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Nov 15 2017

Kollision mit Fasan, Wildschwein oder Wolf: Bei Autounfällen kommt es auf die Tierart an

R+V-Infocenter: Versicherungsvertrag checken

Kollision mit Fasan, Wildschwein oder Wolf: Bei Autounfällen kommt es auf die Tierart an

Wiesbaden, 15. November 2017. Mit Tempo 100 auf der Landstraße und plötzlich springt ein Reh vors Auto: Zusammenstöße mit Tieren gehören besonders im Herbst zu den häufigsten Autounfällen. Ob die Kfz-Versicherung den Schaden übernimmt, hängt von der Art des Tieres ab – und vom Versicherungsvertrag. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung aufmerksam.

Teilkasko übernimmt Schäden durch Haarwild
Wer mit einem Wildtier wie Reh, Hirsch, Fuchs oder Wildschwein zusammenstößt, bekommt den Schaden in der Regel von seiner Teilkaskoversicherung erstattet. „Unfälle mit diesem sogenannten Haarwild sind in allen Tarifen abgedeckt“, erklärt Karl Walter, Kfz-Experte beim R+V-Infocenter. Dazu gehören alle Tiere, die unter das Bundesjagdschutzgesetz fallen, auch Luchse, Seehunde und Wisente.

Blick in die Police gibt Sicherheit
Anders sieht es bei Federwild, Haus- und Nutztieren aus. Nicht generell versichert sind auch Unfälle mit freilebenden Wölfen und exotischen Tieren wie Waschbären oder Nandus, die in einigen Regionen Deutschlands heimisch geworden sind. „Damit die Versicherung auch bei Kollisionen mit diesen Tieren oder streunenden Hunden einspringt, ist ein erweiterter Teilkaskoschutz notwendig, beispielsweise auf „Tiere aller Art““, so R+V-Experte Walter. Ein Blick in die Police verrät Autofahrern, welche Tierarten bei ihnen eingeschlossen sind. Wenn Haus- und Nutztiere wie Kühe oder Schafe nicht in der Teilkaskoversicherung aufgelistet sind, können Autofahrer versuchen, ihren Schaden vom Tierhalter ersetzt zu bekommen – falls das Tier noch am Unfallort ist und der Halter eindeutig ermittelt werden kann.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– So schwer es Autofahrern fällt: Möglichst nicht ausweichen, wenn ein Tier über die Fahrbahn läuft. Das gilt besonders bei kleinen Tieren wie Hasen oder Igel. Denn bei kleinen Tieren ist der Schaden durch ein Ausweichmanöver mit hoher Wahrscheinlichkeit größer als bei einem Zusammenstoß.
– Besser ist, die Geschwindigkeit nach und nach zu drosseln. Eine Vollbremsung sollten Autofahrer vermeiden, damit ihnen der Hintermann nicht auffährt.
– Geht beim Zusammenstoß ein Scheinwerfer oder eine Scheibe zu Bruch, ist dieser Schaden über die Teilkaskoversicherung abgedeckt – unabhängig von der Art des Tieres.
– Wichtig zu wissen: Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für Schäden durch ein Tier am eigenen Fahrzeug nicht auf – sie ist für Schäden bei anderen zuständig und zahlt beispielsweise die kaputte Leitplanke oder das abgeknickte Verkehrsschild.
– Bei einem Unfall mit einem Tier immer die Polizei anrufen und tote Tiere auf keinen Fall mitnehmen.

Haarwild im Sinne des Bundesjagdgesetzes
– Wisent, Elchwild, Rotwild, Damwild, Sikawild, Rehwild, Gamswild, Steinwild, Muffelwild, Schwarzwild
– Feldhase, Schneehase, Wildkaninchen, Murmeltier
– Wildkatze, Luchs, Fuchs
– Steinmarder, Baummarder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel, Dachs
– Fischotter, Seehund

www.infocenter.ruv.de

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Nov 6 2017

Wie Sie Wildunfälle vermeiden können

ARAG Experten zum richtigen Verhalten bei Wildwechsel

Auf Deutschlands Straßen kommt es jährlich zu rund 260.000 Wildunfällen mit Personen- und Sachschäden. Eine Vielzahl dieser Unfälle passieren im Herbst, wenn die Tage oft neblig beginnen und die Abenddämmerung früh einsetzt; aber auch wenn die Tiere ihre Brunftzeit haben oder sich aktiv auf den kargen Winter vorbereiten. Dabei sind die meisten Unfälle mit wild lebenden Tieren nicht unvermeidbar. Was jeder Autofahrer beherzigen sollte, um diese Unfallbilanz positiv zu beeinflussen, sagen ARAG Experten:

Wildwechsel: So verhalten Sie sich richtig
– Bei Wildwechsel Fuß vom Gas – Geschwindigkeit anpassen! Empfehlung: max. 60 km/h
– Aufmerksam Wald- und Straßenränder beobachten.
– Besondere Vorsicht in der Dämmerung, bei Nacht oder bei Nebel.
– Besonders gefährlich sind neue Straßen, die durch Waldgebiete führen. Das Wild behält seine gewohnten Wege bei; hier fehlen aber oft noch Warnhinweise.
– Mit Nachzüglern rechnen! Ein Tier kommt selten allein.
– Wenn Tiere im Scheinwerferkegel auftauchen – Abblenden, abbremsen, hupen!

Wenn ein Unfall unvermeidbar ist
– Lenkrad festhalten! Geradeaus lenken!
– Abbremsen!
– Vorsichtig sein beim Ausweichen!

Wenn Wild angefahren wurde
– Warnblinker einschalten und Unfallstelle sichern!
– Totes Wild niemals mitnehmen!
– Verletztes Wild nicht verfolgen!
– Bei verletzten Personen erste Hilfe leisten; ggf. Krankenwagen oder Notarzt rufen.
– Polizei verständigen!
– Bei Kfz-Schäden eine Bescheinigung für die Teilkaskoversicherung von der Polizei oder dem Revierinhaber ausstellen lassen.

So urteilten Gerichte:

Zusammenstoß mit Wild
Grundsätzlich kommt die Teilkaskoversicherung für Unfälle mit Haarwild (Wildschwein, Reh, Hirsch, Fuchs, Hase) und je nach Vertrag auch mit anderen Tierarten auf; die Vollkaskoversicherung übernimmt aber in jedem Fall die Schäden am eigenen Fahrzeug. Kommt es nach einer Begegnung mit einem Wildtier zu einem Schaden am Wagen, der nicht durch einen Zusammenstoß, sondern etwa durch Ausweichen verursacht wird, handelt es sich nicht um einen Willdunfall. Hier kann der Schaden aber unter Umständen als sogenannter „Rettungskostenersatz“ geltend gemacht werden. Darunter fallen Aufwendungen, die bei Eintritt eines unmittelbar bevorstehenden Versicherungsfalls gemacht werden, um diesen abzuwenden. Die Versicherung zahlt aber nur, sofern die Reaktion des Fahrers nicht reflexhaft und unter Berücksichtigung der Größe des Tieres angemessen war. Außerdem muss der Versicherungsnehmer nachweisen, dass es tatsächlich einen Wildwechsel gab und er deshalb ausgewichen ist (OLG Saarbrücken, Az.: 5 U 356/10 – 57).

Auffahrunfall
Wie ist die Rechtslage, wenn ein Autofahrer in ein schon totes Wildschwein hineinfährt? Vertraut man auf das Urteil des Landgerichts Stuttgart, entspricht diese Unfallvariante der Haarwild-Versicherungsklausel, die besagt, dass zwar das Fahrzeug, nicht aber das betroffene Tier in Bewegung sein muss. Somit steht die Versicherung in der Zahlungsverpflichtung ( LG Stuttgart, Az.: 5 S 244/06).

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https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/auto-und-verkehr/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Jan 29 2013

Kimme – Korn – Hoppla: Unerfahrener Jäger erschießt Pony

Eine Information der Kanzlei PWB Rechtsanwälte

Kimme - Korn - Hoppla: Unerfahrener Jäger erschießt Pony

Jena, 29. Januar 2013. Wer als Jäger ein Pony nicht von einem Wildschwein unterscheiden kann, kann sowohl die Jagderlaubnis, als auch die Waffenbesitzkarte verlieren. Wie die Kanzlei PWB Rechtsanwälte ( www.pwb-law.com ) mitteilt, hatte sich das Verwaltungsgericht Koblenz mit diesem bedauerlichen Fall zu beschäftigen.

Ein Hobbyjäger klagte im Herbst 2012 beim Verwaltungsgericht (VG) Koblenz gegen seine Jagdbehörde. Diese hatte dessen Jagdschein und Waffenbesitzkarte einziehen lassen. Der Jungjäger hatte nachts mit seinem Gewehr ein vermeintlich flüchtendes Wildschwein erlegt. Da es sich in Wahrheit aber nicht um ein flüchtendes Schwarzwild, sondern ein hellbraun-weiß geschecktes Pony gehandelt hat, das überdies friedlich auf seiner Weide graste, entzog die zuständige Behörde dem Waidmann sofort die Jagderlaubnis und die Waffenbesitzkarte. Damit wollte die Behörde sicherstellen, dass es für die Dauer eines Rechtsbehelfsverfahrens zu keinen weiteren waidmännischen Experimenten kommen kann. Der Betroffene hielt diese Maßnahmen gegen ihn für völlig überzogen und legte Widerspruch ein. Mit dem Jagddrama musste sich nun das VG Koblenz befassen.

Wie nicht anders zu erwarten, bestätigte das VG Koblenz in seinem Beschluss die Anordnung der Behörde (Au. 6 L 828/12.KO). Diese habe den unerfahrenen und sich selbst überschätzenden Waidmann zu Recht für unzuverlässig halten dürfen. In einer waidmännischen Standardsituation habe er voreilig einen Schuss abgegeben. Im Interesse der Allgemeinheit, das erhebliche Sicherheitsrisiko bei der privaten Verwendung von Waffen so gering als möglich zu halten, fiel die Interessenabwägung der Richter zu Lasten des Klägers aus. Waidmanns (Un)heil.

PWB Rechtsanwälte

Die Kanzlei PWB Rechtsanwälte (Jena) ist auf das Kapitalanlage-, Kapitalmarkt- und Wirtschaftsrecht ausgerichtet. Die Rechtsanwaltskanzlei vertritt private und institutionelle Kapitalanleger.

PWB Rechtsanwälte wird im JUVE-Handbuch als eine ausgezeichnete Kanzlei hervorgehoben. Die Kanzlei gehört zu den großen mitteldeutschen Anwaltskanzleien mit 13 spezialisierten Juristinnen und Juristen und rund 70 nicht juristischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Philipp Wolfgang Beyer
Löbdergraben 11a
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Mrz 28 2011

Wildschwein auf den Grill!

Die Wildschweinpopulation hat in den letzten Jahren explosionsartig zugenommen. Dies führt mittlerweile zu immensen Schäden für die Land-, Jagd- und Forstwirtschaft. Abhilfe schafft hier nur der gezielte Abschuss von Jungtieren, um die Populationsdichte einzudämmen.

Wildbret vom Wildschwein steht das ganze Jahr über zur Verfügung. Hochwertiges naturbelassenes Fleisch, das sich besonders gut zum Grillen und Barbecuen eignet.

Für all jene, die sich dieser Thematik erstmalig annähern, sei Fleisch vom Wildschwein besonders empfohlen. Wildbret lässt sich völlig unproblematisch zu Braten, leckeren Steaks und Rippchen & Co. auf dem Grill zubereiten.

Für die Macher von Europas Grill- und Barbecuemagazin N°1, FIRE&FOOD, hat Wildbret immer Saison. In ihrem Sonderheft „Grillen und Barbecuen mit heimischem Wildbret“ zeigen sie u.a., dass mit speziellen Garmethoden alle verwertbaren Fleisch-Stücke vom Wild zu wahren Köstlichkeiten geraten.

In Kooperation mit dem Landesjagdverband Baden-Württemberg entstand diese Sonderausgabe. Zum Start der Grillsaison 2011 erfährt der Leser alles Wissenswerte über die Köstlichkeiten aus heimischen Wäldern und Fluren. Über das passende Grillgerät, Grillbasics, geeignetes Wildbret für den Grill, Tipps und Kniffe zur Zubereitung, viele Rezepte und mehr. Das Special ist im ausgesuchten Wildbret- und Grillfachhandel, sowie bei vielen Forstämtern und Kreisjägerschaften in ganz Deutschland erhältlich. Für alle jene die jetzt schon ihren Grill mit Wildbret bestücken wollen, gibt es die Möglichkeit der Online-Bestellung bei FIRE&FOOD.

www.fire-food.com

FIRE&FOOD – Europas Grill- und Barbecue-Magazin N°1.Innerhalb von acht Jahren hat sich das Magazin aus dem Baden-Württembergischen Weingarten als führendes Printmedium in diesem stetig wachsenden Marktsegment etabliert. Das Magazin widmet sich dem Thema Grillen und Barbecue nicht nur als »buntes Sommerthema«, sondern macht Grillen und Barbecue zum Ganzjahresthema.

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