Jun 22 2018

Neuer miniaturisierter UHF RFID Transponder von KYOCERA zur Nachverfolgung chirurgischer Instrumente

KYOCERAs Ultra-Hochfrequenz (UHF) RFID-Transponder lassen sich auf Metall aufbringen und halten – dank ihrer keramischen Gehäuse – sogar Sterilisationsprozessen chirurgischer Instrumente in Krankenhäusern stand.

Neuer miniaturisierter UHF RFID Transponder von KYOCERA zur Nachverfolgung chirurgischer Instrumente

KYOCERAs Ultra-Hochfrequenz (UHF) RFID-Transponder lassen sich auf Metall aufbringen. (Bildquelle: ©Flywish-Fotolia)

UHF-RFID-TagsKyocera bietet kleine und robuste UHF-RFID-Tags an, die aus keramischen Gehäusen und einer patentierten Multilayer-Struktur aufgebaut sind. Ebenfalls integriert ist eine RFID-Antenne, die im Vergleich zu konventionellen RFID-Tags gleicher Größe eine Verdopplung der Auslese-Reichweite ermöglicht. Darüber hinaus gelang Kyocera die Entwicklung eines neuen ultra-miniaturisierten Tags mit einer Größe von 5 x 2 x 1,5 mm, was einer nahezu 50-prozentigen Volumenreduktion gegenüber dem RFID-Tag mit den Abmessungen 3 x 6 x 1,7 mm entspricht.

Details zu Kyoceras robustem keramischen UHF-RFID-Tag
Das neue Produkt besitzt ein robustes Gehäuse aus LTCC (Low Temperature Co-fired Ceramic) mit integrierter Antenne, das hohen Temperaturen bis zu 300°C (abhängig von der Struktur des RFID-Tags) und Feuchtigkeitsgraden bis zu 85 % widersteht. Zudem besitzt das Keramikgehäuse eine spezielle Aushöhlung, die den IC-Chip vor mechanischen Belastungen und dem Kontakt mit aggressiven Chemikalien schützt.
Des Weiteren besitzt der UHF-RFID-Tag von Kyocera eine einzigartige Antennenkonstruktion, die ihn ebenfalls von konventionellen Tags unterscheidet. Die patentierte Multilayer-Struktur bewirkt eine höhere Auslese-Reichweite sowie die ultra-miniaturisierten Abmessungen des Tags. Im Verhältnis zu ihrer winzigen Größe bieten die RFID-Tags eine ausgezeichnete Kommunikationsreichweite, sodass ein RFID-Tag mit den Abmessungen 5 x 2 x 1,5 mm bei Montage auf Metall noch aus einer Distanz von 0,4 m ausgelesen werden kann.

Kyocera bietet seine robusten UHF-RFID-Tags in vier verschiedenen Größen an. Dabei bilden die Abmessungen von nur 5 x 2 x 1,5 mm die kleinste Variante.

Abmessungen(1): 5 x 2 x 1,5 mm, 6 x 3 x 1,7 mm, 10 x 5 x 1,7 mm, 15 x 5 x 1,7 mm
Auslese-Reichweite: 250 mW: 10 cm, 10 cm, 25 cm, 35 cm
1 W: 40 cm, 60 cm, 120 cm, 18 cm
IC-Typ: Monza R6-P, Monza 4QT
Verbindung: Flip-Chip, Wire-Bonding
EPC-Speicher: 128 Bit
Anwender-Speicher: 32 Bit, 512 Bit
Anmerkung: Anwendung auf Metall möglich

RFID in der Medizin
Mit Einführung der neuen europäischen Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation, MDR), wird die konsequente Nachverfolgbarkeit chirurgischer Instrumente gesetzlich vorgeschrieben. Der Verordnung liegt die Unique Device Identification (UDI) zugrunde. Das vergleichbare, weltweit eingesetzte System zur eindeutigen Identifikation medizinischer Geräte (Unique Device Identification, UDI) wird ab Mai 2021 verbindlich eingeführt. Je nach Risikoklasse der Medizinprodukte gibt es unterschiedliche Vorgaben hinsichtlich der zeitlichen Umsetzung. Für direkte Kennzeichnungen auf dem Produkt gilt die UDI ab Mai 2023.

Neben der Tatsache, dass die neue EU-Gesetzgebung den Weg für neue Lösungen für die Kennzeichnung chirurgischer Instrumente in der Medizin bereitet, wird die Nachverfolgbarkeit solcher Instrumente auch unabhängig davon immer wichtiger. In einem Operationssaal muss jedes chirurgische Instrument vor und nach einer Operation nachgezählt werden, um einen versehentlichen Verbleib im Körper des Patienten auszuschließen. Laut einem Bericht des britischen National Reporting and Learning System wurden allein im Zeitraum vom 1. April 2007 bis 31. März 2008 insgesamt 496 Vorfälle registriert, bei denen Schwämme oder Instrumente im Patienten vergessen wurden(2).

Um ein solches Vergessen chirurgischer Instrumente zu verhindern, bietet sich der Einsatz von Kyoceras robusten keramischen RFID-Tages zur Identifikation und Nachverfolgung der Instrumente an. Dabei werden die RIFD-Tags für ihre gesamte Lebensdauer an dem Instrument angebracht. Dank ihres robusten Keramikgehäuses überstehen die montierten RFID-Tags Operationen und Sterilisationen ohne negative Auswirkungen auf die Auslese-Leistung.

Zudem erfordert die RFID-Technologie anders als etwa Barcodes oder direkt aufgebrachte Kennzeichnungen keine direkte Sicht auf das Instrument. Über die RFID-Kennzeichnung lassen sich auch mehrere chirurgische Instrumente gleichzeitig identifizieren, sodass ein manuelles Abzählen durch die Mitarbeiter im Krankenhaus nicht mehr notwendig ist. Die Überprüfung der Instrumente im Operationssaal lässt sich somit schneller durchführen, was Krankenhäusern Zeit und Kosten spart. Da eine Identifikation per RFID auch ohne direkte Sicht auf das Instrument erfolgen kann, ist das Auslesen auch unabhängig vom Zustand des Instruments möglich – beispielsweise im Falle einer Kontamination des Instruments während der Operation.

Die neuen, robusten und ultra-miniaturisierten UHF-RFID-Tags von Kyocera eröffnen neue Anwendungsfelder, die eine Montage auf Metall, hohe Temperaturen sowie winzige Tag-Abmessungen voraussetzen.

(1) Individuelle Konstruktionen auf speziellen Kundenwunsch möglich.
(2) D. Hariharan. D. Lobo. „Retained surgical sponges, needles and instruments“ Publication of The Royal College of Surgeons of England (2013): https://publishing.rcseng.ac.uk/doi/10.1308/003588413X13511609957218

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 264 Tochtergesellschaften (31. März 2018) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologiekonzern ist weltweit einer der ältesten Produzenten von Solarenergie-Systemen, mit mehr als 40 Jahren Branchenerfahrung. 2017 belegte Kyocera Platz 522 in der „Global 2000“-Liste des Forbes Magazins, die die größten börsennotierten Unternehmen weltweit beinhaltet.

Mit etwa 75.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Netto-Jahresumsatz von rund 12,04 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u. a. Drucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile und Feinkeramik-Produkte. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Document Solutions in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchstdotierten Auszeichnungen für das Lebenswerk hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 764.000 Euro*).

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Jun 22 2018

German Brand Award: Marke „medi“ doppelt ausgezeichnet

German Brand Award: Marke "medi" doppelt ausgezeichnet

Bei der Vergabe des diesjährigen German Brand Award gewann medi gleich zwei Preise. (Bildquelle: © Lutz Sternstein – www.phocst.com)

Das German Brand Institute und der Rat für Formgebung haben den medizinischen Hilfsmittelhersteller medi gleich mit zwei Preisen des German Brand Award 2018 ausgezeichnet. Einen Winner-Award gab es in der Königsklasse „Excellence in Branding“, die branchenübergreifend herausragende Markenführung auszeichnet. Dort überzeugte medi die Jury in der Kategorie „Corporate Brand of the Year“. Zudem erhielt das Bayreuther Traditionsunternehmen den begehrten Preis in der Kategorie „Industry Excellence in Branding – Health & Pharmaceuticals“.

Nach 2016 und 2017 sind dies bereits die German Brand Awards Nummer drei und vier für medi. Sie wurden am 21. Juni im Rahmen einer feierlichen Gala in Berlin an das Unternehmen vergeben. Dessen Geschichte begann 1951 in Bayreuth, als Wolfgang Weihermüller eines Nachts alles mutig auf eine Karte setzte: Er überquerte die „Grüne Grenze“ bei Rudolphstein, in seinem Rucksack transportierte er wertvolle Bauteile einer Strickmaschine. In Bayreuth angekommen, legte er mit dieser Strickmaschine – deren weitere Einzelteile Stück für Stück in den Westen geschmuggelt wurden – den Grundstein für das heute international erfolgreiche Unternehmen medi.

Im Mittelpunkt steht der Mensch
Mittlerweile leisten 2.600 Mitarbeiter, davon 1.550 am Hauptsitz in Bayreuth, täglich einen Beitrag, dass das Unternehmen innovative Produkte und Therapiekonzepte entwickelt, die Lebensqualität schenken. Der Mensch steht dabei stets im Mittelpunkt. „Jeder Einzelne von uns setzt sich sehr ambitioniert dafür ein, dass sich Menschen weltweit besser fühlen: Wir forcieren Innovationen, gestalten den Markt aktiv mit und finden je nach Bedarf individuelle und ganzheitliche Lösungen“, sagt medi Geschäftsführer Dirk Treiber. Danach richtet sich auch die Arbeitskultur: medi ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das viel Wert auf das persönliche Engagement sowie die Fähigkeiten jedes Einzelnen legt und diese auch fördert. Der gesamte Auftritt nach innen wie nach außen basiert auf Werten, die die Handlungsgrundlagen bilden. „Dazu zählt beispielsweise auch, dass wir mit unseren Zielgruppen auf Augenhöhe kommunizieren und damit Nähe zeigen. Unsere stark ausgeprägte Lösungskultur sowie der besonders familiäre und offene Umgang bei medi gehören ebenfalls dazu. Wir sprechen gerne vom sogenannten ,medi Spirit“, der selbst für Menschen von Extern deutlich spürbar ist und der natürlich gemeinsam mit den Menschen bei medi auch die Marke prägt und erlebbar macht“, ergänzt Treiber.

Prominente Markenbotschafter
Um die Brand Awareness weiter zu steigern, setzt medi außerdem auf die prominente, authentische Markenbotschafterin Barbara Schöneberger. Die Entertainerin geht nur Kooperationen ein, die zu ihr passen – wie eben mit medi. Denn Schöneberger ist begeisterte „Kompressionistin“ und setzt bereits seit Jahren selbst auf Produkte des medi Fashion-Labels ITEM m6. Sie weiß somit, dass das exakt korrekte Maß von Druck an den richtigen Stellen des Körpers Frauen dabei hilft, sich attraktiver, besser und stärker zu fühlen.

Darüber hinaus vertrauen auch Profiathleten wie die Sportler des Deutschen Skiverbands oder der Schweizer Extrem-Alpinist Stephan Siegrist auf die Hightech-Produkte von medi, beispielsweise auf Bandagen, Reisestrümpfe oder auch Sportkompressionsbekleidung der zu medi gehörenden Marke CEP. Seit 2013 engagiert sich medi zudem als Haupt- und Namenssponsor im Profibasketball: „Die Athleten vermitteln glaubhaft, wie leistungsfähig unsere Produkte bei besonders hoher Beanspruchung sind. Sie betreiben ihren jeweiligen Sport mit viel Leidenschaft und großem Engagement. Somit sind sie für uns die idealen Botschafter, die die Marke medi positiv besetzen“, so Treiber.

Zum German Brand Award
Der German Brand Award ist eine Auszeichnung für erfolgreiche Markenführung in Deutschland. Sein Ziel ist es, wegweisende Marken und Markenmacher zu entdecken, zu präsentieren und zu prämieren. Geehrt werden innovative Marken, konsequente Markenführung und nachhaltige Markenkommunikation ebenso wie Persönlichkeiten und Unternehmen, die in der Welt der Marken wegweisend sind.

Am Wettbewerb nahmen ausschließlich Unternehmen teil, die die Markenscouts und Expertengremien des German Brand Institutes für den German Brand Award 2018 nominierten. Über die Vergabe des Awards entschied eine unabhängige Jury aus Markenexperten unterschiedlicher Disziplinen.

Weitere Informationen sind erhältlich unter: www.medi.biz/gba

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.600 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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Jun 22 2018

Ausgleichungspflicht unter den Erben

Ausgleichungspflicht unter den Erben

Dipl.-Finw. Bettina M. Rau-Franz, zertifizierte Testamentsvollstreckerin und Steuerberaterin

Essen, 22. Juni 2018****Bekanntlich ist die Auseinandersetzung zwischen den Erben ein unbeliebtes Thema. Brisanter wird es nach Ansicht von Dipl.-Finw. Bettina M. Rau-Franz, zertifizierte Testamentsvollstreckerin und Partnerin in der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz & Partner in Düsseldorf, Essen und Velbert, wenn einer von mehreren Miterben zu Lebzeiten des Erblassers diverse Tätigkeiten oder Versorgungs- und Pflegeleistungen für ihn erbracht hat, während die anderen sich schlimmstenfalls erst bei der Erbauseinandersetzung gemeldet haben. Nicht selten hört man: „Aber ich habe doch jahrelang den Vater/die Mutter gepflegt…“ oder „… die letzten Jahre nur in seinem Haushalt mitgeholfen.“

„Solche oder ähnliche Einwände der Erben sind nicht ganz unberechtigt, denn während der eine sich womöglich jahrelang um den bettlägerigen Vater gekümmert oder unentgeltlich den Haushalt aufrechterhalten hat, dadurch seinem Beruf nicht nachgehen konnte und darüber hinaus Mehrkosten für Versorgungs- und Pflegeleistungen zu tragen hatte, machten sich die anderen Erben ein sorgloses Leben“, erklärt Testamentsvollstreckerin Bettina M. Rau-Franz.

Um der Fürsorge und Mühe dieser Erben Rechnung zu tragen, hat das deutsche Erbrecht in § 2057 a BGB eine Ausgleichsregelung getroffen. Hat demnach ein Abkömmling durch die Mitarbeit im Haushalt, Beruf, Geschäft oder durch Pflegeleistungen während längerer Zeit dazu beigetragen, dass das Vermögen des Erblassers erhalten oder sogar vermehrt wurde, kann hierfür bei der Auseinandersetzung ein Ausgleich verlangt werden. Dazu führt Bettina M. Rau-Franz weiter aus:“Allerdings sollte hierbei beachtet werden, dass der Ausgleichsanspruch entfällt, wenn der Abkömmling für die erbrachte Leistung bereits ein angemessenes Entgelt erhalten hat oder ein solches vereinbart, jedoch noch nicht entrichtet wurde. Die Durchführung der Ausgleichung erfolgt dann bei der Erbauseinandersetzung rein rechnerisch, ohne dass dabei ein Anspruch entsteht“.

Das OLG Schleswig hat sich im Urteil vom 22.11.2016, Az.: 3 U 25/16, mit der Frage befasst, wie so ein Ausgleichsbetrag bei Pflegeleistungen ermittelt wird. Denn hierzu schweigt § 2057 a BGB, indem darin lediglich angeordnet wird, dass die „Ausgleichung so zu bemessen ist, wie es mit Rücksicht auf die Dauer, den Umfang und den Wert des Nachlasses der Billigkeit entspricht.“

Das OLG Schleswig hat in seiner Entscheidungsfindung diese sehr abstrakte Anordnung wie folgt konkretisiert.

1.Zum einen muss die Pflegeleistung während längerer Zeit erbracht worden sein. Sie muss sich also in zeitlicher Hinsicht deutlich von dem abheben, was die übrigen Miterben für den Erblasser erbracht haben. Auszugleichen sind also sogenannte überobligatorische Leistungen. Normale Leistungen einer Eltern-Kind-Beziehung können währenddessen nicht zurückgefordert werden (LG Magdeburg, Urteil vom 20.10.2010, BeckRS 2011, 20919).

2.Die auszugleichende Pflegeleistung muss zur Mehrung oder zumindest Erhaltung des Erblasservermögens im besonderen Maße beigetragen haben. Hierbei dürfen an die Darlegungspflicht jedoch keine überhöhten Anforderungen gestellt werden.

Der Erhalt des Erblasservermögens kann z.B. darin gesehen werden, dass durch die erbrachten Pflegeleistungen ansonsten beispielsweise anfallende Kosten für eine professionelle Pflege oder eine Heimunterbringung nicht ausgegeben werden mussten (OLG Schleswig, ZEV 2013, 86). Hierbei muss aber auch der immaterielle Wert der erbrachten Leistungen Berücksichtigung finden. Allerdings darf es unter dem Gesichtspunkt der Billigkeit nicht zu dem Ergebnis führen, dass der Ausgleichsberechtigte die komplette Erbschaft erhält und die anderen leer ausgehen.

Bei der Bezifferung der Leistung sind deshalb folgende Faktoren zu beachten:
-Leistungszeitraum, Pflegeaufwand und in welchem Umfang der Nachlass erhalten wurde.
-Im Rahmen der Billigkeitsprüfung ist der immaterielle Wert der Pflege für den Erblasser einerseits und andererseits die Nachteile (wie z.B. Einkommensverluste) sowie eventuelle Vorteile (etwa Wohnvorteile oder lebzeitige Schenkung) für den pflegenden Abkömmling zu berücksichtigen.
-Vermögensinteressen der übrigen Erben und der Pflichtteilsberechtigten sowie die Höhe des gesamten Nachlasses.

„Um Streitigkeiten zwischen den Erben zu vermeiden, sollte der Erblasser in seiner letztwilligen Verfügung anordnen, dass der Pflegende ein Geldvermächtnis für die erbrachten Pflegeleistungen erhält, dessen Höhe der Erblasser aber auch beliebig festsetzen kann“, rät Testamentsvollstreckerin Betttina M. Rau-Franz.

Was im Gründungsjahr 1979 mit klassischer Steuerberatung begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem fachübergreifenden Full-Service-Angebot entwickelt. Die Kanzlei Roland Franz & Partner in Düsseldorf, Essen und Velbert ist seit mehr als 30 Jahren die erste Adresse für kompetente Steuerberatung, Rechtsberatung und mehr. Die rund 30 Mitarbeiter der drei Niederlassungen bieten individuelle, auf die jeweilige Situation angepasste, Lösungen. Die ersten Schritte zur Realisierung einer fachübergreifenden Mandantenberatung wurden bereits Anfang der 90er Jahre durch Kooperation mit einer Wirtschaftsprüfungspraxis und einer Rechtsanwaltskanzlei im gleichen Hause geschaffen. Heute bietet Roland Franz & Partner als leistungsstarke Partnerschaftsgesellschaft vielfältige Beratungs- und Serviceleistungen aus einer Hand, die für die Mandanten Synergieeffekte auf hohem Niveau sowie eine Minimierung des Koordinationsaufwandes gleichermaßen nutzbar machen.

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Jun 22 2018

Digitalisierung erfordert neues Denken

Kundenzentrierung entscheidet künftig über Geschäftserfolg / Digitale Sprachassistenten und Mobilitätsplattformen treiben Kooperationen / 4. Mobility Symposium von TIC und DB

Viel Zeit bleibt etablierten Unternehmen der Travel Industry nicht mehr, um angesichts von Digitalisierung und Disruption auch weiterhin zu den Gewinnern zu zählen. Das wurde jetzt auf dem 4. Mobility Symposium in Frankfurt mehr als deutlich. Der von Travel Industry Club (TIC) und Deutsche Bahn veranstaltete Kongress machte klar: Die Digitalisierung ist nicht nur eine Frage von Technologie. Sie erfordert vor allem ein völlig neues Denken von den Unternehmen – weg von den Produkten, hin zu den tatsächlichen Kundenbedürfnissen. „Denken 4.0“, nennt das Keynote-Speaker Prof. Wolfgang Henseler, Gründer der Digitalagentur Sensory Minds. „Die digitale Transformation ist eine mentale Transformation. Wir alle müssen umdenken“, so Prof. Henselers Appell an die Reisebranche. Im Business 4.0 sei Kundenzentrierung der entscheidende Faktor: „Konsequent gedachte und umgesetzte User centricity gepaart mit Internet of Things Technologie führt künftig von ganz allein zum Erfolg.“

Kein leichtes Unterfangen. Auch daran ließen die Speaker des diesjährigen Mobility Symposiums keinen Zweifel. Patrick Haller, Industry Manager Travel Google Germany, betont: „Die Kunden werden immer anspruchsvoller. Sie sind zwar neugierig auf neue Services, aber sie sind auch fordernd und ungeduldig.“ Für die Mobilitätsbranche bedeutet dies vor allem: mehr Kooperationen. Alleingänge sind in der digitalisierten Welt kaum mehr möglich. Haller: „Momentan sind wir alle noch in der Phase neuer Optionen. Doch Reisende wollen nicht immer weitere neue Optionen. Sie wollen nahtlose Kombinationen.“

Genau daran arbeiten viele Unternehmen mit Hochdruck. Einige Beispiele wurden auf dem Symposium genannt. Etwa Driversity, das neue kollaborative Mobilitätsnetzwerk der Bahn, Qixxit, die Mobilitätsplattform, die die Bahn jetzt zu einem europaweiten multimodalen Mobilitätsportal ausbauen will, und coord.co, eine vor wenigen Wochen gelaunchte Mobilitätsplattform von Google-Mutter Alphabet.
Doch nicht nur die Plattformen ändern sich. Auch die Schnittstellen zwischen Kunden und Services. Insbesondere digitale Sprachassistenten wie Amazon Echo und Google Home haben das Zeug zur nächsten großen Disruption. Sie schaffen einerseits personalisierte, individualisierte Zugänge zu Marken und Services. Andererseits limitieren sie die Kanäle für künftige Geschäftsbeziehungen erheblich. „Die Geschäftsmodelle werden durch digitale Sprachassistenten künftig massiv verändert“, sagt Lutz Behrend, Industry Leader Travel Google Germany. Auch deshalb spielten Kooperationen künftig eine entscheidende Rolle. Behrend nannte als Beispiel die Kooperation mit dem Anbieter Car2Go, der bereits erfolgreich über den digitalen Sprachassistenten Google Home angebunden ist.

Stefan Stroh, Chief Digital Officer bei der Deutschen Bahn, stellte klar: „Die Digitalisierung hat einen massiven Impact auf die Bahn“. Er hat sechs Kernthemen definiert, die dafür sorgen werden, dass „unsere Welt in zehn Jahren eine völlig andere sein wird“: Autonome Fahrzeuge, Augmented und Virtual Reality, Schnittstellen und Sprachassistenten, Quantencomputing und Blockchain. Für Stroh ergeben sich daraus drei Themen, an denen die Deutsche Bahn, aber auch alle anderen Unternehmen in der Travel Industry arbeiten müssten: kundenzentrisches Denken, Geschwindigkeit und Skalierung sowie Disruption, im Sinne von aggressiverem Einbinden neuer Services und Produkte. „An diesen drei Themen wird sich entscheiden, wie erfolgreich wir künftig sein werden“, so Stroh.
Ein Umdenken fordert auch Keynote-Speaker Prof. Dr. Stefan Gröner. Der Strategieberater rät Unternehmer bei der Suche nach neuen Geschäftsmodellen nicht nur Marktforschung zu betreiben, sondern insbesondere junge, unkonventionelle Menschen nach ihrer Einschätzung zu fragen und „einfach mal quer zu denken“.

Für Brigitte Lehle, Vizepräsidentin des Travel Industry Club, ist das genau der richtige Ansatz. „Das 4. Mobility Symposium hat gezeigt, wie wichtig ein Umdenken in den Unternehmen ist. Die Travel Industry kann nur dann von der Digitalisierung bestmöglich profitieren, wenn sie sich auf die neuen Herausforderungen einstellt und neue Lösungen und Herangehensweisen zulässt. Mit ,Business as usual“ werden wir den massiven Veränderungen nicht begegnen können. Doch ich bin zuversichtlich, dass die Branche auf einem sehr guten Weg ist. Auch das hat die Veranstaltung gezeigt.“

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Hintergrundinformation: Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 770 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe und Nachwuchstouristiker der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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Jun 22 2018

Cabrio mit offenem Verdeck parken: Was sagt Versicherung

Cabrio mit offenem Verdeck parken: Was sagt Versicherung

Verdeck auf oder zu? Wer sich nicht sicher ist, sollte sein Verdeck schließen. Foto: HUK-COBURG

Genuss pur: An schönen Sommertagen eine Spritztour im offenen Cabriolet. Doch irgendwann endet die Fahrt, und das Auto muss geparkt werden. Damit der Zweisitzer nicht zur leichten Beute für Diebe wird, rät die HUK-COBURG Cabriofahrern darauf zu achten, wo sie parken: 1,2 Millionen Euro zahlt Deutschlands größter Autoversicherer jedes Jahr für gestohlene Cabrios.
Letztlich entscheidet der Abstellplatz darüber, ob das Verdeck offen bleiben kann oder geschlossen werden sollte. Autobesitzer mit einer abschließbaren Einzelgarage können das Thema Verdeck getrost vergessen, wenn sie ihren Pkw dort parken. Mehr Vorsicht ist bei Tiefgaragen geboten, die für viele Personen frei zugänglich sind. Hier gelten dieselben Regeln wie auf der Straße: Wer sein Cabrio schnell einmal abstellt, um beim Bäcker ein paar Brötchen zu kaufen, kann das Verdeck offen lassen. Wer allerdings für ein paar Stunden oder noch länger parkt, sollte das Dach schließen. Gleiches gilt bei einer Urlaubsfahrt in Länder, in denen besonders häufig Autos gestohlen werden wie zum Beispiel in Polen oder Italien.
Fazit: Cabriofahrer, die ihr Verdeck schließen, können in punkto Versicherungsschutz nie etwas falsch machen. Wer es offen lässt und Langfingern dadurch leichtfertig den Autodiebstahl ermöglicht, muss mit Konsequenzen rechnen. Es kann sein, dass die Teilkasko-Versicherung den Schaden nicht in vollem Umfang übernimmt. Zudem gibt es einen ganz pragmatischen Grund für ein geschlossenes Verdeck: Nach einem Regenguss Sitze und Teppichboden des Zweisitzers zu trocknen, macht deutlich weniger Spaß als eine Spritztour an schönen Sommertagen.

Mit knapp zwölf Millionen Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2017 von über sieben Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit über 11,6 Millionen versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der privaten Haftpflicht- sowie in der Hausratversicherung belegt sie Platz zwei. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2017 insgesamt über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Jun 22 2018

In den Farben des Gleichgewichts

Violette Hochbeete schmücken Themengarten der Landesgartenschau Bad Lippspringe

In den Farben des Gleichgewichts

Die violetten Hochbeete waren bei der LGS ein echter Hingucker. (Bildquelle: Richard Brink GmbH & Co. KG)

Einen begrünten Rückzugsort im Stadtleben schaffen – das war das Ziel bei der Gestaltung eines Mustergartens auf der diesjährigen Landesgartenschau (LGS) Nordrhein-Westfalen in Bad Lippspringe. Dies haben die Mitarbeiter der Firma Beil Garten- und Landschaftsbau, Paderborn, mit Hochbeeten der Richard Brink GmbH & Co. KG erreicht. Durch die individuellen Maße der eingesetzten Pflanzsysteme ließ sich der Außenbereich in mehrere behagliche Flächen gliedern. Zudem nimmt insbesondere die Farbgebung der Hochbeete das Konzept auf: Der Metallwarenhersteller hat die Aluminium-Elemente in Pastellviolett pulverbeschichtet, der Farbe des seelischen Gleichgewichts.

Unter dem Motto „Blumenpracht & Waldidylle“ bezieht die LGS zum ersten Mal Flächen eines bereits bestehenden Waldareals ein. Mit seinem integrierten Hain verleiht der historische Kurpark Bad Lippspringes der Ausstellungsfläche ein eigenes Gesicht. Neben Lichtungen und Lichtachsen wurden der Landschaft neue Bäume hinzugefügt, die zusammen mit anderen Gehölzen und den farbenprächtigen Blumenrabatten abwechslungsreiche Kulissen bilden. Auf dem 33 ha großen Gelände fügen sich ausgedehnte Landschaften sowie Blumenschauen und Themengärten harmonisch zusammen. Letztere bilden die zentralen Attraktionen der Präsentationsfläche. Hier zeigen sich individuelle Ergebnisse unterschiedlicher Gartenkonzepte auf kleinen Parzellen.

Grüne Oase im urbanen Raum

Einer dieser Musterplätze, umgesetzt von der Firma Beil Garten- und Landschaftsbau, greift das Thema Stadtgarten auf. Geradlinig und beruhigend wirkt der Entwurf von Ann-Kathrin Beil. Wasser-, Weg- und Pflanzbereiche befinden sich in einem Wechselspiel. Die umlaufende Wegführung aus anthrazit-nuancierenden Pflastersteinen mit der eingebundenen Terrassenfläche wird von Beeten gesäumt. Als besonderen Blickfang setzten die Verarbeiter neben den auf Bodenniveau angelegten Beeten mehrere Hochbeete aus Aluminium ein. Dadurch haben sie auch die Vertikale des Freiraums in Szene gesetzt.

Maßanfertigungen erweitern Gestaltungsspielraum

Insgesamt sieben maßgefertigte Hochbeete säumen den Wegverlauf. Dank Stecksystem lassen sich die Elemente mit wenigen Handgriffen zusammenfügen. Mit Höhen von 275 mm und 500 mm verleihen sie dem Garten zusätzliche Blickfelder auf unterschiedlichen Ebenen und schaffen Gartenräume und Separees. Unter anderem rahmen zwei höhere Beete die Sitzgelegenheit auf der Terrasse ein und gewähren somit ein größeres Maß an Privatsphäre. Kleinere Hochbeete stehen an den Wegen entweder Spalier oder aufgereiht mit identischer Bepflanzung. So lässt sich selbst ein kleiner Garten im urbanen Raum abwechslungsreich und interessant anlegen. Durch variable Anordnungen, Größen und Farben ermöglichen die Hochbeete einen nahezu unbegrenzten Gestaltungsspielraum.

Sämtliche Hochbeete für den Themengarten hat die Firma Richard Brink in der RAL-Farbe Pastellviolett pulverbeschichtet. Somit adaptieren sie die Farbpracht der Bepflanzung, die ebenfalls dem Motto „Ruheort Stadtgarten“ entspricht. Blattschmuck und Wuchsform waren bei der Wahl von Stauden und Gehölzen entscheidend. Zum Beispiel weisen Hosta, Chelone und Brunnera sowie Schopflavendel und Mohn violette oder weiße Blüten auf. Die Hochbeete unterstützen das Farbspiel der Fagushecken über die kalten Jahreszeiten, da das dunkelrote Laub der Rotbuchen erst im Frühling abgeworfen wird. So bleibt das Farbthema Rot-Violett zu jeder Saison präsent. In Kombination mit den Hochbeeten formen die Hecken einen Rahmen und sorgen somit für einen geschlossenen Außenraum.

Kreative Inspiration

Auch durch raumbildende Gehölze erhält der Schaugarten seine Struktur. Der kugelförmige Taxus und der kleinkronige Kalopanax bilden dessen Zentrum. Ebenfalls mittig und in geometrischer L-Form ist der Bachlauf inklusive kleinem Wasserfall angelegt. Da sich Pflanzen und Himmel in der Wasseroberfläche spiegeln, ergibt sich ein natürlicher Schauplatz. In den Abendstunden wird diese Szenerie eindrucksvoll beleuchtet. Die kontrastreiche und trotzdem stimmige Kulisse liefert den Besuchern der LGS eine Fülle an Inspirationen für ihren persönlichen Rückzugsort.

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Die Produktpalette des 1976 gegründeten Familienunternehmens reicht von Entwässerungs- und Dränagesystemen, Kiesfangleisten, Beeteinfassungen sowie Rasenkanten über Kantprofile und Mauerabdeckungen bis zu Pflanzkästen, Solarunterkonstruktionen, Schornsteinabdeckungen und Wetterfahnen. Weitere Informationen unter www.richard-brink.de

Das Schwesterunternehmen Brink Systembau GmbH hat sich auf den Messe- und Ausstellungsbetrieb spezialisiert und vertreibt flexible Modulbausysteme, die von der Richard Brink GmbH & Co. KG produziert werden und beispielsweise als Messewände zum Einsatz kommen. Sie eignen sich auch für andere Bereiche, z. B. für Maschineneinhausungen, Lärmschutz, Trennwände oder Vitrinen. Darüber hinaus gehören großflächige LED-Plakate zum Produktportfolio. Sie ziehen als Eyecatcher die Aufmerksamkeit schon von Weitem auf sich.

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Jun 22 2018

Heinrich Kürzeder kandidiert für IHK-Wahl 2018

Inhaber der Referentenagentur 5 Sterne Redner engagiert sich im Regionalparlament

Heinrich Kürzeder kandidiert für IHK-Wahl 2018

Heinrich Kürzeder, Inhaber der Referentenagentur 5 Sterne Redner

Vom 25. Juni bis 27. Juli 2018 findet die Wahl der IHK Schwaben statt. 556 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Industrie, Handel und Dienstleistung haben sich für die elf Regionalparlamente, die IHK-Regionalversammlungen, aufstellen lassen. Auch Heinrich Kürzeder von der Referentenagentur 5 Sterne Redner in Dillingen/Donau stellt sich wieder zur Wahl. Er engagiert sich bereits viele Jahre ehrenamtlich bei der IHK Schwaben zugunsten der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft. Dafür wurde er vor einigen Jahren sogar persönlich von IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton mit einer Urkunde geehrt. „Meinen Einstieg in dieses Gremium machte ich vor rund 20 Jahren. Ich kam damals durch meinen ehemaligen Chef zu den Wirtschaftsjunioren Dillingen“, berichtet Heinrich Kürzeder freudig. Nach einer klassischen Karriere bei den Wirtschaftsjunioren wurde der Rednervermittler 1999 zum schwäbischen Sprecher gewählt. Als seine aktive Zeit bei den Wirtschaftsjunioren dann zu Ende war, wurde er in die IHK-Regionalversammlung gewählt. Dort vertritt der Chef der Redneragentur bis heute im Industrie- und Handelsgremium die Wahlgruppe in der industrienahen Dienstleistung.
Die IHK ist eine anerkannte und geschätzte Institution im Regierungsbezirk. Sie bündelt die Interessen der Unternehmer, macht sich für sie stark und vertritt sie gegenüber der Politik. Knapp über 300 kandidierende Unternehmerinnen und Unternehmer beschäftigen weniger als 50 Angestellte. Der Hauptgeschäftsführer der IHK, Peter Saalfrank, sagt: „Damit haben wir erneut unser Ziel erreicht. Es ist uns gelungen, die Einbindung von kleineren und mittleren Unternehmen in die Regionalversammlungen zu fördern. So konnten wir dieser für Schwaben wichtigen Unternehmerschaft die Chance zur Mitbestimmung ermöglichen.“
Über dieses Ehrenamt freut sich auch Agenturinhaber Heinrich Kürzeder. Ihm persönlich ist es sehr wichtig, sich für die Wirtschaft regional, aber auch überregional einzusetzen. Denn der Unternehmer ist der Meinung, dass Politik nicht allein Politikern überlassen werden sollte. Daher möchte er sein Amt gerne fortführen. „Wer etwas bewegen will, muss selber Engagement zeigen.“, fasst Kürzeder zusammen. Und das rege Engagement bei der IHK zeigt, dass immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer die Chance ergreifen die regional- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im IHK-Bezirk mitzugestalten.
Alle Kandidatinnen und Kandidaten der IHK-Wahl 2018 sind hier aufgelistet.

5 Sterne Redner ist eine Redneragentur für Top Speaker aus den Bereichen Comedy, Motivation, Sport und Gesundheit, Teambuilding und Führung sowie Zukunftstrends und Innovation.Zum Portfolio gehören bekannte Sportler wie der U21 Fußball Nationaltrainer Stefan Kuntz, Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und Schiedsrichter Knut Kircher ebenso wie die Motivationstrainer Nicola Fritze, Hermann Scherer und Extremsportler Norman Bücher. Die Referentenagentur 5 Sterne Redner vermittelt gefragte Redner wie Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky und Gedächtnisweltmeister Dr. Boris Nikolai Konrad und prominente Redner wie Top-Manager Thomas M. Stein und Rechtsanwalt Franz Obst. Darüber hinaus betreut und fördert 5 Sterne Redner auch hoffnungsvolle Nachwuchstalente. www.5-sterne-redner.de

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Jun 22 2018

Winterprogramm 2018/19: Gästewunsch nach Individualität im Fokus

Winterprogramm 2018/19: Gästewunsch nach Individualität im Fokus

– Neckermann Reisen: Service, Qualität und Sicherheit seit 55 Jahren
– Neues „Sunny Heart Paket“ für „Nur- Hotelbuchung“
– Individuelle Zusatzleistungen sehr gefragt
– Zweiter Thomas Cook Holiday Report zu aktuellen Trends
– Zielgruppe Best Ager wird immer wichtiger
– Erweiterung des Angebotes auf der Fernstrecke
– Größtes Winterflugangebot auf der Nah- und Mittelstrecke, Ausbau in Nordafrika und Spanien
– „Berge & Schnee“: Über 1.000 Hotels in 80 Skigebieten

Oberursel / Rhodos, 11. Juni 2018 – Thomas Cook stellt auch im Winter 2018/19 die Gästewünsche in den Fokus seines Angebots. „Als Pionier der Pauschalreise bieten wir mit der Marke Neckermann Reisen unseren Kunden bereits seit 55 Jahren Qualitäts-Urlaub zu attraktiven Preisen“, sagt Stefanie Berk, Geschäftsführerin Thomas Cook Central Europe & East. „Dabei haben wir unser Angebot kontinuierlich weiter entwickelt und auf die Wünsche unserer Gäste zugeschnitten. Immer im Fokus stehen dabei unsere Kundenversprechen Qualität, Service und Verlässlichkeit.“ Die erfüllt Thomas Cook beispielsweise auch mit dem neuen „Sunny Heart Paket“, bei dem Nur-Hotelbuchungen mit zusätzlichen Leistungen kombiniert und so zu einem Pauschalreisepaket werden.
Immer stärker gefragt sind individualisierte Reiseangebote: So wird beispielsweise das im August 2017 eingeführte Angebot „Mein Zimmer“ gruppenweit bereits von 16 Prozent der angeschriebenen Thomas Cook-Gäste gebucht. Die erst seit Februar 2018 angebotene Leistung „Meine Sonnenliege“ nutzen bereits fünf Prozent der Gäste, die diesen Service buchen können. In den Osterferien waren 90 Prozent der Liegen, die für den Service zur Verfügung stehen, gebucht . „Das zeigt deutlich, dass wir mit unserer Strategie, die Kundenwünsche bei der Produktentwicklung in den Mittelpunkt zu stellen, richtig liegen“, betont Berk.
Welche bedeutende Rolle der Gästewunsch bei Thomas Cook spielt, verdeutlicht auch der gerade erschienene Thomas Cook Holiday Report: Im zweiten Jahr in Folge hat Thomas Cook dafür die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden und aktuelle Trends der Reisebranche analysiert. Einer der wichtigsten Trends ist „Staycation“ – der Wunsch, sich im Urlaub wie Zuhause zu fühlen. Dabei spielt mehr noch als die Destination das Hotel die wesentliche Rolle bei der Urlaubswahl. Vor allem die Zielgruppe der „Millennials“ wünscht sich, den Urlaub mit Gleichgesinnten fernab des Mainstreams in „Instagram“-tauglicher Umgebung zu verbringen.
Um seinen Gästen noch zielgruppenspezifischere Unterkünfte anbieten zu können, baut Thomas Cook sein Angebot an eigenen Hotelmarken mit passgenauen Konzepten weiter aus: Erst Anfang Juni hat mit dem Cook“s Club Chersonissos Kreta das erste Haus der neuen und somit achten Thomas Cook-eigenen Hotelmarke eröffnet. Cook“s Club richtet sich an die große und weiter wachsende Kundengruppe preisbewusster junger Reisender, die einen abwechslungsreichen Urlaub in Hotels mit schönem Design und ungezwungener aber hochwertiger Gastronomie verbringen möchten. „Für unsere eigenen Hotelmarken verzeichnen wir ein Buchungswachstum von 25 Prozent. Unsere Strategie, auf ausgewählte Häuser und hohe Qualität zu setzen und unser Portfolio an eigenen Hotels auszubauen, zahlt sich also voll aus“, freut sich Berk. Weitere Themen des Holiday Reports sind Digitalisierung und das Omnichannel-Angebot von Thomas Cook sowie die Herausforderung des „Overtourism“ und ein damit verbundener verantwortungsvoller Tourismus.
Laut Holiday Report setzt sich auch der Trend Luxusreisen fort. „Das Buchungsplus bei unserem Premium-Veranstalter Thomas Cook Signature und bei Thomas Cook Signature Finest Selection, unserer Veranstaltermarke für Luxusreisen, liegt deutlich über dem Durchschnitt“, bestätigt auch Berk. So hat vor allem Thomas Cook Signature Finest Selection das Angebot für die Wintersaison 2018/19 deutlich ausgebaut, beispielsweise um neue Hotels in den Vereinigten Arabischen Emiraten, auf Sri Lanka und Mauritius sowie um neue Rundreisen in Südafrika und dem Oman.
Gerade in den Wintermonaten spielt die wachsende Kundengruppe der Best Ager eine wichtige Rolle: Die Gruppe der 60+-Gäste ist extrem heterogen und fühlt sich daher auch von sehr unterschiedlichen Reiseprodukten angesprochen. Etwa die Hälfte suchen Sonne und Strand im Urlaub, 67 Prozent sind an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten interessiert. In der Türkei hat Thomas Cook 63 Hotels für Langzeiturlauber im Programm. Wer in der Gruppe fremde Kulturen kennen lernen möchte, hat beim Thomas Cook-Partner Tour Vital die Wahl zwischen 46 Kultur- und Erlebnisreisen, 34 Reisen in ärztlicher Begleitung, 22 Kleingruppenreisen sowie drei speziell konzipierten Jubiläumsreisen zum 10. Bestehen von Tour Vital. Auch Flussreisen und Kreuzfahrten sind bei Best Agern sehr beliebt, ebenso Fernreisen.
In den Fernzielen haben die Veranstaltermarken von Thomas Cook ihr Angebot für den Winter 2018/19 kräftig ausgebaut: 47 Hotels sind neu im Programm, darunter der neue Club Aldiana Cabarete in der Dominikanischen Republik. Mit „Estrellas del Occidente“ steht eine neue Rundreise durch den Osten Kubas zur Auswahl, bei der in Iberostar-Hotels übernachtet wird. Ein neuer Condor-Direktflug von Frankfurt nach Puerto Plata, weitere Verbindungen nach Punta Cana sowie tägliche Flüge von Frankfurt ins mexikanische Cancun bringen Thomas Cook-Gäste in die Karibik.
„Das größte Winterflugangebot aller Zeiten bieten wir in der kommenden Saison auf der Nah- und Mittelstrecke: Mit Condor stehen uns 50 Prozent mehr Flugplätze zur Verfügung als im Vorjahr“, so Sascha Büsseler, Direktor Yield & Product. Condor-Verbindungen im Winter ab Düsseldorf, Frankfurt, Hannover und Hamburg nach Antalya unterstützen die wieder erstarkte Nachfrage nach Reisen in die Türkei. Auch nach Mallorca fliegt Condor ab Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Hamburg, Leipzig, München und Stuttgart wieder ganzjährig.
In Spanien, der wichtigsten Winterdestination im Nahbereich, hat Thomas Cook das Angebot ausgebaut: Allein auf den Kanaren ergänzen elf neue Hotels das Portfolio. Neu in den Katalogen „Sonne im Winter“ von Neckermann Reisen und „Spanien, Mittelmeer“ von Thomas Cook Signature ist die andalusische Costa de la Luz: Zum dortigen Zielflughafen Jerez de la Frontera fliegt Condor als einzige Airline ab Deutschland durchgehend ganzjährig nonstop.
Auch in den wieder stark nachgefragten Urlaubsdestinationen Nordafrikas hat Thomas Cook das Angebot erweitert: Drei Häuser ergänzen das Hotelprogramm am Roten Meer in Äygpten, sechs neue Hotels stehen auf dem tunesischen Festland und auf Djerba zur Auswahl. In Marokko wurde das beliebte Iberostar Founty Beach in Agadir komplett renoviert, in Marrakesch sind zwei neue Hotels im Programm.
Wer seinen Winterurlaub eher in nördlicheren Regionen verbringen möchte, findet im Katalog „Berge & Schnee“ von Neckermann Reisen mehr als 370 Hotels – 26 davon neu – in über 80 Skigebieten in Österreich, Italien, Frankreich, der Schweiz und Tschechien. Systemisch stehen mehr als 800 weitere Häuser zur Auswahl, darunter auch Unterkünfte in Deutschland, Slowenien und der Slowakei. In den hohen Norden reisen Neckermann-Gäste mit dem Partner Troll Tours: Neue Zielgebiete im „Nordland“-Katalog sind die Färöer Inseln und die Azoren. Außergewöhnliche Reiseerlebnisse präsentiert auch der Katalog „Expeditionen & Seereisen“, beispielsweise eine „Große Ostseekreuzfahrt“ auf der MS Astor mit Experten- und Lektorenteam an Bord.
Angebote von Neckermann Reisen, Thomas Cook Signature und Thomas Cook Signature Finest Selection sind buchbar in allen Reisebüros mit Thomas Cook-Agentur, unter www.thomascook.de und www.neckermann-reisen.de sowie bei angebundenen Internet-Portalen.

Die Thomas Cook GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Thomas Cook Group plc, die an der Londoner Börse notiert ist. Die Thomas Cook GmbH deckt in Deutschland den gesamten Bereich touristischer Leistungen für verschiedene Zielgruppen ab. Zum Unternehmen gehören mit Neckermann Reisen, Thomas Cook, Öger Tours, Bucher Last Minute und Air Marin führende und renommierte Veranstaltermarken sowie die Ferienfluggesellschaft Condor.

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Thomas Cook GmbH
Irene Schechinger
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Jun 22 2018

Thomas Cook Holiday Report: Kundenwunsch nach Individualität wird immer stärker

Thomas Cook Holiday Report: Kundenwunsch nach Individualität wird immer stärker

Kundenwunsch nach Individualität wird immer stärker

– Zweiter Thomas Cook Holiday Report zu aktuellen Trends und Herausforderungen der Reisebranche
– Trend „Staycation“: Hotel als „Zuhause fernab der Heimat“
– Zunehmende Individualisierung: Maßgeschneiderte Hotelkonzepte für unterschiedliche Zielgruppen
– Weiter hohe Nachfrage nach Luxusreisen

Rhodos / Oberursel, 11. Juni 2018 – In seinem gerade erschienenen zweiten Holiday Report analysiert Thomas Cook in fünf Kapiteln wieder aktuelle Trends und Herausforderungen der Reisebranche. „Wir beschäftigen uns fortlaufend mit den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden und versuchen herauszufinden, wie gegenwärtige Trends diese beeinflussen. Nur so können wir unsere Angebote und unseren Service stetig weiterentwickeln“, sagt Stefanie Berk, Geschäftsführerin Thomas Cook Central Europe & East.

Das Kapitel „Zuhause fernab der Heimat“ beschäftigt sich mit dem Trend „Staycation“: Waren es früher die Destinationen selbst, die die Urlauber gelockt haben, so sind es heute häufig die Hotels, die Gäste mit passgenauen Konzepten und modernem Design anziehen. Zielgruppenspezifische Angebote und Hotelmarken sind somit wichtiger denn je. „Den Kundenansprüchen nach mehr individuellen Produkten werden wir vor allem mit unseren eigenen Marken Casa Cook, Sunprime, Sunwing und dem neu eingeführten Cook“s Club gerecht“, sagt Berk.

Ein weiterer Trend, der im Report thematisiert wird, sind Luxusreisen: Seit 2014 stieg die Zahl in diesem Segment global um 18 Prozent. Auch die Thomas Cook-Luxusmarke Signature Finest Selection verzeichnet eine stetig steigende Nachfrage. „Die Kunden im Luxusbereich erwarten nicht nur exklusive Unterkünfte und hochwertige Speisen und Getränke, sondern vor allem auch einen direkten Ansprechpartner und eine flexible, persönliche Betreuung vor Ort. Darauf haben wir uns bei Thomas Cook Signature Finest Selection besonders eingestellt und zwar vor, während und nach der Reise“, sagt Berk. Auch immer mehr Familien buchen heute einen hochwertigen Urlaub – ihr Gesamtmarktanteil liegt mittlerweile bei 22 Prozent, bei Thomas Cook Signature Finest Selection bereits bei rund zehn Prozent.

„Wenn es um Trends geht, darf natürlich auch ein Kapitel zum Thema Digitalisierung nicht fehlen“, sagt Berk. Urlauber pendeln heutzutage bei der Reiseplanung zwischen zwei Welten: online und offline. „Dabei müssen wir als Reiseveranstalter die Gäste abholen – egal auf welchen Kanälen sie gerade unterwegs sind.“ Eine Umfrage unter Thomas Cook-Kunden zeigte beispielsweise, dass 55 Prozent online nach einer Reise gesucht, dann aber doch im Reisebüro gebucht haben. Das Buchungsverhalten fordert folglich die Vernetzung von stationärem Vertrieb und Internet. „Mit unserer Omnichannel-Strategie möchten wir dazu beitragen, dass die Kunden ein attraktives Beratungs- und Buchungserlebnis auf all unseren Kanälen haben“, betont Berk.

„Overtourism“ – kaum ein anderes Thema beschäftigt die Branche derzeit wohl mehr. Das Reisen hat sich verändert, immer mehr Menschen haben weltweit die Möglichkeit zu verreisen, neue Reiseformen entstehen. Doch nicht alle freuen sich über diese Entwicklung – vor allem die Bewohner der gefragten Zielgebiete bangen um ihre Lebensqualität. Im Kapitel „Alle wollen dorthin, wo es schön ist“ zeigt der Thomas Cook Holiday Report, woher das Phänomen Overtourism kommt und wie gezielt entgegengesteuert werden kann. „Wichtig sind hier vor allem kluge Infrastrukturmaßnahmen, eine gezielte Verteilung der Nachfrage und der enge Austausch mit den Behörden vor Ort“, sagt Berk. „Wir nehmen einen verantwortungsvollen Tourismus sehr Ernst, denn davon profitieren am Ende alle.“

Die Themen werden jeweils durch Experteninterviews ergänzt. Interviewpartner sind Tristan Horx, Trendforscher am Think Tank Zukunftsinstitut Wien, Kai Diekmann, Journalist und Gründer von Storymachine, Dr. Ing. Jens Puttfarcken, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH, und Prof. Dr. Roland Conrady, Professor am Fachbereich Touristik/ Verkehrswesen an der Hochschule Worms.

Der Report ist hier abrufbar und kann in der Druckversion angefordert werden via E-Mail an unternehmenskommunikation@thomascook.de.

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Die Thomas Cook GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Thomas Cook Group plc, die an der Londoner Börse notiert ist. Die Thomas Cook GmbH deckt in Deutschland den gesamten Bereich touristischer Leistungen für verschiedene Zielgruppen ab. Zum Unternehmen gehören mit Neckermann Reisen, Thomas Cook Signature, Öger Tours, Bucher Last Minute und Air Marin führende und renommierte Veranstaltermarken. Die Ferienfluggesellschaft Condor gehört ebenfalls zum Thomas Cook-Konzern.
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Die Thomas Cook GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Thomas Cook Group plc, die an der Londoner Börse notiert ist. Die Thomas Cook GmbH deckt in Deutschland den gesamten Bereich touristischer Leistungen für verschiedene Zielgruppen ab. Zum Unternehmen gehören mit Neckermann Reisen, Thomas Cook, Öger Tours, Bucher Last Minute und Air Marin führende und renommierte Veranstaltermarken sowie die Ferienfluggesellschaft Condor.

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Jun 22 2018

Als wären die Beatles wieder zurück

Das Beatles Musical „all you need is love!“ zeigt im Estrel Berlin den Aufstieg der Fab Four

Als wären die Beatles wieder zurück

Das internatonal gefeierte Beatles-Musical „all you need is love!“ gastiert in Berlin

Die Beatles sind die berühmteste Band aller Zeiten. Auch 48 Jahre nach ihrer Auflösung sind der Erfolg und die Begeisterung für ihre Musik ungebrochen. Mit dem Beatles-Musical „all you need is love!“ (11. Juli bis 5. August 2018 im Estrel Berlin) setzt Erfolgsproduzent Bernhard Kurz den Fab Four ein Denkmal und bringt eine musikalische Biographie auf die Bühne, die viel mehr ist als ein reines Tribute-Konzert. „Wir wollen mit der Show die Atmosphäre aufleben lassen, mit der die Beatles die Massen in ihren Bann gezogen haben“, sagt Kurz. Für die Produktion wurde er in Las Vegas als „Best Producer“ ausgezeichnet.

Zunächst entführt das Musical die Zuschauer an alle bedeutenden Stationen der Karriere von John, Paul, George und Ringo: Angefangen bei den ersten Engagements im Indra und Kaiserkeller in Hamburg und ihrer ersten Plattenaufnahme als Unterstützung von Tony Sheridan unter dem Namen „The Beat Brothers“ über den Durchbruch in den USA bis hin zur Veröffentlichung des Albums „Sgt. Pepper“s Lonely Hearts Club Band“ und zur Auflösung 1970. Im Mittelpunkt steht ihre Musik, während im Hintergrund historisches Bild- und Videomaterial zu sehen ist. Dabei dürfen die Klassiker wie „Help“, „Love me do“, „Yesterday“ oder „Hey Jude“ nicht fehlen.

Bei den Beatles-Darstellern Howard Arthur, Alan LeBoeuf, John Brosnan und Carmine Grippo hat man nicht nur optisch den Eindruck, dass John, Paul, George und Ringo leibhaftig auf der Bühne stehen. Die Künstler sorgen mit vollem Einsatz dafür, dass ein echtes Beatlemania-Feeling entsteht. Eine Nostalgie-Reise, die sich nicht nur für Beatles-Fans lohnt, sondern für alle, die sie damals verpasst haben.

Das Beatles-Musical „all you need is love!“
11. Juli bis 5. August 2018 im Estrel Berlin
Mi, Do, Fr und Sa 20.30 Uhr, So 19 Uhr
Preise: 24 bis 52,50 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Infos und Tickets 030 6831 6831 sowie www.stars-in-concert.de

Estrel Berlin: Unter dem Motto „Tagen, Wohnen, Entertainment – Alles unter einem Dach“ bietet Europas größtes Hotel-, Congress- & Entertainment-Center auf 25.000 qm Veranstaltungsfläche Platz für 12.000 Besucher, Unterhaltung mit Berlins erfolgreichster Show „Stars in Concert“ und einen 4-Sterne plus Service im Estrel Hotel, das mit 1.125 Zimmern Deutschlands größtes Hotel ist. Das Estrel Berlin gehört keiner Hotelkette an, sondern befindet sich im Privatbesitz des Unternehmers Ekkehard Streletzki. Insgesamt beschäftigt das Estrel Berlin 550 festangestellte Mitarbeiter und erwirtschafte 2017 einen Gesamtumsatz von 70,6 Mio.

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