Posts Tagged Wettbewerbsfähigkeit

Sep 4 2017

Einsparpotenziale bei industriellen Wärmeanwendungen

Sanierungsmaßnahmen verbessern Effizienz und Komfort

Einsparpotenziale bei industriellen Wärmeanwendungen

Grafik: wolf.eu (No. 5877)

sup.- Ohne kontinuierliche Wärmeproduktion würden in vielen Branchen die Maschinen und Fertigungsabläufe zum sofortigen Stillstand kommen. Das betrifft beispielsweise die Dampf- und Heißwassererzeugung in der Chemie-, Papier- und Nahrungsmittelindustrie. Bei der energieintensiven Fertigung von Stahl, Zement, Eisen oder Glas und beim industriellen Backen werden ebenfalls oft Temperaturen von 200 bis über 500° C in speziellen Brennöfen benötigt. Aber auch zahlreiche Wärmeprozesse unterhalb von 200° C tragen zum allgemeinen Energieverbrauch bei, etwa bei der Trocknung von Holz, Kohle, Ziegeln, Feinkeramik, Lacken und Farben. Darüber hinaus muss branchenübergreifend natürlich auch Raumwärme erzeugt werden, wodurch sich der jährliche Energiebedarf für industrielle Wärmeanwendungen in Deutschland auf insgesamt rund 500 Terrawattstunden (TWh) summiert.

Hier sieht die Deutsche Energieagentur (dena) ein enormes Einsparpotenzial. Durch Maßnahmen wie die Verbesserung der Effizienz im Rahmen von Anlagenerneuerungen sowie durch eine bessere regeltechnische Abstimmung der Komponenten ließe sich der Energiebedarf der Industrie um fast 50 TWh pro Jahr reduzieren. Daraus würde nicht nur ein maßgeblicher Beitrag zum Klimaschutz resultieren, sondern für jeden einzelnen Betrieb auch eine Stärkung von Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit. „Zu den wichtigsten Energieeffizienzmaßnahmen“, so die dena, „gehören der verstärkte Einsatz von Wärmerückgewinnung, die Optimierung der Brenner- und Kesseltechnik, die bedarfsgerechte Steuerung und die Verbesserung der Wärmedämmung.“ Damit sind die Bereiche genannt, die bei der energetischen Bestandsaufnahme eines Unternehmens vorrangig geprüft werden sollten. Klima- und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Heizkessel mit verbrauchsarmer Brennwerttechnik und eine zeitgemäße Systemsteuerung mit Internet-Schnittstelle gewährleisten heute ein Optimum an Effizienz und Bedienkomfort.

Wie sich diese zentral geregelten Gesamtsysteme auf die Anforderungen einzelner Betriebe maßschneidern lassen, dafür liefert die Internetseite www.wolf.eu eine erste Orientierung. Der Systemspezialist Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) informiert hier unter anderem über aktuelle Förderprogramme, die eine professionelle Energieberatung und die Einbeziehung regenerativer Wärmelösungen unterstützen. Besonders interessant für Sanierungskonzepte: Auch in großen Objekte mit hohem Wärmebedarf können mittlerweile die Heizkesselanlagen ohne nennenswerten baulichen Aufwand erneuert und sogar erweitert werden. So gibt es z. B. die Gasbrennwert-Mittelkessel von Wolf in elf unterschiedlichen Baugrößen von 130 bis 1.000 kW. Bis zu fünf Kessel können in einer Kaskadenschaltung kombiniert werden, so dass ein gemeinsamer Leistungsbereich von bis zu fünf Megawatt möglich ist. Selbst die leistungsstärksten Module lassen sich wegen ihrer kompakten Abmessungen mit einem Hubwagen oder Stapler problemlos durch jede 100-cm-Tür befördern.

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Jul 17 2017

Blockheizkraftwerke erzeugen Wärme und Strom

Kontrollierte Brennstoffversorgung sichert Effizienz

Blockheizkraftwerke erzeugen Wärme und Strom

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 5859)

sup.- In der Industrie sowie in den Bereichen Gewerbe, Handel und Dienstleistungen könnten innerhalb weniger Jahre durch sinnvolles Energiemanagement und den Einsatz effizienter Technologien rund 44 Mrd. Kilowattstunden Strom eingespart werden. Und beim Verbrauch von Brennstoff entspricht das gemeinsame kurzfristige Einsparpotenzial sogar einer Leistung von 53 Mrd. kWh. Diese Zahlen des Umweltbundesamtes verdeutlichen, welche Chancen sich aus energetischen Modernisierungen nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ergeben. Besonders in Betrieben mit gleichzeitig hohem Strom- als auch Wärmeverbrauch lässt sich durch solche Maßnahmen der Energiebedarf deutlich reduzieren. Oft ist es in diesen Fällen sinnvoll, den Strom vor Ort selbst zu produzieren und die dabei anfallende Wärme für die Beheizung oder für Fertigungsprozesse zu nutzen. Genau dies ist das Funktionsprinzip eines Blockheizkraftwerks (BHKW). Die dort eingesetzte Technologie der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gilt als eine der effizientesten Methoden der Energieverwertung: Ein Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, der Strom zur Eigennutzung oder zur Netzeinspeisung produziert. Die vom Motor und auch vom Generator abgegebene Wärme kann dann praktisch verlustfrei z. B. an die Heizungsanlage weitergeleitet werden.

Die Effizienz-Rechnung geht natürlich nur auf, wenn auch schon beim Bezug der für den Verbrennungsmotor erforderlichen Energie auf Kostenoptimierung geachtet wird. Abrechnungsfehler oder unzulänglich gemessene Liefermengen könnten den Spar-Effekt der Kraft-Wärme-Kopplung stark einschränken. Nach jeder energetischen Betriebssanierung ist es also umso wichtiger, auf die Seriosität und die Lieferzuverlässigkeit des Energieversorgers zu achten. Beim Bezug von leitungsunabhängigen Brennstoffen wie z. B. Heizöl steht dafür mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel ein wirksames Kontroll-Instrument zur Verfügung. Bei Anbietern mit diesem Prädikat werden Liefertechnik, Zähleranlagen sowie die Abrechnungsmodalitäten kontinuierlich von externen Sachverständigen überwacht ( www.guetezeichen-energiehandel.de). Fehlfunktionen oder Ungenauigkeiten, die sich auf die Rechnungsstellung auswirken, können so nicht verborgen bleiben. Vorteilhaft für BHKW-Betreiber ist es auch, dass die Gutachter die Qualität der angebotenen Energien kontrollieren. Denn eine anspruchsvolle Technologie wie die Kraft-Wärme-Kopplung braucht die uneingeschränkte Produktgüte des Brennstoffs, um ihr volles Leistungspotenzial zu entfalten.

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Jan 31 2017

Digitalisierung des Arbeitsmarktes: Deutsche Unternehmen verlieren Wettbewerbsanschluss

Im EU-Vergleich: Deutschland ist beim Thema „Digitalisierung“ Schlusslicht

Digitalisierung des Arbeitsmarktes: Deutsche Unternehmen verlieren Wettbewerbsanschluss

Randstad Arbeitsbarometer: Deutschland ist im EU-Vergleich beim Thema Digitalisierung Schlusslicht.

Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt stehen Unternehmen und ihre Mitarbeiter vor umwälzenden Veränderungen. Um fit für die Zukunft zu sein, ist es zwingend notwendig, jetzt die Weichen zu stellen. Dementsprechend einig sind sich 68 Prozent der deutschen Arbeitnehmer, dass für Unternehmen kein Weg daran vorbei führt, eine digitale Strategie zu entwickeln, um die kommenden Herausforderungen zu meistern. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers. Das Fatale: Deutschland ist bei diesem Thema europäisches Schlusslicht. In vielen anderen Ländern spielt das Thema eine deutlich wichtigere Rolle.

Auch die Frage, ob das eigene Unternehmen bereits über eine Digitalstrategie verfügt und für die kommenden Prozesse gerüstet ist, beantwortet nahezu die Hälfte (48%) der befragten Arbeitnehmer in Deutschland mit einem klaren Nein. Damit besteht für die Arbeitgeber ein deutlicher Handlungsbedarf, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und sich das Vertrauen ihrer Mitarbeiter zu sichern.

Zum Vergleich: In Nachbarstaaten wie z.B. den Niederlanden oder Norwegen sind bereits 80 bzw. 81 Prozent der Angestellten überzeugt, dass Maßnahmen unumgänglich sind. Auch blicken die Norweger und Niederländer besonders positiv in die Zukunft: 64 bzw. 65 Prozent finden, ihre Firmen sind gut auf die digitale Transformation vorbereitet.

„Die Entwicklung und Umsetzung einer digitalen Unternehmensstrategie wird eine der wichtigsten Herausforderung für Unternehmen in 2017. Hier gilt es, Prozesse zu strukturieren, Mitarbeiter weiterzubilden sowie Ansprechpartner zu sein, um Probleme frühzeitig zu erkennen und schnell und flexibel durch passende Maßnahmen zu lösen“, so Lars Hewel, Director Business Intelligence,
Concepts & Strategy bei Randstad.

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,97 Milliarden Euro (2015) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland.. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 19,2 Milliarden Euro (Jahr 2015), über 500.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Managed Services und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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Jan 23 2017

Institutionelle Hilfen beim Einsatz von Energie

RAL-Gütezeichen sichert den Brennstoffbezug

Institutionelle Hilfen beim Einsatz von Energie

Foto: Fotolia / stockpics (No. 5742)

sup.- Als Reaktion auf den Klimawandel und zur Schonung der Ressourcen sind in den letzten Jahren zahlreiche Verordnungen zum verantwortlichen Umgang mit Energie verschärft bzw. neu verabschiedet worden. Auch Unternehmen und Gewerbebetriebe müssen bei Bau- oder Sanierungsvorhaben zunehmend auf eine klimapolitisch gesetzeskonforme Planung und Ausführung achten. Davon profitiert nicht nur die Umwelt: Wenn ein Betrieb diese Vorgaben nicht als überflüssige Bürokratie, sondern als institutionelle Hilfe zur Senkung der eigenen Energiekosten versteht, dann dienen die Maßnahmen auch der Wettbewerbsfähigkeit. Vom Effizienzlabel für Wärmeerzeuger und Lüftungsanlagen über die Grenzwerte für Transmissionsverluste von Gebäudefassaden bis zu den ISO-Normen zur sinnvollen Implementierung von Energiemanagement-Systemen: Die meisten ökologisch motivierten Initiativen sind mit einer unmittelbaren Kostendämpfung für die betroffenen Unternehmen verbunden.

Der Spar-Effekt kann sogar noch erweitert werden. Denn bei den gesetzlich bindenden Regelungen geht es zwar um eine Verringerung des Energiebedarfs sowie um die effizientere Nutzung der verwendeten Brennstoffe, aber nicht um mögliche Kostenfallen beim Kauf der Energie. Ob ein Unternehmen den Brennstoff in der vereinbarten Produktgüte erhält und ob die Liefermenge tatsächlich korrekt erfasst wird, bleibt zunächst einmal Vertrauenssache. Trotzdem gibt es auch bei diesen Fragen eine bewährte institutionelle Hilfestellung, zumindest für die Nutzer von transportablen Brennstoffen wie Heizöl oder Flüssiggas. Die Lieferanten, die diese Wärme-Energien per Tankwagen zum Verbraucher bringen, können sich freiwillig nach den Prüfbestimmungen des RAL-Gütezeichens Energiehandel überwachen lassen. Die Kontrollen durch neutrale Gutachter gehen sogar weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Damit dient das Gütezeichen dem Kunden als Hinweis auf die Seriosität des Anbieters und auf eine fortwährende Überprüfung von Fahrzeugtechnik, Zähleranlagen, Sicherheitsstandards und Schulungsstand des Personals (www.guetezeichen-energiehandel.de). Für die Wirtschaftlichkeit der gesamten Wärmeerzeugung können diese Vorsichtmaßnahmen beim Bezug der Energie ebenso wichtig sein wie die Sorgfalt bei der späteren Nutzung.

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Aug 29 2016

Tank-Installation erfordert geschulte Kompetenz

Gewässerschutz-Vorgaben nicht unterschätzen!

Tank-Installation erfordert geschulte Kompetenz

Foto: Gütegemeinschaft Tankschutz und Tanktechnik (No. 5619)

sup.- Eine Fremdfirma für den Tankeinbau? Das schaffen unsere eigenen Monteure doch auch! Diese Einschätzung mancher Firmen mit einer technischen Abteilung kollidiert mit der Gesetzeslage. Denn aus gutem Grund gibt es in Deutschland eine Fachbetriebspflicht für Arbeiten an Tanksystemen. Weil unsachgemäß ausgeführte Installationen, Wartungen oder Instandsetzungen zu einer Gefährdung von Erdreich und Grundwasser führen können, müssen für diese Maßnahmen stets Experten mit entsprechend geschulter Kompetenz hinzugezogen werden. Schon in der ersten Planungsphase für Tanks mit wassergefährdenden Stoffen an einem Firmenstandort sollte deshalb ein spezialisierter Fachbetrieb involviert sein. Betriebe mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik haben nach Auskunft des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) ausnahmslos eine wasserrechtliche Zulassung sowie das Fachpersonal mit den erforderlichen Sachkenntnissen (www.bbs-gt.de). Das Gütezeichen lässt sich also als zuverlässiges Qualitätsprädikat nutzen, um bei der Auftragsvergabe den gesetzlichen Betreiberpflichten gerecht zu werden.

Die zertifizierte Erfahrung dieser Betriebe sichert beispielsweise den korrekten Einbau von Lagerbehältern für Reinigungsmittel oder andere chemische Stoffe, ebenso von Tankanlagen für Wärmeenergien wie Heizöl oder Flüssiggas. Auch bei der Errichtung von Tankstellen erfordert die Installation der Kraftstofftanks genaue Kenntnisse der wasserrechtlichen Vorgaben, unabhängig davon, ob es sich um eine öffentlich zugängliche Station oder um eine Hoftankstelle für den Firmenfuhrpark handelt. Für alle Einsatzbereiche gilt: In den Kompetenzbereich der jeweils beauftragten Tanktechnik-Profis gehört es nicht nur, die Dichtigkeit und Funktionsfähigkeit der eigentlichen Behälter zu gewährleisten. Das zu betreuende Tanksystem umfasst immer auch sämtliche Leitungsverbindungen, Anschlüsse, Armaturen und Sicherheitseinrichtungen. Wenn ein Unternehmen die Komplexität dieser Aufgaben unterschätzt, wäre das nicht nur aus Gründen des Gewässerschutzes unzulässig, sondern es würde fahrlässig auch die eigene Betriebssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit gefährden.

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Aug 2 2016

ECG treibt Gründung von Energieeffizienz-Netzwerken voran

ECG treibt Gründung von Energieeffizienz-Netzwerken voran

ECG Logo

>>> Zwei Pilot-Netzwerke in Baden-Württemberg im Entstehen
>>> Teilnehmer können bis zu 5 Prozent Energie zusätzlich in drei Jahren sparen
>>> Aufklärungsbedarf bei Industrie und Handwerk

Kehl, 2. August 2016 – Die unabhängige Energieberatungsgesellschaft ECG treibt in Baden-Württemberg die Entwicklung von Energieeffizienz-Netzwerken voran. Die ECG bringt dazu Teilnehmer aus den derzeit 64 von ihr betreuten Energieeinkaufsringen, aber auch andere Unternehmen aus dem Südwesten zusammen. Aktuell haben schon zehn Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ihre Teilnahme an zwei Pilot-Netzwerken der ECG zugesagt, weitere stehen in den Startlöchern. Dadurch kommt zumindest im Südwesten Deutschlands neue Bewegung in die Entwicklung von Energieeffizienz-Netzwerken und damit in ein zentrales Instrument zur Erreichung der deutschen Klimaziele. Denn 18 Monate nach der Vereinbarung zwischen deutscher Wirtschaft und der Bundesregierung zur flächendeckenden Einführung von Energieeffizienz-Netzwerken sind deutschlandweit laut Initiative Energieeffizienz Netzwerke erst rund 50 Netzwerke mit rund 500 Mitgliedern aus der Taufe gehoben worden.

Wolfgang Hahn, Geschäftsführer der ECG, betont deshalb: „Entscheidend für den Erfolg der Energieeffizienz-Netzwerke ist, dass man den Unternehmen ihren mittel- und langfristigen Nutzen näherbringt. Hier gibt es in der Praxis oft noch Aufklärungsbedarf. Außerdem halten wir von der ECG es für wichtig, für die Netzwerk-Teilnehmer auch Vorteile jenseits der zwischen Wirtschaft und Bundesregierung vereinbarten Mindeststandards zu schaffen.“ Hahn hebt hervor, dass Energieeffizienz-Netzwerke hervorragend dafür geeignet sind, bereits bestehende Energiemanagementsysteme (EnMS) weiterzuentwickeln oder die Ergebnisse von regelmäßigen Energieaudits zu verbessern: „Die Mitwirkung an Energieeffizienz-Netzwerken bringt neue Impulse bei scheinbar ausgereizten Einsparmöglichkeiten. Wir halten deshalb innerhalb von drei Jahren eine Einsparung von zusätzlich 5 Prozent beim Energieverbrauch und dessen Kosten für machbar.“

Energieeffizienz-Netzwerke der ECG bieten vielfältigen Nutzen

Ein Netzwerk besteht aus fünf bis 15 Unternehmen, die entweder regional verknüpft sind, der gleichen Branche angehören oder Standorte eines Unternehmens sind. Es wird von einem Unternehmen gegründet, das als Netzwerk-Initiator bezeichnet wird. Auf der Basis der Ermittlung des energetischen Status-quo und der daraus abgeleiteten individuellen Zielvorgaben vereinbaren die Unternehmen ein Gesamteinsparungsziel für das Netzwerk. Zusätzlich zu dem regelmäßigen, moderierten Erfahrungsaustausch der Mitglieder untereinander spielt die Begleitung durch eine qualifizierte Energieberatung eine zentrale Rolle bei der Zielerreichung. Die ECG führt neben der der vom Gesetzgeber geforderten Identifizierung von Energieeffizienzmaßnahmen als Zusatzleistung eine detaillierte Analyse aller energierelevanten Kostenfaktoren durch. Die Teilnehmer werden außerdem regelmäßig über Fördermöglichkeiten und Änderungen und Neuerungen in der Energiewirtschaft informiert. So wird der Nutzen des Netzwerkes für die Teilnehmer weiter gesteigert. Sie profitieren dabei von der Erfahrung der ECG aus über 165 durchgeführten Energieaudits, rund 60 derzeit begleiteten Energiemanagementsystemen und der Betreuung von 64 Einkaufsringen für Strom und Erdgas. Außerdem ist ECG Moderator und Energieberater in einem internen Energieeffizienz-Netzwerk bei einem der größten Glasproduzenten in Europa.

Die Teilnahme an einem Energieeffizienz-Netzwerk ist für viele Unternehmen förderfähig: So werden in Niedersachsen und Baden-Württemberg vom Land pro Netzwerk-Teilnehmer bis zu 4.000 Euro der Kosten übernommen, sofern das Unternehmen als kleines und mittleres Unternehmen (KMU) anzusehen ist.

Über die Energie Consulting GmbH (ECG):
Die 1986 gegründete ECG mit Sitz in Kehl ist das größte unabhängige Beratungsunternehmen in Energiefragen in Deutschland und Europa. Das Unternehmen betreut gegenwärtig den Einsatz und Einkauf von rund 20.000 GWh Strom sowie rund 15.000 GWh Erdgas. Über 2.000 Kunden in Deutschland sowie im europäischen Ausland sind derzeit unter Vertrag; der Fokus liegt dabei auf mittelständischen Betrieben aus produzierenden Gewerben. Aber auch große Industrieunternehmen wie Henkel, Axel-Springer, Berliner Zeitungsverlag, Wieland-Werke gehören zum Kundenkreis. Mit rund 40 Mitarbeitern erwirtschaftet ECG einen jährlichen Umsatz von ca. 4,5 Mio. Euro. Geschäftsführer sind Dr. Wolfgang Hahn, Dr. Jürgen Joseph und Jörg Scheyhing.
Weitere Informationen über die ECG unter www.energie-consulting.com.

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Jul 26 2016

Gut vernetzt ist halb gewonnen

Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen hängt zunehmend von ihrer Vernetzung ab. Wie Unternehmenscluster und Kooperationen heute dazu beitragen, Konkurrenzfähigkeit und Innovationskraft zu stärken, zeigen die Gewinner des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Sie wurden vor Kurzem von der Deutschen Bank und der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ prämiert.

Berlin, 26. Juli 2016 – Trotz Herausforderungen wie Digitalisierung oder Globalisierung: Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Deutschen waren noch im März 2016 davon überzeugt, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland weiterhin stark bleibt. Das ergab eine repräsentative Umfrage (1) im Auftrag der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank. Nach dem Brexit-Votum scheinen die Zukunftsaussichten nicht mehr so rosig. Eine aktuelle Umfrage (2) des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) unter 5.600 Betrieben zeigt, dass deutsche Firmen Exportrückgänge fürchten.

„Damit der Standort Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit erhält, müssen wir die Exportkraft hiesiger Unternehmen stärken und neue Märkte erschließen“, sagt Stefan Bender, Leiter Firmenkunden Deutschland, Deutsche Bank. Die Vernetzung von Unternehmensclustern könne einen Beitrag dazu leisten. „Ein enger Wissensaustausch macht Firmen erfolgreicher. Angesichts beschleunigter Innovations- und Produktzyklen müssen Kompetenzen gebündelt und Kooperationen vorangetrieben werden.“ Wer lokal gut vernetzt sei, sei international konkurrenzfähiger – das gelte insbesondere für technologieintensive Branchen. „Vor allem kleinere Unternehmen können sich keine eigene Forschungsabteilung leisten und sind auf Kooperationen angewiesen“, so Bender.

Wie es gelingen kann, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch Cluster und Netzwerke zu stärken, zeigen auch die Sieger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“:

Denkfabrik für das Labor der Zukunft: ELSA – Automatisierungslösungen für die Biowissenschaften
Die regionale Initiative ELSA bringt Biowissenschaftler und Ingenieure aus Unternehmen der Regionen Stuttgart und Neckar-Alb an einen Tisch. Gemeinsam wird dort überlegt, wie beispielsweise medizinische Laborprozesse durch neue automatisierte Verfahren günstiger ablaufen könnten. Mittlerweile teilen 100 Unternehmen ihr Know-how im Netzwerk. Ihr Ansporn: Im Fall einer erfolgreichen Innovation profitieren beide Seiten. Ein Projekt, das die Wirtschaftskraft der Region anschiebt.

Kleine Firmen, große Roboter: Netzwerk „Robotik für KMU“
Automatisierte Helfer gesucht? In Branchen wie der Metall-, Kunststoff- oder Holzindustrie können Roboter die Produktion effizienter gestalten. Doch auf diese Technik haben meist nur große Unternehmen Zugriff – unter anderem, weil es sich für etablierte Hersteller oft nicht rechnet, Robotik-Lösungen für geringe Stückzahlen zu entwickeln. Zehn kleine und mittlere Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen haben einen Weg gefunden, die Technik trotzdem einzusetzen: indem sie ihre Kompetenzen bündeln. Unterstützt von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken arbeiten im Netzwerk „Robotik für KMU“ Anwender- und Entwicklerfirmen gemeinsam an neuen Lösungen.

Vom Mikrochip zum großen Ganzen: Silicon Saxony – Das sächsische Mikroelektronik- und IKT-Netzwerk
Teilweise nur wenige Millimeter lang sind die hochmodernen Bauteile, die von Mikroelektronik-Herstellern in Sachsen entwickelt werden. Viele kleine, mittlere und große Unternehmen arbeiten hier an neuen, noch kleineren Lösungen wie etwa leistungsfähigen Mikrochips oder Sensoren. Der Silicon Saxony e. V. vernetzt Unternehmen nicht nur miteinander, sondern auch mit internationalen Wissenschaftlern und führenden Politikern. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 wurde das Netzwerk um zahlreiche Fachbereiche wie etwa Smart Systems oder Software-Lösungen erweitert. Mehr als 320 Mitglieder profitieren von dem regen Austausch – und machen Sachsen zum Hightech-Standort.

(1) Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Deutschen Bank für den Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ im März 2016 unter 1.002 Bundesbürgern über 14 Jahre.
(2) http://www.dihk.de/presse/meldungen/2016-07-07-blitzumfrage-brexit

Über Deutschlands Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“:
„NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“: Unter diesem Motto steht der Wettbewerb 2016. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank würdigen bundesweit die 100 besten Projekte, die den Mehrwert und das Potenzial gemeinschaftlichen Handelns für die Gesellschaft aufzeigen, ob in Nachbarschaftsinitiativen, Unternehmenskooperationen oder wissenschaftlichen Netzwerken. Mehr Infos zu den diesjährigen Preisträgern und zum Wettbewerb auf www.ausgezeichnete-orte.de

Deutschland ist das Land der Ideen. Gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern entwickelt die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ Projekte und lobt Wettbewerbe aus, um den Blick auf das Land, seine Menschen und ihre Ideen zu lenken.

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Jun 20 2016

Messgeräte für Energie unterliegen dem Eichrecht

Zweijährige Eichfrist bei Tankwagen-Zähleranlagen

Messgeräte für Energie unterliegen dem Eichrecht

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel

sup.- „Sicherung gleicher Wettbewerbsbedingungen durch richtiges Messen“ – das ist einer der Leitgedanken der Arbeitsgemeinschaft Mess- und Eichwesen (AGME), die die Eichaufsichtsbehörden aller 16 deutschen Bundesländer koordiniert. Weil in Deutschland die Gesetzgebung zum Messwesen beim Bund liegt, der Vollzug der Gesetze aber im Wesentlichen bei den Ländern, kommt dieser zentralen Koordinierungsstelle ein wichtiger Stellenwert zu. Die Bedeutung, die sie für die Wettbewerbsfähigkeit im allgemeinen Wirtschaftsleben hat, ist jedoch vielen Unternehmen und Gewerbebetrieben gar nicht bewusst. Aber Fakt ist: Selbst dort, wo korrektes Messen im geschäftlichen Alltag keine nennenswerte Rolle spielt, sorgen die Eichvorschriften für faire Marktchancen und schützen vor unnötigen Betriebskosten. Denn dem Eichrecht unterliegen beispielsweise auch alle technischen Anlagen, die den Energieverbrauch erfassen, seien es Strom-, Gas-, Wärme- bzw. Warmwasserzähler oder die Mess-Vorrichtungen bei der Befüllung von Heizöltanks.

Die Eichfrist für Wärmezähler beträgt fünf Jahre, bei den Messanlagen für Mineralöl an Tankwagen oder Zapfsäulen sind es zwei Jahre. Ist der Zähler am Heizöl-Lieferfahrzeug also beispielsweise mit der Jahresangabe 2016 geeicht worden, endet der Gültigkeitszeitraum mit dem Ablauf des Jahres 2018. Ob diese Eichung am Fahrzeug noch Gültigkeit hat oder die Frist bereits verstrichen ist, kann der Kunde natürlich erst jeweils beim Liefertermin überprüfen. Es ist daher sinnvoll, mit der Heizölversorgung einen Anbieter mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel zu beauftragen. Die Eichgültigkeit der Zähler sowie die Funktionsfähigkeit der gesamten Liefertechnik sind dann durch eine zusätzliche, kontinuierliche Gutachter-Überwachung gesichert (www.guetezeichen-energiehandel.de). Über die turnusmäßigen eichamtlichen Überprüfungen hinaus unterziehen sich die Brennstoffhändler mit diesem Qualitätsprädikat einer strengen Kontrolle von Fuhrpark, Produktgüte sowie der Genauigkeit bei Liefermenge und Rechnungsstellung. Möglichen Mess-Ungenauigkeiten, die eine Verteuerung der Energiekosten zur Folge haben können, wird so rechtzeitig vorgebeugt.

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Jun 8 2016

Innovationswissen weitergeben

Vom 14.-16. Juni können sich Trainer in Düsseldorf von Christian Buchholz und Benno van Aerssen zum Innovation Facilitator ausbilden lassen

Innovationswissen weitergeben

Innovationswissen weitergeben mit dem Innovation Facilitator des verrocchio Institute for Innovation

Innovationsfähig zu sein, ist eines der Kernelemente von heutiger Wettbewerbsfähigkeit und deshalb für viele Unternehmen unverzichtbar, wenn nicht sogar überlebenswichtig geworden. „Innovationen sind der Motor für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen, deshalb bieten wir die Ausbildung zum Innovation Coach an“, so Benno van Aerssen, der zusammen mit Christan Buchholz das verrocchio Institute for Innovation Competence gegründet hat.

„Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist das Modul Innovation Facilitator, denn hier lernen die Teilnehmer, wie sie ihr Innovationswissen auch an andere weitergeben können“, erklärt Buchholz. Deshalb richtet sich das Modul an interne und externe Trainer, die ihre Teilnehmer darin trainieren wollen, innovativer zu werden. Dafür zeigen van Aerssen und Buchholz Methoden zur Ideenfindung, Kreativmeetings und Kreativtechniken auf. „Wir zeigen ebenso auf, wie Visual Facilitating – also die Unterstützung der Arbeit von Gruppen mittels Bildsprache – angewendet werden kann.“

„Innovationsmanagement und das Einführen von Kreativitätstechniken in Unternehmen zu installieren, ist eine anspruchsvolle Aufgabe“, weiß van Aerssen, der genau wie Buchholz schon in viele Innovationsprozesse involviert war. Dieses Wissen und die gemachten Erfahrungen geben die beiden Dozenten an ihre Teilnehmer weiter. Unter anderem, wie kritische Situationen während Trainings und Beratungen gelöst werden können.

Voraussetzung für die Teilnahme ist der vorherige Besuch des Innovation Practitioner-Moduls, da auf darin vermittelte Grundlagen aufgebaut wird. Die Zertifizierung dauert drei Tage.

Nähere Informationen zum Innovation Facilitator unter: http://www.innovationcoach.de/inhalt/innovation-facilitator/
Näher Informationen zum verrocchio Institute for Innovation Competence unter: www.verrocchio-institute.com

Im „verrocchio“ Institute for Innovation Competence wird die Innovationskompetenz von Unternehmen, Organisationen und Menschen gesteigert. Hier wird Innovationswissen angereichert und nutzbar gemacht für die Praxis. Die Gründer – der Innovationskünstler Benno van Aerssen und Mindset Creator Christian Buchholz – sind die Experten, wenn es um die Entwicklung von neuen Ideen und eine nachhaltige Innovationskultur geht. Sie haben Erfahrung in einer Vielzahl von unterschiedlichen Branchen, im Mittelstand genauso wie bei Großkonzernen. Kunden beschreiben diese Kombination von Kreativität, Klarheit und Struktur als einzigartig.

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Verrocchio Institute for Innovation Competence GmbH
Christian Buchholz
Achillesstr. 10
40545 Düsseldorf
+49 211 3160516

mail@verrocchio-institute.com
http://www.verrocchio-institute.com

Okt 30 2015

Dr. Dirk Bayas-Linke: VW-Skandal zeigt Notwendigkeit für neue Entscheidungsroutinen, jenseits von Hierarchien

Der Münchner Experte für Entscheidungsmanagement sieht in der Umsetzung neuer Entscheidungsstrukturen eine Investition für die Sicherung von Wettbewerbsvorteilen in der Zukunft

Dr. Dirk Bayas-Linke: VW-Skandal zeigt Notwendigkeit für neue Entscheidungsroutinen, jenseits von Hierarchien

Dr. Dirk Bayas-Linke, Geschäftsführer 3-o-Consulting, München

München, 30. Oktober 2015 – Der VW-Skandal zieht weite Kreise und stellt die Hierarchieebene als etablierte Entscheidungsstruktur von Grund auf in Frage. Entscheidungen zu treffen ist in Organisationen Kernkompetenz und Kernaufgabe; dabei bildet die Entscheidungs-Findung und -Durchsetzung entlang der Hierarchieebene nach wie vor das verbreitetste Verfahren, wie Dirk Bayas-Linke, Experte für Entscheidungs- und Veränderungsmanagement, erläutert. Bei einem solchen Vorgehen seien aber auch Einflüsse jenseits der Sachebene wirksam – was nicht immer zu den besten Ergebnissen führe, sagt der Organisations- und Managementberater mit Blick auf die jüngsten Ereignisse bei Volkwagen. Es gebe Unternehmen, die einer anderen Orientierungs- und Verantwortungslogik folgten als der Hierarchieebene – und die damit sehr erfolgreich seien, sagt Bayas-Linke, der als Inhaber der Münchner Unternehmensberatung 3-o-consultig tätig ist. Solche Entscheidungsstrukturen verlangten aber ein neues Verhalten und auch neue mentale Modelle für die Akteure. Insbesondere seien andere Kompetenzen und Fähigkeiten, neue Kooperationsformen und Kommunikationswege erforderlich – und ein neuer Umgang mit Verantwortung. „Die Hierarchieebene zu verlassen und einen neuen Entscheidungsmodus zu wählen ist ein Investment, das sich mittel- bis langfristig in mehr Wettbewerbsfähigkeit, Commitment der Mitarbeiter und Unternehmenserfolg auszahlt“, sagte Bayas-Linke. Er verweist dabei auf das Holacracy-Verfahren oder auch sogenannte integrale Organisation als zwei in der Praxis erfolgreiche Wege zur Gestaltung von Entscheidungsprozessen, die einer neuen Orientierungs- und Verantwortungslogik folgen. „Der Mensch und seine Ressourcen werden für Organisationen immer wichtiger, um als Organisation überlebensfähig zu bleiben“, sagt Bayas-Linke. Die alternativen Entscheidungsprozesse und -modelle fördern und fordern aus Sicht des Management-Coachs „enorme, aber auch notwendige Potenziale der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“. Die gegenwärtig am Beispiel von Volkswagen zu beobachtende „Erosion der hierarchischen Entscheidungsfindung“ könne anderen Unternehmen als Impuls dienen, ihre internen Entscheidungsprozesse zu überdenken, zu reformieren und zukunftsfest zu machen.

Hintergrund
Dr. Dirk Bayas-Linke, Experte für Entscheidungs- und Veränderungsmanagement, sieht in intelligenten Entscheidungsprozessen einen wichtigen Wettbewerbsvorteil von Unternehmen. Der Inhaber der 3-o-consulting in München stärkt Unternehmen darin, ihre Entscheidungs- und Veränderungsprozesse als Ressource für mehr Erfolg zu nutzen. Viele Unternehmer schieben (schwierige) Entscheidungen auf und blockieren damit wertvolles Potenzial, so Dr. Bayas-Linke. Entscheidungen setzen Energien frei und schaffen Möglichkeiten, von denen Unternehmen und Organisationen profitieren. Der erfahrene systemische Organisations- und Managementberater unterstützt Unternehmen, dieses Potential zu aktivieren. Dr. Bayas-Linke berät, coacht und trainiert seit 10 Jahren Unternehmen und Organisationen. Die von ihm gegründete 3-o-consulting in München ist auf die Beratung von Entscheidungs-/ Veränderungsmanagement und Leadership spezialisiert. Ein fundiertes wissenschaftliches Know-how aus der Hirn- und Entscheidungsforschung und der Verhaltensökonomie sowie eine besondere Spezialisierung und Faszination für die Strukturen organisationaler und menschlicher Systeme belegen seine Kompetenz. Seine persönliche Fähigkeit liegt in der Wertschätzung und Aufmerksamkeit für alle Ebenen eines Unternehmens, um es in seiner Gesamtheit und Komplexität zu verstehen. Seine Beratungen zeichnen sich aus durch Dialog, Neugier und einen aufmerksamen, analytischen Verstand. Das Know-how von Dr. Bayas-Linke basiert auf einer fundierten Qualifizierung in systemischer Organisationsberatung/Supervision und einem langjährigen Erfahrungs- und Expertenwissen. Erfolgreich wurde der Management-Coach als Partner einer strategischen Marketingberatung, Gründer und Geschäftsführer einer Beratungsfirma und in mehrjähriger Tätigkeit in der internationalen Marktforschung. Zu seinen Kunden gehören insbesondere mittelständische und Familien-Unternehmen aus den Branchen IT & Internet, Konsumgüter, Versicherungen, Agenturen, Elektrotechnik, Bildung, Industrie und Finanzdienstleistung. Er ist Autor des Bestellers Codes, die geheime Sprache der Produkte sowie zahlreicher Fachartikel zu den Themen Organisation / Führung / Teams / Netzwerke / Videointeraktionsanalyse. Dr. Bayas-Linke ist zudem gefragter Redner bei nationalen und internationalen Veranstaltungen zu den Themen Entscheiden, Leadership und Change. Seine Vorträge und Workshops sind humorvoll und lebendig und bereichern durch viele Beobachtungen aus der Praxis.
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Organisationen und Märkte sind in steter Bewegung, die 3-o-Consulting (München) unterstützt Sie, damit Ihr Unternehmen aktiv, gestaltend und langfristig erfolgreich am Markt handeln kann, in allen zentralen Fragen, mit denen Unternehmen heute konfrontiert sind. Handlungsmöglichkeiten eröffnen, Orientierung geben und gemeinsam Neues entwickeln und umsetzen – das ist unser Auftrag und dem geben wir uns wirksam und mit Leidenschaft hin.

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