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Jan 11 2019

Kyocera nimmt an Projekt teil, bei dem selbstfahrende Busse der East Japan Railway Company getestet werden

Insgesamt sieben Unternehmen werden autonome Bustechnologien für den öffentlichen Verkehr testen

Kyocera nimmt an Projekt teil, bei dem selbstfahrende Busse der East Japan Railway Company getestet werden

Experimenteller selbstfahrender Bus (Für Notfälle ist während der Testfahrten ein Fahrer anwesend)

Kyoto/Neuss, 11. Januar 2019. Kyocera verkündete die Teilnahme an einem Projekt des „Mobility Innovation Consortium“, das einen selbstfahrenden Bus testet. Die Organisation, die autonomes Fahren fördert, wird von der East Japan Railway Company (JR East) angeführt. An dem Testprojekt sind zudem die Unternehmen Advanced Smart Mobility Co. Ltd., Aichi Steel Corporation, SoftBank Corp., Nippon Signal Co. Ltd. und NEC Corporation beteiligt.

Das Ziel des Projekts, das zwischen Dezember 2018 und März 2019 stattfindet, ist die Beurteilung selbstfahrender Technologien im öffentlichen Busverkehr, einschließlich eines Spurassistenten, einer Geschwindigkeitskontrolle, einer Einparkhilfe und wechselnder Routentests auf den Linien der JR East“s Bus Rapid Transit (BRT). Kyocera wird die Installation und die Instandhaltung von Geräten am Straßenrand für die Kommunikation von Fahrzeug mit Infrastruktur unterstützen. Durch mehrere BRT Experimente möchten die Unternehmen Technologiefragen identifizieren und lösen, die sich derzeit noch der Vermarktung des autonomen Bustransports entgegenstellen. Das Projekt hat sich das Ziel gesetzt, die Technologien auszuwerten, sodass während dieser Testphase keine öffentlichen Fahrten stattfinden.

Projektübersicht
Die Versuche werden mit speziell modifizierten Bussen ausgeführt, die von Advanced Smart Mobility bereitgestellt werden. Folgende Technologien werden bewertet:

1. Spurassistent und Geschwindigkeitskontrolle
Hochsensitive magnetische Impedanz Sensoren am Bus lesen die Informationen der an den BRT Linien befestigten magnetischen Markern ab, um die genaue Position des Fahrzeuges zu bestimmen. Die Versuche sollen den lückenlosen Betrieb der Spur- und Geschwindigkeitskontrolle sicherstellen. Durch die automatische Kontrolle der Bremsen und des Gaspedals des Fahrzeuges bewertet der Test den typischen Betriebsablauf mit Geschwindigkeiten von 40 km/h oder niedriger und Stopps an den dafür vorgesehenen Punkten.

2. Ankopplungspräzision
Beim Testen des Anhaltens werden magnetische Marker verwendet, die Informationen senden, um den Bus automatisch anzuhalten, sobald er die Standfläche der BRT Station erreicht.

3. Mögliche Identifizierung eines alternativen Weges bei engen Straßen
Durch Funkverkehr zwischen Bus und Standorterkennungssystemen wird der Test die Möglichkeit des Busses überprüfen, eine alternative BRT Straße zu befahren, sollte sich ein weiteres Fahrzeug von der gegenüberliegenden Seite nähern und die Straßenbreite nur für ein Fahrzeug ausreichen.

4. Andere Experimente
Zusätzlich zu den oben aufgelisteten Prüfungen werden die Unternehmen Tests zur Standorterkennung unter Anwendung von GPS durchführen, um Navigations- und Distanzmessungssysteme zu überprüfen.

Standort und Zeitraum
Standort: Ofunato Linie an der BRT Takekoma Station (Rikuzen Takata Stadt, Iwate Präfektur)
Zeitraum: 12. Dezember 2018 – 8. März 2019
(Der Zeitraum beinhaltet den Zeitaufwand für die Gerätemontage und -demontage.)
(Versuche werden auf den BRT Straßen ausgeführt. Die Fahrer werden während der Testphase alternative öffentliche Straßen benutzen.)

Aufgaben der einzelnen Unternehmen
East Japan Railway Company:
– Hauptverantwortlicher für die Tests
– Instandhaltung der BRT Fahrbahnen

Advanced Smart Mobility Co., Ltd.:
– Leiter der kollaborativen Experimente
– Verantwortlich für autonome Fahrzeuge und Fahrzeugsteuerungssysteme

Aichi Steel Corporation:
– Verantwortlich für die Bereitstellung und Platzierung magnetischer Marker
– Aufgaben im Zusammenhang mit der Instandhaltung und Kontrolle magnetischer Markersysteme

Kyocera Corporation:
– Verantwortlich für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur
– Installation von Geräten am Straßenrand (LTE, ITS)
– Instandhaltung der Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation

SoftBank Corp.:
– Verantwortlich für Multi-GNSS Terminals
– Installation der Multi-GNSS Terminals
– Positionierung von Quasi-Zenit-Satelliten

Nippon Signal Co., Ltd.:
– Verantwortlich für die Installation von Signalverarbeitungssystemen
– Installation von Signalleuchten und Signalkontrollsystemen
– Signalkontrolle und -management

NEC Corporation:
– Verantwortlich für Zielverfolgungseinrichtungen
– Kontrolle des magnetischen Markersystems

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 264 Tochtergesellschaften (31. März 2018) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 75.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Netto-Jahresumsatz von rund 12,04 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 764.000 Euro*).

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Dez 11 2018

Verkehrsanwälte: Unfallopfern steht mehr zu als Schmerzensgeld und Schadensersatz

Verkehrsanwälte: Unfallopfern steht mehr zu als Schmerzensgeld und Schadensersatz

(Mynewsdesk) Komplexer Klärungsbedarf erfordert Engagement versierter Fachleute

Ein gezieltes Reha-Management kann die Genesung und Wiedereingliederung in das Gesellschafts- und Berufsleben von schwerverletzten Unfallopfern deutlich verbessern. Die Kosten werden in der Regel von der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers oder der eigenen Unfallversicherung übernommen. Trotzdem wird diese Möglichkeit immer noch viel zu selten genutzt. Das hat die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein festgestellt. Die Arbeitsgemeinschaft hat einen eigenen Verhaltenskodex („Code of Conduct“) entwickelt, der ein allein an den Interessen des Patienten orientiertes Reha-Management gewährleistet.

Eine Zehntelsekunde kann entscheiden

Es war eine Zehntelsekunde, die das Leben von Niklas X. veränderte. Trotz sofortiger Vollbremsung konnte der 24-Jährige mit seinem Motorrad dem Auto nicht mehr ausweichen, dessen Fahrer ihm die Vorfahrt genommen hat. Frontalcrash, schwerste innere Verletzungen, praktisch alle Knochen gebrochen. „Ich habe wochenlang im Wachkoma gelegen, die Ärzte hatten den Bauch aufgeschnitten“, weiß der junge Mann aus den Berichten seiner Angehörigen. Und doch sollte Niklas nach Ablauf der von den Krankenhäusern festgelegten Regelbehandlungszeit entlassen werden – mit offenen Wunden, unfähig auf eigenen Beinen zu stehen. „Zum Glück hatte ich einen Reha-Manager an meiner Seite, der in Abstimmung mit dem Krankenhaus und der Versicherung die notwendige Behandlung sichergestellt hat“, sagt Niklas erleichtert.

Immer noch kann viel zu selten das Schicksal so glücklich beeinflusst werden, wie im Fall des 24-Jährigen. Der Hintergrund: „Die Krankenhäuser werden nur nach einem genau definierten Regeltarif bezahlt. Dauert die Behandlung länger, sinkt für die Krankenhäuser die Rentabilität, deswegen müssen sie möglichst schnell entlassen“, erläutert Jörg Halm, Prokurist eines Reha-Management-Unternehmens.

Unabhängige Reha-Manager sorgen in solchen Fällen dafür, dass sich Versicherung und Krankenhäuser über eine Fortsetzung der Behandlung verständigen. „Auch die Versicherungen haben ein Interesse daran, die Unfallfolgen für das Opfer so gering wie möglich zu halten“, weiß Frau Dr. Daniela Mielchen Vorstandsmitglied der DAV-Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht aus der Kommunikation mit den Versicherungen. Niklas X. drohte seinerzeit die Berufsunfähigkeit, die durch die richtige und vollständige Behandlung aber vermieden werden konnte. Am Ende hatte die Versicherung zwar mehr für die Behandlung bezahlt, aber sehr viel Geld für die unter Umständen lebenslange Versorgung des Patienten gespart.

Neutrale Spezialisten helfen im Krisenfall

Reha-Manager sind ausgebildete und neutrale Spezialisten, die eine optimale Wiedereingliederung organisieren und ihren Patienten in den Krisenzeiten persönlich zur Seite stehen. Ihren Einsatz und die Rahmenbedingungen für eine optimale Versorgung haben die Verkehrsanwälte im Deutschen Anwaltverein in einem eigens entwickelten „Code of Conduct“ festgeschrieben, der die Rechte der Opfer auch gegenüber den Haftpflichtversicherungen klar definiert.

Anwalt und Reha-Manager kümmern sich aber nicht nur um die richtige und umfassende Behandlung. „Neben der medizinischen Betreuung sind viele weitere Schritte notwendig. Zum Beispiel die Abstimmungen mit dem Arbeitgeber, dem Rentenversicherungsträger, der Berufsgenossenschaft oder anderen Leistungserbringern“, sagt Dr. Daniela Mielchen: „Bei schweren Verletzungen können auch jahrelange Rehabilitationsmaßnahmen notwendig sein oder sogar ein rollstuhlgerechter Umbau der Wohnung.“ Unfallopfer können sich zumeist angesichts ihrer Verletzungen gar nicht um all diese Themen kümmern, Angehörige sind mit der Komplexität häufig völlig überfordert. „Deswegen haben wir mit dem ‚Code of Conduct‘ klar geregelt, dass sich ein Reha-Manager völlig unabhängig beispielsweise von den Interessen der Versicherung allein um die Belange des Opfers kümmern und das Bestmögliche für ihn erreichen kann.“

Nach einem Unfall einen Anwalt mit der Wahrnehmung der Interessen zu beauftragen, dient nicht allein der Klärung der Schuld- und Haftungsfrage. Juristen sind mehr als Ratgeber in Rechtsfragen. Sie übernehmen die gesamte Kommunikation mit den beteiligten Versicherungen und Behörden und halten engen Kontakt zu Ärzten und Krankenhäusern. „Und natürlich kümmern sie sich auch um die Sorgen und Nöte der Angehörigen“, berichtet Dr. Daniela Mielchen aus ihrer eigenen Erfahrung als Verkehrsanwältin.

Anwälte und Reha-Manager arbeiten in der Regel Hand in Hand. Und oft sind es die Anwälte oder Leistungserbringer, die einen Reha-Manager überhaupt erst ins Spiel bringen. Denn in der Bevölkerung weiß kaum jemand über das Reha-Management Bescheid, beklagt Frau Dr. Daniela Mielchen. Dabei sind Rehabilitationsmaßnahmen genauso wichtig, wie die erste medizinische Betreuung. Insbesondere nach schweren Verletzungen und traumatischen Störungen benötigen Unfallopfer teilweise über viele Jahre therapeutische Unterstützung, um so gut wie möglich wieder in den Alltag zurückzukehren. „Es geht uns allen darum, die Auswirkungen für das weitere Leben des Opfers so gering wie möglich zu halten“, betont Dr. Daniela Mielchen.

Wie wichtig die Unterstützung für Unfallopfer ist, zeigt das Beispiel der 21 Jahre alten Sarah. Vor drei Jahren verunglückte sie schwer als Beifahrerin auf einem Motorroller. Vergebens kämpften die Ärzte anschließend um den Erhalt ihres linken Beines, das von einem schweren Güllefass-Anhänger überrollt worden war. Monatelang durchlebt Sarah die Hölle, Schmerzen, Komplikationen, Hoffnungslosigkeit. Dass sie heute, drei Jahre später wieder lachend durch das Leben läuft, Ski fährt und ihre Hightech-Prothese voller Selbstbewusstsein zeigt, habe sie ihrer Mutter, ihrer Anwältin und der Unterstützung einer Reha-Managerin zu verdanken: „Alle drei haben mir immer wieder Mut gemacht, nicht aufzugeben.“

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Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins wurde 1979 gegründet. Ihr gehören knapp 6.000 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte an. Die Arbeitsgemeinschaft unterstützt ihre Mitglieder in vielerlei Hinsicht: Sie bietet regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen an und informiert ihre Rechtsanwälte zum Beispiel über die neuesten Entwicklungen des Verkehrsrechts zum Vorteil ihrer Mandanten. Seit mehr als 30 Jahren setzen sich die Verkehrsanwälte in den Gremien des Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar für die Rechte der Geschädigten ein und nehmen im Verkehrsrechtsauschuss des Deutschen Anwaltvereins zu allen wichtigen Gesetzesvorhaben Stellung. Die Homepage der Arbeitsgemeinschaft www.verkehrsanwaelte.de verdeutlicht die Vorteile des anwaltlichen Rats in Verkehrsrechtsfragen und ermöglicht potentiellen Mandanten eine schnelle und konkrete Anwaltssuche. Gerade Unfallgeschädigten bieten Verkehrsanwälte zahlreiche Möglichkeiten. Die Erfahrung zeigt: Diejenigen, die durch einen Verkehrsanwalt vertreten werden, erzielen regelmäßig einen deutlich höheren Schadenersatz als Geschädigte, die die Regulierung selbst in die Hand nehmen.

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Nov 14 2018

Beim Autokauf hilft eine Checkliste

Worauf man beim Gebrauchtwagen achten sollte

Beim Autokauf hilft eine Checkliste

Wer sich ein Gebrauchtfahrzeug kauft, sollte den Traumwagen vorher auf Herz und Nieren prüfen. (Bildquelle: Viacheslav Iakobchuk/123rf.com)

Nicht jeder möchte oder kann sich einen Neuwagen leisten. Der Markt für Gebrauchtfahrzeuge ist wegen der großen Modellvielfalt jedoch recht unübersichtlich – Laien sind bei der Auswahl oft überfordert. Dabei gibt es praktische Hilfsmittel, um mit einem Auto aus zweiter Hand glücklich zu werden. „Wer im Freundeskreis keinen Kfz-Experten hat, sollte sowohl für die anfängliche Suche als auch für die darauf folgende Besichtigung des Gebrauchtwagens eine übersichtliche und gut strukturierte Checkliste nutzen“, so Michael Wolf, Geschäftsführer der Das Telefonbuch-Servicegesellschaft. Diese gibt es, unabhängig von Automarke und gewünschtem Modell, kostenfrei im Internet. Gut zu wissen: Spezielle Online-Tools wie die “ Checkliste Gebrauchtwagen“ in der Online-Ausgabe von Das Telefonbuch sind echte Multitalente. Die durchdachte Liste hilft bereits bei der Planung des Gebrauchtwagen-Kaufs und erklärt dann nicht nur, wie sich das Wunschfahrzeug tatsächlich finden lässt, sondern gibt auch Tipps für Besichtigung und Probefahrt. Dank der integrierten Links ist es zudem ganz einfach, passende Ansprechpartner für alle Bereiche des Gebrauchtwagenkaufs zu finden – von der Finanzierung des neuen bis zur Entsorgung des alten Fahrzeugs. Außerdem lässt sich die Checkliste ausdrucken, als ausfüllbare PDF-Datei speichern oder unkompliziert per E-Mail versenden. Das Telefonbuch, seit Jahrzehnten in fast jedem Haushalt zu finden, bietet nicht nur sinnvolle Checklisten, sondern ist ein Service-Portal mit großer Funktionsvielfalt, auf das online oder per App zugegriffen werden kann. Wenn es dann mit dem Autokauf geklappt hat, geht es über zur immer wiederkehrenden Frage nach dem günstigsten Sprit. Hier hilft zum Beispiel die kostenfreie Benzinpreissuche, um die günstigste Tankstelle in der Nähe zu finden. Weitere Infos online unter www.dastelefonbuch.de.

Über Das Telefonbuch:
Das Telefonbuch wird von Deutsche Tele Medien und 41 Verlagen Das Telefonbuch gemeinschaftlich herausgegeben. Die Herausgebergemeinschaft gewährleistet, dass die vielfältigen Inhalte von Das Telefonbuch den Nutzern als Buch, online und mobil über www.dastelefonbuch.de sowie u. a. als Apps für Smartphones und Tablets zur Verfügung stehen und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Im Jahr 2017 verzeichneten die Produkte von Das Telefonbuch medienübergreifend ca. 1,3 Mrd. Nutzungen (Quelle: GfK Studie zur Nutzung der Verzeichnismedien 2017; repräsentative Befragung von 15 Tsd. Personen ab 16 Jahren). Ausgezeichnet werden die Produkte von Das Telefonbuch u.a. mit der Wort-Bild-Marke sowie dem markanten roten Winkel, die im Markenregister für die DasTelefonbuch Zeichen-GbR eingetragen sind und durch ihren konsistenten Einsatz in allen Medien einen hohen Wiedererkennungswert genießen.

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Nov 9 2018

Reform des finnischen Transportdienstleistungsgesetzes schreitet voran

Finnland erfordert, dass auch Airlines ihre Schnittstellen im Ticketvertrieb und beim Zahlungsprozess transparent gestalten

Finnland ist Vorreiter bei der Beseitigung regulatorischer Barrieren im Sinne der „smart mobility“. Als Teil der Entwicklung wird nun auch der Passagierluftverkehr in den Bereich der Dienstleistungen mit einbezogen, die verschiedene Verkehrsträger kombinieren. Bei der Überarbeitung des Transportdienstleistungsgesetzes wurde nun eine Regulierung zum Begriff „im Auftrag von Dritten“, in das Gesetz aufgenommen, das grundsätzlich für alle Verkehrsdienste gilt und nun auch Flugreisen umfasst. Diesbezügliche Bestimmungen, die Luftfahrt betreffend im Auftrag einer anderen Person zu handeln, wurde mit dem Gesetz 301/2018 in die Vorschriften über Verkehrsdienste aufgenommen und treten am 1. Januar 2019 in Kraft.

Einfache Nutzung von integrierten Verkehrsdienstleistungen

Die Regelung bezüglich des Handelns im Auftrag eines Dritten verpflichtet die Verkehrsdienstleister, einschließlich der Fluggesellschaften, ihre kundenkontobasierten elektronischen Benutzerschnittstellen auf Verlangen des Kunden auch anderen relevanten Dienstleistern zur Verfügung zu stellen. Fluggäste können so integrierte Verkehrsdienstleistungen nutzen, die auf bereits erfassten Kundendaten aufsetzen.

Auswirkungen in der Praxis

In der Praxis bedeutet das Handeln im Auftrag einer anderen Person, dass Tickets oder individuelle integrierte Mobilitätsdienste auch Transportscheine für alle Fluggesellschaften enthalten können, die in Finnland Dienstleistungen anbieten. Bei der Entstehung neuer kombinierter Mobilitätsdienste handelt der Mobilitätsdienstleister dabei als Agent des Kunden in Bezug auf die Fluggesellschaften. Die Fluggesellschaften müssen dabei in bestimmtem Umfang Anbietern auch die Möglichkeit offerieren, eigene Vielfliegerprogramme für derartigen kombinierte Dienste zu nutzen.

Folglich müssen Betreiber für technische Schnittstellen und einheitliche Verfahren sorgen, die für Fluggesellschaften idealerweise neue und kosteneffiziente Vertriebskanäle bieten. Die Partizipation in diesen neuartigen kombinierten intelligenten Mobilitätsdiensten führt nach Möglichkeit auch dazu, die Position des Flugverkehrs im Vergleich zu konkurrierenden Verkehrsträgern wie dem Schienenverkehr und sogar dem Privatwagen zu stärken, insbesondere auf kürzeren Strecken.

HPP, die mit ca. 75 Juristen zu den führenden Full Service-Wirtschaftskanzleien Finnlands gehört, ist 1975 gegründet, und ist durch das konstante Wachstum in den letzen Jahrzehnten zu einer der etablierten Kanzleien des Finnischen Kanzlei-Top10″s geworden.

HPP“s legt einen besonderen Branchensfokus auf die Bereiche Technologie & Software / Transport & Logistik / Banking, Finance & Versicherung / Pharma & Life Sciences / Immobilien.

HPP steht ständig hoch in den Rankings von renommierten internationalen Anwaltsverzeichnissen und gehört zu „Tier1“ insbesondere in drei Kategorien: Energie & Naturresourcen / Technologie, Media & Telekom / Schifffahrt & Transport. In mehreren Bereichen, die nicht gesondert gerankt werden, wie u.a. Umwelt, Insolvenz, Versicherung und Pharma & Life Sciences, ist HPP dementsprechend eine der führenden Kanzleien in Finnland.

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Okt 2 2018

Wenn es wieder länger dunkel ist warum im Herbst die Ohren besonders wichtig sind

Wenn es wieder länger dunkel ist  warum im Herbst die Ohren besonders wichtig sind

(Mynewsdesk) FGH, 2018 – Der Herbst ist da. Diese Jahreszeit bringt schöne und stimmungsvolle, aber auch graue, verregnete Tage mit sich. Es wird immer später hell und früher dunkel. Dämmerung, Nebel und Regen sorgen dabei für schlechte Sichtverhältnisse. Wenn im trüben Herbstwetter unsere Augen nicht mehr den vollen Durchblick haben, dann rückt das gute Hören in den Fokus. Denn die sichere Orientierung im Straßenverkehr und das rechtzeitige Erkennen von Gefahrenquellen hängen nun verstärkt von einem intakten Gehör ab. Das gilt für Fußgänger und für Verkehrsteilnehmer an Lenkrad und Lenker gleichermaßen. Die Geräusche herannahender Fahrzeuge, aber auch Alarmsignale wie Hupen oder das Martinshorn der Einsatzwagen müssen zuverlässig gehört und räumlich zugeordnet werden, um sich auch unter schwierigen Bedingungen sicher und angemessen zu verhalten.

Doch nicht nur eingeschränkte Sichtverhältnisse fordern den Hörsinn im herbstlichen Straßenverkehr. Das Wetter in der Übergangszeit zwischen Sommer und Winter bringt allgemein ein erhöhtes Unfallrisiko mit sich: Nässe, mit Laub bedeckte Fahrbahnen, Frost und Glätte sowie Regen und starker Wind sind zusätzliche Gefahrenquellen und machen es häufig schwer, Verkehrssituationen richtig einzuschätzen. Die Witterungsverhältnisse führen zu längeren Bremswegen und unsicherem Fahrverhalten.

Umso wichtiger ist es, stets aufmerksam zu sein und schnell reagieren zu können. Dabei müssen Gehör und Augen einwandfrei funktionieren, um gut zusammenzuarbeiten. Eine intakte Hörleistung auf beiden Ohren ermöglicht das Richtungshören und garantiert die sichere räumliche Orientierung. Diese Voraussetzung ist für schnelles und richtiges Reagieren in gefährlichen Situationen unabdinglich.

Um sich bei den herbstlichen Wetterbedingungen stets auf seinen Hörsinn verlassen zu können, empfehlen die Hörexperten der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) regelmäßige vorsorgliche Hörtests bei einem der bundesweit rund 1.500 Partnerakustiker. Die Überprüfungen des Gehörs sind generell kostenfrei, dauern nur ein paar Minuten und werden sofort ausgewertet. Die Vorsorgemaßnahme ist vor allem deshalb sinnvoll, weil gerade leichte Beeinträchtigungen der Hörleistung im täglichen Leben kaum auffallen. Viele Menschen leben damit, gewöhnen sich teilweise daran und halten ihren Hörsinn schließlich für besser als er in Wirklichkeit ist.

Regelmäßige Hörtests beim Hörakustiker sind deshalb ratsam, um immer seinen aktuellen Hörstatus zu kennen und bei Bedarf reagieren zu können. Mögliche Hörschwächen werden so frühzeitig erkannt und können durch die Anpassung moderner Hörsysteme effektiv ausgeglichen werden. Ansprechpartner Nummer Eins für eine professionelle Hörgeräte-Anpassung sind die Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören. Sie decken das gesamte Leistungsspektrum der modernen Hörakustik ab: vom kostenlosen Hörtest über Auswahl, Anpassung und Programmierung geeigneter Hörgeräte bis hin zur mehrjährigen Nachbetreuung sowie Beratung zum Gehörschutz und bei allen Fragen rund ums Thema Hören. Die FGH Partner sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt. Einen Fachbetrieb in der Nähe findet man unter  www.fgh-info.de

Verwendung und Nachdruck des Textes honorarfrei mit Quellennachweis: „FGH“

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Bessere Kommunikation und mehr Lebensqualität durch moderne Hörakustik – die Fördergemeinschaft Gutes Hören informiert bundesweit und vermittelt Hörexperten

Deutschlandweit gehen Experten von rund 15 Millionen Menschen aus, die nicht mehr einwandfrei hören. Wer aktiv etwas dagegen unternimmt, kann ohne größere Einschränkungen am täglichen Leben, das von Hören und Verstehen geprägt ist, teilnehmen. Tatsächlich sind es aber nur rund 3 Millionen Menschen, die mit der modernern Hörakustik ihre Höreinschränkungen kompensieren.

Das sind viel zu wenig, sagen einstimmig die Fachleute aus Medizin und Hörakustik. Denn ein eingeschränktes Hörvermögen bleibt für die Betroffenen meistens nicht ohne Folgen. Die häufigen Missverständnisse führen zu Konflikten und schließlich zu Stress und Versagensängsten. Die Ursachen liegen in den meisten Fällen in schleichenden Verschleißerscheinungen des Innenohres. Diese lassen sich mittels moderner Hörakustik kompensieren.

Die Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH) betreibt deshalb im Rahmen gesundheitlicher Vorsorge bundesweit Aufklärungsarbeit über gutes Hören und organisiert zusammen mit ihren Partner-Akustikern Informations- und Hörtest-Aktionen. Die FGH versteht sich als Ratgeber für Menschen mit Hörminderungen und deren Angehörige sowie für alle Menschen, die an gutem Hören interessiert sind. Auch für Fachleute und Journalisten ist die FGH eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Informationen rund ums Hören und um die Hörakustik geht.

Freiwillige Mitglieder in der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind deutschlandweit rund 1.500 Meisterbetriebe für Hörakustik. Das gemeinsame Ziel der FGH Partner ist es, Menschen mit Hörproblemen wieder zu gutem Hören zu verhelfen. Voraussetzung dafür ist die Stärkung des Hörbewusstseins in der Öffentlichkeit. Dazu zählt auch die Bedeutung guten Hörens für die individuelle Lebensqualität. Wer gut hört, kann aktiv und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Hören bedeutet nicht nur besser verstehen, sondern auch besser leben.

Das große Hörportal http://www.fgh-info.de bietet einen umfassenden Überblick zum Thema. Dort können auch weiterführende Informationen bestellt und schnell ein FGH Partner in Wohnortnähe gefunden werden. So einzigartig wie das Hören des Einzelnen, so individuell ist auch die persönliche Beratung. Wer sich für gutes Hören und die moderne Hörsystemanpassung interessiert, sollte das Gespräch mit seinem FGH Partner suchen. Die Mitgliedsbetriebe der Fördergemeinschaft stehen für eine große Auswahl von Hörlösungen, faire und umfassende Beratung und höchste Qualität. Die Partnerbetriebe der Fördergemeinschaft Gutes Hören sind am gemeinsamen Zeichen, dem Ohr-Symbol zu erkennen.

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Sep 27 2018

Metropolregion Rheinland – Das Rheinland stellt die richtigen Weichen für die Zukunft

Rund 200 Gäste beim ersten Parlamentarischen Abend der Metropolregion Rheinland in Berlin

Metropolregion Rheinland - Das Rheinland stellt die richtigen Weichen für die Zukunft

v.l.: Dr. Ernst Grigat, Sebastian Lange, Thomas Hendele, Thomas Geisel, Ronald Pofalla, Hendrik Wüst

Das Rheinland, als Wirtschaftsmotor Nummer 1 in Deutschland, positionierte sich jüngst mit einer starken Stimme im politischen Berlin. Am 26. September lud der Verein Metropolregion Rheinland zu seinem ersten Parlamentarischen Abend in die NRW-Landesvertretung in Berlin ein. Unter dem Titel „Das Rheinland im Herzen Europas – Mobilität zukunftssicher ausbauen“ diskutierten Vertreter aus Politik, Verkehr, Logistik, Industrie, Handwerk und Mittelstand über die Notwendigkeit einer leistungsfähigen und den Ansprüchen gerecht werdenden Mobilitätsstrategie und Infrastruktur. Leistungsfähige Verkehrssysteme sind das Rückgrat einer wirtschaftlichen Entwicklung. Nur wenn rechtzeitig die richtigen Weichen gestellt werden, können auf Dauer Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Arbeitsplätze der Metropolregion Rheinland erhalten bleiben.

Ehrengäste und Redner waren der NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst sowie der Deutsche Bahn-Infrastruktur-Vorstand, Ronald Pofalla.

Das Rheinland steht vor einer Reihe an wichtigen Investitionen in die bestehende Verkehrsinfrastruktur. „Der Ausbau des Bahnknotens Köln ist sowohl für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr im Rheinland als auch für den Fern- und Güterverkehr eines der wichtigsten Projekte. Durch weitere Elektrifizierung, zusätzliche Gleise und eine Verdichtung der Taktung wird der Verkehrsfluss deutlich besser“, sagte Minister Wüst. Neben weiterer wichtiger Ausbauprojekte in der Region wie z.B. dem RRX, der A1-Brücke bei Leverkusen oder der Brücke Neuenkamp bei Duisburg sei es auch das Ziel, die einzelnen Verkehrsträger besser miteinander zu vernetzen.

Mit einer Rekordsumme von 9,3 Milliarden Euro investiert die Bahn 2018 so viel wie noch nie zuvor in die deutsche Eisenbahninfrastruktur. Und dennoch: „Es ist wichtig, langfristig das Schienennetz auch in der Metropolregion Rheinland leistungsfähiger und zukunftssicherer zu machen,“ bekräftigte Ronald Pofalla, DB-Infrastrukturvorstand. Für ihn sind Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur ohne Alternative, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit der Region geht. „Wir müssen gemeinsam die Schiene stärken. Damit wir die Klimaschutzziele in Deutschland im Verkehrssektor überhaupt erreichen können, bedarf es einer stärkeren Fokussierung auf die Schiene. Dafür müssen wir aber weite investieren und das Bahnfahren noch attraktiver machen – auch hier im Rheinland.“

Eine spannende Podiumsdiskussion über die Anforderungen an die Mobilität im Rheinland führten der Vorsitzende der Metropolregion Rheinland, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, der Präsident des Landkreistages Nordrhein-Westfalen, Mettmanns Landrat Thomas Hendele und der Leiter des Public Affairs Büros der REWE Group in Berlin, Sebastian Lange. Dabei waren alle sich einig, dass es intensiver Anstrengungen bedarf um die Infrastruktur an die wachsenden Verkehrsströme anzupassen.

„Zunehmender Pendlerverkehr entlang der Rheinschiene, immer mehr Warenverkehr, der von den ZARA-Häfen (Zeebrügge in Belgien, Amsterdam und Rotterdam in den Niederlanden und Antwerpen in Belgien) kommend durch das Rheinland transportiert wird, sowie deutlich steigender Quellverkehr überlasteten die vorhandene Infrastruktur zunehmend“, erklärt der Vorsitzende des Metropolregion Rheinland e.V., Oberbürgermeister Thomas Geisel. „Die Landes- und Bundespolitik muss jetzt die richtigen Entscheidungen treffen und Weichen stellen, um unsere Infrastruktur zukunftsfest zu machen. Das Rheinland ist Wirtschaftsmotor Nr.1 in Deutschland. Damit das so bleibt, haben wir einen Forderungskatalog erarbeitet und diesen den politischen Entscheidern des Rheinlandes zur Verfügung gestellt.“ Es sei die gemeinsame Verantwortung, die Metropolregion Rheinland auch in Zukunft auf der Erfolgsspur zu halten. Dazu brauche man Entschlossenheit in der Umsetzung.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde nutzten die rund 200 geladenen Gäste die Gelegenheit, sich direkt mit Fachleuten an den Informationsständen der Metropolregion Rheinland, des NVR (Zweckverband Nahverkehr Rheinland), der IIR (IHK Initiative Rheinland) und der Regionalmanagements Düsseldorf/Mettmann, Niederrhein und des Bergischen Städtedreiecks auszutauschen.

.Die Metropolregion Rheinland zählt mit rund 8,5 Millionen Einwohnern mehr als zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Sie umfasst räumlich 23 Kreise und kreisfreie Städte sowie die Städteregion Aachen und den LVR in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln in Nordrhein-Westfalen. Mitglieder des Vereins sind darüber hinaus die sieben Industrie- und Handelskammern und drei Handwerkskammern des Rheinlands.

Der gleichnamige Verein hat das Ziel, die Zusammenarbeit im Rheinland auf politischer, wirtschaftlicher und der Ebene der Verwaltung zu intensivieren und so das Rheinland als Metropolregion von europäischer Bedeutung im nationalen, europäischen und globalen Wettbewerb zu positionieren, das Rheinland als Wohn- und Wirtschaftsstandort noch attraktiver zu gestalten und die Wahrnehmung als Region nach innen und außen zu stärken.

Kontakt
Metropolregion Rheinland e.V.
Cornelia Brandt
Ottoplatz 1
50679 Köln
+49 221 989317-222
cornelia.brandt@metropolregion-rheinland.de
http://www.metropolregion-rheinland.de

Jul 5 2018

Kaufprämie für Elektroautos sollte unbedingt verlängert werden

In den nächsten vier Jahren kommen 20 bis 25 attraktive und hoch funktionale Modelle

Kaufprämie für Elektroautos sollte unbedingt verlängert werden

Der Stuttgarter Automobilexperte Michael Zondler spricht sich für eine Verlängerung der Kaufprämie für Elektroautos aus. Diese soll eigentlich im Juni 2019 auslaufen, obwohl derzeit noch rund 80 Prozent des Fördertopfes in Höhe von 1,2 Milliarden Euro nicht ausgegeben worden sind.

„Obwohl in den ersten Monaten dieses Jahres erfreulicherweise deutlich mehr E-Autos und Plug-in-Hybride zugelassen wurden, glaube ich nicht, dass der Fördertopf bis zum Auslaufen der Förderrichtlinie voll ausgeschöpft werden kann. Daher halte ich eine Verlängerung für sehr sinnvoll – und zwar aus Sicht der Verbraucher, der Automobilindustrie und der Politik“, sagt Zondler, dessen Beratungsunternehmen CENTOMO sich auf die Mobilität der Zukunft spezialisiert hat. Das Förderprogramm soll für mehr als 300.000 Fahrzeuge reichen. 600 Millionen Euro werden vom Bund zur Verfügung gestellt. Die andere Hälfte der 1,2 Milliarden Euro finanzieren die Hersteller durch Nachlässe beim Kauf eines entsprechenden Autos.

Zondler zufolge sei eine Verlängerung der Förderung auch daher richtig, weil in den nächsten vier Jahren zirka 20 bis 25 Modelle auf den Markt kämen. „Bis auf wenige Ausnahmen gibt es derzeit keine adäquaten deutschen Modelle, die über eine hohe Funktionalität und eine ansprechende Optik verfügen. Das ändert sich nun. Daher sollten wir die Entwicklung in dem Zeitraum 2018 bis 2022 richtig forcieren und nicht auf die Bremse treten“, so Zondler.

Gut gemeint sei nicht immer gut gemacht, findet der CENTOMO-Chef. Die Politik habe in der Vergangenheit Fehler gemacht. Das Ziel, im Jahr 2020 in Deutschland eine Millionen Elektroautos auf den Straßen zu haben, sei unrealistisch gewesen. Und das jetzige Förderprogramm sei ein paar Jahre zu früh gekommen. „Die Automobilindustrie hat inzwischen ihre Hausaufgaben gemacht. Ich bin überzeugt, dass aufgrund der neuen, wesentlich attraktiveren Modelle deutlich mehr Prämien gezahlt werden könnten. Die Politik sollte sich nun mit der Automobilbrache auf eine Verlängerung der Prämie verständigen. Die Signale aus der Autoindustrie sind positiv. Und auch der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Cem Özdemir, kann sich eine Ausweitung der Förderfrist vorstellen. Der federführende Bundeswirtschaftsminister sollte nun entsprechend tätig werden“, fordert Zondler.

CENTOMO ist aktuell der einzige Personaldienstleister in Deutschland mit dem klaren Fokus auf die Mobilität der Zukunft. Die Veränderung unserer Mobilität durch Technologie öffnet neue Geschäftsfelder und entwickelt bestehende weiter. Für den Nachwuchs und Profis entstehen dadurch bahnbrechende Optionen. Die Consultants von CENTOMO arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam mit der Automobilindustrie am Fahrzeug der Zukunft und besetzen zukunftsweisende Positionen mit Top-Talenten aus aller Welt. So verschafft CENTOMO seinen Mandanten entscheidende Wettbewerbsvorteile.

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Jun 25 2018

Zehn Prozent mehr Homeoffice würden den Verkehr messbar entlasten und das Klima schonen

Personalexperte Michael Zondler macht Vorschläge zur Verkehrssteuerung

Zehn Prozent mehr Homeoffice würden den Verkehr messbar entlasten und das Klima schonen

CENTOMO Personaldienstleister mit dem klaren Fokus auf die Mobilität der Zukunft

Stuttgart, 25.06.2018 – Wenn nur zehn Prozent der täglichen Arbeit im Homeoffice erledigt würde, könnte das Stauproblem auf unseren Straßen messbar reduziert und ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden, sagt CENTOMO-Geschäftsführer und Personalexperte Michael Zondler.

Auf unseren Straßen herrscht Dauerstress. Wie kann das Stauproblem gelöst werden? Der Wirtschaftswissenschaftler Axel Ockenfels plädiert für digitale Geschäftsmodelle. CENTOMO-Geschäftsführer Michael Zondler sagt, dass der Stau auf unseren Straßen vor allem damit zu tun hat, dass zu viele Unternehmen immer noch Wert darauf legen, dass ihre Mitarbeiter Nine-to-Five im Büro sitzen müssen.

Könnte der Markt das Stauproblem lösen?

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ plädiert Ockenfels für einen Verkehrsmarkt. Der Autor beruft sich dabei auf den späteren Wirtschaftsnobelpreisträger William Vickrey. Aufgrund der Digitalisierung könne aus Vickreys sechzig Jahre alter Vision nun Wirklichkeit werden. Ockenfels spricht sich dafür aus, die Straßennutzung dynamisch zu bepreisen. Denn die entstehenden Kosten hingen nicht nur vom Fahrzeug, sondern auch von Ort und Zeit der Straßennutzung ab. „Erstmals könnte also Straßennutzung chirurgisch präzise und ökonomisch effizient bepreist werden. Tut man dies, werden Staus zu minimalen Kosten eliminiert“, so Ockenfels.

Effiziente Preise führten dazu, „dass vielbefahrene Straßen von denen gemieden werden, die am leichtesten auf weniger befahrene Straßen, auf andere Zeiten oder auf alternative Verkehrsmittel ausweichen können. Oft reicht bereits eine kleine Reduktion der Anzahl der Fahrzeuge aus, um einen Verkehrskollaps zu vermeiden. Die Straßeninfrastruktur könnte so effizienter genutzt werden, Staus und Luftverschmutzung würde Einhalt geboten.“

Abschied von der Nine-to-Five-Kultur wirksamer als Preise und Verbote

Michael Zondler begrüßt grundsätzlich digitale Geschäftsmodelle, setzt als Personalexperte aber einen anderen Akzent bei der Problemlösung. Dem Dauerstress auf den Autobahnen und dem drohenden Verkehrsinfarkt in den Städten könne nur dann wirksam begegnet werden, wenn die allgegenwärtige Präsenzkultur in unseren Unternehmen endlich ernsthaft überdacht werde.

„18,4 Mio. Deutsche pendeln täglich zur Arbeit und legen dabei im Schnitt 17 Kilometer bis zum Arbeitsplatz zurück. Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus, Straßenbahn, U-Bahn oder Zug werden nur von rund 14 Prozent der Deutschen zum Pendeln genutzt, so Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. Bei durchschnittlich 200 Arbeitstagen pro Jahr sind das summa summarum 125 Mrd. Kilometer pro Jahr. Wenn wir es durch New-Work hinbekommen, zehn Prozent der Arbeit Remote oder im Homeoffice zu erledigen, schonen wir massiv das Klima und unsere Geldbeutel gleichermaßen. Wir könnten in diesem Fall 12,5 Mrd. Kilometer pro Jahr sparen und 1,6 Mio. Tonnen CO2. Mehr Homeoffice und weniger Anwesenheitszwang im Büro: Das ist der Schlüssel für unsere Stauprobleme und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, so Zondler.

Natürlich sei bewusst, dass Berufe im Gesundheitswesen, Einzelhandel, Bau & Verkehr, Produktion usw. Anwesenheit erfordern. Es gäbe allerdings unzählige Administrations- und Bürotätigkeiten, welche nicht zwingend die Anwesenheit der Mitarbeiter erfordern, erläutert Zondler. Zehn Prozent mehr Homeoffice sei ein realistischer und kein wirklichkeitsfremder Ansatz.

CENTOMO ist aktuell der einzige Personaldienstleister in Deutschland mit dem klaren Fokus auf die Mobilität der Zukunft. Die Veränderung unserer Mobilität durch Technologie öffnet neue Geschäftsfelder und entwickelt bestehende weiter. Für den Nachwuchs und Profis entstehen dadurch bahnbrechende Optionen. Die Consultants von CENTOMO arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam mit der Automobilindustrie am Fahrzeug der Zukunft und besetzen zukunftsweisende Positionen mit Top-Talenten aus aller Welt. So verschafft CENTOMO seinen Mandanten entscheidende Wettbewerbsvorteile.

CENTOMO ist aktuell der einzige Personaldienstleister in Deutschland mit dem klaren Fokus auf die Mobilität der Zukunft. Die Veränderung unserer Mobilität durch Technologie öffnet neue Geschäftsfelder und entwickelt bestehende weiter. Für den Nachwuchs und Profis entstehen dadurch bahnbrechende Optionen. Die Consultants von CENTOMO arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam mit der Automobilindustrie am Fahrzeug der Zukunft und besetzen zukunftsweisende Positionen mit Top-Talenten aus aller Welt. So verschafft CENTOMO seinen Mandanten entscheidende Wettbewerbsvorteile.

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Apr 25 2018

Countdown zur weltweit größten Liegerad-Messe

23. Internationale Spezialradmesse am 28 und 29. April

Countdown zur weltweit größten Liegerad-Messe

Weltweit führend bei Liegedreirädern – die 23. Internationale Spezialradmesse in Germersheim.

Im positiven Belagerungszustand befindet sich die ehemalige Garnisonsstadt Germersheim am 28. und 29. April. Rund 10.000 Spezialradfans werden auch dieses Jahr zur Internationalen Spezialradmesse erwartet, viele von ihnen sind zum wiederholten Mal da. Mehr als 130 Aussteller aus 19 Ländern präsentieren ihre muskelbetriebenen Fahrzeuge auf zwei, drei oder vier Rädern, mit und ohne E-Motor, mit und ohne Dach …

Weltweit führend ist die Spezialradmesse bei Liegedreirädern mit Sattel, Sessel oder Sitzschale. Etwa 40 Aussteller haben Trikemodelle im Gepäck, die jeden Fahrerwunsch erfüllen. „Ob jemand sportlich schnell unterwegs sein will, mit grobstolligen Reifen im Gelände crossen möchte, bequemes Genussradeln bevorzugt oder wegen eines Handicaps über ein Reha-Modell nachdenkt – auf der Spezi zeigen wir Varianten aus allen Bereichen“, so Veranstalter Hardy Siebecke, der mit seinem 100-köpfigen Organisationsteam stolz auf die Vielfalt der gezeigten Spezialräder ist. „Neben Dreirädern präsentieren wir einspurige Liegeräder, Transporträder, Falträder, Tandems, Velomobile, E-Bikes und Pedelecs, Reha-Mobile, Klassiker, Fahrradanhänger, Ruderräder, Familienräder, Tretroller, Sesselräder und Zubehör rund ums Rad.“
Premiere hat im 23. Jahr der Messe der Spezi-Erfinderwettbewerb. Tüftler, Bastler und Konstrukteure zeigen im separaten Spezi-Labor ihre Ideen. Zu sehen sind zehn Innovationen mit unterschiedlichem Zukunftspotenzial: Eine Lösung ermöglicht Kleinwüchsigen komfortable Fahrten mit einem entsprechend kleinen Faltrad. Eine andere bietet Rollstuhlfahrern bisher unbekannte Freiheiten bei der Fortbewegung aus eigener Kraft an der frischen Luft. Ein innovatives Faltrad punktet mit nur 8,5 kg Gewicht und sehr kleinem Packmaß. Überraschend multifunktional kommt ein konventioneller Rahmen daher, mit dem sich durch kleine Umbauten sowohl ein MTB, als auch ein Trekking- und ein Rennrad realisieren lassen. Die Bewertung der Spezi-Erfinderideen übernimmt eine Fachjury und das Spezi-Publikum. Die Gewinner werden am Samstag, den 28. April um 17.30 Uhr prämiert.
Doch die Spezi ist keine reine Schau- sondern eine Mitmach-Messe. Über 4.000 Besucher nutzen das Angebot zum Probefahren in jedem Jahr. „Unsere drei Parcours, auf denen man zahlreiche Modelle einfach mal unverbindlich testen kann, sind immer sehr gut besucht“, so Hardy Siebecke. Auch das zweitägige Vortragsprogramm mit abenteuerlichen Reisereportagen und Fachvorträgen kommt bei den Spezialradfans gut an. Der Familien-Sonntag mit Aktivitäten für Kinder macht aus dem Branchenforum eine beliebte Publikumsveranstaltung. Details unter www.spezialradmesse.de sowie auf Facebook.

Die Spezialradmesse – Spezi – wurde im Jahr 1996 von Haasies Radschlag in Germersheim ins Leben gerufen. Verantwortlich für die Veranstaltung und die Durchführung der Spezialradmesse ist seit 2008 Hardy Siebecke. Die international einzigartige Ausstellung für die Spezialradbranche verzeichnet seit Jahren steigende Aussteller- und Besucherzahlen. Im Jahr 2017 waren über 120 Aussteller aus mehr als 17 Ländern in Germersheim zu Gast. Sie zeigten das breite Spektrum muskelbetriebener Fortbewegung auf einem, zwei, drei oder vier Rädern. Rund 10.000 Spezialrad-Fans aus den In- und Ausland kommen jedes Jahr zur Spezi-Zeit in die Südpfalz. Zum Rahmenprogramm der Messe gehören interessante Fachvorträge und praktische Vorführungen sowie große Testparcours für die Besucher.

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Apr 12 2018

Raps braucht den Biodieselmarkt

Dumpingimporte gefährden europäischen Rapsanbau

Raps braucht den Biodieselmarkt

UFOP-Vorsitzender Wolfgang Vogel

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) sieht die Perspektive des europäischen Rapsanbaus akut gefährdet. „Die Dumpingimporte aus Argentinien und Indonesien werden zur Existenzfrage für die europäischen Rapserzeuger“, so der Vorsitzende der UFOP, Wolfgang Vogel. Die von europäischen Biodieselherstellern vorgenommenen Stilllegungen und Produktionskürzungen werden den Mengen- und Preisdruck auf dem Markt für Rapsöl und Rapssaat weiter erhöhen.

Der Ölanteil von über 40 % an der Rapssaat sei der wichtigste Faktor für die Erzeugerpreisbildung und liege mit zuletzt 640 EUR je Tonne rund 100 EUR je Tonne unter Vorjahresniveau, betonte der UFOP Vorsitzende. Mit durchschnittlich 6 Mio. von insgesamt etwa 12 Mio. Tonnen ist Rapsöl der wichtigste Rohstoff der europäischen Biodieselindustrie. Dies entspricht in etwa einer Fläche von 4 Mio. Hektar der insgesamt etwa 6,5 Mio. Hektar Rapsanbau in der EU 28. Der Nachfragerückgang der Biodieselindustrie komme über die Ölmühlen beim Agrarhandel und schließlich bei den Erzeugern an, so der UFOP-Vorsitzende.

Als absolut widersprüchlich bewertete Vogel das aktuelle Politikgeschehen. EU-Kommission und Europäisches Parlament wollen die Biokraftstoffproduktion aus Anbaubiomasse ab 2021 unverhältnismäßig reduzieren. Eine Bedarfslücke für den europäischen Raps könnte nur dann entstehen, wenn Palmöl gemäß des Beschlusses des EU-Parlamentes verboten würde. Dem stellt sich aber die EU-Kommission entgegen. Andererseits sind sich beide Institutionen bei der Frage der sogenannten indirekten Landnutzungsänderungen (iLUC) einig, außer bei der Anrechnung der iLUC-Faktoren. Gleichzeitig werde eine europäische Eiweißpflanzenstrategie entwickelt, ohne für den Raps als die mit Abstand wichtigste europäische gentechnikfreie Eiweißquelle einen Sonderstatus einzuräumen.

Die EU-Kommission wie auch die Mitgliedsstaaten sind offensichtlich nicht handlungsfähig, die erwarteten Dumpingimporte von geschätzten 3 bis 5 Mio. Tonnen aus Argentinien und Indonesien als Ergebnis unfairer Handelspraktiken zeitnah zu unterbinden, kritisierte Vogel. Die Politik biete keine alternativen Absatzoptionen an. Auch der Getreideanbau sei schon längst an seiner ökonomischen Schmerzgrenze angekommen. Überschüsse bestimmten global die Preisbildung. Nur von Blühstreifen alleine könne der europäische Ackerbau nicht leben, stellte Vogel fest.

Nur mit einer ambitionierteren Biokraftstoffpolitik könnten die Märkte preiswirksam stabilisiert und ein messbarer Beitrag zur Dekarbonisierung der Kraftstoffe und damit des Verkehrssektors geleistet werden. Die Dumpingmaßnahmen von Argentinien und Indonesien müssten auch auf ihre „Nachhaltigkeit“ und ihre negativen Auswirkungen bewertet werden, forderte Vogel. Biodiesel ist über den gesamten Erzeugungsweg gesehen ein sensibles Produkt, wie alle landwirtschaftlichen Produkte. Dumpingexporte erzeugen Verlierer nicht nur im Zielland der Warenlieferung, sondern auch unter den Landwirten im Herkunftsland.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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