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Inneren und äußeren Kritikern cool begegnen

„Das Miesepeter-Prinzip“ von Andrea Klein im GOLD Verlag erschienen

„Das wird doch sowieso nichts“, „Schaffst du bestimmt nicht“ und so weiter: Jeder kennt die ewigen Nörgler und destruktiven Kritiker – und viele von uns haben einen davon im eigenen Kopf. Diese „Zeitgenossen“ können zwar nicht mundtot gemacht werden, aber es lässt sich ein gelassenerer Umgang mit ihnen erlernen. Wie das geht, schildert Andrea Klein in ihrem Buch „Das Miesepeter-Prinzip“, das am 12. Oktober 2026 im GOLD Verlag erschienen ist. Leserinnen und Leser erwartet eine humorvolle Auseinandersetzung mit den inneren und äußeren Miesepetern inklusive alltagstauglicher Techniken, wie sich denen souverän begegnen lässt.

„Es gilt, das Katastrophenkino zu erkennen, Abstand zu gewinnen und wieder selbst das Ruder zu übernehmen“, so die Autorin.

Zentrales Thema des Buches ist die Frage, was zwischen einem negativen Gedanken oder einem kritischen Kommentar und der eigenen Reaktion passiert. Andrea Klein fokussiert sich auf den Moment, in dem wir entscheiden, ob wir bewusst innehalten und intelligent antworten wollen. Die Expertin plädiert dafür, genau das zu tun, und nennt dies das „Mind-the-Gap-Prinzip“. Eng damit in Zusammenhang steht ihr PIP-Prinzip: „Pause – Identifizieren – Plan“, das bedeutet, dass man erst einmal ruhig ein- und ausatmet, den inneren oder auch äußeren Miesepeter als solchen erkennt und dann überlegt, welche Worte oder Handlungen passend sind.

Miesometer als Hilfe im Alltag

Wer diesen Dreischritt berücksichtige, der sei davor gefeit, so Klein, vorschnell eine aggressive E-Mail zu schreiben oder in Panik zu geraten. Dazu kommt als weitere wichtige Unterstützung das Miesometer mit seiner Skala von 1 bis 10. Es macht sichtbar, wie viel Raum der innere Miesepeter gerade einnimmt: Murmelt er nur leise oder ist schon der Super-GAU angesagt? Die Einordnung versetzt einen in die Lage, das Ganze von einer Meta-Ebene aus zu betrachten und nicht alle Aussagen automatisch für wahr zu halten. Schließlich verdiene nicht jeder kritische Gedanke die Hauptrolle, sagt Klein, „und über so manchen sollten wir einfach nur lachen“.

Der zweite Teil des Buches konzentriert sich auf die Miesepeter im Umfeld: auf Familienmitglieder, Freunde, Kollegen oder Bekannte, die selbst gute Nachrichten zuverlässig in Risikoanalysen verwandeln. Klein beweist hier ihre außerordentliche Fähigkeit zur genauen Beobachtung. So wird den Leserinnen und Lesern klar, warum manche Menschen ständig nur das Haar in der Suppe sehen – sogar dann, wenn gar keines da ist. Vor allem aber erfahren sie, wie sich diesen Typen begegnen lässt, ohne selbst zum Gegenmiesepeter zu werden. Dafür stellt das Buch ein weiteres Tool vor: die Miesepeter-Matrix, mit der unterschiedliche Situationen eingeschätzt und die jeweils geeignete Reaktion gefunden werden kann.

Wertvolle Techniken für den Alltag

Mehr als nur ein nettes Extra sind die konkreten Techniken, mit denen sich negative Spiralen unterbrechen, Grenzen setzen und äußere Miesepeter abwehren lassen. Dazu gehört die hängende Schallplatte, das mehrfache Wiederholen der eigenen Meinung, unabhängig vom Insistieren des „Peters“ auf den Risiken. Oder auch die freundlichste Notbremse der Welt, bei der man einem nonstop Schimpfenden die Frage stellt: „Was ist dir heute schon Tolles passiert?“ und so den Jammermodus beendet.

Klein fordert nicht dazu auf, Kritik grundsätzlich abzuwehren oder unangenehme Gefühle schönzureden. Sie möchte Leserinnen und Leser dazu befähigen, zwischen hilfreichen Hinweisen, übertriebenem Alarm und destruktivem Dauerjammern zu unterscheiden. Mit ihrer Firma Hirnsalz begleitet die Autorin Menschen bei Prüfungsangst, Lampenfieber und anderen Begegnungen mit dem inneren Miesepeter. „Das Miesepeter-Prinzip“ ist ihr erstes Sachbuch.

Über Andrea Klein

Andrea Klein ist Mentalcoach, Speakerin, Qigong-Lehrerin und Achtsamkeitstrainerin. In ihren Vorträgen verbindet sie wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über das Gehirn mit Humor, ungewöhnlichen Bildern und sofort anwendbaren Techniken. Ihre Themen reichen von Stress und Lampenfieber bis zum Umgang mit inneren Kritikern und Energieräubern.

Der GOLD Verlag, initiiert von Topspeaker und Bestseller-Autor Hermann Scherer, versammelt in seinem Programm Sach- und Ratgebertitel mit klarer Haltung – fokussiert auf Arbeit & Karriere, Beziehung & Persönlichkeit, Familie & Gesundheit sowie Digitalisierung & Teilhabe. Leitmotiv: „Starke Stimmen. Starke Bücher.“ Weitere Informationen: www.goldverlag.com

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