großem Umfang auf landwirtschaftlichen Flächen als Düngemittel eingesetzt werden. „Überhöhte Mengen können jedoch in Süßwassergewässern und in der Meeresumwelt Schäden verursachen, da sie das Wachstum von Algen fördern, die anderes Leben ersticken“, begründet die Europäische Kommission ihr Vorgehen: „Zudem verursacht die Entfernung von Nitraten aus dem Trinkwasser hohe Kosten.“

Der Kostenaspekt spielt neben den ökologischen Konsequenzen bei weiteren akuten Gefährdungen der Wasserqualität ebenfalls eine Rolle. So können auch jenseits der Landwirtschaft die finanziellen Folgen einer Verunreinigung von Erdreich und Grundwasser schnell enorme Dimensionen erreichen. Laut Umweltbundesamt werden durch Unfälle bei der Lagerung oder beim Transport von wassergefährdenden Stoffen bzw. während der Arbeit mit solchen Substanzen jährlich mehrere Millionen Liter ungewollt freigesetzt. Handlungsbedarf zur Verbesserung der Sicherheit und zur Vermeidung von Undichtigkeiten besteht also auch hier. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) appelliert deshalb an private Hausbesitzer mit einem Brennstofftank, sich ihrer Verantwortung für den Gewässerschutz stets bewusst zu sein. Aufträge zur Wartung, Reinigung, Instandsetzung und Instandhaltung der Tanks sollten nur an kompetente Fachbetriebe mit einer Zulassung nach Wasserrecht vergeben werden. Unzulängliche Sicherheitsausrüstung und Statik der Tanks oder drohende Korrosionsschäden werden dann rechtzeitig erkannt und fachgerecht behoben. Ein sicheres Indiz für die wasserrechtliche Zertifizierung ist das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik, das nur bei nachgewiesenen sowie fortdauernd kontrollierten Fachkenntnissen der Betriebe vergeben wird. Ob ein Tankschutz-Fachbetrieb dieses Prädikat führen darf, kann im Internet unter www.bbs-gt.de ermittelt werden.

Foto: Fotolia / Jürgen Fälchle (No. 5698)

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Nov 25 2016

Tipps für Bauherren: Raumgesundes Wohnen richtig planen

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Einem gesunden Raumklima in den eigenen vier Wänden wird heute immer noch zu wenig Beachtung geschenkt. Dabei trägt die Luftqualität maßgeblich zum persönlichen Wohlbefinden bei. Je nachdem welche Materialien für den Hausbau verwendet wurden und wie oft sich die Bewohner in den geschlossenen Räumen aufhalten, können gesundheitliche Beschwerden wie z.B. Erschöpfung, Kopfschmerzen, Unkonzentriertheit bis hin zur Übelkeit auftreten.

Die GfG Hoch-Tief-Bau Gesellschaft, eines der führenden Bauunternehmen im Raum Hamburg, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Baumaterialien zu verarbeiten, die möglichst frei sind von Lösungsmitteln, Pestiziden, Konservierungsstoffen, Weichmachern, Feinstaub und anderen Schadstoffen. Eine gute Raumgesundheit ist erreicht, wenn durch die geeignete Auswahl der Bau- und Werkstoffe eine Raumluftqualität erzielt wird, die unterhalb der Empfehlung des Umweltbundesamtes liegt, das diese Richtwerte für Kindergärten und Schulen in Hygienerichtlinien verbindlich definiert hat.

Mit viel Erfahrung und in enger Zusammenarbeit mit namhaften Industriepartnern entwickelt GfG Lösungen für gesundes Wohnen. Bei den Planungsgesprächen mit den Bauherren informieren die GfG Hausbau-Experten über die Qualität und Eigenschaften der ausgewählten Baumaterialien, damit die Hausbesitzer von morgen mit dem Hamburger Massivhaushersteller nicht nur modern, sondern auch gesund bauen.
Informationen erhalten Interessenten bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 04193 – 88900, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

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Okt 7 2016

Tütenalarm! BG Berlin „löscht“ mit coolen Designs

Bei BG Berlin ist „Eco“ gleich „Öko“ und viel mehr als ein Trend.

Tütenalarm! BG Berlin "löscht" mit coolen Designs

Ecobags von BG Berlin

Die Zahlen zur Umweltverschmutzung durch Plastiktüten sind erschreckend. Laut Umweltbundesamt (Quelle www.duh.de) werden in Deutschland pro Kopf jährlich 76 Plastiktüten verbraucht. Bundesweit bedeutet das 6,1 Milliarden Plastiktüten im Jahr oder 11.700 Tüten pro Minute. Allein in Berlin, so das Umweltbundesamt, werden jährlich 266 Millionen neue Plastiktüten genutzt, die wiederum produzieren 2,3 Kilogramm Verpackungsmüll pro Einwohner. Bei diesen alarmierenden Zahlen aus der Hauptstadt ist es dringend an der Zeit, etwas zu tun und den schwerwiegenden Folgen, die der Wegwerfgedanke auslöst, etwas entgegenzusetzen. Zum einen hat die EU bereits Maßnahmen ergriffen, die den Mitgliedsstaaten vorschreibt, den Verbrauch von Plastiktüten, die dünner als 50 Mikrometer sind, zu reduzieren. BG Berlin unterstützt diese Maßnahmen mit seinen Eco-Bags, die dabei helfen, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Für BG Berlin ist es eine Herzensangelegenheit, umweltfreundliche Produkte zu entwickeln und somit ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Die innovative und stylische Eco-Bag, eine wiederverwertbare Tragetasche im neuen Look, des jungen Trendlabels ist aber viel mehr als „nur öko“, sie ist Lebenseinstellung und Zeitgeist zugleich. Mit der Eco-Bag gibt es endlich ein multifunktionales Produkt, das die Umwelt respektiert und schützt. Und weil Langeweile bei BG Berlin nicht auf dem Plan steht und Funktion groß geschrieben wird, kann man bei seiner Eco-Bag mit wenigen Handgriffen zusätzlich die Form in drei angesagte Shapes verändern: Shopping Bag, Signature Bag oder Tote Bag. Mit der Eco-Bag kann jeder seinen Teil dazu beitragen, unsere Welt ein klein wenig besser zu machen, Nachhaltigkeit im Alltag zu leben und angesagt cool und lässig auf die Straße zu bringen. Lifestyle und Umweltbewusstsein schließen sich schließlich nicht aus.
Zahlreiche der Motive der Eco-Bags finden sich auch in der Urbe Luggage Kollektion des jungen Trendlabels wieder. Diese Motive sind von bekannten Künstlern entwickelt und ziehen sich durch das gesamte Produktsortiment. Doch nicht nur mit den von internationalen Künstlern gestalteten Motiven, sondern auch mit allen anderen Designs gelingt es BG Berlin, eine Brücke zwischen Reise, Mode und urbanem Lifestyle zu schlagen. Abgerundet wird das Sortiment mit Reiseaccessoires wie einem aus speziellem Memory-Schaum gefertigten Reisekissen in unterschiedlichen Farben oder einer Kofferwaage. Für den POS stehen unterschiedliche Displays sowie eine große Auswahl an Bildmaterial und Videos zur Verfügung.

Here at BG Berlin, we do things differently.

We“re not like the rest.

We“re adventurers, fascinated by culture, design and travel. We seek new experiences, finding joy and laughter at every turn.

We have an eye for detail; the small things matter. We love the environment.

We“re an innovative group, where fashion, culture and travel collide to create functional products, which are designed meet the demands of travel and urban life.

We innovate. We Create. We Share.

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Jul 29 2016

GfG informiert: Raumgesundes Wohnen

www.gfg24.de

Beim Thema Gesundheit denkt fast Jeder an gesunde Ernährung und körperliche Fitness. Doch wenige Menschen machen sich Gedanken um gesundes Wohnen; denn wer sich viel in geschlossenen Räumen aufhält, setzt sich meist einer unmerklichen und schleichenden Gefahr aus: Schadstoffbelastungen, hervorgerufen durch chemisch behandelte Materialien während des Herstellungsprozesses, gelangen über die Atemwege in den Körper und können gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Unkonzentriertheit, Kopfschmerzen und Übelkeit nach sich ziehen.

Untersuchungen des Umweltbundesamtes haben gezeigt, dass Neubauten zehnmal stärker belastet sind als Altbauten: Ursachen sind z.B. die Konservierung des Holzes, Weichmacher im Kunststoff und Färbemittel der Stoffe für Möbel und Teppiche. Schadstoffe, die gar nicht erst in die Räume gelangen, können auch nicht ausdünsten. Wie gut die Qualität der Materialien ist, hängt von dem Herstellungsverfahren ab.

Die GfG Hoch-Tief-Bau Gesellschaft ist eines der führenden Bauunternehmen im Raum Hamburg. Raumgesundes Bauen gehört schon seit vielen Jahren zum Leistungsspektrum des Massivhausherstellers. Mit viel Erfahrung und namhaften Industriepartnern entwickelt GfG Lösungen für gesundes Wohnen. Informationen erhalten Interessenten bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 04193 – 88900, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

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Jul 31 2015

Feinstaubplakette: Aufwand und Effekt unverhältnismäßig

Neues Bürokratieungetüm droht / VDR und Fuhrparkverband sehen bessere Ansätze für umweltverträglichere Fuhrparks /

Feinstaubplakette: Aufwand  und Effekt unverhältnismäßig

Die Feinstaubbelastung durch den Straßenverkehr ist bereits erheblich gesenkt worden – ohne Plakette (Bildquelle: Quelle: Umweltbundesamt)

Mannheim/Frankfurt am Main, im Juli 2015. Der Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V. (BVF) und der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) halten den Vorstoß für die Einführung einer „Feinstaubplakette“ für nicht zielführend. Man schaffe weitere Bürokratie und komme nicht wirklich an das gewünschte Ziel.

„Wir sind ganz klar für Umweltschutzmaßnahmen, aber noch mehr Bürokratie ist nicht akzeptabel“, sagt Marc-Oliver Prinzing, Vorsitzender des Vorstandes des BVF. Das ökologische Fuhrparkmanagement sei ohnehin ein fester Bestandteil bei Fahrzeugflotten, die betriebswirtschaftlich und effizient gesteuert werden. Bereits heute werden – soweit sinnvoll – Fahrzeuge mit alternativen Antrieben eingesetzt und darauf geachtet, dass der Fuhrpark sparsam und kostengünstig ist. Und da Flottenfahrzeuge regelmäßig ausgetauscht werden, sind die Fahrzeuge in der Regel auf dem neuesten Stand. Eine weitere bürokratische Hürde wie eine Feinstaubplakette ist nach Ansicht des BVF der falsche Weg. Der Effekt sei fraglich und der Aufwand unverhältnismäßig, der insbesondere der Wirtschaft damit aufgebürdet werde. „Es wäre sicher einmal spannend genauer zu sehen, wie Kommunen, Landes- und Bundesbehörden hier bei eigenen Fuhrparks agieren. Hier ist das Wort „ökologisch“ oft noch ein Fremdwort. Mancher Politiker hat mit Elektrofahrzeugen ein neues Lieblingsspielzeug entdeckt. Gut also, wenn z. B. in Stuttgart die Luft sauber ist, dafür dann aber an anderer Stelle Strom durchweg unökologisch produziert wird. Hier wird nur an Symptomen herumgedoktert“, meint Prinzing. Die Lösung kann nicht sein, die Frontscheiben mit diversen Aufklebern zu überpflastern Selbst die heutigen Umweltplaketten würden nicht richtig überwacht. „Weitere Plaketten machen da keinen wirklichen Sinn“, so Prinzing weiter.

Wirtschaftsfaktor Mobilität
Mit der Mobilität der Unternehmen steht und fällt der geschäftliche Erfolg, erläutert auch Dirk Gerdom, Präsident des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR). Das hat unmittelbaren Einfluss auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland. „Mit einer weiteren bürokratischen Hürde wird der Umwelt nur wenig geholfen, dafür entsteht aber erhebliches Mehr an Kosten“, so Gerdom. Gemeinsam mit dem Fuhrparkverband ebnet der VDR deshalb die Wege für reibungslose Abläufe im Fuhrpark- und Travel-Management. Dazu gehört auch die Nutzung von Synergien der beiden Bereiche.

Der BVF und der VDR warnen deshalb vor einem weiteren Bürokratieungetüm, sollte die neue Plakette eingeführt werden. In der Diskussion ist eine zusätzliche, blaue Feinstaubplakette, die Dieselfahrzeuge mit Abgasnorm Euro 6 und Benzinfahrzeuge nach Euro 3 erhalten sollen. Insbesondere würde damit vielen Dieselfahrzeugen die Einfahrt in Städte mit Umweltzone verwehrt bleiben. Selbst für relativ neue Modelle. Ein Problem insbesondere für Fahrzeugbetreiber, die beispielsweise Filialen oder Gewerbetreibende in den Innenstädten versorgen. Das bedeutet nicht nur einen viel höheren bürokratischen Aufwand für die Verteilung der Plakette. De facto dürften zunächst viele gewerbliche Nutzer nicht mehr in die Innenstädte, was zu starken Einschränkungen in der Wirtschaftsfähigkeit führen würde. Im Anschluss müssten Sondergenehmigungen für die Einfahrt in das City-Gebiet erteilt werden. Damit würde ein wahres Bürokratiemonster geschaffen.

Beispiel Stuttgart
Laut einem Sprecher der Stadt gibt es knapp 290.000 Fahrzeuge in Stuttgart. Davon erfüllt noch nicht einmal jedes Fünfte die neuen Feinstaubrichtlinien. Betroffen sind rund 32.000 Autos mit Euro 3 Norm und rund 22.000 mit Euro 6. Hinzu kommt der Verkehr von außerhalb – der dann zum größten Teil nicht mehr in die Stadt einfahren dürfte. Das Ziel des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND), bis spätestens 2019 80 Prozent der Autos in Stuttgart mit einer blauen Plakette auszustatten, ist utopisch . Und die bundesweite Feinstaubbelastung durch den Straßenverkehr ist in den letzten 20 Jahren bereits drastisch gesenkt worden von ca. 37 Kilotonnen PM10-Emission pro Jahr in 1997 auf unter 10 Kilotonnen, also rund drei Viertel. Im gleichen Zeitraum ist beispielsweise die Emission durch Kleinfeuerungsanlagen gestiegen, sogar über das Niveau der Kraftfahrzeug-Emissionen. Das Senkungspotenzial im Kraftfahrzeugbereich ist zwar vorhanden, aber bereits so gut wie ausgeschöpft.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM IT, KAEFER Isoliertechnik, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., Sparkassen-Einkaufsgesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Bernd Kullmann (Fuhrparkleiter Ideal Versicherung), Guido Krings (Fuhrparkleiter Unify) und Dieter Grün (Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze). Geschäftsführer des Verbandes ist Axel Schäfer. Der Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

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Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
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68165 Mannheim
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Jul 3 2015

Energieberatung deckt Sparpotenziale auf

Erweiterte Förderung für Managementsysteme

Energieberatung deckt Sparpotenziale auf

Foto: Fotolia

sup.- Rund 43 Prozent des gesamten jährlichen Endenergieverbrauchs in Deutschland werden durch die Bereiche Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen verursacht. Dieser kostenintensive Anteil könnte wesentlich geringer ausfallen, wenn die Firmen alle Chancen zur Steigerung der Energieeffizienz konsequent ausnutzen würden. „Um die erforderlichen Einsparmaßnahmen umzusetzen“, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, „müssen die entsprechenden Einsparpotenziale jedoch zunächst von den Verantwortlichen in den Unternehmen erkannt werden.“ Zur Forcierung dieser Ziele gibt es für kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, eine kompetente Energieberatung durch staatliche Fördermittel bezuschussen zu lassen. Zuständig für das Programm ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dass dieses Förderinstrument tatsächlich zu den gewünschten Ergebnissen führt und zahlreiche Sparpotenziale aufdeckt, hat eine gemeinsame Studie der Institute Fraunhofer und IREES bestätigt. Dort werden nach einer Auswertung von mehr als 100 Beratungsberichten die wirtschaftlichen Effekte der geförderten Energieberatung beziffert: „Als Resultat aus Energiekosteneinsparung, Ausgaben für die Beratung und den Investitionen ergibt sich für die teilnehmenden Unternehmen in Summe ein Kapitalwert von 300 bis 500 Mio. Euro und damit ein Nettogewinn.“

Der konsequente Folgeschritt ist dann die Einrichtung eines zuverlässigen Energie-Managementsystems, um dem Unternehmensziel Effizienzsteigerung dauerhaft den notwendigen Stellenwert zu sichern. Für die Förderung einer entsprechenden Zertifizierung ist ebenfalls das BAFA der Ansprechpartner. Seit dem 1. Mai 2015 ist dieses Förderprogramm noch einmal erweitert worden. Die neuen Richtlinien sehen unter anderem vor, dass in Verbindung mit einer Erstzertifizierung nun auch externe Beratungsdienstleistungen sowie die Schulung von Mitarbeitern zu Energiebeauftragten förderfähig sind ( www.bafa.de ). Schon bisher konnten Zuschüsse zur Zertifizierung von Energie-Managementsystemen nach ISO 50001 sowie zur Investition in die benötigte Messtechnik beantragt werden. Laut Umweltbundesamt geht es bei diesen unterschiedlichen Förderbereichen grundsätzlich um die „Systematisierung von energiesparenden Verhaltensweisen“. Diesen Ansatz haben Hersteller wie z. B. der Systemspezialist Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) zum Leitgedanken ihrer gebäudetechnischen Entwicklungen gemacht. Die Minimierung des Energiebedarfs ist hier wesentlich mehr als das Resultat einzelner, besonders effizienter Gerätekomponenten. Entscheidend ist das Gesamtsystem, in dem abhängig von der konkreten Situation sowohl zeitgemäße Wärmeerzeuger, Blockheizkraftwerke, Solaranlagen, Wärmepumpen als auch leistungsstarke Lüftungs- und Klimaanlagen eine gemeinsame, zentral geregelte Effizienzeinheit bilden können ( www.wolf-heiztechnik.de ).

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

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Dez 16 2014

Die Reinheit des Trinkwassers bewahren

Jeder kann dazu beitragen, die Reinheit unseres Wassers zu erhalten / Medikamente und andere Schadstoffe nicht in den Abfluss / Putzmittel und Dünger sparsam verwenden

Die Reinheit des Trinkwassers bewahren

(Mynewsdesk) Frankfurt am Main, Dezember 2014 – Beinahe selbstverständlich genießen wir hierzulande Trinkwasser aus der Leitung in besonderer Reinheit. Dafür sorgt die Trinkwasserverordnung, die Grenzwerte und Bestimmungen für seine Inhaltsstoffe festlegt. Die Wasserversorger und auch die Gesundheitsämter gewährleisten durch sorgfältige Prüfungen und strenge Kontrollen die Einhaltung dieser Grenzen. Damit wir unser Trinkwasser auch künftig stets ohne Bedenken trinken können, ist es entscheidend, Schadstoffe erst gar nicht in den Wasserkreislauf einzubringen. Das Forum Trinkwasser zeigt auf, wie jeder Einzelne dabei helfen kann, die hohe Qualität unseres Wassers langfristig zu erhalten.
Was ich tun kann?Es sind alltägliche Situationen, in denen jeder dazu beitragen kann, dass unsere Wasserressourcen nicht unnötig belastet werden. „Unverbrauchte Medikamente gehören nicht in die Toilette oder den Abfluss. Werden sie weggespült, können Rückstände über kurz oder lang in den natürlichen Wasserkreislauf gelangen. Sie sollten deshalb im Restmüll entsorgt werden“, appelliert Dr. Ingrid Chorus, Leiterin der Abteilung Trinkwasserhygiene im Umweltbundesamt. Dabei sollten die Medikamente nicht sichtbar und beispielsweise für Kinder zugänglich in die Mülltonne gelegt, sondern etwa in Zeitungspapier verpackt und „versteckt“ werden. „Eine weitere Möglichkeit ist die Abgabe bei Schadstoffsammelstellen. Auch manche Apotheken nehmen alte oder unverbrauchte Arzneimittel zurück“, so Chorus.

Zwar wird in Deutschland zur Trinkwassergewinnung meist Grundwasser aus tieferen Schichten oder gut geschützten Talsperren genutzt. Dort wo zur Trinkwassergewinnung aber nur Flusswasser beziehungsweise Uferfiltrat zur Verfügung steht, wird es technisch sehr gut aufbereitet oder durch den Boden gefiltert – meist auch beides. Auch aufgrund der immer weiter entwickelten Analyseverfahren lassen sich in solchen Fällen anschließend vereinzelt Spuren einiger weniger Arzneimittelstoffe im Trinkwasser nachweisen. Chorus betont: „Für den Menschen ist zwar keine Gesundheitsgefahr erkennbar, aber diese Spuren sind trinkwasserhygienisch unerwünscht: Wirkstoffe gehören einfach nicht ins Trinkwasser.“ Für die Reinheit des Wassers ist die Vermeidung von Belastungen der beste Weg. „Ärzte und Apotheken können dazu beitragen, indem sie Patienten und Kunden auf diese Problematik hinweisen“, ergänzt Chorus.
Putzmittel sparsam dosierenJe mehr, desto besser: Nach diesem Motto handeln viele, wenn es ums Putzen und Waschen geht. Damit alles richtig sauber wird, kommen oft reichlich chemische Hilfsmittel zum Einsatz. Wenn alles glänzt, fließt das Wasser vom Spülbecken oder der Waschmaschine ab – und mit ihm allerlei schädliche Substanzen. Auch diese Stoffe müssen in den Kläranlagen in aufwändigen Verfahren aus dem Wasser entfernt werden, bevor es wieder in die Flüsse eingeleitet wird. „Am besten ist es, Putz- und Waschmittel sparsam zu dosieren und den Wasserkreislauf so gering wie möglich zu belasten. Sind schädliche Stoffe nämlich gar nicht erst vorhanden, ist das der beste Gewässerschutz“, macht Chorus deutlich. Auch auf das Siegel „Blauer Engel“ zu achten, hilft: Er wird vom Umweltbundesamt für umweltfreundliche und ökologisch abbaubare Produkte vergeben. Auf keinen Fall in den Abfluss dürfen Farbreste, Lacke und ätzende Rohrreiniger sowie feste Abfälle wie Zigarettenstummel, Kosmetika oder Textilien.
Schadstoffe im Boden vermeiden„Im eigenen Garten wie auch in der Landwirtschaft sollte möglichst wenig auf Pflanzenschutzmittel oder Dünger zurückgegriffen werden“, rät Chorus. Obwohl die Schichten des Bodens das durchsickernde Wasser reinigen, können bei intensiver Nutzung Reste gut wasserlöslicher Stoffe ins Grundwasser gelangen. „Die geringe Konzentration möglicher Rückstände im aufbereiteten Trinkwasser, die die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung festlegen, ist jedoch gesundheitlich unbedenklich“, erklärt Chorus. Auch beim Einkaufen können wir am Regal im Sinne des Trinkwassers entscheiden: Indem wir zu Bio-Produkten greifen. Denn damit wird der ökologische Anbau unterstützt, der auf viele chemische Hilfsmittel verzichtet, die letztendlich ins Wasser gelangen könnten.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/luvuw1

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http://www.themenportal.de/wellness-ernaehrung/die-reinheit-des-trinkwassers-bewahren-10570

=== Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk (Bild) ===

Trinkwasser wird in aufwändigen Verfahren rein gehalten. Dass dies auch so bleibt, dafür kann jeder Einzelne seinen Teil beitragen.

Shortlink:
http://shortpr.com/u43ev7

Permanentlink:
http://www.themenportal.de/bilder/trinkwasseraufbereitung-im-wasserwerk

Das Forum Trinkwasser e. V. informiert über frisches Trinkwasser in Deutschland auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und steht als kompetenter Ansprechpartner allen Interessierten zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auf der Website www.forum-trinkwasser.de und auf Facebook www.facebook.com/trinkwasser.geniessen. Wer das eigene Trinkverhalten überprüfen möchte und Rat sucht, findet unter www.trinkberater.de das passende Angebot.

Kontakt
Pressebüro des Forum Trinkwasser e.V., c/o :relations Gesellschaft für Kommunikation
Julia Carstens
Postfach 700842
60558 Frankfurt am Main
069 963 652 12
info@forum-trinkwasser.de
www.forum-trinkwasser.de

Nov 17 2014

vosla: Ausgezeichnet als Vorreiter auf dem Gebiet des ökologischen Designs

vosla erhält den Bundespreis „Ecodesign“

vosla: Ausgezeichnet als Vorreiter auf dem Gebiet des ökologischen Designs

Die Preisträger: Martin Enenkel, Markus Winkler, Gerhard Liebscher, Robert Bredereck (v.l.), vosla

Am 14. November haben Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, die vosla GmbH aus Plauen mit dem Bundespreis „Ecodesign“ in der Kategorie „Produkte“ ausgezeichnet. Die Jury hat die LED-Glühfadenlampe „vosLED“ als wegweisend für die Verbindung von Design und Ökologie bewertet. Die vosLED sieht aus wie die klassische Glühlampe von Edison und gibt warmes Licht ab, verbraucht aber nur 10 Prozent der Energie, hat eine lange Lebensdauer und enthält keine Schadstoffe.

Bei der festlichen Preisverleihung in den Lichthöfen des Bundesumweltministeriums in Berlin lobte Prof. em. Günter Horntrich, Mitglied der Jury, die Kombination von Design und Innovation: „Ein Archetypus der Designwelt wurde neu interpretiert. Die vosLED-Glühlampe ist dem Original dank innovativer Technik weit überlegen. Sie liefert charakteristisches Licht, hält 10 Mal länger, kommt ohne Umweltgifte aus und setzt nicht zuletzt ein politisches Statement. Sie kann in klassische Leuchten eingesetzt werden, wodurch eine Neuanschaffung entfällt.“

Der Bundespreis Ecodesign wird seit 2012 jährlich vom Bundesumweltministerium (BMUB) und dem Umweltbundesamt (UBA) in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) vergeben.

Martin Enenkel, der Leiter Marketing und Vertrieb der vosla GmbH, freut sich über die Anerkennung: „Beim Bundespreis Ecodesign werden das Design und die Umweltfreundlichkeit gleichberechtigt bewertet. Hier hat unsere vosLED bei der Jury offensichtlich gepunktet: Der LED-String mit Hunderten Low-Power-Mikro-LEDs kommt dem herkömmlichen Glühfaden der Edinson“schen Glühbirne sehr nahe. Auch das klassische Design der vosLED als Ganzes war sicher mit ausschlaggebend. Und in puncto Energiebedarf, Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit ist sie allen anderen Leuchtmitteln überlegen.“

Gerhard Liebscher, der Geschäftsführer von vosla, sieht, dass seine LED-Glühfadenlampe sich mehr und mehr im Markt durchsetzt: „Die vosLED eignet sich für moderne Lampen ebenso wie für historische (als Retrofit). Vor kurzem hat das „Alte Handelshaus“ in Plauen als erstes Restaurant in Deutschland zu 100 Prozent auf vosLED umgestellt.“

Die vosLED eröffnet den Designern von Lampen vollkommen neue Möglichkeiten; sie haben jetzt die Freiheit, eine Vielfalt von Materialien zu nutzen, denn die vosLED wird im Betriebszustand nicht heiß. Technologie, Bauweise und Design der vosLED bringen eine drastische Einsparung von Material gegenüber aktuell erhältlichen LED-Retrofit-Lösungen mit sich.

Gleichzeitig hat sie ein geringeres Gewicht als vergleichbare Leuchtmittel, die aufgrund ihrer Bauweise mit High-Power-LEDs und großen Kühlkörpern deutlich schwerer sind.

Die vosLED trägt in mehreren Phasen ihres Lebenszyklus zur Entlastung der Umwelt bei. Sie enthält keinerlei Giftstoffe, benötigt kein Aluminium für Kühlkörper und ist als Elektronikartikel über die bekannten Recycling-Wege wiederverwertbar.

Mit circa 25.000 Betriebsstunden leuchtet die vosLED zehnmal länger als die traditionelle Glühbirne. Doch nicht nur die lange Lebensdauer trägt zur Nachhaltigkeit bei, sondern auch die klassischen E27- und E14-Sockel: Es ist nicht nötig, Lampenfassungen zu ändern. Die vosLED wird einfach statt der inzwischen verbotenen, traditionellen Glühlampe eingeschraubt. Kein Kunde muss sich neue Lampen kaufen, wenn er die vosLED verwenden möchte.

Nach der Preisverleihung werden die ausgezeichneten Beiträge in einer Online-Ausstellung auf der Internetseite des Bundespreises sowie in einer Wanderausstellung präsentiert.

Hintergrund: Die Technik im Detail

Herzstück der vosLED ist ein innovativer LED-String mit Hunderten Low-Power-Mikro-LEDs, die wie Perlen auf einer Kette entlang des „Glühfadens“ aufgereiht sind. Die Farbtemperatur von 2.700 K entspricht exakt dem Wert einer traditionellen Glühbirne, das bedeutet: warmes Licht. Der Farbwiedergabeindex Ra von mehr als 90 liegt sehr nah am Maximalwert von 100, der von Glühlampen mit klarem Glaskolben erreicht wird.

Obwohl die vosLED in der 5,5 W Version entsprechend der EU-Richtlinie 2005/32/EG formal den Ersatz für eine 46 W Glühbirne darstellt, ist sie aufgrund ihrer Abstrahlcharakteristik eher mit einer herkömmlichen 60 W Glühbirne vergleichbar. Sie bleibt im Betriebszustand kalt und erreicht eine Lebensdauer von bis zu 25.000 Betriebsstunden.

Zehn Versionen dieses Leuchtmittels mit E14- und E27-Sockel und einer Betriebsspannung von 230 Volt sind erhältlich: jeweils klar und matt in Leistungsstufen zwischen 1 und 5,5 Watt.

Im Frühjahr 2014 erhielt vosla für die vosLED mit dem transparenten Ring den „Red Dot Design Award“ als „Best of the Best“.

Über vosla

Die vosla GmbH entwickelt und produziert innovative Lichtlösungen „Made in Germany“, die den hohen Ansprüchen der internationalen Automobilhersteller, der Schifffahrt, des Eisenbahn- und Flugverkehrs sowie der Medizintechnik gerecht werden. Mehr als 65 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Halogenlampen bieten dafür die Grundlage. Die technologische Kompetenz und der professionelle Service des Unternehmens garantieren den Kunden Produkte in High-End-Qualität. Das Liefersortiment umfasst unter der Marke NARVA über 500 unterschiedliche Speziallampen und unter der Marke vosla über 100 verschiedene Automotive-Lampen für Kunden in aller Welt.

Neu ist die Produktmarke vosLED, die innovative Lösungen auf der Basis von LED-Technologie anbietet.

Alle Bereiche wie Forschung und Entwicklung, konstruktiver Maschinenbau, Glasbearbeitung, Wendelherstellung, Mischgasherstellung und Farbbeschichtung sind in dem Unternehmen im Plauener Westend vereint. Durch die umfassende Kompetenz in der Produktion und die regionale Nähe zu den Lieferanten (80 Prozent kommen aus einem Umkreis von 150 Kilometern) ist vosla flexibel und somit ein verlässlicher Partner für ihre Kunden.

Die vosla GmbH hat rund 350 Mitarbeiter, darunter 35 Auszubildende und Studenten. Die Produktionskapazität liegt bei über 100 Millionen Leuchtmitteln jährlich.

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