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Fünf überraschende Fakten über Schlaf, die Sie kennen sollten

Berlin, September 2026. Schlafprobleme sind in Deutschland weit verbreitet, Frauen sind häufiger von Ein- und Durchschlafstörungen betroffen als Männer und die berühmten acht Stunden sind längst nicht für jeden das Ideal. Zum Sleeptember zeigt das Sleep-Tech-Unternehmen Dagsmejan, was aktuelle Forschung über unseren Schlaf verrät – und warum neben der Schlafdauer auch Temperatur, Feuchtigkeit und das, was wir nachts tragen, eine Rolle spielen können.

Wir optimieren unsere Ernährung, zählen Schritte, messen unsere sportliche Leistung und investieren in unsere Gesundheit. Doch ausgerechnet bei jener Tätigkeit, mit der wir rund ein Drittel unseres Lebens verbringen, gibt es noch immer erstaunlich viele Missverständnisse: beim Schlaf.

Dabei ist guter Schlaf für viele Menschen in Deutschland alles andere als selbstverständlich. Laut einer im März 2026 veröffentlichten Auswertung der Statista Consumer Insights geben 42 Prozent der Befragten in Deutschland an, innerhalb der vergangenen zwölf Monate unter Schlafproblemen gelitten zu haben. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich relativ weit oben. In Frankreich und Belgien sind es beispielsweise jeweils 39 Prozent, in Spanien 36 Prozent.

Auch aktuelle Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen, wie verbreitet Schlafprobleme sind. Demnach berichten 35,3 Prozent der Erwachsenen in Deutschland von Ein- und/oder Durchschlafstörungen.

Gleichzeitig zeichnet die Forschung ein zunehmend differenziertes Bild davon, was eine gute Nacht überhaupt ausmacht. Denn die Schlafdauer allein erzählt längst nicht die ganze Geschichte.

„Wir sprechen häufig darüber, wie viele Stunden wir schlafen sollten. Dabei unterscheiden sich Menschen und ihre Bedürfnisse enorm“, sagt Andreas Lenzhofer, CEO und Mitgründer des schweizerisch-schwedischen Sleep-Tech-Unternehmens Dagsmejan. „Manche Menschen wachen auf, weil ihnen zu warm ist, andere frieren, manche schwitzen oder erleben wechselnde Temperaturen. Guter Schlaf ist nicht one-size-fits-all.“

Zum Sleeptember hat Dagsmejan fünf Fakten zusammengetragen, die zeigen, warum es sich lohnt, unsere Nächte genauer unter die Lupe zu nehmen.

1. Mehr als jeder Dritte in Deutschland berichtet von Schlafproblemen
Schlechter Schlaf ist kein Randphänomen. Die aktuellen RKI-Daten zeigen: 16,3 Prozent der Erwachsenen berichten von Einschlafstörungen und 31,7 Prozent von Durchschlafstörungen. Insgesamt sind 35,3 Prozent von mindestens einem der beiden Probleme betroffen.

Noch höher fällt der Anteil in den Statista Consumer Insights aus: Dort geben 42 Prozent der Befragten in Deutschland an, innerhalb der vergangenen zwölf Monate Schlafprobleme erlebt zu haben. Die Zahlen sind aufgrund unterschiedlicher Fragestellungen und Erhebungsmethoden nicht direkt miteinander vergleichbar. Sie zeigen jedoch übereinstimmend, dass schlechter Schlaf einen erheblichen Teil der Bevölkerung betrifft.

Deutschland liegt laut Statista damit auch im internationalen Vergleich relativ weit oben: Während in Finnland 51 Prozent und in Schweden 50 Prozent von Schlafproblemen berichten, sind es in Frankreich und Belgien jeweils 39 Prozent, in Spanien 36 Prozent, in Japan 25 Prozent und in China 24 Prozent.

Schlafprobleme sind dabei weit mehr als eine gelegentlich schlechte Nacht. Das RKI weist darauf hin, dass Schlafstörungen unter anderem mit Müdigkeit sowie Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Gedächtnisproblemen einhergehen können.

Quellen: Robert Koch-Institut, Journal of Health Monitoring, 2026; Statista Consumer Insights, 2026.

2. Es gibt einen Gender Sleep Gap
Frauen sind in Deutschland deutlich häufiger von Schlafproblemen betroffen als Männer.

Bei Einschlafstörungen liegt der Anteil laut RKI bei 19,7 Prozent der Frauen gegenüber 12,8 Prozent der Männer. Noch deutlicher wird der Unterschied beim Durchschlafen: 36,0 Prozent der Frauen berichten von Durchschlafstörungen, bei Männern sind es 27,1 Prozent.

Auch das Alter spielt eine Rolle. Besonders häufig berichten Frauen ab 80 Jahren von Durchschlafproblemen: In dieser Altersgruppe sind es 43,6 Prozent. Bei Männern derselben Altersgruppe sind es 35,8 Prozent.

Warum Frauen häufiger betroffen sind, lässt sich nicht auf einen einzelnen Faktor reduzieren. Die aktuellen Zahlen machen jedoch deutlich: Schlaf ist auch eine Genderfrage.

Quelle: Robert Koch-Institut, Ein- und Durchschlafstörungen bei Erwachsenen in Deutschland, Journal of Health Monitoring, 2026.

3. Acht Stunden sind keine magische Zahl
„Du brauchst acht Stunden Schlaf“ gehört zu den bekanntesten Schlafregeln. Die aktuelle Forschung zeichnet jedoch ein komplexeres Bild.

Eine im Mai 2026 im Fachjournal Nature veröffentlichte Studie untersuchte die Schlafdauer im Zusammenhang mit 23 verschiedenen biologischen Altersuhren, die unter anderem auf Bildgebung, Proteomik und Metabolomik basieren. Dabei zeigte sich über verschiedene Körper- und Organsysteme hinweg eine U-förmige Beziehung zwischen Schlafdauer und biologischem Alter.

Abhängig von Geschlecht und untersuchtem System lagen die niedrigsten Werte des biologischen Alters in der untersuchten Stichprobe bei einer Schlafdauer von ungefähr 6,4 bis 7,8 Stunden. Sowohl kurze Schlafzeiten von unter sechs Stunden als auch lange Schlafzeiten von mehr als acht Stunden waren im Vergleich zu sechs bis acht Stunden mit höheren Risiken für verschiedene Erkrankungen und die Gesamtsterblichkeit assoziiert.

Das bedeutet nicht, dass sieben Stunden die neue magische Zahl sind. Die Studie basiert unter anderem auf selbstberichteten Schlafzeiten und belegt nicht, dass eine bestimmte Schlafdauer das biologische Altern unmittelbar verursacht. Sie unterstreicht vielmehr, dass beim Schlaf nicht automatisch „mehr ist besser“ gilt.

Quelle: Nature, 2026, Sleep chart of biological ageing clocks in middle and late life.

4. Die Temperatur auf dem Thermostat ist nicht die Temperatur, die der Körper erlebt
18 Grad im Schlafzimmer – ist damit das Thema Temperatur erledigt? Nicht ganz.

Während wir schlafen, verändert sich unsere Körpertemperatur. Im Vorfeld und während des Schlafs sinkt die Körperkerntemperatur und Wärme wird über die Haut abgegeben. Gleichzeitig entsteht zwischen Körper, Schlafbekleidung und Bettdecke ein eigenes Mikroklima.

Damit entscheidet nicht allein die Raumtemperatur darüber, ob wir uns nachts angenehm warm oder unangenehm heiß beziehungsweise kalt fühlen.

„Viele Menschen achten auf die Temperatur ihres Schlafzimmers, aber kaum auf das Klima direkt auf der Haut“, sagt Lenzhofer. „Matratze, Bettdecke, Bettwäsche und Schlafbekleidung bilden zusammen ein Mikroklima. Genau dort muss der Körper während der gesamten Nacht Wärme und Feuchtigkeit regulieren.

“Für Dagsmejan war diese Erkenntnis Ausgangspunkt für die Entwicklung unterschiedlicher thermoregulierender Schlafbekleidung. Die Balance Collection wurde für wechselnde Bedingungen entwickelt, Stay Cool für Menschen, die nachts schnell überhitzen, und Stay Warm für Personen, die häufig frieren.

5. Schweiß kann uns erst zu warm und danach zu kalt werden lassen
Wer nachts schwitzt, kennt das Phänomen: Zuerst ist einem zu warm, später fühlt sich die Kleidung feucht und kalt an.

Der Grund: Temperatur und Feuchtigkeit sind eng miteinander verbunden. Bleibt Feuchtigkeit auf der Haut oder im Stoff, beeinflusst dies den thermischen Komfort. Bei Schlaftextilien ist deshalb nicht nur entscheidend, wie dünn oder dick ein Material ist, sondern auch, wie effizient es mit Feuchtigkeit und Wasserdampf umgeht.

„Ein dünner Pyjama ist nicht automatisch ein kühler Pyjama“, erklärt Lenzhofer. „Für Menschen, die schnell überhitzen, muss ein Textil Wärme entweichen lassen und gleichzeitig Feuchtigkeit effizient vom Körper wegtransportieren.

“Die von Dagsmejan eingesetzte NATTCOOL™-Technologie basiert auf Eukalyptusfasern und wurde speziell für das Temperatur- und Feuchtigkeitsmanagement während des Schlafs entwickelt. Nach Angaben von Dagsmejan ist das Material bis zu achtmal atmungsaktiver als Baumwolle, trocknet dreimal schneller und gibt Wasserdampf bis zu 60 Prozent besser ab als Baumwolle.

Eine Nacht, unterschiedliche Körper, unterschiedliche Bedürfnisse
Die fünf Fakten zeigen vor allem eines: Die eine Formel für perfekten Schlaf gibt es nicht.

Menschen unterscheiden sich darin, wie lange sie schlafen, wie ihr Körper auf Temperatur reagiert, wie viel Feuchtigkeit sie nachts abgeben und welche Anforderungen ihr Alltag an die nächtliche Regeneration stellt.

Dagsmejan verfolgt deshalb einen Ansatz, der in der Sportbekleidung längst selbstverständlich ist: Die Funktion eines Textils wird an die jeweilige körperliche Anforderung angepasst. Gemeinsam mit Schlafforschern, Textilingenieuren und Materialspezialisten entwickelt das Unternehmen spezialisierte Schlafbekleidung für unterschiedliche Bedürfnisse – von Thermoregulation und Feuchtigkeitsmanagement über Recovery bis zur Unterstützung der Hautfeuchtigkeit.

„Wir haben Jahrzehnte damit verbracht, zu optimieren, was wir tagsüber tragen – sei es beim Laufen, Skifahren, Radfahren oder Arbeiten“, sagt Lenzhofer. „Aber sobald wir ins Bett gehen, ziehen wir irgendeinen Pyjama an. Dabei verbringen wir rund ein Drittel unseres Lebens im Schlaf. Wir glauben, dass genau in diesen Stunden noch enormes Optimierungspotenzial steckt.“

Neue Kollektion von Dagsmejan Balance Ruby Plump
Die Balance Kollektion Nacht für Nacht, die ideale Schlaftemperatur zu halten.
– 6x atmungsaktiver als Baumwolle
– 4x so gutes Feuchtigkeitsmanagement
– 2x weicher als Baumwolle

Über Dagsmejan
Dagsmejan ist ein schweizerisch-schwedisches Sleep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Zürich, das 2016 von Catarina Dahlin und Andreas Lenzhofer gegründet wurde. Das Unternehmen entwickelt funktionale Schlafbekleidung auf Basis wissenschaftlicher Forschung und textiler Innovation. Die Produkte aus hochwertigen Naturfasern sind besonders leicht, werden wissenschaftlich getestet und in Europa produziert.

2023 wurde Dagsmejan von der Financial Times im FT-1000-Ranking als das am schnellsten wachsende Unternehmen der Schweiz ausgezeichnet. Wachstumstreiber waren unter anderem Innovationen im Bereich funktionaler Schlafbekleidung, das Direct-to-Consumer-Modell sowie das wachsende Bewusstsein für Schlaf, Gesundheit und Regeneration. Seit seiner Gründung hat sich Dagsmejan vom Start-up zum international tätigen Scale-up entwickelt.

Der Name Dagsmejan stammt aus dem Schwedischen und bezeichnet die Zeit gegen Ende des Winters, wenn die Kraft der Sonne den Schnee zum Schmelzen bringt und die Natur nach der dunklen Jahreszeit wieder erwacht.

Quellen
– Robert Koch-Institut (2026): Ein- und Durchschlafstörungen bei Erwachsenen in Deutschland, Journal of Health Monitoring.

– Statista Consumer Insights (2026): Wie verbreitet sind Schlafprobleme?, veröffentlicht am 13. März 2026.

– MULTI Consortium et al. (2026): Sleep chart of biological ageing clocks in middle and late life, Nature, veröffentlicht am 13. Mai 2026.

– Angaben zu NATTCOOL™ und den Dagsmejan-Kollektionen: Dagsmejan.

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