Posts Tagged Vitamin D

Apr 23 2018

Vielen Kindern fehlt Vitamin D

Mangel gefährdet Entwicklung

sup.- Fast zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben zu niedrige Werte an Vitamin D. Eine der Hauptursachen: Statt sich im Freien bei Sport oder Spiel zu bewegen und Sonne zu tanken, wird zu viel Zeit in geschlossenen Räumen vor Bildschirmmedien verbracht. Kein Wunder, dass in der aktuellen KiGGS-Studie zur Gesundheit von Kindern bei den größten Stubenhockern auch der gravierendste Vitamin-D-Mangel festgestellt wurde. Weil dieses Vitamin wichtig für den Aufbau der Knochen sowie für die Versorgung des Herzmuskels und des Nervensystems ist, gefährdet das bewegungslose Sitzen im Haus die Entwicklung und das Wachstum. Eltern sollten ihre Sprösslinge deshalb täglich zu mindestens einer Stunde körperlicher Aktivität motivieren. Anregungen dazu finden sie auf Internetportalen wie z. B. www.familienaufstand.de, www.kindergesundheit-info.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Apr 9 2018

Vitamin D – Warum Sonnetanken nicht nur glücklich macht

Vitamin D - Warum Sonnetanken nicht nur glücklich macht

Vitamin D tanken (Bildquelle: shutterstock_339706259)

Vitamin D, der Tausendsassa.

Mit den länger werdenden Tagen lässt sich die Sonne wieder öfters blicken und die Menschen bevölkern Cafes, Spazierwege und Liegewiesen. Kommt die Sonne dann richtig in Fahrt, ist die gute Stimmung in jedem Gesicht präsent.

Das Sonnenlicht bewirkt im Körper eine Reihe von Prozessen. Es entspannt, reguliert Immunsystem und Blutdruck, transportiert das Kalzium in die Knochen und fördert den Muskelaufbau. Zudem bringt es das Glückshormon Serotonin in Schwung, das nicht nur für gute Laune sorgt, sondern das Sättigungsempfinden beeinflusst und somit appetitregullierend wirkt. Maßgeblich hieran beteiligt ist Vitamin D, das der Körper bzw. die Haut mithilfe des Sonnenlichtes bildet. Dabei wirkt es nicht wie ein klassisches Vitamin, sondern wie ein Hormon. Allerdings braucht Vitamin D für seine Bildung bestimmte Voraussetzungen.

Vitamin D und seine Voraussetzungen an ein sommerliches Sonnenbad:

-Die Haut kann Vitamin D nur in den Mittagsstunden zwischen 11:00 und 15:00 Uhr bilden. Denn in dieser Zeit fällt das Sonnenlicht im ausreichend steilen Einfallswinkel von 45 Grad auf die Haut, wobei im Liegen weit mehr als im Gehen oder Stehen gebildet wird.
-Die Vitamin D – Synthese funktioniert nur, wenn kein Lichtschutzfaktor verwendet wird. Ein Lichtschutzfaktor von 15 z. B. reduziert die Synthese um 99,5 Prozent.
-Alle 10 Tage max. 30 Minuten reichen aus. Denn nach dieser Zeit stoppt der Körper die Bildung. Schonender ist es, diese Zeit auf zwei oder drei Tage aufzuteilen, um keinen Sonnenbrand zu riskieren.

Ursachen eines Vitamin D – Mangels:

-Schule und Beruf finden überwiegend in geschlossenen Räumen statt und dann hat die Haut keine Gelegenheit, die Mittagsstunden zu nutzen.
-Im Winter trifft das Sonnenlicht in einem zu flachen Einfallswinkel auf die Haut, sodass eine Vitamin D – Bildung nicht möglich ist.
-Im Alter lässt die Fähigkeit stark nach, das Vitamin zu bilden.
-Auch über die Ernährung ist eine Vitamin D – Versorgung nicht sichergestellt. Denn die Lebensmittel, die es besitzen, verfügen nicht über die benötigten Mengen. Hierzu zählen Lachs, Ziegen- und Schafsmilch sowie Eier und Avocados.

Mit entsprechenden Ergänzungsmitteln kann ein Vitamin D – Mangel vorgebeugt werden. Die Empfehlung liegt bei 800 bis 1000 IE (Internationale Einheiten) am Tag. Im Winter können auch höhere Dosen von 3000-4000 IE notwendig sein, um die Körperspeicher nicht bis zum Ende des Winters zu erschöpfen.

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Mrz 7 2018

Grippe ade! Jetzt Sonne und Vitamin D tanken!

Vitamin D schützt Säuglinge vor Grippe

Grippe ade! Jetzt Sonne und Vitamin D tanken!

In einer aktuellen klinischen Studie mit 400 Kindern wurde die präventive Wirkung von Vitamin D3 auf die saisonale Grippeerkrankung untersucht. Jeweils die Hälfte der Kinder im Alter von 3-12 Monaten erhielt über einen Zeitraum von vier Monaten täglich Vitamin D3 in einer niedrigen (400 I.E.) oder hohen (1200 I.E.) Dosierung. In der Gruppe mit 1200 I.E. Vitamin D3 litten deutlich weniger Kinder an einer Infektion mit dem Influenza-A-Virus (43 Kinder) als in der Gruppe mit 400 I.E. Vitamin D3 (78 Kinder). Zudem verschwanden die Symptome Fieber, Husten und keuchender Atem schneller. Die Viruslast reduzierte sich im Zeitverlauf bei beiden Gruppen signifikant, in der Hochdosis-Gruppe jedoch deutlich stärker. Nebenwirkungen traten nur äußerst selten auf und waren unabhängig von der Höhe der Dosierung.

Vitamin D senkt das Risiko für akute Atemwegsinfekte um bis zu 70 Prozent

Akute Atemwegsinfektionen sind weltweit eine wichtige Ursache von erhöhter Sterblichkeit. Vitamin D bewirkt die Bildung von antimikrobiellen Proteinen. Daher ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D von besonderer Bedeutung für unser Immunsystem und schützt vor den gefährlichen Atemwegsinfekten. Menschen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel leiden signifikant häufiger an Atemwegsinfekten wie bei einer Erkältung, einer Grippe oder einer Bronchitis. Eine aktuelle Übersichtsstudie ergab, dass eine Supplementierung von Vitamin D das Risiko für akute Atemwegsinfekte um durchschnittlich 12 Prozent senkte. Bei Personen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel sank das Risiko sogar um bis zu 70 Prozent. Dies fällt angesichts des hierzulande weit verbreiteten Vitamin-D-Mangels besonders ins Gewicht.

Es wundert nicht, dass Grippe und Erkältung meist am Ende des Winters auftreten: Denn dann ist der Vitamin-D-Spiegel aufgrund andauernden Sonnenmangels und aufgebrauchter Speicher am niedrigsten.

Vitamin D schützt vor Epstein-Barr- und Herpes-Zoster-Virus

Vitamin D wird nicht nur für das Immunsystem, Knochen und Muskeln benötigt. Es spielt auch eine zentrale Rolle in der Prävention von Infektions- und Autoimmunerkrankungen.

Patienten mit Pfeifferschem Drüsenfieber zeigen zum Zeitpunkt der Infektion signifikant niedrigere Vitamin-D-Spiegel als Kontrollpersonen. Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst, das damit – neben Vitamin-D-Mangel – einer der beiden Hauptrisikofaktoren für Autoimmunerkrankungen ist. Epstein-Barr-Virus-Infektionen sind auch häufig kausal an einem chronischen Erschöpfungssyndrom beteiligt.

Gürtelrose ist eine häufige und überaus schmerzhafte Erkrankung bei älteren und immungeschwächten Personen. Verantwortlich ist das Herpes-Zoster-Virus, das bei jüngeren Menschen Windpocken auslöst. Eine Gürtelrose kann noch Jahre nach einer Ansteckung mit dem Virus auftreten und schlägt vor allem in Zeiten eines geschwächten Immunsystems zu. Dialyse-Patienten sind für Gürtelrose daher besonders anfällig. Hier konnte in einer klinischen Studie konkret der Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und dem vermehrten Auftreten von Gürtelrose nachgewiesen werden. Vitamin D kann das gesamte Wirkspektrum des Herpes-Zoster-Virus beeinflussen, vor allem im Hinblick auf Krankheitsanfälligkeit und -verlauf, Wirksamkeit der pharmakologischen Behandlung und die während einer Behandlung auftretenden Komplikationen. Auch den Verlauf einer postherpetischen Neuralgie – starken Nervenschmerzen als Folge einer Gürtelrose – kann Vitamin D möglicherweise abmildern.

Mit Vitamin D Leben retten

Eine optimale Vitamin-D-Versorgung senkt bei Erwachsenen mit metabolischem Syndrom das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben um rund 66 %. Die Gesamtsterblichkeit sinkt bei ausreichender Vitamin-D-Versorgung im Vergleich zu Personen mit Vitamin-D-Mangel sogar um 75 %. Da das metabolische Syndrom in unseren Breitengraden sehr verbreitet ist, hat eine gute Vitamin-D-Versorgung das Potential, die Zahl vorzeitiger Todesfälle erheblich zu reduzieren.

Eine Studie zeigt, dass ein ausreichender Vitamin-D-Status in der allgemeinen Bevölkerung die Gesamtsterblichkeit deutlich reduzieren könnte. Lediglich 7 % der Studienteilnehmer erreichten den empfohlenen Serumwert. Der ermittelte durchschnittliche Serumwert lag knapp 50 % unter dem empfohlenen Wert. Anhand von Berechnungen wurde ermittelt, dass jedes Jahr 18.300 Leben in Deutschland gerettet werden könnten, wenn die gesamte deutsche Bevölkerung den empfohlenen Wert erreichen würde.

Was sind natürliche Vitamin-D-Spiegel? Was uns Naturvölker verraten

Hinsichtlich des empfohlenen Vitamin-D-Serumwerts sind sich Ärzte und Wissenschaftler nicht ganz einig. Die Hauptquelle des Menschen für die Bildung von Vitamin D ist die Sonneneinstrahlung auf die Haut. Da unser Lebensstil häufig mit einem geringen Aufenthalt im Freien verbunden ist, und wir unsere Haut größtenteils mit Kleidung bedecken, ist die Vitamin-D-Bildung stark beeinträchtigt.

Traditionell lebende Völker aus Ostafrika, die das ganze Jahr über Sonnenlicht auf ihre Haut scheinen lassen, können uns Informationen zum natürlichen und somit optimalen Vitamin-D-Status liefern. Eine Studie untersuchte Massai und Hadzabe, Völker, die nahe des Äquators in Tansania leben. Beide Völker bedecken ihren Körper nur moderat mit Kleidung und halten sich tagsüber hauptsächlich im Freien auf, meiden dabei jedoch direkte Sonneneinstrahlung. Die Werte reichten von 58 bis 171 nmol/l. Der Durchschnitt bei beiden Völkern war sehr ähnlich und betrug insgesamt 46 ng/ml (115 nmol/l) – unabhängig von Geschlecht, Alter, BMI und Ernährung. Der wichtigste Faktor war die Sonnenlicht-Exposition.

Damit werden Vitamin-D-Experten wie Michael Holick, der berühmte Entdecker der aktiven Form von Vitamin D, bestätigt: Vitamin-D-Werte sind optimal im Bereich von 40-60 ng/ml (100-150 nmol/l), Werte zwischen 20-30 ng/ml kennzeichnen einen moderaten Mangel, ein ausgeprägter Mangel liegt bei Werten unter 20 ng/ml (50 nmol/l) vor.

Speziell für Personen im höheren Alter hat die American Geriatrics Society eine Empfehlung herausgegeben. Um Vitamin-D-Serumwerte von größer/gleich 30 ng/ml (größer/gleich 75 nmol/l) zu erzielen, sollten Personen ab 70 Jahren täglich 4000 I.E. Vitamin D supplementieren. Die Gesellschaft bezieht sich hierfür auf Studien, in denen diese Serumwerte nachweislich das Risiko für Stürze und Knochenbrüche in dieser Personengruppe senkten.

Wichtige Tipps

Es ist besonders wichtig, seinen Vitamin-D-Spiegel im Blut über das Jahr hinweg möglichst konstant zu halten. Die tägliche Aufnahme geringer Mengen Vitamin D ist dabei sinnvoller als die monatliche Aufnahme hoher Dosen. Dies entspricht auch am ehesten einer täglichen Sonnenlicht-Exposition der Haut.

Sonnenlicht ist gesund – in Maßen. Intensives Sonnenlicht macht die Haut faltig und fördert auch die Entstehung von Hautkrebs. Daher sollte man sich nicht zu intensiv der Sonne aussetzen und besonders die Hautareale schützen, die ohnehin von der Sonne geschädigt werden, also den Kopf und das Gesicht. Die Mittagssonne mit ihrem hohen UV-Anteil ist am wirkungsvollsten in der Vitamin-D-Bildung. Im Süden sollten Sie sich der intensiven Mittagssonne nicht länger als 30 bis maximal 60 Minuten – je nach Hauttyp – aussetzen – mit freiem Oberkörper und nackten Beinen, aber immer mit Sonnenhut und Sonnenbrille, denn Sonnenlicht verursacht grauen Star. Die Sonne am späten Nachmittag enthält vor allem Infrarot-Strahlen, die das in der Haut gebildete Vitamin D eher wieder abbauen.

Die Sonne lacht schon jetzt bald im April intensiv. Dann heißt es ab in den Garten, um die Vitamin-D-Spiegel wieder aufzuladen!

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Feb 26 2018

Stubenhocker mit Mangelerscheinungen

Vitamin D nicht unterschätzen

Stubenhocker mit Mangelerscheinungen

Foto: Fotolia / Belinda Pretorius (No. 5985)

sup.- Vitamin D hat eine Sonderstellung unter den Vitaminen. Unser Körper, genauer gesagt die menschliche Haut, stellt das wichtige Vitamin selbst her. Benötigt werden dazu allerdings die ultravioletten Strahlen der Sonne, die aus in der Haut lagernden Vorstufen das Vitamin D aktivieren. Dieses Vitamin ist besonders für das Wachstum von Kindern, für den Aufbau der Knochen und auch zur Versorgung des Herzmuskels und des Nervensystems von großer Bedeutung. So ist die ausreichende Versorgung mit Vitamin D dafür verantwortlich, den wichtigen Baustein Kalzium in die Knochen einzubauen.

In der größten Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) wurde festgestellt, dass 63 Prozent des Nachwuchses mehr oder weniger zu niedrige Werte an Vitamin D haben. Auch die Faktoren, die zu einem Mangel an Vitamin D führen, wurden untersucht. Ausgeprägt war der Mangel bei Kindern und Jugendlichen, die nur wenig Sport treiben, selten im Freien spielen und bei Kindern mit einem ausgeprägten Fernseh- und Medien-Konsum. Das Leben als Stubenhocker lässt also den Vitamin D-Spiegel sinken.

„Ausreichende Bewegungserfahrungen sind insbesondere in den ersten zwölf Jahren unersetzlich, weil sie entscheidend wachstums- und reifungsbedingte Veränderungen des Muskel-, Skelett- und Nervensystems prägen“, betont Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte für das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Eltern sollten ihre Sprösslinge täglich mindestens eine Stunde lang zu moderater bis intensiver körperlicher Aktivität motivieren. Und das sollte möglichst im Freien sein, um den Stubenhocker-Mangel an Vitamin D auszugleichen. Anregungen zu einem dem jeweiligen Alter ihrer Sprösslinge angemessenen Lebensstil finden Eltern z. B. auf Portalen wie www.familienaufstand.de, www.kindergesundheit-info.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Nov 8 2017

Vitamin D – besonders wichtig für die ältere Generation

Vitamin D - besonders wichtig für die ältere Generation

Vitamin D senkt das Risiko für akute Atemwegsinfekte um bis zu 70 Prozent

Akute Atemwegsinfektionen waren im Jahr 2013 weltweit für knapp drei Millionen Todesfälle verantwortlich. Vor allem ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko an einer Lungenentzündung zu erkranken, insbesondere bei einem stationären Krankenhausaufenthalt oder wenn sie in einem Altenheim wohnen.

Vitamin D unterstützt den Körper bei der Bildung antimikrobieller Proteine, wenn dieser von Viren oder Bakterien angegriffen wird. Auf diese Weise kann ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel vor den gefährlichen Atemwegsinfekten schützen. Einer aktuellen Übersichtsstudie zufolge senkt die Supplementierung von Vitamin D das Risiko für akute Atemwegsinfekte um durchschnittlich 12 %. Besonders vorteilhaft wirkte sich dabei – im Vergleich zur einmaligen, hohen Vitamin-D-Gabe (Bolus) – die tägliche oder wöchentliche Gabe von Vitamin D aus. Dadurch sank das Risiko für akute Atemwegsinfekte um 25 % bei Personen mit Vitamin-D-Serumwerten von größer/gleich 10 ng/ml bzw. 25 nmol/l. Personen mit sehr niedrigen Vitamin-D-Werten (unter 10 ng/ml bzw. 25 nmol/l) hatten sogar ein um 70 % reduziertes Infektrisiko (Martineau et al., 2017). Durch den in unseren Breitengraden sehr häufig vorkommenden Vitamin-D-Mangel sind diese Studienergebnisse besonders wichtig.

Risiko für Herzversagen 12-mal höher bei älteren Personen mit Vitamin-D-Mangel

Eine weitere Studie, die mit 137 älteren Herzpatienten durchgeführt wurde, zeigt, dass ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für ein Herzversagen auf das 12-Fache ansteigen lässt. Die Autoren der Studie vermuten, dass die entzündungshemmenden Eigenschaften des Vitamins für diesen Effekt verantwortlich sind. Entzündungen sind ein bekannter Auslöser für Herzversagen (Porto et al., 2017).

Eine positive Besonderheit der Studie lag in den Grenzwerten, die für die Einordnung der Studienteilnehmer in Personen mit oder ohne Vitamin-D-Mangel angewandt wurden. Hierfür wurde der Grenzwert mit einem Vitamin-D-Serumspiegel von 30 ng/ml (75 nmol/l) für Studien ungewöhnlich hoch angesetzt (Porto et al., 2017). In den meisten Studien liegt dieser Wert deutlich niedriger.

Vermindertes Sturz- und Frakturrisiko durch Vitamin D

Vitamin-D-Serumwerte von unter 10 ng/ml bzw. 25 nmol/l führen zu Mineralisationsstörungen in den Knochen. Das daraus entstehende Krankheitsbild wird bei Kindern als Rachitis bezeichnet, bei Erwachsenen als Osteomalazie. Auch auf die Muskeln wirken sich diese niedrigen Vitamin-D-Werte negativ aus, was sich als Muskelschwäche und -schmerzen äußert (Gröber et al., 2013). Eine schwache Muskulatur, gepaart mit brüchigen Knochen ist eine fatale Kombination, die im Alter leider häufig vorkommt.

Eine Meta-Analyse mit insgesamt 2426 Probanden ab 65 Jahren ergab, dass das Risiko zu stürzen bei Vitamin-D-Serumwerten von über 24 ng/ml (60 nmol/l) um 23 % geringer war als bei Vitamin-D-Serumwerten unter diesem Wert (Bischoff-Ferrari et al., 2009a). Eine weitere Studie zeigt, dass die reduzierte Muskelkraft, die für die erhöhte Sturzrate bei älteren Menschen von entscheidender Bedeutung ist, durch eine gute Vitamin-D-Versorgung positiv beeinflusst wird (Bischoff et al., 1999). Da durch eine bessere Vitamin-D-Versorgung auch die Knochenmineralisierung erhöht wird, kann durch die Supplementierung von Vitamin D auch die Knochenfrakturrate bei älteren Personen reduziert werden, wie eine andere Meta-Analyse zeigt (Bischoff-Ferrari et al., 2009b).

Offizielle Leitlinie der American Geriatrics Society

Auf solche Studienergebnisse reagieren mittlerweile auch verschiedene Fachgesellschaften und Organisationen. So empfiehlt die International Osteoporosis Foundation (IOF) für ältere Personen Vitamin-D-Serumwerte von mindestens 30 ng/ml (75 nmol/l) (Dawson-Hughes et al., 2010).

Und auch die American Geriatrics Society hat speziell für Personen im höheren Alter eine Empfehlung herausgegeben. Um Vitamin-D-Serumwerte von größer/gleich 30 ng/ml bzw. 75 nmol/l zu erzielen, sollten Personen ab 70 Jahren täglich 4000 I.E. Vitamin D supplementieren. Die Gesellschaft bezieht sich hierfür auf Studien, in denen diese Serumwerte nachweislich das Risiko für Stürze und Knochenbrüche in dieser Personengruppe senkten (American Geriatrics Society Workgroup on Vitamin D Supplementation for Older Adults, 2014).

Die natürlichen Vitamin-D-Serumwerte

Bei der Einordnung der Vitamin-D-Spiegel sind sich Ärzte und Wissenschaftler noch immer nicht ganz einig. Vitamin-D-Experten wie Michael Holick, der berühmte Entdecker der aktiven Form von Vitamin D, vertreten die folgende Ansicht: Vitamin-D-Werte sind optimal im Bereich von 40-60 ng/ml (100-150 nmol/l), Werte von 20-30 ng/ml (50-75 nmol/l) kennzeichnen einen moderaten Mangel, ein ausgeprägter Mangel liegt bei Werten unter 20 ng/ml (50 nmol/l) vor (Gröber et al., 2013).

Diese Werte werden durch eine Studie bestätigt, die das Potential hat, uns Informationen zu unserem natürlichen und somit optimalen Vitamin-D-Status zu liefern. Sie wurde an traditionell lebenden Völkern in der Nähe des Äquators durchgeführt. Diese lassen das ganze Jahr über reichlich Sonnenlicht auf ihre Haut scheinen, was die Hauptquelle des Menschen für Vitamin D, die Eigenbildung in der Haut, antreibt. Die Menschen dieser Völker halten sich tagsüber hauptsächlich im Freien auf und tragen dabei nur wenig Kleidung, meiden jedoch die direkte Sonneneinstrahlung. Der Vitamin-D-Serumwert beider Völker betrug im Durchschnitt 46 ng/ml (115 nmol/l) – unabhängig von Geschlecht, Alter, BMI und Ernährung (Luxwolda et al., 2012).

Die Empfehlungen verschiedener Organisationen und Gesellschaften (Deutsche, Österreichische und Schweizerische Gesellschaft für Ernährung, Institute of Medicine, International Osteoporosis Foundation und weitere Osteoporose-Gesellschaften), kombiniert mit Erkenntnissen bezüglich der Reduktion von Stürzen und Knochenbrüchen ergibt die folgende Einordnung der Vitamin-D-Serumwerte (Dawson-Hughes et al., 2010; DGE, 2011 und 2015; Ross et al., 2011):

Vitamin-D-Status:
Optimal: 75-125 nmol/l bzw. 30-50 ng/ml
Ausreichend: 50-75 nmol/l bzw. 20-30 ng/ml
Insuffizient: 30-50 nmol/l bzw. 12-20 ng/ml
Defizient: unter 30 nmol/l bzw. unter 12 ng/ml

Vitamin D3 oder Vitamin D2 – welches ist die bessere Wahl?

Vitamin D2 zeigt eine deutlich geringere physiologische Aktivität als Vitamin D3. In einer 12-wöchigen Studie an 335 Frauen erhöhte die tägliche Aufnahme von 15 µg Vitamin D3 den Vitamin-D-Serumspiegel um 75 % bzw. 74 %, je nach Form der Supplementierung (Vitamin D3 in Saft bzw. Keksen). Vitamin D2 schaffte lediglich eine Erhöhung um 33 % bzw. 34 % (Tripkovic et al., 2017). Vitamin D3 war damit also im Vergleich zu Vitamin D2 mehr als doppelt so effektiv und sollte daher vor allem bei einem vorliegenden Mangel bevorzugt werden.

Wichtige Faktoren für die Langzeitstabilität von Vitamin-D-Produkten

Zusätzlich zur Vitamin-D-Form sollte bei der Wahl des Produktes auch die Vitamin-D-Stabilität im Produkt beachtet werden. Dass eine durchgehend hohe Stabilität von Vitamin D3 keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt eine Studie aus dem Jahr 2015. In dieser Studie wurde über einen Zeitraum von zwei Monaten die Stabilität von Vitamin D3 in Sojaöl unter verschiedenen Bedingungen untersucht. Zum Ende der Untersuchung betrug der Vitamin-D3-Verlust 61-68 % bei Lagerung unter natürlichem Licht sowie 24-44 % bei Lagerung im Halbdunkel. Der Studie zufolge sind wichtige Faktoren für ein stabiles Vitamin D3 eine dunkle Lagerung sowie Vitamin E als antioxidatives Vitamin (Hemery et al., 2015).

Wenn Sie sich also für ein Vitamin-D-Produkt in Ölform entscheiden – was aufgrund der verbesserten Bioverfügbarkeit des fettlöslichen Vitamins durchaus Sinn macht – dann sollten Sie darauf achten, dass Sie das Fläschchen dunkel lagern, z. B. in einer Faltschachtel, und Vitamin E (Tocopherole) als Antioxidans enthalten ist.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

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Aug 21 2017

Brunzel Bau GmbH: Tageslicht – wertvoll und lebensnotwendig

Licht, Wärme von der Sonne, eine als nie versiegende Energiequelle ist Sonnenlicht gesünder, angenehmer, natürlicher und billiger als künstliches Licht. Worauf beim Hausbau achten? Von Heiko Brunzel, Bauunternehmer aus Velten / Brandenburg

Brunzel Bau GmbH: Tageslicht - wertvoll und lebensnotwendig

Tageslicht – wertvoll und lebensnotwendig. Lass die Sonne ins Haus! Von Heiko Brunzel, Velten

Lass die Sonne ins Haus! Die Energiequelle Sonne aktiv von Anfang an beim Hausbau einplanen und langfristig nutzen, spart Bares, fördert die regenerative Energienutzung und trägt zur Gesundheit bei – erläutert Bauunternehmer Heiko Brunzel aus Velten in Brandenburg. Die Brunzel Bau GmbH baut seit über zwanzig Jahren das Zuhause für unterschiedliche Ansprüche. Hausbau für Berlin und Brandenburg mit der Brunzel Bau GmbH durch umfassende Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und 24 Stunden Einsatzbereitschaft. Diese Philosophie trägt seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1992 das komplette Leistungsangebot. Sie bestimmt die Unternehmensstruktur, sowohl gegenüber dem Kunden als auch intern. Die Brunzel Bau GmbH ist spezialisiert auf Ausführungen von kompletten Bauten oder Teilaufgaben.

Sonnenlicht zum Leben – lebenswichtig

Der Mensch braucht Sonnenlicht, um Vitamin D bilden zu können. In Mitteleuropa ist von März bis Oktober vor allem in der Mittagszeit die Intensität der UVB-Strahlung für die Bildung des Vitamin D ausreichend, wenn der Himmel wolkenarm und genügend Haut unbedeckt ist. „Wer hat die Zeit in der Mittagszeit fasst entblößt Sonne für die Gesundheit zu tanken? Während der Arbeitszeit Vitamin D Polster anlegen können allenfalls die Berufsgruppen Schwimmmeister oder Bauarbeiter, wenn dann die Sonne scheint. Viele sitzen hinter Glas oder befinden sich in dunklen Räumen mit künstlichem Licht. Laut wissenschaftlichen Studien wirkt sich Vitamin D-Mangel auf das Immunsystem aus, Grippale Infekte breiten sich aus, die Muskulatur ist geschwächt, Diabetes und Herzerkrankungen können vermehrt auftreten. Umdenken ist angesagt“, so Bauunternehmer Heiko Brunzel.

Tageslicht in die dunkele Höhle bringen

Im 21. Jahrhundert geht es der Menschheit körperlich gut. Aber der moderne Mensch ist mit denselben Genen wie von den Vorfahren aus der Steinzeit ausgestattet. Im Gegensatz zu damals stemmt, schleppt und läuft der Mensch bedeutend weniger. Die Hauptaufgabe besteht in einer sitzenden Tätigkeit. Sitzend in Gebäuden, Werkhallen, Büros und Zimmern mit künstlichem Licht. „Die Rolle des Tageslichts ist nicht zu unterschätzen. Forscher haben herausgefunden, dass der Mensch ohne Licht nicht leben kann. Die Lichtstärke im Freien hat einen großen UV-Anteil, und dieses Licht braucht der Körper. Das Tageslicht im Freien unterstützt und stärkt den inneren Rhythmus. Zudem ist es der wichtigste Zeitgeber. Die Zeitgeber sorgen dafür, dass die innere Uhr genau im 24-Stunden-Rhythmus bleibt, dass Hoch-, Tief- sowie Schlaf- und Wachphasen sich zur selben Stunde einstellen und diese auch wahrgenommen werden können“, verdeutlicht Heiko Brunzel. Gebäude, Bauten, Arbeitsplätze und Wohnungen müssen Durchlässigkeit für das Sonnenlicht bieten. Ziel der Bauwirtschaft ist es, von der Planung bereits Lösungen für die Nutzung des Tageslichtes im Alltag umzusetzen:

1.Beheizte Wohnräume nach Süden legen, die Sonne heizt mit.
2.Große Wärmeschutzfenster in der Südfront einbauen, Licht kann rein und Wärme bleibt.
3.An der Nord-Ost Seite kleine Fenster einbauen – Wärme geht nicht verloren.

Wie mehr Helligkeit in dunkle, kleine Räume lenken ohne große bauliche Maßnahmen zu ergreifen? Bauunternehmer Brunzel weiß aus langjähriger Erfahrung, dass manche Gebäude gedreht werden müssten, damit ein besseres Ergebnis erzielt werden kann, aber das ist oftmals nicht möglich. Einige kleine Tricks helfen mehr Wohlfühlfaktoren zu generieren und die alltägliche Lichtdosis zu erhöhen:

1.Helle Wände – Räume wirken lichter
2.Helle Möbel – glänzende und helle Materialien, Lichteffekte werden erzielt
3.Möbel außerhalb des Lichteinfalls von Fenstern stellen
4.Leichte, fließende und helle Vorhänge verwenden
5.Weiße Fensterrahmen
6.Helle Außenbereiche
7.Lichtkamine in Gebäude einsetzen

Die innere Uhr – Licht als Zeitgeber

Wie kann das Licht als Zeitgeber wirken, wenn der Mensch hauptsächlich in dunkleren Räumen sitzt und nicht im Freien unterwegs ist? Das funktioniert nicht. Dafür braucht es besonders helle Lichtstärken, die dem der freien Natur ähnlich sind. Wer sich nicht oft genug im Freien aufhält, was insbesondere im Winter der Fall ist, leidet unter Schlafstörungen, Energielosigkeit, Verstimmungen oder Depressionen. Neben dem Tageslicht im Freien wirkt auch körperliche Bewegung als Zeitgeber. Körperliche Aktivität stärkt den inneren Rhythmus. Wichtiger ist es, sich im Freien zu bewegen, anstatt ständig hinter UV-absorbierenden Fensterscheiben oder – noch schlimmer – im künstlich beleuchteten Kraftraum im Keller zu stehen, um dort das Workout zu machen. Sport im Freien, Bewegung im Freien, die Pause im Freien einfach und zeitgleich eine doppelte Wirkung: Licht und Bewegung. Raus an die frische Luft!

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

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Okt 17 2016

„Morsche“ Knochen: Osteoporose

Rechtzeitig handeln und gegensteuern

"Morsche" Knochen: Osteoporose

Knochengesundheit: Richtige Ernährung und Bewegung helfen. (Bildquelle: ABDA)

Stuttgart – Unter Osteoporose versteht man eine übermäßige Knochenbrüchigkeit. Die Erkrankung zeichnet sich dadurch aus, dass schon leichtere Stürze zu Knochenbrüchen führen können. Frauen haben ein fast 50 Prozent höheres Risiko, an Osteoporose zu erkranken als Männer. Hintergrund ist, dass die weibliche Hormonsteuerung die Versorgung der Knochen mit dem nötigen Calcium und Vitamin D spätestens mit den Wechseljahren nicht mehr optimal gewährleistet. Darum ist die Osteoporose eine Erkrankung, an der eher ältere Frauen erkranken – bei Stürzen ziehen sie sich häufig Oberschenkelhalsknochenbrüche zu. Am Weltosteoporosetag am 20. Oktober soll für die Krankheit sensibilisiert und aufgezeigt werden, wie man die Stabilität der Knochen bis ins höhere Alter verbessern kann.
Schätzungsweise leben in Deutschland rund acht Millionen Menschen mit Osteoporose. Da die Erkrankung zunächst schmerz- und symptomfrei verläuft, muss aber von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden, so Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg: „Je nach Konstitution kann die Osteoporose manchmal schon im Alter zwischen 50 und 60 Jahren beginnen. Die Veranlagung kann vererbt werden, so dass besonders Frauen mitverfolgen sollen, ob es in der Familie gehäuft Knochenbrüche gab. Im fortgeschrittenen Alter können Brüche immense Folgen für die Betroffenen haben. Sie können dauerhafte Schmerzen nach sich ziehen, die Beweglichkeit und Selbstständigkeit in hohem Maße einschränken und so einen deutlichen Verlust an Lebensqualität bedeuten.“ Vorbeugend hilft ein knochengesunder Lebensstil, zu dem kontinuierliche Bewegung als Basis gehört, so Gulde. „In unseren Knochen gibt es kleine Zwischenverstrebungen, wie kleine Balken. Die werden umso stabiler, je mehr man sie belastet. Sportarten wie Walken, Radfahren oder Schwimmen sind hierfür ideal und können auch von Älteren gut ausgeübt werden.“ Schädlich – weil zusätzlich belastend – sind hohes Übergewicht, starker Nikotin- und Alkoholgenuss. Auch die Ernährung spielt in der Vorsorge eine große Rolle. „Weil Osteoporose unter anderem auch durch den Mangel an Vitamin D und Calcium befördert wird, sollten Menschen, die zur Risikogruppe gehören, viele Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Quark zu sich nehmen. Aber auch grünes oder rotes Gemüse wie Paprika, Karotten, Brokkoli oder Grünkohl sorgen dafür, dass das Calcium auch richtig in die Knochen eingebaut wird. Vermieden werden sollten zu salzhaltige Lebensmittel, weil das Kochsalz die Ausscheidung von Calcium forciert. Auch Kaffee sollte aus diesem Grund nur in Maßen genossen werden.“ Wer Probleme mit der Aufnahme über die Nahrung beispielsweise wegen einer Laktoseintoleranz hat, kann die Einnahme von Mikronährstoffen aus der Apotheke in Erwägung ziehen. Gleiches gilt während der Wintermonate, wo verringertes Sonnen- und Tageslicht dazu führt, dass der Körper nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt ist.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

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Jan 29 2016

Asthma ohne Cortison behandeln

Dr. Hermann Teutemacher aus Wuppertal zeigt alternative Wege auf

Asthma ohne Cortison behandeln

In Deutschland leiden 10% der Kinder und 5 % der Erwachsenen an Asthma bronchiale, einer Erkrankung der Atemwege. Bei der Behandlung von Asthmapatienten beschreitet Dr. Hermann Teutemacher jetzt neue Wege: „Während ich früher bei der Diagnose „Asthma“ direkt den Rezeptblock gezückt habe, versuche ich heute, die Ursachen der Erkrankung aufzudecken und zu beseitigen. Das erfordert eine ganzheitliche Betrachtung des Körpers unter besonderer Berücksichtigung des Immunsystems“.

Die richtige Diagnose finden und das passende Medikament verschreiben – so verstand der Wuppertaler Lungenfacharzt viele Jahre seinen Beruf. Erst durch die eigene Erkrankung wurde ihm bewusst, dass es mehr Sinn macht, Krankheitsursachen zu beheben, anstatt nur Symptome mit Medikamenten zu unterdrücken. Diese Sichtweise wendet Dr. Teutemacher heute erfolgreich bei der Behandlung seiner Asthmapatienten an.

Beim Asthma sind die Bronchien überempfindlich und so können Reizstoffe, Allergene, Infekte oder körperliche Anstrengung zu einer Verengung der Atemwege führen. Die Folgen sind in erster Linie Husten, Druck auf der Brust und anfallsartige Luftnot. Hintergrund der Überempfindlichkeit ist eine Entzündung der Bronchien. Die Schulmedizin behandelt Asthma deswegen mit Cortison, dem wichtigstem Unterdrücker von Entzündungen. Die Frage des Ganzheitsmediziners lautet dagegen: Wie kommt es zu dieser Entzündung?

Was genau ist überhaupt eine „Entzündung“ und wodurch entsteht sie? Allgemein gesagt ist eine Entzündung eine Reaktion des Körpers auf jegliche Schädigung von außen. Beispiele für Entzündungsursachen an der Haut: Säure, Insektenstich, Sonnenbrand, Bakterien, eine Schnittwunde etc. Sobald das Immunsystem irgendeine Schädigung des Körpers wahrnimmt, antwortet es mit einer immer gleichen Entzündung, die so lange anhält, bis die Schäden behoben sind: dringen beispielsweise Viren in unsere Nasenschleimhaut, dauert die Entzündung (= der Schnupfen), so lange, bis alle Viren vernichtet, die Schäden repariert und wir wieder gesund sind.

Nun stellt sich die schwierige Frage: wer oder was veranlasst das Immunsystem des Asthmatikers, eine Entzündung in den Bronchien zu entwickeln? Weil das Immunsystem nicht organbezogen agiert sondern stets koordiniert im ganzen Körper aktiv ist, können sehr verschiedene Irritationen des Immunsystems zu scheinbaren Fehlentscheidungen führen. Asthma, die Entzündung der Bronchien, ist eine dieser Fehlentscheidungen.

Das Immunsystem hat seinen Hauptsitz und auch sein Ausbildungszentrum der Immunzellen im Darm. Da Störungen der Darmflora und der Darmschleimhaut immer das Immunsystem stören, gehört eine Stuhlprobe bei Dr. Teutemacher in Wuppertal daher heute ebenso zwingend mit zur Asthmadiagnostik wie die Suche nach Nahrungsmittelunverträglichkeiten. „Es ist unglaublich, aber manchmal verschwindet ein Asthma alleine dadurch, dass ich die Darmflora normalisiere und der Mensch die Nahrungsmittel weglässt, gegen die er unverträglich reagiert – häufig Milcheiweiß und Gluten“, erklärt der Lungenfacharzt.

Neben einem gesunden Darm ist eine ausreichende Mikronährstoffversorgung eine zwingende Voraussetzung für ein funktions- und leistungsfähiges Immunsystem. Deshalb untersucht der Lungenfacharzt die dafür wichtigen Mikronährstoffe im Blut, wie zum Beispiel die Vitamine B12, D, C sowie Zink, Selen, Magnesium und Omega-3-Fettsäuren. „Ein Immunsystem ohne Mikronährstoffe ist wie eine Armee ohne Munition“, so der Lungenfacharzt, der häufig beobachten kann, wie viel besser ein Immunsystem arbeitet, wenn es nur mit „genügend Munition“ ausgestattet wird.

Dr. Teutemacher: „Das Aufspüren und Beseitigen von Ursachen, die das Immunsystem irritieren und zu „scheinbar“ überflüssigen Entzündungen wie dem Asthma führen, ist sicher deutlich aufwändiger für Arzt und Patient, aber diese Therapie ist in der Regel nicht nur nebenwirkungsfrei, sondern unterstützt die Gesundheit des Menschen insgesamt langfristig und ist somit die beste Prävention.“

Zur Person Dr. Hermann Teutemacher: 15 Jahre lang arbeitete er als namhafter Lungenfacharzt in eigener Praxis nach rein schulmedizinischen Methoden. Nach einer Weiterbildung zum Präventivmediziner (DAPM) behandelt er in seiner heutigen Privatpraxis für Lungenheilkunde, Allergologie und Schlafmedizin in Wuppertal überwiegend mit naturheilkundlichen und präventivmedizinischen Ansätzen. Die Praxis-Website www.praxis-teutemacher.de informiert umfassend über Leistungen und Schwerpunkte der Praxis.

Dr. Hermann Teutemacher – Facharzt für Lungenheilkunde, Allergologie, Schlafmedizin und Prävention (Präventivmediziner (DAPM))

‚Gesundheit ist mehr als fehlender Schmerz – Gesundheit ist Lebensfreude‘. Deshalb setzt Dr. Hermann Teutemacher in seiner Praxis in Wuppertal neben der klassischen Schulmedizin einen deutlichen Schwerpunkt auf Prävention und Eigenverantwortung, um Gesundheit und Lebensqualität nachhaltig zu fördern und zu sichern. Dazu wird der Körper ganzheitlich betrachtet, unter Berücksichtigung der Atemwege, des Immun- und Verdauungssystems. Zu den weiteren Leistungen der Praxis gehören Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin.

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Apr 13 2015

Milch ist nicht gleich Milch

Milch von speziell gehaltenen Kühen enthält mehr Vitamin D, mehr Melatonin und mehr Tryptophan

(Mynewsdesk) München, 13. April 2015. Die Art und Weise, in der Kühe gehalten und gemolken werden, nimmt auch Einfluss auf ihre Milch. Das konnte ein Unternehmen jetzt auch in Bezug auf die Vitamin D-Konzentration nachweisen. „Allein durch spezielle Fütterung und gesundes Licht kann die Konzentration des lebenswichtigen Vitamins D in der Milch um das Fünfzehnfache gesteigert werden“, sagt Tony Gnann, Geschäftsführer der Milchkristalle GmbH. „Alles Leben in der Natur ist von der Sonne abhängig – so auch der Stoffwechsel von Kühen. Im Wesentlichen imitieren wir also nur die Lichtfarben der Sonne, um unsere spezielle Milch zu gewinnen.“ Dem Unternehmen war es vorher bereits gelungen, das Schlafhormon Melatonin in Milch signifikant anzureichern und daraus die sogenannten Nacht-Milchkristalle herzustellen.

Ob bestimmte Hormone, Aminosäuren, Omega 3 oder auch Vitamine: Laut der Milchkristalle GmbH geben Kühe je nachdem, mit welchen Pflanzen die Tiere gefüttert werden, unter welchem Licht sie stehen und zu welcher Tages- oder Nachtzeit sie gemolken werden, eine unterschiedliche Milch. Sind die Bedingungen optimal, geben die Kühe eine Milch, die vielfältig genutzt werden kann. Sie wird somit zu einem Lebensmittel mit wertvollem Zusatznutzen: So enthält übliche Milch beispielsweise rund 0,1 Mikrogramm Vitamin D pro 100 Milliliter. Spezielle Vitamin D-Milch, die Kühe unter besonderen Lichtverhältnissen geben, beinhaltet hingegen bis zu 1,5 Mikrogramm pro 100 Milliliter – also das Fünfzehnfache des Sonnenvitamins. Damit können mit einem Glas Milch bereits 60 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin D gedeckt werden.

Ähnliche Konzentrationszuwächse sind auch bei dem Schlafhormon Melatonin möglich, welches sich ebenfalls seit jeher in der Milch befindet. Milchkristalle aus nachts gemolkener Milch können bis zu 100-mal mehr Melatonin enthalten als herkömmliche Milch. Gnann und sein Team konnten zudem nachweisen, dass auch die Zusammensetzung in Bezug auf die Aminosäure Tryptophan und der Omega-3-Fettsäuren positiv beeinflusst wird.

Auch den Tieren geht es besser. Sie sind gesünder und leben länger.

Mehr Informationen unter: www.milchkristalle.de

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Mrz 24 2015

Welt-Tuberkulose-Tag 2015

Welt-Tuberkulose-Tag 2015

BfB: Licht ist Leben

Der alljährliche Welt-Tuberkulose-Tag, welcher in diesem Jahr auf den 24.03.2015 fällt, soll uns ins Bewusstsein rufen, wie alltäglich und allgegenwärtig Tuberkulose ist. Immerhin sind die Zahlen der Tuberkulose-Erkrankten nach wie vor beängstigend. Nach Schätzungen der WHO ist ein Drittel der Weltbevölkerung mit den Tuberkulose-Bakterien infiziert.

Im Jahr 2011 erkrankten weltweit 8,7 Millionen. 1,4 Millionen Erkrankte starben an Tuberkulose.

Tuberkulose wird durch Niesen und Husten über die Luft übertragen. Aber nicht jede infizierte Person erkrankt letztendlich auch an TB. Zu den Symptomen von TB gehören Husten (Befall der Lunge), Fieber, Gewichtsverlust, Brustschmerzen und Atemnot.

Schon die Behandlung von unkomplizierter TB dauert mindestens sechs Monate. Neben der unkomplizierten TB existiert die MDR-TB, welche als multiresistent bezeichnet wird. Die Patienten dieser TB sind gegen die zwei wirkungsvollsten Antibiotika, welche zur Behandlung eingesetzt werden, resistent. Hier greift nur eine medikamentöse Behandlung, welche über zwei Jahre erfolgt und mit extremen Nebenwirkungen einhergeht. Von einer XDR-TB wird dann gesprochen, wenn auch diese medikamentöse Behandlung nicht greift. Die TB gilt dann als extrem resistent und kann damit kaum behandelt werden.

Sonne und Vitamin D: Diese zwei Faktoren spielen in der Tuberkulose-Therapie eine große Rolle. Vitamin D unterstützt die Antibiotika-Therapie und beschleunigt so die Heilung. Dies konnte schon eine Studie aus dem Jahr 2011 nachweisen.
Untersuchungen haben ebenfalls gezeigt, dass ein Vitamin D-Mangel möglicherweise für den Ausbruch von TB mitverantwortlich sein könnte. TB-Patienten einer Studie (2011) aus Großbritannien wiesen zu Beginn der Untersuchungen bereits einen Mangel an Vitamin D auf.
Um dem Ausbruch einer TB-Erkrankung entgegenzuwirken, könnte es somit sinnvoll sein, den Vitamin D-Spiegel ganzjährig auf einem hohen Level zu halten. Dies wirkt nicht nur präventiv in Bezug auf viele verschiedene Krebsarten, Rachitis und Osteoporose, sondern stärkt das Immunsystem enorm.
Um eine ausreichende Vitamin D-Versorgung ganzjährig zu gewährleisten, empfiehlt sich in den Sommermonaten März-Oktober der regelmäßige Aufenthalt an der Sonne oder ganzjährig der wohldosierte Besuch eines Sonnenstudios. Durch die Nutzung eines modernen Solariums kann der Vitamin D-Status das ganze Jahr über konstant gehalten werden.

Quelle:
http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/diseases/tuberkulose?pc=G_M-Krankheiten_Tuberkulose&pk=tuberkulose%2520afrika&gclid=CPqOlPOepcQCFXGWtAodfQgArw

Studie: Adrian R Martineauet al., High-dose vitamin D3 during intensive-phase antimicrobial treatment of pulmonary tuberculosis: a double-blind randomised controlled trial, Lancet 2011; 377: 10.1016/S0140-6736(10)61889-2

Der Bundesfachverband Besonnung e. V. ist die Interessenvertretung der kommerziellen Anbieter von Besonnungs- und verwandten Dienstleistungen.
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Berufsordnung,
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Innovationen bei den angebotenen Dienstleistungen.

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