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Apr 26 2018

Notrufsystem bringt Sicherheit für ältere Autos

Interview mit R+V-Expertin Patricia Rehse

Notrufsystem bringt Sicherheit für ältere Autos

Patricia Rehse, Kfz-Beraterin bei der R+V Versicherung

Wiesbaden, 26. April 2018. Seit Ende März müssen in der EU neue Fahrzeugtypen mit dem automatischen Notrufsystem eCall ausgestattet sein. Besitzern aller anderen Autos rät das Infocenter der R+V Versicherung die Nachrüstung mit einem ähnlichen Notrufsystem. Patricia Rehse, Kfz-Beraterin bei R+V, erklärt, warum das Sinn macht.

Frau Rehse, bei einem schweren Unfall setzt eCall (Emergency Call) automatisch einen Notruf ab. Ziel ist es, durch den schnellen Einsatz von Rettungskräften Menschenleben zu retten. Doch bisher gilt diese Pflicht in der Europäischen Union ausschließlich für Fahrzeugmodelle, für die erstmals eine Typengenehmigung beantragt wird. Die meisten Autos werden also weiterhin ohne eCall gebaut und verkauft. Außerdem fahren viele Gebrauchtwagen ohne das System. Was raten Sie diesen Autobesitzern?

Patricia Rehse: Nach Berechnungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) dauert es noch fast zehn Jahre, bis auch nur die Hälfte aller Autos tatsächlich eCall an Bord hat. Deshalb haben sich die deutschen Kfz-Versicherer das EU-Vorhaben zum Vorbild gemacht und unter Federführung des GDV mit dem sogenannten „Unfallmeldedienst“ eine Nachrüstlösung entwickelt. Sie ist schon seit April 2016 auf dem Markt und hat ebenfalls die schnelle Rettung zum Ziel.
Wie funktioniert der Unfallmeldedienst genau?
Patricia Rehse: Kernstück des Unfallmeldedienstes ist der sogenannte Unfallmeldestecker, der einfach in den 12-Volt-Anschluss im Fahrzeug gesteckt wird. Er enthält Sensoren, die eine Kollision und die Schwere des Crashs erkennen. Via Bluetooth werden diese Informationen an die dazugehörige Unfallmelde-App auf dem Smartphone des Fahrers übermittelt. Die App wiederum meldet den Unfall an die Notrufzentrale der Autoversicherer, zusammen mit Informationen zur Schwere des Unfalls, der Position des Wagens und der Fahrtrichtung.

Gleichzeitig versucht die Notrufzentrale, telefonisch Kontakt zum Fahrer aufzubauen, um die Unfallsituation – sofern möglich – weiter zu klären. Je nach Unfallsituation übergibt die Notrufzentrale den Fall an die nächstgelegene Rettungsleitstelle oder organisiert eine Unfall- und Pannenhilfe. Das Ziel ist natürlich, Menschenleben zu retten. Denn im Notfall kommt es mitunter auf jede Minute an. Die EU rechnet damit, dass sich durch solche Notfallsysteme die Zeit zwischen einem Unfall und dem Eintreffen der Rettungskräfte um 40 bis 50 Prozent reduziert, je nach Unfallort. Der Unfallmeldedienst hat übrigens 2017 bei 280 schweren Unfällen schnelle Hilfe organisiert.

Wie groß ist der Aufwand für das Nachrüsten?
Patricia Rehse: Sehr gering! Ein Werkstatt-Besuch ist nicht erforderlich. R+V bietet beispielsweise den Schutzbrief „AutoNotruf“ mit Unfallmeldedienst. Die Kunden erhalten den Unfallmeldestecker nach Vertragsabschluss automatisch per Post. Den brauchen sie nur in den 12-Volt-Anschluss des Fahrzeugs stecken, „AutoNotruf-App“ downloaden, Registrierung durchführen, und schon ist das System startklar. Ab Juli wird die Registrierung übrigens noch einmal schneller gehen.

Warum macht das Nachrüsten aus Ihrer Sicht Sinn?
Patricia Rehse: 2017 haben sich mehr als 2,6 Millionen Verkehrsunfälle auf deutschen Straßen ereignet. Bei über 300.000 davon waren Personen betroffen. Diese Zahlen sind ein gutes Argument dafür, ein Notrufsystem im Auto zu haben. Zudem sind viele Autofahrer im Falle eines Falles überfordert und wissen nicht, wie sie bei einem Unfall oder einer Panne reagieren sollen. Mit dem automatischen Notrufsystem erhalten sie schnelle Hilfe – genau dann, wenn sie diese am dringendsten brauchen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Mrz 22 2018

Heimwerken mit der Kreissäge: Handschuhe erhöhen die Verletzungsgefahr

Interview mit R+V-Experte Torben Thorn

Heimwerken mit der Kreissäge: Handschuhe erhöhen die Verletzungsgefahr

Torben Thorn, Beauftragter für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bei der R+V Versicherung

Wiesbaden, 22. März 2018. Jedes Jahr verletzen sich hunderttausende Heimwerker so schwer, dass sie ärztlich behandelt werden müssen. Häufig sind Kreissägen die Ursache für die Verletzung, so das Infocenter der R+V Versicherung. Torben Thorn, Beauftragter für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bei der R+V Versicherung, erklärt, warum der Umgang mit Kreissägen so gefährlich ist – und wie Heimwerker Unfällen vorbeugen können.

Herr Thorn, viele Heimwerker arbeiten regelmäßig mit Kreissägen. Warum passieren gerade mit dieser Maschine so viele schwere Unfälle?
Torben Thorn: Da gibt es mehrere Gründe. So lassen Heimwerker gerade bei kleinen Arbeiten oft die Sicherheitsvorkehrungen außer Acht und sägen etwa ohne Anschlag oder behalten einfach die normale Kleidung an. Auch Stress spielt eine Rolle: Wer es eilig hat, macht schneller Fehler. Grundsätzlich ist Sorglosigkeit beim Umgang mit Werkzeugen gefährlich – die messerscharfen, rotierenden Zähne der Kreissäge bergen eine hohe Verletzungsgefahr.

Ganz wichtig: Heimwerker sollten vorhandene Schutzeinrichtungen nicht abmontieren, auch wenn das die Arbeit unter Umständen einfacher macht. Dazu gehört auch der Anschlag, der das Werkstück in der Spur hält und verhindert, dass es ausschlägt und den Heimwerker dadurch schwer verletzt.

Was ist aus Ihrer Sicht besonders wichtig im Umgang mit Kreissägen?
Torben Thorn: Heimwerker sollten nur gut ausgerüstet ans Werk gehen, also Arbeitskleidung, Schutzbrille und Gehörschutz tragen, Schmuck und Schal ablegen. Dann kurz die Säge prüfen, etwa ob das Sägeblatt noch in Ordnung ist und zu der geplanten Arbeit passt. Das Wichtigste beim Sägen ist der ausreichende Abstand der Hände zum Sägeblatt – er sollte mindestens 12 Zentimeter betragen. Wenn ein kleineres Stück gesägt werden soll, brauchen Heimwerker ein Hilfsmittel, etwa einen Schiebestock. Notfalls geht aber auch ein anderes Holzstück.

Sie haben bei der Ausrüstung keine Handschuhe erwähnt…
Torben Thorn: Bei vielen Arbeiten in Haus und Garten sind Handschuhe ein wichtiger Schutz. Aber im Umgang mit Kreissägen gilt das gerade nicht – im Gegenteil: Wer beim Sägen Handschuhe trägt, erhöht die Gefahr von Verletzungen. Denn wenn ein Handschuh ins Sägeblatt gerät, reißt der Stoff nicht. Stattdessen zieht die Säge in Sekundenschnelle die ganze Hand nach. Die Folgen sind verheerend.

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Mrz 8 2018

Hilfe unter Freunden: Wer zahlt bei einem Unfall mit dem geliehenen Auto?

R+V-Infocenter: Leihvertrag bringt Klarheit

Hilfe unter Freunden: Wer zahlt bei einem Unfall mit dem geliehenen Auto?

Wiesbaden, 8. März 2018. „Kannst Du mir Dein Auto leihen?“ Die wenigsten Fahrzeugbesitzer schlagen einem guten Freund diese Bitte ab. Doch wenn sie bei einem Unfall auf dem Schaden sitzen bleiben, kann das die Freundschaft auf eine harte Probe stellen. Wer unnötigen Streit vermeiden will, sollte deshalb einen Leihvertrag abschließen, rät das Infocenter der R+V Versicherung.

Crash mit teuren Folgen
Bei einem Unfall mit dem geliehenen Auto zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden am Fahrzeug des Unfallgegners genauso, als wenn der Fahrzeughalter selbst gefahren wäre. Doch dann stuft sie in der Regel den Schadenfreiheitsrabatt zurück. So entstehen dem Autobesitzer Kosten, die bei der Haftpflichtversicherung schnell einige hundert Euro pro Jahr betragen können. „Die Höhe hängt davon ab, welche Rabattstufe der Vertrag hatte und wie weit er zurückgestuft wird“, sagt Karl Walter, Abteilungsdirektor Kfz-Schaden bei der R+V Versicherung. Auch auf die folgenden Jahre wirkt sich die Rückstufung aus.

Hinzu kommt die mögliche Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung. „Ist der Wagen gar nicht kaskoversichert, muss der Halter den Schaden an seinem eigenen Auto komplett selbst bezahlen“, erklärt R+V-Experte Walter.

Leihvertrag bringt Klarheit
Beim Verleihen des Wagens ist es deshalb wichtig, vorher zu klären, wer für mögliche Schäden oder Strafzettel aufkommt – etwa mit einem Leihvertrag. Vorlagen hierfür finden Verbraucher im Internet, zum Beispiel bei den großen Automobilclubs. Damit es nicht zum Streit kommt, ist sinnvoll, dort auch Vorschäden wie Dellen oder Schrammen aufzulisten.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Wer bei seiner Autoversicherung als alleiniger Fahrer eingetragen ist, sollte sein Auto besser nicht verleihen. Bei einem Unfall kann die Versicherung den Vertrag umstellen und die zusätzlichen Beiträge nachfordern – auch Vertragsstrafen oder Leistungskürzungen sind möglich.
– Autobesitzer sollten sichergehen, dass der Fahrer einen gültigen Führerschein hat. Falls nicht, muss die Kaskoversicherung bei einem Unfall nicht zahlen. Für Haftpflichtschäden kommt die Versicherung zwar in der Regel trotzdem auf, kann aber vom Fahrer und vom Versicherten einen Teil der Aufwendungen zurückfordern oder sogar eine Strafanzeige stellen.
– Ist das Auto noch verkehrssicher? Ein Blick auf die TÜV-Plakette zeigt, ob die Hauptuntersuchung noch gültig ist.

Wann zahlt welche Versicherung?
Die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt bei berechtigten Schadenersatzansprüchen Dritter. Sie deckt Personen-, Sach- und Vermögensschaden ab.

Die Kfz-Kaskoversicherung erstattet die Schäden am eigenen Auto. Der Umfang hängt davon ab, ob es sich um eine Teilkasko- oder eine Vollkaskoversicherung handelt. Durch die Teilkasko ist das Auto beispielsweise bei Diebstahl, Brand, Explosion und Glasbruch versichert. Die Vollkasko ersetzt darüber hinaus Schäden durch selbst verschuldete Unfälle und mutwillige Beschädigung.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Feb 6 2018

Totalschaden auf dem Weg zur Arbeit

Staat beteiligt sich teilweise an Kosten

Morgendliche Staus auf dem Weg zur Arbeit, Termindruck oder Nebel in den frühen Morgenstunden, wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, ist immer einem Risiko ausgesetzt. Schneller als man denkt ist man in einen Unfall verwickelt. Von 2,5 Mio. Autounfällen im Jahr passieren 10 Prozent auf dem Weg zur Arbeit. Soweit die Zahl der gemeldeten Wegeunfälle, die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Ist ein anderer Verkehrsteilnehmer schuld, so wird der eigene Schaden ersetzt. Trägt man aber selbst die Schuld am Unfall und liegt am eigenen Fahrzeug ein Totalschaden vor, dann ist das ein privater Super-GAU. Die Versicherung zahlt nicht und ein neues Fahrzeug muss angeschafft werden. „Viele Berufspendler wissen nicht, dass sie in diesem Fall Steuererleichterungen erhalten können“, erklärt Gudrun Steinbach, Vorstand der Lohi.

Alle Kosten, die im Zusammenhang mit einem Schaden auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte entstehen, können Arbeitnehmer in der Einkommensteuererklärung als Werbungskosten absetzen. Kann das Fahrzeug repariert werden, so werden die Rechnung der Werkstatt und sonstige Rechnungen im Zusammenhang mit dem Unfall einfach addiert, in die Steuerformulare eingetragen und führen so zur einer Reduktion der persönlichen Steuerlast.

Kompliziert wird es, wenn das eigene Auto einen Totalschaden erleidet und eine Reparatur nicht mehr machbar oder rentabel ist. Denn weder der Anschaffungspreis des neuen KFZ, noch die Differenz zwischen dem tatsächlichen Wiederbeschaffungswert vor und nach dem Unfall bei dem Schrottfahrzeug werden in der Steuererklärung berücksichtigt. Die Steuererleichterung richtet sich nach den Richtlinien der AfaA (Abschreibung für außergewöhnliche Abnutzung).

Alter des Autos entscheidet

Der Schlüssel für einen Steuervorteil liegt im Alter des KFZ. Um die Höhe der Werbungskosten zu bestimmen, wird der Verkaufserlös oder Schrottwert des Fahrzeugs vom fiktiven Restbuchwert zum Zeitpunkt des Unfalls abgezogen. Der fiktive Restbuchwert ergibt sich, indem die Abschreibung für die Zeit zwischen Anschaffung des Neuwagens und dem Unfall in gleichen Jahresraten vom Anschaffungspreis abgezogen wird. Für einen PKW liegt der Abschreibungszeitraum zwischen sechs und acht Jahren. Bei einer hohen jährlichen Kilometerleistung kann die geschätzte Nutzungsdauer aber auch niedriger sein. Ist der PKW bereits älter als acht Jahre, so ist der fiktive Restwert gleich null und er gilt als voll abgeschrieben. In diesen Fällen gibt es leider keinen Steuervorteil mehr.

„Ist der Neuwagen hingegen weniger als acht Jahre alt, so kann die Bilanz positiv ausfallen“, betont Gudrun Steinbach. Wichtig ist, dass beim Werbungskostenabzug ein KFZ-Gutachten über den Schaden und ein Unfallbericht, der den Unfall zum Zeitpunkt einer Betriebsfahrt bestätigt, vorliegen. Ebenfalls sollte die Geltendmachung im Unfalljahr erfolgen und nicht im Folgejahr, auch wenn der Unfall zum Beispiel Ende Dezember passiert.

Steuerlicher Abzug bei Gebrauchtwagen

Wurde kein Neuwagen, sondern ein bereits gebrauchtes Fahrzeug oder ein Jahreswagen angeschafft, so wird die geschätzte Nutzungsdauer individuell festgelegt. Diese hängt stark vom Alter des Fahrzeugs sowie seinem Zustand ab und liegt in der Regel zwischen drei und fünf Jahren. Bei einem Jahreswagen kann sie bis zu sieben Jahren betragen. Anhand des individuellen Abschreibungszeitraums wird nun genauso wie bei Neuwagen der fiktive Restbuchwert berechnet.

Kommt es also vor Ablauf der geschätzten Nutzungsdauer zu einem Totalschaden des Autos, so bleibt ein Teil des Anschaffungspreises als Restbuchwert übrig. Dieser ergibt abzüglich eines Verkaufserlöses bzw. des Schrottwerts den Steuervorteil des Unfallautos. „Bei einem Überschreiten der Werbungskostenpauschale führt das dann meistens zu einer Steuerrückerstattung“, resümiert die Steuerexpertin.

Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Jan 23 2018

Schaden am Auto auf dem Weg zur Arbeit absetzbar

– Autounfall, Steinschlag und Parkschaden sind bei betrieblichen Fahrten Werbungskosten

Wintereinbrüche über Nacht und Glatteis am Morgen überraschen viele Autofahrer. Schnell kracht es bei solch schwierigen Verkehrsverhältnissen auf der Straße. Passiert ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit, so können die Kosten, die dadurch entstehen, bei einer nichtselbständigen Tätigkeit als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Schnell wird so die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro überschritten.

Selbstbehalt absetzbar
Selbst wenn der Schaden von einer Kaskoversicherung übernommen wird, so bleibt vielen Versicherungsnehmern ein Selbstbehalt. Ob Selbstbehalt, Kosten für ein Sachverständigen-Gutachten, Abschleppdienst, Leihwagen, die Reparatur des Fahrzeugs, die Gebühren für einen Rechtsanwalt und das Gericht sowie der Ersatz für durch den Unfall beschädigtes, mitgeführtes Gepäck im Auto, all das kann als Werbungskosten in der Anlage N aufgeführt werden, sofern die Kosten nicht durch Dritte übernommen wurden. Dies ist dann der Fall, wenn ein anderer an dem Unfall alleine und eindeutig schuld ist. Hier muss seine KFZ-Haftpflicht den Schaden übernehmen.

Unfall, Steinschlag und Parkschaden
Trägt der Fahrer selbst die Schuld oder z. B. wegen überhöhter Geschwindigkeit eine Mitschuld am Unfall, so wird seine Versicherung zwar erstmal die Rechnungen begleichen, aber die Beträge später wieder zurückfordern und eine Höherstufung vornehmen. Daher ist es manchmal günstiger, den Schaden aus eigener Tasche zu begleichen, als eine schlechtere Einstufung über Jahre bei der eigenen Kaskoversicherung in Kauf zu nehmen. Das Gute dabei ist, dass diese Kosten von der Steuer abgesetzt werden können.

„Entscheidend ist allerdings, dass sich der Unfall oder Steinschlag auf dem Arbeitsweg, also zwischen der Wohnstätte und der Arbeitsstätte – direkt und ohne Umwege – oder bei einer sonstigen beruflich veranlassten Fahrt ereignet hat“, so Gudrun Steinbach aus dem Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. (Lohi). Wird auf dem Heimweg von der Arbeit beispielsweise noch ein Supermarkt oder Friseur in einem Umweg aufgesucht, dann gilt der Steuerabzug nicht. Wird der Mitfahrer einer Fahrgemeinschaft hingegen noch nach Hause gebracht, dann ist das steuerlich betrachtet in Ordnung. Sogar, wenn beim Einparken auf dem Weg zum Dienst ein Schaden verursacht wird oder das geparkte Auto während der Arbeitszeit angefahren wurde, so sind die Kosten in der Einkommensteuer ansetzbar.

Werbungskosten ohne Reparatur
Falls das Auto nicht repariert wird, können immer noch Werbungskosten im Veranlagungsjahr des Schadens angesetzt werden. Oftmals wird bei Bagatellschäden von einer Reparatur abgesehen, das Fahrzeug verliert jedoch an Wert. Anstatt der Reparaturkosten kann unter Umständen die Wertminderung, ganz oder teilweise, im Rahmen nach einer AfaA (Absetzung für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung) geltend gemacht werden. Voraussetzung hierfür ist aber, dass die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer noch nicht abgelaufen ist und die Wertminderung und der Restwert des Fahrzeugs nachgewiesen wird.

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Jan 17 2018

Warm, aber gefährlich: Winterjacke beim Autofahren erhöht Verletzungsgefahr

R+V-Infocenter: Dicke Jacken vor der Autofahrt ausziehen

Warm, aber gefährlich: Winterjacke beim Autofahren erhöht Verletzungsgefahr

Wiesbaden, 17. Januar 2018. Bei eiskalten Temperaturen ans Steuer setzen: Da lassen viele Autofahrer einfach ihre dick gefütterte Winterjacke an. So frieren sie nicht – aber die Verletzungsgefahr bei einem Unfall steigt, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Funktion des Sicherheitsgurts eingeschränkt
Der Grund: Dicke Daunenjacken können die lebensrettende Funktion des Sicherheitsgurts einschränken. „Der Gurt liegt durch den dicken Stoff nicht richtig am Körper an. Er wirkt zunächst auf die Kleidung und erst danach auf den Körper. Dadurch wird der Körper bei einem Unfall später abgebremst – die Verletzungen können schwerer ausfallen“, sagt Karl Walter, Kfz-Experte beim R+V-Infocenter. Zudem ist der Stoff der Jacken oft sehr glatt, der Gurt kann verrutschen.

Der Experte rät deshalb, dicke Jacken vor der Autofahrt auszuziehen. „Das gilt für Erwachsene ebenso wie für Kinder im Kindersitz.“ Wem das zu kalt ist, kann auf Fleecejacken oder andere dünnere Modelle ausweichen.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters
– Eine dicke Jacke schränkt auch die Bewegungsfreiheit des Fahrers ein – und damit unter Umständen auch die Reaktionsschnelligkeit.
– Absolut tabu ist, die Jacke während der Fahrt auszuziehen und sich dafür abzuschnallen. Besser ist es, kurz anzuhalten.
– Autofahrer sollten auch auf dick gefütterte Winterhandschuhe und Fäustlinge verzichten. Eine Alternative sind dünne Lederhandschuhe.

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Jan 16 2018

Rettung ausgeschlagener Zähne

Tipps für Notsituationen – Dr. Thomas Schulte, Autor

Rettung ausgeschlagener Zähne

Rettung ausgeschlagener Zähne – Zahnärzte Behrendt und Partner

Ausgeschlagene Zähne sind gar nicht so selten, häufig durch Sportunfälle. Was tut man in so einer Situation?

„Die Idee ist, den Zahn so schnell wie möglich wieder in den Mund zu bekommen“, sagt Dr. Axel Tibor Görlich, Zahnarzt in der Praxis Wolfgang Behrendt, Berlin/Wittstock. Solche Situationen kommen in einer normalen Zahnarztpraxis mehrfach im Jahr vor. Bei einem Unfall: Suchen Sie zuerst den Zahn. Hebe Sie in vorsichtig auf und berühre nur die glänzende Krone und nicht die blutige Wurzel, so die Tipps des Referenten Dr. Görlich. „Legen Sie es nicht in Ihre Handtasche oder in Ihre Tasche“, laut Dr. Axel Tibor Görlich. Erwachsene und Kinder, die alt genug sind, um nicht versehentlich einen Zahn zu schlucken – können es in ihre Wange stecken.

Abspülen vermeiden

Spülen Sie Schmutz mit Milch, Kochsalzlösung oder Wasser ab. Berühren oder schrubben Sie die Wurzel nicht und lassen Sie keine fleischigen Teile übrig. Dann sofort zum Zahnarzt, der den sauberen Zahn so bald wie möglich einsetzen wird, um den parodontalen Bändern, Nerven und Blutzufuhr die beste Chance zu geben, sich zu heilen und wieder zu befestigen. „Wenn es an der richtigen Stelle ist, sollte die Person normalerweise ihre Zähne zusammenbeißen können“, sagt Dr. Axel Tibor Görlich.

Nicht austrocken lassen

Lassen Sie vor allem den Zahn nicht austrocknen. Ein Zahn, der in der richtigen Flüssigkeit aufbewahrt wird, kann bis zu einer Stunde später erfolgreich neu gepflanzt werden, aber ein ausgetrockneter Zahn hat nur eine geringe Überlebenschance. Der beste Weg, um einen Zahn zu retten, ist es in den Mund zu halten, nichts mehr und nichts weniger rät Dr. Axel Görlich, Zahnarzt in Berlin. Wenn der Patient so handelt hat er gute Chancen den Zahn zu retten.

Zahnärzte Behrendt und Partner haben ihre Praxen in Berlin und Wittstock. Mit erfahrenen Zahnärzten und dem engagierten Praxisteam bieten Zahnärzte Behrendt und Partner eine Rundum-Zahnversorgung von kostenfreien Regelleistungen über Prophylaxe bis hin zu kompletten Zahnsanierungen inklusive Implantaten und Prothetik. Ziel ihrer Arbeit ist, gemeinsam die jeweils beste Lösung für individuellen Zahnprobleme zu finden. Zahnärzte Behrendt und Partner legen größten Wert auf eine stressfreie Behandlung, höchste Präzision und ästhetische Ergebnisse zählen zur Selbstverständlichkeit. Weitere Informationen unter: http://zahnpraxis-berlin.de

Kontakt
Zahnärzte Behrendt und Partner
Wolfgang Behrendt
Perleberger Str. 3
10559 Berlin
030/ 398 780 75
030/ 398 784 71
info@zahnpraxis-berlin.de
http://zahnpraxis-berlin.de

Jan 2 2018

Berliner Tageszeitung: Danke Polizei und Feuerwehr – Überblick zu Silvesterfeiern 2017/2018

Berliner Tageszeitung: Danke Polizei und Feuerwehr - Überblick zu Silvesterfeiern 2017/2018

Danke Polizei und Feuerwehr – Überblick zu Silvesterfeiern

Im Bundesland Brandenburg sind in der Neujahrsnacht zwei Männer durch explodierende Böller getötet worden. Ein Mann (35) wurde am späten Sonntagabend im Landkreis Märkisch-Oderland getötet, nachdem er bei einer Silvesterparty einen Böller gezündet hatte und dieser vor seinem Körper explodiert war. Trotz sofortiger Erster Hilfe erlag der Mann noch vor Ort seinen schweren Verletzungen, wie ein Sprecher sagte. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark starb gegen 0.40 Uhr außerdem ein junger Mann (19), dessen Böller direkt vor seinem Gesicht explodierte. Er wollte nach Polizeiangaben bei einer Feier ein selbstgebautes Feuerwerk zünden.

In Berlin verließen die Feierlichkeiten beinahe friedlich, aller wurden im Bereich der Berliner Straßen: Potsdamer Straße/Pallasstraße in Berlin-Schöneberg Polizisten gegen Mitternacht „aus größeren Gruppen heraus“ mit Pyrotechnik und Flaschen beworfen. Dabei wurde eine 16-Jährige vorübergehend festgenommen, bei ihr fand die Polizei überdies 44 illegale Böller. Ein weiterer Tatverdächtiger wurde festgenommen, nachdem ein Streifenwagen mit einem Böller beworfen worden war, der eine Loch in die Heckscheibe sprengte. Der 22-Jährige hatte laut Berliner Polizei Marihuana und Kokain bei sich, außerdem ein Messer. Mehrere Polizeibeamte wurden durch Böllerwürfe leicht verletzt.
Im Berliner Unfallkrankenhaus (UKB) gab es laut Klinik-Angaben in der Silvesternacht fünf Amputationen nach Böller-Explosionen. Am schlimmsten traf es einen Mann, dem drei Finger amputiert werden mussten. Insgesamt erlitten 21 Menschen Verletzungen, elf Menschen hatten Hörschäden durch ein Knalltrauma. Kinder waren glücklicherweise nicht darunter.

Der schwerwiegendste Feuerwehreinsatz war in Berlin-Neukölln. Dort brach in einem Mehrfamilienhaus an der Karl-Marx-Straße im Parterre und ersten Stock ein Brand aus. Das Feuer hatte aus noch ungeklärten Gründen in einem Musikgeschäft im Untergeschoss begonnen – drei Menschen wurden dabei leicht verletzt.

Ein 14-jähriges Mädchen erlitt im thüringischen Triptis durch einen explodierenden Böller schwerste Augenverletzungen. Der Feuerwerkskörper war in der Silvesternacht von einer unbekannten Person in die Menschengruppe geworfen worden, in der das Mädchen stand.

Bei einem Feuer im westfälischen Selm wurde eine vierköpfige Familie verletzt. Vermutlich sei eine Silvesterrakete durch das geöffnete Fenster ins Schlafzimmer der Leute geflogen und habe den Brand verursacht. Das Haus wurde durch das Feuer so stark beschädigt, dass es zunächst nicht mehr bewohnbar ist. Die Polizei ermittelt intensiv und untersucht, ob es sich um Vorsatz handelt.

In Weiden in der Oberpfalz wurden bei einer Verpuffung beim Silvester-Fondue mehrere Menschen verletzt – zwei von ihnen schwer. Eine 50-Jährige und ein 22-Jähriger erlitten schwere Verbrennungen und wurden mit Rettungshubschraubern in Kliniken nach München und Nürnberg geflogen, wie BERLINER TAGESZEITUNG aktuell erfuhr.

Die Polizei meldete einzelne sexuelle Übergriffe und Festnahmen in Leipzig, verursacht offenbar durch Personen mit Migrationshintergrund. Im Szeneviertel Leipzig-Connewitz sind die Silvesterfeiern zudem aus dem Ruder gelaufen. Erst brannten Mülltonnen, dann kamen Wasserwerfer. Diese wurden attackiert. Mehrere Menschen wurden vorübergehend festgenommen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort um die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen. Der Einsatz des Wasserwerfers zeugt von einer äußerst sinnvollen Null-Toleranz Politik der Polizeiführung, welche mit dieser Erfolg hatte.

In Bremen beschossen etwa 50 Randalierer am Bahnhofsvorplatz Bahnmitarbeiter und Polizisten mit Raketen. Wie BERLINER TAGESZEITUNG von der Polizei erfuhr, wurde dabei ein Beamter am Bein verletzt.

Zwei Jahre nach den katastrophalen Übergriffen haben in der Kölner Innenstadt viele tausend Menschen friedlich den Jahreswechsel gefeiert. Auf dem Roncalliplatz am Kölner Dom zählte die Polizei rund 10.000 Menschen, die das Bühnenprogramm in einer eigens eingerichteten Sicherheitszone verfolgten. Bald nach Mitternacht löste sich die Menschenmenge wegen starker Regenböen auf. In ganz NRW waren am Silvesterabend 5.700 der landesweit 40.000 Polizisten im Einsatz.

Am Jahreswechsel von 2015 auf 2016 waren in Köln zahlreiche Frauen von Männergruppen sexuell bedrängt und bestohlen worden. Unter den Beschuldigten waren viele Nordafrikaner und Flüchtlinge.

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Dez 11 2017

Ansprüche nach einem Verkehrsunfall – Schadensregulierung

Unverschuldet an einem Unfall beteiligt und die Versicherung zahlt nicht? Jetzt schnelle & professionelle Hilfe aus dem Internet!

Ansprüche nach einem Verkehrsunfall - Schadensregulierung

Welche Ansprüche stehen Ihnen nach einem Verkehrsunfall zu? Unfall einfach online melden!

Die Rechtsanwaltskanzlei Kotz aus Kreuztal bei Siegen bietet jetzt einen neuen Service an. Die Dienstleistung bezieht sich auf die Schadenregulierung, die sich aus einer Verwicklung in einen nicht selbst verschuldeten Unfall ergibt. Sie finden den Service unter: https://www.unfall-ansprueche.de/

Jeden Tag passieren unzählige Verkehrsunfälle

Immer wieder passiert es im Alltag, dass Personen unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden. Der erste Eindruck eines jedes Laien im Rechtsgebiet ist es, dass er komplett abgesichert ist und alle eigenen Ansprüche, die aus dem eigenen Schaden – resultieren aus dem Unfall – entstehen, von der gegnerischen Versicherung beglichen werden. Leider ist dies im Alltag oftmals nur reine und positiv gedachte Theorie. In der Praxis ist es immer wieder so, dass Versicherung sich aus ihrer Verpflichtung der Schadenregulierung größtmöglich herauszuziehen versuchen. Hier werden Laien, die unverschuldet in einen Unfall verwickelt sind, aufgrund ihrer Unwissenheit der Rechtslage und nicht selten auch vor dem Respekt der Gegenüberstellung mit einem großen Versicherungskonzern, gezielt um die ihnen zustehenden Ansprüche gebracht. Das muss aber nicht hingenommen werden, denn die Kanzlei Kotz hat sich nun genau dieser Thematik angenommen und bietet hier gezielt rechtliche Begleitung.

Unverschuldete Beteiligung an einem Unfall

Wer unverschuldet in einen Unfall verwickelt ist, kann sich längst nicht mehr sicher sein, dass alle eigenen Ansprüche gegenüber dem Unfallgegner lückenlos beglichen werden. Als unverschuldeter Unfallbeteiligter hat man oftmals viel Aufwand mit der Schadenregulierung und deren Durchsetzung gegenüber der gegnerischen Versicherung. Der gegnerischen Versicherung gegenüber alle eigenen Ansprüche geltend zu machen, ist für einen Laien des Rechts oftmals eine fast unlösbare Aufgabe. Die Kanzlei Kotz mit ihrem Fachanwalt für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht kann hier weiter helfen, um die Ansprüche auch wirklich konsequent umzusetzen. Niemand sollte auf zustehende Ansprüche als unverschuldet Beteiligter an einem Unfall verzichten, weil die gegnerische Versicherung Probleme bereitet und Leistungen verweigert.

Der Vorteil bei der Nutzung der Unterstützung durch die Kanzlei Kotz liegt darin, dass Anspruchsberechtigte hier gezielte Hilfe zur Durchsetzung ihrer Ansprüche bekommen. Dazu haben sie selbst keinen Aufwand mehr bei den Auseinandersetzungen mit der Versicherung und sämtliche Hilfeleistungen erfolgen zuverlässig aus einer Hand.

Die unkomplizierte Abwicklung

Die Abwicklung in der Kanzlei zur Durchsetzung der eigenen Ansprüche ist sehr einfach. Anspruchsberechtigte senden zunächst in kurzer Fassung eine Unfallmeldung an die Kanzlei Kotz. Ist der Anspruchsberechtigte unverschuldet in den Unfall verwickelt, bekommt er innerhalb von 24 Stunden eine sowohl kostenlose, wie auch unverbindliche Ersteinschätzung der rechtlichen Situation übermittelt. Enthalten sind hierin auch die zustehenden Ansprüche, denn diese verschweigen Versicherungen gern gegenüber Anspruchsberechtigten und verweigern sie auch häufig ohne Begründung.

Nun kann ein Anspruchsberechtigter die Kanzlei Kotz bei Bedarf mit der Regulierung beauftragen. Dies umfasst die komplette Korrespondenz mit der gegnerischen Versicherung, gegebenenfalls aber auch die Beauftragung eines Gutachters oder andere notwendige Maßnahmen zur Durchsetzung des eigenen Rechts. Diese gesamten Leistungen sind für den Anspruchsberechtigten natürlich kostenlos, da bei der unverschuldeten Beteiligung an einem Unfall diese Kosten die gegnerische Versicherung tragen muss.

Auch für Unfallverursacher kann die neue Dienstleistung sehr hilfreich sein

Grundsätzlich übernimmt bei einem verschuldeten Unfall immer die eigene Versicherung die Schadenregulierung. Dennoch kann es auch für Unfallverursacher von Vorteil sein, die neu angebotene Dienstleitung der Rechtsanwälte Kotz in Anspruch zu nehmen. Hier erhält der Unfallverursacher eine Einschätzung zur gesamten Rechtssituation im speziellen Fall. Möglicherweise besteht beispielsweise eine Mithaftung des Unfallgegners, also des vermeintlich unverschuldet Beteiligten, die sich aus der Betriebsgefahr des Fahrzeugs ergibt.

Auch Schadenfälle im Ausland können die Serviceleistung der Kanzlei Kotz notwendig machen

Ist ein Unfall im Ausland passiert, an dem man selbst unverschuldet beteiligt war, kann sich die Rechtslage als noch deutlich komplizierter erweisen als bei einem im Inland entstandenen Unfall. Die Rechtslage weicht, je nach Aufenthaltsland, stark von der deutschen Rechtsprechung ab und die eigenen Ansprüche durchzusetzen fällt dann noch einmal deutlich schwerer. Um auf die Ansprüche nicht komplett verzichten zu müssen, ist es jetzt empfehlenswert, die Hilfe der Rechtsanwaltskanzlei Kotz in Anspruch zu nehmen. Unser Experte als Fachanwalt für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht ist dann der richtige Ansprechpartner für die rechtliche Begleitung bei der Durchsetzung der eigenen Ansprüche. Laden Sie jetzt dazu auch hier kostenlos das Merkblatt: „Unfall im Ausland“ herunter.

Verzichten Sie keinesfalls aus rechtlicher Unwissenheit oder aufgrund einer großen Versicherungsgesellschaft als Gegner auf Ihre Ansprüche bei einer unverschuldeten Beteiligung an einem Unfall! Setzen Sie in jedem Fall Ihr Recht durch und tun Sie dies mit fachanwaltlicher Begleitung und der Sicherheit, dass auch gegen den Großkonzern Versicherung Ihre Rechte mit der richtigen Unterstürzung durchsetzbar sind.

Verzichten Sie keinesfalls auf Ihre Ansprüche! Melden Sie Ihren Unfall einfach kurz und schnell um kostenlos weitere Informationen zu erhalten: https://www.unfall-ansprueche.de/unfall-melden/

Fachanwälte für Arbeitsrecht, Verkehrsrecht und Versicherungsrecht in Kreuztal bei Siegen.

Kontakt
Rechtsanwälte Kotz GbR
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57223 Kreuztal
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Dez 7 2017

Weihnachtsschmuck im Auto nur mit Einschränkungen erlaubt

Deko darf Insassen und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden

Weihnachtsschmuck im Auto nur mit Einschränkungen erlaubt

Blinkende LED-Weihnachtsbäume, Nikolaus-Anhänger oder Schneeflocken-Fensterbilder: In der Vorweihnachtszeit stapeln sich in den Geschäften die unterschiedlichsten Dekorationsartikel – auch für das Auto. Doch was ist dort als Schmuck erlaubt? Das Infocenter der R+V Versicherung zeigt, was geht – und was auf keinen Fall.

Auf gute Sicht achten
Grundsätzlich gilt: Autofahrer dürfen ihren Wagen schmücken, solange sie dadurch die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden. „Die Sicherheit ist der wichtigste Aspekt bei der Weihnachtsdekoration, egal ob innen oder außen“, sagt Karl Walter, Kfz-Experte beim R+V-Infocenter. Dazu gehört beispielsweise ein freies Sichtfeld für den Fahrer. „Darauf sollten Autofahrer unbedingt achten, wenn sie etwas aufstellen, aufhängen oder aufkleben“, sagt Walter. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Verwarngeld von 10 Euro rechnen.

Zudem müssen Dekorationsartikel im Auto gut gesichert sein. „Für sie gelten die gleichen Regeln wie für klassische Ladung“, so R+V-Experte Walter. Bei einem Brems- oder Ausweichmanöver dürfen Plastiktannenbaum, Engel oder Christbaumkugeln nicht als Geschoss im Fahrzeug umherfliegen. Ansonsten droht ein Verwarngeld von 35 Euro.

Zusätzliche Beleuchtung meistens verboten
Streng sind die Regelungen bei zusätzlichen Leuchten wie blinkende Weihnachtssterne oder Lichterketten. „In der Regel sind sie unzulässig“, sagt Karl Walter. Bei Dekorationen an der Außenseite kommt es vor allem darauf an, dass sie sicher angebracht ist. Wenn sich ein Teil löst und einen Unfall verursacht, haftet unter Umständen der Fahrer. Deshalb sollten Autofahrer hohe Geschwindigkeiten mit geschmückten Fahrzeugen lieber vermeiden. Vorsicht auch bei Überzügen für die Außenspiegel: Sie können die Seitenblinker verdecken. „Scheinwerfer, Kennzeichen und Blinker müssen immer frei bleiben“, so R+V-Experte Walter. Unkritisch sind hingegen Aufkleber auf der Karosserie und bunt lackierte Radkappen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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