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Digitaler Produktpass beginnt in der Fertigung – iTAC.MOM.Suite schafft die Datenbasis

Batteriepass ab 2027: Produktionsdaten werden zum entscheidenden Faktor

Montabaur, 2. November 2026 – Der Digitale Produktpass der EU (DPP) nimmt konkrete Formen an. Er soll Informationen über Produkte und ihren Lebenszyklus digital verfügbar machen. Eine erste konkrete Anwendung ist der Batteriepass: Als eine Ausprägung des DPP wird er ab dem 18. Februar 2027 für bestimmte Batteriekategorien verpflichtend. Viele der dafür benötigten Informationen entstehen direkt in der Fertigung. Die iTAC Software AG schafft mit ihrer iTAC.MOM.Suite die Grundlage, um diese Produktionsdaten systematisch zu erfassen, Produkten eindeutig zuzuordnen und für den Digitalen Produktpass bereitzustellen.

Der Batteriepass betrifft unter anderem Batterien für Elektrofahrzeuge, Traktionsbatterien für leichte Verkehrsmittel sowie Industriebatterien mit einer Kapazität von mehr als 2 kWh. Die aktuelle EU-Guidance führt insgesamt 71 Datenpunkte auf. Dazu gehören beispielsweise Angaben zu Materialien, CO₂-Fußabdruck, Lieferkette, Leistung und Lebensdauer.

„Für viele produzierende Unternehmen stellt sich jetzt eine entscheidende Frage: Woher kommen die benötigten Informationen?“, sagt Martin Heinz, CEO der iTAC Software AG. „Viele der für den Digitalen Produktpass relevanten Daten entstehen direkt auf dem Shopfloor. Dort wird dokumentiert, wann und wo ein Produkt hergestellt wurde, welche Materialien und Komponenten verwendet, welche Chargen und Seriennummern zugeordnet und welche Prozess-, Qualitäts- und Prüfdaten erfasst wurden. Damit diese Informationen für den Produktpass genutzt werden können, müssen sie zuverlässig erfasst und dem jeweiligen Produkt eindeutig zugeordnet werden.“

iTAC.MOM.Suite liefert Produktionsdaten für den DPP
Das MOM-System (Manufacturing Operations Management) von iTAC liefert die Lösung. Die iTAC.MOM.Suite verknüpft Material-, Prozess- und Qualitätsinformationen aus dem gesamten Fertigungsprozess mit den jeweiligen Produkten. So entsteht eine durchgängige Traceability: Unternehmen können die Fertigungshistorie nachvollziehen und relevante Produktionsinformationen für den Digitalen Produktpass bereitstellen.

Der Digitale Produktpass selbst entsteht nicht im MOM. Die benötigten Informationen stammen aus unterschiedlichen Quellen und Systemen, beispielsweise aus ERP, PLM und MES/MOM. Die iTAC.MOM.Suite übernimmt dabei eine zentrale Aufgabe: Sie liefert den Produktionskontext und stellt die entsprechenden Daten für die weitere Nutzung in übergeordneten Systemen bereit. Für Hersteller ist das ein wesentlicher Vorteil. Statt Informationen für den Produktpass nachträglich aus unterschiedlichen Fertigungsbereichen zusammentragen zu müssen, können sie auf eine strukturierte und eindeutig zugeordnete Produktionsdatenbasis zurückgreifen.

Batteriepass ist erst der Anfang
„Mit dem Batteriepass wird die Entwicklung jetzt konkret. Doch der Digitale Produktpass reicht weit über die Batterieindustrie hinaus. Die EU treibt entsprechende Anforderungen auch für weitere Produktgruppen voran. Unternehmen sollten daher schon heute dafür sorgen, dass ihre Produktionsdaten durchgängig verfügbar und eindeutig zuordenbar sind. Denn diese Fähigkeit wird künftig branchenübergreifend an Bedeutung gewinnen“, erklärt Martin Heinz.

Die iTAC.MOM.Suite schafft dafür bereits heute eine wichtige Voraussetzung – auch mit Blick auf künftige Anforderungen. Denn mit ihrer strukturierten und konsistenten Produktionsdatenbasis können Unternehmen relevante Informationen sowohl für aktuelle als auch für zukünftige Digitale Produktpässe bereitstellen.

Die iTAC Software AG, ein eigenständiges Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaukonzerns Dürr, ist ein führender MES/MOM-Hersteller. Das Unternehmen bietet mit der iTAC.MOM.Suite ein ganzheitliches Fertigungsmanagementsystem, das weltweit bei Unternehmen der diskreten Fertigung eingesetzt wird. Zu den adressierten Branchen zählen unter anderem Automotive, E-Mobility, Elektronik/EMS, Telekommunikation, Medizintechnik, Metallindustrie und Spritzguss. Weitere Systeme und Lösungen zur Umsetzung von IIoT- und Industrie 4.0-Anforderungen runden das Portfolio ab. So bietet das Unternehmen unter anderem die iTAC.MA.Suite für tiefgreifende Analysen auf Maschinen-, Linien- und Fabrikebene sowie KI-gestützte Lösungen. Die iTAC Software AG hat ihren Hauptsitz in Montabaur in Deutschland sowie eine Niederlassung in den USA, in Mexiko, China und Japan und verfügt über ein weltweites Partnernetzwerk für Vertrieb und Service. Zum iTAC-Verbund gehören die Unternehmen DUALIS, Cogiscan und Accevo.

Der Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit besonderer Kompetenz in den Technologiefeldern Automatisierung, Digitalisierung und Energieeffizienz. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente und nachhaltige Fertigungsprozesse – vor allem in der Automobilindustrie, bei Produzenten von Möbeln und Holzhäusern sowie bei der Montage von Medizin- und Elektroprodukten und in der Batteriefertigung. Der Dürr-Konzern erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von knapp 4,2 Mrd. € und hat derzeit rund 17.500 Beschäftigte sowie 123 Standorte in 32 Ländern.

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