KI als Schlüssel für die Klimaziele Europas
Bielefeld/Brüssel, 05. März 2026 – Die 18. KlimaWoche Bielefeld setzt im März 2026 mit dem Leitthema „KI & Klimaschutz“ neue Impulse für die regionale und europäische Klima- und Bildungspolitik. Der Verein KlimaWoche Bielefeld e. V. verknüpft ökologische Notwendigkeiten mit den technischen Möglichkeiten der Digitalisierung und rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Künstliche Intelligenz (KI) als wirkungsvolles Instrument für eine ressourceneffiziente und klimafreundliche Zukunft eingesetzt werden kann.
Eröffnet wird die KlimaWoche an derHochschule Bielefelddurch deren Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, die Beigeordnete Birgit Beckermann (Dezernat für Schule, Bürger, Kultur und Sport) in Vertretung für die Oberbürgermeisterin sowie als weiteren Ehrengast den Abteilungsdirektor Schule der Bezirksregierung Detmold, Michael Uhlich (in Vertretung der Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Detmold, Ana Katharina Bölling).
11. März: Tag der Bildung – 6. Internationale Schüler:innen-Klimakonferenz
Im Zentrum des Bildungsprogramms steht am 11. März 2026 die 6. Internationale Schüler:innen-Klimakonferenz unter dem Leitgedanken: „Wie kann KI uns helfen, das Klima zu retten?“
In seinem Grußwort betont Michael Uhlich:
„Bildung ist der Schlüssel für eine nachhaltige, gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft – und sie beginnt mit Ihnen, mit euch.“
Die Bezirksregierung Detmold begleitet zahlreiche Schulen in Ostwestfalen-Lippe dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell im Unterricht und im Schulleben zu verankern. Die Konferenz zeige eindrucksvoll, wie engagiert junge Menschen technologische Innovation mit ökologischer Verantwortung verbinden.
Ein besonderes Zeichen setzt das interaktive Live-Streaming der Konferenz in mehrere europäische Länder – inklusive englischer Simultanübersetzung. Damit wurde die Veranstaltung Teil eines europäischen Dialogs, in dem Schülerinnen und Schüler ihre Ideen grenzüberschreitend austauschten.
Die Konferenz steht im Kontext vom Europäischer Klimapaktund desEuropäischer Green Deal. Die Europäische Union verfolgt das Ziel, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 deutlich zu senken und bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Bereits bis 2025 sollen zentrale Maßnahmen auf den Weg gebracht sein. Der Europäische Klimapakt setzt dabei ausdrücklich auf die Beteiligung der Zivilgesellschaft und insbesondere der jungen Generation.
Klimapakt Botschafter Jens Ohlemeyer erklärt:
„Indem wir die nächste Generation mit Werkzeugen wie Künstlicher Intelligenz vertraut machen, geben wir ihnen nicht nur Wissen, sondern echte Gestaltungsmacht an die Hand. Es geht darum, KI als Werkzeug zu begreifen, mit dem die jungen Köpfe von heute die Klimaschutz-Lösungen von morgen entwickeln.“
KI-Anwendungen können unter anderem zur intelligenten Stadtplanung, zur Optimierung von Verkehrsströmen, zur präziseren Berechnung von Klimamodellen sowie zur Effizienzsteigerung in Produktionsprozessen beitragen. Zugleich beleuchtet die KlimaWoche auch die ökologischen Herausforderungen der Digitalisierung – etwa den steigenden Energie- und Ressourcenbedarf von Rechenzentren oder Fragen der Datensicherheit.
16. März: 8. Fachtagung für nachhaltige Unternehmen
Neben der Bildungsarbeit richtet sich die KlimaWoche am 16. März 2026 mit der 8. Fachtagung für nachhaltige Unternehmen an Wirtschaft und Industrie. In derVolksbank Bielefeld-Güterslohdiskutieren Expertinnen und Experten in Kooperation mit derIHK Ostwestfalenüber die Rolle von KI in Transformationsprozessen.
Im Fokus stehen unter anderem:
-Prozessoptimierung durch KI-gestützte Systeme zur Senkung des Energieverbrauchs
-Ressourceneffizienz durch digitale Zwillinge zur Materialeinsparung
-Kritische Analysen des Strom- und Wasserbedarfs digitaler Infrastrukturen sowie Schutz vor Cyberkriminalität
„Wir beleuchten das Thema KI sowohl aus der Bildungsperspektive als auch aus Sicht der Wirtschaft, um ganzheitliche Lösungen für die Klimakrise aufzuzeigen“, so Jens Ohlemeyer. „Künstliche Intelligenz ist weit mehr als nur ein technischer Trend – sie ist ein entscheidender Hebel, um ökologische Notwendigkeiten wie ressourceneffiziente Stadtplanung präzise umzusetzen und die Transformation unserer Wirtschaft aktiv zu gestalten.“
Starkes Netzwerk für Klima und Europa
Die KlimaWoche Bielefeld vernetzt seit Jahren Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Mit Projekten wie dem „Klimawald“ und vielfältigen Bildungsformaten macht der Verein Klimaschutz in der Region konkret erlebbar.
Durch die Einbindung in europäische Initiativen wie den Europäischen Klimapakt wird deutlich: Klimaschutz ist eine gemeinsame europäische Aufgabe. Die Zusammenarbeit junger Menschen über Ländergrenzen hinweg ist ein zentraler Baustein für die erfolgreiche Umsetzung der europäischen Klimaziele.
Über KlimaWoche Bielefeld – Klimaschutz in OWL
Seit 18 Jahren steht die KlimaWoche Bielefeld für regionale Vernetzung, europäische Perspektiven und konkrete Impulse für nachhaltige Entwicklung.
Über den Europäischen Klimapakt
Der Europäische Klimapakt ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die zivilgesellschaftliches Engagement im Klimaschutz fördert. Sie hat drei Ziele:
-Wissen über den Klimawandel vermitteln
-Lösungen entwickeln und umsetzen
-Vernetzung mit anderen und Tragen der erarbeiteten Lösungen in die Breite
Als Teil des europäischen Grünen Deals bietet der Klimapakt einen lebendigen Raum für den Austausch von Informationen, für Diskussionen und für die Erarbeitung von Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise.
Das Herz des Klimapakts sind die Klimapakt Botschafterinnen und -Botschafter. Sie sind herausragende Persönlichkeiten der Klimaschutzszene, die sich entweder über ihre Arbeit oder ihr ehrenamtliches Engagement auf vielfältige Weise für das Klima einsetzen und Lösungen erarbeiten. Ihre Aufgabe ist es auch, auf Menschen zuzugehen, mit ihnen über den Klimawandel zu sprechen und über Gefahren und potenzielle Lösungen aufzuklären. Nicht zuletzt tragen sie mit ihrem Engagement zur Steigerung der Bekanntheit des Klimapakts bei.
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