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Jan 11 2019

Human- oder Zahnmedizinstudium ohne Abitur!

Human- oder Zahnmedizinstudium ohne Abitur!

Foto: Hope Future von ehrenberg-bilder

Human- oder Zahnmedizinstudium ohne Abitur!

Immer wieder erreichen uns Anfragen, ob bestimmte Studiengänge auch ohne Abitur studieren werden können.

Die klare Antwort hierauf lautet: JA!

Es sind aber – wie immer – auch hier Voraussetzungen und Fristen zu erfüllen, an denen das Vorhaben Wunschstudium ohne Abitur scheitern kann. Um Enttäuschungen vorzubeugen, weil eine Frist versäumt oder Voraussetzungen aus Unkenntnis nicht erbracht wurden, wollen wir Ihnen aufzeigen, was z.B. in Hessen nötig sein kann, um Humanmedizin ohne Abitur studieren zu können.

§ 54 Abs.2 Hessisches Hochschulgesetz lautet:

„Die Qualifikation für ein Studium, das zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führt, wird nachgewiesen durch:

1. die allgemeine Hochschulreife,
2. die fachgebundene Hochschulreife,
3. die Fachhochschulreife,
4. eine Meisterprüfung oder einen vergleichbaren Fort- oder Weiterbildungsabschluss nach Maßgabe der Rechtsverordnung nach Abs. 6,
5. einen sonstigen durch die Rechtsverordnung nach Abs. 6 geregelten Zugang.

Der Nachweis nach Nr. 1 oder 4 berechtigt zum Studium aller Fachrichtungen, der Nachweis nach Nr. 2 in der entsprechenden Fachrichtung an allen Hochschulen, der Nachweis nach Nr. 3 zu einem Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften oder in einem gestuften Studiengang an einer Universität oder der Hochschule Geisenheim. Andere Bildungsnachweise berechtigen zum Studium, wenn sie gleichwertig sind. Hierüber entscheidet bei inländischen Nachweisen das Kultusministerium, im Übrigen das Ministerium; es kann die Zuständigkeit auf die Hochschulen oder eine zentrale Anerkennungsstelle übertragen. Das Nähere regelt das Ministerium durch Verwaltungsvorschrift.“

Nr.1, die allgemeine Hochschulreife, ist das Abitur, das Sie nicht haben. Aber Sie sehen bereits an der Auflistung in § 54 Abs. 2 HHG, dass auch andere Nachweise als das Abitur zum Studium berechtigen können.

Seit einigen Jahren gibt es in Hessen noch eine zusätzliche Möglichkeit. Ihnen wird als sogenannte(r) beruflich Qualifizierte(r) die Möglichkeit geboten, eine Hochschulzugangsprüfung abzulegen, durch die Vorbildung und Eignung für ein Hochschulstudium festgestellt werden, z.B. Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin, aber auch eine Vielzahl anderer Studiengänge, zu sogenannten Studienbereichen zusammengefasst, werden abgedeckt.

Zu einer solchen Prüfung können Sie zugelassen werden, wenn Sie

1. eine nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder sonstigen Bundes- oder Landesrecht geregelte mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem dem angestrebten Studium fachlich verwandten Bereich abgeschlossen haben und
2. eine mindestens zweijährige hauptberufliche Tätigkeit in einem dem angestrebten Studium fachlich verwandten Bereich ausgeübt haben.

Sollte dies auf Sie zutreffen, werden Sie nach dem frist- und formgerecht eingereichten Antrag für eine solche Prüfung zugelassen, an deren Ende ein Zeugnis steht, dass Ihnen die Berechtigung verleiht, nach Maßgabe der jeweils geltenden Vorschriften in einem Studiengang aus dem beantragten Studienbereich an den Hochschulen und Berufsakademien in Hessen zu studieren. Das Zeugnis weist eine Gesamtnote für die von Ihnen erbrachten Leistungen aus. Damit können Sie sich dann z.B. bei hochschulstart.de für den Studiengang Humanmedizin bewerben.

Wegen der Vielzahl der deutschlandweit unterschiedlichen Regelungen können wir an dieser Stelle nicht sämtliche Details darstellen.

Wir hoffen, dass sich in Zukunft das Wissen um die Studienmöglichkeiten ohne Abitur in Deutschland besser verbreitet und stehen Ihnen für die Sie betreffende fall- und sachbezogene Beratung selbstverständlich gerne zur Verfügung.

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Nov 14 2018

Thüringer Zahnarzt erhält Bundesverdienstordens für ehrenamtliches Engagement in der Entwicklungshilfe

Thüringer Zahnarzt erhält Bundesverdienstordens für ehrenamtliches Engagement in der Entwicklungshilfe

(Mynewsdesk) Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem, oder ehrenamtlichen Gebiet verliehen. Dr. Hans-Joachim Schinkel ist seit fast zwanzig Jahren in bemerkenswerter Weise ehrenamtlich in der Entwicklungshilfe engagiert. 1999 gründete er den Verein Arzt- und Zahnarzthilfe Kenia e.V.- heute  DentistsforAfrica. Seitdem leitet er die Hilfsorganisation in der Position des ersten Vorsitzenden. Bezüglich seines Engagements betont Dr. Schinkel besonders die gemeinschaftliche Arbeit innerhalb des Vereins und besonders des Vorstandes, sowohl in Kenia, als auch in Deutschland.

Auszeichnung für ein besonderes Engagement

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow: „Es muss Dr. Schinkel mit Glück erfüllen, zu sehen, wie erfolgreich seine ehrenamtliche Arbeit ist: Patenschaften für Collegeabschlüsse, Soziale Hilfe für Witwen, Zahnarztpraxen und Zahnarztstationen über ganz Kenia verteilt sowie der Aufbau eines zentralen Lagers für die Zahnarztpraxen. Als Ministerpräsident danke ich für dieses großartige und nachhaltige Wirken im Ehrenamt. Ich danke Dr. Schinkel für seine Lebensleistung.“

Seit der Gründung hat Dr. Schinkel 25 Hilfseinsätze in Kenia durchgeführt. Zunächst wurde das zahnärztliche Projekt mit dem Ziel initiiert, zahnärztliche Versorgung für mittellose Menschen besonders in entlegenen, ländlichen Gebieten zur Verfügung zu stellen. Bis heute wurden in Zusammenarbeit mit verlässlichen, lokalen Partnern in Kenia 13 Zahnstationen eingerichtet, die von kenianischem Personal geführt werden. Unterstützung erhalten sie dabei von deutschen Einsatzleistenden. Von einem Zentrallager aus werden die Stationen mit zahnärztlichem Material versorgt. Ein Schwerpunkt liegt auf Aus- und Weiterbildung. Beispielsweise werden jährlich Seminare organisiert, bei denen sowohl theoretisches, als auch praktisches Wissen an junge Kenianer vermittelt wird. So sollen die Probleme vor Ort nachhaltig angegangen werden.

„Ich sehe die Auszeichnung als Wertschätzung unseres Landes an und nehme sie stellvertretend für die vielen bei DentistsforAfrica Engagierten entgegen, die alle dazu beitragen, dass es gerechter in unserer gemeinsamen Welt zugeht.“, so Dr. H.-J. Schinkel.

Weitere Projekte

DfA ist vor allem im Westen Kenias aktiv – dort liegt die HIV-Rate teilweise bei über 20 Prozent. Daher leben in der Region besonders viele Witwen und Waisen. Aus diesem Grund unterstützt DfA zusätzlich soziale Projekte in Kenia. 2002 wurde das Patenschaftsprojekt gegründet und seither über 850 Patenschaften vermittelt. Das Projekt begleitet die Kinder durch Schul- und Berufsausbildung. Bis heute haben mehr als 250 von ihnen ihre Ausbildung abgeschlossen.

Außerdem unterstützt DfA die Witwenkooperative St. Monica Village, eine Selbsthilfegruppe von zum Großteil HIV-positiver Witwen, die sich zusammengeschlossen haben, um die Lebensumstände ihrer Familien zu verbessern. Etwa 250 Witwen sind Mitglieder der Kooperative. Durch gemeinsame Projekte verdienen sie genug Geld, um sich und ihre Familien zu versorgen.

DentistsforAfrica legt Wert darauf, lokale Herangehensweisen zu unterstützen und arbeitet daher eng mit den kenianischen Partnern zusammen. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, kommuniziert wird dabei über Skype und WhatsApp. Langfristig ist es das Ziel, die Projekte in kenianische Hände zu übergeben.

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Über Dentists for Africa

DentistsforAfrica (DfA) ist eine humanitäre Hilfsorganisation aus Deutschland, die die lokale Bevölkerung in Kenia mit sozialen und zahnärztlichen Projekten stärkt und fördert. Bis heute hat DentistsforAfrica 13 Zahnstationen in Kenia aufgebaut und über 850 Patenschaften vermittelt. Mehr als 250 Patenkinder haben bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen. Etwa 250 HIV-positive Witwen werden im Rahmen der Witwenkooperative St. Monica Village durch DentistsforAfrica unterstützt.  

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Nov 13 2018

Coburg: Doc Grosch empfiehlt – Prophylaxe für alle!

Die professionelle Prophylaxe sorgt durch frühzeitige Vorsorge für lebenslange Zahngesundheit – für jedes Lebensalter.

Coburg: Doc Grosch empfiehlt - Prophylaxe für alle!

Gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln unterstützen eine sympathische Persönlichkeit und drücken Gesundheit und Wohlbefinden aus. Dank der vielfältigen Möglichkeiten in der modernen Zahnmedizin, ist es mittlerweile möglich, schöne Zähne auch bis ins hohe Alter gesund zu erhalten. Eine regelmäßige Prophylaxe und die ernsthafte Vorsorge eben den Weg dafür. Bereits in jungen Jahren eingesetzt, erhalten sie Zähne und Zahnfleisch in jedem Lebensalter gesund.

Vom Kleinkindalter bis zum Gebiss im hohen Alter ist die Prophylaxe allzeit ein wichtiger zahngesundheitlicher Faktor, der sich individuell mit zahnerhaltenden und vorbeugenden Maßnahmen an spezielle Anforderungen und Gewohnheiten anpasst. Gleichzeitig ist Prophylaxe das Wellness-Programm für die Zähne und der beste Schutz vor Karies und Parodontitis. Von den Kindern bis zu den Großeltern werden durch eine angepasste Vorsorge, Erkrankung von Zähnen, Zahnfleisch und Kieferknochen wirkungsvoll verhindert. Der beste Berater auf diesem Weg ist der Zahnarzt.

Zähne und Gesundheit

Selbst bei sorgfältiger häuslicher Zahnpflege ist es nicht möglich, alle Zahnoberflächen zu erreichen und zu reinigen. Gegen den bakteriellen Zahnbelag kommt die eigenständige Pflege der Zähne irgendwann nicht mehr an. In Zahnzwischenräumen und unter dem Zahnfleisch können sich Bakterien ungestört ausbreiten und Löcher in den Zähnen (Karies) sowie Parodontose hervorrufen. Zudem verursachen sie einen unangenehmen Mundgeruch.

Mit Hilfsmitteln wie Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten entfernen man zwar einen weiteren Teil des bakteriellen Zahnbelages (Plaque, Biofilm) aus schwerer zugänglichen Zahnbereichen, doch selbst bei noch so gründlichem Zähneputzen ist die Bildung eines klebrigen bakteriellen Biofilms nicht zu verhindern.

Verschiedene Untersuchungen haben bestätigt, dass sich Bakterien aus Zahnbelägen über die Blutbahn im gesamten Körper ausbreiten und dort zu gesundheitlichen Schäden führen können. Das führt sogar so weit, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall deutlich ansteigt. Auch das Risiko für Gelenkerkrankungen ist erhöht und Implantate wie künstliche Gelenke oder Herzklappenersatz könnten infiziert werden.

>>> In der Patienteninformation auf der Website der Zahnarztpraxis Doc Grosch erfährt man mehr über die Wechselbeziehungen von Allgemein- und Mundgesundheit.

Schöne Zähne und medizinische Sicherheit

In der Zahnarztpraxis von Dr. Grosch in Coburg stellt das Prophylaxe-Team, zum optimalen Schutz für Zähne und Zahnfleisch, individuell zugeschnittene Prophylaxe-Programme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammen. Im Mittelpunkt der modernen Vorsorge steht dabei die professionelle Zahnreinigung (PZR).

Schonend werden im Rahmen der PZR-Behandlung, mit feinen Handinstrumenten und Ultraschall, gründlich feste Ablagerungen wie Zahnstein sowie bakterielle Beläge oder Verfärbungen entfernt, die zum Beispiel durch Kaffee, Tee oder Nikotin entstanden sind. Es werden die Zähne, der Zahnfleischraum und die Zahnfleischtaschen gesäubert, ebenso die Zahnzwischenräume und der gesamte Mundraum. Anschließend werden die Zahnoberflächen mit speziellen Pasten poliert, damit sich keine neuen Bakterien an rauen Stellen ansetzen können. Bei einem vorher festgestellten, erhöhten Kariesrisiko ist es möglich, die Zahnoberflächen zum Schutz mit einem Fluoridlack zu überziehen, um den Zahnschmelz zu härten.

Bei jeder professionellen Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis erhalten die Patienten hilfreiche persönliche Tipps und Anweisungen, wie sie ihre Mundhygiene auch zu Hause optimal aufrechterhalten können.

Die regelmäßige Prophylaxe
Zahnmedizinisch betrachtet senkt die regelmäßige Prophylaxe, insbesondere durch die professionelle Zahnreinigung, das Karies- und Entzündungsrisiko und führt zur Vermeidung von dauerhaften Zahnschäden und parodontaler Erkrankungen. Damit ist man auf dem besten Weg, die eigenen Zähne ein Leben lang gesund zu erhalten.

Das Ergebnis der regelmäßigen Vorsorge sind ebenfalls die fühlbare Sauberkeit und die sichtbare Ästhetik. Der frische Geschmack im Mund und die entspannte Sicherheit beim Sprechen, Lachen und Essen haben einen positiven Einfluss auf das Selbstbewusstsein.

Am besten gleich einen Prophylaxetermin beim Zahnarzt vereinbaren!

Prophylaxe für die ganze Familie, Kinderzahnheilkunde und moderne schmerzarme Verfahren sind nur einige Schwerpunkte der Zahnarztpraxis von Zahnarzt Dr. Grosch in Coburg. Auf der umfangreichen Website, mit vielen speziellen Themen, weiterführenden Informationen und Videos, können Besucher kennenlernen, welche Möglichkeiten die moderne Zahnmedizin für ein gesundes und strahlendes Lächeln bietet.

Kontakt
Doc Grosch – Zahnarztpraxis Dr. Uwe Grosch
Zahnarzt Dr. med. dent. Uwe Grosch
Hindenburgstr. 5
96450 Coburg
0 95 61-705 92 30
0 95 61-705 92 40
info@doc-grosch.de
https://www.doc-grosch.de/

Nov 12 2018

Neuerscheinung vom Spitta Verlag „Der Weg zur eigenen Zahnarztpraxis“

Neuerscheinung vom Spitta Verlag "Der Weg zur eigenen Zahnarztpraxis"

Der Weg zur eigenen Zahnarztpraxis

Balingen, 12. November 2018 – Spitta, Deutschlands führendes Medienunternehmen für Zahnmedizin und Zahntechnik, stellt das neue Werk „Der Weg zur eigenen Zahnarztpraxis“ vor, welches einen Einblick in die erfolgreiche Gründung, Übernahme und Führung einer Zahnarztpraxis gibt.
Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit beginnt ein neues Kapitel und berufliche und private Perspektiven ändern sich von Grund auf. Das neue Werk bietet wertvolle Hilfe, wenn es darum geht, die eigene Praxis von Anfang an auf Erfolg einzustellen. Durch eine gute Vorbereitung lassen sich Schwierigkeiten in der Zukunft vermeiden. Wichtige Überlegungen im Vorfeld der Gründung werden intensiv betrachtet. Dieses Buch begleitet den Leser über die Praxiseröffnung hinaus und legt einen Schwerpunt auf die entscheidenden ersten drei Jahre in der eigenen Praxis. Des Weiteren präsentiert der Autor Detlef Diehr verständliche Informationen zur betriebswirtschaftlichen Grundlagen und Steuerfragen.
Schlussendlich bietet „Der Weg zur eigenen Zahnarztpraxis“ Vorlagen und Arbeitsmaterialien auf der beiliegenden CD-ROM.
„Der Weg zur eigenen Zahnarztpraxis“ richtet sich an Zahnärzte, die sich mit der Praxisgründung beschäftigen oder seit kurzem eine eigene Praxis leiten. Ebenfalls richtet sich das Werk an Studierende, welche planen sich im Anschluss ihres Studiums mit einer eigenen Praxis selbstständig zu machen.
Das Fachbuch ist seit 12. November 2018 zum Preis von 74,67 EUR erhältlich. Weitere Informationen und Leseproben finden Sie unter: Der Weg zur eigenen Zahnarztpraxis

Die Spitta GmbH, Teil der europaweit tätigen WEKA Firmengruppe, ist mit rund 100 Mitarbeitern einer der größten Anbieter von Fachinformationen in den Bereichen Zahnmedizin und Zahntechnik. Mit den Geschäftsbereichen Spitta Akademie und Spitta dent.kom hat sich das Unternehmen zudem als zuverlässiger Partner für die berufliche Weiterbildung sowie für Fortbildungsveranstaltungen im zahnmedizinischen Bereich erfolgreich etabliert.
Als Erfinder der Spitta-System-Karteikarte ist Spitta Deutschlands führendes Medienunternehmen für die Zahnmedizin und bietet Zahnärzten, zahnmedizinischen Fachangestellten und Zahntechnikern innovative und nutzerfreundliche Lösungen für den Praxisalltag. Dabei erstreckt sich das Portfolio von Produkten für die Praxisverwaltung und Abrechnungshilfen über Fachliteratur und Zeitschriften bis hin zu unterstützender Software und Online-Portalen. Mit der Marke DIOS bietet Spitta zudem Softwarelösungen für die Bereiche Abrechnung und Praxismanagement, Medizinproduktverwaltung und Hygiene sowie Dokumentenmanagement und Qualitätsmanagement. Mehr als 30.000 Kunden nutzen die Produkte von Spitta bereits erfolgreich.
Alle Produkte sind im Shop www.spitta.de/shop erhältlich.
Weitere Informationen unter www.spitta.de und www.dios.de

Kontakt
Spitta GmbH
Melisa Polat
Ammonitenstraße 1
72336 Balingen
07433 952-362
melisa.polat@spitta.de
http://www.spitta.de

Jul 11 2018

MIH – die rätselhafte neue Volkskrankheit

CP GABA Symposium 2018

MIH - die rätselhafte neue Volkskrankheit

CP GABA Symposium: Prof. Dr. Jan Kühnisch (Bildquelle: CP GABA / A. Böhle)

Von der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) sind inzwischen mehr Kinder betroffen als von Karies. Professor Dr. Jan Kühnisch begab sich beim sechsten CP GABA Symposium in Leipzig auf Spurensuche nach Ursachen und Therapieoptionen dieser schmerzhaften Strukturstörung der Zahnhartsubstanz. Einer weiteren besonderen Zielgruppe widmete sich Dr. Anna Plaumann in ihrem Vortrag „Kieferorthopädie – Trotz Hürde zum Erfolg in der Prophylaxe“. Dr. Sonja Sälzer nahm sich im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung eines echten Dauerbrenners in der Zahnarztpraxis an: der Dentinhypersensibilität.

Die MIH tritt in Form von gelblich-bräunlichen Flecken und Schmelzeinbrüchen in der Kavitation auf. Die genauen Ursachen des Phänomens, das erstmals 1987 beschrieben wurde, sind bis heute nicht zweifelsfrei geklärt [1]. Sicher ist, dass die reguläre Schmelzentwicklung der Zähne zwischen dem achten Schwangerschaftsmonat und dem vierten Lebensjahr stattfindet. Als mögliche Auslöser der MIH gelten ätiologische Faktoren wie Antibiotika, Vitamin-D-Mangel und Dioxine, die unbemerkt auf Mutter und Kind eingewirkt haben könnten. Professor Dr. Jan Kühnisch, LMU München, wies darauf hin, dass neben den Molaren und Inzisiven auch Prämolaren sowie bleibende zweite Molaren betroffen sein können. In der Therapie ist es wichtig, die Kinder zur Mitarbeit zu motivieren und sie psychologisch zu stärken. Klare Indikationen für restaurative Maßnahmen bei schmelzbegrenzten Defekten sieht der Experte als „Kann-Entscheidung mit allen Betroffenen“. Bei Dentinexposition haben sich direkte adhäsive Restaurationen – unter Berücksichtigung der Defektgröße und abhängig von der kindlichen Kooperation – bewährt. Zu ästhetischen Restaurationen rät Kühnisch erst ab dem 18. Lebensjahr.
Für die häusliche Mundhygiene empfiehlt sich, zweimal täglich mit fluoridierter Zahnpasta (z.B. elmex® Junior bis 12 Jahre, danach mit elmex® KARIESSCHUTZ PROFESSIONAL™) zu putzen. Einmal pro Woche sollte zusätzlich ein fluoridhaltiges Gel zur Intensivfluoridierung (z.B. elmex® gelee) angewendet werden. In der Praxis sollte Patienten mit MIH neben regelmäßiger Zahnreinigung und Mundhygieneanleitung mehrmals im Jahr ein hochkonzentrierter Fluoridlack (z.B. Duraphat® Dentalsuspension) aufgetragen werden. Bei Schmerzempfindlichkeit stellt die Behandlung mit der elmex® SENSITIVE PROFESSIONAL™ Desensibilisierungspaste mit PRO-ARGIN® Technologie einen neuen, klinisch bestätigten Ansatz dar [2].

Biofilmmanagement bei Brackets & Co.

Bei kieferorthopädischen Zahnspangen ist eine adäquate Prophylaxe von enormer Bedeutung. Gerade Multibracket-Apparaturen sind eine große Herausforderung für die Mundhygiene, das Risiko für Karies und Gingivitis steigt in diesen Fällen stark an. Dr. Anna Plaumann, Rendsburg, adressierte in ihrem Vortrag die unterschiedlichen kieferorthopädischen Therapien und entsprechende Strategien effektiver Prävention. Kieferorthopädische Behandlungen, die meist im Alter zwischen 10 und 18 beginnen, lassen sich in drei Kategorien unterteilen: Herausnehmbare und festsitzende Apparaturen sowie die Schienentherapie. Die größte Herausforderung stellt sich mit der Insertion von Multibracket-Apparaturen, die eine erschwerte Mundhygiene zur Folge haben, wodurch das Risiko für Karies und Gingivitis exorbitant steigt. Bei über 80 Prozent der Jugendlichen spielt zudem die Pubertäts-Gingivitis eine große Rolle, da sich mit Einsetzen der Pubertät die Mikrobiologie der Plaque verändert [3]. In der Praxis haben sich zur Prävention posttherapeutische, minimal-invasive Restaurationsmaßnahmen sowie eine regelmäßige Kontrolle der Kariesaktivität während der kieferorthopädischen Behandlung bewährt. Zudem empfiehlt Dr. Plaumann einen engmaschigen Recall, Fluoridierungsmaßnahmen mit hochkonzentrierten Gelen oder Fluid-Lacken (z.B. elmex® fluid) und klare Instruktionen für die häusliche Mundhygiene. Dazu gehören etwa eine spezielle Handzahnbürste mit ergonomischem Griff zur Beseitigung von Plaque bei kieferorthopädischen Apparaturen (z.B. elmex® ORTHO Zahnbürste mit V-Bürstensystem), Interdentalbürsten, eine fluoridierte Zahnpasta, Chlorhexidin zur Kurzzeitanwendung (z. B. meridol® med CHX 0,2%) sowie eine sorgfältige Ernährung.

Eis im Sommer oder kalte Luft im Winter – Schmerzempfindliche Zähne kennt jeder

Dr. Sonja Sälzer, Universität Kiel, widmete sich in ihrem Vortrag einem Dauerbrenner in der zahnärztlichen Praxis: der Dentinhypersensibilität (DHS). Viele Patienten leiden unter kurzen, spitzen Schmerzen zum Beispiel bei thermischen, osmotischen oder chemischen Reizen und sind dadurch in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Die Diagnostik fällt nicht immer leicht und erfolgt häufig nach dem Ausschlussverfahren. Ursächlich sind in vielen Fällen eine Parodontitis oder gingivale Rezessionen, teils auch patientenbedingte Risikofaktoren wie z. B. eine falsche Putztechnik oder ein hoher Konsum säurehaltiger Getränke. Eine erhöhte Prävalenz ergibt sich auch nach bestimmten zahnärztlichen Behandlungen wie Bleaching oder einer nicht-chirurgischen Parodontitis-Therapie. Ein Ziel in der Therapie der DHS ist es, die offenen Dentinkanälchen wieder zu verschließen und die Schmerzen zu reduzieren. In der zahnärztlichen Praxis werden daher transparente Natriumfluorid-Lacke zur Desensibilisierung eingesetzt (z.B. Duraphat® Dentalsuspension). Zuhause kommen chemische Möglichkeiten wie fluoridhaltige Zahnpasta mit zusätzlichem Wirkstoff zur Desensibilisierung (z.B elmex® SENSITIVE PROFESSIONAL™ mit PRO-ARGIN®) in Betracht. Eine Studie belegt, dass sich bereits nach dreiwöchiger Anwendung einer Zahnpasta mit PRO-ARGIN® Technologie die Lebensqualität signifikant verbesserte [4]. Die Wirksamkeit einer Arginin-haltigen Zahnpasta bei DHS konnte auch in einer 8-wöchigen klinischen Studie nachgewiesen werden [2].

Alle Vorträge als Videoaufzeichnungen sowie die Präsentationsfolien stehen Ihnen im Dental Online College unter https://bit.ly/2MGpIqM zur Verfügung.

Quellen:
[1] Koch G et al. 1987.
[2] Bekes K, Heinzelmann K, Lettner S, et al.: Efficacy of desensitizing products containing 8% arginine and calcium carbonate for hypersensitivity relief in MIH-affected molars: an 8-week clinical study. Clin Oral Invest (2016).
[3] Gusberti M et al (1990) Changes in subgingival microbiota during puberty. A 4-year longitudinal study. J. Clin. Period.17: 685-692.
[4] Gernhardt C, Domejean S, Schmidlin P, Posterpräsentation am FDI World Dental Federation Kongress in Poznań/Polen, 7. bis 10. September 2016.

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Jul 4 2018

CP GABA Symposium: Mundgesundheit im Alter

CP GABA Symposium: Mundgesundheit im Alter

CP GABA Symposium: Prof. Dr. Ina Nitschke (Bildquelle: CP GABA / A. Böhle)

Einer der vielfältigen Themenkomplexe des diesjährigen sechsten CP GABA Symposiums war die Mundgesundheit im Alter. Die Veranstaltung unter dem Motto „Zukunft der Zahnmedizin – Mundgesundheit im Fokus“ fand diesmal in Leipzig statt. Den mehr als 90 Teilnehmern wurde ein praxisnahes Vortrags-Konzept mit renommierten Referenten geboten, welches den aktuellen Wissensstand in der modernen Zahnmedizin widerspiegelte.

Durch das Programm führte Dr. Marianne Gräfin von Schmettow, Leiterin Scientific Affairs D-A-CH bei CP GABA. „Meet & Talk“ – der Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern wurde auch in diesem Jahr sehr positiv aufgenommen.

„Altern gilt für alle“

Aufgrund der demographischen Entwicklung wird der Anteil von Patienten mit über 65 Lebensjahren in den zahnärztlichen Praxen deutlich ansteigen. Wie sich die Seniorenzahnmedizin gut in die zahnärztliche Praxis integrieren lässt, welche Präventionskonzepte bei älteren Patienten sinnvoll sind und welche Veränderungen in der BEMA-Abrechnung ab Juli 2018 gelten, erläuterte Professor Dr. Ina Nitschke, Universität Zürich, in ihrem Vortrag. „Altern gilt für uns alle. Wenn jeder in den Spiegel schaut, sieht keiner mehr aus wie vor zehn Jahren“, resümierte Nitschke zu Beginn und verdeutlichte, dass die Selbstverständlichkeit des Alltäglichen durch den natürlichen Alterungsprozess eines Menschen zunehmend beeinträchtigt wird. In der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) von 2016 wurden erstmalig auch ältere Senioren in die Studie einbezogen. Dabei wurde aufgezeigt, dass sich der Mundgesundheitszustand beim Eintritt der Pflegebedürftigkeit rapide verschlechtert.

Als wichtigster Parameter zur zahnärztlichen Therapieplanung hat sich die Zahnmedizinische Funktionelle Kapazität (ZFK) bewährt. Diese beinhaltet eine Einteilung älterer Patienten in vier Belastbarkeitsstufen, um diese in Bezug auf ihre Therapie-, Mundhygienefähigkeit und Eigenverantwortlichkeit einordnen zu können. Die Einschätzung erfolgt nach dem Anamnesegespräch, wobei der am schlechtesten bewertete Parameter zur Festlegung der Belastbarkeitsstufe führt. In Anlehnung an diese Einstufung sollte die Therapieplanung und Nachsorge erfolgen [1]. Besondere Herausforderungen bei der Versorgung von älteren Patienten stellen insbesondere auch multimorbide Erkrankungen dar, die mit steigendem Lebensalter deutlich zunehmen. Daher sollte das gesamte Praxisteam in der Lage sein, altersspezifische, medizinische und psychosoziale Defizite zu erkennen. Alle diese Faktoren zusammen bestimmen den gerostomatologischen Wohlfühlfaktor. Fortbildungsmaßnahmen für Zahnärzte und Personal bieten z.B. die Landeszahnärztekammern.

Mit der mobile Zahnarztpraxis unterwegs

Ein Beispiel für eine gelungene Integration der Alterszahnmedizin in die zahnärztliche Praxis stellte Dr. Ilse Weinfurtner, Detmold, den Teilnehmern im „Meet & Talk“ vor.
Weinfurtner ist als Spezialistin für Alterszahnheilkunde tätig und besucht seit 1992 mit ihrer mobilen Zahnarztpraxis Patienten in Pflegeeinrichtungen oder im häuslichen Umfeld. „Die aufsuchende zahnärztliche Betreuung ist für viele Patienten notwendig, da sie nicht mehr in der Lage sind, selbst in die Praxis zu kommen können“, so Weinfurtner. Mehr als drei Millionen Pflegebedürftige haben einen festgeschriebenen Anspruch auf zahnmedizinische Prävention in Deutschland und eine gute Mundgesundheit ist essentiell für diese Patientengruppe. So zählt die mangelnde Mundhygiene immer noch zu den größten Problemen, da die Pflegekräfte kaum ausgebildet seien und chronischer Zeitmangel herrsche. Die Behandlung von Pflegebedürftigen sei sicher keine leichte Aufgabe – Dankbarkeit zu erfahren sei jedoch einer der schönsten Momente, resümierte Weinfurtner.

Basis für den Erhalt der Zahn- und Mundgesundheit ist ein gutes Plaque-Management, welches den motorischen Fähigkeiten dieser Patientengruppe angepasst ist. Zur mechanischen Reinigung empfehlen sich Zahnbürsten mit dickeren Griffen oder elektrische Zahnbürsten. Zusätzlich ist die ergänzende tägliche Anwendung einer Mundspülung, z.B. meridol® Mundspülung, sinnvoll. Bei Patienten mit stark eingeschränkter Motorik steigt das Risiko für Parodontalerkrankungen, zudem haben sie ein erhöhtes Kariesrisiko. Die sorgfältige häusliche Mundhygiene fällt ihnen oft schwer. Es empfehlen sich daher Produkte mit einer erhöhten Fluoridkonzentration wie Duraphat® Fluorid 5mg/g Zahnpaste. Bei Spülungen mit Anti-Plaque-Wirkung – zur Kurzzeitanwendung – hat sich seit Jahren der Wirkstoff Chlorhexidin (CHX) in einer Konzentration von 0,2 Prozent (z.B. meridol® med CHX 0,2% Mundspülung) etabliert.

Alle Vorträge als Videoaufzeichnungen sowie die Präsentationsfolien stehen Ihnen im Dental Online College unter https://bit.ly/2MGpIqM zur Verfügung.

Quelle:
[1] Nitschke I, Hopfenmüller W, 1996.

Duraphat® Fluorid 5 mg/g Zahnpaste. Wirkstoff: Natriumfluorid. Zusammensetzung: 1 g Zahnpaste enthält 5 mg Fluorid (als Natriumfluorid), entsprechend 5.000 ppm Fluorid. Sonstige Bestandteile: Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Siliciumdioxid, gefälltes Siliciumdioxid, Macrogol 600, Kaliumdiphosphat, Xanthangummi, Natriumbenzoat (E 211), Natriumdodecylsulfat, Krauseminz-Aroma (bestehend aus Pfefferminzöl, (-)-Carvon, Krauseminzöl, Levomenthol, Anethol und Citronenöl), Saccharin-Natrium, Brillantblau FCF (E 133) und gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur Vorbeugung von Zahnkaries bei Jugendlichen ab 16 Jahren und Erwachsenen, insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Kariesrisiko (Kronen- und/oder Wurzelkaries). Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber Natriumfluorid oder einem der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Selten Überempfindlichkeitsreaktionen. Ein brennendes Gefühl im Mund wurde ebenfalls beobachtet. Warnhinweis: Enthält Natriumbenzoat. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Pharmazeutischer Unternehmer: CP GABA GmbH, Beim Strohhause 17, 20097 Hamburg. Verschreibungspflichtig. Stand: April 2014

meridol® med CHX 0,2 % Lösung zur Anwendung in der Mundhöhle. Wirkstoff: Chlorhexidindigluconat-Lösung (Ph.Eur.). Zusammensetzung: 100 ml Lösung enthalten 1,0617 g Chlorhexidindigluconat-Lösung (Ph.Eur.), entsprechend 200 mg Chlorhexidinbis (D-gluconat), Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.), Glycerol, Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph.Eur.), Citronensäure-Monohydrat, Pfefferminzöl, Patentblau V, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur zeitweiligen Keimzahlreduktion in der Mundhöhle, als temporäre adjuvante Therapie zur mechanischen Reinigung bei bakteriell bedingten Entzündungen der Gingiva und der Mundschleimhaut sowie nach parodontalchirurgischen Eingriffen, bei eingeschränkter Mundhygienefähigkeit. Gegenanzeigen: Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, bei schlecht durchblutetem Gewebe, am Trommelfell, am Auge und in der Augenumgebung. Nebenwirkungen: Reversible Beeinträchtigung des Geschmacksempfindens, reversibles Taubheitsgefühl der Zunge, reversible Verfärbungen von Zahnhartgeweben, Restaurationen (Zahnfüllungen) und Zungenpapillen (Haarzunge). Selten treten Überempfindlichkeitsreaktionen auf. In Einzelfällen wurden auch schwerwiegende allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock nach lokaler Anwendung von Chlorhexidin beschrieben. In Einzelfällen traten reversible desquamative Veränderungen der Mukosa und eine reversible Parotisschwellung auf. CP GABA GmbH, 20097 Hamburg. Stand: 04/2014

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Jun 28 2018

Klinische Aspekte in der Implantat-Prophylaxe

CP GABA-Symposium in Leipzig

Klinische Aspekte in der Implantat-Prophylaxe

Das CP GABA Symposium 2018 in Leipzig (Bildquelle: CP GABA / A. Böhle)

Zum sechsten Mal lud CP GABA zum Symposium ein, diesmal unter dem Motto „Zukunft der Zahnmedizin – Mundgesundheit im Fokus“. Den mehr als 90 Teilnehmern wurde in Leipzig ein praxisnahes Vortrags-Konzept mit renommierten Referenten geboten, welches den aktuellen Wissensstand in der modernen Zahnmedizin widerspiegelte. Einer der vielfältigen Themenkomplexe der zweitägigen Veranstaltung waren klinische Aspekte in der Implantat-Prophylaxe.

Die Versorgung zahnärztlicher Patienten mit bis zu einer Million Implantaten zählt heute zu den routinemäßig angewendeten Rehabilitationsmaßnahmen. Eine entscheidende Strategie zur Steigerung der Erfolgsquote bei Implantaten ist die Vermeidung von Erkrankungen des periimplantären Gewebes.

Die Ursachen des Knochenabbaus

Professor. Dr. Reiner Mengel, Universität Marburg, informierte in seinem Vortrag zunächst über die Ursachen des Knochenabbaus. „Die richtige Prophylaxe kommt erst dann zum Tragen, wenn das Wissen über die Ursachen des Knochenabbaus vorhanden ist“, sagte Mengel und zeigte anhand von relevanten Studien, dass Mukositis, Gingivitis, Periimplantitis und Parodontitis zu den häufigsten Ursachen für Knochenabbau gehören. Ebenso können biomechanische Belastungen Einfluss auf die Entstehung einer Knochenatrophie haben und zum Verlust eines Implantates führen.

Mengel stellte die verschiedenen Schweregrade von Knochenatrophie anhand von Fallbeispielen vor. Wissenswert: Die Häufigkeit einer diagnostizierten Periimplantis beträgt laut einer Studie bis zu 26 Prozent und die einer Mukositis bis zu 56 Prozent [1]. Welche Prophylaxe-Maßnahmen kann man Patienten nun empfehlen? „Die Empfehlungen der S2k Leitlinie Kariesprophylaxe bleibender Zähne sind die für mich wissenschaftlich anerkanntesten zur Zeit“, erklärte Mengel. Nach dieser AWMF-Leitlinie führen das zweimal tägliche Zähneputzen mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta (beispielsweise elmex® Kariesschutz Professional™) oder auch die Anwendung von Mundspülungen zur Wachstumshemmung kariogener Mikroorganismen. Mengel stellte eine Doppelblindstudie mit 44 Patienten mit experimenteller Gingivitis vor: Darin hat sich erwiesen, dass meridol® Mundspülung mit Aminfluorid/ Zinnfluorid einen anti-inflammatorischen Effekt auf das Weichgewebe hat [2]. Das Implantat-Prophylaxe-Konzept des Referenten gab es für die Teilnehmer zum Schluss: Ein regelmäßiger Zahnbürstenwechsel, eine fluoridierte Zahnpasta, Mundspüllösungen, Zahnseide oder Interdentalbürsten, drei bis sechsmonatiger Recall je nach Risikoprofil, klare Instruktionen für die häusliche Mundhygiene und geschultes Fachpersonal sind wesentlich für einen Langzeiterfolg.

„Do´s“ in der professionellen Implantat-Prophylaxe

Das Thema Implantate und Mundgesundheit behandelte auch der Kurzvortrag „Prophylaxe und Implantate“ von Dentalhygienikerin Sabrina Dogan (Mauer/Heidelberg). Sie überzeugte darin mit einem durchdachten Prophylaxe-Konzept. Nach ihrem Vortrag beantwortete sie im Rahmen des fachlichen Erfahrungsaustausches „Meet & Talk“ die Fragen der Teilnehmer und gab praktische Tipps für die Implantat-Prophylaxe in der zahnärztlichen Praxis.

Wie häufig sollten Implantat-Patienten in den Recall bestellt werden? Welche Tipps gibt es für Patienten in der häuslichen, mechanischen Implantat-Nachsorge? „Das wichtigste in unserer Praxis ist das Fachwissen im Prophylaxe-Team. Vom Praxisinhaber bis zum Fachpersonal sollte eine Sprache gesprochen werden. Unser Prophylaxe-Konzept sieht einen drei-monatigen Recall vor. Die Implantate werden regelmäßig fotodokumentiert, gemessen sowie auch röntgenologisch befundet“, so Dogan. „Jeder Patient erhält ein individuelles Nachsorge-Konzept“. Des Weiteren wies die Prophylaxe-Expertin darauf hin, dass neben der optimalen Nachsorge eine perfekte Mundhygiene die wichtigste Voraussetzung für eine lange Überlebensrate von Implantaten darstellt. Die mechanische Plaque-Kontrolle sei häufig nicht ausreichend. Vielmehr sei zusätzlich der Einsatz von Mundspüllösungen, beispielsweise meridol® Mundspülung, zur chemischen Plaque-Kontrolle zu empfehlen. Die Kombination aus Aminfluorid/Zinnfluorid reduziere die allgemeine Lebensfähigkeit der Bakterien. Dadurch werde die Beseitigung vorhandenen Zahnbelags gefördert und das bakterielle Wachstum gehemmt.

Alle Vorträge als Videoaufzeichnungen sowie die Präsentationsfolien stehen Ihnen im Dental Online College unter
https://bit.ly/2MGpIqM zur Verfügung.

Quellen:
[1] Swierkot K, et al. J Periodontol. 2012.
[2] Nonnenmacher C et al. Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift 59, Ärzteverlag (2004).

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Jun 14 2018

Webinar: Diabetiker in der Zahnarztpraxis

Webinar: Diabetiker in der Zahnarztpraxis

Prof. Dr. Dirk Ziebolz (Bildquelle: CP GABA)

Parodontitis und Diabetes beeinflussen sich wechselseitig – dieser Zusammenhang ist wissenschaftlich gut erforscht. In einem neuen Webinar von CP GABA am 27. Juni 2018 erläutert Professor Dirk Ziebolz, warum Diabetiker für zahnärztliche Praxen eine ganz besondere Patientengruppe darstellen und gibt Tipps für die erfolgreiche Behandlung. Die kostenfreie Online-Fortbildung ist mit einem Fortbildungspunkt akkreditiert.

Über 11 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer schweren, behandlungsbedürftigen Parodontitis [1]. An Diabetes mellitus sind aktuell etwa 6,7 Millionen erkrankt – mehr als ein Drittel von ihnen weiß jedoch gar nichts von der eigenen Erkrankung [2]. Die „Zuckerkrankheit“ und die Entzündung des Zahnhalteapparates beeinflussen sich gegenseitig: So gilt Diabetes als Risikofaktor für Parodontitis, umgekehrt wirkt sich eine schlechte Einstellung des Blutzuckerspiegels negativ auf den Zahnhalteapparat aus. Der Schlüssel zu erfolgreicher Prävention und Behandlung liegt daher in umfassender Aufklärung und einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Zahnmedizinern und Allgemeinmedizinern bzw. Diabetologen.

In seinem exklusiven Webinar diskutiert Professor Ziebolz die Zusammenhänge zwischen beiden Erkrankungen und zeigt praktische Ansätze für die optimale Behandlung auf. Diese kann zum Beispiel mit einem routinemäßigen Diabetes-Screening im Rahmen von Zahnarztterminen beginnen. Außerdem erläutert der Experte der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität Leipzig die Bedeutung der häuslichen Mitarbeit der besonderen Patientengruppe „Diabetiker“. Im Anschluss an den Online-Vortrag haben die Teilnehmer wie gewohnt Gelegenheit, dem Referenten im Live-Chat Fragen zu stellen.

Auf einen Blick
– Webinar: „Diabetiker in der Zahnarztpraxis – alles gleich oder doch ganz anders?“
– Referent: Prof. Dr. Dirk Ziebolz, Universität Leipzig
– Mittwoch, 27. Juni 2018, 16 bis 17 Uhr
– Anmeldung ab sofort unter diesem Link

Quellen:
[1] Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie, 2016.
[2] Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2017.

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Jun 8 2018

Ausschreibung: PRÄVENTIONSPREIS 2018

„Medizin und Zahnmedizin – Prävention verbindet“

Ausschreibung: PRÄVENTIONSPREIS 2018

Die Preisträger des Präventionspreises 2017 (Bildquelle: Michelle Spillner / CP GABA)

Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und CP GABA fördern interdisziplinäre Ideen und Ansätze zur präventionsorientierten Zusammenarbeit von Medizin und Zahnmedizin.

Die Gründer der „Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland“, Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und CP GABA, prämieren 2018 Ideen, Konzepte und Projekte, die zahnmedizinische und medizinische Aspekte verknüpfen sowie das Potenzial für Verbesserungen in der Praxis haben. Von Interesse ist dabei der Blick in die Zukunft: Eine bereits erprobte Umsetzung ist nicht zwingend notwendig. Eine unabhängige Jury vergibt drei Preise, die mit insgesamt 5.000 Euro dotiert sind.

Gute Beispiele existieren – und was noch?

Das aktuelle Fokusthema der Initiative widmet sich der Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit von medizinischen und zahnmedizinischen Fachdisziplinen. Auch, wenn mittlerweile die Mundgesundheit schon häufig als wesentlicher Bestandteil der Allgemeingesundheit anerkannt wird, konzentrieren sich Präventionsansätze überwiegend auf die einzelnen Fachgebiete. Da es aber wichtige Risikofaktoren gibt, die zahlreiche Erkrankungen betreffen, sollte Gesundheitsförderung nicht aufgegliedert werden, so die Initiatoren. Gute Beispiele der Zusammenarbeit gibt es bereits im Hinblick auf die bi-direktionalen Beziehungen zwischen Diabetes und Parodontitis. Die Initiatoren interessiert aber auch, welche guten Ansätze darüber hinaus bestehen.

Rahmenbedingungen des Preises

Der „PRÄVENTIONSPREIS Medizin und Zahnmedizin – Prävention verbindet“ zeichnet Ideen und Ansätze für Präventionskonzepte und Gesundheitsförderungsprojekte aus. Eine bereits erfolgreiche Anwendung ist nicht notwendig. Wichtig sind aber der Zusammenhang zwischen Zahnmedizin und Medizin sowie der präventive Charakter. Ebenso sollte das Ziel der eingereichten Projekte die Verbesserung der Praxisarbeit sein. Eine nationale Umsetzbarkeit ist wünschenswert, jedoch nicht Voraussetzung. Zur Teilnahme aufgerufen sind Fachleute aus den Bereichen Zahnmedizin, Medizin, Gesundheitswesen, Public Health, Politikwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Kommunikation und Medienwissenschaften. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter der Initiatoren sowie die beratenden Fachexperten, Jury-Mitglieder und deren Teams.

Bewerbungen werden ab sofort bis zum 31. August 2018 angenommen. Umfang und Format der Bewerbung (Texte, Fotos, Videos u.a.) sind offen, jedoch sollte jede Bewerbung eine maximal 2 Seiten umfassende Zusammenfassung beinhalten.

Die Initiative

Das Ziel der 2014 von BZÄK und CP GABA ins Leben gerufenen Initiative ist es, praxisrelevante Präventionskonzepte zu fördern, die zu einer mundgesunden Zukunft führen. Erfolgreiche Projekte und vielversprechende Ansätze sollen identifiziert, ausgezeichnet und durch Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden. Die bisherigen Fokusthemen der Initiative waren „Frühkindliche Karies“ (Early Childhood Caries – ECC), Mundgesundheit in der Pflege sowie interdisziplinäre Gruppenprophylaxe.

Kontakt / Einsendeadresse

„Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland“
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Lortzingstraße 1
65189 Wiesbaden
Fon: 0611/40 80 6-0
Fax: 0611/40 80 6-99
E-Mail: martina.neunecker@accente.de
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Jun 8 2018

Zusammenhänge Allgemein- und Mundgesundheit

Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland

Zusammenhänge Allgemein- und Mundgesundheit

Dr. Marianne Gräfin von Schmettow (CP GABA) und Prof. Dr. Dietmar Oesterreich (BZÄK), Co-Initiatoren (Bildquelle: Susanne Theisen / CP GABA)

CP GABA und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) setzen ihre erfolgreiche „Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland“ fort. Schwerpunkt-Thema 2018 ist „Medizin und Zahnmedizin – Prävention verbindet“.

Zahnmedizin – Teil medizinischer Primärversorgung

Das aktuelle Fokusthema der Initiative widmet sich der Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit von medizinischen und zahnmedizinischen Fachdisziplinen. Auch wenn mittlerweile die Mundgesundheit schon häufig als wesentlicher Bestandteil der Allgemeingesundheit anerkannt wird, konzentrieren sich Präventionsansätze überwiegend auf die einzelnen Fachgebiete. „Die wichtigsten Risikofaktoren betreffen jedoch alle Fachgebiete. Deshalb sollte Gesundheitsförderung nicht aufgegliedert werden. Zahnmedizin und Medizin können sich gerade hier mit ihren präventiven Potenzialen ergänzen und gegenseitig positiv beeinflussen“, so Professor Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der BZÄK.

Dr. Marianne Gräfin Schmettow, Leiterin Scientific Affairs bei CP GABA und Co-Initiatorin, hebt ebenfalls die zunehmende Bedeutung der zahnmedizinischen Prävention mit erhöhter Evidenz der Zusammenhänge zwischen Allgemeinerkrankungen und Mundgesundheit hervor. „Für Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen kann eine gute Mundgesundheit zudem die Lebensqualität verbessern“, so die Biologin. „Unser Ziel als Experten für Mundgesundheit ist es, die Arbeit der Spezialisten mit Produkten zu unterstützen, die auf wissenschaftlicher Basis entwickelt wurden.“

Interdisziplinärer Expertenkreis im Austausch

Der Expertenkreis des diesjährigen Schwerpunktthemas ist, wie bei den bisherigen Initiativ-Themen, interdisziplinär aufgestellt.

Mit Prof. Dr. Ulrich Schiffner, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, ist erneut ein erfahrener zahnmedizinischer Spezialist an Bord. Sein Fokus liegt auf der Kinderzahnheilkunde sowie dem Pflegealltag. In beiden Bereichen sieht Schiffner großen Verbesserungsbedarf in der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Medizin und Zahnmedizin. In vielen Risikobereichen, so der Experte, fällt die erforderliche Behandlung viel zu spät auf. Oftmals kann dann in der Kürze der Zeit keine zufriedenstellende orale Situation mehr hergestellt werden.

Chronische Entzündungsprozesse laufen in verschiedenen Bereichen des Körpers meist sehr ähnlich ab und unterliegen oftmals den gleichen Risikofaktoren. Entzündungsprozesse am Zahnhalteapparat können über
viele Jahre unentdeckt bleiben und Auswirkungen auf den Rest des Körpers haben. Eine gute Datenlage für diese Verbindungen gibt es für Diabetes, Herz-Kreislauf- und viele andere Erkrankungen.

Prof. Dr. Henrik Dommisch, Parodontologe an der Charite Universitätsmedizin Berlin betreibt interdisziplinäre Grundlagenforschung zum Thema Parodontitis. Dabei möchte er die Abteilung für Parodontologie und Synoptische Zahnmedizin verstärkt mit den anderen Bereichen der Medizin verknüpfen. Es ist heute bekannt, dass sich beispielsweise Erkrankungen wie Diabetes sowie kardiovaskuläre Erkrankungen und Parodontitis gegenseitig beeinflussen können und somit interdisziplinäre Therapieansätze erfordern.

PD Dr. Erhard Siegel, Diabeteszentrum St. Josephskrankenhaus Heidelberg, erforscht insbesondere die bi-direktionalen Beziehungen zwischen Diabetes und Parodontitis. Die evidenzbasierte Datenlage bei diesem Thema ist bereits hervorragend. Das liegt u.a. auch daran, dass bei der Erforschung dieser beiden Erkrankungen seit Jahren eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachbereiche besteht. Sie kann als sehr gutes Beispiel auch für andere medizinische und zahnmedizinische Bereiche dienen. Diabetologen und Parodontologen bildeten bereits 2011 ein Expertengremium und erarbeiteten ein Konsenspapier, in dem gemeinsame Betreuungskonzepte für Diabetiker und Parodontitis-Patienten vorgeschlagen wurden.

Jetzt bewerben: Präventionspreis 2018

Auch in diesem Jahr schreiben die Initiatoren den Präventionspreis aus. Gesucht werden gute Ideen mit Potenzial. Eine bereits erprobte Umsetzung ist nicht zwingend notwendig. Es sollen Präventionskonzepte prämiert werden, die zahnmedizinische und medizinische Aspekte verknüpfen und das Potenzial für Verbesserungen in der Praxis haben.

Die Ausschreibungsdetails zum Präventionspreis sowie ein multimediales Informationspaket zur Initiative, u.a. mit Videostatements der Experten, finden Sie hier: https://bit.ly/2LnXLCC

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