Posts Tagged Wohnungsnot

Apr 12 2018

Für Familien mit Kindern ist die Wohnungsnot am schlimmsten

Hans Moser, Vorstand der GARANT Immobilien AG, fordert mehr Baugrund und Abbau von Investitionshemmnissen

Für Familien mit Kindern ist die Wohnungsnot am schlimmsten

Ein Student kann sich die hohe Miete in München nicht leisten. Er kauft sich eine BahnCard 100 und lebt seitdem im Zug. Medienberichte darüber machten im letzten Jahr auf das Problem des akuten Wohnraummangels spektakulär aufmerksam. „So exotisch der Fall auch war – aktuell veröffentlichte Zahlen unterstreichen die Dramatik der Situation“, so Hans Moser, Vorstand der GARANT Immobilien AG.

Laut Monatsbericht der Deutschen Bundesbank sind die Kaufpreise in den Großstädten mittlerweile um rund 35 % überbewertet. Insgesamt lägen die Immobilienpreise in den Städten etwa 15 % bis 30 % über einem angemessenen Niveau. Damit einher gingen kräftige Mieterhöhungen. Bei Neuverträgen habe die Steigerung 2017 bei durchschnittlich 7,25 % gelegen, in Großstädten sogar bei 9,25 %. Nach Angaben der GARANT Immobilien AG, einer der größten Maklerketten mit 42 Niederlassungen in Süddeutschland, habe diese Entwicklung inzwischen auch die Ballungsrandzonen und ländlichen Regionen erreicht. Die Preisexplosion spiegele ein eklatantes Missverhältnis zwischen Bedarf und Angebot wider. „Leidtragende sind vor allem Familien mit Kindern, die bei sich einstellendem Nachwuchs zurzeit bis zu zwei Jahre benötigen, um eine passende und gleichzeitig bezahlbare Wohnung zu finden“, so GARANT-Vorstand Hans Moser. Alarmierend sei auch der Mangel an altersgerechten Wohnungen.

Moser verweist auf eine Drucksache des baden-württembergischen Landtags vom 16. Januar (16/3291). In dieser wird auf eine Erhebung des Marktforschungsinstituts Prognos Bezug genommen, nach der von 2011 bis 2015 in diesem Bundesland 88.000 Wohnungen zu wenig gebaut wurden. Um den Bedarf zu decken, der sich aus der überdurchschnittlichen Bevölkerungszunahme und der Zunahme der Wohnhaushalte im Land ergebe, müssten über diese fehlenden 88.000 Wohnungen hinaus bis zum Jahr 2020 jährlich 54.000, im Zeitraum 2021 bis 2025 jährlich 43.000 Wohnungen gebaut werden. Bundesweit fehlen nach Expertenschätzungen rund 1 Million Wohnungen.

Moser warnt: Der im Koalitionsvertrag vereinbarte Bau von 1,5 Millionen neuen Wohnungen bis 2021 werde scheitern, wenn nicht grundlegende Voraussetzungen geschaffen würden. „Dazu gehört neben präziseren, durch örtliche Behörden willkürlich oder restriktiv auslegbaren Landesbauordnungen vor allem die Ausweisung von deutlich mehr erschließbarem Baugrund durch die Kommunen“, so der GARANT-Chef. Dass von den historisch niedrigen Zinsen kein größerer Investitionsschub ausgehe, sei bezeichnend genug.

Mit über 280 Immobilienmaklern in 42 Maklerbüros ist die GARANT Immobilien AG das größte inhabergeführte Immobilienmakler-Unternehmen in Süddeutschland.

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Dez 1 2017

Mitwohnen – Niedrige Miete gegen Mithilfe im Haushalt

Statt Wohnungsnot einander unter die Arme greifen

Mitwohnen - Niedrige Miete gegen Mithilfe im Haushalt

Mitwohnen und Mitanpacken gegen niedrige Miete

Das Wintersemester hat begonnen, aber immer noch sind viele Studenten auf Wohnungssuche. Während sie in anderen Ländern mit der Zulassung zum Studium ein Zimmer in einem Studentenwohnheim zugewiesen bekommen, ist das hierzulande nicht der Fall.
Ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft kostet im bundesweiten Durchschnitt knapp 400 Euro. Am meisten wird in München mit rund 600 Euro gezahlt.
Dort, wie in anderen Unistädten, haben private Bauherren ein gutes Geschäftsmodell entdeckt und bieten Zimmer in Neubauten für über 800 Euro Monatsmiete als Studentenunterkünfte an.
Aufrufe von Politikern zur helfen nicht, denn sie vermehren nicht den fehlenden Wohnraum, eine Situation, die durch Zustrom von Zuwanderern enorm verschärft wurde.

Was tun? Wie lässt sich Wohnraum vermehren, abgesehen von den traditionellen Wegen, die aber auch erst langfristig verwirklicht werden könnten?
Es gilt kreativ neu Formen des Wohnens zu erproben, brachliegende Möglichkeiten zu aktivieren.

Mitwohnen lautet die Lösung.
Die Möglichkeit zum Mitwohnen besteht beispielsweise bei Familien, die oft in irgendeiner Form Helfer beschäftigen, um die Kinder zu versorgen. Zumindest solche Familien, die an ein Aupair gedacht hatten, also ein Zimmer oder eine Einliegerwohnung frei haben, könnten ja auch an Studenden oder andere junge Leute günstig vermieten und dafür diverse Hilfsdienste erhalten.
Ähnlich ältere Leute, die häufig in viel zu großen Wohnungen leben, aber gerne etwas Gesellschaft oder Unterstützung im Alltag hätten, wie Einkaufen, den Garten in Ordnung halten u.ä.
Das wären sicherlich zwei wichtige Gruppen von Anbietern.

Denkbar sind viele andere Interessenten, solche, die z.B. eine Immobilie lieber eine Weile bewohnen, als sie ungeschützt leerstehen lassen, jemanden quasi als Hauswächter wünschen.
Die Landwirtschaft, Gewerbetreibende, Selbständige wären froh, jemanden zu haben, der Arbeitsspitzen übernehmen könnte, Telefondienst bei Abwesenheit macht usw.
Natürlich muss man sich darauf einlassen können: Wohnen gegen Hilfe, eben. Das erfordert ein Umdenken, Toleranz, Rücksicht und Empathie.

Hier können sich Vermieter und Mieter kostenlos eintragen
www.mitwohnen.org

Portal zum Thema Mitwohnen

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Okt 12 2017

Zimmer frei? Hilfe für Familien gegen niedrige Miete

Unterstützung rund ums Haus durch Mitwohnen

Zimmer frei? Hilfe für Familien gegen niedrige Miete

Gemeinsam den Alltag meistern

Hilfe für Familien und Senioren, Unterstützung durch niedrige Miete – Mitwohnen.org
Wohnen gegen Hilfe: Der kleine Helfer im Haus erspart das Aupair, den Babysitter, den Gärtner … Wohnpartnerschaften als Lösung

Was tun, wenn ein Kind wieder unversehens krank ist und die Großeltern nicht aushelfen können?
Ein Hauptproblem junger Familien ist die Versorgung der Kinder, denn sie erfordern eine Versorgung rund um die Uhr.
Familien, die an ein Aupair denken, können entweder ein Zimmer oder sogar eine Einliegerwohnung zur Verfügung stellen, denn ein eigenes Zimmer ist nach dem Europäischen Au-Pair-Abkommen die Voraussetzung, um überhaupt eines beschäftigen zu dürfen.
Häufig führt die Suche zu nichts, denn Au-Pairs aus Westeuropa sind rar und solche aus Osteuropa ziehen englischsprachige Regionen vor. Ein weiteres Problem sind dürftige Deutschkenntnisse, so dass die ersehnte Hausaufgabenbetreuung ausfallen muss.
Weitere Stolpersteine sind die Sprachtests, welche die Behörden verlangen, das Visum, die Kaution, welche die Familie zu stellen hat, um die korrekte Ausreise zu gewährleisten, und schließlich das Ausländer- und Sozialrecht mit Versicherungspflicht, Urlaub, Sprachschule usw.

Was also tun?
Es gibt eine viel einfachere Lösung, nämlich die Zimmervermietung zu niedriger Miete gegen Mitanpacken rund um den Haushalt. Also Unterstützung bei allen erdenklichen Aufgaben rund um Wohnung, Haus, Garten und der Versorgung des Nachwuchses.
Aupairs dürfen nämlich ausschließlich zur Kinderbetreuung und „leichter“ Hausarbeit eingesetzt werden. Würde man z.B. an eine Studentin oder einen Azubi vermieten, gäbe es völlig neue Möglichkeiten. Auch die Großeltern dürften versorgt werden, Fahrdienste, Gesellschaft leisten usw., Gartenarbeiten sind drin oder auch eine Stunde Telefondienst an der Telefonzentrale der Firma über die Mittagszeit. Das bedeutet also eine vielseitige Entlastung der Familien, da sie bei allen erdenktlichen Problemen Unterstützung fänden. Tausende von Studenten sind auf Zimmersuche und würden gerne im Haushalt mitanpacken, um sich ihren Nebenjob in der Gastronomie zu ersparen, mit dem sie ihre Miete finanzieren.
Das Ganze lässt sich durch einen einfachen Mietvertrag regeln.

Wer ist angesprochen?
Einerseits meist junge Leute, Azubis, Studierende, aber auch ältere, bis hin zu Senioren mit Erfahrung bei der Kinderbetreuung und vielleicht auch guten handwerklichen Fähigkeiten, die auf eine günstige Miete angewiesen sind.
Zum anderen natürlich Familien, die vielfältige und auch wechselnde Aufgaben im Alltag zu meistern haben.

Die Vorteile liegen auf der Hand:
– Vermeidung von Problemen mit Ämtern und Behörden, sofortige Verfügbarkeit und als Grundlage ein einfacher erweiterter Mietvertrag mit Rechten und Pflichten, die in einer gesonderten Vereinbarung umschrieben werden.
– Anders als Aupairs dürfen der Wohnpartner oder die Wohnpartnerin auch Aufgaben übernehmen, wie z.B. die Betreuung der Großeltern mit leichten Aufgaben wie Einkaufen, Begleitung, Vorlesen, Gesellschaft usw.
– Bei entsprechendem Zeitaufwand, kann die Vermietung auch auf einen Minijob ausgeweitet werden. Beispielsweise durch Einsatz im Geschäft o.ä., Arbeitsspitzen in der Landwirtschaft, oder was auch immer.

Wie wird die Miethöhe berechnet?
Alles regelt sich durch Nachfrage und Angebot. Überall sind die Bedingungen unterschiedlich, die Art der Tätigkeiten verschieden. Kein Haushalt ist wie der andere.
Empfohlen wird Folgendes als Grundlage: Eine Stunde Hilfe im Monat für einen Quadratmeter Wohnraum, zzgl. anteiliger Nebenkosten.

Also: 1 qm = 1 Stunde Hilfe pro Monat
Beispiel zur Berechnung der Miete:
Bei 30 qm gemieteten Wohnraum und 10 geleisteten Hilfestunden zahlt der Mieter nur noch die ortsübliche Kaltmiete für 20 qm.

Mitwohnen.org bringt seit 2014 beide Parteien in Wohnpartnerschaften zusammen:
www.mitwohnen.org

Verlag. Gründung 1984.

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Sep 18 2017

Düsseldorfs Flüchtlingsbeauftragte im Interview mit ohfamoos.com

Düsseldorfs Flüchtlingsbeauftragte im Interview mit ohfamoos.com

Miriam Koch und Florian Tiegelkamp-Büngers im Interview (Bildquelle: @ Tanja Deuß, Knusperfarben)

Abgehängt – der Titel eines Artikels über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland trifft es nicht, was Miriam Koch zum Alltag Geflüchteter im Interview mit ohfamoos.com sagt. Doch die Flüchtlingsbeauftragte in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt beschönigt nicht, wenn sie sagt: „Viele der in Düsseldorf lebenden Flüchtlinge konnten erst nach einem Jahr ihren Asylantrag stellen, kamen in eine irre Warteschleife. Es gab beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das damals komplett chaotisch agierte, viel zu wenig Systematik; mit Riesen-Auswirkungen… Das merkt man den Leuten natürlich an…“
Miriam Koch beklagt nicht nur die extremen Warteschleifen. Ein anderer Punkt sei mindestens genauso ernst: „Die Menschen kommen aus den Gemeinschaftsunterkünften nicht oder zu langsam raus. Da macht sich eine Art Frustration breit. Die große Frage ist ja: Wie sollen diese Menschen mit Wohnsitzauflage Düsseldorf hier eine Wohnung finden?“
Ohne gute Begleitung finden Flüchtlinge keine Wohnung
Die Flüchtlingsbeauftragte sagt auch: Wer auf dem „ohnehin heiß umkämpften Wohnungsmarkt Düsseldorf“ eine Wohnung finden wolle, brauche dringend eine gute Begleitung. Jemanden, der gut deutsch spreche und vermitteln könne. Das sei „das Erfolgsrezept“. Ansonsten könnten Geflüchtete trotz aller Bemühungen, die auch seitens Verwaltung und Politik in NRW getätigt worden seien, nur mit enormer Anstrengung eine eigene Wohnung finden.
Der öffentliche Wohnungsbau sei, so Koch, angekurbelt worden: „Das ist das eine, woran die Verwaltungsspitze arbeitet“. Zudem seien diverse Programme und Einzelmaßnahmen gestartet und verstärkt worden, die jetzt greifen würden. Sie sagt aber auch: „Wir hatten 15 Jahre lang eine Stadtpolitik, in der ausschließlich in einem Preissegment gebaut worden ist – sprich, geförderte Wohnungen sind aus der Bindung raus gefallen, neue entstanden nicht.“
Noch vor wenigen Tagen hatte auch Robert Feiger, der Vorsitzende der Gewerkschaft IG BAU, im Deutschlandfunk eine bessere Wohnungsbaupolitik gefordert: Viele Wohnungen in Großstädten oder Universitätsstädten seien für normale Arbeitnehmerfamilien „schlicht und einfach nicht mehr finanzierbar“.
Das gesamte Interview mit der Flüchtlingsbeauftragten Düsseldorfs, Miriam Koch, lesen Sie auf www.ohfamoos.com
Der Blog ohfamoos.com bietet Inspirationen für ein gutes Leben. Die Themen kreisen um Gesellschaft, Politik, Liebe und Bewegung. Zwei neue Geschichten pro Woche mit dem Fokus auf das Gute, Machbare und Konstruktive im Alltag.

Ein Blog für Querdenker, die auf das Positive setzen und sich in Lebenskunst üben. ohfamoos engagiert sich für Projekte und Initiativen „out of the box‘ und lädt zum mutigen Umgang mit persönlichen und gesellschaftlichen Veränderungen ein. 2014 von vier Frauen aus Deutschland, Australien und Dubai gegründet.

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Sep 26 2016

Zum Semesterstart ist die Wohnsituation für Studierende deutlich kritischer als im Vorjahr

In 52 der untersuchten 91 Städte erhöht sich der Anspannungs-Index des studentischen Wohnungsmarktes / Verbreitet deutliche Verschärfung / Teuerste WG´s in München und Frankfurt

Zum Semesterstart ist die Wohnsituation für Studierende deutlich kritischer als im Vorjahr

(Mynewsdesk) Berlin, Stuttgart – Die meisten Studierenden, die sich zum Start des neuen Semesters auf Wohnungssuche begeben, bekommen bei der Suche nach der passenden Unterkunft deutlich mehr Probleme als im Vorjahr. Denn im Vergleich zum Herbst 2015 hat sich die Wohnsituation für Studierende in 52 von 91 Hochschulstandorten verschlechtert. Das ist das Ergebnis einer vom Moses Mendelssohn Institut (MMI) in Kooperation mit dem Immobilienportal WG-Gesucht.de durchgeführten Untersuchung aller Universitätsstädte mit mehr als 5000 Studierenden. Ermittelt wird für alle Städte ein Anspannungs-Index für den studentischen Wohnungsmarkt. Dieser kann maximal 100 Punkte betragen. „Mit diesem vierten Scoring in Folge konnte auch die Langfristigkeit des Trends belegt werden“, sagt Dr. Stefan Brauckmann, Direktor des Moses Mendelssohn Instituts: „Seit 2013 stieg der Anspannungs-Index deutschlandweit kontinuierlich an, deutlich überdurchschnittlich dabei in großen Metropolen und in international anerkannten Universitätsstädten.“ Detailliert untersucht wurden für die Analyse wie in den Jahren zuvor jeweils 23 Faktoren von den WG-Preisen über das Immobilien-Angebot, die Entwicklung der Studierenden- und Erstsemester-Zahlen, die Altersstruktur der Bewohner bis hin zur Attraktivität von Universität und Stadt für in- bzw. ausländische Studierende. In Auftrag gegeben wurde die Analyse vom Immobilienentwickler GBI AG.

Am schwierigsten ist die Suche nach der passenden Wohnung laut dem Scoring des MMI in München (79 Punkte) vor Frankfurt am Main (77,5 Punkte). Allerdings sind die Bewertungs-Unterschiede in der Gruppe der begehrtesten Hochschulstädte unverkennbar kleiner geworden als in der Vergangenheit. Betrug der Unterschied zwischen München und den nachfolgenden Scoring-Städten in 2014 noch mehr als 10 Anspannungs-Punkte und vergangenes Jahr noch mehr als 5 Punkte, liegen die Scoring-Werte inzwischen enger beieinander. Neben Frankfurt haben noch Köln (76 Punkte), Hamburg (74 Punkte) und Stuttgart (73 Punkte) nur einen knappgeringeren Anspannungsfaktor als die bayerische Landeshauptstadt. In allen vier Städten hat sich die Wohnsituation für die jungen Menschen im Vergleich zum Vorjahr also unübersehbar verschlechtert. Dr. Brauckmann: „Während München in Sachen des schwierigen Wohnungsmarktes für Studierende lange Zeit eine absolute Sonderstellung hatte, machen diese jetzt auch in anderen Städten fast ähnliche Erfahrungen.“

Ebenfalls in Freiburg (59,5 auf 65,5), Darmstadt (59,5 auf 65,5), Konstanz (54 auf 60) oder Düsseldorf (51 auf 56) hat sich die Lage binnen Jahresfrist noch einmal stark verschärft. „In vielen klassischen Universitätsstädten macht sich jetzt die wachsende Zahl von Studierenden bemerkbar, die aus anderen Teilen Deutschlands oder aus anderen Ländern an die begehrten Hochschulen streben und deshalb keine Möglichkeit mehr haben, bei Eltern oder Verwandten zu wohnen“, erläutert Dr. Stefan Brauckmann: „Und hier gibt es wenig passende Immobilienangebote, auf die ausgewichen werden kann“.

Laut dem Scoring des MMI wurde es im Vergleich zum Vorjahr nur in sieben der 91 Städte etwas einfacher, eine Bleibe zu finden: in Bielefeld, Hannover, Kaiserslautern, Kassel, Münster, Osnabrück und Würzburg. Dort ist der Rückgang der Indizes aber vergleichsweise gering, so dass sich Veränderungen voraussichtlich nur langsam bemerkbar machen.

Durch die verschärfte Situation werden vor allem die Budgets der Studenten höher belastet, wie die Zahlen des MMI-Kooperationspartners WG-Gesucht.de zeigen. Ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft, der verbreitetsten Wohnform der Studierenden, kostet zum Semesterstart durchschnittlich 349 Euro. Im vergangenen Jahr waren es noch 330 Euro. „Die Unterschiede unter den 91 Städten sind dabei unverkennbar“, gibt Annegret Mülbaier von WG-Gesucht.de zu bedenken: „Die höchsten Preise werden in München verlangt, mit durchschnittlich 560 Euro pro Zimmer.“ Und die Tendenz ist in Städten mit angespanntem studentischem Wohnungsmarkt weiter deutlich steigend. Beispielsweise erhöhten sich die WG-Preise in den zehn im Scoring vorne platzierten Städten in den vergangenen drei Jahren im Schnitt um insgesamt knapp 14 Prozent auf 436 Euro, trotz des bereits hohen Niveaus. Während hier das WG-Zimmer oft nur mit Extra-Einnahmen wie Eltern-Zuschüssen oder Jobs zu finanzieren ist, liegt in den Städten am unteren Ende des Scorings (maximal 25 Punkte) der Preis bei durchschnittlich nur 262 Euro. Und Preiserhöhungen sind in diesem Segment kaum zu befürchten. Denn in diesen 19 Städten blieben die WG-Preise seit 2013 bei einem Plus von nicht einmal zwei Prozent quasi konstant: „Die Schere zwischen den einzelnen Hochschulstandorten geht bei den Preisen für Unterkünfte immer weiter auseinander“, konstatiert Mülbaier. Die unterschiedliche Entwicklung ist auch bei den Studierendenzahlen erkennbar. „In den zehn vorderen Scoring-Städten steigen die Studierendenzahlen weiter, während im Gesamt-Schnitt sogar ein leichter Rückgang zu beobachten ist“, ergänzt MMI-Direktor Dr. Stefan Brauckmann.

Eindeutig sind die Präferenzen nicht nur bezogen auf die Wahl des Hochschul-Standorts, sondern auch bei der Entscheidung für konkrete Wohnlagen innerhalb der Stadt. „Studierende haben genaue Vorstellungen von ihrem Lebensumfeld“, berichtet Dr. Brauckmann. Trotz eines begrenzten Budgets ziehen sie nicht automatisch in günstige Quartiere. Für eine entsprechende Lage mit gutem Angebot an Kneipen, Kultur und anderen passenden Freizeit-Angeboten sind sie bereit, bei Ausstattungsmerkmalen oder Größe der Wohnung Kompromisse einzugehen. Dr. Brauckmann: „Schon wenige hundert Meter Lage-Unterschied lassen die Studierenden zu anderen Entscheidungen kommen.“

Gesamt-Scoring für 91 Hochschul- und Universitätsstädte mit mehr als 5.000 Studierenden:
(theoretische Höchstpunktzahl 100 Punkte; kreisfreie Städte und Kreise als Bewertungszonen)Scoring-Rang (Rang im Vorjahr) Stadt (Punkte Vorjahr) Veränderung

1. (1.) München 79 (79) +/- 0
2. (2.) Frankfurt am Main 77,5 (73,5) + 4
3. (5.) Köln 76 (67) + 9
4. (3.) Hamburg 74 (70) + 4
5. (4.) Stuttgart 73 (69) + 4
6. (9.) Freiburg im Breisgau 65,5 (59,5) + 6
7. (10.) Darmstadt 65,5 (59,5) + 6
8. (6.) Berlin 64 (63) + 1
9. (7.) Tübingen 62,5 (60,5) + 2
10. (12.) Konstanz 60 (54) + 6
11. (8.) Heidelberg 60 (60) +/- 0
12. (13.) Mainz 57,5 (54) + 3,5
13. (11.) Aachen (Städteregion) 57 (56) + 1
14. (15.) Bonn 56,5 (53,5) + 3
15. (16.) Düsseldorf 56 (51) + 5
16. (17.) Karlsruhe 54,5 (50,5) + 4
17. (14.) Münster 52 (54) – 2
18. (20.) Mannheim 51 (47) + 4
19. (18.) Ulm 50,5 (50,5) +/- 0
20. (23.) Regensburg 49,5 (45,5) + 4
21. (21.) Bremen 48 (46) + 2
22. (24.) Erlangen 47,5 (44,5) + 3
23. (19.) Ingolstadt 47 (47) +/- 0
24. (22.) Wiesbaden 46,5 (45,5) + 1
25. (25.) Gießen 46 (44) + 2
26. (29.) Kiel 45 (41) + 4
27. (26.) Augsburg 44 (42,5) + 1,5
28. (32.) Heilbronn 43,5 (38,5) + 5
29. (27.) Marburg-Biedenkopf 43,5 (42,5) + 1
30. (30.) Ludwigsburg 42,5 (39,5) + 3
31. (31.) Ravensburg 41,5 (38,5) + 3
32. – Vechta 41,5 (o. B. *) —
33. (40.) Nürnberg 41 (36) + 5
34. (33.) Oldenburg 40,5 (37,5) + 3
35. (42.) Lüneburg 40 (35) + 5
36. (28.) Hannover 40 (42) – 2
37. (34.) Braunschweig 38,5 (37,5) + 1
38. (36.) Landau in der Pfalz 38 (37) + 1
39. (37.) Paderborn 38 (37) + 1
40. (35.) Rosenheim 37 (37) +/- 0
41. (41.) Trier 37 (35) + 2
42. (46.) Bamberg 37 (34) + 3
43. (57.) Esslingen 36,5 (28,5) + 8
44. (43.) Reutlingen 36,5 (34,5) + 2
45. (45.) Potsdam 36 (34) + 2
46. – Landshut 36 (o. B. *) —
47. (38.) Würzburg 35,5 (36,5) -1
48. (53.) Göttingen 35 (30,5) + 4,5
49. (48.) Passau 34,5 (33,5) + 1
50. (44.) Rhein-Sieg-Kreis 34,5 (34) + 0,5
51. (52.) Essen (mit Univ. Duisburg-Essen) 34,5 (31,5) + 3
52. (47.) Bochum 34 (34) +/- 0
53. (39.) Osnabrück 33,5 (36,5) – 3
54. (59.) Kempten (Allgäu) 33 (28) + 5
55. (54.) Bayreuth 33 (30) + 3
56. (50.) Pforzheim 32 (32) +/- 0
57. (56.) Flensburg 32 (29) + 3
58. (68.) Ostalbkreis 31 (23) + 8
59. (58.) Koblenz 31 (28) + 3
60. (64.) Dresden 31 (27) + 4
61. (49.) Bielefeld 30,5 (32,5) – 2
62. (55.) Jena 30 (30) +/- 0
63. (63.) Lübeck 29,5 (27,5) + 2
64. (51.) Kassel 29 (32) – 3
65. (60.) Dortmund 28 (28) +/- 0
66. – Wetteraukreis 28 (o. B. *) —
67. – Deggendorf 27,5 (o. B. *) —
68. (66.) Fulda 26,5 (24,5) + 2
69. (67.) Leipzig 26 (24,5) + 1,5
70. (69.) Siegen-Wittgenstein 25,5 (21,5) + 4
71. (61.) Kaiserslautern 25,5 (28) – 2,5
72. (65.) Saarbrücken (Regionalverband) 25 (24,5) + 0,5

* o. B.: ohne Bewertung beim Scoring des Vorjahres, da Zahl der Studierenden noch unter 5000;
Scoring ohne Verwaltungshochschulen und Fernuniversitäten.

Auflistung aller Städte und Kreise mit wenig angespanntem Wohnungsmarkt
(in alphabetischer Reihenfolge):
Chemnitz, Cottbus, Erfurt, Frankfurt (Oder), Gelsenkirchen, Halle (Saale), Hildesheim, Ilm-Kreis (Ilmenau), Krefeld, Kreis Lippe (Detmold, Lemgo), Magdeburg, Mittelsachsen (Freiberg, Mittweida), Mönchengladbach, Nordwestmecklenburg (Wismar), Rostock, Schwarzwald-Baar-Kreis (Furtwangen, Villingen-Schwenningen), Vorpommern-Greifswald, Wolfenbüttel, Wuppertal

Erläuterung der Punkte-Stände:
– Diese Hochschul- und Universitätsstädte in der letzten Gruppe haben Anspannungswerte von unter 25 Punkten. In der aktuellen Studie sind es 19. Das Mietniveau liegt zudem unter 262 Euro für ein WG-Zimmer. „In diesen Städten müssen sich die Studierenden wenig Sorgen über die Wohnsituation machen“, erläutert Dr. Stefan Brauckmann, Direktor des Moses Mendelssohn Instituts: „Zwar ist nicht garantiert, dass jeder Studierende sofort seine Traum-Wohnung am gewünschten Standort findet, doch bezogen auf den nationalen Vergleich, ist die Anspannungslage wenig problematisch.“ Eine ausdifferenzierte Platzierung dieser Städte gibt es in diesem Segment nicht.

– Ergab die Studie Anspannungs-Werte zwischen 25 bis unter 35 Punkten – das war 24 Mal der Fall – , ist es für Studierende zwar nicht einfach, passende Unterkünfte zu finden, vor allem bei innerstädtischen Nachfrage-Schwerpunkten und zu Beginn eines Semesters. Bei einer Berücksichtigung des stadtweiten Angebots ist die Lage aber noch nicht akut problematisch.

– Im Bereich von 35 bis 50 Punkten – im Ranking fallen darunter 29 Universitätsstädte – muss die Situation auf dem Wohnungsmarkt für Studierende aufgrund einiger riskanter Faktoren genau im Auge behalten werden.Kurzfristig mögliche Entwicklungen können dafür sorgen, dass der Anspannungsfaktor schnell in den kritischen Bereich steigt.

– Sofort besonders kritisch ist die Lage laut MMI-Direktor Dr. Stefan Brauckmann bei den 19 Städten, die eine Anspannungs-Punktzahl von mehr als 50 erreichen. „Da sind zusätzliche Angebote auf dem Wohnungsmarkt in spürbarem Umfang dringend notwendig, um die Situation zu entschärfen“, so Analyst Dr. Brauckmann. „Je weiter vorne die Städte im Scoring platziert sind, desto größer ist der Handlungsbedarf. Es geht darum, Wohnraum im Budget der Zielgruppe zu schaffen, ohne dabei die Aspekte Lage und Ausstattung aus den Augen zu verlieren.“

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=== Wohnungssuche für Studenten zum Semesterstart deutlich schwieriger (Bild) ===

Moses Mendelssohn Institut und WG-Gesucht.de erstellen Scoring aller 91 Hochschulstädte mit mindestens 5000 Studierenden

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=== Über WG-Gesucht.de: ===

WG-Gesucht.de ist das europaweit größte Portal zur Vermittlung von WG-Zimmern und provisionsfreien Mietwohnungen. Jedes Jahr stehen über 3 Millionen Anzeigen in mehr als 25 Ländern zum Abruf bereit. Mehr als 73 Millionen Besucher (unabhängig von IVW geprüft) besuchen das Portal jährlich. Als Pionier der Sharing Economy hat WG-Gesucht.de das Anbieten und Finden von WG-Zimmern und Wohnungen über das Internet einfach und populär gemacht und so den Markt geprägt.
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=== Über das Moses Mendelssohn Institut: ===

Das Moses Mendelssohn Institut (MMI) ist 2016 als GmbH gegründet worden. Alleinige Gesellschafterin ist die Moses Mendelssohn Stiftung. Der Hauptsitz befindet sich in Berlin mit Zweigstelle in Hamburg. Gegenstand des Unternehmens ist die Erstellung und Publikation von Gutachten sowie Studien zur Förderung wissenschaftlicher und kultureller Zwecke; hierbei insbesondere in den Forschungsgebieten der Stadt- und Regionalentwicklung, der Baugeschichte und des Denkmalschutzes, der Tourismus- und Verkehrswissenschaften sowie zur Analyse des gesellschaftlichen Wandels. Zu finden im Internet unter: http://www.moses-mendelssohn-institut.de

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Aug 1 2016

Ein neues Studentenwohnheim in Essen mit 135 Plätzen baut die GBI AG auf einem von ALDI Nord erworbenen Grundstück

Fertigstellung des SMARTments student im Ostviertel bis 2018 / ALDI NORD begrüßt Nutzung der Fläche / Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen / Preiswerte 190 Euro Kaltmiete

Ein neues Studentenwohnheim in Essen mit 135 Plätzen baut die GBI AG auf einem von ALDI Nord erworbenen Grundstück

(Mynewsdesk) 135 neue Apartments für Studierende werden in der Natorpstraße im Essener Ostviertel gebaut. Dort errichtet der Projektentwickler GBI AG einen fünfgeschossigen Neubau (inklusive des zurückgesetzten Staffelgeschosses) seiner Produktlinie SMARTments student, der 2018 bezugsfertig sein soll. Für die Studierenden ist der Standort des neuen Wohnheims in Nachbarschaft zur dortigen ALDI-Filiale ideal: Viele Universitätseinrichtungen sind gut erreichbar, der Campus Essen nicht einmal zwei Kilometer, die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sogar nur einige hundert Meter entfernt. „Hier können die Studenten gut das Angenehme mit dem Notwendigen verbinden, denn die Nähe zu den Treffpunkten der jungen Leute sowie gute Verkehrsanbindungen sind erfahrungsgemäß genauso wichtig wie schnell erreichbare Seminare oder Vorlesungen“, erläutert Gerrit M. Ernst, Vorstand der GBI AG.

In Essen gibt es aktuell einen großen Bedarf an Unterkünften für Studierende. Deren Zahl in der Stadt hat sich in den vergangenen zehn Jahren um fast 6000 auf rund 25.000 erhöht. Mehrere tausend junge Leute starten dort inzwischen jährlich ihre Ausbildung an Hochschul-Einrichtungen, und suchen zu einem großen Teil nach Unterkünften. Insgesamt investiert werden in den Bau in der Natorpstraße mehr als 10 Millionen Euro, ein großer Teil der Summe soll in Form eines Förderdarlehens des Landes Nordrhein-Westfalen gewährt werden. „Dadurch sind wir in der Lage, langfristig preiswerte Mieten anzubieten“, freut sich Gerrit M. Ernst. Die Studenten werden ab 2018 monatlich rund 190 Euro Miete für ein voll möbliertes Apartment zahlen, plus Nebenkosten. „Das Projekt in Essen wird im Rahmen der SMARTments student-Produktlinie der Auftakt weiterer Projektentwicklungen des Segments geförderter Studentenwohnheime sein“, erläutert Vorstand Ernst: „Es gibt nicht nur in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Städte, in denen wir ebenfalls Möglichkeiten sehen, den Mangel an Unterkünften für Studierende mit diesem Konzept und der Kombination mit einer öffentlichen Förderung zulindern.“

Der Anteil der Studenten, die in Essen in geförderten Wohnheimen wohnen, liegt mit 6,6 Prozent unter dem NRW-Durchschnitt (8,9 Prozent). Zudem hat sich die Essener Wohnheim-Quote seit 2005 (9,1 Prozent) deutlich reduziert, weil das Angebot nicht mit den gestiegenen Studierendenzahlen mithalten konnte. Auch auf dem freien Wohnungsmarkt ist aktuell passender Ersatz nur schwer zu finden. Obwohl der Anteil der Single-Haushalte in Essen 49 Prozent beträgt, liegt die Zahl der Unterkünfte mit ein oder zwei Zimmern lediglich bei 17 Prozent. „Und dieses Missverhältnis verschärft sich durch die erteilten Baugenehmi-gungen weiter“, erläutert GBI-Vorstand Ernst: „Im Fünf-Jahres-Zeitraum seit 2010 lag hier der Anteil der neu geplanten kleinen Wohnungen sogar nur bei 14 Prozent. Wir freuen uns, da jetzt ein dringend benötigtes Angebot machen zu können.“

Verkäufer des Grundstücks in der Natorpstraße ist ALDI Nord. „Als klar war, dass wir das Grundstück nicht für eigene Zwecke benötigen, haben wir mehrere Optionen geprüft“, er-läutert Peter Janda, Leiter Immobilien und Expansion bei ALDI Nord: „Der Möglichkeit, mit dem Verkauf an die GBI den Bau geförderter Unterkünfte für Studenten zu ermöglichen, haben wir von Beginn an viel Sympathie entgegen gebracht. Gerade die jungen Leute ha-ben es aktuell sehr schwer, günstigen und passenden Wohnraum zu finden.“

Betreiber des SMARTments student ist die FDS gemeinnützige Stiftung. Diese wurde 1971 als ´Fördererkreis deutscher Studenten gegründet. „Unser gemeinnütziger Stiftungszweck ist, den jungen Leuten beim Wohnen zu helfen. Dabei haben wir jahrzehntelange Erfahrung. Und unsere Motivation deckt sich beispielsweise genau mit der Begründung des Landes NRW für die Förderung. Deshalb ist die FDS auch ein idealer Partner für den Betrieb geförderter Wohnheime“, erläutert Geschäftsführer Michael Blind.

Angeboten werden in Essen ausschließlich Einzelapartments, mindestens 20 Quadratmeter groß, voll möbliert und mit Internetanschluss. „Und stets inklusive Bad und Kochzeile – die heutzutage präferierte Wohnform“, so Blind: „Wir haben mehrere Generationen Studierender begleitet und kennen sich ändernde Bedürfnisse.“ Für eine gemeinsame Nutzung gibt es einen Aufenthalts- sowie einen Waschmaschinen- und Trockenraum. Neben ausreichend PKW-Stellplätzen steht für jeden Bewohner ein Fahrrad-Stellplatz zur Verfügung. Genutzt werden können zudem Terrassen und Freiflächen.

Eine Besonderheit solcher Wohnheime im Rahmen der SMARTments student-Produktlinie: Bau und Betrieb erfolgen aus einer Hand. Blind: „Auch Städte, die bisher keine Erfahrung mit dem Bau geförderter Wohnheime haben und in denen sich erst jetzt ein Bedarf entwickelt, können somit solche Projekte zeitlich und preislich gut kalkulierbar umsetzen.“ Die FDS betreibt bundesweit insgesamt 12 Objekte mit rund 1600 Wohnplätzen für Studierende. Fünf weitere SMARTments student-Standorte mit mehr als 1000 Apartments sind aktuell bundesweit in der konkreten Umsetzung.

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=== Das neue SMARTments student in Essen (Bild) ===

135 Wohnheimplätze für durchschnittlich preiswerte 190 Euro Kaltmiete

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=== Über die FDS gemeinnützige Stiftung: ===

Die FDS gemeinnützige Stiftung geht auf den Verein Förderkreis Deutscher Studenten e.V. zurück. Dessen Gründung initiierten 1971 in Erlangen ehemalige Studenten der Friedrich-Alexander-Universität aus der eigenen Erfahrung des mangelnden studentischen Wohnraums. 2006 wurde aus dem eingetragenen Verein eine nicht rechtsfähige Stiftung, die die Ziele und Aufgaben unter dem Namen FDS gemeinnützige Stiftung fortführt. Treuhänder der Stiftung ist die Moses Mendelssohn gemeinnützige Stiftungs GmbH. Die FDS gehört seitdem zum Unternehmensverbund der GBI AG.

=== Über die GBI AG (Gesellschaft für Beteiligungen und Immobilienentwicklungen): ===

Die GBI AG entwickelt Immobilienprojekte hauptsächlich in den Bereichen Hotel- und Wohnungsbau. Allein oder mit Partnern konnten seit der Gründung im Jahr 2001 Hotel- und Apartmentprojekte in Deutschland mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro verkauft bzw. platziert werden. Intensiviert hat die GBI AG seit 2010 ihr Engagement in der Entwicklung und im Bau von Studentenapartments. Unter dem Namen SMART-ments sind bis 2017 mehr als 1.700 Apartmentplätze u.a. in Hamburg, Frankfurt/M., Darmstadt, Mainz und Köln fertiggestellt oder geplant. Inzwischen gibt es innerhalb der SMARTments-Marke zudem zwei andere Bereiche für Projektentwicklungen: SMARTments business und SMARTments living. Muttergesellschaften der GBI AG sind mit jeweils 50%iger Beteiligung die Frankonia Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft und die Moses Mendelssohn Vermögensverwaltung GmbH. Vorstände der GBI AG sind Ralph-Dieter Klossek (Vorstandssprecher), Reiner Nittka, Markus Beugel, Engelbert Maus, Gerrit M. Ernst und Dagmar Specht.
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Jan 20 2016

Brunzel Bau: Herausforderung Wohnungsbau in Deutschland

Aktuell fehlen zwei Millionen Wohnungen – es wird zu wenig gebaut.

Brunzel Bau: Herausforderung Wohnungsbau in Deutschland

Brunzel Bau: Herausforderung Wohnungsbau in Deutschland

Bezahlbare Wohnungen werden in den Gemeinden, Städten und Metropolen immer knapper. Das gilt in München und Hamburg genauso wie in Berlin. Deshalb müssen Neubauten her. Und diese müssen den Ansprüchen ihrer Nutzer gerecht werden. Wohnen 2016! Zum einen steigt die Nachfrage nach Zwei- und Dreizimmerwohnungen, da die Anzahl der Singlehaushalte immer mehr zunimmt. Auf der anderen Seite sollen diese Wohnungen mit der neusten Technik versehen sein – nicht nur der Annehmlichkeit wegen, sondern auch um die Umwelt zu schonen. Wie Technik und Mensch am besten in Verbindung zu bringen sind, diskutierten Teilnehmer des Seminars der Brunzel Bau GmbH in Berlin . Im Rahmen von Seminarveranstaltung der Brunzel Bau GmbH mit Sitz in Velten/Brandenburg Nähe Berlin begrüßt der erfahrene Bauunternehmer Heiko Brunzel die eingeladenen Teilnehmer.

Zum Wirtschaftswunder in der deutschen Immobiliengeschichte zählt natürlich auch der Entwicklungs- und Erfahrungsreichtum der Fertighäuser. Ein wesentlicher Vorteil bei Fertighäusern besteht darin, dass der Baufortschritt teilweise vom Wetter unabhängig ist. Viele Module sind vorausschaubar erstellbar und bereit zum Liefertermin. „Welche Lösungen können für die akute Wohnungsnot realisiert werden? Die Prognosen aus wissenschaftlichen Studien ergaben große Veränderungen, anstatt von weniger als 300.000 erforderlichen Neubauwohnungen pro Jahr ist die Zahl auf fehlende 400.000 gestiegen. Damit steht die Gesellschaft, die Politik und Unternehmen vor großen Herausforderungen“, so der Bauexperte Heiko Brunzel.

Stetiger Wandel und Weiterentwicklung durch den technischen Fortschritt

Heiko Brunzel erläutert: „Wichtig ist diesbezüglich, Technik und Mensch nicht als Gegenspieler zu verstehen. Auch wäre es falsch zu glauben, dass mit der Verbindung von Mensch und Technik das Rad neu erfunden werden muss. Auch, wenn wir meinen, uns in einem Technikzeitalter zu bewegen, muss bei nüchterner Betrachtung festgestellt werden, dass beides schon seit Beginn der zivilisierten Menschheit nicht ohne einander zu denken ist. Die Mensch-Technik-Geschichte ist schon über 400.000 Jahre alt!“

Die ersten technischen Fortschritte machte der Mensch bereits in der Steinzeit. Während man Steine zunächst benutze, um auf seine Beute zu zielen, lernten die Urzeitmenschen schon bald, die Steine durch Abschlagen umzuformen, damit sie besser für bestimmte Tätigkeiten genutzt werden konnten. Nicht zu vergessen ist die Erfindung des Feuers. Ohne sie würden wir heute wohl noch immer auf Bäumen sitzen. Heutzutage ist fast jeder Bereich des menschlichen Lebens durch Technik beeinflusst, sei es bei der Arbeit oder zuhause.

Anforderungen an die Bauwirtschaft

Ein Grundzug von technischer Innovation ist das Beseitigen oder Vermindern menschlicher Probleme. „Leider ist es bis jetzt nicht möglich in die Zukunft zu reisen, aber es kann laut neusten Berechnungen davon ausgegangen werden, dass 2020 bis zu 85 Millionen Menschen statt der bislang erwarteten 82 Millionen in Deutschland leben werden. Da braucht es solide und langfristige Lösungen zur Wohnungsnot“, so Heiko Brunzel. Zur Diskussion brachten die Teilnehmer, dass der Leerstand in den Überlegen nicht vernachlässigt werden darf, auch wenn der Leerstand von Immobilien und Gebäudekomplexen sehr ungleich im Bundesgebiet verteilt ist. Die Teilnehmer der Diskussionsrunde einigten sich darauf, dass eine Reihe von Maßnahmen umzusetzen sei: mehr Grundstücke müssten ausgewiesen werden, Vereinfachung des Baurechts und Steuervergünstigungen als Investitionsanreiz.
Einig waren sich alle Teilnehmer, dass durch die technologischen Errungenschaften in jüngster Zeiten auf unterschiedlichen Gebieten grenzenlose Möglichkeiten für eine schnellere, ökonomische und langfristige Schaffung von Wohnraum realisierbar machen. Grenzlose Möglichkeiten bieten beispielsweise auch die Nano-Technologien und im Baugewerbe die Nanomaterialien. Heiko Brunzel erläutert, dass im Baugewerbe die Nanotechnologie bereits in vielen Produkten wieder zu finden ist: Glasproduzenten setzen auf selbstreinigende Fensterscheiben, Badhersteller hoffen auf schmutzabweisende Oberflächen, Stoff- , Tuchmacher- und Bekleidungshersteller bauen auf schmutzresistenten Stoffen, sowie auch Tapeten, Außenputze und Farben Schmutz abweisen sollen. Hierbei steckt die Forschung erst in ihren Kinderschuhen. Bei allen Vorteilen und Weiterentwicklungen sollte auch über die damit verbundenen Gefahren nachgedacht werden.

Fazit von Heiko Brunzel: Achtsamkeit im Umgang mit den neuen Technologiemöglichkeiten

Als Beispiel wird oft das Problem der Umweltverschmutzung angebracht. Aber schon die Römer haben sich Gedanken über die Schonung ihrer Umwelt gemacht. Und die ersten Umweltgesetze stammen aus dem Mittelalter. Es zeigt sich: Die Herausforderungen von heute sind die Herausforderungen von damals. Das gilt auch für die heutige Entwicklung eines nachhaltigen, umweltschonenden Wohnungsbaus. Mit dem Wissen aus den Lehren der Vergangenheit lassen sich die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft gleich viel besser anpacken.

V.i.S.d.P.:

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Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

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Nov 19 2015

Bayerns Innenminister Herrmann bewilligt für Studentenwohnheim in Erlangen 1,9 Millionen Euro Zuschuss

FDS betreibt Wohnheime gemeinnützig / Erweiterung um 59 neue, vollmöblierte Apartments im Stadtteil Röthelheimpark / Kaltmiete 188 Euro / Fertigstellung im Herbst 2016

Bayerns Innenminister Herrmann bewilligt für Studentenwohnheim in Erlangen 1,9 Millionen Euro Zuschuss

(Mynewsdesk) Bayerns Bau- und Innenminister Joachim Herrmann hat am gestrigen Mittwoch in Erlangen den Bewilligungsbescheid für den Anbau des studentischen Wohnheims in der Ludwig-Erhard-Straße überreicht. Der Betreiber FDS gemeinnützige Stiftung erhält vom Freistaat Bayern einen Zuschuss von rund 1,9 Millionen Euro. Insgesamt 59 zusätzliche Apartments entstehen im Stadtteil Röthelheimpark, investiert werden dafür insgesamt 4,9 Millionen Euro. In dem 1999 errichteten Ludwig-Erhard-Haus wohnen heute bereits 168 Studenten. Der Anbau soll im Oktober kommenden Jahres, zum Start des Wintersemesters 2016/2017 bezugsfertig sein, so dass sich die Zahl der Bewohner dann auf 227 erhöht. „Mit der Unterstützung für den Bau von Wohnheimen für Studierende wollen wir deren Wohnsituation verbessern“, erläuterte Minister Herrmann: „Die angespannte Situation auf dem Immobilienmarkt darf nicht zu Lasten von jungen Menschen gehen, die im Studium nur über ein begrenztes Finanzbudget verfügen.“ In den vergangenen zehn Jahren hat sich die sich die Studentenzahl an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg auf inzwischen mehr als 40.000 verdoppelt. Die Studenten in dem FDS-Wohnheim zahlen in Erlangen im Durchschnitt 188,20 Euro Miete, plus Nebenkosten.

Die FDS gemeinnützige Stiftung – 1971 gegründet als „Fördererkreis deutscher Studenten“ – errichtet und betreibt seit mehr als 40 Jahren geförderte Wohnheime. „Unser Stiftungszweck ist, Studenten beim Wohnen zu helfen. Und da gibt es aktuell einen riesigen, deutlich steigenden Bedarf“, erläutert Geschäftsführer Michael Blind. Angeboten werden im neuen Anbau in Erlangen ausschließlich Einzelapartments. „Diese sind – ausgestattet mit eigenem Bad und Kochzeile – heutzutage die präferierte Wohnform der Studentinnen und Studenten“, so Blind: „Wir haben mehrere Generationen von Studierenden begleitet und kennen die sich ändernden Bedürfnisse genau.“ Die im Schnitt 14 bis 15 Quadratmeter großen Apartments in Erlangen sind zudem vollmöbliert und mit Internetanschluss ausgestattet. Als Gemeinschaftseinrichtungen stehen unter anderem Waschmaschinen- und Trockenräume zur Verfügung. 19 Stellplätze gibt es auf dem Gelände.

Die Organisationsform der gemeinnützigen Stiftung bringt auch einen erheblichen Kostenvorteil. „Das verbessert deutlich die Chancen, die Mieten trotz der schwierigen Wohnungsmarkt-Situation niedrig zu halten. Das ist gerade in der aktuellen Situation ein wichtiger Vorteil des FDS-Konzepts“, erläutert Blind. Bau und Betrieb der FDS Wohnheime erfolgen zudem aus einer Hand. Blind: „Auch Städte, die bisher keine Erfahrung mit dem Bau geförderter Wohnheime haben und in denen sich erst jetzt ein Bedarf entwickelt, können somit solche Projekte zeitlich und preislich gut kalkulierbar umsetzen.“

Die FDS betreibt bundesweit insgesamt 11 Projekte mit rund 1700 Wohnplätzen für Studierende. Neben den eigenen FDS-Wohnheimen gehören dazu die Projekte der SMARTments student Produktlinie. Diese werden von der GBI AG entwickelt, zu deren Verbund seit 2006 auch die FDS gehört. Bundesweit sind aktuell für beide Produktreihen sechs weitere Standorte in der Umsetzung. Deren Betrieb wird ebenfalls die FDS übernehmen.

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=== Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann (li.) übergibt GBI-Vorstand Markus Beugel Bewilligungsbescheid für 59 Studentenapartments in Erlangen (Bild) ===

Die Gesamtinvestition liegt bei 4,9 Millionen Euro

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=== Über die FDS gemeinnützige Stiftung: ===

Die FDS gemeinnützige Stiftung geht auf den Verein Förderkreis Deutscher Studenten e.V. zurück. Dessen Gründung initiierten 1971 in Erlangen ehemalige Studenten der Friedrich-Alexander-Universität aus der eigenen Erfahrung des mangelnden studentischen Wohnraums. 2006 wurde aus dem eingetragenen Verein eine nicht rechtsfähige Stiftung, die die Ziele und Aufgaben unter dem Namen FDS gemeinnützige Stiftung fortführt. Treuhänder der Stiftung ist die Moses Mendelssohn gemeinnützige Stiftungs GmbH. Die FDS gehört seitdem zum Unternehmensverbund der GBI AG.

=== Über die GBI AG (Gesellschaft für Beteiligungen und Immobilienentwicklungen): ===

Die GBI AG entwickelt Immobilienprojekte hauptsächlich in den Bereichen Hotel- und Wohnungsbau. Allein oder mit Partnern konnten seit der Gründung im Jahr 2001 Hotel- und Apartmentprojekte in Deutschland mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro verkauft bzw. platziert werden. Intensiviert hat die GBI AG seit 2010 ihr Engagement in der Entwicklung und im Bau von Studentenapartments. Unter dem Namen SMARTments sind bis 2017 mehr als 1.700 Apartmentplätze u.a. in Hamburg, Frankfurt/M., Darmstadt, Mainz und Köln fertiggestellt oder geplant. Inzwischen gibt es innerhalb der SMARTments-Marke zudem zwei andere Bereiche für Projektentwicklungen: SMARTments business und SMARTments living. Muttergesellschaften der GBI AG sind mit jeweils 50%iger Beteiligung die Frankonia Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft und die Moses Mendelssohn Vermögens-Verwaltungsgesellschaft GmbH & Co. KG. Vorstände der GBI AG sind Ralph-Dieter Klossek (Vorstandssprecher), Reiner Nittka, Markus Beugel, Engelbert Maus, Gerrit M. Ernst und Dagmar Specht.
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Sep 23 2015

Grundsteinlegung mit Meeresbrise

Gewobag feiert Neubauprojekt in der Reinickendorfer Neptunstraße und setzt Neubauoffensive fort

Grundsteinlegung mit Meeresbrise

Viel Freude beim Verputzen des Grundsteins nach der Versenkung der Zeitkapsel. (Bildquelle: Tina Merkau)

– Gemeinsam mit dem Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, und Martin Lambert, Stadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt und Ordnung in Reinickendorf sprachen die Gewobag und ihr Projektpartner Ten Brinke heute ihre Segenswünsche für die Neptunstraße 21-26.
– Im südlichen Reinickendorf entstehen 120 moderne Wohnungen zu sozialverträglichen Mieten. Das Projekt ist Teil der umfassenden Gewobag-Neubauoffensive, in deren Rahmen in den nächsten Jahren 10.000 Neubau-Wohnungen entstehen.
– Seepferdchenreiter und andere Wasserwesen hießen die Gäste in der Neptunstraße willkommen, Kita-Kinder aus der Nachbarschaft weihten den Neubau mit Meeresgaben ein.

Hätte Neptun gestern Urlaub in der Spree gemacht – in Reinickendorf hätte er seine helle Freude gehabt: Mit Seepferdchenreiter und anderen Wasserwesen feierte die Gewobag in Reinickendorf Grundsteinlegung. Zwar entstehen die 120 zeitgemäß ausgestatteten Mietwohnungen im neuesten Bauprojekt nicht am Strand, dafür aber in der grünen Neptunstraße, ein wenig Küstenflair durfte also nicht fehlen.

Auch die Zeitkapsel für den Grundstein wurde zur Meeresgabe: Verschönert hatten sie die vierjährigen Kinder aus der unmittelbar benachbarten Kindertagesstätte Nordwest in der Letteallee.

Gemeinsam mit ihnen packten Staatssekretär
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Stadtrat Martin Lambert, die Gewobag-Vorstandsmitglieder Snezana Michaelis und Markus Terboven sowie John Hagemeier, Geschäftsführer des Projektpartners Ten Brinke Wohnungsbau an, um den Grundstein im Mauerwerk zu versenken.

Wir sind stolz, heute hier in Reinickendorf den nächsten Grundstein legen zu können“, sagte Snezana Michaelis, Vorstandsmitglied der Gewobag. „Dies ist in diesem Jahr bereits das vierte Bauprojekt, das im Rahmen unserer Neubauoffensive entsteht. Weitere fünf stehen in den Startlöchern, und wir freuen uns sehr, dass der Bau dank unseres kompetenten Kooperationspartners Ten Brinke so gut vorangeht.“ Geschäftsführer John Hagemeier von der Ten Brinke Wohnungsbau ergänzte: „Wir sind zuversichtlich, dass wir die Arbeiten weiterhin zügig fortsetzen können und die Mieter womöglich schon Ende 2016 ihr neues Heim beziehen können.“

Auf der Baustelle im Reinickendorfer Lette-Kiez entstehen
120 neue Wohnungen, die allesamt barrierearm bis barrierefrei und dank der Wärme- und Warmwassergewinnung über ein Blockheizkraftwerk besonders energieeffizient sind. Die rund 39 m² bis 100 m² großen Wohneinheiten bieten attraktiven Wohnraum für Singles und Familien. 35 Tiefgaragenstellplätze, große Grünflächen und Kinderspielplätze gewährleisten eine mieterfreundliche Infrastruktur. Für ein besonderes optisches Highlight sorgt das komplett begrünte Dach. „Das Neubauprojekt stellt eine große Bereicherung für den Lette-Kiez und für Reinickendorf dar“, erklärt Stadtrat Martin Lambert. „Dank seiner guten Verkehrsanbindung, der charmanten Bebauung und den immer noch moderaten Mieten wird der Lette-Kiez immer attraktiver für Wohnungssuchende. Die Entstehung von neuen Wohnungen in diesem Quartier begrüße ich daher sehr.“

Der Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, würdigte das Projekt: „Die Neubaustrategie der Gewobag ist genau das, was Berlin zurzeit braucht: neue Wohnungen zu sozial verträglichen Mieten. Wie vom Berliner Mietenbündnis beschlossen, werden auch hier in der Neptunstraße zwanzig Prozent der Wohnungen für einen Quadratmeterpreis von 6,50 Euro ermöglicht.“

Gewobag-Vorstand Markus Terboven gewährte einen Blick in die Zukunft: „In den nächsten zehn Jahren werden durch unsere Neubauprojekte rund 10.000 neue Wohnungen in Berlin entstehen, insgesamt investieren wir 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau unseres Wohnungsbestandes. Damit leistet die Gewobag einen großen Beitrag dazu, dem rasanten Wachstum der Hauptstadt gerecht zu werden und bezahlbares Wohnen weiterhin möglich zu machen.“

Über den Neubau freuten sich an diesem Tag auch die Kita-Kinder: Sie erhielten als Dankeschön aufblasbare Schwimmbecken und bunte Wassertiere zum Planschen – ein freundlicher Meeresgott hatte sie in einem riesigen Fischernetz zuvor an den Kran gehängt.

Die Gewobag ist eines der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland mit rund 58.000 eigenen Mietwohnungen sowie 1.500 Gewerbeeinheiten in Berlin. Darüber hinaus verwalten wir für Dritte rund 18.000 Einheiten. Der Immobilienbestand der Gewobag steht für die Vielfalt der Stadt und bietet eine solide Basis auf dem regionalen Wohnungsmarkt. Soziale Quartiersentwicklung, Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz sind für die Gewobag bei der Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte gleichermaßen wichtig. Spezielle Serviceleistungen, unter anderem für Senioren, ergänzen das Angebot. Mit der Gründung ihrer Stiftung Berliner Leben im Jahr 2013 übernimmt die Gewobag als städtisches Unternehmen in einem besonderen Maße Verantwortung für die kontinuierliche und nachhaltige Quartiersentwicklung in vielen Bezirken Berlins. Im Zentrum der Stiftungsarbeit steht die Förderung gleichberechtigter Partizipation und interkultureller Integration. Berliner Leben fördert Kunst, Kultur und Sport sowie Projekte für Jugendliche und Senioren.

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Sep 30 2014

Bundesweites Ranking der Wohnsituation von Studenten – Schwierigste Lage in München, Hamburg und Frankfurt

81 Städte untersucht / Deutlich angespanntere Wohnsituation für Studierende auch in Berlin und Stuttgart / Geprüft wurden 22 Faktoren von WG-Preisen bis Erstsemester-Zahlen

Bundesweites Ranking der Wohnsituation von Studenten - Schwierigste Lage in München, Hamburg und Frankfurt

(Mynewsdesk) Berlin – Vor allem in den Metropolen Deutschlands hat sich die Wohn-Situation für Studenten zum Wintersemester 2014/2015 noch einmal deutlich verschärft. In fünf der Top-7-Städte steigt der Anspannungsfaktor weiter, über das bislang bereits hohe Niveau. Das ist das Kernergebnis beim aktuellen bundesweiten Ranking des Berliner Immobili-enentwicklers GBI AG. Dieser hat alle 81 deutschen Hochschulstandorte mit mehr als 5000 Studenten detailliert untersucht. „München führt das Ranking wie im Vorjahr an, mit jetzt 79 statt bisher 76 von 100 Anspannungspunkten, gefolgt von Hamburg und Frankfurt, wo der Anspannungsfaktor unverändert blieb“, berichtet Dr. Stefan Brauckmann, Leiter Research der GBI AG. Extrem verschärfte sich die Situation aber in Berlin und Stuttgart, der Scoring-Wert stieg jeweils um deutliche 6,5 Scoring-Punkte. Brauckmann: „Beide Städte klettern deshalb beim Ranking deutlich nach oben, auf die Ränge 5 und 6.“ In den Metropolen Köln (Platz 4) und Düsseldorf (Platz 14) weist der Anspannungsfaktor ebenfalls höhere Werte auf als 2013. „Diese Ergebnisse zeigen, wie stark die allgemeine Steigerung der Immobiliennachfrage die Wohnsituation der Studierenden beeinflusst“, so Brauckmann: „Der dadurch entstehende Ver-drängungs-Wettbewerb trifft Studierende und andere junge Menschen in der Ausbildungsphase besonders hart.“Darmstadt springt auf Platz 10Auch jenseits der Top-7-Metropolen ermittelte die Studie mehrere Städte, in denen sich die Wohnsituation für Studenten in diesem Jahr deutlich angespannter als bisher präsentiert. Brauckmann: „Dazu gehören etwa die traditionellen Universitätsstädte Konstanz und Freiburg, aber vor allem Darmstadt.“ Die südhessische Stadt beispielweise kommt nach 54 Punkten im Vorjahr jetzt auf 58 Punkte. Das bedeutet einen Sprung unter die zehn Städte mit dem höchsten Anspannungsfaktor beim studentischen Wohnen.
Die Top 15-Städte im Anspannungs-Ranking der GBI AG:(theoretische Höchstpunktzahl 100 Punkte; kreisfreie Städte und Kreise als Bewertungszonen)

Stadt            Anspannungsfaktor

1. (Vorjahr 1.) München 79 Punkte (Vorjahr 76)
2. (2.) Hamburg 73 Punkte (73)
3. (3.) Frankfurt 70,5 Punkte (70,5)
4. (4.) Köln 70 Punkte (65)
5. (7.) Stuttgart 63 Punkte (56,5)
6. (9.) Berlin 62 Punkte (55,5)
7. (5.) Heidelberg 60 Punkte (62)
8. (10.) Konstanz 58,5 Punkte (54,5)
9. (8.) Freiburg 58,5 Punkte (56,5)
10. (11.) Darmstadt 58 Punkte (54)
11. (13.) Karlsruhe 54,5 Punkte (51,5)
12. (6.) Tübingen 52 Punkte (58)
13. (12.) Münster 51,5 Punkte (53,5)
14. (16.) Düsseldorf 49 Punkte (46)
15. (15.) Mainz 49 Punkte (46)

Das komplette Ranking und die Interpretation der Punktstände finden Sie am Ende der PM

Analyst Dr. Brauckmann sieht die Städte auf den ersten rund 32 Plätzen im kritischen Bereich. Nach seiner Auswertung gehören dazu alle Hochschul-Standorte, die mehr als 35 Punkte beim GBI-Scoring erreichen. Hier würden Angebot und Nachfrage bezüglich kleiner Apartments so spürbar auseinander driften, dass auch in Zukunft ein deutlicher Mangel herrscht. Dr. Brauckmann: „Im Vorjahr waren nur 28 Städte in dieser kritischen Zone.“ Jetzt sind Nürnberg, Gießen, Würzburg und Ravensburg dazugekommen. In solchen Städten mit mindestens 35 Scoring-Punkten sorgt ein langfristig stabiler Zulauf der Studierenden für eine angespannte Situation. Dr. Brauckmann: „Auch der steigende Anteil Studierender, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen, spielt hier eine entscheidende Rolle.“ Die höchste nominale Anzahl internationaler Studierender gibt es dabei in Berlin, mit mehr als 26.000 jungen Leuten. Bezogen auf den relativen Anteil der ausländischen Studierenden nimmt Berlin mit 16,4 Prozent nur den vierten Platz ein. Eindeutiger Spitzenreiter ist dabei Frankfurt/Oder mit 23,4 Prozent, vor Reutlingen mit einem 17,9 Prozent-Anteil und Frankfurt/Main mit 17,3 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 11,4 Prozent.
Immer weniger Städte bieten einen entspannten WohnungsmarktZurückgegangen ist im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Städte, in denen die Wohnsituation der Studenten so entspannt ist, dass die jungen Leute nur geringe Probleme haben eine pas-sende Wohnung zu finden. Das Kriterium dafür bei der GBI-Studie: die Scoring-Punktzahl liegt unter 25. Im Vorjahr waren gehörten noch 27 Städte in diese entspannte Kategorie, jetzt sind es nur noch 24 Städte. Dr. Brauckmann: „Auch dieser Wert unterstreicht, dass die Entwicklung auf dem studentischen Wohnungsmarkt nicht nur in den Metropolen in Richtung einer steigenden Anspannung bewegt, sondern auch im Gesamtmarkt.“ Das wird auch dadurch unterstri-chen, dass wichtige Durchschnittswerte bei Betrachtung aller 81 Städte höher liegen als noch 2013. Der Median der Scoring-Punktzahlen (der zentrale Wert) aller Städte liegt nun bei 31,5 Punkten nach 29,0 Punkten im Vorjahr. Nach oben gingen bei der Erhebung 2014 in diesen 81 Städten auch die Mittelwerte (Mediane) für die Studentenzahlen (von 18.649 auf 20.206), der Erstsemester (von 3.396 auf 3.575) und die Quadratmeter-Mieten (von 6,90 Euro auf 7,20 Euro). Unverändert blieb der Mittelwert (Median) beim WG-Preis (300 Euro).

Um das umfassende Ergebnis zu erzielen, untersuchten Dr. Brauckmann und sein Research-Team insgesamt 22 Einflussfaktoren: Neben der Höhe sowie Entwicklung der Mieten und der Studierendenzahlen viele weitere Punkte, die für den studentischen Wohnungsmarkt ent-scheidend sind. Dazu gehören beispielsweise die Leerstands-Quoten, die Zahlen in- und aus-ländischer Studierender sowie der Erstsemester, die monatliche Einnahmen der jungen Leute, die Altersstruktur der Bewohner einer Stadt, dortige Zu- und Wegzüge, die Neubau-Entwicklung, die Attraktivität einer Uni, Angebot und Nachfrage bei bestimmten Wohnungs-größen, studentischen Wohngemeinschaften oder Wohnheimen. Die Ergebnisse werden je nach ihrer jeweiligen Bedeutung bei der Wohnungssuche gewichtet.
Studenten mit hoher Standort-SensibilitätEin zentrales Kriterium bei Konzeption der Studie ist, auch die Frühindikatoren für künftige Entwicklungen zu berücksichtigen. GBI-Vorstand Reiner Nittka: „Zudem ist zu berücksichti-gen, dass die Studierenden extrem standort-sensibel sind. Da bedeuten bei der Wahl der Unterkunft schon wenige hundert Meter Lage-Unterschied eine ganz andere Einstellung. Deshalb ist ein detailliertes Research auch für uns als Projektentwickler eine wichtige Grund-lage für jede Investitionsentscheidung.“ Die GBI AG bietet unter der Marke „SMARTments student“ beispielsweise Unterkünfte in Hamburg, Köln, Frankfurt, Mainz oder Darmstadt an. Investitionen seien auch in Universitätsstädten denkbar, die nicht so weit vorne im Ranking platziert sind. Dann müssten unterschiedliche Research-Ergebnisse bei der Planung berück-sichtigt und geprüft werden, ob sich Projekte trotz der niedrigeren Einnahmen rechnen.

Veranstaltungs-Hinweis:
Ausführlich präsentiert wird das Ranking aller Hochschulstädte von Dr. Stefan Brauckmann, Leiter Research der GBI AG, im Rahmen der Immobilienmesse Expo Real. Der Vortrag be-ginnt am Dienstag, 7. Oktober; 10.00 Uhr, in Halle B2, B21. Anmeldungen sind möglich unter https://www.eventbrite.de/e/gbi-ag-vortrag-expo-real-2014-tickets-12301850165.

Für weitere Informationen, Städte-Auswertungen und Bildmaterial:
Wolfgang Ludwig, Ludwig Medien & Kommunikation
Tel.: +49 221 – 29219282, Fax: +49 221 – 29219283
Mobil: +49 171 – 93 35 134; Email: mail@ludwig-km.de

Das Gesamt-Ranking für 81 Hochschul- und Universitätsstädtemit mehr als 5.000 Studierenden:(theoretische Höchstpunktzahl 100 Punkte; kreisfreie Städte und Kreise als Bewertungszonen)

Stadt Anspannungsfaktor
1. (1.) München 79 Punkte (Vorjahr 76)
2. (2.) Hamburg 73 Punkte (73)
3. (3.) Frankfurt 70,5 Punkte (70,5)
4. (4.) Köln 70 Punkte (65)
5. (7.) Stuttgart 63 Punkte (56,5)
6. (9.) Berlin 62 Punkte (55,5)
7. (5.) Heidelberg 60 Punkte (62)
8. (10.) Konstanz 58,5 Punkte (54,5)
9. (8.) Freiburg 58,5 Punkte (56,5)
10. (11.) Darmstadt 58 Punkte (54)
11. (13.) Karlsruhe 54,5 Punkte (51,5)
12. (6.) Tübingen 52 Punkte (58)
13. (12.) Münster 51,5 Punkte (53,5)
14. (16.) Düsseldorf 49 Punkte (46)
15. (15.) Mainz 49 Punkte (46)
16. (14.) Aachen 48 Punkte (46,5)
17. (18.) Bonn 47,5 Punkte (43,5)
18. (17.) Erlangen 46,5 Punkte (45)
19. (20.) Ulm 46,5 Punkte (41)
20. (22.) Bremen 46 Punkte (40)
21. (21.) Regensburg 43,5 Punkte (40,5)
22. (24.) Augsburg 40,5 Punkte (38)
23. (19.) Kiel 40 Punkte (41)
24. (27.) Wiesbaden 39 Punkte (35,5)
25. (30.) Mannheim 39 Punkte (34,5)
26. (41.) Ravensburg 38,5 Punkte (29)
27. (28.) Potsdam 38 Punkte (35)
28. (29.) Würzburg 37 Punkte (34,5)
29. (25.) Hannover 37 Punkte (36)
30. (23.) Trier 36 Punkte (38)
31. (32.) Gießen 36 Punkte (34)
32. (37.) Nürnberg 35,5 Punkte (30,5)
33. (26.) Marburg 34,5 Punkte (36)
34. (35.) Oldenburg 34 Punkte (32)
35. (39.) Landau in der Pfalz 34 Punkte (30)
36. (33.) Heilbronn 33,5 Punkte (33)
37. (38.) Ludwigsburg 32 Punkte (30)
38. (40.) Jena 32 Punkte (29)
39. (31.) Bamberg 32 Punkte (35)
40. (36.) Lübeck 32 Punkte (31)
41. (34) Bayreuth 31,5 Punkte (32,5)
42. (49) Osnabrück 31 Punkte (27)
43. (42.) Essen 31 Punkte (29)
44. (48.) Dresden 30 Punkte (27)
45. (43.) Bielefeld 30 Punkte (28)
46. (54.) Flensburg 30 Punkte (25)
47. (44.) Reutlingen 29,5 Punkte (27,5)
48. (51.) Rhein-Sieg-Kreis 29 Punkte (26)
49. (52.) Saarbrücken 29 Punkte (26)
50. (46.) Esslingen 28,5 Punkte (27)
51. (44.) Passau 28,5 Punkte (27,5)
52. (53.) Kassel 28 Punkte (26)
53. (50.) Paderborn 28 Punkte (27)
54. (47.) Lüneburg 27 Punkte (27)
55. (59.) Bochum 27 Punkte (22)*
56. (60.) Rostock 26 Punkte (21)*
57. (61.) Dortmund 25 Punkte (21)*

*Diese Städte waren bei der Studie 2013 nicht im Ranking enthalten. Sie gehörten zu der Gruppe mit weniger als 25 Punkten,

Bei der diesjährigen Studie ist der Mietmarkt in insgesamt 24 Hochschulstädten im bun-desweiten Vergleich so wenig angespannt, dass die Studenten dort nur geringe Probleme haben, eine angemessene Wohnung zu finden. Dazu gehören zwar sehr viele Klein- und Mittelstädte, aber auch Großstädte wie Leipzig oder Wuppertal. Diese Standorte mit unter 25 Punkten werden nicht in das Ranking integriert, sondern als Gruppe mit wenig angespanntem Wohnungsmarkt dargestellt.

Auflistung aller Städte und Kreise mit wenig angespanntem Wohnungsmarkt

in alphabetischer Reihenfolge: Braunschweig, Chemnitz, Cottbus, Erfurt, Frank-furt/Oder, Fulda, Göttingen, Greifswald, Halle/Saale, Hildesheim, Ilm-Kreis (Ilmenau), Kaiserslautern, Koblenz, Krefeld, Kreis Lippe (Detmold und Lemgo), Leipzig, Magdeburg, Mittelsachsen (Freiberg und Mittweida), Mönchengladbach, Ostalbkreis (Schwäbisch-Gmünd und Aalen), Schwarzwald-Baar-Kreis (Furtwangen und Villingen-Schwenningen), Siegen, Wismar, Wuppertal.

Erläuterung der Punkte-Stände:
– Diese Hochschul- und Universitätsstädte in der letzten Gruppe haben Anspannungswerte von un-ter 25 Punkten. „In diesen Städten müssen sich die Studierenden wenig Sorgen über die Wohnsi-tuation machen“, erläutert GBI-Research-Leiter Dr. Stefan Brauckmann: „Zwar ist nicht garan-tiert, dass jeder Student sofort seine Traum-Wohnung am gewünschten Standort findet. Doch be-zogen auf den nationalen Vergleich, ist die Anspannungslage relativ unproblematisch.“
– Ergab die Studie Anspannungs-Werte zwischen 25 und 35 Punkten – das war 25 Mal der Fall – , ist es für Studenten zwar nicht einfach, passende Unterkünfte zu finden, vor allem bei innerstäd-tischen Nachfrage-Schwerpunkten. Bei einer Berücksichtigung des stadtweiten Angebots ist die Lage aber noch nicht akut problematisch.
– Im Bereich von 35 bis 50 Punkten – im Ranking fallen darunter 19 Universitätsstädte – muss die Situation auf dem Wohnungsmarkt für Studierende aufgrund einiger riskanter Faktoren genau im Auge behalten werden. Kurzfristig mögliche Entwicklungen können dafür sorgen, dass der An-spannungsfaktor schnell in den kritischen Bereich steigt.
– Sofort besonders kritisch ist die Lage laut Research-Experte Dr. Brauckmann bei den 13 Städten, die eine Anspannungs-Punktzahl von mehr als 50 erreichen. „Da sind zusätzliche Angebote auf dem Wohnungsmarkt in spürbarem Umfang dringend notwendig, um die Situation zu entschärfen“, so Analyst Dr. Brauckmann: Je weiter vorne die Städte im Ranking platziert sind, desto größer ist der Handlungsbedarf. Es geht darum, Wohnraum im Budget der Zielgruppe zu schaffen, ohne dabei die Aspekte Lage und Ausstattung aus den Augen zu verlieren.“

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=== SMARTMENTS student der GBI in Hamburg (Bild) ===

Zentrale Lage, komplette Möblierung, moderne Technik

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Die GBI AG entwickelt Immobilienprojekte hauptsächlich in den Bereichen Hotel- und Wohnungsbau. Allein oder mit Partnern konnten seit der Gründung im Jahr 2001 Hotel- und Apartmentprojekte in Deutschland mit einem Volumen von rund 900 Millionen Euro verkauft bzw. platziert werden. Intensiviert hat die GBI AG seit 2010 ihr Engagement in der Entwicklung und im Bau von Studentenapartments. Unter dem Namen SMART-ments sind bis 2015 mehr als 1.000 Apartmentplätze u.a. in Hamburg, Frankfurt/M., Darmstadt, Mainz und Köln geplant. Inzwischen gibt es innnerhalb der SMARTments-Marke zudem zwei andere Bereiche für Pro-jektentwicklungen: SMARTments business und SMARTments living. Muttergesellschaften der GBI AG sind mit jeweils 50%iger Beteiligung die Frankonia Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft und die Mo-ses Mendelssohn Vermögens-Verwaltungsgesellschaft GmbH & Co. KG. Vorstände der GBI AG sind Ralph-Dieter Klossek (Vorstandssprecher) und Reiner Nittka.

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