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Aug 8 2017

Zahnarzt Recht – Werbeverbot für Zahnärzte, Enwicklung

Zahnarzt Recht – vom Werbeverbot bis hin zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts

Zahnarzt Recht - Werbeverbot für Zahnärzte, Enwicklung

Zahnarzt-Rechts – von Dr. Thomas Schulte, Rechtsanwalt und Fachautor

Werbeverbot von Zahnärzten – Situation früher

Werbung – das war für einen Freiberufler wie einen Anwalt, einen Architekten oder Zahnarzt früher Teufelszeug. Man studierte, ließ sich nieder und schraubte ein Schild an die Tür. Das war es.

Standesorganisationen und Berufsordnungen als lebendige Erinnerung an die mittelalterliche Stadt wachten über die Einhaltung der Regeln.

Hinzu kam die allgemeine heute vergessene Akademikergläubigkeit. Da galt für die Bevölkerung der Grundsatz: Der Herr Doktor ist heilig. Auch die Patientenunterlagen gehörten dem Arzt, dem Doktor.

Diese Situation hat der medizinische Fortschritt, der Wandel der Mentalität und nicht zuletzt das europäische Recht dramatisch verändert. Aber nicht alles was denkbar ist, ist auch möglich. Das Werbeverbot ist nicht aufgehoben, sondern nur eingeschränkt worden. Die Rechtsentwicklung ist allerdings im Fluss und im Wandel.

Grundlagen des Rechts

Ist im Bereich Werbung alles erlaubt? Nein. Die Berufsordnungen der Zahnärzte (Länderkammern) orientieren sich an der Werbefreiheit. Eingeschränkt wird diese Werbefreiheit durch folgende Erwägungen. Die Gesundheit und Gesundheitsvorsorge betreffen wichtige Grundlagen der menschlichen Existenz. Daher muss die Werbung interessengerechte und sachgerechte, objektive Informationen liefern und den Beruf nicht unter das Diktat des Kapitalismus stellen. Zudem schränkt eine wichtige Norm neben den Berufsordnungen die Werbung ein. Das Heilmittelwerbegesetz schränkt in Bezug auf die kaufanreizende Darstellung von Heilmitteln und Methoden die Kreativität stark ein. Hinzu kommt als dritte Rechtsquelle, die sehr wichtig ist, das Gesetz zum Schutz gegen unlauteren Wettbewerb.

Nur Expertenwissen hilft durch den Dschungel

Das Recht ist zersplittert, die Länderkammern haben eigene kleine Machtgebiete und zugleich drohen Strafen, Unterlassungsverfügungen der Kammern und was viel schlimmer ist: Kollegenschelte am Ort. Nichts wäre für die Reputation, das Renommee eines Zahnarztes vor Ort schädlicher als Werbemaßnahmen, die einmal gestartet wieder zurückgenommen werden müssen. Fachliche Expertise ist angezeigt, zumal angemessene Information und Bildung erwünscht sind.

Weg durch die Instanzen – wie funktioniert die Rechtskontrolle

Werbemaßnahmen, die neu sind und kreativ, tauchen irgendwann einmal auf. Das gilt zum Beispiel für Rabattangebote, Preisausschreiben, u.s.w. All diese Ideen sind gesetzlich nicht geregelt. Wenn also ein Zahnarzt eine Werbeidee umsetzt steht dem Zahnarzt zuerst die Berufsfreiheit des Artikels 12 des Grundgesetzes zur Seite. Darin steht: jeder darf beruflich machen was er möchte und wie er möchte. Eingeschränkt wird diese Berufsfreiheit allerdings durch die Möglichkeit durch vernünftige Gesetze den Zugang zum Beruf oder die Berufsausübung einzuschränken. Die Erwägung, dass eine Berufsausbildung, Fortbildung und eine ordentliche Praxisausstattung nötig ist, zählt zum Gesamtkonsens. Schwierig wird es im Einzelfall oder in Bereichen bei denen der gesamtgesellschaftliche Konsens nicht vorhanden ist.

Schockwerbung zum Beispiel hat eine lange Tradition sagen Satiriker: so hat das Christentum seit Jahrhunderten einen halbnackten Leichnam, der an ein Kreuz genagelt ist, zu ihren Symbol erklärt und niemand nimmt daran anstand. Für alle anderen gilt: Schockwerbung ist verboten.

Was ist aber mit ein bisschen Schock? Oder Grusel in der Werbung?

Regelmäßig verfügt zum Beispiel die Kammer über einzelne Maßnahmen und verbietet die Tätigkeit oder schreitet nicht ein. Kollegen könnten über das Wettbewerbsrecht selber rechtlich tätig werden. Strafrechtlich kann die Staatsanwaltschaft ggf. Verfahren einleiten. All diese Interventionen könnten rechtlich vor Gericht überprüft werden. Schlussendlich kann das das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob die Werbung zulässig ist oder nicht. Bevor das passiert wird viel Zeit und viel Geld verbraucht.

Fazit: Berufliche Kommunikation beim Thema ärztliches Werberecht – Rechtssicherheit – Reputationsaufbau – Wissensmitteilung

Die meisten Marktteilnehmer wollen nicht die Rechtsordnung um ein weiteres Musterurteil bereichern, sondern nur in Ruhe und in dem gegebenen rechtlichen Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Dabei muss die Prüfungsentscheidung möglichst rechtssicher und preiswert antizipiert werden. Rechtliche Hinweise liefert da nicht eine leichtfertige Internetrecherche sondern nur Fachliteratur wie Rumetsch und Kalb, Ärztliches Werberecht, oder qualifizierte und gegen Irrtum versicherte Berater wie Rechtsanwälte. Der Königsweg ist und bleibt der Aspekt der Bildung und der langfristige Reputationsaufbau durch hohe Qualität. In einer komplexen Wissensgesellschaft mit dem Anspruch des lebenslangen Lernens ist es erwünscht, dass Experten ihr Wissen teilen. Diese Wissensvermittlung kann höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen oder auch populärwissenschaftlich sein. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass Verbraucher gerade im Internet nach Informationen suchen und fachliche Kompetenz als ein wichtiges Entscheidungskriterium voraussetzen. Die Bundeszahnärztekammer hat die Werbebeschränkungen aus gutem Grund unter dem Stichwort berufliche Kommunikation zusammengefasst.

Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Ergänzende Absenderangaben mit dem Kanzleistandort finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

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Aug 7 2017

Schlechte Arzt Bewertung durch Fake-Patienten?

Landgericht München I hilft Zahnarzt gegen Bewertungsportal – Unbekannter Patient (Scheinpatient) schreibt negative Bewertung, was tun?

Schlechte Arzt Bewertung durch Fake-Patienten?

Dr. Thomas Schulte: Landgericht München I hilft Zahnarzt gegen Bewertungsportal

Ein Zahnarzt prüfte in unregelmäßigen Abständen das Internet nach Einträgen und stellte erstaunt fest, dass in dem Ärztebewertungsportal ein Unbekannter seine Arbeitsleistung übel abgestraft hatte.

Da stand für alle Welt lesbar: „Note ungenügend für den Bereich Behandlung und Vertrauensverhältnis.“

Der Scheinpatient sagte, dass eine Krone nicht passen würde. Der Zahnarzt ging seine Kartei durch, stellte fest, dass es so diesen Patienten nicht gab und lief zum Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt forderte das Bewertungsportal auf, die falsche Angabe zu löschen. Da sich die Parteien nicht einigen konnten, kam es zum Rechtsstreit. Gegen den Fake-Patienten konnte der Zahnarzt mangels Namen und Adresse nicht vorgehen.

Rechtsstreit zwischen Arzt und Bewertungsportal – Bewertungsportal muss die Echtheit des Patienten beweisen

Das Bewertungsportal legte ein Email des Patienten vor und hatte aber den Namen geschwärzt. Genaue Angaben zum Namen des Patienten wollte das Bewertungsportal nicht machen.
Das Landgericht hat in dem Urteil vom 03.03.2017 entschieden, dass das Arztbewertungsportal die Bewertung löschen muss. Das Bewertungsportal muss dem Gericht gegenüber beweisen, dass die Bewertung von einem echten Patienten stammt. Da dieser Beweis nicht gelungen ist, musste das Bewertungsportal nachgeben. (LG München I, Urt. v. 03.03.2017, Az. 25 O 1870/15).
Beweislast – was ist das?

Wer etwas beweisen muss, der muss den Richter überzeugen. Wie soll aber der Arzt dem Gericht nachweisen, dass er diesen Patienten nicht behandelt hat. Das ist schlichtweg unmöglich. Das Gericht hat daher entschieden, dass der Patient in Behandlung war und dass die Bewertung aufgrund einer wahren Tatsache standgefunden hat.

Was muss als Arzt hingenommen werden? Die Rechtsordnung hat bisher entschieden:

1. Niemand kann verlangen, dass das ganze Profil gelöscht wird. Schließlich handelt es sich um eine Berufsausübung in der Öffentlichkeit und im Wettbewerb mit anderen.

2. Als Zahnarzt selbst kontrollieren bzw. kontrollieren lassen. Das Bewertungsportal muss nicht vorab fragen.

3. Name und Adresse des Bewerters braucht das Bewertungsportal nicht nennen.

Dass Ärzte den Bewertungsportalen ausgesetzt sind, hatte der Bundesgerichtshof (BGH) übrigens im Jahr 2014 entschieden. Danach sei es nicht möglich, sein Profil auf Jameda löschen zu lassen – in einem freien Wettbewerb müssen Bewertungen in Bezug auf der beruflichen Tätigkeit hingenommen werden.

Fazit: Bewertung der Entscheidung – Umgang mit Arzt und Bewertungsportal

Kritik ist erlaubt und erwünscht. Es ist aber unzulässig sich zu verstecken. Wenn der Arzt die Bewertung hinterfragt, muss das Bewertungsportal das Gericht von der Richtigkeit der Bewertung überzeugen und notfalls doch den unzufriedenen Patienten als Zeugen laden.

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Aug 4 2017

Doc Grosch: Professionelle Zahnreinigung ist professionelle Prophylaxe

Zahnarzt Dr. Grosch in Coburg empfiehlt die professionelle Zahnreinigung (PZR) für eine lebenslange Zahngesundheit – Infos zu Ablauf und Kosten.

Doc Grosch: Professionelle Zahnreinigung ist professionelle Prophylaxe

Gesunde Zähne und ein schönes Lächeln vermitteln eine positive Ausstrahlung, doch ist dies keineswegs eine Selbstverständlichkeit, sondern vielmehr das Ergebnis einer regelmäßigen Zahnpflege.

Nicht immer reicht diese Pflege aus, denn enge Zahnzwischenräume, Ecken oder Nischen bergen ein hohes Risiko für Ablagerungen, Speisereste, Bakterien und Karies und die meisten häuslichen Zahnputzmittel können diese schwierigen Stellen nicht erfassen. Hier können in der Folge sowohl Zähne als auch Zahnfleisch geschädigt werden und bedürfen einer besonderen Behandlung – der professionellen Zahnreinigung.

Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist ein wesentlicher Bestandteil des Prophylaxe-Konzepts der Zahnarztpraxis von Dr. Grosch in Coburg, denn „Vorbeugen ist besser als heilen“. Generell hat die Prophylaxe einen hohen Stellenwert in der Praxis und die professionelle Zahnreinigung ist die intensivste Form der Zahnpflege – ein nachweislich wirksamer Schutz für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch. Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist die PZR auch aus ästhetischer Sicht sehr zu empfehlen, denn insbesondere durch Kaffee, Tee und Nikotin hervorgerufene Verfärbungen werden mit einer professionellen Zahnreinigung erfolgreich beseitigt.

> Durchführung einer professionellen Zahnreinigung

Vor der Behandlung werden erst einmal die Mundhygiene und der Zahnfleischzustand des Patienten detailliert beurteilt und eventuelle Zahnbeläge farbig sichtbar gemacht. Der Patient erhält eine Aufklärung über mögliche Ursachen von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen. Dann erfolgt die gründliche Reinigung der Zähne und Zahnzwischenräume mit professionellen Handinstrumenten und Ultraschallgeräten. Parallel werden auch alle weichen Beläge, der sogenannte Biofilm, entfernt. Ebenfalls gründlich gereinigt werden die schwer zu erreichenden Zahnzwischenräume, in denen Speisereste und Bakterien sitzen.

Nach der Reinigung erhalten die Zahnoberflächen eine Politur, die Zähne fühlen sich danach angenehm glatt an, und Beläge und Bakterien können sich nicht wieder so schnell auf den Zähnen festsetzen. Zusätzlich werden die Zähne noch mit einem speziellen Fluoridlack überzogen, der sie mehrere Wochen lang vor Säureangriffen aus Nahrungsmitteln und Karies schützt. Zum Abschluss der PZR erhält der Patient noch wertvolle Tipps zur richtigen Zahn- und Mundpflege und zur zahngesunden Ernährung.

> Wer? Und wie oft?

Wie häufig eine professionelle Zahnreinigung tatsächlich durchgeführt werden sollte, hängt vom ganz persönlichen Einzelfall ab. Zahnarzt Dr. Grosch empfiehlt aber diese mindestens zweimal jährlich durchzuführen. Grundsätzlich ist die PZR für Patienten aller Altersklassen empfehlenswert. Die Zahnarztpraxis führt die Prophylaxe-Maßnahme z.B. auch schon bei Kindern ab 3 Jahren durch, da vorsorgeorientierte Eltern diese gern als Privatleistung für ihre Kinder nutzen.

Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dass bei Patienten, die regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung nutzen, deutlich weniger Karies- und Parodontitisbehandlungen angezeigt sind. Übrigens empfiehlt sich die regelmäßige professionelle Zahnreinigung auch bei Zahnersatz und Implantaten.

Für weitere Informationen rund um die Themen „Prophylaxe“ und „Professionelle Zahnreinigung“ stehen von Dr. Grosch ebenfalls folgende Spezial-Seiten zur Verfügung:

https://www.prophylaxe-zahnarzt-coburg.de
https://www.zahnreinigung-pzr-coburg.de

> Der Prophylaxe-Tipp

Viele gesetzliche Krankenkassen bieten Ihren Kunden zumindest eine teilweise Kostenübernahme für die professionelle Zahnreinigung an. Patienten sind auf jeden Fall gut beraten, einmal bei ihrer Versicherung nachzufragen.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat die vielfältigen Angebote der Professionellen Zahnreinigung (PZR) zum Anlass genommen und im April 2017 eine Umfrage bei den 113 gesetzlichen Krankenkassen gestartet. 36 Krankenkassen haben geantwortet. Die Ergebnisse der Umfrage beruhen auf freiwilligen Selbstauskünften der Krankenkassen, die sich an der Umfrage beteiligt haben.

Die aktuellen Ergebnisse der KBZV-Umfrage können u.a. auf der Website der Zahnarztpraxis Doc Grosch eingesehen werden.

Prophylaxe für die ganze Familie, Kinderzahnheilkunde und moderne schmerzarme Verfahren sind nur einige Schwerpunkte der Zahnarztpraxis von Zahnarzt Dr. Grosch in Coburg. Auf der umfangreichen Website, mit vielen speziellen Themen, weiterführenden Informationen und Videos, können Besucher kennenlernen, welche Möglichkeiten die moderne Zahnmedizin für ein gesundes und strahlendes Lächeln bietet.

Kontakt
Doc Grosch – Zahnarztpraxis Dr. Uwe Grosch
Zahnarzt Dr. med. dent. Uwe Grosch
Hindenburgstr. 5
96450 Coburg
0 95 61-705 92 30
0 95 61-705 92 40
info@doc-grosch.de
http://www.doc-grosch.de/

Aug 3 2017

Zahnärzte – rechtliche Möglichkeiten und Grenzen der Werbung

Zahnarztwerbung: Wettbewerbsrecht, Heilmittelwerberecht und Standesrecht – Die Grenzen des Heilmittelwerbegesetzes für Zahnärzte

Zahnärzte - rechtliche Möglichkeiten und Grenzen der Werbung

Dr. Thomas Schulte, Rechtsanwalt und Fachautor – Zahnärzte – rechtliche Grenzen der Werbung

„…. ich gelobe feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen…. Die Erhaltung der Gesundheit … soll oberstes Gebot meines Handels sein“, so schreibt es die Bundeszahnärztekammer in einem Mustergelöbnis. Schön, dass die Zahnärzte sich ethisch korrekt verhalten wollen. Wie findet der so geschützte Patient den Weg in die Praxis zu der Arbeit des Zahnarztes? Der Zahnarzt muss die Aufgabe lösen, sich bekannt zu machen und bekannt zu bleiben. Wie geht das überein mit dem Selbstbild des Arztes?

Frühere Rechtslage – Werbeverbot Zahnarzt

Traditionell wacht über den Zahnarzt und seine Berufsausübung die Zahnärztekammer. Die Berufsordnung gibt dem Zahnarzt mit auf den Weg, dass die Werbung objektiv sein muss und informierend. Das gilt sowohl im Internet als auch bei Publikationen aller Art. Gerade das Bundesverfassungsgericht hat die Berufsfreiheit weit ausgelegt und den Grundsatz formuliert, dass Werbeeinschränkungen verhältnismäßig sein müssen und einen sachlichen Grund haben.

Das zahnärztliche Werbeverbot“ war mehr als 100 Jahre eine der tragenden Standespflichten. Ein dürres Schild an der Tür und an dem Tor und das war´s? Das gilt heute nicht mehr.

Werbegebot Zahnarzt

Heute muss der Zahnarzt um die Aufmerksamkeit kämpfen und das ist pädagogisch geboten und angezeigt. Solange nach Zahlen einer deutschen Versicherung ca. 18 Mio. Menschen in Deutschland niemals zum Zahnarzt gehen ist es notwendig, Aufmerksamkeit herzustellen. Im Großen und Ganzen herrscht Rechtsfrieden. Gerichts-Urteile sind selten. Die Zahnärztekammer muss wenig einschreiten. Alle halten sich an das Gebot: „Der Zahnarzt ist an eine Praxis gebunden (also kein fahrender Beruf so wie früher) und das Praxisschild muss ortsüblich sein.“

Grundsatz der Praxisdarstellung – Informativ und kreativ

Der Zahnarzt soll auf sich aufmerksam machen durch Hinweise der zahnärztlichen Qualifikationen, Zusatzqualifikationen oder besondere Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen. Zulässig sind auch Angaben über die in der Zahnarztpraxis durchgeführten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden.

Die Zahnärzte sollen und dürfen auf ihre besonderen Erfahrungen in einem bestimmten Behandlungsgebiet hinweisen. Zudem auf ihre berufliche Entwicklung, ihre Studienorte, besondere Studien- und Fortbildungsaufenthalte oder Publikationen.

Kreativität ist nicht verboten, sondern erwünscht. Die Darstellung im Internet oder auf anderen Wegen sollte sachlich, nicht unbedingt nüchtern oder langweilig sein. Aufmerksamkeit wird durch Kreativität, Authentizität und Witz in der Darstellung erreicht.

Informationskanäle des Zahnarztes

1.Neue Medien – Homepage – Veröffentlichungen

Niemand verbietet dem Zahnarzt auf die neuen Medien zu setzen. Der Zahnarzt kann bei Facebook aktiv sein, er darf alle Werbeträger bzw. Kommunikationsmittel einsetzen. Informationswerbung durch Zeitungsanzeigen ist möglich. Die Werbung auf einer Homepage, der vermutlich besten und wichtigsten Plattform zur Darstellung der Zahnarztpraxis, ist erwünscht. Möglich ist selbstverständlich die Darstellung durch eine Praxisbroschüre.

2.Königsweg Erwachsenenbildung – Praxisvorträge und Kurse

Zahnärzte dürfen auch Fach- Vorträge oder Kurse anbieten und hierauf in entsprechenden Zeitungsanzeigen hinweisen. Dabei ist den Zahnärzten das Niveau selbst überlassen, Hauptsache: fachlich kompetent.

3.Dritte machen „Werbung“ – Berichte und Fotos in Zeitung, Internet und Fernsehen

Selbstverständlich interessiert sich die Presse für Zahnheilkunde, deren Praxis und Fortschritt. Über diese Fakten und Einschätzungen sowie die behandelnden Zahnärzte darf und soll berichtet werden. Interviews oder Bilder aus der Praxis sind erlaubt. Bei der Abbildung müssen natürlich die Persönlichkeitsrechte von Mitarbeitern beachtet werden.

Verbotene Werbung

Zahnarztwerbung hat seine Grenzen im Wettbewerbsrecht und Heilmittelwerberecht sowie Standesrecht.

1.Lügen verboten

Das Wettbewerbsrecht verbietet die Irreführung von Patienten. Man darf also nicht mit Schein-Tätigkeiten angeben, den Konkurrenten schlecht machen oder Dinge versprechen, die unmöglich sind. Unzulässig sind pauschale Werbeaussagen, die nicht objektiv zu prüfen sind.

2.Gewerbe: Zahnarzt darf nicht Werbung machen für andere

Zahnärzten ist es nach der Berufsordnung nicht gestattet, ihre zahnärztliche Berufsbezeichnung für gewerbliche Zwecke zu verwenden oder ihre Verwendung zu gewerblichen Zwecken zu gestatten. Es ist aber erlaubt sich in der Berufskleidung abbilden zu lassen.

3.Die Grenzen des Heilmittelwerbegesetzes

Während das Standesrecht und das Wettbewerbsrecht rechtliche Grenzen setzen, die relativ einfach zu überschauen sind, gibt das Verbot über die Werbung über Heilmittel schwierige Rechtsfragen auf. In diesem Bereich ist fachliche Hilfe gefragt, wenn über bestimmte Verfahren, Behandlungsweisen und/ oder Produkte berichtet werden soll. Falsche Heilversprechen, das ist der schlimmste Sündenfall.

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Jul 17 2017

5. CP GABA Prophylaxe-Symposium

Theoretische Grundlagen, praktische Ansätze und intensive Fachgespräche

5. CP GABA Prophylaxe-Symposium

CP GABA Meet & Talk, Prophylaxe-Symposium, Düsseldorf (Bildquelle: CP GABA)

Rund 100 Teilnehmer folgten der Einladung von CP GABA zum 5. Prophylaxe-Symposium unter dem Motto „Verbindung von Wissenschaft, Praxis und Erfahrung“ nach Düsseldorf.

Unter der Leitung von Dr. Marianne Gräfin Schmettow, Leiterin Scientific Affairs bei CP GABA, zeichnete sich die diesjährige Veranstaltung vor allem durch eine breite Themenvielfalt an praxisorientierten Fachvorträgen aus. Das Programm bot zudem umfangreiche Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung, kollegialem Austausch und Diskussion mit den Experten.

Alarmierend: MIH – weiter verbreitet als Karies

Der hochaktuellen Thematik der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) widmete sich Prof. Katrin Bekes, Universitätsklinik Wien. Sie nahm Prophylaxe- und Therapiestrategien unter die Lupe. Die Prävalenz bei 12-jährigen Kindern in Deutschland ist laut DMS V alarmierend: Mit 28,7 Prozent ist die Erkrankung inzwischen weiter verbreitet als Karies (18,7 Prozent) [1]. Eine besondere Herausforderung stellt die hohe Schmerzempfindlichkeit der betroffenen Zähne dar. Die Therapie der MIH richtet sich nach dem Schweregrad und der vorhandenen Schmerzsymptomatik. Neben zweimal täglich putzen mit fluoridierter Zahnpasta (z.B. elmex®Junior, ab 12 Jahre elmex® KARIESSCHUTZ PROFESSIONALTM) sollte wöchentlich ein fluoridhaltiges Gel zur Intensivfluoridierung (z.B. elmex® gelee) angewendet werden. Mehrmals im Jahr empfiehlt die Expertin einen hochkonzentrierten Fluoridlack (z.B. Duraphat® Fluoridlack). Bei Schmerzsymptomatik stellt die Behandlung mit der elmex® SENSITIVE PROFESSIONALTM Desensibilisierungspaste einen neuen Ansatz dar. Im Rahmen einer erst kürzlich veröffentlichten klinischen Studie führte die einmalige Applikation der Desensibilisierungspaste, verbunden mit der häuslichen Anwendung der elmex® SENSITIVE PROFESSIONALTM Zahnpasta, zur sofortigen Schmerzlinderung, die über acht Wochen anhielt [2].

„Vertrauen kann nur da entstehen, wo der Patient sich ernst genommen fühlt.“

Mit seinem Vortrag „An jedem Zahn hängt ein Mensch – Chancen einer kultursensiblen Zahnmedizin“ bot Prof. Dr. Dr. Dr. Dominik Groß, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin Aachen, einen spannenden Einblick in das Thema „Migrantenmedizin“. Migranten bilden rund ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland. In diesem Zusammenhang rückt auch ihre zahnmedizinische Versorgung in den Fokus. Prävalenzstudien zur Mundgesundheit belegen zudem eine besondere Gefährdung dieser Bevölkerungsgruppe. Groß beleuchtete detailliert die verschiedenen Einflussfaktoren, die bei Menschen mit Migrationshintergrund zu Defiziten in der Mundgesundheit bzw. im Mundgesundheitsverhalten führen können: migrationsspezifische, kulturspezifische, krankheitsspezifische sowie soziale Faktoren. Insbesondere den kulturellen und religiösen Barrieren dieser Menschen könne man am besten mit Offenheit und vorurteilsfreier Kommunikation begegnen, so Groß. Er ermutigte die Teilnehmer, bei Unsicherheit den Patienten einfach zu fragen. Damit wird einerseits Interesse signalisiert, andererseits werden mögliche Problem- oder Konfliktsituationen, die am häufigsten durch Stigmatisierung entstehen, vermieden.

Antibakterielle Wirkstoffe ergänzen die mechanische Mund- und Zahnzwischenraum-Hygiene

Prof. Dr. Nicole Arweiler, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, referierte über chemische Plaquekontrolle sowie den Beitrag der Mundspüllösungen in der häuslichen Mundhygiene. So gelte es nach wie vor als unbestritten, dass die Verwendung von Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta in Kombination mit Interdentalraumhygiene (Zahnseide, Interdentalraumbürstchen) die Basis der täglichen Prophylaxe-Bemühungen ist. Oftmals reicht das nicht aus. Dann kommen Mundspüllösungen mit geeigneten (antibakteriellen) Wirkstoffen zum Einsatz. Lösungen mit Konzentrationen zwischen 0,1 und 0,2 Prozent Chlorhexidin (z. B. meridol® med CHX 0,2% Mundspülung) werden für die Kurzzeitanwendung sowie als alleinige Maßnahme zur gezielten Keimreduktion in der Mundhöhle empfohlen. Für eine dauerhafte Unterstützung der mechanischen Mundhygiene sind Produkte mit „Plaque-reduzierender“ Wirkung geeignet. Hier zählt zu den wirksamen Substanzen vor allem die sehr gut untersuchte Wirkstoffkombination aus Aminfluorid und Zinn-Ionen, die in meridol®-Produkten enthalten ist.

Prävention zahlt sich aus, aber es bleibt viel zu tun

Inspiriert von der jüngst veröffentlichten Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) rundeten zwei Vorträge zur aktuellen Karies- bzw. Parodontitis-Prävalenz in Deutschland die Veranstaltung ab. PD Dr. Dirk Ziebolz, MSc., Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie Universität Leipzig, nahm die erhobenen Daten zur Kariesprävalenz genauer unter die Lupe. Er stellte fest, dass die Karieslast in allen Altersgruppen und über alle sozialen Schichten hinweg gesenkt werden konnte. Sein Resümee: Die Prophylaxe-Systeme funktionieren, aber eine komplette Kariesfreiheit wird es nicht geben. Trotzdem ist es wichtig, auf diesem hohen Niveau weiter zu machen. Vor allem bei den Karies-Risikogruppen ist das Ziel noch lange nicht erreicht.

Etwas verhaltener fiel das Fazit von Prof. Dr. Dr. Thomas Hoffmann, Universitätsklinikum der TU Dresden, aus: Zwar nehme die Zahl der Menschen mit Parodontalerkrankungen ab, allerdings sei davon auszugehen, dass die Prävalenz aufgrund der Art der Befunderhebung an Indexzähnen im Gegensatz zur Untersuchung aller Zähne deutlich unterschätzt wird. Darüber hinaus sei infolge der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Erkrankungshäufigkeit im höheren Lebensalter für die Zukunft mit einem steigenden parodontalen Behandlungsbedarf zu rechnen. Laut Hoffmann bedarf es deshalb einer individualisierten Zahnmedizin sowie einer besseren parodontologischen Ausbildung an den deutschen Universitäten unter Berücksichtigung der „Alterszahnheilkunde“.

Meet & Talk: fachlicher Erfahrungsaustausch in kleiner Runde

Auch in diesem Jahr fanden die dialogbasierten Formate großen Anklang. Neben der bewährten TED-Abstimmung bot das neue Meet-&-Talk-Format die Gelegenheit, an insgesamt vier interaktiven Stationen in direkten Kontakt zu den Experten zu treten und konkrete Fragen zu den jeweiligen Themen zu diskutieren. Insgesamt wurden vier Themenblöcke angeboten: „Abbau von Berührungsängsten bei Menschen mit Behinderung“, Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien, Zahnärztin Heide Klatt, beide Universität Jena; „Produkt-, Indikations- und patientengerechte Anwendung bei der Intensivfluoridierung“, PD Dirk Ziebolz, Dentalhygienikerin Sabrina Dogan;
„Dentale Erosionen“ Dr. Philipp Kanzow, MBA, Universitätsmedizin Göttingen sowie „MIH-Patienten“, Prof. Dr. Katrin Bekes, Prophylaxe-Assistentin Susanne Kugler.

Die rege Teilnahme am fachlichen Austausch und der Abschluss-Diskussion mit den Experten unterstrich die Aktualität und praxisbezogene Relevanz der diesjährigen Themenauswahl.

Quellen:
[1] Jordan A, Micheelis W: Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie DMS V. Köln, 2016.
[2] Bekes K, Heinzelmann K, Lettner S, et al.: Efficacy of desensitizing products containing 8% arginine and calcium carbonate for hypersensitivity relief in MIH-affected molars: an 8-week clinical study. Clin Oral Invest (2016). doi:10.1007/s00784-016-2024-8

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Jul 11 2017

Berlin: Kinderzahnheilkunde – einfühlsam und altersgerecht

Vorsorge schon für die Kleinsten, damit Kinder ohne Angst zum Zahnarzt gehen

Berlin: Kinderzahnheilkunde - einfühlsam und altersgerecht

Ohne Angst zum Zahnarzt: Mit der richtigen Pflege der Milchzähne, zahngesunder Ernährung, Früherkennungsuntersuchungen und individueller Prophylaxe wird der Grundstein gelegt für lebenslang gesunde Zähne. Wer schon als kleines Kind erfährt, dass es in der Zahnarztpraxis nichts zu befürchten hat und frühzeitig ein Bewusstsein für die eigene Mundgesundheit entwickelt, hat gute Chancen, Zahnschmerzen und Bohrer gar nicht erst kennenzulernen. In der Kinderzahnheilkunde geht es darum, Vorsorge- und Behandlungsmaßnahmen so einfühlsam wie möglich auf das jeweilige Alter und die Fähigkeiten abzustimmen.

> Gesunde Milchzähne sind wichtig für die Sprachentwicklung

Meistens ist es ein großes Ereignis, wenn der erste Zahn beim Baby durchbricht. Von diesem Zeitpunkt an sollte auch schon die Zahnpflege beginnen. Denn Milchzähne fallen zwar wieder aus, erfüllen aber wichtige Aufgaben beim Beißen, Kauen und Sprechen lernen. Probleme mit der Aussprache oder Lispeln können mit der Zahnstellung zusammenhängen. Zugleich sind Milchzähne Platzhalter für die bleibenden Zähne. Wenn ein Milchzahn frühzeitig verloren geht, besteht die Gefahr, dass die Nachbarzähne sich verschieben und in die Lücke wandern. Schiefe Zähne sind die Folge.

Der weiche Zahnschmelz ist besonders anfällig für Karies, so dass Eltern das Zähneputzen von Anfang an ernst nehmen sollten. Bei der FU1, der ersten Vorsorgeuntersuchung in der Zahnarztpraxis, die etwa mit zweieinhalb Jahren stattfinden sollte, wird mit spielerischen Maßnahmen überprüft, ob alle Milchzähne da sind und ob sie gesund sind – eine wichtige Voraussetzung, damit sich das nachfolgende Gebiss optimal entwickeln kann. Bis zum sechsten Lebensjahr sind dann noch zwei weitere Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen. In der Zahnputzschule lernen schon die Kleinsten mit Spiel und Spaß, wie sie mit der Zahnbürste richtig umgehen, was den Zähnen gut tut und wie sie durch gesunde Ernährung Zahnschäden vermeiden können.

Besonders wichtig ist die Kariesfrüherkennung bei Kindern. Wenn die Milchzähne an Karies erkranken, kann diese über die Wurzel auf die nachfolgenden Zähne übergreifen und diese noch vor dem Durchbruch schädigen. Karies kann übrigens auch von Mutter oder Vater auf das Kind übertragen werden, z.B. kann eine Ansteckung erfolgen, wenn der Schnuller abgeleckt wird oder der Brei vorgekostet wird. Umso wichtiger ist auch die Mundgesundheit der Eltern. Was Mütter schon in der Schwangerschaft tun können, erfahren sie in der Patienten-Info der Praxis-Website.

> Schmerzfreie Kariesdiagnose mit dem Laser

Durch Früherkennungsuntersuchungen und schmerzfreie Diagnoseverfahren können Zahnschäden und Auffälligkeiten erkannt und behandelt werden, ohne dass erst größere Probleme entstehen. In der Zahnarztpraxis von Dr. Gerd Bade ermöglicht ein Softlaser, selbst kleinste Kariesdefekte im Frühstadium aufzufinden – bevor sie für das Auge sichtbar werden und oft bevor sich Zahnschmerzen bemerkbar machen. Auch mit einer digitalen Röntgenkamera können erste Anzeichen von Zahnschäden in vergrößerter Darstellung am Bildschirm diagnostiziert werden. So kann frühzeitig eine schonende Behandlung erfolgen, manchmal ganz ohne Bohrer.

> Kinderzähne ganz gezielt schützen

Die Kauflächen der Backenzähne sind bei Kindern besondere Schwachstellen. In den feinen Rillen und Vertiefungen, den sogenannten Fissuren, haben Kariesbakterien leichtes Spiel, zumal die Stellen mit der Zahnbürste nur schwer zu erreichen sind. Um Karies zu verhindern, kann eine Versiegelung aufgetragen werden. Ein dünner Kunststofffilm schützt die Zahnoberfläche und reduziert das Kariesrisiko um bis zu 90 Prozent. Die Behandlung ist vollkommen schmerzfrei und sollte in regelmäßigen Abständen überprüft und erneuert werden. Dr. Gerd Bade empfiehlt die Fissurenversiegelung auch für die Milchzähne, damit diese ihre Aufgabe als Platzhalter so gut wie möglich erfüllen können.

Auch mit Fluorid können Kinderzähne wirksam geschützt werden. „Fluoride härten den weichen Zahnschmelz und machen ihn widerstandsfähiger gegen Säureangriffe und Karies. Im Allgemeinen reicht der Gehalt in der Nahrung nicht aus und deshalb sollte Fluorid in Form von Tabletten und mit fluoridierter Zahnpasta ergänzt werden. Bei Bedarf kann auch eine Behandlung mit Fluoridlack sinnvoll sein“, erklärt Zahnarzt Dr. Bade. In seiner TruDent®-zertifizierten Zahnarztpraxis berät er Eltern bei Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen über geeignete Maßnahmen, damit Kinder Zahnschmerzen möglichst gar nicht erst kennenlernen müssen.

Mehr erfahren: www.zahnarzt-hohenschoenhausen.de oder anrufen Tel. 030 98 69 46 69

Die Zahngesundheit liegt der Zahnarztpraxis Dr. Gerd Bade besonders am Herzen. Um diese zu erhalten bietet der Zahnarzt in Berlin-Hohenschönhausen zeitgemäße Zahnheilkunde, in der wirkungsvoller Prophylaxe und dem Erhalt der natürlichen Zähne besondere Beachtung geschenkt wird. Dabei stehen Funktionalität, Langlebigkeit und ästhetische Gesichtspunkte stets im Vordergrund der zahnärztlichen Tätigkeit. Die Praxis Dr. Bade, die in diesen Tagen ihr 25-jähriges Praxisjubiläum feiert, ist mit dem TruDent®-Qualitätssiegel für zertifizierte Zahnarztqualität ausgezeichnet.

Kontakt
Zahnarztpraxis Dr. med. Gerd Bade
Dr. Gerd Bade
Suermondtstraße 37 a
13053 Berlin
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Jun 28 2017

Zahnarzt setzt auf navigierte 3D Implantologie

Dr. Holger Hardt, Zahnarzt in Zirndorf, setzt auf moderne Verfahren. Die 3D-Implantologie ist die Technik für Planung und Einsatz von Zahnimplantaten, um Sicherheit und Präzision bei der Implantation zu erhöhen.

Zahnarzt setzt auf navigierte 3D Implantologie

Zahnarzt Dr. Holger Hardt, Zirndorf

Eine Röntgendiagnostik ist heute nicht mehr ausreichend, um Zahnimplantate sicher zu planen. In der Zahnmedizin setzt man daher heute moderne 3D-Techniken ein. Durch diese Vorgehensweise ist man in der Lage, eine Implantation am Computer vorab exakt zu planen. Mittels dreidimensionaler Technik werden einzelne Schichtaufnahmen des Kiefers erstellt. Diese Einzelbilder werden von einem Computerprogramm zu einem Komplettbild zusammengesetzt. Der Kiefer steht dann am Monitor als dreidimensionales Bild zur Verfügung. Die optimale Position des Implantats wird im Anschluss virtuell am Computer ermittelt. Für den Patienten hat diese Vorgehensweise enorme Vorteile. Der Eingriff kann gewebeschonender, angenehmer und sicherer durchgeführt werden. Das Verfahren ist weiterhin minimalinvasiv. Der behandelnde Zahnarzt kommt mit wenigen Schnitten aus.

Die Zahnarztpraxis Dr. Holger Hardt in Zirndorf bietet alle Behandlungen im Bereich der Zahnmedizin an. Zu nennen sind hier insbesondere Zahnimplantate, Zahnkronen, Brücken, Veneers, Zahnsteinentfernung, Wurzelkanalbehandlung und Wurzelfüllungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der oben genannten 3D-Implantologie. Die Patienten erhalten in der Zahnarztpraxis Hardt soweit möglich minimalinvasive Behandlungen. Ziel ist es möglichst schonend, zahnerhaltend und schmerzfrei zu behandeln. Weitere Tätigkeitsbereiche sind: Zahnerhaltung, Prothetik, Endodontie, Parodontologie und Prophylaxe.
Zahnarzt Dr. Hardt
In der Praxis Dr. Hardt wird auf eine ganzheitliche Zahnheilkunde für Jung und Alt Wert gelegt. Schon die Jüngsten, erhalten eine einfühlsame Behandlung. Richtiges Zähneputzen will gelernt sein! Je früher es zur Gewohnheit wird, umso größer ist die Chance auf gesunde Zähne – ein Leben lang. Ausgebildetes Fachpersonal und ein freundliches Team stehen Patienten in jeder Situation zur Seite.

Die Zahnarztpraxis Dr. Holger Hardt bietet alle Leistungen moderner Zahnheilkunde (außer Kieferorthopädie) an. In der Praxis sind Patienten von klein auf und bis ins hohe Alter willkommen. Eine freundliche Atmosphäre schafft ein vertrauensvolles Verhältnis ziwschen Patient und Behandler und reduziert etwaige Ängste. Das Wohl der Patienten steht stets im Mittelpunkt, insbesondere eine soweit möglich schonende und minimalinvasive Behandlung.

Kontakt
Dr. med. dent. Holger Hardt
Holger Hardt
Kriemhildstarße 14
90513 Zirndorf
0911/607204
info@zahnarztpraxis-dr-hardt.de
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Jun 15 2017

Kiel: Strahlend lächeln und sicher zubeißen

Moderne funktionale und ästhetische Zahnprothetik

Kiel: Strahlend lächeln und sicher zubeißen

Gesunde Zähne sind ein wesentlicher Bestandteil von Lebensqualität – sie ermöglichen ein kraftvolles Kauen, problemloses Trinken und deutliches Sprechen. Ein Gebiss mit kompletten Zahnreihen spielt für den gesamten Biss, das heißt für die harmonische Funktion der Kiefergelenke und für die Allgemeingesundheit eine wesentliche Rolle. Schöne gepflegte Zähne sind noch dazu ein attraktiver Blickfang.

Ist ein Zahn nicht zu retten, entsteht eine Lücke, die zur Aufrechterhaltung von Funktion und Ästhetik geschlossen werden muss. Denn fehlen ein oder mehrere Zähne, ist das Zusammenspiel der Zähne von Ober- und Unterkiefer gestört. Die fehlerhafte Bisslage verändert die Balance der Kiefergelenke und belastet dadurch die umliegende Muskulatur in unnatürlicher Weise. Oftmals sind Muskelverspannungen, chronische Kopfschmerzen, Tinnitus, Schwindel oder auch Rücken- und Hüftbeschwerden die Folge. Man spricht dann von einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Mehr zur CMD erfährt man im Patienten-Informations-System der Praxis-Website.

Festsitzender Zahnersatz – der Natur am nächsten
In der modernen zahnmedizinischen Prothetik stehen heute viele verschiedene Lösungen und Varianten zur Verfügung, die funktionell vollwertig und ästhetisch perfekt die natürlichen Zähne ersetzen. Ist ein Zahn durch Karies so weit geschädigt, dass er durch die Anfertigung einer Füllung nicht mehr nachhaltig versorgt werden kann, schützt eine Zahnkrone den Zahn vor weiteren Zahnerkrankungen und stellt die fehlende Funktion und Form wieder her. Geht ein Zahn infolge eines Unfalls, Karies oder Parodontitis verloren, kann eine Brücke oder ein Implantat die Lücke füllen.

Für den langfristigen Zahnersatz empfiehlt Dr. Thomas Perkuhn in Kiel Implantate, künstliche Zahnwurzeln, die Kronen, Brücken oder auch Prothesen stützend tragen. Optisch von einem echten Zahn kaum zu unterscheiden ermöglicht Zahnersatz auf einem Implantat wieder kraftvolles Zubeißen und verringert im betroffenen Kiefer den Knochenabbau. Durch die feste Verankerung entfällt lästiges Wackeln oder Verrutschen der Prothese. Ein weiterer Vorteil der Implantate: Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden, gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten.

Metallfreie Zahnrestaurationen liegen im Trend

Mit metallfreien vollkeramischen Kronen, Brücken, Inlays und Verblendungen erzielt man heute das ästhetisch ansprechendste Ergebnis, weil das Material sehr natürlich wirkt und sich von der eigentlichen Zahnsubstanz kaum unterscheiden lässt. Da kein Metallgerüst unter der Keramik verborgen ist, haben Vollkeramikkronen in der Regel die gleiche Transparenz und Tranluzenz wie der natürliche Zahn. Keramik ist zudem besonders körperverträglich, langlebig und leitet kaum Wärme und Kälte weiter. Die glatte Oberfläche vollkeramischer Restaurationen verhindert außerdem die Anlagerung schädlicher Bakterien und schützt so vor Karies und Parodontitis. Warum Zahnersatz aus Vollkeramik natürlich und besonders gut verträglich ist, erfahren Sie in unserem Patienten-Informations-System.

Individueller Zahnersatz der passt!
Welche Art Zahnersatz die beste Lösung darstellt, ermittelt Zahnarzt Dr. Perkuhn in einem ausführlichen Beratungsgespräch. Er nimmt sich Zeit für Fragen, untersucht ausgiebig die aktuelle Gebisssituation und findet gemeinsam mit dem Patienten die optimale Alternative. Ob herausnehmbar, festsitzend oder eine Kombination aus beidem – der neue Zahnersatz ist immer Maßarbeit. Ziel ist es, dass später niemand erkennt, dass es sich um etwas Anderes handelt als die natürlichen Zähne.

Mehr erfahren www.prophylaxe-zahnarzt-kiel-dr-perkuhn.de
oder anrufen: +49 (0) 431 – 67 54 88

Die Praxis für Zahngesundheit Dr. Thomas Perkuhn und Team in Kiel legt besonderes Augenmerk auf individuelle Prophylaxe und Früherkennung, schonende und qualitativ hochwertige zahnmedizinische Behandlung, funktionell und ästhetisch optimale Versorgung von Zahnschäden, die auch die Kiefergelenke und die Kaumuskulatur mit einbezieht. Um Zähne ein Leben lang gesund und natürlich zu erhalten, sind Informationen und Aufklärung über Befund und die Behandlungsmöglichkeiten, aber auch über Mundhygiene und Vorsorgemöglichkeiten besonders wichtig. Bei jeder Behandlung steht der Zahnerhalt im Vordergrund. Bei der Befunderhebung wird zudem besonders auf die Kiefergelenke und die Kaumuskulatur geachtet. Mit dem DIR®-System können Unterkieferbewegungen computergesteuert genauestens überprüft werden. Dr. Thomas Perkuhn ist für die digitale Vermessung der Kiefergelenke mit dem DIR®-System zertifiziert.

Kontakt
Praxis für Zahnheilkunde Dr. Perkuhn
Thomas Perkuhn
Sophienblatt 46
24114 Kiel
0431 – 67 54 88
praxis@dr-perkuhn.de
http://www.prophylaxe-zahnarzt-kiel-dr-perkuhn.de

Jun 13 2017

Doc Grosch: Zahnimplantate – für einen sicheren Zahnersatz

Zahnimplantate sind bioverträgliche künstliche Zahnwurzeln, die dem Zahnersatz ein stabiles Fundament bieten. Sicher und ästhetisch für einen festen Biss.

Doc Grosch: Zahnimplantate - für einen sicheren Zahnersatz

Durch viel Aufklärungsarbeit und eine stetig bessere Vorsorge behalten immer mehr Menschen zumindest einen Teil ihrer eigenen Zähne bis ins hohe Alter. Die sorgfältige Pflege, regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt und eine die Substanz schonende Zahnmedizin sorgen dafür, dass heutzutage immer weniger Zähne tatsächlich gezogen werden müssen. Sollte dies aber trotzdem notwendig werden, stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl, um die entstandene Lücke unauffällig zu schließen.

Dank moderner Techniken lassen sich Kronen, Brücken und Prothesen so herstellen, dass sie perfekt sitzen und bei vollwertiger Funktion nach der Behandlung natürlich und unversehrt wirken. Den optimalen Halt hierfür gewährleisten Zahnimplantate. Der Unterschied zu natürlichen Zähnen ist bei dieser Befestigung praktisch nicht zu spüren. Man kann kauen, sprechen oder lachen wie mit eigenen Zähnen. Zahnimplantate sind bei den meisten gesunden Patienten ohne Altersbegrenzung möglich.

> Die Natur als Vorbild

In der modernen Zahnmedizin bieten Implantate heutzutage viele Möglichkeiten für einen langfristig haltbaren Zahnersatz. Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und fest mit dem Kiefer verwächst. Somit steht sie einem ursprünglichen Zahn ist nichts nach. Ist die Heilung abgeschlossen, bildet sie das Fundament für den benötigten Zahnersatz. Dank der hohen Stabilität kann das Implantat ein komplettes Gebiss oder auch einzelne Zähne tragen. Der Patient kann sich in jeder Situation sicher fühlen, denn ein plötzliches Lösen der Implantate ist praktisch ausgeschlossen.

Zahnimplantate werden zudem nicht an anderen Zähnen befestigt. Somit ist ein Beschleifen der Nachbarzähne unnötig und deren natürliche Zahnsubstanz bleibt erhalten. Parallel verhindert das Implantat die Rückbildung des Kieferknochens, da die betroffene Stelle genauso wie durch die natürlichen Zähne belastet wird. Auch die natürliche Mimik, das kraftvolle Zubeißen und eine klare Sprache bleiben erhalten.

> Ablauf einer Zahnimplantation

Für die Erstellung der künstlichen, schraubenähnlichen Zahnwurzeln werden bioverträgliche Stifte aus Titan oder Keramik verwendet. Bei entsprechend vorhandener oder zuvor aufgebauter Knochensubstanz werden die Stifte in örtlicher Betäubung in den Kiefer eingesetzt und verwachsen in der Folgezeit mit dem Knochen. In dieser Zeit darf das Implantat nicht belastet werden, muss aber trotzdem sorgsam gepflegt werden, da Infektionen den Behandlungserfolg gefährden können. Nach der etwa drei- bis sechsmonatigen Einheilungszeit kann der Zahnersatz nahezu unsichtbar auf der künstlichen Wurzel befestigt werden. Ein Provisorium ermöglicht in der Übergangszeit das Kauen und Sprechen. Implantatlösungen sind sogar bei kompletter Zahnlosigkeit eines Kiefers möglich.

> Zahnimplantation – Zusammenarbeit von Spezialisten

Die Zahnarztpraxis von Dr. Uwe Grosch arbeitet eng mit dem erfahrenen Coburger Oralchirurgen Dr. Martin Peschla zusammen, der die Implantat-Eingriffe durchführt. Die umfassende Beratung, die Untersuchungen, die komplette Behandlungsplanung und die anschließende Versorgung mit Zahnkronen, Brücken, Teil- und Vollprothesen erfolgt in der Zahnarztpraxis.

Implantate, die einen Zahnersatz tragen, sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Nicht selten sind sie auch schwer bei der Mundpflege zu erreichen. So können sich an Kronenrändern Beläge festsetzen, die zum Beispiel zu Zahnfleisch-Entzündungen und Mundgeruch führen. Ein Patient, der sich für eine implantologische Versorgung entschieden hat, möchte diese Implantate natürlich auch so lange wie möglich erhalten. Die Zahnarztpraxis Dr. Grosch unterstützt ihn dabei, mit einer regelmäßigen und speziell auf Implantate abgestimmten professionellen Zahnreinigung.

Weitere Informationen über die Möglichkeiten der modernen Zahnimplantation erhalten Sie in der Patienteninfo auf der Praxis-Website.

Prophylaxe für die ganze Familie, Kinderzahnheilkunde und moderne schmerzarme Verfahren sind nur einige Schwerpunkte der Zahnarztpraxis von Zahnarzt Dr. Grosch in Coburg. Auf der umfangreichen Website, mit vielen speziellen Themen, weiterführenden Informationen und Videos, können Besucher kennenlernen, welche Möglichkeiten die moderne Zahnmedizin für ein gesundes und strahlendes Lächeln bietet.

Kontakt
Doc Grosch – Zahnarztpraxis Dr. Uwe Grosch
Zahnarzt Dr. med. dent. Uwe Grosch
Hindenburgstr. 5
96450 Coburg
0 95 61-705 92 30
0 95 61-705 92 40
info@doc-grosch.de
http://www.doc-grosch.de/

Jun 8 2017

Wesendorf-Wittingen-Gifhorn: Richtig beißen – ein komplexes Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer

Funktionsanalyse des Kausystems für den perfekten Biss

Wesendorf-Wittingen-Gifhorn:  Richtig beißen - ein komplexes Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer

Problemlos abbeißen, kauen, den Mund öffnen – das erscheint den meisten Menschen als selbstverständlich. Doch hinter dem perfekten Biss verbirgt sich ein hochkomplexes Zusammenspiel von Zähnen, Zahnhalteapparat, Kieferknochen, Kiefergelenk und Kaumuskulatur. Im normalen Zustand arbeiten alle Teile des Kausystems reibungslos zusammen und die Zähne treffen beim Zusammenführen beider Kiefer punktgenau aufeinander – der „richtige Biss“ (Okklusion). Eine richtige Statik im Biss ist wichtig für das körperliche Wohlbefinden.

Immer mehr Menschen leiden heute jedoch an Funktionsstörungen im Kauorgan, der sogenannten Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), die sich oftmals durch Schmerzen im Kopf- und Gesichtsbereich, Hals- und Lendenwirbelsäulenprobleme, ständige Verspannungen und sogar Sehstörungen und Tinnitus äußert. Der Grund dafür liegt darin, dass Gelenke im Kiefer, Kopf und Beckenbereich durch Nerven miteinander verbunden sind, so dass beispielsweise Zahnlücken oder schlechtsitzender Zahnersatz, aber auch der Zahnabrieb durch nächtliches Zähneknirschen zu Beschwerden im ganzen Körper führen können. Mehr zur CMD, ihren Ursachen und Folgen erfährt man im Patienten-Informations-System der Praxiswebsite.

Funktionsdiagnostik – Der Ursache für Beschwerden auf den Grund gehen
Vielen Menschen, die häufig unter unspezifischen Kopfschmerzen und Verspannungen im Nackenbereich leiden, können Dr. Imberg & Kollegen mit einer Funktionsdiagnostik helfen – die elektronische Vermessung und Analyse der Bisslage gibt ihnen präzise Auskunft über die Ursache der Beschwerden. Die Praxis verwendet die Kiefergelenksregistrierung mit dem Zebris-JMA-Messystem, einem 3D-Ultraschall-Messgerät, das strahlungsfrei arbeitet. Damit können die Zahnärzte die Bewegungsabläufe des Kiefers exakt nachvollziehen, d. h. sie analysieren und dokumentieren die Bewegungen des Unterkiefers sowie das Verhältnis des Unterkiefers zum Schädel.
Das Zebris JMA-System besteht aus einem Gesichtsbogen, der an das Gesicht angelegt wird und einem ebenso leichten und handlichen Unterkiefersensor. Die Vermessung der Kieferbewegungen – Kieferposition und Bewegungsabläufe der Gelenke – erfolgt mittels Ultraschallimpulsen und wird direkt an einen Computer übertragen und gespeichert. Die Aufzeichnung der Bewegungsabläufe erfolgt in mehreren Schritten, die interaktiv gesteuert werden. Gerne zeigt Dr. Harry Imberg seinen Patienten die Kieferbewegungen als 3D-Darstellung direkt am Bildschirm. Auf Basis der Ergebnisse stimmt er den weiteren Behandlungsablauf differenziert mit ihnen ab.

Zahnersatz muss perfekt passen
„Neben der Ästhetik ist besonders die Funktionalität bei der Planung und Anfertigung von Zahnersatz von grundlegender Bedeutung“, sagt Dr. Harry Imberg. „Wenn man die genaue Anatomie des Kiefers mit seinen Bewegungsmustern kennt, lassen sich Zahnkronen und -brücken passgenau und funktionsgerecht auf den individuellen Zusammenbiss herstellen. So können wir mit einer präzisen Funktionsdiagnostik Funktionsstörungen durch ungenau sitzende Brücken, Kronen oder zu hochstehende Füllungen in aller Regel ausschließen“.

Anhaltende Schmerzen und Verspannungen können sehr belastend sein. Deshalb sollte man auch einmal an die Zähne denken, denn das Kausystem könnte aus dem Gleichgewicht geraten sein. Gerne führen Dr. Imberg & Kollegen eine Funktionsdiagnostik durch und helfen, das Wohlbefinden ihrer Patienten wiederherzustellen. Oftmals sorgt schon eine Schienentherapie für Entlastung.

Mehr erfahren: www.zahnarzt-imberg.de

Dr. Imberg & Kollegen bieten in ihren Zahnzentren für Zahngesundheit in Gifhorn, Wesendorf und Wittingen zeitgemäße, moderne Zahnheilkunde mit den Schwerpunkten Implantologie, ästhetische Zahnmedizin und Kieferorthopädie. Bei ihrer Arbeit haben sie die Funktionalität, Langlebigkeit und Ästhetik der Zähne stets im Blick. Um Patienten vorübergehende Zahnlosigkeit und provisorischen Zahnersatz zu ersparen, wird das innovative Behandlungskonzept All-on-4® in der Praxis eingesetzt. Damit können auch komplett zahnlose Patienten innerhalb weniger Stunden implantatgetragenen Zahnersatz erhalten, ohne vorherigen Kieferknochenaufbau.

Kontakt
Zentrum für Zahngesundheit – Dr. Imberg & Kollegen
Dr. med. dent. Harry Imberg
Konrad-Adenauer-Str. 33
38518 Gifhorn
(05371) 93 72 317
info@zahnarzt-imberg.de
http://www.zahnarzt-imberg.de