Posts Tagged Zertifizierung

Nov 13 2018

Danone wegen Volvic „Premiummineralwasser in Bioqualität“ abgemahnt

Lammsbräu: Volvic ist kein Bio-Mineralwasser

Neumarkt, 13.11.2018 – Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu hat heute stellvertretend für die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser und zahlreiche mittelständische Mineralbrunnen den Großkonzern Danone wegen der irreführenden Verwendung der Labels „Natürlich Bio“ und „Premiummineralwasser in Bio-Qualität“ bei Volvic abgemahnt. Susanne Horn, Geschäftsleitung Neumarkter Lammsbräu: „Volvic ist kein Bio-Mineralwasser und trägt nur ein Schein-Bio-Siegel.“ Ziel der Abmahnung sei der Schutz der Verbraucher und der Bio-Prinzipien.

Hintergrund ist, dass Volvic nicht nach den von den Bio-Verbänden Bioland, Naturland, Demeter, Biokreis sowie dem Bundesverband Naturkost Naturwaren getragenen und vom Bundesgerichtshof bestätigten Bio-Mineralwasser-Richtlinien der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. zertifiziert ist. Stattdessen trägt Volvic nur das vom privaten Unternehmen SGS Institut Fresenius an seine Kunden vergebene Label „Premiummineralwasser in Bio-Qualität“. Damit einher gehen laut Lammsbräu eine Reihe von Defiziten, die in klarem Widerspruch zu den Grundzügen der Bio-Prinzipien, dem im Jahr 2012 ergangenen Bundesgerichtshof-Urteil zu Bio-Mineralwasser und nicht zuletzt den Verbrauchererwartungen stehen:

– Volvic fehle die Bio-Reinheit: Die Richtlinien von SGS Institut Fresenius ließen genauso viele Rückstände von Pestiziden und ihren Abbauprodukten zu wie die Regelungen für konventionelles Mineralwasser. Das verletze die explizite BGH-Vorgabe, dass Bio-Mineralwasser deutlich reiner sein muss als konventionelles Mineralwasser. Für Nitrat gälten bei den Richtlinien der SGS Institut Fresenius doppelt so hohe Grenzwerte wie beim vom BGH bestätigten Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft. Von Fresenius zertifiziertes Mineralwasser dürfe außerdem besonders kritische Stoffe wie Chrom VI unbeschränkt enthalten. Zudem sei bei den Richtlinien der SGS Institut Fresenius der Einsatz von radioaktiver Bestrahlung sowie von Industriekohlensäure, einem Abfallprodukt aus diversen chemischen Herstellungsprozessen, ausdrücklich erlaubt.

– Bei Volvic gäbe es weder Transparenz noch Unabhängigkeit bei Überwachung und Zertifizierung: Bei Volvic gäbe es keine Trennung zwischen dem Richtlinien entwickelnden Verband, einer unabhängigen Prüf- und Zertifizierungsinstanz und den Lebensmittelherstellern. Gerade diese Trennung kennzeichne aber Bio-Produkte und würde auch vom BGH gefordert. Bei Volvic läge die Aufstellung der Prüfkriterien sowie die Überwachung und Zertifizierung der Produkte stattdessen komplett in den Händen des von Danone selbst beauftragten und bezahlten SGS Institut Fresenius. SGS Institut Fresenius sei kein zugelassener Bio-Zertifizierer. Zudem passe SGS Institut Fresenius die Zertifizierung und ihren Umfang den Anforderungen des jeweiligen Kunden individuell an. Damit würden mögliche Verstöße und sich daraus ergebende Konsequenzen wie etwa eine Aberkennung des Siegels praktisch ausgeschlossen. Transparenz fehle dabei völlig, da der Großteil des zur Anwendung kommenden Untersuchungs- und Prüfumfangs, die Grenz- und Orientierungswerte sowie die Ergebnisse für die Allgemeinheit nicht zugänglich seien. Die von Fresenius für „Premiummineralwasser in Bio-Qualität“ aufgestellten Kriterien seien also weder allgemein verbindlich noch nachvollziehbar.

– Bei Volvic gäbe es keinen für Bio angemessenen Umwelt- und Wasserschutz: Es gäbe bei den Richtlinien des SGS Institut Fresenius keine Pflicht zur nachhaltigen Bewirtschaftung bzw. dem Schutz der Quellen. Zwar würden von SGS Institut Fresenius 97 soziale und ökologische Aspekte als Kriterien angeführt, die zu beachten seien. Bei näherer Betrachtung stelle sich hier allerdings automatisch die Frage nach „greenwashing“. Es handele sich dabei in Mehrheit nämlich um für entsprechende Unternehmen sowieso automatisch geltende gesetzliche oder tarifvertragliche Regelungen. Eine pro-aktive Förderung des wasserschützenden und für die Bio-Idee ebenfalls kennzeichnenden ökologischen Landbaus sei zum Beispiel überhaupt nicht vorgeschrieben.

Susanne Horn, Geschäftsführung Neumarkter Lammsbräu: „Im Interesse der Verbraucher, die nicht getäuscht werden dürfen, sehen wir uns in der Pflicht, die Bio-Idee und die damit verbundenen Prinzipien gegen Angriffe zu schützen. Gerade wenn es um unser wichtigstes Lebensmittel, das Wasser, geht. Es kann nicht sein, dass dieselben Konzerne, die mit ihrer Produktpalette die Umweltzerstörung durch die konventionelle Landwirtschaft mitverursachen, jetzt mit genau auf ihre Bedürfnisse zurechtgestutzten Schein-Bio-Siegeln den Eindruck erwecken wollen, Teil der Bio-Lösung zu sein. Hiergegen müssen wir uns alle gemeinsam wenden.“

Dr. Franz Ehrnsperger, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser: „Das Vorgehen von Danone bei Volvic zeigt, dass auch die Großkonzerne mittlerweile verstanden haben, dass reines Wasser keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Redlich wäre dann allerdings, statt den Verbrauchern mit fragwürdigen Konzepten ein falsches Gefühl der Sicherheit zu verkaufen, diese Sicherheit tatsächlich zu garantieren, das Wasser wirklich zu schützen und seinen Worten für jeden nachvollziehbare Taten folgen zu lassen. Wie das geht, zeigt das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft, das deswegen auch von allen Bioverbänden getragen und sogar vom BGH bestätigt wurde.“

Über die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.
Die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behutsamen Umgang mit unserem wichtigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Sie wacht über die Richtlinien für das Qualitätssiegel „Bio-Mineralwasser“ und sensibilisiert Branche und Verbraucher für die Problematik der zunehmenden Wasserverschmutzung. Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft sind u.a. die Bio-Anbauverbände Bioland, Demeter, Naturland und Biokreis sowie der Bundesverband Naturkost Naturwaren. Um das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft zu erlangen, müssen Mineralbrunnen über 45 streng gefasste Kriterien erfüllen, die den Verbrauchern ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie nachhaltige Produktionsbestimmungen garantieren. Die Richtlinien wurden von unabhängigen Experten erarbeitet und werden laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Deren Einhaltung überwacht die Biokontrollstelle BCS ÖkoGarantie GmbH. Als bundesweit erstes Bio-Mineralwasser wurde bereits 2009 das „BioKristall“ des Bio-Pioniers Neumarkter Lammsbräu zertifiziert, es folgten Voelkel in Niedersachsen (BioZisch-Limonade), Ensinger in Baden-Württemberg (Ensinger Gourmet) und Lammsbräu (now-Limonade), die PreussenQuelle Rheinsberg aus Brandenburg, die Johann Spielmann GmbH (Landpark Bio-Quelle) aus Nordrhein-Westfalen, Bad Dürrheimer aus Baden-Württemberg, Labertaler Heil- und Mineralquellen aus Bayern (Stephanie Gourmet) sowie die Mineralquellen Wüllner aus Nordrhein-Westfalen (Carolinen). Mehr Informationen über Bio-Mineralwasser finden Sie unter www.bio-mineralwasser.de

Über Lammsbräu
Die Neumarkter Lammsbräu ist der nachhaltigste Bio-Pionier unter den Getränkeherstellern weltweit. Erstmals um 1628 erwähnt, entwarf das Familienunternehmen bereits 1977 eigene Umweltleitlinien, gemäß denen bis heute produziert wird. Sämtliche Rohstoffe für die Produktion stammen aus der ökologischen Landwirtschaft. Die Brauerei hat vor rund 30 Jahren eine eigene Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe und 2017 außerdem eine Liefergemeinschaft für Bio-Zuckerrüben gegründet. Den ökologischen Landbau unterstützt Neumarkter Lammsbräu darüber hinaus mit verschiedensten Maßnahmen wie z.B. der Bodenpraktiker-Fortbildung, der ökologischen Saatgutzüchtung, der intensiven Förderung von Naturschutzprojekten und mit Forschungsförderung. Jedes Jahr gibt das Unternehmen einen umfassenden, mehrfach ausgezeichneten Nachhaltigkeitsbericht heraus, in dem es alle Daten und Fakten offenlegt. 2017 erwirtschaftete die Neumarkter Lammsbräu mit rund 130 Mitarbeitern einen Umsatz von über 24 Mio. Euro. Insgesamt wurden 94.168 hl Bier und 122.470 hl alkoholfreie Getränke produziert, davon 19.892 hl Bio-Mineralwasser. Beim Bio-Bier ist Neumarkter Lammsbräu Marktführer in Deutschland mit einem Marktanteil von mehr als 60 Prozent. Bei Bio-Erfrischungsgetränken ist die oberpfälzer Brauerei zweitgrößter Hersteller mit einem Marktanteil von rund 25 Prozent im Naturkosthandel. Mehr Informationen über Neumarkter Lammsbräu finden Sie unter www.lammsbraeu.de

Die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behutsamen Umgang mit unserem wichtigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Sie wacht über die Richtlinien für das Qualitätssiegel „Bio-Mineralwasser“ und sensibilisiert Branche und Verbraucher für die Problematik der zunehmenden Wasserverschmutzung. Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft sind u.a. die Bio-Anbauverbände Bioland, Demeter, Naturland und Biokreis sowie der Bundesverband Naturkost Naturwaren. Um das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft zu erlangen, müssen Mineralbrunnen über 45 streng gefasste Kriterien erfüllen, die den Verbrauchern ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie nachhaltige Produktionsbestimmungen garantieren. Die Richtlinien wurden von unabhängigen Experten erarbeitet und werden laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Deren Einhaltung überwacht die Biokontrollstelle BCS ÖkoGarantie GmbH. Als bundesweit erstes Bio-Mineralwasser wurde bereits 2009 das „BioKristall“ des Bio-Pioniers Neumarkter Lammsbräu zertifiziert, es folgten Voelkel in Niedersachsen (BioZisch-Limonade), Ensinger in Baden-Württemberg (Ensinger Gourmet) und Lammsbräu (now-Limonade), die PreussenQuelle Rheinsberg aus Brandenburg, die Johann Spielmann GmbH (Landpark Bio-Quelle) aus Nordrhein-Westfalen, Bad Dürrheimer aus Baden-Württemberg, Labertaler Heil- und Mineralquellen aus Bayern (Stephanie Gourmet) sowie die Mineralquellen Wüllner aus Nordrhein-Westfalen (Carolinen). Mehr Informationen über Bio-Mineralwasser finden Sie unter www.bio-mineralwasser.de

Firmenkontakt
Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.
N N
Dammstraße 7
92318 Neumarkt
09181/404120
info@bio-mineralwasser.de
http://www.bio-mineralwasser.de

Pressekontakt
Haussmann Pfaff Kommunikation
Dr. Daniel Haussmann
Höchlstraße 2
81675 München
089 99249654
haussmann@haussmannpfaff.de
http://haussmannpfaff.de

Nov 8 2018

Lloyd´s Register präsentiert : Managementsysteme 2018 – DASA Dortmund

22. November 2018

Lloyd´s Register präsentiert : Managementsysteme 2018 - DASA Dortmund

https://lnkd.in/d9qJ38e

Heute möchten wir Sie nochmals herzlich ein zur Lloyd’s Register Veranstaltung ‚Managementsysteme 2018‘ einladen.

Nutzen Sie jetzt kurzfristig die Chance sich anzumelden.
Während dieser Veranstaltung werden Sie die neuesten Informationen aus der Welt der Managementsysteme, aktuelle Entwicklungen und Trends erfahren.

Ein Themenauszug:

– ISO 50.001; Die neue ISO 50.001 wurde gerade veröffentlicht. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die neue Anforderung der Norm und wie Sie Fallstricke bei der Implementierung vermeiden können. Welche Auswirkungen hat die neue ISO 50003 und wie sollte man reagieren?
– ISO 45.001; die OHSAS-Nachfolgenorm ist da. Wie kann ich die neue Norm optimal nutzen? Welche Vorteile bietet sie?
– ISO 27001 / DSGVO; Die Datenschutz-Grundverordnung ist wirksam, der Datenschutz wurde gestärkt, aber die Unsicherheit und das Risiko hinsichtlich Daten und gespeichertem Know-how nehmen zu. Wie stelle ich eine gute Informationssicherheit innerhalb der Organisation sicher? Wie hilft die neue ISO 27001?
– Schließlich werden auch integrierte Managementsysteme betrachtet; Wie integriere ich mein Managementsystem optimal für die Zukunft? Melden Sie sich jetzt an!
Anmeldung : http://www.lrqa.de/events/Managementsysteme-2018.aspx

Wann?
Donnerstag, 22. November 2018, 10.00 – 17.00 Uhr
Wo?
DASA – Arbeitsweltausstellung in Dortmund
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://lnkd.in/d9qJ38e

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. Lloyd´s bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann Lloyd´s Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. Lloyd´s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist Lloyd´s register wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den Lloyd´s -Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

Kontakt
Lloyd´s Register Deutschland GmbH
Carl Ebelshäuser
Adolf Grimme Allee 3
50829 Köln
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Nov 8 2018

BSI Group übernimmt AirCert GmbH

BSI stärkt Position im globalen Luftfahrtzertifizierungsmarkt durch Übernahme der AirCert GmbH

BSI Group übernimmt AirCert GmbH

– AirCert GmbH wird zu einer operativen Tochtergesellschaft von BSI unter dem Namen „AirCert- A BSI Assurance Company“
– BSI stärkt damit sein DACH-Geschäft und baut sein Angebot in einem der wichtigsten europäischen Luft- und Raumfahrtmärkte aus
– BSI/AirCert zählt damit zur Gruppe der DAkkS-akkreditierten Zertifizierungsstellen in der Luft- und Raumfahrt

Frankfurt am Main, 8. November 2018 – Die BSI Group, die British Standard Institution, gab heute die Übernahme der AirCert GmbH bekannt, einem spezialisierten Zertifizierungsunternehmen für Luft- und Raumfahrt mit Sitz in München, Deutschland. Damit wird AirCert zu einer operativen Tochtergesellschaft des Zertifizierungsgeschäfts von BSI und unter dem Namen „AirCert – A BSI Assurance Company“ firmieren.

AirCert rundet die BSI Strategie, dem Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungssektor ein breiteres Produkt- und Dienstleistungsangebot anzubieten, ab. Derzeit gilt BSI als einer der führenden globalen Zertifizierungsanbieter in diesem Sektor. Durch die Partnerschaft mit AirCert baut BSI die Reichweite des bestehenden DACH-Geschäfts (Deutschland, Österreich und Schweiz) aus und erweitert damit sein Angebot in einem der wichtigsten europäischen Luft- und Raumfahrtmärkte.

Die Übernahme von AirCert erweitert nicht nur die Präsenz und Skalierbarkeit von BSI im DACH-Markt der Luft- und Raumfahrt, sondern gliedert BSI/AirCert in die Gruppe von spezialisierten Zertifizierungsstellen ein, die in diesem Sektor nach DAkkS (der deutschen Akkreditierungsstelle) akkreditiert sind. Sie ergänzt damit die bestehende UKAS- und ANAB-Akkreditierungen.

AirCert wurde vor neun Jahren gegründet. Das Unternehmen verfügt über umfassende Kenntnisse und einen hervorragenden Ruf in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie sowie über sehr gute Beziehungen, die die Mitgründerin und hochqualifizierte Luft- und Raumfahrtingenieurin Flora von Heise-Rotenburg aufgebaut hat. AirCert Kunden werden von einem zusätzlichen Zugang zum internationalen Netzwerk von BSI und bewährten Standards, Trainings- und Compliance-Lösungen in Bereichen wie Qualitätsmanagement in der Luftfahrt (AS 9100), Supply Chain Management, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (ISO 45001), Umweltmanagement (ISO 14001) sowie Cybersicherheit und Informationssicherheit profitieren.

Howard Kerr, Chief Executive bei BSI, sagt: „Die Akquisition von AirCert unterstützt unsere anhaltende internationale Wachstumsstrategie und stärkt unsere Präsenz in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, in der BSI bereits etabliert ist. Die Partnerschaft mit AirCert passt strategisch und kulturell hervorragend zusammen. Uns verbindet eine ähnliche Arbeitsmoral und Expertise kombiniert mit der Leidenschaft, Exzellenz in unsere Servicelösungen zu integrieren“.

Peter Leveringhaus, Managing Director BSI DACH, kommentiert: „AirCert bietet uns sofortige Wachstumschancen auf dem DACH-Markt im Rahmen der immer stärker werdenden Luft- und Raumfahrtindustrie. In den letzten neun Jahren hat sich AirCert in der Region einen starken und angesehenen Ruf erworben, zurückzuführen auf sein technisches Wissen in der Luft- und Raumfahrt und seine Fähigkeit, vertrauenswürdige Beziehungen zu seinen Kunden aufzubauen. Es ist ein auf den Menschen ausgerichtetes Unternehmen und wir sind sicher, dass sich diese Kultur gut in die BSI Welt integriert und sich auch in Zukunft gemeinsam weiterentwickeln lässt“.

„Ich freue mich sehr, dass AirCert Mitgründerin und Geschäftsführerin, Flora von Heise-Rotenburg, zugestimmt hat, unserem Global Aerospace Team als Aerospace Sector Head für BSI DACH beizutreten und persönlich unsere gemeinsame BSI/AirCert Wachstumsagenda zu leiten und unseren Ruf als führenden Player im DACH-Markt zu festigen“.

Flora von Heise-Rotenburg, AirCert Mitgründerin und Geschäftsführerin und kürzlich als BSI Aerospace Sector Head DACH ernannt, sagt: „Das AirCert Board freut sich über die Übernahme der AirCert GmbH durch BSI. Wir teilen den Wunsch, das bestmögliche Portfolio an Zertifizierungsdienstleistungen anzubieten und unsere Kunden zu Spitzenleistungen zu führen. Wir freuen uns sehr, nun zur BSI Familie dazu zu gehören und die Firmenwerte und den guten Ruf, die beide Unternehmen hart erarbeitet haben, zu teilen.“

Howard Kerr schließt ab: „Mit der Integration des Geschäftsbetriebs, der Mitarbeiter und der Geschäftsräume von AirCert in den BSI Verbund verfolgen wir die Vision, ein neues BSI ‚Centre of Excellence‘ für Kunden aus der Luft- und Raumfahrt für die gesamte DACH-Region zu schaffen. Von diesem Standort in München aus wollen wir unsere Produkte und Dienstleistungen auf Österreich und die Schweiz ausdehnen. Diese jüngste Akquisition unterstreicht unser Engagement, organisatorische Widerstandsfähigkeit in unserem Kundenstamm zu fördern. Um sicherzustellen, dass wir ein widerstandsfähiges Unternehmen bleiben – ein Unternehmen, das agil, anpassungsfähig, robust und wettbewerbsfähig ist – werden wir unsere ehrgeizige Wachstumsstrategie fortsetzen und weitere hochwertige Akquisitionen wie AirCert einbeziehen, die sich auf natürliche Art und Weise in unser Geschäft integrieren lassen“.

Rahmenbedingungen der Übernahme wurden nicht bekannt gegeben.

Über AirCert GmbH
AirCert ist eine spezialisierte Zertifizierungsstelle für die Luft- und Raumfahrt und bei der DAkkS, der deutschen Akkreditierungsstelle, akkreditiert. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie bitte: http://www.aircert.org/

BSI Group Deutschland GmbH (British Standard Institution) ist ein global agierendes Dienstleistungsunternehmen für Standardentwicklung, Training, Auditierung und Zertifizierung. BSI prüft und bewertet weltweit Produkte und Managementsysteme nach international gültigen Normen in Unternehmen verschiedenster Branchen, zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt, der Automotive- und Lebensmittelindustrie sowie in den Bereichen Bau, Energie, Gesundheitswesen, IT und Handel. Darüber hinaus gehören innovative Softwarelösungen, Cyber Security, Datenschutz, die Entwicklung von Standards und Normen sowie Weiterbildung zum Leistungsportfolio. Mit dem ganzheitlichen Modell zum Thema Organisatorische Widerstandsfähigkeit hilft BSI Unternehmen dabei, die eigene Organisation nachhaltig zukunftsfähig auszurichten. Als weltweit erste nationale Normungs-organisation und mit mehr als 100 Jahren Erfahrung ist BSI ein globaler Partner für 86.000 Unternehmen und Organisationen in 193 Ländern.

Weitere Informationen unter www.bsigroup.de

Kontakt
BSI Group Deutschland GmbH
Claudia Schyschka
Hanauer Landstraße 115
60314 Frankfurt am Main
+ 49 69 2222 8 9200
pr.de@bsigroup.com
https://www.bsigroup.de

Nov 7 2018

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Beachten Sie auch unsere Veranstaltung zu den Themen ISO 50001, ISO 45001, ISO 9001, und und …in Dortmund in der DASA, am 22. November 2018. Information und Anmeldung unter:
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Okt 8 2018

Palmöl statt Rodung

Initiativen für nachhaltigen Anbau

Palmöl statt Rodung

Foto: Fotolia / Markus Mainka (No. 6073)

sup.- Im Supermarkt enthält jedes zweite Produkt Palmöl. Das sei schlimm für das Klima und für bedrohte Tierarten, wird kritisiert. Die Kritik gipfelt sogar in Aufrufen, Produkte mit Palmöl zu boykottieren. Der sachliche Fakten-Check zeigt allerdings ein differenzierteres Bild. Palmöl durch andere pflanzliche Öle zu ersetzen, wäre für die Umwelt weitaus schlimmer. Ein Austausch durch Kokos- oder Sojaöl würde erheblich mehr Fläche benötigen, die Treibhausgasemissionen sowie die Gefährdung von Tier- und Pflanzenarten verstärken.

Keine andere Pflanze erzielt auf einem Hektar Land so hohe Erträge wie die Ölpalme. Pro Hektar sind es 3,3 Tonnen. Im Vergleich dazu liefern Raps, Kokos und Sonnenblume nur rund 0,7 Tonnen Öl pro Hektar. Bei Soja ist die Ausbeute noch geringer.

Würde man nur das in Deutschland verwendete Palmöl durch Alternativen austauschen wollen, wären rund 1,4 Mio. Hektar Anbaufläche mehr notwendig. Dabei ist Deutschland lediglich mit einem relativ kleinen Verbrauch am Weltmarkt beteiligt. An dem internationalen Markt von rund 60 Mio. Tonnen Palmöl hat Deutschland nur einen Anteil von 1,8 Mio. Tonnen. Trotz dieses geringen Verbrauchs hat Deutschland einen großen Anteil daran, den Anbau von Palmöl nachhaltiger zu gestalten. Deutsche und europäische Unternehmen sind wichtige Partner bei der zunehmenden Zertifizierung von Palmöl und der Entwicklung von Initiativen, die zum Schutz der Umwelt und zur Entwicklung des Lebensstandards in den Anbauländern maßgeblich beitragen. Dieses Ziel verfolgt die Initiative „Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO), der weltweit rund 3.300 Mitglieder angehören. Die RSPO-Aktivitäten zeigen Wirkung. Über 20 Prozent der weltweiten Palmölproduktion werden inzwischen zertifiziert. Die Verwender von Palmöl in Deutschland, allen voran die Lebensmittelindustrie, setzen im großen Umfang zertifiziertes Palmöl ein. Wer beim Einkauf also Ware bevorzugt, die zertifiziertes Palmöl enthält, unterstützt damit diese Initiativen und fördert in den Anbauländern die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung. Vorurteile und ein Boykott sind in diesem Fall der falsche Weg, um positiven Einfluss zu nehmen.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Okt 4 2018

SVT GmbH – erste ISO 45001- Zertifizierung durch Lloyd´s Register in Deutschland

Ein Erfahrungsbericht – Interview mit Peter Braun, SVT und Harald Baumhoff, Lloyd´s Register

SVT GmbH - erste ISO 45001- Zertifizierung durch Lloyd´s Register in Deutschland

SVT GmbH – Schwelm

SVT GmbH – erste ISO 45001- Zertifizierung durch
Lloyd´s Register in Deutschland

„Mit einem Arbeitsschutzmanagement
nach ISO 45001 wird belegt, dass Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Unternehmen höchste internationale Standards erfüllt.“ Peter Braun, EHS – Manager, SVT – GmbH, Schwelm

Die zur GESCO-Gruppe gehörende SVT GmbH ist einer der weltweit
führenden Hersteller von Verladeeinrichtungen für flüssige und gasförmige Medien. Mehr als 40 Jahre Erfahrung in Konstruktion, Fertigung und Wartung sowie tausende weltweit installierter Verladeeinrichtungen begründen den Ruf von SVT als zuverlässiger und innovativer Partner für seine Kunden.
Nach wie vor konstruiert, fertigt und montiert SVT nur in Deutschland – alle Schlüsselkomponenten wie Drehgelenke Sicherheitstrennkupplungen,
Steuerungssysteme und Anschlusskupplungen werden von SVT in Deutschland konstruiert, gefertigt und getestet. SVT entwickelt – basierend auf langjährigem
Know-how – Geräte, die führend sind auf dem Gebiet der neuesten Technologien in der Verladetechnik, des Umweltschutzes und der Sicherheit des Bedienpersonals.

Guten Tag, meine Herren, Sie haben es geschafft! Gratuliere! SVT ist das erste von
Lloyd´s Register in Deutschland zertifizierte Unternehmen, das die Zertifizierung nach
der neuen Norm ISO 45001 erfolgreich absolviert hat.

Herr Braun: Wieso haben Sie sich
entschieden das Unternehmen nach ISO 45001 zertifizieren zu lassen?
Peter Braun: Die ISO 45001 wurde als die neue zentrale Norm im Bereich
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz entwickelt. SVT ist ein Unternehmen, in dem der
Arbeitsschutz einen sehr hohen Stellenwert hat. Wir sehen hier die absolute
Notwendigkeit unsere Mitarbeiter im Arbeitsprozess vor potentiellen Gefahren zu
schützen. Das ist Teil unserer Unternehmenskultur. Wir waren bereits in der
Vergangenheit OHSAS zertifiziert und die ISO 45001 ist jetzt ein weiterer Meilenstein in
unserem Bemühen die Arbeitssicherheit zu steigern.

….und deswegen wollten Sie die ersten sein?
Peter Braun: Ja, wir wollen hiermit ein Zeichen setzen. Aber natürlich ist auch etwas Ehrgeiz dabei…

Worin unterscheidet sich denn die neue ISO 45001 von der bisherigen OHSAS?
Peter Braun: Die ISO 45001 ist wesentlich aussagekräftiger als die OHSAS.
Zu ihren besonderen Merkmalen gehört, dass sie die Verantwortung der obersten
Hierarchieebene betont und Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu einer Aufgabe für alle Führungskräfte erklärt.
Ebenso durchgängige Prozesse vorsieht, um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in
den Abläufen zu etablieren.
Hierbei sind die Beschäftigte mit einzubeziehen und Mitarbeiter mit und ohne
Leitungsfunktion und ihre Vertreter werden als eine der wichtigsten „interessierten
Parteien“ gesehen.
Mit einem Arbeitsschutzmanagement nach ISO 45001 wird belegt, dass Arbeitssicherheit
und Gesundheitsschutz im Unternehmen höchste internationale Standards erfüllt.
Ebenso wird die Verantwortung der obersten Hierarchieebene betont und
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu einer Aufgabe für alle Führungskräfte erklärt,
die durchgängige Prozesse vorsieht, um sie in den Abläufen zu etablieren.
Und was ich als sehr wichtig erachte: Fremdfirmen werden in die Betrachtung
eingeschlossen. In Zeiten der globalen Supply-Chains ist das ein unverzichtbarer Ansatz,
um die Sicherheit allumfassend zu gewährleisten.
Harald Baumhoff: Wichtig ist auch, dass sowohl die oberste Leitung und die
Arbeitnehmer in diesen Prozess integriert sind. In Deutschland ist das hinsichtlich der
Arbeitnehmer fast immer der Betriebsrat. Auch in der OHSAS mussten die Mitarbeiter
bereits einbezogen werden, z.B. bei der Gefährdungsermittlung und Risikobewertung
sowie der Untersuchung von Vorfällen und Festlegung der Arbeitssicherheits- und
Gesundheitsschutzpolitik. In der ISO 45001 wurde aber die Beteiligung der Beschäftigten
noch ausgeweitet, z.B. sollen Mitarbeiter auch bzgl. der Erstellung des internen
Auditprogramms konsultiert werden.
Peter Braun: Ja, das wird unter anderem im ASA-Ausschuss koordiniert.
(Arbeitsschutzausschuss). Hier werden auch die Erfordernisse hinsichtlich der
gesetzlichen Regelungen besprochen. In den letzten Jahren hat sich eine Annäherung der ausländischen und deutschen Vorschriften herauskristallisiert. Das ist sehr positiv, denn wenn die ISO 45001 weltweit angewandt wird, weiß jede nationale Behörde schon im Vorfeld, welche grundlegenden Sachverhalte bereits berücksichtigt wurden. Das ist ein enormer Vorteil, denn dann muss man sich nur noch um die nationalen Besonderheiten kümmern und das vereinfacht enorm und ist auch wesentlich praxisnäher.

Harald Baumhoff: Ja, das Unternehmen hat durch den Einsatz der ISO 45001 in der Praxis wesentliche Vorteile. Es ist eine Investition, die sich rechnet.
Peter Braun: Ja, das sehe ich auch so und man sollte auch nicht vergessen, dass die
Rechtssicherheit des Unternehmens gestärkt wird. Dieser Aspekt ist bei einem solchen
Gebiet nicht zu vernachlässigen.

Was waren Ihre Erfahrungen im Umsetzungsprozess? Wo sahen Sie die
Herausforderungen?

Peter Braun: Nun, wir haben frühzeitig begonnen und wir haben uns sehr intensiv vorbereitet.
Aber es war auch Neuland für uns, denn die Norm ist ja brandneu und wir konnten nicht
auf externe Erfahrungen zurückgreifen. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Wir
haben permanenten Kontakt zu Lloyd´s Register gehalten, begünstigt auch durch die
räumliche Nähe und haben den FDIS als Basis genommen. Mit dem FDIS haben wir dann
im Vorfeld die Prozesse optimiert.

Harald Baumhoff: ….und die Planung war auch sehr gut vorbereitet. So haben wir sichergestellt, dass es zu einem zeitnahen Termin kam.

Peter Braun: Natürlich, alles musste aufeinander abgestimmt sein, denn Prozesse in einem Unternehmen dieser Größenordnung ist eine komplexe Angelegenheit. Frau Maczey, Technical Manager im Hause Lloyd´s Register, war für uns auch eine große
Unterstützung, denn gerade bei einer neuen Norm, bei der nur der FDIS vorhanden ist,
gibt es noch Interpretationsspielräume.

Harald Baumhoff: Klar ist aber auch, dass Zertifizierung etwas anderes ist als Beratung und da steht das Unternehmen selbst in der Verantwortung sich mit dem Thema umfassend zu beschäftigen.

Peter Braun: Ja, aber der regelmäßige Kontakt zu seinem Zertifizierungsunternehmen ist für Unternehmen wichtig. Nicht umsonst arbeiten wir mit Lloyd´s Register seit über 20
Jahren zusammen. Das ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal.

Harald Baumhoff: Das ist richtig. SVT ist ein internationales Unternehmen, das sich auf internationale Märkte einstellen muss und den Anforderungen an einen Global Player gerecht werden muss. Natürlich freut es uns als Zertifizierungsunternehmen, wenn ein Unternehmen wie SVT, das auch so sieht und aktiv vorangeht.

Wo sehen Sie die Herausforderungen für die Zukunft?
Harald Baumhoff: Wie gesagt wurde, sind Fremdfirmen ein wichtiger neuer Fokus bei der
Zertifizierung. Hier gilt es die Fremdfirmen aktiv mit einzubeziehen. Es werden Baustellen besucht, Fremdfirmen unter die Lupe genommen.

Peter Braun: Es wurde ein Fremdfirmenmanagement integriert und eine Fremdfirmenrichtlinie erstellt.

Harald Baumhoff: Das heißt Verhaltensrichtlinien für Fremdfirmen.

Peter Braun: Ja, sie wurde im Vorfeld, erstellt, überarbeitet. Deswegen haben wir das Thema heute im Griff.

Wie wird so etwas gesteuert?
Peter Braun: Wir steuern das Thema grundsätzlich Kennzahl – gesteuert. Wir definieren
Kennzahlen, Erwartungen an Kennzahlen, Optimierungsmöglichkeiten von Kennzahlen.
Aber diese Art der Herangehensweise ist für uns nicht neu. Wir sind nach verschiedenen
ISO – Normen zertifiziert und nutzen diese Erfahrung in den neuen Prozessen. Das Gute
daran ist die zunehmende Angleichung der verschiedenen ISO – Normen. Dadurch wird
natürlich der übertragbare Nutzen noch grösser und der Aufwand sinkt. Grundsätzlich
muss man ein solches Fremdfirmensystem immer wieder überprüfen und optimieren.
Auch Fragebögen, die regelmäßig ausgewertet werden, setzen wir dazu ein.
Wir danken für das Gespräch.
Das Interview wurde geführt mit Herrn Peter Braun, EHS – Manager, Finanzen & Administration, SVT – GmbH, und Harald Baumhoff, Lead Auditor, Lloyd´s Register

Sie interessieren sich für Managementsysteme? Besuchen Sie uns am 22. 11.18, DASA – Ausstellung in Dortmund. Lloyd’s Register Business Assurance präsentiert: Managementsysteme 2018
Ort: Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund Veranstaltungsort: DASA Arbeitswelt Ausstellung
Information und Anmeldung unter: http://www.lrqa.de/events/Managementsysteme-2018.aspx

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. Lloyd´s bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann Lloyd´s Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. Lloyd´s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist Lloyd´s register wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den Lloyd´s -Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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Okt 2 2018

ARTS erhält Re-Zertifizierung für luftfahrtspezifische EN 9100

ARTS erhält Re-Zertifizierung für luftfahrtspezifische EN 9100

ARTS unterstreicht erneut seinen hohen Qualitätsanspruch und erfüllt alle Anforderungen für den Erhalt der luftfahrtspezifischen Zertifizierung nach EN 9100:2016.

In kaum einer anderen Branche ist der Sicherheits- und Qualitätsgedanke so ausgeprägt wie in der Luftfahrt, womit Qualitätsmanagementsysteme in der Luftfahrtindustrie stark an Bedeutung gewinnen. Die Zertifizierung nach EN 9100:2016 ist für Hersteller von Luftfahrzeugen, Systemen und Antrieben ein Nachweis, dass ARTS alle geforderten Qualitätsansprüche erfüllt und in der Lage ist, die vollständige Verantwortung für Projekte und Prozesse zu übernehmen. Die Zertifizierung ist speziell für die Luftfahrt konzipiert und bei Herstellern der Branche ein anerkanntes Qualitätsmerkmal.

Durchgeführt wurde das Audit von der deutschen Prüfgesellschaft TÜV SÜD Management Service GmbH. Im Fokus der Untersuchung stand dabei die Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems zur Prozessunterstützung und Qualitätssicherung in der Produktentwicklung, bei Herstellungsprozessen sowie MRO-Aktivitäten an Luftfahrzeugen. Das Audit ergab, dass alle Forderungen der Zertifizierung erfüllt sind.

Damit gehört ARTS auch zukünftig zu den wenigen Unternehmen, deren Qualitätsmanagementsystem mit einem EN 9100:2016-Zertifikat ausgezeichnet sind. „Das Zertifikat belegt schwarz auf weiß unseren Anspruch an höchste Qualität, Zuverlässigkeit und Prozessorientierung. Auch zukünftig arbeiten wir fortwährend an der Optimierung unserer Prozesse und Dienstleistungen, um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.“ so Christian Rost, Projektmanager bei ARTS.

Pressemeldung “ ARTS erhält Re-Zertifizierung für luftfahrtspezifische EN 9100

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ARTS ist Experte für Ingenieur- und Fertigungsdienstleistungen, Ingenieurberatung und HR Services. High-Tech-Unternehmen erhalten weltweit durch unsere schlüsselfertigen individuellen Lösungen, optimierten Prozessen und erfahrenen Spezialisten einen Wettbewerbsvorsprung, der Ihnen nachhaltigen Erfolg garantiert. An 5 Niederlassungen und über 25 Projektstandorten arbeiten täglich mehr als 500 technische und kaufmännische Mitarbeiter daran, die Visionen unserer Kunden zu realisieren. ARTS verhilft Unternehmen aus den Branchen Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrtindustrie, Maschinenbau & produzierender Industrie, IT & Kommunikationstechnik sowie Sicherheit & Verteidigung mit Expertise zu einem Vorsprung und macht sie schneller, besser und leistungsfähiger.

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Jul 4 2018

Eine neue Ära in der Projektmanagement-Weiterbildung

Erste Zertifizierungen nach dem neuen Standard ICB 4 gestartet

Der 3. Juli 2018 markiert einen wichtigen Meilenstein in der Projektmanagement-Weiterbildung. Vier Frauen und fünf Männer haben an diesem Dienstag in Berlin ihre Zertifizierungsprüfung nach ICB 4 abgelegt. Die neun Kandidaten streben den Titel „Certified Project Management Associate (IPMA® Level D)“ an – und sind damit deutschlandweit die ersten, die sich der Prüfung nach dem neuem Projektmanagement-Standard ICB 4 (Individual Competence Baseline, Version 4.0) unterziehen. Auf der ICB 4 basieren die neuen Weiterbildungen und Zertifizierungen der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. Zum 1. Juli sind die Zertifizierungen nach dieser überarbeiteten Version des Standards für individuelle Kompetenz offiziell gestartet.

Um sich auf die Prüfung vorzubereiten, hatten die Teilnehmer zuvor einen Lehrgang bei Decisio besucht, einem Autorisierten Trainingspartner der GPM. Geschäftsführer Rene Windus hat den Lehrgang konzipiert, mit dem der zuständige Trainer Bodo Anschütz die Kandidaten vorbereitet hat. Beide gaben den Prüflingen gute Wünsche mit auf den Weg. Die Prüfung vor Ort nimmt Günter Schäffner-von der Gönna ab als Assessor der PM-ZERT, der unabhängigen Zertifizierungsstelle der GPM.

GPM Präsident Prof. Dr. Helmut Klausing nutzte die Gelegenheit dieser wichtigen Premiere für einen Besuch und unterstrich die Bedeutung des Anlasses. „Unser GPM Kompetenzmodell stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Genau das tun wir auch heute hier und wollen unsere ersten neun Prüfkandidaten besonders würdigen. Sie sind die ersten von hoffentlich sehr vielen, die sich für eine GPM Weiterbildung und Zertifizierung nach dem neuen Standard entschieden haben – und sie gehen damit als erste voran in eine neue Ära der Projektmanagement-Zertifizierung“, betonte Prof. Klausing.

Der neue Kompetenzstandard ICB 4 beschreibt – deutlich stärker als die Vorgängerversion ICB 3 – die individuellen Fähigkeiten, die für erfolgreiche Projektarbeit nötig sind. Dieser weltweit anerkannte Standard der International Project Management Association (IPMA) bildet auch die Grundlage für das neue 5-stufige GPM Kompetenzmodell: Die fünf Kompetenzlevel – vom Basislevel für Einsteiger über den Level C für Berufserfahrene bis hin zum Level A für Leiter von strategischen Großprojekten – bieten das passende Angebot für jede Entwicklungsstufe im Projektmanagement und ermöglichen einen lebenslangen Kompetenzaufbau.

Den Menschen und seine Kompetenz in den Mittelpunkt zu stellen, dieser Gedanke steckt hinter den Weiterbildungen und Zertifizierungen der GPM. Eine Aus- und Weiterbildung nach dem GPM Kompetenzmodell gibt allen Teilnehmern den Schlüssel für erfolgreiches Projektmanagement in die Hand – damit sie für die Herausforderungen der modernen Welt bestens gewappnet sind.

Die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V ist der führende Fachverband für Projektmanagement in Deutschland. Mit derzeit über 8.000 Mitgliedern, davon rund 375 Firmenmitglieder, aus allen Bereichen der Wirtschaft, der Hochschulen und der öffentlichen Institutionen bildet die GPM das größte Netzwerk von Projektmanagement-Experten auf dem europäischen Kontinent. Durch die Mitarbeit an internationalen Normen und umfangreiche Angebote zur Aus- und Weiterbildung trägt der Fachverband seit 1979 wesentlich zur Professionalisierung und Weiterentwicklung des Projektmanagements in Deutschland bei. Jährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender der GPM ist das PM Forum in Nürnberg – mit rund 970 Teilnehmern der wichtigste europäische Fachkongress für Entscheidungs- und Verantwortungsträger im Projektmanagement. Mehr Informationen über die GPM unter www.gpm-ipma.de

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Myriam Conrad
Am Tullnaupark 15
90402 Nürnberg
09114333690
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Jul 2 2018

Lloyd´s Register heißt die neue Norm für Lebensmittelsicherheit ISO 22000:2018 willkommen

Lloyd´s Register heißt die neue Norm für Lebensmittelsicherheit ISO 22000:2018 willkommen

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Lloyd´s Register heißt die neue Norm für Lebensmittelsicherheit ISO 22000:2018 willkommen
Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat die neue Norm für Lebensmittelsicherheit ISO 22000:2018 veröffentlicht. Stetig zunehmende Kundenanforderungen hinsichtlich einer sicheren und nachhaltigen Lebensmittelproduktion in Kombination mit immer komplexeren Versorgungsketten führen dazu, dass das Streben nach Lebensmittelsicherheit noch sie akut und relevant war wie heute.
„Die lang erwartete Veröffentlichung der überarbeiteten ISO 22000 ist ein bedeutender Schritt. Die Norm ist weltweit in der gesamten Lebensmittelindustrie anerkannt, mit einer Zertifizierung demonstrieren Unternehmen öffentlich Ihr Engagement für die Lebensmittelsicherheit“, sagt Vincent Doumeizel, Vice President Food & Sustainability bei Lloyd´s Register (LR).
Die ISO 22000:2018 richtet sich an alle Unternehmen innerhalb der Lebensmittel- und Futtermittelindustrie, unabhängig der Größe, Branche oder des Standorts. Sie fördert die Verbesserung von Prozessen und bietet einen präventiven und risikobasierten Ansatz für die Lebensmittelsicherheit.
Laut ISO beinhaltet die Norm folgende Verbesserungen:
-Einführung von Annex SL – der einheitlichen High-Level-Struktur, die bereits in anderen ISO Standards Anwendung findet und es Unternehmen erleichtert, die ISO 22000 mit anderen Managementsystem wie beispielsweise ISO 9001 (Qualität) oder ISO 14001 (Umwelt) zu kombinieren
-Risikobasierter Ansatz – ein wichtiges Konzept in der Lebensmittelbranche – der zwischen Risiken auf operativer Ebene und der geschäftlichen Ebene des Managementsystems unterscheidet
-Starke Verbindung zum Codex Alimentarius, einer Kommission der Vereinten Nationen, die Richtlinien im Bereich der Lebensmittelsicherheit für Regierungen entwickelt.
„Dies sind spannende neue Features“, so Doumeizel. „Während die Einführung von Annex SL keine Überraschung darstellt, ist vor allem der neue Risikoansatz interessant, der grundlegend für die Lebensmittelsicherheit weltweit ist.“
Lloyd´s Register bedient weltweit mehr als 33.000 Kunden – von den weltweit bekanntesten Marken bis zu den kleinsten Lieferanten. „Wir verfügen über langjährige Erfahrungen im Bereich der Lebensmittelsicherheit, kennen die Anforderungen des Marktes und bieten unseren Kunden Lösungen, die einen erheblichen Mehrwert bieten.
Wir begrüßen die Veröffentlichung der neuen Normversion ISO 22000:2018, die unseres Erachtens die Möglichkeiten für Unternehmen im Bereich der Lebensmittelsicherheit weiter stärken wird.“ Die ISO 22000:2018 ersetzt die ISO 22000:2005. Laut ISO haben Unternehmen, die bereits nach der „alten“ Version zertifiziert sind, drei Jahre Zeit, um auf die neue Version umzustellen.

Über Lloyd´s Register

Wir haben 1760 als Schiffsklassifizierungsgesellschaft begonnen. Heutzutage sind wir ein weltweit führender Anbieter technischer Unternehmensdienstleistungen und Technologien und verbessern die Sicherheit und Leistung kritischer Infrastrukturen unserer Kunden in über 75 Ländern, weltweit. Mit unseren Gewinnen finanzieren wir die Lloyds Register Foundation, eine wohltätige Stiftung, die die Wissenschafts- und Technik-bezogene Forschung, Ausbildung und unser öffentliches Engagement unterstützt. All das unterstützt uns bei unserem Ziel, das uns tagtäglich antreibt: Zusammen für eine sichere Welt zu arbeiten.
Wir wissen, dass in einer immer komplexeren Welt, die mit Daten und Meinungsäußerungen überfrachtet ist, Technologie allein nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein. Unsere Kunden benötigen einen erfahrenen Partner. Einen Partner, der genau zuhört, sich nicht ablenken lässt und sich auf das konzentriert, was für ihn und die Kunden wirklich wichtig ist. Unsere Ingenieure und technischen Experten engagieren sich für Sicherheit. Das bringt die Verpflichtung mit sich, neuen Technologien positiv zu begegnen und Leistungssteigerungen zu fördern. Wir prüfen die Bedürfnisse unserer Kunden mit Sorgfalt und Empathie und nutzen dann unsere Expertise und unsere über 250 Jahre Erfahrung, um allen eine intelligente Lösung zu bieten. Denn es gibt Dinge, die Technologie nicht ersetzen kann.
Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den Lloyd´s -Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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Jun 25 2018

Verbrauchersicherheit liegt in unserer DNA

Simon Batters spricht über Verbrauchersicherheit

Verbrauchersicherheit liegt in unserer DNA

Simon Batters – Foodexperte – www.lrqa.de

Simon Batters spricht über Verbrauchersicherheit und wie diese zu Markenschutz und höherem Verbrauchervertrauen weltweit beitragen kann.

Konsumenten sind clever und anspruchsvoll. Sie möchten Zusicherung aus unabhängiger Quelle, dass die von ihnen erworbenen Lebensmittel sicher und gentechnikfrei sind, nachhaltig erzeugt wurden und exakt den Packungsangaben entsprechen.

Die Verbrauchersicherheit ist das Markenversprechen von Lloyd´s Register (LR). Unser umfassendes Leistungsangebot reicht von der Produktauthentifizierung bis hin zur Prüfung der GVO-freien Herstellung und wird durch die neueste Technologie von Clear Labs und DNA1 gestützt. Damit können wir das Markenvertrauen der Verbraucher stärken und gleichzeitig das Risiko teurer Produktrückrufe durch die Hersteller verringern.

Simon Batters – unser Experte für Technologielösungen – spricht über Verbrauchersicherheit und wie diese zu Markenschutz und höherem Verbrauchervertrauen weltweit beitragen kann.

Sie sagen, dass Verbrauchersicherheit Ihr Markenversprechen ist. Was genau meinen Sie damit?

In den letzten Jahren mussten immer wieder Produkte zurückgerufen werden und das Verbrauchervertrauen hat merklich Schaden genommen. Da die Sicherheit der Lebensmittellieferkette nun technologiegestützt ist, können wir von LR dem Verbraucher alle notwendigen Informationen liefern, um das Vertrauen in geprüfte und sichere Lebensmittel wiederherzustellen.

Wir von LR möchten die Welt sicherer machen, und dieser Anspruch liegt allen unseren Handlungen zugrunde.

Bietet LR verschiedene Leistungen rund um die GVO-freie Produktauthentifizierung?

Ja. Wir sind uns bewusst, dass Verbraucher mehr Gewissheit zu einigen Sorgen bereitenden Themen benötigen, wie Lebensmittelsicherheit, GVO- und glutenfreie Lebensmittel sowie vollständig ökologisch produzierte (Bio-)Produkte. Wir werden uns zunächst auf zwei DNA1-Leistungen konzentrieren; „100% Authentic“ (100 % authentisch) und „Non-GMO“ (GVO-frei); später folgen „Organic“ (Bio)
und „Gluten Free“ (glutenfrei).

Wie funktioniert das Ganze und welche Rolle spielen Clear Labs und DNA1?

DNA1 basiert auf zwei Schlüsselelementen. Zunächst wird durch Clear Labs ein unabhängiger New Genomic Sequencing (NGS)-DNA-Test des Lebensmittels auf Chargenebene durchgeführt. Dadurch werden Inhalt, Herkunft und Zusammensetzung des Produkts bestätigt.

Anschließend führt LR einen unabhängigen Managementsystemaudit mit Zertifizierung durch, um sicherzugehen, dass das DNA1- und nach Chargennummer geprüfte Produkt auch von der entsprechenden geprüften Charge stammt.

Zum Zweck der Authentizität liefert Clear Labs hochauflösende, universelle NGS-DNA-Tests, die alle potenziellen biologischen Verfälschungen abdecken. Dadurch können Systeme zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit gestärkt und die Zutaten- und Produktintegrität sichergestellt werden. Bei „Non-GMO“ listet ein durch Clear Labs durchgeführter NGS-DNA-Test alle möglichen GVO-Sequenzen innerhalb einer Stichprobe auf. Mithilfe der NGS-Technologie wird wissenschaftlich belegt, dass ein Produkt auch tatsächlich GVO-frei ist.

Welche Informationen kann ein Verbraucher über den QR-Code herausfinden?

Ein Produkt mit DNA1-Sicherheitskennzeichnung verfügt auch über einen QR-Code. Wenn ein Verbraucher den QR-Code scannt, kann er das LR DNA1-Sicherheitszertifikat anzeigen, das genaue Informationen über das getestete und als „100% Authentic“ oder „Non-GMO“ deklarierte Produkt enthält, wie Marke, Produktname, Artikelnummer, Chargennummer usw.

Welchen Wert hat Verbrauchersicherheit und gibt es verschiedene Zielmärkte?

Wir sind der Überzeugung, dass es von großem Wert ist, die Verbrauchersicherheit in die Hände der Verbraucher zu legen. Schließlich sind sie es, die wichtige Entscheidungen hinsichtlich der Ernährung ihrer Familien treffen müssen. Die meisten Programme zum Thema Lebensmittelsicherheit erfüllen die Anforderungen der Verbraucher nicht. Viele sind nicht transparent genug oder es mangelt an Objektivität und Unabhängigkeit.

Derzeit wird auf dem Markt viel Aufhebens um Produktsicherheit gemacht. Was zeichnet das Angebot von Lloyd´s Register aus?

LR DNA1 bietet eine einzigartige Kombination verschiedener Faktoren. Das digitale Sicherheitszertifikat wird dem Verbraucher mittels QR-Code in Echtzeit zugänglich gemacht und stammt aus zwei unabhängigen und zuverlässigen Quellen: der Zertifikatsdatenbank von Lloyd´s Register und der NGS-DNA-Testergebnisdatenbank von Clear Labs.

DNA1 basiert auf NGS-DNA-Tests des tatsächlichen Produkts auf Chargenebene vor Auslieferung, und die DNA lügt nicht!

Lloyd´s Register hat eine über 250-jährige Unternehmensgeschichte und Sie sagen, dass Verbrauchersicherheit in Ihrer DNA liegt. Was meinen Sie damit?

Seit 258 Jahren bietet Lloyd“s Register unabhängige Assurance-Leistungen an. Wir unterstützen Unternehmen im Umgang mit Risiken im Bereich Lebensmittelsicherheit und -authentizität. Nun gehen wir einen Schritt weiter und helfen Verbrauchern dabei, sichere und gesunde Lebensmittel auszuwählen.

Wir setzen uns dafür ein, eine bessere Zukunft für unsere Kunden, deren Kunden, die Verbraucher und die Welt insgesamt zu gestalten. Unsere erwirtschafteten Gewinne fließen in die Lloyd´s Register Foundation, eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, Forschung und Bildung sowie öffentliches Engagement in unserem Bereich zu fördern. Mit diesem Anspruch verfolgen wir täglich unser Ziel, es liegt in unserer DNA!

Sie sagen, dass Verbrauchersicherheit zu einem höheren Markenschutz beiträgt. Wie?

Neue Technologien ermöglichen eine zugänglichere und effektivere Verbrauchersicherheit. Und eben diese Technologien können auch dazu eingesetzt werden, den Markenschutz durch bessere Kontrollen der Lieferkette zu stärken. Marken, die für ihre Produkte Sicherheitszertifikate wie die von LR DNA1 erwerben, zeigen, dass sie mit den Themen Verbrauchersicherheit und Markenschutz proaktiv umgehen.

Wie kann Verbrauchersicherheit innerhalb der gesamten Lieferkette gewährleistet werden?

Im Rahmen von DNA1 werden die finalen Produktionschargen getestet, und zwar vor der Verpackung und Marktauslieferung oder im nächsten Schritt der Lieferkette. DNA1 kann daher als Sicherheitsnetz für jeden Zulieferer innerhalb der Lieferkette verstanden werden.

Aus welchen Gründen sollte sich eine Organisation für die Verbrauchersicherheitsprogramme von LR entscheiden?

LR ist ein anerkannter Anbieter von Assurance-Leistungen in nahezu allen Branchen weltweit. Seit über 250 Jahren sind wir federführend im Bereich innovativer Assurance-Leistungen in allen Sektoren. Wie ich bereits erwähnt habe, setzen wir uns dafür ein, eine bessere Zukunft für unsere Kunden, deren Kunden, die Verbraucher und die Welt insgesamt zu gestalten. Unsere erwirtschafteten Gewinne fließen in die Lloyd´s Register Foundation, eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, Forschung und Bildung sowie öffentliches Engagement in unserem Feld zu fördern. Mit diesem Anspruch verfolgen wir täglich unser Ziel.

ÜBER DEN AUTOR
Der in Kalifornien lebende Simon Batters ist ein Innovationsführer mit über 25 Jahren internationaler Erfahrung in der Assurance- und Zertifizierungsbranche.

Er hat bereits mehrere Führungspositionen bei Lloyd´s Register bekleidet, sowohl im Asien-Pazifik-Raum als auch in Europa und Nordamerika, wo er derzeit auf die Entwicklung von Assurance-Lösungen für Industry 4.0 spezialisiert ist.

Simon Batters
Unser Experte beim Thema Technologielösungen

Über Lloyd´s Register

Wir haben 1760 als Schiffsklassifizierungsgesellschaft begonnen. Heutzutage sind wir ein weltweit führender Anbieter technischer Unternehmensdienstleistungen und Technologien und verbessern die Sicherheit und Leistung kritischer Infrastrukturen unserer Kunden in über 75 Ländern, weltweit. Mit unseren Gewinnen finanzieren wir die Lloyds Register Foundation, eine wohltätige Stiftung, die die Wissenschafts- und Technik-bezogene Forschung, Ausbildung und unser öffentliches Engagement unterstützt. All das unterstützt uns bei unserem Ziel, das uns tagtäglich antreibt: Zusammen für eine sichere Welt zu arbeiten.
Wir wissen, dass in einer immer komplexeren Welt, die mit Daten und Meinungsäußerungen überfrachtet ist, Technologie allein nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein. Unsere Kunden benötigen einen erfahrenen Partner. Einen Partner, der genau zuhört, sich nicht ablenken lässt und sich auf das konzentriert, was für ihn und die Kunden wirklich wichtig ist. Unsere Ingenieure und technischen Experten engagieren sich für Sicherheit. Das bringt die Verpflichtung mit sich, neuen Technologien positiv zu begegnen und Leistungssteigerungen zu fördern. Wir prüfen die Bedürfnisse unserer Kunden mit Sorgfalt und Empathie und nutzen dann unsere Expertise und unsere über 250 Jahre Erfahrung, um allen eine intelligente Lösung zu bieten. Denn es gibt Dinge, die Technologie nicht ersetzen kann.
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